DSA4 Besondere personliche Waffe, Schmiederegeln und co, Berechnungen

Von A wie Attacke bis Z wie Zeughaus: Alles über Schlachten, Scharmützel und den Waffengang.
Witchblade
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Ungelesener Beitrag von Witchblade » 14.04.2019 16:37

Rasputin hat geschrieben:
13.04.2019 18:54
Ich kann mir vorstellen, dass bestimmte Feinmechanikteile mit Toschkril viel Mehrwert bringen und wenig Kosten. Man muss ja nicht alles aus Toschkril machen aber besonders die kleinen Teile dürften perfekt dafür sein.
Ich glaube auch, dass die Materialkosten winzig sind im Vergleich zu den Herstellungskosten. Wenn in jeder Balestrina jetzt 20g Toschkril sind, was kostet das?
Reines Zwergensilber kostet 50D pro Stein. Also 1D pro 20g. Wenn jetzt 20g reines Zwergensilber pro Balestrina verwendet werden würde, wäre das nur 1D Aufpreis pro Balestrina.
Also ca. 2% Aufpreis!

Du rechnest den Materialwert so funktioniert das aber nicht. :D


Ja ist halt nur Eisen was willst du verlangen.
Oh stimmt wir könnten 20Gramm Toschrill verwenden
Stimmt wir sind die Einzigen die sowas anbieten.

Angebot und Nachfrage Preis x 200


oder warum zahlst du noch mal 4 - 6€ für ein Kilo Brot?
Bei 1.10 pro Kilo Mehl und ein bisschen Herstellungszeit.

Leute verlangen was sie verlangen können ;) Nicht was der tatsächliche Marktwert ist.

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Wolfio
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Ungelesener Beitrag von Wolfio » 18.07.2019 04:45

Ich betreibe mal etwas Nekormantie:


Wie gut/stark kann man eigentlich Holzwaffen wie etwa einen Kampfstab verbessern?
Geht da "nur" AT/PA/INI und BF? Oder wie würdet ihr es mit TP-Erhöhung handhaben? Metallbänder? Holz härten? Nicht möglich?

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Rasputin
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Ungelesener Beitrag von Rasputin » 18.07.2019 06:36

:devil: Nägel :devil:
Anscheinend kapiert ihr es alle nicht. Ich bin hier nicht mit euch eingesperrt, ihr seid hier mit mir eingesperrt!

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Wolfio
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Ungelesener Beitrag von Wolfio » 18.07.2019 12:29

Haben Waldmenschen und Co so nun ja nicht.

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Xoltax
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Ungelesener Beitrag von Xoltax » 18.07.2019 12:36

also wir erlauben die ganzen normalen erhöhungen und senken im Rahmen der Schmiederegeln auch für Holz waffen.
nur eben die speziellen Tachniken die direkt mit Metall zu tun haben sind natürlich nicht drinnen.

Denderajida_von_Tuzak
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Ungelesener Beitrag von Denderajida_von_Tuzak » 18.07.2019 12:53

Wolfio hat geschrieben:
18.07.2019 04:45

Wie gut/stark kann man eigentlich Holzwaffen wie etwa einen Kampfstab verbessern?
Geht da "nur" AT/PA/INI und BF? Oder wie würdet ihr es mit TP-Erhöhung handhaben? Metallbänder? Holz härten? Nicht möglich?
- Verwenden besonderer Hölzer bzw. von Hölzern aus besonderen Lagen (mit engeren Jahresringen, evtl. stärker verknorzelt), so dass das ganze härter bzw. weniger biegsam wird (und damit Kraft besser überträgt), bspw. Bergsteineiche (aus dem Hochgebirge) statt normaler Steineiche, was dann auch besondere Bearbeitungstechniken erfordert
- Behandeln mit speziellen Ölen und Hitze, um das Holz zäher zu machen
- Bestimmte komposittechniken (zusammenleimen verschiedener hölzer, evtl. mit Horn oder anderen organischen Materialien verstärkt,)

Im Prinzip kannst du damit vieles analog zum Schmieden abbilden (mit Komposit-/Leimholz sogar mehrfach gefältelten Stahl)... was schwer wird zu replizieren ist die Kategorie mit den Enduriumwaffen.

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Skalde
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Ungelesener Beitrag von Skalde » 18.07.2019 16:23

Wolfio hat geschrieben:
18.07.2019 12:29
Haben Waldmenschen und Co so nun ja nicht.
Man könnte die Enden eines Kampfstabes aber mit Obsidianklingen schäften, ähnlich wie bei altsteinzeitlichen Jagdspeeren (oder aventurisch beim Reißer). Das hinterlässt bestimmt ziemlich hässliche Wunden.
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Timonidas
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Ungelesener Beitrag von Timonidas » 18.07.2019 16:26

Skalde hat geschrieben:
18.07.2019 16:23
Wolfio hat geschrieben:
18.07.2019 12:29
Haben Waldmenschen und Co so nun ja nicht.
Man könnte die Enden eines Kampfstabes aber mit Obsidianklingen schäften, ähnlich wie bei altsteinzeitlichen Jagdspeeren (oder aventurisch beim Reißer). Das hinterlässt bestimmt ziemlich hässliche Wunden.
So hätte ich das auch gemacht, dann ist zwar technisch gesehen eher ein Speer aber man kann ja einfach die besseren AT/PA Werte des Kampfstabs mit dem Schaden des Speers kombinieren. Fände ich plausibel.

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Skalde
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Ungelesener Beitrag von Skalde » 18.07.2019 16:33

Timonidas hat geschrieben:
18.07.2019 16:26
So hätte ich das auch gemacht, dann ist zwar technisch gesehen eher ein Speer
Man kann das Ende ja stumpf lassen und an beiden Enden Obsidianklingen anbringen, wenn man partout Wert auf die Verwendung als Kampfstab legt. Wenn man vier Klingen in regelmäßigem Abstand umlaufend anbringt (an beiden Enden), hat man eine Art doppelseitigen und sehr scharfkantigen Streitkolben, der sich immer noch mit dem Talent Stäbe führen lässt.
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Ungelesener Beitrag von Timonidas » 18.07.2019 16:42

Skalde hat geschrieben:
18.07.2019 16:33
Man kann das Ende ja stumpf lassen und an beiden Enden Obsidianklingen anbringen, wenn man partout Wert auf die Verwendung als Kampfstab legt. Wenn man vier Klingen in regelmäßigem Abstand umlaufend anbringt (an beiden Enden), hat man eine Art doppelseitigen und sehr scharfkantigen Streitkolben, der sich immer noch mit dem Talent Stäbe führen lässt.
Ich bin da jetzt von DSA 5 ausgegangen, da werden beide Waffen mit dem selben Talent geführt. Kann man ja für DSA 4 auch einfach so handhaben, es gibt ja keinen Grund warum man einen Kampfstab nicht für Stöße oder ein Speer nicht für Hiebe benutzen können sollte.

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Skalde
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Ungelesener Beitrag von Skalde » 18.07.2019 16:59

Timonidas hat geschrieben:
18.07.2019 16:42
Ich bin da jetzt von DSA 5 ausgegangen, da werden beide Waffen mit dem selben Talent geführt.
Ok, ich spiele DSA4, das wusste ich nicht. :oops: Aber ja, mit der scharfen Seite einer Speerspitze kann man auch zuschlagen und forensische Untersuchungen an Skeletten legen nahe, dass das oft und mit Erfolg getan wurde.
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Ungelesener Beitrag von bluedragon7 » 18.07.2019 17:02

In DSA5 gibt Toschkril auch einen Bonus für Waffen
AT + 17
buntgrauer Phase3-Spieler

Nachricht der Moderation

Moderatorenpostings von mir sehen so aus

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Edwin Briar
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Ungelesener Beitrag von Edwin Briar » 18.07.2019 18:26

Eine alternative wäre die Schärfung der Holzwaffe durch Schnitzkunst, was wohl aber den Bruchfaktor erhöht...danach Stabilisarum draufklatschen, sich mit der grünen Waffe anfreunden und was fürs Leben haben....oder man lässt die Waffe von Humusgeistern bis -dschinns wachsen, was eine erhöhte Dichte ermöglicht.

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Edwin Briar
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Ungelesener Beitrag von Edwin Briar » 03.12.2019 13:50

Erhebe dich meine Kreation! Erwache zum Leben und sei mir dienstbar!

Threadnekromantie vom feinsten & Recycling ist gut für die Umwelt.

Nach einigen Monaten Zeit mit meinem Halbelfen und einigen experimentellen Charakteren, bin ich jetzt doch noch mal zu der Idee mit dem surfenden Hexer zurück gekommen. Er surft wohl eher auf einem guten Reiterschild, jedoch habe ich lange kontempliert, was wohl die beste Waffe sein könnte um ihm im Kampf bei zu stehen. Zur Zeit fällt meine Wahl auf den Panzerstecher, da die Waffe über Dolche geführt werden kann

Nun habe ich folgende Berechnungen angestellt und wollte zur Sicherheit noch einige Augen haben um drüber zu gehen und eventuelle Fehler aufzuzeigen. Im übrigen soll die Waffe weiterhin aus Holz sein, weshalb ich ein bisschen Kreativ mit dem Abschnitt "Stein & Bein" (WdS S.186) geworden bin (ich konnte leider keine Regeln zu den Werten von Holzwaffen finden*, obwohl die Spezialisierung bei dem Talent Holzbearbeitung speziell erwähnt wird).
*oder ich habe sie schlicht übersehen

Form der Waffe:
Panzerstecher = 12 D Basispreis
+3 TP = Basispreis x 9
+1 At, +1 Pa, +1 Ini = Basispreis x15
____________________________________
= Basispreis x 24 = 288 Dukaten


Material der Waffe:
Gewicht = etwa 2 Stein
Arbeitsmaterial = etwa 2,5 x Gewicht der Waffe = 5 Stein
Material = Satuarienbusch
_____________________________________
Materialpreis = 5 x 4 Silber = 2 Dukaten


Veredlung mit Stabilisarum:
Stabilisarum der Stufe F
Stufe C = 120 D
Stufe D = 180 D
Stufe E = 240 D (270 D?)**
_____________________________________
Stufe F = 300 D (405 D?)**

**Wird der 50% Aufschlag bei den Basiskosten von Alchemika einer höheren Qualität auf die Basiskosten (= Qualität C) oder den vorangegangenen Preis angewendet?

Somit hätte man dann die Klinge "Stechapfel" für 590 Dukaten (695 D???) erschaffen, mit [1W+6]TP; [+1]Ini; [0/0]WM; Unzerstörbarkeit; Klassifizierung als magische Waffe; keinen RS-Aufschlägen bei Gezieltem Stich und wohl schädlich für Geister, Dämonen und Humus-anfällige Wesen.

Falls ihr einen Fehler findet wäre ich sehr dankbar, sowie für Feedback allgemein.

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Rasputin
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Ungelesener Beitrag von Rasputin » 03.12.2019 19:50

Der Panzerstecher wurde erratiert und ist nicht länger über Dolche führbar.
Anscheinend kapiert ihr es alle nicht. Ich bin hier nicht mit euch eingesperrt, ihr seid hier mit mir eingesperrt!

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Edwin Briar
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Ungelesener Beitrag von Edwin Briar » 03.12.2019 20:07

Rasputin hat geschrieben:
03.12.2019 19:50
Der Panzerstecher wurde erratiert und ist nicht länger über Dolche führbar.
War ja auch zu schön um wahr zu sein....die Waffe war wohl zu mächtig um sie als Dolch zu belassen

Denderajida_von_Tuzak
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Ungelesener Beitrag von Denderajida_von_Tuzak » 03.12.2019 22:43

a) Warum soll ein Hexer eine Holzwaffe haben? Der kann doch mit Metallwaffen umgehen

b) Ich würde für einen Magiebegabten keine Waffe nehmen, die viele SF benötigt um effektiv zu sein (für den Panzerstecher brauchst du zumindest mal Gezielten Stich (+Finte davor), möglichst noch Ausweichen oder SK2 oder PW2, und evtl. den Ini-Baum) - alles was an Punkten in den Kampf geht, fehlt in der Magie... ein Morgenstern (KW), eine Streitaxt oder Molokdeschnaja (beides HW) wäre mMn sinnvoller.

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Wolfio
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Ungelesener Beitrag von Wolfio » 03.12.2019 22:51

Denderajida_von_Tuzak hat geschrieben:
03.12.2019 22:43
a) Warum soll ein Hexer eine Holzwaffe haben? Der kann doch mit Metallwaffen umgehen
Vielleicht... weil er es will?
Oder weil ein mit besonderen Hölzern und "Schmiederegeln" ausmaximierter Kampfstab echt eine Gewalt darstellt, quasi 0 SF braucht und mit Stäbe auch keine sooo schwer zu steigernde Waffengattung ist. Dazu vielleicht auch noch die Wurfkeule, die man als Wurfwaffe und Radau-Waffe führen kann ;)

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Edwin Briar
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Ungelesener Beitrag von Edwin Briar » 04.12.2019 08:40

Denderajida_von_Tuzak hat geschrieben:
03.12.2019 22:43
a) Warum soll ein Hexer eine Holzwaffe haben? Der kann doch mit Metallwaffen umgehen
Weil eine optimierte unzerstörbare magische Waffe, die Dämonen und Geister abwehrt generell nicht für 600 Dukaten zu haben ist? Aber hauptsächlich für den Fluff und weil jeder Zauberer "Unverträglichkeit mit verarbeitetem Metall" haben kann.
Denderajida_von_Tuzak hat geschrieben:
03.12.2019 22:43
b) Ich würde für einen Magiebegabten keine Waffe nehmen, die viele SF benötigt um effektiv zu sein (für den Panzerstecher brauchst du zumindest mal Gezielten Stich (+Finte davor), möglichst noch Ausweichen oder SK2 oder PW2, und evtl. den Ini-Baum) - alles was an Punkten in den Kampf geht, fehlt in der Magie... ein Morgenstern (KW), eine Streitaxt oder Molokdeschnaja (beides HW) wäre mMn sinnvoller.
Der Hexer wird in eine bestehende Gruppe aufgenommen und bekommt einen Teil der AP meines vorherigen Chars (ansonsten würde er etwa 3000 bis 4000 AP hinterher hinken). Außerdem sind viele Hexenzauber entweder günstig zu steigern oder brauchen keine besonders hohe Stufe. Direkt für den Start gebe ich dir recht, dass es kaum machbar wäre. Auch verwendet er einen selbst erstellten Professionsaufsatz (nach Maßgaben des SL, wobei noch ein paar Sachen ausklamüsert werden müssen).

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Ungelesener Beitrag von Hesindian Fuxfell » 04.12.2019 08:53

Das größte Problem hier ist aber, dass Holz für eine schlanke Stichwaffe ein eher ungünstiges Material ist, selbst wenn man es unzerstörbar macht. Es biegt sich einfach noch leichter durch als ein Florett. Die Grundwerte der Waffe müssten deutlich gesenkt werden (ein einfach nur stumpfes, aber immer noch metallenes Turnierschwert macht schon nur TP-1->TP(A)). Wenn müsste man eher etwas in Richtung Schwert oder Säbel machen. Damit wird es aber selbst nach der ganzen Bearbeitung (die auf Schmiederegeln beruht, welche du nur bedingt auf Holz anwenden kannst) bestenfalls brauchbar, aber sicher nicht optimal.

Wenn du wirklich bei einer Holzstichwaffe bleiben willst, würde ich dann eher nen Speer empfehlen.
Der dessen Name nicht getanzt werden darf.
wenn Tom Riddle an einer Waldorfschule gewesen wäre

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Wolfio
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Ungelesener Beitrag von Wolfio » 04.12.2019 09:18

Holzstichwaffen stelle ich mir auch sehr sehr schwer vor. Ich hatte in der G7 mal einen Alchemisten mit einem mit Wiederherstellungspaste F angefertigtes Holzschwert. Das lief dann quasi wie ein Turnierschwert.

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Ungelesener Beitrag von Scoon » 04.12.2019 11:01

Ich würde Zweifel anbringen wollen. Je nachdem wie man die Unzerstörbarkeit interpretiert, behält eine Objekt seine Flexibilität oder nicht. In beiden Interpretationen werden Gewicht und äußere Form nicht beeinflusst. Gehen wir davon aus, dass die Flexibilität bestehen bleibt. Es gibt Hölzer, welche die gleiche Flexibilität wie eine Stichwaffe haben können (genau so wie eine größeree und eine geringere). Auch lässt sich Holz ziemlich spitz zuarbeiten, womit durch die Unzerstörbarkeit die Funktionalität des Zustechens zu 100% gegeben ist. Waffen die primär auf Stiche setzen, wie z.B. das Florett, sollten also sehr gut möglich sein. Durch das noch geringere Gewicht sogar mit besten WM.

Ich habe allerdings meine Zweifel, ob man eine Holzkante so scharf gearbeitet bekommt, wie die einer Stahlwaffe (korrigiert mich). Auch das Gewicht wird in diesem Fall geringer sein (Ebenholz hat eine maximale Dichte von 1,3g/cm³, Stahl von ca. 7,85g/cm³), was auf der einen Seite zwar den WM verbessert, auf der anderen Seite jedoch auch die Hiebwirkung beim Schlag verringert. Da bei einem Schwert sowohl die Schnittwirkung, als auch die Hiebwirkung wichtig sind, sollte ein unzerstörbares Holzschwert daher einen schlechteren Dienst im Vergleich zum Original liefern, als ein Holzflorett.

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Ungelesener Beitrag von Edwin Briar » 04.12.2019 11:32

Allgemein sehr interessante Ansichten. Meine persönliche Erfahrung ist, dass man auch Holz eine Schärfe geben kann durch Bearbeitung. Das Problem besteht eher darin, dass das Material durch Feuchtigkeitsaufnahme, die Faser bedingte Abnutzung und einige andere Probleme nicht ohne moderne Behandlung des Holzes (Leime, Lacke und Imprägnierung, die es zwar in einer Art in Aventurien gibt, aber nicht mit der entsprechenden Technik und Qualität) mehr als ein paar Anwendungen übersteht. Abhilfe sollte hierbei das Stabilisarum der Qualität F schaffen um die Waffe permanent in einen Zustand der Unveränderlichkeit zu bringen und man könnte die Waffe theoretisch auch aus Knochen machen oder aus Holz in seiner finalen Form wachsen lassen, wenn man einen Humusdschinn (oder Elementaren Meister) dazu bewegen könnte (was ich aber selbst als äußerst unwahrscheinlich sehe).

Edit:

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Ungelesener Beitrag von Rasputin » 04.12.2019 12:40

Soweit ich weiß, waren Scherter auch nicht Rasiermesserscharf sondern einfach nur "Scharf". Ein Brotmesser ist ein passender Vergleich.
Ein Magierstab ist übrigens laut Beschreibung noch "minimal flexibel".
Ich würde eine Stichwaffe aus Holz zulassen.
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Ungelesener Beitrag von Denderajida_von_Tuzak » 04.12.2019 13:00

Wolfio hat geschrieben:
03.12.2019 22:51
Denderajida_von_Tuzak hat geschrieben:
03.12.2019 22:43
a) Warum soll ein Hexer eine Holzwaffe haben? Der kann doch mit Metallwaffen umgehen
Vielleicht... weil er es will?
Oder weil ein mit besonderen Hölzern und "Schmiederegeln" ausmaximierter Kampfstab echt eine Gewalt darstellt, quasi 0 SF braucht und mit Stäbe auch keine sooo schwer zu steigernde Waffengattung ist. Dazu vielleicht auch noch die Wurfkeule, die man als Wurfwaffe und Radau-Waffe führen kann ;)
klar, ein maximal verbesserter Stab, eine Keule oder auch eine hölzerne Kettenwaffe/ein Flegel können ziemlich gute Waffen sein. Ein spitzer Holzstock (im Normalfall eine Übungswaffe!), der balanciert ist wie ein Klingenwaffe, ist das im Normalfall nicht. Vor allem, wenn die Holzwaffe dann noch den Paradeeinschränkungen von Fechtwaffen unterliegt.

Edwin Briar hat geschrieben:
04.12.2019 08:40
Denderajida_von_Tuzak hat geschrieben:
03.12.2019 22:43
a) Warum soll ein Hexer eine Holzwaffe haben? Der kann doch mit Metallwaffen umgehen
Weil eine optimierte unzerstörbare magische Waffe, die Dämonen und Geister abwehrt generell nicht für 600 Dukaten zu haben ist? Aber hauptsächlich für den Fluff und weil jeder Zauberer "Unverträglichkeit mit verarbeitetem Metall" haben kann.
Gegen Dämonen und Geister ist eine Fechtwaffe aber gerade blöd: Kein 1:1 Wuchtschlag (wg. Fechtwaffe), kein gezielter Stich (mangels klarer Verwundbarkeit/Körperlichkeit), keine hohe DK (die nochmal Sicherheit schafft, falls der Gegner erst mal rankommen muss). Und wegen des falschen Materials schwerer als Bannschwert zu verzaubern (analog zu den Regeln für druidische/geodische Bannschwerter).

Wenn du den Holz-Panzerstecher in Analogie zum Verhältnis zwischen Speer/Partisane und Holzspeer oder zwischen Schwert und Turnierschwert berechnest, kommst du dann bei einer Waffe raus die irgendwo in dem Bereich liegt:
Turnierschwertartiger Holzpanzerstecher: WM -1/-1, Ini -1, TP(A) 1W6+3, TP/KK 13/4
Holzspeerartiger Holzpanzerstecher: WM -2/-2, Ini -1, TP 1W6+2, TP/KK 13/4

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