Forenaktion: Neue Dämonen im Gruseltober

Hier präsentieren wir euch die Forenaktionen
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Fenia_Winterkalt
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Ungelesener Beitrag von Fenia_Winterkalt » 01.10.2021 11:05

Die Zahl der Dämonen ist Legion, die Niederhöllen unendliches Chaos. Lasst das Chaos fließen! Nutzt es, formt es, spürt es, oder lasst ihm freien Lauf! Was wir hier sehen wollen sind Dämonen! Geister! Chimären! Untote!

Selbstverständlich nicht die schon bekannten Exemplare sondern Neukreationen! Lasst eurer Phantasie freien Lauf!

Dichtet, pinselt, beschreibt, verregelt, häkelt, bastelt, backt, verkleidet Kinder, Tiere, Pflanzen auf dämonische Art und Weise! Fotografiert eure Werke (Persönlichkeitsrechte, Kinderschutz, Tierschutz, Pflanzenschutz etc. achten und beachten bitte) und stellt eure Ergebnisse hier ein.
Kurzum, was immer euch zu dämonischem einfällt, wollen wir haben! Tobt euch mit dem aus was euch liegt oder das euch gerade inspiriert!

Einzige Regel: Alles braucht einen dämonischen Namen!

Vergruseln wir Aventurien erneut im Gruseltober!

Beschreibungen sind versionsübergreifend nutzbar, aber wenn ihr es mit Regeln unterfüttern wollt bitte dazu schreiben welches Regelsystem ihr nutzt. (DSA 4, DSA5, Ilaris, Hartschales Hausregeln.....)

Eure Beiträge könnt ihr hier im Thema posten. Die Aktion läuft bis zum 31.10.2021 um 23:59 Uhr.
Alle Teilnehmer:innen erhalten ein dämonisches Badge!

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Seidoss-Anima von Seelenheil
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Ungelesener Beitrag von Seidoss-Anima von Seelenheil » 01.10.2021 11:15

Ich hätte einen Dämon aus der Domäne Bekelels anzubieten.
Sein Name ist צַמרִירִי, das ist Urtulamydia und wird ausgesprochen "Zamriri" (das a wird kurz gesprochen wir in "Amt") und wird oft schlicht als "Flauschig" oder "Der Flauschige" ins Garethi übersetzt.

Er erscheint als unwiderstehlich süßes weil flauschiges Tier (es häufen sich Berichte von Corgis, Riesenkanienchen und roten Pandabäre), das man einfach adoptieren muss.

Aber es meint es nicht gut mit einem.
Zunächst scheint es nur ein seeeeehr aufmerksamkeitsbedürftiges Tier zu sein, dem man sich nicht entziehen kann, weshalb man vieles andere vernachlässigt.

Doch mehr und mehr wird man davon abhängig und bevor man es merkt, saugt es die Freue aus einem heraus. Man wird sehr jähzornig und paranoid und kann die Leere in sich nur noch dadurch betäuben, dass man dieses Biest streichelt - das sich perfiderweise an den Emotionen des 'Besitzers' ernährt.

Wenn die emotionalen Reserven des Besitzers aufgebraucht sind, wenn er keine Freude mehr spüren kann und keine sozialen Bindungen mehr haben will noch kann, geht es in die letzte Phase: Dann vergisst das Opfer Schlafen, Essen, Trinken und streichelt das Tier bis zum eigenen Verdursten.

Dann sucht sich das Tier ein neues Opfer.
------

Inspirationen fand ich bei der Rose des Biests von die Schöne und das Biest, bei dem einen Ring und Gollum aus HdR, sowie den Dementoren aus Harry Potter.
Zuletzt geändert von Seidoss-Anima von Seelenheil am 02.10.2021 21:40, insgesamt 2-mal geändert.
"Ich verachte niemanden. Mein Hass trifft jene, die verachten" - Bertolt Brecht.

"Richtet nicht, damit auch ihr nicht gerichtet werdet" - Jesus Christus.

Wir brauchen mehr (N)SCs wie Lata Hirschkind! >3

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Denderajida_von_Tuzak
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Ungelesener Beitrag von Denderajida_von_Tuzak » 01.10.2021 11:51

Zählt Szen'Dakloth noch als neuwertig?

Falls ihr das wieder in eine Spielhilfe verhackstücken wollt: dürft ihr von mir aus gerne.

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Fenia_Winterkalt
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Ungelesener Beitrag von Fenia_Winterkalt » 01.10.2021 11:58

@Seidoss-Anima von Seelenheil ein Name/Bezeichnung für das Gedämonische Tier fehlt noch (die Regel hatte ich nachträglich ergänzt, sorry) - Ich glaub davon wohnen zwei bei mir mhmm :grübeln:

@Denderajida_von_Tuzak Kannst du gerne drauf verweisen, aber zwei Badges für ein und denselben Beitrag fände ich unfair, aber du wirst sicher noch was feines zaubern!

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Seidoss-Anima von Seelenheil
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Ungelesener Beitrag von Seidoss-Anima von Seelenheil » 01.10.2021 12:29

@Fenia_Winterkalt Habe den Namen nachgetragen :)

Ich hoffen doch, dass deine Tiere dir nicht die Lebensfreude entziehen, sondern nur deine Zeit?

Leider ist ob der hohen Todesrate der Opfer und der begrenzten Mittel der Inquisition und der Draconiter in Mhamadistan, Aranien und Oron, wo der Dämon wohl am häufigsten vorkommen soll, wenig über den Dämon bekannt, sonst könnte ich dir sagem, ob du ggf. auf eine schwache Variante aus der Kategorie "niedere Dämonen" getroffen bist 🤔
Zuletzt geändert von Seidoss-Anima von Seelenheil am 02.10.2021 21:37, insgesamt 1-mal geändert.
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Aryador
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Ungelesener Beitrag von Aryador » 01.10.2021 12:45

„Es wird alles immer teurer! Ich habe das Gefühl, diese Halsabschneider erhöhen alle die Preise. Beim alten Shayan konnte man früher Stoffe und Tuche viel günstiger kaufen. Und diese dreiste Yudilla hat gestern schon wieder ihre Preise für Würste erhöht. Es ist unglaublich! Der nächste Tuchhändler ist einen halben Tagesmarsch entfernt. Warum macht Shayan das? Er hat doch immer gut verdient in unserem kleinen Dorf, jeder ging zu ihm.“
„Weil er sich’s leisten kann. Du hast doch trotzdem bei ihm gekauft.“
„Ja soll ich nach Nasirabad laufen nur weil ich neues Tuch brauche?“

(gehört auf einem Markt in Shara, neuzeitlich)

Der Cn’Sieth N’dinralir ist ein Dämon, dessen Existenz lange Zeit auch unter Experten kaum bekannt war. Zu unscheinbar wirkt er. Das Wesen aus der Domäne Tasfarelels scheint fast immer die Gestalt eines Menschen anzunehmen, laut Berichten oft eines ältlichen Mannes mit freundlichen Augen. Manchmal auch einer jungen Frau oder eines vertrauenserweckenden jungen Mannes. Seine sechs Hörner stoßen aus dem Rücken hervor, daran ist der N’dinralir zu erkennen. In seiner menschlichen Gestalt trägt er meist weite Gewänder, einen Umhang oder gar einen alten Rucksack, um diese Hörner zu verbergen.

Der N’dinralir bietet sich als Freund und Berater an. Er kennt sich erstaunlich gut mit Geldangelegenheiten aus und taucht in der Folge immer häufiger auf, um sein Opfer zu „beraten“. Die Ratschläge sind immer dieselben: Das Opfer auf Kosten anderer reicher zu machen. Eingebettet aber sind sie in schmeichelnde Worte und luftige Erklärungen, dass davon in Wirklichkeit das gesamte Umfeld profitiert – oder das Opfer bislang von allen anderen betrogen wurde. „Alle werden etwas davon haben, wenn du reich bist“, ist einer der typischen Sätze des N’dinralir. Gepaart auch mit Hinweisen darauf, dass die Menschen selbst lernen und erkennen müssen, wenn sie über das Ohr gehauen werden. Da manche dieser Sätze gefühlt gar nicht so weit weg von Phex’schen Glaubenssätzen sind, werden sie schneller geglaubt. Das Resultat ist aber, soweit die Dämonologen das rückwirkend konstruieren können, immer verheerend: Dörfer oder ganze Stadtviertel werden in Chaos und Armut geschleudert, Beziehungen und Familien zerbrechen. Offenbar berät der Cn’Sieth N’dinralir bisweilen auch gezielt mehrere Menschen gleichzeitig, um noch mehr Unheil anzurichten.

Die auf diese Weise beratenden Opfer verfallen über kurz oder lang den Einflüsterungen des N’dinralir komplett und verwandeln sich in Personen, für die nur noch Reichtum etwas zählt. Sie kappen Beziehungen, zählen ihr Geld – und sind irgendwann bereit, den Tasfarelel-Pakt anzunehmen, den der N’dinralir ihnen anbietet. Selbst wenn sie dies abschlagen, enden sie als verhärmte und freudlose Gestalten, ein Schatten ihres früheren Selbst, meist umgeben von Menschen, die ebenfalls deutlich verarmt und zerstritten sind.

Warum ein Cn’Sieth N’dinralir beschworen wird, ist unklar. Er scheint keinen direkten Nutzen für den Beschwörer zu haben, abgesehen von seiner Fähigkeit, Unheil und Chaos anzurichten. Zu vermuten ist, dass Beschwörer bereits selbst Tasfarelel tief verfallen sind, und dessen Einfluss weiter streuen wollen. Möglich ist aber auch, dass sie sich auf diese Weise gezielt bei betroffenen Menschen rächen wollen. Eine beunruhigende These unter einigen Brabaker Dämonologen ist, dass der Dämon seit Jahrzehnten oder Jahrhunderten ungebunden auf Dere weilt und sein Unwesen treibt. Seit ein N’dinralir vor ein paar Jahren durch Zufall anhand seiner Hörner enttarnt wurde, rätseln Dämonologen, welche Ereignisse rückwirkend den Einflüsterungen des sechsgehörten Dämonen zuzuschreiben sind. Der Dämon scheint einen besonderen Spaß daran zu haben, Menschen zu verführen, die ursprünglich wenig bis gar nichts mit erzdämonischen Versuchungen zu tun haben.

Der Cn’Sieth N’dinralir kämpft nicht. Er flieht, sobald er enttarnt wurde, scheint aber über Magie zu verfügen, die den Effekten eines GROSSE GIER ähnelt, und die er im Konfliktfall benutzt, um Verwirrung zu stiften. Andere berichten auch darüber, dass er Illusionsmagie beherrsche, aber da so wenige Fälle eines N’dinralir bekannt sind, kann es sich hierbei auch um Verwechslungen handeln. Dämonenjäger sind explizit dazu aufgerufen, Exemplare des N'dinralirs zu finden, um mehr über hin herauszufinden.

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Amaryllion
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Ungelesener Beitrag von Amaryllion » 01.10.2021 13:38

Zatracal, der Kerkermeister
ein zweigehörnter Dämon aus der Domäne Tyakra'man

»In den unendlichen Tiefen der schwarzroten Feste aber haust Zatracal, Herr der Ketten, der jede Seele, die den Versuch einer Flucht wagen sollte, persönlich in den härtesten Stahl schmiedet...«
-- aus dem Tyakrarium, dem Werk des Blakharaz-Paktierers Bendukhor

Zatracal erscheint als 8 Spann großer, feister Mann mit bleicher Haut, der in speckige Lederkleidung gehüllt ist. Sein Kopf ähnelt dem eines Orks, ist jedoch vollkommen haarlos. Aus seinem Unterkiefer ragen zwei dicke, halbspannlange Eckzähne, die er allerdings nicht im Kampf einsetzt. Seine wulstigen Arme enden in dämonisch belebten Ketten, die er bis zu sieben Schritt weit ausfahren kann.

Dieser Dämon aus dem Gefolge des Schwarzen Mannes wird gerufen, wenn der Beschwörer ein lebendes Opfer benötigt oder er eine missliebige Person einkerkern will. Es ist auch möglich, Zatracal damit zu beauftragen, jemanden in die Domäne seines Herren zu verschleppen. Das bedauernswerte Opfer wird im blutroten Kerker des Blakharaz gefangengehalten und unablässig gefoltert, bis es entweder durch mächtige Magie oder göttliche Intervention befreit wird oder es nach 49 Tagen zum Dämon mutiert (je nach Macht des Opfers zum niederen Diener oder zum Gehörnten).
Zuletzt geändert von Amaryllion am 01.10.2021 13:41, insgesamt 2-mal geändert.
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Irike
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Ungelesener Beitrag von Irike » 01.10.2021 13:39

Seidoss-Anima von Seelenheil hat geschrieben:
01.10.2021 11:15
Ich hätte einen Dämon aus der Domäne Bekelels anzubieten.
Sein Name ist צַמרִירִי, das ist Urtulamydia und wir ausgesprochen "Zamriri" und wird oft schlicht als "Flauschig" oder "Der Flauschige" ins Garethi übersetzt.
(...)
Verdammt! Ich glaube so einer sitzt auf meiner Couch!
Oooh, der ist sooo süß und flauschig! Ich könnte ja mal... ach ne, keine Zeit, muss streicheln gehen! :devil:
Neugier bringt den Magier um.

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chizuranjida
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Ungelesener Beitrag von chizuranjida » 01.10.2021 14:18

Seidoss-Anima von Seelenheil hat geschrieben:
01.10.2021 11:15
Wenn die emotionalen Reserven des Besitzers aufgebraucht sind, wenn er keine Freude mehr spüren kann und keine sozialen Bindungen mehr haben will noch kann, geht es in die letzte Phase: Dann vergisst das Opfer Schlafen, Essen, Trinken und streichelt das Tier bis zum eigenen Verdursten.
Ein Paktierer namens Tamagotchjin hat schon ganze Dörfer auf Maraskan damit ausgerottet? :ups:
"Im Übrigen bin ich der Meinung, dass Al'Anfa wieder eins drauf kriegen wird."
- Alrik der Ältere

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Ungelesener Beitrag von Farmelon » 01.10.2021 15:10

Die Stumme Mutter

Kindermund tut Wahrheit kund, so und so ähnlich lauten alte Volksweisen. Wie allgemein bekannt reagiert das geflügelte Auge, welches sowohl Irbaar als auch Tyakra'man zugeordnet werden kann äußerst empfindlich auf gewisse Tonlagen von Kinderstimmen. Jedwede Form von Lachen sorgt für eine Destabilisierung der Gotongi-Matrix, etwas das bisher bedauerlicherweise nicht aus der Beschwörungsmatrix entfernt werden konnte. Um weitere unschöne Zwischenfälle wie zuletzt bei Adeptus Tyakbard zu vermeiden hat sich unsere Forschungsgruppe an die Transkription alter Forschungsthesen des heiligen Meisters Borbarads gesetzt und bei ihren Forschungen etwas entdeckt dass der Meister selber wahrscheinlich nicht für weiter beachtenswert hielt, aber in unserer Situation gute Dienste verrichten kann.

Die sogenannte Stumme Mutter ähnelt vom Äußeren üblicherweise einer recht düsteren Geweihten des unheiligen Götzens namens Borons, der unserer heiligen Herrin des Todes Tijakool entgegengesetzt ist. Das Gesicht zumeist von einer tief sitzenden Kapuze bedeckt scheint es über das was unter den Schatten davon wartet unterschiedliche Versionen zu geben. Aber egal wie kontrovers diese Beschreibungen auch sein mögen, alle haben gemeinsam das sie keine Augen besitzt. Wie sich dieses fehlen der Augen zeigt ist ebenfalls variabel, zwar wurden schon endlos tiefe leere Augenhöhlen berichtet, aber auch solche Fälle wo glatte Haut dort zu sehen war wo die Augen sitzen wollten, und noch viel mehr Variablen.

Ebenso wie der Gotongi mehr als nur einem Herren zugeordnet werden kann, scheint die Stumme Mutter ebenso vielgestalt zu sein. Neben dem Herrn der Spiegelbilder undd es Wissens ist sie ebenso Calijnaar zuordenbar, der Herrin der heiligen Wandlung und steht dementsprechend dem unheiligen Kinderschreck Tsa genannt gegenüber.

Die Verbindungen zwsichen der Stummen Mutter und dem Gotongi ist nachweisbar vorhanden, denn auch wenn die Mutter keine offensichtlichen Hörner trägt ist sie eindeutig mehrgehörnt einzustufen. Ähnlich wie der Sharbazz aus dem Gefolge Xarfais niedere Dämonen wie den Zant aus dessen Gefolge befehligen kann besitzt die Stumme Mutter ähnliche Fähigkeiten was die Kontrolle von Gotongis betrifft.

Das alleine wäre noch keine Erwähnung wert, bedenkt man den Aufwand den es benötigt einen oder mehrere Gotongis zu beschwören, binden und so weiter........im Vergleich zu Aufwand und Risiko eines Mehrgehörnten für eine Aufgabe die selbst die meisten Adepten zu erledigen wissen.
Nein, die Stumme Mutter verfügt über eine bisher einzigartige Fähigkeit die bisher nicht weiter dupliziert werden konnte. Sie raubt Kinderlachen. Ihr Vorgehen dabei ist äußerst mehrgestaltig, was kaum zu wundern vermag wenn man bedenkt zu wessen Gefolge sie gehört. mal tritt sie als regelrechte Alptraumgestalt auf, dann wieder als Art Schatten unterm Bett das die Kinder erschreckt und ihnen so die Fähigkeit nimmt zu lachen. Sehr viel humaner in unserem Fall, weswegen das Augenmerk darauf liegen sollte, ist auch ihre Erscheinung als Art Beichtmutter, manchmal auch eine Art imaginärer Kindheitsfreund, welche sich gütig zeigt und Kindern schon fast freundlich erscheint so dass diese ihr ihre kindlichen Geheimnisse und Wahrheiten anvertrauen. in Folge dessen diese Kinder ebenfalls ihr Lachen verlieren.

Um die Effektivität unserer Überwachungsapparate weiter zu maximieren wurden weitere Forschungsmittel bewilligt, die notwendigen Kontakte zu einigen Armenhäuser und auch dem Calijnaartempel wurden schon aufgenommen, für die weiteren Forschungen werden neben weiteren Praxisbeschwörungen auch eine Anzahl an Studiensubjekten benötigt welche im Idealfall ein breites Spektrum von Kleinkindalter bis hin zur Endphase der Adoleszenz. Bevorzugt werden solche ohne nähere lebende Verwandte, für die Fälle wo das nicht möglich ist wurde ein Begrenzer Etat für Ausgleichszahlungen bei eventuellen bleibenden seelischen oder anderweitigen Schäden eingerichtet.


Mitschrift eines Iribaar-Priesters an der Hofzaubererschule der Dritten Capitale und vom neuen Zeitalter zu Yol-Ghurmak, gegründet vom ehrenwerten Dämonenkaiser Gaius Cordovan Eslam Galotta.
Abgelegt in den heiligen Archiven der endlosen Spiegelhalle des Tempels des Herrn des Wissens.

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Ylara Windmut
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Ungelesener Beitrag von Ylara Windmut » 01.10.2021 15:44

Kaum ist es ein neuer Monat und schon kommt man aus dem Lachen udn staunen nicht mehr heraus... :cookie:

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WeZwanzig
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Ungelesener Beitrag von WeZwanzig » 01.10.2021 15:51

Roth'Schir'D, das letzte Gewand
Niederer Dämon aus der Domäne Thezzphai

Das letzte Gewand ist ein gar merkwürdiger Dämon. Zwar ist er ganz klar der Domäne des Rastlosen zuzuordnen, doch anders als das Gros seiner Brüder aus diesem Teil der Niederhölle ist dieser Dämon während seinem Verweilen auf Dere gänzlich unbeweglich. Einen Körper besitzt er nicht mal, stattdessen muss ihm bei der Beschwörung ein passendes Set an Kleidung bereit gestellt werden, in das er einfährt. Auch eine einfache Rüstung scheint zu funktionieren, jedoch soll diese frei von Metall sein, da es sonst erheblich schwieriger wird, den Dämon zu kontrollieren.
Die dämonische Kleidung ruht, bis jemand ahnungsloses sie anzieht. Wie der Beschwörer jemanden dazu bringt, darüber gibt es verschiedene Berichte. Manche verkaufen das Gewand an ihr Opfer, andere ziehen es einer Leiche an und hoffe auf die sprichwörtliche Plünderwut von so manchem umherziehenden, mittellosen, selbsternannten "Abenteurer".

Wurde das Gewand erst einmal angezogen, so beginnt der Dämon endlich mit seiner Arbeit. Zunächst spricht er einen Zauber, der in seinem Kern dem Imperavi ähnelt. Der einzige Befehl besteht jedoch darin, dass das Opfer seinen Körper nicht mehr aktiv bewegen soll. Dies übernimmt ab diesem Zeitpunkt der Dämon selbst. Je nach Befehl des Beschwörers wurden zu dem Zeitpunkt zwei mögliche Verhaltensmuster beobachtet. In jedem Fall versucht der Dämon seinen Träger in den Tod zu befördern. Dies geschieht entweder, indem er sich einem Feind stellt, meist obwohl Flucht die sicherere Möglichkeit wäre. Berichte aus der dunklen Zeit erzählen von ganzen Armeen von "Freiwilligen" die so als Schwertfutter bei Trainingseinheiten dienten oder die finstere Feldherren nutzten, um die ausgebildeten Kämpfer zu schonen. Deutlich gemeiner aber ist die zweite Taktik des Dämons. Bei dieser fängt der Träger an, seine eigenen Freunde anzugreifen. Da das Opfer auch nicht mehr sprechen kann um sich zu erklären, wird es dann höchst wahrscheinlich den Tod durch die eigenen Vertrauten finden, oder aber damit leben müssen, selbst an deren Tod schuld zu sein (da das letzte Gewand aber ein miserabler Kämpfer ist, kommt es selten vor, dass sein Träger einen solchen Konflikt überlebt).

Zwar verschwindet der Dämon, sobald die Kleidung, die ihm Heimat ist, zerstört wurde, doch hat er keinen Selbsterhaltungstrieb und wird bis zum letzten Fetzen am Körper weiterkämpfen. Und wer zielt schon auf die gut gerüsteten Körperstellen? Oft stirbt der Träger lange vor dem Dämon und womöglich findet er dann ein neues Opfer.

Besonders perfide Beschwörer verhandeln mit dem Dämon, so dass er erst zu einem bestimmten Zeitpunkt die Kontrolle übernimmt, statt sofort beim Anlegen. Aus dem Horasreich erreichten uns neulich Berichte von einem Blutbad während eines Balls, als sich die sechszehnjährige Gastgeberin, deren Tsatag man feierte, plötzlich einen der Schürhaken beim Kamin schnappte und damit auf die Gäste losging, bis ihr eigener Bruder ihr den Dolch in die Brust rammte. Ob dies ein Werk des letzten Gewandes war, wird noch untersucht, doch ist sich die Familie einig, dass ihre Tochter das prächtige Kleid, das sie an dem Abend trug, an eben dem Morgen von einem unbekannten Gönner hat geschenkt bekommen.
Zuletzt geändert von WeZwanzig am 02.10.2021 17:07, insgesamt 1-mal geändert.
DSA, trotz der Regeln, nicht wegen der Regeln

Andras Marwolaeth
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Ungelesener Beitrag von Andras Marwolaeth » 01.10.2021 19:14

Fenia_Winterkalt hat geschrieben:
01.10.2021 11:05
Die Zahl der Dämonen ist Legion, die Niederhöllen unendliches Chaos. Lasst das Chaos fließen! Nutzt es, formt es, spürt es, oder lasst ihm freien Lauf! Was wir hier sehen wollen sind Dämonen! Geister! Chimären! Untote!

Selbstverständlich nicht die schon bekannten Exemplare sondern Neukreationen! Lasst eurer Phantasie freien Lauf!

Dichtet, pinselt, beschreibt, verregelt, häkelt, bastelt, backt, verkleidet Kinder, Tiere, Pflanzen auf dämonische Art und Weise! Fotografiert eure
Dichten? Wie wäre es damit:

Malak

Ein Beschwörer aus Brabak
beschwor den Dämonen Malak
in einer Wolke voll Schwefelrauch
erschien er im Pentagramm auch
und rauchte den Beschwörer anstelle von Tabak.

Weil es so viel Spaß macht:

Ein Magier aus Neersand,
Beschwor den feurigen Berkant,
Der verlangte nach Premer Feuer,
Das wurde dem Magier zu teuer,
Da hat ihn der Dämon verbrannt.

Ein Beschwörer aus Vinsalt,
Beschwor den eisigen Rinsalt,
Der erschien mit Schnee und Eis,
Gleichwohl war's ihm zu heiß,
Doch dem erfrorenen Magier war es zu kalt.
Zuletzt geändert von Andras Marwolaeth am 01.10.2021 22:41, insgesamt 1-mal geändert.

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Lifthrasil
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Ungelesener Beitrag von Lifthrasil » 01.10.2021 19:19

Wer natürlich nicht fehlen darf ist:

S'wit - der eingehörnte Dämon des Gesangs

Bei diesem Dämon ist es nicht ganz klar, welcher Domäne er zugehört. Die meisten schreiben ihn Belhalar zu, da er ein Dämon des Gesangs und der Musik ist. Doch manche Gelehrte denken auch eher, dass er Amazeroth angehört, da er gnadenlos Geheimnisse lüftet. Er hat rote Haut, keine Haare und ein sehr spitzes Kinn, das in seinem einen Horn ausläuft. Seine Stimme ist angenehm und melodisch und er sieht eigentlich recht freundlich aus, wäre da nicht das verschlagene Funkeln in den stahlblauen Augen. Gekleidet ist er immer nach der neuesten Mode, kann aber seine Kleidung nach Belieben instantan verändern.
Im Kampf hat er die Werte eines erfahrenen Theaterritters. Aber er kann, in Bedrängnis geraten, auch unbelebte Gegenstände 'tanzen' lassen um ihn zu schützen. (Großflächige, mächtige version von 'Radau'). Zudem kann er pro Person die durch seinen aktuellen Besuch bereits gestorben ist (siehe unten) eine menschengroße Holzpuppe beschwören, die seine Befehle ausführt.

Er wird von verzweifelten Beschwörern gerufen, die unter etwas unausgesprochenem leiden. Sei es eigene Geheimnisse, die sie belasten oder sei es, dass die Beschwörer das Gefühl haben, dass alle anderen etwas verbergen und dass sie selbst ausgeschlossen sind. Der Dämon bietet ein wunderbares Gefühl von Gemeinschaft, gemeinsamen geselligen Gesang und ein Ende aller dieser fiesen, kleinen Geheimnisse. Der Preis dafür ist gering: der Beschwörer verspricht mit dem Pakt, den Dämon S'wit auf dessen nächste Feier als Partner bzw. Partnerin zu begleiten.

Wenn er auftaucht, werden alle Menschen in seinem Wirkungskreis (ein Dorf oder ein Stadtteil - SL-Entscheidung) von dem Drang beseelt zu singen. Je mehr belastende Dinge jemand in sich hineingefressen hat, desto größer wird der Drang. Einmal pro Stunde wird eine Selbstbeherrschungsprobe erschwert um die Anzahl der unausgesprochenen Geheimnisse, Vorwürfe oder Klagen plus die Anzahl von zusätzlichen Menschen, die von der Enthüllung dieses Geheimnisses direkt negativ betroffen wären. D.h. jemand, der drei schlimme Taten verborgen hat, deren Enthüllung nur im selbst schaden würde, hätte eine um 3 erschwerte Probe abzulegen. Aber jemand der, sagen wir, bei dem letzten Fest zwei Dutzend Gästen eine religiös oder moralisch verbotene Speise serviert hat hätte eine Probe um 25 erschwert abzulegen. 1 für das Geheimnis und 24 für die zwei Dutzend Gäste, die schlimme Gewissensbisse haben werden wenn sie erfahren, dass sie X gegessen haben.

Wer dem Gesang verfällt, wird tanzend und singend in seinen Liedern alle Dinge ausplaudern die ihn belasten. Dinge, die man aus Scham verborgen hat, aber auch solche, die man verborgen hat um anderen nicht weh zu tun oder andere sonstwie zu schützen. Alle Geheimnisse werden enthüllt. Alle unausgesprochenen Vorwürfe werden endlich ausgesprochen. Bzw. ausgesungen. Zuhörer, die den Gesang hören, müssen ebenfalls eine Selbstbeherrschungsprobe ablegen (diesmal erschwert um die TaP* Singen des Sängers) oder sie fangen an als Backgroundsänger zu tanzen.
Als wäre es nicht schlimm genug, dass nach S'Wits Besuch all die schlimmen Dinge in dem Ort ausgesprochen sind und nicht zurückgenommen werden können, trifft es diejenigen mit den schlimmsten Geheimnissen besonders hart. Bei wem die Erschwernisse auf die Selbstbeherrschung die Konstitution übersteigen, der wird sich nach der Enthüllung aller Geheimnisse in langem Tanz immer weiter erhitzen, bis er schlussendlich in Flammen aufgeht. Es sei denn, er wird phyisch am tanzen gehindert. Also durch Festhalten oder Fesseln.

Am allerschlimmsten erwischt es aber dem Beschwörer. Denn nach einem Tag und einer Nacht voller Tanz und enthüllendem Gesang geht es für den Beschwörer hinab zu S'Wits nächstem Fest. ... Und S'Wits Partys finden in der Niederhölle statt und dauern ein Jahr und noch niemand hat ein Jahr tanzen in der Niederhölle überlebt. ... Da kann die Seele dann gleich dort in der Niederhölle bleiben. Der positive Nebeneffekt dieser langen Feiern ist, dass S'Wit nach einem erfolgreichen Einsatz für ein Jahr nicht mehr beschworen werden kann. Er besucht Dere also höchstens einmal im Jahr. Tatsächlich aber erheblich seltener, da nur wenige Beschwörer von ihm wissen und noch viel weniger von ihnen Lust auf Gesang und Tanz haben. Aber wer weiß, was für Geheimnisse die Helden ausplaudern, was für unausgesprochene Vorwürfe sie einander machen, wenn sie einmal doch in den Bann dieses Dämons geraten!


Disclaimer: die Idee zu diesem Dämon stammt nicht von mir sondern aus Buffy, 'Once more with feeling'. Ich habe ihn nur etwas aventurisiert.
Falls dieser Dämon (ohne das Bild unten) dennoch für Spielhilfen und so verwendbar ist, dürft ihr ihn gerne verwenden.


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Ivar Solgison
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Ungelesener Beitrag von Ivar Solgison » 01.10.2021 19:37

Ich werfe mal mein aktuelles Bauprojekt in den Ring: Die Seelenmühle wie ich sie mir vorstelle. Ein großer Trichter der in zwei gegenläufige Spiralen aus Sägeblättern führt. Praktisch, wenn man mal mehrere Seelen auf einmal zerlegen möchte.

Stufenpyramide2.jpg
Schließlich bin ich ein Thorwaler. Und wir Thorwaler können alles.

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Aryador
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Ungelesener Beitrag von Aryador » 01.10.2021 19:57

Lifthrasil hat geschrieben:
01.10.2021 19:19
Disclaimer: die Idee zu diesem Dämon stammt nicht von mir sondern aus Buffy, 'Once more with feeling'. Ich habe ihn nur etwas aventurisiert.
Why'd you run away
Don't you like my style?

Why don't you come and play?
I guarantee you a great big smile!

:ijw:

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Lifthrasil
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Forenaktion: Neue Dämonen im Gruseltober

Ungelesener Beitrag von Lifthrasil » 01.10.2021 20:02

Seidoss-Anima von Seelenheil hat geschrieben:
01.10.2021 11:15
Ich hätte einen Dämon aus der Domäne Bekelels anzubieten.
Sein Name ist צַמרִירִי, das ist Urtulamydia und wir ausgesprochen "Zamriri" und wird oft schlicht als "Flauschig" oder "Der Flauschige" ins Garethi übersetzt.
Wusstest Du schon, dass dein Dämon Eier legt? Die haben ganz ähnliche Wirkung und werden Tham'mago Chi genannt! :wink:

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Azazyel
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Ungelesener Beitrag von Azazyel » 01.10.2021 21:19

Aryador hat geschrieben:
01.10.2021 12:45
Der Cn’Sieth N’dinralir ist ein Dämon [...] oder eines vertrauenserweckenden jungen Mannes.
Christian, ja du bist's! Dich hab ich vernommen! :devil:
Meistert: Der schwarze Forst (VA 8); Die Seelen der Magier (A10); Der Zorn des Satuul (AvJb 1036)

Spielt: Das Erbe des Magiers (A 125.3)

Samweis
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Ungelesener Beitrag von Samweis » 02.10.2021 08:48

KaaSchan oder die dreifach verfluchte Mutter des Buches/ Amazeroth.

"Hast du gehört, eine neue Lehrerin ist in unser Dorf gekommen. So eine weise und gütige Frau und die Kinder lieben sie... Ja aus Laubheim soll sie stammen und knapp den fürchterlichen Brand überlebt haben, mit dem der Sohn des Bäckers den Ort abgebrannt hat. Die Arme

Fürchterliche Geschichten erzählt man sich über Kaaschan, die drefach verfluchte Mutter des Buches. Groß und verwüstend ist die Spur die sie hinterlässt und niemand weiß an welchen Stellen der Macht sich ihre Schüler befinden. So ist sie und ihre Schüler verflucht durch die Kirche des Nandus, des Praios und der Hesinde.

KaaSchan tritt als ältere Dame auf, der die Schüler gerne folgen. Sobald die Schüler jedoch bei ihr den Unterricht begonnen haben, ändert sie ihr gütiges Ich. Herrisch und pinkelig stellt sie die Schüler vor der Klasse bloß und torpediert dabei heimlich die Aufgaben, die sie den Schülern gibt und spielt sie gegeneinander aus. Während sie den Schülern Aufgaben gibt, die für die Schüler einfach und interessant erscheinen, den Geist der Schüler aber immer weiter verwirren, bis die Schüler eines Tages ganz dem Irrsinn verfallen sind und sich Amazeroth zuwenden. Dann zwingt sie die Schüler zu immer verrückteren und schlimmeren Hausaufgaben, bis diese eines Tages komplett verrückt werden oder ihr treu ergeben sich auf die Seiten Amazeroths schlagen. Eine Flucht gibt es für die Schüler nicht, beschweren sie sich bei ihren Eltern oder gar dem Priester, zeigt sich KaaSchan in ihrer liebreizendesten Form und wickelt diese um ihre Finger. Da in all dem Wahnsinn, den sie ihren Schülern beibringt auch viel Wissen und insbesondere WIssen zur Macht steckt, finden sich ihre Schüler an vielen wichtigen Stellen des gesamten Bornlandes.

P.s. ich baue die Figur später weiter aus und editiere dann hier.

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Strippenzieher
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Ungelesener Beitrag von Strippenzieher » 02.10.2021 12:33

Yi’Shka’Fuma, die schwärende Weltenwunde

Yi’Shka’Fuma, aus der Sprache der Waldmenschen entlehnt, ist ein als „die Schwärende Weltenwunde“, „Sphärennebel“ oder schlicht „das Gespinst“ bekanntes, allerdings kaum erforschtes Phänomen. Es erscheint in der hiesigen Welt als langsam wachsendes, entfernt an Zuckerwatte erinnerndes Geflecht, das in allen Grautönen schimmert und leicht phosphoresziert. Trotz seines fragilen Aussehens sind die stets kalten Fäden erstaunlich widerständig und elastisch.

Yi’Shka’Fuma tritt dort auf, wo die Barrieren zwischen den Sphären und dem Limbus geschwächt sind oder – etwa durch Beschwörungen – absichtlich durchbrochen werden. Da Yi’Shka’Fuma offenbar zwischen den Sphären wuchert, schwächt seine Präsenz, wenn es einmal in eine Sphäre eingedrungen ist, die dortige Barriere weiter. Es ist beobachtet worden, dass in seiner Präsenz Beschwörungs- und Limbuszauber erheblich leichter zu bewerkstelligen(Erleichterungen nach Meisterentscheid je nach Größe und Alter des Geflechts), aber auch kräftezehrender sind (4.1.: Zauber kosten ¼ AsP mehr und ernähren Yi’Shka’Fuma). Da aber Zauberkundige zugleich unerklärlich in den Bann des Gespinstes gezogen zu werden scheinen, endeten Versuche, sich die Fähigkeiten Yi’Shka’Fumas für Beschwörungen zunutze zu machen, meist in einer Katastrophe.

Berichten zufolge wurde das Gespinst auch bei Massenbeschwörungen im Gefolge von Erzdämonen beobachtet und mag von diesen gezielt für diese Zwecke gerufen worden sein.
HintergrundShow
Yi’Shka’Fuma „lebt“ zwischen den Welten, wo es ein – mittels Ocolus auch sichtbares – Netz nicht unähnlich der irdischen Pilze bildet.

Um in der Dritten Sphäre zu existieren benötigt es jedoch Astralenergie. Zu diesem Zweck lockt Yi’Shka’Fuma zauberkundige Wesen an, auf die es einen unbeschreiblichen Drang auszuüben scheint, es zu berühren (DSA 4.1: Neugier-Probe, erschwert um 1/8 bis ¼ der eigenen Astralenergie). Berührt ein magisches Wesen das Gespinst, empfängt es Bilder, Eindrücke und Gedankenfetzen – ob von anderen Opfern oder Yi’Shka’Fuma selbst ist unklar. Jedenfalls verliert das Opfer jedes Zeitgefühl und verharrt gebannt, derweil Yi’Shka’Fuma diesem langsam die Astralenergie entzieht (1W6 AsP / SR). Yi’Shka’Fuma bleibt so lange mit seinem Opfer verbunden, bis dieses verendet ist.

Yi’Shka’Fuma kann auch in begrenztem Umfang entlang von Astrallinien oder auf Nodices „gedeihen“ und hier teils Jahre oder Jahrzehnte ohne zusätzliche Nahrung überdauern.
magische AnalyseShow
Analyse-Zauber des Gespinstes offenbaren die Merkmale Limbus, Einfluss, Verständigung und Dämonisch (Yi’Shka’Fuma scheint zum Gefolge des freien Sechsgehörnten Shihayazad zu gehören). Das Merkmal Limbus tritt umso deutlicher hervor, je näher man sich am Zentrum befindet. Zusätzlich können magische Phänomene aufgrund der geschwächten Barriere auftreten und erkannt werden. Es mag vorkommen, dass Limbus-Reisende oder Dämonen die von Yi’Shka’Fuma geschwächte Stelle nutzen, um in die Dritte Sphäre einzudringen.

Der Zauber „Limbus versiegeln“ trennt die Verbindung von Yi’Shka’Fuma sofort und führt zu einem Absterben der in der Dritten Sphäre verbliebenen Überreste. Die ausgedörrten Überreste erinnern an Flechten und sind von diesen kaum zu unterscheiden.
Plot IdeenShow
- ein Zirkel Beschwörer wollte sich Yi’Shka’Fuma zunutze machen, um ihre Beschwörungen leichter durchzuführen, wurden aber nach und nach in den Bann des Gespinstes gezogen, sodass die Helden in dieser Höhle nur noch tote (oder halbtote?) Beschwörer auffinden

- Limbusreisende können das Geflecht Yi’Shka’Fuma nutzen, um einen „Ausgang“ aus dem Limbus zu finden

- Es ist theoretisch denkbar, dass man vermittels Yi’Shka’Fuma über tausende Meilen, Globulen und gar Sphären hinweg kommunizieren kann, wenn das Geflecht gleichzeitig berührt wird.

- wehe, wenn Yi’Shka’Fuma „entdeckt“ oder man ihm „mitteilt“, wie man mittels Blutmagie Astralenergie aus Lebewesen gewinnen kann. Dann steht seinem eigentlichen – furchtbaren – Zweck nichts mehr im Wege: das Leben konsumieren und so die die Barriere zwischen den Sphären zu schwächen, bis diese gänzlich aufgelöst ist.

- eine Fee bittet die Helden zu ergründen, weshalb die magischen Bewohner eines Wäldchens in Albernia in einer düsteren Höhle verschwinden und dort offenbar verenden

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Madara Thiralion
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Ungelesener Beitrag von Madara Thiralion » 02.10.2021 13:23

Calulaeish (Mz. Calulaeishya)
Eingehörnter Diener des Agrimoth oder Lolgramoth

Der Calulaeish ist ein eingehörnter Baudämon, der wie viele andere Baudämonen Diener zweier Domänen zugleich ist - Agrimoth und Lolgramoth. Da der Dämon jedoch in unterschiedlicher Form erscheint, je nachdem aus welcher Domäne man einen solchen ruft, mag es auch sein, dass diese Art Dämon in ihrer Population - soweit man bei Siebtsphärigen davon sprechen kann - zwiegespalten und von den jeweiligen Domänen angepasst wurden.
Erscheinen wird ein Calulaeish stets als nacktes, haar- und geschlechtsloses humanoides Wesen, mit kleinen schwarzen Augen und ohne Nase im Gesicht, zwei Beinen und vier Armen sowie einem kurzen, dicken Horn auf der Stirn. Wählt der Beschwörer die Zeichen Widharcals bei der Invokation, so ragt der Dämon im Heptagramm etwas über zwei Schritt auf, besitzt eine grau-braunrot gefleckte Haut und eine bullige Statur, seine Beine und Arme sind muskelbepackt und wirken wie geschaffen für das Stemmen schwerer Lasten. Werden stattdessen die Zeichen Thezzphais im Heptagramm gewählt, so erscheint ein deutlich verschiedenes Wesen: in Statur schlanker, fast schon dürr, mit grau-gelblichen Hauttönen anstelle des braunrots, einer Körpergröße von einem halben Schritt mehr als seine Brüder unter Agrimoths Befehl und einem zusätzlichen Gelenk in jedem seiner Gliedmaßen. Diese Variante ist, wie es seiner Domäne entspricht, weitaus schneller, geschickter und sehr behände im Klettern, erreicht dafür jedoch nicht die rohe Kraft seiner Verwandten.
Beide Varianten sind in Bezug auf ihre Fähigkeiten durchaus als kunstfertig zu bezeichnen, wenn sie denn kompetent angeleitet werden - doch zu wenig Beschwörer verstehen sich wahrhaft auf die Baukunst. Zum Glück sind sie von einem Gna-Rishaj-Tumar kontrollierbar, und eine solche Koordination ist wohl auch die beste Art, diese Bauknechte einzusetzen.

Nachtrag: Sollte das hier eine Spielhilfe werden, so darf dieser Beitrag selbstverständlich genutzt werden.
Die Calulaeishya sind tatsächlich offiziell... in TCD 106 wird beim Gna-Rishaj-Tumar erwähnt, dass er "die kräftigen Arbeitsdämonen Dharayim, Calulaeishya und Je-Chrizlayk-Uraya" dirigieren könnte, und ich dachte, die fehlenden in der Reihe könnten mal eine Ausarbeitung über diese Erwähnung hinaus vertragen.
Zuletzt geändert von Madara Thiralion am 04.10.2021 16:04, insgesamt 2-mal geändert.
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Mikal Isleifson
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Ungelesener Beitrag von Mikal Isleifson » 02.10.2021 16:20

Br'Xit (Mz. Br'Xit'irim), der Magistrat der Niederhöllen, Administrator der Ebenen von Q'sh, der niederhöllische Winkeladvokat,
2-gehörnter Dämon des Amazeroth/Blakharaz

Dieser wenig bekannte Dämon ist Diener zweier Herren, namentlich Blakharaz und Amazeroth, ähnlich wie der Gotongi. Egal aus welcher der Sphären man ihn ruft, sein Erscheinungsbild ist immer das gleiche: eine rauchähnliche, stofflose Gestalt, welche, scheinbar in Roben und Perücke gekleidet den Habitus eines Richters oder hohen Beamten imitiert und einen brennenden Codex in klauenartigen Händen hält. Zwei kohlenähnlich glühende Augen hinter einer grotesken Brille aus Narrenglas und ein stets zu einem Grinsen verzerrter Mund, welcher beim Sprechen Geifer und Rauch absondert sowie zwei kleine Hörner runden das Erscheinungsbild des Dämons ab.

Gerufen wird er, um als Ratgeber in juristischen Belangen zu dienen und jedes noch so kleine Schlupfloch in einem Gesetz zu finden. Wer ihn ruft, sucht Sieg in einem Prozess - um jeden Preis. Ebenso hörte man, dass man Br'Xit rief, um Leute in Verwaltungspositionen besessen zu machen, welche dann wichtige Vorhaben verschleppten und verzögerten, indem sie es nach allen Regeln der Kunst bürokratisch aufblähten. So erzählt man sich von der Unfähigkeit, einst in der Stadt Khunchom einen Brunnen zu graben, damit die Stadtwache in einem Stadtteil Löschwasser zur Verfügung hatte. Man wollte diesen zu nahe an der Grenze zum Nachbarstadtteil ausheben, scheiterte jedoch daran, dass beim Genehmigungsprozess vergessen wurde, einen Antrag auf Erstellung eines Antragsformulars zu stellen, welches die Bestätigung der Nichtigkeit des Durchschlagexemplars zur Folge hätte, woraufhin man den Passierschein A38 nach dem neuen Rundschreiben B47 benötigte, was dazu führte, dass man sich bürokratisch im Kreis drehte und die Zuständigkeiten stets hin- und herwechselten und 5 Stadtschreiber, ein Rechtsgelehrter sowie der ausführende Architekt dem Wahnsinn anheimfielen und den Noioniten überstellt wurden. Kurzum: das Verfahren verschleppte sich 5 Jahre hinweg, bis ein Feuer in einer Bäckerei beide Stadtviertel in Schutt und Asche legte und der wütende Mob danach den für das Genehmigungsverfahren zuständigen Beamten lynchte, woraufhin der Dämon aus dessen Leichnam kichernd als Rauchwolke in die Niederhöllen fuhr. Der Beschwörer des Dämons wurde nie gefunden.

Dienste: Ratgeber (juristische Belange), maßlos Bürokratie verbreiten, Besessenheit
Br'Xit kämpft nicht, er zieht es vor zu fliehen.
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Madara Thiralion
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Ungelesener Beitrag von Madara Thiralion » 02.10.2021 19:34

Mikal Isleifson hat geschrieben:
02.10.2021 16:20
[...] scheiterte jedoch daran, dass beim Genehmigungsprozess vergessen wurde, einen Antrag auf Erstellung eines Antragsformulars zu stellen, welches die Bestätigung der Nichtigkeit des Durchschlagexemplars zur Folge hätte, woraufhin man den Passierschein A38 nach dem neuen Rundschreiben B47 benötigte, was dazu führte, dass man sich bürokratisch im Kreis drehte und die Zuständigkeiten stets hin- und herwechselten und 5 Stadtschreiber, ein Rechtsgelehrter sowie der ausführende Architekt dem Wahnsinn anheimfielen und den Noioniten überstellt wurden.
Bonuspunkte für gleich mehrere wundervolle Insider :D
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Ungelesener Beitrag von Ylara Windmut » 02.10.2021 20:17

Hr'lwan

Ob Hr'lwan wirklich ein Dämon ist, oder nur ein lästiger Kobold - darüber mögen die Experten streiten. Daher ist acuh nicht bekannt zu welcher Domäne er eigentlich gehört. Er nisstet sich in Kürbissen ein, die danach eine ausgehöhlte Fraze als ihr Antlits wieder geben. So mancher dieser Kürbise beheimatet auch ein Irrlicht, das von Hr'lwan dort hinein gelockt wurde. Jenachdem wie stark das Licht ist, können die Kürbisse auch schweben, was zu der fehlerhaften Annahme führt, Hr'lwan besitze gewaltige magische Kräfte.

Am Tage des Mondwechsels von Travia auf Boron scheint sein Wirken am größten, ansonsten ist von diesem kleinen Wicht kein weiteres Wirken bekannt. Es wurde auch noch nie ein Beschwörer für das Beschwören dieses Dämons angeklagt.

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Ungelesener Beitrag von Klevi Löwenhaupt » 02.10.2021 20:47

Bragari, der pfeifende Wanderer


Nicht viel ist über diesen Dämon bekannt. Berichte sprechen von einem niederen Dämon, andere von einem einfach bis mehrfach gehörnten. Auch die Domäne dieses Dämonen ist nicht leicht zuzuordnen.
Viele Dämonologen meinen er sei der Domäne Tijakool zuzuordnen, andere meinen der Domäne Thezzphai. Wiederrum ganz andere sagen dieser Dämon ist ein freier Dämon.

Beschrieben wird Bragari als eine über 3 Schritt große knochige Gestalt, teilweise noch größer so das man es schwer hat sein Gesicht zu erkennen selbst wenn man den Kopf in den Nacken legt. Der Dämon erscheint in einfacher aber zerrissener und dreckiger Kleidung wie die eines einfachen Bauers mit einem Hut auf dem Kopf. Über der Schulter trägt er einen Sack mit Knochen gefüllt die er auf seinen Streifzügen über Dere sammelt während sein grausiges und Gänsehaut verbreitendes pfeifen durch die Luft hallt.

Der Dämon wird meistens in Steppen oder auf freien Feldern gesehen und dann auch nur bei Nacht. Wer ihm begegnet kann nur hoffen schneller zu sein als er oder nicht bemerkt zu werden denn eine Begegnung mit diesen Dämon hat kaum einer überlebt. Das tückischste an diesem Knochensammler ist sein pfeifen denn je näher es klingt desto weiter ist er entfernt doch... Wenn es ganz fern klingt oder verstummt... Dann bete für den Beistand der 12e und das es ein schneller Tod wird.

Und wieso einige Dinge über diesen Dämon bekannt sind? Ein Adeliger der auf dem Nachhause weg war und alle Warnungen in den Wind schlug nicht bei Nacht zu reiten wurde fast ein weiteres Opfer des Bragari... Halbtot schleppte er sich auf seinem Pferd zurück zu dem Zuhause seines Freundes wo er versorgt wurde. Doch als man den Dämon in der Nacht suchte um ihn zurück in seine Sphäre zu verbannen war er verschwunden nur ein nahes pfeifen war zu hören....


Inspiration für dieses Wesen ist: El Silbón, einem Monster aus der Südamerikanischen Folklore.
Wenn da wieder eine Spielhilfe daraus gemacht wird kann der Kerl hier gerne benutzt werden^^

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Carolan
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Ungelesener Beitrag von Carolan » 02.10.2021 22:19

Am’spegath

Am’spegath ist ein Dämon, der der Domäne Amazeroths, der sich als Gestalt in Spiegel manifestiert. Besonders ist hierbei, dass er sich nur in Spiegel gehen kann, die einen Riss haben, auch wenn er noch so klein ist. Seine 5 Hörner kann man nicht erkennen.

Am’spegath erscheint besonders eitlen Personen. Dabei gilt die Regel: Je eitler die Person, desto verlockender für den Dämonen. Hat er sich ein Opfer ausgesucht erscheint er diesem im Spiegel in Gestalt des Opfers. Vorerst begnügt er sich mit der Funktion eines einfachen Spiegelbilds.
Jeder Spiegel, in den die Person von nun an anblickt, zerspringt an einer Stelle und statt des eigenen Spiegelbilds manifestiert sich darin Am’spegath.

Von Tag zu Tag nimmt Am’spegath sich nun Schönheit und treibt seine Opfer zur Verzweiflung. Diese haben immer mehr das Gefühl von anderen hinter ihrem Rücken ausgelacht zu werden und so bildet sich ein unsagbarer Zorn auf die Außenwelt. Je öfter das Opfer des Dämons eine andere Person sieht oder eher gesagt je öfter es von einer anderen Person gesehen wird, desto schlimmer wird der Hass auf diese Person.

Immer stärker will sich die einst schöne Person für das Auslachen und das schönere Aussehen rächen und fängt so an zunächst schlecht über andere zu reden, dies wandelt sich jedoch mit der Zeit zu härteren Maßnahmen. Das Opfer attackiert andere Menschen und hat es dabei insbesondere auf die Gesichter abgesehen. Erst wenn alle im näheren Umfeld der Person hässlicher aussehen, als die Person sich im Spiegel sieht (für andere sieht sie normal aus), gibt sie sich zufrieden.

Doch damit ist es nicht getan. Der Selbsthass aufgrund der eigenen Hässlichkeit steigt nun rasant an und nach nur kurzer Zeit schon greift die Person nach einer Stichwaffe und sticht sie sich genau ins Herz. Damit endet ihr Leben und sie wandert in die Niederhöllen, wo sie sich selbst in einen Am’Spegath verwandelt. Denn wenn sie hässlich ist, dann soll dasselbe auch anderen geschehen.

Beschworen wird der Dämon wohl, um sich an Menschen, auf die man einen Groll hegt zu rächen. Ihn zu beschwören ist jedoch ungemein leichter, als ihn zu erkennen. Sein Bann wird gebrochen, wenn das Opfer 7 Tage lang nicht in einen Spiegel blickt, manchmal hinterlässt seine Beeinflussung jedoch auch im Falle einer Rettung bleibende Schäden.

Im Kampf kann Am’Spegath nicht getötet werden. Zerbricht man den Spiegel wird seine Macht nur umso stärker.
"Ihr denkt ich wäre keine Gefahr für euch, weil ich blind bin?"
"Dann seid ihr wohl blinder, als ich es jemals sein könnte"

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Mikal Isleifson
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Ungelesener Beitrag von Mikal Isleifson » 02.10.2021 23:05

Madara Thiralion hat geschrieben:
02.10.2021 19:34
Mikal Isleifson hat geschrieben:
02.10.2021 16:20
[...] scheiterte jedoch daran, dass beim Genehmigungsprozess vergessen wurde, einen Antrag auf Erstellung eines Antragsformulars zu stellen, welches die Bestätigung der Nichtigkeit des Durchschlagexemplars zur Folge hätte, woraufhin man den Passierschein A38 nach dem neuen Rundschreiben B47 benötigte, was dazu führte, dass man sich bürokratisch im Kreis drehte und die Zuständigkeiten stets hin- und herwechselten und 5 Stadtschreiber, ein Rechtsgelehrter sowie der ausführende Architekt dem Wahnsinn anheimfielen und den Noioniten überstellt wurden.
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Man munkelt, dass Br'Xit momentan auf einer der Zyklopeninseln aktiv ist, wo er den momentanen Vizegouverneur Sibor Boronsson dazu bewegt, mit juristischen Winkelzügen die Unabhängigkeit vom Horasreich anzustreben, da man ja vom Festland keine Vorteile hat. Die Idee, seine Oliven und Fische dereweit (am besten ans Bornland) zu verkaufen (obwohl auf der Insel weder jemand in der Lage ist, Ölpressen zu bauen und die letzte Werft vor Jahrzehnten geschlossen wurde) und dabei den Deal des Eons gemacht zu haben, obwohl man sich mitten in der Zollsphäre des Horasreich befindet und kein anderer Handelspartner weit und breit, ist einfach zu gut, als dass sie nicht richtig sein kann (denkt sich Br'Xit).
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Shirwan
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Ungelesener Beitrag von Shirwan » 02.10.2021 23:30

Heshhamam
Niederer Dämon aus dem Gefolge des Kezafat al’Kassif

Lange Zeit wurde der weiterhin aktive Dämon einfach nur als chaotische Variante des Heshthot klassifiziert, bis zum bedauerlichen Verscheiden des Donator Lumini Sordinius von Gareth (handschriftliche Randnotiz: Auch bekannt als Donator Sordidus), was allerlei Spekulationen aufwarf. Denn der Donator war zwar nicht das ansehnlichste Mitglied (Randnotiz: Nett ausgedrückt) der Kirche des Lichts, doch federführend (Randnotiz: eher fackelführend) bei der Bekämpfung der Dämonen aus dem Gefolge des verfluchten Herren der Rache. Erste Untersuchungen unter der bedauerlichen Einbeziehung tulamidischer Magi ergaben, dass der besagte Dämon keine besonderen Schwächen gegenüber der Macht des Herrn des Lichts aufweist. Besagte Magi waren es auch, die auf den Namen des Dämons hinwiesen der wohl einst Heshhamam hieß. In Tulamidistan sei er seit mehreren hundert Jahren nicht mehr erblickt worden. In ihrer Unverschämtheit erdreisteten sich die Magi gar das Auftreten auf die fehlende Körperhygiene besagten Donators zurück zu führen. Der Heshhamam entstamme aus der Domäne eines angeblichen Kezafat al’Kassif, der mit der fauligen Monarchin des ewigen Siechtums im Bunde und mit dem Götzen Bal Mhanad im Streit stünde. Für diese Dreistigkeit und Götzenanbeterei wurden besagte Magi drei Wochen eingekerkert, damit diese im Badewasser eingeweichten Wasserköpfe wieder zur Besinnung kommen. Die bisherigen Kenntnisse sind folglich durch wahrhaft Gläubige zu verifizieren. Ein entsprechendes Ausschreiben wurde bereits erstellt.

Der Heshhamam ähnelt dem Heshthot auf vielerlei Weise, doch fährt aus seinem Schwert und seinem Schlauch, den er statt der Peitsche führt, beständig Schlamm und Dreck heraus. In uralten Schriften wird gar berichtet, dass er statt dem Schwert auch eine verunreinigte Bürste führe. Auch kann er auf magische Weise die Sicht aller Lebewesen in seinem unmittelbaren Umfeld mindern. Dies entsteht in dem seine ständige verschlammte Robe in einem auf den anderen Moment explodiert und alle Umgebenden mit einer Schlammschicht bedeckt. Orientiere dich hierbei am Zauber Dunkelheit in einer Stärke von 7 TaP* (QS 3). Im Gegensatz zum Heshthot weist er keine besondere Empfindlichkeit gegenüber praiosgeweihten Objekte auf. Seifenwasser wirkt jedoch verletzend auf ihn und führt zum Auflösen der getroffenen Stelle (siehe auch beigefügte Zeichnung). Der Heshhamam meidet alle kürzlich gebadeten Menschen und empfindet sowas wie Furcht, wenn er näher als 3 Schritt an ein Lebewesen herantritt, dass sich in den letzten 24 Stunden gewaschen hat. Orientiere dich hierbei an einem erfolgreichen Horriphobus mit einer Qualität von 10 TaP* (QS 4), 12 TaP*, wenn auch die Zähne geputzt wurden. Hat besagtes Lebewesen sich gar zusätzlich hinter den Ohren gewaschen, flieht der Heshhamam augenblicklich in den Limbus.

Zeichnungen des Heshhamamim sind rar. Allein die ehrenwerte Hochkophtanim des Gelehrtenkreises der Diamantenen Sauberkeit der Allesstrahlenden, im bosparanischen auch gern als DSA Forum verkürzt, Fenia al’Semestunzard gelang es eine außerordentliche Zeichnung anzufertigen, in der sie in ihrer Weisheit auch für die nachfolgenden Generationen Hinweise zur Bekämpfung des Heshhamams ergänzte.

Dieser Beitrag ist eine Gemeinschaftsarbeit von Fenia und mir.

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Andras Marwolaeth
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Ungelesener Beitrag von Andras Marwolaeth » 03.10.2021 09:13

Mikal Isleifson hat geschrieben:
02.10.2021 23:05
Man munkelt, dass Br'Xit momentan auf einer der Zyklopeninseln aktiv ist, wo er den momentanen Vizegouverneur Sibor Boronsson dazu bewegt, mit juristischen Winkelzügen die Unabhängigkeit vom Horasreich anzustreben, da man ja vom Festland keine Vorteile hat. Die Idee, seine Oliven und Fische dereweit (am besten ans Bornland) zu verkaufen (obwohl auf der Insel weder jemand in der Lage ist, Ölpressen zu bauen und die letzte Werft vor Jahrzehnten geschlossen wurde) und dabei den Deal des Eons gemacht zu haben, obwohl man sich mitten in der Zollsphäre des Horasreich befindet und kein anderer Handelspartner weit und breit, ist einfach zu gut, als dass sie nicht richtig sein kann (denkt sich Br'Xit).
Und da ist noch Peffeloth, der Dämon der wahnwitzigen Bündnisse, der dem Vizegouverneur einflüstert, dass ein Dreierbündnis mit Myranor und Riesland den Zyklopeninseln nur Vorteile bringt. Soll wohl Myzyries genannt werden, was sehr verdächtig nach einem weiteren Dämonennamen klingt.

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Lifthrasil
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Ungelesener Beitrag von Lifthrasil » 03.10.2021 10:59

T'Raal - das gefräßige Käfermonster

Bei diesem Monster ist einiges unklar. Ist es ein dämonisches Monster oder ein monströser Dämon? Ist es aus der Domäne Belhalars oder ist es ein freier Dämon? Nur eines ist klar: es ist sehr, sehr gefräßig. Wo es auftaucht, wird bald jedes Lebewesen, dessen das Monstrum ansichtig wird, gefressen. T'Raal sieht aus wie ein gigantischer, bisweilen aufrecht gehender Käfer mit dicker Panzerung und einem großen Maul, in dem giftige Zähne rotieren. ... Rotieren? Ja, dieses Monster nimmt dem Begriff 'Mahlzähne' wörtlich. Wer einmal zwischen den gewaltigen Kiefern gefangen ist, wird von dem Mahlwerk des Gebisses zerrieben. Das Monster muss also nicht mal zum Kauen seine Beute loslassen und die Zähne sind scharf und hart genug, um selbst Diamanten zu zermahlen.
T'Raal ist so groß wie ein Troll und dennoch überraschend schnell. Seinen Panzer vermag nicht mal ein Drache zu durchdringen. Zudem ist das Monster gegen alle bekannten Gifte und gegen alle Elemente immun. Zudem hat es eine immense Magieresistenz. Seine Augen leuchten meistes rot, aber können auch andere Farben annehmen. Vermutlich je nach Stimmung (Hungrig, sehr hungrig, extrem hungrig, ...)

Kampf gegen diese Monstrosität ist so gut wie aussichtslos. Aber zum Glück ist T'Raal nicht nur sehr gefräßig, sondern auch sehr, sehr dumm. Ja, geradezu unglaublich dumm. Es ist so dumm, dass es glaubt, wenn jemand es nicht sehen kann, könne es diesen Jemand auch nicht sehen! Dazu muss T'Raal aber durchaus klar gemacht werden, dass man ihn nicht sieht. Einfach nur die Augen schließen ist ein unsicheres Mittel. Das könnte T'Raal übersehen. Besser ist es, sich die Augen mit beiden Händen zuzuhalten oder, falls man seine Hände frei haben will, sich ein auffälliges Tuch vors die Augen zu binden. Dann wird man für T'Raal völlig unsichtbar und kann in Sicherheit entfliehen. Wohl dem, der immer ein Tuch dabei hat!

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