Schwarzmagisches Buch für Weißmagier?

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Suluma
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Schwarzmagisches Buch für Weißmagier?

Ungelesener Beitrag von Suluma » 16.01.2017 23:12

Ich habe 2 Neulinge mit dem Abenteuer Der schwarze Turm ,das ich für DSA4 angepasst hab, in die Welt von DSA eingeführt. Eine von Ihnen ist Magierin und hat im Keller folgende Bücher gefunden: Die Wege ohne Namen,Encyclopaedia Magica, Almanach der Wandlungen. Ich hatte nicht mehr in Erinnerung dass dort solche Bücher sind da es sehr lange her war als ich es zuletzt gemeistert hab und ich bin nicht wirklich mit den Magieregeln vertraut.
1. Würde sie als Weißmagierin überhaupt das schwarzmagische Buch Die Wege ohne Namen an sich nehmen?
2. Falls 1. zutrifft würdet ihr es gestatten Lehren aus dem Buch zu ziehen?
3. Wie ist der Wert der einzelnen Bücher einzuordnen?

Jeordam
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Re: Schwarzmagisches Buch für Weißmagier?

Ungelesener Beitrag von Jeordam » 16.01.2017 23:59

1. Das ist eine ganz persönliche Entscheidung des SCs, in die niemand sonst, und erst recht kein SL, reinzuquatschen hat.
2. Selbstverständlich. Wissen ist Wissen.
3. Almanach der Wandlungen: 200-300 Dukaten und mehr. Encyckpaedia Magica je nach Ausgabe zwischen 25 und 1000 Dukaten pro Band. Ist es das siebenbändige Gesamtwerk? Dann 600-3000 Dukaten. Wege ohne Namen: 150-600 Dukaten.
Weiteres im WdZ.
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Cifer
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Re: Schwarzmagisches Buch für Weißmagier?

Ungelesener Beitrag von Cifer » 17.01.2017 01:40

1. Würde sie als Weißmagierin überhaupt das schwarzmagische Buch Die Wege ohne Namen an sich nehmen?
An sich nehmen auf jeden Fall - soll man derartig gefährliche Dinge etwa weiter in der Gegend rumliegen lassen, bis jemand kommt, der keine Skrupel hat, sie zu verwenden?
2. Falls 1. zutrifft würdet ihr es gestatten Lehren aus dem Buch zu ziehen?
Wenn sie es tatsächlich lesen will: Klar. Dabei könnte es interessant sein, mal zu schauen, ob sie eine Prinzipientreue hat, die dagegen spricht. Falls nicht, ist es ihre Entscheidung (falls doch, ist es immernoch ihre, aber dann frisst sie die passenden Abzüge). Problematisch wird es, wenn sie innerhalb ihrer Gilde mit dem Wissen hausieren geht, das könnte einige ernste Unterhaltungen nach sich ziehen.
3. Wie ist der Wert der einzelnen Bücher einzuordnen?
Siehe Jeordam. Die Wege ohne Namen zu verkaufen würde ihr vermutlich Ärger einbringen, wenn's rauskommt, aber wenn die weiße Gilde halbwegs clever ist, wird sie ihr bei Abgabe an einer Akademie einen "rückwirkenden Expeditionskostenzuschuss" in grob vergleichbarer Höhe zahlen.


Von welcher weißen Akademie reden wir hier eigentlich?
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Re: Schwarzmagisches Buch für Weißmagier?

Ungelesener Beitrag von Taliesin Sandstroem » 17.01.2017 09:50

Das wäre in der Tat interessant: In Gareth würde man so etwas je nach Tagesform dem Feuer oder den Bleikammern übergeben, in Perricum nur gelangweilt in die Lehrbibliothek für höhere Jahrgänge einsortieren.

Suluma
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Re: Schwarzmagisches Buch für Weißmagier?

Ungelesener Beitrag von Suluma » 17.01.2017 10:24

Das kommt davon wenn man sich nicht richtig vorbereitet, soviel Geld und "Macht" sollte ihr auf jeden Fall am Anfang ihrer Laufbahn nicht zustehen. Vielleicht geht ja eins der Bücher auf dem Heimweg im Sumpf verloren.
Nein es ist nicht der ganze Band.
Sie gehört zu der Schule der Austreibung in Perricum, ist junge Absolventin im Jahr 1020BF´.
Zuletzt geändert von Suluma am 17.01.2017 10:38, insgesamt 2-mal geändert.

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Re: Schwarzmagisches Buch für Weißmagier?

Ungelesener Beitrag von Assaltaro » 17.01.2017 10:29

1. Annehmen mit Sicherheit. Vermutlich wird sie es der Akademie zur Aufbewahrung geben
2. Bei Perricum, bestimmt. In Perricum gilt: Kennen deinen Feind, also werden da auch einige dunkle Zauber erforscht, um besser dagegen vorgehen zu können.
3. Das weiß ich nicht.
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Dingens
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Re: Schwarzmagisches Buch für Weißmagier?

Ungelesener Beitrag von Dingens » 17.01.2017 11:18

Den bisher gegebenen Antworten kann ich zustimmen. Ansonsten finde ich es nicht fürchterlich schlimm, dass die Magierin in Besitz dieser Werke gekommen ist.
- Die Encyclopaedia ist ein Standard-Nachschlagewerk, das sich in jeder Akademie findet. Für eine reisende Heldin ist die komplette Ausgabe ohnehin nicht transportabel, auf der anderen Seite macht sie sich gut im heimischen Studierzimmer. Wird also wohl eher nicht verkauft, und die Lernmöglichkeiten, die sich ergeben, hätte man in der Heimatakademie wohl auch.
- Der Almanach der Wandlungen gibt Lernmöglichkeiten für viele interessante, aber nicht weltverändernde Zauber. Auch hier wieder: Einen 600-Seitigen Foliant trägt man nicht mit sich umher, verkauft wird das Ding wohl nur in größter Geldnot, und fast alle enthaltenen Zauber finden sich auch an zugänglichen Akademien für Weißmagier.
- Wege ohne Namen ist ein bisschen kritisch. Hier würde ich davon ausgehen, dass eine besonders gut erhaltene Ausgabe in Perricum abgegeben wird (wo ein solcher Band durchaus für Forschung und Lehre genutzt werden wird) - dafür sorgen die entsprechenden Prinzipien und Verpflichtungen. Im Gegenzug werden vielleicht ein Teil der beim Studium aufgelaufenen Schulden erlassen und Einblicke in das Werk gewährt (Steigerungsmöglichkeiten nach Meisterentscheid).

In allen Fällen kann es sich immer auch eine schlechte, fehlerbehaftete oder unvollständige Abschrift handeln, in der entscheidende Passagen (die du der Heldin zum jetzigen Zeitpunkt nicht zugänglich machen willst) fehlen oder nutzlos sind. Hiermit kann man ggf. auch den Verkaufspreis drastisch drücken ("Sah zuerst gut aus, aber bei näherer Betrachtung handelt es sich um eine der späteren Kopien von Uriona von Holberk. Sie litt wohl bereits unter fortgeschrittener Demenz, als sie diese Kopien aus ihrem Gedächtnis fertigte, viele Passagen sind schlicht falsch und teilweise gefährlich. Mehr als 50 Dukaten kann ich Euch dafür nicht geben, so leid es mir tut, wohlgelehrte Dame."). So kannst du nachträglich sowohl das Wissen als auch die Goldmenge, die sich schlussendlich ergibt, an deine Intentionen anpassen.

Grüße
Zuletzt geändert von Dingens am 17.01.2017 11:20, insgesamt 1-mal geändert.

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Cifer
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Re: Schwarzmagisches Buch für Weißmagier?

Ungelesener Beitrag von Cifer » 17.01.2017 11:19

Suluma hat geschrieben:Das kommt davon wenn man sich nicht richtig vorbereitet, soviel Geld und "Macht" sollte ihr auf jeden Fall am Anfang ihrer Laufbahn nicht zustehen. Vielleicht geht ja eins der Bücher auf dem Heimweg im Sumpf verloren.
Nein es ist nicht der ganze Band.
Och, ganz ehrlich: mach dir da keine großen Sorgen. Erstens ist sie ja hoffentlich kein Kameradenschwein und wird eventuelle Geldbelohnungen vermutlich mit ihrem Kollegen teilen, zweitens kann man in DSA das Spielgleichgewicht mit Dukaten gar nicht mal so sehr aus dem Gleichgewicht bringen. Und drittens finde ich persönlich Gruppen mit viel Geld eigentlich angenehmer als solche mit wenig. Letztere müssen andauernd über Sold feilschen, erstere können auch mal nen Auftrag aus reiner Großmütigkeit annehmen, wie es gerade zu Weißmagiern durchaus passt.
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Dann sollte sie das Teil besser nicht direkt lesen, aber bei gutem Leumund würde ich die Bitte um einen Dispens an ihrer Akademie auch nicht als aussichtslos ansehen.
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nemthos
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Re: Schwarzmagisches Buch für Weißmagier?

Ungelesener Beitrag von nemthos » 17.01.2017 12:03

Was du bei den Büchern auch nicht vergessen darfst sind die Voraussetzungen, um sie überhaupt lesen zu können:
- Encyclopaedia: Sprache kennen (Bosparano) 6, KL 13, sollte also für nen Magier ohne Probleme lesbar sein
- Almanach der Wandlungen: KL 13, IN 12 und entweder Bosparano 10, Garethi 8 oder Tulamidya 8, je nach Ausgabe (also auch kein größeres Problem)
- Die Wege ohne Namen: MU 12, KL 14, Magiekunde 6, entweder Bosparano 14, Zelemja 12 oder Zhayad 10. Wenn du also nicht willst, dass deine Magierin dieses Buch behält/liest, dann lass es in einer der beiden (vermutlich) nicht bekannten Sprachen sein. Wenn sie das Buch an der Akademie abgibt, kann man ihr ja eine Teilübersetzung (mit den Sachen, die du ihr zugänglich machen willst) zukommen lassen

Außerdem musst du bedenken, dass man die Bücher erst eine lange Zeit lesen muss, um die Vorteile daraus zu bekommen. Faustformel hierfür ist:
(Seitenzahl geteilt durch 2/4/6 (je nach Format Folio/Quarto/Octavo) geteilt durch TaW Lesen/Schreiben)*20 in Stunden. Wenn der jeweilige Wert in Sprache kennen unter der Hälfte der Komplexität liegt (kann man im WdS S.31 nachschauen), verdoppelt sich dieser Wert für jeden Punkt darunter (man muss also Sprache kennen Bosparano 11 haben -Komp. 21- um in der normalen Zeit ein beliebiger bosparanisches Buch lesen zu können)

Andwari
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Re: Schwarzmagisches Buch für Weißmagier?

Ungelesener Beitrag von Andwari » 17.01.2017 12:26

Die "sauberste" Lösung ist, das Ding bei einer weißen Akademie (idealerweise der Heimatakademie, die hier auch perfekt passt) abzugeben bzw. sich an die Heimatakademie schicken zu lassen.
Dort wird das evtl. als "Dauerleihgabe von Adeptin Praiodane" gestempelt und genutzt, ggf. an ein verdientes Akademiemitglied für sein Bücherregal gegeben o.ä.

Wenn die Adeptin "Geld" will, kriegt sie das - und das schöne Buch gehört jetzt der Akademie oder Magister Meeltheuer, in der Größenordnung ist auch Bargeld schnell verfügbar. Da ihre Gefährten nicht nur das gute Gefühl haben wollen, dass sie jetzt ihre ersten Bücher in ihrer Kiste in der Akademie liegen hat, wird es darauf hinauslaufen. Wenn sonstige Sach- und Dienstleistungen der Akademie gewünscht werden, kann man beim Geld sicher noch mehr rausholen.

Die "Bezahlung" sollte insgesamt so attraktiv sein, dass Abenteurer gerne Bücher abgeben, statt sie nach Al'Anfa zu verhökern. Das kann sich auch zusammensetzen aus "Hier liebe Gefährten, mehr war nicht drin" in klingender Münze und einem Reputationsbonus oder Schuldenerlass für die Adeptin. Anders als bei irgendwelchen Abenteurergruppen ist es für die Adeptin nicht illegal, Magiebücher zu handeln (von den "gefährlichen" mal abgesehen) = sie wird weniger übervorteilt als andere.

Beute ist toll - ich würde als SL tunlichst vermeiden, die schon präsentierte Beute jetzt irgendwie wegzunehmen oder schlecht zu machen. Das gibt nur böses Blut. Es ist viel einfacher, den Helden demnächst wieder irgendwelche anderen Ausrüstungsteile kaputtgehen zu lassen oder sie bei dem, was sie sich für ihre Dukaten kaufen wollen, zu betrügen.

Firnblut
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Re: Schwarzmagisches Buch für Weißmagier?

Ungelesener Beitrag von Firnblut » 17.01.2017 12:53

Es ist viel einfacher, den Helden demnächst wieder irgendwelche anderen Ausrüstungsteile kaputtgehen zu lassen oder sie bei dem, was sie sich für ihre Dukaten kaufen wollen, zu betrügen.
Das würde ich auch nicht machen. Den Spielern stehen ausreichend Möglichkeiten zur Verfügung ihr Geld wieder loszuwerden, wenn sie ein Spiel mit wenig verfügbaren Ressourcen wünschen.
Nutzen sie diese nicht, dann würde ich davon ausgehen, dass sie ihre Helden gerne wohlhabend haben.
Das ist ja kein Problem, Helden müssen nicht immer dem letzten Kreuzer hinterher rennen.

Genau der Fall (Beute ist wesentlich wertvoller, als der SL sich das gedacht hat, bzw. es kann mehr transportiert werden, als gedacht) ist bei uns schon eingetreten und als man dann versucht hat uns mit allen Mitteln das Geld wieder abzuknöpfen hat sich das nicht besser angefühlt, als es das getan hätte, wäre einfach von Anfang an die Beute korrigiert worden - und wir haben versucht das zu umgehen.
Als der Punkt erreicht war, an dem man uns unser Geld auch lassen wollte, haben die Spieler plötzlich damit angefangen, ihre Beute auch zu verprassen und der Reichtum hat sich von selbst auf ein überschaubares Maß reduziert - nämlich genau auf das von den Spielern gewünschte.

Man sollte also, bevor man sich daran macht und Reichtum reduziert/bekämpft, genau fragen, ob und warum das notwendig ist.

Andwari
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Re: Schwarzmagisches Buch für Weißmagier?

Ungelesener Beitrag von Andwari » 17.01.2017 14:41

@Firnblut
Schon klar, bin ich ziemlich bei Dir, das "kaputtgehen lassen" war jetzt nicht als aktive Boshaftigkeit gemeint, sondern als ganz normaler Verschleiß - der bei typischen Heldengruppen enorm sein kann.

Wenn die SL aber weiterhin meint, ihren "Fehler" mit der Geldausgabe korrigieren zu müssen - warum auch immer - finde ich es eleganter, die SC beim neu gekauften Packpferd würfeln zu lassen, ob sie das schon beim Verkäufer als bald umfallende Rosinante erkennen usw., statt auf Biegen und Brechen das Zauberbuch rauszunehmen. Mit entsprechenden Anregungen werden die SC sowieso einen guten Teil der Belohnung im "Silbernen Becher" lassen, man gönnt sich ja sonst nix.

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Re: Schwarzmagisches Buch für Weißmagier?

Ungelesener Beitrag von Assaltaro » 17.01.2017 16:17

Geldmäßig hätte ich da bei einem Weißmagier auch keine bedenken. Die tendieren eh dazu auch Abenteuer ohne winkende Belohnung anzunehmen (Prinzipientreue!)

Ich würde auch direkt mit den Spielern besprechen, wie sie das mit dem Geld sehen. Das hat unser SL letztens auch schon gemacht und fand ich super. Denn es ist einfach nur nervig, wenn du einen Gutmenschen spielen willst, aber ständig um Belohnung feilsche musst, weil du sonst verhungerst. Meistens geben Gruppe das Geld dann eh für das beste Gasthaus der Stadt oder Edelpferde aus. Sicher gehen auch super tolle Waffen (dafür muss man aber auch einen Schmied finden) oder Artefakte (ist wohl aber noch eine Kategorie höher).
Zudem kannst du auch einfach die Preislisten nach deinen Wünschen anpassen, wenn du z.b. willst dass sie die Gruppe gute Reittiere leisten können soll, aber keine Artefakte oder Tonnen an Heiltränken.
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Re: Schwarzmagisches Buch für Weißmagier?

Ungelesener Beitrag von Farmelon » 17.01.2017 20:49

Geld als Motivation, oder als Problem wenn es vorhanden ist, wird überbewertet.

Üblicherweise wollen die Spieler Abenteuer spielen, also werden die schon Motivationen finden abseits des Geldes. Etwa weil man Gutmensch ist, oder so an anderen Vorteilen und Verbindungen arbeiten kann.

Viele meiner Scs sind mehr oder weniger wohlhabend, da ich da offenbar meist mehr Glück hatte mit den Gruppen. ich kenne das auch anders, das man jeden Kreuzer zählen muss, macht mir persönlich weniger Spaß. Und dann hat man eben Geld, und? Spielrelevante Vorteile kann man auch anders bekommen. Und vieles wofür man es ausgibt ist auch absehbar oder begrenzt. Selbst wenn es bessere Waffen, Rüstungen oder anderes werden, kann man gut mit umgehen. Und selbst Heiltränke sind weniger ein Problem, die wenigsten wollen nach jedem härteren Kampf oder Unfall tagelang Heilkuren ausspielen wo man nichts anderes machen kann.

Und gerade in diesem Fall,bei ner Magierin mit Verpflichtungen und Schulden kann man da eh schauen, das ein Teil von X als Schuldenabzahlung gewertet wird, dann kommt ein Teil von X als Dukaten als Expeditionsentschädigung für die Gruppe. Dann haben Magierin und Gruppe was davon ohne das man da irgendetwas drehen muss weil es nicht passt wenn die SCs zu schnell an etwas Gold kommen.

Und soooo viel sind 1000 Dukaten nun auch nicht, wenn man z.B. ab nem bestimmten SO schon 50 Dukaten Lebensstilkosten pro Monat hat sind das weniger als zwei Jahre gesichertes Leben oder etwas Luxus und vorteilhafte Dinge, und dann ein Notgroschen. Und selbst bei "nur" 15 Dukaten Lebensstil heißt im Endeffekt nur das die 1000 Dukaten durch mehrere SCs geteilt denen einen guten Puffer verschaffen um auch mal großzügig handeln zu können ohne am Hungertuch zu nagen, oder nicht zu wissen wovon sie in drei Monaten leben sollen.

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Re: Schwarzmagisches Buch für Weißmagier?

Ungelesener Beitrag von Andwari » 17.01.2017 21:37

@Farmelon
Die Magierin hat GP für ihre Schulden gekriegt (bzw. halt das mächtige Paket finanziert). Ein "Schuldner" in der Gruppe schränkt mMn den Geldumgang etwas ein - ich will genau da nicht "unfair" diesen Nachteil zu krass machen oder völlig entwerten. Ein Lebensstil von 50D fällt üblicherweise nicht vom Himmel und wenn man den hohen SO dafür hat, wird das auch notwendig ausgegeben und geht nicht einfach so zur Nachteilsbewältigung.
Schaut man die Akademie/Hofmagier-Entlohnungen von regulär beschäftigten Magiern an, stottert der seinen Studienkredit bis zum Magus-Status über 10 Jahre ab, hat bis dahin einen merklich reuzierten Lebensstil irgendwo zwischen "karg" und "annehmbar" statt dem später möglichen eine Kategorie darüber, also zwischen annehmbar und reichlich, etwa wie andere gutsituierte Handwerksmeister, Ratsherren usw. Ein Held darf gerne höhere Ansprüche haben als ein Dasein als Magister Minor - aber dafür müssen halt Erfolge her. Die erbeuteten Bücher können da schon als Erfolg für ein paar Monate zählen. Die nächste Schuldenrate wird gefordert am... (für Perricum natürlich nicht zwingend, wobei man einen Goldesel sicher auch von anderen Verpflichtungen eher mal freistellt).

Mit dem Vorschlag, einen Teil auf ihre Schulden anzurechnen (z.B. von 100 werden 50 angerechnet und 50 bar ausgezahlt), macht man sie wenn sie ehrlich ist zum Schuldner gegenüber den anderen Gruppenmitgliedern, wenn bei 4 Leuten jeder eigentlich 25 kriegen müsste - und sie hat 50 ohne einen Taler in der Tasche. Wenn sie vom Geld auch noch was sieht, um so mehr.
=> Das kann man nutzen, weil Bargeld in Magierhänden halt vllt. kritischer anwendbar ist als "nur" das neue Schwert vom Kämpfer.

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Re: Schwarzmagisches Buch für Weißmagier?

Ungelesener Beitrag von Farmelon » 17.01.2017 21:44

Ok, entweder ist es untergegangen oder ich hab mich zu kompliziert ausgedrückt da ich noch was mehr dazu geschrieben habe um zu verdeutlichen das die große Menge Dukaten eben bei genauerer Betrachtung nicht ganz so groß ist.
Farmelon hat geschrieben:Und gerade in diesem Fall,bei ner Magierin mit Verpflichtungen und Schulden kann man da eh schauen, das ein Teil von X als Schuldenabzahlung gewertet wird, dann kommt ein Teil von X als Dukaten als Expeditionsentschädigung für die Gruppe. Dann haben Magierin und Gruppe was davon ohne das man da irgendetwas drehen muss weil es nicht passt wenn die SCs zu schnell an etwas Gold kommen.
Die Magiern so zur Schuldnerin gegenüber der Gruppe zu machen hat allerdings auch was. :)

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Merios
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Re: Schwarzmagisches Buch für Weißmagier?

Ungelesener Beitrag von Merios » 18.01.2017 00:32

Randbemerkung:
Perricumer Magier haben von der Akademie aus keine Schulden.

Suluma
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Re: Schwarzmagisches Buch für Weißmagier?

Ungelesener Beitrag von Suluma » 18.01.2017 10:16

Also es ist auf der Sprache geschrieben die sie am wenigsten beherrscht, Zelemja. Somit ist sie also auf die Hilfe der Akademie angewiesen. Die anderen Bücher behält sie zum Studium, es ist gut nicht den ganzen Band gefunden zu haben so kann ich ihr immer wieder neue Anreize geben den Band zu vervollständigen.
Das erscheint mir als eine saubere Lösung.
Sie hat der Akademie gegenüber Verpflichtungen, auch hier habe ich mich nicht gut eingelesen und wollte den Einstieg schnell und unkompliziert gestalten, ich habe jetzt die Idee dass sie während der Ausbildung einen grob fahrlässigen Fehler gemacht hat den sie bezahlen muss(würde ich natürlich mit ihr besprechen). Haltet ihr es so für möglich oder wäre sie der Akademie dann verwiesen worden?

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Re: Schwarzmagisches Buch für Weißmagier?

Ungelesener Beitrag von Farmelon » 18.01.2017 11:37

Wenn sie keine Schulden hat, automatisch oder bei Generierung genommen dann hat sie keine Schulden auch falls mal was kaputt gegangen ist.. Oder gibst du ihr dann rückwirkend auch die GP dafür die sie noch ausgeben darf?

Aber es OOC mit der Spielerin zu besprechen ist definitiv der richtige Weg, wenn ihr es so ohne böses Blut geregelt bekommt, und ohne das sich jemand benachteiligt fühlt, ist es eine gute Lösung für eure Gruppe. Das solltest du aber nicht nur mit der Magier-Spielerin besprechen, sondern wenn die einverstanden ist auch mit dem Rest der Gruppe, um da keinen vor den Kopf zu stoßen, dass du ihnen ihre Beute und den Gewinn daraus nicht zugestehen willst.

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Re: Schwarzmagisches Buch für Weißmagier?

Ungelesener Beitrag von Andwari » 18.01.2017 11:52

"Die Magierin behält Beute für mehrere hundert Dukaten Wert - die anderen Gruppenmitglieder kriegen davon nix, die gesamte restliche Beute ist 10D wert."
=> keine Gruppenmitglieder mit Goldgier, drückenden Schulden oder einfach nur der Idee, auch was davon abhaben zu wollen?

@Verpflichtungen/Schulden
Die Verpflichtungen hat jeder Magier aus Perricum - dafür muss man nix im Studium "falsch gemacht haben". Die Studiosi werden 9 Jahre lang durchgefüttert und in exklusiven Fähigkeiten unterwiesen = dafür will die Akademie hinterher immer was zurück.

"Verpflichtungen" ist genau wie "Schulden" eine Möglichkeit - und halt die mit mehr Kontrolle für die Akademie (deshalb bei Weißmagiern öfter genutzt). Die Magierin kann damit jederzeit zu irgendwelchen Diensten genötigt werden o.ä. - vmtl. lebenslang. Würde das zu belastend, dann würden mehr Weißmagier nach Brabak fliehen, also ist es vmtl. nicht total schlimm.
Beispiel: Die Akademie hätte die Magierin von Anfang an "schicken" können, die besagten Bücher zu bergen - dann wären die nicht Beute, sondern müssten halt abgeliefert werden. Und es wäre klar, dass die Magierin das wegen ihrer Verpflichtungen tun muss und ihre Gefährten was bei ihr gut haben, wenn sie ihr dabei helfen ohne gut von ihr bezahlt zu werden.

@Wege ohne Namen in Zelemja
Das klingt ... interessant und damit wert/interesse-steigernd. Weil Zelemja war immer exotisch aber wir sprechen eigentlich von einem "Standardwerk".
Also stammt die Kopie entweder von einem völlig paranoiden Schwarzmagier oder ist halt vllt. doch was Besonderes. Als Bibliotheksleiter in Perricum würde ich das Ding haben wollen. Weil bis ich es komplett studiert habe, ist es ziemlich wahrscheinlich, dass es besser/anders als die zweifellos vorhandenen Kopien ist - Perricum ist die weißmagische Expertenstelle für so was, seit Jahrhunderten bringen Weißmagier leicht angekohlte Exemplare und die Noioniten angesabberte Exemplare dieses Buchs da vorbei (trotzdem: Bücher sind selten und wertvoll)

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Re: Schwarzmagisches Buch für Weißmagier?

Ungelesener Beitrag von Bodb » 20.01.2017 09:22

Suluma hat geschrieben:Also es ist auf der Sprache geschrieben die sie am wenigsten beherrscht, Zelemja.
Ironie des Schicksals: Mein Schwarzmagier aus Selem, Muttersprache Zelemja, hat das Buch auch gefunden. In Bosparano geschrieben. Jetzt nimmt er einen Sprachkurs.

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Re: Schwarzmagisches Buch für Weißmagier?

Ungelesener Beitrag von Suluma » 20.01.2017 11:37

@ Bodb: Ich hoffe unsere Magier werden sich nie begegnen, nicht dass sie noch tauschen :)
Jetzt hat mich der 2. In der Gruppe, ein Entdecker, OOC gefragt ob sie den Turm auch in Besitz nehmen können und von da ihre Basis aufbauen können...
Die 2 machen mich verrückt, ich habe, ohne sie, 9 Personen über das Abenteuer der schwarze Turm nach Aventurien gebracht da ich dieses Abenteuer für sehr geeignet halte, es ist kurz,ist linear bietet aber trotzdem viele Möglichkeiten und spielt derepolitisch keine Rolle.
Ich hatte die Lage des Turms aber aus der Dämonenbrache raus genommen und für diese Gruppe in ein kleines Sumpfgebiet ca. 230 Meilen nord-wesentlich von Perricum, wo die beiden herkommen, gelegt. Es spielte bis her noch nie eine Rolle wo es gespielt hat,da man diese Türme quasi überall finden kann. Ich habe jetzt, auch Ooc, gesagt sie müssen es mit der Obrigkeit und der Akademie abklären.
Wahrscheinlich lasse ich den Turm, wie das Buch, in den Besitz der Akademie übergehen.

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Re: Schwarzmagisches Buch für Weißmagier?

Ungelesener Beitrag von Cifer » 20.01.2017 12:20

Welchen Anspruch sollte die Akademie darauf haben? Also, klar, der lokale Adel könnte es ihr überantworten.

Aber was ist das Problem an der Bitte des Spielers? Eine heldeneigene Basis, gerade in anfänglich desolatem Zustand und irgendwo im Nirgendwo strotzt doch geradezu vor Plothooks, die man als SL aufgreifen kann.
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Re: Schwarzmagisches Buch für Weißmagier?

Ungelesener Beitrag von Suluma » 20.01.2017 12:37

Es hat ein Schwarzmagier dort versucht eine eigene Lebensform zu erschaffen und sich über die Götter zu stellen, meiner Meinung nach, wäre die Priesterschaft und die Akademieführung die ersten, noch vor dem lokalen Adel, die diesen Ort inspizieren sollte und entscheiden sollte wie es damit weiter geht. Es ist nicht so dass ich der Gruppe etwas vorenthalten will, ich will es nur stimmig gestalten und sich einfach in das Nest eines Gotteslästerers wie Retum Gorrok zu setzen in dem er versucht hat ungöttliches Leben zu erschaffen sehe ich nicht als problemlos. Besonders am Anfang.

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Re: Schwarzmagisches Buch für Weißmagier?

Ungelesener Beitrag von Krak » 20.01.2017 13:17

Suluma hat geschrieben:...sehe ich nicht als problemlos.
(Verkürzungen durch mich)

Na eben. Ist doch super. Soll ja auch nicht problemlos sein. Wie Cifer gesagt hat. Plothooks ohne Ende.

Eben nicht den Helden einfach so den Turm lassen. Sondern alle möglichen Instanzen da alle möglichen Überprüfungen und Einschätzungen vornehmen lassen. Bis hin zu bürokratischen Kleinigkeiten. Und wenn die Helden / Spieler dann schon drauf verzichten wollen, entdeckt eine andere Begutachtungskommission wieder was, das für die Helden dann doch wieder interessant ist. Suuupäär finde ich das. :wink:

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Cifer
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Re: Schwarzmagisches Buch für Weißmagier?

Ungelesener Beitrag von Cifer » 20.01.2017 16:58

Suluma hat geschrieben:Es hat ein Schwarzmagier dort versucht eine eigene Lebensform zu erschaffen und sich über die Götter zu stellen, meiner Meinung nach, wäre die Priesterschaft und die Akademieführung die ersten, noch vor dem lokalen Adel, die diesen Ort inspizieren sollte und entscheiden sollte wie es damit weiter geht. Es ist nicht so dass ich der Gruppe etwas vorenthalten will, ich will es nur stimmig gestalten und sich einfach in das Nest eines Gotteslästerers wie Retum Gorrok zu setzen in dem er versucht hat ungöttliches Leben zu erschaffen sehe ich nicht als problemlos. Besonders am Anfang.
Die Akademieführung hat damit schlicht gar nix zu tun - der Schwarzmagier war kein Mitglied der Weißen Gilde, die Verbindung zur Perricumer Akademie ist also ungefähr so relevant wie die Verbindung zum Junker von Gradnochsjepengurken, der nämlich Freveltaten auch voll doof findet. Natürlich könnte der Adel an der Stelle jetzt die Akademie als Sachverständige hinzuziehen - und die Akademie könnte ihrerseits die Aufgabe an eine vielversprechende Jungmagierin abtreten, die mit dem Turm schon ihre Erfahrungen gemacht hat. Aber die letztendliche Entscheidung machen Adel und Kirchen untereinander aus, weil das Land dem Adel gehört und höchstens die Kirchen die Autorität haben, ihm da (bei massiven Freveltaten, wie sie hier vorliegen) dreinzuquatschen.
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Andwari
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Re: Schwarzmagisches Buch für Weißmagier?

Ungelesener Beitrag von Andwari » 20.01.2017 17:33

Die Magier labten sich stets an den Brotkrumen der Mächtigen ... oder so ähnlich hat es mal ein Ex-Hofmagier beschrieben.

Ein Gemäuer irgendwo im Nirgendwo hat absolut keinen Wert. Dem örtlichen Baron fehlt vllt. gerade ein Untertan, der bisher vier mal jährlich beim Markt Klamotten-Großeinkauf gemacht hat, sich wöchentlich mit Lebensmitteln beliefern ließ und bei dem immer mal ein Handwerker oder Putzkräfte was verdient haben. Dafür muss der Baron sich ggf. vorwerfen lassen, da einen götterlästerlichen Frevler in seinem Gebiet hat werkeln zu lassen, ohne es zu merken.
=> Alles ziemlich schwache Argumente für irgendwas.

Das Gemäuer wird erst wieder wertvoll, wenn es irgendwer nutzt, aus dem man irgendwelche Abgaben oder wenigstens wirtschaftliche Umsätze ziehen kann. Vllt. steht das Ding ja auf irgendeinem "magisch" interessanten Ort, weil als Notunterstand für den Dorf-Ziegenhirten taugt es wenig, der will da nicht hin, weil er Angst vor irgendwelchem Spuk hat.

Eine Weißmagierin aus Perricum "erobert" einen Magierturm nahe Perricum = der Baron wird unterstellen, dass das von der Akademie so geplant wurde. Wenn er verstimmt ist, steigt der Preis - evtl. erhebt er erst mal Anspruch auf alle Besitztümer des auf seinem Land verstorben-wordenen Typen. Einfach weil er es kann und weiß, dass er bei Tötungen auf seinem Land normalerweise ein Wörtchen mitzureden hat. Vllt. ist er schon zufrieden, wenn ein paar vertrauenserweckende Weißmagier den aufgeschreckten Dörflern in der Nachbarschaft versichern, dass von dem Turm keine Gefahr mehr ausgeht - quasi Entrümplerdienstleistung.

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Re: Schwarzmagisches Buch für Weißmagier?

Ungelesener Beitrag von Cifer » 20.01.2017 20:09

@Andwari
Der ursprüngliche Bewohner des Turms ist IIRC seit mehreren Dutzend bis hundert Jahren tot, die Räuberbande, die zwischendurch da drin hausierte, hat dem lokalen Baron vermutlich eher nicht so viele Abgaben gebracht.
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Re: Schwarzmagisches Buch für Weißmagier?

Ungelesener Beitrag von Andwari » 21.01.2017 01:32

Hatte ich nicht mehr genau auf dem Schirm - vllt. kannte der Baron die Räuber auch als "Schachenmüller, Jagdhilfsaufseher Alrik, Holzknecht Hugo usw." - und wusste nicht, dass die nebenberuflich Räuber sind?

Schön, wenn man wirklich "herrenloses Gut" findet - aber sobald es was wert ist, finden sich ggf. interessierte hoheitliche Stellen, die auch profitieren wollen.

Alternativen zu einer Nutzung durch die Magierin (oder die Akademie) sind vmtl. kaum da - weil dass da demnächst die nächsten Räuber einziehen, kann keiner wollen und als Wegherberge o.ä. eignet sich das vmtl. auch nicht, weil sonst wäre es als Räuberlager völlig idiotisch gewesen. Fast alles ist für den Baron besser als wenn ein Gemäuer einfach verfällt oder sich Gesindel einnistet.

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Schwarzmagisches Buch für Weißmagier?

Ungelesener Beitrag von Boronjew » 21.12.2017 17:42

Hat jemand das Abenteuer bzw. Details zu dem Turm? Ich muss mir grade einen aus den fingern saugen und tue mich damit sehr schwer...
Es ist normalerweise nicht meine Art, so viel zu schweigen...

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