DSA4 Kurze Fragen, kurze Antworten (Zauberkunst & Magie DSA1-4)

Von A wie Astralpunkte bis Z wie Zauberer: Alles über magische Kräfte.
barret
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Ungelesener Beitrag von barret » 03.08.2020 13:51

WeZwanzig hat geschrieben:
02.08.2020 16:55
Tatsächlich ist die Repräsentation des Zaubers viel wichtiger als die Repräsentation des Zaubernden.


Dann hab ich aber auch noch einmal eine Frage. Kristallomanten haben ja den automatischen Nachteil Kristallgebunden und ein Nachteil ist ja personen- und nicht repräsentationsgebunden. Heißt das, dass ein Kristallomant mit dem Nachteil dennoch Kristalle verwenden muss, selbst wenn er einen Spruch aus einer fremden Repräsentation spricht. Und falls ja, gelten dann dabei die Vor- und Nachteile der Kristallmagie?

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ChaoGirDja
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Ungelesener Beitrag von ChaoGirDja » 03.08.2020 13:55

barret hat geschrieben:
03.08.2020 13:51
Dann hab ich aber auch noch einmal eine Frage. Kristallomanten haben ja den automatischen Nachteil Kristallgebunden und ein Nachteil ist ja personen- und nicht repräsentationsgebunden. Heißt das, dass ein Kristallomant mit dem Nachteil dennoch Kristalle verwenden muss, selbst wenn er einen Spruch aus einer fremden Repräsentation spricht. Und falls ja, gelten dann dabei die Vor- und Nachteile der Kristallmagie?
Der Nachteil gilt immer, die Rep. nur dann wenn man sie auch nutzt.
(Btw. ist die Kristallbindung auch Teil der Rep ;) )
Und ja, ich würde sagen das die V/N's dieser speziellen Magie durchaus weiterhin gelten.
Aber ich wüste nicht, das es dazu irgendwo eine belastbare Regelaussage gäbe...
Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten.
Auch ein leichter Legastheniker mit Kontroll-Prog. finden nicht alle.

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WeZwanzig
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Ungelesener Beitrag von WeZwanzig » 03.08.2020 14:10


Der Nachteil Kristallgebunden ist in WdH ziemlich klar geregelt:
Jede Zauberhandlung ist dadurch an die Verwendung von Edelsteinen gebunden, was die Zaubervorbereitung um mindestens 1 Aktion pro verwendetem Edelstein verlängert (wenn bereits in der Hand gehalten; plus 3 Aktionen, wenn sie vorher noch aus einem entsprechend präparierten Schuppen beutel gefischt werden müssen, bzw. plus 10 Aktionen, wenn sie ungeordnet in einem Beutel oder anderem Behältnis vorliegen). Zudem werden die Zuschläge für Spontane Modifikationen und Varianten verdoppelt, wenn sie nicht von entsprechend geschliffenen Kristallen unterstützt werden (siehe das Kapitel zur Kristallomantie im Band Wege der Zauberei).
Ein Bruch mit dieser Gewohnheit bedeutet, dass der Kristallomant die gesamte Zaubermatrix aus eigener Kraft weben muss, was sich in einem Zuschlag von 12 Punkten auf die Zauberprobe ausdrückt (der nicht durch die SF Matrixverständnis gemildert werden kann). Außerdem können kristallgebundene Zauberer nur solche Artefakte und Matrixgeber erschaffen, deren Zauberwirkung durch die physische Anwesenheit passender Edelsteine gestützt wird, andernfalls ist auch die Probe auf ARCANOVI (oder APPLI CA TUS) um 12 Punkte erschwert.

Es ist "jede Zauberhandlung" betroffen, also auch in Fremdrep. Ohne passende Kristalle gibt es +12 auf die Probe und SpoMods zu doppelten Kosten.
Die Vorteile, etwa geringere AsP-Kosten finden sich hingegen bei der Beschreibung der Repäsentation in WdZ, das bedeutet, sie gelten auch nur für Kristallomanten-Zauber, nicht die Fremdrep-Zauber.
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Ungelesener Beitrag von barret » 03.08.2020 14:20

WeZwanzig hat geschrieben:
03.08.2020 14:10

Die Vorteile, etwa geringere AsP-Kosten finden sich hingegen bei der Beschreibung der Repäsentation in WdZ, das bedeutet, sie gelten auch nur für Kristallomanten-Zauber, nicht die Fremdrep-Zauber.


Ich verstehe deine Interpretation, aber geht es dann nur darum, dass die Kristallomanten die Kristalle in der Hand halten fürs eigene Gefühl, ohne dass die Kristalle auch wirklich zum Einsatz kommen? Denn daher rühren ja die geringeren Kosten. Dann würde man zwar den Malus des falschen Schliffes erleiden, aber nicht den Vorteil des richtigen? Und ein ungebundener Kristall verliert dann auch nicht seine Potenz nach drei Anwendungen?

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WeZwanzig
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Ungelesener Beitrag von WeZwanzig » 03.08.2020 14:35


Ich würde es RAW so sehen. Jemand mit dem Nachteil Kristallgebunden, der in Fremdrep zaubert sollte Analog zu anderen Festen Gewohnheiten maximal bei +-0 rauskommen, sonst wäre der Nachteil kein Nachteil mehr, ein Achaz mit genug Kristallen könnte dann jeden Fremdrepspruch zu geringeren Kosten und mit Erleichterungen sprechen.
So wie ich das sehe: Kristallomanten brauchen ihre Kristalle, sonst sind alle Zauber erschwert. Zauber in ihrer eigenen Repräsentation sind durch lange Forschung daraufhin optimiert worden mit dem Einsatz von Kristallen zu funktionieren. Durch die besondere Kompatibilität von Kristall und Zauber in kristallomantischer Repräsenation kommen erst die Boni zum tragen.
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Seidoss-Anima von Seelenheil
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Ungelesener Beitrag von Seidoss-Anima von Seelenheil » 04.08.2020 11:59

FRAGE zur Alchemie:

Um einen simplen Heiltrank zu brauen, wenn ich alle Zutaten habe, muss ich nur eine um 2 erschwerte Probe auf Alchemie würfeln?

Miete
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Ungelesener Beitrag von Miete » 04.08.2020 12:46

Wie wirkt sich Erzwingen auf Zauber mit langsamer Wirkung aus?

Laut Beispiel im wdz tritt die Wirkung ja abrupt ein.

Was geschieht aber wenn der Druide nun einen Balsam oder Eisenrost wirkt?

Was ist eigendlich mit Sanftmut. Ein angreifendes Tier kann man ja nicht beruhigen. Ich verstehe ja das ein langsames in Trance versetzen nicht geht. Aber dusselig mach mit der Astralkeule sollte doch möglich sein?

barret
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Ungelesener Beitrag von barret » 04.08.2020 14:58

Seidoss-Anima von Seelenheil hat geschrieben:
04.08.2020 11:59
FRAGE zur Alchemie:

Um einen simplen Heiltrank zu brauen, wenn ich alle Zutaten habe, muss ich nur eine um 2 erschwerte Probe auf Alchemie würfeln?


Vorausgesetzt du hast zumindest ein archaisches Labor, dann ja. Bei einem richtigen Labor sogar insgesamt um 1 erleichtert. Übrigbehaltene Punkt sind natürlich entscheidend für die Qualität.

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Drachenreiterx
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Ungelesener Beitrag von Drachenreiterx » 04.08.2020 16:20


Diese Antwort kann getrost ignoriert werden, wer lesen kann ist klar im Vorteil, hab überlesen, dass es um Druiden geht.


Es wirkt sich gar nicht aus, weil die SpoMod dafür nicht erlaubt ist. (Hab jetzt nur beim Balsam geschaut) aber da steht Erzwingen nicht als mögliche Modifikation bei (steht direkt am Anfang von Modifikationen und Varianten bei jedem Zauber). Somit ist z.B. ein Balsam meines Wissens nach nicht erzwingbar.
Zuletzt geändert von Drachenreiterx am 04.08.2020 19:43, insgesamt 1-mal geändert.

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Strippenzieher
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Ungelesener Beitrag von Strippenzieher » 04.08.2020 19:28

Drachenreiterx hat geschrieben:
04.08.2020 16:20
Es wirkt sich gar nicht aus, weil die SpoMod dafür nicht erlaubt ist.

Deshalb hat @Miete ja auch einen Druiden als Beispiel genommen. In Zaubern in dieser Repräsentation ist Erzwingen bei allen Zaubern erlaubt. Also auch beim Balsam, solange er in druidischer Form vorliegt.

Miete hat geschrieben:
04.08.2020 12:46
Wie wirkt sich Erzwingen auf Zauber mit langsamer Wirkung aus?

Gar nicht. Es gibt keine Regelstelle, die auf eine veränderte Wirkungszeit schließen ließe, deshalb bleibt alles wie gehabt. Das Beispiel in WdZ verdeutlicht nur, dass beim Erzwingen das Resultat auch bei subtil wirkenden Zaubern nicht "subtil" ist, sondern "mit dem Vorschlaghammer" erzeugt wird. Bei Zaubern, die nicht gegen MR gehen, wie Balsam oder Eisenrost ist das aber egal, weil deren Wirkung eh offensichtlich ist.

Miete hat geschrieben:
04.08.2020 12:46
Was ist eigendlich mit Sanftmut. Ein angreifendes Tier kann man ja nicht beruhigen. [...] Aber dusselig mach mit der Astralkeule sollte doch möglich sein?

Nach LC 222 können bereits anstürmende Tiere mit dem Zauber nicht gestoppt werden. Die von dir angesprochene Wirkung ist also nicht vorgesehen. Auch nicht bei der SpoMo Erzwingen (die da ja für alle Rep. erlaubt ist). Der Zauber macht das Tier ja auch nicht dusselig, denn es hat ja keine Einbußen auf AT/PA oder Eigenschaften, sondern wirkt einfach nur beruhigend. Um einen hinkenden Vergleich zu bringen: der Zauber ist weniger eine astrale Hasch-Pfeife für Tiere, sondern eher eine erzwungene Meditations-Übung :P

Miete
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Ungelesener Beitrag von Miete » 05.08.2020 13:55

Woran erkennt eine Hexe ihren späteren Vertrauten?

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pseudo
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Ungelesener Beitrag von pseudo » 05.08.2020 14:39

Da gibt es keine Regeln für.
DSA 5 hat das Richtige gewollt und nur leider jämmerlich versagt.

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Strippenzieher
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Ungelesener Beitrag von Strippenzieher » 05.08.2020 18:59


WdZ 122 hat geschrieben:
Zunächst muss die Hexe ein Tier finden, mit dem sie sich geistig verbunden fühlt. Meist geschieht dies jedoch in umgekehrter Richtung, dadurch nämlich, dass ein junges Tier die Gesellschaft der Tochter Satuarias sucht und nicht aus ihrer Nähe weicht.

Also idR sucht ein Tier die Nähe der Hexe. Und das ist ja irgendwann durchaus auffällig. Ich denke dann ist es eine Frage der Intuition zu erkennen, dass dieses Tier ein Vertrauter sein kann. Etwa, wenn die Hexe sich ebenfalls zu dem Tier hingezogen fühlt und sich in ihm erkennt. Da wird viel intuitiv und teils unbewusst ablaufen. Wann der Groschen gefallen ist "Das ist mein Vertrauter" ist sicher auch vom Temperament der Hexe abhängig. Es gab hier im Forum mal die nette Idee einer Hexe, die unter Katzen Hexen aufgewachsen ist, als Seelentier aber eigentlich eine Erdkröte hatte und dann erst beleidigt bis erbost war, dass diese Kröte ihr so aufdringlich nach gehüpft ist :lol:

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Strippenzieher
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Ungelesener Beitrag von Strippenzieher » 11.08.2020 14:52


color=#008000

Frage zu "flüssigen" Artefakten: deren Erschaffung ist um +3 erschwert und WdA sieht als Auslöser solcher Artefakte offenbar nur trinken/essen oder einatmen vor, die aber jeweils die Probe nicht weiter erschweren.

Ich würde gerne eine metallische Paste aus Erzkristallen verwenden, um darin per Arcanovi (temporär, aber das sollte egal sein) einen Adamantium Var. Zauberstahl zu speichern, der bei "Auftragen" der Paste auf ein Objekt ausgelöst wird.

Frage: geht das? Und würdet ihr das als die Probe zusätzlich erschwerenden Auslöser ansehen, oder ist "auftragen" gewissermaßen das "trinken" für Objekte?

Danke!



color=#FF8000
Edit: und noch eine Frage hinterher (Vermutlich ist mir einfach zu heiß, aber ich checke es nicht) :

Wenn ich ein Artefakt mit 2 Ladungen eines B-Spruches erschaffen will. Wie viele ZfP* im Arcanovi brauche ich dann?

0+1(weil 2 Sprüche insgesamt)
+ 2x1 (weil 2 Sprüche Kategorie B)
+ 3 (weil 2 Ladungen)?
Das wären ja 6 ZfP*?!
Oder wo ist mein Fehler? :???:

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Amaryllion
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Ungelesener Beitrag von Amaryllion » 11.08.2020 21:11

Strippenzieher hat geschrieben:
11.08.2020 14:52
0+1(weil 2 Sprüche insgesamt)
+ 2x1 (weil 2 Sprüche Kategorie B)
+ 3 (weil 2 Ladungen)?
Das wären ja 6 ZfP*?!
Oder wo ist mein Fehler? :???:

Nirgends: die Rechnung ist korrekt. Die SF "Vielfache Ladungen" kann die benötigen ZfP* noch auf 5 senken, das war's aber auch schon.
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pmd
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Ungelesener Beitrag von pmd » 11.08.2020 23:30


Ich würde dafür gar nicht die Regeln zu Flüssigartefakten anwenden. Einfach ein herkömmliches Artefakt und der Auslöser wäre eine zum Gegenstand affine Geste (also +2).

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Strippenzieher
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Ungelesener Beitrag von Strippenzieher » 12.08.2020 14:44

pmd hat geschrieben:
11.08.2020 23:30

Ich würde dafür gar nicht die Regeln zu Flüssigartefakten anwenden. Einfach ein herkömmliches Artefakt und der Auslöser wäre eine zum Gegenstand affine Geste (also +2).

:grübeln: ja. Vermutlich ist die Behandlung als Flüssigartefakt gar nicht zwingend. Ich glaube ich werde dem SL vorschlagen die Probe +3 zu erschweren. Dann kann man entweder sagen es ist wie ein Flüssig-Artefakt, aber "Auftragen" gilt für Pasten wie "Trinken" für Flüssigkeiten ODER man behandelt es als normales Artefakt, wobei das Auftragen dann eine komplexe Geste wäre, was dann von der Erschwernis her keinen Unterschied und die Frage im Ergebnis unerheblich macht :P

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Ungelesener Beitrag von Strippenzieher » 13.08.2020 16:37


Was kostet 1 Stein Raschtulszeder (in Gareth bzw im Mittelreich)? In WdA finde ich nur Angaben zu Zyklopenzeder...


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Gerwulf_Treublatt
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Ungelesener Beitrag von Gerwulf_Treublatt » 13.08.2020 17:18

Handelsherr und Kiepenkerl 156, 157
Er wächst im Bergland des Lieblichen Feldes und des Raschtulswalls [...]; Die Zyklopenzeder wächst in den Feenwäldern, weswegen von ihren Ästen gerne Zauberstäbe geschnitten werden, ansonsten wird sie kaum kommerziell verwendet.

Die beiden Textstellen implizieren, dass Zedern abhängig von ihrer Herkunft (vgl. Raschtulszeder) bezeichnet werden und das Holz der Zyklopenzeder als kommerziell nicht bedeutendes Holz in Preisfragen identisch behandelt wird: Nämlich 40-50 Silbertaler pro Quader.

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Strippenzieher
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Ungelesener Beitrag von Strippenzieher » 13.08.2020 17:50


Von @Gerwulf_Treublatt ausgehend, dass Zeder halt Zeder ist, wende ich dann aber für Alchemie und Artefakte die Preise aus WdA an, die mit 5S pro Stein deutlich höher sind, aber es bezieht sich da ja auch auf das wertvolle Kernholz.
Danke!

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J4NU5
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Ungelesener Beitrag von J4NU5 » 15.08.2020 15:01

color=#BF0080
Macht es inneraventurisch einen Unterschied ob ein Nekromant einen Menschen oder ein (nicht heiliges) Tier erhebt? kommt er damit evtl. durch? Man darf ein gemeines Wildschwein ja auch essen und muss es nicht beerdigen.

ZUm HIntergrund ich möchte einen Brabaker Magier spielen und bin jetzt am überlegen ob ich als zusätzliche Prinzipie "Nur Tiere dürfen erhoben werden" mit rein nehme. Und ob das reicht um in manchen Regionen nicht sofort lebendig begraben zu werden.


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Strippenzieher
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Ungelesener Beitrag von Strippenzieher » 15.08.2020 15:09


Meines Wissens nach macht das keinen (entscheidenden) Unterschied. Nemromantie wird deshalb in vielen Regionen hart bestraft, weil hiermit widernatürliches Unleben geschaffen wird. Und das auch noch mittels dämonischer Macht. Vielleicht mag es aber einen Unterschied machen, dass man dem nur Tiere erhebenden Nekromanten feuchtes Holz für den Scheiterhaufen gewährt, sodass er wenigstens erstickt bevor er verbrennt :dance:


Millimeter94
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Ungelesener Beitrag von Millimeter94 » 16.08.2020 13:02


color=#FF8000
Hallo zusammen
Ich habe vor kurzem die Zufallstabelle für Loot aus Alchemielaboren (WdA S.31 f.) verwendet. Dabei sind die Würfel in Tabelle 4: Zutaten auf "dämonische Blume, deren Blüte wie ein Auge blickt" gefallen. Irgendwie hätte ich durchaus Lust unserem Gruppenschwarzmagier dieses Ding zukommen zu lassen weil es einfach interessant klingt aber ich konnte keine weiteren Informationen dazu finden. Habt ihr irgendeine Idee was das sein könnte?

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Nikodemus von Hohenstein
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Ungelesener Beitrag von Nikodemus von Hohenstein » 16.08.2020 14:12


Arkhobals Wirken könnte für diese Pflanze verantwortlich sein.
Diese Dämonen kommen in den Schwarzen Landen natürlich vor und sorgen für allerlei unnatürlichkeiten.
Tractatus Contra Daemonis S.102 f. hat geschrieben:Neben der schleichenden Verwandlung ganzer Wälder kann sich der Dämon auch auf einzelne Pflanzen konzentrieren, um ihnen die Beweglichkeit und Geschwindigkeit eines Tieres zu verleiht, sie wehrhaft und angriffslustig zu machen.
So stark verwischt er dabei die Grenze zwischen Pflanze, Tier und Mensch, dass sein Wirken dem der Asfaloth nahe kommt.

An sonsten vielleicht ein Asfalotisches Experiment oder Gesellenstück eines Chimärologen.
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Strippenzieher
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Ungelesener Beitrag von Strippenzieher » 20.08.2020 18:55


color=#FF0000

Frage zu Artefakterschaffung: Die erforderlichen ZfP* beim Arcanovi sind von Anzahl und Komplexität der zu bindende Sprüche abhängig. Nun steht da aber auch:

WdA 83 hat geschrieben: Gleichartige Zauber, die in eine Ladung summiert werden, um zeitlich hintereinander zur Wirkung zu kommen, benötigen keine zusätzlichen ZfP*


Was für Fälle sind damit gemeint? :???:

Zwei 5 Minuten FlimFlam, wobei der zweite nach der (Wirkungs)Dauer des ersten ausgelöst wird?

Zwei Attributo auf unterschiedliche Attribute, von denen der zweite nach der (Zauber) Dauer des ersten ausgelöst wird?

Etwas völlig anderes?

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Ungelesener Beitrag von Hesindian Fuxfell » 20.08.2020 20:04


Im Endeffekt beides. Das ist eine Alternative zum Stapeleffekt, bei der sich aber nur die Wirkungsdauer stapelt, dafür ist es einfacher zu wirken. Besonders interessant bei allen Zaubern, wo sich die ZfP* eh nur auf die Wirkungsdauer (z.B. Axxel) auswirken, weil bei denen kein Unterschied in der Wirkung besteht, ob man stapelt oder mehrere Ladungen zeitlich hintereinander reiht.
Der dessen Name nicht getanzt werden darf.
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Strippenzieher
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Ungelesener Beitrag von Strippenzieher » 20.08.2020 21:07

Hesindian Fuxfell hat geschrieben:
03.08.2020 13:55
Im Endeffekt beides

Also könnte ich ohne extra ZfP* im Arcanovi zu benötigen ein Artefakt bauen, das

1) Ein Attributo KL für 1h wirkt, danach noch ein Attributo KL für 1h und danach noch einer

ODER

2) einen Attributo KL für 1h und fast zeitgleich (um die "Zauberdauer" 1A versetzt) einen weiteren Attributo, der IN anhebt?

Oder ist 2) nicht möglich?


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Hesindian Fuxfell
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Ungelesener Beitrag von Hesindian Fuxfell » 20.08.2020 21:21


2) ist aus 2 Gründen nicht möglich. Zum einen weil sich die Wirkungsdauern bei der Art der Bindung anschliessen, also der zweite Zauber nach Ablauf des ersten wirkt. Und zweitens weil du nicht von zwei gleichartigen Zaubern (zwei Attributo) gleichzeitig profitieren kannst. Auch nicht auf unterschiedliche Attribute.
Der dessen Name nicht getanzt werden darf.
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Liscom
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Ungelesener Beitrag von Liscom » 20.08.2020 22:29

Liebes Forum,

ist es möglich mit dem Zauber Gefunden! allgemeine Dinge zu finden oder muss es ein spezifischer Gegenstand sein? Kann man damit z.B. Kräuter suchen gehen?

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Nikodemus von Hohenstein
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Ungelesener Beitrag von Nikodemus von Hohenstein » 20.08.2020 23:51


Allgemeines wird schwierig.
Der Zauber dient dazu spezifische Gegenstände zu finden, zu denen am besten eine persönliche Bindung existiert.
Suchst du eine spezielle Pflanze die dein Großvater gepflanzt hat, wäre das möglich, wenn er dir viel davon erzählt hat.
Irgend eine Wirselkraut Pflanze o.ä. zu finden gibt der Zauber nicht her.
Liber Cantionis S.96 hat geschrieben: Mit diesem Spruch kann eine Schelmin den Aufenthaltsort eines Objektes (nicht aber einer Person oder eines sonstigen Lebewesens) ermitteln.
Sie muss eine genaue Beschreibung des Gegenstandes besitzen oder das Objekt
selbst kennen, besser ist jedoch, wenn sie die Aura des Objektes kennt (z.B. weil sie es lange mit sich geführt hat).


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