DSA4 Herr über das Tierreich nutzen ?

Von A wie Astralpunkte bis Z wie Zauberer: Alles über magische Kräfte.
N0L3X
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Herr über das Tierreich nutzen ?

Ungelesener Beitrag von N0L3X » 20.01.2018 01:12

Hallo liebes forum
Mich würde mal interessieren wie ihr mit diesem Zauber umgeht. Ich finde streng RAW ist dieser Zauber in der Art und Weise wie ich mir diesen Zauber vorstelle nicht mehr wirklich nützlich undzwar wegen der Zauberdauer und Technik. Ich hab den Zauber immer so verstanden das ein Druide damit einen Wolf/Bär/Puma ect. beherrschen kann und ihn dann an seiner seite kämpfen lässt.
In meiner alten gruppe wurde der Zauber so gespielt das die "hypnose" bereits wärend des Zauberns eintritt und deshalb einen das Tier nicht zerfleischt.
Streng RAW würde doch aber ein wildes Tier keine 5 Aktionen mich 3 meter vor ihm meine finger vor seinen augen kreisen lassen.
Wie löst ihr dieses Problem bzw wie seht ihr das ?

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Cifer
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Ungelesener Beitrag von Cifer » 20.01.2018 02:54

Angesichts der 5 Aktionen vermute ich, es geht um DSA4.1?
Möglichkeit Nummer eins wäre, das Tier bereits vor der Beherrschung in einem Käfig zu haben (und am Ende der Beherrschung auch wieder dorthin zurückzuführen).
Möglichkeit zwei wäre, sich derweil von seinen Freunden verteidigen zu lassen.
Möglichkeit drei wäre, mit entsprechend viel ZfW den Spruch ein- bis zweimal zu verkürzen oder die Reichweite zu verlängern - mit 7 Schritt Reichweite beherrscht man den Bären auch vom nächsten Baum herab.
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Jadoran
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Ungelesener Beitrag von Jadoran » 20.01.2018 08:24

Im Text steht leider nichts, wie sich das Tier "normalerweise" verhält, wenn die (verhältnismässig kurze) Wirkungsdauer abgelaufen ist. Ich vermute, der Spruch macht vor allem Sinn, wenn der Druide einen hohen Abrichten-Wert hat und in gewohnter Umgebung den ihm bekannten Bären, der ihn sowieso ungeschoren läßt (aber keine Dressur-Befehle annimmt) einen Auftrag gibt. Sobald man anfängt zu modifizieren, sinken normalerweise die Zfp* sehr schnell.
Also - so wie ich den Spruch verstehe - eher um ein ohnehin mitlaufendes oder gar treues Tier mit zusätzlichen Gehorsamsfähigkeiten auszustatten anstatt ein wildfremdes zu zwingen. Der zahme Bär versteht halt nicht "Lauf ums Haus herum, kletter aufs Dach und schmeiss diesen lästigen Bogenschützen runter", der beherrschte hingegen schon.

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AngeliAter
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Ungelesener Beitrag von AngeliAter » 20.01.2018 09:00

Würde den Bären bereits ab Zauberbeginn hypnotisiert lassen.
Als möglichen Beleg wäre der Balsam, ab Zauberbeginn kann der zu Heilende wegen Schwelle des Todes nicht mehr versterben obwohl es eigentlich 5 Minuten dauert bis die Heilung eintrifft.
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Ungelesener Beitrag von Ronal_bert » 20.01.2018 09:42

oder man zaubert ein verkürzten Sanftmut davor.

edit: ne ist doch blöd. Letzten Satz überlesen.
Bereits anstürmende Tiere können nicht gestoppt werden
. :grübeln:

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Cifer
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Ungelesener Beitrag von Cifer » 20.01.2018 11:57

AngeliAter hat geschrieben:
20.01.2018 09:00
Würde den Bären bereits ab Zauberbeginn hypnotisiert lassen.
Als möglichen Beleg wäre der Balsam, ab Zauberbeginn kann der zu Heilende wegen Schwelle des Todes nicht mehr versterben obwohl es eigentlich 5 Minuten dauert bis die Heilung eintrifft.
Damit ist der Balsam aber eine ziemliche Sondernummer, die ich ungern auf den Rest des Systems übertragen sehen würde.
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Herr über das Tierreich nutzen ?

Ungelesener Beitrag von N0L3X » 20.01.2018 19:34

Ja es geht um DSA 4.1
Mir würde sonst noch die SF "Zauber bereithalten" einfallen. Meine Gruppe legt leider alles sehr streng RAW aus. Ich kenne bei der genannten SF nur eine Inoffizielle errata zum Thema Reichweite.
So wie ich die SF lese funktioniert es wie ein Zauberspeicher und die bedingung der Reichweite muss nicht am anfang der ZD erfüllt sein sondern dann wenn ich den Zauber los lasse.
Sehe ich das so richtig ? Damit wäre der Zauber wenigstens mit SF noch sinnvoll anwendbar auch wenn er nicht gegen heranstürmende tiere helfen würde.

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Herr über das Tierreich nutzen ?

Ungelesener Beitrag von Na'rat » 20.01.2018 20:39

Es gibt haufenweise Zauber welche ab Werk oder außerhalb von gänzlich exotischen Bedingungen quasi nutzlos sind und erst durch die Anwendung von angeblich optionalen Regeln ungefähr ihren Zweck erfüllen.
Der gildenmagische Bannbaladin wäre da an erster Stelle zu nennen, gefolgt von so Sachen wie Band und Fesseln oder eben Herr über das Tierreich.

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Angorax
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Ungelesener Beitrag von Angorax » 23.01.2018 21:40

Der Zauber funktioniert doch gut, auch so wie er ist. Man darf nur nicht erwarten, dass Magie einem das komplette Nachdenken abnimmt.
Zunächst mal muss man wissen, was man eigentlich beherrschen will.
Beispiel 1:
einen Schwarm Wespen, den ich auf irgendwelche Räuber hetzen will.
Tierkunde sagt mir, dass ich mich einem Nest auf 3 Schritt nähern kann, wenn das ruhig geschieht, ohne Wespen anzupusten.
-> Kein Problem (Je nach Meister reicht es ja auch, wenn ich einen Teil des Schwarms sehen kann)

Beispiel 2:
einen großen Hund, der für mich kämpfen soll
Tierkunde verrät mir, dass dieses Tier schlecht klettern kann. Ich versuche also, es zu einem Baum zu locken, auf dem ich sitze o. ä.
-> kein Problem

Beispiel 3:
Ich will einen Hai kontrollieren
So lange ich auf meinem Boot bleibe, und der Fisch an einem festgemachten Köder rumreißt, kann ich zaubern.
-> kein Problem

Beispiel 4:
Ich gehe auf ein einzelnes, nervöses Mammut auf ebener Steppe zu, und will loszaubern. Ich besitze keine Tarnung, es gibt kein Loch zum verstecken, das Mammut rennt mich über den Haufen, 4 W20 Trampelschaden bringen den Druiden um.
-> Problem: oooh, der Zauber funktioniert ja garnicht, und mein Charakter ist mangels Überlegung tot.
Die oben getätigten Aussagen stimmen nicht zwangsläufig mit der Meinung des Verfassers überein.

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Ungelesener Beitrag von X76 » 24.01.2018 01:04

Generell stürzen sich wilde Tiere eher selten wie Berserker auf jeden nahen Menschen und vielen kann man mit Erfahrung und einer Portion Verwegenheit sehr nahe kommen, ohne dass sie gleich zum Angriff über gehen oder gezähmt sein müssen. Notfalls muss der Druide eben zur RW Mod greifen und ein bisschen Fingergewackel "Zaubergeste" dürfte auch nur selten einen Angriff provozieren.

Ungefährlich ist das Unterfangen natürlich nicht und auch nicht jedes Tier bleibt lang genug stehen...

Firnblut
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Herr über das Tierreich nutzen ?

Ungelesener Beitrag von Firnblut » 24.01.2018 10:43

Zumal Zaubergeste nur Fluff ist.

Aber ich sehe es, wie X76:
Ein paar Sekunden hat man idR bevor das Tier wegläuft oder angreift. Gerade vor dem angreifen lauern die meisten Tiere noch.
Das Tier einzuschätzen läuft dann über eine Tierkunde-Probe.

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AngeliAter
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Ungelesener Beitrag von AngeliAter » 24.01.2018 15:20

Quark, man hat doch keine Sekunden vor einem Angriff. Traditionsgemäss plöpen alle Gegner direkt vor der Heldengruppe auf und haben noch einen Überraschungsangriff frei.

Gut, ernsthaft, das dürfte eher wieder das Problem des modernen Menschens sein. Die meisten von uns kennen die Natur doch nur aus dem Zoo oder wenn sie querfeldein durch den Wald stampfen. Und gerade im zweiten Fall wundern sich die Leute wenn sie dann eine Wildschweinrotte finden. Früher waren die Menschen einfach viel vorsichtiger weil die Gefahren aus der Wildnis ernste Gefahren waren und nicht wie heute, eher nur ein Blutfleck auf dem Autoreifen.
Nur so am Rande: es kommen immer wieder Touristen zu tode weil sie Kühe auf der Weide falsch angehen. Ja, Kühe können Menschen töten. Aber die meisten wissen von Kühen nur, das sie Milch geben und sonst zum knuddeln gut sind.
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Ungelesener Beitrag von Falandrion » 24.01.2018 16:07

Irgendwie verstehe ich nicht, was Herr über das Tierreich in der Hinsicht von anderen Herrschaftssprüchen unterscheidet.
Weder die Stadtwache noch der Händler lassen mich meinen Imperavi zaubern ohne Einzugreifen oder schleunigst die Beine in die Hand zu nehmen... Im Ausgangspost war von einem Druiden die Rede. Der hat es zwar mangels Zauberformel und sichtbarer Erkennbarkeit als Zauberer einfacher als ein Gildenmagier, aber eine (je nach Kontext höchst verräterische) Geste muss auch der ausführen.

Bei menschlichen Zielen muss ich mir also überlegen, wie sie die Geste entweder nicht mitbekommen oder als harmlos abtun, bei Tieren muss ich mir ähnliche Gedanken über die Annäherung machen... Alternativ kann ich natürlich immer die Reichweite erhöhen (oder die Geste wegmodifizieren).

Kurz: Warum sollte man den Herrn über das Tierreich anders behandeln als andere Herrschaftszauber? Wenn der Herr über das Tierreich das Opfer schon während der Zauberdauer widerstandslos macht, sollten das Imperavi & Co auch tun... (und das will vermutlich niemand.)

edit: Ein deutlicheres Beispiel als der Imperavi ist vielleicht der Zauberzwang. Was soll denn die arme Hexe sagen, die ihr Ziel 15 Minuten mit Reichweite Berührung (!) bezaubern muss?

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Ungelesener Beitrag von AngeliAter » 24.01.2018 16:32

Der Zauberzwang ist eher als Bestrafung für das bespitzeln einer Hexennacht gedacht, da ist das Opfer bereits gefangen und wartet auf seine Neuprogrammierung.

Der Herr über das Tierreich ist für die meisten zuerst ein Selbstschutzzauber, also um das Tier von einen Angriff abzubringen und dafür ist er tatsächtlich eher schlecht geeignet.
Seine wahre Stärke liegt eher darin, das man harmlose Tiere zu unüblichen Verhalten bringen kann.. aber dann muss die Gruppe auch bereit sein, ein Tier mal das Rampenlicht zu überlassen (und wer mal einen Schurken gespielt hat und der Krieger wollte bei jeder Schleichaktion in voller Rüstung mitkommen weiß, wie schwierig es einigen Leuten fällt, einfach mal den anderen den Vortritt zu lassen).
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Ungelesener Beitrag von Angorax » 24.01.2018 17:08

Es kommt hinzu, dass man den Zauber ja in die Werkstatt tragen kann, wenn er irgendwie anders werden soll.
Man könnte von Haus aus Reichweite und Zauberdauer modifizieren. Das ist noch garnicht so schlimm erschwert.
Die oben getätigten Aussagen stimmen nicht zwangsläufig mit der Meinung des Verfassers überein.

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Infernal Acid
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Ungelesener Beitrag von Infernal Acid » 24.01.2018 18:06

Falandrion hat geschrieben:
24.01.2018 16:07
Irgendwie verstehe ich nicht, was Herr über das Tierreich in der Hinsicht von anderen Herrschaftssprüchen unterscheidet.
Weder die Stadtwache noch der Händler lassen mich meinen Imperavi zaubern ohne Einzugreifen oder schleunigst die Beine in die Hand zu nehmen... Im Ausgangspost war von einem Druiden die Rede. Der hat es zwar mangels Zauberformel und sichtbarer Erkennbarkeit als Zauberer einfacher als ein Gildenmagier, aber eine (je nach Kontext höchst verräterische) Geste muss auch der ausführen.
Der Vergleich hinkt, da gerade Stadtwachen erst angreifen würden, wenn sie erfolgreich den Zauber als solches erkannt haben. Ein Bär, dem man so nahe gekommen ist, wird hingegen angreifen ohne abzuwarten.
Die 2-4 Aktionen, welche eine Wache bei erfolgreicher Identifikation eines Zaubers/Zaubervorgangs verbraucht hat, machen da schon eine Welt Unterschied. Und das bedingt, dass die Wache erfolgreich war beim Test auf Magiekunde, was nicht so einfach ist. Alles in allem eine wesentlich höhere Chance auf Erfolg ganz ohne Modifikationen.

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Cifer
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Ungelesener Beitrag von Cifer » 24.01.2018 18:43

Kommt halt drauf an, ob die Stadtwache tatsächlich den exakten Zauber erkennen muss oder es für den Nasenstüber schon reicht, dass da ein komischer Typ arkane Formeln brabbelt (wenn er denn brabbeln muss) und einem dabei in die Augen starrt.
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Ungelesener Beitrag von Infernal Acid » 24.01.2018 19:06

Cifer hat geschrieben:
24.01.2018 18:43
Kommt halt drauf an, ob die Stadtwache tatsächlich den exakten Zauber erkennen muss oder es für den Nasenstüber schon reicht, dass da ein komischer Typ arkane Formeln brabbelt (wenn er denn brabbeln muss) und einem dabei in die Augen starrt.
Schon mal ein paar Vorteile:
1.) Man kann sich den Wachen problemlos bis auf Starr-Reichweite nähern! Wilde Tiere lassen das eher nicht zu.
2.) Dass es arkane Formeln sind, muss die Wache erstmal erkennen und verarbeiten, erst dann kann sie darauf reagieren.
3.) Des weiteren lassen sich Menschen brauchbar ablenken und täuschen, was bei wilden Tieren wesentlich weniger funktioniert.

Der Zauber ist bei weitem nicht schlecht und wenn Gefährten da sind, kann man ihn auch gut gegen attackierende Wildtiere einsetzen. Zudem ist er natürlich super gegen domestizierte Tiere, welche es ja auch überall gibt.

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Ungelesener Beitrag von Firnblut » 24.01.2018 20:17

Ich halte es für ein Gerücht, dass alle Wildtiere bei 3 Metern Nähe angreifen würden. Man muss sich eben mit entsprechender Vorsicht nähern und ein angemessenes Verhalten an den Tag legen. Machen viele Kameramänner nicht anders, wenn Dokus gedreht werden (ja, bei besonders gefährlichen Tieren gibt es weitere Sicherheitsmaßnahmen, aber nicht für jedes Wildtier).

Edit: Die meisten Tiere machen halt Drohgebärden, wollen dich eigentlich nur vertreiben oder sich selbst verteidigen.
Nur bei Tieren, die einen Menschen als Beute betrachten, die erjagd werden muss, dürfte man die 5 Aktionen nicht aufbringen können (entsprechendes Verhalten vorausgesetzt).
Und die Zahl der Tiere, die den Menschen wirklich als Beute betrachtet, dürfte gering sein.
Für diese und für bereits angreifende Tiere empfiehlt es sich dann mit SpoMods zu arbeiten. Finde ich jetzt aber nicht schlimm.
Zuletzt geändert von Firnblut am 25.01.2018 09:14, insgesamt 1-mal geändert.

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Angorax
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Ungelesener Beitrag von Angorax » 24.01.2018 21:39

Hoher Wert in Tierkunde und Selbstbeherrschung hilft. https://www.youtube.com/watch?v=J9WW3Qb ... e=youtu.be
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Ungelesener Beitrag von Infernal Acid » 25.01.2018 14:36

Firnblut hat geschrieben:
24.01.2018 20:17
Ich halte es für ein Gerücht, dass alle Wildtiere bei 3 Metern Nähe angreifen würden. Man muss sich eben mit entsprechender Vorsicht nähern und ein angemessenes Verhalten an den Tag legen. Machen viele Kameramänner nicht anders, wenn Dokus gedreht werden (ja, bei besonders gefährlichen Tieren gibt es weitere Sicherheitsmaßnahmen, aber nicht für jedes Wildtier).

Edit: Die meisten Tiere machen halt Drohgebärden, wollen dich eigentlich nur vertreiben oder sich selbst verteidigen.
Nur bei Tieren, die einen Menschen als Beute betrachten, die erjagd werden muss, dürfte man die 5 Aktionen nicht aufbringen können (entsprechendes Verhalten vorausgesetzt).
Und die Zahl der Tiere, die den Menschen wirklich als Beute betrachtet, dürfte gering sein.
Für diese und für bereits angreifende Tiere empfiehlt es sich dann mit SpoMods zu arbeiten. Finde ich jetzt aber nicht schlimm.
Es geht nicht um das Angreifen, sondern dass Tiere halt nicht einfach still halten, wenn ein Mensch näher kommt. Die meisten wilden Tiere werden dem Menschen ausweichen, grosse Raubtiere oder auch grosse Pflanzenfresser können drohen sowie gegeben falls auch angreifen.
Das Problem ist, dass kaum ein Wildtier abwartet, bis du auf 3 Meter ran bist.
Natürlich gibt es Aufnahmen von Dokumentarfilmen, wo mal ein Tier hin hält. Aber die Filme erwähnen ganz selten, wie viel Aufwand diese eine Aufnahme war und was passiert, wenn es nicht klappt. Auch bei einem Dokumentarfilm weiss man nie, welcher Aufwand getrieben wurde, um diese 5 Minuten Film möglich zu machen.
Man muss ja nur mal selber in den Wald gehen und schauen, wie oft man wilden Tieren nahe kommt. Und bei uns mangelt es an Raubtieren, was zu weniger scheuen Wildtieren führt.

Der Zauber ist deshalb aber nicht schlecht. Wie erwähnt kann man SpoMods verwenden, den Zwerg zum Schutz abstellen oder halt einfach domestizierte Tiere bezaubern. Mehr als genug Möglichkeiten Nutzen aus dem Zauber zu ziehen.

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Ungelesener Beitrag von Curadan Prutz » 05.02.2018 20:12

Um ein heranstürmendes Tier zu stoppen wäre der Herr über das Tierreich nicht meine erste Wahl, ein Blitz dich find ist da wohl zielführender. Und zumindest bis man den Spruch hoch genug gesteigert hat um mehrere SpoMods unterzubringen sollte man sich wohl an zahme Hunde und Wespenschwärme halten und sich nicht gleich an tollwütige Stiere während des Sturmangriffes versuchen. Den ersten Bannbaladin spricht man sinnvollerweise ja auch auf einen versoffenen Dorfbüttel in Hinteralrikshausen und nicht auf einen Bannstrahleroffizier in der Stadt des Lichts.

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Ungelesener Beitrag von N0L3X » 09.02.2018 03:20

SpoMods gehen als Druide ja auch so toll nicht wahr ?
Ein Bär mit MR 3-4 plus noch ma Reichweite auf grandiose 7 Meter gezaubert sind mal eben wenn ich es aus dem kopf gerade richtig weiß eine gesamt erschwernis von 8-9. Will ich sinnvoll Spomodden muss ich 2 mal Reichweite erhöhen da brauch ich den Zauber dann auf 18 um ihn überhaupt mal auf ein wildes tier anwenden zu können.
Na klar ich kann natürlich auch ein halbes abenteuer drum stricken wie ich jetzt ein blöden bär bezaubern will nur weil man gerade mal den zauber benutzen mag aber ich glaub da spart man sich spätestens nach dem zweiten mal die mühe und ruft nen Elementar Geist der eh alles besser kann einfach weil leute einen viel stilvolleren zauber durch hartes RAW beschneiden müssen.

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Ungelesener Beitrag von Shandrahel » 09.02.2018 07:01

Ich habe das Gefühl du hast dir einfach was anderes vorgestellt als du den Zauber gewählt hast als er eben wirklich macht. Dein Char verfügt über verschiedenste Möglichkeiten mit einem heranstürmendem Bär klarzukommen, warum muss es ausgerechnet dieser Spruch sein.

Im übrigen finde ich es maximal stylischer wenn der Caster einen schmerzhaften Abwehrkampf führt, verletzt wird aber am Ende mithilfe des Spruches verhindert hat das sich das arme Tier verletzt. Mit Blut und Opfer und so, nicht mit einem Blick. Wie viel Angriffe kriegt Onkel Bär in der Zauberdauer schon hin?

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Ungelesener Beitrag von Na'rat » 10.02.2018 11:13

Yeah! Also noch Erschwernisse durch Verletzungen oben drauf! Oder was willst du damit sagen? Stylisch mag es für den Baumkuschlerdruiden sein, andere Druiden sehen das anders und die Regeln unterstützen dies nicht wirklich.

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Ungelesener Beitrag von Firnblut » 10.02.2018 11:47

Reichweite vergrößern bringt eine Erschwernis von 3 Punkten. Wenn man den Zauber häufiger gegen anstürmende Tiere verwenden, wird man sich wohl eine Spezialisierung gönnen.

Gehen wir von einem ZfW von 12 aus, dann ist man mit der Spezialisierung auf 14. Zweimal Reichweite vergrößern und man hat noch 8 Punkte - zur Not können Druiden noch erzwingen. Da sprechen wir eben von direkt anstürmenden Tieren, dem Extremfall also und der darf schonmal ZfW im zweistelligen Bereich voraussetzen. Ist bei anderen Herrschaftszaubern ja nicht anders.
"Mal ein wildes Tier verzaubern" - wofür der Zauber eigentlich gedacht ist - ist auch ohne SpoMods möglich, setzt dann aber eben Tierkunde voraus. Nicht alles wilden Tiere sind ja schon im Sturmangriff, wenn man sie verzaubern möchte.

Das ist sicherlich auch eine Frage des Spielstils. Wenn wilde Tiere nur als Encounter vorkommen (und damit immer schon im Kampfmodus sind), dann entsteht das Problem natürlich schon. Würde ich in dem Fall aber mal mit dem SL abklären.

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Ungelesener Beitrag von Shandrahel » 10.02.2018 12:28

Hier möchte ich anmerken das besagte Gruppe wilde Tiere normalerweise als Begegnung mit viel Entscheidungsspielraum ablaufen ('Ihr bemerkt abseits des Weges... ') und sich die Gruppe normalerweise für 'umgehen wir weiträumig' entscheidet. Herden von Steinböcken die in offiziellen Abenteuern stattfinden mal ausgenommen ,)

Zauberwirkungen die vor Ablauf der Zauberzeit stattfinden ruinieren einfach jedes Balancing. Und wenn ein Zauberkundiger in DSA etwas nicht braucht dann noch mehr Macht. Mag Ausnahmen geben, Druiden gehören für mich nicht dazu.

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Ungelesener Beitrag von Aquitanius » 11.02.2018 01:14

Firnblut hat geschrieben:
10.02.2018 11:47
Reichweite vergrößern bringt eine Erschwernis von 3 Punkten.
Nope. 5 Punkte. 3 nur für den priviligierten Gildenmagier.
Zauberdauer halbieren sind ebenfalls 5, was man in dieser Situation benötigt. Das macht dann einen Mindest-ZfW von 15 wenn man das Tier so verzaubern möchte. Dazu kommt dann MR und wenn man eine Leiteigenschaft von 16 hat kann man die wenigstens wegerzwingen.
Kurzgesagt: Herr über das Tierreich funktioniert in dieser Situation GAR NICHT.
Shandrahel hat geschrieben:
09.02.2018 07:01
Im übrigen finde ich es maximal stylischer wenn der Caster einen schmerzhaften Abwehrkampf führt, verletzt wird aber am Ende mithilfe des Spruches verhindert hat das sich das arme Tier verletzt. Mit Blut und Opfer und so, nicht mit einem Blick. Wie viel Angriffe kriegt Onkel Bär in der Zauberdauer schon hin?
Ja... Nein. Das wäre cool. Aber sobald man Schaden bekommt, ist der Zauber noch erschwerter. Ganz abgesehen davon, dass der Bär den Druiden wahrscheinlich mit einer Attacke bewusstlos haut. Ganz abgesehen von Doppelangriffen oder dem Ansturmschaden... Funktioniert einfach gar nicht das Szenario. Wäre cool, stimmt. Klappt aber nicht.

LÖSUNG:
Was hier gesucht ist, ist der Zauber "Kusch!", der exakt das macht, was man will. Den gibt es nur in schelmischer Variante. Würde ich komplett ignorieren und meinen Meister bitten den als Druidenzauber verfügbar zu machen. Passt auch vom Fluff viel mehr zu Druiden als Schelmen.

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Ungelesener Beitrag von AngeliAter » 11.02.2018 07:44

Shandrahel hat geschrieben:
10.02.2018 12:28
Zauberwirkungen die vor Ablauf der Zauberzeit stattfinden ruinieren einfach jedes Balancing. Und wenn ein Zauberkundiger in DSA etwas nicht braucht dann noch mehr Macht. Mag Ausnahmen geben, Druiden gehören für mich nicht dazu.
Stimmt, der Balsam welcher beim Beginn des Zaubervorganges schon verhindert, das der zu heilende noch stirbt hat scho so mach schönen Plot gesprengt (oder für frustierte Spieler gesorgt wenn das Opfer denoch verstorben ist).
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Ungelesener Beitrag von Ugo Baersgarjew » 11.02.2018 07:48

Ich bin der meinung das der Druide, zum einschätzen der Lage, eine Tierkundeprobe ablegen muss, worurch klar wird ob er den Zauber standardmässig einsetzen kann oder modifzieren muss.
Eine Katze aus der Nachbarschaft, die der "Mehrer der Macht" regelmässig streichelt und füttert, bezaubert der DUDU mit erleichtrungen. Bei einer Maraske sieht die situation deutlich schwieriger aus zumal die sich nicht ankündigt bevor sie angreift. Da muss der DUDU sich schon herausragen mit diesen tieren auskennen, um rechtzeitig zu erkennen das er sich jetz in eine Falle einer Maraske befindet.
Sprich: wenn sich der Druide gut auskennt kann er sich auch ausreichen auf die Situation vorbereiten. Wenn er sich spontan dafür entscheiden muss, weil ihn ein Leopard vom Baum aus anspringt ist der "Böse blick" wohl die bessere Reaktion. Aber ein Restrisiko ist eben immer da, das irgend ein wurf auch misslingen kann.

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