DSA4 Kurze Fragen, kurze Antworten (Kämpfer & Gefechte DSA1-4)

Von A wie Attacke bis Z wie Zeughaus: Alles über Schlachten, Scharmützel und den Waffengang.
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Wizkatz
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Ungelesener Beitrag von Wizkatz » 27.11.2018 16:09

Schnelle Frage, da wir gleich mit einem Kampf direkt in den Abend einsteigen: :)

Kann ein Kämpfer mit Streitaxt (DK N) verhindern, dass sich ein ihm zugewandter Gegner aus DK S in die DK N annähert? Oder kann er das nicht, weil DK N seine "Haupt-DK" ist - obwohl er ja mit -6er Abzug in DK S ebenfalls agieren könnte?

Und: Ich hätte schwören können es gibt Regeln für Kampf aus erhöhter Position, also beide Kontrahenten stehend aber einer drei Treppenstufen höher usw, aber ich finde dazu gerade nichts?

Numaron
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Ungelesener Beitrag von Numaron » 27.11.2018 16:56

Wizkatz hat geschrieben:
27.11.2018 16:09
Kann ein Kämpfer mit Streitaxt (DK N) verhindern, dass sich ein ihm zugewandter Gegner aus DK S in die DK N annähert? Oder kann er das nicht, weil DK N seine "Haupt-DK" ist - obwohl er ja mit -6er Abzug in DK S ebenfalls agieren könnte?

WdS S. 79 links unten steht da was zu, hoffe das hilft dir, sonst wüsste ich nicht wo noch was stehen sollte

Wizkatz hat geschrieben:
27.11.2018 16:09
Und: Ich hätte schwören können es gibt Regeln für Kampf aus erhöhter Position, also beide Kontrahenten stehend aber einer drei Treppenstufen höher usw, aber ich finde dazu gerade nichts?


Evt. kann man hier mit der Tabelle von WdS S. 59 arbeiten und sich daraus was ableiten von dem Punkt Position, aber sonst hätte ich auch keine Idee und in ca 4 Jahren DSA hatten wir dieses Problem tatsächlich auch noch nie

Denderajida_von_Tuzak
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Ungelesener Beitrag von Denderajida_von_Tuzak » 27.11.2018 17:07


Hm. Wenn beide DK N-Waffen haben, würde der Kampf automatisch in N beginnen. Warum fängt der in S an? Würde Parade eigentlich nicht erlauben, ein Ausweichen aber schon. Fände es z.B. unlogisch, mit einem Schild (DK H) eine Annäherung von S auf N (oder gar von P auf S) parieren zu können, obwohl ich den gar nicht so weit raushalten kann.

Btw: Parade in zu kurzer Distanz ist eigentlich nicht erschwert.

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Wizkatz
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Ungelesener Beitrag von Wizkatz » 27.11.2018 17:26

Denderajida_von_Tuzak hat geschrieben:
27.11.2018 17:07

Hm. Wenn beide DK N-Waffen haben, würde der Kampf automatisch in N beginnen. Warum fängt der in S an? Würde Parade eigentlich nicht erlauben, ein Ausweichen aber schon. Fände es z.B. unlogisch, mit einem Schild (DK H) eine Annäherung von S auf N (oder gar von P auf S) parieren zu können, obwohl ich den gar nicht so weit raushalten kann.

Btw: Parade in zu kurzer Distanz ist eigentlich nicht erschwert.
Ging nicht um Kampfbeginn, sondern während eines laufenden Kampfes mit mehreren Beteiligten, Typ links tötet seinen Gegner und wendet sich jetzt dem nächsten zu, der halt auf DK S steht zum Beispiel. Zu der Schildthematik was PA von DK-Annäherungen usw angeht gibt es glaube ich einen ganzen Thread zu, weil das auch ganz unangenehme Fragen aufwirft...

An0n
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Ungelesener Beitrag von An0n » 27.11.2018 19:07

Wizkatz hat geschrieben:
27.11.2018 17:26
Denderajida_von_Tuzak hat geschrieben:
27.11.2018 17:07

Hm. Wenn beide DK N-Waffen haben, würde der Kampf automatisch in N beginnen. Warum fängt der in S an? Würde Parade eigentlich nicht erlauben, ein Ausweichen aber schon. Fände es z.B. unlogisch, mit einem Schild (DK H) eine Annäherung von S auf N (oder gar von P auf S) parieren zu können, obwohl ich den gar nicht so weit raushalten kann.

Btw: Parade in zu kurzer Distanz ist eigentlich nicht erschwert.
Ging nicht um Kampfbeginn, sondern während eines laufenden Kampfes mit mehreren Beteiligten, Typ links tötet seinen Gegner und wendet sich jetzt dem nächsten zu, der halt auf DK S steht zum Beispiel. Zu der Schildthematik was PA von DK-Annäherungen usw angeht gibt es glaube ich einen ganzen Thread zu, weil das auch ganz unangenehme Fragen aufwirft...


Also wie ich WdS 79 (1. Einhorn) lese, sollte es möglich sein. Da steht keine Einschränkung, diese ist nur bei Kampfbeginn gegeben, ansonsten gilt:
Der Verteidiger kann versuchen, diesen Angriff zu parieren (auch mittels Schildparade, Gezieltem Ausweichen oder Meisterparade). Gelingt die Parade (oder ist bereits die Attacke misslungen), so verändert sich nichts an der Distanzklasse der Kämpfer

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Hesindian Fuxfell
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Ungelesener Beitrag von Hesindian Fuxfell » 27.11.2018 20:22


Halte ich für sehr dünn. Man kann auch sagen, der Kampf zwischen den Beiden fängt neu an. Nur weil sie zufälliger Weise gerade auf DK S auseindetstehen. Wie würdet ihr es regeln, wenn sie auf DK P oder weiter auseinander stünden?
Wenn man es doch als Ausnahme zulassen möchte, würde ich die PA um 6 erschweren, da man ja eher versucht in den DK S Bereich zu schlagen um die Annäherung zu verhindern, als dass man versucht einen Hieb auf sich selbst zu parieren.
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Rasputin
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Ungelesener Beitrag von Rasputin » 28.11.2018 07:35

Wizkatz hat geschrieben:
27.11.2018 16:09
ann ein Kämpfer mit Streitaxt (DK N) verhindern, dass sich ein ihm zugewandter Gegner aus DK S in die DK N annähert? Oder kann er das nicht, weil DK N seine "Haupt-DK" ist - obwohl er ja mit -6er Abzug in DK S ebenfalls agieren könnte?
Im diese Frage habe ich mich schon mehrfach gekümmert. RAW ja. Ich würde es auch empfehlen so zu spielen. Das macht Distanzklassen interessanter und Manöver wie den Befreiungsschlag erst brauchbar. Außerdem ist es auch nur so möglich, sich aus einem Kampf zurück zu ziehen, ohne einen Passierschlag zu bekommen.

Ich spiele es ähnlich aber doch etwas anders. Meine Gruppe spielt grundsätzlich mit Bodenplänen. Die Kästchen sind auch immer die Distanzklassen. 1m=N, 2m=S, usw.
Um die meisten Gegner mache ich mir nicht viele Gedanken und ordne die, wenn die Gruppe nicht sogar Kriegskunst benutzt, irgendwie einem Spieler zu.
Wenn ein NSC jetzt seinen Gegner wechseln möchte, wird gegen den neuen Gegner quasi wieder ein "neuer" Kampf begonnen.

Es kann aber weiterhin passieren, dass sich Distanzklassen weiter erhöhen als die Waffe Reichweite hat. Für die Annäherung ist eine Attacke notwendig, die auch pariert werden kann. Schließlich ist es mit dem Schild auch möglich, eine Annäherung zu parieren. Das ganze kann extrem kompliziert werden und sollte so nur mit Bodenplänen benutzt werden, vor allem wenn nicht alle Kämpfer die gleiche DK haben.

So könnte jemand mit hoher INI und Pike/Speer einen Gegner für einen Verbündeten in seinem Radius festhalten.
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Ungelesener Beitrag von Wizkatz » 28.11.2018 08:55

Wir verwenden auch Bodenpläne bzw roll20, wobei da schon viele Frage aufkommen, die sich nicht immer mit einem klaren Satz aus dem WdS lösen lassen - DSA ist eben irgendwie hauptsächlich für Duelle konzipiert - aber für das meiste findet man ja zumindest Präzedenzfälle oder einfach Hausregeln. :)

Was ich schon überlegte, ist, ob ein DKN-Kämpfer meinetwegen auch die Annäherung von DKP auf DKS parieren könnte, aber sich dabei zwangsweise ein Feld rückwärts bewegt - weil er weniger mit seiner Waffe den Gegner auf Abstand hält sondern mehr mit footwork. Das kann natürlich bei mehreren Beteiligten bei jeder Aktion zu Verschiebungen von DKs peripherer Gegner führen, wo dann wieder die Frage auftritt, wer wo wofür würfeln muss und wer was wie parieren darf... :rolleyes:

Coarr
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Ungelesener Beitrag von Coarr » 01.12.2018 10:49

Hallo zusammen,
wurde sicher schon irgendwo beantwortet ( habs leider nicht gefunden ) Wenn mein Gegner einen Angriff gegen mich ansagt und ich mit Gegenhalten reagieren möchte, wie verhält es sich dann bei misslungener Attacke des Gegners -> darf ich trotzdem Gegenhalten? Oder andere defensive Manöver machen, Entwaffnen aus der Parade z.B. ?

Ich brauche unbedingt eine Quellenangabe ;)

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Skalde
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Ungelesener Beitrag von Skalde » 01.12.2018 11:06

Wege des Schwertes S. 68-69.
Coarr hat geschrieben:
01.12.2018 10:49
darf ich trotzdem Gegenhalten?

Sobald du Gegenhalten angesagt hast, musst du das sogar. Du würfelst das Gegenhalten-Manöver gleichzeitig mit der gegnerischen Attacke. Wenn der Angriff deines Gegners misslingt - gut für dich, dann richtest du den vollen Waffenschaden an und der Gegner gar keinen. Kämpfer mit Stangenwaffen o. Ä. machen sich diesen Effekt gerne zunutze, indem sie einen Kontrahenten mit einer kurzen Waffe in einer höheren Distanzklasse abfangen, sodass dieser plötzlich 6 Punkte Erschwernis auf seine Attacke erhält. Das führt oft dazu, dass die gegnerische Attacke misslingt.

Edit: Farbe
Zuletzt geändert von Skalde am 01.12.2018 11:19, insgesamt 1-mal geändert.
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Numaron
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Ungelesener Beitrag von Numaron » 01.12.2018 11:10

mach dafür lieber was eigenes auf, da sich hier die Geister scheiden und das ganze in eine ewige Diskussion ausarten wird, wie meistens bei Gegenhalten. Ich kenne keine Textstelle, die bei Gegenhalten irgendwas besonderes erwähnt und so müsste es wie eine normale Parade sein. Finde ich aber unschön und wir handhaben es glaube auch anders (im Moment haben wir keinen Gegenhalter, deshalb nicht 100% sicher) und man wirft bei uns auch, wenn der Gegner verfehlt und gewinnt dann halt einfach. Jedoch muss man Gegenhalten ansagen, bevor der Angreifer würfelt.

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Ungelesener Beitrag von Rasputin » 01.12.2018 11:12

Numaron hat geschrieben:
01.12.2018 11:10
Ich kenne keine Textstelle, die bei Gegenhalten irgendwas besonderes erwähnt
Es wurde in einem anderen Thema schon mehrfach behandelt, dass Gegenhalten gleichzeitig mit dem gegnerischen Würfelwurf geworfen wird, das ist eine besondere Textstelle die etwas anderes erwähnt.
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Coarr
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Ungelesener Beitrag von Coarr » 01.12.2018 11:34



WdS S. 69
"Gelingt nur eine der beiden Attacken, wird wie üblich der Schaden
ausgewürfelt;"

hab die stelle gefunden die ich benötigt habe. Danke. Es finden auf jeden fall beide Attacken statt, ob der ursprüngliche Angreifer nun trifft oder nicht ist egal.

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Ungelesener Beitrag von Seidoss-Anima von Seelenheil » 03.12.2018 12:10

FRAGE:
Laut WdS. S. 98 erleiden Reiterschützen eine zusätzlihe Erschwernis von 4, wenn sie weder Steigbügel noch Sattel benutzen - ein Umstand, der für Steppenelfen und ihre treuen MAgierpferd-Firnponnys gang ung gebe sind.

GIbt es irgendwo Regeln oder Errata, dass diese 4Punkte Erschwernis für einen Steppenelfen wegfallen, wenn er auf seinem persönlichen Pferd reitet(das er als erprobtes Reitfperd durch seine Kultur in der Austrüstung hat, sich aber auch - vor allem über die Profession "Kämpfer" - als noch besser ausgebildete Variante als Besonderen Besitz geben kann), oder ist das mal wieder reine Fluffsache und unterliegt rein der rollenspielerischen Überzeugungskraft des Spielers im Verhältnis zur meisterlichen Gnade?
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Jadoran
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Ungelesener Beitrag von Jadoran » 03.12.2018 15:20


Ich kenne keine Ausnahme und sehe auch nicht, warum der Steigbügel durch genug "Liebhaben und Verstehen" ersetzt werden sollte... Die Steigbügel undd er Sattel geben eben Halt. Steppenelfen sollten eben damit leben, dass die von ihnen verschmähten Sättel und Steigbügel auch Vorteile haben und nicht einfach nur typisch menschlich-überfüssige Dinge sind. (Und man hätte beim Lanzenangriff gleich die nächste Diskussion.)

edit: Es sind eben sinnvolle und wichtige Erfindungen in Bezug auf die Kavallerie. Wer sie nicht benutzt, und seien es die coolen Elfen, sollte auch nicht in den Genuss der Vorteile kommen. Aber ich sehe auch keinen Grund, warum die Elfen den Pferden keine Sättel mit Steigbügeln auflegen sollten ausser *Fluff* Wobei Sättel natürlich keine trivialen Erzeugnisse sind und man dann wieder bei der müüüstischen Handwerkskunst der nomadisch lebenden Steppenelfen ankommt... aber daran soll Aventurien auch nicht untergehen. :kaffee:
Zuletzt geändert von Jadoran am 03.12.2018 16:29, insgesamt 1-mal geändert.

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Ungelesener Beitrag von Seidoss-Anima von Seelenheil » 03.12.2018 16:20

Jadoran hat geschrieben:
03.12.2018 15:20
Ich [...]sehe auch nicht, warum der Steigbügel durch genug "Liebhaben und Verstehen" ersetzt werden sollte...


Weil Steigbügel und Sattel die (Bewegungs)Freiheit eines PFerdes einfach nicht, oder höchstens kaum einschränken.
Zumal die Firnponnys erhöhte Traglast haben, sodass es sich nicht aufrechnen würde, deshalb in jedem Kampf sein Hauptkampftalent/seine Hauptkampfaktion: Bogenschuss vom Pferd, um 4 Punkte zu erschweren. Selbst wenn man annähme, dass alle Steppenelfen KL7 und IN unter 16 hätten (also "dumm" wären), kann ich mir nicht vorstellen, wieso die so etwas machen würden.
Das ist so, als ob man den einzigen einhändigen Elfen der Sippe zum Meisterjäger/Hauptjäger/einzigen Jäger der Sippe ausbilden wollte: Es ergibt trotz aller Fluff*/Law*/Naturliebe/Freiheitsliebe einfach keinen Sinn.

* Fluff/Law der Steppenelfen würden hier ja eben gerade eine Ausnahme von dieser Erschwernis aufzwingen.
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Ungelesener Beitrag von Tjorse » 03.12.2018 17:54


Mna könnte auch problemlos argumentieren, das Firnelfen einfach so begnadete Bogenschützen sind, das sie die +4 durch den Einsatz vom Pferderücken ohne Sattel und Steigbügel einfach wegstecken können.

UNd ob die Firnelfen mit ihren Gäulen zusammengewachsen sind oder nicht, spielt eigentlich keine Rolle dafür, das man mit Sattel und Steigbügel wesentlich besser "im Sattel" sitzt und den Kraftaufwand des Bogen spannen bei gleichzeitigem superruhig halten, eben leichter machen kann, wenn man Steigbügel hat, in denen man sich abstützen kann und einen Sattel auf dem man wesentlich bequemer sitzt als auf dem nackten Pferderücken (ohne Sattel reiten ist übrigens auch für das Pferd eine Tortur, es wird nur gerne bei Naturvölkern als super-romantisch dargestellt).

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Ungelesener Beitrag von dragi01 » 04.12.2018 09:44

vielleicht blöde Frage: beim Gegenhalten steht, dass man Punkte aus vorheriger Meisterparade verwenden darf. Bezieht sich das nur auf MP die unmittelbar in der Aktion vorher stattfand - man also PA PA hat? oder darf da auch eine AT dazwischen sein bei der man die vorherige MP nicht vewendet hat

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Ungelesener Beitrag von Rasputin » 04.12.2018 09:58

dragi01 hat geschrieben:
04.12.2018 09:44
vielleicht blöde Frage: beim Gegenhalten steht, dass man Punkte aus vorheriger Meisterparade verwenden darf. Bezieht sich das nur auf MP die unmittelbar in der Aktion vorher stattfand - man also PA PA hat? oder darf da auch eine AT dazwischen sein bei der man die vorherige MP nicht vewendet hat

RaW gilt die Meisterparade nur bei der direkt darauf folgenden Aktion. Mit geschicktem Umwandeln oder verzögern ist es aber auch für Gegenhalten möglich.
Alternativ kann ich das Manöver "schmutzige Tricks" empfehlen, welches auch als "offensive Meisterparade" möglich ist.
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Ungelesener Beitrag von Seidoss-Anima von Seelenheil » 04.12.2018 20:54

Tjorse hat geschrieben:
03.12.2018 17:54
Mna könnte auch problemlos argumentieren, das Firnelfen einfach so begnadete Bogenschützen sind, das sie die +4 durch den Einsatz vom Pferderücken ohne Sattel und Steigbügel einfach wegstecken können.

UNd ob die Firnelfen mit ihren Gäulen zusammengewachsen sind oder nicht, spielt eigentlich keine Rolle dafür, das man mit Sattel und Steigbügel wesentlich besser "im Sattel" sitzt und den Kraftaufwand des Bogen spannen bei gleichzeitigem superruhig halten, eben leichter machen kann, wenn man Steigbügel hat, in denen man sich abstützen kann und einen Sattel auf dem man wesentlich bequemer sitzt als auf dem nackten Pferderücken (ohne Sattel reiten ist übrigens auch für das Pferd eine Tortur, es wird nur gerne bei Naturvölkern als super-romantisch dargestellt).


Sorry, für den ganzen Aufruhr, ich habe die Lösung gefunden, inder ZBA: Die SF "Lenken ohne Zügel" annuliert jene Erschwernisse :)
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Ungelesener Beitrag von Farmelon » 04.12.2018 22:42

Nachricht der Moderation

Das ist das dritte mal innerhalb weniger Tage in drei verschiedenen kFkA-Threads:
Im kFkA ist Farbe Pflicht. Diesmal färbe ich noch nach, die nächsten mal schick ich zurück zum Absender und lösche, egal ob schon weitere Antworten stehen oder nicht.

Serotonin
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Ungelesener Beitrag von Serotonin » 05.12.2018 16:39



Hesinde zum Gruße,

Bin mir gerade nicht ganz sicher, ob meine Frage besser hier, oder im Götter und Dämonen-Forum aufgehoben ist... ich probiere es jetzt einfach mal hier:

Im letzten Abenteuer hab ich meine Gruppe gegen eine Reihe (niederer) Dämonen kämpfen lassen. Dabei waren wir etwas unsicher, wie die "Resistenz gegen Profane Waffen" gehandhabt wird, wenn zusätzlich Rüstungsschutz vorhanden ist. Beispiel: Dämon hat Resiszenz und einen RS von 4, Held mach 10 Schaden. Wird dann 10/2 - 4 = 1 oder (10-4)/2 = 3 gerechnet? Ich hoffe ihr versteht, was ich meine ;)

Danke und LG,
Serotonin


PS: Ach ja, wir spielen 4.1


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Amaryllion
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Ungelesener Beitrag von Amaryllion » 05.12.2018 17:41


Wir haben in unseren Gruppen bisher immer (10-4)/2 = 3 gerechnet.

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Praiodan Eichelhärter
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Ungelesener Beitrag von Praiodan Eichelhärter » 05.12.2018 18:45

wir spielen dass auch mit (10-4)/2=3. Ist sonst ziemlich op, und es steht ja auch bei Resistenz dabei, dass Schaden reduziert wird. Zwischen TP und SP wird eigentlich immer unterschieden, wüsste also nicht warum man hier davon abweichen sollte... Obwohl es natürlich logisch wäre dass das Fell eines Zants auch Resistent ist, andererseits hat RAW ein Unzerstörbares Kettenhemd auch nicht mehr RS als ein normales

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Ungelesener Beitrag von Freibierbauch » 05.12.2018 20:54


Bei uns wird vor dem natürlichen RS und nach unnatürlichem RS halbiert.
Wenn der Dämon also 4 RS hat dann 10/2-4=1. Wenn der Dämon zusätzlich noch ein Kettenhemd trägt dann 10-3 und den Rest halbiert.
War bei uns bisher nur mal bei Untoten der Fall, die Rüstung anhatten und noch natürlichen RS.

Alrik Bannstrahl
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Ungelesener Beitrag von Alrik Bannstrahl » 15.12.2018 20:51


color=#FF0000

Rondra zum Gruße!
Ich benötige einmal die Fachkundige Hilfe aus dem Forum hier. Wir haben heute seit langem mal wieder DSA gezockt und ich konnte zum ersten Mal meinen neuen Waffenmeister testen. Allerdings kam während eines Kampfes die Frage auf ob ich denn im Doppelangriff einen Wuchtschlag (mit max. Ansage plus 4 -> Anlehnung an die max. Ansage bei BHK II) ansagen könnte, wenn ich mir das mittels Waffenmeister
freigeschaltet habe.
Es wurde argumentiert, dass ich zwar für 5VP ein NEUES Manöver, welches ich mit Waffe XY normal NICHT einsetzen kann, freischalten kann, aber ein Manöver IN einem Manöver freischalten soll nicht gehen???

Ich habe das ganze unter "Besondere Vorteile und neue Manöver" laufen lassen für 3VP des Waffenmeister. 5VP hätte ich jetzt als zu viel empfunden, da beide Manöver normal mit dem Langschwert durchführbar sind und die Ansage des Wuchtschlags auf +4 begrenzt wurde.

Wie seht ihr das? Würde mich über Antwort freuen.


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Rasputin
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Ungelesener Beitrag von Rasputin » 15.12.2018 23:47


Wenn du 2 Manöver (die beide mit der Waffe möglich sind) kombinieren möchtest, kostet das nur einmal Punkte. Ich würde dafür auch keine 5VP nehmen sondern nur 3.

Also:
Wuchtschlag mit Langschwert? Möglich
Doppelangriff mit Langschwert? Möglich
Beides kombinieren? 3VP

Wobei es auch bestimmt Leute gibt, die mehr VP verlangen. Finde ich aber dumm und würde niemals mehr als 3VP dafür zahlen.


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Ungelesener Beitrag von X76 » 15.12.2018 23:49

Alrik Bannstrahl hat geschrieben:
15.12.2018 20:51
wenn ich mir das mittels Waffenmeister
freigeschaltet habe.
Offensichtlich ist Dein SL nicht einverstanden und der muss den Waffenmeister genehmigen. Ob er sich auf einen Vorschlag einlässt oder nicht, hängt wohl meist mit dem restlichen Spielniveau zusammen und welche Fähigkeiten andere Spieler gewährt bekommen. Wenn ich das richtig verstehe sagst Du einmal an und bekommst die doppelte Ausbeute (also 1x +4 [für den WS] = 2 x +4 TP je Waffe)? Im Hinblick auf die vielen Einschränkungen des Grundmanövers (vor allem im Bezug auf den wesentlich besseren BHK2) finde ich das nicht übermächtig, aber es ist sicher auch nicht das schwächste Upgrade (z.B. im Vergleich zu vielen fertigen Waffenmeistern aus dem AA).

Letztlich müsst ihr das unter Euch klären. Was ein SL durchwinkt, blockt der nächste ab. Gerade mit dem Einhorn "Besondere Vorteile" kann man praktisch alles und "so gut wie nichts" umsetzen.

Grundsätzlich ist dieser Punkt aber schon dazu gedacht "ungewöhnliche Dinge" möglich zu machen, wie beispielsweise Dein "Wuchtdoppelangriff", mehrere Pfeile gleichzeitig zu schießen, entfallende Aktionen für Position oder auch 5 AT pro KR "weil man doch ein Schlaggewitter entfesselt", wenn es der SL abnickt.

Egal wie gut oder logisch Du einen zusammengebauten Waffenmeister findest und ob man einen identischen in einem Forum oder Fanware findet, letztendlich braucht man immer einen Lehrmeister für den Waffenmeister und wenn der SL nicht mitspielen möchte, findet man eben keinen, der diesen WM unterrichtet.

So der so, der SL sitzt immer am entscheidenden Hebel.

Alrik Bannstrahl
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Ungelesener Beitrag von Alrik Bannstrahl » 16.12.2018 00:03


Wenn ich das richtig verstehe sagst Du einmal an und bekommst die doppelte Ausbeute (also 1x +4 [für den WS] = 2 x +4 TP je Waffe)?

Nein. Wenn ich einen 4er WS ansage habe ich auch auf BEIDEN AT eine 4er Erschwernis, was bei der linken Hand schon mal häufiger daneben geht, wegen den zusätzlichen -3 durch die falsche Hand.


Mein SL hat den WS im Doppelangriff am Anfang abgesegnet, darum geht es nicht.
Ein anderer Spieler hat sich gewundert warum ich im Doppelangriff einen WS ansage, nach meiner Erläuterung(Freischaltung durch den Waffenmeister) meinte er dann, dass es NICHT möglich sei ein Manöver IN einem Manöver freizuschalten. Unser Meister hat daraufhin nichts konkretes gesagt, da ich erstmal mit dem Spieler am diskutieren war.

Ich finde das auch nicht wirklich ZU stark, da ich weiterhin den BHK II erlernen will und ich somit spätestens DANN diese Punkte des Waffenmeister etwas verschwendet habe, da ich dann eh 2 Angriffe mit WS +4 machen kann.

Meine Frage ist nur: Kann ich ein Manöver in einem anderen Manöver mittels Waffenmeister freischalten?


An0n
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Ungelesener Beitrag von An0n » 16.12.2018 00:12

Alrik Bannstrahl hat geschrieben:
16.12.2018 00:03
Meine Frage ist nur: Kann ich ein Manöver in einem anderen Manöver mittels Waffenmeister freischalten?


Kurz und knapp: Ja, kannst du (grundsätzlich) - dafür ist der von X76 genannte Punkt "Besondere Vorteile" da.

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