Halrechs Kartenwerk - Fragen in die Runde

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Halrech
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Halrechs Kartenwerk - Fragen in die Runde

Ungelesener Beitrag von Halrech » 15.05.2019 22:35

Ich habe den Titel mal etwas allgemeiner gehalten, falls mir im Laufe der Zeit noch weitere Fragen einfallen.

Also, anhand der aus Regionalkarten zusammengesetzten Aventurien-Karte (Aventurienkarte aus Regionalplänen 1.2) bastel ich gerade mit GIMP (politische) Karten für möglichst viele Zeitabschnitte. Die neueren sogar bis auf Baronie-Ebene runter.

Aktuell stellt sich mir die Frage, wer alles auf einer politischen Karte erwähnt werden darf. Natürlich Staaten, auch nichtmenschliche (Orkreich ab 1003 BF); Kulturgebiete (Elfen- und Nivesenlande, Stammesgebiete der Ferkinas, Trollzacker, Achaz, Waldmenschen, Gjalsker, etc.) eher nicht, da es ja um politische Blöcke geht und da die Siedlungsgebiete sich ja auch mit Staaten überschneiden. Wie seht ihr es bei folgenden Fällen:

1) Thorwaler vor Trondes Reform 1023 BF (auf der Karte von 1985 liebevoll als "Thorwal-Piraten" bezeichnet.)
2) Khôm-Tulamiden vor Ausrufung des Kalifats
3) Svelltscher Städtebund
4) Warunkei nach dem Kontrollverlust des Nekromantenrats (1032 BF)
(Vielleicht fallen euch ja noch weitere Beispiele ein.)

Nach welchen Kriterien sollte ein Herrschaftsgebiet, dass kein Staat ist, eingezeichnet werden?

Konkret hat sich die Frage anhand der ersten Karte für das Jahr 66 BF ergeben. Neben dem Mittelreich gibt es noch Aranien, Nostria und Andergast als Staaten. Die Thorwaler habe ich dann auch eingezeichnet, ohne Hauptstadt, da kein Staat. Eigentlich müsste ich die Khôm-Tulamiden dann euch einzeichnen, doch warum dann nicht gleich auf Ferkinas, Gjalsker etc.? Weil sie keine Städte haben? Haben die Beni Novad etc auch nicht. Weil sie nicht geeint sind? Sind Beni Ankhra etc und die Thorwaler auch nicht. Weil sie nicht zivilisiert sind? Was ist dafür maßgeben? Handel mit den tatsächlichen Staaten zu treiben? Machen Ferkinas bestimmt auch. Andersrum könnte ich die Thorwaler auch weglassen, aber dann müsste ich das auf allen Karten vor 1023 BF auch machen und die Thorwaler sind auf solchen Karten schon irgendwie relevant.

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Halrechs Kartenwerk - Fragen in die Runde

Ungelesener Beitrag von Eadee » 16.05.2019 08:35

Erstmal vielen Dank dass du dir die Mühe machst!

Ich hatte das Glück dass es bereits eine politische Karte zur Halszeit gab (1000 BF) als ich sie brauchte, aber da wird meine Runde ja nicht ewig stecken.
Halrech hat geschrieben:
15.05.2019 22:35
1) Thorwaler vor Trondes Reform 1023 BF (auf der Karte von 1985 liebevoll als "Thorwal-Piraten" bezeichnet.)
Ich sehe nicht dass Thorwal in irgendeiner Weise dem Mittelreich oder sonst wem untergeordnet ist. Mir sind keine Zahlungen von Zehnt, Kaisertaler oder sonstwas bekannt die die "Thorwaler Piraten" geleistet hätten. -> Thorwal: eigene Grenzen.
Halrech hat geschrieben:
15.05.2019 22:35
2) Khôm-Tulamiden vor Ausrufung des Kalifats
Da bin ich leider nicht so fit, aber nachdem in der Khom ohnehin viele Stämme nomadisch leben würde ich schlicht keine zu detailierten Karten anlegen, das ändert sich ja eh nach Jahreszeit.
Halrech hat geschrieben:
15.05.2019 22:35
3) Svelltscher Städtebund
Der svelltsche Städtebund ist de facto ein überraschend gut funktionierendes Bündnis, ich würde diesen auf jeden fall einzeichnen.
Halrech hat geschrieben:
15.05.2019 22:35
4) Warunkei nach dem Kontrollverlust des Nekromantenrats (1032 BF)
Öööh... sorry, bin Metaplottechnisch bei der G7 ausgestiegen, ich weiß nicht mal was dieser Nekromantenrat sein soll.
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Ungelesener Beitrag von Halrech » 16.05.2019 08:55

Vielen Dank für deine Antwort.

Worin unterscheiden sich denn die Thorwaler von den Khôm-Tulamiden, dass sie ein eigenes Gebiet auf der Karte bekommen, und die anderen nicht?

[Es geht mir bei den Thorwalern nicht darum, ob sie vom MR abhängig sind, sondern, ob sie "staatlich" genug sind, um überhaupt auf der Karte eingetragen zu werden.]

Falls du weitere Karten brauchst, ich hatte da noch ein paar erstellt gehabt:
994 BF
1008 BF
1015 BF

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Ungelesener Beitrag von Eadee » 16.05.2019 09:55

Die Thorwaler sind stabil was ihr Territorium angeht. Es ändert sich nicht alle 2-3 Wochen. Klar, im Sommer sind viele Ottas draußen, aber deren Familien leben trotzdem im Heimathafen weiter.

Die einzelnen nomadischen Tulamidenstämme wechseln so oft ihren Standort, dass es mehrere Karten Pro Jahr bräuchte um zu definieren welcher Stamm sich wo aufhält. Diese Aufteilung gibt erstens die Datenlage nicht her und zweitens wäre es viel zu Aufwendig sich das für all diese Stämme aus den Fingern zu ziehen.
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Ungelesener Beitrag von Halrech » 16.05.2019 10:04

Ich wollte die Khôm-Tulamiden aber als Gesamtheit ansehen und nicht nach Stämmen aufgeteilt (wie die Thorwaler als Gesamtheit und nicht nach Ottas aufgeteilt). Es geht um die Frage, gibt es auf der Karte einen Farbklecks "Länder der Khôm-Tulamiden", genau wie einen "Länder der Thorwaler-Piraten"? Wenn man da eine Unterscheidung macht, warum. Stabil ist das Territorium der Khôm-Tulamiden ja, die Khôm^^. Aber das ist das Territorium der Gjaslkerländer, Ork, Trollzacker auch.

Mir ist gerade ein Vergleich eingefallen: Auf Karten des Römischen Reichs werden die Siedlungsgebiete der Germanen, Nord-Germanen und Araber auch selten als solche eingezeichnet, obwohl sie auch recht stabil waren. ...wobei die (wie auch die Khôm-Tulamiden) im Gegensatz zu den Thorwalern auch keine Städte hatten.

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Ungelesener Beitrag von Eadee » 16.05.2019 10:17

Halrech hat geschrieben:
16.05.2019 10:04
Ich wollte die Khôm-Tulamiden aber als Gesamtheit ansehen und nicht nach Stämmen aufgeteilt (wie die Thorwaler als Gesamtheit und nicht nach Ottas aufgeteilt).
Ah, okay, das hab ich falsch verstanden. Ja, die kann man einzeichnen, wobei ich nicht weiß inwiefern/ob die sich von den restlichen Tulamidenlanden unterschieden haben vor dem Kalifat.

Aber wenn du Elfenterritorium einzeichnest und Orkterritorium sollten auch die Tulamidenstämme und Thorwaler ihr Territorium eingezeichnet bekommen.
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Ungelesener Beitrag von Halrech » 16.05.2019 10:58

Mh, ich glaube, wir reden immer noch etwas aneinander vorbei^^

Elfen, Orks, Trollzacker, Gjalsker etc möchte ich eben nicht einzeichnen, da es eine politische Karte und keine ethnologische sein soll. Daher eher die Frage, ob Thorwaler und Khôm-Tulamiden überhaupt was auf der Karte zu suchen haben? Also an welchen (Tatbestands-)Merkmalen zieht man die Grenze?

Bei den Thorwalern könnte man mit (1) klarem Territorium, (2) eigenen Städten (=gewisser Grad der Zivilisation) und (3) einer obersten Führungsperson (=politische Einheit) argumentieren.
Bei den Khôm-Tulamiden (Territorium die Khôm (1)) gab es auch schon vor Rastullahs Erscheinen den Kalifen-Titel (3), der in Krisenzeiten gewählt wurde (vgl moderne Elfenkönige).

Das Territorium würde ich nicht als ausschlaggebend ansehen, da es ja auch für o.g. Stammeskulturen gilt.

Da fällt mir ein, wie sieht es mit den Bergkönigreichen vor der Lex Zwergia aus? Die müssten doch auch eigens eingezeichnet werden, oder?

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Ungelesener Beitrag von Eadee » 16.05.2019 13:04

Achso.


Na dann würde ich danach gehen ob sie gemeinsame rechtliche Institutionenen haben oder ob jeder sein eigenes Süppchen kocht.

D.h. Thorwal ab dem Zeitpunkt ab dem es einen Hetmann der Hetleute gibt. Den Svelltschen Städtebund auch ab dem Moment wo er vertraglich institutionalisiert ist.
Das Orkland ab dem Moment wo es einen Aikar Brazoragh gibt, die Hochelfen bis zum Fall von Tie'Shianna (Verschwinden des Hochkönigs).
Etc...
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Ungelesener Beitrag von Krak » 16.05.2019 19:35

Es gibt zu den Bergkönigreichen auch noch die Bergfreiheiten, was die oberirdisch gelegenen Gebiete der Bergkönigreiche darstellt-also Staaten im Staate- und die etwas eigenartige Konstellation der Grafschaften, in denen es durchaus vorkommem kann, dass der Graf Menschen und Zwergen Gefolgschaft und Treue geschworen hat.

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Ungelesener Beitrag von bluedragon7 » 16.05.2019 22:26

Alles was kein halbwegs geordnetes Staatswesen hat wird nur schraffiert? Dann kann man auch Überlappungen machen
AT + 17
buntgrauer Phase3-Spieler

Nachricht der Moderation

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Ungelesener Beitrag von Vasall » 17.05.2019 05:45

Wobei Multivassalität und geringer Territorialisierungsgrad der Lehen ja im gesamten Mittelreich normal sind.

Das wird auf politischen Karten dann auch besser stark vereinfacht dargestellt, obwohl Graf A umfangreiche Lehen "in" der Grafschaft B halten und weiterverleihen kann, ist das aus den Karten nicht ersichtlich. Das wäre ja dann ein ähnlicher Fall, wobei ich in den großen, bekannten Fällen auch Schraffuren noch für übersichtlich genug halte.

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Ungelesener Beitrag von Halrech » 17.05.2019 10:59

bluedragon7 hat geschrieben:
16.05.2019 22:26
Alles was kein halbwegs geordnetes Staatswesen hat wird nur schraffiert? Dann kann man auch Überlappungen machen
Schraffierungen wollte ich eigentlich für Anspruchsgebiete und überlappende Territorien nehmen. Ich könnte für "Fast-Staaten" auch eine um 90° gedrehte Schraffierung nehmen. Allerdings fürchte ich dann, dass es zu unübersichtlich wird (schräglinksschraffiert = Anspruchsgebiet, schrägrechtsschraffiert = nichtstaatliches Herrschaftsgebiet)

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Ungelesener Beitrag von Xoltax » 17.05.2019 11:09

und einfach karo Muster zu nehmen?

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Ungelesener Beitrag von Eadee » 17.05.2019 11:35

Fast-Staatliche Gebiete mit gepunkteter Linie ohne Füllung?
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Ungelesener Beitrag von Halrech » 17.05.2019 12:09

Mh, muss ich mal gucken, ob ich das hinbekomme ^^ (genau wie das drehen der Schraffierung) Irgend eine Füllung muss ich schon machen, ob schraffiert, kariert, gepunktet oder mit kleinen Greifen ist dann nicht so wichtig.

Vielen Dank aber schonmal für die vielen Antworten.

Wie seht ihr das mit den Bergkönigreichen vor der Lex Zwergia? Eigentlich müssten sie doch separat eingezeichnet werden, da sie vorher nicht in die mittelreichische Struktur eingebunden waren. Andererseits waren sie vor der Lex Zwergia doch auch nicht durch das MR anerkannt, oder? ...obwohl das kein Argument sein kann. Schließlich erkennen Nostria und Andergast sich auch nicht gegenseitig an.

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Ungelesener Beitrag von Krak » 22.05.2019 20:10

752 v. BF gab es einen Friedensvertrag, der den Zwergen alle Bergrechte und viele Landrechte beließ.
Zu einer Zeit also, in der es wenig Siedlungen in diesen Gebieten gab.
Mehr oder Genaueres steht nicht in AK 18.

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