DSA5 Kurze Fragen, kurze Antworten (Zauberkunst & Magie DSA5)

Von A wie Astralpunkte bis Z wie Zauberer: Alles über magische Kräfte.
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Eloquent Erlenfold
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Ungelesener Beitrag von Eloquent Erlenfold » 22.05.2020 20:19

ich finde den Zauber nicht besonders gut angepasst. Er wirkt nicht so wie ich ihn mir Fluffmäßig vorstellen würde. Das hat aber auch was mit dem ganzen Fernkampf zu tun. Für mich sind die Erschwernisse für den Fernkampf zu gering, daher lohnt sich der Zauber wenig. Meist hat man ja schon mit wenigen AP einen sehr hohen FK wert.
1. Auf Svellttal auf zum Streite
der Feind bedroht das Land
so tretet ihm entgegen
geschlossen Hand in Hand.

(...)

11. Nie werden wir uns beugen
stolz heben wir den Blick
auf Svellttal auf zum Siege
wir weichen nicht zurück.

Finwie
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Ungelesener Beitrag von Finwie » 07.06.2020 13:24


Hi:
Ich habe eine Frage zu Sumus Elixiere:

https://ulisses-regelwiki.de/index.php/ ... xiere.html

Es steht dort keine Begrenzung.
wie kann ich den Zauber genau verstehen?
Angenommen der Character sammelt 1 Kilo/Stein Einbeeren (sind ja Zutaten) und verzaubert sie damit.
Dann halten die für 8 ASP mindestens ein Jahr?

Weiterhin: ich kann ich einen Trank brauen und der hat dann die Haltbarkeit QSJahre?
Würde das ganze auch für im Hexenkessel gebraute Elixiere gelten? Die halten ja so unnütz kurz, dass sie mit dem Zauber deutlich aufgewertet würden.


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WeZwanzig
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Ungelesener Beitrag von WeZwanzig » 07.06.2020 14:50

Finwie hat geschrieben:
07.06.2020 13:24
Angenommen der Character sammelt 1 Kilo/Stein Einbeeren (sind ja Zutaten) und verzaubert sie damit.
Dann halten die für 8 ASP mindestens ein Jahr?

Die 8 AsP sind denke ich pro Zutat. Kein Trank braucht 1 Stein Beeren. Um alle Beeren haltbar zu machen müsste man den Zauber recht oft sprechen.
Finwie hat geschrieben:
07.06.2020 13:24
Weiterhin: ich kann ich einen Trank brauen und der hat dann die Haltbarkeit QSJahre?
Würde das ganze auch für im Hexenkessel gebraute Elixiere gelten? Die halten ja so unnütz kurz, dass sie mit dem Zauber deutlich aufgewertet würden.

RAW nein, die Hexenkesselzauber haben nichts mit Alchemie zu tun, da ihre Wirkung nciht auf Sympathik und Zutaten basiert.
DSA, trotz der Regeln, nicht wegen der Regeln

Taralion
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Ungelesener Beitrag von Taralion » 17.06.2020 10:29


#8000FF

Gibt es bei DSA5 noch Erleichterungen für Entzauberungen (Einflussbann, etc.), wenn man vorher eine magische Analyse vorgenommen hat? Oder kann ich bei meiner Antimagierin auf den Analys verzichten?
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B.O.B.
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Ungelesener Beitrag von B.O.B. » 17.06.2020 13:09


Soweit ich mich erinnere, gibt es keine entsprechenden Modifikationen mehr. Auch ansonsten wurde der ganzen Entzauberungsvorgang in DSA5 deutlich beschleunigt (~40 Aktionen => 4 Aktionen).
Das Ermitteln des Merkmals eines Zaubers, um zu erfahren, was man da gerade versucht zu entzaubern, benötigt allerdings QS3 bei der magischen Analyse. Das ist zwar ohne Analys möglich (z.b. mit einem QS5 Odem / SF Analytiker) aber nicht unbedingt einfach.

oerbae
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Ungelesener Beitrag von oerbae » 19.06.2020 13:28

#00BF00

Hallo zusammen,
ich habe eine Frage zu Zaubersprüchen, die man von einem Zauber einer anderen Tradition erlernt, aber ebenfalls in der eigenen Tradition vorliegen. In welcher Tradition beherrscht man danach den Zauber? Ich hatte irgendwie im Kopf, dass man einen erlernten Zauber in allen, vom Helden beherrschten Traditionen wirken kann, solange der Zauber für diese Tradition zugänglich. Aber ich finde gerade keine Quelle dazu.
Konkret: Scharlatan möchte von einem Gildenmagier den Fortifex (bekannt in beiden Traditionen) erlernen.
Hat da eben jemand eine Antwort (und Quelle) dazu?

ocz
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Ungelesener Beitrag von ocz » 23.06.2020 01:39

oerbae hat geschrieben:
19.06.2020 13:28
[...]
Sorry, kann dir dazu leider auch keine Quelle nennen. Habe das gleiche im Kopf, kann aber sein, dass ich das nur irgendwann mal so interpretiert habe. Da aber sonst niemand etwas dazu geschrieben hat, hier eine zweite Meinung:

DSA4.1 war da weitaus weniger nachsichtig, wenn ich meine Quellen dazu richtig interpretiere. Es hat streng unterschieden. Da ich jetzt auch keine Quelle zu DSA5 gefunden habe, aber auch nichts von strengen Unterscheidungsregeln steht (Die ganzen Bibliothekssuchen/welcher Zauber wo erhältlich ist, scheint in DSA5 stark vereinfacht/weitgehend eliminiert worden zu sein), würde ich einen Kompromiss à la Hausregeln vorschlagen:

Das Erlernen ist erlaubt, aber wenn der Lehrmeister nicht zuvor irgendwie in Kontakt mit der Variante des Zaubers in der Tradition des Schülers gekommen ist (oder es irgendeine andere Ausrede gibt), dann muss der Schüler den Spruch in der Tradition des Lehrers erlernen. Ich würde dann aber auch sagen, dass der Schüler den Spruch in seine eigene Tradition überführen kann, was keine zusätzlichen AP-Kosten nach sich zieht. Es kostet aber wohl Zeit! Weil es in deinem Fall Gildenmagier<->Scharlatan sind, würden einige Tage/Wochen (Je nach Steigerungskosten A-D) reichen. Ansonsten je unähnlicher die Traditionen sind, um einiges länger.

Der Schüler beherrscht dann den Zauber in der ersten Zeit nur als Fremdzauber auf FW0 (wenn überhaupt) und kann ihn erst nach der Überführung normal sprechen und steigern. Und wenn er ihn mit Hilfe eines Fremdtraditionslehrmeisters (etwa dem ursprünglichen Lehrer) weiter steigern möchte, dann kostet auch das gaaaaanz viel Mühe (Zeit). (Jede Stufe muss halt für sich überführt werden.) Ich würde mir vielleicht noch notieren, dass er den Zauber ursprünglich in der Fremdtraditionen erlernt hat, damit er ihn eventuell auch an jemanden der anderen Tradition leichter weiter vermitteln kann (Eine der oben besagten Ausreden.) oder er eine Abhandlung über das Thema schreiben möchte. :) Je nach Geschmack, kann man sich den Spaß auch 1AP kosten lassen (ähnlich wie nach den Sprach-Spezializierungen für Dialekte), wenn man meint, dass die zusätzliche Kenntnis nicht für umsonst sein sollte.

Oder nochmal in ganz kurz: Ja, der Schüler kann es in seiner eigenen Tradition lernen, es dauert aber länger. (Bei Scharlatanen<->Gildenmagiern nicht sonderlich länger (x1,5 vielleicht?), bei ganz fremden Fremdtraditionen sehr viel länger.)

Wenn jemand meine Aussage belegbar außer Kraft setzten kann, so möge sie/er es bitte tun. Interessiert mich nämlich auch. :D

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B.O.B.
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Ungelesener Beitrag von B.O.B. » 23.06.2020 16:34

Grundregelwerk, S. 275 hat geschrieben:Gildenmagier können sich bei der Heldenerschaffung einen Zauber einer fremden Tradition aussuchen [...]. Die Überführung dieser Fremdzauber in die eigene Tradition kann nur mühevoll an Akademien vollzogen werden
Das klingt jetzt nicht nach Übertragen in der eigene Tradition ("Repräsentation" in DSA4 Begriffen) durch Erlernen und praktisches Anwenden des Zaubers.

Ich denke die Intention ist die selbe wie in DSA4: Übertragen von Zaubern ist extrem aufwendig und eher im Bereich akademisches Lebenswerk angesiedelt. In DSA4 benötigte die Übertragung in eine andere Repräsentation hohe Magiekunde, diverse Sonderfähigkeiten und jede Menge Zeit (das angegebene Beispiel geht z.B. von mindestens 6 Jahren intensiver Arbeit aus, um den SUMUS ELIXIERE von druidisch nach gildenmagisch zu übertragen). DSA5 spart sich hier denke ich nur direkt die Regeln zur Übertragung eines Zaubers durch Spieler und bildet die Tatsache, daß es überhaupt möglich ist und durch Magier in langwieriger akademischer Arbeit getan wird, abstrakt durch die Traditions-Sonderregel ab, daß man einen Fremdzauber erlernen kann, als läge er in der Verbreitung: Gildenmagier vor.

ocz
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Ungelesener Beitrag von ocz » 23.06.2020 20:02

B.O.B. hat geschrieben:
23.06.2020 16:34
Gildenmagier können sich bei der Heldenerschaffung einen Zauber einer fremden Tradition aussuchen [...]. Die Überführung dieser Fremdzauber in die eigene Tradition kann nur mühevoll an Akademien vollzogen werden

Okay. Richtig. Dies gilt insbesondere für Zauber, die nicht in der gildenmagischen Tradition vorliegen. OPs anliegen war die Überführung (oder besser Rekonstruktion) eines Zaubers, der durchaus schon in der eigenen Tradition im Umlauf ist, aber gerade nicht verfügbar, da nur ein Lehrmeister zur Verfügung steht, der diesen Zauber in seiner eigenen, fremden Tradition beherrscht.
Aber nach dem letzten Post denke ich, dass mein Vorschlag etwas zu nachsichtig war. Ich würde es als Meister bei einem scharlatanistichen-gildenmagischen Zauber, noch wie oben zulassen, aber bei anderen Traditionen müsste so etwas wie Vorbildung (erschwerte Sammelprobe auf Magiekunde) oder andere Quellen, wie Bücher, als Hilfestellung neben den Lehrmeister zur Verfügung stehen, um den Zauber zu rekonstruieren. Disclaimer: Eine Überführung eines Fremdzaubers ohne eigene zuvor existierende Repräsentation in den GRW, AMI+II+III ginge so natürlich nicht. Sind aber nur ein Vorschlag für Hausregeln, die ich nach meinem persönlichen Verständnis der Materie und eigener Deutung gekreiert habe.

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Timonidas
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Ungelesener Beitrag von Timonidas » 24.06.2020 18:06

Also ich habe nicht geantwortet weil ich auch keine expliziten Quellen gefunden habe, aber der entscheidende Punkt ist imo dass "ein Zauber" in zwei verschiedenen Traditionen auch zwei verschiedene Zauber darstellt. Die Annahme dass wenn ein Gildenmagier einem Scharalatan einen Zauber aus der gildenmagischen Tradition beibringt, der Scharlatan dann automatisch die Scharlatan Variante beherrscht wiederspricht sowohl dem Kanon als auch der Logik. Die Überführung würde ich von Gildenmagie zu Scharlatan mit erheblichen Zusatzaufwand erlauben, aber auch nur weil die beiden Traditionen ähnlich sind.

Hausregelvorschlag: Scharlatan erlernt Zauber als Fremdtradition, ab einem bestimmten FW (z.B. 12) beherrscht er den Zauber so gut dass er ihn in mit einer Sammelprobe auf Magiekunde (Zeitintervall 1 Woche, unendlich Versuche) in seine Tradition überführen kann.

Ich finde übrigens nicht dass die Unterschiede zwischen den Traditionen auf jeder Stufe relevant sind, die Tradition ist ja an sich "nur" die Art wie Zauber gewirkt werden, während die Wirkung selbst quasi identisch ist, jemand der einen Zauber der Gildenmagie also sehr gut beherrscht sollte es nicht schwerer haben den auf eine andere Tradition zu übertragen als jemand der den Zauber gerade gelernt hat.

Gorilla94
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Ungelesener Beitrag von Gorilla94 » 25.06.2020 14:14

Kann mir zufällig jemand sagen, ob Flüche negativ sein müssen? "auf Stein beißen" wäre grandios, um einem etwas gewalttätigen Krieger sein Lieblingsessen zu zaubern... mit der Fluchbruchauflage, dass er mir was tun muss, wäre das ein guter Schutz für meinen Hexer

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Horasischer Vagant
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Ungelesener Beitrag von Horasischer Vagant » 25.06.2020 14:19

Sobald er Dir Deine Bedingung erfüllt hat ist halt auch der Fluch gebrochen! :)
Besuche mit Deinem Helden das Shaya´al´Laila in Zorgan (offenes RP)

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ore
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Ungelesener Beitrag von ore » 25.06.2020 19:55

Der Regeltext verbietet jetzt nicht explizit ein "Beiß auf Apfelstrudel!".

Ich würde es für die Kreativität dem Hexer zulassen, aber die Erschwernisse wegen unpassender Gemütslage (-2) aus der Tradition vorgeben, ist schon arg missbräuchlich für den Fluch und wie er normalerweise verwendet wird.
Außerdem ist für die Wirkung natürlich wichtig, dass explizit im GRW dazu von Lebensmitteln gesprochen wird, ein stinkender Lappen wird damit nicht essbar und verdorbene Lebensmittel werden nicht wieder zu Delikatessen
Ares sagt: Schelme sind Sportwagen mit 500 PS, die nur im ersten Gang gefahren werden dürfen.

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Kylar Stern
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Ungelesener Beitrag von Kylar Stern » 07.07.2020 17:45

Regeltext der Animistenkraft "Kampffähigkeiten verbessern":

Diese Animistenkraft erlaubt es dem Animisten, vorhandene Kampfsonderfertigkeiten, die eine Erschwernis aufweisen, leichter einzusetzen. Die Erschwernis sinkt während der Wirkungsdauer um QS/2, wird durch diesen Bonus aber niemals zu einer Erleichterung. Der Animist muss diese Animistenkraft nicht auf eine spezielle Kampfsonderfertigkeit festlegen, muss sich aber beim Wirken für eine entscheiden und kann während der Wirkungsdauer die Animistenkraft nicht auf eine weitere Kampfsonderfertigkeit anwenden.

Quelle: Regelwiki

Wie ist das geregelt bei Kampfsonderfertigkeiten mit Stufen? Sprich: Wuchtschlag I - III. Muss ich mich auf einer der Stufen festlegen? Oder lege ich mich allgemein auf den Wuchtschlag fest, egal welche Stufen ich schlussendlich einsetzen werde?


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ocz
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Ungelesener Beitrag von ocz » 08.07.2020 00:37

Kylar Stern hat geschrieben:
07.07.2020 17:45
Regeltext der Animistenkraft "Kampffähigkeiten verbessern":
[...]
Ich würde beides sagen, weil es keinen Unterschied machen sollte.

Ich muss aber auch gestehen, dass ich gerade nicht den Unterschied zwischen deinen beiden Beispielen sehe/ich deine Frage vielleicht nicht richtig verstanden habe. Ich versuche meine Schwierigkeiten zu verdeutlichen:
  1. Egal ob ich sage, dass ich Wuchtschlag (Sichtweise I, allg.) jetzt auf einer Stärke von I einsetzen möchte (auch wenn ich die KSF auf Stufe III gesteigert habe) oder ich sage, dass ich nur Wuchtschlag I (Sichtweise II, speziell) einsetze (und ich je I,II und III (getrennt) besitze). Im Falle der Animistenkraft "Kampffähigkeiten verbessern" sehe ich keinen Unterschied, weil A) die Kraft eh nur einmal für eine einzige KSF für die Wirkdauer eingesetzt werden kann und B) die selben KSF eh nicht mit sich selber kombiniert werden können (etwa Wuchtschlag II + Wuchtschlag II).
  2. Sehe ich momentan auch keinen Unterschied der beiden Betrachtungsweisen bei anderen stufenabhängige KSF (auch abseits von "Kampffähigkeiten verbessern"), die regeltechnisch einen Unterschied machen würden.
  3. Außerdem kann diese Animistenkraft auch nach Erwerb auf alle KSF, die die Bedingungen erfüllen, angewendet werden und muss nicht bei Erwerb auf eine festgelegt (also auch nicht auf eine Stufe, falls du das gemeint haben solltest) werden.
Falls ich jetzt nicht das beantwortet haben sollte, worauf du hinaus wolltest, kannst du deine Frage dann etwas konkretisieren?

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Kylar Stern
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Ungelesener Beitrag von Kylar Stern » 08.07.2020 16:19


Hallo,

die grundsätzliche Regel, dass ich mich beim Erlernen nicht auf eine KSF spezialisieren muss ist mir geläufig. Jedoch muss ich mich beim Einsatz des Zaubers auf eine KSF festlegen. Wenn mein Charakter nun den Wuchtschlag bis zur Stufe 3 kann, muss ich ihn aber nicht immer auf Stufe 3 einsetzen. Gelegentlich zwingen mich bestimmte Umstände nur zu einem Wuchtschlag 1, oder 2.
Aus diesem Grund meine Frage: Ich setze den Zauber ein und lege fest, dass er meine KSF Wuchtschlag erleichtern soll. Muss ich mich dabei auf eine der drei Stufen Wuchtschlag festlegen? Womit die Erleichterung nur zutrage kommt, wenn ich die entsprechende Stufe Wuchtschlag einsetze. Oder kann ich hier verlangen, dass mein Wuchtschlag allgemein erleichtert wird und ich somit stets eine Erleichterung erfahre, unabhängig von der Stufe die ich schlussendlich einsetze.

Taralion
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Ungelesener Beitrag von Taralion » 21.07.2020 10:35


color=#0000BF

Ich habe eine Frage zu SF Tradition, Fremdzauber und Verbreitung:

Meine Elfe hat die Zauber Spinnenlauf und Sanftmut von einer Hexe gelernt. Ich verstehe, dass sie somit keine Erweiterungen für diese lernen kann, keine Modifikationen vornehmen kann und eine Erschwernis von 2 beim Wirken hat. Aber wirken die Fremdzauber bei ihr trotzdem doppelt so lange (weil sie die SF Tradition Elf beherrscht) oder kann sie diese emotional zaubern (weil die Zauber die Verbreitung Hexe haben)?

Anders formuliert: Hängt die Tradition am Zauber oder am Zaubernden? Oder muss beides zutreffen, damit man davon profitiert?
Und wie ist das dann bei Zaubern der Verbreitung allgemein - gilt hier die SF Tradition?

Danke und Gruß
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Timonidas
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Ungelesener Beitrag von Timonidas » 21.07.2020 15:00

Taralion hat geschrieben:
21.07.2020 10:35
Ich habe eine Frage zu SF Tradition, Fremdzauber und Verbreitung:

Meine Elfe hat die Zauber Spinnenlauf und Sanftmut von einer Hexe gelernt. Ich verstehe, dass sie somit keine Erweiterungen für diese lernen kann, keine Modifikationen vornehmen kann und eine Erschwernis von 2 beim Wirken hat. Aber wirken die Fremdzauber bei ihr trotzdem doppelt so lange (weil sie die SF Tradition Elf beherrscht) oder kann sie diese emotional zaubern (weil die Zauber die Verbreitung Hexe haben)?

Anders formuliert: Hängt die Tradition am Zauber oder am Zaubernden? Oder muss beides zutreffen, damit man davon profitiert?
Und wie ist das dann bei Zaubern der Verbreitung allgemein - gilt hier die SF Tradition?

Danke und Gruß


So in DSA 5 ist das denke ich nicht zu 100% abschließend geklärt, aber grundsätzlich diktiert die Logik dass Zauber an die Tradition gebunden sind. Die doppelte Wirkungsdauer für Hexenzauber gilt bei deinem Elfen nicht, das steht aber auch explizit in der Beschreibung der Elfentradition das Zauber der Elfentradition (!) doppelt wirken, Fremdzauber sind also explizit ausgeschlossen. Etwas unpräziser die die Formulierung beim emotionalen Zaubern, dort steht das Hexen das können nicht dass es eine inhärente Eigenschaft hexischer Zauber ist, daher würde ich sagen auch das für deinen Charakter RAW nicht möglich, als Meister würde ich hier aber vielleicht eine Ausnahme machen.

Die Tradition hängt eigentlich immer am Zauber, zumindest ist mein Verständnis so. Bei den Elfen ist es sogar eindeutiger als bei den anderen, die Aspekte der Tradition SF beziehen sich explizit auf Zauber der Elfentradition. Zauber mit der Verbreitung allgemein gelten immer in der Tradition dessen der sie ursprünglich gewählt hat, wenn deine Elfe einen allgemeinen Zauber von einer Hexe beigebracht bekommt ist er selbstverständlich in der Hexen Tradition. Die einzelnen Tradtionen haben die allgemeinen Zauber unabhängig von einander "erlernt", eine Überführung in die eigene Tradition ist nicht ohne weiteres möglich, auch nicht bei Fremdzaubern die die Verbreitung allgemein haben.

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Ungelesener Beitrag von Kylar Stern » 28.07.2020 14:06

Tag auch, ich mal wieder. Nun ein Frage zum Zauberspeicher des Adepten. Ich kann damit einen Zauber speichern, welcher maximal 8AsP kostet. Das bedeutet, dass hiermit die Basiskosten gemeint sind, richtig? Ich kann also keinen Zauber, welcher mehr kostet durch Modifikationen und/oder SF billiger machen, damit ich den dann mit einem Zauberspeicher einspeisen kann. Korrekt?

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Ungelesener Beitrag von Mallkalai » 28.07.2020 15:58

Kylar Stern hat geschrieben:
28.07.2020 14:06
Tag auch, ich mal wieder. Nun ein Frage zum Zauberspeicher des Adepten. Ich kann damit einen Zauber speichern, welcher maximal 8AsP kostet. Das bedeutet, dass hiermit die Basiskosten gemeint sind, richtig? Ich kann also keinen Zauber, welcher mehr kostet durch Modifikationen und/oder SF billiger machen, damit ich den dann mit einem Zauberspeicher einspeisen kann. Korrekt?

Aus dem Sammelthread zu Redaktionsantworten
Alex Spohr hat geschrieben:In den Speicher können Zauber, die 8 AsP kosten. Dies kann auch durch SF, Modifikatoren usw. erreicht werden.


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Ungelesener Beitrag von Scoon » 19.08.2020 08:40

Kann man ein Tier mit einem Attributo(IN) den VW stärken oder geht da nur der Attributo (GE), weil VW bei Tieren immer AW bedeutet?

FF0080

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Ungelesener Beitrag von Grumbrak » 19.08.2020 11:14

Scoon hat geschrieben:
19.08.2020 08:40
Kann man ein Tier mit einem Attributo(IN) den VW stärken oder geht da nur der Attributo (GE), weil VW bei Tieren immer AW bedeutet?

FF0080

Typischerweise ändern sich berechnete Werte nicht, wenn man die Eigenschaften erhöht. Ausnahme ist die Schadensschwelle bei Waffen, die durch KK steigt. Sollte bei Tieren analog sein.

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Ungelesener Beitrag von Scoon » 19.08.2020 17:11

Ähm, die Zauber erhöhen explizit die PA bzw. das Ausweichen. Bitte nochmal in die Regeln schauen. ;)

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Ungelesener Beitrag von Grumbrak » 20.08.2020 07:48

Scoon hat geschrieben:
19.08.2020 08:40
Kann man ein Tier mit einem Attributo(IN) den VW stärken oder geht da nur der Attributo (GE), weil VW bei Tieren immer AW bedeutet?
Scoon hat geschrieben:
19.08.2020 17:11
Ähm, die Zauber erhöhen explizit die PA bzw. das Ausweichen. Bitte nochmal in die Regeln schauen.
Ahh Ok, nun verstehe ich die Frage überhaupt erst. Ich dachte du wilslt durch die Gewandheit die berechenten Werte erhöhen....

Dann lautet die Antwort: Nur Attributo (GE).

Parade ist für mich die Waffenparade und nicht Ausweichen, zusätzlich verhindert man so, dass man die Zauber stackt und so schnell doppelten Bonus bekommt. +6 Ausweichen für Tiere ist imho zu stark.

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Ungelesener Beitrag von Scoon » 20.08.2020 16:15

Hm, Du verwirrst mich. =D Der Attributo (GE) erhöht den Ausweichenwert, aber die Parade ist für Dich nicht Ausweichen... Bei Tieren ist der VW zumindest vom Fluff her im Regelwerk als Ausweichen beschrieben, weswegen sie keinen halben Schaden einstecken. Ich hätte daher eher dazu tendiert den Attributo (GE) gelten zu lassen. Auf der anderen Seite könnte der VW auch als PA der Tier verstanden werden, wodurch der Attributo(IN) greifen würde. Das ist die Frage, um die es mir geht.

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Timonidas
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Ungelesener Beitrag von Timonidas » 24.08.2020 01:12

Scoon hat geschrieben:
19.08.2020 08:40
Kann man ein Tier mit einem Attributo(IN) den VW stärken oder geht da nur der Attributo (GE), weil VW bei Tieren immer AW bedeutet?

FF0080


Weder noch weil der Attributo nur auf Kulturschaffende gezaubert werden kann.

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Ungelesener Beitrag von Scoon » 24.08.2020 17:43

Bitte lest euch den Zauber durch, bevor ihr antwortet (nicht böse gemeint).
#Zielkategorie Lebewesen (FW 8, 2 AP): Der Zauber umfasst auch die Zielkategorie Lebewesen. Es entstehen zusätzliche Kosten in Höhe von 2 AsP.

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Ungelesener Beitrag von Drachenreiterx » 26.08.2020 09:16

Die SF Traumzauberei (I-III) erhöht ja die Eigenschaften im Traum in Höhe der Stufe (unter anderem auch RS und TP). Werden durch die erhöhten Eigenschaften auch die ganzen berechneten Werte wie LeP, SK, ZK usw neu berechnet? Ich meine mich zu erinnern, dass dem nicht so ist, aber Traumzauberei wirkt ja automatisch sobald man in einem Traum ist, vllt ist das dann anders?
color=#800000

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