DSA4 Zauberspeicher Grundsatzfragen

Von A wie Astralpunkte bis Z wie Zauberer: Alles über magische Kräfte.
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Dark-Chummer
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Zauberspeicher Grundsatzfragen

Ungelesener Beitrag von Dark-Chummer » 04.04.2019 16:42

Ich wollte das Thema zuerst bei "Kurze Fragen - Kurze Antworten" abhandeln, aber ich glaube das Thema ist nicht kurz abhandelbar.

Ich hätte eine Gruzndsätzliche Frage zum Zauberspeicher des Magierstabes.

Im Wege der Zauberei steht auf S.111: "Bei Zaubern gegen mehrere Gegner oder Magieresistenz muss zuvor festgelegt werden, gegen welche Anzahl oder maximale Höhe der Zauber wirken soll und dies bei der Zauberprobe einkalkuliert werden."

Ich meine mich zu erinnern, dass aber eben genau das Magietheoretisch und auch in der Praxis nicht gehen kann, da zum Zeitpunkt des "Speicherns" das Ziel zugegen sein muss. Ergo, dass Zauber in einem Stabzauber nur Zauber sein können, die den Magier selbst betreffen.

WdZ S.14: "Die beiden wichtigsten und in allen Repräsentationen vorhandenen 'Komponenten' eines Spruches sind Konzentration und Sicht" .... "Genauso wenig ist es möglich ein Ziel zu verzaubern, das man nicht wahrnimmt." In dem Zeitpunkt wenn der Magier seinen Zauber in den Stab spricht, nimmt er das zukünftige Ziel nicht wahr. Wenn also der zukünftige Nutznießer eines Balsams aus einem Zauberspeicher beim Speichern nicht zugegen ist, kann er meiner Meinung nach auch kein zukünftiges Ziel sein. Ich meine auch dass hier im Forum mal jemand eine weitere Textstelle im WdZ genannt hat, die ebenfalls darauf einging. Wie seht ihr das?

Das Problem das ich ganz konkret meine, ist, der fette Ignifaxius von 50 Punkten (ergo 50 TP) der im Stab gespeichert ist und der den Tod eines jeden 'Endbosses' bedeutet, der sich kein Gardianum-Amulett leisten kann. Dieses Problem hatte ich auch schon in meiner Kampagne. Der böse Magierkriegsfürst tritt auf die Mauer seiner Feste > Spielermagier: "Den bruzel ich weg". > Meister: Initiative > Spielermagier ist zuerst an der Reihe (vielleicht sogar noch die SF Kampfreflexe) und aktiviertz mit einer Aktion seinen Zauber im Stab > Ergebnis: böser Magierkriegsfürst tot...

Das kann doch nicht so vom Regelsystem gewollt sein, oder?
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Leta
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Zauberspeicher Grundsatzfragen

Ungelesener Beitrag von Leta » 04.04.2019 17:06

Dark-Chummer hat geschrieben:
04.04.2019 16:42
Dieses Problem hatte ich auch schon in meiner Kampagne. Der böse Magierkriegsfürst tritt auf die Mauer seiner Feste > Spielermagier: "Den bruzel ich weg". > Meister: Initiative > Spielermagier ist zuerst an der Reihe (vielleicht sogar noch die SF Kampfreflexe) und ...
Zaubert einen verkürzten(+3) „Ignifaxius-Alle-Wee“...
Dark-Chummer hat geschrieben:
04.04.2019 16:42
> Ergebnis: böser Magierkriegsfürst tot...

Wenn dein Abenteuer so einfach zu lösen ist das man der Endgegner aus 49 Schritt Entfernung(Ist doch die Reichweite des Igni?) von der Mauer braten kann ist das eher ein Fehler des Abenteuers. Der Magier hätte den Zauber ja auch direkt sprechen können oder der Bogenschütze snipert ihn weg.
Mit der genannten Regelstelle würde ich die Probleme des Zauberspeichers nicht für erledigt erklären.

Ich sehe hier eher ein Problem der Abenteuergestaltung als im Regelwerk.

FrumolvomBrandefels
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Zauberspeicher Grundsatzfragen

Ungelesener Beitrag von FrumolvomBrandefels » 04.04.2019 18:00

WdZ S.14: "Die beiden wichtigsten und in allen Repräsentationen vorhandenen 'Komponenten' eines Spruches sind Konzentration und Sicht" .... "Genauso wenig ist es möglich ein Ziel zu verzaubern, das man nicht wahrnimmt." In dem Zeitpunkt wenn der Magier seinen Zauber in den Stab spricht, nimmt er das zukünftige Ziel nicht wahr. Wenn also der zukünftige Nutznießer eines Balsams aus einem Zauberspeicher beim Speichern nicht zugegen ist, kann er meiner Meinung nach auch kein zukünftiges Ziel sein. Ich meine auch dass hier im Forum mal jemand eine weitere Textstelle im WdZ genannt hat, die ebenfalls darauf einging. Wie seht ihr das?
Soweit ich das mitbekommen habe, gibts da beim Zauberspeicher keine eindeutige Regel. Nachdem die Sache mit dem Ziel nicht nochmals dabeisteht und beim Applikatus kein Ziel defniert werden muss wird es von den Gruppen unterschiedlich definiert.

Magierfreundlich - kein Ziel muss am Anfang festgelegt werden und die Sache mit dem Wegbrutzeln ist ohne Probleme möglich.

Magierunfreundlich - das Ziel(die Ziele) muss festgelegt werden, was die Benutzung des ZS einschränken würde.

Im Prinzip muss sich der Mesiter entscheiden, welche Variante er will. Wir hatten die Regel, alles was wir können, können auch die Bösen. Da nimmt man von dem 50AP Igni im ZS irgendwie Abstand ;) Ebenfalls werden die Bösen über die Heldengruppe auch Informationen sammeln und sich dementsprechend vorbereiten bzw. die Helden sabotieren.
Wenn dein Abenteuer so einfach zu lösen ist das man der Endgegner aus 49 Schritt Entfernung(Ist doch die Reichweite des Igni?) von der Mauer braten kann ist das eher ein Fehler des Abenteuers. Der Magier hätte den Zauber ja auch direkt sprechen können oder der Bogenschütze snipert ihn weg.
Mit der genannten Regelstelle würde ich die Probleme des Zauberspeichers nicht für erledigt erklären.

Ich sehe hier eher ein Problem der Abenteuergestaltung als im Regelwerk.
Ich denke die einzige Möglichkeit ein Abenteuer zu schreiben, welches sämtliche Plotbreaker berücksichtigt, ist Railroading. Und ob Railroading der Weisheit letzter Schluss ist? Das Problem beim ZS ist jenes, dass der ZS eingesetzt werden kann, sobald der Oberboss erscheint. Es ist aber sicherlich Möglich, den Oberboss als Ziel zu definieren und dann den Zauber einzuspeichern.

Insofern ist die Kreativität gefragt. Möglichkeiten gibts ja genug um den Helden gewisse Plotbreaker herauszulocken.

Anke
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Ungelesener Beitrag von Anke » 04.04.2019 18:48

Ich hab mir die Beschreibung des Zauberspeichers in WdZ durchgelesen, und sehe da nichts davon, dass das Ziel beim speichern in Sicht/Reichweite sein muss.
Wenn das nötig wäre, würde das doch einen Großteil der Artefakte in Aventurien unmöglich machen, weil bei der Erschaffung des Artefaktes ja nicht die Person anwesend ist, die es später auslöst (vor allem bei Fallen).
Das spricht meiner Meinung nach dafür, dass bei gespeicherten Zaubern, ob jetzt im Spruchspeicher oder in einem Arcanovi-Artefakt oder Applicatus, das Ziel festlegen erst beim Auslösen passiert.

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Ungelesener Beitrag von Eadee » 04.04.2019 19:55

Einen Zauber einspeichern ist eben nicht dasselbe wie einen Zauber sprechen. Es ist nicht umsonst um +2 erschwert, weil man eben nicht zielt sondern dem Artefakt/Applicatus/Zauberspeicher die Kontrolle so übergeben muss dass er sich in die richtige Richtung entlädt.

Die AsP und die Matrix werden im Artefakt hinterlegt, nicht aber der fertige Effekt. Das Artefakt/Applicatus/Zauberpeicher nutzt dann die gespeicherten AsP und jagt sie durch die Vorhandene Matrix. D.h. das Artefakt wirkt den Zauber vergleichbar wie ein Zauberer einen Matrixgeber verwenden würde.

Wäre der fertige Effekt gespeichert und nicht die AsP würde sich das verbrauchte Volumen nicht an den AsP sondern an der Stärke des Effektes messen (tut es aber nicht).

Also müsste streng genommen das Artefakt/Applicatus/Zauberspeicher das Ziel "Wahrnehmen" um es treffen zu können. Dummerweise sind unbelebte Objekte nicht sehr Aufnahmefähig. Trotzdem können offizielle Artefakte irgendwie zielen, also sollten es die Artefakte der Spieler auch können.
Um euch einen Zungenbrecher zu ersparen: Der Nick Eadee wird [iˈdeː] ausgesprochen, also ganz profan wie eine Idee.

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Ungelesener Beitrag von Vanni Fucci » 04.04.2019 20:00

Ich denke man kann es auch so sehen:

Ohne ZS spreche ich den Zauber mit Sicht auf das Ziel. Also den Balsam auf Freund, den Igni aug Feind. Weil ich direkt da bin.

Mit ZS bereite ich mich z.T. Tage oder Wochen auf etwas vor. In diesem Fall möchte ich meinen AsP Pool + fertige Zauber haben (edit: oder eben die Matrix, um den Zauber schnell abrufen zu können, wie mein Vorredner erläuterte ;) ). Der ZS dient hier als Brücke: ich zaubere auf/in den Stab, den ich sehe. Beim auslösen zapfe ich dann nicht mich, sondern den Stab an, habe aber eine Ziel (Freund/Feind) im Blick. Zur not kann man sich das auch wie ein Rucksack vorstellen. Ich packe meinen Koffer für Sprüche. Ich sehe ja meinen Koffer, also kann ich da auch was reinpacken.

Andernfalls hätten ZS und Artefakte keine Daseinsberechtigung.
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Ungelesener Beitrag von McBaine » 04.04.2019 22:03

Dark-Chummer hat geschrieben:
04.04.2019 16:42
Das Problem das ich ganz konkret meine, ist, der fette Ignifaxius von 50 Punkten (ergo 50 TP) der im Stab gespeichert ist und der den Tod eines jeden 'Endbosses' bedeutet, der sich kein Gardianum-Amulett leisten kann. Dieses Problem hatte ich auch schon in meiner Kampagne. Der böse Magierkriegsfürst tritt auf die Mauer seiner Feste > Spielermagier: "Den bruzel ich weg". > Meister: Initiative > Spielermagier ist zuerst an der Reihe (vielleicht sogar noch die SF Kampfreflexe) und aktiviertz mit einer Aktion seinen Zauber im Stab > Ergebnis: böser Magierkriegsfürst tot...
Naja, das setzt halt voraus, dass der Zauberspeicher (oder eine seiner "Partitionen") für 50 AsP geschaffen wurde. Man bedenke, dass man darin dann nur einen einzigen Zauber mit bis zu 50 AsP reinlegen kann und nicht etwa mehrere. Man verbaut sich also ganz schön viel Flexibilität und hat halt ein "One-Trick-Pony".

Gut, wenn das dann so ist, und der Magier den 50 TP Ignifaxius da rein spricht, dann fehlen ihm halt die 50 AsP woanders - die gespeicherten Stabzauber halten nur jeweils bis zur nächsten Sonnenwende, sind also maximal ein halbes Jahr gespeichert. Ein Meister kann ja den Zeitpunkt eines Abenteuers meistens bestimmen. Wenn man das also umgehen will, spielt die Konfrontation mit dem "Zauberfürst" halt direkt oder kurz nach einer SW.

Gerade ein Zauberfürst ist für Schutzartefakte Prädestiniert. Einem INVERCANO-Artefakt ist die INI egal und wirft den lästigen Zauber einfach zurück.

Also es gibt schon Mittel und Wege Sowas zu umgehen. Aber ja, mMn ist es genau so gedacht und das Ziel wird beim auslösen festgelegt. Wenn man halt einen BLITZ gegen 4 Gegner mit maximal MR 5 rein spricht und einer der beim auslösen betroffenen hat MR 6, dann verpufft das ganze halt. Doch genau so ist es wohl gedacht.

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Ungelesener Beitrag von Dark-Chummer » 05.04.2019 13:02

Natürlich gelten für die NSCs die selben Regeln wie für die Spieler. Aber soll es nun die Lösung sein, dass jeder etwas fähigere NSC-Magier einen fetten Igni in seinen Stab speichert und dann bei jeder Begegnung mit einem solchen dann ein Spieler-Char stirbt? Denn das wäre vermutlich die sehr frustrierende Konsequenz davon. Aber okay.

Im Übrigen ist es ganz normal zumindest einen sehr großen Slot im Stab zu haben, mit dem man einen sehr teuren Zauber speichern kann. Selbst dann kommt man noch auf 4-5 Slots. Würde man den einen großen Slot kleiner machen, würde man auf locker 8-10 Slots kommen, mit dem Ergebnis dass man mit einem solchen Stab nicht mehr zurecht kommt, da das Auslösen immer schwerer wird, je mehr Slots der Zauberspeicher hat. Ergo ein sehr großer Slot ist eigentlich ganz normal.

Um auf andere Artefakte in Aventurien einzugehen: diese wirken ja fast alle auf den Gegenstand selbst, bzw. auf den Träger. Artefakte die davon abweichen sind eher die Ausnahme. Und Abenteuer-Autoren sind ja auch nicht dafür bekannt, dass sie auch tatsächlich die Regeln des Systems verstehen, für das sie schreiben. Aber ich sehe ein dass sich sicher diverse „offizielle“ Artefakte finden lassen, die nicht auf den Träger oder auf Berührung funktionieren (auch wenn mir gerade keine Einfallen).

Und ja, es steht im Text beim Zauberspeicher direkt nicht drin, dass Kampfzauber oder andere auf Sicht nicht möglich sind. Der Text weißt ja sogar drauf hin, dass gespeicherte Zauber auch auf mehrere Ziele gewirkt werden können, wenn die höchste MR beachtet wird. Ich war mir bewusst dass das da so steht, aber ich war mir nicht sicher weil ich vor Jahren hierzu mal eine andere Auslegung hier im Forum gelesen habe.

Die Idee mit dem Invercano ist natürlich richtig bösartig.
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Ungelesener Beitrag von Xoltax » 05.04.2019 13:05

Außerdem kann der Magier ja vielleicht auch ausweichen. ode rman erlaubt seiner Liebgarde den Igni mit dem Schild zu parieren wenn Zaubernde /Stab sich eh sehr weit entfernt aufhält bei der Schussabgabe.

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Ungelesener Beitrag von Dunkler Wanderer » 05.04.2019 13:14

Wie sieht es mit dem Ignisphaero aus, den der Zauberer nach erfolgreicher Zauberprobe lenken kann. In diesem Fall müsste das Ziel nicht anwesend sein beim speichern in den Zauberspeicher.

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Ungelesener Beitrag von Xoltax » 05.04.2019 13:19

Dafür gibt es dann eine schöne Dunkelheit :dunkelheit: damit der Feuerball vorher explodiert. :lol:
Außerdem muss ja dann da auch wie beim Igni der Stab den Ball lenken.
Also ähnliches Problem.

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Ungelesener Beitrag von Leta » 05.04.2019 13:34

Die Zauber aus dem Stab haben den Nachteil das man sie nachträglich nicht modifizieren kann. Gerade bei Zaubern die der Magier gut kann (für 50TP braucht man einen relativ hohen ZfW) ist doch das was den Zauber gefährlich macht die Varianz die die SpoMods bringen.
Vor dem Standard Igni aus dem Stab ist der Gegner schon geschützt wenn er 50 Schritt weg ist!

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Ungelesener Beitrag von Xoltax » 05.04.2019 13:41

Wir setzen beim Zauberspeicher auch variable Ksoten W6 / W20 mit 4 bzw. 11 ASP an.
Wie bei der Artefakterschaffung.
Die Wirkung wird dann beim Auslösen bestimmt. kann gut, kann aber auch enttäuschend ausgehen.

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Ungelesener Beitrag von Dunkler Wanderer » 05.04.2019 13:47

Leta hat geschrieben:
05.04.2019 13:34
Vor dem Standard Igni aus dem Stab ist der Gegner schon geschützt wenn er 50 Schritt weg ist!
Der Standard Ignifaxius (wenn der hier gemeint ist) hat nur eine Reichweite von 21 Schritt.

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Ungelesener Beitrag von Leta » 05.04.2019 13:49

Oh, danke für den Hinweis. Meine Magier sind eher „unbewaffnet“.

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Ungelesener Beitrag von Dark-Chummer » 05.04.2019 13:56

Da die Kosten beim Speichern ja klar sein müssen, ist dem Magier auch klar wieviel TP sein Igni machen wird. Da abzuweichen mit komplett neuausgewürfelten AsP wäre also nicht möglich. Zumal der Slot ja auch eine gewisse Begrenzung hat.

Zum Ausweichen:
Nein kann das Ziel nicht. Um Ausweichen zu dürfen muss das Ziel entweder die Zauberformel oder die Gestik sehen mit anschließender gelungenen Magiekunde-Probe. Da das Auslösen des Zauberspeichers keine Formel und auch keine Geste benötigt, darf das Ziel nur noch spektakulärer sterben. Der Wundstrahl eignet sich hierzu besonderes gut.
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Ungelesener Beitrag von Xoltax » 05.04.2019 14:13

Da die Kosten beim Speichern ja klar sein müssen, ist dem Magier auch klar wieviel TP sein Igni machen wird. Da abzuweichen mit komplett neuausgewürfelten AsP wäre also nicht möglich. Zumal der Slot ja auch eine gewisse Begrenzung hat
Daher die offiziellen Regeln wie bei Artefakten.
Wir setzen beim Zauberspeicher auch variable Ksoten W6 / W20 mit 4 bzw. 11 ASP an.
Wie bei der Artefakterschaffung.
Die Wirkung wird dann beim Auslösen bestimmt. kann gut, kann aber auch enttäuschend ausgehen.
So weiß der Magier nicht genau was er bekommt. Macht es interessanter.
Sonst optiermiert man den gespeicherten Zauber zu oft.
"Oh schlecht gewürfelt. na dann shcieß ich dmait auf ne Ratte und speicher ihn nochmal" ...
Ein Opfer, das drn Zaubt'rvorgang beobachtet und erkennt. kann
versuchen, ihm auszuweichen;
Wenn der 50 Schritt entfernt ist kann man das dem Magier trotzdme zugestehen bis der Strahl heran ist.
Hier steht nichts von das man die Gestik sehen muss oder was wärend der Zauberdauer mitbekommen muss :wink:

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Ungelesener Beitrag von Dark-Chummer » 07.04.2019 09:16

„Erkennen“ bedeutet meiner Meinung nach, dass dem Opfer klar sein muss was für einen Zauber es da gleich treffen wird. Ansonsten hätte das „Beobachten“ ja völlig ausgereicht. Erkennen geht meiner Meinung nach nur über eine Magiekunde-Probe. Wie willst du das denn anders machen?
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Ungelesener Beitrag von McBaine » 07.04.2019 10:20

Dark-Chummer hat geschrieben:
07.04.2019 09:16
Erkennen geht meiner Meinung nach nur über eine Magiekunde-Probe. Wie willst du das denn anders machen?
Magiekunde Proben kann man machen, ich würde diese jedoch nicht all zu schwer machen, da der Zauber einer der bekanntesten Kampf- und Schadenszauber ist, und ganz darauf verzichten wenn der Gegner den Zauber selbst beherrscht oder schon oft gesehen hat. (Eine Magiekundeprobe für einen Krieger um zu erkennen, dass das, was der gegnerische Magier tut genau das macht, was sein Freund immer zaubert, ist lächerlich, und jemand mit IGNIFAXIUS auf ZWF 15 sollte auch nicht würfeln müssen).

BTW: Gibt es irgendwo eine Faustregel für Probenerschwernisse zum Erkennen von Zaubern? Irgendwas wie Magiekunde [+ Komplexität + (6-höchste Verbreitung) + 7 pro wegmodifizierter Komponente] oder ähnliches? Oder ist das immer Meisterentscheid?

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Ungelesener Beitrag von FrumolvomBrandefels » 07.04.2019 10:40

BTW: Gibt es irgendwo eine Faustregel für Probenerschwernisse zum Erkennen von Zaubern? Irgendwas wie Magiekunde [+ Komplexität + (6-höchste Verbreitung) + 7 pro wegmodifizierter Komponente] oder ähnliches? Oder ist das immer Meisterentscheid?
MMn ist so eine Faustregel schwierig. Zum einen sollte die vorhandene/nicht vorhanden MK auch hineinfliessen. Ein Magier mit einem Fokus auf Eigenschaft wird über ihm nicht bekannte Eigenschaftszauber mehr wissen.

Spannend wird es, wenn es sich um andere Repräsentationen handelt. Woher sollte ein Magier wissen über nicht Gm-Zauber aber sehr verbreitete Zauber anderer Repräsentationen haben?
„Erkennen“ bedeutet meiner Meinung nach, dass dem Opfer klar sein muss was für einen Zauber es da gleich treffen wird. Ansonsten hätte das „Beobachten“ ja völlig ausgereicht. Erkennen geht meiner Meinung nach nur über eine Magiekunde-Probe. Wie willst du das denn anders machen?
Ein ZS löst in einer Aktion aus. Das ist nicht genügend Zeit für eine MK-Probe + Reaktion. Gefahreninstinkt oder glückliche Umstände könnten helfen.
wird der Zauber gewirkt, hängt vieles von den Umständen ab.

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Ungelesener Beitrag von Leta » 07.04.2019 11:40

FrumolvomBrandefels hat geschrieben:
07.04.2019 10:40
Ein ZS löst in einer Aktion aus. Das ist nicht genügend Zeit für eine MK-Probe + Reaktion. Gefahreninstinkt oder glückliche Umstände könnten helfen.
wird der Zauber gewirkt, hängt vieles von den Umständen ab.
Einen Hieb der eine Aktion braucht kann man auch Ausweichen, wenn ich ihn erwarte. Genau so ist es mit dem Zauber. Wenn der Magier mit seinem Stab auf mich deutet oder mit zwei Fingern auf mich deutet kann der Held versuchen Auszuweichen. Eine "Dauer" dafür anzugeben das er die die Situation richtig einzuschätzen halte ich für unsinnig.

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Ungelesener Beitrag von AngeliAter » 07.04.2019 11:50

Deswegen benutzt der Tyrann von Welt ja auch ganz viele stunt double und hat mindestens 5 Paläste wo er sein könnte.
Aber an sich ist der ZS dafür gedacht, ganz spontan einen bösen Zauber rauskloppen zu können. Nims wie ein guter SL und pack dann den Sohn aus welcher auf Rache sinnt.
"Was ohne Beleg behauptet werden kann, kann auch ohne Beleg verworfen werden."
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Ungelesener Beitrag von FrumolvomBrandefels » 07.04.2019 13:27

Einen Hieb der eine Aktion braucht kann man auch Ausweichen, wenn ich ihn erwarte. Genau so ist es mit dem Zauber. Wenn der Magier mit seinem Stab auf mich deutet oder mit zwei Fingern auf mich deutet kann der Held versuchen Auszuweichen. Eine "Dauer" dafür anzugeben das er die die Situation richtig einzuschätzen halte ich für unsinnig.
Nur da jemand auf dich deuted, bedeutet noch lange nicht dass da etwas geschehen wird. Der Magier könnte ja genauso gut einfach nur mit dem Stab hinzeigen im Sinne von "seht dort oben steht er". Und so blöd sein den Stabzauber loszulassen, wenn der Bösewichtig ihn gerade beobachtet wird er wohl nicht sein
Um die Sache richtig und rechtzeitig als Gefahr einzuschätzen wurde die Gabe Gefahreninstinkt(12 GP und viele AP) ins Spiel implimentiert. Würde es in so einer Situation ohne gehen, wäre die ganze Gabe sinnlos.

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Ungelesener Beitrag von Leta » 07.04.2019 14:39

FrumolvomBrandefels hat geschrieben:
07.04.2019 13:27
Um die Sache richtig und rechtzeitig als Gefahr einzuschätzen wurde die Gabe Gefahreninstinkt(12 GP und viele AP) ins Spiel implimentiert. Würde es in so einer Situation ohne gehen, wäre die ganze Gabe sinnlos.
Gefahreninstinkt ist dafür das du auch reagieren köntest wenn du den Magier nicht ansiehst.

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Ungelesener Beitrag von McBaine » 07.04.2019 16:28

Wenn man einen per SpoMods auf eine Aktion Zauberdauer runtermodifizierten IGNIFAXIUSs schnell genug einschätzen und ausweichen kann, dann geht das auch bei 1 Aktion dauernden Ritualkenntnisprobe die zur Auslösung aus dem Stab notwendig ist. Ich sehe da keinen relevanten Unterschied. Wer bei einem Zauberer nicht einmal in Betracht zieht, dass etwas passieren könnte, wenn er mit dem Stab auf jemanden zeigt (und evtl auch Gesten macht - wie genau die RK Probe aussieht ist ja nicht so klar), der hat wohl viele GP durch niedrige KL bekommen^^ Jeder Bauer vermutet durch Aberglauben fast schon, dass er verzaubert wird, wenn ein Magus ihn böse anschaut - geschweige denn, mit dem Stab fuchtelt. Ein Kriegsmagier-Fürst sollte dadurch nicht überrascht werden.

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Ungelesener Beitrag von Gorbalad » 07.04.2019 16:54

Es ist aber schwerer zu erkennen, was da jetzt kommt. Dass die einzelnen Zauber unterschiedliche Gesten haben ist gesetzt. Ob man den Unterschied erkennen kann, ob der Magier nun den Armatrutz oder den Ignifaxius aus dem Stab holt, ist mWn nicht geregelt.

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Ungelesener Beitrag von Wizkatz » 07.04.2019 18:19

Sich mal vorsichtshalber (hinter die Burgzinnen) zu ducken hat noch keinem geschadet, der häufiger mal gegen feindliche Magier kämpft... :ijw: (Und das würde diese exemplarische Oneshot-aus-Distanz-Szene ja schonmal deutlich schwerer machen)

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Ungelesener Beitrag von Gorbalad » 07.04.2019 18:40

Hmm, das bringt mich auf eine Idee... Die Gesten 'leer', also ohne AsP machen, sollte die Kundigen demnach auch in Deckung zwingen. Egal ob Zauberspeicher oder normaler Spruch (die Geste kennen eher mehr) Und wenn sie sich dran gewöhnt haben, dass der Magier nur blufft - Ignifaxius!

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Ungelesener Beitrag von McBaine » 07.04.2019 18:53

Ich denke das Grundproblem ist nicht der Zauberspeicher, sondern allgemein jede Situation die einen One-shot ermöglicht.

Ob das ein 1 Aktion IGNIFAXIUS mit 50 TP aus dem Stab oder ein zwei mal verkürzter 1 Aktion IGNIFAXIUS mit 35 TP, ein Meisterschütze der mit der schweren Armbrust auf der Lauer liegt und nach dem Zielen auch nur mit 1 Aktion den Abzug betätigen muss um 2W6+6+X mit geringer Wundschwelle zu machen, ein günstig positionierter Krieger der als Wache getarnt den Hammerschlag ausführt, eine Hexe die gut im Ringen ist und mit SPINNENLAUF und VISIBILI den Turm hochklettert und den Fürsten runterwirft oder, oder, oder.

Szenarien dieser Art gibt es Dutzende. Der Zauberspeicher ist nicht das Problem. Schurken vor überraschenden und effektiven Helden zu schützen war schon immer ein Problem, oder zumindest eines der Szenarien, auf das man sich als Meister/in vorbereiten und sich darüber Gedanken machen sollte.

Gorbalad
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Zauberspeicher Grundsatzfragen

Ungelesener Beitrag von Gorbalad » 07.04.2019 19:12

Druidin jedweden Geschlechtes mit Nebelleib, Leib des Dolches, Meisterliche Zauberkontrolle II und hohen TaWs in Dolche und Anatomie :lol:
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Siehe WdS S. 86, 1. Einhorn

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