Alternatives Zahlungsmittel zu Dukaten

Hier finden allgemeine DSA-Themen ihren Platz, zu denen es kein explizites Unterforum gibt.
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Narktor
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Alternatives Zahlungsmittel zu Dukaten

Ungelesener Beitrag von Narktor » 01.11.2019 23:24

Bspw. wenn eine größere Summe in kleinem Format bezahlt werden soll.
Was wäre in Aventurien da denkbar? Diamanten? Im Prinzip sollte auf den Größenfaktor einer Dukate der Wertfaktor Dukate x 100 kommen. Falls das zu viel ist ginge auch Dukate x 50 oder so, hauptsache man kann das Volumen des Zahlungsmittels signifikant verkleinern :D

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Desiderius Findeisen
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Alternatives Zahlungsmittel zu Dukaten

Ungelesener Beitrag von Desiderius Findeisen » 02.11.2019 00:00

Edelsteine, Wechsel der Nordlandbank ...

Wir haben einfach den Wert des Dukatens auf 100 Silbertaler gesetzt :wink:
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chizuranjida
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Alternatives Zahlungsmittel zu Dukaten

Ungelesener Beitrag von chizuranjida » 02.11.2019 00:28

Diamanten wird nicht jeder einfach so nehmen. Da konsultiert man erstmal einen vertrauenswürdigen Juwelier, der jeden Stein einzeln prüft und beurteilt, auf Wert und Echtheit. Das dauert, kostet eine Gebühr, und der kann auch mal eine Probe verhauen oder sich beim Wert zu Ungunsten der Helden irren, weil er mit seinem NPC-Auftraggeber halt auch weiterhin zusammenarbeiten will.

Nordlandbankwechsel müssten da, wo es Nordlandbankfilialen gibt, eine akzeptable Alternative sein. Das ist halt aber auch längst nicht überall. Der novadische Sultan, al'anfanische Freibeuter, oder die greifenfurter Baronin, wo sowas nicht in Reichweite ist, wird das auch nicht annehmen, sondern Gold verlangen. (Oder vielleicht auch Kamele. Oder was gerade so passt.)

Das Horasreich hat eigene Banken, deren Wechsel aber außerhalb des Horasreichs vermutlich bestenfalls in einigen Großstädten bei Partner-Unternehmen (Kaufleuten) eingelöst werden können.

Wenn man nicht den Goldwert verändern möchte, könnte man der Einfachheit halber ein aventurienweites Bankennetz der Phextempel annehmen. Offiziell gibt es das nicht.
Die würden dann aber sicher auch Gebühren verlangen. Keine Leistung ohne Gegenleistung.
"Im Übrigen bin ich der Meinung, dass Al'Anfa wieder eins drauf kriegen wird."
- Alrik der Ältere

Jadoran
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Ungelesener Beitrag von Jadoran » 02.11.2019 09:07

Es gibt die irre wertvollen Zauberermünzen aus magischer Legierung, aber die sind im Alttag kein Zahlungsmittel. Wechsel und Schuldscheine sind unter Geschäftspartnern, die sich kennen, sehr häufig, gerade bei Fernhändlern. Ansonsten muss Gold einfach gewogen sattt gezählt werden...
Sowohl Silber wie auch Goldmünzen müssen recht klein sein. (Und der Kanon mit seinen Tabellen hilft da nicht wirklich weiter.) Eigentlich ist Aventurien von seiner Infrastruktur her nicht die Bargeldwirtschaft, die sie für Helden sein muss.
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Denderajida_von_Tuzak
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Ungelesener Beitrag von Denderajida_von_Tuzak » 03.11.2019 00:20

Wechsel sollte es auch dort geben, wo die Nordlandbank nicht aktiv ist... sind halt dann keine Bank-gedeckten Wechsel.

Ansonsten: (Gold-)Barren... gold kann auch in größeren Maßén als Dukaten standardisiert werden...

Leta
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Alternatives Zahlungsmittel zu Dukaten

Ungelesener Beitrag von Leta » 03.11.2019 11:22

Und selbst wenn der direkte Geschäftspartner die Wechsel nicht akzeptiert, wird es jemanden in der Nähe geben der die Wechsel akzeptiert.

Der Händler aus dem Lieblichen Feld, der in Gradnochsjepengurken für 40000 Dukaten "Kürbisse"* kaufen will, wird sein Geld zuhause in Nordlandbank Wechsel tauschen, nach Festum reisen und dort diese in eine Währung die der "Kürbis"verkäufer akzeptiert. Die Strecke von Festum nach Gradnochsjepengurken muss er dann eben eine große Kiste transportieren.

*) In Ermangelung der Kenntnis der Exportgüter mag "Kürbisse" hier als Platzhalter dienen.

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AngeliAter
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Alternatives Zahlungsmittel zu Dukaten

Ungelesener Beitrag von AngeliAter » 03.11.2019 11:59

Und selbst der Transport des Goldes von Festum nach Gradnochsjepgurken entfällt weil dort niemand 40.000 Dukaten herunliegen haben möchte wenn ganze 3 Wachleute in der Baronie verfügbar sind. Das wird schön in Festum verbleiben weil dort kann sich der Herr von Gurkenempire alles kaufen was er mag.
Das Stockholm-Syndrom ist eine anerkannte Methode um neue Freundschaften zu schließen.

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Farmelon
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Ungelesener Beitrag von Farmelon » 03.11.2019 14:05

Wechsel/Schuldscheine der großen Handelshäuser kenne ich noch. Stoerebrandt-Kontor und ähnliches. Gut, mit denen kann man dann auch nur bei Stoerebrand und begrenzt anderswo was anfangen, aber wenn man die dann in jedem Kontor ausgeben kann, gegen eine kleine Bearbeitungsgebühr auch in jedem Kontor gegen Dukaten wechseln.......
Da kann man direkt doppelten Gewinn machen. Das bindet Kapital im Unternehmen, ebenso Warenumsatz, oder beim Umwechseln macht man so seinen kleinen Gewinn.

Klappt natürlich nur bei den großen Namen, oder bei nur regional austretenden Gesellschaften eben nur regional und nicht kontinental weit. Aber dann kann man ja noch immer über die Nordlandbank und vergleichbares arbeiten.

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Telling
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Ungelesener Beitrag von Telling » 03.11.2019 17:19

Es gibt in irgendeiner Spielhilfe auch die Info, dass es mancherorts üblich sei, für kleinere Beträge, die schlicht keinen Kreuzer wert sind ebendiese Münzen in der Mitte durchzuhacken. Kann mich aber leider gerade nicht entsinnen, in welcher. :grübeln:
Für die Entstigmatisierung der Kor-Kirche - auch Söldner mit Gewissen handeln im Sinne der Zwölfe!
Rezensionen & Spielberichte zu DSA, derzeit vor allem zu 'Hinter dem Schleier' und Al'Anfa

Leta
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Ungelesener Beitrag von Leta » 03.11.2019 18:38

Farmelon hat geschrieben:
03.11.2019 14:05
Wechsel/Schuldscheine der großen Handelshäuser kenne ich noch. Stoerebrandt-Kontor und ähnliches.
In einem Abenteuer(Berge aus Gold) kommen entsprechende Papiere der Mada Basari vor.

Gerade bei einem regionalen Handel bietet sich eine regionale Organisation an. Es muss nur eine Organisation sein der beide Parteien vertrauen. Bei größeren Geschäften gehe ich auch davon aus das sich beide Seiten über die Art der Bezahlung absprechen.

Für "dahergelaufene Mörderhobos" wären Edelsteine durchaus eine Option: Findet man in Schätzen und sind günstiger im "Gewicht zu Wert" Verhältnis als Dukaten.

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ChaoGirDja
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Ungelesener Beitrag von ChaoGirDja » 04.11.2019 13:11

Telling hat geschrieben:
03.11.2019 17:19
Es gibt in irgendeiner Spielhilfe auch die Info, dass es mancherorts üblich sei, für kleinere Beträge, die schlicht keinen Kreuzer wert sind ebendiese Münzen in der Mitte durchzuhacken. Kann mich aber leider gerade nicht entsinnen, in welcher. :grübeln:
Handelsherr und Kiepenkerl ;)
Afaik sagt die Geographica dazu auch schon etwas.
Das ganze nennt sich dann Hacksilber (afaik werden Kreuzer eher nicht klein gebrochen. So billiges Zeug gibt es dann selbst in Aventurien nicht... Und Eisen lässt sich noch dazu eher schlecht "hacken").
Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten.
Auch ein leichter Legastheniker mit Kontroll-Prog. finden nicht alle.

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Alternatives Zahlungsmittel zu Dukaten

Ungelesener Beitrag von Hesindian Fuxfell » 04.11.2019 15:38

Ich finde Edelsteine als Zahlungsmittel bei allem, was im hohen zweistelligen Dukatenbereich und höher liegt für nicht so abwegig. Händler, welche regelmäßig mit solchen Summen handeln dürften dementsprechend eine ausreichend fundierte Kenntnis von Edelsteinen haben oder eben jemanden bei der Hand, der eine solche Prüfung durchführen kann. Und da mMn solche Geschäfte auch nicht mal schnell an der Theke durchgeführt werden ist der zeitliche Rahmen da auch nicht so drückend.
Ansonsten kann man z.B. auch in Gareth Gold in Edelsteine beim Juwelier ummünzen für die Reise nach Al'Anfa und dort wieder zurück, um dann mit dortiger Währung zu bezahlen. Wenn man die Art der Edelsteine richtig wählt (was ist wo seltener) dürfte auch der Tauschverlust vergleichsweise gering sein.
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Jadoran
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Ungelesener Beitrag von Jadoran » 04.11.2019 17:26

Wir reden hier - sofern ich das verstanden habe - über ein Problem, das eigentlich nur "Helden", also ein verschwindend geringer Bevölkerungsanteil hat.
Fernhändler zahlen vor allem mit persönlichen Wechseln. (Deswegen ist ein guter Ruf als ehrlicher Mann für Kaufleute immer so wichtig.)
Truppenbezahler brauchen vor allem große Mengen Kupfer und Silber, denn die Truppe wird ja mit oft und in Kleingeld bezahlt.
Krämer brauchen auch relativ wenig Gold
Gold wird vor allem zum Zahlen für Luxusgüter verwendet.

Wenn Helden viel Geld mitnehmen müssen, dann würde ich:

- es entweder handwedeln
- oder mit Wechseln über Kontakte nutzen (wobei Spieler/Helden immer ungern Provision zahlen, das ist ein bischen wie mit Tap* betört werden oder Gefangennahmen)
- Oder eben eine Geldkiste mit Goldbarren / Platinbarren etc. mitschleppen (kostet auch, weil bleischwer und muss bewacht werden)
- Edelsteine fällt eher unter Handwedeln, weil der Wert von Edelsteinen bei weitem nicht so stabil ist wie Gold, und die Lupenreinheit, der Schliff etc. nur von einem Juwelier bestätigt werden können... Fällt auch Provison an, und irgendwer muss ja dann trotzdem so viele Goldmünzen herumliegen haben.
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Mike_Black
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Alternatives Zahlungsmittel zu Dukaten

Ungelesener Beitrag von Mike_Black » 05.11.2019 12:23

Bei uns wurde mal ein Rad eingeführt. Das entspricht 10 Dukaten. Das macht das Geldsäckel aber auch nur ein bisschen leichter.

Witchblade
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Ungelesener Beitrag von Witchblade » 05.11.2019 13:32

Da es ein etabliertes Bankensystem gibt. Würd ich sagen Schuldscheine sehr sehr sehr denkbar.

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Hesindian Fuxfell
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Ungelesener Beitrag von Hesindian Fuxfell » 05.11.2019 14:39

Mike_Black hat geschrieben:
05.11.2019 12:23
Bei uns wurde mal ein Rad eingeführt. Das entspricht 10 Dukaten. Das macht das Geldsäckel aber auch nur ein bisschen leichter.
Das das Geldsystem am Rohstoffwert gemessen wird, sollte sich das Gewicht in Summe nicht ändern, egal ob ich jetzt 10 1D-Münzen anstatt 1 10D-Münze habe...
Jadoran hat geschrieben:
04.11.2019 17:26
Edelsteine fällt eher unter Handwedeln, weil der Wert von Edelsteinen bei weitem nicht so stabil ist wie Gold, und die Lupenreinheit, der Schliff etc. nur von einem Juwelier bestätigt werden können...
Machen wir auch mit dem Handwedeln. Mir ist das sonst zu viel Mikro-Management und zu wenig Rollenspiel.
Aber mMn unterschätzt deine Aussage den Händler wertvoller Waren. Für mich wird jeder Händler, der regelmäßig Einzelgeschäfte im Rahmen ca. 100D aufwärts tätigt auch eine fundierte Kenntnis im Bestimmen des Wertes eines bereits geschliffenen Edelsteines selber haben oder entsprechende Angestellte. Der Juwelier braucht vielmehr zusätzlich die Fähigkeit einem Rohedelstein anzusehen, was mit Schliff erreicht werden kann und wie wertvoll der Stein fertig geschliffen sein mag. Und natürlich die Kenntnis und Fähigkeit der technischen Durchführung des Schleifens.
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Jadoran
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Ungelesener Beitrag von Jadoran » 05.11.2019 15:16

@Hesindian Fuxfell: ich glaube durchaus, dass der "gehobene Händler", der immer wieder Sachen für satte Dukatenbeträge verkauft, sich mit Steinen einigermassen auskennt. Aber die sind kein Zahlungsmittel. (Vom sicher in sehr vielen Städten und Reichen existierenden Münzprivileg mal ganz abgesehen) In der Realität sind Edelsteine (m.W.n.) ja auch nicht in grösserem Umfang als Währung genutzt worden, allenfalls als Notgroschen oder Schmuggelware. Sie müssen ja auch wieder zu Geld gemacht werden...
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Ungelesener Beitrag von Gorbalad » 05.11.2019 15:16

Sinnvoller und einfacher wäre es vermutlich, dem Dukaten ein Gewicht zu verpassen, das näher am irdischen liegt, der Einfachheit halber vielleicht 2.5 statt 25g. Bei gleichem Wert würde sich da einiges vereinfachen. Oder andersrum: macht die Münzmetalle 10mal so wertvoll, und die aventurische Wirtschaft funktioniert auf einmal viel besser.

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Wizkatz
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Ungelesener Beitrag von Wizkatz » 05.11.2019 15:37

Wir haben aus Einfachheit der Dinge aktuell kein Geldgewicht und handwaven die Münzbestände soweit es geht. Aber wenn wir eine realistische Lösung bräuchten, würde ich die von Gorbalad verwenden und einfach alles leichter machen an Münzen. Ob man die Rohstoffpreise auch anpasst, ist dann die nächste Detailfrage....also die Preise von Silberbarren oder Stahl etc.

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Hesindian Fuxfell
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Ungelesener Beitrag von Hesindian Fuxfell » 05.11.2019 15:47

@Jadoran: Das lustige ist ja: Warum kann man es nicht einfach als alternatives Zahlungsmittel definieren? Und darum geht es ja hier. In der Realität gab es auch keinerlei Leute, welche aufgrund quasi-religiöser Einstellung von metallischen Münzgeld per se Abstand nehmen. Ja, die sind auch in Aventurien selten und haben oft nicht viel wirtschaftlichen Einfluss/Interesse, aber es gibt sie.
Und sobald man die Definition setzt, ist es mMn selbstverständlich, dass sich zumindest alle Händler in höherem Preisbereich ausreichend genau mit dem Wert solcher Steine auskennen oder entsprechende Kontakte/Angestellte haben.
Tatsächlich wäre die Frage des Münzregals das einzige Problem an einer solchen Setzung. Aber wenn man das Ernst nehmen will, dann müsste man wirklich anfangen bis ins kleinste auszuarbeiten, welche Münzen man woher hat, da ins Münzregal auch gehört, welche Münzen als Zahlungsmittel vor Ort zugelassen sind (in Normfall nur die Regionalen). Wer sich das gerne antun möchte: Bitte sehr. Ich nicht.

Ansonsten stimme ich Gorbalad zu, was das Münzgewicht anbelangt, aber auch dieses schließt Geoden und Druiden weiterhin aus, weswegen ich mindestens regional aber auch allgemein nicht-metallische Alternative abseits der Wechsel für eine schöne Idee halte.
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Ungelesener Beitrag von ChaoGirDja » 05.11.2019 19:16

Hesindian Fuxfell hat geschrieben:
05.11.2019 14:39
Mike_Black hat geschrieben:
05.11.2019 12:23
Bei uns wurde mal ein Rad eingeführt. Das entspricht 10 Dukaten. Das macht das Geldsäckel aber auch nur ein bisschen leichter.
Das das Geldsystem am Rohstoffwert gemessen wird, sollte sich das Gewicht in Summe nicht ändern, egal ob ich jetzt 10 1D-Münzen anstatt 1 10D-Münze habe...
Nimm halt ein Metall, das 10 mal so viel Wert ist wie Gold, mach daraus eine Münze uuuuuund... Fertig ;)

Aber ja, wie ignorieren die Münzgeweichte mehrheitlich auch und halten ebenso schlicht Fest, das die Helden größere Beträge in Edelsteinen bezahlen (und Restgeld als Münze bekommen, natürlich. Eher selten als Edelstein... dazu müsste der Wert des "Bezhalsteines" schon sehr deutlich über dem Wert der Wahre liegen).
Dazu kommt, das es eh Gefühlt in jeder Stadt ein Bank gibt, und/oder oder ein Handelskontor von Störebrant oder seinem direktem Konkurenten. Da kommt man mit Wechseln (oder auch veraltet: Schuldschein), oder gar Wachspapieren, eigentlich auch sehr gut zurande.

Wenn man das nicht will... Nun, Handelsherr und Kiepenkerl gibt einem da allerhand an die Hand, mit der man das Geld-Helden-Leben sehr "schön" erschweren kann. Oder halt auch umgedreht ;) Denn besagtes von oben findet sich hier durchaus auch wieder.
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Ungelesener Beitrag von Leta » 05.11.2019 23:22

Mike_Black hat geschrieben:
05.11.2019 12:23
Bei uns wurde mal ein Rad eingeführt. Das entspricht 10 Dukaten.
Die Teile heißen offiziell Kusliker Räder und sind meines Wissens 20D wert.

Vasall
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Ungelesener Beitrag von Vasall » 06.11.2019 06:12

Das ist der Horasdor, der wiegt allerdings auch 20 Unzen.

Geld ist in Aventurien nur ein Tauschmittel unter vielen. Ein sehr praktisches zwar, aber eben doch auch nur ein Tauschmittel. Daher ist es durchaus üblich Schätze in Form von Schmuck, Edelsteinen und Edelmetallbarren anzuhäufen und zu transportieren, oder bei Bauern in Form von Vieh. "Steinmünzen" und Quasistandardisierte Barren gibt es z.B. auch bei den Zwergen als übliches Zahlungsmittel (vgl. Angroschs Kinder) und im Meisterschirm werden bei den Edelmetallen für Münzen auch Mindorium oder Marboblei genannt, die in Unzen gehandelt werden und gerade Helden haben ja oft zugriff auf "besondere Schätze" :ijw:

In ganz entlegenen Gegenden erhält man für eine Kiste mit Heiltränken, Schnapps, Waffen, Eisendraht oder auch nur Glasperlen ohnehin viel mehr als für eine Kiste Goldmünzen, ganz zu schweigen von ner Gruppe Rinder die den nächsten Winter sichern.

Auf Abenteuerfahrt haben wir jedenfalls häufiger mal irgendein Viehzeugs dabei oder einen Karren/Packpferd mit Tauschzeug und Münzensack.

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