DSA4 Kurze Fragen, kurze Antworten (Kämpfer & Gefechte DSA1-4)

Von A wie Attacke bis Z wie Zeughaus: Alles über Schlachten, Scharmützel und den Waffengang.
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Dreifach20
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Ungelesener Beitrag von Dreifach20 » 17.05.2020 12:24

Uuuh, furchtbare Farbe ... Egal...
Handschuhe und Armschienen erhören den Rüstungswert an den Armen. Wie Cerex schon geschrieben hat, kann man da über das Material nachdenken. Leder, Knochenschienen, Schuppen, Haihaut, Holz,... ich denke, man kann was finden, wenn man kreativ ist.
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Denderajida_von_Tuzak
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Ungelesener Beitrag von Denderajida_von_Tuzak » 17.05.2020 23:52

Lederarmschienen gibt es definitiv. Wattierte Kleidung könnte evtl. auch extra für die Arme gefertigt werden (Unterzeug und Gambeson geben ja auch an den Armen RS1). Mammuton- und Hartholzharnisch bedecken zumindest einen Teil vom Oberarm... Exotisch wären z.B. (krakonische/echsiche?) Schulterplatten aus Schildkrötenpanzer... sollte nicht so gut sein wie Stahlteile, aber mit ein oder zwei RS weniger mMn gut denkbar.

dschosch
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Ungelesener Beitrag von dschosch » 18.05.2020 11:07

Rasputin hat geschrieben:
16.05.2020 21:21
Krötenhaut ist explizit metallisch, gilt aber nur als 1 Metall BE.
Danke, mir war auch so. Aber die hat ja nichtmal ein BE im Zohnensystem. Dann rechne ich wahrscheinlich die Hälfte als Metall? Wobei die Grupper eh der Ansicht ist Metalische BE wirken immer auch wenn man sie rechnerisch abrunden müsste.
Dreifach20 hat geschrieben:
17.05.2020 12:24
Handschuhe und Armschienen erhören den Rüstungswert an den Armen.
Armschienen werd ich auf jeden Fall benutzen. Aber das ist halt nur ein Punkt und Handschuhe bringen, soweit ich weiß, leider nichts.
Denderajida_von_Tuzak hat geschrieben:
17.05.2020 23:52
Wattierte Kleidung könnte evtl. auch extra für die Arme gefertigt werden (Unterzeug und Gambeson geben ja auch an den Armen RS1)
Gibt es Regeln für Unterkleidung oder feste Kleidung die nur einzelne Zohnen bedeckt? Für die Beine finde ich ne ganze Menge, aber für die Arme irgendwie nix. Ich würd halt ungerne den Rumpf noch weiter Panzern da bietet die Iryanlederrüstung ja schon ganz gut was. Ich wollt halt erstmal fragen ob das auch ohne weitere absprachen mit der Gruppe geht. Ich hab nicht so super viel Bock da mit irgendwelchen Exotischen Materialien rum zu laufen und die Holzrüstungen sind auch Preislich einfach nicht drin. Wenn sich gar nichts finden lässt würd ich versuchen mit dem Kasten im WdS S.108 zu argumentieren und nach Schultern aus gehärtetem Leder, analog zu Plattenschultern, fragen. Einen Punkt Zonen RS könnteten die ja vieleicht auch geben. Gibt ja sogar ein paar abbildungen im Arselnal davon. Ich hatte nur einfach gehofft es gäbe Regelseitig was. Armrüstung hat ja auch nicht grad den besten Ruf.

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Ungelesener Beitrag von Gorbalad » 18.05.2020 14:15

Die Bann-des-Eisens-Regeln sind für das Basissystem geschrieben, die funktionieren beim Zonensystem nicht ansatzweise. Da gibt es auch den Schaller, einen Helm, der den Kopf komplett mit Metall 4 kg Metall umschließt, aber dank Sternchen mit 0,2 BE die Magie nicht behindern würde...

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pimpfl
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Ungelesener Beitrag von pimpfl » 18.05.2020 21:08



Frage zum Ableiten von Kampftalenten, stimmt das so, speziell die Fragezeichen wären interessant:

Ich will mit einem Stab kämpfen, hab aber weder Talent Stäbe noch das "Ersatztalent" Speere:
-> GrundAT-2, GrundPA-3 (WdS 46)
-> Waffenmeisterschaft Speere bei Kampf mit Stab nutzlos (WdS 77)
-> keine Waffenspezi-Boni (WdS 46)
-> keine Manöver (?)
-> TP/KK ja auf Stäbe (?)

Ich will mit einem Stab kämpfen, hab aber das Talent Stäbe nicht aber das "Ersatztalent" Speere:
-> AT(Speere)-2, PA(Speere)-3 (WdS 46)
-> Waffenmeisterschaft Speere bei Kampf mit Stab nutzlos (WdS 77)
-> keine Waffenspezi-Boni (WdS 46)
-> Manöver, ja, aber nur die, die mit Speeren und Stäben erlaubt sind (WdS 46)
-> TP/KK ja auf Stäbe (?)

Ich will mit einem Stab kämpfen, hab aber das Talent Stäbe niedrig und das "Ersatztalent" Speere sehr hoch:
-> AT(Speere), PA(Speere) (WdS 46)
-> Waffenmeisterschaft Speere bei Kampf mit Stab nutzlos (WdS 77)
-> keine Waffenspezi-Boni (WdS 46)
-> Manöver: ??? *)
-> TP/KK ja auf Stäbe (?)

*) hier kommt jetzt das unklare Zitat aus WdS 46: "Es ist auch möglich, die Ausweichfertigkeit zu verwenden, wenn die Heldin das geforderte
Original-Talent besitzt – eine Kämpferin, die weiß, wie ein Schwert aussieht (TaW 2), aber ihr ganzes Leben den Kampf mit dem Degen geübt hat (TaW 16), kann durchaus stets mit ihren Fechtwaffen-Kampfwerten attackieren und parieren. Um jedoch einen Wuchtschlag nutzen zu können, muss sie mit den Werten kämpfen, die ihr Schwert-TaW vorgibt."

Hier die spezielle Frage: Ist das spez. für den Wuchtschlag gemeint und alles andere wie im Fall2 oder was heisst das jetzt für die anderen Manöver?


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Dreifach20
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Ungelesener Beitrag von Dreifach20 » 18.05.2020 21:26

pimpfl hat geschrieben:
18.05.2020 21:08

*) hier kommt jetzt das unklare Zitat aus WdS 46: "Es ist auch möglich, die Ausweichfertigkeit zu verwenden, wenn die Heldin das geforderte
Original-Talent besitzt – eine Kämpferin, die weiß, wie ein Schwert aussieht (TaW 2), aber ihr ganzes Leben den Kampf mit dem Degen geübt hat (TaW 16), kann durchaus stets mit ihren Fechtwaffen-Kampfwerten attackieren und parieren. Um jedoch einen Wuchtschlag nutzen zu können, muss sie mit den Werten kämpfen, die ihr Schwert-TaW vorgibt."

Hier die spezielle Frage: Ist das spez. für den Wuchtschlag gemeint und alles andere wie im Fall2 oder was heisst das jetzt für die anderen Manöver?
Ich interpretiere das so, das nur die Manöver mit dem Ersatztalent einsetzbar sind, die mit dem Original-Talent machbar sind. Degen als Stichwaffe können keinen Wuchtschlag, dafür bräuchte man eben die Techniken die zu einem Schwert passen.
Da auch Stab und Speer völlig unterschiedliche Wirkungsweisen haben, sind Sonderfertigkeiten schwer übertragbar. Ein Stab wird (nach meinem Verständnis) als Art Hiebwaffe eingesetzt. Man schwingt die stumpfe "Seite" des Stabes gegen das Ziel. Bei Speer sticht man die Spitze in Richtung Ziel. Das eine ist eine kreisende Bewegung, das andere eine lineare.
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Grakhvaloth
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Ungelesener Beitrag von Grakhvaloth » 19.05.2020 12:11

Ich würde gerne den Kampf mit Schwert und Schild in Hinblick auf das offensive Potenzial des Schildes verbessern und frage mich, ob ich etwas übersehen habe.
Man kann zwar mit dem Schild angreifen, aber nur um den Preis, die Aktion mit der Hauptwaffe aufzugeben. Gibt es irgendeine Situation, in der es vorteilhaft ist, mit dem Schild zu attackieren? Eine um den At-Modifikator gesenkte Raufen-AT kann zwar recht gute AT-Werte erreichen, aber die Hauptwaffe dürfte dennoch meist besser sein. Alternativ über das Einstreuen eines WL-Manövers in den bewaffneten Kampf, in dem Fall wohl eine Gerade. Wo ist dann aber eigentlich der Unterschied zwischen einer Gerade und einer Schildattacke?
(Und warum macht ein Kettenhandschuh eigentlich W+2, ein Angriff mit dem Schild aber nur W+1? :lol: )

Wenn ich das richtig sehe, dann helfen TvL oder BHK nicht dabei, den Schild offensiv einzusetzen. Eine Möglichkeit ist es, einen SP-Schild als Parierwaffe zu führen und dann den TvL zu nutzen.
Dann kann man ab und an mit seiner "falschen" Hand offensiv agieren, so wie ich es mir im Kopf vorstelle.

Habe ich etwas übersehen? Wie kann man den Schild gefährlicher machen?


Edit: Beispiel Handwaffe und Bock.
Gerade mit dem Bock ist erschwert um 1 für ein WL-Manöver im bewaffneten Kampf.
Angriff mit dem Schild dürfte um 4 erschwert sein wegen der falschen Hand und der WM des Bocks als SP.
TvL ist erschwert um 4 für die falsche Hand und die WM. Dafür ist TvL aber eine zusätzliche Aktion, falls ich auf die doppelte Parade verzichte.
Richtig so?

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Ungelesener Beitrag von An0n » 19.05.2020 13:03

Grakhvaloth hat geschrieben:
19.05.2020 12:11
Ich würde gerne den Kampf mit Schwert und Schild in Hinblick auf das offensive Potenzial des Schildes verbessern und frage mich, ob ich etwas übersehen habe.
Man kann zwar mit dem Schild angreifen, aber nur um den Preis, die Aktion mit der Hauptwaffe aufzugeben. Gibt es irgendeine Situation, in der es vorteilhaft ist, mit dem Schild zu attackieren? Eine um den At-Modifikator gesenkte Raufen-AT kann zwar recht gute AT-Werte erreichen, aber die Hauptwaffe dürfte dennoch meist besser sein. Alternativ über das Einstreuen eines WL-Manövers in den bewaffneten Kampf, in dem Fall wohl eine Gerade. Wo ist dann aber eigentlich der Unterschied zwischen einer Gerade und einer Schildattacke?
(Und warum macht ein Kettenhandschuh eigentlich W+2, ein Angriff mit dem Schild aber nur W+1? :lol: )

Wenn ich das richtig sehe, dann helfen TvL oder BHK nicht dabei, den Schild offensiv einzusetzen. Eine Möglichkeit ist es, einen SP-Schild als Parierwaffe zu führen und dann den TvL zu nutzen.
Dann kann man ab und an mit seiner "falschen" Hand offensiv agieren, so wie ich es mir im Kopf vorstelle.

Habe ich etwas übersehen? Wie kann man den Schild gefährlicher machen?

Vorteilhaft kann das z.B. sein, wenn der Gegner in DK:H kommt und deine Hauptwaffe diese nicht (oder nur erschwert) bedienen kann. Mit SK II/Knaufschlag/Schmutzige Tricks entfällt auch die 3er Erschwernis. Der normale Angriff fügt (leider) nur TP(A). Das Beste an einen Schildangriff ist die Möglichkeit damit "Niederwerfen" einzusetzen, das kann u.U. hanz hilfreich sein (zudem können als kleiner Bonus Dolche, Fechtwaffen und Kettenwaffen einen solchen Angriff nicht parieren).
Insgesamt kann sehe ich ebenfalls keine Möglichkeit Schilde in DSA gefährlicher zu machen. Dafür sind sie wohl nicht gemacht.

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Ungelesener Beitrag von Dreifach20 » 19.05.2020 19:58

Grakhvaloth hat geschrieben:
19.05.2020 12:11
Und warum macht ein Kettenhandschuh eigentlich W+2, ein Angriff mit dem Schild aber nur W+1?
Weil die Kraft des Einschlags beim Kettenhandschuh auf wenige Punkte konzentriert ist, während bei ein Schild die Kraft über eine viel größere Fläche verteilt ist.
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Ungelesener Beitrag von blawa » 22.05.2020 20:46

color=#008000

Wie viele und wie schwer sind die Selbstbeherrschungsproben, wenn man eine Doppelwunde bekommt? Macht man 2 Proben, einmal + über der ersten Ws und dann noch eine zweite oder nur eine Probe über der doppelten WS?

Und zählt der Schaden aus der Wunde (zb Bauch) zusätzlich als Erschwerniss?



Wie sieht es mit Wunden ignorieren aus? Kriegt man dann auch den Schaden bei Bauch/Brust nicht bis nach dem Kampf?

Wie schwer ist die Probe, um die DK zu vergrößern, wenn ich in der falschen DK kämpfe (also S Waffe in N)?



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Ungelesener Beitrag von Nepolemo ya Dolvaran » 22.05.2020 21:15

blawa hat geschrieben:
22.05.2020 20:46
Macht man 2 Proben, einmal + über der ersten Ws und dann noch eine zweite oder nur eine Probe über der doppelten WS?

WdS 82 hat geschrieben:Wenn durch einen Treffer regeltechnisch mehrere Wunden entstehen, wird nur einmal gewürfelt, ob der Held alle diesen neuen Wunden ignorieren kann oder nicht; die Proben sind dann jedoch um +8 (bei zwei Wunden) bzw. +12 (bei drei Wunden) erschwert.
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Ungelesener Beitrag von Denderajida_von_Tuzak » 22.05.2020 21:30



a) Meiner Erfahrung nach häufigste Auslegung für die Wundschmerzprobe zum stehenbleiben: eine Probe für SP über der niedrigsten Wundschwelle. Hab aber auch schon erlebt, dass für jede Wunde geprobt wurde (dann für die jeweilige Wundschwelle).

b) Schaden aus Wunde zählt nicht als Erschwernis (der resultiert ja erst aus der Wunde, nicht aus dem Treffer)

c) WdS 110, da ich aus der Frage schließe dass ihr im TZM spielt: Eigenschaftseinbußen können ignoriert werden, LeP-Verlust nicht.

d) WdS 79: 4 Punkte für Vergrößerung um eine DK-Stufe, 8 Punkte für zwei DK-Stufen.


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Ungelesener Beitrag von Grakhvaloth » 24.05.2020 18:15

Und gleich noch eine Frage: wie lange dauert es, einen Schild abzulegen?
Soweit ich weiß gibt es Schilde, die einfach nur im Schildbuckel gefasst werden, zB Buckler oder Bock. (Thorwlaerschild auch, nehme ich an.) Das dürfte schnell gehen. Aber was ist mit denen, die zusätzlich am Unterarm festgeschnallt sind, was würdet ihr sagen?
Zuletzt geändert von Grakhvaloth am 24.05.2020 20:39, insgesamt 1-mal geändert.

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Ungelesener Beitrag von Desiderius Findeisen » 24.05.2020 18:33

Für Buckler und Ähnliches mit nur einem Griff sollte eine freie Aktion reichen.
Größere Schilde werden aber auch nicht wirklich festgeschnallt. Es gibt meist eine Lederschlaufe, durch die der Arm gesteckt wird. Die Hand greift dann einen zweiten Riemen oder einen Griff. Wenn man den Arm nach unten hält und dann den Griff loslässt sollte der Schild vom Arm gleiten. Ich würde vielleicht eine Aktion dafür verlangen. (Ich rede hier von Fallen lassen und nicht von vorsichtig weglegen oder gar verstauen).
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Ungelesener Beitrag von Denderajida_von_Tuzak » 24.05.2020 20:31

Sehe ich genauso (1 Aktion). Vielleicht noch mit FF-Probe, ob sich das Teil irgendwo verfängt... bei einem Patzer landet es auf dem eigenen Fuß.

Frage wäre, was mit (Groß-)Schilden passiert, die losgelassen werden, aber noch an einem lockeren Tragegurt hängen. Die dürften mMn richtig blöde behindern.

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Ungelesener Beitrag von Grakhvaloth » 24.05.2020 20:42

Desiderius Findeisen hat geschrieben:
24.05.2020 18:33
Für Buckler und Ähnliches mit nur einem Griff sollte eine freie Aktion reichen.
Größere Schilde werden aber auch nicht wirklich festgeschnallt. Es gibt meist eine Lederschlaufe, durch die der Arm gesteckt wird. Die Hand greift dann einen zweiten Riemen oder einen Griff. Wenn man den Arm nach unten hält und dann den Griff loslässt sollte der Schild vom Arm gleiten. Ich würde vielleicht eine Aktion dafür verlangen. (Ich rede hier von Fallen lassen und nicht von vorsichtig weglegen oder gar verstauen).


Ja, gemeint war, den Schild im Kampf einfach nur schnell loszuwerden. Sei es, um eine Waffe zu ziehen, oder weil er brennt (Sandor Clegane :dance: ) oder weshalb auch immer. Mir fehlt die Erfahrung mit Schilden im echten Leben, ich dachte zB der Unterarmgurt sei recht straff.
Dann stellt sich nur noch die Frage, welcher Schild welche Halterung nutzt.
Zuletzt geändert von Grakhvaloth am 24.05.2020 20:56, insgesamt 1-mal geändert.

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Ungelesener Beitrag von Rasputin » 24.05.2020 20:45

Grakhvaloth hat geschrieben:
24.05.2020 20:42
Dann stellt sich nur noch die Frage, welcher Schild welche Halterung nutzt.
Der Einfachheit halber, würde ich das nach den Schildklassen (klein, groß, sehr groß) sortieren. Ich persönlich halte es so, dass kleine Schilde wie 1h-Waffen gehandhabt werden. Große und sehr große brauchen länger zum ziehen und eine ganze Aktion zum fallen lassen.
Anscheinend kapiert ihr es alle nicht. Ich bin hier nicht mit euch eingesperrt, ihr seid hier mit mir eingesperrt!

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Ungelesener Beitrag von Vasall » 26.05.2020 07:41

Reiterschilde mit Schildriemen werden über die Linke Schulter nach hinten geworfen, wie ein Umhang. Dazu lässt man einfach los und dreht den Oberkörper etwas ein, während die Waffe vorne bleibt. Umgekehrt werden die Schilde wieder über die Schulter der Schildseite nach vorne gebracht wie ein Umhang. Man kann dabei durch die sehr locker sitzende Unterarmschlaufe gleiten, oder auch nur den/die Griffriemen packen. Das ist eher eine taktische Entscheidung als ein Zeitfrage.

Einen quasi als Umhang getragenen Dreiecksschild kann man so mitunter schneller aufnehmen, als einen am Gürtel hängenden Buckler und fasst ebenso schnell loswerden. Aber einfach fallen lassen wie man es mit Pavese oder Buckler tut geht mit dem Schulterriemen natürlich nicht. Dazu müsste man den Schild erst über den Kopf heben. Mehr as eine Aktion würde ich aber auf keinen Fall veranschlagen.

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Ungelesener Beitrag von Dreifach20 » 26.05.2020 23:32

Es sprengt schon fast das kFkA-Format, aber ich würde bezüglich der Schilde behaupten, das nur ein richtig am Unterarm festgeschnallter Schild anspruchsvollere Abwehrbewegungen wie sie zu Schildkampf 1 oder 2 gehören, erlaubt. Das würde die Aktionen zum Abstreifen wiederum erhöhen.
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Ungelesener Beitrag von J4NU5 » 01.06.2020 00:07


Laut WdS. S. 94 benötigt ein Pfeil einlegen, spannen, zielen, schießen Zyklus 4 Aktionen. dann steht da folgende kryptischer abschnitt drunter:

(einlegen, spannen, zielen, schießen; bei besonders zugkräftigen Bögen auch eine Aktion mehr fürs Spannen, beim Kurzbogen passiert dies gleichzeitig mit einer der beiden anderen Aktionen)

Sie gehen hier also von den 'normalen' Bögen (Ladezeit laut Tabelle: 3A) aus. Lese ich das richtig das die eine Aktion 'Zielen' die normalerweise benötigt wird um nicht den Malus für einen Schnellschuss zu erleiden in der Ladezeit, laut Tabelle, bereits inkludiert ist?
Und das ein Kurzbogenschütze (ohne 'Schnelladen') ergo pro KR einen Schnellschuss abgeben kann?
Und wenn ja bedeutet das, das ein Axxellerierter Schütze mit 'Schnelladen' pro KR einen Schuss mit dem 'Kriegsbogen' ausführen kann?
Und wofür gibt es im Regelwerk dann noch Armbrüste?


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Rasputin
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Ungelesener Beitrag von Rasputin » 01.06.2020 00:09

J4NU5 hat geschrieben:
01.06.2020 00:07

Laut WdS. S. 94 benötigt ein Pfeil einlegen, spannen, zielen, schießen Zyklus 4 Aktionen. dann steht da folgende kryptischer abschnitt drunter:

(einlegen, spannen, zielen, schießen; bei besonders zugkräftigen Bögen auch eine Aktion mehr fürs Spannen, beim Kurzbogen passiert dies gleichzeitig mit einer der beiden anderen Aktionen)

Sie gehen hier also von den 'normalen' Bögen (Ladezeit laut Tabelle: 3A) aus. Lese ich das richtig das die eine Aktion 'Zielen' die normalerweise benötigt wird um nicht den Malus für einen Schnellschuss zu erleiden in der Ladezeit, laut Tabelle, bereits inkludiert ist?
Und das ein Kurzbogenschütze (ohne 'Schnelladen') ergo pro KR einen Schnellschuss abgeben kann?
Und wenn ja bedeutet das, das ein Axxellerierter Schütze mit 'Schnelladen' pro KR einen Schuss mit dem 'Kriegsbogen' ausführen kann?


Guckst du hier: https://de.wiki-aventurica.de/wiki/Wege ... lle_Errata
Seite 94f.

J4NU5 hat geschrieben:
01.06.2020 00:07
Und wofür gibt es im Regelwerk dann noch Armbrüste?
Nicht fürs Nachladen. Armbrüste sind mMn dafür da einen starken Schuss zur Kampferöffnung ab zu feuern oder für Fernkampfduelle mit viel Deckung.
Armbrüste sind ungeeignet für einen Fernkämpfer in den meisten Abenteuerszenarien.
Anscheinend kapiert ihr es alle nicht. Ich bin hier nicht mit euch eingesperrt, ihr seid hier mit mir eingesperrt!

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Ungelesener Beitrag von Phexian Vulpo » 01.06.2020 16:29

#FF8000
Frage: Der Flufftext zum Kurzschwert endet mit dem Satz:
Aventurisches Arsenal S. 26 hat geschrieben:Eine leicht gebogene Variante - von der Größe zwischen Waqqif und Khunchomer - war ebenfalls lange Zeit verbreitet.

Was bedeutet hier das "war"? Ist diese Variante nicht mehr üblich?
und
Ist nur diese Variante auch mit dem Talent Säbel zu führen? Also gerades Kurzschwert: Dolche oder Schwerter; gebogenes Kurzschwert: Dolche oder Säbel (vgl. Waqqif)?

Vasall
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Ungelesener Beitrag von Vasall » 01.06.2020 16:54

Mit dem einschneidigen Kurzschwert werden die ganzen großen Kampfmesser- und kurzen Schwertformen abgebildet.
Etwa das Sax und der berühmte Hischfänger, bis hin zum ein- oder zweischneidigen Jagdschwert.

Die Waffen sind ganz aktuell in Gebrauch und bilden den Urtyp des Schwertes ab.

Weil es soo unendlich viele Varianten gibt würde ich da nicht näher differenzieren und das für Spezialfälle aufheben.
Also z.B. für ein besonders krummes Kurzschwert das explizit nicht mehr sinnvoll als Messer/Schwert führbar sein soll.

Phexian Vulpo
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Ungelesener Beitrag von Phexian Vulpo » 01.06.2020 17:01

Danke!
Das hieße dann umgekehrt, dass auch das schnurgerade Kurzschwert wahlweise mit Säbel geführt werden kann, nicht nur die gebogenen Varianten, richtig?

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Ungelesener Beitrag von J4NU5 » 01.06.2020 20:18


Da ich zu blöd für die Suchfunktion bin, Wie Handhabt ihr ihr angesagte Augen und Herz -Treffer im Fernkampf? Sofortiger Exitus wäre VIEL zu stark für mein Verständnis.

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Amaryllion
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Ungelesener Beitrag von Amaryllion » 01.06.2020 20:30

Wir haben uns in unserem Aventurien darauf geeinigt, sowas nicht zu machen (es sei denn, die Dramaturgie einer Geschichte steuert eh darauf hin: der Drache, der nur am linken Auge verwundbar ist und so). Wenn wir es nicht machen, machen es unsere Gegner auch nicht. :rohal:
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Ungelesener Beitrag von Vasall » 01.06.2020 22:54

Richtig!

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Ungelesener Beitrag von Jackob » 02.06.2020 11:41

J4NU5 hat geschrieben:
01.06.2020 20:18
Da ich zu blöd für die Suchfunktion bin, Wie Handhabt ihr ihr angesagte Augen und Herz -Treffer im Fernkampf? Sofortiger Exitus wäre VIEL zu stark für mein Verständnis.


Ein Treffer / der Schaden oder eine Wunde macht ist ja nicht immer ein Durchschlag / Reinschuss. Also kann es serh wohl sein, dass eine Wunde bei einer Ansage auf den Kopf dann der Pfeil ist, der dem Gegner die Wange komplett aufreißt oder das Ohr zum Teil abreißt. Halte es generell auch so, dass misslungene Nahkampf ATs z.b. nicht daneben gehen, sondern einfach wirkungslos bleiben. Das würde ich hier ähnlich handhaben. Nur weil ich eine Stelle treffe, heißt das ja noch nicht exitus.

Zum Punkt mit dem Augentreffer. Neben der Erschwernis würde ich anschließend auch eine Ausweichprobe erleichtert um die Ansage ermöglichen. Wenn dann um die Ansageerleichterung geschafft wurde, wird zufällig getroffen, wenn komplett geschafft gar nicht... Das würde zumindest abbilden, dass je kleiner das Ziel, desto leichter führt eine Bewegung zu einem anderen Ergebnis. (Ich ziehl auf sein Auge und er hebt den Arm zu einem Schlag, dreht sich dabei und schon landet der Pfeil im Schwertarm.

Mit der Erleichterung ist das ein Vorschlag, alternativ geht sicherlich auch Bruchteile davon.

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Jadoran
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Ungelesener Beitrag von Jadoran » 02.06.2020 11:50


Man kann mit Ansagen nur Trefferzonen treffen, so meine Lesart. "Realistisch" sind Lebenspunkte und Wundschwellen eh nicht, die Argumentationslinie kann man sich sparen.
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ChaoGirDja
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Ungelesener Beitrag von ChaoGirDja » 02.06.2020 16:34

Jadoran hat geschrieben:
02.06.2020 11:50
Man kann mit Ansagen nur Trefferzonen treffen, so meine Lesart. "Realistisch" sind Lebenspunkte und Wundschwellen eh nicht, die Argumentationslinie kann man sich sparen.
Das ist so nur für Angriffe mit der Waffe korrekt.
Bei gezielten Schüssen (WdS 111), hingegen nicht. Dort werden Augen und Herz sogar Ausdrücklich als Aufschlag +20 genannt. Und das dass nicht einfach nur ein Bsp. für ein besonders kleines Ziel ist, macht dieser Satz deutlich "Was bei Treffern in einzelnen Organen (nicht Zonen) genau passiert, ist Meisterentscheid (zusätzliche Wunden sind eine einfache Lösung)." (WdS 111; oberer Teil, unten rechts).
Und um genau dieses Meisterentscheid geht es hier.
Bei uns ist so etwas noch nicht vorgekommen. Schlicht weil selbst für einen Meisterschützen das noch immer eine zusätzliche +10 ist und die auch für den nicht mal eben so wegzustecken ist. Ansonsten finde ich aber Jackob's Idee ziemlich gut.
Ansonsten sind selbst Wunden nur eine recht grobe Regelmechanik zur Kampfabhandlung und keine Simulation. Weswegen ich den Vorschlag von WdS hier, durchaus als eine absolut ausreichende Abhandlung befinde. TP/WS +1 Wunde fertig. Kommen 3 Wunden zustande, ist die jeweilige Person raus aus dem Spiel und muss "von der Schwelle des Todes" gerettet werden (für irgendwas müssen diese Regeln ja auch da sein :D ).

Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten.
Auch ein leichter Legastheniker mit Kontroll-Prog. finden nicht alle.

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