DSA4 Magische Reststrahlung

Von A wie Astralpunkte bis Z wie Zauberer: Alles über magische Kräfte.
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Galliad
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Magische Reststrahlung

Ungelesener Beitrag von Galliad » 23.01.2023 23:19

Meine Gruppe ist grade an einem Ort, wo vor 1000 Jahren ein mächtiger Zauber gewirkt wurde. Den Effekt haben sie mithilfe von Magie beobachten können. Aber sie wollen wissen ob es durch Magie ausgelöst wurde.
Dummerweise steigt die Schwierigkeit für Odem nicht ganz linear.
Wenn also ein magischer Effekt mit sagen wir 100 AsP gezündet wurde, dann ist die Odemprobe um ((100-30)/10) 7 Punkte erleichtert.
Ist der Zauber 1 Jahr her, ist die Probe um +14 erschwert.
Danach geht es um den Faktor 10 hoch und die Erschwernis +2.
Ein Jahrzehnt her ist +16.
Ein Jahrhundert +18.
Denkt ihr, es geht dann so weiter? Wenn der Zauber vor 1000 Jahren war, +20?
Und dann so weiter für 10.000 Jahre, 100.000 Jahre usw.

Ein Zauber, der stark genug war, würde so ewige Abdrücke im Gebilde der Welt hinterlassen. Und mächte Wesen wie Prydacor, Pardona und "andere" wären sicher zu Effekten in der Lage, die mehrere hundert AsP freigesetzt hätten.
Wenn ich einen mächtigen Freizauberer mit 400 AsP nehme, der diese Energie einfach auf einmal freisetzt, wäre das eine Probe erleichtert um -47. Selbst nach 100.000 Jahren, wäre die Probe dann um +24 erschwert.
Ein Anfängerzauberer mit Grundkenntnissen in Odem Arcanum würde so einen Effekt also immer noch sehr deutlich sehen können. Ein Beispiel für eine solche Leistung wäre die Entrückung von Zhe-Ta, der Verwüstung der Gor, die Zerstörung von Dragenfeld und so weiter. Zauber die mit oder nahe der Kritischen Essenz gewirkt wurden.
Denkt ihr diese Skala nach Zeit und Wirkungsstärke geht so linear weiter oder flacht sie irgendwann ab?

Maed
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Ungelesener Beitrag von Maed » 24.01.2023 00:36

Ich denke die Skala geht so weiter, der Odem wirkt allerdings auf Objekte und nicht auf die Umgebung selbst. Selbst die Variante Umgebung erkennt nur Personen/Objekte auf die Magie gewirkt hat. Die Frage ist also: Welches Objekt ist nach 1.000 Jahren noch vorhanden und vor Ort? Selbst die Sandkörner die zu der Zeit an den von dir genannten Orten waren, haben sich schon lange verteilt und sonst gibt es dort nicht mehr allzu viel. Bei hundert Jahren mag das noch realistischer sein etwas zu finden, aber auch nicht mehr unbedingt das Objekt selbst. Vom magischen Turm ist vielleicht noch das Fundament übrig, das aber selbst nicht verzaubert war und damit bei +36 statt +18 liegt. Selbst mit 18 ZfP* erkennt man da nur noch Zauber >200 AsP und auch da nur noch, dass sie mal existiert haben, ohne irgendwelche Details.
(Die Argumentation hat auch den Charme, dass du als SL ein von Satinav unberührtes Objekt platzieren kannst, wenn du es brauchst/ ihnen eine Chance geben willst, aber sie auch mit hohen ZfW nicht einfach den Blick in die Vergangenheit umgehen können.)

Galliad
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Ungelesener Beitrag von Galliad » 24.01.2023 04:03

Maed hat geschrieben:
24.01.2023 00:36
Ich denke die Skala geht so weiter, der Odem wirkt allerdings auf Objekte und nicht auf die Umgebung selbst. Selbst die Variante Umgebung erkennt nur Personen/Objekte auf die Magie gewirkt hat. Die Frage ist also: Welches Objekt ist nach 1.000 Jahren noch vorhanden und vor Ort? Selbst die Sandkörner die zu der Zeit an den von dir genannten Orten waren, haben sich schon lange verteilt und sonst gibt es dort nicht mehr allzu viel. Bei hundert Jahren mag das noch realistischer sein etwas zu finden, aber auch nicht mehr unbedingt das Objekt selbst. Vom magischen Turm ist vielleicht noch das Fundament übrig, das aber selbst nicht verzaubert war und damit bei +36 statt +18 liegt. Selbst mit 18 ZfP* erkennt man da nur noch Zauber >200 AsP und auch da nur noch, dass sie mal existiert haben, ohne irgendwelche Details.
(Die Argumentation hat auch den Charme, dass du als SL ein von Satinav unberührtes Objekt platzieren kannst, wenn du es brauchst/ ihnen eine Chance geben willst, aber sie auch mit hohen ZfW nicht einfach den Blick in die Vergangenheit umgehen können.)
Das hängt von der Magie ab. Wenn beispielsweise ein großes Limbus Tor geöffnet, eine gewaltige Beschwörung oder ein Riss im Zeitgefüge da ist, dann ist das auch nach einer Million Jahre vor Ort. Die Varriante Sichtbereich ist beim Odem nicht schwer.
Und die Menge an AsP ist jetzt nicht so schwer zu erreichen. Groß anglegte Gemeinschaftszauber wie die einer ganzen Elfenstadt oder von einzelnen Freizaubern können problemlos so viel AsP erreichen.

Wenn man die Tatsache nimmt, dass die Zitadelle der Magie in der Gor steht könnte das alternativ zur Schlacht gegen Borbarad die magische Strahlung dort verursacht haben. Ebenso gibt es solche Strahlung in Dragenfeld, was noch ein ganzes Stück früher war.
Allerdings würde das bedeuten, dass die Entrückung von Zhe-Ta ebenfalls eine Strahlung hinterlassen würde. Das wurde ja durch ein magisches Ritual von den damaligen Echsenpriestern entfernt. Eine Menge an Magie, die überall in der Khom sichtbar sein müsste. Und das wiederrum wäre doch Generationen von Zauberern in Fasar, Rashdul, dem heutigen Horasreich und Punin sicher aufgefallen.

In der Vergangenheit, also innerhalb der letzten 50.000 Jahre wurde Aventurien sehr oft von sehr mächtiger Zauberei umgestaltet. Ich sag nur Pyrdacor. Er allein hat schon einiges angerichtet mit seiner Macht über die Elemente, dem Versenken von ganzen Landstrichen im Meer und seinen Kämpfen mit den Hohen Drachen.

Viel bedeutender ist, dass eine solche Regel es möglich macht, den Ort von Maras Frevel zweifelsfrei festzustellen und zwar für jeden Novizen, der den Spruch grundlegend beherrscht. Denn der ist nicht länger als 1 Million Jahre her. Und entspricht der Freisetzung vom nicht nur einer bestimmten Menge Astralenergie, sondern aller Astralenergie.

Recht viele Spekulationen und Mysterien würden damit verschwinden. Daher habe ich Zweifel.

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pseudo
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Magische Reststrahlung

Ungelesener Beitrag von pseudo » 24.01.2023 04:27

Mir war so, dass man nicht mehr Erleichterung nutzen kann als man TaW hat, wohingegen Erschwernisse voll rein zählen.
DSA 5 hat das Richtige gewollt und nur leider jämmerlich versagt.

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Hesindian Fuxfell
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Ungelesener Beitrag von Hesindian Fuxfell » 24.01.2023 08:21

pseudo hat geschrieben:
24.01.2023 04:27
Mir war so, dass man nicht mehr Erleichterung nutzen kann als man TaW hat, wohingegen Erschwernisse voll rein zählen.
Wenn ich mich recht entsinne:
Du kannst dir die Probe nicht aktiv über deinen ZfW hinaus erschweren (durch SpoMod etc.) aber passiv (MR) kann die Erschwernis höher sein.
Mit Erleichterung würde ich das ähnlich sehen. Durch SpoMods nicht mehr als ZfW, aber externe Modifikationen können darüber liegen.

Bei Ritualen gebe ich aber zu bedenken, dass man nur die einfache Präsenz erkennen kann. Den Raum, in dem das.Ritual stattfand sozusagen. Dann ist der zeitliche Mod verdoppelt und das Jahrhundert schon +36. Das macht auch größere Rituale wieder deutlich schwerer erkennbar. Dazu kommt, dass mMn 400AsP eher selten in einzelnen Akten der Magie aufgebracht werden, selbst bei Wesen die dies könnten. Und wenn, dann möglicherweise nicht an einem Punkt, sondern verteilt, man sähe also nur einen Bruchteil vor Ort, der jedoch bereits verwaschen ist durch die Zeit.
Der dessen Name nicht getanzt werden darf.
wenn Tom Riddle an einer Waldorfschule gewesen wäre

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Ungelesener Beitrag von Doc Sternau » 24.01.2023 08:39

Galliad hat geschrieben:
23.01.2023 23:19
Ein Anfängerzauberer mit Grundkenntnissen in Odem Arcanum würde so einen Effekt also immer noch sehr deutlich sehen können. Ein Beispiel für eine solche Leistung wäre die Entrückung von Zhe-Ta, der Verwüstung der Gor, die Zerstörung von Dragenfeld und so weiter. Zauber die mit oder nahe der Kritischen Essenz gewirkt wurden.
Das sind allerdings auch alles magische Äquivalente einer Atombombe, da halte ich es für sehr nachvollziehbar, dass man das auch 1000 Jahre später noch verhältnismäßig einfach 'messen' kann. In Pripyat, auf dem Bikini-Atoll usw. wirst du auch in 1000 Jahren mit dem Geigerzähler noch feststellen, dass da ganz andere Strahlungswerte vorliegen.
Und wenn man den ODEM mit allen seinen Erschwernissen in solchen Fällen nutzt - da kommt ja dann noch extrem fremdartige Magie hinzu, dann sieht man zwar mit der Probe +30 bei Gelingen, dass hier vor Zeitraum X mächtige Magie gewirkt wurde, aber viel mehr Erkenntnisgewinn hat man halt auch nicht.

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Ungelesener Beitrag von Taliesin Sandstroem » 24.01.2023 09:45

Der OCULUS hilft bei solchen ausgedehnten Phänomenen sicher auch, da er auf veränderte astrale Strukturen der Umgebung spezialisiert ist.

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Djembo
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Ungelesener Beitrag von Djembo » 24.01.2023 10:01

Ein 400- oder 1000-Asp-Zauber würde auch ohne Odem wahrnehmbare Spuren hinterlassen. Schau dir mal die Stellen zur kritischen Essenz an. Steht meine ich im WdZ in den 300er Seiten. Für DsA5 kann ich nix sagen. Bei solchen Mengen sind so Sachen wie Sphärenrisse und sowas dran.
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Galliad
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Ungelesener Beitrag von Galliad » 24.01.2023 12:08

ohja, das klingt nach einer guten Lektüre zu dem Thema.

Leta
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Ungelesener Beitrag von Leta » 24.01.2023 12:20

In meinem Aventurien ist überall Magie. Aus der „Reststrahlung“ kann man nach meinem Verständnis relativ wenig Rückschlüsse auf das „wann“ ziehen.
War es ein elementarer Mindergeist der sich gestern spontan gebildet hat oder die Dschinnenbeschwörung letztes Jahr oder ein großes Ritual vor 200 Jahren bei dem 20 Dschinne gerufen wurden um einen Palast zu bauen? Oder eine Kraftlinie mit entsprechenden Merkmalen die sich während der G7(oder der Magierkriege o.Ä.) verschoben hat?
Es gibt relativ wenig Stellen in Aventurien in denen es keine Magie gab.

Der Erkenntnisgewinn ist relativ gering.

Das einzige was ich denke was funktioniert ist bei mehreren möglichen Plätzen den Platz des „großen magischen Badabum“ zu identifizieren. In der Regel gibt es aber durchaus andere Möglichkeiten das herauszufinden.

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Ungelesener Beitrag von Doc Sternau » 24.01.2023 12:54

@Leta Das ist dann aber tatsächlich eine Hausregel bei dir. Da der ODEM mit unterschiedlichen Aufschlägen für das Wann der Magie arbeitet, kann ein wissenschaftlich vorgehender Zauberkundiger daraus durchaus die passenden Rückschlüsse ziehen. Das wird zwar nie einen genauen Zeitpunkt liefern, aber grob sagen: "Die magische Wirkung ist vor 100 oder 1000 Jahren passiert." ist nicht das Problem.

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Ungelesener Beitrag von Hesindian Fuxfell » 24.01.2023 13:37

Naja, dagegen steht wiederum der Bonus aus eingesetzter Kraft. Wie bekommt man raus ob etwas ein Jahrzehnt statt einem Jahr her ist, aber dafür mit 20/40AsP mehr gezaubert wurde (je nachdem ob direkt das Ziel des Zaubers oder "einfache Präsenz" analysiert wird).
Beide Proben sind am Schluss genau gleich erschwert.
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Ungelesener Beitrag von Leta » 24.01.2023 14:00

@Hesindian Fuxfell genau darauf wollte ich hinaus.

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Ungelesener Beitrag von Hesindian Fuxfell » 24.01.2023 14:15

Hab ich verstanden, wollte es dem Doc noch etwas anschaulicher erklären...
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Ungelesener Beitrag von Doc Sternau » 25.01.2023 22:01

Hesindian Fuxfell hat geschrieben:
24.01.2023 13:37
Naja, dagegen steht wiederum der Bonus aus eingesetzter Kraft. Wie bekommt man raus ob etwas ein Jahrzehnt statt einem Jahr her ist, aber dafür mit 20/40AsP mehr gezaubert wurde (je nachdem ob direkt das Ziel des Zaubers oder "einfache Präsenz" analysiert wird).
Das mag bei einem nicht-analytisch arbeitenden Zauberer vielleicht der Fall sein, aber bei einem Wissenschaftler gehe ich davon aus, dass der weiß, ob seine Erschwernisse aus der Zeit seit dem Zaubern oder der Intensität der verwendeten Magie herrührt. Spätestens wenn man SFen wie (meisterliche) Zauberkontrolle (I/II), Merkmalskenntnis Hellsicht usw. hat, kann man sehr gut einschätzen, ob das jetzt der 1000 Jahre 40 Asp oder der 100 Jahre 20 Asp Zauber ist.

Davon ab: Hat sich eigentlich schonmal jemand Gedanken darüber gemacht, dass man in der Khom vermutlich auch im modernen Aventurien einen Teclador Effekt erfahren müsste? Das Entrücken eines Landstrichs von der Größe in eine Minderglobule dürfte Asp in einem Ausmaß verbraucht haben, dass man da auch nach Einrechnen des Zeitaufschlags massive Erleichterungen auf den ODEM bekommen müsste.

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Ungelesener Beitrag von Hesindian Fuxfell » 25.01.2023 23:16

Doc Sternau hat geschrieben:
25.01.2023 22:01
Das mag bei einem nicht-analytisch arbeitenden Zauberer vielleicht der Fall sein, aber bei einem Wissenschaftler gehe ich davon aus, dass der weiß, ob seine Erschwernisse aus der Zeit seit dem Zaubern oder der Intensität der verwendeten Magie herrührt. Spätestens wenn man SFen wie (meisterliche) Zauberkontrolle (I/II), Merkmalskenntnis Hellsicht usw. hat, kann man sehr gut einschätzen, ob das jetzt der 1000 Jahre 40 Asp oder der 100 Jahre 20 Asp Zauber ist.
Reine Vermutung und in keiner Weise belegbar. Im Endeffekt sieht er nur noch verbliebene Macht, woher soll er Rückschlüsse ziehen, wie viel es zum Zeitpunkt des Effekts waren? Egal welche SFen er hat. Da hilft höchstens ein Blick in die Vergangenheit.
Doc Sternau hat geschrieben:
25.01.2023 22:01
Davon ab: Hat sich eigentlich schonmal jemand Gedanken darüber gemacht, dass man in der Khom vermutlich auch im modernen Aventurien einen Teclador Effekt erfahren müsste? Das Entrücken eines Landstrichs von der Größe in eine Minderglobule dürfte Asp in einem Ausmaß verbraucht haben, dass man da auch nach Einrechnen des Zeitaufschlags massive Erleichterungen auf den ODEM bekommen müsste.
Ist der Raum in dem der Zauber gesprochen wurde wirklich die Khom oder nicht vielmehr die entrückte Globule, ist also mitgenommen worden? Und auch wenn es viel Kraft insgesamt war, verteilt sie sich vielleicht über die ganze Fläche oder ausreichend viele Fixpunkte, so dass an keinem Punkt so viel Spuren hinterblieben, dass man heutzutage auch nur annähernd einen Teclador-Effekt erzielen könnte?
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Ungelesener Beitrag von Desiderius Findeisen » 26.01.2023 08:01

Der ODEM ist erstmal eine Möglichkeit zu erkennen, ob Magie da ist oder nicht. Bei sehr guter Probe kann man eine genauere Verteilung der magischen Fäden etc. erkennen und dadurch eventuell den einen oder anderen örtlichen Rückschluß ziehen (z.B.: Fäden konzentrieren sich im Kopf = könnte ein Beherrschungs- oder Einflußzauber sein).
Für genauere Angaben ist der ANALYS zuständig. Bei ihm sind erheblich mehr Details zu erkennen und da würde ich Informationen über Alter und ehemalige Intensität (je nach ZfP*) geben.
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Ungelesener Beitrag von Doc Sternau » 26.01.2023 08:52

@Desiderius Findeisen Die Intensität der verwendeten Kraft erkennt man beim ODEM mit 3 ZfP* - bevor man überhaupt Rückschlüsse auf die mögliche Wirkung ziehen kann.

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Ungelesener Beitrag von Denderajida_von_Tuzak » 26.01.2023 09:07

Problem bei der Analyse vieler magischer Großphänomene dürfte sein, dass die bereits dutzende oder hunderte Male analysiert worden sind. Und damit eigentlich vollkommen unklar sein dürfte, was an der astralen Residualstrahlung auf das eigentliche Phänomen und was auf die ganzen Hellsichtszauber zurückgeht.

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Ungelesener Beitrag von Hesindian Fuxfell » 26.01.2023 09:35

Doc Sternau hat geschrieben:
26.01.2023 08:52
Die Intensität der verwendeten Kraft erkennt man beim ODEM mit 3 ZfP*
Kleiner technischer Fehler: man erkennt die Intensität der aktuell noch vorhandenen Kraft, nicht der ursprünglich verwendeten.

Klar kann ein fähiger Analyst mit nachfolgender Strukturanalyse mehr herausfinden, über die Art des Zaubers dann auch Rückschlüsse auf den ursprünglichen Krafteinsatz machen und damit auch einen Zeitraum abschätzen, dies ist nur gerade bei mächtiger, alter Magie eher schwerer als leichter.
Denderajida_von_Tuzak hat geschrieben:
26.01.2023 09:07
Und damit eigentlich vollkommen unklar sein dürfte, was an der astralen Residualstrahlung auf das eigentliche Phänomen und was auf die ganzen Hellsichtszauber zurückgeht.
Den Effekt halte ich für vernachlässigbar. Die Analysezauber sind im Endeffekt dann doch so billig, dass ihr Effekt innerhalb weniger Tage oder Wochen weitgehend verblasst ist. Analys für 2h kostet unter 20Asp, also +2, +20 für 1 Woche einfache Präsenz. Da sieht man net mehr viel von.
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Ungelesener Beitrag von Satinavian » 26.01.2023 18:30

Triviale Methode, um zu erkennen, ob ein uralter, sehr starker Zauber oder ein vor kurzem geweirkter, schwacher Zauber vorliegt : Wiederhole den Odem zwei Tage später.

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Ungelesener Beitrag von Galliad » 29.01.2023 00:25

Hesindian Fuxfell hat geschrieben:
26.01.2023 09:35
Kleiner technischer Fehler: man erkennt die Intensität der aktuell noch vorhandenen Kraft, nicht der ursprünglich verwendeten.
Das musst du mir erklären. Also zuerst steht im Liber auf Seite 198 "pro angefangenen 10 AsP über 30 (wirkender Zauber, Zauberkundiger mit AE-Vorrat)" und "Zeit seit Zauber vergangen (doppelter Zuschlag für einfache Präsenz*):"
Da steht seit der Zauber vergangen ist. Das heißt für mich: Ich zaubere einen Ignifaxius. Der ist mit 20 AsP gezaubert. Also werden 20 AsP für die Grundlage der Rechnung benutzt.
Wie würdest du denn vorgehen um die noch verhandene Kraft zu berechnen? Da bin ich jetzt gespannt.
Denderajida_von_Tuzak hat geschrieben:
26.01.2023 09:07
Problem bei der Analyse vieler magischer Großphänomene dürfte sein, dass die bereits dutzende oder hunderte Male analysiert worden sind. Und damit eigentlich vollkommen unklar sein dürfte, was an der astralen Residualstrahlung auf das eigentliche Phänomen und was auf die ganzen Hellsichtszauber zurückgeht.
Och es gibt schon einen Unterschied ob wir uns die Dämonenbrache in Gareth oder eine magische Katastrophe im Ehrenen Schwert oder auf dem Grund des Meeres anschauen.

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