DSA5 Kampf mit Parierwaffen eher Schlecht?

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zappod
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Kampf mit Parierwaffen eher Schlecht?

Ungelesener Beitrag von zappod » 22.02.2018 12:43

Ich hatte zwischendurch überlegt mit dem Fedorino-Stil BH-Kampf II und Parierwaffen zu spielen - ich habe aber das Gefühl Parierwaffen sind einfach nur grottenschlecht in DSA 5?

Der Linkhanddolch gibt nur PA +1 -> wenn man diese Waffe nur in der Hand hält, um den Bonus zu erhalten, mit ihr aber nicht angreift, ist Einhändiger Kampf mit +1 AP/PA/TP für nu 10 AP deutlich besser...

Mit Klingenfänger und Fedorino - Stil könnte man die PA noch umjeweils 1 Erhöhen...

Um den Dolch aktiv zu nutzen, müsste ich allerdings Fechtwaffe und Dolche beides steiern - was ziemlich teuer ist und nebenbei mit dem Dolch vermutlich immer in einer deutlich schlechteren Distanzklasse kämpfen...

Ist diese Art des Kämpfens überhaupt Sinnvoll - und gibt es irgend ein Kampfstil, der für Fechtwaffen geeigneter wäre?

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X76
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Kampf mit Parierwaffen eher Schlecht?

Ungelesener Beitrag von X76 » 22.02.2018 14:07

Die PA ist bei DSA 5 ziemlich niedrig und jeder Punkt PA mehr ist gar nicht verkehrt. Wenn ich das richtig sehe kommt ein Fedorino auf bis zu PA+4 (LH+1, KF+1, Stil+2), was für DSA 5 schon ordentlich ist. Bei Bedarf hat man mit der Verteidigungshaltung einen wirklich soliden Schutz, den er mit der SF Beschützer auch auf andere "übertragen" kann.

Knackpunkt ist vor allem das Spezialmanöververbot, welches so manche effektive Kombination (z.B. Binden, Riposte) verhindert. Dennoch sind diese Manöver natürlich dazu gedacht eingesetzt zu werden und dabei ist jeder Punkt PA gut. Zumindest die Kombination aus Riposte, LH, KF und Verteidigungshaltung scheint mir auf den ersten Blick möglich zu sein.

Letztendlich ist PW Kampf eine Mischung aus SK und BHK und in beiden Punkten nicht so gut, wie die einzelnen Stile. Dafür vereint man aber auch die Möglichkeiten: flexibler Wechsel zwischen guter PA (deutlich mehr als bei BHK und Einhand) und solidem Zusatzangriff (als mit SK und erheblich leichter und kompakter!). Für diese Flexibilität zahlt man den Preis der Mittelmäßigkeit.

Rückblickend betrachtet (so viele Situationen in denen mein Held sein Schild nicht dabei hatte), wäre PW durchaus interessant gewesen. Nur nicht für meinen Held, denn der war ein Mohastammeskrieger ;-) . Besonders für einen städtischen Leibwächter (Beschützer) dürfte die PW wirklich gut sein.

MorcElf
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Kampf mit Parierwaffen eher Schlecht?

Ungelesener Beitrag von MorcElf » 10.03.2018 15:09

Ich habe mir auch mal einen Fedorinokämpfer erstellt und denke, dass er schon sehr von einer Parierwaffe profitiert.

Für mich gibt es folgende Hauptvorteile:
- 2 Waffen bedeutet verschiedene Möglichkeiten von Sonderfertigkeiten und Manövern (wenn ich das richtig verstanden habe, darf man ja auch mit der Parierwaffe jede Runde ein Basismanöver wie Finte oder Präziser Stich durchführen)
- 2 Angriffe pro Runde können Gegnern sehr zusetzen (den schon niedrigen Paradewert um 3 verringern ist nicht schlecht)
- Als Startwerte gelangt man auf 14/12 (15/13 mit einen elfischen Wolfsmesser), kaum ein anderer Startcharacter hat so viel Parade (durschnitt eher ~10)
- Wie schon vorher gesagt ist die SF Beschützer ziemlich stark je nach Gruppenzusammensetzung

Natürlich gibt es auch Nachteile:
- Mehr AP durch Beidhändigkeitsfähigkeiten
- Mehr AP durch 2 Waffentechniken
- Mehr Kosten durch mehrere Waffen

Wie man schon sehen kann sind die Nachteile hauptsächlich AP und Gold, was letztendlich diesen Stil besser macht, je länger das Abenteuer geht.

DesertRose
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Kampf mit Parierwaffen eher Schlecht?

Ungelesener Beitrag von DesertRose » 11.03.2018 00:54

Spieltechnisch sind Parierwaffen eher schlecht.
Die Stärken einer Parierwaffe sind eher rollenspieltechnischer Natur; eine Linkhand ist verglichen mit einem Schild leicht und klein. Dadurch kann man eine Parierwaffe an viele Orte mitnehmen/reinschmuggeln, wo das Mitführen einer offensichtlichen Kriegswaffe wie einem Schild verpönt oder verboten ist.

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