DSA4 Kurze Fragen, kurze Antworten (Zauberkunst & Magie DSA1-4)

Von A wie Astralpunkte bis Z wie Zauberer: Alles über magische Kräfte.
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Wolfio
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Kurze Fragen, kurze Antworten (Zauberkunst & Magie DSA1-4)

Ungelesener Beitrag von Wolfio » 02.01.2019 07:24

bugmenot hat geschrieben:
02.01.2019 06:26

color=#00BF00

Ist irgendwo geregelt wieviel Zugriff man als Zauberer auf die Bücher der eigenen Bibliothek/Gilde hat?
In HaM/WdZ und teilweise in anderen Quellen ist zwar geregelt welche Bücher wo zu finden sind, aber nirgendwo steht ob man als Puniner Magier nun das Systema Magia (V0, in Punin vorhanden) einsehen darf oder der Bibliothekar die Einsicht verwehrt was bei uns in der Gruppe nun zu einer größeren Diskussion geführt hat.

Habt ihr sinnvolle Vorschläge?



Hier gibt es bei der eigenen Akademie wohl 2, bei fremden Akademien 1 Antwort:

Bei der eigenen Akademie:
- Je nach dem, wie gut man den Meister (Lehrmeister) überreden kann
- So viel, wie der Meister will.

Auch denkbar ist hier ein "Unsere Schüler dürfen natürlich die Bücher einsehen, die nicht im Giftschrank liegen.... Unterschreibe bitte hier die Geheimhaltungserklärung."

Bei fremden Akademien der eigenen Gilde:
- Meisterentscheid, selteneres Wissen (V3 oder geringer) wird man wohl nur bei trifftigen Argumenten (ausreichend Dukaten) einsehen dürfen, wobei hier je nach Akademie und Gilde Unterschiede bestehen.

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ChaoGirDja
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Ungelesener Beitrag von ChaoGirDja » 02.01.2019 12:43

bugmenot hat geschrieben:
02.01.2019 06:26
color=#00BF00

Ist irgendwo geregelt wieviel Zugriff man als Zauberer auf die Bücher der eigenen Bibliothek/Gilde hat?
In HaM/WdZ und teilweise in anderen Quellen ist zwar geregelt welche Bücher wo zu finden sind, aber nirgendwo steht ob man als Puniner Magier nun das Systema Magia (V0, in Punin vorhanden) einsehen darf oder der Bibliothekar die Einsicht verwehrt was bei uns in der Gruppe nun zu einer größeren Diskussion geführt hat.

Habt ihr sinnvolle Vorschläge?
Ein Punkt sollte vielleicht allen bei diesem Thema klar sein.
Offiziell gib es in Aventurien so etwas wie öffentliche Bibliotheken nicht. Und auch kein allgemeines Recht ein Buch sehen zu dürfen...
Selbst für einen Magier innerhalb der eigenen Gilde, ja sogar innerhalb der eigenen Akademie, nicht. Nicht zuletzt aufgrund des Wertes, den Bücher darstellen. Insbesondere seltene Werke.
Aber wie genau man das am Tisch umsetzt, ist die Entscheidung der jeweiligen Gruppe. Wirklich offiziell "Geregelt" ist nur der Zugriff auf den sog. "Giftschrank" der jeweiligen Bibliothek. In Akademien kommt an den nur mit ausdrücklicher Zustimmung des Rektors dran. Bei Tempeln ist es der Tempelvorsteher, der hier entscheidet.
Aber ich denke Grundsätzlich kann man eines Festhalten: Die Entscheidung darüber, wer welches Buch und unter welchen Konditionen zu sehen bekommt, steht und fällt und mit dem Leumund des Anfragenden. Und/Oder mit den Gründen die der jeweilige Anfragende nennen kann.
Allerdings sollte man als SL dem Spieler schon klar sagen können, warum der Held keinen Zugriff bekommt. Auch wenn der jeweilige Held vielleicht erst noch herausfinden muss, warum ihm der Bibliothekar auf die Wartebank schiebt, oder gleich weg schickt.
Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten.
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barret
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Ungelesener Beitrag von barret » 06.01.2019 01:50

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Hi,
kurze Frage zu den Erklärungen aus WdA zum Armulettmetall. Es heißt "für Amulettmetall sind alle Modifikationen halbiert". Welche Modifikationen sind da gemeint? Die Erschwernisse der Arcanoviprobe (also die resultierend aus Auslöser, Intervall, etc.)? Die Erschwernisse der wirkenden Sprüche resultierend aus spontanen und/oder nicht-spontanen Modifikationen? Falls letzteres, nur bei der Artefakterstellung oder auch später bei der Aufladung? Vielen Dank schonmal!

Gorbalad
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Ungelesener Beitrag von Gorbalad » 06.01.2019 14:01

Das ist etwas seltsam formuliert. Zuerst kommen die Modifikationen für Arkanium:
WdA S. 185 hat geschrieben:Permanente AsP-Kosten halbiert; ARCANOVI –2, Probe wirkender Sprüche –2, Merkmale Antimagie und Metamagie –2; Okkupation +7, Art der Nebenwirkungen +4;
und dann von Dir zitierte Satz:
für Amulettmetall sind alle Modifikationen halbiert
Ich sehe das so, dass Amulettmetall eben nur halb so gut wie reines Arkanium ist, es gelten also die halbierten Modifikationen:
Permanente AsP-Kosten geviertelt; ARCANOVI –1, Probe wirkender Sprüche –1, Merkmale Antimagie und Metamagie –1; Okkupation +4, Art der Nebenwirkungen +2

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Tjorse
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Ungelesener Beitrag von Tjorse » 09.01.2019 13:56


Farbe: #8000FF

Moin.

Ich habe eine Frage betreffend den Zauber "Ängste lindern", speziell in der Variante "Seele beruhigen".

Der Zauber hat Zielobjekt "Einzelperson, freiwillig" und "Ziel" ist keine erlaubte SpoMo.
Reichweite ist B, allerdings mit SpoMo erlaubt, lässt sich also auf kurze Reichweite ohne Berührung erweitern.

In der Variante Seele beruhigen wirkt der Zauber auch auf Schlechte Eigenschaften, die keine Angst sind und damit auch insbesondere auf Jähzorn. Der Zauber wird in Reaktion auf das Anschlagen der SE benutzt, im Falle von Jähzorn also um einen Wutanfall zu beenden. Bei Erfolg (des Zaubers) wird der Jähzorn um ZfP* reduziert und eine sofortige Wiederholungsprobe erlaubt. Misslingt diese, verfliegt die Auswirkung der SE (also der Wutanfall).

Und dazu die Detailfrage:
wie interpretiert man "Einzelperson, freiwillig" im Kontext eines jähzornigen Menschen, der grade einen Wutanfall hat. Man kann ihn ja schlecht fragen, ob man ihn mal kurz mit Magie beruhigen darf, das wird wohl kaum funktionieren.

Leta
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Ungelesener Beitrag von Leta » 09.01.2019 14:49

Wie genau die „Freiwilligkeit“ kundgetan werden muss ist nicht ganz klar. Ist ein Bewußtloser für einen Heilzauber als freiwillig zu werten? Und was wenn er Magie aus religiösen Gründen ablehnt, wenn er nicht bewußtlos ist?

Im Zusammenhang mit dem Wasseratem gab es da einige Diskussionen.

psalm64
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Ungelesener Beitrag von psalm64 » 11.01.2019 13:27

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Vielleicht eine blöde Frage, ich habe es spontan im Regelwerk und mit Suche hier im Forum nicht gefunden: Aber wann zielt man eigentlich einen Zauber bzw. muß das Ziel bei Beginn der Zauberdauer schon in Reichweite sein? Wenn also z.B. ein Gegener auf einen zugerannt kommt, kann man dann schon anfangen zu zaubern, wenn der Gegner eigentlich noch außer Reichweite ist und er erst bei fertigwerden des Zaubers in Reichweite sein wird? Beispiel: Der Horriphobus hat ja 7 Schritt Reichweite bei 3 Aktionen Zauberdauer. Jetzt habe ich einen Nahkämpfer der mich schützt und ein Gegner kommt auf uns zugerannt und ist noch außerhalb der 7 Schritt Reichweite, kann ich dann den Zauber schon anfangen und dann wirken, wenn er vor meinem Nahkämpfer in Reichweite steht?

Leta
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Ungelesener Beitrag von Leta » 11.01.2019 15:31

Das ist in DSA4.1 Nicht ganz klar geregelt.
Die Parameter des Zaubers müssen zum Zeitpunkt der Zauber Probe erfüllt sein. Die Probe ist in der Regel am Ende der Zauberdauer. Außer mit einer Sonderfertigkeit, dann passiert die Probe am Anfang der Zauberdauer. Und mit Zauber bereithalten ist es nochmal komplizierter.
Es ist nicht klar geregelt und es wurde schon öfters diskutiert.


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Rasputin
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Ungelesener Beitrag von Rasputin » 11.01.2019 20:14

Ich Regel das so (ich glaube das ist was die Regeln wollen):
Zauber sind zielsuchend. Man kann (idR. zielen auf Horizont mal außen vorgelassen) Zauber nicht daneben schießen.
Um einen Zauber zu wirken, müssen die Parameter erfüllt sein. Einen Zauber "schon mal zu wirken und den Gegner in Reichweite laufen zu lassen ist nicht möglich".
Ein Zauber manifestiert sich in der letzten Aktion der Zauberdauer. Es gibt glaube ich 1 oder 2 Ausnahmen (Auge des Limbus?) wo man schon in der ersten Aktion das Ziel festlegen muss.
Wenn der Zauber zu beginn der Zauberprobe möglich ist, aber der Gegner z.B. außer Reichweite läuft oder sich unsichtbar macht, muss man eine Selbstbeherrschungsprobe würfeln, nach den Regeln "Störungen beim Zaubern" (damit die astrale Verbindung zwischen ziel und Zauberer nicht unterbrochen wird).
Anscheinend kapiert ihr es alle nicht. Ich bin hier nicht mit euch eingesperrt, ihr seid hier mit mir eingesperrt!

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ChaoGirDja
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Ungelesener Beitrag von ChaoGirDja » 12.01.2019 12:09

Rasputin hat geschrieben:
11.01.2019 20:14
Ich Regel das so (ich glaube das ist was die Regeln wollen):
Zauber sind zielsuchend. Man kann (idR. zielen auf Horizont mal außen vorgelassen) Zauber nicht daneben schießen.
Ein gutes Indites hierfür, ist der Nachteil "Zielschwierigkeiten" :)


Ansonsten wurde mWn diese Frage im alten Regelstübchen mit "Das Ziel muss die Gesamte ZD in Reichweite bleiben" beantwortet.
(weiß jemand wo das Archiv davon abgeblieben ist?)
Und das halte ich auch für die sinnvollste Reglung, weil sie sich am leichtesten am Tisch umsetzten lässt.
Bewegt sich das Ziel schnell, muss man halt schnell Zaubern. Dafür ist die SpoMo der ZD ja da...
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An0n
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Ungelesener Beitrag von An0n » 12.01.2019 13:19

Leta hat geschrieben:
11.01.2019 15:31
Die Probe ist in der Regel am Ende der Zauberdauer.
WdZ S. 14 hat geschrieben:Zeitpunkt der Zauberprobe und Störungen
Zu Beginn der Zauberdauer wird die Probe nach dem obigen Mechanismus gewürfelt.

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Seidoss-Anima von Seelenheil
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Ungelesener Beitrag von Seidoss-Anima von Seelenheil » 12.01.2019 13:21

FRAGE:

1- Ausgangssituation: Mein Held ist in Festum und will sich seine Rüstung verzaubern lassen.
Überlegung: Da er kein wirklicher CHarismatiker ist, will er sich von seinem Magierkollegen einen Attributo CH geben lassen.

2. Frage: Wenn ich nun zu einem der Akademiemagier gehe und dieser ist weder ein paranoider Hellsichtmagier noch verfügt er über die Gabe Magiegespühr + er hat NICHT mitbekommen, dass ich verzaubert wurde: Kann man dann davon ausgehen, dass ich einfach wie ein charismatischer Typ auf ihn wirke, oder merkt der trotzdem, dass ich beim feilschen deshalb so gut bin, weil ich nen Attributo habe?
~ Der Threadnekromant.
PG FTW: Wenn ein Krieger zwei linke Hände für Fernkampfwaffen hat, ist dem halt so!

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ChaoGirDja
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Ungelesener Beitrag von ChaoGirDja » 12.01.2019 13:32

Ach ja stimmt...
Das ist ja mal angepasst worden ^^;
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McBaine
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Ungelesener Beitrag von McBaine » 13.01.2019 18:24

Seidoss-Anima von Seelenheil hat geschrieben:
12.01.2019 13:21
FRAGE:

1- Ausgangssituation: Mein Held ist in Festum und will sich seine Rüstung verzaubern lassen.
Überlegung: Da er kein wirklicher CHarismatiker ist, will er sich von seinem Magierkollegen einen Attributo CH geben lassen.

2. Frage: Wenn ich nun zu einem der Akademiemagier gehe und dieser ist weder ein paranoider Hellsichtmagier noch verfügt er über die Gabe Magiegespühr + er hat NICHT mitbekommen, dass ich verzaubert wurde: Kann man dann davon ausgehen, dass ich einfach wie ein charismatischer Typ auf ihn wirke, oder merkt der trotzdem, dass ich beim feilschen deshalb so gut bin, weil ich nen Attributo habe?
Da der ATTRIBUTO keinen sichtbaren Effekt hat und du ODEM, Magiegespür etc. ausschließt, sollte er ohne weiteres nicht bemerkbar sein.

Off-Topic: Das heißt aber nicht das der ATTRIBITO hier viel bringt. Überreden (Feilschen) geht auf MU/IN/CH, CH ist also eh nur 1x in der Probe. Ohne guten TAW geht da eh nicht so viel. Zudem ist Feilschen ein Fall wo öfter mal keine Proben gemacht sondern viellicht nur vom TaW her abgeschätzt wird ob und um wieviel man jemanden herunter handeln kann, und im Falle vom Proben wird das Gegenüber wohl eine Vergleichsprobe oder gar Anpreisen machen zum Kontern, sind ja Geschäftsleute. Gerade bei teuren Luxusgütern wie Artefakten die prestigeträchtig sind und nicht aus dem Handgelenk gemacht werden sind Sicherheitsvorkehrungen wohl nicht selten um Auszuschließen, dass jemand mit BANNBALADIN, IMPERAVI oder ähnlicher Magie sich an Artefakten bereichern will ohne zu zahlen (oder den Preis erheblich zu drücken). Da die Herstellung Stunden (ohne vorhandene Thesis gar Tage) dauert, überlegt es sich der Auftragsmagier dann irgendwie doch nochmal anders.
Ich schätze, ein einfacher ATTRIBUTO wird das Feilschen jetzt nicht gerade extrem verbessern (oder einen tollen Effekt haben).

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