DSA4 Reisen auf Maraskan

Hier finden allgemeine DSA-Themen ihren Platz, zu denen es kein explizites Unterforum gibt.
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Xarfai-Kartoffel
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Reisen auf Maraskan

Ungelesener Beitrag von Xarfai-Kartoffel » 13.08.2019 17:45

Ja, ja, ich weiß. Ein leidiges Thema. Regeltechnisch will ich das hier auch gar nicht ausrollen.
Mir geht es hier um den Fluff. Solche Dinge wie das Inventar, Proviant, etc.
Ich fange mal vorne an:

Für meine Runde plane ich gerade eine Reise durch das Binnenland von Maraskan.
Von einem Hafen an der Westküste über die Maraskankette nach Boran. Wir nehemen dabei bewusst nicht die
große Straße nach Tuzak. Während unserem Spiel ist Maraskan noch fest in der Hand von Haffax (1026 BF).
Im Inneren herrscht auch immer noch der große Mikro-Krieg zwischen des asfalothschen Verseuchung und dem Heerbann.
So viel zu unserer Situation.

Meine erste Frage dreht sich um die Versorgung unserer Reisegruppe:
Ich weiß, dass es so etwas wie Yaga-Nüsse gibt, die einige Zeit satt halten, aber irgendwann macht sich auch da wieder der Hunger breit.
Also wie funktioniert Verpflegung auf Maraskan? Speziell auch mit Wasser. Maraskanischer Dschungel ist eines der anspruchvollsten, wenn nicht das anspruchvollst Reisegebiet in Aventurien.So große Mengen an Wasser abzukochen, als dass man seine ganze Gruppe ein bis zwei Tage bis zur nächsten Quelle versorgen könnte, ist schwierig. Oder gibt es da noch andere Lösungen?

Die zweite Frage bezieht sich auf das Gepäck:
Das fängt schon an mit Rucksäcken: ein Lederrucksack? Fehlanzeige! Leder schimmelt dir auf dem Rücken weg. Wie transportiere ich das also überhaupt? Und dann natürlich das übliche: Utensilien, Werkzeuge, Aurüstung...
Was brauche ich da überhaupt? Gibt es vielleicht schon irgendwo eine Auflistung für sowas? So etwas wie eine Packliste.
Wenn nicht, habt ihr schon ein paar Denkanstöße für mich, was alles mit muss?

Und die letzte Frage ist schließlich die wichtigste:
Wie mache ich so etwas spannend? Klar, es gibt Ereignisse, die ich bereits geplant und habe und einbauen werde, aber wie erzähle ich die eigentliche Reise, damit nicht so etwas passiert:

"Ihr lauft durch den Dschungel. Es ist anstrengend [...] Oh, auf einmal seht ihr ein Zufallsereignis...Schön, ihr habt die Situation gelöst. Ihr lauft wieder durch den Dschungel. Es ist anstrengend [...] Oh, auf einmal . . . "

Ihr versteht glaube ich was ich meine.

Puh, das ist es jetzt aber ne Menge geworden, was ich da wissen will. Ich würde mich aber riesig über hilfreiche Antworten freuen.

Liebe Grüße
eure Kartoffel :lol:

Edit: Nicht von Boran zur Westküste, sondern von der Westküste nach Boran.
Zuletzt geändert von Xarfai-Kartoffel am 15.08.2019 18:39, insgesamt 1-mal geändert.

Leta
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Reisen auf Maraskan

Ungelesener Beitrag von Leta » 13.08.2019 23:08

Nur kurz ein paar Dinge:
Xarfai-Kartoffel hat geschrieben:
13.08.2019 17:45
So große Mengen an Wasser abzukochen, als dass man seine ganze Gruppe ein bis zwei Tage bis zur nächsten Quelle versorgen könnte, ist schwierig.
Wenn man keine magischen Methoden hat, muss man auch nicht das ganze Wasser auf einmal abkochen. Es reicht die Portion bis zur nächsten Rast oder wann man wieder Feuer macht.
Die Beschaffung von Wasser würde ich nicht als große Herausforderung sehen, eher das Wissen um die Gefährlichkeit von ungekochtem Wasser.
Xarfai-Kartoffel hat geschrieben:
13.08.2019 17:45
Das fängt schon an mit Rucksäcken: ein Lederrucksack? Fehlanzeige! Leder schimmelt dir auf dem Rücken weg.
Der Lederrucksack hält vielleicht nicht bis in alle Ewigkeit. Aber ne Woche oder so müsste er sicher durchhalten.
Xarfai-Kartoffel hat geschrieben:
13.08.2019 17:45
Wie mache ich so etwas spannend?
Wir spielen in solchen Situationen immer mit Erschöpfung (und Überanstrengung). Muss man aber mögen.

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chizuranjida
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Reisen auf Maraskan

Ungelesener Beitrag von chizuranjida » 13.08.2019 23:15

Querfeldein im Asfaloth-vs-Heerbann-Gebiet sollte nach meinem Dafürhalten sicher tödlich sein. Mit ziemlich großer Wahrscheinlichkeit mutiert man vorher noch ein bisschen.

Zu normalen Zeiten hangelte man sich auf Wegen und Trampelpfaden von Dorf zu Dorf, soweit ich weiß, womit die Versorgung und das sichere Nachtlager nicht so problematisch waren.

Der einfachste Ausweg bei der Ausrüstung ist "Ihr habt bei örtlichen Handwerkern spezielle, mit besonderen Harzen imprägnierte Rucksäcke, Schuhe und Brotdosen gekauft", so wie ja auch der Hartholzharnisch zum einen nicht schimmelt und zum anderen die örtlichen Käfer abschreckt.

Im südaventurischen Dschungel könnte man fürs Trinkwasser bestimmte Lianen durchhauen und deren Saft trinken. Auf Maraskan wüsste ich aber nichts von sowas, da wird man wohl abkochen müssen. Deswegen wird da ja viel Tee getrunken. Abvenenum, Speisesegen und sowas geht natürlich noch, oder vielleicht kann man auf Vorrat ein Abvenenum-Elixier brauen, von dem dann ein desinfizierender Tropfen reicht.
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Zuljin
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Ungelesener Beitrag von Zuljin » 14.08.2019 20:34

Nicht ganz abwegig erscheint mir auch die Idee, auf den täglichen Gewitterwolkenbruch zu vertrauen und dann mit geeignet großen Blättern oder einer Plane den Regen aufzufangen. Das sollte wohl auch noch etwas sicherer sein als aus einer Quelle zu trinken.

Chizuranjida hat aber wohl vor allem mit ihrem ersten Punkt recht, quer durch die Maraskankette erscheint auch ohne Heerbann oder Skrechu recht ambitioniert zu sein.

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Na'rat
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Ungelesener Beitrag von Na'rat » 14.08.2019 21:16

Ich würde es mit der Tödlichkeit nicht übertreiben, sondern mich mal einlesen was es denn irdisch so an Überlebenstaktiken gab/gibt. Spontan fällt mir ein, The Lost City of Z oder auch ein entsprechende Überlebenshandbücher.

Ist es dann immer noch nicht krass genug, kann man dämonischen Kram reinbringen.
Xarfai-Kartoffel hat geschrieben:
13.08.2019 17:45
Wie mache ich so etwas spannend? Klar, es gibt Ereignisse, die ich bereits geplant und habe und einbauen werde, aber wie erzähle ich die eigentliche Reise, damit nicht so etwas passiert:
Die Schwierigkeit von jedem Reiseabenteuer und völlig unabhängig davon, wo und wie gereist wird. Wirklich elegante Methoden, das zu umgehen, sind mir nicht bekannt.

Grakhvaloth
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Ungelesener Beitrag von Grakhvaloth » 14.08.2019 21:30

Problematisch ist auch, dass man schlecht abstufen kann als Meister. Beim Feilschen bekommen die Helden ihren Kauf eben teurer, wenn sie Versagen. Aber bei der Überquerung Maraskans ist man wohl leider tot, wenn einige Proben scheitern. :/

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chizuranjida
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Ungelesener Beitrag von chizuranjida » 14.08.2019 22:53

Na'rat hat geschrieben:
14.08.2019 21:16
Ich würde es mit der Tödlichkeit nicht übertreiben, sondern mich mal einlesen was es denn irdisch so an Überlebenstaktiken gab/gibt.
Das würde ich für den südaventurischen Dschungel so machen. Eine Gegend, wo das Überleben anspruchsvoll ist, aber mit Erfahrung und Fachwissen kann man ganz gut zurechtkommen. Auf Maraskan kommen noch eine Menge beißende, einen von innen heraus auffressende, Zeugs zerfressende und giftige kleine Krabbelviecher dazu, außerdem Giftpflanzen, und Fantasy-Zeugs wie das Jagdgras.
Das ist also auf "noch deutlich schwieriger und gefährlicher als die sprichwörtliche Grüne Hölle des Südens" angelegt.

Es gibt auch keine einheimischen Wildniskundigen wie die Mohastämme, von denen man Fachwissen beziehen könnte. Die maraskanischen Bauern sind selbst auch immer wieder überrascht, was es in ihrem Dschungel noch so alles gibt, was ihnen das Leben schwer macht, selbst wenn sie möglichst im Dorf bleiben.

Hinzu kommt jetzt noch das asfalothische Mutieren, das auch direkt tödliche Spontan-Veränderungen ohne Vorwarnung beinhalten kann, wenn man in entsprechenden Gebieten ist, soweit ich weiß. (Nach dem Motto: "Du hast jetzt Kiemen statt Lungen.")
Obendrauf kommt der Heerbann der Friedlichen Schwestern, der zwar gut für die Insel ist indem er eine Menge von dem dämonischen Kram wegmacht, was einem als menschlichem Reisenden aber nicht so direkt hilft, weil die Krabbelviecher des Heerbanns um eine Heldengruppe keinen Bogen machen, sondern diese als Wegzehrung nutzen werden.

Alles zusammen sollte eigentlich nicht überlebbar sein, außer der Plot will es halt. Meine Meinung.
Zuljin hat geschrieben:
14.08.2019 20:34
Nicht ganz abwegig erscheint mir auch die Idee, auf den täglichen Gewitterwolkenbruch zu vertrauen und dann mit geeignet großen Blättern oder einer Plane den Regen aufzufangen.
Plane, okay, falls man es schafft die sauber zu halten. Elfenbausch könnte gehen, der ist vermutlich so glatt und selbstreinigend. Blätter - auf keinen Fall. Wer weiß was da an Wurmeiern, winzigen blattlausgroßen Viechern und sonstwas drauf sitzt. Außerdem kann gerade auf Maraskan das Blatt selber auch schon ein übles Gift absondern. Und dann muss man natürlich noch auf einer Lichtung stehen, so dass man das Wasser direkt vom Himmel auffängt, und nicht das, was durch drei Baumkronen mit inkontinenten Vögeln durchgetropft ist.

Da kann man, denke ich, schon ein paar Warnhinweise geben, ohne die Helden gleich umzubringen. Erster Versuch mit nicht ganz blattfrei aufgefangenem Wasser: den Helden, der davon trinkt, beißt eine Ameise in die Zunge. Zweiter Versuch: Wasser schmeckt nach Blattwanzen, Schimmel oder pflanzlichen Bitterstoffen. Dritter Versuch: Durchfall.
Aber irgendwann sollte klar werden, dass man mit nicht abgekochtem Wasser, das nicht direkt vom Himmel in die Wasserflasche fällt, sowas riskiert wie ein paar winzige unsichtbare Eier aufzunehmen, aus denen im Magen eine Riesenamöbe heranwachsen will. Als Beispiel.
Und das sind jetzt die normalen Probleme, ohne Dämonisches und ohne den Heerbann.
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Der Geier
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Reisen auf Maraskan

Ungelesener Beitrag von Der Geier » 14.08.2019 23:19

Irgendwie stelle ich mir euer Vorhaben ziemlich schwierig vor. Habt ihr denn jemanden in der Truppe mit entsprechend Kenntnissen, der euch da rüberführen kann? Im Wald, im Dschungel, im Gebirge ist es ja nicht damit getan, mal grob nach Westen zu laufen und irgendwann kommt man dann halt am Wasser an? Immerhin gibts sogar ne eigene Geländekunde für Maraskan, Wege des Entdeckers (ab Seite 24) meint, daß eine Tagesetappe querfeldein im Gebirge 2 Meilen weit führt. Von Boran aus zur Westküste sinds zwischen 120 bis 130 Meilen, davon etwa die Hälfte(?) Gebirge, Rest Dschungel. Nehmen wir mal 60 Meilen Gebirge, das wären also 30 Tage Marsch - wenn man wirklich jeden Tag vorwärtskommt, plus 60 Meilen Dschungel, für die WdE 5 Meilen pro Tag vorschlägt, also nochmal knapp zwei Wochen. In der Maraskankette liegt irgendwo mittendrin nah an oder direkt auf eurer Route der Amran Anji, dort gibts eine Enduriummine. Die ist mit gewisser Wahrscheinlichkeit gut bewacht und ihr werdet das Ding wohl weiträumig umgehen wollen - sofern ihr überhaupt davon wißt und nicht einfach irgendwo aus der Dschungel purzelt, direkt in die Speere der aktuellen Besitzer. Und so weiter - ich würde es mit der Tödlichkeit nicht untertreiben, eventuelle Survivalhandbücher stehen euch ja vermutlich nicht zur Verfügung. Aber ihr werdet schon euren Grund haben, so einen Wahnsinn zu versuchen, oder?

In WdE werden Nahrungs- und Wasserbeschaffung sowie Fortbewegung besprochen, wo man ein Lager aufschlagen sollte. Vielleicht besorgt ihr euch ein Boot, so daß ihr zumindest nicht alles laufen müßt?

Versorgung: Wasser abkochen wurde ja schon genannt, wenn man denn welches hat. Wasserbeschaffung scheint auch nicht ganz trivial zu sein, sofern man sich in der Gegend nicht auskennt "Tier X trinkt das, also kann ichs auch trinken" scheint auf Maraskan nicht ganz zu funktionieren. Wenn alles feucht ist, könnte aber auch Wasser abkochen mangels Feuerholz ein Problem werden. Gleiches für Nahrungsbeschaffung: Wer sich nicht auskennt und auf Verdacht die "Beeren, die wie die aus dem heimischen Wald bekannten aussehen" zu sich nimmt, scheint ein heftiger Durchfall noch das harmloseste zu sein, was einem da passieren kann. Kurz, ohne maraskankundigen Führer wirds nicht gehen.

Gepäck: Naja, Leder schimmelt jetzt nicht innerhalb einer Woche weg. Aber wenn ihr wirklich wie oben "berechnet" sechs Wochen unterwegs seid, dann stellt euch drauf ein, daß unterwegs eine ganze Menge kaputt gehen wird und sorgt dafür, daß ihr das Zeug unterwegs reparieren oder improvisieren könnt. Auch hier gibts im WdE wieder Listen, ab Seite 64. Stellt euch einfach drauf ein, daß ihr sehr viel Zeit auf die Pflege, Reparatur und Ersatz der Ausrüstung verwenden müßt, oder eben den nutzlosen Inhalt des Rucksacks zurücklassen. Bücher kann man halt nicht essen.

Wie mans spannend macht, kommt auf deine Mitspieler an. Wen hast du denn da dabei? Ansonsten kannst du einfach den atemlosen Überlebenskampf aller gegen alle beschreiben, der mal für, mal gegen euch spielt. Die Affen, die euch am Tag X das Leben schwer gemacht haben, werden an Tag X+1 von einem felinen Raubtier angegriffen und ihr dürft voller Genugtuung beobachten, wie sich dieses über den toten Affen hermacht. An Tag X+2 wiederum fällt eben jenes Raubtier einer der größeren Würgeschlangen zum Opfer, die wiederum an Tag X+3 tot neben einem Ameisenhaufen liegt. Inhdem du zeigst, was anderen, einheimischen Kreaturen passiert, wenn sie auch nur eine Sekunde unaufmerksam sind, kannst du die Tödlichkeit betonen, ohne gleich über die Helden herzufallen.

Ansonsten würde ich die Herausforderungen aneinander knüpfen und einander bedingen lassen. Ihr habt Orientierung verwürfelt? Gut, dann müßt ihr jetzt wohl die Stelle mit den merkwürdigen Bäumen umgehen, einen Weg hindurch traut ihr euch nicht zu. Dann müßt ihr aber wohl entweder durch den Sumpf waten oder ein Boot bauen.
http://www.heldenbund.de - DSA-Spielerbörse, Heldenverwaltung, Gruppenforen etc.

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Reisen auf Maraskan

Ungelesener Beitrag von Xarfai-Kartoffel » 15.08.2019 15:44

Das waren schonmal sehr gute Tipps, vielen Dank :cookie:
Wir haben einen marakankundigen Führer dabei und die gesamte Reisegruppe sind etwa 10 Leute (inkl. 4 Helden).
Dieser Führer wird dann auch Einheimische anheuern und später dann einen Eukolizaner.
In der Gruppe sind ein Rondra-Geweihter, eine Aves Geweihte, ein bornischer Krieger und ein Fähnrich zur See.
Dass das Ziel sehr...öhm...ambitioniert ist :lol: weiß ich.
Die Nahrungskette auf Maraskan so darzustellen ist eine super Idee.

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Ungelesener Beitrag von Na'rat » 15.08.2019 18:18

Grakhvaloth hat geschrieben:
14.08.2019 21:30
Auf Maraskan kommen noch eine Menge beißende, einen von innen heraus auffressende, Zeugs zerfressende und giftige kleine Krabbelviecher dazu, außerdem Giftpflanzen, und Fantasy-Zeugs wie das Jagdgras.
Und trotzdem lebten und leben da Menschen. So fies kann es also nicht sein.

Dämonischer Overkill, ist dann wieder eine Geschmacksfrage.
Xarfai-Kartoffel hat geschrieben:
15.08.2019 15:44
Wir haben einen marakankundigen Führer dabei und die gesamte Reisegruppe sind etwa 10 Leute (inkl. 4 Helden).
Was wollen die SCs denn überhaupt in der Gegend und wollen die Spieler so ein Reiseabenteuer?

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Ungelesener Beitrag von Grakhvaloth » 15.08.2019 18:27

Hey, ich hab das gar nicht geschrieben! :lol:

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Ungelesener Beitrag von Xarfai-Kartoffel » 15.08.2019 18:38

Xarfai-Kartoffel hat geschrieben:
15.08.2019 15:44
Wir haben einen marakankundigen Führer dabei und die gesamte Reisegruppe sind etwa 10 Leute (inkl. 4 Helden).
Was wollen die SCs denn überhaupt in der Gegend und wollen die Spieler so ein Reiseabenteuer?[/quote]

Es wurde sich maraskanischer Dschungel gewünscht, als ich fragte, was die Spieler mal bespielen wollen. IT habe ich also den Plot von Lilienthron genommen, das Ende gestrichen, weil es mir nicht gefallen hat und um eine Maraskanreise ergänzt.
Mir fällt gerade auf, dass ich oben etwas vertauscht hab: Es geht nicht von Boran an die Westküste, sondern von einem Hafen der Westküste nach Boran. Ich weiß nicht, woran ich da gerade gedacht hab, als ich das geschrieben hab :rolleyes:
Jedenfalls müssen sie durch den Dschungel Kontakt mir Rebellengruppen aufnehmen, die dann später bei Lilienthron eine Rolle spielen.

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Reisen auf Maraskan

Ungelesener Beitrag von chizuranjida » 16.08.2019 01:04

Na'rat hat geschrieben:
15.08.2019 18:18
Auf Maraskan kommen noch eine Menge beißende, einen von innen heraus auffressende, Zeugs zerfressende und giftige kleine Krabbelviecher dazu, außerdem Giftpflanzen, und Fantasy-Zeugs wie das Jagdgras.

Und trotzdem lebten und leben da Menschen. So fies kann es also nicht sein.
Die meisten Dörfer liegen schon eher in den schon länger von Menschen bewohnten Gebieten in der Nähe der Küsten, und nicht völlig abgeschieden mitten im unerforschten Urwald, denke ich.
Es macht einen Unterschied, ob man in seinem Dorf wohnt, vielleicht einen Tag Fußmarsch auf Trampelpfad vom nächsten Dorf weg, und seine ererbten Felder und Gärten in Ordnung hält, oder ob man sich durch weglose, unerforschte Wildnis haut. Ins Dorf kommt ab und zu mal ein Käfer, auf den man sehr gut verzichten könnte. Die Wildnisreisenden schlagen bei dem Käfer zuhause auf.

Edit: Es war nicht meine Idee, dass maraskanischer Dschungel noch deutlich schlimmer sein müsste als südaventurischer. Ich fände es auch sinnvoller, zu sagen, dass es nicht derart schlimm sein kann, weil es da Bauerndörfer gibt. Aber so ist die Setzung: der maraskanische Dschungel ist noch übler als die südaventurische Grüne Hölle. Und dann kommt eben noch das Dämonische drauf.

Was man beim Start der Expedition machen könnte, wenn sie noch in bewohntem Gebiet sind: Begegnungen mit Einheimischen, die einige Gefahren verdeultichen.

Auf dem Dschungelpfad zwischen zwei entlegenen Dörfern kommen zwei Bruderschwestern entgegen, verschwitzt, aber guter Dinge. Als die Helden kommen, sitzen sie gerade auf dem Boden und wechseln ihre Sandalen. Die alten werfen sie weg. Sie warnen die Helden, dass der Weg von hier an ein bisschen schwierig ist, mit irgendwas Ätzendem Amöbenhaften oder auslaufendem Baumsaft oder so. Sie hatten je vier Paar Strohsandalen mit und sind mit dreien durch. Die weggeworfenen sehen wirklich hinüber aus.

In einem Dorf hat jedes Haus einen gefüllten Badezuber mit einer Ablage für Stohhalme. Vor Monaten ist der Heerbann durchs Dorf gekommen. Die Überlebenden haben, da alles zweimal geschieht, Vorkehrungen getroffen: Sie wollen, wenn die Krabbelviecher kommen, in den vollen Zubern untertauchen und durch die Strohhalme atmen.

In einem anderen Dorf findet gerade eine Beerdigung statt. Ein Skelett wird durchs Dorf getragen, mit den üblichen Aufforderungen, man solle sich das ansehen und bestätigen, dass Alrech wirklich nicht mehr da ist. Bauer Alrechs gemästetes Selemferkel war entlaufen, er hinterher in den Dschungel - das ist alles was sie von ihm gefunden haben. "Preiset die Schönheit! Der Glückliche - bis zu seiner Wiedergeburt werden diese Schwierigkeiten sicherlich vorbei sein."
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Reisen auf Maraskan

Ungelesener Beitrag von Xarfai-Kartoffel » 25.08.2019 21:09

Hey Leute,
Nochmal danke für die ganzen Antworten. Da kann ich wirklich was draus machen.
Eine Frage ist mir aber noch gekommen:
Ich habe kürzlich etwas von einer Sturmfront um Maraskan gelesen, weiß aber nicht mehr wo.
Gibt es dazu Quellen? Und wo ist dieser Sturm zu verorten? Ist er permanent? Möglicherweise sogar dämonischen Ursprungs?
Viele Grüße
Die Kartoffel

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