DSA4 Kurze Fragen, kurze Antworten (Kämpfer & Gefechte DSA1-4)

Von A wie Attacke bis Z wie Zeughaus: Alles über Schlachten, Scharmützel und den Waffengang.
Rhanaya
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Ungelesener Beitrag von Rhanaya » 02.05.2018 12:53



Wobei rein nach Logik, es tatsächlich 3 Schritte sind.
Die Spitze als Metallbearbeitung und das teuerste bzw. aufwändigste Teil am Pfeil, erfodert eine eigene Probe (Grobschmied). Wobei man sich das ersparen kann, wenn man einen Beutel Spitzen beim Schmied kauft.
Holzbearbeitung wäre dann fällig für den Pfeil, das richtige Holz auswählen (gerade, nicht zu hart oder zu weich) und das in die richtige Form bringen.
Bogenbau, dann um alles richtig zusammen zu bekommen, Spitze fest auf den Pfeil und das Gefieder richtig am Schaft.
Eine Stunde Arbeit ist da nicht zuviel, mit Schmieden sogar mehr.
Mißlingen von Grobschmied oder Holzbearbeitung macht den Pfeil unbrauchbar.
Bogenbau würde ich bei Mißlingen über schlechtere FK oder TP Werte abhandeln oder als Vollversager (Pfeil zerlegt sich im Flug selbst).

Ist halt die Frage wieviel Aufwand man betreiben will und jeden Pfeil auflisten will oder einfach pauschal alle Pfeile mit ner Probe abhandelt.

Andwari
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Ungelesener Beitrag von Andwari » 02.05.2018 13:19

Ich würde als Schütze/Jäger meine Mitspieler nicht mit solchem Mikromanagement nerven wollen - ein voller Köcher mit 3 Dutzend Pfeile wären dann wie viele Proben? Und bei jedem Schnellschuss eine Probe, ob man nicht doch die falschen Pfeilsorte erwischt?

Pfeilspitzen sind mMn ein typisches Ding, das man im gut sortierten Laden zukauft oder schmieden lässt (nicht: selbst schmiedet), genau wie prinzipiell geeignete Federn, Schaft-Rohlinge, Kleber usw. = wenn man eine Herstellungsprobe will, dann für den kompletten Zusammenbau. Der Alchemist würfelt ja auch nicht fürs Heiltrank-abfüllen, verkorken, Korken mit Wachs fixieren und etikettieren jeweils extra, oder?

Der Typ der für seinen Bogen die richtigen Pfeile zusammenbaut, kann patzen (miese Schäfte, schiefe Spitzen, brüchiges Befestigungsmaterial) und aus vorhandenen Materialien mit möglichen Qualitätsunterschieden ein mehr oder weniger sinnvolles Ergebnis erhalten = hier gehört die Probe hin, wenn der beim Einkauf nicht völlig neben der Kappe ist, hat er die o.g. Totalausfälle schon beseitigt.

Wenn in der Wildnis (!) die Spitzen alle sind, hat man ein Problem. Dort aus dem Sack Ersatzspitzen ordentliche Pfeile basteln braucht Zeit, die man genau dann vllt. nicht hat.

An0n
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Ungelesener Beitrag von An0n » 02.05.2018 17:19

Andwari hat geschrieben:
02.05.2018 13:19
Ich würde als Schütze/Jäger meine Mitspieler nicht mit solchem Mikromanagement nerven wollen - ein voller Köcher mit 3 Dutzend Pfeile wären dann wie viele Proben?


Grundsätzlich bin ich bei dir, die Geschoss-Herstellung hat doch arg unnötiges Mikromanagement - da wäre ich lieber für eine einzige Probe und sei es als Meta-Probe zusammengefasst. Doch nur um es RAW nochmal zu verstehen:
Die Herstellung des Geschosses teilt sich im Grunde in zwei Proben auf,...
a) Arbeitsschritt 1: Pfeilspitze schmieden - mit einfacher Grobschmied-Probe, die 30 Min. dauert und keine zu sammelnde TaP benötigt, d.h. entweder hat man die Probe geschafft und erfolgreiche eine Spitze hergestellt oder man darf nochmal von vorne anfangen und wieder 30 Min. verballern
b) Arbeitsschritt 2&3: Schaft schnitzen & Befiederung - dazu wird die benötigte TaP errechnet aus Grundwert (durschnittliche TP der FK-Waffe) x Herstellungsfaktor (hier: 0,33), die pro Probe ebenfalls 30 Min. aufwendet, allerdings gilt hier die Regelung zum Ansammeln von TaP (wie bei dem üblichen Herstellungsvorgang von Waffen). So weit so gut, meine Verständnisschwierigkeit liegt jetzt vor allem in der Auswahl der Probe bei diesem Vorgang. Welche Probe wird dafür denn benötigt? Dazu schweigt sich die Beschreibung mehr oder weniger aus, oder sagen wir mal, es wird angedeutet in "Verwendete Proben: Bogenbau und evtl. Holzbearbeitung", allerdings nicht zu welchem Anteil welche Probe gebraucht wird, wie etwa bei der Herstellung von Armbrust, wo klar geregelt ist, dass 1/3 der benötigten TaP mit "Mechanik" erbracht werden muss. Außerdem macht es auch wenig Sinn bei der geringen Anzahl von benötigten TaP noch zu unterteilen (es bewegt sich zwischen 2-5 TaP). Doch welche Probe nimmt man denn jetzt? Sind Bogenbau & Holzbearbeitung einfach austauschbar, also quasi synonym?

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Horasischer Vagant
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Ungelesener Beitrag von Horasischer Vagant » 03.05.2018 08:54

Wieviele Abgänger pro Jahr wird es bei der Profession Balayan nach Ishannah al'Kira geben?
Laut WDH gibt es ca. 10 Abgänger bei Nerida Shirinhas Schule der Fechtkunst - wäre das vergleichbar?
Hat Euer Held das Zeug zum Lehrmeister? Horasischer Vagant @ Euer Held als Lehrmeister

Andwari
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Ungelesener Beitrag von Andwari » 03.05.2018 13:19

Ich sehe beim zweiten Teil überwiegend Holzbearbeitung - RAW wäre "Bogenbau" mit möglicher Spezialisierung "Pfeile" drin. Ich sehe die Handwerkstalente in DSA als deutlich zu zersplittert und fasse da so viel wie irgendwie möglich unter breiter anwendbaren Kategorien zusammen, weil "Handwerk" im Abenteurerleben schlicht nicht genug Raum für 50 Talente hat, die nur annähernd an die Wichtigkeit von "Magiekunde" oder "Wildnisleben" heranreichen.

Man kann jetzt natürlich ins Nerd-Tum gehen - und sich über Holzsorten, Ast oder gespalten, genaue Art der Befiederung, Spitze geklebt oder festgestiftet, usw. gaanz viele Gedanken machen und dafür irgendwelche Mini-Effekte? Aber wir haben eigentlich ganz enge Grenzen, weil ein W+8-Kurzbogen oder einer mit 300 Schritt Reichweite am Ende der Pfeil-Optimierung nicht rauskommen darf, auch die Fernkampfprobe zu modifizieren sollte da enge Grenzen haben = eigentlich produzieren wir mit all den Details einen 08/15-Standardpfeil.

Die übliche Herangehensweise meiner Schützen lautet: Verflixt, schon wieder Ebbe im Köcher, ich brauche 20 weitere Pfeile. Ideal wären 10 leichte Jagdpfeile, 5 schwere und 5 Bodkin (meine Reisegruppe ist so heldenhaft, dass mich die Torwache da bei Letzteren nicht blöd anmacht). Da der Holz/Federn/Sonstwas-Bedarf zum Teil selbst für örtliche Jäger zutrifft, würde ich in einem größeren Dorf einen gewissen Vorrat an Schaft-Rohlingen unterschiedlicher Dicke erwarten - die man entsprechend für unterschiedliche Bögen auf die richtige Länge kürzen und individuell komplettieren kann. Pfeilschäfte, Federn usw. sind Verbrauchsmaterial, da geht ständig mal was kaputt.

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Rasputin
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Ungelesener Beitrag von Rasputin » 03.05.2018 13:46

Sehe ich es richtig, dass eine "Formation" grundsätzlich möglich ist, wenn alle beteiligten einen Schild führen? Sie müssen nicht mal Schildkampf 1 oder Linkhand haben oder? Dabei kann auch eine Formation heraus kommen die so aussieht: Schild + Dolch, Schild + Kettenwaffe, Schild + Speer.
Oder habe ich etwas übersehen?
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X76
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Ungelesener Beitrag von X76 » 03.05.2018 17:54

"Eine eingespielte Gruppe von Kämpfern, die mit gleichen oder zumindest gleichartigen Waffen ausgestattet ist..." (WDS S. 68). Kommt ganz darauf an, was man als gleichartig ansieht. Selbst ein gleiches Talent ist in meinen Augen nicht automatisch "gleichartig genug" - es kommt auf die einzelnen Waffen an und wie gut diese harmonieren - unabhängig von einem evtl. geführten Schild (also auch z.B. innerhalb von Infanteriewaffen).

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Rasputin
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Ungelesener Beitrag von Rasputin » 03.05.2018 18:15

@X76
Das habe ich natürlich gelesen, andererseits steht da auch:
Wird das Manöver von Kämpfern mit Einhandwaffe und Schild durchgeführt, spricht man häufig von einem ‘Schildwall’

anderseits, sind Einhandwaffen nicht unter den möglichen Talenten aufgeführt. Andererseits, sind Schilde aufgeführt. Damit wären die mit den Schilden die Gleichartigkeit gegeben.
Vielleicht war "Dolche" jetzt auch etwas übertrieben aber würdest du als Meister einen Schildwall mit Schildern und (verschiedenen) N-Waffen erlauben?
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Xoltax
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Ungelesener Beitrag von Xoltax » 03.05.2018 19:01


Also ich würde es erlauben. ich kann ja egal mit welcher Einhand N Waffe ich kämpfe gut mit dem Schild für meine Freunde parieren.

An0n
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Ungelesener Beitrag von An0n » 03.05.2018 20:47

Horasischer Vagant hat geschrieben:
03.05.2018 08:54
Wieviele Abgänger pro Jahr wird es bei der Profession Balayan nach Ishannah al'Kira geben?
Laut WDH gibt es ca. 10 Abgänger bei Nerida Shirinhas Schule der Fechtkunst - wäre das vergleichbar?


Laut der Spielhilfe Klingentänzer, S. 146:
Größe: gering (zwei bis drei Schülerinnen pro Jahr, einige
Schülerinnen bleiben in den Diensten der Meisterin)


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X76
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Ungelesener Beitrag von X76 » 03.05.2018 22:56

Rasputin hat geschrieben:
03.05.2018 18:15
Vielleicht war "Dolche" jetzt auch etwas übertrieben aber würdest du als Meister einen Schildwall mit Schildern und (verschiedenen) N-Waffen erlauben?
Genaue Regeln gibt es dazu wie gesagt nicht. Einerseits ist wohl der Schild ein wichtiger Faktor (wie Xoltax nachvollziehbar ausführt), anderseits scheint man in der leichten Infanterie auf eine "halbwegs einheitliche Bewaffnung (jeweils Äxte, Schwerter, Säbel etc.)" wert zu legen (WDH S. 115). Wenn schon lockere Verbände auf so etwas achten, dann welche in enger Formation (wo sich unterschiedliche Eigenschaften der Waffen deutlich mehr auswirken) vermutlich eher mehr. Aber generell sollte es mit Handwaffen (DK N Waffen) schon funktionieren. Aber ein Speer hier, ein Dolch da, dazu ne Axt und ein Florett... wäre mir als SL dann doch zu bunt gemischt. Sie sollten in meinem Augen eben schon irgendwie sinnvoll zusammen passen.

An0n
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Ungelesener Beitrag von An0n » 05.05.2018 00:11

Heyho,
gilt der extra TP aus Fleischer TaW 10+ nur für waffenloser Kampf oder allgemein?
Ich frage, weil es RAW nicht so klar hervorgeht wie bei Anatomie. Bei Anatomie steht nämlich (unterstrichen von mir):
Zudem kennt er die verwundbarsten Punkte des menschlichen
Körpers und richtet daher im waffenlosen Kampf stets 1 TP mehr an als ein unkundiger
Kämpfer, wenn er über einen Anatomie-TaW von 10 oder mehr verfügt.

Bei Fleischer hingegen ist es nicht direkt erkennbar (ebenfalls von mir unterstrichen):
Zudem kennt er sich ähnlich wie der Anatom mit verwundbaren Punkten aus und richtet
deswegen im Kampf gegen Wesen, die seinem üblichen Schlachtvieh auch nur grob
ähneln, 1 TP mehr an als ein unkundiger Kämpfer, wenn er über einen Fleischer-TaW
von 10 oder mehr verfügt. (Die Zusatzpunkte von Anatomie und Fleischer werden nicht
aufaddiert: Auch ein Anatomie-beschlagener Fleischer erhält keine 2 zusätzlichen TP im
waffenlosen Kampf)

Wenn man es RAW genau nimmt, würde es auch den bewaffneten Kampf in Betracht ziehen. Zwar wird im Text, sowie im Beispiel danach auf den Anatom verwiesen, allerdings könnte man argumentieren, dass hier auf das Prinzip an sich verwiesen wird, also eine TP-Erhöhung von 1 bei einem TaW von 10+. Dass im Beispiel die Kombination aus Anatomie 10+ und Fleischer 10+ im waffenlosen Kampf keine 2 TP ergeben ist insofern nicht aussagekräftig, dass bei Fleischer +1 TP im waffenlosern-Kampf-only gemeint ist, als es den waffenlosen Kampf ja mit einschließt, wenn es für jeden Kampf gilt. Damit könnte man halt auch nur aussagen wollen, dass im Falle des waffenlosen Kampfes die TP-Erhöhung nicht kumulativ mit der aus Anatomie ist, auch wenn die bei Anatomie sich nur auf den waffenlosen Kampf beschränkt und die bei Fleischer auf jede Art von Kampf. Außerdem wird beim Beispiel in der Klammer wieder konkret der Begriff des waffenlosen Kampfes gebraucht. Stände da wieder nur "im Kampf", könnte man annehmen, dass man hier "im Kampf" einfach als ein Synonom verwendet - die begriffliche Unschärfe wäre ja nichts neues in DSA 4.1. Aber da nun hier doch unterschieden wird, macht es mich dann doch stutzig.
Was denkt ihr? (hoffe mal, dass das nicht zu ausufernt ist für kFkA)
Zuletzt geändert von An0n am 05.05.2018 11:56, insgesamt 1-mal geändert.

Krak
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Ungelesener Beitrag von Krak » 05.05.2018 09:02

Ich würde es erlauben. Begründung:
1. Der Fleischer bearbeitet sein Studienobjekt mit waffenähnlichen Werkzeugen.
2. Er tut dies mit der Absicht, Teile des Körpers abzutrennen oder herauszuschneiden.
3. Er sieht und spürt wie leicht oder schwer sein Fleischerbeil durch die Stelle am Körper geht, die er anvisiert hat. Er hat damit ein Gefühl dafür entwickelt, wo und in welchem Winkel er schlagen, hauen und stechen muss.
Wobei man, wenn man kleinlich sein will, das Stechen herausnehmen kann oder weniger erleichtern kann. Weil der Fleischer, glaube ich, nicht auf die Schweinehälfte einsticht, sondern sie zerteilt. Allerdings bin ich auch nicht vom Fach.

Ansonsten glaube ich nicht, dass es von den Autoren beabsichtigt war, sonst hätte es sicher an anderer Stelle nochmal Erwähnung gefunden.

Einen schönen Samstagmorgen wünscht
euer krak

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Ungelesener Beitrag von Hesindian Fuxfell » 05.05.2018 09:22

Ich würde es auch für alles gelten lassen. Anatomie hat eine Nutzungseinschränkung über Waffenart, Fleischer über Typ des Zieles.
An der Stelle habe ich auch das größere Problem mit dem Regeltext. Was ist grob ähnlich? Übliches Schlachtvieh sind ja Kuh, Schwein, Schaf und Geflügel. Also alle vierbeinigen Warmblüter und Vögel oder fallen Großkatzen und Hundeartige raus? Was wäre mit Elefant, Mammut und Wollnashorn?
Der dessen Name nicht getanzt werden darf.
wenn Tom Riddle an einer Waldorfschule gewesen wäre

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Ungelesener Beitrag von Amaryllion » 05.05.2018 10:41

Ein Fjarninger-Fleischer schlachtet auch Mammuts, einer aus (sehr) südlichen Gefilden auch Sumpfechsen oder ähnliches.

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Ungelesener Beitrag von Hesindian Fuxfell » 05.05.2018 11:36

Das interessiert dem mittelländischen/horasischen Fleischer aber nicht die Bohne, da es nur um das typische Schlachtvieh des jeweiligen Fleischers geht.
Man kann ja auch ne Lernkurve aufbauen, dass er nach ausreichend bekämpften und zerlegten Schlingern auch darauf nen Bonus bekommt, das hilft aber wenig bei der Frage, was alles seinem typischen Schlachtvieh ähnelt.
Der dessen Name nicht getanzt werden darf.
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Ungelesener Beitrag von Amaryllion » 05.05.2018 13:30

Ich habe nichts Gegenteiliges behauptet. Der fjarningsche Fleischer wird dafür seine Probleme mit südlichem Kulturvieh haben und erst nach einer entsprechenden Anzahl zerlegter Kühe wissen, wo die Schwachstellen vom "Kuhmonster des Todes" im superbösen Kuh-Dungeon liegen. Wie hoch die genannte Anzahl sein muss und wie ähnlich die Viecher einander sind, wird sich nur über Handwedeln und den vielbeschworenen GMV regeln lassen, denn ich vermute, dass eine entsprechende Tabelle ob der vielen möglichen Einträge sehr groß und niemals vollständig sein würde.

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Ungelesener Beitrag von Armleuchter die Assel » 13.05.2018 23:42

Hallo,
eine Frage zur Berechnung von "Parierwaffen1".
Gegeben sind ein Florett mit WM +1/-1 und ein Hakendolch mit -1/+3 beim Einsatz von Parierwaffen 1.
Kommt der WM-Wert von -1 vom Florett zum Tragen oder nicht? (Grundlage laut WdS, PA-Wert der Hauptwaffe)
Die Frage rührt daher, dass das Helden Tool das evtl. nicht berücksichtigt hat und den effektiven Parierwert einen Punkt zu hoch errechnet.

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Ungelesener Beitrag von LordShadowGizar » 14.05.2018 00:59

Dem Wahnwitz zum Gruße!

@Armleuchter die Assel die Heldensoftware macht das in diesen Punkt eigentlich richtig und berücksichtigt dem WM der Waffe ebenfalls... Bei meinen Test zeigt mir die Software bei Fechtwaffen PA 18 mit der von dir gewünschten Kombi eine PA von 19 in der Spalte 'Schild' des Charakterbogens an (also -1 PW I, -1 Florett, +3 Hakendolch).
Hast du denn auch:
- Den Hakendolch in die Spalte 'Schilde/Parierwaffen' als Parierwaffe bei der Ausrüstung eingefügt?
- Das bei den 'Nahkampfwaffen' ausgerüstete Florett mit der S/P Markierung auf der Position deines/r ausgerüsteten Schildes/Parierwaffe zugeordnet?

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Ungelesener Beitrag von An0n » 14.05.2018 01:08

Armleuchter die Assel hat geschrieben:
13.05.2018 23:42
Hallo,
eine Frage zur Berechnung von "Parierwaffen1".
Gegeben sind ein Florett mit WM +1/-1 und ein Hakendolch mit -1/+3 beim Einsatz von Parierwaffen 1.
Kommt der WM-Wert von -1 vom Florett zum Tragen oder nicht? (Grundlage laut WdS, PA-Wert der Hauptwaffe)
Die Frage rührt daher, dass das Helden Tool das evtl. nicht berücksichtigt hat und den effektiven Parierwert einen Punkt zu hoch errechnet.

Also aus dem Text und dem Beispiel aus WdS 70 scheint die PA-WM der Hauptwaffe keine Rolle zu spielen. Im Beispiel wird ja der Degen als Waffe aufgeführt und dieser hat ja sogar eine PA-WM von -1. In der Rechnung des Beispiels findet das aber keinerlei Erwähnung. Nun wird da aber leider auch nicht der TaW angegeben, sondern sofort die AT/PA-Werte, daher kann man nicht einmal gegenrechnen, ob die angegebenen Werte von 16/15 bereits die PA-WM von -1 enthalten.

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Ungelesener Beitrag von LordShadowGizar » 14.05.2018 01:36

An0n hat geschrieben:
14.05.2018 01:08
Also aus dem Text und dem Beispiel aus WdS 70 scheint die PA-WM der Hauptwaffe keine Rolle zu spielen.

Das Beispiel aus dem WdS berücksichtigt den WM der Hauptwaffe!
Es setzt zuerst die Fechtwaffen AT/PA und dröselt dieses dann auf ... mittels angaben zu Basiswerte und
Sonderfertigkeiten (u.a.) Linkhand, Parierwaffen I
, was alles zusammen eine PA von 15 gibt.

Dann sagt es das Dom Vaccon mit einer PA 16 da steht und dröselt dieses auf in dem es 'die um -1 veringerte Degenparade' und dazu dem +2 PA-WM des Linkhand-Dolches erwähnt.
Der Degen wird also berücksichtigt... Zumindest sehe ich das so.

So long and thanks for all the Fish.

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Ungelesener Beitrag von An0n » 14.05.2018 18:50

LordShadowGizar hat geschrieben:
14.05.2018 01:36
An0n hat geschrieben:
14.05.2018 01:08
Also aus dem Text und dem Beispiel aus WdS 70 scheint die PA-WM der Hauptwaffe keine Rolle zu spielen.

Das Beispiel aus dem WdS berücksichtigt den WM der Hauptwaffe!
Es setzt zuerst die Fechtwaffen AT/PA und dröselt dieses dann auf ... mittels angaben zu Basiswerte und
Sonderfertigkeiten (u.a.) Linkhand, Parierwaffen I
, was alles zusammen eine PA von 15 gibt.

Dann sagt es das Dom Vaccon mit einer PA 16 da steht und dröselt dieses auf in dem es 'die um -1 veringerte Degenparade' und dazu dem +2 PA-WM des Linkhand-Dolches erwähnt.
Der Degen wird also berücksichtigt... Zumindest sehe ich das so.

So long and thanks for all the Fish.

Stefan Fritsch
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Dachte ich anfangs auch, aber wenn man mal genau hinschaut, kommt diese -1 nicht von der PA-WM des Degens, sondern von der SF Parierwaffe I. Etwas weiter drüber stehen ja die Modifikationen des PA-Werts, und darunter auch:
Dieser Wert wird wie folgt modifiziert:
• bei Kenntnis der SF Linkhand: -4,
bei Kenntnis der SF Parierwaffen I: -I
• bei Kenntnis der SF Parierwaffen I I : + 2,

Dass mit der -1 die SF PW I gemeint ist, wird spätestens bei dem letzten Satz des Beispiels deutlich. Dort wird seine PA nun mit der SF PW II verrechnet. Dort ist dann keine Spur mehr von der -1, was nachvollziehbar ist, denn SF PW II gibt ja +2. Wäre es die -1 von der PA-WM der Waffe, würde diese bei der Berrechnung der PA mit SF PW II auch auftauchen, denn diese verändert sich ja nicht.
Die einzige Stelle, wo die -1 von der PA-WM der Hauptwaffe (des Degens) eingeflossen sein könnte, wäre bei dem Ausgangswert der PA. Da jedoch liegt der TaW nicht vor, um das klar zu ermitteln. Da die Basis-Werte von AT und PA angegeben sind kann man den TaW einschränken, nämlich auf zwei Möglichkeiten: TaW 12 oder 13. Wenn die PA-WM von -1 beim Ausgangswert nicht eingerechnet wurde, dann ist es zwangsläufig ein TaW von 12, der auf die Basiswerte AT/PA 10/9 gleichmäßig verteilt wurde (also 10+6 und 9+6 = 16/15). Ist die -1 eingerechnet worden, dann wäre der TaW 13, den man ebenfalls gleichmäßig, aber zugunsten von PA verteilt hätte (also 10+6 und 9+7 = 16/16, dazu -1 von der PA-WM = 16/15).

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Rasputin
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Ungelesener Beitrag von Rasputin » 16.05.2018 17:29

Wird Fallschaden bei Dämonen mit Resistenz (profaner Schaden) halbiert?
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Merios
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Ungelesener Beitrag von Merios » 16.05.2018 18:19

Dämonen die nicht gebunden, oder manifestiert sind, haben automatisch Paraphysikalität 1, welche die meisten Einschränkungen durch physikalische Gesetze umgeht. Wenn der Dämon Manifestiert ist, verliert er die Paraphysikalität, aber auch die automatische Resistenz gegen profanen Schaden. Die einzige Situation, in der deine Frage also relevant wäre, wäre wenn ein manifestierter Dämon mit einer Immunität gegen profanen Schaden ausgestattet wird, welche dann durch die Manifestation zu einer Resistenz abgestuft wird. In dem Fall würde der Dämon ohne Paraphysikalität und mit Resistenz den halben Sturzschaden bekommen.

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Wizkatz
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Ungelesener Beitrag von Wizkatz » 17.05.2018 20:34

In passendem Giftgrün:


"Der Held darf zu Beginn der Vergiftung jeweils eine Konstitutions-Probe ablegen, die um die Stufe des Giftes erschwert ist."

Lese ich S. 147 WdS korrekt, dass bei einer Vergiftung eine einzige KO-Probe zu Beginn der Wirkdauer geworfen wird, erschwert um die Giftstufe? Also nicht bei jedem einzelnen, zeitabhängigen Schadensschritt sondern Alles-oder-nichts in einem Wurf?

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ChaoGirDja
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Ungelesener Beitrag von ChaoGirDja » 17.05.2018 20:46

Wizkatz hat geschrieben:
17.05.2018 20:34
In passendem Giftgrün:


"Der Held darf zu Beginn der Vergiftung jeweils eine Konstitutions-Probe ablegen, die um die Stufe des Giftes erschwert ist."

Lese ich S. 147 WdS korrekt, dass bei einer Vergiftung eine einzige KO-Probe zu Beginn der Wirkdauer geworfen wird, erschwert um die Giftstufe? Also nicht bei jedem einzelnen, zeitabhängigen Schadensschritt sondern Alles-oder-nichts in einem Wurf?
Jap.
Entweder du bist bereits zu Beginn "resistent" oder nie.
Würde sonst wohl auch zu einer Endlosen Würfelorgie werden...

Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten.
Auch ein leichter Legastheniker mit Kontroll-Prog. finden nicht alle.

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Wizkatz
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Ungelesener Beitrag von Wizkatz » 17.05.2018 20:55

Danke für die schnelle Antwort. :)

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Eadee
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Ungelesener Beitrag von Eadee » 21.05.2018 19:25

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Ungelesener Beitrag von An0n » 21.05.2018 21:10

Heyho,
habt ihr eine (Haus-)Regel für die Dauer des Aus- und Anziehens einer Rüstung?
Am besten ohne, dass es zu kompliziert/ differenziert wird, sondern spielbar bleibt, z.B. BEx10 KR oder sowas.

Macaldor
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Ungelesener Beitrag von Macaldor » 29.05.2018 14:00

hallo Schwarmwissen,
Ich wollte einmal wissen, ob jmd von euch eine Textstelle hat, an welcher genau beschrieben wird, wann eine PA-Aktion anzusagen ist.
Also zb vor dem AT-Wurf oder erst danach. GMV mal ganz außen vor.
"Wenn man ein 0:2 kassiert, dann ist ein 1:1 nicht mehr möglich" -Satz des Pythagoras

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