Projektile nach Schmiederegeln verbessern?

Von A wie Attacke bis Z wie Zeughaus: Alles über Schlachten, Scharmützel und den Waffengang.

Würdest du die Regel zulassen?

Ja. Wer so viel Arbeit oder Geld darin versenken möchte, hat den Bonus verdient.
25
29%
Ja. Ich vermisse die Waffenverbesserungen für Bögen und Armbrüste ohnehinn.
23
27%
Nein. Fernkampf ist auch so schon stark genug.
6
7%
Nein. Das wird mit den verschiedenen Projektiltypen schon abgedeckt.
32
37%
 
Abstimmungen insgesamt: 86

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Jost Perisen
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Re: Projektile nach Schmiederegeln verbessern?

Ungelesener Beitrag von Jost Perisen » 11.02.2011 20:05

Alchemie ist mal ein sehr schlechtes Gegenargument Sumaro.
Bei kaum einem Talent sind die Produkte so stark von den Fähigkeiten des Handwerkers abhängig wie bei der Alchemie. Dann gibt es noch Substitutionen etc.
Von mangelnden Regeln zur Ausgestaltung des Talentes kann man hier auch nicht wirklich reden. Immerhinn ist jetzt schon eine zweite Spielhilfe erschienen welche sich eingehend mit dem Thema befasst.

Bis zu 20% mehr Reichweite reicht doch. Damit wäre ich schon super gut zufrieden.
Vielleicht noch bis zu 20% weniger Gewicht bei Armbrüsten und schon gibt es einen glücklichen Spieler mehr.
Es geht nicht darum den ultra Effekt zu erzielen der alles wegrockt sonndern darum überhaupt was an den Werten ändern zu können.
Und ein Langbogen mit 240 statt 200 Schritt Reichweite ist mMn anderen Bögen der selben Klasse um längen überlegen.
Zuletzt geändert von Jost Perisen am 11.02.2011 20:12, insgesamt 2-mal geändert.

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Sumaro
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Re: Projektile nach Schmiederegeln verbessern?

Ungelesener Beitrag von Sumaro » 11.02.2011 20:14

Ach was, bei Alchemie ist es doch viel zu einfach die besten Ergebnisse zu erzielen. Jeder Alchimist braut im Durchschnitt einen Trank der Qualität F (wenn er klug ist) und verdünnt diesen dann entsprechend runter. Da muss es doch was besseres geben. Ich glaube die höchste Erschwernis auf eine Probe ist +8 aus dem Zaubertrank, allerdings weiß ich nicht ob sich das mit WdA geändert hat.

Wie dem auch sei, mit 40 Meter Reichweite stinkt der tolle Bogenbauer immer noch gegen jeden Zauberer mit Pfeil der Luft ab. Sowohl was TP als auch Reichweite betrifft.

Aber wenn es dir reicht, dann ist es ja gut. Viel Wind um Nichts.
Sumaros kleine Schreibstube: Eure Ideen in Worte gefasst. Schaut rein!

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Jost Perisen
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Re: Projektile nach Schmiederegeln verbessern?

Ungelesener Beitrag von Jost Perisen » 11.02.2011 20:20

Und wenn der Alchemist gerade mal keine Drachentränen hat steigt der Zuschlag durch Substitution schon mal auf 13-15.
Du gehst jetzt auch von Optimalbedingungen (sprich alle Zutaten vorhanden) aus.
Was gerade bei Alchemie relativ euphemistisch ist. (Zutaten schon mal angeschaut?)
Ausnahme Heiltrank.

Pfeil der Luft.
Ja da stinkt der Bogen gegen ab.
Der kostet aber auch AsP und Zeit.
Zeit in der man z.B. zwei mal schießen kann.
Und was ist wenn der Bogenbauer ein Elf ist der den Pfeil der Luft beherrscht?
Dann steigt der Reichweitenvorteil gegenüber der normalen Waffe auf 80 Schritt.

Ansonnsten: Äpfel und Birnen und so.
Zuletzt geändert von Jost Perisen am 11.02.2011 20:23, insgesamt 3-mal geändert.

TyrAmbermoon
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Re: Projektile nach Schmiederegeln verbessern?

Ungelesener Beitrag von TyrAmbermoon » 08.10.2016 14:21

Auch wenn das Thema ja schon 9 (eijeijei) Jahre alt ist, möchte ich doch etwas dazu schreiben:

Mein gerade neu erstellter Waldelf-Former (DSA4) sieht sich genau diesem Problem gegenüber. Als Startwert für Bogenbau hab ich mich auf 9 gesteigert.
Find ich ziemlich gut für den Anfang, aber, da ich mir die ganzen schmiedereien einmal durchgelesen habe, dachte ich bis zuletzte, dass ich da auch noch deutlich hoch muss.
Man schmiedet Waffen mit anderen Materialien und schärferen Klingen, faltet diese, macht alles robuster. Geile Sachen die man da machen kann. Auch die WM-Werte kann man verändern. Ein steigern des Schmiedewertes auf UNENDLICH ist schlicht und einfach pflicht.

Als Bogenbauer komm ich mit einem Wert von 6 aus (vielleicht auf 1-2 mehr, who cares), oder ich kauf mir immer alles und spar mir meine AP.

Ich muss da Jost Perisen ganz recht geben, als Bogenbauer bist du echt gekniffen. Weder kann man andere Materialien verwenden, um den BF zu senken. Andere Bauweisen wählen, um Mechaniken zu verändern (leichterer Zug, trotzdem hohe TP/Reichweite).

Auch einen NOCH schöneren Bogen herzustellen, als mein Elfenbogen eh schon ist, halte ich nicht für angebracht, wenn man hingegen sieht, wie hässlich Effektiv die Schmiederei ist.

Ich werd wohl auch mit meinem Meister reden müssen und dem einmal vorschlagen, dass es z.B. andere Holzarten, Knochen, Metal-Kombinationen geben MUSS, um dieses Talent nicht einfach sterben zu lassen.

Inwieweit sich das Regeltechnisch auswirken soll, weiß ich noch nicht. Vermutlich aber über einen erhöhten FK-Wert (+2 geht ja mittlerweile, außer bei Elfenbögen (warum eigentlich?)), Kombinationen aus gesenkten KK-Werten, um diesen Punkt dann wiederum aufzubrauchen, um die erhöhte Zugkraft und mehr Reichweite und Tp zu rechtfertigen. (+3+2+1+1+0).

Ich glaube nicht, dass die Fahnenstange bei Bögen erreicht ist. Es wäre sehr schade, wenn man mit einem TaW von 10 schon alles bauen könnte, was es gibt. Gerade mit dem Blick darauf, dass Elfen ja alle heimsche**er sind, würde ein MEHR an weltlicher (jaja, badoc) Sichtweise und Wissen über Mechaniken und Materialien sehr wohl auch einen Bogen besser bauen lassen können.

Mal sehen wie man das regeltechnisch hinbekommt. Ansonsten sind auch Meisterhandwerk, AP und dergleichen vergeudet. Ich hätte die Punkte auch in Taschendibstahl stecken können, mir Geld klauen und immer den besten (oder schlechtesten? sind ja eh alle gleich) einfach kaufen.

So hätte ich lustige situationen falls ich erwischt werde UND wäre immer am Limit was Bögen angeht.

Ob auch Pfeile/Bolzen noch zu steigern sind? Ich denke schon. Wie Jost Perisen schon sagte, liegt das wohl im Zusammenspiel aus perfekten Pfeilen, die perfekt auf den Bogen passen. FK+ und Reichweitenanpassungen (also natürlich dann deren Werte) wären hier sicher gut einzubinden.

So dann!

Numaron
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Re: Projektile nach Schmiederegeln verbessern?

Ungelesener Beitrag von Numaron » 08.10.2016 19:39

mit den in DSA vorhandenen Bögen ist die Fahnenstange erreicht, der nächste Schritt des Bogenbaus ist der moderne Bogenbau und wenn mir einer mit Carbon-/Glasfaserlagen in seine Bogen kommt oder gar in DSA nen Compound-Bogen bauen will, ist es leider nicht drin, weil die werden nicht ohne Grund mit Computerprogrammen designt

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BurkhardSekir
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Re: Projektile nach Schmiederegeln verbessern?

Ungelesener Beitrag von BurkhardSekir » 09.10.2016 10:44

@ Numaron
Ich glaube, du hast die Prämisse verpasst. Mit den in DSA vorhandenen Bögen ist eben gerade nicht das Ende der Fahnenstange erreicht... Denn wie oben angeführt gäbe es nur als ein einziges Beispiel genannt die Möglichkeit, andere Hölzer zu verwenden. Ganz parallel zu Nahkampfwaffen, die man nach Belieben auf ein Vielfaches des Grundwertes verbessern kann. Das Problem dabei sind eben nicht die Logik oder gamistische Balancinggründe, sondern schlicht dass der betreffende Autor nicht mitbekommen hat, dass der Nahkampf-Autor zugelassen hat, Waffen verbessern zu können.

Ich glaube, Numaron, Du denkst zu sehr wie der DSA-Autor, welcher nur "Holz = Holz" kennt, aber übersieht, dass Esche sich anders als Weide anders als Steineiche verhält. Gleichzeitig aber kennt das Regelwerk den Unterschied zwischen Eisen, Premer Eisen, schlechtem Premer Eisen, gutem Premer Eisen und sonst was. Und wenn man sich die Augen zubindet während man schmiedet, dann wird das Schwert gleich viel stabiler. Aber ein Bogen? Nein, das kann selbst ein magisch begabter Meisterbogner nicht besser hinkriegen als der 12-jährige Novize.
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Numaron
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Re: Projektile nach Schmiederegeln verbessern?

Ungelesener Beitrag von Numaron » 09.10.2016 15:13

Ich kann die versichern, dass ich nicht Holz=Holz annehme, nur denke ich lediglich, dass die Bögen aus dem aventurisch sinnvollem Holz gemacht sind und keiner auf die Idee gekommen ist, den Kurzbogen aus Kiefer zu bauen. Ich sehe es halt ehr so, dass die Langbögen z.B. als irdisches Beispiel, aus Eibe gebaut sind(was auch immer die Entsprechung dazu ist)
Und ja, bei Bögen ist das Ende schneller erreicht, weil härter ist nicht besser und mehr Wurfkraft bedeutet auch mehr nötige Zugkraft, was hier halt die KK-Grenze verschieben würde.

Ich würde, wenn mir die Bogen zu schlecht sind die Pfeile personalisieren (auch wenn die Bezeichnung da wenig Sinn macht). Als Bogenschütze kann ich dir sagen, dass Pfeil nicht gleich Pfeil ist und z.B. Pfeile mit einer nicht zum Bogen passenden Steifigkeit schlechter fliegen. Außerdem würde ich den Teil mit Kriegspfeile sind immer im Arsch entfernen und sagen, dass man die Spitzen in 2 von 3 Fällen bergen kann und diese noch brauchbar sind, nur dass man halt neue Schäfte braucht.

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Re: Projektile nach Schmiederegeln verbessern?

Ungelesener Beitrag von BurkhardSekir » 10.10.2016 09:47

Naja, nicht überall wachsen die gleichen besten Bäume. Und da wir von Dere statt Erde reden gibt es bestimmt eine seltene Baumart die besser als der Standardbaum geeignet ist, vielleicht sogar magisch. Mit einem bisschen Phantasie kommt man da schon recht weit und hat ggf sogar einen Abenteueraufhänger.
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Re: Projektile nach Schmiederegeln verbessern?

Ungelesener Beitrag von astfgl » 10.10.2016 10:09

Über das Material lässt sich jedoch allenfalls die maximal mögliche Zugkraft sowie die Haltbarkeit des Bogens beeinflussen - die unterschiedliche Zugkraft der Bögen ist bereits (wenn auch sachlich falsch) über die verschiedenen Bogentypen mit ihren unterschiedlichen KK-Voraussetzungen im System abgebildet.
Es ist eben eigentlich auch möglich, einen Langbogen ohne KK-Voraussetzung zu bauen - der schießt dann aber eben nicht 200 Schritt weit und richtet auf nächste Distanz auch keine W6+9 TP an.
Für den Willen, einen Denkzettel zu verpassen, ist es unerheblich, was und ob überhaupt etwas auf diesem Zettel steht.

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Re: Projektile nach Schmiederegeln verbessern?

Ungelesener Beitrag von Numaron » 10.10.2016 10:38

Über die Bogenform definiert sich auch die Kraftübertragung, wenn du einen klassischen englischen Langbogen mit 40 Pfund und einen Reiterbogen mit 40 Pfund hast, dann haben die Pfeile des Langbogens die geringere kinetische Energie, es hat also alles seine sinnvollen Grenzen.

@BurkhardSekir natürlich kann es da was geben, aber es ist dann halt Meisterentscheid, bissel so wie wenn ich mir ne Waffe aus göttlichem Metall schmieden lasse

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BurkhardSekir
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Re: Projektile nach Schmiederegeln verbessern?

Ungelesener Beitrag von BurkhardSekir » 10.10.2016 12:00

Ja, genau darum geht es ja. Nahkämpfer können Waffen aus göttlichem Metall schmieden und die G7 bestreiten, während die Bogis kein göttliches Holz zur Verfügung haben, bzw selbst wenn, dieses nicht benutzen könnten. Und dass das über den Meisterentscheid hinausgeht ist ja bei Hausregeln sowieso klar.
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Projektile nach Schmiederegeln verbessern?

Ungelesener Beitrag von TyrAmbermoon » 24.01.2018 14:16

Mein damals erstellter Waldelf hat sich jetzt soweit im Bogenbau verbessert, dass er Pfeile genauso baut, wie jeder andere auch. *schnarch*
Ja die ganzen Regeln für den Fernkampf-Waffenbau sind ziemlich mau.
Mit meinem Meister bin ich derzeit dabei das ganze einmal auseinander zu pflücken. Reichweite verbessern zb. Da wir mit Bodenplan arbeiten, macht das wirklich Sinn. So bekommt man über die Entfernung schnell mal den ein oder anderen TP dazu.
Die Zusammenarbeit mit einem Grobschmied zur Herstellung besserer gehärteter Spitzen für Pfeile ist ihm (noch) zu badoc, nichtsdestotrotz habe ich auch dafür schon Regeln angefangen auszuarbeiten.
Im Internet habe ich noch gelesen, dass ein Bogenschütze mit mehreren verschiedenen Pfeilarten umher zieht. Spitze Spitzen für engmaschiges (ignore RS, leichte Spitze, fliegen normale weit). Widerhaken für Widerlinge (verlangsamen), die normalen gehärteten gegen jede RS (Halbierung und mehr TP, dafür fliegen die nicht so weit). Hierzu eignen sich, für die Herstellung, Berufsgeheimnisse. Welche Spitze wird wie hergestellt. Flugeigenschaften mit Pfeildicke beeinflussen. Dazu Haltbarkeit der Pfeile. Immer neue bauen wird teuer. Steckengebliebene gelten aber prinzipiell als verloren, außer man schneidet sie wieder heraus :nekro:
Dazu dann passende Pfeile, die nur genau für diesen einen Bogen sind, der auch auf den Schützen angepasst ist. Dies gibt dann FK+.
Magische Hölzer gibt es bei DSA auch. Inwieweit man das dann auch mit einbinden muss, ist mir aber ehrlich gesagt egal.

Hohe Werte für einen Wanderer-Handwerker sind dann wirklich nur interessant, wenn man sich auch abends am Feuer auch mal einen Pfeil zusammensetzen möchte. Die 7 Punkte Abzug (+weitere Probenzuschläge) wären dann aufzufangen.

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