DSA5 Wo fängt bei euch der Status beengt an?

Von A wie Attacke bis Z wie Zeughaus: Alles über Schlachten, Scharmützel und den Waffengang.
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Scoon
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Wo fängt bei euch der Status beengt an?

Ungelesener Beitrag von Scoon » 20.11.2020 17:10

Hallo, wir haben vor kurzem ein Abenteuer aus der Heldenwerkreihe gespielt und dabei in einem Haus gekämpft. Als waffenloser Nahkämpfer dachte ich im Vorteil zu sein, wegen der beengten Umgebung. Allerdings gab es diesen Malus nicht, so das sowohl Schwert als auch Barbarenstreitaxt ordentlich wüten konnten. Wie handhabt ihr das mit dem Status beengt. Ab wann wird er vergeben?

Alriel
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Ungelesener Beitrag von Alriel » 20.11.2020 17:34

Ich würde in einem Gebäude von Beengt ausgehen, wenn es nicht gerade als große Halle oder sowas beschrieben ist. Ein Langschwert hat über einen Meter, wer mal seine Kinder mit Schaumstoffschwertern hat im Kinderzimmer hat kämpfen sehen weis das da nicht viel Platz überbleibt ;-)

Allgemeingültig wüsste ich jetzt für mich aber keine Aussage, ich entscheide das immer spontan nach meiner Vorstellung/Beschreibung der Umgebung

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Ungelesener Beitrag von DnD-Flüchtling » 20.11.2020 18:09

Das Problem beim Status "beengt" ist, dass er binär ist - also entweder man ist beengt oder man ist es nicht; dabei ist es dann egal, ob man nur 30 cm oder 1,50 m Spielraum hat.

Ein möglicher Workaround wäre, dass "beengt" auf die eine oder andere Weise skaliert - also anstatt direkt -4/-4 für mittlere und -8/-8 für große Waffen zu geben einige Zwischenstufen zu haben (wenn man also ca 2m Platz hat, gibt es nur einen leichten Malus auf große Waffen, wenn man dagegen nur 20cm Platz hat, gibt es den vollen Malus sowohl für mittlere als auch große Geräte).

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Marty mcFly
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Ungelesener Beitrag von Marty mcFly » 20.11.2020 18:12

Vor allem wenn im Raum Möbel sind und die Decke evtl. niedrig ist (im Mittelalter waren die Menschen etwas kleiner, da war die Decke eines Bauernhauses schonmal nicht höher als 2 Meter, ist außerdem günstiger zu heizen ^_^), sollte es schon als beengt gelten. Man sollte bedenken, dass so ein Kampf nicht statisch ist. Die Konbattanten stehe i.d.R. nicht still an einem Ort (auch wenn das beim Spielen mit Miniaturen so wirken mag), sondern bewegen sich durchaus mal 1-2 Meter zu jeder Seite, auch ohne eine Bewegungsaktion. Daher sollten in den meisten Gebäuden zumindest lange Waffen die Einschränkung bekommen.

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X76
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Ungelesener Beitrag von X76 » 21.11.2020 03:14

In einem normalen Haus hätte ich als Dein SL auch keine beengte Umgebung festgelegt. Im DSA 5 Regelwerk heißt es "In kleinen Räumen, Gängen und ähnlichem Umfeld". Für mich wäre das beispielsweise eine Speisekammer, ein Vorzimmer etc., aber kein Wohnraum, Schlafzimmer, Küche oder ähnlicher Raum. Wobei natürlich ein vollgestopfter Raum (auch wenn er groß ist, z.B. eine dicht gedrängte Wirtshausstube) durchaus eine beengte Umgebung darstellen kann. Das gilt natürlich auch wenn sich 10 Leute in der Küche Deine Hauses gekloppt hätten. Aber zwei gegen zwei sollte schon noch ohne Abzüge gehen. :wink:

Normale Hindernisse wie z.B. Tisch und Stühle in einem Esszimmer sind für mich noch kein Grund für eine beengte Umgebung, sondern ein Beispiel für eine einnehmbare "Vorteilhafte Position".

Eine fixe Regelung gibt es aus gutem Grund nicht, denn es gibt einfach zu viele Möglichkeiten. Wenn ich mich jedoch genau festlegen müsste, würde ich 2 Schritt Platz wählen, da dies zugleich die Angriffsdistanz ist und auch in vielen anderen Kampfbedingungen eine entscheidende Rolle spielt. Das deckt sich auch gut mit den o.g. Beispielen (z.B. 2 gegen 2 in einer 4x4 Meter Küche geht noch gerade so ohne Abzüge).

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Ungelesener Beitrag von Scoon » 21.11.2020 12:02

Also es ging um folgende räumliche Situation. Bild Als SL hätte ich dort für Waffen mittlerer Reichweite schon den Status beengt vergeben. Aber gut, vielleicht sehe ich das auch zu streng. Danke schon mal für eure Rückmeldungen! =)

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Ungelesener Beitrag von Marty mcFly » 21.11.2020 13:32

Also in A und C hätte ich wahrscheinlich auch gesagt, das geht noch ohne Erschwernis für mittlere Waffen, zumindest wenn es maximal 2 vs 2 ist. Bei langen Waffen hängt es ein wenig davon ab, ob man mit ihnen vornehmlich sticht oder auch viel mit Hieben arbeitet. Der Gang scheint nämlich etwa 2m breit zu sein (das Bett ist etwa so lang). In B und D sollten aber schon die Mali wirken. Vielleicht auch nur die halben (je nach Anzahl der Kämpfer).

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Ungelesener Beitrag von X76 » 22.11.2020 14:21

Scoon hat geschrieben:
21.11.2020 12:02
Also es ging um folgende räumliche Situation.
Bei mir als SL (nach meinem Platzgefühl :wink: ) wären die Latrine und die Dachbodentreppe daneben beengt. Im Gang und in D könnten zwei Kämpfer ohne Abzüge gegeneinander antreten, in C und B hingegen 4 Kämpfer.

Bei den Türen (Kampf durch die Tür) wäre ich mir unsicher, aber da sehe ich das größte Potenzial für eine beengte Umgebung.

Als Spieler mit einem "Mittel Helden" bei einem anderen SL käme ich mir zumindest bei C und B verarscht vor, wenn er für 1:1 Abzüge verteilen würde (bei mehr Kämpfern könnte ich dort wohl mit Abzügen leben). D und A könnte ich wohl akzeptieren, auch wenn ich eher der Meinung bin, dass man dort noch normal kämpfen können sollte.

Ich denke schon, dass man nicht allzu viel Platz für gängige Handwaffen braucht, denn sonst wären wohl beispielsweise typische Schiffskampfwaffen wie Entermesser keine "Mittel" Waffen und auch die typischen Gardisten mit Hellebarde können wohl im Gassengewirr noch ohne die Einschränkungen kämpfen. Enge Stollen (z.B. Zwergenwaffen sind kurz), armselige kleine Hütten und volle Tavernen, enge Gassen und vielleicht auch ein voller Laderaum eines Schiffes entsprechen schon eher meiner Vorstellung von "beengt".

Edit:
Das hat mich nicht losgelassen und ich habe mich deshalb mal interessiert mit meiner Schwertschwingenden Freundin (Kendo) ausgetauscht und sie ist da ganz auf DEINER Seite. :wink: Für sie wäre das Haus auf jeden Fall beengt. Einzig in C und eingeschränkt in A (manche Waffen) sieht sie ausreichend Platz, um halbwegs unbehindert kämpfen zu können.

Da die Reichweitenunterschiede auch im beengten Raum bestehen bleiben, sind die Regeln sogar halbwegs realistisch.

Problematisch ist, dass unter "Mittel" extrem unterschiedliche Waffen fallen (von handlichen Streitkolben und Floretten bis zum Zweihänder).

Unter diesen beiden Gesichtspunkten scheint ein pauschales "Beengt" tatsächlich absolut passend zu sein und die RW Regeln sorgen für einen fairen Ausgleich.

Ich werde wohl in Zukunft als SL häufiger umdenken müssen. :6F:

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Aryador
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Ungelesener Beitrag von Aryador » 23.11.2020 08:02

Jede Waffe, bei der man nach rechts oder links ausholen muss, wird zwangsläufig in einem engen Raum blockiert. Ich kann etwas von der einen Wand wegrücken, dann kann ich aber nicht mehr nach links ausholen, weil da die andere Wand ist. Das weiß der Gegner dann auch und kann besser parieren. Je nach Deckenhöhe kann ich dann vermutlich auch keinen Überkopfschlag machen. Dagegen kann jemand mit einer Stichwaffe problemlos nach vorne attackieren, während ich womöglich sogar noch in meiner Parade behindert bin. Wie jemand schon hier sagte: Man steht ja bei solch einem Kampf nicht still.

Andererseits sind auch solche Situationen bei einem halbwegs geübtem Kämpfer sicherlich kein Grund, warum er jetzt massiv schwächeln sollte. Dann muss er mit der Situation eben zurecht kommen, greift eben mehr über die rechte Seite an oder wartet auf den Angriff des Gegners um eine kluge Riposte zu setzen. Insofern lassen sich sowohl Argumente für als auch Argumente gegen "beengt" finden. Am Ende ist eine kleine Kammer dann doch nochmal was anderes als ein Bergwerkstollen, wo ich mit dem Langschwert gar nicht mehr schlagen kann, sondern nur noch Stech-Attacken ausführen muss - was natürlich einen Streitkolben fast komplett nutzlos macht. Andererseits haben ja auch fast alle Schlagwaffen, Kriegsäxte, Kriegshämmer, etc. häufig aus unter anderem solchen Gründen noch Sporne auf dem Kopf, sodass sie auch aus nächster Distanz noch "stechen" können.

Ein Teil-Abzug sollte aber auf jeden Fall auch in einem kleinen Bauernhaus berechtigt sein, erst recht wenn wir von Waffen wie Zweihändern oder Barbarenstreitäxten sprechen. Die brauchen einfach Schwung und Bewegungsfreiheit.

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Marty mcFly
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Ungelesener Beitrag von Marty mcFly » 23.11.2020 08:47

Hier könnte man auch über eine allgemeine Kampf-SF nachdenken, die die Abzüge abmildert (oder gibt es so etwas schon? Evtl. bei Kampfstilen / Erw. KSSF?). Z.B. drei Stufen, pro Stufe sinkt die Erschwernis auf AT und PA um 1.
X76 hat geschrieben:
22.11.2020 14:21
Problematisch ist, dass unter "Mittel" extrem unterschiedliche Waffen fallen (von handlichen Streitkolben und Floretten bis zum Zweihänder).
Das ist mir auch schon aufgefallen. Gerade der Zweihänder sollte eigentlich mit seinen 2m (und effektiv mind. 1,5m) schon lange Reichweite haben, finde ich.
Gerade, wenn man sich einige Stangenwaffen anschaut: Kampfstab, Wanderstab, Hirtenstab sind alle 1,5m und gelten als lange Waffen. Die können ja unmöglich mehr Reichweite haben als ein Zweihänder, selbst wenn man sie ganz unten anpackt und eher zusticht. Hier müsste man eine klarere, nachvollziehbarere Grenze ziehen, finde ich (also entweder Zweihänder und andere überlange Zweihandschwerter als lange Waffen einordnen, oder Kampfstab und co. als mittellange Waffen. Ich tendiere zu Ersterem und würde einfach bei 1,5m die Grenze ziehen, sofern die effektive Länge nicht viel kürzer ist wie bei der Zweililie, die ja auch als mittlere Waffe zählt).
Ich vermisse auch die SF Halbschwert, mit der ein Verkürzen der Waffe möglich sein sollte (oder heißt die jetzt nur anders?). 2 Stufen, bei Stufe 1 braucht man eine Aktion zum Verkürzen, bei Stufe 2 nur eine freie Aktion. Jeweils mit Abzügen auf die Waffenwerte verbunden, die bei Stufe 2 evtl. etwas geringer ausfallen (ist jetzt aber schon etwas off-topic, daher beende ich es hier ^_^).

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Ungelesener Beitrag von Aryador » 23.11.2020 09:16

Wie gesagt, streng genommen müsstest du, wenn du es sinnvoll simulieren willst, auch noch den Unterschied zwischen einer Stichwaffe und einer Hiebwaffe machen. Mit dem Speer kann ich in einem engen Höhlengang noch vergleichsweise gut angreifen (wenn auch schlechter parieren), mit dem Zweihänder kann ich gar nichts. Der ist wegen der Gewichtsbalance vermutlich nicht mal zum Stechen sinnvoll geeignet.

Im Zweifelsfall stellt sich halt die Frage, ob man das tatsächlich alles verregeln muss, oder ob man dem Spielleiter nicht einfach ein paar Richtlinien an die Hand gibt, und eine Skala von -x bis -y, wie sehr er die Kampfwerte reduzieren kann/sollte.

Vasall
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Ungelesener Beitrag von Vasall » 23.11.2020 09:48

Ich würde auch dafür plädieren es möglichst einfach zu halten.

Ein paar Punkte zur Orientierung, die ich dabei wichtig finde sind:
  • Angriff und Verteidigung sind eins:
    Die Unterscheidung zwischen Angriff und Verteidigung kann vernachlässigt werden: Kein Angriff ohne Abwehr und keine Abwehr ohne Angriff.
    Das bedeutet das ein Speer durchaus Nachteile im beengter Umgebung hat.
  • Waffenkategorie DK Mittel sollte weiter ausdifferenziert werden:
    Wie schon festgestellt wurde sind in der Kategorie simpel, sehr unterschiedliche Waffen und es wäre unsinnig bis unausgewogen die alle gleich zu behandeln. Im folgenden zwei Möglichkeiten zur weiteren Differenzierung.
  • Körperdynamik und Waffe:
    Waffen, die so schwer, oder lang sind, dass ich sie entweder um meinen Körper herumbewegen muss, oder ich mich selbst um die Waffe herum bewegen muss (z.B. große Streitaxt) und wenn es nur ein Kreisbogensegment von 120° vor dem Körper/um die Waffe ist, haben einen beträchtlichen Nachteil, wenn der Platz zwischen den Kämpfern nur weniger als zwei Schritte beträgt. Mit einem Speer, kann ich im Angriff z.B. nur dann sicher vorgehen wenn mich die Reichweite vor dem gegnerischen Angriff schützt, oder ich mich auf der vom Gegner abgewandten Seite Vor- und zur Seite bewege, so dass mich der Schaft schützt und ich meine Hände wieder aus der Reichweite des Gegners bekomme.
  • Wendigkeit und Parierelemente:
    Waffen, die kein Parierelement am Griff haben, oder nicht zusammen mit einem Schild geführt werden können, haben einen beträchtlichen Nachteil, wenn der Platz zwischen den Kämpfern nur weniger als zwei Schritte beträgt. Eine Handaxt ist beispielsweise viel kürzer als ein Rapier, aber sie ist auch langsamer im Hieb und hat kein Parierelement und evtl. noch nicht mal eine Stoßsspitze. Ich kann damit fasst nur im Hau bedrohen und schützen kann ich meine Hände und damit mich selbst nur in dem ich Hinter dem Hau zur Seite austrete um ins Hinterband zu arbeiten, dabei muss ich immer mit einem Zutritt des Gegners rechnen, der uns ins Ringen bringen würde, daher sind mindestens 2 Schritt Abstand. Das ist quasi wie ein Boxer, der keinen Jab verwenden darf um die Distanz zu halten; ernstzunehmende Seitwehren müssen die "Lufthoheit" im Zentrum des Gefechtes kontinuierlich und unabhängig von der Körperbewegung halten können.
>>>Vereinfacht gilt:
Je wendiger meine Waffe und je besser das Parierelement ist, desto frontaler kann ich arbeiten, muss weniger zur Seite austreten und kann auch noch in Mensuren unter zwei Schritt und frontal arbeiten.

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Ungelesener Beitrag von Denderan Marajain » 23.11.2020 09:59

Wir haben das bei uns wie folgt geregelt

Kampf in besonderer Umgebung
Kampf in hüfthohem Wasser, Dickicht, engen Gängen, auf Eisflächen,
Trümmerfeldern, Seilbrücken, schwankenden Schiffen etc. pp.
führen nach ME zu:
• AT/PA-Abzügen von bis zu -10/-10, v.a. für ungeeignete Waffen
(Stichwaffen meist uneingeschränkt), kumulativ zu Abzügen aus beengter
Umgebung.
• Ausfall von SF, die Beschränkungen nach Rüstungsklasse haben.
• Ausfall einer Hand (und damit Schildkampf, Parierwaffenkampf,
Beidhändiger Kampf etc.).
• Ausfall von Manövern (meist Wucht-Baum).
• erhöhter Patzer-Wahrscheinlichkeit.
• erschwertem oder unmöglichem Ausweichen.
• Die Auswirkungen sind für Kenner diverser passender SF wie Geländekunde,
Standfest, Kampf im/unter Wasser reduziert.
Regeln zu beengter Umgebung, s.
Beengte Umgebung:
• Je kürzer eine Waffe ist, desto besser ist sie für beengte Umgebungen
geeignet:
• Waffen mit DK H/N/S/P erhalten Abzüge in Höhe von 0/4/8/12
Punkten auf AT und PA durch beengte Umgebungen.
• Waffen, die mit der SF Beidhändiger Kampf geführt werden, erleiden
Abzüge, als würden sie in der nächsthöheren DK geführt (also
zusätzlich -4/-4 auf AT/PA).
• Primäre Stichwaffen wie z.B. Speere erleiden geringere oder keine
Abzüge (ME), wenn hauptsächlich Seitenbegrenzungen vorliegen,
also in vielen Höhlen, Gängen, Stollen und Schlachtfeldformationen.
• Lange Waffen haben Vorteile gegenüber kürzeren, diese können sich
jedoch je nach INI ins Gegenteil verkehren:

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Ungelesener Beitrag von Aryador » 23.11.2020 10:21

Denderan Marajain hat geschrieben:
23.11.2020 09:59
• Primäre Stichwaffen wie z.B. Speere erleiden geringere oder keine
Abzüge (ME), wenn hauptsächlich Seitenbegrenzungen vorliegen,
also in vielen Höhlen, Gängen, Stollen und Schlachtfeldformationen.
Wobei man beim Speer nicht unterschätzen darf, dass es sehr wohl trotzdem noch eine lange Waffe ist, mit der man eben nicht nur stumpf nach vorne sticht, sondern für die man eigentlich eine gewisse Bewegungsreichweite braucht, gerade auch für die Paraden. Und sei es nur, um den Einfallswinkel leicht zu ändern.

Schlachtfeldformationen sind ja nochmal etwas anderes, da man hier auch mit Masse operiert. Als wirklich guter Einzelkämpfer wirst du nicht benötigt, wenn du an der vordersten Reihe deiner Lanzen-Phalanx stehst. Tatsächlich sind da deine Möglichkeiten eher begrenzt. ;)

Aber wie schon gesagt, am Ende des Tages ist das alles ein Grad des Realismus, den jede Gruppe wohl für sich selbst ausmachen muss. Die wenigsten hier wollen ja vermutlich möglichst exakt historische Schlachten simulieren, und "Stunts & Fernsehfechtszenen" sind ja aus gutem Grund auch auf dem Bildschirm viel unterhaltsamer, als echte Kämpfe es wären, auch wenn sie weniger realistisch sind.

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Ungelesener Beitrag von Denderan Marajain » 23.11.2020 10:52

Deswegen steht dort auch Meiserentscheid ;)

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Scoon
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Ungelesener Beitrag von Scoon » 23.11.2020 12:26

@Denderan Marajain Hier geht es um DSA5, also nix mit DK. :wink:

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Marty mcFly
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Ungelesener Beitrag von Marty mcFly » 23.11.2020 12:48

Ich denke man sollte in einfachen Gebäuden (Bauernhaus, Taverne ect.) die Deckenhöhe als Einschränkung wirklich nicht unterschätzen (bzw. sie in ihrer Höhe überschätzen ;).
Bei einer Deckenhöhe von 2,20m kommt der 1,80m Krieger (er ist adlig und Mangelernährung war nie Thema, daher ist er natürlich etwas größer als der durschnittliche Bauernpöbel :censored: ) mit seinem Langschwert (Reichweite mittel) auch schon in Bedrängnis, egal, wie groß oder vollgestellt der Raum ist.
Das Langschwert ist 1m lang. Hält der Krieger das Schwert nur gerade vor sich (Griff auf Bauchhöhe), stößt die Schwertspitze meist schon an die Decke. Ein Ausholen über dem Kopf nach oben ist also dann schonmal gar nicht möglich.
Ich wollte es nochmal extra erwähnen, weil man auf Gebäudeplänen die Raumhöhe meist nicht sieht. In dem von Scoon verlinkten Plan könnte damit auch der Raum C Einschränkungen mit sich bringen.

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Ungelesener Beitrag von Denderan Marajain » 23.11.2020 12:59

Scoon hat geschrieben:
23.11.2020 12:26
@Denderan Marajain Hier geht es um DSA5, also nix mit DK. :wink:
Du kannst ja für so etwas einfach eine Abschätzung vornehmen auch wenn es in DSA 5 explizit nicht vorkommt

Vasall
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Ungelesener Beitrag von Vasall » 23.11.2020 13:24

@Deckenhöhe
Allerdings erhält der große Krieger im Freien auch keinen Bonus für seine Größe, den man dann bei niedriger Decke wieder einkassieren könnte.

Und der kleinere Kämpfer wird dem großen Krieger auch in der Bauernkate niemals besser auf den Kopf hauen können.

Die Decke verhindert Angriffe von oben, OK, aber sie verhindert das immer für alle Beteiligten und kann daher eigentlich wieder vernachlässigt werden.
Ein versierter Kämpfer kann aus dem Wissen, dass der andere ihn nicht Überlaufen kann ja durchaus auch Vorteile ziehen.
Und auch hier wären vor allem wieder unausgewogene Hiebwaffen betroffen, die ohnehin Probleme haben. In einem geräumigen, aber sehr niedrigen Keller, könnte ein Streitkolben gegen ein Schwert also Probleme bekommen.

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Ungelesener Beitrag von Marty mcFly » 23.11.2020 14:12

Vasall hat geschrieben:
23.11.2020 13:24
Die Decke verhindert Angriffe von oben, OK, aber sie verhindert das immer für alle Beteiligten und kann daher eigentlich wieder vernachlässigt werden.
Für alle Beteiligten mit Waffen gleicher Länge! Dem Dolch Kämpfer ist es reichlich egal, wie hoch die Decke ist. Der Kämpfer mit Langschwert muss aber eben doch aufpassen und hat daher Mali.
Vasall hat geschrieben:
23.11.2020 13:24
Und der kleinere Kämpfer wird dem großen Krieger auch in der Bauernkate niemals besser auf den Kopf hauen können.
Das verstehe ich nicht, warum sollte der kleinere Kämpfer das können?

Edit: Du meinst wahrscheinlich, dass der kleinere Kämpfer nicht die Nachteile aus beengt bekommt, weil sein Schwert nicht in der Decke festhängt, selbst wenn er über dem Kopf ausholt.
Das hängt natürlich davon ab, ob man so eine Hausregel hat, die nach Körpergröße unterschiedliche Boni / Mali gibt, das stimmt.
Aber je nach Situation können ja sowohl kleinere als auch größere Helden mal Boni und mal Mali bekommen, das muss sich ja nicht immer nur im Kampf niederschlagen.
Mauer hochklettern? Für den 2m Thorwaler ein klacks, kein Malus. Für den 1,60 Tulamiden könnte es aber schon um 1 erschwert sein.
Rennend durch den Tunnel mit 1,70 Deckenhöhe? Da läuft der Tulamide ohne Problem durch, der Thorwaler muss gebückt laufen und ist langsamer.

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X76
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Ungelesener Beitrag von X76 » 23.11.2020 14:17

Aryador hat geschrieben:
23.11.2020 08:02
Andererseits sind auch solche Situationen bei einem halbwegs geübtem Kämpfer sicherlich kein Grund, warum er jetzt massiv schwächeln sollte. Dann muss er mit der Situation eben zurecht kommen, greift eben mehr über die rechte Seite an oder wartet auf den Angriff des Gegners um eine kluge Riposte zu setzen.
Ich denke sobald man die einfache Frage "Wird er durch die Umgebung in seinen Aktionen eingeschränkt?" mit "Ja" beantwortet, ist man beengt.

Die Abzüge stehen nicht nur für einfache Angriffe und Paraden, sondern auch für sämtliche Manöver und deren Einschränkungen.

Kein "beengt" heißt keine Abzüge und das bedeutet: Wuchtschlag mit dem Schwert kein Problem, Hammerschlag mit dem Zweihänder kein Problem, Umreißen mit der Hellebarde kein Problem, das Florett im Wirbelangriff kein Problem, der Rundumschlag mit der Streitaxt kein Problem...

Es gibt nur den Status "eingeengt" und der betrifft alle Waffen, die größer als eine "kurze" Waffe sind. Man darf also bei der Entscheidung nicht nur die Handwaffen im Blick haben, sondern auch große Exemplare dieser Gattung und ganz wichtig natürlich alle Waffen die "lang" sind.

Man könnte die Situation im Detail lösen "Du kannst mit dem Florett ohne Einschränkungen..." "und ich habe einen Degen, da habe ich wohl die gleichen..." "Nö, Du bekommst -1/-1, weil Du nicht nur stechen kannst..." "und was mache ich mit meinem Zweihänder?" Du bekommst -8/-8 weil der viel zu groß für die Hütte ist" "aber wenn ich doch nur Stoße und mit dem Griff und außerdem ist der doch auch "Mittel" wie die anderen beiden Waffen :angry: :angry: :angry: ..." vor allem müsste man wohl auch jedes einzelne Manöver noch einmal prüfen und wohl oft auch diskutieren.

Ich denke da fährt man mit "beengt" oder "nicht beengt" und Abzügen nach Tabelle deutlich besser, auch wenn es bestimmt "Gewinner und Verlierer" gibt. Aber das ist im Freien auch nicht anders: Dort hätte der Kerl mit dem Zweihänder bestimmt einen Vorteil gegenüber dem viel kürzeren (aber ebenfalls mittel) Schwert, aber hier ist es ebenso wie bei beengt nur umgekehrt. Mit der pauschalen Lösung sind beispielsweise auch automatisch "Wirbelangriff Dolch" und "Wirbelangriff Florett" unterschiedlich bewertet. Geht der Wirbel im Haus mit dem Dolch besser als mit dem Florett? Vermutlich schon.
Vasall hat geschrieben:
23.11.2020 13:24
Die Decke verhindert Angriffe von oben, OK, aber sie verhindert das immer für alle Beteiligten und kann daher eigentlich wieder vernachlässigt werden.
Das die Decke für kurze Waffen oder gar Waffenlos ein ebenso einschränkendes Hindernis wie für mittel oder lange Waffe darstellt, denke ich nicht. Darum ging es ja ursprünglich im Eingangsbeitrag:

Der Kerl mit dem Zweihänder (Schwert, Streitaxt, Hellebarde etc.) kämpft ebenso unbehindert wie ein Faust- und Messerkämpfer, erhält aber im Kampf gegen diese sogar noch seinen Reichweitenvorteil - diese Waffen werden in dem Haus also sogar noch belohnt.

Spontan habe ich auch vorschnell gesagt "kein beengt", aber je mehr ich darüber nachdenke, desto dümmlicher war meine Entscheidung aus dem Bauch.

Für die deutlich häufigere Verteilung von "beengt" sprechen auch die Waffenvor- und Nachteile, die quasi so etwas wie DK NS liefern, indem sie "Waffen die noch Recht passabel eingesetzt werden können" (z.B. Entermesser, Zwergenschlägel, der albernische Anderthalbhänder als Beispiel für ein Zweihandschwert oder die Hellebarde als Beispiel für eine lange Waffe) geringere Abzüge geben.

Das "an/aus" System ist nicht immer fair oder realistisch, aber wie die pauschelen Reichweitenpaarungen ein deutlicher Schritt in Richtung "schnellerer und einfacherer Kampf" (z.B. im Vergleich zum realistischeren, aber lahmen DK System in DSA 4).

Die Abzüge durch "eingeengt" sind bei normalen Waffen nicht so hoch, dass Kämpfer zwangsweise nur noch mit Dolchen aufeinander einstechen oder ihre Waffen wegwerfen, um zu boxen. Einerseits bleibt schließlich der Reichweitenvorteil erhalten (und gibt kürzeren Waffen die normalen Abzüge), anderseits gibt es keine TP Abzüge (größere Waffen haben einen höheren Grundschaden - machen also im beengten Umfeld quasi Wuchtschläge und Präzise Stiche "umsonst" im Vergleich zu kurzen Waffen). Gerade für letzteres stehen auch irgendwo die AT/PA Abzüge: es gelingt nicht mehr so oft gute Treffer zu erzielen und das ist unter beengten Bedingungen bestimmt der Fall (jedenfalls kann man sicher weniger Gelegenheiten nutzen, als das im unbeengten Zustand der Fall wäre -> also ist man eingeschränkt).
Zuletzt geändert von X76 am 23.11.2020 14:25, insgesamt 1-mal geändert.

Vasall
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Ungelesener Beitrag von Vasall » 23.11.2020 14:24

@Marty mcFly @X76
Oh entschuldigt bitte :oops:
Ich war immernoch in der Analyse zur Differenzierung der Waffen mit gleich eingestufter Reichweite aus meinem Vorgängerbeitrag.
Bei Waffen unterschiedlicher Reichweite ist die Einschränkung natürlich klar.

Sorry, da hätte ich euch viel Arbeit sparen können.

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Wo fängt bei euch der Status beengt an?

Ungelesener Beitrag von Scoon » 23.11.2020 16:31

Denderan Marajain hat geschrieben:
23.11.2020 12:59
Du kannst ja für so etwas einfach eine Abschätzung vornehmen auch wenn es in DSA 5 explizit nicht vorkommt
Würde ich machen, wenn ich in dieser Gruppe SL wäre. Bin ich aber, wie oben angedeutet, nicht. Daher die Frage nach anderen Sichtweisen für die Edition 5.

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Wo fängt bei euch der Status beengt an?

Ungelesener Beitrag von Denderan Marajain » 24.11.2020 07:55

Scoon hat geschrieben:
23.11.2020 16:31
Denderan Marajain hat geschrieben:
23.11.2020 12:59
Du kannst ja für so etwas einfach eine Abschätzung vornehmen auch wenn es in DSA 5 explizit nicht vorkommt
Würde ich machen, wenn ich in dieser Gruppe SL wäre. Bin ich aber, wie oben angedeutet, nicht. Daher die Frage nach anderen Sichtweisen für die Edition 5.
Und euer SL ist nicht offen für Vorschläge?

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Wo fängt bei euch der Status beengt an?

Ungelesener Beitrag von Scoon » 24.11.2020 09:31

@Denderan Marajain
Ich denke schon, aber wir spielen in einer Gruppe mit einigen Neueinsteigern, so dass er, wie ich erst später erfahren habe, den Teil mit der beengten Umgebung erst einmal weggelassen hat. Als Fan der dritten Edition wird er es wohl bei der eher abstrakten Regelung von DSA5 belassen, statt zusätzliche Regelungen einzubauen. Ich suchte daher eher Sichtweisen zur Auslegung dieser Regelung, statt nach neuen Hausregeln für die 5. Edition. Nichts für ungut. :wink:

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Wo fängt bei euch der Status beengt an?

Ungelesener Beitrag von Timonidas » 27.11.2020 12:15

Scoon hat geschrieben:
24.11.2020 09:31
@Denderan Marajain
Ich denke schon, aber wir spielen in einer Gruppe mit einigen Neueinsteigern, so dass er, wie ich erst später erfahren habe, den Teil mit der beengten Umgebung erst einmal weggelassen hat. Als Fan der dritten Edition wird er es wohl bei der eher abstrakten Regelung von DSA5 belassen, statt zusätzliche Regelungen einzubauen. Ich suchte daher eher Sichtweisen zur Auslegung dieser Regelung, statt nach neuen Hausregeln für die 5. Edition. Nichts für ungut. :wink:
Persönlich mache ich den Status nicht davon abhängig wo man sich befindet sondern was man macht. Beispielsweise würde ich einem Axtschwinger in dem Haus den Status Eingeengt schon im Gang geben, während ich einem Schwertkämpfer eher zugestehen würde dort uneingeschränkt zu kämpfen. Im Türrahmen würde ich jedem den Status geben. Einhandschwerter und Fechtwaffen bekommen den Status bei mir seltener als Zweihandhiebwaffen, obwohl alle die Reichweite Mittel haben, es kann also vorkommen dass ein Charakter mit Rapier ohne einschränkung gegen einen Charakter mit Zweihandaxt kämpft der Eingeengt ist. Das selbe gilt für Speere und Kampfstäbe, Speere bekommen den Malus seltener als der Magierstab der schon von einem Tisch im Raum eingeschränkt werden kann.

Ich frage mich quasi in jeder Situation ob der Held mit dieser Waffe hier eingeschränkt wird, und falls ja gebe ich den Malus.

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