Forenaktion: Religiöse Kulte abseits der Norm! - vom 01.09.2022 bis zum 30.09.2022

Hier präsentieren wir euch die Forenaktionen
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Farmelon
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Forenaktion: Religiöse Kulte abseits der Norm! - vom 01.09.2022 bis zum 30.09.2022

Ungelesener Beitrag von Farmelon » 01.09.2022 10:39

Religiöse Kulte abseits der Norm!
Fasar sucht den Superkult! FsdSK Staffel 1!


Unbekannte Randgötter im Untergrund, merkwürdige Feenkulte in Andergast! Religiöse magische Orden, Kulte ungewöhnlicher oder unbekannter Dämonen..........Fasar die Stadt der tausend Götter und Kulte hat sie alle! Egal ob gut, böse, irgendwo dazwischen oder irgendwie anders, kommt hervor aus den Schatten und zeigt euch!

Aber natürlich wollen wir uns hier nicht nur auf Fasar beschränken! Aventurien ist zu groß und zu speziell als das man einer Stadt alle Kuriositäten überlassen sollte! Aventurien ist der Kontinent der Götter! Hier ruhen ihre Augen auf all dem was die Sterblichen hier so treiben. Und nun bricht die Weltzeitwende an!

Ihr wollt einen Kult des fliegenden Spaghettimonsters in Almada? Den Kult des lidlosen Auges in Fasar, die Dienerschaft der heiligen Bratkaroffel im Kosch oder die heilige Schildkröte Ohm auf den Zyklopeninseln? Dann erschafft sie!
Wir suchen Kulte aller Art, gerne kreative Neuerfindungen, bei denen ihr den Kult, was sie anbeten und was seine Ziele sind umreißt. Falls er Ziele hat. Geheime Rituale, Jenseitsglauben der sich von dem üblichen der etablierten Kulten unterscheidet oder was immer sich so findet..........lasst es uns wissen!

Die Aktion läuft vom 01.09.2022 bis einschließlich zum 30.09.2022

Ein Badge das euch als Mitglieder eines obskuren Kultes ausweist, gibts natürlich auch!
Bild


Und falls sich da was ergeben sollte, pro Forma:
Hiermit stimme ich zu, dass mein Beitrag/meine Beiträge zur Forenaktion ´Religiöse Kulte abseits der Norm!´ vom 01.09.2022 - bis zum 30.09.2022 in einem Sammel-PDF eingearbeitet und dann im Downloadbereich des dsaForums zum Download angeboten wird.


Möge der heilige Ungarix von Borkenbül euch mit seinen wohlmeinenden 16 Augen bedenken und die rote Königin ihren Blick von euch abwenden wenn sie eure Feinde im Holladiphopsalla zu zerschmettern gedenkt!
Und natürlich viel Spaß.

Diskussionen, Lob, Kritik und alles andere abseits der Beiträge zur Aktion wie immer hier:
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Klevi Löwenhaupt
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Ungelesener Beitrag von Klevi Löwenhaupt » 01.09.2022 15:13

Oh das ist mein Thema! Wie nice!

Na dann auf in die Kreativität!

Der Kult des roten Blitzes

Anführer des Kultes: Luan von Arianrodbrae
Anzahl der Mitglieder: ca. 35
Verbreitungsgebiet: Albernia, die streitenden Königreiche
Angebetete Wesenheit: Der rote Blitz (Ainarla)
Momentane Ziele: Verbreitung des Glaubens und Anerkennung

Geschichte:
Luan von Arianrodbrae war mit einigen Gefährten auf einem Schiff unterwegs auf dem Meer der sieben Winde. Sie gerieten in einen starken und zerstörerischen Gewittersturm der Teile der Holzplanken des Schiffes schwarz verkohlt zurück ließ und die Segel zerriss. Von den Göttern verlassen geglaubt flehten die Männer, nur noch 20 an der Zahl, um ihr Leben und Einlass in die Paradise der Zwölfe als ein weiterer Blitz runter zuckte, noch zerstörerischer als alle vorherigen. Die Zeit verging langsam als ein roter Blitz aufzuckte, den anderen durchbrach und in das Wasser hinabfuhr. Luan erblickte in dem roten Blitz eine Gestalt und hörte nur das Wort Ainarla.
Wie als hätte dieser rote Blitz die See gebändigt verzog dich der Sturm augenblicklich und die See lag ruhig und unschuldig vor ihnen.
Keiner glaubte so wirklich was geschehen war und erst als alle feststellten, dass ihnen allen dasselbe widerfahren war beschlossen sie ihre Rettung durch den roten Blitz Ainarla in die Welt zu tragen. Natürlich wurden die Männer und Frauen teilweise belächelt oder es wurde auf Rondra geschoben die sie gerettet hatten doch sie konnten weitere Leute überzeugen und auch finden die den roten Blitz selber gesehen hatten. Sie schlossen sich zusammen zum Kult des roten Blitzes wobei sich alles noch relativ im Aufbau befindet.

Hierachie:
- Oberster Anführer: Roter Sturm
- Normale Mitglieder: Roter Wind
- Frischlinge/quasi Akoluthen: Rotes Lüftchen

Tracht:
Wenn die Ordensmitglieder unter sich sind tragen sie rote Roben die bis zu ihren Knien gehen, sie sind vorne offen und werden bei den Akoluthen von einer weißen Kordel, bei den roten Winden durch eine Weiß-silberne und beim roten Sturm durch eine weiß-silbern-rote Kordel gehalten. Die Kleidung darunter ist meistens eine Altagskleidung wobei die eher Kämpferischen unter ihnen eine Rüstung tragen.

Wer darf beitreten:
Jeder Interessierte, bevorzugt wer Ainarla gesehen hat.

Bilder von Ainarla und Luan werden nachgeliefert.

Ich stimme übrigens oben genannten zu. Der Kult darf gerne verwendet werden:D

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mhd
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Ungelesener Beitrag von mhd » 01.09.2022 16:44

Ich halte mich dann mal an das oben dargebrachte Format, vielen Dank!

Die Ewige Erneuerung des D'lan-D'lan

Anführer des Kultes: Niemand direkt, aber siehe unten
Anzahl der Mitglieder: ca. 62 Menschen in mehreren Zellen a 2-18 Leute (plus ca. 110 Achaz in Dörfern die dem Original-Kult folgen)
Verbreitungsgebiet: ursprünglich Echsensümpfe, mehrere Zellen im Neuen und Alten Reich
Angebetene Wesenheit: D'lan-D'lan, echsischer Un-Baumeister
Momentane Ziele: Zerstörung friedensstörender Bauwerke

Geschichte:
Über zwei Tausend Jahre vor Bosparans Fall wirkte im Echsenreich der legendäre Baumeister D'lan-D'lan.
Bekannt für perfide Verteidigungsmaßnahmen und meilenlange Labyrinthe, trieb die Komplexität seiner großen Werke in zunehmend in den Wahnsinn. Diesem konnte er entgegenwirken durch ein geheimes Häutungsritual das seinen Körper und Geist wieder zurechtrückte. Und so konnte er für echsische Fürsten und den Gottdrachen selbst immer neue fallengespickte Paläste (oder Grabkammern) bauen.
Dies gelang ihm fast zwanzigmal, doch dann endete der Zweite Drachenkrieg katastrophal, und D'lan-D'lan konnte seine Erneuerungskammer wegen eines dadurch verursachten Steinrutsches nicht mehr erreichen.

Im Wahn wendete sich sein Genie gegen die eigene Zunft: Tonnenschwere Mauersteine und epochale Befestigungen konnten seinem Wissen nicht stand halten, mit verblüffend wenig direkter Zerstörung konnte er ganze Bauwerke zu Fall bringen. Ein Pfeiler weniger an der richtigen Stelle und selbst Stufenpyramiden endeten als Ruinen.

Sein Wüten wurde legendär, und es bildete sich unter den echsischen Überlebenden des Drachenkrieges eine Schar an Gläubigen die eine göttliche Macht hinter der Zerstörung sahen, und ein Leben in Einklang mit der Natur anstrebten, wilder, einfacher aber friedlicher. Was hatte ihnen denn ihre Hochzivilisation gebracht ausser Krieg und Tyrannei?
Am Anfang mag dieser Kult auch selbst noch viel zerstört haben, in den letzten Jahrhunderten war er mehr ein Gründungsmythos für Jäger- und Sammlerdörfer in den Echsensümpfen, die nichts mehr mit den dort oft noch auffindbaren Zeugnissen ihrer einzigen "Größe" zu tun haben wollten.

Doch vor gut 20 Jahren lebte eine mittelreichische Tsa-Geweihte für eine Weile in einem dieser Stämme und vermeinte eine tiefergehende Wahrheit zu erkennen. Auch bei den Menschen sind die größten Bauwerke oft Zeichen der Unterdrückung, von der Art wie sie gebaut werden mit Fron- und Sklavendienst, bis zu ihrem kriegerischen Nutzen. Zurück im heimischen Perricum war sie schnell Mittelpunkt einer Schar von ähnlichen "streitsamen Pazifisten", und seitdem breiten sich einzelne Zellen von Ihnen im Mittel- und neuen Reich aus, wild zusammengesetzt aus Tsa-Gläubigen, Studenten der Baukunst, desertierten Sappeuren usw.
Wirkten Breschen in Stadtmauern und zerstörte Zeughäuser einst wie Zufall und Baufehler, so erkennen manche langsam eine Organisation die dahinter steckt. Es geht das Gerücht um, dass die KGIA eine Spezial-Commissio gegründet hat nachdem zwei Brücken der kriegswichtigen Reichsstraßen auf ähnliche Weise zerstört wurden...

Hierarchie:
- Oberster Anführer: Zu verteilt dafür, aber Großtaten der Sabotage machen schnell die Runde und wer gerade
für die größte verantwortlich war wird gefeiert. Den Rang eines Un-Bau-Meisters nach 20 Großtaten hat sich noch
niemand verdient
- Normale Mitglieder: man hört mitunter "Loser Stein" bei älteren Zellen
- Akolythen: "Mörtelkratzer", umgangssprachlich

Tracht:
Öffentlich keine, aber kaputte Bauwerkzeuge werden oft als Erkennungszeichen getragen, z.B. abgebrochene Spachteln oder rostige Spitzhacken
Trifft man sich in geheimen Zeremonien, trägt man metallene Kopfspangen mit einer Kerze auf der Stirn, angelehnt an die Helme mancher Sappeure. Tsa-gefällige Buntheit ist verbreitet bei manchen Zellen, aber auch staubbedeckte Roben.

Wer darf beitreten:
Die Zellen sind klein, so wird oft aktiv rekrutiert, unter Leuten die geeignet für die Zerstörung kriegerischer Bauten sind, aufgrund von Wissen, Körperkraft oder Neigung. Es sollte dabei auch eine friedliche Grundstimmung vorhanden sein, doch nicht immer hat man diesen Luxus (was leider auch dazu führte dass übereifrige Mitglieder das "kriegswichtig" großzügig auslegen)


So, darf wie oben erwähnt frei genutzt werden. Mit etwas mehr Zeit liefere ich auch noch eine sprachliche Korrekter und vielleicht eine Beispiel-Zelle nach.

Haketau
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Ungelesener Beitrag von Haketau » 01.09.2022 19:30

Der große Kult der Schwarzen Schlange Kryptor

Als die Giganten ihren Blick über die neuentstandenen Sphären schweifen ließen, sahen sie, dass die Loskinder die Schöpfung unter sich verteilt hatten und sie von ihrer Feste Alveran aus beherrschten. Da Ergriff die Giganten großer Zorn, und Saturia trat unter sie und sprach: „Kommt wir wollen die Götter töten und uns die Herrschaft erstreiten“ und so rotteten sie sich zusammen und zogen gegen Alveran.

Der größte unter ihnen soll Rashdul geheißen haben. Er war der Vater der einhunderttausend Trolle und so groß wie sie alle zusammen. Viele hundert Meilen ragte er auf, und sein Haar war kahl, weil die nahe Sonne ihm die Haare versengt hat. Rashdul war unverwundbar, denn seine Rüstung war unzerstörbarer Marmor. Da sandte Hesinde ihren Geist, genannt Nandus, zu Rondra und riet ihr dem Giganten den Kopf abzuschlagen, wodurch der Gigant stürzte.

Die nächste aber unter den Giganten war Swahja. Die Gigantin war Mutter der Meeresriesen. Wie Wasser war ihr Leib, geformt aus dem bitteren Schweiße Sumus. So oft Rondras eterniumgoldene Klinge in sie eindrang, so oft formte sie sich neu, so dass die Himmelsleuin gegen sie machtlos war. Da trat die Herrin Hesinde vor sie und entsandte zum Zweiten mal ihren Geist, genannt Kryptor. Die schwarze Schlange drang in Swahja und brachte sie zu Fall. Alle Meeresriesen aber kehrten zu ihrer Schöpferin zurück und müssen seit dem als als Walfische im bitten Wasser leben.

Noch war der Krieg nicht gewonnen. Noch immer bestürmten die Giganten Alveran. Fast wäre es der Gigant Saturia, mit ihrer Zauberkraft, gelungen Rondra zu überwinden und das Tor der Götterburg aufzusprengen. Da entsandte Hesinde zum dritten mal ihren Geist, genannt Mada, und sie durchwehte die Sphären und öffnete die Pforten der Zitadelle des Arkanen. So konnte die Macht Saturias gebrochen werden und Hesinde umfing die Feindin mit Banden.

Als dieses geschehen war verloren die Giganten allen Kampfesmut. Da traten Travia und Tsa aus den Reihen der streitenden Parteien her vor und sprachen: "Wir wollen nun einen ewigen Frieden schließen.“ und so geschah es. Hesinde jedoch lächelte und nickte.


Annalen des Götteralters - Vom Anbeginn der Zeiten, Handschrift im Geheimarchiv des Al'Anfaner Hesindetempel ca. 290 BF.

Der große Kult der Schwarzen Schlange Kryptor ist ein Mysterienkult im Al'Anfanischen Imperium. Der vom Kult verehrt Kryptor wird als Gott der Gifte, schwarzen Magie und maritimen Kriegsführung verehrt. Er gilt als Sohn der alleswandelnden Hesinde. Als Kryptors Vater gilt Visar der Herr der Gifte. Üblicherweise wird dieser mit dem Staatsgott Boron gleichgesetzt. Als Kryptors Geschwister werden Nadus, der Schirmherr militärischer Strategie und Mada, Göttin der zerstörenden Magie angerufen.

Kryptor soll in den Tiefen des Meeres leben. Er hat die Form einer großen schwarzen Schlange. Unablässig durchsteift er das Meer um die Feinde der göttlichen Ordnung mit seiner List und seinem Gift zu töten. Sein giftiger Biss soll sogar Götter töten können. Groß ist seine Anhängerschaft im Imperium. Egal ob ein argloses Sklavenhändlerschiff gegen üble thorwaler Piraten verteidigt werden muss, eine finstere Beschörung notwendig ist oder ein gezielter Stich mit einer vergifteten Klinge die Qualen eines Lebens beendet, immer ist es Kryptor, der seinen Gläubigen beisteht.

Der Mysterienkult ist in kleine Logen organisiert. Jede dieser Logen hat sich auf ein Aspekt des Gottes spezialisiert. So gibt es Logen für Giftanwender, Seeoffiziere oder Schiffsmagier. Die einzelnen Logen haben nur wenige Mitglieder die sich normalerweise gegenseitig kennen. Es gibt keine formale Geweihtenausbildung. Die Logen werden normalerweise vom jeweils ranghöchsten Logenmitglied, beispielsweise nach Offiziersrang, geführt. Logen sind immer örtlich organisiert. Da jedoch Seeoffiziere und -magier eine vergleichsweise mobile Gruppe ist bilden die Logen ein informelles Netzwerk.

Die Gläubigen sehen sich selbst als Teil der Pastori der Hesindekirche. Als Hüter geheimen Wissens ist es ihnen verboten theologische und rituelle Schriften anzufertigen oder solche den Nichteingeweihten zugänglich zu machen. Viele Gläubigen sind hauptsächlich als Offiziere, Magier oder andere leitende Personen der Kriegsmarine tätig. In einigen Teilen der Marine wird eine Logenmitgliedschaft stillschweigend vorausgesetzt, um Karriere zu machen.

In den größeren Städten des Imperiums befinden sich die Versammlungsräume unter den Hesindetempeln. Von den Kellern der Tempel sind Höhlen gegraben bis jeweils zwei Räume entstehen, dessen Böden sich unter den Grundwasserniveau befindet. Der Erste ist der Vorraum, dessen Wasserbecken den Zugang zum eigentlichen Kultraum versperrt. Nur wer es durchschwimmen kann, darf an den Kulthandlungen teilnehmen. Praktisch sind die Wasserbecken aber so klein, das auch Nichtschwimmer es problemlos durchqueren können. Der zweite Raum ist der eigentliche Kultraum. In dessen Zentrum befindet sich das heilige Becken. Ein Wasserbassin indem giftige Wasserschlangen gehalten werden. Das Becken ist umgeben von Liegen auf denen sich die Gläubigen niederlegen können. Auf einer Seite des Kultraum gibt es eine Wandnische, in der das Kultbild der schwarzen Schlange aufgestellt ist. Dem gegenüber eine zweite Wandnische in der ein Flötenspieler sitzen kann. Nur wenige Gwen Patrol Steine spenden ein fahles Licht. Feuer zur Beleuchtung ist verboten.
In den kleineren Garnisonsstandorten gibt es meist einen Kultplatz in Ufernähe. Bevorzugt auf einer vorgelagerten Insel oder im sumpfigem Gelände. Auf einigen Schiffen gibt es sogar Kapitänskajüten die rituellen Zwecken dienen.

Um einer Loge beizutreten benötigt man eine Einladung eines Logenmitglieds. Dem Aspiranten wird eine Nachricht zugestellt, wo er sich einzufinden hat. Dort wird er von verschleierten Logenmitgliedern im Empfang genommen. Den Aspiranten werden die Augen verbunden und er wird zum Kultraum geführt. Dort hat er sich zu entkleiden, muss die Treue zu den Logengesetzen beschwören und anschließend im Kultbecken untertauchen. Wohl dem Aspiranten, dessen Mitgliedschaft von der Loge gewünscht ist. Vor seiner Initiation wird das Schlangengift gemolken, so das keine tödlichen Bissen zu erwarten sind. Am Ende aber entscheidet immer Kryptor ob der Aspirant in die Loge aufgenommen werden darf oder ob er direkt zur Wiedergeburt berufen ist.

Nur wenig ist über eigentlichen Kulthandlungen der Logen bekannt. Üblicherweise treffen sich Logenmitglieder höchstens einmal im Monat. Normalerweise begeben sie sich einzeln zum Kultplatz. Wenn sie sich am Kultplatz versammelt haben werden rituelle Sprechgesänge angestimmt. Meistens werden dann kleinere Säugetiere wie Ratten und Mungos an die Schlangen verfüttert oder das Gift der die Schlangen gemolken. Anschließend werden gemeinsam Rauschtränke eingenommen und sich niedergelegt. Zu den Klängen einer Flöte begeben sich die Gläubigen auf eine Reise durch einen prophetischen Schlaf. Die meisten Rauschtränke sind eher harmlose Mischungen aus Schnaps und Heilkräutern. Echte alchemistische Tinkturen aus Feuerschlick, oder gar weißgelben Lotos, können sich nur die allerwenigsten leisten. Es gibt keine Kleidungsvorschrift. Üblicherweise wird wenig bis keine Kleidung getragen, da ein Teil des Weges zum Kultraum schwimmend zurückgelegt werden muss.

Wie viele Sekten mit altechsiche Lehren glauben die Anhänger Kryptors an die Wiedergeburt. So wie eine Schlange sich häutet um sich zu verjüngen streift die Seele mit dem Tod nur die Hülle ab um in einem neuen Körper wieder geboren zu werden. Auf der Reise vom alten zum neuen Körper muss sie jedoch vor Visars Gericht. Dort entscheidet Visar über den Zeitpunkt der Wiedergeburt. So darf ein frommer Giftmischer hoffen, sofort wieder geboren zu werden, während eine götterlästerliche Walgötzenanbeterin viele Äonen im trostlosen Totenreich verbringen muss.

Kryptorgläubige kennen eine Form des ultimativen Selbstopfer. Bei Ebbe begeben sie sich an den Saum des Meeres und nehmen paralysierende Schlangengifte bis zur Handlungsunfähigkeit ein, dann lassen sich mit der einsetzenden Flut ins Meer tragen. Praktisch kommt das Ritual nie zur Anwendung. Es wird jedoch sehr selten genutzt um Abtrünnige oder Verräter zu beseitigen.

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Eine Ausarbeitung zu einem etwas exotischerem Hesindekult, von dem bisher nur ein Halbsatz an Beschreibung existiert. Der Text enthält Zitatfragmente aus Die Götter des Schwarzen Auges sowie Al'Anfa - stolze Herrscherin.
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Hiermit stimme ich zu, dass mein Beitrag/meine Beiträge zur Forenaktion ´Religiöse Kulte abseits der Norm!´ vom 01.09.2022 - bis zum 30.09.2022 in einem Sammel-PDF eingearbeitet und dann im Downloadbereich des dsaForums zum Download angeboten wird.

Kapaneus
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Ungelesener Beitrag von Kapaneus » 02.09.2022 13:23

Spoilert minimal ein Abenteuer/Abenteuerskizze, welche/s ich irgendwann hochladen werde:
SpoilerShow
Der Borbaradlose Kult der Borbaradianer (man merkt: Einen echtenNamen haben sie noch nicht)
Ein Kult, der Borbarad und den Namenlosen als gemeinsame Heilsbringer und Befreier verehrt. Eine Strömung des Neoborbaradianismus
Anführer des Kults: Keiner
Anzahl der Mitglieder: Bestätigt ein Dutzend und Einer; vermutlich mehr versplittert
Verbreitungsgebiet: Zersplittert. ein Splitter in Lowangen
Angebetene Wesenheiten: Borbarad und der Namenlose
Momentane Ziele: Eine Welt ohne hinderliche Moral
Geschichte: In und nach der Borbaradkrise haben einige einen Weg zwischen Borbarad und dem Namenlosen gesehen. Der Zirkel in Lowangen wurde durch den Geist des Magiers Barstopal ins Leben gerufen, der Rache an seinen Mördern wollte.
Hierachie: Ein Splitter besteht aus einem Namensträger und einem Dutzend Jüngern der Freiheit.
Tracht: Keine.
Wer darf beitreten: Meistens werden gezielt Magiebegabte ausgewählt und durch Machtversprechungen angelockt.
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Zuletzt geändert von Kapaneus am 02.09.2022 15:14, insgesamt 1-mal geändert.

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Frostgeneral
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Ungelesener Beitrag von Frostgeneral » 02.09.2022 14:43

Die Brüder der Bombe

Anführer des Kultes: Beichtvater Heissberg
Anzahl der Mitglieder: 23
Verbreitungsgebiet: Schwarze Sichel
Angebetete Wesenheit: Die Bombe
Momentane Ziele: Beschützen des Artefakts, Ausweitung des Glaubens

Geschichte:
Bei einer Grabung der Angroscho in der Schwarzen Sichel stießen sie zunächst auf einen Schacht, der an einer Metalltür endete.
Die Runen darauf sprachen von einem Gewölbe 404 in Alt-Imperialen Schriftzeichen. Der herbeigerufene Nandusgeweihte konnte den Namen V-A-U-L-T nur so übersetzen. Als die Zwerge die Staubkammern öffneten, kam ihnen ein Hauch des Alters entgegen.
Im Inneren fanden sie eingefrorene Körper, die wohl mit einer Stasis-Eis-Magie am Leben erhalten werden sollten.
Es ist bisher nicht gelungen sie wieder aufzutauen um ihnen ihre Geheimnisse zu entlocken.
Neben vielen technischen Runen und abgelaufenen Lebensmitteln in verrosteten Dosen konnten sie nicht viel Nützliches entdecken.
Herbeigerufene Hesindepriester und Magier aller Städte verzweifelten an den merkwürdigen blinkenden Glasapparaten.

Nachdem die Zwerge eine weitere Tür fanden und öffneten, kamen sie in ein merkwürdiges Tal.
Dort sahen sie einen metallenen Zylinder von länglicher Ausformung. Grob 6 Meter lang und mit gelben Warnsymbolen versehen.

Hierachie:
- Oberster Anführer: Angroschgeweihter Heissberg
- Forschungsbeauftragter: Alrik Feinmann
- Kommunikation und Schriftgelehrter: Brumbax Weisskopf

Sonstige Personen:
Zuständig für Verpflegung: Traviageweihter Ofenheimer


Tracht:
Orangene Overalls für alle, ab und zu eine weiße Staubmaske

Wer darf beitreten:
TAW Alchimie, Steinmetz oder Mechanik auf 6 oder mehr

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Ylara Windmut
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Ungelesener Beitrag von Ylara Windmut » 02.09.2022 22:09

Die Schwestern des Schöpferbundes

Anführer des Kultes: Pontifexa Aurelia I. und Relequia I.
Anzahl der Mitglieder: ~ 230
Verbreitungsgebiet: Minderglobule "Helvenka", Feentor zur dieser in den Salamandersteinen am Laufe des Donnerbachs findbar.
Angebetete Wesenheit: Die Schöpferzwillinge
Momentane Ziele: Aufrechterhaltung des Status Quo, "keine"

Geschichte:
"Du sollst keine Götter neben uns haben.", so steht es im Buch Momes geschrieben. "Liebe deinen nächsten wie dich selbst", "Begehre nicht deines nächsten Schatz", "Beten durch Arbeit, Arbeit durch Beten", sind weitere Zitate aus den Büchern Joralis, Micalus und Marla.

Durch Zufall waren die beiden Schwestern Aurelia und Relequia auf der Scuhe nach etwas essbaren auf eine gewaltige Klosteranlage gestoßen. Die Anlage schien verlassen, aber in jeder Feuerstelle brannte ein prasselndes Feuer. Die Vorratskammern waren gefüllt. Hunderte Identischer Zimmer in einem Trakt, in einem anderen ein großer Speisesaal und immer wieder das Symbol zweier Fische, die sich um einander schlangen.

Die beiden Mädchen fanden schließlich eine Schlafkammer die einem König gebührend war. Und beiden fuhr der Schreck in die Knochen als sie beide ein paar Hände auf ihren Schultern spüren. "Fürchtet euch nicht. Wir sind die Ewigen und ihr werdet mit uns ewig sein."

Über die Jahre sind immer mal wieder Abenteuerer in die Globule gestolpert und verbringen seitdem ein einfaches, genügsames Leben im Kloster. jedoch scheint es nur Frauen hier zu halten.

Hierarchie:
Anführer: Pontifexa maxima: Pontifexa Aurelia I. und Relequia I.
Hohe Priester: Episkopa Herelia
Priester: gut eindutzend Presbyter
Normale Mitglieder: Adelfi, die ranghöhren Mitglieder werden ebenso angesprochen.

Tracht:
Ein einfaches, blaues Gewand, in dem man auch Körperlich anstrengende Arbeiten wie Ackerbau verrichten kann. Bei ranghöhren Mitgliedern verändert sich nur die Gürtelfarbe - Presbyter haben grüne Gürtel, Episkopa tragen einen weißen Gürtel, währen der gelbe Gürtel den Pontifexa vorbehalten ist.

Wer darf beitreten:

Jeder, der Schutz sucht, den seine Untaten sind bereits vergeben.


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Zuletzt geändert von Ylara Windmut am 03.09.2022 18:31, insgesamt 1-mal geändert.

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Avariel
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Ungelesener Beitrag von Avariel » 03.09.2022 11:49

Die Erleuchteten des Spiels

„Die ganze Welt ist eine Bühne, und all wir Männer und Frauen nur Spielfiguren.“ – Ouilye Mscheeksbia

Anführer des Kultes: Ouilye Mscheeksbia

Anzahl der Mitglieder: 5

Verbreitungsgebiet: Brabak

Angebetete Wesenheit: Götterpantheon DeʼEssa-Rheedagsyon um den toten Götterfürsten UulʼRischkiiso sowie diverse Gruppen von als DeʼEssa-Schbillah bekannten halbgöttlichen Wesenheiten, die als Vermittler zwischen DeʼEssa-Rheedagsyon und Aventurien fungieren

Momentane Ziele: Mehr über den mysteriösen Planeten R. D., die Heimat der DeʼEssa-Rheedagsyon und der DeʼEssa-Schbillah, herausfinden.

Geschichte: In Brabak, wo Freisinnige und Wahnsinnige Unterschlupf finden, hat sich vor wenigen Jahren ein kleiner Kult gebildet, dessen Mitglieder sich als Erleuchtete des Spiels bezeichnen. Kern ihrer Lehre ist die These, dass Aventurien und all seine Bewohner erst vor wenigen Jahrzehnten von einer vielköpfigen Schar an Göttern und Halbgöttern auf dem Planeten R. D. erschaffen wurden. Der Sinn des Lebens eines jeden Wesens auf Aventurien bestehe darin, so zu handeln, dass man eine möglichst gut gelungene Rolle in abenteuerlichen Geschehnissen spielt, die der Unterhaltung der göttlichen Wesenheiten auf R. D. dienen.
Zu diesen Thesen gelangte der Gründer des Kultes, der Schriftsteller Ouilye Mscheeksbia, als er sich mit in den letzten Jahrzehnten von Abenteurergruppen vollbrachten Heldentaten auseinandersetzte. Seiner Meinung nach ähnelt der Verlauf vieler dieser Questen so sehr dramaturgischen Strukturen mit Exposition, retardierendem Moment, finalem Höhepunkt u. a. m., dass es sich dabei nicht um einen Zufall handeln könne. Die näheren Einzelheiten seiner Lehre „entwickelte“ er während eines von ihm als Vision angesehenen Fiebertraums, als er mit einer schweren tropischen Krankheit darniederlag. In den kommenden Jahren konnte er eine kleine Gruppe von Anhängern um sich scharen. Insbesondere die Tatsache, dass laut seiner Lehre auch die Zwölfgötter bloße Erfindungen der wahren Götter von DeʼEssa-Rheedagsyon sind, hat jedoch dazu geführt, dass der Kult sich bei der Missionierung neuer Mitglieder schwer tut und von sämtlichen Kirchen als ketzerisch angesehen wird (bzw. würde, falls diese je vom Kult erfahren sollten).

Hierachie: Hohepriester Ouilye Mscheeksbia, weitere einfache Mitglieder. DeʼEssa-Schbillah-Gruppen nachahmend, führt der Hohepriester auch die Titel Maysda oder Schbillaitah.

Tracht: Die Mitglieder des Kultes versuchen, ihr Aussehen an die noch bruchstückhaften Visionen von einem DeʼEssa-Schbillah anzupassen. So bedecken sie ihre obere Gesichtspartie mit einer schwarzen Maske, in die oberhalb der Nase ein schwarzes Auge eingraviert ist, und tragen jederzeit einen Beutel am Gürtel, der mit einer Vielzahl sechs- und zwanzigseitiger Würfel gefüllt ist. Ebenfalls nicht fehlen darf ein Dokument, auf welchem die Mitglieder des Kultes durch Zahlenwerte Auskunft über ihre Kompetenzen in verschiedensten Praxisfeldern geben.

Wer darf beitreten: Jeder, der verrückt genug ist, den abstrusen Thesen des Kultes Glauben zu schenken. Insbesondere hofft der Kult, reisende Abenteurer als Mitglieder zu gewinnen, da diese eine besonders enge Verbindung zu den DeʼEssa-Schbillah haben sollen.

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Irike
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Ungelesener Beitrag von Irike » 03.09.2022 16:20

Ihr habt es nicht anders gewollt... :lol:

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Eintragung im Buch "umfassende Reiseberichte des Magus Kendarion Kerani von Olport", Bibliothek der Runajasko in Olport.

Mehr durch Zufall war es wohl, dass ich Kenntnis über den sonderbaren Kult erlangte. Und des Listigen Glück, welches mich Einblicke in das obskure Treiben erlangen ließ. Meine Gefährten und ich hatten nach langem und erschöpfenden Marsch und am Ende unserer Kräfte endlich ein kleines Örtchen im südlichen Albernia erreicht. Yolandas Verletzungen waren so schwer, dass wir beschlossen, einige Tage zu bleiben. Ein freundlicher Gesell bot uns Unterkunft in seinem bescheidenen Heim und bestand gar darauf, dass Yolanda wegen ihres Zustandes und ich wegen meines Standes seine Kammer beziehen sollten. Während Kubux Sohn von Kurasch sich daran machte, unserem freundlichen Gastgeber das ein oder andere zu reparieren und Loriel Löwenweiserin seiner Gattin bei der Bereitung des Abendmahls zur Hand ging, machte ich mich auf den beschriebenen Weg zu dem Heiler. Zu gerne hätte ich auf seine Dienste verzichtet und lieber Loriel Yolandas Wunden mit ihrer Magie heilen lassen oder dies höchstselbst vollbracht, doch der Kampf gegen die Monstrositäten in diesem Unheiligtum hatte uns all unserer Kräfte beraubt. So blieb uns nur die Hoffnung auf die fragwürdigen Künste eines Dorfheilers.

Doch war es letztendlich dieser Umstand, der mich den abstrusen Kult entdecken ließ, von dem ich hier zu berichten gedenke. Denn auf dem Weg zu besagtem Heiler, der auf den nichtssagenden Namen Asleif Torulfsson hörte, stolperte eine junge Dame in mich hinein und brachte mich zu Fall, wobei sie selbst auf mir zu liegen kam. Offenbar war sie auf dem Weg zum Brunnen, denn den Eimer depperte sie mir bei dieser Darbietung höchster Tollpatschigkeit gegen mein linkes Knie. Besagte Dame erhob sich hektisch und entschuldigte sich überschwenglichsts nachdem sie, trotz meiner seinerzeit recht ramponierten Robe, erkannte, dass sie einen Magus umgerannt hatte. Es war ihr sichtlich derart peinlich, dass sie zwecks Wiedergutmachung auf eine Einadung zum Abendessen am nächsten Tag bestand, nachdem sie sich als Walla Ragnirsdottir vorgestellt hatte. Ja, wohnen denn hier nur Thorwaler, ging es mir durch den Kopf, als ich meinen Weg zum Heiler fortsetzte.

Wider Erwarten erwies der sich als kompetent, der guten Yolanda ging es wenige Tage später auch ohne Loriels oder meine Hilfe deutlich besser. Doch möchte ich nicht vorgreifen... Das Abendessen, bei Walla. Nun, das war, sagen wir mal, speziell. Denn Walla war nicht nur tollpatschig, sondern auch vergesslich. Kaum stand ich, in meine weniger zerfetzte Robe gewandet, geschniegelt und gestriegelt vor ihrer Tür, wurde diese auch schon von einem jungen Mann aufgerissen, der mich völlig verdutzt anstarrte. "Und du bist wer?", fragte mich der hochgewachsene Rothaarige (offensichtlich noch ein Thorwaler!) unfreundlich. "Magus Kendarion Kerani von Olport, die Zwölfe zum Gruße," stellte mich mich höflich mit angedeuteter Verbeugung vor. "Die Zwölfe?", brüllte er mich an und wollte mir schon die Tür vor der Nase zuschlagen, als Walla Ragnirsdottir hinzu kam und zunächst ähnlich veriwrrt dfreinblickte wie dieser Hüne.
Sie stammelte etwas vor sich hin von Termin vergessen, Peinlichkeit und was sie denn nun tun sollte, rang sich dann aber doch dazu durch, mich hinein zu bitten.

Drinnen war es voll. Voller Thorwaler. Ich war wohl der einzige Nicht-Thorwaler (jawohl, werter Leser, Weiden ist meine Heimat, auch wenn ich ähnlich groß und ebenso rothaarig wie diese Nordländer bin und in Olport studiert habe). Alle trugen sie ihre typischen Kopftücher oder einen Dreispitz, ihre Äxte, manche gar Entermesser, ihre gestreiften Hosen und ledernen Oberbekleidungen (oder rannten mit bloßem Oberkörper herum). Und da ich nun einmal da war und Walla als Gastgeberin das Hausrecht nutzte und verbot, mich vor die Tür zu setzen, wurde ich erstmals Zeuge einer Anbetung des "Fliegenden Langteigwaren-Biestes", wie diese werten Damem und Herren ihre Gottheit bezeichneten. Es gab gar einen Altar, auf dem sich das kleine Modell eines Drachenbootes, eine Schale Salzwasser, eine thorwalsche Piratenflagge (im Ernst!), eine hölzerne Rolle sowie eine metallene Schüssel mit zahlreichen Löchern befand, (wozu in Hesindes Namen braucht man eine Schüssel mit Löchern, fragte ich mich noch, lernte deren Funktion jedoch bald kennen, dazu später mehr.)
Zunächst durfte ich an dem Götzenritual der Gruppe teilnehmen, in dem alle Anwesenden immer wieder gelobten, sich an die "Acht Freundlichen Verhaltensvorschläge" des Götzen zu halten. Bei denen ging es im Wesentlichen darum, nett zu sein, rahjanische Freuden (die sie allerdings anders bezeichneten) frei und fröhlich zu betreiben, nicht auf die zwölf Pseudogötter zu hören, und schon gar nicht auf Swafnir, weil die ja alle eh keine Ahnung haben, immer wie ein Pirat zu reden und ja niemanden zu hauen, nur weil der anders war als man selbst. Hauen zwecks Entern und Überfallen war aber wohl in Orndung, zumal das gut für die Meere sei.

Wo bin ich hier nur hereingeraten?, schoss es mir durch den Kopf und ich schob mich langsam und so unauffällig wie möglich in Richtung Haustür. Nicht, dass es mir was genutzt hätte, Walla fing mich ab und lotste mich an die Kochstelle im Nachbarraum, wo ich ihr dabei helfen musste, das Abendmahl für alle Anwesenden (und das waren viele: Das gesamte Dorf, wie sich herausgestellt hatte) zu bereiten. Wie eh und je Tradition wurden Unmengen von Langteigsträngen gekocht. Hierfür fand diese Holzrolle und die Lochschüssel vom Altar Anwendung (ich möchte den Leser allerdings nicht weiter mit den einzelnen Handgriffen beim Kochen langweilen). Zum Mitessen nötigte man mich auch noch, dabei zum Trinken jeder Menge Rumtee. Gar so viel, dass ich mich ab einem gewissen Zeitpunkt nicht mehr an den Rest des Abends zu erinnern vermag. An den Morgen allerdings schon: Ich wachte mit furchtbaren Kopfschmerzen, flauem Gefühl im Magen im Bett neben Walla auf.
Wie auch immer, die nächsten Tage, während Kubux und Loriel sich weiter nützlich machten und es Yolanda von Tag zu Tag besser ging, verbrachte ich damit, mit Walla den rahjanischen Freuden im Sinne des Fliegenden Langteigwaren-Biestes zu fröhnen und meine Neugier über diesen sonderbaren Kult zu befriedigen. Nun denn, hier die Fakten:

Der Kult des Fliegenden Langteigwaren-Biestes

Anführer des Kultes:
Aus Prinzip keiner. Es gibt jedoch einen Gründer, der als "Bruder Langteigsson" bezeichnet wird.

Geschichte:
Tjorben Fjaldasson, dem Kapitän der Nebelsturm-Otta, erschien angeblich vor einigen Jahren auf dem Weg seiner Otta ins Liebliche Feld ein riesiges fliegendes Biest, welches aus zahlreichen diese sonderbareren Langteigarenstränge nebst zwei riesigen, fleischkloppsförmigen Augen bestand und ihm die "Acht Freundlichen Verhaltensvorschläge" unterbreitete.
Da Tjorben nicht lesen und schreiben konnte, bat er am Ziel seiner Reise nach erfolgreicher Plünderung einen entführten Scriptorius des Horasreiches, ihm diese nach Diktat nieder zu schreiben. Es wird gesagt, dass zu diesem Anlass besagte Entität erneut erschien, dem Horasianer eine Holzrolle auf den Kopf schlug und ihn eindringlich dazu aufforderte, den Glauben an das Fliegenden Langteigwaren-Biest auch in seiner Heimat zu verbeiten. Tjorben Fjadasson nahm daraufhin den Namen Bruder Langteigsson an, der Scripotrius nannte sich fortan Verteidiger des wahren Teigglaubens. Er reiste später in seine Heimat zurück, um dort den Kult zu verbreiten.
Tjorben Fjaldasson und seine Otta wurden bald aus den thorwalschen Ländern vertrieben, da sie Premer Feuer verweigerten und sich vom Glauben an Swafnir und den Zwölfgöttern abgewendet hatten. Sie gründeten in Albernia das Dorf, in dem ich sie traf.

Hierarchie:
Keine. Explizit wird gefordert, dass alle dieselben Rechte haben. Glaubensvorsteher ist jeder mal, so im chaotischen Wechsel.

Verbreitung:
Albernia: "Dorf des Fliegenden Langteigwaren-Biestes"
Einzelne Zellen im Horasreich, im übrigen Albernia und in den thorwalschen Gebieten.

Tracht:
Piraten-Kleidung. Kopftuch oder Dreispitz sind dabei von besonderer Bedeutung.

Wer darf beitreten:
Alle!
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Neugier bringt den Magier um.
... ach ja: Und Hochmut kommt vor dem Pakt.

Aurelion
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Ungelesener Beitrag von Aurelion » 04.09.2022 02:07

Die Durchlauchten

Vollständiger Name: Wanderorden des Heiligen Lauch-Brauchs zu Ehren Sancta Lindegards und Mutter Peraines

Anführer des Kultes: Wimpus Porris von Hohenlauchenwart
Anzahl der Mitglieder: ca. 50
Verbreitungsgebiet: Grenzlande der Schwarzen Sichel
Angebetete Wesenheit: Peraine / Der Lauchkönig (Pflanzenkönig)
Momentane Ziele: Selbstkasteiung und Verbreitung des wahren Glaubens

Geschichte:
Es begab sich vor einigen Jahrhunderten zu Zeiten der Magierkriege, dass in der Reichsmark Osterfelde eine Hungersnot um sich griff. Nicht zuletzt lag das an den Dämonen und Höllenhunden, die in den fruchtbaren Tälern und Feldern herumstreunten und jede Saat und Ernte unmöglich machten. Schwer darbten die Leut und wär nicht die heilige Lindegard gewesen, so wären sie alle verhungert.

Doch die erfinderische Peraine-Heilige, die mit ihrem Krug den Hungernden und Dürstenden half, war nicht nur deswegen beliebt. Nein, eine weithin unbekannte Geschichte erklärt den späteren Lauch.Brauch damit, dass die gute Frau fünf knüppelharte Lauchstangen aus dem Boden zog und den Gläubigen auftrug, sie nicht zu essen, sondern sich damit selbst zu kasteien, um böse Geister für alle Zeit fernzuhalten. Und so tat man es, bis der Brauch um das Jahr 1020 in Vergessenheit geriet - die Folgen kennen wir alle.

Peraine sei Dank hat man sich danach wieder an diese Tradition zurückerinnert und will nun den zukünftigen Generationen einbläuen, wie wichtig der Lauch-Brauch der heiligen Lindegard ist. Drum hat man ihr zu Storchengrund ein Kloster errichtet, wo sich heute noch die Pilger auf dem Weg zu den heiligen Quellen und zurück mit Lauchstangen den Rücken wund klopfen.

Hierachie:
- Oberster Anführer: Seine Erhabenste Durchlaucht
- Normale Mitglieder: Ihre Verehrte Lauchheit
- Frischlinge/Akoluthen: Du Lauch

Tracht:
Ein Ordensmitglied der Durchlauchten ist sich seiner Rolle als Verteidiger von Sancta Lindegards Erbe stets bewusst. Es werden einfache grüne Kutten getragen, normalerweise sehr eng und länglich geschnitten, gerade fallend. Eine weiße Schürze betont die Gläubigkeit. Höhere Range tragen nach oben ausfransende dunkelgrüne Hüte. Lauchstangen gehören natürlich zur täglichen Ausrüstung jedes Ordensmitglieds. Seine Erhabenste Durchlaucht besitzt das Artefakt des Ordens, die Heilige Lauchzwiebel: Eine etwa apfelgroße Kugel aus weiß-grünlich schimmerndem Elektrum (Wassergold), aus der eine längliche, sich ins Grüne weiter verdunkelnde, Stange hervorragt.

Wer darf beitreten:
Jeder, der sich der Wichtigkeit des Lauchs bewusst ist.

Ich stimme übrigens oben genannten zu. Der Kult darf gerne verwendet werden!

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Iwan von Tschreklitsch
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Ungelesener Beitrag von Iwan von Tschreklitsch » 05.09.2022 18:11

Der Tränensee
Du fragst mich, mein Kind, warum denn der Tränensee Tränensee heißt? Nun, ich kann dir sagen, das war nicht immer so! Vor langer Zeit, da war ich selber noch ein Kind, da hieß das Wasser dort ganz anders: Der eine nannt' es Köttelbecke, der andere den Belinger-Teich.
Jedenfalls wär' eines Tages beinah ein junges Mädchen drin ertrunken, doch der Herr Efferd selber soll erschienen sein und sie gerettet haben. So hat sie's jedenfalls erzählt. Und sie hat dem Herrn Efferd versprechen müssen, so sagte sie, fortan sich nur noch von Wasser zu ernähren. Oder halt Suppe. Flüssig musst' es sein.
Sie hat dann dem auch Folge geleistet und nur noch Suppe zu sich genommen. Hatte die Mutter Gemüse und ein Huhn drin gekocht war's für sie gut, aber die Möhren und den Lauch tat's stets beiseite. Und selbst die guten Stückchen von Federvieh durften nie in ihre Schüssel.
Dann hat es auch nicht lang gedauert, bis sie wieder an den See ging und dort mit dem Herrn Efferd sprach. Und das ein oder andere habe er ihr geweissagt, so berichtete das Mädchen. Einen Sturm hat sie so vorausgesehen. Dass die Bäckerin untreu war, hat sie gewusst. Und dass alle krank würden, wenn sie nicht ebenfalls dem Herrn Efferd schwören, nur noch Suppe zu essen, das hat sie auch dem Dorf vermittelt.
Als dann die Blaue Keuche das Land verlassen hatte, war das halbe Dorf begraben und im Walde lagen noch die Toten, die keiner mehr bei sich haben wollte, als sie noch hustend und spuckend daheim siechten. Aber das Mädchen war noch am Leben und alle nannten sie dann die Efferdine, und eh man sich's versehen hatte, nannten sie die Leut' selig, manch einer heilig gar.
Und viele, die schon Bruder oder Schwester, Mann oder Frau oder Kind an die Keuche verloren hatten, pilgerten zur Sankta Efferdina. "So esse fortan nur Suppe, und koch sie mit dem Wasser aus dem Belingteich" sprach dann das Mädchen zu ihnen. Es standen ja auch Häuser gänzlich leer, so zog dort vieles Volk ein und kochte Suppen und flehte Efferdina um Fürbitte an, errichtete ihr Schreine und Statuen und trug - wie die Heilige - nur ein Leinenkleid am Körper und Wasserlilien im Haar.
Als dann eines Winters wieder die Keuche durch das Land zog, da starb auch der ein oder andere Suppenesser. Aber wenn du nun denkst: Ha, das Suppe essen hat wohl gar nicht wirklich geholfen, dann lass Dir eines sagen: Die Leut müssen ja wohl mit der Suppe etwas falsch gemacht haben! So wusst' es jedenfalls die Efferdine.
Wer also tot war, bekam kein göttergefälliges Begräbnis, nein, nein, denn sie hatten sich ja gegen den Herrn Efferd und die Gebote der Sankta Efferdina versündigt. Wer aber nicht tot war und eine Suppe mit Gemüse, gar mit Huhn oder Fisch zu sich nahm, der musste fliehen oder wurde gar von den anderen genommen, und mit Steinen im Belingteich versenkt. Wer aber blieb und leben wollte, der tat es wie die Heilige und nahm nur noch gekochtes Wasser mit etwas Salz zu sich.
Und doch: Dem einen fielen die Haare aus, was als efferdgefällig galt. Dem anderen fielen die Zähne aus, denn die Fische haben ja auch keine Zähne und sind dem Herrn Efferd lieb. Dann war einer da, der konnte nach ein paar Wochen nicht mehr gehen, der wurd' auf einem Floß auf dem Teich verbrannt.
Es waren dann nur noch wenige Leute im Dorf, und alle waren sicher, dass der Herr Efferd der Heiligen schon die rechten Anweisungen gab. Auch dass die Suppen nun so viel Salz haben mussten, wie das Wasser des Meeres, das glaubten sie.
Da sind die Leute reihenweise gestorben. Auch die Efferdine war dabei. Die noch da waren und es glaubten, taten noch mehr Salz in ihre letzte Suppe und ertränkten sich im See.
Und wenn du glaubst, dass der See nun Tränensee heißt, weil so viele Leute um die Toten trauerten, dann glaubst du's Falsche: Der Tränensee heißt so, weil's Wasser bis heute so salzig ist wie eine Träne vom Herrn Efferd.

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Lifthrasil
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Ungelesener Beitrag von Lifthrasil » 05.09.2022 20:50

Kult des steinernen Giganten
Geheimname: Die Hjalskari
  • Anführerin: Kuuzka Steinweckerin (Goblin-Schamanin)
  • Anzahl der Mitglieder: ein großer Goblinstamm und ein paar wandernde Goblins und vereinzelte Oger
  • Verbreitungsgebiet: Rote Sichel
  • Angebetete Wesenheit: Der Steinerne Gigant (Geheimname: Herstjori)
  • Momentane Ziele: die Vorherrschaft des Donnereberstammes in der Roten Sichel sichern und den Frieden innerhalb des Stammes zu wahren.
Titel der Ränge:
Anfüherin: Hetfrau
Eingeweihte: Hetjas - gleichzeitig Offiziere des Goblinstammes
Laien: Ottaskin - die Soldaten des Stammes

Vor Zeiten verfolgte eine Heldengruppe einen bösen, mächtigen Schwarzmagier, durch vielerlei Gefahren und Gefechte bis in die Rote Sichel. In einem Kampf gegen die Dämonenschergen des Magiers wurden die Helden von einander getrennt, aber der Thorwaler der Gruppe, ein wahrer Riese von Gestalt, ein großer Kämpfer und Offizier der Hjalskari, hatte das Glück oder Unglück den Magier zu stellen - und wahrlich gelang es ihm, einen tödlichen Streich gegen den Schurken zu führen. Da jedoch traf ihn der Todesfluch des finsteren Magus, der ihn sogleich und auf unbestimmte Zeit in Stein verwandelte. Die Gefährten fanden den toten Magus und den versteinerten und wie sie meinten toten Gefährten. Da es nahezu unmöglich war eine Statue von der Größe mit in die Zivilisation zu nehmen und der Magier an einer Rückverwandlung wiederholt scheiterte und diese schließlich für unmöglich erklärte, entschied der Ritter der Gruppe, dass diese Statue doch ein gutes Grabmal von Ort und Stelle abgeben würde. So stellten sie den versteinerten Thorwaler auf und schmückten ihn. Der Ritter sprach ein paar feierliche Worte und die Gruppe zog von Dannen um die Belohnung für den Kopf des Schwarzmagiers einzustreichen.

Dies könnte das Ende der Geschichte des Thorwalers sein. Wenn nicht einige Zeit später - Wochen? Monate? Jahre? Wer weiß das schon? - Eine junge Goblinschamanin die Statue entdeckt hätte. Sie war alleine in der Wildnis unterwegs auf einer Geistersuche, denn ihr Stamm war in arger Bedrängnis durch die umliegenden Goblinstämme. Sie suchte Antworten oder ein Zeichen in Meditation und Einsamkeit. Die lebensechte Statue eines wehrhaften, steinernen Riesen mitten im Wald erschien ihr wie das Zeichen, das sie gesucht hatte und sie ließ den Giganten unter unendlichen Mühen von ihrem Stamm in ihr Dorf schaffen. Sie spürte jedoch einen Lebensfunken in dem Stein und nach zwei Tagen und Nächten der unausgesetzten Bannrituale gelang es ihr im Morgengrauen des dritten Tages die Versteinerung zu bannen und den Thorwaler ins Leben zurückzuholen.

Gewitzt machte sie dem Thorwaler klar, dass er ihr sein Leben schuldete und ihrem Stamm erzählte sie, dass als großes, göttliches Zeichen die Statue zum Leben erwacht sei um sie zum Sieg gegen die anderen Goblinstämme zu führen. Ebendies war auch die Aufgabe, die sie zur Begleichung seiner Lebensschuld dem Thorwaler auferlegte. Und er, der noch nie eine Schuld schuldig geblieben war und auch gar nichts gegen einen zünftigen Kampf oder zehn einzuwenden hatte, stimmte zu. Die Schamanin sprach gutes Garethi, einige der anderen Goblins ebenfalls Bruchstücke. Es reichte. Der Thorwaler bildete den Stamm in Taktik kleiner Einheiten aus, in Kavalleriestrategien und Waffentechnik. Er vermittelte Ihnen sein militärisches Wissen und formte ihre Eberreiterei zu einer schlagkräftigen Truppe. Doch nachdem die Späher des Stammes gar einen gigantischen Monstereber im Walde aufspürten, der groß genug war dass der Gigant ihn reiten konnte, gab es kein Halten mehr. Er führte den kleinen Stamm ein ums andere Mal in blutigen Schlachten zum Sieg gegen alle umliegenden Stämme und machte persönlich den Anführer einer gefährlichen Ogerrotte im Zweikampf zwei Beine und einen Kopf kürzer. Danach herrschte Frieden und die Schamanin Kuuzka verstand es die ehemals verfeindeten Stämme zu einen.

Da sie aber keinen weiteren Anführer neben sich dulden konnte - schon gar keinen Mann - entließ sie den Thorwaler nur zu gerne. Nun da er seine Schuld beglichen hatte. Auch er hatte nichts dagegen weiter zu ziehen und so trat er bei Nacht und Nebel erneut seine Wanderschaft an um sich eine neue Abenteurergruppe und neue Kämpfe zu suchen. Kuuzka erzählte ihrem Stamm, der Gigant sei in die Berge zurückgekehrt um erneut zu Stein zu werden, bis zu der Zeit da er wieder gebraucht werde. Wenn der Stamm in schlimmer, externer Gefahr sei, würde er zurückkehren um sie erneut zu führen. Und falls der Stamm sich intern zerstreiten würde, würder der Gigant kommen und ein paar Köpfe zusammenschlagen bis wieder Frieden herrscht. In der Zwischenzeit bewahrt der Kult des Steinernen Giganten das militärische Wissen des Thorwalers, welcher, in absentiam, nach wie vor als der Herstjori - der Kommandant - des Stammes gilt. Zugleich sind die Mitglieder des Kultes mit der Wahrung des internen Friedens beauftragt. Die Hetjas fungieren als Schlichter bei Streitigkeiten, die Hetfrau ist oberste Richterin des Stammes. Bisher gedeiht der Stamm unter ihrer Führung und es sieht nicht so aus, als sei eine Rückkehr des Steinernen Giganten in absehbarer Zukunft notwendig. Was auch gut ist, da er ja gar nichts davon weiß, dass er mittlerweile zum Goblin-Gott aufgestiegen ist. Das ändert aber nichts daran, dass er nun mal der Schutzpatron des Stammes ist und viele seiner Mitglieder ihn um Kraft und Inspiration anrufen, wenn sie in Bedrängnis sind.

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Mikal Isleifson
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Ungelesener Beitrag von Mikal Isleifson » 06.09.2022 22:51

Der Kult der Blauen Auster

Anführer des Kultes: Don Aldric della Rosa
Mitglieder: ca 20
Verbreitungsgebiet: Punin
Angebetete Ikone: die blaue Auster
Ziele: Bewahrung Punins vor dem Angriff der Gott-Echsen

Don Aldric della Rosa wuchs als zweites Kind eines Kleinadligen im Puniner Umland auf. Als Zweitgeborener widmete er sich den schönen Künsten, dem Spiel der Laute, dem Gesang und der Dichtkunst. Eines schicksalhaften Tages fand er am Ufer des Yaquir bei einem Spaziergang eine blaue Auster. Fasziniert von seinem Fund und neugierig, bereitete er aus dem Fund ein Mahl zu, welches ihn für drei Tage in fieberhaften und visionären Schlaf stieß. In seinen Visionen sah er riesige Echsenwesen aus den Wassern des Yaquirs steigen und die Stadt mit blau gleissendem Feueratem in Grund und Boden brennen. Am Ende seiner Träume stellte sich immer wieder eine Gestalt den Echsen entgegen, breitete die Arme aus und sprach: "Ich brenne für Dich! Fürchte nicht den Sensenmann!" - so endete jeder seiner apokalyptischen Träume aus blau loderndem Feuer.

Schweißgebadet und mit fäkalverkrusteter Unterwäsche wachte Don Aldric nach drei Tagen aus seinem Wahn auf und nach einer ausgiebigen Reinigung und dem Kauen von SEHR viel Minze begann er, über die Botschaft seiner Visionen zu meditieren. Hatte EFFerd ihm vor den Umtrieben der Echsen warnen wollen? Drohte eine Katastrophe? Im Tempel lachte man ihn allerdings nur aus und machte im klar, nicht alles zu essen, was man am Ufer des Yaquir findet. Diese Kleingeister! Er war von den Göttern berührt! Sie hatten ihm die blaue Auster geschickt! Ihr Fleisch war nun seines und die Visionen mussten einfach wahr sein! Da er sich von offizieller Stelle keine Hilfe erhoffen konnte, musste er Getreue um sich scharen, seine Visionen teilen und wachsam bleiben. Die Gott-Echsen könnten sich jederzeit erheben und er würde bereit sein...

Gleichgesinnte fand er im Barden Perlmann von Sand, dessen Gefährten Alrik von Blum sowie dem "Bruchart, dem Weissen", seinem kleinerem Bruder Boronian und Hal von Linnen und gründete nach aussen hin eine recht erfolgreiche Spielmannsgruppe. Mit der Zeit scharten sich einige Liebhaber und regelmäßige Konzertbesucher um sie und die treuesten weihte Aldric in die Mysterien um den Kult ein, in dessen Ritus stets die Verehrung der blauen Auster stand, die nur die Auserwählten des Kultes sehen durften. Ziel ist das Verhindern des Erwachens des Anführers der Gottechsen, dem "Cultosaurus Erectus" mit allen Mitteln.

Der Kult kennt ausser den Initiierten, die sich selber "Agenten des Schicksals" nennen, keine weitere Hierarchie. Als Erkennungszeichen wird gerne ein Angelhaken genutzt, der von einem kleinen Metallbalken gekreuzt wird. Besondere Kleidung wird nicht getragen, jedoch treffen sich die Kultmitglieder regelmäßig zu Musik und bewusstseinserweiternden Substanzen, um in Visionen weitere Hinweise zu ihrer heiligen Mission zu erhalten - oder zumindest Material für neue Lieder zu finden.

Einfluss: bedeutungslos
Finanzmittel: gering
:Maske:
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Nikodemus von Hohenstein
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Ungelesener Beitrag von Nikodemus von Hohenstein » 09.09.2022 17:15

Anführer des Kultes: Therya Lavorre
Anzahl der Mitglieder: 25 (3+1 der Innere Kreis, 16 treue Mitglieder und 5 frisch inititierte)
Verbreitungsgebiet: Fasar und Umgebung (wobei ein Mitglied mit seiner Familie vor kurzen ins Umland zog und den Glauben damit potentiell verbreiten könnte)
Angebetete Wesenheit: Aphah'sa (Tochter des Feqz)
Momentane Ziele: eingefahrene selbstgerechte Strukturen auflockern oder umstürzen, wenn diese nur um ihrer selbst Willen bestehen.

Geschichte:
Therya Lavorre, eine gelangweilte Geschichts-Studentin aus gutem Haus, findet auf einer Exkursion (Ausgrabungen in der Wüste) eine Steintafel mit Inschriften, die eine alte Göttin des urtulamidischen Pantheons beschreiben.
Die beschriebene Entität, eine Tochter des Feqz wirkt mit ihren beschriebenen Eigenschaften von Verspieltheit und Freiheit auf Anhieb sympathisch auf die junge Frau die sich schon seit längerem an den Regularien ihres Lehrers Stört, welche scheinbar nur zum Selbstzweck existieren.
Nachdem sie die Tafel vollständig übersetzt hat, entschließt sie sich, ihre Existenz geheim zu halten, und sinnt über den Grund, aus dem Aphah'sa wohl vergessen wurde und welchen positiven Einfluss solch eine Göttin des Wandels bringen könnte, die Tsa und Phex unter die Arme greift.
In den kommenden Tagen beginnen die wilden Katzen, die das Lager umstreifen zutraulich ihre Nähe zu suchen, wodurch jedoch einige von ihnen von den abergläubischen Arbeitern mit Steinen abgeworfen werden.
Erzürnt über die kurzsichtige Grausamkeit, den Cha ay Zammorrah gegenüber, beginnt Therya Vorräte der Arbeiter zu entwenden und abseits vom Lager an die Katzen zu verfüttern.
Das unweigerlich entstehende Chaos aus gegenseitigen Vorwürfen und Streitigkeiten facht sie an, wo sie Möglichkeiten sieht, um es den gemeinen Tölpeln heimzuzahlen.
Als die Konflikte drohen zu eskalieren, wird die Expedition abgebrochen.
Zurück in Fasar erzählt sie einigen Freunden von ihren Entdeckungen, und diese sind überzeugt, dass das plötzliche Vertrauen der Katzen ein Zeichen dafür ist, dass Aphah'sa immer noch existiert und über all jene wacht, die sich nicht sinnlosem Aberglauben und steifen, humorlosen Regularien hingeben.
Sie beschließen, gemeinsam diese Göttin des Schabernacks zu verehren und spielen in ihrem jeweiligen Umfeld all Jenen Streiche, die sie in ihren Augen verdienen.
Im Laufe der Zeit schließen sich mehr und mehr Menschen aus verschiedenen Schichten dem Kult an. Adelssprösse planten mit mittelständischen und Sklaven streiche aus den verschiedensten Beweggründen (Langeweile, Einsamkeit, Entrüstung, Schadenfreude) und Boykottieren menschliche Grausamkeit Tieren gegenüber wo es nur geht, wobei der "Innere Zirkel" immer ein Auge darauf hat, dass Streiche nicht zu weit gehen.

Rituale:
  • Huldigung erfolgt meist in Form von neckischen Streichen als Lektion für "Menschen mit Stock in den Eingeweiden".
  • In unregelmäßigen Zeitabständen werden "Gottesdienste" in den Kellerräumen einer verlassenen Druckerei abgehalten, bei denen die Gläubigen sich um die Tafel versammeln und von ihren Taten und etwaigen Auswirkungen berichten.
  • Initiationen in den Kult entsprechen keiner ritualisierten Form. Bedingung, um beizutreten, ist jedoch, ein durch Menschenhand verletztes Tier aufzunehmen und gesund zu pflegen.
    Auf diese Art und Weise soll sichergestellt werden, dass Anwärter durch die Bindung zu jenem Tier selbst verstehen, was der Kult bekämpft.
  • Zum Abschluss den Monats Phex, dessen Namenspatron die Kultisten als Vater Aphah'sas verehren, spielen die Kultisten sich gegenseitig kleine Streiche. Dies ist bislang erst wenige Male passiert, doch scheint der Kult diesen Tag als eine Art Feiertag zu sehen

Hierarchie:
Bis auf den inneren Kreis und Therya als Anführerin sind alle Mitglieder des Kultes gleichberechtigt, und selbst diese Teilung hat nicht den absoluten Charakter einer hierarchischen Struktur.
So mag auch ein Mitglied des innersten Kreises von einem "Regulären" Mitglied des Kultes darauf hingewiesen werden, dass ein geplanter Streich zu weit geht (wobei die Mitglieder des innersten Kreises in der Praxis meist besonders darauf bedacht sind, niemandem schwer zu schaden).
Obwohl Therya sich selbst nie als herausragendes Individuum des Glaubens inszeniert, respektieren alle Mitglieder sie ungefragt als Anführerin und Respektsperson.

Tracht: Es existiert keine besondere Kleiderordnung. In letzter Zeit wurde die Frage diskutiert, ob Katzenmasken getragen werden sollten, doch bislang scheinen die meisten Mitglieder aus Bequemlichkeit dagegen zu sein (sie kennen sich ja ohnehin alle).

Wer darf beitreten: Alle, die die Gesellschaft wie sie ist, zu eingefahren finden und helfen wollen, sie aufzulockern und gegenseitige Empathie Regeln ersetzen zu lassen.
Meisterinformationen:Show
Die Kultisten haben (bis auf Therya) keine besonderen Kräfte, und das steigende Vertrauen der Katzen ist nur eine Kombination der Veränderung ihres eigenen Verhaltens im Umgang mit den Katzen und der Überzeugung es müsse doch eine Veränderung stattgefunden haben (man sieht, was man sehen will).
Therya selbst ist jedoch stärker mit ihrer Göttin verbunden als die anderen Kultisten und verfügt seit Neuestem auch über Kräfte, die über das gesteigerte Vertrauen der scheuen Vierbeiner hinausgehen.
Ob es sich bei ihren neu entdeckten Fähigkeiten um Paktgeschenke eines Minderpaktes, echte Wunder, oder "nur" magische Veränderungen handelt, welche von der Tafel auf sie übertragen wurden, sei dem Meister ebenso überlassen wie die konkrete Ausführung jener übernatürlicher Fertigkeiten.
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Haketau
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Forenaktion: Religiöse Kulte abseits der Norm! - vom 01.09.2022 bis zum 30.09.2022

Ungelesener Beitrag von Haketau » 10.09.2022 19:41

Schauerinnen Nuiannas Verkündigung
Die Königin und ihre Bombasten regieren fernen Nostria die wichtigen Geschicke des Reiches, vor Ort, in den kleinen Dörfern am Tommel werden sie nur von ihren untergebenen Wojwoden vertreten. Und so, glaubt der Tommelländer, verhalte es sich auch mit den Göttern. In ihrer fernen Götterburg Alveran verwalten sie die Geschicke Deres und entsenden ihnen untergebene Götter in jenes kleine Königreich, am äußersten Nordwesten der zivilisierten Welt.

Zu jenen Untergöttern gehört Nuianna die Nebelleibige. Sie gilt als Botin der Götter. Sie fliegt als Wind zwischen Alveran und Dere um den Ratsschluss der hohen Götter an die lokalen Götter zu überbringen. Nuianna gilt als Tochter des Göttervater Ephard und seiner Gemalin Peraine.
Auf Deren erscheint sie als Nebel, der besonders im Frühjahr und Herbst oft Stundenlang über den Tommeltal liegt.

Die Tommelländer glauben, das auch wenige auserwählt Sterbliche den Willen der Götter in diesem Nebel erkennen können. Es sind etwa ein halbes Dutzend Hexen und Magiedilettanten als Schauerinnen Nuiannas Verkündigungen im Volk anerkannt. Diese Personen besitzen einen großen Einfluss auf ihre Mitmenschen. Ihr Wort zählt in der Volksversammlung mehr als das Wort des jeweiligen Wojwoden. Die Schauerinnen nutzen ihre Macht mit bedacht. Nur zu gut wissen sie, das die Götter den Menschen zwei Ohren, aber nur einen Mund gegeben haben, damit sie vieles hören aber nur weniges sagen.

Wenig verbindet den Glauben an Nuianna mit einer verfassten Kirche. So gibt es keine Tracht, an der man die Schauerinnen erkennen kann. Es gibt auch keine Gebetsversammlungen im Nuiannakult. Vielmehr wird die Göttin einzeln um Beratung angesucht. Hierzu suchen die Tommelländer ein örtliches Quellenheiligtum auf. Dort legen sie ein Opfer, etwa einen mit Ahornsirup gesüßten Kuchen, nieder. Anschließend erfolgt eine gründliche Reinigung und das Gebet zur Göttin um Ratsschluss. Wenn möglich, wird anschließend das Gespräch mit einer Schauerin Nuiannas Verkündigungen gesucht.

Andere Leistungen wie Beratung werden von den Schauerin Nuiannas Verkündigungen normalerweise nicht durchgeführt. So wendet sich der Tommelländer bei Kindersegen, Initiation oder Hochzeit an einen, für diese Belange besser geeigneten Gott. Der Jenseitsglaube unterscheidet sich nicht besonders von dem der Zwölfgöttergläubigen. Es wird jedoch allgemein angenommen, das fromme Menschen hoffen dürfen, von Nuianna direkt zu ihrem Platz in einem Paradies geleitet werden. Die übrigen müssen darauf warten, vom nicht ganz so zuverlässigem Thargun dem Knochenmann eingesammelt zu werden und in seinem Schiff über das Niergendmeer ins Totenreich zu segeln.

Etwa zehntausend Menschen im Tommel- und Nablatal, zumeist in Nostria, verehren Nuianna. Der Glaube ist problemlos mit dem Zwölfgötterkult, in nostrisch/alberinscher Prägung, oder mit lokalen Feenkulten vereinbar. Da Nuianna nur eine beschränkte regionale Verehrung besitzen erwarten Tommelländer nicht, das Auswärtige sie kennen oder verehren. Sie erwarten jedoch, das ihr Glaube von Fremden respektiert und geachtet wird.

Als heiliges Tier der Nuianna gilt der Eisvogel. Zu sehen, wie sich einer dieser seltenen Vögel in die Fluten stürzt, um sich für den Rückweg nach Alveran zu stärken, gilt als ausgesprochen gutes Omen.

Duranor
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Ungelesener Beitrag von Duranor » 11.09.2022 00:04

Der Kult der Magierphilosophen auf Abwegen

Selbstbezeichnung: Erkennende der Wahrheiten
Anführer des Kultes: Lucian Sohn des Ometheon und Melusine Tochter des Borbarad
Anzahl der Mitglieder: 7
Verbreitungsgebiet: Norburg
Angebetete Wesenheit: Ometheon und Borbarad als göttliche Brüder
Momentane Ziele: Relikte ihrer Heilsbringer zusammentragen

Geschichte:
Bei dem Kult handelt es sich um einen ehemaligen Lesezirkel aus Südaventurien, indem sowohl über die sogenannte Magierphilosophie als auch über Borbaradianismus diskutiert wurde. Allmählich entwickelte sich, auch durch das Lesen fragwürdiger Schriften, eine ganz eigene Weltanschauung die Ometheon und Borbarad als göttliche Brüder verehrt. Wild gemischt und teils in ihr Gegenteil verdreht sind hierbei die Ideen der beiden Philosophien.
Nachdem sich der Zirkel zu einer obskuren Sekte entwickelt hatte und sich die beiden mächtigsten Magier zu ihren Anführern aufgeschwungen hatten. Wurde beschlossen das Haupthaus nach Norburg zu verlegen, um von dort aus selbst Expeditionen, um nach den Hinterlassenschaften Ometheons zu suchen, auszurüsten. Hauptsächlich aber um andere Expeditionen auf ihrem Weg nach Süden abzufangen und sie ihrer Ergebnisse zu berauben.
Aber auch nach Hinterlassenschaften des Sphärenschänders wird gesucht, hierfür machen sich immer wieder geheime Expeditionen auf den Weg in die Schattenlande oder die Blutige See.

Hierarchie:
- Die obersten Zwei: Sohn des Ometheon und Tochter des Borbarad
- Normale Mitglieder: Diener der Zukunft
- Neulinge: Wartende

Tracht:
Prächtige Magierroben entweder in Rot und Schwarz oder Weiß und Golden, wobei letzteres der Unauffälligkeit halber häufiger getragen wird. Der Sohn des Ometheon führt ein vergoldetes Wahlnussholzzepter als Magierstab, während die Tochter des Borbarad ein Stab aus Archenholz nutzt, der mit einen Rubin, in Form eine Splitters der Dämonenkronen, verziert ist.

Wer darf beitreten:
Magiekundige nach eingehender Prüfung.

Hiermit stimme ich zu, dass mein Beitrag/meine Beiträge zur Forenaktion ´Religiöse Kulte abseits der Norm!´ vom 01.09.2022 - bis zum 30.09.2022 in einem Sammel-PDF eingearbeitet und dann im Downloadbereich des dsaForums zum Download angeboten wird.
»Hoppe, hoppe, Reiter,
Wenn er fällt, dann schreit er.
Fällt er in den Graben,
frisst ihn der Nirraven.
Fällt er in den Sumpf,
Wird sein Gebein stumpf.
Fällt er von dem Knochenross,
Dann kommt er in das Alptraumschloss.
RHAZZAZOR!
—Kniereitervers aus der Warunkei, neuzeitlich

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Farmelon
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Ungelesener Beitrag von Farmelon » 11.09.2022 21:38

Der Kult des heiligen Ungarix von Borkenbül, der mit seinen 16 wachsamen Augen
Oder kurz: der Kult der Augen


Der Kult des Ungarix besteht zu jeder Zeit aus 16 Augen, sechzehn eingeweihte Mitglieder des Heiligen. Jedes dieser 16 Augen führt ein normales Leben irgendwo auf Aventurien.
Weder Volk noch Kultur, Profession oder Gesellschaftsschicht eint sie. Denn jedes der wachsamen Auge wird von Ungarix selber erwählt. Ihr Hauptaugenmerk liegt darauf in ihrem jeweiligen Umfeld Einfluss zu sammeln und irgendwann weitere Mitglieder zu rekrutieren. Die sogenannten "Blicke" der Augen, welche ein Netzwerk spinnen und je nach Vorgehen des jeweiligen Auges diesem auf die eine oder andere Art zuarbeitet. Augen und Blicke sind üblicherweise überaus glückliche Personen, denen das Schicksal auf die eine oder andere Art wohlgesonnen ist.

Die Augen haben ihren wachen Blick auf ihren jeweiligen Einflussphären, immer auf der Hut vor den Machenschaften der Roten Königin und ihren Tänzern. Der einzige Zweck des Kultes der Augen ist es zu verhindern dass die Rote Königin erstarkt und Macht sammelt, denn ihr Ziel ist es Aventurien zu zerstören. Und so wachen Augen und Blicke jeden Augenblick ihrer Existenz und verfolgen die Zeichen und Symbole, sammeln Wissen und Informationen um zu entdecken wo die Tänzer wirken, ihren Tanz zu verhindern!


Geweihte Mitglieder/Auserwählte :16
Deiner/Akoluthen der Augen: Unterschiedlich
Einfluss des Kultes: Unterschiedlich, die Augen operieren unabhängig voneinander und teils ohne sich zu kennen, so dass Einfluss/Vermögen des einzelnen Auges Einfluss/Möglichkeiten des Kultes dort entsprechen.



Die Wahrheit hinter Ungarix, die nicht einmal alle Augen völlig begreifen:

Ungarix existiert, Ungarix erwählt jedes Auge eigenständig! Allerdings ist Ungarix kein Gott im eigentlichen Sinne. Er......ist was er ist. Ungarix ist ein mächtiges Fernwesen aus seiner eigenen Welt, ein Halbholder welcher im ewigen Zwist mit seiner Halbschwester liegt. Und die einzige Verbindung zwischen ihren Reichen ist Aventurien! Die dritte Sphäre! Und wenn die Rote Königin es schafft ihr Ziel zu erreichen wird Aventurien brennen! Und danach wird der Krieg in Ungarix Reich getragen.
So.........entschloss sich Ungarix Agenten in Aventurien mit begrenzten Mitteln auszustatten, jedes seiner Auge mit einem Splitter seines Selbst zu verbinden, um so jederzeit mit allen seinen Augen verbunden zu sein, so dass er geeignete Gegenmaßnahmen ergreifen kann wo seine Schwester das fragile Gleichgewicht der Macht in ihre Richtung zu verschieben sucht! Denn ebenso wenig wie er Krieg in seiner eigenen Welt möchte, sind ihm die Wesen dieser Globule Aventurien etwas ans Herz gewachsen und er möchte auch ihren Untergang verhindern. Und so.....belohnt er seine treuen Diener damit dass er seine in Aventurien begrenzten Mächte nutzt um deren Schicksal etwas zu bewegen, glückliche Fügungen zu ermöglichen und ihnen etwas Glück zukommen zu lassen. Und da er durch seine Augen auch weiß, wer als Blicke der Augen fungiert, geht ein wenig von diesem Glanz auch auf diese über.

Manchmal reicht ein Augenblick, um das Schicksal eines Aventuriers für immer zu ändern. Mögen es Ungarix Augenblicke sein, worauf dies zurückzuführen ist!

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Horasischer Vagant
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Ungelesener Beitrag von Horasischer Vagant » 13.09.2022 12:03

Name:
Gemeinschaft Badilaks wider Sitte und Unmoral

Anführer des Kults:
Bruder Travignatz und Schwester Travigenie stehen der Splittergruppe nominal vor, geben eine Richtung an und sind in Belangen der Deutung von Sitte und Moral die letzte Instanz.

Hierarchie:
Sehr flache Hierarchie, zwischen den einzelnen Mitgliedern besteht nur selten Kontakt. Die Sektierer verkehren über Briefe, in denen sie mittels Metaphern und Codes kommunizieren.

Anzahl der Mitglieder:
ein schwaches Dutzend

Anwerbung:
Neue Mitglieder werden zunächst intensiv beobachtet (Verhalten, Aussagen über Sitte und Moral, etc.) und erst nach eingehender Prüfung sukzessive in die Gemeinschaft eingeführt und aufgenommen.

Geschichte:
Die Gemeinschaft Badilaks wider Sitte und Unmoral ist noch eine sehr junge Splittergruppe, die ihren Ursprung vermutlich in Gareth genommen und sich von dort aus verbreitet hat. Die Sektierer können grundsätzlich in jedem Tempel oder Kloster Travias angetroffen werden. Durch Wanderprediger ist es auch möglich, Mitgliedern an anderen Orten (sogar in Tempeln anderer Gottheiten – siehe aktuelle Entwicklung) zu begegnen.

Ziele:
Bei der Gründung der Gemeinschaft Badilaks wider Sitte und Unmoral wiesen die Mitglieder die Menschen auf ihre Verfehlungen und Sünden hin – mal mit Milde aber auch von Zeit zu Zeit mit verstärkter Vehemenz. Nach und nach radikalisierte sich die Gruppierung. Zunächst wurden frivole und rahjagefällige Texte und Bücher, die in Tempeln und Klöstern der Travia gefunden wurden, weggesperrt. Es verging allerdings nicht viel Zeit bis diese Schriften und Werke dauerhaft vernichtet wurden. Aktuell weitet sich diese Vorgangsweise bereits über die travianischen Mauern hinaus aus. Vereinzelt wurden in öffentlichen, aber auch privaten Bibliotheken Schriftrollen und Bücher vor Ort zerstört oder entwendet und anschließend vernichtet. Selbst vor einem Tempel der Rahja kannte ein Mitglied der Gemeinschaft in jüngster Vergangenheit kein Halten. Inzwischen sollen auch Stimmen laut geworden sein, dass Menschen, die solche lästerlichen Schriften anfertigen oder vertreiben, bestraft werden müssen!

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Besuche mit Deinem Helden das Shaya´al´Laila in Zorgan (offenes RP)

Andras Marwolaeth
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Ungelesener Beitrag von Andras Marwolaeth » 13.09.2022 18:42

Der Kult des Heiligen Prokrastinus

Dieser Kult entstand in den Studentenkneipen von Methumis, wo einige Studenten den nächsten Krug Wein ihren Studien vorzogen. In einer Ecke des "Letzten Kruges" wurde schnell ein kleiner Schrein zu Ehren des Heiligen Prokrastinus aufgebaut, bestehend aus den Dingen, die gerade zur Hand waren. Dann wendeten sich die Studenten dem nächsten Weinkrug zu.
Normalerweise wäre der Kult wenige Stunden später am Ende gewesen, denn die meisten Studenten erinnerten sich nach durchzechter Nacht an gar nichts mehr. Doch der Wirt, der beim Aufräumen einige Momente in stiller Andacht dastand, dachte, dass der Heilige vielleicht seinem Umsatz zugute kommen könnte, und beschloss, den Schrein stehen zu lassen. Und damit hatte er Recht.
In der Folgezeit nahm der Wirt kleine Verbesserungen vor und seine Kneipe wurde von den Studenten zu "Professor Prokrastinus" umgetauft, bei dem sie alle eifrig studieren mussten. Zu bestimmten Feiertagen versammeln sich die Studenten, um dem Heiligen zu gedenken und manche investieren einige Zeit in schöne Kostüme und passende Dokoration, auch wenn einiges davon dem Heiligen selbst zum Opfer fällt und nie zum Einsatz kommt.
In einer Schublade des Schreins gibt es auch das Heilige Buch des Prokrastinus. Aber die meisten Seiten sind leer. Mehr als eine Einleitung ist bislang nicht zustande gekommen.

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Yezirael
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Ungelesener Beitrag von Yezirael » 13.09.2022 19:20

Levthans Anatomen

Anführer des Kultes: Alphones di Donatien (Ja, da war ich geistig umnachtet.)
Ein Adelssohn der seine Eltern verloren hatte. Wohlhabend und angesehen, hat aber keine Ziele und Schranken, die ihm Moral und Werte mitgeben.
Anzahl der Mitglieder: 5/20 (Kernmitglieder/Lernende oder Wissenschaftler)
Verbreitungsgebiet: Belhanka, Horasreich. Aber einzelne Mitglieder reisen in ganz Aventurien umher.
Angebetete Wesenheit: eine dunkle Ausprägung von Levthan nahe Belkelel/Hesinde oder Peraine
Momentane Ziele: das Eigene /das eigene Wissen vergrössern oder die Eigene Gier

Spezielles am Kult:
Der Kult hat zwei Ausprägungen, die sich durch alle Ebenen ziehen. Das eine sind die Kernmitglieder, die ihren Kunden, das Wissen weitergeben.
Beschreibung der Kernmitglieder:
Alle fünf sind Anatomieexperten, die eine sexuelle Erregung verspüren, wenn die Leichen oder gar Lebende Opfer wissenschaftlich Korrekt verstümmeln. Die meisten sind Aristokraten oder Erben von Reichen Eltern, die alle keine Schranken aufgezeigt bekommen haben.
Beschreibung der Lernende/Wissenschaftler:
Das sind Foltermeister oder Ärzte, die weiter gehen als ihnen die Kirche und die Akademien erlauben. Ersteres will das Wissen von schmerzvoller Folter weiter ausbauen, letztes ist Frustriert, dass gute Heilung nur der Kirche und den Magier vorbehalten ist. Sie wollen ihr Wissen über Knochenbrüche, Nervenbahnen Organen weiter ausbauen und müssen daher die Moralischen Schranken der Kirche und der weissen Gilde überschreiten.

Tracht:
Es ist keine Tracht vorhanden. Bei Treffen tragen alle wenige Rabenfedern und Masken um das Gesicht zu verbergen. Oft trifft man sich an offiziellen Bällen, um von dort sich zurückzuziehen und im Geheimen sich einem Opfer zuwendet.

Eintritt:
Interessierte müssen erst vom geheimen Kult erfahren. Meistens wird ein Interessierter von einem Mitglied vorgeschlagen. Dieses muss ein Lebens, nicht verfolgbares Opfer zum sezieren mitbringen.

Spezielle Mitglieder:
- Antaris Gilindor: Wirt der Soldatenstube im Belhanka, Marineveteran. Alphonse die Donatien hat ihm das Leben gerettet und seelischen Beistand gegeben. Er spioniert für den Anführer des Kultes die Marine aus.
- der "Rabe": ein Arzt, der die profane Heilkunde und Anatomie gemeistert hatte und nun dem Drang des Wissenschaft erliegen ist und alles tut, um noch mehr zu erfahren. (Es gibt haufenweise reale Vorbilder). Sein Name haben ihm die Mitglieder gegeben, weil er immer wieder Golgari ein Schnippchen schlägt.

Geschichte:
Da werde ich, wenn geünscht noch etwas mir aus den Finger ziehen. Als ich den Kult erstellt habe, brauchte ich dies nicht.


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Solovej der Rastlose
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Ungelesener Beitrag von Solovej der Rastlose » 14.09.2022 17:41

Die Compostieri

Auszug aus einem Bericht von Prinweil DiGiacomo im Rahmen des Physikums für die Peraine-Schule der Medizin zu Methumis, Boron 1035
Auf meinen Reisen fiel mir eine besonders gesunde und fromme Schar von Menschen ins Auge, die sich die 'Compostieri' nennen. Leider blieben mir nur einige Tage mit diesen Menschen beschienen und so konnte ich nicht all ihre seltsamen Rituale bewundern. Diese Schar frommer Menschen findet sich verstreut in den kleinen Ortschaften und Höfen rund um ein großes Waldstück am Einsamen See zwischen Eldoret und Neetha. Das Waldstück selbst wird von den Compostieri nur als 'die Tausend Stimmen' bezeichnet. Was auch immer sie dort treiben, ist mir ein Rätsel. Ich war selbst dort und konnte außer einem ungewöhnlich strengen Waldgeruch in Kombination mit starkem Pilzwuchs nichts besonderes feststellen.
Der Grund warum ich diese Zeilen schreibe, ist meiner Überraschung ob ihrer physichen Gesundheit und Robustheit geschuldet. Da es zu der von mir gewählten Form des Wanderphysikums gehört, Menschen in kleinen Ortschaften nur gegen Kost und Logis zu behandeln, bin ich schon viel im Wilden Süden herumgekommen. So gut wie alle Menschen hier leiden an der ein oder anderen Krankheit, die entweder auf eine einseitige oder eine mangelhafte Ernährung zurückzuführen ist; nicht so jedoch die Compostieri, die sich in dieser Hinsicht bester Gesundheit erfreuen.
Die Compostieri selbst machen dafür ihre Ernährungsweise verantwortlich, die vor allem aus selbstangebautem Gemüse besteht. Als mir einer ihrer Mitglieder, ein junger Mann namens Eladric, seinen Garten zeigte, war ich ob des schieren Ausmaßes des Wuchses dort sehr überrascht. Der Gemüsegarten stand in voller Pracht. Eladric verwies auf einen kleinen Bretterverschlag mit altem Gartenabfall, den er in einer Ecke des Gartens angelegt hatte und der dazu dienen soll, "Altes zu Neuem zu vereinen, auf dass das Leben sich ewig weiterführe im Kreislauf des Entstehens und Vergehens", wie er es nannte. Als ich ihn fragte, wie er zu dieser Weisheit gelangt sei, sagte er nur, die 'Tausend Stimmen' hätten es ihm zugeflüstert. Auch wenn mir diese Aussage doch wie eine sehr unorthodoxe Arte der PERaineverehrung vorkam, probierte ich das Gemüse und es schmeckte hervorragend. Ich muss gestehen, dass ich neugierig geworden bin und ich freue mich, wenn mich meine Wanderschaft bald wieder zum Einsamen See führt.


Name des Kultes:
Die Compostieri

Anzahl und Hierarchie:
Aktuell ca. 25 Mitglieder; keine feste Hierarchie; die Mitglieder versuchen das Prinzip der Gleichheit zu leben

Verbreitung
Ortschaften und Höfe rund um die 'Tausend Stimmen', einen Wald in der Nähe des Einsamen Sees zwischen Eldoret und Neetha

Geschichte und Prinzipien:
Ihren Ursprung nahm die Glaubensgemeinschaft im Jahre 945 BF, als eine junge Frau namens Nicolina in einem Waldstück nahe des Einsamen Sees nach Pilzen suchte. Auf einer Lichtung mit besonders vielen Pilzen hörte sie plötzlich verschiedene Stimmen, die ihr immer wieder die Worte 'Hunger', 'Essen' und 'Leben' in ihr Ohr flüsterten. Verstört und nicht wissend, was sie tun sollte, brachte sie beim nächsten Besuch einige Abfälle aus ihrem Garten mit, die innerhalb kürzester Zeit vor ihren Augen von einem Geflecht aus Pilzfäden zersetzt wurden. Nicolina ging noch oft in den Wald und brachte ihm Geschenke mit. Nach und nach veränderten sich die Stimmen. Sie klagten nicht nur über Hunger, sondern flüsterten die Worte 'Vermehrung', 'Ferne', 'Licht' und 'Draußen'. So grub Nicoletta, gemeinsam mit einigen anderen Eingeweihten, sorgsam einen Teil des braun-schwarzen Waldbodens aus und brachte ihn in ihren Garten. An der Stelle, wo sie den Waldboden ausgestreut hatte, wurden alte und abgestorbene Pflanzenreste schnell zersetzt und neue Pflanzen wuchsen umso stärker nach. Seit diesem 'Wunder der Tausend Stimmen' wuchs die Glaubensgemeinschaft nach und nach. Als Nicoletta im Jahre 993 BF hochaltrig und schwach wurde, flüsterten die Stimmen im Wald wieder zu ihr. Sie sprachen die Worte 'Ruhe', 'Vergehen', 'Entstehen' und 'Kreis'. Nicoletta verstand und legte sich an einem nebligen Morgen in die Mitte des Waldes der Tausend Stimmen, wo sie bald in Frieden verstarb. Mehrere Mitglieder waren dabei, als ihr Körper von dünnen Pilzfäden zersetzt und dem Wald zugeführt wurde.

Die Compostieri sind eine recht offene Glaubensgemeinschaft, die die 'Tausend Stimmen' des Waldes verehren und sich ganz den Prinzipien des Werdens und Vergehens verschrieben haben. Sie leben fast ausschließlich vegetarisch, versuchen alles wieder zu verwenden, was ihnen ihr Garten und die Natur gibt. Alles. was nicht mehr gebraucht werden kann, wird wieder der Erde zurückgegeben. Im Falle eines natürlichen Todes tun es die Mitglieder der ersten Dienerin gleich und ziehen sich zum Sterben in den Wald zurück, um ihren Körper in dem 'Ewigen Kreislauf' zurückzuführen. Reisende Mitglieder der Compostieri führen immer einen Beutel der braun-schwarzen Erde mit sich.

Die Wahrheit:
Bei den 'Tausend Stimmen', die von den Compostieri verehrt werden, handelt es sich um einen Humus-Elementar in Form eines Pilzgeflechts, das sich durch den Wald am Einsamen See zieht. Er lässt die Menschen, die ihm Geschenke in Form alter Pflanzen- und Essensreste machen, an den Prinzipien des Humus teilhaben.

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Mimj
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Ungelesener Beitrag von Mimj » 21.09.2022 18:01

Na da trifft es sich doch gut, das ein Charakter von mir mal die Nurti-Kirche in Aventurien wiederbelebt hat.

NURTI FÜR DEN EILIGEN LESER
SpoilerShow
Aspekte: Ackerbau, Beginn, Erneuerung, Ernte, Fruchtbarkeit, Freude, Harmonie, Heilung, Hingabe, Humus, Kinder, Körper, Leben, Lebenskreislauf, Liebe, Nanja, Pflanzen, Schönheit, Tiere, Veränderung, Wandel
Beinahmen: Alleswandlerin, Göttin die gibt, die Hingabevolle, die Lebensspenderin, Mutter der Götter, Älteste und Jüngste (unter den Göttern), Hüterin des Kreislaufes, Muttergöttin, Freudenspenderin
Pantheon: Pantheon der Hochelfen + Erdgeborene, teilweise Zwölfgötter
Schöpfungslehre: Los und Sumu
Verbreitung: kaum Verbreitet, Nurti auf den Inseln im Nebel, Nanurda in ländlichen Gebieten der Schildlande, in Almada gibt es noch Elfensippen die zu Nanurda beten und bei manchen Auelfen Sippen ist es noch üblich die halb verwitterten Nurti-Statuen stets geschmückt zu halten, wenige Tempel im Süden
Weltliche Aufgaben: Heilkunde und Geburtshilfe, Schöpfung und Gleichgewicht bewahren
Wichtige Tempel: Städte der Hochelfen, Inseln im Nebel, Broscal, Al‘Anfa
Feiertage: Sommersonnwende (1. Praios), Herbstanfang (1. Travia), Wintersonnwende (1. Firun), Frühlingsanfang (1. Peraine), Tag der Stiftung (15. Peraine), Tag des Werdens (12. Tsa)
Sternbild: keines; früher Schmetterling
Alveraniare, Heilige, Erwählte: Zerzal, Pyr und Orima und manchmal auch Simia (ihre Göttlichen Kinder), Hert‘Nurda(der Hirsch des Frühlings), Hert‘Schalla(der Hirsch des Sommers), Hert‘Gala(der Hirsch des Herbstes), Hert‘Fir(der Hirsch des Winters), Hert‘laerka, Aidhamo, Nanjas, Ammantillada, der Fruchtbringende (Bewahrer des Glaubens), Aurtomral Cyrnurdrion groscho Andram (Erneuerer der Kirche), Salrasa vollbringt-das-nurda (Kampf gegen Krankheiten und Schutz in Finsternis/Gefahr; Heilung von im Kampf verletzten, Schutzherrin der Heiler), Sanyadriel tantz-im-Lichte (Freude und Liebe), Melaonë lässt-die-Natur-erblühen (Beginn und Humus, Schutz
des Ackerbaus und der Schwangerschaft)
Orden und Laienbruderschaften: keine; früher Orden des Wandels und Orden der Zwillingskriegerinnen
Heilige Talismane und Artefakte: Sternenstein, Kessel der Cammalan , Die Tränen der Nurti
Heilige Orte: Simyala, Erdheiligtum bei Broscal, Quelle der Nurti, ehemals Donnerbach
Sinnbilder: Frühling (Beginn), Aufgehen von Blüten
Heilige Tiere: Tiere des Waldes, besonders Hirsch (Natur) und Schmetterling (Wieder-
geburt und wandel)
Traditionelle Zuordnungen: bunte Farben (vor allem Grün und Gelb), Blumen, Efeu, Achate, Smaragde, Malachit, grüne Jade, Vogelzwitschern
Opfergaben: Achate, Smaragde, Malachit, grüne Jade, Kräuter, farbenfrohe Blüten, Dinge die das Leben symbolisieren, Efeu, Samen (vor allem die Zwiebeln von Blumen)
Politischer Einfluss: nicht Vorhanden; mit Ausnahme bei einigen Nanurda gläubigen in den Schildlanden, sonst eher Misstrauen und Zweifel; für die Heutigen Elfen, mit wenigen Ausnahmen, die nur das Nurdra kennen ist der Glaube zutiefst badoc und zudem mit schlechten Erinnerungen an ihre Vergangenheit verknüpft;
Hierarchie innerhalb der Kirche: gering (festgelegte Positionen aber im Umgang nicht streng)
Toleranz gegenüber Andersgläubigen: groß
Feindbilder: Lebensfeindlichkeit, Dämonisches Wirken (Agrimoth [pervertierter Humus], Asfaloth, Belzhorash), das Dhaza/Namenlose
Lehre der Kirche: das Leben schützen, Veränderung und Neubeginn
Ziele der Kirche: Aufbau einer Kirche und Missionierung von Gläubigen; Wandel der Welt, Schutz des Lebens und der Natur
Lebensinhalt der Gläubigen: Wandel und Neubeginn, Bewahrung des Lebens
Bild des Glaubens in der Bevölkerung: weitgehend unbekannt
Gesten und Gebete: Liturgien und Gottesdienste in Nurtis Namen folgen dem Rahmen der alten Asdharia Texte, die von den Elfen überliefert wurden, werden in ihrer genauen Ausführung, dem Wandel entsprechend aber immer neu ausgestaltet. Eine große Rolle spielen die Pflanzen der Natur, vor allem Blumen, sowie bunte Farben.
Jenseitsbild: Reinkarnation durch Aufgehen im Kreislauf des Lebens
Weltbild: alles ist im Wandel
Menschenbild: das Leben ist ein Geschenk der Göttin und muss erhalten und respektiert werden
Stärkstes Argument: >>Ohne werden ist nur die Leere.<<
VOM WESEN DER GOTTHEIT
SpoilerShow
Nurti ist die Mutter Göttin, die alles Leben gebar und als solche schätzt sie auch alles lebendige. Vor allem die unberührte Natur und die die noch frisch am Beginn des Lebens steht, also Kinder, Jungtiere und Sprösslinge sind ihr Heilig. Ihr Zeichen ist eine Stilisierte Blume, die gerade aufgeht und so den Anfang symbolisiert. Nurti steht für den Beginn und des Werdens, so war sie es die die Schöpfung mit Leben füllte. Doch auch der Wandel ist ihr heilig, denn aus Stillstand kann kein neues Leben entstehen.
DIE KIRCHE
SpoilerShow
So groß und bedeutend die Kirche zur Zeit der Hochelfen war, so klein und unbedeutend ist sie im heutigen Aventurien. Dennoch zeigt die Junge Kirche bereits eine große Vielfalt an Strömungen bei den Einzelnen Geweihten, nicht nur wegen den Prinzipien der Gottheit, sondern auch weil sich die Kirche erst noch etablieren und ihren Platz finden muss.
Viele der wenigen Diener der Göttin ziehen durch die Lande, um die Kirche bekannter zu machen und den Menschen die Göttliche Freude zu bringen.
Da die Kirche noch klein ist, ist der Zusammenhalt sehr groß und die meisten Geweihten kennen die meisten anderen geweihten und man arbeitet zusammen am Wachstum der Kirche.
Die Welt ist im Wandel und der Anfang eines neuen Zeitalters rückt näher – welchen besseren Zeitpunkt kann es geben um der Göttin von beginn und Wandel zu dienen?

DIE TEMPEL
Die Tempel der Nurti sind lebende Gebilde, die zum Teil, wenn nicht ganz aus Pflanzen errichtet sind. Dadurch verändern die Tempel langsam, aber stetig ihr Aussehen, sehr zum Gefallen der Göttin des Wandels.
Von Wein- und Efeuranken bewachsene Säulen aus schönem Stein, wie etwa Marmor, oder
die Stämme von großen Bäumen Tragen das aus Pflanzen bestehende Gewölbe und Dach. Errichtet werden die Tempel mit SPROSS DER ERDE und oder dem HASELBUSCH um die Pflanzen in die Gewünscht Gestalt zu formen. Der Boden der Tempel ist oft mit Mosaiken geschmückt, die die Göttin oder die Natur Zeigen. Durch die Großen Fenster scheint viel Licht herein und oft ist kein Glas darin, so dass sich Vögel und andere Tiere im Geäst der Tempel tummeln können. Das innerste des Tempels ist nur nach einem reinigenden Bad in der Vorhalle zu betreten. Im inneren befindet sich dann das Kernstück eines jeden Tempels, die verzauberte Statue der Göttin, die vortaufend ihre Gestalt verändert.
Umgeben sind die Tempel oft von kleinen Parkanlagen oder Gärten mit Beeten.
Angegliedert an die Tempel sind oft Nebengebäude, die der Versorgung von Kranken und Verletzten Dienen.

STRUCKTUR UND HIERARCHIE
Innerhalb der Nurti-Kirche gibt es eine alte überlieferte, festgeschriebene Hierarchie, schließlich war Nurti bei den Hochelfen die Herrscherin der Götter, von der Auch die Hochkönige der Elfen eingesetzt waren. Die Titel werden als beachtet und sind auch mit einer Rangfolge verbunden, im alltäglichen Umgang der Geweihten miteinander geht man jedoch freundschaftlich miteinander um und nur bei Uneinigkeiten wird der Rang relevant.

Weihegrade:
Novizin Same der Göttin
Akoluthin Wurzel der Göttin
Priesterin Spross der Göttin
Tempelvorsteherin Stamm der Göttin
Metropolitin Frucht der Göttin
Oberhaupt Blüte der Göttin

Die Samen der Göttin, die Novizen der Kirche helfen häufig bei den Weltlichen Aufgaben des Tempelaltages mit bevor sie nach einer nicht festgelegten Zeit, in der Regel aber mindestens drei Jahren mit ihrer Ausbildung fortfahren.
Die Kirche hat heutzutage nur Wenige Wurzeln der Göttin, also Akoluthen, da die Anhängerschaft der Nurti so gering ist, das jeder der ihr wahrhaftig dienen will auch zum Priester berufen wird.
Die Priester der Kirche, die Sprosse der Göttin erledigen zum einen die Aufgaben im Tempel, wie die Betreuung der Gläubigen und das Sprechen der Gottesdienste, viele von ihnen ziehen aber auch durch die Lande, auf der Suche nach alten Zeugnissen aus der Zeit der Hochelfen und um neue Gläubige zu finden. Letztere zeigen sich stets bemüht einen guten Eindruck zu hinterlassen und Hilfsbereit zu sein, um ein positives Bild von der Kirche zu schaffen. Auch vereinzelte Schreine der Nurti werden von den Priestern betreut.
Die Tempelvorsteher der wenigen Tempel, die Stämme der Göttin sind für ihren Tempel verantwortlich und organisieren dessen Abläufe, so dass sie weniger Zeit für ihre Gemeinden haben als die einfachen Priester, doch so oft wie möglich versuchen auch sie für die Tempelbesucher da zu sein.
Das Amt der Früchte der Göttin, der Metropolitinen ist in dem Momentanten Zustand der Kirche nahezu irrelevant. In elfischer Zeit waren dies die Vorsteher wichtiger Tempel, wie in Tie'Shianna oder Simyala in denen die heiligen Talismane des Kultes aufbewahrt wurden und auch
Gleichzeitig in der Organisation die Übergeordneten Instanzen für die Tempel ihrer Region.
Das Kirchenoberhaupt ist schließlich die angeblich von der Göttin selbst auf Lebenszeit bestimmte Blüte der Göttin.

DER NURTI-DIENST
Die Rituale zu Nurtis Ehren im Tempel, auf den Feldern oder in der Freien Natur sind von der Freude, die die Göttin spendet geprägt. Einen strengen Ablauf für einen Gottesdienst gibt es nicht, doch meist sind die Gottesdienste von viel Gesang und Tanz begleitet, bunte Blüten werden verstreut und Gemeinsam zur Muttergöttin gebetet.
Traditionellere Gottesdienste werden auf Asdharia gehalten, während andere Priester ihre Gottesdienste in ihrer Muttersprache halten und häufig vermischt sich das ganze auch, etwa zu Gottesdienste auf Garethi mit einzelnen Lieder in Asdharia.

RICHTUNGEN UND STRÖHMUNGEN
Die Kirche der Nurti ist Geprägt von der Tradition der Hochelfen aus den alten Überlieferungen, den Einflüssen aus der Glaubenswelt der Geoden die der Kirchengründer Aurtomral mitbrachte und dem zwölfgöttergläubigen Modernen Aventurien. Einig ist man sich darüber, das sich die Kirch im Vergleich zu früher gewandelt hat und nun auch für nicht Elfen offen steht, nicht einig ist man sich jedoch darüber, welchen Stellenwert die einzelnen Einflüsse und Wurzeln einnehmen sollten.
Die Traditionalisten berufen sich besonders stark auf die elfischen Traditionen und versuchen möglichst stark an die alten Zeiten anzuknüpfen. Sie sprechen ihre Gebete auf Asdharia, suchen stärker als die anderen Strömungen nach Hinterlassenschaften der Hochelfen und versuchen auch die modernen Elfen für die Kirche zu gewinnen.
Die Diener der Erde mit ihrem Zentrum in Broscal, bei dem Kirchenoberhaupt, das auch selbst dieser Strömung angehört. Sie verehren auch die Erdgeborenen, oder Giganten als Kinder der Nurti und sehen sie noch stärker als die anderen Strömungen als wiedergeborene Sumu. In ihren Gottesdiensten spielen die Elemente, allen voran der Humus eine bedeutende Rolle.
Die Gewandelten schließlich scharen sich um Ulembina Queseda oder Nha‘bianiel lässt-Freude-sprechen, die Vorsteherin des Nurtitempels in Alanfa. Sie bemühen sich am stärksten um ein Gutes Verhältnis zu den Kirchen der Zwölfgötter und eine
Verbindung der Glaubenswelten. So sehen sie Nurti auch nicht als wiedergeborene Sumu, sondern als eine Gigantin des Humus.
Die Strömungen sind jedoch dem stetem Wandel unterworfen und viele Geweihte rechnen sich nicht einer der Strömungen zu sondern gehen ihren eigenen Weg

KIRCHLICHE PERSÖHNLICHKEITEN
Der Bedeutendste Vertreter der Nurti-Kirche ist die Blüte der Göttin: Aurtomral groscho Andram oder auch Cyrnurdrion bringt-den-Wandel, das Erste Oberhaupt der neuen Kirche. Der ehemalige Geode aus der Strömung der Diener Sumus nahm an der Phileasson-Expedition Teil und wurde auf den Inseln im Nebel von Nurti erwählt und von Ammantillada geweiht und begründete nach der Expedition die neue Kirche.
Ulembina Queseda oder Nha‘bianie lässt-Freude-sprechen eine Frucht der Göttin und Vorsteherin des Al‘Anfahner Nurtitempels ist die Wichtigste Vertreterin der Gewandelten. Die Südaventurierin mit den dunklen Haaren und ihren Ohrringen mit dem Zeichen des Humus war eine der ersten neuen Geweihten der Kirche. Die ehemalige Apothekaria erhielt im Jahre 1011BF ihre Spätweihe und zog mit der Abordnung ihrer Kirche in die dritte Dämonenschlacht.
Ammantillada der Fruchtbringende ist eigentlich keine Persönlichkeit der Aventurischen Nurti-Kirche, da er auf den Inseln im Nebel weilt, doch er war es der die Primärliturgie von der Zeit des Unterganges der Hochelfen bis in die heutige Zeit bewahrt hat. Außerdem war er der Lehrmeister und Mentor Aurtomrals und hatte somit auch großen Einfluss auf die neue Kirche.

BEZIEHUNG ZU ANDEREN KIRCHEN UND GRUPPEN

Praioskirche:
Die Kirche des Praios akzeptiert die Nurtikirche, auch wenn sie manchen ihrer Elfischen Sitten kritisch gegenübersteht und ganz besonders dem Anspruch mancher Traditionalisten, Nurti sei als Göttermutter die oberste der Götter, so wie der großen Begeisterung für Magie.
Umgekehrt verhält es sich auch mit der Meinung der Nurtikirche über die Kirche des Praios.

Rondrakirche:
Die Kirche der Rondra hat nichts gegen die Nurtikirche, auch wenn sie mit ihrer pazifistischen Einstellung wenig anfangen kann.
Umgekehrt ist die Rondrkirche den Geweihten der Nurti zu Kriegerisch, nur einige Gewandelte sehen in ihr Nurtis Tochter Zerzal.

Efferdkirche:
Die Kirche des Efferd schenkt der Nurtikirche nur geringe Aufmerksamkeit, während besonders die Diener der Erde in Efferd einen Sohn Nurtis sehen.

Traviakirche:
Durch die Begebenheiten während der Phileasson-Expedition und der Tatsache, das in Broscla nicht nur das Hauptheiligtum der Nurti sondern auch der Tempel der Moha-Mission der Traviakirche steht, haben die beiden eine freundschaftliche beziehung.

Boronkirche:
Die Kirche des Puniner Ritus schert sich wenig um die Kirche der Nurti, da sie wenig mit den lebensfrohen Dienern der Fruchtbarkeitsgöttin anfangen können, umgekehrt steht die Kirche des Boron für die Nurtipriester für das Zerza.
Anders ist die beziehung zu der Kirche des Al‘Anfaner Ritus, nicht zuletzt da in Al‘Anfa der zweitbedeutendste Tempel der Nurtikirche steht. Die beiden Kirche bilden miteinander agierende Gegenpole und die Gewandelten betrachten Boron als den Vater von Zerzal.

Hesindekirche:
Die Kirche der Hesinde interessiert sich stark für das Wissen über die Hochelfen und die Vergangenheit die mit der Entstehung der Nurtikirche wieder ans Licht kamen.

Firunkirche:

Dir Kirche Firuns hat wenig Beachtung für die Weichlinge aus dem Süden übrig, umgekehrt interessieren sich nur die Diener der Erde für Firun, jedoch von allen Erdgeborenen am wenigsten.

Tsakirche:
Die Kirchen der Tsa und der Nurti blicken freudig auf ihre Gemeinsamkeiten und kommen meist gut miteinander aus.

Phexkirche:
Der einzige Konfliktpunkt mit der Phexkirche sind die Sterne, deren Licht die Nurtikirche im Sternenstein für sich beansprucht, da dies jedoch keiner der Hauptaspekte Nurtis ist, sind die Berührungspunkte der beiden Kirchen eher gering.

Perainekirche:
Die Kirche der Peraine betrachtet Nurti als eine Tochter Peraines, während zumindest die Diener der Erde Peraine als eine Tochter Nurtis betrachten. Abgesehen von diesem streit kommen die beiden Kirchen aber gut miteinander aus und verfolgen ähnliche Ziele.

Ingerimm- und Angroschkirche:
Die Kirche des Ingerimm beachtet die Kirche der Nurti wenig, konfliktpotenzial gibt es nur bei der Abstammung Simias und von der Nurtikiche interessieren sich wieder nur die Diener der Erde für Ingerimm.
Ganz anders sieht es mit der Kirche des Angrosch aus. Sie betrachten Kirchengründer und Oberhaupt Aurtomral groscho Andram als von Angrosch abgefallenen Zwerg, der seinen Vater verraten hat. Während dieser selbst seinem Vater nach wie vor Verehrung entgegen bringt und seiner Mutter dient.

Rahjakirche:
Die Kirche der Rahja ist nicht zu erfreut darüber, dass die Kirche der Nurti als Göttliche Freudenspenderin in Konkurrenz zur Herrin der Ekstase tritt, jedoch sind beide Kirchen auch um das Göttliche Gebot der Harmonie bemüht.

Elfen:
Bei vielen Elfen stößt die Nurtikirche
auf Ablehnung, steht sie doch für das,
was den Niedergang der Hochelfen
brachte und das Badoc. Nur in Almada gibt es einige Elfensippen, die nicht so stark von dem Untergang der Hochelfen betroffen warn und die Verehrung Nurtis noch nicht aufgegeben haben, diese stehen der Kirche durchaus aufgeschlossen gegenüber und auch unter den Auelfen gibt es solche die der Kirche positiv gegenüberstehen, bei Wald- und Firnelfen stößt sie jedoch nur auf Ablehnung, während sie bei den wenigen verbliebenen Wüstenelfen sehr willkommen ist.

Geoden:
Das Oberhaupt der Nurtikirche ist ein ehemaliger Geode, der seinem eigenen Glauben nach, nach wie vor der Mutter Sumu, in ihrer wiedergeborenen Gestalt als Nurti dient. Die Meinung der Geoden zur Kirche ist gespalten, einige wenige Geoden der Diener Sumus, die an eine wiedergeborene Sumu glauben stehen der Kirche zumindest positiv gegenüber, viele andere, vor allem der Herren der Erde, stehen der Kirche jedoch sehr kritisch gegenüber und halten besonders die Strömung der Diener der Erde für einen Irrglauben. Die Absolvierung der Seelenqueste während der Weihe steigert jedoch zumindest die Akzeptanz und verhinderte eine Verstoß.
Gelebter Wandel - die Geweihten der Nurti
SpoilerShow
Viele Nurti-Geweihte ziehen umher und verweilen nur selten für zu lange Zeit an einem Ort, unabhängig davon, ob sie in einem Tempel dienen oder der Bevölkerung zur Seite stehen. Das Wandern und wechseln der Aufgaben ist schließlich das Leben des Wandels. Und wohin sie auch kommen versuchen sie stets die Gaben Nurtis zu spenden, sei dies nun bei der Pflege der Kranken, oder der Verletzten nach einer Schlacht, bei der Arbeit auf den Feldern oder dem bringen von Freude an dunkle Orte und zu betrübten Gemütern.

AUSBILDUNG UND WEIHE
Ein festgelegtes Alter für den Beginn der Ausbildung existiert genauso wenig wie eine Vorschrift über deren Dauer. Die Angaben aus Zeiten der Hochelfen und auch die Erfahrungen des Kirchenoberhauptes und Gründers Aurtomral lassen sich schließlich nicht auf die Menschen, die den Großteil der neuen geweihten darstellen schlicht nicht übertragen, da deren Lebensspanne viel kürzer ist als die von Elfen und Zwergen, dafür fällt der Magische Teil der Ausbildung in den Meisten fällen weg. Darüber hinaus handelt es sich bei einem Großteil der Priester um Spätgeweihte, die von der Kirche gerne aufgenommen werden.
Die Novizen werden für mehrere Jahre im Tempel ausgebildet, bis ihre Lehrer der Meinung sind, dass sie bereit für die Weihe sind. Dann werden sie speziell auf die Weihe vorbereitet und zu einem hohen Geweihten gebracht, der sich mit ihnen in das innere des Tempels, oder einen nurtigefälligen Ort in der freien Natur zurück zieht. Dort meditieren sie gemeinsam und wenn sich der Novize als dem Dienst an der Göttin als würdig erweist so schließt sich an die Meditation gleich die Weihe an. Nach der Weihe nehmen sie oft einen neuen Weihenamen an, um den Wandel ihres Lebens zu symbolisieren, im weiteren Leben kommen häufig noch elfisch anmutende Beinamen hinzu.

TRACHT
Die Kleidung der Priesterschaft besteht in der Regel aus einem gelben Untergewand und einem grünen Überwurf und dazu einem Nurtiamulett das je nach Rang unterschiedlich aufwändig gestaltet ist. Bei der Kleidung wird auf einen ansprechenden Eindruck geachtet und sie ist oft Körperbetont, vor allem das Untergewand, der Überwurf dient dazu bei der Arbeit mit Kranken oder auf dem Feld den Schmutz ab zu halten. Es ist durchaus üblich, dass die Geweihten regelmäßig neue Kleider tragen, mit anderem Schnitt oder der Moden entsprechend und auch die Gelb- und Grüntöne der Kleidung sind nicht vorgeschrieben. Beliebt sind auch farbige Stickereien und bunte Zierränder und Muster. Auch die Frisur der Harre wird häufig geändert und die Haare gefärbt., sowie aus Blumen geflochtene Kränze in den Haaren getragen.

GEBOTE, VERBOTE UND IDEALE
Schütze das Leben, Steter Wandel, Freude, Harmonie, Missionierung, Achtung der Natur

MIRAKEL
Mirakel+/Leittalente: MU, IN, CH KO; Ausweichen; Selbstbeherrschung, Lehren,
Menschenkenntnis, Überzeugen, Anatomie,
Pflanzenkunde, Tierkunde
alle Heilkundetalente; dazu 2 aus folgender Liste: Ackerbau, Abrichten, Betören, Magiekunde, Singen, Tanzen, Stoffe Färben, Wildnisleben
Mirakel-: alle bewaffneten Kampftalente, Fleischer, Kriegskunst

LITURGIEN
Die unten genannten Liturgien sind grundsätzlich von Geweihten der Nurti aus Aventurien, elfischen Nurti Priestern auf den Inseln im Nebel und den Azarai der Nanurta aus Tharun, sofern der Schüler einen entsprechenden Lehrer findet, was durch die verschiedenen Globulen erschwert wird, und für würdig befunden wird (Meisterentscheid). Alle drei Kulte können ihre Liturgien theoretisch untereinander tauschen, es wird jedoch immer der eigene Liturgiekenntniswert verwendet. Die folgenden Liturgien stellen den Liturgienkanon der Aventurischen Nurti –Kirche dar, die Übereinstimmungen mit denen der elfischen Nurtikirche, aus der die aventurische ja hervorging sind sehr groß, die unterschiede in Tharun sind schon wesentlich größer.

Grad 0: Geburtssegen

Grad I: Eidsegen, Feuersegen, Frieden der Melodie, Funkeln der Sterne (Blendstrahl aus
Alveran), Gleichklang des Geistes, Glückssegen, Göttliches Zeichen, Grabsegen, Harmoniesegen, Heilsame Hingabe(Tharun), Heilungssegen, Hert‘Firs Ruhe (Schlaf des Gesegneten), Licht der Göttermutter, Märtyrersgen, Melaonës Blütensegen (Wundersame Blütenpracht), Objektsegen, Prophezeiung, Salrasa Segen(Therbuns Erkenntnis), Schutzsegen, Segen des Jungtiers (Kälbchensegen), Speisesegen, Spross der Erde, Tranksegen, Wandel der Haarpracht, Weisheitssegen

Grad II: Anrufung der Erdkraft, Blütenregen (Kirschblütenregen), Dienstbare Natur(Tharun), Elementwandlung, Gemeinschaft der Treuen Gefährten, Göttliche Verständigung, Handwerkssegen, Heiliger Befehl, Heiliges Liebesspiel, Herbeirufung der Naturgeister, Hert‘Schallas Werk(Tsas Segensreicher Neuanfang), Initiation, kleiner Giftbann, Objektweihe, Salrasas Schutz (Lohn der Unverzagten), Seelengefährte, Tierempathie, Träume der Gegenwart (Bishdariels Auge), Visionssuche, Wundsegen

Grad III: Aidhamos Erneuerung (Alte Schuppen), Borkenhaut (Eidechsenhaut), Eida amara'bha (Segen der Heiligen Noiona), Exkommunikation, Exorzismus, Fürbitten der wundersamen Genesung (Fürbitten des Heiligen Therbun), Großer Eidsegen, Großer Giftbann(Großer Speisesegen), Haut des Chamäleons (Verborgen wie de Neumond), Heilkraft des Bodens, Hert‘Galas Erntesegen, Hert‘Nurdas Saatsegen (Dreifacher Saatsegen), Licht der Sterne (Licht des Herrn; nur mit dem Sternenstein), Nurtis Heilsame Tränen, Samensegen, Sanyadriels Festgesang (Rahjas Fest der Freude), Seelenprüfung, Segen der jungen Nurti (Khablas Jugend), Segen der alten Nurti, Tiergestalt, Visionssuche, wunderbarer Geschlechterwandel

Grad IV: Gebadet in Sternenlicht (Daradors Bann der Schatten; nur mit dem Sternenstein), Göttliche Strafe, Indoktrination, Nurtis Lächeln, Nurtis wundersame Fruchtbarkeit (Tsas wundersame Fruchtbarkeit), Nurtis wundersame Rettung, Ordination, Reiches Land, Träume der Erinnerung (Kleine Liturgie des Heiligen Nemekath)

Grad V: Anathema, Elfenschöner Leib (Khablas Makeloser Leib; ohne die Grad VI Variante), Gleißendes Sternenlicht (Zerschmetternder Bannstrahl; nur mit dem Sternenstein), Konsekration, Kräftigung der Schwachen und Versehrten, Nurtis Heiliges Lebensgeschenk (Tsas Heiliges Lebensgeschenk), Nurtis Träne der Freude, Nurtis wundersame Erneuerung (Tsas wundersame Erneuerung), Samen der Nurti, Tränen der Wildnis, Weihe des Kultobjektes (Tharun): Weihe des Bandes der Freundschaft (Weihe des Bandes der Unterwerfung; Tharun)+ Weihe des Diadems der Gnade(Tharun)+ Weihe des Erntedolches(Tharun)+ Weihe der Goldnadel (Weihe der Purpurnadel, Tharun)+ Weihe des Ringes der Harmonie(Tharun)+ Weihe des Schleiers der Hingabe(Tharun)

Grad VI: Verkündung des Nurdra
NURTI-GEWEIHTE
SpoilerShow
Die Geweihten der Nurti ziehen oft als Missionare durch Ländliche Gebiete, oder begeben sich auf die Abenteuerliche Suche nach alten, halbverfallenen Heiligtümern und Tempeln ihrer Göttin die von den Hochelfen verlassen wurden.
Als Heiler helfen sie der Ansässigen Bevölkerung, doch wegen ihres Glaubens werden sie oft, wie Anhänger anderer Religionen, neben der zwölfgöttlichen Kirche als Außenseiter betrachtet. Doch lassen sie sich davon nicht unterkriegen, denn ihre Kirche befindet sich im Wandel und steht am Beginn neuer Größe, so zumindest die Hoffnung der Geweihten.
Die Geweihten unterziehen sich auch selbst immer wieder dem Wandel, sei es nun dass sie umherwandern und immer neue Gebiete besuchen, oder festgefahrene Verhaltensweisen an sich entdecken und diese zu bekämpfen versuchen.
Immer wieder zieht es sie jedoch in die freie Natur hinaus, wo sie die Ruhe und Abgeschiedenheit suchen, um in der Unberührten Schöpfung die Nähe ihrer Göttin zu spüren.
Die Nurti-Geweihten tragen für gewöhnlich ein Untergewand mit langen Ärmeln aus Gelbem Stoff und darüber ein grüner Überwurf, der manchmal eine Kapuze besitzt und dazu ein Nurti-Amulett an einer Kette um den Hals.
Zur Zeit der Hochelfen wurden alle Geweihten der Nurti auch in der Magie unterwiesen, doch die neuen Geweihten sind zumeist nicht Magiebegabt, wenn auch die Kirche gerne magiebegabte Novizen aufnehmen würde. Sollte dies einmal geschehen so wird der Novize in der Magie und dem Dienst an der Göttin unterwiesen, was jedoch ein Einzelfall währe.
Gerne nimmt die Kirch jedoch Magiebegabte auf, die dann eine Spätweihe erhalten und ihre Magie von nun an in den Dienst der Kirche stellen können.

GEBOTE, VERBOTE UND IDEALE
Routine ist den Geweihten ein Gräuel, mit Ausnahme von Dingen wie dem Morgengebet, dass jedoch weder eine Feste Stunde, noch einen Vorgeschriebenen Text hat. Gewalt wird, außer zur Selbstverteidigung Abgelehnt. Die Geweihten sind Verpflichtet alles Leben, soweit es ihnen möglich ist zu schützen.

Geweihte der Nurti (14 GP Zeitaufwendig)
Voraussetzungen: MU 12, CH 13, FF 11, KO 11
Modifikationen: SO 4-6, MR +1, +12 KaP (Geweiht schon eingerechnet)
Automatische Vor- und Nachteile: Geweiht (nicht alveranische Gottheit)/Moralkodex (8; Nurti-Kirche)
Empfohlene Vor- und Nachteile: Affinität zu Elementaren, Altersresistenz, Feenfreund, Gutaussehend, Halbzauberer, Nahrungsrestriktion, Weltfremd
Ungeeignete Vor- und Nachteile: Affinität (Dämonen), Begabung (Kampftalente), Kampfrausch, Blutrausch, Farbenblind, Jähzorn
Kampf: Raufen +1, Ringen +3
Körper: Selbstbeherrschung +3, Sinnesschärfe +1
Gesellschaft: Lehren +4, Menschenkenntnis +4 Überzeugen +4
Natur: Orientierung +1, Wildnisleben +3
Wissen: Anatomie +2, Geschichtswissen +4, Götter/Kulte +5, Magiekunde +2, Pflanzenkunde +5, Sagen/Legenden +5, Tierkunde +5
Sprachen: Sprache Kennen [Muttersprache] +3, Lesen/Schreiben [Muttersprache] +2 Sprache kennen [Asdharia ] +5, Sprache kennen [Isdira] +4, Lesen/Schreiben [Isdira/Asdharia] +5
Handwerk: Heilkunde Gift/Krankheiten/Wunden/Seele +5, eine anderes +4, die verbliebenen +3, Malen/Zeichnen, Ackerbau, Abrichten, Betören, Singen, Tanzen, Stoffe Färben oder Schneidern +3, ein anderes der drei +2, zwei der verbliebenen +1
Sonderfertigkeiten: Liturgiekenntnis (Nurti) +4, Karmalqueste
Lieturgien: (I) Geburtssegen, Eidsegen, Grabsegen, Heilungssegen, Schutzsegen, Weisheitssegen, Göttliches Zeichen, Objektsegen, Segen des Jungtiers, Speisesegen; (II) Initiation, Blütenregen; (III) Aidhamos Wandlung, Borkenhaut
Verbilligte Liturgien: (III) Haut des Chamäleons
Ausrüstung: gelbes Untergewand, grüner Überwurf, Nurti-Amulett, Wanderstab, Schultertasche, Heilkräuter, bunte Farben für Rituale

Gebote und ihre Auslegung:

Schütze das Leben: Das Leben ist das Geschenk der Lebensspenderin an uns und alle anderen Lebewesen. Dieses Gebot besteht aus zwei Hauptteilen. Der erste Teil besagt, dass du kein Leben mutwillig beenden sollst, weder zur Ernährung noch zur Verteidigung und sicherlich nicht im Angriff. Wenn du dich aber zur Wehr setzen musst, so versuche stets dies ohne zu töten zu tun und handle im Vertrauen auf die Göttin in eigener Verantwortung und nach eigener Entscheidung.
Der Zweite Teil dieses Gebotes verpflichtet dich, Leben, dass sich in Gefahr befindet zu helfen. Alle lebendigen Kreaturen sind zu Schützen, seien es Freunde oder Feinde. Du bist jedoch nicht verpflichtet, dein Leben im Austausch für ein anderes Wegzuwerfen, oder um jeden Preis Leben zu retten. Du bist verpflichtet ungläubige und auch Feinde zu Heilen, selbst dann wenn sie den Segen der gütigen Göttin nicht wünschen, doch du bist nicht verpflichtet den zu Heilen, der sobald er wieder Gesund ist großes Unheil Anrichten wird, wer also Drohungen Ausspricht, Rache schwört oder Kreaturen des Daza und der Niederhöllen. Beachte jedoch stets, irgendwann ist für jedes Leben die Zeit seines Zerzas gekommen.
Steter Wandel: So wie die Göttin sich fortlaufend wandelt, sollst auch du dich wandeln. Sei offen für neues und für Veränderungen. Durchbreche den Alltagstrott wo du kannst und folge auch im Göttinendienst nicht immer den selben Ritualen. Stillstand bedeutet eine Abkehr vom Kreislauf des Lebens, darum strebe nach Erneuerung, wann immer du kannst, denn die Göttin liebt den Wandel.
Freude: Erfreue dich an der Schöpfung und den kleinen und Großen Schönheiten der Welt. Genieße, was die Freudenspenderin uns zu gedacht hat und lass die gläubigen daran Teilhaben und erfülle ihre Herzen mit Freude und Unbeschwertheit.
Harmonie: Wahre dein Inneres Gleichgewicht und den Einklang mit deiner Umwelt, trage sie in deinem Herzen und trage sie nach außen an die gläubigen heran, um ein harmonisches Miteinander zu erreichen. Frieden und Handeln mit Rücksicht auf die Umgebung erfreuen die Göttin und wer harmonisch lebt, der wird auch froh leben.
Missionierung: Die Zahl der Gläubigen unserer Göttin ist gering. Trage ihr Wort auf deinen Lippen in die Welt hinaus und Zeige den Geschöpfen ihre Gaben. Doch dräng niemandem deinen Glauben auf und verteile den Segen der Göttin an alle die ihn annehmen, auch wenn die den Glauben verschmähen.
Achtung der Natur: Die freie Natur ist ein Geschenk Nurtis, das geachtet werden soll. Zerstöre niemals Mutwillig einen Teil der Natur. Nutze nur so viel Land wie du benötigst, und auch nur auf Nurti gefällige Weise, als Äcker oder Gärten. Pflege Land, das dir gegeben wurde, ein ungepflegter Garten oder ein Verkommenes Feld sind der Gebenden Göttin ein Graus. Doch sei Nachsichtig bei der Pflege, versetze Unkräuter wo möglich und gib ihnen einen Platz in deinem Garten, reiße sie nicht ohne bedacht heraus. Auch Wohnen sollst du im Einklang mit der Natur, Häuser aus Stein und zu diesem zweck getötetem Holz sind ein Vergehen. Und fördere das Wachstum der Natur, wo du auf Ödnis, Brache und Wüstenei stößt sollst du danach streben sie Aufzuforsten und wieder mit lebendigem Humus zu füllen.
Kinder der Muttergöttin
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Das Leben:
Ein jedes Lebewesen ist ein Kind der Nurti, den sie ist die Lebensspenderin, die ihnen allen das Leben schenkte. Dennoch sollen hier nur ihre Göttlichen Kinder Erwähnung finden.

Zerzal:
Wo die Mutter Nurti das Leben schenkt und Alles wachsen lässt, da ist Zerzal der Gegenpol,Sie nimmt und bringt den Tod, sobald die Zeit
gekommen ist. Neben dem Tod ist auch noch der Kampf ihr gebiet, denn sie verteidigt die Schöpfung ihrer Mutter. Als Bringerin des Endes
Ist Zerzal drüber hinaus die Göttin der Jagd.Die Gewandelten betrachten sie als eine Tochter Nurti und Borons, die manche auch noch mit
Marbo gleichsetzen, andere Geweihte glauben in ihr die Sturmherrin Rondra zu erkennen.

Orima:
Orima ist die Hüterin des Schicksals. Da sie blind ist verteilt sie nach Zufall Freude und Leid unter die Geschöpfe ihrer Mutter, in der einen Hand trägt sie ein Füllhorn aus dem sie Glück verteilt und in der Anderen Hand ein Schwert mit dem sie das Leid verteilt.

Efferd:
Der stürmische Gott Efferd ist Herr über die Elemente Wasser und Luft. Bekannt ist er für seine Launen und für das bringen von stürmen. Er wird als Erdgeborener hauptsächlich von den Dienern der Erde zu den Kindern Nurtis gezählt.

Firun:
Der Grimme Gevatter ist Gott der Gott des Elementes Eis und Herr über Schnee und Eis, als solcher ist er auch der Bringer und Herr des Winters. Als Erdgeborener wird auch er hauptsächlich von den Dienern der Erde zu den Kindern Nurtis gezählt.

Angrosch:
Angrosch, oder Ingerimm wie er bei den Menschen heißt, ist Herr über die Elemente Erz und Feuer, sowie Schirmherr über die Schmiedekunst. Den Zwergen gilt er als höchster der Götter und ihr Vater. Auch er wird als Erdgeborener hauptsächlich von den Dienern der Erde zu den indern Nurtis gezählt.

Peraine:
Peraine ist die Göttin des Elementes Humus und Teilt sich viele Aspekte mit ihrer Mutter. So gilt sie den Menschen als Göttin der Heilkunst und des Ackerbaus. Als Erdgeborene wird sie hauptsächlich von den Dienern der Erde zu den Kindern Nurtis gezählt, während ihre Kirche häufig Nurti als eine Tochter Peraines betrachtet.

Prdrax:
Prdrax, Pyr, oder Pyrdacor wie ihn die Menschen nennen hatte einst die Wacht über die Elemente Wasser, Feuer, Luft, Humus und Erz bertragen bekommen, sowie die Schirmherrschaft über die Magie. Jedoch wurde er von Gier befallen und wandte sich gegen die anderen Götter. Zuerst verlor er die Macht über das Element Erz, durch Brandan Sohn des Brodosch, den ersten Geoden und seinen Pakt mit dem Elemtarherren des Erzes. Später wurde er dann gänzlich geschlagen.

Satyra:
Als Satuaria gilt sie den Hexen als bedeutendste Göttin. Gefühle und starke Emotionen sind ihr Gebiet. Die Eigeborene ist eine der beiden Jüngsten Töchter Nurtis und wird als Erdgeborene hauptsächlich von den Dienern der Erde zu den Kindern Nurtis gezählt.

Tsa:
Die Schwester von Satyra ist stets unbeschwert und der Frieden ist ihr Heilig. Sie ist von Kindlichem Gemüt und Bunte Farben erfreuen sie. Wie ihre Schwester wird sie als Erdgeborene hauptsächlich von den Dienern der Erde zu den Kindern Nurtis gezählt.

Simia:
Simia, auch Simia der-aus-dem-Licht-trat, ist der Jüngste Sohn Nurtis, er ist der Herr der Künste und Schöpfer vielerlei Wunderwerke. Sein Blick ist immer an den Horizont gerichtet, mit dem schweifenden Geist stets neues erdenkend.

Tsa:
Die Schwester von Satyra ist stets unbeschwert und der Frieden ist ihr Heilig. Sie ist von Kindlichem Gemüt und Bunte Farben erfreuen sie.
Alverniare, Gefolge und Heilige der Lebensspenderin
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Hert‘Nurda:
In jedem Frühjahr zieht Hert‘Nurda durch die Wälder, den Frühling in seinem Gefolge. Der Schnee Schmilzt wo er Schreitet, Blumen sprießen, Vögel Zwitschern und die Natur erwacht.
Hert‘Nurda ist der Hirsch des frühlings. Als treuer Diener Nurtis ist er es, der Nach der Ruhe des Winters ist er es der über das Erwachen und ergrünen der Natur wacht, doch auch das aufkommen der Liebe und Sexueller Triebe im Frühling steht unter seinem Schutz.

Hert‘Schalla:
Hert‘Schalla ist der Hirsch des Sommers. Als treuer Diener Nurtis ist er es, der im Sommer über das Wachsen und Gedeihen wacht. Auch ist seine Zeit des Jahres, die in der Gearbeitet wird und so ist er der Patron der Nurtigefälligen Arbeit, der Feldarbeit, aber auch der Heilkunst.

Hert‘Gala:
Hert‘Gala ist der Hirsch des Herbstes. Als treuer Diener Nurtis ist er es, der über die Ernte der Früchte des Feldes Wacht. Doch er behütet nicht nur die Ernte, sondern auch über deren Genuss und somit ist er der Herr der Feste und Feiern.

Hert‘Fir:
Hert‘Fir ist der Hirsch des Winters. Als treuer Diener Nurtis ist er es, der über den Schlaf der Natur wacht. Er behütet pflanzen und Tiere während sie sich erholen, damit sie im nächsten Frühling wieder gestärkt erwachen können.

Hert‘Laerka:
Hert‘Laerka ist der Herr der Hirsche. Sein Fell ist weiß und als der Treueste Diener Nurtis ist er es, auf dem sie reitend durch die Welt zieht.

Die Nanjas:
Die Nanajs sind die mysteriösen Dienerinnen der Nurti. Ihre Erscheinung ist die bezaubernder junger Frauen, deren volle Brüste und anmutige Huften Fruchtbarkeit und lustvolle Leidenschaft verheißen. Die fein geschnittenen Gesichter werden oft von Ohren eingerahmt, die in sanften oder überlangen Spitzen auslaufen. Ihre katzenhaften Augen strahlen meist in wasserblauer, blattgrüner oder erdbrauner Farbe. Ihre Haare sind meist Goldblond aber einige Nanja wechseln die Haarfarbe wie das Laub der Blätter, tragen lebende Kornähren, Blätter oder Blüten in die Haare geflochten. So können die Haare der Nanja auch weinrot und oder hellblau erscheinen. Oft sind die Haare die einzige Kleidung einer Nanja, einige tragen jedoch auch geformtes Blattwerk, Spinnweben oder prachtvolle Kleider. Alle Nanajs beherrschen mächtige Magie, mit der sie mit der lebenden Natur verbunden sind und jede Wunde und Krankheit zu heilen vermögen

Aidhamo:
Aidhamo, der Schillernde Schmetterling, ist Hüter des Wandels und Sinnbild der Wiedergeburt. Mag er auch unsterblich sein, so ist es sein, für einen Schmetterling riesiger Körper nicht, immer wenn sein Körper stirbt, verpuppt er sich und entschlüpft ihm später erneut. Nach jeder Wiedergeburt ist seine Gestalt anders als zuvor, denn wie der Wandel, über den er wacht, ist auch er stetem Wandel unterworfen. Doch ist er stets von überwältigender Schönheit und unvorstellbarer Farbenpracht.

Salrasa vollbringt-das-nurda:

Die Heilige Salrasa vollbringt-das-nurda war die Schwester der von Rhamera atmet-das-zerza, die zusammen die Zewillingskriegerinnen genannt wurden lebte vor über siebentausend Jahren und Kämpfte gegen die Horden des Daza. Wo ihre Schwester Rhamera im Namen Zerzals den Feinden Tod brachte da sorgte sich Salrasa um die im Kampf verletzten und schützte die Unschuldigen. Salsara ist die Schutzherrin des Kampfes gegen Krankheiten und wird für Schutz in Finsternis und Gefahr angerufen, auch die Heilung von im Kampf verletzten ist ihre Aufgabe. Der in Hochelfischer Zeit bestehende Orden der Zwillingskriegerinnen der von Geweihten der Nurti und der Zerzal gebildet wurde war ihr und ihrer Schwester gewidmet.

Sanyadriel tantz-im-Lichte:
Der Heilige Sanyadriel tantz-im-Lichte ist der Behüter von Freude und Liebe. Der Elf aus dem Süden des Hochelfischen Reiches war dafür bekannt immer guter Laune zu sein und selbst als er von den Horden des Daza getötet wurde soll er noch ein Lächeln auf den Lippen gehabt haben, den die Finsternis konnte die Freude in seinem Herzen nicht brechen.

Melaonë lässt-die-Natur-erblühen:
Die Heilige Melaonë lässt-die-Natur-erblühen hatte eine Affinität zum Element Humus wie es nur wenige haben und war eine Überragende Humus-Elementaristin aus Simyala. Sie steht für Beginn und Humus und ist die Schutzherrin des Ackerbaus und der Schwangerschaft. Sie betreute eine große Zahl von im Kampf gegen das Daza schwer verwundeten und Pflegte ihre wunden. Doch die Horden des Daza überwanden die Verteidiger und so stand sie alleine zwischen den grausamen Feinden und den ihr anvertrauten Verwundeten. Mit ihrer Magie lies sie eine Dornenhecke um das Lazarett wachsen, so dass die Feinde nicht zu ihnen hindurchdringen konnten. Nurti sandte ihr ihre Heilsamen Tränen und so konnte sie die verwundeten Heilen und die genesenen Krieger überwandten die Diener des Daza.
Heilige Talismane und Gesegnete Orte
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Die Tränen der Nurti:
Die Tränen der Nurti sind eine Gruppe von Artefakten und Talismanen, die uns von Nurti gegeben wurden. Einige sind karmaler Natur und können von den Geweihten gerufen werden, andere sind magischen Ursprungs und andere sowohl karmal als auch magisch.

Die Freudenträne:
Die Freudenträne ist ein großer, bunter Achat, der in Form eines großen Wassertropfens geschliffen ist. Dieser Talisman unserer Kirche vermag Freude in die Herzen derer zu tragen, die ihn erblicken dürfen und Harmonie unter ihnen zu spenden. Mit der Liturgie Nurtis Tränen der Freude, kann ein Geweihter die Träne herbeirufen, um Frieden zu Stiften, oder ein Fest zu segnen, den wo immer die Freudenträne Hingetragen wird, wird ein Freudenfest gefeiert. Die Freudenträne wird, nachdem sie wieder gefunden wurde, im Tempel von Al‘Anfa aufbewahrt.

Die Träne der Wildnis:
Dieser fast Kopf große Malachit, der sich auf einem Knorrigen Staab aus Steineiche befindet, ist der wohl älteste Talisman unserer Kirche, dessen Herkunft heute vergessen ist. Er spiegelt die Wilde ungebändigte Seite des Humus, über den unsere Herrin gebietet wieder. Mittels der Liturgie Tränen der Wildnis herbeigerufen, kann die Träne benutzt werden, um das Wachsende Leben in der Umgebung zu stärken, denn dort
wo sie in den Boden gerammt wird, wird das leben wild und schnell aus ihm hervorbrechen.

Die Heilsamen Tränen:
Als Heilsame Tränen werden insgesamt vier Talismane bezeichnet, die es einem Heiler ermöglichen auch schwerste Wunden und Krankheiten zu versorgen, darüber hinaus geht auch noch von den Artefakten selbst Heilende Wirkung aus. Die Schmerzensträne, ein roter Achat, in einem Silbernen Ring, stärkt die Fähigkeiten im versorgen von Wunden und trägt einen Balsam in sich. Die Giftträne, ein Gelber Achat in einem Amulett, stärkt die Fähigkeit im Neutralisieren von Giften und trägt einen Klarum purum. Die Fieberträne, ein violetter Achat an einem Silbernen Armband, stärkt die Fähigkeit im bekämpfen von Krankheiten und trägt einen Kräfte der Natur. Die Seelenträne, ein blauer Achat auf einem Diadem, stärkt die Fähigkeit in er Behandlung von Seelischer Beschwer und trägt einen Ängste Lindern. Alle vier Talismane sind etwa Faustgroße Edelsteine, die mittels der Liturgie Nurtis Heilsame Tränen herbeigerufen werden können und im Tempel zu Broscal aufbewahrt werden.

Weitere Tränen:
Darüber hinaus gibt es noch weitere Tränen der Nurti, magischer und oder karmaler Natur, wie zum Beispiel diejenige die den Weg zum Himmelsturm weist, die jedoch nicht herbeigerufen werden können und somit nur von Lokaler Bedeutung sind.
Desweiteren können mit den Liturgien WEIHE DES BANDES DER FREUNDSCHAFT, WEIHE DES DIADEMS DER GNADE, WEIHE DES ERNTEDOLCHES, WEIHE DER GOLDNADEL, WEIHE DES RINGS DER HARMONIE und WEIHE DES SCHLEIERS DER HINGABE karmale Artefakte erschaffen werden, die auch oft als Nurtitränen bezeichnet werden. Bei diesen ist es üblich die Liturgie auf einen in runde form geschliffenen Edelstein (Achate, Smaragde, Malachit, grüne Jade) zusprechen, der dann zur Nurtiträne wird und diesen in den Gegenstand einzusetzen.

Der Sternenstein:
Der Sternstein, wurde von allen Königen der Elfen getragen und einst von Nurti selbst Simia-der-aus-dem-Licht-trat übergeben, der ihn in seiner Kristallenen Krone trug. Er war von solch gewaltiger Magie erfüllt, dass sein Lichtschein die Sphären durchdrang und bis zu den Dämonen schien,die sein Licht beneideten.

Der Kessel der Cammalan:
Der Kessel der Cammalan ist das Wohl nächtigste Artefakt der Göttin-die-gibt, Denn mit diesem Kessel der Urkräfte ist es möglich die Toten Selbst wieder ins Leben zurück zu Holen. Lange zeit befand er sich auf den Inseln im Nebel, im Nurti Tempel der Stadt Gwandual, bis er vom Schlangenkönig, einem Skrechu-Zauberer, gestohlen wurde.

Die Quelle der Nurti:
Auf einer fernen, nebelumwobenen Insel im Nördlichen Meer der sieben Winde Liegt der legende nach die Quelle der Nurti. Die Quelle der Nurti ist eine Quelle des Lebens, mit unvorstellbarer Macht. Doch wie die Legende berichtigt bemächtigte sich Zeolith-mit-der-schöpfenden-Hand der Quelle und missbrauchte ihre macht zur Erschaffung von Spinnen-Chimären mit denen er noch heute über die verschollene Insel herrschen soll.

Das Erdheiligtum bei Broscal:
Bei der Jungen Stadt Broscal, im Regen Gebirge befindet sich ein unserer Herrin gewidmetes Erdheiligtum. Es handelt sich um einen Steinkreis, in dessen Mitte ein Baum wächst, der aus dem letzten Nurti Samen, der von Aurtomral Cyrnurdrion, aus den Ruinen Tie'Shiannas selbst, ins Regengebirge gebracht wurde, gewachsen ist. In dem Baum wohnt der elementarer Meister des Humus Muutuan und unweit davon ruht der Humusdrache Elurakor.

Die Statuen der Nurti:
In jedem Tempel und Schrein und an jedem Heiligtum steht eine der Statuen der Nurti. Diese Statuen verändern ständig ihr Äußeres, das Gewand ist mal so freizügig wie das einer Rahja-Geweihten, mal ist es knöchellang. Ihre Gesichtszüge zeigen abwechselnd alle Lebensalter. Selbst der Stein (oder das Holz, …), in den die Statue gehauen wurde, wechselt laufend die Farbe und unterstreicht damit noch die schillernde Vielgestaltigkeit der Figur. Erzieht wird dieser Effekt mit dem SCHILLERNDE VIELGESTALTIGKEIT DES STANDBILDES, der der Kirche bekannt ist aber aufgrund der Tatsache, das die meisten geweihten keine Zauberer sind, oft nicht verfügbar. Aktuell werden alle Statuen vom Kirchenoberhaupt Aurtomral bringt-den-Wandel in Broscal verzaubert und dann in einem festlichen Zug zu ihrem Ziel getragen.

Der Tempel des immerwährenden Wandels:
Ebenfalls in Broscal liegt der Haupttempel der Nurti in Aventurien, der Tempel des immerwährenden Wandels. Ein großer Bau, dessen Wände und Decke von großen Dschungelriesen gebildet wird und dessen Boden von Mosaiken bedeckt ist die von Dschinnen erschaffen wurden. Im Allerheiligsten, vor der Statue der Nurti werden die Heilsamen Tränen aufbewahrt. Das Becken der Reinigung wird von einer Quelle mit frischem Bergwasser gespeist. Umgeben ist der Tempel von einem Blumengarten in dem Unzählige Bunte Schmetterlinge umherflattern und in dem er geöffnete Blüten zu sehen sind.


Der Tempel der göttlichen Freude:
Der Nurti Tempel in Al‘Anfa, wird von Nha‘bianiel lässt-Freude-sprechen geführt und beherbergt die Freudenträne. Der Tempel ist deutlich kleiner als der in Broscal und seine Säulen und Wände sind aus Marmor errichtet, nur sein Dach wird von Blättern gebildet. Im Inneren des Tempels befindet sich auch ein Schrein der Zerzal als Tochter Borons.

Weitere Tempel und Schreine:
Noch existieren nicht viele Tempel und Schreine der Göttin. Ein weiterer Tempel steht in Mengbilla , Schreine in Mirham, Port Corrad und Drol, sowie ein alter Wieder geweihter Schrein in Almada, jedoch fern der Zivilisation.
Geschichte der Kirche
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Die Offenbahrung im Fruchtbarkeitslied und die Frühzeit der Kirche:
Als die Hochelfen noch jung waren und ihr Reich in der Blüte stand, da offenbarte sich Nurti im Fruchtbarkeitslied ihrer Tochter Orima verkündet-die-Wahrheit als sie alleine durch die Natur streifte. Der Wind rauschte melodisch in den Bäumen, die Vögel zwitscherten, die Blumen klangen hell und von den Tieren des Waldes erhob sich ein Gesang. Mit diesem Lied kam Orima zu den Hochelfen und so gleich folgten sie ihr zum Ort der Offenbarung. Dort lag immer noch ein Lied in der Luft und ein Weißer Hirsch, mit Namen Hert‘Laerka, der sie in den Lehren Nurtis unterwies und so die Kirche der Nurti begründete.
Etwa zur selben Zeit überreichte sie ihrem auf Dere wandelnden Sohn Simia-der-aus-dem-Lichte trat den Sternenstein und bestimmte ihn zum ersten Hochkönig der Elfen.

Die Kirche zur Zeit der Hochelfen:
Die Kirche der Nurti entwickelte sich zu einer Großen Kirche im Reich der Hochelfen, der in allen großen Städten prächtige Tempel errichtet wurden. Nurti übergab den Hochelfen ihre Talismane und die Elfen schufen mit ihrer Magie weitere Nurtitränen.

Der Fall der Hochelfen und die Zeit des Schweigens:
Doch es kam die Zeit, da die Mächte des Daza die Kultur der Hochelfen Zerstörten, ihre Städte in Aventurien Wurden geschleift, die Tempel der
Nurti zerstört und ihre Priester Getötet. Nur auf den Inseln im Nebel gab es noch einige überlebende, von denen Ammantillada, der Fruchtbringende als einziger bis In die Gegenwart überdauert hat.

Die Phileasson-Expedition und der Neubeginn:
Nach Jahrtausenden keimte neue Hoffnung für die Kirche der Nurti. Von einer Vision, in der er ein mit Pflanzen überwachsenes Drachenboot sah und den Auftrag erhielt nach Thorwal zu gehen, getrieben schloss sich der Geode und Diener Sums Aurtomral groscho Andram der Mannschaft von Phileasson an und nahm an der Wettfahrt teil. Durch seinen freund Imrahyon Herbstträumer wurde er auf die Lebenswelt der Elfen aufmerksam gemacht, im Ewigen Eis und dem Himmelsturm hatte er den ersten Kontakt mit den alten Elfengöttern. In den Ruinen von Tie'Shianna erhielt er von den Beni Geraut Schie die letzten Nurtisamen. Auf dem Zug durch die Wüste erhielt er die Bettler am leben und gewann sie für seinen glauben an die Göttliche Mutter, die er noch unter dem Namen Sumu verehrte. In Broscal im Regengebirge errichtete er mit einem Nurtisamen das Erdheiligtum. Auf den Inseln im Nebel traf er auf Ammantillada, der ihn in den Kult der Nurti einweihte und in einem alten Tempel auf einer einsamen Dschungelinsel wurde Aurtomral von der Göttin auf die Probe gestellt. Bei der Prüfung erschienen ihm die hirschgestaltigen Alveraniare der Göttin und er konnte seiner verlorenen Zwillingsseele den Frieden schenken in dem er ihr durch Nurti zur Wiedergeburt verhalf und so seine Seelenqueste abschließen. Von da an war er ein Priester der Nurti, die er als wiedergeborene Sumu erkannte. Mit dem Kessel der Cammalan führte er zusammen mit seinen Gefährten, noch auf den Inseln im Nebel das alte Ritual der Erweckung durch, doch der Kessel wurde danach wieder verloren.
So wurde durch die Expedition des Phileasson durch die Unterstützung der Zwölfgötter und der alten Elfengötter, vor allem Orima und Nurti der Hochkönig der Elfen Fenvarien vom-Licht-gestreift und die Kirche der Nurti neu begründet.
Im Herbst 1009BF gelangt Phileasson zusammen mit einigen Gefährten durch Sphärenrisse in der Gegend von Nadoret in eine Globule, die Tie'Shianna zum Zeitpunkt des Unterganges nachempfunden ist. Von dort rettet er im Auftrag Fenvariens dessen Tochter, die Prinzessin Amariel und auch der Sternenstein wird geborgen.
Am 20.Ingerimm 1010BF traf sich Fenvarien mit Phileasson und Niamh Goldhaar in Riva, auch Amantillada war nach Avneturien zurück
gekehrt, um sich ein letztes mal mit Aurtomral, der ebenfalls nach Riva gekommen war, zu treffen und dessen Ausbildung zu vollenden. Nach der Abreise Fenvariens, trennen sich die Wege der neuen
Aventurischen Nurtikirche und der von Amantillada auf den Inseln im Nebel wieder aufgebauten elfischen Nurtikirche.

Die Anerkennung der Kirche und die Borbaradkriese:
Aurtomral hatte sich nach Broscal zurück gezogen und von dort aus die Kirche aufgebaut, wobei er die Elfische Überlieferung mit Elementen seiner Geodischen Glaubenswelt verband. Von den Kirchen der Zwölfgötter wurde die junge Nurtikirche zunächst nur Geduldet. Sie war aus der Phileasson-Expedition hervorgegangen, an der die Zwölfgötter ganz erheblich beteiligt waren was diese Akzeptanz ganz erheblich förderte, des weiteren war sie aus der ein oder anderen Überlieferung nicht unbekannt, so wurde ihr zusammen mit den Göttinnen Tsa, Peraine und Satuaria die Erschaffung der Dreizehn Kessel der Urkräfte zugeschrieben.
1018 und 1019BF beteiligt sich die neue Kirche an der Bekämpfung der Roten Keuche in der Mark Drol und richtet dort einen Schrein der Nurti ein.
Im Jahr 1021BF zieht das Kirchenoberhaupt Aurtomral mit einem Großteil der Geweihten der Nurtikirche in die Dritte Dämonenschlacht an der Trollpforte und rettet im Licht des Sternensteins mit den Heilsamen Tränen unzählige Leben.Die Nurtikirche wird daraufhin offiziell von den Zwölfgöttlichen Kirchen anerkannt, wobei sie meist als Tochter der Peraine betrachtet wird, gelegentlich jedoch auch als Schwester der Tsa. In Al‘Anfa wird kurze Zeit später der Erste Tempel nach Broscal errichtet und wenig später zum Aufbewahrungsort der Freudenträne.
Liturgien der Hüterin des Kreislaufes
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HEILKRAFT DES BODENS
Grad: III Ziel: ZZ
Reichweite: Berührung
Art: Speziell
Herkunft: Nurti, Peraine (Nordaventurien)
Ritualdauer: Andacht (etwa eine halbe Stunde)
Wirkungsdauer: LkP* Stunden
Symbole, Gesten, Gebete: Der Geweihte beigebt sich in die Mitte des zu segnenden Ortes, wie etwa eine Lichtung im Wald und spricht ein kurzes Gebet. Dann um schreitet er weiter betend die Zone, während er reine Erde oder Blüten am Rand verstreut.
Auswirkung: Die so gesegnete Zone, die ein Nurti gefälliger Ort sein muss, gilt während der Wirkungsdauer als einfach geweihter Boden. Zusätzlich geht von ihr eine starke Heilkraft aus. Pro Stunde ruhenden Aufenthaltes wird 1 LeP geheilt, KO Proben zur Wundheilung sind um LkP*/2 erleichtert und für je 7 zurückgewonnene LeP heilt eine Wunde vollständig.
Varianten:
Grad V:
(Nurti) Mit der separat zu erlernenden Variante HEILIGE LICHTUNG erhöht sich die Wirkungsdauer auf LkP* Tage und sogar auf permanent, wenn es der Gottheit zusagt. Die Heilungswirkung sinkt auf 1W6+LkP*/3 Punkte einer beliebigen Ausformung des Sikaryan (also entweder LeP, AsP oder Skaryan selbst), auch aufteilbar, pro Tag.
Anmerkungen: Während HEILKRAFT DES BODENS vor allem zum Einsatz kommt, wenn viele verletzte zu versorgen sind, was normalerweise noch durch andere Liturgien, oder Heilkunst unterstützt wird, wird HEILIGE LICHTUNG häufig zur Weihe von Schreinen oder kleinen Heiligtümern in Wäldern oder an Quellen verwendet.

HERBEIRUFUNG DER NATURGEISTER
Grad: II Ziel: Z
Reichweite: Sicht
Art: Speziell
Herkunft: Nurti
Ritualdauer: Andacht (etwa eine halbe Stunde)
Wirkungsdauer: Augenblicklich, nach Willen des Gerufenen Wesens
Symbole, Gesten, Gebete: Der Geweihte Legt seine Hände auf den Baum/den Ort an dem er den Naturgeist rufen möchte und bittet seine Göttin darum, ihm einen ihrer Diener zu senden.
Auswirkung: Es erscheint ein niederer Naturgeist, also zum Beispiel ein Elementarer Diener des Humus, eine Ladifaahri, eine Si’ianna, ein kleiner Biestinger, ein Tiergeist, etc. nach Meisterentscheid. Wie lange das Gerufene Wesen verbleibt und was es für den Geweihten zu tun bereit ist, liegt im Ermessen des Wesens und damit des Meisters, wobei die LkW* als Richtlinie Gelten können und die Vorteile Feenfreund und Affinität zu Elementaren zum Tragen kommen.
Varianten:
Grad III:
Auf diesem Grad erscheint ein mächtigerer Naturgeist, beispielsweise ein Dschinn des Humus, eine Dryade, ein Satyr, ein Faun, ein Levschije, ein großer Biestinger, etc.
Grad IV: Auf diesem Grad erscheint ein sehr mächtiger Naturgeist, wie ein Elementarer Meister des Humus, eine Nanja, etc.
Anmerkungen: Diese Liturgie ist nur in der freien, unberührten Natur möglich, beeinflusste Natur gibt Erschwernisse nach Meisterentscheid, bis hin zur völligen Unmöglichkeit in Städten. Was für ein Wesen erscheint ist ebenfalls Meisterentscheid und hängt vom Ort ab.

HERT‘GALAS ERNTESEGEN
Grad: III Ziel: ZZ
Reichweite: Sicht
Art: Speziell
Herkunft: Nurti, Peraine; PERAINES ERNTESEGEN (Peraine)
Ritualdauer: Andacht (etwa eine Halbe Stunde)
Wirkungsdauer: permanent
Symbole, Gesten, Gebete: Der Geweihte der Nurti schreitet über die Felder und streicht mit seinen Händen über die Früchte des Feldes, während er Hert‘Gala bittet, die Ernte unter seinen Schutz zu stellen.
Auswirkung: Der Erntesegen soll für ein gutes gelingen einer Reichhaltigen Ernte sorgen. Die Reifen Pflanzen sind vor Regen, Hagel, Schnee und Überschwemm-ungen geschützt, bis die Ernte abgeschlossen ist, dann sind die Felder wieder sich selbst überlassen und können dem entsprechend auch Schaden nehmen.
Hexenflüche wie Kornfäule, dämonisches Wirken oder andere Schadenswirkungen, werden abgeschwächt und gegebenenfalls um LkP*+5 gesenkt. Zusätzlich sind Proben für den Erntevorgang um LkP*/2 + 5 erleichtert.

LICHT DER GÖTTERMUTTER
Grad: I Ziel: G
Reichweite: selbst
Art: Speziell
Herkunft: Nurti
Ritualdauer: Andacht (etwa eine halbe Stunde), in Notsituationen Stoßgebet 2 Aktionen
Wirkungsdauer: bis zur Nutzung, maximal LkW* Stunden
Symbole, Gesten, Gebete: Die Nurtigeweihte erbittet von der Göttin, den Sternenstein, um seine macht zu nutzen.
Auswirkung: Durch diese Liturgie ruft die Geweihten den Sternenstein, einen der heiligsten Talismane der Nurtikirche und Insignie der Hochkönige der Elfen. Vom Sternenstein geht ein Leuchten aus, mit dem jedoch nichts beleuchtet werden kann. Etwaige Auswirkungen der Liturgie sind Meisterentscheid, können jedoch stärkeres z.B. ein stärkeres Leuchten sein. Dem Geweihten steht der Sternenstein nun für weitere Liturgien zur Verfügung, die er nur mit seiner Macht wirken kann. Diese sind: LICHT DER STERNE, GEBADET IN STERNENLICHT,NURTIS WUNDERSAME RETTUNG, GLEISENDES STERNENLICHT
Anmerkungen: Der Sternenstein ist ein Talisman der Nurtikirche. Er erscheint nur, wenn der Hochkönig der Elfen in gerade nicht benötigt. Eventuelle magische Auswirkungen des Steines (Fokus für Hochelfische Traummagie) oder der Neid von Dämonen sind ebenfalls Meisterentscheid.

NURTIS HEILSAME TRÄNEN
Grad: III Ziel: P
Reichweite: Selbst
Art:
Speziell
Herkunft: Nurti, Peraine (PERAINES HEILKRAFT)
Ritualdauer: Andacht (etwa eine halbe Stunde)
Wirkungsdauer: Bis der Patienten versorgt und wieder Gesund ist, oder maximal LkP* Tage
Symbole, Gesten, Gebete: Die Nurtigeweihte erbittet von der Göttin, in gemeinsamem Gebet mit dem/Den Patienten eine ihrer Heilsamen Tränen und widmet sich nach ihrem Erscheinen der Heilung.
Auswirkung: Je nach Wunsch der Geweihten erscheint eine der vier Heilsamen Tränen, diese erhöht jeweils eine der Heilkunden (Wunden, Krankheiten, Gifte, Seele) des Gesegneten um LkP*+5.
Nach Meisterentscheid können so auch stärkere Heilungen vollbracht werden, wie die Heilung von Unheilbaren Krankheiten, das Narbenlose verschließen von Wunden, dass retten von im Sterben Liegenden, etc. . Desweiteren sind sämtliche Heilsamen Tränen nicht nur karmale Talismane, sondern auch Magische Artefakte, die einen Zauber mit einmaliger Anwendung tragen, wobei die LkP*+5 den ZfW* und/oder der Wirkungsstärke entsprechen.
Anmerkungen: Die vier Heilsamen Tränen sind Talismane der Nurtikirche. In der Perainekirche werden keine Talismane benötigt, dafür kann auch keine Zauberwirkung angewendet werden.

NURTIS LÄCHELN
Grad: IV Ziel: P
Reichweite: Berührung/selbst
Art: Speziell
Herkunft: Nurti, Rahja (SCHÖN WIE DAS MORGENROT, nur Grad IV)
Ritualdauer: Zeremonie (etwa ein halber Tag)
Wirkungsdauer: LkP* in Monaten
Symbole, Gesten, Gebete: Dem Gesegneten werden Blumen in die Haare geflochten, während der Geweihte der Nurti Gebete an seine Göttin rezitiert.
Auswirkung: Der/Die Gesegnete wird von Göttlicher Schönheit erfüllt und strahlt diese auch aus. Er/sie ersetzt den Nachteil Widerwärtiges Aussehen, durch Unansehnlich, hat er/sie diesen nicht, verliert sie den Nachteil Unansehnlich, hat er /sie auch diesen nicht, so erhält er/sie den Vorteil Gut Aussehend, wenn er/sie ihn schon besitzt sogar Herausragendes Aussehen, Besitzt er/sie auch diesen Vorteil, so erhält er/sie eine weitere Erleichterung von 3 Punkten auf alle Proben, bei denen das Aussehen eine Rolle Spielt.
Varianten:
Grad VI:
Auf Grad VI erhöht sich die Wirkungsdauer auf Permanent.
Anmerkungen: Es ist nicht möglich diese Liturgie während ihrer Wirkungsdauer mehrfach auf den Gesegneten anzuwenden, um höhere Vorteile zu erhalten.
Anmerkungen: Diese mächtige Liturgie kommt nur zur Anwendung, wenn sich der Empfänger als ihrer wirklich würdig erwiesen hat und er willens ist die Gebote der Göttin zu achten. Es ist auch schon vorgekommen, dass die Wirkung der Liturgie wieder verflogen ist, als der Gesegnete nicht mehr nach den Idealen der Göttin lebte.

NURTIS TRÄNEN DER FREUDE
Grad: V Ziel: ZZZ
Reichweite: Sicht
Art: Speziell
Herkunft: Nurti
Ritualdauer: Andacht (etwa eine halbe Stunde)
Wirkungsdauer: LkP* in Tage
Symbole, Gesten, Gebete: Die Nurtigeweihte beginnt einen fröhlichen Tanz, während dem sie singend ein Gebet an ihre Göttin richtet, in dem sie um die Freudenträne bittet.
Auswirkung: Diese Liturgie ruft die Freudenträne herbei, einen Talisman der Nurtikirche. Alle Personen im Wirkungsbereich fühlen sich den Aspekten der Nurti näher, Aggressionen(auch solche die gerade ausgetragen werden) und Streit werden vergessen und eine Fröhliche Stimmung kommt auf. Zumindest am ersten Tag der Wirkungsdauer (manchmal auch über die gesamte Wirkungsdauer hinweg) wird ein rauschendes Fest gefeiert, die Wirkung auf die betroffenen hält nach dem Fest noch bis zum Anlauf der Wirkungsdauer an.
Anmerkungen: Die Freudenträne ist ein Talisman der Nurtikirche.

NURTIS WUNDERSAME RETTUNG
Grad: IV Ziel: P
Reichweite: Berührung
Art: Speziell
Herkunft: Nurti
Ritualdauer: Andacht (etwa eine halbe Stunde), wobei die Todesgefahr ab Beginn der Liturgie gebannt ist.
Wirkungsdauer: augenblicklich
Symbole, Gesten, Gebete: Die Nurtigeweihte richtet ein Gebet an ihre Göttin, in dem sie, um die Rettung des Sterbenden bittet. Sie muss sich dafür im Besitz des Sternensteines befinden. Die Geweihten legt nun dem Sterbenden den Sternenstein auf die Stirn, nach dem sie diese geküsst hat. Anschließend streicht sie mit ihren Händen über den Körper des Verletzten und verkündet, dass seine Zeit noch nicht gekommen ist und er an die Göttin und ihr Lebensgeschenk glauben muss.
Auswirkung: Diese Liturgie nutzt den Sternenstein, einen Talisman der Nurtikirche, der einen Sterbenden wieder ins Leben zurückholen kann. Der Nutznießer der Liturgie erhält sofort so viel Lebensenergie, dass er zumindest 1 Lebenspunkt besitzt. Die Liturgie wirkt nur, wenn die Göttin keine anderen Pläne mit der entsprechenden Person oder ihrer Seele hat. Sein Wirken ist also in keinem Fall garantiert.
Anmerkungen: Gerettete wagen häufig einen nurtigefälligen Neuanfang und führen fortan ein Leben im Sinne der gebenden Göttin. Der Sternenstein ist einer der heiligen Talismane der Nurtikirche.

SAMENSEGEN
Grad: III Ziel: P
Reichweite: Berührung
Art: Speziell
Herkunft: Nurti, Simia (Hochelfisch)
Ritualdauer: Andacht (etwa eine halbe Stunde)
Wirkungsdauer: Permanent; solange der Same und später die Pflanze leben
Symbole, Gesten, Gebete: Die zu segnenden Samen werden vom geweihten in einer Schale aufgestellt. Anschließend zerreibt er gleichmäßig etwa eine Hand reiner Erde über ihnen. Dabei Spricht er Heilige Worte und betet zu seiner Göttin.
Auswirkung: Es werden LkW* + 5 Samen gesegnet. Wird ein Solcher Samen eingepflanzt wächst aus ihm unter der Kraft der Liturgie ein schönes und starkes Exemplar seiner Gattung heran- und das auch noch in ¾ der gewöhnlichen Zeitspanne.
Varianten:
Grad V:
Mit der einzeln zu erlernenden Variante SAMEN DER NURTI werden LkW* Nurtisamen Geweiht. Der Boden um die Pflanze herum zählt als einfach geweiht und die Lebensspanne der Pflanze verdoppelt sich.
Anmerkungen: Mit den Nurtisamen werden Tempel und Schreine der Nurti bepflanzt, außerhalb von diesen kommen sie nur sehr selten zur Anwendung. In der Kirche des Simia wurden so die magisch geschaffenen Simia-Samen gesegnet.

SEGEN DER ALTEN NURTI
Grad:
III Ziel: P
Reichweite: Berührung
Art: Speziell
Herkunft: Nurti
Ritualdauer: Zeremonie (24 Stunden)
Wirkungsdauer: LkP* in Monate, permanent wenn die Geweihte die Liturgie auf sich selbst anwendet
Symbole, Gesten, Gebete: Der Geweihte der Nurti wäscht Gesicht und Körper des Auserwählten mit reinem Quellwasser. Nach der Rituellen Waschung muss der Auserwählte den Rest des Tages auf einem Bett aus Moos verbringen.
Auswirkung: Die Ruhe lässt Körper und Geist der Zielpersohn zur Ruhe kommen und die natürliche Alterung verläuft doppelt so schnell, so lange wie die Wirkungsdauer anhält. Die Liturgie kann nur einmal pro Jahr erfolgreich auf eine Person gewirkt werden.
Varianten:
Grad IV:
Diese Variante lässt die Zielpersohn um maximal LkP*+10 Jahre, oder weniger wenn dies Gewünscht ist, altern. Diese Variante muss separat erlernt werden.
Anmerkungen: Diese Liturgie verändert nur das Körperliche Alter der Zielpersohn nicht das Tatsächliche, so verkürzt eine Erhöhung des Alters das Leben nicht.

SPROSS DER ERDE
Grad: I-VI Ziel: Z
Reichweite: Berührung
Art: Speziell
Herkunft: Nurti, Peraine
Ritualdauer: Grad I Stoßgebet (10 Aktionen), Grad II (Stoßgebet 20 Aktionen), Grad III Gebet(eine Spielrunde), Grad IV Andacht (etwa eine halbe Stunde), Grad V Zeremonie (mehrere Stunden), Grad VI Zyklus (an 6 Tagen wiederholte Andachten), Grad VII Zyklus (an 12 Tagen wiederholte Zeremonien)
Wirkungsdauer: augenblicklich, die Pflanze wächst jedoch weiter und kann sich so wieder verändern
Symbole, Gesten, Gebete: Der Geweihte Legt seine Hände auf die Pflanze die er wachsen lassen möchte. Er betet dabei zu seiner Göttin und spricht mit der Pflanze, wobei er sie bittet die gewünschte Form anzunehmen.
Auswirkung: Die Pflanze wächst , während der Liturgie beschleunigt in einer vom Geweihten gewünschten Form. Je nach der Veränderung die der Geweihte vornehmen möchte, bestimmen sich Grad und Ritualdauer der Liturgie. Auf GradI währe es beispielsweise möglich eine einzelne Blume (oder Vergleichbare Pflanze) viel wie in LkP*/2 Wochen wachsen zu lassen, die Ritualdauer beträgt dann Stoßgebet (10 Aktionen). Wenn die Pflanze nicht nur schneller wachsen soll, sondern dabei auch Blühen und Fruchten soll steigt die Liturgie um einen Grad. Desweiteren steigt die Liturgie um ein bis zwei grade, wenn der Pflanze eine Bestimmte Form gegeben werden soll, ein Torbogen würde beispielsweise eine Erhöhung um einen Grad bedeuten, die Formung einer Statue um Zwei Grade. Desweiteren kann die Liturgie mehrfach in ihrer Wirkungsstärke aufgestuft werden um von LkP*/2 Wochen auf mehr zu kommen (LkP*/+5, LkP*+5, LkP*+10, LkP*+15, LkP*+20, LkP*+25, LkP*+30) und gleichzeitig auch auf größere Pflanzen, oder zehn mal so viele gleich große Pflanzen gewirkt zu werden (Kraut, Strauch, Busch, Baum, Urwaldriese). Nach Meisterentscheid können aufsummierte Erhöhungen auch eine insgesamt niedrigere Erhöhung bedeuten. Desweiteren ist es möglich, dass mehrere geweihte diese Liturgie gemeinsam wirken, wodurch die Grade auf die einzelnen Geweihten verteilt werden, dafür steigt die Wirkungsstärke nicht so wie gewöhnlich.
Anmerkungen: Diese Liturgie wird verwendet um die Tempel der Nurti aus Lebenden Pflanzen zu erschaffen, wobei die gesamte Geweihtenschaft zusammen arbeitet.
In der Perainekirche wird die Liturgie nur auf Nutzpflanzen angewendet und die höheren grade werden weniger verwendet um Pflanzen von gewaltiger Größe wachsen zu lassen sondern eher um ganze Felder in kürze Reifen zu lassen, jedoch geschieht dies nur in höchster Not (z.B. bei einer Drohenden Hungersnot).

TRÄNEN DER WILDNIS
Grad:
V Ziel: ZZZ
Reichweite: Berührung
Art: Speziell
Herkunft: Nurti
Ritualdauer: Andacht (etwa eine halbe Stunde)
Wirkungsdauer: Augenblicklich
Symbole, Gesten, Gebete: Die Nurtigeweihte erbittet von der Göttin, die Träne der Wildnis, um die in Ketten Geschlagene Natur zu befreien.
Nach dem Erscheinen der Träne der Wildnis, rammt die Geweihte diese vor sich in den Boden und sie wird zum Zentrum des Geschehens.
Auswirkung: Die Kräfte des Humus der brechen aus der Umgebung hervor und versetzen diese in Windeseile in einen Natürlichen Zustand, Bäume wachsen empor, Straßen werden überwuchert, Wurzeln sprengen Mauern, Felder verwildern und ähnliches. Kann auch in Gebieten mit geringem Bewuchs gewirkt werden, so dass beispielsweise Mitten in einer Wüste eine Oase aus dem Boden sprießt, die Liturgie garantiert hier jedoch nicht den Fortbestand der Vegetation, so dass die Oase wieder verschwinden wird wenn sie kein Wasser bekommt. Zusätzlich werden Dämonische Einflüsse zurück gedrängt und der Boden wird gereinigt.
Auch wenn Gebäude zerstört werden mögen, wird doch niemand verletzt, außer Frevlern, Paktierern, Feinden der Schöpfung und wiedernatürliche Kreaturen, wie Dämonen, Untote, Chimären, oder ähnliches, diese erleiden bis zu 2W6 SP pro KR.
Anmerkungen: Die Träne der Wildnis ist ein Talisman der Nurtikirche.

VERKÜNDUNG DES NURDRA
Grad: VI Ziel: P
Reichweite: Berührung
Art: Speziell
Herkunft: Nurti, Tsa/Zsahh (TSAS WUNDERSAME REGENERATION)
Ritualdauer: Zyklus (12 Tage, je mehrere Stunden)
Wirkungsdauer: augenblicklich
Symbole, Gesten, Gebete: Der Patient und der Geweihte suchen einen geeigneten Ort auf, an dem sie die nächsten Tage ungestört verbringen und die Nähe zum Element Humus erfahren, können. Dort Beten und Meditieren sie gemeinsam und der Patient wird vor der Göttin geprüft, wenn er sich nach zwölf Tagen als würdig erwiesen hat, empfängt er den Segen, üblicher weise mit dem Schwur auch weiterhin den geboten der Göttin zu folgen.
Auswirkung: Die Liturgie sorgt für den Rückgewinn permanent, sowie zeitweise verlorener Ausformungen des Sykarian, also in erster Linie Sykarian selbst, aber auch Lebenspunkte, Astralpunkte, Ausdauerpunkte sowie die Körperlichen Eigenschaften (FF, GE, KO, KK), des weiteren wachsen verlorene Gliedmaßen nach und Narben verschwinden, was zum Verlust von dadurch entstandenen Nachteilen führt. Zeitweise Verluste der genannten Eigenschaften werden komplett ersetzt, für permanente Verluste stehen LkP* Punkte zur Verfügung, um sie zu ersetzen. Ein LeP oder kostet dabei ein LkP*, AsP und AuP jeweils einen halben LkP*, ein Punkt FF, GE, KO oder KK kostet 5LkP* verlorene Gliedmaßen oder Narben kosten die GP des entsprechenden Nachteils*3 LkP*.
Anmerkungen: Diese mächtige Liturgie kommt nur zur Anwendung, wenn sich der Empfänger als ihrer wirklich würdig erwiesen hat und er willens ist die Gebote der Göttin zu achten. Es ist auch schon vorgekommen, dass die Wirkung der Liturgie wieder verflogen ist, als der Gesegnete nicht mehr nach den Idealen der Göttin lebte.

WANDEL DER HAARPRACHT
Grad:
I Ziel: P
Reichweite: Berührung
Art: Speziell
Herkunft: Nurti, Tsa (Liebliches Feld), Rahja (Tulamidenlande)
Ritualdauer: Andacht (etwa eine halbe Stunde)
Wirkungsdauer: Permanent
Symbole, Gesten, Gebete: Der Geweihte wäscht, kämmt und färbt die Haare, der Person die von der Liturgie betroffen werden soll mit der entsprechenden Farbe ein, wobei beide gemeinsam zur Göttin beten.
Auswirkung: Die Haare der betroffenen Person nehmen die neue Farbe an, wobei nur solche Farben möglich sind, die bei der Rasse auch vorkommen, Ton und Glanz können jedoch abweichen.
Varianten:
Grad II:
Auf diesem Grad werden auch für die Rasse unmögliche Haarfarben möglich. Zusätzlich kann auch die Textur der Haare verändert werden, glatte Haare werden lockig, etc.
Anmerkungen: Diese Liturgie wird im Normalfall nicht gesprochen um die persönliche Eitelkeit einer Person zu befriedigen, sondern um einen inneren Wandel, oder einen Wandel der Lebensumstände auch äußerlich zeigen zu können.
Zauber der Geweihtenschaft der Hingabevollen
SpoilerShow
SCHILLERNDE VIELGESTALTIGKEIT DES STANDBILDES
Probe: IN, CH, KO
Technik: Der Elf legt die Hände auf die zu verzaubernde Statue, denkt an die Göttin Nurti und konzentriert sich auf die Melodie des Zaubers. Zauberdauer: 5 Spielrunden
Wirkung: Die Statue beginnt ihr Äußeres ständig zu verändern, das Gewand ist mal so freizügig wie das einer Rahja-Geweihten, mal ist es knöchellang. Ihre Gesichtszüge zeigen abwechselnd alle Lebensalter. Selbst der Stein (oder das Holz, …), in den die Statue gehauen wurde, wechselt laufend die Farbe und unterstreicht damit noch die schillernde Vielgestaltigkeit der Figur.
Kosten: 1 AsP pro 20 Stein Gewicht, mindestens jedoch 10 AsP, davon ein Zehntel permanent
Zielobjekt: Einzelobjekt
Reichweite: Berührung
Wirkungsdauer: Permanent
Modifikationen und Varianten: Zauberdauer, Kosten
Reversalis: Ein Wirkender SCHILLERNDE VIELGESSTALTIGKEIT DES STANDBILDES wird aufgehoben.
Antimagie: OBJEKTENTZAUBERN, VERWANDLUNG BEENDE oder ERZBANN behindern als Zone das Wirken des Zaubers. Mit OBJEKTENTZAUBERN und VERWANDLUNG BEENDEN kann ein wirkender SCHILLERNDE VIELGESTALTIGKEIT DESSTANDBILDES aufgehoben werden.
Merkmale: Form, Objekt, Illusion
Komplexität: E
Repräsentationen und Verbreitung: Elf (1)
Mit diesem Zauber Schufen die Hochelfen die Statuen ihrer Göttin Nurti, worauf häufig noch eine Weihe mittels der OBJEKTWEIHE folgte. Mit dem Fall der Hochelfen und dem Ende der Götterverehrung geriet dieser Zauber in Vergessenheit, so dass man heute nur über die wenigen erhaltenen Statuen der Nurti staunen kann.

WEITERE ZAUBER
Zur Zeit der Hochelfen war bestand die gesamte Priester-schaft natürlich aus Magiebegabten die auch eine umfangreiche Magische Ausbildung genossen hatten. Besonders in den Merkmalen Form, Heilung und Elementar Humus waren die Priester der Nurti sehr bewandert und beherrschten neben der Hochelfischen Repräsentation auch noch die ihre Rituale und nutzten ihre Magie zur Erschaffung der magischen Nurtitränen. Der wohl wichtigste Zauber der alten Nurtikirche war die SCHILLERNDE VIELGESTALTIGKEIT DES STANDBILDES, mit dem die
Statuen verzaubert wurden. Dieser Zauber wurde über Ammantillada an Aurtomral weiter gereicht und steht somit der neuen Kirche zur Verfügung.
Doch ein Großteil der alten Zauber und alle sind für die neue Kirche verloren. Zwar ist das Kirchenoberhaupt als Geode ein Vollzauberer der in der Lage währe magibegabte Kinder zu unterrichten, doch wird kaum ein magisch begabtes Kind der Kirche der Nurti zur Ausbildung übergeben. Sollte dies jedoch einmal geschehen so würde das Kind nur die Geodische Repräsentation mit einigen Elfischen Zaubern, darunter sicher die SCHILLERNDE VIELGESTALTIGKEIT DES STANDBILDES so wie viel Zauber mit den Merkmalen wie sie auch die Elfische Kirche lehrte. Dies mag auch einmal vorkommen oder ein Magie-begabter empfängt zu einem späteren Zeitpunkt seines Lebens eine Weihe und bringt bereits eine magische AusbildungMit in die Kirche. So gibt es sicherlich den ein oder anderen Zauberer in der Kirche der Nurti doch ihre Zahl ist gering, auch wenn sich ihr Sprüchekanon durchaus sehen lassen kann, denn er umfasst nahezu alle Zauber mit den Merkmalen Form, Heilung, und Elementar Humus, so wie viele mit Elementar Gesamt, so dass sich zumindest die Auswahl an Sprüchen mit der zur Elfischen Zeit messen kann, wenn auch die Zahl der Anwender und die Rituale fehlen.
Liturgisches Wirken im Namen unserer Herrin Nurti
SpoilerShow

Gebete:


>>Gütige Lebensspenderin ,am Anfang war die Welt leer und du fülltest sie mit Leben. Allgebärende Nurti, fülle an diesem Tage auch mein Leben, damit ich mich zum besseren Wandle. Eôrla! <<
Kurzes Morgengebet

Der kreis des Lebens:
Im ewigen Kreis Dreht sich unser Leben Dem Gesetz der Natur Sind wir geweiht Wir sind alle Teil Dieser Welt Und das Leben Ein ewiger Kreis

Fülle Mein Leben:
Gütige Lebensspenderin, am Anfang war die Welt leer und du fülltest sie mit Leben. Allgebärende Nurti, fülle an diesem Tage auch mein Leben damit ich mich zum besseren Wandle.
Eôrla!

Lebsnkuss:
Belebe meinen Geist, mein Wesen, durch deinen Kuss, Lass meinen Geist nicht erstarren, Und meinen Leib nicht verharren, Mit neuer Melodie erklingen, durch deinen Kuss
Küsse auch mich Junge Göttin Küsse auch mich
Zu immer neuem bin ich bereit Auf und ab, nah und weit Beginnen will ich erneut Auf dass mein Leben dich erfreut
Küsse auch mich Junge Göttin Küsse auch mich
Öffne mir, Göttin die Augen, durch deinen Kuss Lass neues mich wahrhaft erfahren Steter Wandel in kommenden Jahren Bestärkt in meinem Glauben durch deinen Kuss

Stoßgebete:

Herrin Nurti, Lass mich neu beginnen!

Erneuere mich, Mutter des Lebens!

In deinem Namen, Herrin, Will ich das Leben bewahren, In deinem Namen Nurti, die Heilung bringen.

So ist der Lauf der Welt, Alles im Wandel, Alles Verändert, So ist der lauf der Welt.

Schenke mir Harmonie, Gütige Göttin!

Lass mich wachsen, Wie die Pflanzen in Feld und Flur.

Zeige Schönheit mir, Göttin, Lass Schönheit in mir sein Göttin.

Die Felder bestellt, die Saat gesät, Das Leben erwächst, Der Kreis des Lebens dreht sich fort.

Liturgien:

Geburtssegen:
Die Geburt eines Kindes ist ein Geschenk der Herrin der Fruchtbarkeit, und ein jedes Neugeborene bedarf am Anfang seines Lebens, wie er unserer Herrin heilig ist ihres Schutzes. Möglichst zeitnah, nachdem die Strapazen der Geburt überstanden sind, sollst du das Kind segnen, wasche es dafür in Anwesenheit der Eltern mit geweihtem Wasser und sprich den Segen:
Herrin Nurti, Mutter allen Lebens, sieh
Dieses Kind, sein Leben ein Geschenk von
deiner Gnade! Bitte behüte es, denn es ist
unschuldig, wie der Junge Frühling und
Schutzlos gegen das Böse. Leite und
segne es, auf, dass es in deiner Harmonie
die Schönheit des Lebens erfahren möge.
Eorla.

Die Spendung dieses Segens ist eine der Wichtigsten aufgaben unserer Kirche und diese Segnung ist die Primäre Segnung unserer Gemeinschaft, da sie die Göttlichen Aspekte der Fruchtbarkeit und des Anfangs in sich vereinigt.

Eidsegen:
Heilige Herrin Nurti, höre diesen Schwur und
bezeuge und heilige ihn mit deinem Geiste.
Was nun geschworen wird,
sei dir anempfohlen und der/die Schwörende/n/r
seien durch deine Macht an den Schwur gebunden.
Freiwillig werden diese Worte gesprochen,
ohne Hintergedanken oder Falschheit,
und sollen Heilig sein in deinem Angesicht.
Wer aber diesen heiligen Eid ablegt, um seine Bedeutung zu entstellen,
wer den anderen zwingt oder gar diesen heiligen Eid bricht,
der sei deiner Strafe unterworfen.
Eorla.


Feuersegen:

Dieser Segen ist in unserer Gemeinschaft in verschiedenen weisen üblich, so bitten die Traditionalisten Gottdrachen Pyr um sein Feuer, während die Diener der Erde zu Angrosch/Ingerim beten und die Gewandelten aber auch viele Geweihte aus Broscal bitten die gütige Mutter Travia um einen Funken von ihrem Herdfeuer.
Alte Elfische Version:
Göttlicher Pyr, Herr der Elemente, ich bitte dich,
Schenke uns von dem Feuer deines brennenden Atems.

Aurtomrals Version:
Angrosch, Feuriger Vater, ich bitte dich,
Schenke uns vom Feuer deiner brennenden Esse.

Neue Broscaler Version:
Mutter Travia, ich bitte dich,
Schenke uns vom Feuer deines himmlischen Herdes.


Frieden der Melodie:
Folgende Zeilen werden gesungen:
Ihr Kinder der Herrin,
Kommt zur Ruhe,
Seit friedlich und lasst uns gemeinsam Singen,
Ihr Kinder der Herrin.


Funkeln der Sterne:

Wenn du bedroht bist, so rufe das Licht des Sternensteins gegen deinen Feind, in der Hoffnung ihn so zu Stoppen, oder zumindest deine Flucht zu ermöglichen, um einen Kampf zu ermöglichen.
Beim Lichte des Sternensteins-
Verblendet bist du, geblendet sollst du sein!


Gleichklang des Geistes:
Herrin Nurti, lass mich nah sein,
Lass mich eins sein,
Lass mich spüren, was er/sie spürt,
Lass mich fühlen was er/sie fühlt,
Lass uns in deiner Harmonie erklingen!


Glückssegen:
Im Namen meiner Herrin Nurti, deiner göttlichen Mutter,
bitte ich dich, all sehende Orima,
schenke [Name des gesegneten] etwas vom dem Glück aus deinem Füllhorn und verschonen sie/ihn vor dem Leid des Schwertes.


Göttliches Zeichen:
Herrin Nurti, ich bitte dich,
Sende uns ein Zeichen,
Stärke unseren Glauben!


Grabsegen:
Herrin Zerzal, Bringerin des Endes,
dieses Leben war von Nurti gegeben worden und du hast es genommen,
als seine Zeit gekommen war und nun empfehle ich es dir an.
Wache über seinen sterblichen Körper, auf das ihm kein Unheil widerfahre.
Erbarme dich seiner Seele und leite sie auf diesem Abschnitt des ewigen Kreises.
Humus zu Eis.
Eis zu Humus.
Eorla.


Harmoniesegen:
Hingabevolle Herrin Nurti, sieh diesen Elfen[Menschen,...]. Er/sie ist in seiner inneren Harmonie gestört und bedarf deiner Gaben, auf dass er/sie sich mit neuer Zuversicht dieser Welt stellen kann.
Lass seine/ihre Seele erklingen in der schönsten Melodie.
Herrin erfülle [Name des Gesegneten]!


Heilsame Hingabe:
Nurti ist die göttliche Freudenspenderin und die Herrin der Heilkraft und mit dieser Liturgie kannst du einem Geschwächten beides in gleichem Maße zukommen lassen, Freude und Heilung. Gibt dich der körperlichen Liebe hin und beschere deinem Partner ein Fest der Sinnesfreuden und er wird gestärkt erwachen. Bevor ihr euch der Freude hingebt, betet gemeinsam zu Nurti:
Herrin Nurti, Schenkerin der Freude,
Schenke uns Freude,
lass uns in unserer Vereinigung zum Quell des Lebens vorstoßen,
Deine Urkraft erfülle unsere Lebensgeister.
Eorla!


Heilungssegen:
Mutter Nurti,
Schenke diesem/dieser Sterblichen Lebenskraft,
Denn sein/ihr Leib bedarf der Heilung in deinem Namen.


Hert‘Firs Ruhe:
Um den Schlaf eines Patienten zu segnen Bett seinen Kopf auf ein Kissen aus Moosen und zeichne ihm das Geweih Hert‘Firs auf die Stirn, so wird er wie die Natur im Winter sanft und erholsam Schlafen und auch seine Träume werden seinen Schlaf nicht stören, so magst du diesen Segen auch spenden, wenn dein Patient von bösen Träumen geplagt ist.
Gütige Herrin, segne den Schlaf deiner Tochter/deines Sohnes,
Sende Hert‘Fir, sie/ihn sanft in das Reich der Träume zu geleiten,
Hert‘Fir, lass sie/ihn zur ruhe kommen,
Wie die Natur in deiner Zeit des Jahres zur Ruhe kommt.
Erwachen soll sie/er ausgeruht und frisch,
Kräftig wie die Natur nach ihrem Schlaf.
Eorla!


Licht der Göttermutter:
In größten Not magst du von unserer Herrin den Sternenstein erflehen, den mächtigsten Talisman unserer Kirche. Aufbewahrt wird der Sternenstein jedoch nicht in Aventurien, sondern bei den Elfen auf den Inseln im Nebel und so mag er nicht erscheinen, wenn er auf den Inseln verwendung findet. Doch bedenke zwei Dinge, rufe diesen mächtigen stein niemals unüberlegt und zweitens, nur wenn due die Liturgien beherrscht, die du mit seiner Hilfe wirken willst.
Herrin Nurti,
lass dein Licht auf mich scheinen,
sende mir das Licht der Sterne!
Eorla!


Märtyrersegen:
Milde Herrin Nurti,
Gib mir Kraft und Stärke,
Deinen Feinden zu wiederstehen
und dich selbst im Angesicht dessen zu preisen,
Was mich erwartet,
Lass mich in deinem Namen kein Leid erfahren.
Eorla!


Melaonës Blütensegen:
Einst wandelte Melaonë lässt-die-Natur-erblühen über Dere und brachte die Schönheit des Humus zum Vorschein, sprich in ihrem Gedenken diesen Segen, um Blüten Sprießen zu lassen und die Gemüter zu beruhigen. Wiederhole das Gebet, oder ergänze nach eigenem Ermessen und eigener Kreativität weitere Strophen, um mehr Blumen erblühen zu lassen.
Herrin Nurti, Bringerin des Frühlings,
Lass jetzt Blumen sprießen,
So wie du sie im Frühling sprießen lässt,
Lass den Boden erblühen,
Um dich zu preisen,
Lass die Schönheit der Blumen
deine Schönheit wiederspiegeln,
Lass den Boden erblühen,
Wie nach den Schritten Hert‘Nurdas.
Lass die Natur durch meine Worte erblühen,
Wie es die Taten Melaonës taten.
Erfülle uns mit Freude,
Über die Schönheit ,
Der Geschenke deines Bodens.
Eorla!


Objektsegen:
Göttlich Herrin Nurti,
Richte deinen Blick auf dieses [Gesegnetes Objekt]
Nimm es an,
Auf dass du es freudig ansiehst,
Wenn wir es in deinem Namen,
Um dich zu Preisen verwenden.
Eorla!


Prophezeiung:
Sehende Orima, Tochter meiner Herrin Nurti,
Mein Weg ist vor mir Verborgen
Und ich weis nicht, wohin er mich führen wird,
Ich bitte dich,
Zeige mir,
Was deine Mutter mit mir vor hat.


Salrasa Segen:
Die heilige Salrasa vollbringt-das-nurda verrichtete in einer der dunkelsten Stunden des Werk Nurtis als die Hochelfen im Kampf gegen das Daza gefangen waren. So wurde sie zur Beschützerin derer die der Heilung bedürfen und derer die sie geben und so magst du in ihrem Namen Nurti um Hilfe bitten, wenn du dich im Kampf gegen eine Krankheit befindest.
Heilige Herrin Nurti, Beschirmerin der Kranken und Verletzten,
richte deinen Blick auf dieses deiner Kinder,
denn es ist krank und bedarf deiner Hilfe.
Lass mich wie die Heilige Salrasa das nurda vollbringen.
Schenke mir Einsicht in dein Wissen,
auf dass ich die Krankheit vertreiben und dein Kind wieder genesen möge.
Möge dieses Leben durch deine Hingabe wieder gesund werden,
auf dass es noch lange wandelt auf Deren.
Eorla.


Schutzsegen:
Auch wenn du den Schutzsegen sprichst, magst du dich auf die heilige Salrasa vollbringt-das-nurda berufen, um gegen die Finsternis zu bestehen, wie es im Orden der Zwillingskrigerinen üblich war. Oder du rufst die wilde Zerzal,
die Herrin des Kampfes, an damit sie dir zur
Seite steht.
Im Namen der wilden Herrin Zerzal und meiner Herrin Nurti!
Weiche von diesem Ort Diener des Dhaza/der Niederhöllen!
Wie die Heilige Salrasa gegen das Daza stand,
so stehe ich gegen die Finsternis.
Wicht zurück Kreaturen des Dhaza/der Niederhöllen!


Segen des Jungtiers:
Herrin Nurti, Mutter allen Lebens, sieh
Dieses Kälbchen/Fohlen/Küken/etc., sein Leben ein Geschenk von
deiner Gnade! Bitte behüte es, denn es ist
unschuldig, wie der Junge Frühling und
Schutzlos gegen das Böse. Leite und
segne es, auf, dass es in deiner Harmonie
die Schönheit des Lebens erfahren möge.
Eorla.


Speisesegen:
Gebende Herrin Nurti, segne diese Speise,
Auf dass sie den Gaumen derer erfreue,
Die sie in deinem Namen genießen wollen.


Spross der Erde:
Herrin Nurti, Herrin der Pflanzen,
Ich bitte dich,
Lass mich das Wachstum lenken,
In eine dir gefällige Form.
Liebe Pflanze, Schöpfung meiner Herrin,
Ich bitte dich,
Wachse so, wie ich dich bitte,
In eine Ihr gefällige Form.


Tranksegen:
Herrin Nurti, segne diesen Trank,
Erfülle ihn mit Reinheit,
Auf das er seinen Zweck erfüllt,
Uns erquicken und unseren Durst löschen mag.


Wandel der Haarpracht:
Wandelbare Nurti,
Wandle seine/ihre/meine Haare,
Lass sie die Farbe annehmen,
Die wir ihnen geben,
Lass sie die Form annehmen,
Die wir ihnen geben,
Wandle ihn/sie/mich!


Weisheitssegen:
Gütige Nurti, lasse [Name des Gesegneten] sehen,
Erfülle seinen/ihren Geist mit deiner Harmonie,
Und bitte deine göttliche Tochter Orima um Einsicht,
Auf dass er/sie durch die Wirrungen sehen möge.
Eorla.


Anrufung der Erdkraft:
Möge die Kraft der Erde dich durchströmen.
Die Kraft der Mutter sei um dich und in dir.
Im Schlaf und nach dem erwachen.


Blütenregen:
Göttliche Herrin Nurti,
Lass Blüten fallen,
lass um mich herum,
deine Schönheit erscheinen!


Dienstbare Natur:

Still!
Im Namen meiner Herrin Nurti,
Lass uns Freunde sein!


Elementwandlung:
Nurti ist die Herrin des Wandels und der schillernde Schmetterling Aidhamo dessen Überbringer. Durch die Macht Nurtis ist es dir ermöglicht den Wandel durch deine Hände zu Leiten und so Gegenstände zu Wandeln. Niemals jedoch sollst du diese Demonstration der Macht unserer Herrin nützen um dich selbst zu bereichern.
Aidhamo, Hüter des Wandels,
sieh, was ich in meiner Hand halte,
Lass deine wandelnde Kraft durch meine Hände fließen
Und Wandle diesen [Ausgangsobjekt] zu einem [Endobjekt],
Herrin des Wandels,
Lass deine macht fließen,
Eorla.


Gemeinschaft der Treuen Gefährten:
Freundliche Herrin Nurti,
Erblicke [Name des Besitzers] und [Name des Tieres],
Segne ihre Gemeinschaft,
Auf, dass sie treu zu einander Stehen.


Handwerkssegen:
Gebende Herrin Nurti,
Gemeinsam treten wir vor dich
Und erbitten deine Führung,
Für die bevorstehende Aufgabe,
Leite seine/ihre/meine Hände
Und sein Inspiration und Führung.
Eorla


Heiliger Befehl:
Im Namen Nurtis,
[Ausformulierter Befehl]
Eorla!


Heiliges Liebesspiel:
Herrin Nurti, göttliche Freudenspenderin,
Erfülle die Körper von [Namen der gesegneten] mit Freude,
Auf, dass sie sich einander in Wonne hingeben mögen,
Segne ihre Freude,
Und lass sie alles andere vergessen,
So dass sie nur den jeweils anderen mit allen Sinnen Erfahren.
Eorla!


Herbeirufung der Naturgeister:
Herrin Nurti, Hüterin der Natur,
Ich bitte dich,
Sende mir einen deiner Diener,
Den ich bedarf deiner Hilfe.
Reinen Herzens und mit guter Absicht trete ich
vor dich,
Sende mir einen deiner Diner,
Mir zu helfen,
Den alleine kann ich die Probleme,
Die vor mir liegen nicht bewältigen.
Eorla!


Hert‘Schallas Werk:
Herrin Nurti, Hüterin des Anfanges,
Hert'Schalla, Herr des Sommers,
Die Zeit des Schaffens ist gekommen,
So bitte ich euch segnet dieses Vorhaben,
Auf das es gelingen und euch erfreuen möge.


Initiation:
Herrin Nurti,
Das junge Leben vor Dir erbittet Deinen Segen,
Es hat gelebt wie dein frommer Diener!
Es hat geopfert wie dein frommer Diener!
Es hat gebetet wie dein Frommer Diener!
So erhebe es in deinem Namen
zu deinem Frommen Diener!
Eorla!


Kleiner Griftbann:

Heilende Herrin Nurti,
Gib mir die Kraft,
Das schädliche Gift zu finden,
Gib mir die Kraft,
Das schädliche Gift zu fassen,
Gib mir die Kraft,
Das schädliche Gift zu tilgen
Aus diesem Leib, ihn zu heilen.


Objektweihe:
Göttlich Herrin Nurti,
Richte deinen Blick auf dieses
[Gesegnetes Objekt]
Nimm es an,
Auf dass du es freudig ansiehst,
Wenn wir es in deinem Namen
verwenden.
Lass deinen Segen auf ihm liegen und
erfülle es mit deiner Macht,
So dass wir sie hinaustragen können
in die Welt
Eorla!


Salrasas Schutz:
Heilige Salrasa,
Wie du will ich das nurda vollbringen.
Gütige Beschützerin der Heiler,
Ich erbitte deinen Schutz.
Lass mich das Werkzeug Nurtis sein,
ihr Gesund zu dienen.
Eorla!


Seelengefährte:
Nurti, Herrin über die Tiere,
Ich bitte dich,
Sende mir einen Gefährten aus dem Reich der Tiere,
Sende mir den Gefährten,
Mit dem ich durch Weihe und Seele verbunden bin.


Tierempathie:
Liebes [Tier],
In Freundschaft komme ich zu dir,
Im Namen, meiner gütigen Herrin Nurti,
deiner Schöpferin,
Bitte ich dich um dein Vertrauen.


Träume der Gegenwart:
Gütige Mutter Nurti,
Dein Kind [Name des Gesegneten]
ist in seinen Träumen gefangen,
Lass mich an seinen/ihren Träumen teilhaben,
Lass mich sehen,
was er/sie in der Traumwelt erlebt.
Lass mich dem Licht des Sternensteines gleich
zu ihm/ihr hindurchdringen,
Mutter Nurti, ich bitte dich.


Wundsegen:
Gnädige Nurti, göttliche Heilerin,
Schließe die Wunden deines Kindes,
Stärke sein Leben.


Aidhamos Erneuerung:
Schillernder Schmetterling,
Aidjamo Hüter des Wandels,
[Name des Gesegneten] ist verletzt,
Seine/ihre Haut ist schwer vom Leben gezeichnet,
Wandle ihn/sie
Und schenke ihm/ihr eine neue Haut.
Aidhamo ich bitte dich.


Borkenhaut:
Gnädige Nurti,
Deinen Schutz erbitte ich,
[Name des Gesegneten] ist verletzlich,
Lass seine/ihre Haut hart wie die Borke eines starken Baumes werden,
Auf dass ihm/ihr kein Leid wiederfahre,
Deinen Schutz erbitte ich,
Gnädige Nurti.


Eida amra‘bha:
Gütige Mutter,
Erfülle [Name des Gesegneten]
mit Langmut und
Schenke ihm/ihr stärke
und Zuversicht,
Lasse ihn/sie seine/ihre
eigene Unzulänglichkeit überwinden
und Zurückkehren
In deinen mütterlichen Schoß,
Um dir zu gefallen
und dein Herz zu erfreuen.
Wandle das Leben
von [Name des Gesegneten]
Lass ihn/sie frei sein von den Zwängen,
Auf dass er/sie
deine Herrlichkeit
und Harmonie erfahren kann,
Die du uns zu Beginn geschenkt hast.
Eorla!


Exkommunikation:
Herrin Nurti,
Ich bitte dich, lass mich das richtige tun
Und leite meine Schritte.
Schenke mir Einsicht in deinen Willen
Und die Weisheit, dass richtige zu tun.
[Name des Verstoßenen] hat schwer gesündigt,
Gegen deine Gebote und die deiner Göttlichen Kinder,
[Aufzählung der Vergehen]
Im Namen Nurtis und ihrer göttlichen Kinder,
Sei [Name des Verstoßenen] aus der Kirche Verstoßen,
Er/sie soll nicht mehr in den Tempeln wandern
und der Segen der Götter sei von ihm/ihr genommen.
Doch Nurti ist gnädig,
Um wieder Gnade vor den Göttern zu finden
Und in den Schoß der Kirch zurück zu kehren,
Soll er [Nennung der Buße]
Eorla!


Exorzismus:
Im Namen meiner Heiligen Herrin Nurti,
Unheiliges Gezücht, kehre zurück in die Niederhöllen,
Aus denen du gekrochen bist!
Nimm nichts mit und lass nichts zurück!
Fäulnis und Verderben haben keinen Bestand,
Gegen die Macht und der gütigen Göttin‘ Hand!
Fahre hinfort!


Fürbitten der wundersamen Genesung:
Gütige Mutter Nurti,
Dien Sohn/deine Tochter steht leidend vor dir,
Gnädige Nurti,
Schenke deinem Kind Gesundheit!
Eorla!


Grosser Eidsegen:
Die Liebe ist ein wunderbares Geschenk unserer Herrin, doch bevor du einem glücklichen paar den Grossen Eidsegen spendest prüfe ob eine solch dauerhafte Verbindung wirklich das Richtige ist. Denn so sehr wie Nurti uns mit Freude beschenkt, so sehr liebt sie auch den Wandel und diese Heirat ist eine starke Festlegung, die gerade für viele Mitglieder unserer Kirche ein zu feste Bindung darstellt. Wer sich aber wahrlich liebt und für immer zusammen bleiben will, den vereinige in Nurtis Namen, auf dass ihr Verbindung Frucht bringen möge.
Rufe die beiden Liebenden zusammen mit ihren Gästen in den Tempel und reinige sie Körperlich und Geistig und lass sie die Worte des Bundes sprechen:
Gütige Nurti,
Mutter des Lebens,
In deinem Namen gelobe ich
[Name] auf immer zu ehren.
Mit ihm/ihr ein neues Leben anzufangen,
Ihm/ihr ein Leben lang treu zu sein,
Für ihn/sie zu sorgen,
Mit ihm/ihr in Harmonie zu leben,
Mit ihm/ihr neues Leben zu zeugen,
Mit ihm/ihr nicht still zu stehen.
Mit deinem Segen.
Eorla!

Umwickle während sie sprechen ihre Hände mit bunten Bändern, um ihre Verbindung zu symbolisieren.
Nach der Zeremonie feiere ein Großes Fest der Freude mit dem Paar, ihren Gästen und allen Mitgliedern deiner Gemeinde.

Großer Giftbann:
Herrin Nurti,
Wir danken dir für deine Gaben.
Wir danken dir für die Geschenke des Bodens.
Deine Kraft macht sie rein und frisch.
Deine Kraft macht sie frei von Gift.
Auf dass sie uns wohl nähren mögen.
Eorla!


Haut des Chamäleons:
Gütige Herrin Nurti,
Ich erbitte deine Hilfe,
Verbirg mich vor denen, die mich suchen,
Lass mich wie das Chamäleon mit der Umgebung verschmelzen,
Nurti ich bitte dich.


Heilkraft des Bodens:
Herrin Nurti,
Erblicke diesen [Gesegneter Ort],
Dir sei er Geweiht,
Lass die Heilenden Kräfte des Bodens fließen,
Erwecke den Humus,
Und lass jene genesen, die über ihn wandeln,
Eorla!


Hert‘Galas Erntesegen:

Hert‘Gala, Hüter des Herbstes,
Die Pflanzen sind Gereift
und die Zeit der Ernte ist gekommen,
Die Felder stehen in voller Reife,
Schütze die Ernte
Und segne jene, die sie einbringen,
Auf dass die Früchte des Feldes
uns Nähren mögen.
Eorla.


Hert‘Nurdas Saatsegen :
Herrin Nurti, ich bitte dich!
Die Saat ist bereit!
Die Aussaat wird in deinem Namen
vollbracht!
Schütze sie im lebendigen Humus
des Bodens!
Herrin Nurti, ich bitte dich!
Die Saat ist gesät!
Die Aussaat wird in deinem Namen
vollbracht!
Schütze sie im lebendigen Humus
des Bodens!
Herrin Nurti, ich bitte dich!
Möge die Saat reifen!
Die Aussaat wird in deinem Namen
vollbracht!
Schütze sie im lebendigen Humus
des Bodens!


Licht der Sterne:
So du den Sternenstein in Händen hältst, magst du Nurti bitten sein Leuchten noch weiter zu verstärken und die Schatten deiner Umgebung zu vertreiben.
Strahlende Nurti,
Lass den Sternenstein leuchten,
Spende deinem Kind Licht,
Lass die Finsternis weichen
Und sein reines Licht strahlen.
Eorla.


Nurtis Heilsame Tränen:
Gütige Herrin Nurti,
Du hast Tränen vergossen, um das Leiden deiner Kinder,
Erneut leiden deine Kinder
Und meine Fähigkeiten reichen nicht,
um ihnen allen Heilung zu schenken,
Daher erbitte ich in deinem Namen die [Name der Heilsamen Träne],
Um dein Werk zu vollrichten.



Samensegen:
Wenn ein Tempel oder Schrein der Lebensspenderin oder einer der sie umgebenden Gärten neu bepflanzt wird, so segne die Samen der Pflanzen die ausgesät werden sollen mit der folgenden Liturgie. Lege sie dafür in eine Schale und verreibe reinen Humus über ihnen. In seltenen Fällen, mögen diese Samen auch als Belohnung an besonders Treue Diener der Kirche gegeben werden, oder um dort angepflanzt zu werden, wo der Boden durch Dürre oder gar dämonische Einflüsse geschwächt ist.
In Nurtis Namen,
Kraft des lebendigen Humus,
erfülle das Geschenk der Göttin,
auf dass es sein Leben voller Kraft beginne.
Eorla.


Sanyadriels Festgesang:
Göttliche Freudenspenderin,
Sei unser Gast, feiere mit uns,
Segne unser Fest,
Erfülle uns mit Freude,
Erfülle uns mit Leidenschaft,
Lass uns ausgelassen Feiern,
Lass uns den Moment genießen,
Lass uns in deiner Herrlichkeit feiern,
Lass uns im Lichte tanzen,
Lass unser Lachen nie vergehen,
Lass uns feiern wie Sanyadriel.
Eorla


Seelenprüfung:
Gnädige Herrin Nurti, Ich bitte dich um Einsicht,
Lass mich sehen,
wie es um die Seele von [Name des Geprüften] bestellt ist,
Lass mich Licht und Schatten sehn,
Lass mich in die Abgründe blicken
Und Zeig mir das Gute,
Nurti, ich bitte dich,
lass mich sehen.


Nurti ist die Göttin des Wandels und so wie sie fortwährend altert und sich verjüngt, so vermag sie auch ihre Kinder zu wandeln. Daher gab sie uns den Segen der jungen Nurti und den Segen der alten Nurti. Für beide gilt, dass sie die Zeit des Nurdas und des Zerzas des gesegneten nicht ändern, die Lebensspanne bleibt also unangetastet. Auch sollst du mit diesen Liturgien keinen Unfug treiben, etwa in dem du jemanden zum Kinde machst, oder über die Maßen altern lässt, doch dies ist ohnehin nahezu unmöglich, benötigen doch beide Liturgien eine lange gemeinsame Einstimmung. Vielmehr sind sie als eine Segen für jene gedacht, die sie sich wirklich verdient haben, etwa einen in die Jahre gekommenen, der noch ein letztes mal wie in seiner Jugend handeln kann, sei es ein Tänzer, dem ein letzter Tanz ermöglicht wird oder eine Malerin die ein letztes mal ohne zitternde Hand den Pinsel führt. Und selbstverständlich sind beide Liturgien dafür da, sich am Wandel zu erfreuen.
Segen der jungen Nurti:
Liebliche Nurti,
Jüngste unter den Göttern,
[Name des gesegneten] ist vor dich getreten,
So wie du ihn geschaffen hast,
Segne ihn/sie mit deiner Jugend,
Wandle seinen/ihren Körper
mit deiner Macht,
Auf dass er nicht Welke,
Auf dass seine/ihre Schönheit
Dich fortwährend erfreuen möge,
Lächle auf ihn/sie hinab,
Segne ihn/ sie mit Jugend.
Eorla!

Segen der alten Nurti:
Freundliche Nurti,
Älteste unter den Göttern,
[Name des gesegneten] ist vor dich getreten,
So wie du ihn geschaffen hast,
Segne ihn/sie mit deinem Alter,
Wandle seinen/ihren Körper
mit deiner Macht,
Auf dass er reife,
Auf dass sein/ihr Äußeres
Dich fortwährend erfreuen möge,
Lächle auf ihn/sie hinab,
Segne ihn/ sie mit deinem Alter.
Eorla!


Tiergestalt:
Gebende Göttin Nurti,
Ich bitte dich,
Leih mir deine Gestalt,
Verwandle mich i
n einen Hirsch/Schmetterling,
Lass mich
stolz durch die Natur streifen/
Lass mich
zur Verkörperung des Wandels werden
Lass mich
eins werden mit dem Wald/
Lass mich
deine Schönheit wiederspiegeln,
Nurti ich bitte dich,
Verwandle mich.


Visionssuche:
Herrin Nurti,
Lass mich
eins werden mit dir,
Lass mich
deine Prinzipien erfahren,
Lass mich sehn,
Lass mich fühlen,
Lass mich spüren.


Wunderbarer Geschlechterwandel:
Herrin des Wandels,
Wandle [Name des gesegneten],
Lass ihn/sie erfahren,
Was er/sie sonst nicht erfahren könnte,
Wandle [Name des Gesegneten],
Lass Frau zu Mann und Mann zu Frau werden,
Wandle [Name des Gesegneten],
Lass ihn/sie morgen verwandelt erwachen,
Wandle [Name des Gesegneten].
Eorla!


Gebadet in Sternenlicht:
Herrin Nurti,
Herrin des Sternensteins,
Vor dem die Finsternis flieht,
Lass den Sternenstein erstrahlen.
Lass mich im reinen Sternenlicht gebadet sein.
Eorla!


Göttliche Strafe:
Mutter der Götter,
Dieser [Ort/Gegenstand] bedarf deines Schutzes,
Denn [Auflisten der Gründe],
Schütze diesen [Ort/Gegenstand] vor allem unheiligem,
Vor allem, was dir zu wieder ist,
Nicht jedoch vor [Personen/Wesen],
Da sie deine Gebote befolgen.
Herrin Nurti, schütze diesen [Ort/Gegenstand].
Eorla!


Indoktrination:
Herrin Nurti,
Richte deinen Blick auf [Schüler],
Erlaube ihm/ihr dein Werk zu vollrichten,
Lass ihn von jetzt an die Liturgie [Name der Liturgie],
In deinem Namen,
Zu deiner Freude, wirken
Und damit gutes Tun.
Eorla!


Nurtis Lächeln:
Liebliche Nurti,
Erblicke [Name des gesegneten]
wie er/sie vor dich tritt,
Erfülle ihn/sie mit deiner Schönheit,
Lass ihn/sie so lieblich wie die Blumen
in seinen/ihren Haaren werden.
Liebliche Nurti,
Herrin der Schönheit,
Lächle auf [Name des Gesegneten] herab,
Erfülle ihn/sie mit deiner Schönheit,
Schenke ihm dein Lächeln und
Lass dein Lächeln aus ihm/ihr heraus leuchten.
Nurti ich bitte dich.
Eorla.


Nurtis wundersame Fruchtbarkeit:
Göttliche Mutter,
Richte deinen Blick auf [Name des gesegneten],
Erfülle ihn/sie mit deiner wundersamen Fruchtbarkeit,
Erfülle ihn/sie mit der Kraft des Nurdra,
Lass ihn/sie die Welt füllen mit neuem Leben,
Lass das Nurdra durch seinen/ihren Körper strömen,
Eorla!


Nurtis wundersame Rettung:
Gütige Herrin Nurti, Mutter allen Lebens,
Du sandest den Sternenstein,
der alle Wunden zu heilen vermag nach Dere.
Erblicke deinen Sohn/deine Tochter [Name des Gesegneten],
Er sie liegt im Sterben
Und kann nur durch deine Gnade gerettet werden.
Ich bitte dich, gnädige Göttin, erwecke die Kraft des Sternensteins,
Denn die Zeit von [Name des Gesegneten] ist noch nicht gekommen,
Es ist noch nicht die Zeit für sein/ihr Zerza,
Und so er/sie an dich und dein Lebensgeschenk glaubt,
Soll er/sie Leben,
Gütige Herrin Nurti, ich bitte dich!


Ordination:
Herrin Nurti,
Sieh [Name des Gesegneten],
Der/Die vor dich getreten ist, um dir zu dienen,
Prüfe seinen/ihren Geist und seine/ihre Seele,
Und Segne ihn/sie, so sie dich erfreuen,
Lasse [Name des Gesegneten] dir von nun an als Priester Dienen.
Eorla!


Reiches Land:
Gebende Göttin Nurti,
Dieses Land ist karg und Arm an Humus,
Segne diesen Boden mit Fruchtbarkeit,
Segne dieses Land mit der Kraft des Humus,
Lass Kargen Boden zu Reichem Land werden!
Eorla!


Träume der Erinnerung:
Gütige Mutter Nurti,
Dein Sohn/deine Tochter [Name des Gesegneten] tritt vor dich,
Um in seinen Träumen seine Vergangenheit zu erfahren,
Lass ihn sehen was er erlebt hat
Und was in seiner Erinnerung vergraben liegt.


Anathema:
[Name des Verdammten], gwath nna mathral, erg arcariwn,
Da wa‘o nne eida alwa.


Elfenschöner Leib:
Herrin erinnere dich,
Als du zum ersten mal das Volk der Elfen erblicktest,
Makellos waren ihre Leiber,
Als du dich ihnen im Fruchtbarkeitslied offenbartest,
Und doch vergänglich,
Edel und voller Anmut,
Als blicktest du in einen Spiegel,
Herrin wir bitten dich,
Lasse auch diesen Leib erstrahlen in deinem Glanze,
Und wasche die Zeichen des Lebens hinweg.
Tilge die Spuren vom Leib deines Sohnes/Deiner Tochter
Auf das er/sie so unberührt sein möge
Wie am Tage seiner/ihrer Geburt.
Eorla.


Gleißendes Sternenlicht:
Herrin Nurti,
Lass aus reines Sternenlicht aus dem Sternenstein hervorbrechen,
Lass sein gleißendes Licht die Feinde deiner Schöpfung treffen!
Eorla!


Konsekration:
Herrin Nurti,
Erblicke diesen Ort,
Ich habe ihn dir zum Wohlgefallen bereitet,
Nimm ihn an und Segne ihn,
Gepriesen seit du, Göttin die Gibt,
Berühre diesen Ort,
Gepriesen seist du, Lebensspenderin,
Berühre diesen Ort,
Gepriesen seist du, Freudenspenderin,
Berühre diesen Ort,
Gepriesen seist du, Hingabevolle,
Berühre diesen Ort,
Gepriesen seist du Nurti,
Berühre diesen Ort,
Segne ihn und nimm ihn als neue Heimstatt deines Wirkens an.
Eorla.


Kräftigung der Schwachen und Versehrten:
Der Geweihte:
Herrin Nurti [Name des Gesegneten]
steht nun vor dir,
Er/sie hat sich in Tagen auf dich besonnen
und tritt nun vor dich.
Gemeinsam:
Gereinigt von der Vergangenheit,
Geheilt die alten Wunden,
Vergeben begangene Sünden,
Gelobe ich der Herrin Nurti,
Mein neues leben.
Möge sie meine Schritte leiten.
Eorla!


Nurtis Heiliges Lebensgeschenk:

Gnädige Herrin Nurti,
Mutter allen Lebens,
Gib zurück was ihm/ihr genommen,
Von seinem/ihrem Nurd
Verloren durch finstere Macht.
Weise zurück das wirken das Dhaza
Und erfülle ihn/sie mit neuem Nurda.


Nurtis Träne der Freude:
Herrin, erhöre mein bitten
und sende deine Heilige Freudenträne hinab,
Auf dass Zwietracht und Streit weichen
Und Liebe ihren platz einnimmt.
Durchdringe deine Kinder mit deiner Liebe,
Erfülle sei mit Harmonie,
Schenke ihnen deine Frieden,
Und stille Glückseligkeit.
Erfülle deine Kinder mit deiner Freude,
Lass sie Tanzen,
Lass sie Singen,
Lass sie Feiern,
Lass sie sich Lieben.
Herrin, erhöre mein bitten
und sende deine Heilige Freudenträne hinab,
Auf dass die einzigen Tränen,
Die Heute vergossen werden,
Solche der Freude sind.


Nurtis wundersame Erneuerung:

Gebende Göttin,
Dein Sohn/deine Tochter [Name des Gesegneten],
Wurde schwer verletzt, sein/ihr Arm/Bein ging verloren,
Erfülle seinen/ihren Körper mit der Kraft des Nurdra,
Lass seinen/ihren Arm/Bein so nachwachsen, wie es einst war,
Kräftig, gesund und erfüllt von Leben,
Erfülle [Name des gesegneten] Körper mit der Kraft des Nurdra.
Eorla


Samen der Nurti:
Herrin Nurti,
Erblicke diese Samen,
Ausdruck des Lebenden Humus,
Erfülle sie mit deiner Kraft,
Lass sie wachsen und Sprießen,
Dir zum Wohlgefallen.
Nurti, diese Samen sollen deine sein.


Tränen der Wildnis
Nurti, Herrin des Lebendigen Humus,
Deine Natur ist in Fesseln geschlagen,
Der lebende Humus geknechtet,
Ich bitte dich,
sende mir die Heilige Träne der Wildnis,
Lass mich den Boden erwecken,
Lass Bäume sprießen,
Lass Wurzeln Wachsen,
Lass Blumen erblühen,
Lass die Natur erwachen,
Ich bitte dich,
sende mir die Heilige Träne der Wildnis.


Mit der Weihe der Verschiedenen Kultobjekte ist unserer Kirche möglich eine Reihe gesegneter Gegenstände mit der Macht Nurtis zu erfüllen. Die Liturgie wird auf einen Geschliffenen, der Nurti gefälligen Edelstein gesprochen und in den entsprechenden Kultgegenstand eingearbeitet, so dass eine Träne der Nurti entsteht. Die so erhaltenen Kultgegenstände sind entweder für den Kircheninternen Gebrauch, oder werden als besondere Belohnung an Gläubige vergeben.
Weihe des Bandes der Freundschaft:
Gütige Herrin Nurti,
Lass Freundschaft sein,
Zwischen dem Tier, dass dieses Band trägt
Und dem, der es ihm Gegeben hat.
Eorla.

Weihe des Diadems der Gnade:
Gütige Herrin Nurti,
Erfülle dieses Diadem mit deiner Heilsamen macht,
Schütze seinen Träger schädlichen Giften.
Eorla

Weihe des Erntedolches:
Gebende Göttin Nurti,
Segne diesen Dolch/Messer/Sichel und bereite ihn zur Ernte,
Schütze die Früchte des Feldes,
Die mit ihm geerntet wurden.
Eorla.

Weihe der Goldnadel:
Gütige Herrin Nurti,
Segne diese Nadel,
Lass sie in den Händen eines Heilers Gutes tun.
Eorla.

Weihe des Rings der Harmonie:
Friedliche Herrin Nurti,
Segne diesen Ring,
Erfülle ihn mit deiner Harmonie.
Eorla.

Weihe des Schleiers der Hingabe:
Hingabevolle Herrin ‚Nurti,
Segne diesen Schleier/Kopftuch,
Erfülle ihn mit deiner Hingabe.
Eorla.


Verkündung des Nurdra:
Wer die Gebote der Göttin achtet und der Heilung bedarf, dem Magst du nach eingehender Prüfung diesen Segen spenden. Lass den Gesegneten folgende Worte sprechen, um sich Nurti zu verpflichten:
Gütige Herrin,
Durch deine Kraft bin ich genesen von allem Leiden,
Durch die Kraft des Nurdra geheilt von allem übel.
Gebende Göttin,
Ich gelobe dienen Geboten zu folgen,
Ich gelobe das Nurdra zu verkünden.
Herrin Nurti,
Ich gelobe und danke.
Eorla.
Mysteria et Arcana
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NURDRA UND ZERZA IN DONNERBACH:
Seit ihrer Entdeckung des Donnerbachfalls schätzen die Elfen der äußeren Salamandersteine und ihrer Umgebung den Ort als Meditationsplatz, und die frühen Hochelfen nutzten ihn als Ausgangsort kämpferischer Unternehmungen. Das zerza empfanden sie hier als besonders stark. In späteren Liedern wurde der Flusslauf des Donnerbachs als Verkörperung der beiden alten Elfengötter Nurti und Zerzal besungen. Der Übergang der wilden ungestümen Naturgewalt des Wasserfalls in die ruhigen Wasser des Neunaugensees mit seinen fruchtbaren Uferauen symbolisierte dabei das Wechselspiel von Werden und vergehen. Nach der Ankunft der Rondrianer in Donnerbach nahm das zerza in der Empfindung der Elfen abermals überhand, Eskalation und offener Kampf drohten, bis Rohal der Weise (wer weiß ob zufällig oder bewusst) das Seminar der elfischen Verständigung und Heilung gründete und so das nurdra in den Augen der Elfen wieder zu seinem Recht kommen ließ. Die Menschen scheinen jedoch keinen Sinn für dieses mystische Gleichgewicht des Ortes zu haben, und so ist es ständig gefährdet.

DIE VREHRUNG DER NANURDA IN DEN SCHILDLANDEN:
Nicht nur an dem alten Heiligen Ort in Donnerbach, sondern in vielen ländlichen gebieten Weidens, Tobriens, Greifenfurts und Darpatiens wird vereinzelt Nanurda (bei der es sich natürlich um Nurti handelt) angebetet. Dieser Glaube ist durch das zusammenwachsen der Glaubenswelten der Elfen und Menschen entstanden. So beten gelegentlich Bauern oder Pferdezüchter zur Lebensspendenden Göttin anstelle der Göttinnen Tsa oder Rhaja. Diese Verehrungsformen sind über die Schildlande nicht einheitlich und kennen auch keine geweihten Priester, doch in vielen abgelegenen Dorfgemeinschaften gibt es Mittler zwischen der Bevölkerung und der Göttin. So kommt es vor, das ein Freibauer aus einer alter Familie, in Nunurdas Namen die Felder des Dorfes segnet, anstatt um den Segen Peraines zu beten. Auch gibt es Orte die als Heilig gelten, so werden beispielsweise Speiseopfer an uralten, mächtigen Eichen oder auf versteckten Lichtungen im Wald dargebracht.
Doch möglicher Weise steckt hinter diesen Heiligen Orten mehr, als auf den ersten Blick zu sehen ist, so könnte der Baum aus einem Nurtisamen, vielleicht gar einem SAMEN DER NURTI gewachsen sein, oder die Lichtung ist tatsächlich eine HEILIGE LICHTUNG im Sinne der Liturgie und so könnte der Ort der Verehrung wirklich geweihter Boden sein, wenn dies sicherlich auch nicht für alle zutrifft.
Natürlich könnten auch die Menschen, die zu Nanurdra beten als Gemeinde der neuen Kirche Gewonnen werden, die Mittler vielleicht zu geweihten Priestern der Göttin Nurti werden.

ZEOLITH UND DIE QUELLE DER NURTI:
In Tie‘Shianna lebte einst Zeolith mit -der-schöpfenden-Hand, der als glühender Verehrer Pardonas galt und versuchte, es ihren Chimären-Versuchen gleichzutun. In der Zeit des Zweiten Drachenkrieges ging er der Legende nach auf eine ferne, nebelumwobene Insel im nördlichen Meer der Sieben Winde, um Wächter eines hochelfischen Quells des Lebens zu werden. Eine vergessene Sage berichtet allerdings, dass sich Zeolith dort als Herr von Spinnen aufschwang, in seinem Wahn alle Hochelfischen Wächter tötete und sich selbst einen Spinnenkörper gab, um Herr über die ewig sprudelnde Quelle der Nurti zu werden. Noch heute fürchten manche Elfen das Meer der Sieben Winde, alleine wegen Zeoliths Insel, auch wenn sie sich nach der Quelle des Lebens sehnen.
Hinter dem Nebel verborgen, mag Zeolith noch heute über die mächtige Quelle des Lebens herrschen, doch verschiedene Parteien könnten sich dafür interessieren. An erster Stelle natürlich die neue Nurtikirche, die den Heiligen Ort aus alten Legenden sucht, oder ein Elf der Heutigen Zeit, der keine Angst vor den gespenstern der Vergangenheit hat und die Wahrheit über die Vergangenheit seines Volkes herausfinden will.
Doch auch finstere Mächte könnten ein Interesse an der Insel und besonders der Quelle haben. Der Namenlose und seine Oberste Dienerin Pardona, könnten versuchen, Kontakt zu dem ehemals glühenden Verehrer Pardonas herzustellen und ihn für ihre Sache zu gewinnen. Oder auch Asfaloth, die Herzogin
des wimmelnden Chaos, könnte Interesse an dem Chimärologen, der schon weit in die Finsternis und das badoc gestürzt ist haben und versuchen, sich der Quelle zu bemächtigen und gar eine Pforte des Grauens an ihrer statt zu öffnen.

DER TEMPEL DES WANDELS UND DER ERNEUERUNG:
>Noch nie hatte sich meine langjährige Jagdgefährtin Florindel geweigert einen Wald zu betreten, ja sie schien sogar Angst davor zu haben unter das Blätterdach zu treten. Sie wollte nicht sagen wieso, meinte nur ihre Sippe hätte es verboten …<
-Erzählung eines Waldläufers in der Taverne, neuzeitlich

Der Tempel des Wandels und der Erneuerung ist ein Versunkener Tempel der Hochelfen, der eins Nurti und Simia geweiht war. Er lag irgendwo im Norden des Hochelfischen Reiches und wurde während den Angriffen der namenlosen Horden entweiht und Geschändet. Doch damit nicht genug, nach dem Angriff hat sich ein Namenloses Übel in dem Tempel eingenistet und das Wäldchen, das den Tempel umgab verdorben.
Noch immer lauert das alte Böse in den Ruinen des Tempels unter dem finsteren Blätterdaches und die Sippe der Waldsänger wacht darüber, das niemand den Wald betritt und nichts den Wald verlässt.
Doch Abenteurer könnten von der Neugier, oder durch Zufall in den Wald getrieben werden, schließlich können die Elfen auch nicht alles sehen, oder sie lassen sie gar passieren, in der Hoffnung, dass das alte Böse endlich gebannt werden kann.
Und wer weiß, was in dem Tempel der Entdeckung harrt, wenn er erstmal befreit ist. Simiasamen sind sicher nicht das einzige Geheimnis, das in den alten Mauern noch verborgen sein mag.

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Ungelesener Beitrag von chizuranjida » 22.09.2022 18:37

Das eingelöste Versprechen, oder: Der Kaiser, der wiederkehrte in der Not

Die Kirche Kaiser Hals

Aspekte:
Pantheon: Zwölfgötter
Schöpfungslehre: Los/Sumu
Verbreitung: Mittelreich, vor allem Garetien
weltliche Aufgaben: keine
wichtige Tempel: Kaiser-Hal-Tempel in Gareth
Feiertage: Kaisers Geburtstag (23. BOR), Tag der Göttlichkeitsverkündung (24. HES), Tag der Entrückung (9. PHE), Tag der Wiederkehr/Dreikaiserschlacht (15. PHE), Maraskantag (27. PER)
Sternbild: Noch kein Wandelstern. Dies deuten viele so, dass Hal plane, nochmals nach Dere zurückzukehren.
Beinamen: Seine Allergöttlichste Magnifizienz Hal I. von Gareth, Kaiser des Neuen Reiches, König von Albernia, Almada, Darpartien, Kosch und Maraskan, Großfürst von Almada, Fürst der Tulamiden, Beherrscher der Meere, Protektor der Nivesen und Norbaden, Geheime Weisheit des Reichsordens vom Auge, Graf der Kaiserlichen Mark Gareth, Baron von Harringen, Sertis, Hiraquell, Südalder, Oberarpatien und Weidleth, Reichsbaronet von Phecadien, Edler von Gareth, Rommilys, Wehrheim, Havena und Gugelforst, Bezwinger von Tuzak, Sieger über die Ogerhorden, Träger des Reichsordens 1. Klasse am purpurnen Bande, Träger des Jergan-Ordens, Bewahrer der Zivilisation, Protektor von Mengbilla, Drol und Chorhop, Ehrenmagister des Rechtsseminars zum Greifen in Beilunk, Ehrenspektabilitat des Informationsinstituts zu Rommilys, Kaiserliche Majestät, Göttliche Magnifizienz
Alveraniare, Heilige, Erwählte: Hal II. Selindian König von Almada, Kaiserin-Witwe Alara Paligan
Orden und Laienbruderschaften: keine
Heilige Talismane und Artefakte: Buch: Die Kaisersprüche Hals (Originalmanuskript verschollen)
Heilige Orte: Neue Residenz zu Gareth (erhaltener Westflügel), Avesfelder vor Gareth (Ort der Dreikaiserschlacht)
Sinnbilder: Wenn du ein Omelett willst, musst du ein paar Eier zerschlagen. (einer der bekanntesten Kaisersprüche)
Heiliges Tier: Edelfeh/Kaiserhörnchen, Hermelin (kaiserliche Symboltiere) Fuchs (Wappentier des Hauses Gareth)
Heilige Farben: Gold, Purpur, Hermelin (kaiserliche Farben)
Heilige Pflanze: Kaiserkerze (auch Rote Königskerze genannt)
Heiliger Stein: Marmor
Opfergaben: Geld, Kerzen, Lobgesänge
Politischer Einfluss: mäßig (einflussreich v.a.in Garetien)
Hierarchie innerhalb des Glaubens: Keine. Für mehrere Hierarchie-Ebenen ist die Kirche zu klein.
Toleranz gegenüber Andersgläubigen: Mittel. Für Zwölfgöttergläubige, die Hal nur als einen unter vielen Alveraniaren betrachten und nicht weiter beachten, hat man Verständnis. (Das ist immerhin die große Mehrheit.) Wer die Göttlichkeit des Kaisers bestreitet, wird unter Halensern keine Freunde finden.
Feindbilder: Answinisten, sonstige Abtrünnige, Anhänger des Horaskaisertums, Monstren wie Oger, Orks und Goblins; gegenüber Zauberern und insbesondere Magiern ist man misstrauisch
Lehre der Kirche: Als Kaiser Hal regierte war alles gut. Aber die Menschen zollten ihm nicht die gebührende Verehrung. Enttäuscht zog er sich nach Alveran zurück. Doch in der Stunde höchster Not kehrte er zurück. Dereinst, wenn Reue und Einsicht unter den Menschen herrschen und sie seine Wiederkehr erflehen, wird er erneut herabsteigen, und alles wird wieder gut werden.
Ziele der Kirche: Bedeutungs- und Machtgewinn, Geld für weitere Tempelbauten
Jenseitsbild: siehe Kirchen der Zwölfgötter
Weltbild: Die guten Zwölfe haben das Mittelreich über alle Reiche gesetzt, und Gareth über alle Städte, den Adel über das Volk und den Kaiser über den Adel.
Menschenbild: Die Menschen sind das auserwählte Volk der Götter, und die Menschen Garetiens auserwählt unter den Menschen. Sie wohnen in der heiligen Stadt im Herzen des Kontinents, kennen die wahre Religion, und streben nach Recht und Ordnung. Darum wurde zu ihnen ein Gott gesandt in menschlicher Gestalt. (... und zu all den andern Völkern und den Wilden nicht.)
Stärkste Argumente: Der Kaiser ist ein Gott. Das hat er selber gesagt. (Und die Praiosgeweihtenschaft hat ihn gesalbt und der ganze Adel des Reiches hat darauf geschworen.)
Lebensinhalte der Gläubigen: Keine bestimmten. Kaiser Hal ist ein minderer Gott. Man soll sein Leben nach den zwölfgöttlichen Lehren leben.
Bild des Glaubens in der Bevölkerung: Damals, als der gute Kaiser Hal noch regierte, da war die Welt noch in Ordnung.

Vom Wesen der Gottheit
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Kaiser Hal ist ein minderer Gott, von den Zwölfen auserwählt und nach Alveran erhoben. Diese stehen also klar über Ihm, und manche würden Ihn bloß einen Alveraniar nennen – immerhin einen Erz-Alveraniar aller Zwölfe. Der Kaiser steht für weise Regentschaft, Recht und Ordnung, Frieden wo möglich, Sieg in der Schlacht wo nötig, Wohlstand und Zufriedenheit. Er soll die Anliegen der Menschen den höheren Göttern zu Gehör bringen.
Heilige und Alveraniare
SpoilerShow
Hal II. Selindian: "der König der wiederkehrte", König von Almada, Prinz des Kaiserreichs
Als von den Toten zurückgekehrter König steht Prinz Selindian-Hal von Gareth ganz in der Tradition seines göttlichen Großvaters. Auch ihm traut man zu, ein weiteres Mal nach Dere zurückzukehren.
Kaiserin-Witwe Alara Paligan:
Die erwählte Gefährtin und treue Gattin des göttlichen Kaisers ist offensichtlich von Ihm gesegnet, hat sie doch alle Katastrophen und Wirren heil überstanden und bei bester Gesundheit ein hohes Alter erreicht. Dass sie ihren Enkel Selindian-Hal unterstützte sehen viele als weiteren Beleg dafür, dass dieser der vorgesehene Truchsess des entrückten Gottkaisers war.
In der Gemeinde der Halenser ahnt niemand, dass gerade Kaiserin Alara aus Al'Anfa, eine gläubige Verehrerin Borons des Götterfürsten, von Anfang an alles getan hat, um Hals in ihren Augen lästerliche Vergöttlichung zu hintertreiben. Immer wieder fand sie Wege, den Bau von Hal-Tempeln in den Provinzen zu unterbinden, und auf Büsten, Statuen und Münzen Titel wie "Kaiserliche Majestät" zu platzieren statt "Allergöttlichste Magnifizienz". Noch heute lässt sie die Hal-Anbeter immer wieder von Vertrauten und angeheuerten Kräften beobachten, um ihrem Einfluss entgegenwirken und besonders göttererzürnende Aktivitäten unterbinden zu können.
zum Kaisertum
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Nach Meinung vieler Halenser sitzt Rohaja nicht nur entgegen dem Gesetz von Reichsgründer Raul auf dem Thron, sondern auch gegen den Willen ihres göttlichen Großvaters Hal. Reichsbehüter Brin wird schon gute Gründe gehabt haben, sich nicht zum Kaiser krönen zu lassen; der kannte seinen göttlichen Vater schließlich. Hal II. Selindian stand es vielleicht zu, Kaiser zu werden, während sein Großvater in Alveran weilt, vielleicht auch nicht. Wer kennt schon die Pläne der Götter? (Starb er nicht gerade dann zum zweiten und bisher endgültigen Mal, als er nach der Kaiserkrone griff?) Was natürlich gar nicht ging war die eigenmächtige Kaiserkrönung Answins des Verräters, und eine Horaskaiserwürde gibt es überhaupt nicht. Weitere Unmöglichkeiten sind die Unabhängigkeit Araniens und Maraskans; das Überlaufen des verräterischen Seekönigs der Zyklopeninseln zum sogenannten "Horasreich" ein weiteres schändliches Verbrechen.
heilige und besondere Tiere

Kaiserhörnchen
SpoilerShow
>>>Das edelste unter den Hörnchen ist das Kaiserhörnchen, auch Feenhörnchen oder Feh genannt, sein Fell von edlem Grau wie eine schimmernde Wehr, weshalb es in den Wappen des höchsten Adels als Edelfeh vorkommt. Gar possierlich sind die kleinen Tiere, und ergötzten den Kaiser ein ums andere Mal, wenn sie durchs Geäst der Blutulmen sprangen oder Ihn am Fenster besuchten, von wo Er voll Wohlgefallen auf Sein Reich herabzuschauen pflegte. Dem guten Kaiser fraßen sie aus der Hand. Gewöhnliche Menschen aber sollten Vorsicht walten lassen, denn die kleinen Nager haben scharfe Zähne und wissen sich zu wehren.<<<
In Märchen und Legenden der Halenser ist immer wieder von Hörnchen die Rede, die den Kaiser vor Intrigen seiner Höflinge warnten, oder die auf seinen Fingerzeig armen Kindern Nüsse brachten.
Graf Felsenhuf
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Graf Felsenhuf, ein Tralloper Riese aus dem herzöglich weidener Marstall, war ein Geschenk Herzog Waldemars des Bären an den Kaiser. Der Legende nach, so wie die Hofbarden sie singen, trug Graf Felsenhuf den Kaiser unerschrocken durchs dichteste Getümmel in der Ogerschlacht, so dass seine Göttliche Magnifizienz die Zügel loslassen und mit beiden Händen gegen die Ungeheuer austeilen konnte.
Einen Nachkommen von Graf Felsenhuf aus dem kaiserlichen Gestüt zu Gareth zu erhalten war während der Regierungszeit des Kaisers eine hohe Auszeichnung, die naturgemäß nur wenigen zuteil wurde. Für ländliche Züchter schwerer Kaltblutpferde mag es verlockend sein, sich im Zuchtbuch auf so ein Tier zu berufen. Eine Recherche, ob das denn stimmen kann, dürfte sich schwierig gestalten.
Der Garether Mopsjäger
SpoilerShow
Eine kaum bekannte Hunderasse ist der Garether Mopsjäger, auch "Jägmo" genannt. Sie geht auf einen unbeabsichtigten Vorfall zurück, als die Schoßhündin der jungen Alara Paligan, ein al'anfanischer Trollmops namens "Incrívela", mit dem Winhaller Wolfshund-Rüden Alrik zusammentraf, einem Geschenk von Raidri Conchobair an den damaligen Kronprinzen Hal. Die drei Zuchtlinien ui Alraigh ä.H., ui Alraigh m.H. und ui Alraigh j.H. werden immer wieder miteinander verpaart, um das besondere Äußere des Jägmos zu erhalten: kurzbeinig, mit kurzer Schnauze, Kulleraugen und Schlappohren, der kräftige lange Körper von grauem Drahthaar bedeckt, der kurze Schwanz nach oben geringelt.
Ein echter Jägmo ist für Halenser und manche anderen Garetier, die sich einen Hund ohne konkrete Aufgabe leisten können, ihre persönliche Verbindung zum Kaiserhaus zum Anfassen und Liebhaben.
Al'Hulaviya
SpoilerShow
Die rein weiße Mehari-Rennkamelstute Al'Hulaviya (die Süße) war ein Geschenk des Sultans Mustafa von Unau (inzwischen Kalif Malkillah III.) an Kaiser Hal. Manche behaupten, dieses exotische Tier habe im Kaiser die Begeisterung für die Kultur seiner eslamidischen Vorfahren geweckt. Bekanntlich wurde er zu einem großen Freund des Kamelspiels, für das er aus der gleichen Quelle später lebensgroße Spielsteine erhielt. Auch gilt er als bedeutender Förderer des Reiseschriftstellers Kara ben Yngerimm.
Al'Hulaviya war in Gareth kein langes Leben beschieden. Ob sie einer Lungenentzündung erlag, einem verfütterten Schlotzstollen, oder ob sie heroisch von vergifteten Trauben fraß, die dem Kaiser bestimmt waren, darüber gehen die Meinungen auseinander. Ihr Fell wurde ausgestopft und angeblich zunächst in der Residenz, später in einem Jagdschloss ausgestellt. Seit längerer Zeit ist es verschwunden. Hin und wieder kursiert unter den Halensern ein Gerücht, man habe bei einer umherziehenden Gauklertruppe ein ausgestopftes Kamel gesehen. Ein solcher Diebstahl wäre natürlich schockierend; er müsste gesühnt und der kaiserliche Besitz in den Tempel gebracht werden.
Frumosab der Zähe
SpoilerShow
Der maraskanische Harnischgürtler wurde 994 BF zur Krönung Kaiser Hals nach Gareth gebracht, zusammen mit zahlreichen anderen Geschenken und Abgaben der maraskanischen Adligen und Untertanen. Seinen Panzer zierte damals eine maraskanische Inschrift, die niemand lesen konnte, möglicherweise in Ru'uz, der alten Sprache der dortigen Eingeborenen. Während der feucht-fröhlichen Feier gravierten einige Adlige statt dessen und quer darüber Segenswünsche für den Kaiser ein (damals noch nicht vergöttlicht). Seitdem zeigt sich das Tier unleidig und bissig. Nachdem es in der kaiserlichen Menagerie gewütet und etlichen der damals als Haustiere modischen, mühsam dressierten Großen Schröter Beine abgebissen hatte, wurde es aus dem kaiserlichen Haushalt verbannt. In der Folge zeigte Frumosab ein unglaubliches Talent, aus Verschlägen, Abstellräumen, Kerkern, Kellern und unbenutzten Brunnenschächten zu entkommen. Das Tier überlebte Würfe in tiefe Schächte und lange Zeiten ohne Wasser und Nahrung, bezwang Wolfsratten, Gruftasseln und Riesenamöben und ernährte sich wohl auch von diesen, um irgendwann aus irgendeiner Ecke wieder aufzutauchen, zum Leidwesen der geplagten Gärtner und Jagdhüterinnen. Auch die Zerstörungen durch die Fliegende Festung scheint es unbeschadet überstanden zu haben, soll jedenfalls seitdem in den Ruinen gesehen worden sein.
Manche, die davon gehört haben, glauben, dass dieses Tier eine besondere Beziehung zu Hal habe, aber welche genau das sein könnte, das weiß niemand. Ob es unter des Gottes besonderem Schutz steht, seit es Seine Handschrift trägt? Oder müsste sein Blut geopfert werden, um den Gott aus Alveran wieder nach Dere zu rufen?
In all der Zeit hat jedenfalls in Gareth noch niemand festgestellt, dass Frumosab der Zähe tatsächlich ein Weibchen ist.
Der Tempel
SpoilerShow
Das Heiligtum des vergöttlichten Kaisers steht in der Weststadt Gareths. Warum während der "Hal-Zeit" nicht überall auf direkten kaiserlichen Erlass hin Schreine und Tempel zu seinen Ehren errichtet wurden ist heute nicht mehr bekannt. Das imposante Gebäude aus weißem Marmor mit seinen mächtigen Quadern und hoch aufragenden Säulen legt nahe, dass noch zu Hals Regierungszeit der Rohbau errichtet wurde. Fertiggestellt wurde es jedoch erst nach seinem Verschwinden im Bornland, offenbar mit Unterstützung einflussreicher Gönner. Vor dem vergoldeten Profilbild seiner Allergöttlichsten Magnifizienz lauschen die Gläubigen den Predigten der Tempelvorsteherin Halgunde Lohholmer, singen im Chor Lobeshymnen, und bitten den Kaiser, ihre Angelegenheiten den anderen Göttern vorzutragen.
In der Schatzkammer wird manch eine Kuriosität verwahrt, darunter unter anderem: mehrere Ölgemälde, die den Kaiser zeigen, teils mit Bart statt in seiner klassischen filigranen Pose; ein Gemälde von Golodion Seemond, das die Hochzeit Kronprinz Hals mit Alara Paligan darstellt; eine Liste der Verurteilten, denen in den Jahren 1-10 Hal wegen Majestätsbeleidigung die Zunge herausgeschnitten wurde; eine Prachtausgabe des Buchs "der ringende Herr" mit einer Widmung Graf Answin von Rabenmunds an "seinen lieben Vetter, seine kaiserliche Majestät" (usw.); sowie ein Taschentuch mit einigen Blutstropfen.
Der Kult: Feste, Rituale und Feiertage

"Yppolita, da du gangest."
"Selindian, da du bangest. Wenn Kaiser Hal das wüsste! Sein Herz täte ihm zerspringen.
"
- aus dem Mysterienspiel "die Gänsemagd" von Halbert-Aldifreid dem Lautenschläger

Kaisers Geburtstag (23. BOR)
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Kaisers Geburtstag, auch "Haltag" genannt (23. Boron) wurde früher, in der guten alten Zeit, als Gott Hal noch auf Deren weilte, in Gareth groß gefeiert. Paraden und Ordensverleihungen fanden statt, sowie ein großer Ball in der Neuen Residenz. Die Gemeinde der Halenser tut ihr Bestes, an diesem heiligen Tag mit festlichen Umzügen das Angedenken hochzuhalten und der Bürgerschaft Mut zu geben. Noch erhaltene Büsten des Kaisers werden feierlich unter Lobgesängen durch die Straßen getragen oder auf Wagen gezogen. Die Teilnehmenden tragen ihre besten Kleider und schwenken Banner mit dem Wappen des Hauses Gareth, andere patriotische Symbole, oder Wimpel in den heiligen Farben.
Tag der Göttlichkeitserklärung (oder Göttlichkeitsverkündung) (24 HES)
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An diesem Freudentag werden die Stuben festlich geschmückt und mit Kränzen verziert. (Da der klassische Lorbeer der Kaiser und Triumphatoren in Gareth nicht wächst, nimmt man dort duftende Nadelbaumzweige.) Ein Festessen wird aufgetischt; Kinder sagen Gedichte auf und erhalten kleine Geschenke.


Tag der Entrückung (9. PHE)
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Am 9. Phex 1010 BF nach neumodischer Zeitrechnung, klassisch: 16 Hal, zog der Kaiser sich während eines Jagdausflugs im Bornland von Dere zurück. Enttäuscht über die unzureichende Anbetung und den langsamen Fortschritt der Tempelbauten stieg er nach Alveran auf. So zumindest die Lehre der Halenser. An diesem Tag treffen sich die Gläubigen zu Diskussionsrunden, erinnern an die Fehler der Vergangenheit und geloben, ihr Möglichstes zu tun, um den Kaiser dazu zu bewegen, (ein weiteres Mal und dann hoffentlich für immer) nach Dere zurückzukehren.


Tag der Wiederkehr/Dreikaiserschlacht (15. PHE)
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>>>18 Jahre nach seiner Entrückung, am 15. Phex des Jahres 34 Hal, als vor Gareth Hals Enkelin Rohaja mit ihren wackeren Getreuen sich dem Heer des Erzverräters Answin entgegenstellte und der Schurke den Schwarzen Drachen zu Hilfe rief, da stieg in der äußersten Not Gott Hal von Alveran hernieder und erschlug den Answin. Eine Schar von tapferen Gläubigen vernichtete den Drachen. Da sah der Kaiser, dass es gut war, aber Sein Reich Seiner Rückkehr noch nicht würdig, und noch vom Schlachtfeld stieg er erneut nach Alveran empor.<<<
An diesem Tag pilgern Gläubige auf die Avesfelder vor Gareth, wo 1028 BF die Dreikaiserschlacht stattfand, und beten zu Hal, er möge erneut und dann für immer nach Dere zurückkehren, um das Reich weise zu regieren wie ehedem.
Maraskantag (27. PER)
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Am Maraskantag wird traditionell der Sieg des Mittelreichs über Maraskan gefeiert. Dieser Feiertag geht noch auf Kaiser Reto den Eroberer zurück, war aber vor allem in Hals Regierungszeit populär. Damals, besonders in den Jahren nach Niederschlagung des Tuzaker Aufstands 995 BF, konnten Veteranen des Maraskankriegs in vielen Gaststätten kostenloses Essen und Getränke in Anspruch nehmen. Heutzutage begehen fast nur noch Halenser diesen Feiertag. Wer Veteranen - auch solche jüngerer Kriege - in der Familie hat, deckt feierlich den Tisch und lässt diese ihre Geschichten erzählen. Im Kaiser-Hal-Tempel wird mit Predigt und Bardensang der großen alten Helden des Reiches gedacht, wie Schwertkönig Raidri Conchobair und Herzog Waldemar von Weiden. Zu den Ritualen gehört auch das feierliche Ausspucken von Tee unter Flüchen auf das maraskanische Rebellenpack.
Symbole und Kultgegenstände
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Viele Halenser geben sich gern als solche zu erkennen, indem sie Moden oder Bräuche pflegen, die in der "Hal-Zeit" besonders beliebt waren, seitdem aber in der breiten Bevölkerung an Popularität verloren haben. Dazu gehört zum Beispiel das Halten von Riesenhirschkäfern, auch "große Schröter" genannt, als Haustiere. Auffallen wird auch, dass sie die Jahre nach wie vor als Regierungsjahre der Kaiser des Mittelreichs zählen, wobei für sie die Hal-Zeit andauert, anstatt sich der Zählung der Jahre nach Bosparans Fall anzuschließen. Sehr beliebt sind gut erhaltene Münzen, die unter Hal geprägt wurden und sein Ebenbild zeigen, als Schmuckstücke und Glücksbringer.
heilige Gesänge und Volkslieder

ein Lied aus der Hal-Zeit: Lobet den Kaiser (irdisch auf: Lobet den Herren, den mächtigen König der Ehren)
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Lobet den Kaiser, den mächtigsten Herrscher auf Deren,
alle ihr Untertanen denn das ist sein Begehren!
Kommet zuhauf!
Elfen und Barden spielt auf!
Lasset den Lobgesang hören!

Lobe den Kaiser der alles so herrlich regieret,
der durch Ucuri von Praios persönlich geführet.
Der dich erhält,
Ogern die Wege verstellt.
Hast du nicht Ehrfurcht verspüret?

Lobet den Kaiser und ehrt ihn mit Sängen und Kerzen!
Wenn er zum Schwertzuge aufruft gehorcht ihm von Herzen.
Kommet herbei!
Schlaget die Oger zu Brei.
Wahrlich, mit ihm 'st nicht zu scherzen.

Lobet den Kaiser der so von Alveran gesegnet,
dass er selbst Gott ward, in der Höh' den seinen begegnet.
Denke daran
was so nur Alveran kann,
woher es Kaiserheil regnet.

Lobet den Kaiser der das Reich so trefflich anführet!
Der mit weisen Worten unsere Herzen berühret.
Auf das Schafott
wer ihn lästert, unsern Gott!
Ihn hat Alveran geküret.
ein Lied aus der Zeit zwischen Hals Entrückung und Wiederkehr: Der Thron ist verwaist (irdisch auf: Die Gedanken sind frei)
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Der Thron ist verwaist,
kein Mensch trägt die Krone.
Sie wurde vererbt
vom Vater zum Sohne.
Keine Frau durft' es wagen
die Krone zu tragen
seit Raul sagte: "Nein.
Kein Weib darf Kaiser sein."

Zuletzt herrschte Hal -
er war einer der Götter.
Über ihn lachten all
die dummdreisten Spötter.
Drum ist er uns entschwunden,
bis wir Einsicht gefunden
was es wirklich heißt:
Der Thron ist verwaist.

Auf Hal folgte Brin
des Reiches Behüter.
Schwach gab er sie hin,
des Reiches Güter.
Orks, Answin, Dämonen,
sie wollten hier wohnen
und fressen sich feist
und der Thron war verwaist.

Die Amöbe krönt sich
mit eigenen Händen.
Gareth stört das nicht.
Man läßt es bewenden.
Nur ein Kaiser darf leben,
zwei zugleich darf's nicht geben,
was im Endeffekt heißt:
Gareths Thron ist verwaist.

Sperrt man mich auch ein
in finstere Keller,
oder preßt man mich aus
bis zum letzten Heller.*
Ich werd' doch weitersingen
und die Botschaft euch bringen
(* hab' Albernia bereist):
Der Thron ist verwaist.

Lasst uns beten nun all,
dass Hal zurückkehre,
mit Posaunenschall,
alveranischem Heere!
Dass wir aus vollem Herzen
wieder lachen und scherzen
weil es nicht mehr heißt:
Der Thron ist verwaist.
ein Lied aus der Zeit nach Hals Wiederkehr: Oh Kaiser Hal (irdisch auf: Oh Tannenbaum)
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Oh Kaiser Hal, oh Kaiser Hal,
du bist einer der Götter.
Du herrschtest in der guten Zeit.
Verschwandst im Bornland wo es schneit.
Oh Kaiser Hal, oh Kaiser Hal,
du kamst zurück als Retter.

Oh Kaiser Hal, oh Kaiser Hal,
wir wollen dir gefallen.
Wie oft hast du zur Winterszeit
mit weisen Sprüchen uns erfreut?
Oh Kaiser Hal, oh Kaiser Hal.
Nun in Alverans Hallen.

Oh Kaiser Hal, oh Kaiser Hal,
wir halten dich in Ehren.
Vertrauen in die Göttlichkeit
gibt Kraft und Trost zu jeder Zeit.
Oh Kaiser Hal, oh Kaiser Hal!
Wir werden sie bekehren.
Kirchliche Persönlichkeiten

Halgunde Lohholmer
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Die gut vernetzte "Matriarchin der Kirche" erreichte dank der Spenden von Gönnern in der Zeit nach Hals Verschwinden die Fertigstellung des Tempels, wo sie seitdem predigt und an der Ausarbeitung der Kirchenlehre arbeitet.
Halbert-Aldifreid der Lautenschläger
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Der grauhaarige Barde, der auch schon andere Künstlernamen trug, ist seit vielen Jahren der Sänger und Komponist der Halenser-Gemeinde. Alte Lobeshymnen, Moritaten und Gassenhauer aus Hals Regierungszeit hat er ebenso auf Lager, wie er immer wieder neues Liedgut erfindet, das bei den Gläubigen gut ankommt. Freunde dürfen ihn "Hal-Ali" nennen.
Bruder Haldor
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Dieser Wanderprediger nahm nach eigener Aussage an der Dreikaiserschlacht teil, verlor dort den kleinen Finger und zwei Fingerkuppen an der rechten Hand, und wurde auf dem Schlachtfeld von Hal selbst zu Seinem Priester geweiht. Seitdem sei er der erste und einzige Hal-Priester mit Karma. Tatsächlich ist er ein Geweihter des Namenlosen. Den Hal-Kult zu unterwandern und vielleicht eines Tages ganz seinem Gott zuzuführen erscheint ihm vielversprechend. Noch jedoch meidet er die Konfrontation mit Frau Lohholmer, die (nach Rücksprache mit tatsächlichen Veteranen) seiner Geschichte skeptisch gegenübersteht. Auch Inquisition und Praiosgeweihten geht er aus dem Weg.
Ansichten der Hal-Verehrer über:
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Mittelreicher, die Hal nicht verehren: Wegen solcher stumpfsinniger Gestalten hat der Kaiser uns verlassen. Es ist ein Trauerspiel. Aber die werden sich noch wundern, wenn Er ein weiteres Mal wiederkehrt.
Maraskaner: Götterloses Rebellengezücht. Kein Wunder, dass die nachher alle zu den Dämonen übergelaufen sind.
Liebfelder, wenn Anhänger des Horaskaisertums: Bosparan hat schon einmal gebrannt ...
Zyklopäer: Abtrünniges Verräterpack. Wenn Kaiser Hal wieder zurückkehrt, machen wir da eine Strafkolonie für Galeerensträflinge draus.
Al'Anfaner: Achja, dort im Süden, wo es immer warm ist und einem die reifen Früchte in den Mund wachsen. Da kam Kaiserin Alara her, nicht? Und wohl auch "Der Greif", der alte Herold des Kaiserhauses?
Dass ein Held sich zur Lehre von Kaiser Hal als Gott bekennt klingt eher unwahrscheinlich. Aber überall im Reich kann es Adlige geben, wohlhabende Bürger, einfache Leute und sogar Geweihte der Zwölfe, die mit dem Kaiserkult aufgewachsen sind und Hals Göttlichkeit als selbstverständlich ansehen.

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Forenaktion: Religiöse Kulte abseits der Norm! - vom 01.09.2022 bis zum 30.09.2022

Ungelesener Beitrag von Tiger » 22.09.2022 21:43

Verehrung des Heiligen Travislaus von Mirdin als Schutzpatron der Seefahrer

Verbreitung: Nostergast, Albernia
Struktur und Hierarchie: Der lokal sehr verbreitete Glaube hat unter einigen einflussreichen Kapitänen und Seefahrern Wortführer gefunden, die sich kirchenpolitisch für die Anerkennung des Traviaheiligen als Schutzpatron der Seefahrer einsetzen.
momentane Ziele: Anerkennung des Travislaus von Mirdin als Schutzpatron der Seefahrer innerhalb der Efferd- und Traviakirche sowie Bau und Weihe eines traviageweihten Travislaus-von-Mirdin-Tempels in Salzerhafen, der dem dortigen Efferdtempel angegliedert werden soll.

„Ihr fragt, was das für ein Schrein ist, zu dem die Seefahrer hier im Hafen ihre ersten Schritte nach der Ankunft lenken? Nun, Ihr seid nicht aus der Gegend, daher will ich Euch aufklären: Es ist ein Schrein des Heiligen Travislaus von Mirdin. Sicherlich kennt Ihr den Heiligen der gütigen Mutter Travia, der am 6. Hesinde den artigen Kindern süße Gaben bringt und daher auch als Schutzpatron der Kinder gilt!
Eure Verwunderung zeigt mir, dass Ihr nicht viele Geschichten über das Wirken des Heiligen Travislaus gehört habt, denn er ist fürwahr auch ein Heiliger des Herrn Efferd und wird hier von vielen als Schutzpatron der Seefahrer verehrt. Ihr zweifelt? Es gibt so manche Wundertat des Heiligen für die Fischer und Seefahrer zu berichten: So erschien er während eines furchtbaren Sturms hier vor der Küste an Bord eines Schiffes in Not geratener Seeleute, die für eine sichere Heimkehr in den Hafen beteten. Der Heilige Travislaus setzte die Segel richtig, steuerte das Schiff und beruhigte sogar den Sturm. Erst daheim in Nostria erkannten die Seeleute in dem Traviageweihten ihren Retter. Solche und andere Taten zeigen, dass der Heilige auch beim Gezeitigen in höchster Gunst stand. Hierzulande und auch noch weiter südlich an der Küste wird er von vielen Seefahrern verehrt. An Schreinen des Heilgen Travislaus findet Ihr oft die Darstellung eines Segelschiffs, dessen Segel drei Gänse zieren, denn drei ist Zahl Efferds und die Gänse sind der Gütigen Mutter heilig.
So nun wisst Ihr, dass die Fischer und Seefahrer unter dem Schutz des Heiligen Travislaus stehen und könnt mich zum Schrein begleiten, damit auch wir ein Dankgebet für unsere sichere Ankunft an den Heiligen richten können.“

- Kapitana Kasmira Fischling zu einem Gelehrten aus dem fernen Punin, 1035 BF


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Bosper Praiotin Sonnental, Bruder Hesindian, Nana Minze, Nikaju Frostwind, Radrik Baernhoff, Sulvaya aus Baliho

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Ungelesener Beitrag von Andras Marwolaeth » 25.09.2022 19:56

Der Kult der Namenlosen

Nein, das ist kein Tippfehler, es ist wirklich DIE Namenlose gemeint.

DER Namenlose wurde von den anderen Göttern bekämpft, entmannt, des Namens beraubt und in die Bresche im Sternenwall gekettet. Seitdem versucht er immer wieder, Macht zu gewinnen über Dämonen und Sterbliche. Doch nun hat er einen neuen Plan, wie er auf einen Schlag seine Probleme loswerden kann! Und zwar wie folgt: er verwandelt sich in ein weibliches Wesen (DIE Namenlose), lässt sich schwängern und trägt das Kind aus. Es wird als Halbgott einen Namen tragen, nicht angekettet sein und der Namenlose wird natürlich diesen Halbgott übernehmen oder zumindest mit all seiner Macht steuern. Da dürfen sich die Zwölfe warm anziehen!

Es fehlt an dieser Stelle noch ein Samenspender. Das soll natürlich nicht irgendjemand sein. Da hat der Namenlose schon gewisse Vorstellungen. Also hat er den Kult der Namenlosen gegründet. Die dem Kult vorstehenden Priesterinnen sind ausnahmslos jung und schön und haben dementsprechend kaum Probleme, neue Rekruten für den Kult zu finden. Die Aufnahmeprüfung ist in etwa so, wie man es sich vorstellt. Am Ende hat die Priesterin jedenfalls eine Samenprobe, die ausführlich analysiert wird. Das ist auch das einzige Mal, dass das Kultmitglied mit der Priesterin zusammenkommt. Die Kultisten werden dazu animiert, Geld zu spenden und dürfen dafür an Orgien teilnehmen, die in Kooperation mit dem nächsten Bordell durchgeführt werden. Was da passiert, hält sich alles im Rahmen, keine oronischen Perversionen. Der Kult versucht, nicht aufzufallen. Schließlich verfolgt er ja ein höheres Ziel. Bislang allerdings hat man den idealen Samenspender noch nicht gefunden, aber willige Kandidaten gibt es ja zu hauf.

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Ungelesener Beitrag von ad2420 » 26.09.2022 12:25

Der Okenhull
Es einen Kult zu nennen ist sicher übertrieben, aber in Zwergeneiche, einem kleinen Dorf firunwärts der Ander, hat es seit manchem Jahrzehnt eine Geodi namens Anwallne. Die Zwergin lebt "oberlandsch", also ohne die Binge zu besuchen, als Hüterin des Okenhull im uralten Okenforst.
Die örtliche Bierhalle ihrer Familie ist fast schon soetwas wie ein "Pilgerort", weiß man doch das Anwallne in der Not Antworten findet.
Überwiegend hilft sie mit Prophezeiungen (meisterlich), aber eigentlich ist dies nur eine Vorauswahl..

Das verläuft immer nach festem Ritus: Nach langen Gesprächen am Schanktisch entscheidet Anwallne ob Fragen und Fragensteller geeignet sind.
(Gier, Eigennutz und solcherart schickt sie freudlich aber bestimmt fort).
Man bezieht ein Zimmer in den Kellern des Hauses, reinigt sich und ruht etwas. Nahe Mitternacht kommt Anwallne, nur mit dem schwachen Licht eines Schimmerlings, und hohlt den schlaftrunkenen Fragesteller ab. Es beginnt eine kleine Nachtwanderung in den Okenforst, auf geheimem alten Pfade zu einer Höhle unter einer uralten Eiche. Die Andachtskammer ist von liebevoller Zwergenhand aus Naturstein erschaffen und wenig verziert. Eine der Wände ist ganz aus dem Wurzelholz der Eiche und dies bildet ein sanftes, altes Gesicht. Hier nun mag der Gast von herzen drei Fragen stellen.
Der Okenhull beantwortet diese meist wortreicher als nötig, und etwas umständlich, aber immer wahrheitsgetreu.
(Das alte Feenwesen weis "alles das die Steineichen wissen", und Anwallne deutete an er sei der Großvater dieser Bäume).
..als ich meinte er könne auch ein beseelter Rätzelmund sein, der wundersamerweise nur Antworten statt Fragen hervorbringe ..nun :oops:

Nachdem man seine Antworten hat erwacht man in dem Zimmer das man scheinbar nie verlassen hat..

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