Ideen zum Nachteil "Medium"

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Watership
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Ideen zum Nachteil "Medium"

Ungelesener Beitrag von Watership » 21.11.2017 13:54

Hallo,

Helden mit dem Nachteil Medium werden bevorzugt Opfer einer Besessenheit, so weit so gut.
Hierzu drei Fragen:

1) Wie regelt ihr das mit der Besessenheit? Übernehmt ihr den Char und der Spieler langweilt sich :P ? Lasst Ihr ab und an Dinge geschehen von denen ihr nicht erwähnt, dass sie der besessene Held getan hat? Damit der Spieler selbst keine Ahnung hat, dass sein Held wieder mal besessen ist?
Bin gespannt wie das in anderen Gruppen umgesetzt wird.

2) Welche anderen Folgen zelebriert ihr, ausser der Besessenheit? Nach mehreren irdischen Jahren Spielzeit und einem halben Dutzend Besessenheiten suche ich nach alternativen Auswirkungen des Nachteils um den Spieler mal zu überraschen. :cookie:

3) Bedeutet Medium zu sein automatisch den Nachteil "Angst vor...Besessenheit/ Angst vor ...Geistern" ? Liest sich ja fast so... :rolleyes:

Lorlilto
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Ideen zum Nachteil "Medium"

Ungelesener Beitrag von Lorlilto » 22.11.2017 01:02

zu 1) Ich habe meine Gruppe Meisterinfo: im Abenteuer Nächtlicher Schrecken mal mit einem Morcan konfrontiert, der stets einen einzelnen SC besessen hat. Dazu habe ich dem jeweiligen Spieler eine verzerrte Wirklichkeit beschrieben (z.B. daß er anstelle seiner Gefährten Orks sieht, die er natürlich bekämpfen muss) um den SC zu gewissen Handlungen zu verleiten. Meine Spieler haben da voll mitgezogen und sind der jeweiligen "Einflüsterung" gefolgt. So ein Vorgehen würde sicherlich auch für ein besessenes Medium passen.
Die Variante mit "ausgeschalteter Wahrnehmung" bzw. "ohne Erinnerung an die Taten" finde ich aber auch toll, vor allem wenn es auch sonst niemand beobachtet und der SC dann für alles verantwortlich gemacht wird was irgendwie komisch ist. :devil:

zu 2) Ich würde die "Stimmen im Kopf" öfter in's Spiel bringen. Wenn plötzlich ein Pferd oder ein Baum mit ihm spricht fände ich spannend, wie der SC (oder der Spieler) das deutet. Kommt er auf die Idee, daß sich über das Zaumzeug der ruhelose Geist eines Stallburschen an ihn wendet, oder glaubt er, Rahja würde ihm eine Botschaft schicken? Und ich würde darauf achten, solche "Stimmen" nicht immer im Zusammenhang mit dem Plot einzusetzen, damit aus dem Nachteil nicht ein Plot-detection-device wird.

zu 3) Ja, liest sich wirklich so, nur mit anderer Regelmechanik. Würde ich auch stets mit entsprechender Beschreibung füttern, damit der SC eben merkt, daß mit dem Ort was nicht stimmt und sich daher unwohl fühlt. Und nicht solange Purzelbäume in jedem Raum des Hauses macht (Akrobatik-Proben), bis er anhand der Erschwernis den Ort gefunden hat, an dem jemand ermordet wurde.

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Watership
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Ideen zum Nachteil "Medium"

Ungelesener Beitrag von Watership » 22.11.2017 07:33

:lol:

Super das mit den Purzelbäumen

Die redenen Gegenstände gefallen mir auch.

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Horasischer Vagant
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Ideen zum Nachteil "Medium"

Ungelesener Beitrag von Horasischer Vagant » 22.11.2017 09:09

An einem Ort wo ein ungeklärter Mord stattfand, könnte der Geist des Ermordeten den Körper und Geist des Mediums übernehmen und den Mord bzw. Szenen aus dem Leben des Ermordeten nacherleben lassen. Dadurch kann sich auch ein Abenteuer ergeben, wenn die Gruppe den Mord aufklären möchte.
Das Medium kann plötzlich beginnen sich zu begewegen, am Ort herum gehen - einzelne Szenen nachspielen.
Optional können die Helden ja über das Medium mit dem Geist sprechen...
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