DSA4 Wer nutzt eigentlich alles Lernzeitregeln

Hier finden allgemeine DSA-Themen ihren Platz, zu denen es kein explizites Unterforum gibt.

Wer nutzt eigentlich Lernzeitregeln

Ja, die sind voll super und realistisch
5
9%
Nein, zu aufwendig, nervig oder wer braucht das
30
56%
Jein, wir haben Hausregeln zur Lernzeit, aber benutzen nicht die nach WdS.
19
35%
 
Insgesamt abgegebene Stimmen: 54

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BenjaminK
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Wer nutzt eigentlich alles Lernzeitregeln

Ungelesener Beitrag von BenjaminK » 07.05.2019 10:10

Nachricht der Moderation

Habe das Thema von hier Heldenentwicklung im Schneckentempo abgetrennt und noch eine Umfrage angehängt
Assaltaro hat geschrieben:
07.05.2019 09:53
Darunter fällt halt auch das mit den Lernzeitregeln, ich hab da auch online Gruppe gesehen, wo nur der SL die Lernzeitregeln gut fand und die Spieler jammerten, weil sie kaum zum steigern kommen
Ich versteh nicht, wie man da wirklich viel drunter leiden kann. Ich meine, so ein SC kann ganz schön viel Zeit verplempern. Alleine eine Reise von Perricum nach Greifenfurt sind irgendwas um die 20 Tage, vielleicht 30. Pro Tag 2 ZE nebenher üben sind also 40-60 ZE noch bevor sich irgendwas angebahnt hat. Dann Abenteuer spielen, zurück zum Auftraggeber, da sind 80-120 ZE möglich. Bei einem Abenteuer mit 200-300 AP ist also beinahe alles an AP versteigert, wobei das verbesserte Verhältnis für SE und SF noch nicht einmal berücksichtigt ist.
Die Lernzeitregeln bremsen doch eigentlich erst dann, wenn man angesparte AP-Beträge auf einmal in Talentwerte umsetzen möchte. "Morgen sollen wir mit einem Schiff fahren, sagt der Auftraggeber!" - "okay, wartet mal, ich hab noch 500-600 AP brach liegen, ich aktiviere und steiger mal Boote Fahren, Zimmermann(Schiffbau), Holzbearbeitung und Talentspezialisierung Navigation für meine ebenfalls aktivierte und gesteigerte Sternkunde. Jeweils 10er Werte reichen ja? vielleicht auch 12er..." und genau da setzt doch auch ohne Lernzeitregeln irgendwie sofort der GMV aus.
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Heldenentwicklung im Schneckentempo

Ungelesener Beitrag von Assaltaro » 07.05.2019 10:18

Ich muss sagen ich hab noch nie damit gespielt und weiß nicht wie sehr es wirklich bremst. Aber meine Gruppe hat sie sich durchgelesen und wir hatten einfach auf dieses mehr an Rumgerechne keine Lust.
Wir sind da alle etwas "faul" geben die AP in die Heldensoftware ein und glicken beim jeweiligen Talent auf steigern...fertig.

Aber ich denke aus der Frage mit oder ohne Lernzeitregeln kann man schon fast ne eigenen Diskussion starten.
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Wer nutzt eigentlich alles Lernzeitregeln

Ungelesener Beitrag von Witchblade » 07.05.2019 10:22

Persönlich finde ich die knappe Ausgabe von AP - Inhaltlich in so fern interessanter, weil man mehr Überlegt beim ausgeben.
Also ich bin jemand der nach 5 Sitzungen 200-250 AP kriegt und ich bin damit voll zu frieden.

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Wer nutzt eigentlich alles Lernzeitregeln

Ungelesener Beitrag von Leta » 07.05.2019 10:39

Wir spielen mit den Lernregeln.

Sie funktionieren bei uns, wenn die Helden genügend Zeit haben zwischen oder innerhalb der Abenteuer. Bei offiziellen Kampagnen (in unserem Fall Königsmacher) ist die Zeit aber nicht ausreichend.

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BenjaminK
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Wer nutzt eigentlich alles Lernzeitregeln

Ungelesener Beitrag von BenjaminK » 07.05.2019 10:44

Was stimme ich denn jetzt ab? :D

Im Grunde beachte ich sie, weil sie weitestgehend überflüssig bzw. nicht-regelnd sind, aber eigentlich auch nicht, weil ich die Rechnerei bei jeder Steigerung gar nicht haben will...
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Wer nutzt eigentlich alles Lernzeitregeln

Ungelesener Beitrag von Assaltaro » 07.05.2019 10:50

Hm ok ich füge noch die Option hinzu, dass man gehausregelte Lernzeit benutzt aber nicht die nach Buch.
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Wer nutzt eigentlich alles Lernzeitregeln

Ungelesener Beitrag von Nightcrawler » 07.05.2019 10:57

Wir benutzen Lernregeln, aber gehausregelte (die weniger Zeit benötigen) - danke für das Nachreichen dieser Option -, und wir halten auch nicht jede gelernte Stunde akribisch nach. Es sollte halt wahrscheinlich zeitlich hinkommen, und zur Not fragt man mal kurz in die Runde, ob die anderen auch meinen, dass die benötigte Zeit in den Zeitrahmen (Reise z.B.) passt.
Es sind Lehrmeister für die meisten (nicht alle) SF nötig, und für die meisten (nicht alle) Talente und Zauber höher als 15 (dann aber für jeden Punkt). Werte darunter können nach Anwendung (also quasi Selbststudium) gesteigert werden, wobei das die normale Spalte ist, wie auch Lehrmeister nicht verbilligen. Sehr gute Lehrmeister können allerdings die benötigte Zeit noch mal verringern.
Ausnahme sind hohe Waffentalente, ab 20 kann sozusagen der eigene Stil erarbeitet werden, das ist dann eine Spalte teurer, aber benötigt keinen Lehrmeister.
DAS *Avatar* ist ein Enduriumschwert. *g*

Unsere 7G ab AoE 1533,42 h (gekürztes SiZ & Siebenstreich) - beendet!

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Fiieri
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Wer nutzt eigentlich alles Lernzeitregeln

Ungelesener Beitrag von Fiieri » 07.05.2019 11:02

Assaltaro hat geschrieben:
07.05.2019 10:18
Ich muss sagen ich hab noch nie damit gespielt und weiß nicht wie sehr es wirklich bremst. Aber meine Gruppe hat sie sich durchgelesen und wir hatten einfach auf dieses mehr an Rumgerechne keine Lust.
Wir sind da alle etwas "faul" geben die AP in die Heldensoftware ein und glicken beim jeweiligen Talent auf steigern...fertig.

So lief und läuft es in meinen Gruppen auch, mit der "Hausregel", dass es ansatzweise nachvollziehbar bleibt.
Keiner wollte ein "Zwischen zwei Sitzungen von Zero to Hero", aber es bleibt jedem meiner Spieler komplett selbst überlassen, wie er das interpretiert.

Einer spielt sogar ganz regulär mit den Zeit-Regeln, aber aus eigener Entscheidung heraus :lol:

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Wer nutzt eigentlich alles Lernzeitregeln

Ungelesener Beitrag von Eadee » 07.05.2019 11:10

Unsere Lernzeitregeln:

TaW/ZfW/RkW/LkW darf maximal um 2 pro Spielabend gesteigert werden.
Ab einem Wert von 10 darf maximal um 1 pro Spielabend gesteigert werden.
Ab einem Wert von 15 darf nur mit Lehrmeister, SE oder explizite SL-Genehmigung gesteigert werden (eine Begabung erhöht diese Grenze auf 17).
Man darf nur eine SF pro Spielabend lernen.

Selbststudium bedeutet eine Steigerung nach der normalen Spalte ohne Verschiebung nach rechts.

An Spielabenden an denen besonders viel Ingame-Zeit verstreicht können die Steigerungen pro Spielabend vom Spielleiter aufgeweicht werden.
"Reasoning will never make a Man correct an ill Opinion, which by Reasoning he never acquired"
Jonathan Swift

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Wer nutzt eigentlich alles Lernzeitregeln

Ungelesener Beitrag von hexe » 07.05.2019 11:14

Unsere Lernzeitregeln:

Mach einfach, aber hab kein schlechtes Gewissen.

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Wer nutzt eigentlich alles Lernzeitregeln

Ungelesener Beitrag von Desiderius Findeisen » 07.05.2019 11:25

Wir haben nicht wirklich Haus-"Regeln":
Es gibt immer irgendwie "Leerzeiten" und keiner unserer Spieler zieht mal eben irgendwas 10 Punkte hoch weil er gerade die Punkte hat sondern bemüht sich Anstiege "gefühlt plausibel" zu halten (bis 3 TaW-Punkte auf einen Schlag).
Sollte aber auffallen, das man bei der Generierung eigentlich etwas vergessen hat, kann man mit Absprache auch mal nachträglich ein Talent auf den passenden Wert setzen (mit den laufenden AP).
Beispiel: Im Hintergrund wurde meinem Stutzer eine musikalische Ausbildung unterstellt und da seine Mutter ihn in die feine Gesellschaft eingeführt hatte, wäre das auch plausibel gewesen. Also durfte ich mit meinen AP Musizieren mal eben aus dem Stand auf 7 hochziehen.
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Wer nutzt eigentlich alles Lernzeitregeln

Ungelesener Beitrag von BenjaminK » 07.05.2019 11:48

Ich glaube, Lernzeitregeln by Book sind einfach zu viel Rechnerei für zu wenig Auswirkung. Salopp gesagt: Wenn ich ins Portemonnaie schaue, sehe einen 50€ Schein, einen 20€ Schein und im Geldfach klimpert es, muss ich doch nicht bis auf den letzten Cent nachrechnen, ob ich genug Geld für ein Busticket für 3€ dabei habe. Jede "Regel", die dazu dient, dieses Zusammenrechnen zu beschreiben, ist überflüssig.

Ähnlich empfinde ich die Lernzeitregeln. Konsequent angewendet bedeutet es, dass auch konsequent viele ZE nicht brach liegen gelassen werden. Jeder Tag beinhaltet 1-2 ZE, die genutzt werden können - neben dem Abenteuer. 4 ZE marschieren, 4 ZE schlafen, 2 ZE unterstützende Dinge (Essen, trinken, Zelt aufbauen, Rucksack in der Herberge auspacken usw.), bleiben noch 2 ZE übrig.

Die Steigerung eines B-Talents im Gesellenniveau sind ca. 20 AP. Diese dafür notwendigen 20 ZE bekomme ich doch aber nebenbei organisiert. 10 Tage irgendwo hin reisen oder auf eine Sternkonstellation warten und schon sind 20 ZE verfügbar. Wenn es nicht viel Schlaf gibt (also nur 3 ZE Schlaf statt 4 ZE) sind sogar 30 ZE 'mal eben so' frei. Damit kann man also auch eine Steigerung des B-Talents auf Altgesellenniveau machen. Die Reise vor dem Abenteuer von Perricum nach Greifenfurt nimmt 20-30 Tage in Anspruch, und nach dem Abenteuer zurück nochmal das gleiche. Egal, was im Abenteuer passiert ist, sind es schonmal 100 ZE nebenbei, 150 mit ein bisschen weniger Schlaf. Das entspricht der Steigerung von einem Hauptwaffentalent von 20 auf 21.

Sobald dann noch mal explizite Zeit zur Weiterbildung dazu kommt, ist es völlig aus mit Steuerung durch Lernzeitregeln. Diese 10 Tage, in der auf die besagte Sternkonstellation gewartet wird, können ja auch mit insgesamt 6 ZE jeden Tag zur Weiterbildung genutzt werden. Dann sind mal eben so 60 ZE, 70 mit weniger Schlaf, frei. Das Winterquartier in einer Großstadt stellt über 400-800 ZE zur Verfügung, je nachdem ob es 3 oder 4 Monate sind, viel oder wenig Schlaf, 6 oder 7 Tage üben etc.

Zwischen der 3. Schlacht an der Trollpforte und dem JdF liegen ca. 10.ooo freie ZE.

Die Frage ist, ob man also mehr als 1600 AP pro ingame-Jahr bekommt. Selbst wenn der Frühling, Sommer und der Herbst jeweils mit einem Abenteuer komplett bespielt werden und nur nebenher gesteigert werden kann, außer dann im Winterquartier, dann muss jedes einzelne Abenteuer auch mehr als 600 AP bringen, damit man irgendwann an die Grenze stößt.

Die einzige Situation, in der wirklich eine Lernzeitregel als Regel greift und Einschränkungen bringt, sind kurzfristige Steigerungsbedarfe. Niemand kann Fahrzeuge lenken, das Abenteuer beginnt, und "morgen" soll ein Wagenrennen stattfinden. Kann man an diesem Abend noch schnell Fahrzeuge lenken aktivieren und auf konkurrenzfähige 12 steigern? Nein, kann man nicht. Dafür reicht es aber auch, wenn man ein bisschen GMV einschaltet und einmal die Lernzeitregeln gelesen hat und akzeptiert, dass Steigern eine Zeit in Anspruch nimmt.
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Wer nutzt eigentlich alles Lernzeitregeln

Ungelesener Beitrag von LordShadowGizar » 07.05.2019 12:26

Dem Wahnwitz zum Gruße!

Meine Philosophie zu Lernzeit ist 'relativ' ähnlich zu der von der hexe: Gebt AP nach Lust und Laune aus, bis ihr ein schlechtes gewissen bekommt (wobei es eigentlich kein Grund für schlechte Gewissen gibt!!!).

Die originalen Lernezeitregeln sind absoluter Bockmist, weil sie von dem Extrem 'From-Zero-to-Hero' steigern zum 'Während-ich-50AP-ausgebe-habe-ich-100-weitere-erspielt' Extrem wechselt...
Das Zeiteinheit-zu-.AP verhältnis ist ein absoluter Witz... und besonders ärgerlich ist es dann, wenn man spieler hat die sich AP X Monate lang aufgespart haben und dann auf etwas Kostspieliges stoßen was sie erlernen wollen (z.B. 200 - 400 AP Sonderfertigeitren) um dann Lernzeiten von Monaten noch oben drauf in kauf nehmen zu müssen. Zudem lässt sich auch nicht mal nebne her wirklich gut Zeit zum Lernen aus den rippen schneiden! 2 Wochen Wanderschaft mit 30 Meilen pro Tag bei 8 STD Laufzeit und dann nocht die Kapazitäten haben um 2 bis 4 Stunden des Konzentrierten Lernens aufzubringen? ernsthaft? Zudem es jede menge scheiß gibt das sich für (zumeist wandernde Helden) nicht wirklich lernen lassen. Handwerk ohne Werkstatt, Heilkunde Wunden ohne Verletzte, Wissenstalente benötigen Zugang zur Fachliteratur oder die Anwesenheit eines entsptrechenden Studienobjektes (was bei Magiekunder besonders witzig wird)... usw usf...
Effektiv sorgen die Lernzeitregeln nur für eines, nähmlich das AP so bleiben wie man sie erhalten hat 'möglichst-unausgegeben'.

Wenn man das zu wilde Steigern einen Riegel vorschieben will, dann kann man auch die Dinge ähnlich ansetzen wie es z.b. @Eadee vorgeschlagen hat.
Ich würde es da so wie bei Shadowrun 4A machen:
"Entweder man steigert am ende eines Abenteuers / einer längeren Scene eine (nichtabgeleitete-) Eigenschaft um 1 Punkt, oder erlernt eine komplett 'neue' Sache, oder man darf beliebig viele bekannte Sachen um 1 Punkt steigern."
... oder man verteilt an die Spieler halt nicht so viele AP... was aber zu solchen Thematiken wie dem 'Ursprungs-Thema' führen, aus dem dieses Thema ja ausgekoppelt wurde! xD

So long and thanks for all the Fish.

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Diese Welt mit ihren Regeln ist wie Wachs in meinen Händen! Und mein Wahnwitz wird sie formen...

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Ungelesener Beitrag von Leta » 07.05.2019 13:58

LordShadowGizar hat geschrieben:
07.05.2019 12:26
2 Wochen Wanderschaft mit 30 Meilen pro Tag bei 8 STD Laufzeit und dann nocht die Kapazitäten haben um 2 bis 4 Stunden des Konzentrierten Lernens aufzubringen? ernsthaft?
Meines Wissens sagen die Regeln das du 4ZE pro Tag etwas produktiv tun kannst. Nach dem 8h Wanderung ist also extra KEINE Zeit noch konzentriert etwas zulernen.
Und ja beim Lernen braucht man laut Regeln auch Lernmaterialien.

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BenjaminK
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Wer nutzt eigentlich alles Lernzeitregeln

Ungelesener Beitrag von BenjaminK » 07.05.2019 14:37

Leta hat geschrieben:
07.05.2019 13:58
Meines Wissens sagen die Regeln das du 4ZE pro Tag etwas produktiv tun kannst. Nach dem 8h Wanderung ist also extra KEINE Zeit noch konzentriert etwas zulernen.
Eigentlich beschränkt sie doch das Steigern auf max. 4 ZE pro Tag, nicht aber den Tag selbst. Da an anderer Stelle z.B. von 12-Stunden-Arbeitstagen ausgegangen wird, kann man also sehr wohl mehr als 4 ZE pro Tag machen, aber nur 4 davon mit konzentriertem Lernen.
LordShadowGizar hat geschrieben:
07.05.2019 12:26
2 Wochen Wanderschaft mit 30 Meilen pro Tag bei 8 STD Laufzeit und dann nocht die Kapazitäten haben um 2 bis 4 Stunden des Konzentrierten Lernens aufzubringen? ernsthaft?
Ja! Diese Frage, wie viele ZE zur Verfügung stehen beantwortet man entweder regelseitig oder gar nicht. Eine Lern-Simulation und ingame-perspektivische Darstellungen helfen nicht weiter. Zudem ist Steigern nicht (nur) Lernen. Insbesondere die teuren, körperlichen Talente sind weniger mit Lernen verbunden und dafür mehr mit Machen. 8h durchs Gebirge klettern, aber für Klettern-Steigern muss man erstmal konzentriert herumsitzen....
Und genau aus solcher Unschärfe heraus entsteht dann überhaupt erst der Knackpunkt bei Lernzeitregeln. Wenn es innerwelt-logisch nicht passt, nach 8h Wanderschaft noch etwas zu lernen, dann passt es weder mit noch ohne die Lernzeitregeln rein.

Und, wie schon angedeutet, ist eine Beschäftigung ja nicht monoton. Wer sagt denn, dass der Held die vollen 8h (8h x 6 Meilen/h = 48 Meilen, also war irgendwo etwas nicht ganz so stramm...) marschiert ist, Blick gerade aus, kein Wort mit dem Nachbarn gewechselt hat etc.? Wer verbietet denn dem Entdecker, dass er bei einer Rast sein Vokabelheft herausgenommen hat? Wer verbietet denn dem Wanderer, dass er nebenbei gesungen hat und mit dem Nachbarn zusammen ein neues Lied eingesungen hat? Wer verbietet denn, dass man sich mit der Mitreisenden unterhalten hat, etwas über ihre Kultur erfahren hat, vielleicht auch den ein oder anderen Korb beim Flirten bekommen hat und so immer besser betören kann? Der aventurische Heldenalltag ist genau so durchmischt, wie der unsere. Eine Regel, die die Tätigkeiten dann einteilt um eine mögliche, verfügbare Zeit für Steigerungen auszugeben, kann das nicht so fein darstellen, also sollte der Regelanwender auch die Regel nicht in dieser Feinheit anwenden. 12 ZE pro Tag, 3 ZE Schlaf (ausreichend laut WdE), 4 ZE Fußweg für 30 Meilen, bleiben noch 5 ZE übrig für "irgendwas/irgendwann". Davon dürfen max. 4 für Steigern benutzt werden, Regel Ende. Ob das dabei passiert, ob jetzt vor dem Frühstück nochmal 30 Minuten Liegestütze für Athletik gemacht werden, etc. egal. 1-2 ZE sollten - im Sinne der Lernzeitregel! - auch unterwegs täglich noch verfügbar sein, womit dann wiederum die Lernzeitregeln buchhalterisch gar nicht angewendet werden müssen.

Übrigens besagt auch die Lernzeitregel, dass gar nicht sklavisch jede ZE nachgehalten werden soll, sondern nur zur Plausibilität bzw. zur Frage "wie lange brauche ich für..." herangezogen werden soll.
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Ungelesener Beitrag von Andwari » 07.05.2019 14:39

Die RAW-Lernzeitregeln sind u.a. auch deshalb Mist, weil sie Alrik Normalaventurier weiter benachteiligen, sobald die ZE ein limitierender Faktor werden:
- alle "normalen" Dinge wie Talente, Eigenschaften usw. brauchen (1 ZE je AP)
- Zauber gehen doppelt so schnell (1 ZE je 2 AP)
- SF gehen richtig fix (1 ZE je 5 AP), wenn man denn seinen Lehrmeister gefunden hat.
=> SF-intensive Zauberer kriegen ihre AP locker in der verfügbaren Zeit versteigert, wer noch Kampf-SF o.ä. braucht auch - der Typ der gerne in Wildnisleben oder Schlösser knacken seine Nische hätte, hockt entweder auf einem Berg AP oder kauft so fragwürdiges Zeug wie die x-te Geländekunde.

SE sind hierbei ein Ausweg, der dem SC dafür sein ZE-Problem abnimmt, dass er das steigert, was der SL steuert. Bei der Generierung gab es für "Nachteile" wenigstens noch GP, denn "SL-gesteuert-sein" ist eine große Gruppe von Nachteilen.

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Ungelesener Beitrag von Hesindian Fuxfell » 07.05.2019 15:09

Lernen während der Reisezeit, das kommt ja auch auf die Art der Reise an:
Auf dem Schiff: gar kein Thema, da hat man Platz und Zeit genug.
In der Kutsche: könnte der Platz vielleicht etwas knapp werden (z.B. für Zweihändertraining...), aber Zeit ist auf alle Fälle.
Zu Pferde: Zumindest Theorie während des Reitens und Abends etwas Praxis, schafft man auch ein wenig was. Je nach Thema.
Zu Fuß: Da wird's doch etwas anstrengend, vielleicht wirklich auf ne Stunde am Abend begrenzen, während der Waldläufer jagen und sammeln geht...

Alles in allem bieten sich schon Möglichkeiten an, besonders wenn es noch um Grundlagen geht. Deshalb sehe ich das mit den Lernzeiten nicht ganz so eng. Solange nicht bei Abenteuern mit 2 Tagen Übergang von einem ins andere plötzlich ein Talentwert um 15 steigt "weil man ja die AP hatte" sehe ich da wenig Probleme...
Der dessen Name nicht getanzt werden darf.
wenn Tom Riddle an einer Waldorfschule gewesen wäre

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Ungelesener Beitrag von DnD-Flüchtling » 07.05.2019 15:55

Ich persönlich würde wahrscheinlich weniger mit ZE-Allokation steigern, sondern mit großen (und wahrscheinlich auch groben) Zeiträumen. So ungefähr, dass man 1 Punkt alle zwei Wochen steigern darf, aber der Zeitraum sich für jede Kategorie vervielfacht (also x1 für A, x2 für B, x3 für C etc.) und auch für jede Kompetenzstufe (also x1 ab 0, x2 ab 8, x3 ab 12, x4 ab 15 etc.). Das aber nur als grober Rahmen, nicht als unverrückbarer Richtlinie.

Halt so, dass sich Steigerungen während Abenteuern in Grenzen halten ("okay, ihr seid zwei Wochen unterwegs, du darfst da gerne dein Tulamidya und dein Mohisch um 1 steigern"), aber man dann zwischen den Abenteuern bei Bedarf in die Vollen gehen kann ("gut, eure Helden hatten ein Sabbatical, du darfst das B-Talent da von 2 auf 8 Punkte steigern und deinen Schwerter-Wert von 15 auf 16 und was auch immer da in soviel Zeit geht")

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Ungelesener Beitrag von Leta » 07.05.2019 16:15

BenjaminK hat geschrieben:
07.05.2019 14:37
Leta hat geschrieben:
07.05.2019 13:58
Meines Wissens sagen die Regeln das du 4ZE pro Tag etwas produktiv tun kannst. Nach dem 8h Wanderung ist also extra KEINE Zeit noch konzentriert etwas zulernen.
Eigentlich beschränkt sie doch das Steigern auf max. 4 ZE pro Tag, nicht aber den Tag selbst. Da an anderer Stelle z.B. von 12-Stunden-Arbeitstagen ausgegangen wird, kann man also sehr wohl mehr als 4 ZE pro Tag machen, aber nur 4 davon mit konzentriertem Lernen.
Dinge wie Schmieden ist meines Wissens auch auf 4 ZE pro Tag limitiert.

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Ungelesener Beitrag von Darilon » 08.05.2019 06:54

Ich will Abenteuer spielen und nicht den Spieleabend damit zubringen ein Studium durchzusimulieren.
Mein Eindruck ist, dass es den Vertretern der Lernzeitgeln vor allem darum geht, Bulksteigerunugen zu verhindern, wo der Talentwert über Nacht plötzlich von 0 auf 20 springt. Das kann ich nachvollziehen, aber der Aufwand der Lernzeitregelung steht da in keinem Verhältnis zum Nutzen.
in den meisten Gruppen haben wir uns einfach darauf geeinigt, keine Bulk-Steigerungen ohne Lehrmeister zu machen. Fertig.

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Ungelesener Beitrag von Numaron » 08.05.2019 12:56

Ich habe mich leider verklickt. Bei uns haben wir die Zeit halbiert und ansonsten das so übernommen. Bis jetzt gab es da keine Probleme, wir haben es nur mal ausgesetzt bei ein paar AB um auch die andere Seite mal zu testen. Ich finde es fehlte was und den Verwaltungsaufwand den alle hier sehen, kann ich nicht nachvollziehen, weil damit gab/gibt es bei uns keine Probleme.

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Damal
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Ungelesener Beitrag von Damal » 08.05.2019 19:54

Ich habe Ja, die sind voll super und realistisch angeklickt. Wobei ich das mittlerweile nur für die niedrigeren Level sagen würde. Die Regeln sind eigentlich sehr leicht anzuwenden.
Spieler: "Wie viel Zeit vergeht zwischen den Abenteuern?"
SL: "4 Monate"
Spieler: "OK. Das sind 4 Monate x 30 Tage x 4 Zeiteinheiten = 480 AP die ich ohne Probleme in Talente stecken kann."

Gut finde ich auch, dass man dann sagen kann, was man zwischen den Abenteuern gemacht hat. "Ich habe einige Stunden in dem Trallopper Phextempel verbraucht und dort die prächtige Abbildung des Sternenhimmels eingeprägt."

Die Regeln haben mich auch schon zu einem Abenteuer inspiriert. Ich sagte den Spielern, dass diese 3 Wochen Zeit haben um sich auf ein Turnier vorzubereiten. Dafür bekommen diese Endlos viele APs müssen aber die Zeit einteilen, um Reiten, Schwertkampf oder Lanzenreiten zu trainieren oder der Handwerker konnte nach Regeln Ausrüstung herstellen. (War ein nettes Abenteuer geworden, aber weniger wegen dem AP-Versuch)


Aber es gibt auch viele Situationen, wo ich diesen Realismus etwas zu hinderlich finde, da ich Sachen steigern will, bei denen nur schwer viele Stunden Training erklärbar sind.

Es ist oft etwas schwierig seine Phexischen Fähigkeiten zu trainieren, wenn nicht alle Begleiter über den Phexischen Beruf Bescheid wissen. Schleichen auf 5 sind ohne Erschwernis oder Erleichterung 22 APs was 44 Stunden sind und damit 5,5 intensive Tage Training währen. Wenn man den Winter gemeinsam mit einem ehrenhaften Ritter in einer überschaubar kleinen Stadt verbringt, kann das etwas komisch sein, wo man fast eine Woche war. Es wird noch komischer, wenn man das Talent um zwei Punkte steigern will und so 49 Zeiteinheiten unerklärt nicht da ist.

Wenn zwischen den Abenteuern nur wenig Zeit ist, wird es auch schwierig und unflexibler.

Selbst wenn man keinen Kämpfer spielt, möchte man nach ein paar Tausend AP sein Kampftalent eventuell auf 8 steigern. Das sind bei D-Talenten 39 Zeiteinheiten, was wiederum fast 10 Tage jeweils 8 Stunden Training sind. Wenn dieser Nicht-Kämpfer nur 4 Stunden täglich Trainiert sind das fast 20 Tage. Eine längere Zeit, dafür, dass dies eigentlich nicht sein Handwerk ist.

Bei einigen Talenten kann ich mir auch nur Bedingt vorstellen, wie das Training aussehen soll. Wie sehen zum Beispiel 34 Stunden Training von Überreden, Überzeugen oder Sinnenschärfe aus?

Wieder andere muss man lange genug an einem passenden Ort sein. Sei es an einer Kriegerakademie, Magierakademie oder Diebesgilde. Dies gilt auch um schwimmen zu Trainieren, wo ein sicheres Gewässer gebraucht wird. In Städtischen Flüssen oder Kanälen schwimmen, stelle ich mir außerdem etwas komisch vor. Vor die Stadt gehen, ist wieder etwas gefährlich und selsam für einen Städtisch orientierten Charakter.

Weil ich manchmal keine Logische Erklärung für gewisse Steigerungen habe, steigere ich stattdessen auch manchmal Eigenschaften. Das kann man besser erklären, dass eine Kombination von morgendlichen und abendlichen Übungen, plus die (geistigen) Strapazen der Reisen, die Eigenschaft X gesteigert hat. Da bei den Eigenschaften auch nicht viel steht, wie man Eigenschaften steigert (also kein Wort von Training gibt) kann man eigentlich nach 5 Abenteuern mal einen Punkt in z.B. Intuition stecken ohne dass es gegen die Regeln oder den GMF spricht. Besser als während der Reisen mit den Gefährten Liturgiekentniss, Schleichen und Intuiton zu steigern, wenn auch selten so effektive, wie die Steigerung.

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Ungelesener Beitrag von Assaltaro » 08.05.2019 20:14

Damal hat geschrieben:
08.05.2019 19:54
Spieler: "Wie viel Zeit vergeht zwischen den Abenteuern?"
SL: "4 Monate"
Ja ok, irgendwie hatten wir immer kaum Pausen zwischen den Abenteuern, Pausen gab es eigentlich nur wenn der nächste Meister für sein Abenteuer ne andere Jahreszeit gebraucht hat.
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Ungelesener Beitrag von Leta » 08.05.2019 20:27

Assaltaro hat geschrieben:
08.05.2019 20:14
Damal hat geschrieben:
08.05.2019 19:54
Spieler: "Wie viel Zeit vergeht zwischen den Abenteuern?"
SL: "4 Monate"
Ja ok, irgendwie hatten wir immer kaum Pausen zwischen den Abenteuern, Pausen gab es eigentlich nur wenn der nächste Meister für sein Abenteuer ne andere Jahreszeit gebraucht hat.
Und genau das ist der Grund warum für euch die Lernzeitregeln nicht funktionieren.
Damal hat geschrieben:
08.05.2019 19:54
SL: "4 Monate"
Spieler: "OK. Das sind 4 Monate x 30 Tage x 4 Zeiteinheiten = 480 AP die ich ohne Probleme in Talente stecken kann."
Exakt so sieht es bei uns auch aus. Wir haben in unserer Gruppe, zum großen Teil, Spaß an solcher Ressourcenverwaltung.

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Ungelesener Beitrag von Assaltaro » 08.05.2019 20:59

Also ist es einfach hier richtig, sie als optional zu im Buch zu haben, weil sie einfach nicht für alle funktionieren können. Mich hatte es nur in dem anderen Thread gewundert, wie manche davon ausgehen, dass alle die Regeln benutzen. Die Umfrage zeigt hier einfach doch ein anderes Bild.

PS: Ressourcenverwaltung ist irgendwie in keiner Form was für mich, auch wenn es um Geld, Truppen oder Sonstiges geht. Lebensmittel verwalten wir nur, wenn es dramaturgisch wichtig ist, z.b. bei einer Durchquerung der Wüste. Sind wir in gut besiedeltem Gebiet wird das mit einem Satz abgehandelt "Wir gehen mal Proviant kaufen" Ähnlich stelle ich mir das mit den Lernzeiten vor, dass es weder für den Plot noch für die werteunabhängige Charakterentwicklung dramaturgisch wichtig ist.
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Ungelesener Beitrag von Damal » 08.05.2019 22:17

Wenig Pausen ist auch bei uns recht häufig der Fall. Wenn dann gab es mal 3 Monate Pause. Von daher musste ich den Meister auch anhalten, mal eine Pause einzulegen, so dass man zu Lernorten reisen konnte und auch mal schaffte, alle APs auszugeben.

Habt Ihr eigentlich keine Personen, die an bestimmten Orten Ihre Ausbildung machen müssen? (Obwohl ich mir nur bei Priester sicher bin, dass diese nur in Orten mit eigenen Tempeln lernen können.)

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Ungelesener Beitrag von Assaltaro » 08.05.2019 22:19

Hatten wir sehr selten und da gab es dann mal teilweise Ersatzcharaktere.
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Ungelesener Beitrag von chizuranjida » 08.05.2019 22:48

Ich bin ja noch bei DSA3 stehengeblieben, da brauchte man sowas nicht, obwohl es auch schon angedacht war (Rekonstruktionszeit von Zaubern aus Büchern). Wir haben pi mal Daumen gesagt, dass man zum Aktivieren neuer Zauber ein wenig Zeit und die Zustimmung des Meisters braucht, sowie Lehrmeister oder Bücher, und dass man nichts steigern soll, das man in den Abenteuern davor nie geübt/angewendet hat. (Schwimmen in der Khomwüste, Sprache Thorwalsch während eines Bornland-Abenteuers, ...)

In DSA4 wäre mir schon die Diskussion, was nach welcher Spalte zu steigern ist, zu umständlich (normal, durch Üben / spez Erfahrung verbilligt, mit Lehrmeister, kumulativ oder nicht ...), von Zeitkosten ganz zu schweigen.
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Ungelesener Beitrag von Leta » 08.05.2019 22:56

Bei uns gibt es nur selten keine Pause zwischen den Abenteuern und wenn sich mal etwas AP angesammelt haben wird eben ein bisschen länger Pause gemacht. Ein Zweitstudium oder der Waffenmeister kann so durchaus gemacht werden.

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Ungelesener Beitrag von Rasputin » 09.05.2019 04:40

Meine Gruppe spielt ohne Selbststudium. Lehrmeister sind teuer und oft haben die Helden keine Zeit für welche. Wir steigern zu 90% also nach Standardspalte.
Bei Lehrmeistern benutzen wir die Lernzeitregeln um zu überschlagen wie lange die Ausbildung dauert.

Alles in allem sind unsere Regeln sehr ähnlich zu @Eadees Regeln.
Darilon hat geschrieben:
08.05.2019 06:54
Ich will Abenteuer spielen und nicht den Spieleabend damit zubringen ein Studium durchzusimulieren.
Mein Eindruck ist, dass es den Vertretern der Lernzeitgeln vor allem darum geht, Bulksteigerunugen zu verhindern, wo der Talentwert über Nacht plötzlich von 0 auf 20 springt. Das kann ich nachvollziehen, aber der Aufwand der Lernzeitregelung steht da in keinem Verhältnis zum Nutzen.
in den meisten Gruppen haben wir uns einfach darauf geeinigt, keine Bulk-Steigerungen ohne Lehrmeister zu machen. Fertig.
Das sehe ich ähnlich. Besonders die "Selbststudium"-Optional Regel ist quasi nur eine andere Formulierung für: "Du steigerst gefällig was ich, als Meister, dir erlaube zu steigern oder ich werde dich richtig dafür bestrafen. Was? Du möchtest Überreden/Menschenkenntnis/Transversalis steigern? Ne, passt mir gerade gar nicht in den Kram/ das Abenteuer. Aber da hinten läuft ein Lehrmeister für "Bier brauen"."
Anscheinend kapiert ihr es alle nicht. Ich bin hier nicht mit euch eingesperrt, ihr seid hier mit mir eingesperrt!

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