DSA4 Kurze Fragen, kurze Antworten (Kämpfer & Gefechte DSA1-4)

Von A wie Attacke bis Z wie Zeughaus: Alles über Schlachten, Scharmützel und den Waffengang.
Oyanysha
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Ungelesener Beitrag von Oyanysha » 16.07.2020 22:04


Ja, überleben sollen sie.
Aber eben auch Angst haben. Das ist in diesem Abenteuer noch keinem Gegner gelungen. Wenn halt der automatische Treffer auf ein nahezu automatisches ausweichen trifft, stockt der Kampf etwas. Aber das mit der Position ist ein guter Hinweis. Danke.

Jadoran
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Ungelesener Beitrag von Jadoran » 17.07.2020 11:00


Wenn man sich gegenseitig nicht gut trifft, dann bau in den Kampf Zeitdruck ein. Etwa die Säure des Dämons zersetzt sichtbar die Bodenplanken langsam, auf denen man steht. Oder während man kämpft, macht irgendein Scherge oder gar der Antagonist etwas, wobei man ihn besser unterbrechen sollte.
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Dreifach20
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Ungelesener Beitrag von Dreifach20 » 17.07.2020 23:46

Sollte ein 6gehörnter Dämon nicht noch ein paar magische Tricks im Tentakel haben, mit denen die Helden in Bedrängnis gebracht werden können?
Ich würde auf jeden Fall eine Erschwerung von 6 beim Ausweichen geben. Die Tentakel versperren eben den größten Teil der möglichen Ausweich-Richtungen.
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Strippenzieher
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Ungelesener Beitrag von Strippenzieher » 23.07.2020 16:24


color=#BF4040

Wie lange dauert die Ausbildung von Truppen? Also bis aus einem Haufen Bauern einigermaßen brauchbare (TaW Hauptwaffe 5 bis 7, ein oder zwei passende SF) "Söldner" geworden sind? Die Helden-Profession "Söldner", um die es mir hier nicht direkt geht, ist ja nicht zeitintensiv, aber wird ja schon länger brauchen.

PS: Wir gehen von einer von einem kompetenten Ausbilder durchgeführten Ausbildung "24/7" aus. Also kaserniert und ohne weitere Verpflichtungen.


Jadoran
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Ungelesener Beitrag von Jadoran » 23.07.2020 17:31


Das ist wahrscheinlich eher eine Ansichtssache als kFkA. Ich würde da irdisch herangehen und von 3 Jahren ausgehen, das war in vielen Ländern die klassische Wehrpflicht. Handwerksausbildung dauert ja auch 3 Jahre.
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Strippenzieher
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Ungelesener Beitrag von Strippenzieher » 23.07.2020 17:43


Ich hatte gedacht es gibt vielleicht Anhaltspunkte dafür in der Vielzahl der Spielhilfen, Regionalbänden oder auch Abenteuern, die mir nicht gänzlich bekannt sind. Daher meine Frage hier.

Sonst gerne verschieben.

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Ungelesener Beitrag von Dreifach20 » 27.07.2020 17:51

Ich meine mal ganz irdisch gelesen zu haben, das Bauern im Mittelalter pro Jahr 3-4 Wochen Frondienst im Heer leisten mussten. In dieser Zeit waren sie zur Hälfte sicherlich mit Ausbildung beschäftigt und zur anderen Hälfte mit Aufträgen wie Wache schieben, Patroullien, Kampfeinsätzen, usw.. Die Bauernhaufen waren aber trotzdem schlecht ausgebildet. Aber den von dir angestrebten Talentwert 5-7 könnten sie gehabt haben.

In einer Doku über den Spartakus-Aufstand wurde davon gesprochen, das Spartakus über den Winter (ca. 3-4 Monate) Zeit hatte, die untrainierten Sklaven in Kämpfer umzuwandeln, die den römischen Soldaten standhalten könnten. Laut dieser Doku war das zu wenig Zeit.
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HvE
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Ungelesener Beitrag von HvE » 08.08.2020 15:53

Ist es unter DSA 4.1 für einen Gegenhalterkrieger sinnvoller, AHH fürs Gegenhalten zu nutzen und für Seitenwaffe Schwert davon abzuleiten, oder die effektiveren Zweihänder für das Gegenhalten zu steigern und die Seitenwaffe Schwert als eigenes Talent mitzuziehen?

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pseudo
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Ungelesener Beitrag von pseudo » 08.08.2020 21:14

Jain.

Das kommt auf soviele Faktoren an, dass es kFkA sprengen würde.
DSA 5 hat das Richtige gewollt und nur leider jämmerlich versagt.

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Ungelesener Beitrag von Gerwulf_Treublatt » 08.08.2020 22:25

Vereinfacht ausgedrückt: Kommt darauf an wie viele AP zur Verfügung stehen. ZHH und Schwerter hochzuziehen ist klar teurer und stärker, als nur AAH zu steigern und Schwerter davon abzuleiten. Man könnte beim Ableiten Schildkampf nebenbei lernen, damit man etwas gegen große Gegner hat, die man z. B. wegen hohem Schaden nicht gegenhalten möchte. Allgemein ist man immer gut beraten, bei Benutzung einer Einhandwaffe eine Technik für die linke Hand zu erlernen. Schildkampf ist halt relativ günstig und immer mal wieder brauchbar, bdh. Kampf ist teuer und stark und Parierwaffen sind situativ.

Oder in Zahlen bei einem Krieger mit AkA (Krieger) und Linkhand als SF, ohne Waffenmeister als Ziel:
- ZHH von 10 auf 18: 785AP
- Schwerter von 10 auf 18: 785 AP
- Relevante SF für die beiden Talente, inklusive SK weil Einhandwaffe alleine Murks ist: ~2200AP

-AHH von 10 auf 18: 785AP
- Relevante SF inklusive SK: ~1800AP

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Denderajida_von_Tuzak
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Ungelesener Beitrag von Denderajida_von_Tuzak » 09.08.2020 23:37


Generell ist bei einem Krieger (mit AkA) sinnvoll bei Generierung mehrere Waffentalente auf 10 (oder 9 + Spezi) zu steigern - möglichst unterschiedliche, um ein breites Spektrum an Fähigkeiten/Gegnern abzudecken. Bei AHH-Gegenhalter (oder AHH-Defensiv) würde ich als Zweitwaffe tendenziell auf Kettenwaffen+Schild gehen, bei ZHS-Gegenhalter eher auf Schwert defensiv (später mit PW)... AHH und Schwert offensiv schlägt ziemlich in die gleiche Richtung - in ähnlichen Situationen gut bzw. schlecht, d.h. wenig zusatznutzen durch die Zweitwaffe. Schwert+Schild finde ich zudem eher eine schlechte Kombi, weil i.d.R. Potential verschenkt wird (Fintenerschwernis, Ausfallverbot, kaum PA-Malus durch WV, niedriger TP/KK-Zuwachs, teures Talent).

Myratel
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Ungelesener Beitrag von Myratel » 07.09.2020 09:43

saddlebrown
Kann man mit gezielter Stich die Rüstung eines Drachen umgehen?
Yngvar:
Yngvar ist 18, knapp über 2m groß, hat rotblondes Haar und braue Augen.
Gekleidet ist er wie ein typischer Thorwaler, blau, weiß gestreifte Hose, Leinenhemd, jetzt im Winter eine Weste aus Fell. Am Gürtel hängt eine Skraja.
Dass Yngvar Magier ist, ist nicht ganz offensichtlich. Sein Magiersiegel könnte eine einfache Tätowierung sein und sein kurzer Magierstab ist auch unauffällig.

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Xoltax
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Ungelesener Beitrag von Xoltax » 07.09.2020 10:11


ZBA S10:
Der Rüstungsschutz eines Tieres gilt, wenn nichts anderes angegeben
ist, prinzipiell für den ganzen Körper. Mit einem Gezielten Stich ist es
jedoch möglich, weniger geschützte Stellen zu treffen. Hierfür ist aber
eine profunde Tierkunde erforderlich (ggf. verlangen Sie eine Probe),
darüber hinaus entscheidet der Meister, ob es solche Stellen gibt und
wie erreichbar sie für den Helden sind – und ob diese Stellen gar nicht
geschützt sind oder nur einen niedrigeren RS-Wert haben.

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YellowRabbit
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Ungelesener Beitrag von YellowRabbit » 08.09.2020 10:09

color=#80FF80

Moin zusammen.
Da bei uns in näherer Zukunft in einer Kampagne auch eine größere Schlacht ansteht hätten wir uns gefragt ob hier jemand ein Tool empfehlen könnte um so etwas zu simulieren? Bodenpläne und Figuren sind zwar vorhanden, wird jedoch ab einer gewissen Truppengröße auch unübersichtlich.

Vielen Dank und viele Grüße,

YellowRabbit

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Athrucat
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Ungelesener Beitrag von Athrucat » 17.09.2020 22:03


Ein Tool kann ich hier nicht direkt empfehlen, ich würde allerdings auf die Scharmützelregeln verweisen, mit denen Truppen in Einheiten von bis zu 50 Personen zusammengefasst werden können, die sich dann als Einheiten in spezieller Initiative untereinander bekämpfen. Auch wenn ich die ständigen Würfe auf Moral nach jeder Runde auslassen würde und darauf nur zu gewissen Anlässen würfel. Und wenn die Schlacht wesentlich größer ist als das, empfehle ich, das ganze eher cinematisch abzuhandeln, anstatt es zur Würfelorgie werden zu lassen. Also, dass der Meister je nach Dramaturgie und Strategie der Beteiligten einen Ausgang festlegt, wo die Helden zwar im kleineren Rahmen abweichende Ergebnisse erzielen können, aber das Schlachtgeschick so nicht ändern werden, weil es einfach zu groß ist.
Aber wenn ihr unbedingt alles auswürfeln wollt, dann würde ich eben diese Scharmützelregeln hernehmen und einfach weglassen, was nicht sein muss. Bei Bodenplänen wird dann halt ein anderer Maßstab als sonst angenommen und einzelne Figuren stehen dann für fünfzigerschaften.

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J4NU5
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Ungelesener Beitrag von J4NU5 » 18.09.2020 10:13


Als Tool kann ich MapTool mit dem zugehörigen DSA4.1 Framework von Farlon empfehlen, die von Oel überarbeitete Version tut auch in Maptool 1.7

Link zum Drachenzwinge-Thread von Farlon zum Maptool FrameworkShow




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Ungelesener Beitrag von Seidoss-Anima von Seelenheil » 20.09.2020 00:48

FRAGE:
Kann es sein, dass BHK 2, PW 2 und SK 2 - also alle Kampfstile, die eine 3. Aktion bzw. 2. Parade zur Verfügung stellen, ein harter Konter gegen einen Ausfall sind, weil man ja sowieso 2 Paraden und dazu aber noch eine Attacke hat?

Oder deaktiviert/ignoriert das Manöver Ausfall diesen Umstand und selbst ein Kämpfer mit sonst 3 Aktionen kann nun nur parieren?

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Eadee
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Ungelesener Beitrag von Eadee » 20.09.2020 00:52

Das Manöver Ausfall zwingt den Verteidiger RAW dazu defensiv umzuwandeln. D.h. Sowohl SK II und PW II sind damit kein vollwertiger Konter da man dann halt 3 Paraden hat von denen man nur zwei effektiv nutzen kann.

Bei BHK II kann man sich darüber streiten ob die Zusatzaktion eine Attacke sein darf wenn die reguläre Aktion defensiv umgewandelt wurde.
"Reasoning will never make a Man correct an ill Opinion, which by Reasoning he never acquired"
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Strippenzieher
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Ungelesener Beitrag von Strippenzieher » 20.09.2020 08:53

WdS 59 hat geschrieben: ... und ihn zur reinen Parade zu zwingen
(Hervorhebung durch mich)
In WdS steht zu BHK II beim Ausfall - allerdings für den Fall, dass der Ausfallende BHK II hat:
WdS 72 hat geschrieben: im Ausfall gibt BK II keine zusätzliche Aktion, sondern erschwert die Paraden des Verteidigers um 2 Punkte.


Daraus würde ich lesen: nur rein defensive Aktionen sind als Opfer eines Ausfalls erlaubt. Damit BHK II in dieser Situation aber nicht entwertet wird, würde ich die AT des Ausfallenden - analog zur Regel WdS 72, um 2 erschweren, da es bei zwei Klingen schwieriger ist durch zu kommen. Wobei man drüber streiten kann, ob das nötig ist. Der BHK II Kämpfer ist schon dadurch gut gestellt, dass er keine Mali bei der (zwangsweise umgewandelten) zweiten PA hat.

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Ungelesener Beitrag von Seidoss-Anima von Seelenheil » 20.09.2020 18:44

Eadee hat geschrieben:
20.09.2020 00:52
Das Manöver Ausfall zwingt den Verteidiger RAW dazu defensiv umzuwandeln. D.h. Sowohl SK II und PW II sind damit kein vollwertiger Konter da man dann halt 3 Paraden hat von denen man nur zwei effektiv nutzen kann.

Bei BHK II kann man sich darüber streiten ob die Zusatzaktion eine Attacke sein darf wenn die reguläre Aktion defensiv umgewandelt wurde.
Strippenzieher hat geschrieben:
20.09.2020 08:53
WdS 59 hat geschrieben: ... und ihn zur reinen Parade zu zwingen
(Hervorhebung durch mich)
In WdS steht zu BHK II beim Ausfall - allerdings für den Fall, dass der Ausfallende BHK II hat:
WdS 72 hat geschrieben: im Ausfall gibt BK II keine zusätzliche Aktion, sondern erschwert die Paraden des Verteidigers um 2 Punkte.


Daraus würde ich lesen: nur rein defensive Aktionen sind als Opfer eines Ausfalls erlaubt. Damit BHK II in dieser Situation aber nicht entwertet wird, würde ich die AT des Ausfallenden - analog zur Regel WdS 72, um 2 erschweren, da es bei zwei Klingen schwieriger ist durch zu kommen. Wobei man drüber streiten kann, ob das nötig ist. Der BHK II Kämpfer ist schon dadurch gut gestellt, dass er keine Mali bei der (zwangsweise umgewandelten) zweiten PA hat.


Soviel zu RAW, vielen Dank! :)

Aber mit bspw. SK II kann man doch sowieso 2x parieren.

Músste man nicht der Logik nach dann halt doch normal zuhauen können?

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Ungelesener Beitrag von Eadee » 20.09.2020 18:54

Seidoss-Anima von Seelenheil hat geschrieben:
20.09.2020 18:44


Aber mit bspw. SK II kann man doch sowieso 2x parieren.

Músste man nicht der Logik nach dann halt doch normal zuhauen können?

Ich würd das nur zulassen wenn die entsprechende MU-Probe gelingt. Dann geht das aber auch ohne BHK II oder SK.
Der Primäreffekt von Ausfall ist eben der dass man den Feind zum defensiv Umwandeln zwingt. Wenn das zwingen wegfällt könnte man auch einfach normal offensiv umwandeln statt einen Ausfall zu machen.

Dass BHK II im Ausfall nicht normal eingerechnet wird, wird ja auf Angreiferseite gut beschrieben, ich sehe keinen Grund die Defensive nicht genauso abzuhandeln. Wenns jetzt aber um Meinungen oder Entwürfe von Hausregeln geht sollten wir aus dem kFkA raus und einen ordentlichen Thread machen.
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Ungelesener Beitrag von Janko » 21.09.2020 18:03

Nachricht der Moderation

Das Thema "Manöver kombinieren" wurde auf Anfrage hin ausgegliedert.

Weiterhin frohes Diskutieren im DSA-Forum.

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Ungelesener Beitrag von trazoM » 24.09.2020 20:56

#0000FF
Beim Gift Sunsura steht als Wirkung Raserei (in 50% der Fälle wie Blutrausch zu behandeln), dann Delirium (WdS 149).
1. Was ist mit den anderen 50%? Passiert da einfach gar nichts außer dem Schaden?
2. Wie lange wirkt der Blutrausch? Bis alle tot sind oder keine AU mehr da ist? Und dann setzt das Delirium ein? Für den Rest der 10SR? Oder wie?
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Ungelesener Beitrag von Gerwulf_Treublatt » 24.09.2020 21:24

Welcome to DSA-Regeln. Raserei ist einmal eine dämonische Eigenschaft und kommt ansonsten noch bei Tieren als Manöver vor. Von beiden Rasereien würde ich hier abraten.
1. Da Raserei bei Sunsura nicht gesondert geregelt wird, Meisterentscheid bzw. Gruppenkonsens was da genau passiert. Von unkontrolliert um sich schlagenden Patienten mit leicht erhöhter KK (+2 bis +3) und sich aufbauender Erschöpfung (inklusive schlagartigem Ausdauerverlust und Überanstrengung) bis hin zum Ignorieren und bloßen Beschreiben ist da alles möglich. In meiner Gruppe wird diese Form der Raserei wie ein Blutrausch ohne die krassen Erhöhungen gehandhabt.
2. WdH 261 sagt dazu:
Der Blutrausch dauert so lange, bis der Rasende keine Ausdauer mehr hat (er verliert für jede AT 2 AuP, kann aber Atem Holen) und entkräftet zusammenbricht.

Der Rest steht ja schon bei der Giftwirkung. Nach dem Blutrausch oder der Raserei setzt das Delirium ein. Die Dauer der Giftwirkung bezieht sich auf die gesamte Zeit.

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Ungelesener Beitrag von Grakhvaloth » 05.10.2020 15:52


Normalerweise muss zum Wechseln des Waffentalentes eine Aktion: Position aufgewandt werden. Wie ist das, wenn mein Held wechselt zwischen zB Schwerter und Schwerter(von Säbel abgeleitet)? Ist ja noch das selbe Talent, also kein Wechsel. Aber irgendwie doch...




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Ungelesener Beitrag von J4NU5 » 05.10.2020 16:08


Schwerter von Säbel abgeleitet bedeutet mMn das du das Schwert wie einen Säbel hältst, das funktioniert weil sich Schwert und Säbel genug ähneln. Wenn man beim Ableiten Manöver nutzen darf, dann währst du auch auf die Manöver des Säbels beschränkt.
Entsprechend benötigt man mMn. natürlich die Aktion Position.

Wenn du Schwerter von AHH ableitest, müsstest du mMn. auch beide Hände nutzen.

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Ungelesener Beitrag von Grakhvaloth » 05.10.2020 16:52

J4NU5 hat geschrieben:
05.10.2020 16:08

Schwerter von Säbel abgeleitet bedeutet mMn das du das Schwert wie einen Säbel hältst, das funktioniert weil sich Schwert und Säbel genug ähneln. Wenn man beim Ableiten Manöver nutzen darf, dann währst du auch auf die Manöver des Säbels beschränkt.
Entsprechend benötigt man mMn. natürlich die Aktion Position.

Wenn du Schwerter von AHH ableitest, müsstest du mMn. auch beide Hände nutzen.



Also beim Ableiten von AHH auf Schwerter wird die Waffe mMn trotzdem mit nur einer Hand geführt. Die Person überträgt halt ihre Kampferfahrung, was bei hinreichend ähnlichen Waffen einigermaßen funktioniert.


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Ungelesener Beitrag von ledaeth » 05.10.2020 17:55


Also dein Held nutzt ein Schwert und verwendet es erst wie ein Schwert und dann wie einen Säbel? Warum sollte er das denn tun, was ist der Use Case? :grübeln:


WdS S.46 hat geschrieben:Wenn man nicht mit dem Original-Talent kämpft, können nur solche Manöver eingesetzt werden, die für beide Kampftalente erlaubt sind.

Es ist also nicht möglich, reine Säbel-Manöver einzusetzen, sondern nur solche, die auch mit dem Schwert eingesetzt werden können ... und dann kann man auch gleich beim Schwerter-Talent bleiben (weil man dann keine Abzüge kassiert).

Oder hast du das eine maximal offensiv und das andere maximal defensiv gesteigert und willst deshalb wechseln?
Denn wie ein sehr weiser Mann einmal sagte: „Da, wo du hingehst, da bist du dann.“

Aussprachehilfe zu "ledaeth": [​liːdai:θ]

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Ungelesener Beitrag von Grakhvaloth » 05.10.2020 18:12



Also der (theoretische) Fall ist der eines Kämpfers mit Bastardschwert, der AHH offensiv und Schwerter defensiv verteilt hat und die Waffe zweihändig oder einhändig mit Parierwaffe führt. Und dann wäre es ja nett, wenn man einen Ausfall starten könnte über Schwerter (von AHH abgeleitet) statt über Schwerter. Bei 9er Basiswerten, TaW 15 und Spezi ist man dann bei 20/14 bzw bei 15/19(plus Bonus je nach genutzter PW), also wäre man im (einhändigen) Ausfall mit Ableiten besser dran. Die Frage ist jetzt, ob da eine Aktion:Position nötig ist oder nicht.
Das ist wie gesagt ein sehr theoretischer Fall... :lol:



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Strippenzieher
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Ungelesener Beitrag von Strippenzieher » 05.10.2020 19:02

Grakhvaloth hat geschrieben:
05.10.2020 18:12
Also der (theoretische) Fall ist der eines Kämpfers mit Bastardschwert, der AHH offensiv und Schwerter defensiv verteilt hat

Er will also von einem von ihm offensiv erlernten Kampfstil auf einen defensiv erlernten wechseln bzw umgekehrt.
WdS 72 hat geschrieben: bisweilen will ein Kämpfer auf die Verwendung eines anderen Kampftalents an derselben Waffe zurückgreifen, [da] er nun lieber defensiv als offensiv kämpfen will. Hierzu gilt: Der Wechsel von einem Kampftechnik-Talent auf ein anderes erfordert die Aktion Position

Das fällt für mich klar darunter. Egal, ob man das andere Talent als solches benutzt oder hiervon auf ein anderes ableitet. Denn verwendet man auch beim Ableiten ein anderes Waffentalent? - Klares "ja" . Denn man nimmt ja die (modifizieren) Werte eines anderen Talents, verwendet es also.

Und es macht auch Sinn: Die Aktion Position verdeutlicht ja gerade das Umschalten von defensiver auf offensive Stellung (Fuß- und Körper-sowie Waffenhaltung), die der Kämpfer in dem Beispiel bezweckt.

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