Ausgestaltung horasische Kriegsflotte (Thorwal-Horas Konflikt 1022-1026BF)

Hier finden allgemeine DSA-Themen ihren Platz, zu denen es kein explizites Unterforum gibt.
Narktor
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Ungelesener Beitrag von Narktor » 14.08.2019 23:57

Meine Heldengruppe soll dabei sein, wie das Horasiat Thorwal von See aus angreift.
Aus welchen Schiffstypen dürfte sich die horasische Flotte zusammensetzen, gibt es dazu vielleicht sogar offizielle Details (habe nur die Beschreibung in "unter dem Westwind")? Welche Größe dürfte die Flotte haben (habe bisher noch nie was mit dem Horasreich gespielt, tu mich daher schwer einzuschätzen, welches Aufgebot die da so bringen können).

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chizuranjida
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Ungelesener Beitrag von chizuranjida » 15.08.2019 02:41

Das wurde im Boten beschrieben. Es gab auch, glaube ich, irgendein Abenteuer-Szenario dazu in den entsprechenden Boten, aber nicht sehr ausführlich.
Die Flottille, die da in Thorwal in den Hafen einlief, war nicht groß soweit ich mich erinnere. Es gab ja auch keine Seeschlacht und nichts dergleichen, sondern die Horasier haben halt die Stadt bombardiert, nachdem Tronde die Verhandlungsfrist hatte verstreichen lassen, ohne was Konstruktives zu machen. Möglicherweise hätte ein großes Schiff gereicht, aber was tatsächlich da lag müsst ich nachsehen.
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Vasall
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Ungelesener Beitrag von Vasall » 15.08.2019 10:00

Ich denke so ein kleiner Verband, der später ausreicht um an Land zu gehen braucht genug Transportkapazität für Truppen und Flexibilität für Land-Seekriegmanöver. Die Thorwaler versenkten die 'Desponia' und später im Krieg eine Schivonella.

Für die Flexibilität und Truppentransport sollten zwei Vollschiffe und Begleitschiffe reichen denke ich.

Also 2 Schivonen mit je 2 großen Kuttern, die auch gerudert werden können und die Schivonen bei Flaute bewegen und im Enterkampf flexibel unterstützen können. Zu jeder Schivone noch mindestens eine Karavelle die flankierend im Enterkampf wirken kann.
Und für den Gesamtverband als Auge und Ohr und zur Verfolgung noch eine Schivonella oder schnelle Karavelle.

So reines Bauchgefühl, da ich nicht denke, dass sie ihre Galeassen nach Norden schickten und in Reich des Horas explizit auf die Begleitschiffe der Schivone hingewiesen wird, die ja, da gerudert, für den Enterkampf in engen Fjorden und Buchten unerlässlich sind.

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Hina
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Ungelesener Beitrag von Hina » 15.08.2019 10:59

Schau mal hier: https://thorwal.hlawatsch.org/index.php ... h-Konflikt
Grosse Menge an Material!

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chizuranjida
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Ungelesener Beitrag von chizuranjida » 16.08.2019 01:37

AvBote83: Gerüchten zufolge wird in Grangor eine FLottille von 6 bis 7 Schiffen zusammengestellt.
Es gibt ein Szenario zur Gefangenenbefreiung auf der Insel Gandar, für eine Heldengruppe auf der dreimastigen Karavelle "Graf Mondino" unter Kapitän Terjoff ter Straten.

AvBote 84:
3 Schivonen, 4 Karavellen und 2 Karracken machen die Bodirmündung vor Throwal dicht, so dass kein Drachenschiff auslaufen kann. Schiffe unbeteiligter Nationen dürfen auslaufen. Oberkommando hatte Admiral Rubec von Chetoba. Flaggschiff Schivone "König Tolman".
Später kehren Schivonen "König Tolman" und "Grangor", Karracke "Fürchtenichts" und Karavelle "Terubis" nach Grangor zurück. Eine Schivone ("Methumis"), eine Karracke ("Bleibtreu") und zwei Karavellen ("Sewamund", "Shumir") bleiben im Nordmeer, wo die Horasier eine Kolonie aufbauen.

Die Thorwaler hatten versucht, die horasische Flotte mit Brandern / Flößen mit Zeugs drauf zu schädigen. Die Horasier haben die Stadt mit Hylailer Feuer bombardiert, insbesondere die Werften und Hafenanlagen. Ein schlecht gezielter Schuss traf den Tsatempel. Es sind soweit ich weiß keine Truppen in Thorwal-Stadt an Land gegangen.

Danke @Hina , das half enorm beim Finden der entsprechenden Boten.
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Ungelesener Beitrag von Vasall » 16.08.2019 07:23

Danke für die Quellen!

Da hab ich ja ziemlich genau den Geist der Autoren des Konfliktes getroffen. :lol:
2 Großsegler, mit je einer flankierend laufenden Karavelle plus einer Aufklärungskaravelle für die Expedition.
Die jeweils 2 Beiboote, in der Größenordnung Barkasse und Schaluppe, gehören eigentlich zu jedem Großsegler und die kann man getrost zusätzlich annehmen.

Eine Karacke passt natürlich für den Transport von Truppen und den zu erwartenden Nahkampf besser.

Narktor
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Ungelesener Beitrag von Narktor » 17.08.2019 14:01

Vielen lieben Dank an Alle für die tollen Hilfen! :)
So is das perfekt, falls noch einer zufällig Seiten mit Bildmaterial zu historischen Schiffstypen kennt, bitte gerne posten, ansonsten hab ich mir hier schon ein bisschen was zusammengesucht was man in einer DSA Runde einigermaßen stimmungstauglich vorzeigen kann (also keine hochmodernen Racing-Segler xD), bei Interesse kann ich die Links ebenfalls posten.

Der Geier
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Ungelesener Beitrag von Der Geier » 17.08.2019 16:03

Gehts nur um Bilder? Dann benutz ich meistens das Zeug, was man aus der Wikipedia kennt oder von Modellbauseiten.

Hier gibts zum Beispiel eine hübsche "Schivone" ... auch wenn die Experten natürlich streiten, was für ein Schiffstyp das nun genau sein soll. https://de.wikipedia.org/wiki/Adler_von_L%C3%BCbeck

Ich hab versucht, dieses Ding für meine Spieler in Minetest nachzubauen (das ist eine Art Open Source Minecraft Klon). Wenn du möchtest, kriegst du nen Zugang, dann kannst du auf meiner Konstruktion rumlaufen :P
schivone.png
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Ungelesener Beitrag von Narktor » 17.08.2019 16:06

@Der Geier
Haha, sehr geiler Minecraft Nachbau! :D
Danke für das Bild :) Im Wiki steht da beim Schiffstyp "Galeone". Ist Galeone nur ein Synonym für Schivone oder waren sich die zwei Schiffsklassen einfach sehr ähnlich?

Der Geier
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Ungelesener Beitrag von Der Geier » 17.08.2019 16:11

Bisher bin ich davon ausgegangen, daß "Schivone" halt der aventurische Name für "Galeone" ist. Karacken wurden direkt übernommen, der Rest hat auch zum Teil neue Namen gekriegt (ist aber meiner Meinung nach vergleichbar). Ich bin aber eben auch kein Experte.
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Ungelesener Beitrag von Narktor » 17.08.2019 16:26

@Der Geier
Ahh stimmt! :D
Ja da war ich einfach zu unerfahren, in beiden Welten :D
Danke! :)

Vasall
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Ungelesener Beitrag von Vasall » 17.08.2019 16:30

Die aventurischen Schivonen passen sehr gut zu den frühen Galeonen, wie der Adler von Lübeck.
Die Namensherkunft vom Bauelemente Schivon statt Galeon inklusive.

Wenn man bei der Bildersuche nach frühen Galeonen des 16. Jhd. sucht, findet man viele schöne Beispiele, z.B. aus der spanischen Armada.
Profilschnitt
Seitenansicht:
Bild

Hier noch ne Übersicht über mittelalterliche Schiffe. Der Zeitraum entspricht in etwa dem was DSA abdeckt.
https://www.naval-encyclopedia.com/medieval-ships/

EDIT: Link repariert. Danke @Der Geier !
Zuletzt geändert von Vasall am 17.08.2019 17:09, insgesamt 7-mal geändert.

Narktor
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Ungelesener Beitrag von Narktor » 17.08.2019 16:39

@Vasall
Uhh, Danke! :D
Dein letzter Link funktioniert irgendwie nicht, kannst Du den nochmal posten, evtl. einfach nur als Link, nicht eingebettet im Schriftzug?^^

Der Geier
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Ungelesener Beitrag von Der Geier » 17.08.2019 17:00

Stell mal ein http:// davor, dann müßte es gehen. So:

http://www.naval-encyclopedia.com/medieval-ships
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Ungelesener Beitrag von Narktor » 17.08.2019 18:49

Etwas Off-Topic, aber da die Schiffspezialisten hier bereits versammelt sind bietet es sich an:
Was wären denn so passende kleine und mittlere Handelsschiffe?
Ich würde den Helden gerne die Möglichkeit einräumen, Thorwal während der Blockade vor Ausbruch der Kampfhandlungen (werde die Blockade zeitlich etwas ausdehnen, am Verlauf selbst aber natürlich nichts ändern) per Schiff zu verlassen.
Auf thorwalschen Schiffen geht das ja nicht, auf anderen schon. Ein Handelsschiff nicht-thorwalscher Herkunft wäre dafür natürlich perfekt.
Das Handelsschiff sollte den Hafen idealerweise Richtung Norden verlassen (Ziel Riva, Zwischenstationen Olport usw.).

Ich weiß jetzt nicht was in thorwalschen Gewässern so üblich ist, Händler kommen ja viel rum, kann also theoretisch auch was ganz südliches sein. Es sollte halt plausibel sein, warum ein nicht-thorwalsches Handelsschiff eine so ausgedehnte Route bis hoch in den Norden fährt. Da ich nicht so genau weiß, welche Güter da so gefragt sein könnten tu ich mich eben auch mit der Herkunft des Schiffes schwer, das muss ja die gefragten Güter im Ursprungshafen auch erstmal laden ^^ Und eben auch mit der Dimensionierung, je länger die Route desto größer dürfte der Kahn sein :D

Narktor
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Ungelesener Beitrag von Narktor » 17.08.2019 18:50

sry doppelpost

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Ungelesener Beitrag von Der Geier » 17.08.2019 21:11

Ich hätte da zwei Schiffe im Angebot ...

Ein kleines Kurierschiff aus Tropenholz, 24 Schritt unbeladen an der Wasserlinie, sehr wendig, beide Masten können umgelegt werden, havenische Takelung. Bedingt hochseetauglich und mit Auslegern ausgestattet.
kurier.png
Oder ein kleines Handelsschiff, ebenfalls Zweimaster, Rahtakelung, 31 Schritt unbeladen an der Wasserlinie, mäßig wendig, aber mit der Möglichkeit, irgendein kleines Geschütz aufzustellen. Hochseetauglich, sofern weder zuviel Wind noch zu große Wellen kommen.
zweimaster.png
Du wolle kaufen?

Wenn nicht, hätte ich da noch eine Mini-Galeere.

Edit: Schiffe, die Thorwal verlassen "dürfen", werden doch vermutlich ebenfalls kontrolliert - oder zumindest wird soetwas versucht werden, oder? Also braucht du entweder was möglichst schnelles oder etwas, was in flachem Gewäcsser zurecht kommt und dadurch dann gegnerische Schiffe abhängen kann, wenn du Blockadebrecher spielen willst.

Ob es tatsächlich nach Riva fährt (Konflikt Thorwal - Riva ist der Walfang, von dem Riva zum Teil lebt) oder angeblich ein Expeditionsschiff für magische Exploration westlich der Olportsteine ist, mußt du dir dann aus den Fingern saugen, je nachdem, wem du gegenüber stehst.

Je nach Schiff bestimmt sich dann der Zweck. Postschiffe gibt es eher nicht, aber du kannst zumindest behaupten, du seist ein Kurierschiff, welches wichtige (und geheime) Depeschen dabeihat und für eine Handelscompagnie oder gar einen Bankier fährt. Für sowas brauchst du keinen großen Laderaum und die Horasier lassen dich, wenn du geentert wirst, hoffentlich in Ruhe, wenn du glaubwürdig behaupten kannst, daß ein (geheimer) Anteilseigner des Schiffes aus dem Horasreich kommt und ... verstimmt wäre, wenn du nicht weiterfahren darfst.

Als Handelsschiff bist du natürlich unterwegs, um (*in Handelsherr und Kiepenkerl blätter*) Zunderschwämme, Bier und Tierleder aus Thorwal ins Horasiat zu handeln. Du fährst nach Norden, um vor den bösen Thorwalern aus Thorwal zu flüchten und bei den guten Thorwalern aus Kennstnichtheim einzukaufen .... :D
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Ungelesener Beitrag von chizuranjida » 17.08.2019 22:42

Narktor hat geschrieben:
17.08.2019 18:49
Das Handelsschiff sollte den Hafen idealerweise Richtung Norden verlassen (Ziel Riva, Zwischenstationen Olport usw.).
Dann müsste das Schiff wahrscheinlich Riva als Heimathafen haben, denn die horasische Flotte läuft am 12. Praios vor Thorwal ein, und ab 1. Travia, "Tag der Heimkehr", ruht normalerweise in Nordaventurien die Schiffahrt.
Von Thorwal bis Riva mit Halt in Olport unterwegs, Zeit für Geschäfte und Umladen, und dann wieder zurück bis südlich von Thorwal in einen nicht-thorwalschen Heimathafen eines Kauffahrers ist ein bisschen lang. Man will ja auch einen Zeitpuffer zur Sicherheit; es kann ja mal wochenlang Schlechtwetter geben, das man in einem Hafen wie Olport aussitzen muss. Wer nicht selbst aus Riva ist wird dort vermutlich nicht überwintern wollen.

Stoerrebrandt hat in Riva sicherlich ein Kontor. Der hat ja da auch seine Magierakademie. Das Schiff wäre also im Frühling, sobald das Meer eisfrei war, mit Nordlandwaren wie Wal-Tran, Ambra, Leder, Pelzen und Elfenbausch von Riva nach Nostria oder Havena gefahren oder noch weiter südlich bis ins Horareich (falls zeitlich drin, sonst halt nur bis Havena und man hat dort evtl auch Waren von weiter südlich geladen), vermutlich ohne in Thorwal anzulanden, und ist jetzt mit unverfänglichen Waren für Riva auf der Rückreise.
Getreide wäre sinnvoll für den hohen Norden, und vielleicht auch in Olport gefragt. Horasischer Wein, vielleicht getrockneter Hopfen aus Schradok für nördliche Brauer, albernischer Wollstoff, nostrisches Papier für die Magier, ein paar teurere Kleinigkeiten wie Glaswaren, getrocknete Feigen und Rosinen aus dem Lieblichen Feld, Gewürze wie Pfeffer von noch weiter weg, eine Kiste Weihrauch und Praiosandelholz für einen Tempel (Praios in Glyndhaven zB) mit einem schönen dicken Qualitätssiegel Firma Zornbrecht aus Al'anfa :lol: ...
In Thorwal-Stadt könnte man eventuell noch Eisenwaren wie Äxte und Beile an Bord genommen haben, oder Schnapsfässer, oder Rübensirup.

MW werden in Nostria noch Koggen gebaut, und sind als Handelsschiffe noch üblich, aber ich verstehe nichts von historischen Schiffen.
Der Geier hat geschrieben:
17.08.2019 21:11
Edit: Schiffe, die Thorwal verlassen "dürfen", werden doch vermutlich ebenfalls kontrolliert - oder zumindest wird soetwas versucht werden, oder?
Das wird in dem Botenartikel nicht weiter beschrieben. Da steht nur: "In der Zwischenzeit verhinderten die Horasier das Auslaufen jeglicher Thorwaler Otta oder Knorre; wohl aber ließen sie Schiffe anderer Reiche und Staaten von dannen ziehen."
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Ungelesener Beitrag von Narktor » 18.08.2019 00:03

Hui, vielen Dank für die Infos @chizuranjida und @Der Geier ! :D
Mit dem Material kann ich mir definitiv was schönes zusammenbasteln! :))

Vasall
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Ungelesener Beitrag von Vasall » 18.08.2019 00:12

Wie Chiz sagt,
Koggen sind super. Die kannst du im Norden immer einbauen.
Sie sind zuverlässig und können im Zweifel viel Truppen tragen um im Nahkampf die Seeschlacht zu entscheiden.

Ein Zug Koggen aus Riva, Nostria oder Havena passt super zu Deinem Vorhaben.

Ich habe da noch einen NSC - Drogmir Thyrmlin ist Nostrischer Krieger und Patriziersohn und phexgeweihter Kauffahrer, der über drei Koggen verfügt. Der hat gewiss die richtigen Argumente um die Helden durch den Sperrgürtel aus Thorwall zu kriegen.

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Ungelesener Beitrag von Narktor » 18.08.2019 00:22

@Vasall
Cool, ist das einer aus deinem eigenen Repertoire oder ein "offizieller" NSC? :D
So oder so klingt er auf jeden Fall super, den werd ich definitiv einbauen! :D

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chizuranjida
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Ungelesener Beitrag von chizuranjida » 18.08.2019 16:39

Nachträglich ist mir auch noch Salz als mögliche Fracht eingefallen. Gerade in Thorwal, Prem und Olport dürfte es großen Bedarf geben, für Salzheringe und sowas. Aber auch in Riva und bei den ganzen Rinderzüchtern am Svellt (Pökelfleisch).
Eingekauft haben könnte man das von horasischen Salinen, oder von den Salztorf-Siedereien im Seenland (Albernia/Nostria), oder in Havena könnte zwergisches Steinsalz angeboten werden, das den Großen Fluss runter verschifft wurde.

Apropos Zwerge: Hochwertige Eisenwaren aus den Bingen in Eisenwald und Kosch, in Havena umgeschlagen, könnten auch an Bord sein. Speer- und Pfeilspitzen oder auch Bärenfallen für svellttaler Jäger; Hobel, Sägen und Bohrer für Trondes neue Werft; Schwerter, Äxte und Dolche für jeden der kauft; Flensmesser für rivaner Walfänger ...
thorwalsche Hafenbeamtin: "Wasn das? Das ist doch nicht etwa für ..."
Held: "Das sind original maraskanische Glefen. Tolle Stangenwaffen. Sehr gut gegen orkische Reiterkrieger."
orkischer Hafenarbeiter: "Moment mal, bei Swafnir!"
:ijw:
Vasall hat geschrieben:
18.08.2019 00:12
Ich habe da noch einen NSC - Drogmir Thyrmlin ist Nostrischer Krieger und Patriziersohn und phexgeweihter Kauffahrer, der über drei Koggen verfügt.
Ein nostrisches Schiff könnte aus Steineiche gebaut sein. Das wäre dann feuerfest. Ziemlich interessant bei einem Konflikt, in dem eine Seite Hylailer Feuer hat. Normalerweise würde man eine Handelskogge wohl nicht so teuer daraus bauen, aber einem exzentrischen nostrischen Patrizier-Erben wäre es vielleicht zuzutrauen.

Das könnte den Horasiern sogar bekannt sein. Kaufleute kommen ja 'rum, gerade von Nostria aus wird man sicherlich jedes Jahr zur Warenschau nach Grangor fahren. Und dermaßen viele Handelshäuser gibt es auch nicht. Und Schiffe sind ja auch nicht von der Stange, sondern individuell gebaut, die sehen nicht alle gleich aus.
horasische Matrosin: "Seht mal da drüben, Käpt'n, ich schwör' bei Efferd, das ist die "Hallerû". Ich hab' sie in Grangor gesehen. Mit den hohen Heckaufbauten, grün gestrichen, und der Hexe auf dem Besen als Galionsfigur. Schaut nur durch Euer Rohr, ich schwör's. Geschnitztes Eichenlaub über der Kapitänskajüte ... Die ist ganz aus Steineiche, wisst Ihr?"
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Ungelesener Beitrag von Narktor » 21.08.2019 10:06

@chizuranjida
Danke für die vielen inspirierenden Infos! :D
Ein steinreicher Nostrier wäre super, hab zwei Andergaster in der Gruppe, das wird klasse Roleplay xD
Muss mir noch ein paar Gründe überlegen, warum er die überhaupt an Bord nehmen wollen sollte, der eine Andergaster ist nämlich sogar Ritter und trägt sein Wappen natürlich stolz auf seinem Schild vor sich her *hust* ^^

Wie ist denn das Verhältnis zwischen Andergastern und Nostriern so im Detail zu dem Zeitpunkt? Dass die sich nicht mögen ist mir ja durchaus bekannt, nur falls die sich zwischen 1020 und 1030B.F. gerade pauschal alle automatisch an die Gurgel gehen lass ichs dann doch lieber sein :D Also wär da noch was zu machen oder sind da von Anfang an Hopfen und Malz verloren? ^^

Narktor
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Ungelesener Beitrag von Narktor » 21.08.2019 12:25

Und noch eine Detailfrage:
Für den Fall, dass meine Gruppe nicht auf leisen Sohlen durch die Blockade will sondern unbedingt mit dem Kopf durch die Wand muss (ich rechne ja eher nicht damit aber man will ja nicht völlig unvorbereitet sein^^):
Mit welcher Bewaffnung dürften Schiffe und Truppen so ausgestattet sein?
Das Hyailer Feuer ist eh klar, ich nehm mal an das würde mit auf Deck aufgebauten Katapulten verschossen werden oder?
Kanonen dürften aber glaub ich gerade beim Horasreich auf jeden Fall auch drin sein oder?
Aventurien ist ja technologisch so irgendwo im Bereich Spätmittelalter bis Renaissance wenn ich mich recht entsinne.

Dem Flaggschiff hätte ich also definitiv Kanonen und Katapulte verpasst, die Mannschafft könnte dann noch mit Bogen- und Armbrust in den Fernkampf gehen. Wären Gewehre/Musketen auch drin?
Die anderen Schiffe würde ich einfach mit ähnlicher, wenn auch abgespeckter Ausrüstung versehen.
Die ganz kleinen, also die Kutter/Beiboote haben natürlich nur die "bewaffnung am Mann", evtl. noch Enterhaken.

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Ungelesener Beitrag von Gorbalad » 21.08.2019 12:50

In Aventurien gibt es offiziell keine Feuerwaffen, stattdessen Torsionsgeschütze (also Katapulte mit Seilbündeln).
Davon haben die Horasier aber in der Tat reichlich.
Armbrüste/Automatische Liste - alles, was mit "Arba" oder "Bale" anfängt.
Geschütz/Automatische Liste - da sind es wohl hauptsächlich Rotzen diverser Größen, aber bestimmt auch weitere.

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Ungelesener Beitrag von Denderajida_von_Tuzak » 21.08.2019 14:14

Würde bei den Schivonen sowas setzen wie 10 leichte Rotzen (5 je Seite), 2 schwere schwenkbare Rotzen in der Vordertrutz (so dass sie nach vorne und jeweils einer Seite schießen), 6 Hornissen (3 je Seite), 2 mittelschwere Aale nach hinten.

Böcke (Katalpulte) kommen mit der Takelage in Konflikt, sind für Segelschiffe ungeeignet.

Dazu auf den größeren Schiffen Bordmagier (vorzugsweise Bethana, z.T. aber auch aus Methumis oder Antimagie Kuslik) und Geweihte.

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Ungelesener Beitrag von Narktor » 21.08.2019 14:58

@Denderajida_von_Tuzak und @Gorbalad
Herzlichen Dank, damit bin ich immerhin schonmal dem größten Fettnäpfchen entgangen und hab einiges an Material! :D

Vasall
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Ungelesener Beitrag von Vasall » 21.08.2019 16:53

chizuranjida hat geschrieben:
18.08.2019 16:39
Ein nostrisches Schiff könnte aus Steineiche gebaut sein. Das wäre dann feuerfest. Ziemlich interessant bei einem Konflikt, in dem eine Seite Hylailer Feuer hat. Normalerweise würde man eine Handelskogge wohl nicht so teuer daraus bauen, aber einem exzentrischen nostrischen Patrizier-Erben wäre es vielleicht zuzutrauen.
Herrliche Idee, danke! Das kommt auf Thyrmlins Agenda :ijw:

@Narktor
Tatsächlich ist Drogomir Thyrmlin ein NSC von mir, der sich grad zum SC mausert. Hier hab ich Mal ein paar Sätze zu ihm getippt; wenn ich mehr Zeit hab kann ich auch ein paar Werte raussuchen.
Er hat drei nostrische Koggen ( davon vielleicht eine aus Steineiche :lol: ) und ist regelmäßig im Phexkontor in Riva anzutreffen. Er unterhält sehr gute Kontakte zu den Schwertern Rivas und den Rastburgern, mit denen er den Transport des Rivaer Salzes, Meteoreisens und Kabeljaus nach Süden organisiert.

@Schiffsbewaffnung
Falls es zu Gefechten mit horasichen Schiffen kommt ist die wichtige Info bei der Bewaffnung der Schivonen und Karacken die Anzahl und Panzerung der Truppen an Bord. Seegefechte in Aventurien sind Sturmangriffe auf schwimmende Holzburgen. Hier etwas Bildinspiration. Nur selten wird dabei ein Schiff wirklich versenkt.

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chizuranjida
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Ausgestaltung horasische Kriegsflotte (Thorwal-Horas Konflikt 1022-1026BF)

Ungelesener Beitrag von chizuranjida » 21.08.2019 23:43

Angaben aus Efferds Wogen:

Die Karracke Fürchtenichts hat 2 schwere Rotzen (1 pro Breitseite auf der Trutz), 4 leichte Aale (2 pro Breitseite auf der Trutz), 2 leichte Aale voraus, 2 leichte Aale achteraus, 12 Hornissen

Eine beispielhafte Schivone hat 2 leichte Rotzen voraus und 5 Hornissen pro Breitseite.

Aventurische Schiffsgeschütze sind meines Wissens normalerweise nicht schwenkbar. Schwenkbare sind eine ziemlich neue Erfindung aus Al'Anfa und woanders noch nicht bekannt. Quelle ist wahrscheinlich der Botenartikel über diese Seeschlacht bei den Zyklopeninseln, die Al'Anfa trotzdem verloren hat; das war lange nach der Bombardierung Thorwals.

Bei manchen Schiffen in Efferds Wogen steht bei einzelnen Geschützen allerdings "beweglich". Bei den weitaus meisten aber nicht; die müssen dann also wohl unbeweglich sein. Beweglich bedeutet wahrscheinlich dann auf Rädern, Walzen oder Schienen verschiebbar, aber genau schlage ich das jetzt nicht nach.

Thorwal wurde von den Schiffen aus mit Hylailer Feuer bombardiert; es muss also bei irgendeinem Schiff irgendwas an Bord gewesen sein, womit das geht.
Edit: Im Botenartikel ist von Rotzen-Bombardement die Rede.
Irgendwie sollen sie es mit ihren Rotzengeschossen sogar geschafft haben, Flöße zu versenken.

Es gibt übrigens auch Flammenwerfer in Aventurien, Drachenzunge genannt. 25 Schritt Reichweite, verschießt einen Strahl Hylailer Feuer, aber sehr unüblich weil gefährlich an Bord und teuer (200 Dukaten pro Schuss). Aber an sich könnte ein kleineres Beiboot sowas haben, wenn du eine Seeschlacht mit Hylailer Feuer willst und die Heldenkogge, die da durchbricht. :)

Nachträglich fällt mir ein, dass Tronde nicht unbedingt wissen musste, dass die Horasier Hylailer Feuer an Bord hatten. Er hätte es sich zwar denken können sollen, weil er mW selber einige Zeit im Lieblichen Feld gewesen war (ich meine sogar als Söldner oder sowas), aber direkt an irgendwas sehen konnte er das nicht. Da er dem Botenartikel zufolge keinerlei Vorbereitungen für sowas getroffen hat (Dächer mit Lehm bewerfen, Sandeimer bereitstellen oder so), kann man annehmen, dass er nichts dergleichen geahnt hat. Und/oder er lag die meiste Zeit besoffen unterm Tisch. :ijw:
Die Horasier hätten also im Zweifel gewusst, dass ein Schiff aus Steineiche wichtig war, Tronde aber nicht unbedingt. :thorwaler:

Was Nostergast angeht, auch das mag ich gerade nicht genau recherchieren, aber das war alles noch vor bzw während der großen Umgestaltung der Gegend zwecks Spielhilfe, also mit der klassischen Feindschaft. Allerdings hatte Thorwal irgendwann die nostrische Grafschaft Kendrar erobert (vielleicht guckst du da in der Wiki), so dass man als Nostrier vielleicht sagen könnte: Wenn die Drecks-Andergassen den Drecks-Thorwalern auch mal eins draufgeben kann man sie vorübergehend ertragen.
Kaufleute sehen das sowieso oft etwas entspannter. Der Holzhandel mit Steineichenholz aus Andergast, das ins nostrische Salza geflößt werden muss um international verkauft zu werden, läuft ja meistens trotz allem.
"Im Übrigen bin ich der Meinung, dass Al'Anfa wieder eins drauf kriegen wird."
- Alrik der Ältere

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B.O.B.
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Ausgestaltung horasische Kriegsflotte (Thorwal-Horas Konflikt 1022-1026BF)

Ungelesener Beitrag von B.O.B. » 22.08.2019 00:38

chizuranjida hat geschrieben:
21.08.2019 23:43
Angaben aus Efferds Wogen:
[...]
Eine beispielhafte Schivone hat 2 leichte Rotzen voraus und 5 Hornissen pro Breitseite.
So beispielhaft ist das aber nicht, wenn du aus den 3 angegebenen Beispielen das eine leichtbewaffnete Handelschiff rauspickst, von dem im Text noch extra erwähnt wird, daß die Bewaffnung für gefährlichere Gegenden aufgestockt wird.

Um das mal zu relativieren... Die anderen beiden beschriebenen Schivonen sind eine fast 30% kleinere bornländische Schivone, die trotzdem mit je 2 Aalen vorraus und achteraus sowie 3 Rotzen pro Seite und 6 Hornissen bewaffnet ist, und ein echtes Kriegschiff, mit 2x 12 Rotzen an den Seiten, Rotzen/Aalen vorraus und achteraus und 12 Hornissen und dabei nur ein paar Meter länger bei sonst gleichen Maßen.

Die Horasiaser haben Thorwal wohl eher nicht mit Frachtschiffen belagert, also würde ich da von Einigem mehr an Bewaffnung ausgehen. :ijw:

Gerade das ist ja der (im Vergleich zu den Schiffen anderer Völker geradezu absurde) Vorteil der Schivonen und Schivonellas: Stückpforten (in DSA: "Rotzenpforten") ermöglichen die Schaffung ganzer Batteriedecks näher an der Wasserlinie und somit stabiler. Hier wurde verrückterweise für das Horasreich eine technische Entwicklung eingeführt, die in der irdischen Realität alle älteren Schiffstypen verdrängt und die Abkehr vom Enterkampf zu Gunsten "moderner" Linieschiffe begonnen hat. :rolleyes:


Aber ja, die Autoren haben da in der Beschreibung nicht unbedingt zu Ende gedacht. Mit einem Geschütz, das nur minimalen Spielraum nach Oben hat, gezielt entfernte Gebäude in einer großteils ebenerdig gebauten und von einem Wall umgebenen Stadt beschießen, klingt schon nach Kunststück :)

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