Wäre ein Reset der Spielwelt sinnvoll?

Hier finden allgemeine DSA-Themen ihren Platz, zu denen es kein explizites Unterforum gibt.
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Sumaro
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Wäre ein Reset der Spielwelt sinnvoll?

Ungelesener Beitrag von Sumaro » 16.11.2020 16:17

Denderan Marajain hat geschrieben:
16.11.2020 15:50
Ich kann dir versichern, dass man deinen Anforderungen genügen und trotzdem Spaß in Aventurien haben kann.
Nein, kannst du mir nicht. Du kannst mir aber versichern, dass es für dich klappt. :)
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Denderan Marajain
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Wäre ein Reset der Spielwelt sinnvoll?

Ungelesener Beitrag von Denderan Marajain » 16.11.2020 16:25

Sumaro hat geschrieben:
16.11.2020 16:17
Denderan Marajain hat geschrieben:
16.11.2020 15:50
Ich kann dir versichern, dass man deinen Anforderungen genügen und trotzdem Spaß in Aventurien haben kann.
Nein, kannst du mir nicht. Du kannst mir aber versichern, dass es für dich klappt. :)
Ich kann es dir auch für einen Haufen anderer Leute versichern ;)

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Lafayette
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Wäre ein Reset der Spielwelt sinnvoll?

Ungelesener Beitrag von Lafayette » 16.11.2020 16:31

Man kann sogar noch in Aventurien Spaß haben, obwohl das gesamte suspension of disbelief aufgebraucht ist - zumindest ich :censored:
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Sumaro
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Ungelesener Beitrag von Sumaro » 16.11.2020 16:34

Denderan Marajain hat geschrieben:
16.11.2020 16:25
Ich kann es dir auch für einen Haufen anderer Leute versichern ;)
Absolut, jeder DSA-Spieler gehört dazu. Daran zweifele ich nicht. Es ändert nichts an meiner Aussage zu DSA. Die Spielwelt wird eben nicht konsistenter und plausibler dadurch, dass jemand daran Spaß hat oder es bespielen kann. Es ist keine demokratische Frage, die ich aufgeworfen habe. Und auch kein Argument, welches man mit "Aber 99 von 100 Leuten sehen das so" beiseitelegen kann. Und es ist vollkommen in Ordnung, dass ich damit auf weiter Flur alleine stehe im DSA-Lager.^^
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Ungelesener Beitrag von Denderan Marajain » 16.11.2020 17:24

Mir ging es nur darum aufzuzeigen, dass eine Bildung in die Richtung die du genannt hast nicht automatisch zu einem Verlust des Spaßes führen kann/muss

Thargunitoth
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Ungelesener Beitrag von Thargunitoth » 17.11.2020 09:01

Ich habe bei suspension of disbelief noch mehr Probleme mit den Abenteuern, der Motivation der Charaktere und der Auftraggeber als mit dem mittelalterlichen Setting.

Da sieht wohl jeder was ihn am meisten stört.

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Ungelesener Beitrag von ledaeth » 17.11.2020 10:24

Man stößt sich halt in den Gebieten am meisten, in denen man sich am besten auskennt. Halte ich für normal.
Ist doch klar, dass ein DSA-Autor nicht gleichzeitig Historiker, Soziologe, Psychologe, Architekt, Agrarwissenschaftler, Waffenkundler und was weiß ich noch alles sein kann.
Denn wie ein sehr weiser Mann einmal sagte: „Da, wo du hingehst, da bist du dann.“

Aussprachehilfe zu "ledaeth": [​liːdai:θ]

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Na'rat
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Ungelesener Beitrag von Na'rat » 17.11.2020 10:34

Erwartet ja, hoffentlich, auch niemand, hier wird eher dafür argumentiert, dass die Spielwelt nur gewinnen kann, wenn sie in sich, halbwegs, logisch ist. Neben nicht zerbröselt wenn man mehr als einen Aspekt betrachtet.

Vasall
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Ungelesener Beitrag von Vasall » 17.11.2020 10:42

Na'rat hat geschrieben:
17.11.2020 10:34
Erwartet ja, hoffentlich, auch niemand, hier wird eher dafür argumentiert, dass die Spielwelt nur gewinnen kann, wenn sie in sich, halbwegs, logisch ist. Neben nicht zerbröselt wenn man mehr als einen Aspekt betrachtet.
Jip, was ja innerhalb der individuellen Regionalsetzungen und zugleich innerhalb einer ausgeprägten Setzungsunschärfe, die den Spielrunden genug Ausgeestaltungsspielraumm lässt, betrachtet auch der explizit formulierte Anspruch der Autoren der Regionalspielhilfen ist.

Es ist ja nicht so, dass keine Bewertungsmaßstäbe und Eigenansprüche von den Autoren selbst formuliert worden wären.

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Ungelesener Beitrag von Na'rat » 17.11.2020 10:59

Klappt ja nicht mal innerhalb der Regionalbeschreibungen. Beispiel, dass Horasreich ist so herrlich, so nationalistisch, hat einen so unangefochtenen und herrlichen Führer, dass man sich fragen muss, warum sich daraus nicht innen- und außenpolitische Spannungen ergeben.
Innenpolitisch schweigt die Spielhilfe vollständig.
Außenpolitisch schweigt die Spielhilfe ebenfalls vollständig.

Da sind dann noch nichtmal die Spannungen drin welche sich zwischen den Magiergilden (eine Akademie ist einfach mal von der Fahne gegangen und es gilt einen Halbdrachen auszubilden) oder den Kirchen (die - eine Hälfte - Hesindekirche ist defakto Staatskirche) oder auch zwischen Kulturen (Echsenherrscher vs. Thorwaler, Novadis und Zwerge) ergeben müssten.

Von so Sachen wie dem Unterhalt einer Hochseeflotte ohne Hochseehandel (ja, ja zwei oder drei Schiffe im Jahr mit dem Güldenland und ein wenig mehr nach Utharia) oder der schlagkräftigsten (weil horasischen) Armee der Welt ohne Spielwiese usw. mal nicht zu reden.

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Ungelesener Beitrag von Alriel » 17.11.2020 12:01

Na'rat hat geschrieben:
17.11.2020 10:59
Beispiel, dass Horasreich ist so herrlich, so nationalistisch, hat einen so unangefochtenen und herrlichen Führer, dass man sich fragen muss, warum sich daraus nicht innen- und außenpolitische Spannungen ergeben.
Du lieferst mögliche Erklärungen gleich mit:
Na'rat hat geschrieben:
17.11.2020 10:59
der schlagkräftigsten (weil horasischen) Armee der Welt ohne Spielwiese usw. mal nicht zu reden.
Stärke zeigen um eben nicht kämpfen zu müssen ist ein Prinzip so alt wie die Natur. Die Armee mag teuer sein, ein Krieg kostet mehr. Das Problem der Flotte ist einfach zu lösen, lass es mehr wie 1-2 Schiffe sein, die Freiheit gibt dir die Spielwelt doch.

Und das Nationalismus im Inland nicht angefochten wird, gab es bei uns auch schon oft, wenn der Herrscher sich dann noch auf ein mächtiges Wesen wie ein Drachen berufen kann. Klar, den Zwergen und Novadi wird das nicht gefallen, aber die Novadi hält er ja schön brav in der Wüste. Und die Zwerge haben dort ein Königreich mit 1000-2000 Einwohnern, die sollen wegen einem Drachen Krieg gegen die schlagkräftigste Armee führen mit der sie seit über 1000 Jahren verbündet sind? Klingt nicht nach Zwergenlogik, heißt es nicht "Kämpfe mit List"? Dem einfachen, menschlichen Volk wird es egal sein solange der Drache nicht den Bauern frisst und die Staatskirche das absegnet ist in einer Welt mit echten Göttern doch alles in Butter.

Ich finde man sollte die "Lücken" eher als Freiheiten sehen und Nutzen. Man findet was nicht im Hintergrund? Gut, da hat der SL Platz für seine Vorstellungen. Wenn die Welt zu 100% beschrieben wäre, was würden die Spieler dann noch machen?

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Ungelesener Beitrag von Andwari » 17.11.2020 12:09

@Vasall
"individuelle Regionalsetzung" heißt doch übersetzt, dass eine (politische) Interaktion zwischen "Regionen" nicht oder nur deutlich erschwert stattfindet - im Extrem habe ich nicht eine Spielwelt, sondern ein Dutzend Spielwäldchen - und bei mehr Regionalbänden mit kleinerem Umfang dann steigende Partitionierung.

Ja, das ist bei DSA kein neues Phänomen - aber mMn für ein "lebendiges" Aventurien nicht begrüßenswert. Dass eine Großmacht A gerade auf einem isolationistischen Trip ist und sich nicht in einen Konflikt B gegen C einmischt, wäre im Einzelfall ja noch denkbar - wobei das völlige Ignorieren Spielmöglichkeiten nimmt. Wenn es an Darstellung von politischen Krisen jeder Eskalationsstufe fehlt, wirken die wenigen "aktiv" werdenden Konflikte (z.B. Horasreich-Thorwal-Krieg, Albernia-Sezessionskrieg) dann oft sonderbar isoliert - wobei man bei letzterem durchaus eine Konflikt-Historie aufstellen könnte. Über aktive Politiker wie z.B. Hasrabal (und seine Gegenüber) über Jahrzehnte nix neues zu lesen, ist auch ermüdend.

Ohne eine zentrale Entscheidung, was sich auf kontinentalem Maßstab ganz grob wie entwickeln soll, hat man dutzende Region-Autoren mit eventuell starkem Selbstbezug und kriegt dann so was wie das arg perfekte Horasreich Amenes, das Kemi-Briefspiel mit seiner überbordenden Flotte oder eben inaktive Großregionen.

Nicht-Beschreibung als Freiheit der einzelnen Spielleiter?! - für die "Spielhilfe des Nichtbeschriebenen" mit Null Seiten zahle ich allerdings auch Null Euro und sie hilft mir Null bei meinem Spiel - schränkt mich allerdings auch nicht ein. Ich gebe dieser Spielhilfe wegen der nicht unpassenden, aber auch nicht farbigen Illustrationen vier von fünf Punkten.

Alriel
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Ungelesener Beitrag von Alriel » 17.11.2020 12:18

Andwari hat geschrieben:
17.11.2020 12:09
Nicht-Beschreibung als Freiheit der einzelnen Spielleiter?! - für die "Spielhilfe des Nichtbeschriebenen" mit Null Seiten zahle ich allerdings auch Null Euro und sie hilft mir Null bei meinem Spiel - schränkt mich allerdings auch nicht ein. Ich gebe dieser Spielhilfe wegen der nicht unpassenden, aber auch nicht farbigen Illustrationen vier von fünf Punkten.
Aber mal im ernst, wenn jedes Detail in seiner Gänze beschrieben wäre, wie spielt man dann?

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Wäre ein Reset der Spielwelt sinnvoll?

Ungelesener Beitrag von Andwari » 17.11.2020 12:37

Das ist eine arg hypothetische Frage - ich kenne kein DSA-Abenteuer, zu dem - unter Zuhilfenahme der Regionalbeschreibungen usw. - keine wichtigen Informationen fehlen oder wenigstens sehr nett wären (d.h. mir meinen Job als SL merklich erleichtern) - von einer "vollständigen" Beschreibung der handelnden Personen, der Abenteuerschauplätze, der in Einzelsituationen möglichen Handlungen, der augenfälligsten was-wenn-die-SC-das-hier-anders-angehen-wollen Situationen usw. ist man meilenweit entfernt.

Um Immersion in die Spielwelt zu kriegen, muss ich als SL immer ganz viel "Umwelt" improvisieren und auch gleich wieder unausgesprochen lassen, bis sie benötigt wird - weil ein 10-minütiger Vortrag über "Reisen auf der Reichslandstraße und Durchquerung von Wäldchen" ermüden würde, bevor die Räuber endlich unvermittelt auf den Weg springen.

Eine Spielhilfe die mir genau diese Kunst des Weglassens bei trotzdem möglichst viel Stimmung näher bringt wäre als SL-Spielhilfe hilfreich - das Weglassen von Umwelt selbst in einer Spielhilfe, hilft nicht.

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Na'rat
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Ungelesener Beitrag von Na'rat » 17.11.2020 12:47

Alriel hat geschrieben:
17.11.2020 12:01
Stärke zeigen um eben nicht kämpfen zu müssen ist ein Prinzip so alt wie die Natur.
Stärke zeigt man nicht mit Paraden, sondern mit Feldzügen.
Alriel hat geschrieben:
17.11.2020 12:01
Die Armee mag teuer sein, ein Krieg kostet mehr.
Womit man ja schon mal unterstellt, dass das Horasreich begrenzte Ressourcen hat. Verteilungskämpfe in einer (nicht als solche gesetzten) Operettenarmee? Oder so eine Armee im Frieden braucht doch sicher nicht diese ganzen Verträge zur Erneuerung von Ausrüstung, den Unterhalt von Festungen oder der Beschaffung von Vorräten? Wieder schweigen. Was stattdessen immer und immer wieder betont wird, ist wie herrlich es im Horasreich ist.
Alriel hat geschrieben:
17.11.2020 12:01
Und das Nationalismus im Inland nicht angefochten wird, gab es bei uns auch schon oft, wenn der Herrscher sich dann noch auf ein mächtiges Wesen wie ein Drachen berufen kann.
Womit wir dann wieder bei den Regeln wären, u.a. fähige Praiosgeweihte holen den Wurm binnen Sekunden vom Himmel und der zerklatscht jämmerlich am Boden.
Alriel hat geschrieben:
17.11.2020 12:01
Und die Zwerge haben dort ein Königreich mit 1000-2000 Einwohnern, die sollen wegen einem Drachen Krieg gegen die schlagkräftigste Armee führen mit der sie seit über 1000 Jahren verbündet sind?
Die haben Gold, jede Menge Gold. Die brauchen nicht selbst kämpfen, sondern sie geben einfach jedem Gold der was gegen die Echsen hat. Siehe oben, Verteilungskämpfe um endliche Ressourcen. Mag ja sein, dass die Armee total schlagkräftig ist, nur wird sie von Leuten geführt die sich ihr Patent gekauft haben und vorgeben (Falschheit ist ja eines der neuen Ideale des Horasreiches) toll zu sein.
Alriel hat geschrieben:
17.11.2020 12:01
Klingt nicht nach Zwergenlogik, heißt es nicht "Kämpfe mit List"?
Nicht mal, dass irgendwie gekämpft wird findet sich.
Alriel hat geschrieben:
17.11.2020 12:01
Das Problem der Flotte ist einfach zu lösen, lass es mehr wie 1-2 Schiffe sein, die Freiheit gibt dir die Spielwelt doch.
Die Setzung ist leider, dass man eine hochseefähige Kriegsflotte unterhält, die vor kurzem eine Schlacht geschlagen hat neben welche die 3. Dämonenschlacht sich wie ein schlecht besuchtes Picknick ausnimmt.
Alriel hat geschrieben:
17.11.2020 12:01
Dem einfachen, menschlichen Volk wird es egal sein solange der Drache nicht den Bauern frisst und die Staatskirche das absegnet ist in einer Welt mit echten Göttern doch alles in Butter.
Doof nur, dass uns die Autoren das Ganze postfaktisch beschert haben und es keinerlei Ecken und Kanten gibt. Wie hat man sich denn die Vormachtstellung errungen? Wie hat man es den Leuten verkauft, dass man die selben Gestalten, die eben noch einen Bürgerkrieg vom Zaun gebrochen haben weiter herrschen?

Warum ist dies schlecht und ein wunderbares Beispiel warum ein wenig mehr Augenmerk auf andere Aspekte gut wäre? Weil diese Ecken und Kanten genau der Stoff für Dramen sind welche man mit Abenteuern füllen kann.
Stattdessen kann man Reich des Horas auch zusammenfassen mit, alles besser als überall woanders. Helden, ich gehe mal überall woanders hin, wo was los ist.
Sinnvoller ist da eine Setzung alla, das Horasreich ist das strahlenden Juwel Aventuriens, nur bei genauen hinsehen erschließen sich Risse, Einschlüsse und Unreinheiten, fast so als würde ein gezielter Schlag ausreichen dieses Juwel zersplittern zu lassen. Auftritt Helden.

Wohlgemerkt alles auch in Hinblick auf das Mittelreich, welches man ja unbedingt zerschlagen musste, weil es zu monolithisch gewesen sei und es keine fähige Organisation auf Seiten der Charaktere geben darf, weil es ja Platz für Helden brauche.

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Ungelesener Beitrag von Alriel » 17.11.2020 12:49

Andwari hat geschrieben:
17.11.2020 12:37
Eine Spielhilfe die mir genau diese Kunst des Weglassens bei trotzdem möglichst viel Stimmung näher bringt wäre als SL-Spielhilfe hilfreich
Und genau diese Spielhilfe wäre dem Nächsten zu einengend und dem Übernächsten wieder viel zu ungenau.

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Ungelesener Beitrag von Andwari » 17.11.2020 12:53

Ich sprach hier von einer Meta-Spielhilfe zum Meistern - die natürlich unterschiedliche Techniken beschreiben kann.

Vasall
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Ungelesener Beitrag von Vasall » 17.11.2020 14:10

Andwari hat geschrieben:
17.11.2020 12:09
@Vasall
"individuelle Regionalsetzung" heißt doch übersetzt, dass eine (politische) Interaktion zwischen "Regionen" nicht oder nur deutlich erschwert stattfindet - im Extrem habe ich nicht eine Spielwelt, sondern ein Dutzend Spielwäldchen - und bei mehr Regionalbänden mit kleinerem Umfang dann steigende Partitionierung.
Und genau das ist der große Vorteil von Aventurien! :) :6F:
Das bisschen Globalplot zwischen den Regionen, der dann halt durch irgendwelche mystischen Trickgriffe gekittet werden muss, ist ein geringer Preis für die Möglichkeit eine Vielzahl unterschiedlicher Settings und Spielvorlieben in einer Spielwelt bedienen zu können.
DAS ist der Knackpunkt.

@Na'rat
Deine Argumentation zum horasischen klein klein hat zwei Probleme:
1. Dein Betrachtungsmaßstab ist eben nicht auf die Region reduziert.
2. Sie berücksichtigt nicht die bewussten Unschärfen die das Setting bietet.

Du beschreist das Horasreich wie Na'rat es ausgestalten würde, nicht das Horasreich wie es in seinen verschiedenen Lesarten noch sein könnte.
Mein Horasreich ist z.B. technisch eher max. um 1400 im Gros sogar noch 1320er und früher angelegt und hat die verschiedenen konkurrierenden Interessen der Condottiere und Stadtfürsten im Fokus, der Horas ist da eher Randnotiz. Und trotzdem bewege ich mich im Kanon.
Zuletzt geändert von Vasall am 17.11.2020 14:15, insgesamt 1-mal geändert.

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Ungelesener Beitrag von Lafayette » 17.11.2020 14:15

Vasall hat geschrieben:
17.11.2020 14:10
Du beschreist Das Horasreich wie Na'rat es ausgestalten würde, nicht das Horasreich wie es in seinen verschiedenen Lesarten noch sein könnte
Ich weiß was Du meinst und ich würde Dir bei den meisten anderen Regionen auch zustimmen, aber RdH ist tatsächlich ziemlich ausbeschrieben, ohne die mögliche Unschärfe - gerade im Bezug zu Horas und Militär.

Ich wünsche mir für die 5er Beschreibung dann irgendwann 2035 einen Konflikt mit den Zwergen, die den Drachen loswerden wollen - ganz horasisch, mir Gold hinter den Kulissen.
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Ungelesener Beitrag von Sumaro » 17.11.2020 16:03

Nur um ein eventuell entstehendes Missverständnis bereits im Vorlauf aufzuklären: Eine holistische Spielwelt braucht keine überbordende Detailbeschreibung und keine Überbeschreibung, wie in DSA, weil sich vieles herleiten lässt. Eine Spielwelt, die nur aus Setzungen besteht, braucht natürlich jede Menge davon, weil sich nichts rein aus den Abläufen heraus ergibt.

Die Freiheit der Willkür gibt es aber in der Tat nicht mehr in dem absoluten Maße wie bei DSA. Das sind Kosten, die man für Plausibilität bezahlen muss. Also keine Raumschiffe mehr und keine Abenteuer in der gleichen Region, die einmal hochmagisch und im nächsten Moment super profan ist. Dafür gewinnt man aber eine riesige Menge anderer Plots. Beispielsweise könnte man wirklich den Konflikt Zwerge vs. Drachenkaiser bespielen, weil man abschätzen kann, wer welche Ressourcen hat, wer wo was zu gewinnen hat und welche Auswirkungen das aufeinander hat. Aktuell geht das mit Aventurien ja nicht, weil niemand weiß, wie reich sind Zwerge, wieso verlaufen die Grenzen so wie sie verlaufen und was für Ressourcen und Ambitionen ergeben sich aus der geografischen Lage. Denn auch diese ist ja nur ein Fantasiegebilde. :)
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Ungelesener Beitrag von Na'rat » 17.11.2020 17:04

Vasall hat geschrieben:
17.11.2020 14:10
1. Dein Betrachtungsmaßstab ist eben nicht auf die Region reduziert.
Du hast schon gelesen, was ich von dem Mangel an Opposition gegen die Halbechse auf dem Thron geschrieben habe oder davon wie man sich eine Flotte hält ohne zu begründen warum oder warum man sich die beste Armee der Welt hält ohne sie einzusetzen oder wie alle anderen Kirchen damit klar kommen am Kindertisch zu sitzen oder wie man Falschheit zu einem allseits gewünschten Charakterzug erheben kann und trotzdem einheitlich dem Führerkult frönt?
Vasall hat geschrieben:
17.11.2020 14:10
2. Sie berücksichtigt nicht die bewussten Unschärfen die das Setting bietet.
Nee, Ziel der Weltbeschreibung muss sein, Spielräume zu eröffnen, nicht diese inmitten eines hocheffizienten Nationalstaat zu suchen. Zumal, wenn man sie gefunden hat, dies dann mit anderen Setzungen kollidiert.
Eine Logge welche gegen die Echse auf dem Thron intrigiert wäre ja eine super Sache, kann man irgendwo auch in die ,Unschärfe' reinlesen. Nur leider passt das nicht dazu, dass die Echse als unnahbar und wundervoll gesetzt ist, eine Ansicht die von allen Horasiern geteilt wird und selbst wenn nicht, hat die Echse eine perfekt organisierte und loyale Geheimpolizei.

Das im Horasreich irgendwas falsch läuft, findet sich nämlich nicht in der Spielhilfe.
Vasall hat geschrieben:
17.11.2020 14:10
Mein Horasreich ist z.B. technisch eher max. um 1400 im Gros sogar noch 1320er und früher angelegt und hat die verschiedenen konkurrierenden Interessen der Condottiere und Stadtfürsten im Fokus, der Horas ist da eher Randnotiz. Und trotzdem bewege ich mich im Kanon.
qed Hervorhebung von mir.

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Ungelesener Beitrag von Alriel » 17.11.2020 17:14

Na'rat hat geschrieben:
17.11.2020 12:47
Stärke zeigt man nicht mit Paraden, sondern mit Feldzügen.
Gut das die UDSSR und die Amis das nicht wussten... sonst würden wir hier nicht schreiben. Hat nicht Russland sogar dieses Jahr trotz Pandemie noch seine jährliche "Ich hab so dicke Eier" Militärparade abgehalten?
Na'rat hat geschrieben:
17.11.2020 12:47
Womit man ja schon mal unterstellt, dass das Horasreich begrenzte Ressourcen hat.
Was jawohl nicht erwähnt werden muss. Ressourcen sind immer begrenzt.
Na'rat hat geschrieben:
17.11.2020 12:47
Oder so eine Armee im Frieden braucht doch sicher nicht diese ganzen Verträge zur Erneuerung von Ausrüstung, den Unterhalt von Festungen oder der Beschaffung von Vorräten?
Wer neben Corona die Nachrichten verfolgt, weis das selbst unsere zahnlose Bundeswehr jedes Jahr Milliarden für solche Verträge und "Festungen" aka Kasernen und Vorräte ausgibt.
Na'rat hat geschrieben:
17.11.2020 12:47
Die haben Gold, jede Menge Gold. Die brauchen nicht selbst kämpfen, sondern sie geben einfach jedem Gold der was gegen die Echsen hat. Siehe oben, Verteilungskämpfe um endliche Ressourcen. Mag ja sein, dass die Armee total schlagkräftig ist, nur wird sie von Leuten geführt die sich ihr Patent gekauft haben und vorgeben (Falschheit ist ja eines der neuen Ideale des Horasreiches) toll zu sein.
Das können sie ja bei dir machen. Warum auch nicht. Der Praiosgeweihte könnte auch deine Heldengruppe dafür anwerben. Oder steht irgendwo das das nicht erlaubt ist? Und selbst wenn es irgendwo steht, es gibt keine Rollenspielpolizei die dir das verbietet.
Ansonsten sind wir wieder beim ersten Punkt, Säbelrasseln der Operettenarmee scheint erfolgreich zu klappen, auch ohne Feldzug. Glück für die Horasier.
Na'rat hat geschrieben:
17.11.2020 12:47
Die Setzung ist leider, dass man eine hochseefähige Kriegsflotte unterhält, die vor kurzem eine Schlacht geschlagen hat neben welche die 3. Dämonenschlacht sich wie ein schlecht besuchtes Picknick ausnimmt.
Womit die Frage wofür die große Flotte dann ja geklärt wäre...

Übrigens, ich bin seit 15 Jahren mit einem Drachen verheiratet, ich kann dir sagen, das ist gar nicht so übel, außer sie ließt das hier...
Sumaro hat geschrieben:
17.11.2020 16:03
wieso verlaufen die Grenzen so wie sie verlaufen
Das kannst du nicht mal für unsere irdische Welt überall plausibel erklären.

Ich finde dieses "Plausibel" ein ziemlich wackeliges Totschlag-Argument. Was ist schon plausibel? Die reale Welt ist es nicht und mir wäre erst recht keine Fantasywelt bekannt. Wir reden von Magie und Göttern, Drachen und Feen wie kann das Plausibel sein?

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Ungelesener Beitrag von Sumaro » 17.11.2020 17:20

Alriel hat geschrieben:
17.11.2020 17:14
Das kannst du nicht mal für unsere irdische Welt überall plausibel erklären.
Plausibel heißt in diesem Fall nachvollziehbar und ich denke das ist irdisch schon immer irgendwie der Fall.

Die reale Welt ist absolut plausibel, wäre sie es nicht, würde sie nicht funktionieren.^^

Und klar kann Magie plausibel sein, muss es sogar innerhalb ihres eigenen Kontextes. Sonst ist sie ja willkürlich und das will ja auch niemand. Plausibel bedeutet, dass es Gesetzmäßigkeiten gibt, die verstanden und nachvollzogen werden können. Ohne Plausibilität verliert sich auch jedes Drama. Unplausible Geschichten, die aus reiner willkürlicher Handlung bestehen sind furchtbar.
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Ungelesener Beitrag von Alriel » 17.11.2020 17:29

Sumaro hat geschrieben:
17.11.2020 17:20
Plausibel heißt in diesem Fall nachvollziehbar und ich denke das ist irdisch schon immer irgendwie der Fall.

Die reale Welt ist absolut plausibel, wäre sie es nicht, würde sie nicht funktionieren
Dann hätte ich gerne plausible Erklärungen für die beiden Weltkriege, Hexenverbrennungen, Ethnische Säuberungen etc...
Menschen handeln irrational, daher sind die Ergebnisse auch nicht zwingend plausibel. Tausende und Abertausende von sinnlos sterbenden Menschen jeden Tag sind ausreichend Beleg für eine nicht funktionierende Welt.

DSA ist von Menschen ausgedacht, Feen, Drachen, Magie, das existiert nicht wegen irgendeiner Plausibilität, sondern weil ein Mensch das einfach so wollte.

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Wäre ein Reset der Spielwelt sinnvoll?

Ungelesener Beitrag von Na'rat » 17.11.2020 17:31

Alriel hat geschrieben:
17.11.2020 17:14
Gut das die UDSSR und die Amis das nicht wussten...
MAD. Schlage es nach.
Alriel hat geschrieben:
17.11.2020 17:14
Was jawohl nicht erwähnt werden muss. Ressourcen sind immer begrenzt.
Eine gemeine Unterstellung, das Horasreich hält sich die beste Flotte, die beste Armee, die besten Kirchen, die/das/der Beste(n) überhaupt und das Geld dafür kommt wo her?
Es liegt ja auf der Hand der Louis XIV. für den Horas Pate stand, mit ein paar Anklängen von König Artus. Nur hatte Louis schon so einige Probleme mit der Wirtschaft und hat allerlei Kriege mit seinen Nachbarn geführt.
Alriel hat geschrieben:
17.11.2020 17:14
Wer neben Corona die Nachrichten verfolgt, weis das selbst unsere zahnlose Bundeswehr jedes Jahr Milliarden für solche Verträge und "Festungen" aka Kasernen und Vorräte ausgibt.
Das Problem, die Armee des Horasreich ist eben nicht zahnlos, sondern uneingeschränkt großartig.
Alriel hat geschrieben:
17.11.2020 17:14
Das können sie ja bei dir machen.
qed
Alriel hat geschrieben:
17.11.2020 17:14
Womit die Frage wofür die große Flotte dann ja geklärt wäre...
Große Flotten sind irgendwie okay, nur sprach ich explizit von einer Hochseeflotte, die den Großteil ihrer Zeit in Küstengewässern operiert, einfach weil es geograpisch praktisch keinerlei Notwendigkeit für Hochseeschifffahrt gibt.
Alriel hat geschrieben:
17.11.2020 17:29
Dann hätte ich gerne plausible Erklärungen für die beiden Weltkriege, Hexenverbrennungen, Ethnische Säuberungen etc...
Wikipedia und von da weiter zu den verlinkten Quellen.

Alriel
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Wäre ein Reset der Spielwelt sinnvoll?

Ungelesener Beitrag von Alriel » 17.11.2020 17:48

Na'rat hat geschrieben:
17.11.2020 17:31
Eine gemeine Unterstellung
Auf dem Nivea lohnt sich eine Unterhaltung nicht.

Aber da du sämtlichen Wahnsinn den die Menschheit sich schon so angetan hat schon als Plausibel mit Wiki erklärbar definierst, ist das noch das Angenehme an deiner Antwort.

Dennoch mal sehen ob da noch was kommt:
Na'rat hat geschrieben:
17.11.2020 17:31
Das Problem, die Armee des Horasreich ist eben nicht zahnlos, sondern uneingeschränkt großartig.
Was den nun, Operettenarmee oder uneingeschränkt großartig? Beides geht nicht. Für eine Leseart musst du dich schon entscheiden.
Na'rat hat geschrieben:
17.11.2020 17:31
das Horasreich hält sich die beste Flotte, die beste Armee, die besten Kirchen, die/das/der Beste(n) überhaupt und das Geld dafür kommt wo her?
Steht irgendwo das das Horasreich keine Geldsorgen hat? Oder das es unbegrenzt Gold hat? Wenn nicht steht es dem SL doch frei sich das so zu wählen wie es in seien Welt passt.

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Ungelesener Beitrag von Na'rat » 17.11.2020 17:52

Alriel hat geschrieben:
17.11.2020 17:48
Was den nun, Operettenarmee oder uneingeschränkt großartig? Beides geht nicht.
Eben, die der Spielhilfe ist die, dass die horasische Armee, wie alles andere am Horasreich uneingeschränkt großartig ist.
Alriel hat geschrieben:
17.11.2020 17:48
Steht irgendwo das das Horasreich keine Geldsorgen hat? Oder das es unbegrenzt Gold hat? Wenn nicht steht es dem SL doch frei sich das so zu wählen wie es in seien Welt passt.
Eben.

Es ging mir darum zu zeigen, dass es schon reichlich absurd ist, wenn alles großartig in einer Region ist, ohne das nur im Ansatz erklärt wird warum oder noch wichtiger, wie es großartig bleibt.

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Ungelesener Beitrag von Denderajida_von_Tuzak » 17.11.2020 17:55

Na'rat hat geschrieben:
17.11.2020 17:31
Alriel hat geschrieben:
17.11.2020 17:14
Womit die Frage wofür die große Flotte dann ja geklärt wäre...
Große Flotten sind irgendwie okay, nur sprach ich explizit von einer Hochseeflotte, die den Großteil ihrer Zeit in Küstengewässern operiert, einfach weil es geograpisch praktisch keinerlei Notwendigkeit für Hochseeschifffahrt gibt.
Nachvollziehbarer wäre die Annahme, dass der Botenschreiber, welcher über die Seeschlacht von Phrygaios berichtet hat, zuviel von einer Mischung aus Rauschkraut, Lotosstaub und Yaquirtaler genommen hatte und alle Schiffe etwa 10 mal gesehen hat... zu behaupten, dass das Alanfanische Imperium jeden sechsten seiner grob 130 TSD Einwohner (nach offiziellen Wiki-Angaben), darunter als Ruderer so ziemlich jeden seiner dringend auf den Plantagen benötigten Sklaven, in diese Schlacht geschickt haben soll, grenzt schon an Aberwitz. Mit einem zehntel davon wäre es immer noch ein großes Aufgebot, aber halt nur 25 statt 250 Schiffe... und auf horasischer Seite dann 19 oder 20... immer noch groß (da dürfte wohl die komplette Kolonial- und Güldenlandflotte da gewesen sein), aber immerhin über ein paar Jahrzehnte hinweg finanzierbar.

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Ungelesener Beitrag von Leta » 17.11.2020 17:58

Na'rat hat geschrieben:
17.11.2020 17:52
Alriel hat geschrieben:
17.11.2020 17:48
Was den nun, Operettenarmee oder uneingeschränkt großartig? Beides geht nicht.
Eben, die der Spielhilfe ist die, dass die horasische Armee, wie alles andere am Horasreich uneingeschränkt großartig ist.
Das ist ein Problem von ALLEN Regionalspielhilfen!
Hast du die Thorwall Spielhilfe gelesen. EXAKT das selbe Problem!

Eigentlich ist es nur dann ein Problem wenn man einzelne Setzungen als alleigültig erklärt und andere komplett ignoriert.

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Ungelesener Beitrag von Sumaro » 17.11.2020 18:14

@Alriel
Du verwechselst plausibel mit rational. Das sind zwei vollkommen verschiedene Dinge. Man kann die größten menschlichen Katastrophen durchaus nachvollziehen und verstehen, weil sie eben plausibel sind. Die Akteure sind nicht rational, aber auch das ist plausibel. Der Mehrwert liegt nicht in einer rationalen Spielwelt, sondern in einer plausiblen. Und in der Tat kann man heute nachvollziehen wieso es zu verschiedenen Szenarien gekommen ist. Genauso wie es auch andere Szenarien hätte geben können und auch nachvollziehbar ist, wieso ein bestimmtes Element sich durchgesetzt hat.

Es sind eben zwei Ebenen, die du hier argumentativ miteinander vermischst. Elfen, Feen, Drachen und Magie müssen in der Tat nicht plausibel sein, wenn sie es aber nicht sind verlieren sie massiv an Spielwert, weil sie keine Konsistenz haben. Wenn Drachen nur existieren, um zu existieren, man sich aber keine Gedanken dazu macht, wie sie überhaupt existieren, wird jede Frage "Wieso gibt es hier Drachen" mit "Ist eben Fantasy, Magie, deal with it" beantwortet und das ist gibt keine gute Geschichte.
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