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Heldenentwicklung im Schneckentempo

Hier finden allgemeine DSA-Themen ihren Platz, zu denen es kein explizites Unterforum gibt.
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Wolfio
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Heldenentwicklung im Schneckentempo

Ungelesener Beitrag von Wolfio » 08.04.2019 17:23

Wobei ich 50-250 AP pro Abend und weitere 25 für die Chronik doch etwas hoch angesetzt empfinde....

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Yendurech
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Heldenentwicklung im Schneckentempo

Ungelesener Beitrag von Yendurech » 09.04.2019 11:21

Zu hoch für was? Es ist ja nicht so, dass ich als Meister zu wenig AP habe, die ich vergeben kann. Niemand schadet es, wenn die Helden AP haben. Und für mich als Spieler ist ein befriedigends Spielerlebnis mit weniger auch nicht möglich. Selbst wenn man im Schnitt 200 AP pro Abend (was schon ne ganze Menge ist) vergäbe und alle zwei Wochen spielt, hätte man nach 2 Jahren (!!!!!!!!!) grade mal 10000AP (egal ob mit einem oder mehreren Charakteren). Die Zeit, die man mit Rollenspiel verbringen kann ist nunmal endlich und ich sehe es wie gesagt nicht ein, warum ich die im Wesentlichen mit Gerümpelhelden verbringen soll. Ab einem gewissen Niveau ist es zugegeben dann etwas langweilig, wenn man nicht grade was super-episches macht, aber dann fängt man eben mit neuen Charakteren wieder von vorne an und freut sich, wenn sie konstant und spürbar besser werden. Für die Spieler ist das super und auch der Meister kann sich immer neuen coolen Kram ausdenken, mit dem er die Helden konfrontiert und muss nicht bei jeder Truppe Orks fürchten, dass ihm ein Held abkratzt.

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Angorax
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Heldenentwicklung im Schneckentempo

Ungelesener Beitrag von Angorax » 15.04.2019 00:58

Ich habe jüngst mal die AP, die ich die letzten 25 Monate gehortet habe, bei einem kopierten Helden ausgegeben. Sieht ganz gut aus, aber es wollte doch das Hochgefühl ausbleiben, das ich erwartet hatte.
Das hat mich stutzig gemacht. Warte ich nicht seit zwei Jahren, dass in einem halben Jahr das AB rum ist, und ich in der Pause meine ganzen Lerngeschichten umsetzen kann? Doch. Aber wenn ich mir das Ergebnis ansehe, bin ich nicht begeistert. Warum?
Ich weiß, die nächste Phase, die mich rund 2000 AP kosten wird, dauert wieder 3 Jahre, aber ist es das? Ist es die Angst, dass mein Meister die Hände ringt, weil zwei seiner Krieger plötzlich den Aurapanzer haben? Fürchte ich, dass "das zu mächtig ist" und plötzlich eine Hausregel übergeworfen bekomme, die das eh wieder kippt?
Ja, könnte passieren. Durch diese blöde Verknappung wende ich jeden AP vier mal, ... SE setze ich ohne Lehrmeister natürlich auch nicht spontan ein - das is ja AP verschwendung - also nützen sie mir nicht viel.
Mancher hier meinte schon, es sei alles gesagt. Das mag stimmen. Deswegen frage ich auch was Neues. Wieso fühlt es sich so unbefriedigend an, wenn der Held nach 2-2,5 Jahren dann gesteigert wird?
Bei meinem Zweithelden schwebt einerseits in der Luft, dass ich auf Runen und Zauberzeichen gehe, oder eine Hesindeweihe anstrebe. Beides kostet ähnlich viele AP (1500-2000) um gut zu sein. Es is also wurscht, was ich angehe. Es is noch wurschter, weil ich ja vor 2021 nicht anfangen kann, die Dinger auszugeben.
Ausfall eingerechnet spiele ich schon alleine 2,5 Monate für so Späße wie "Standfest". Es IS nich schön.
:dunkelheit:
Frust halt.
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Ungelesener Beitrag von DnD-Flüchtling » 15.04.2019 01:09

Angorax hat geschrieben:
15.04.2019 00:58
Wieso fühlt es sich so unbefriedigend an, wenn der Held nach 2-2,5 Jahren dann gesteigert wird?
Wenn du ein Drittel des Mindestlohns verdienst, dann kommst du dir auch mehr für dumm verkauft als reich belohnt vor, wenn du dir nach mehreren Jahren rumknausern endlich mal einen Trabi leisten kannst.

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Angorax
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Ungelesener Beitrag von Angorax » 15.04.2019 01:34

Da ist was Wahres dran. Ich werd im Endkampf einfach mal mit meinen halben Werten rein gehen. TP, RS, LE,... alles. Bin gespannt, ob meinem SL das irgendwie mehr Befriedigung verpasst. Vielleicht stelle ich ja auch ganz erstaunt fest, dass das reicht und ich gar keine hohen Werte brauche.
Jetzt muss ich diesen Entschluss nur noch bis Mitte Mai aufrecht erhalten, wenn meine wöchentliche Runde wieder stattfindet.

Immernochfrust.
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Ungelesener Beitrag von Rhonda Eilwind » 15.04.2019 01:39

Wenn's so schlimm ist - und ich finde schon, dass es sich sehr unangenehm für dich liest - kannst du dir nicht einfach eine andere Runde suchen?

Oder sind die dort, wo du wohnnst, so dünn gesät?
... und auf ihrem Grabstein wird stehen: "Ich hab's dir ja gesagt!"

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Ungelesener Beitrag von Angorax » 15.04.2019 01:54

Ich werd eher das Gleiche in Erwägung ziehen, was ich auch schon beim LARP getan hab. Wenn die LieblingsSL scheiße baut, hör auf mit dem Quark.
Und ja, die Runden sind sehr dünn gesät.
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Ungelesener Beitrag von Rhonda Eilwind » 15.04.2019 01:59

Das tut mir wirklich leid. :(

Aber nützt ja nichts, wenn du dich nur noch ärgerst...
... und auf ihrem Grabstein wird stehen: "Ich hab's dir ja gesagt!"

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Ungelesener Beitrag von Angorax » 15.04.2019 02:15

edit: Lieber nicht.
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Assaltaro
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Ungelesener Beitrag von Assaltaro » 15.04.2019 09:43

Ich kann das auch verstehen, Charakterprogression gehört irgendwie zum Rollenspiel dazu, auch wenn es wohl oft unnatürlich schnell geht. Allerdings sind wir das auch aus Büchern der klassischen Heldenreise gewohnt (oder moderner Heldenreise, ich glaub die ursprüngliche Theaterform war nochmal was anderes). Wenn man an sowas wie Eragon denkt, hat man auch das Gefühl dass er relativ schnell vom einfachen Bauern zum guten Krieger und Magier wird und ich denke das wünschen sich viele (mich eingeschlossen) auch fürs Rollenspiel.
Natürlich soll es nicht zu schnell gehen, es wäre wohl auch Mist wenn man nach 1-2 Abenteuern alles erreicht hat, aber etwas schneller als bei euch sollte es auch gehen.

Und wenn du es mal Online versuchst? Auf der DZ wird fast immer nach DSA Spielern gesucht, die Runden sind aber auch recht schnell voll im Gegensatz zu anderen Systemen.
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Ungelesener Beitrag von Jadoran » 15.04.2019 10:02

@Angorax: Wahrscheinlich steht das schon ein paar mal auf den letzten Seiten, aber mein Ratschlag lautet: Rede mit dem SL unter vier Augen, und sag ihm freundlich und vorwurfsfrei, wie sehr dich das mittlerweile nervt, und was Du Dir anders wünscht, und wie man Deiner Meinung nach dahin kommen könnte.
Wenn er dann sagt: "Das ist mein verfickter Sandkasten, und ich bestimme hier die Regeln. Wenn Dir das nicht paßt, dann geh doch!" dann kannst Du wenigstens mit gutem Gewissen Abschied nehmen.
Es klingt einfach so, als ob Dir die Runde keinen Spaß mehr macht, und das Gefühl, dauernd gedeckelt zu werden, im Vordergrund steht.

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Ungelesener Beitrag von AngeliAter » 15.04.2019 10:15

Zwar ein anderes System aber EP sind ja universell:

Unser SL ist für die nächsten 1,5 Jahre auf einen Lehrgang und hat dementsprechend keine Zeit um aufwendig was vorzubereiten. Also konnten wir nun eine lange Pause einlegen oder jemand anderes (also ich) leitet so lange.
Also ein anderes System vorgestellt und aufmerksam zugehört wie die Mitspieler für die einzelnen Möglichkeiten schwärmten und mir das gemerkt. Zuhause dann geschaut wie viele EP dafür notwenig sind, dann die 1,5 Jahre durch die Anzahl der üblichen Spielesitzungen geteilt und schon wußte ich, wie viele EP es bei jeder Sitzung geben müsse.
Mein Ziel war es also nicht die Spieler für möglichst lange Zeit klein zu halten (um mir quasi unendlich viele Sitzungen zu erlauben) sondern um ihre Wunschcharaktere zu ermöglichen. Ende vom Lied: sie können nun jede 1,5 Sitzungen was teures erlernen oder jedes mal eine Anzahl von kleinen Dingen. Also etwas, wo sie jedes mal vor der Wahl der Qual gestellt werden und ständig in Versuchung geführt werden, doch etwas anderes zu steigern.
"Was ohne Beleg behauptet werden kann, kann auch ohne Beleg verworfen werden."
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Ungelesener Beitrag von Assaltaro » 15.04.2019 10:25

AngeliAter hat geschrieben:
15.04.2019 10:15
Mein Ziel war es also nicht die Spieler für möglichst lange Zeit klein zu halten (um mir quasi unendlich viele Sitzungen zu erlauben) sondern um ihre Wunschcharaktere zu ermöglichen.
Ich finde das sollte immer gelten, denn dieses ewig klein halten, damit möglichst viele Sitzungen drin sind bis ausgemaxt, frustriert denke ich jeden. Ich denke in vielen Systemen sind sehr viele AP oder EP drin bis man echt nicht mehr weiß was man steigern soll. Und ich denke, dann ist es auch mal schön, einen neuen Charakter anzufangen und was ganz anderes zu spielen.
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hexe
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Ungelesener Beitrag von hexe » 15.04.2019 12:16

Angorax hat geschrieben:
15.04.2019 01:54
Und ja, die Runden sind sehr dünn gesät.
Hier sind es nur die SLs. Alle wollen spielen, keiner will leiten. :(

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Ungelesener Beitrag von Assaltaro » 15.04.2019 12:29

hexe hat geschrieben:
15.04.2019 12:16
Hier sind es nur die SLs. Alle wollen spielen, keiner will leiten.
Daher hatten wir in Tischrunden immer SL Rotation, damit jeder mal spielen darf. Das ist besser als gar nicht spielen
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Ungelesener Beitrag von Rhonda Eilwind » 15.04.2019 12:38

Assaltaro hat geschrieben:
15.04.2019 12:29
Daher hatten wir in Tischrunden immer SL Rotation, damit jeder mal spielen darf. Das ist besser als gar nicht spielen
Sehe ich auch so. - Ist in der G7 aber evtl. schwierig?
... und auf ihrem Grabstein wird stehen: "Ich hab's dir ja gesagt!"

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Ungelesener Beitrag von Assaltaro » 15.04.2019 12:47

Zur G7 kam es leider nicht mehr, weil sich die Gruppe aus anderen Gründen zerstritten hat.
Aber hier war eben geplant, dass ein SL der Haupt-SL ist und die G7 Abenteuer leitet und andere mal, wenn zwischen den Hauptabenteuern etwas Zeit vergehen soll oder längere Reisestrecken drin sind jemand anderes kleine Szenarien einstreuen soll. G7 kenn ich aber nicht und kann daher nicht beurteilen wie gut es da klappt.

Aber z.b. die Phileasson geht mit Rotation erstaunlich gut, da wurden die vier Bücher wirklich von vier verschiedenen SLs geleitet.
Davor hatten wir aber wirklich eher kleinere nicht so zusammenhängende Abenteuer gespielt, die verbindende Komponente war da einfach dass es imemr die gleichen SCs sind. Aber ich mein viele Serien liefen auch lange Zeit so, Supernatural hatte die ersten Staffeln sehr wenig Metaplotfolgen, so ähnlich war bei uns dann DSA.
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Ungelesener Beitrag von Rhonda Eilwind » 15.04.2019 12:49

Assaltaro hat geschrieben:
15.04.2019 12:47
Zur G7 kam es leider nicht mehr, weil sich die Gruppe aus anderen Gründen zerstritten hat.
Bei euch nicht - aber ich meine, @Angorax und seine Gruppe spielen grade die G7?
... und auf ihrem Grabstein wird stehen: "Ich hab's dir ja gesagt!"

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Ungelesener Beitrag von Angorax » 15.04.2019 20:05

Ja, wir bekämpfen gerade fleißig Burbra Domron und sein Gesocks.
Was das Gespräch angeht, das werde ich auslagern. Wir haben noch einen anderen SL in der Gruppe, der in der G7 aber spielt, und ich werd ihn
bitten, von Meister zu Meister mal das Gespräch zu suchen. Ich kenn mich zu gut - bei etwas, das mir am Herzen liegt, treffe ich nicht immer den nötigen Ton. Und natürlich werde ich nicht wirklich als kleiner Trotzkopf in die nächste Sitzung gehen.
Kleinhalten der SC ist natürlich ab 14000AP ein relativer Begriff. Jammern auf hohem Niveau, so zu sagen.
Auf der anderen Seite möchte ich auch mit mit 20, 30 Entrückung irgendwann mal meine Schleichenproben schaffen. Das heißt, dass ich im Schnitt auch ein paar Pünktli mehr in körperliche Talente stecken muss, weil ja doch regelmäßig mal die Gruppe vor Feuer geschützt werden muss, etwas Geborstenes erneuert werden will, oder ne wichtige Probe mirakelt gehört,...
Das Argument "Dann darfste eben nich so viel Rumpriestern" lasse ich einfach nicht gelten. :thorwaler:
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Wolfio
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Ungelesener Beitrag von Wolfio » 16.04.2019 02:03

Angorax hat geschrieben:
15.04.2019 20:05
"Dann darfste eben nich so viel Rumpriestern"
Bitte dran denken: Auch Mirakel und Liturgien stellen göttliche Wunder dar, wenn auch im kleineren Rahmen als es ein Regeltechnisches "Großes Wunder" tun würde.
Ein Magier mag seine überderischen Kräfte verschleudern, aber ein Priester sollte mit den von seinem Gott verliehenen Gaben respektvoll und sparsam umgehen. DSA-Priester sind immerhin keine Kleriker aus DnD oder Priester aus WOW


Zumal gefühlt eh 70% der Spieler von Geweihten, die ich bisher erlebt habe/erleben musste, so viel "Priester" waren, wie Rambo "subtil" war.
Erinnere mich immer wieder gerne mit Grausen an den Rondrageweihten, der völlig perplex war, als ein jungen Paar auf ihn zutrat (noch nicht verheiratet) und von ihm was über Rahja, Travia und Sex vor der Ehe hören wollten... Und da war der nicht der einzige.

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Angorax
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Ungelesener Beitrag von Angorax » 16.04.2019 02:57

Das ist jetzt etwas themenfremd, aber ist jemandem gedient, wenn ein Priester Tag um Tag mit vollem Karma rumläuft? Weil es "nicht der gottgefällige Zeitpunkt war" jetzt etwas Karma einzusetzen?
Warum gehen wir nicht einfach alle nackt in die Gluthölle, statt unter dem Schutz eines Vertrauten der Flamme? Naja, wer braucht schon im Zweifelsfall Rüstung.
Der Magier hat noch AsP, wieso also Karma für einen Heilungssegen verschwenden?
Wir könnten doch das fragile uralte Pergament auch durch schieres Anheben zerkrümeln - gibt guten Grillanzünder. Das mittels Liturgie wieder zu altem Glanz bringen, was für ein Käse.
Ja, ich glaube auch: Wil lennen Kalatee um es nimals einsusetzen.
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Ungelesener Beitrag von Wolfio » 16.04.2019 03:47

Ich gehe mal Stück für Stück vor:
Angorax hat geschrieben:
16.04.2019 02:57
Das ist jetzt etwas themenfremd
Nicht wirklich, immerhin ist die Frage "Was mach ich mit den AP und wofür nutz ich das dann" ein wichtiger Punkt in der Entwicklung des Helden.
Angorax hat geschrieben:
16.04.2019 02:57
Warum gehen wir nicht einfach alle nackt in die Gluthölle, statt unter dem Schutz eines Vertrauten der Flamme?
Das kommt auf die Situation an. Wenn es dem höheren Ziel dient, etwa Schwachen und Wehrlosen zu helfen, das Handwerk zu bewahren, etc. kann man das durchaus machen. Der Anlass muss halt stimmen.
Angorax hat geschrieben:
16.04.2019 02:57
Der Magier hat noch AsP, wieso also Karma für einen Heilungssegen verschwenden?
Reine Spielersicht und quasi 0 ingame, zumindest sehe ich diese Aussage so. Auch hier gilt der Anlass.
Als Peraine-Priester oder Tsa- oder Travia-Geweihte hat man ja meist auch profane Mittel um Wunden und Verletzungen zu versorgen.
In den meisten Fällen wäre also sowas wie "Oh, du hast dich geschnitten... Heilsegen" irgendwie merkwürdig. Für sowas kann man seinen Helden schlicht mit den nötigen B-Talenten ausstatten und dahingehend entwickeln.

Anders steht es bei schweren Verletzungen, Notfällen oder Geweihten, die eben nicht in der Heilkunst bewandert sind. Ein Diener von Praios, Rondra oder Ingerimm mag es als gerechtfertigt und göttergefällig sehen, hier seine Gottheit und Beistand anzurufen um diesen gerechten/tapferen/fleißigen Gläubigen zu heilen, da ihm selbst die Fähigkeiten fehlen. Auch im Umgang mit Kindern mag dies eine Option sein, um so den Glauben zu festigen.
Angorax hat geschrieben:
16.04.2019 02:57
Wir könnten doch das fragile uralte Pergament auch durch schieres Anheben zerkrümeln - gibt guten Grillanzünder. Das mittels Liturgie wieder zu altem Glanz bringen, was für ein Käse.
Hier gilt es, in Hesindes Namen Wissen vor der Zerstörung zu bewahren, wo es keine andere Option gibt. Bei dem uralten fragilen Pergament sehe ich hier kein Problem. Bei Urgroßvaters altem verwitterten Folianten, der wohl in einiger Zeit verfallen wird: Hier hast du Stifte und Pergament. An die Arbeit.

Angorax hat geschrieben:
16.04.2019 02:57
Ja, ich glaube auch: Wil lennen Kalatee um es nimals einsusetzen.

Von "niemals einzusetzen" spricht niemand. Es geht um einen sehr bewussten Einsatz der Fähigkeiten, bei denen man sich bewusst sein sollte, dass man hier einen Gott um seinen Segen bittet und es keine eigene Fähigkeit ist. Zwar trägt der Geweihte die KaP in sich, was nach WdG und früherer Werke aber wohl eher für das Vertrauen der Gottheit in seine Diener, denn für "Ich bin Karmalzauberer" spricht.

Es hilft hier sehr, die Gebete wirklich aufzusagen, und nicht nur den Namen zu nennen. Also nicht "Ich wirke einen Heilsegen" sondern "Herrin Peraine, erhöhre mein Flehen in der Not. Siehe diesen Gläubigen, der Verwundet wurde. Gewähre mir deine zwölfgöttliche Macht um seinen Leib zu heilen, auf dass er Zeuge deiner Macht werde und in deinem Wohlgefallen erneut seiner Arbeit mit Fleiß und Ergebenheit nachgehen möge" oder ähnliches.

Tatsächlich sehe ich das nicht nur beim Held als "Heldenentwicklung", sondern auch beim Spieler oder der Spielerin.
Und ja, ich fände es dann auch passend, wenn der Geweihte sich in diesem Bereich weiterbildet, um der Gottheit seinen Willen zu zeigen, selbst handeln zu können, um beim nächsten Mal von sich aus zu helfen vermag.

Mein 1. Meister hatte es immer damit verglichen:

Das Wirken einer Liturgie ist quasi die Bitte an den Abteilungsleiter, einem bei einem Arbeitsschritt zu helfen, weil man es alleine nicht kann oder noch nicht kann. Auch wenn der einem gerne hilft, sollte man es in seiner persönlichen Entwicklung in diesem Beruf anstreben, auch alleine zurecht zu kommen und die Hilfe nur bei wichtigen Problemen zu erfragen.

Und ja, dass heißt auch, dass ein Geweihter mit höherer Stufe immer weniger Litugien wirken sollte, so er es nicht gezielt als "Die Götter sind mit uns" einsetzen möchte. Eben wie bei dem Beispiel mit dem Kind oder eben, weil die Bedrohung zu hoch ist.

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Angorax
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Ungelesener Beitrag von Angorax » 16.04.2019 04:29

Ich mag Angrosch auch wegen seines Pragmatismus. Priester des Zwergengottes zu sein, bedeutet nicht nur Berufung, es ist auch Beruf.
Das heißt für mich, dass mein Held mit seinen Möglichkeiten auch arbeitet. Da war zum Beispiel eine Szene, wo jener Held durch einen Tunnel krabbelte und von Goblins mit Schleudern beschossen wurde als er raus kommen wollte. Eines der drei Steinchen hat direkt mal einen Krit in die Schulter geschafft. Also ist er zurückgekrochen, hat den Vertrauten des Felsens herab gerufen und ist wieder rein zum Goblins jagen. Leider ist er dann in ein Wasserloch (sehr tiefer Schacht) gefallen und musste von einem Kameraden gerettet werden.
An einer anderen Stelle waren Erdwärme nah, Dampfleitungen gebrochen und ein Meister des Feuers lungerte auch noch rum. Da überlegt der Zwerg kurz - "Ah, dagegen hab ich was" und auf gings.
Vor langer Zeit habe ich mal, um eine Wette zu gewinnen, Selbstbeherrschung hoch mirakelt. Angrosch war entsprechend sauer, und das hat sich der Priester gut gemerkt.
In einem Eisdungeon wurde liturgös eine größere Menge Schrott zum Glühen gebracht, weil offenes Feuer in geschlossenen Räumen Helden genau so in Bedrängnis bringt, wie gute -40°C. Es ist also nicht so, dass ich inflationär mit Karma um mich werfe, schon weil bisher nur 24 davon zur Verfügung stehen. Muss ich damit rechnen, jemanden vorm Tode zu retten, wo der Balsam versagt; oder kann es sein, dass man etwas geweihtes Licht (Feuer) ins Dunkel bringen muss, dann spar ich mir das auf, ganz klar.
Nun ist es aber so, dass Entrückung massig Mali bringt (vielleicht nicht hoch, aber global), was den Spieler evtl. irgendwann stört, während die Rolle es absolut geil findet, näher bei der Gottheit zu sein. Das mag ich dann ausgleichen, indem ich eben die relevanten Werte hoch genug habe, um mich IT wie OT an der Entrückung zu erfreuen.
Es gibt hier eine Umfrage, nach der viele Geweihtencharaktere mit 20-30 Entrückung rumlaufen. Das finde ich auch ganz in Ordnung.
Nicht in Ordnung, allerdings, ist es, wenn der für die Gruppe nützliche Geweihte dann regelmäßig verkrüppelt wird, weil er eben nix mehr mitbekommt, oder orientierungslos durch die Gegend rumort, und dadurch zur Gefahr wird.

Unser Boroni hat auch Sinnenschärfe auf 17 (inzwischen 19) getrieben, weil er 15 für Blindkampf braucht. Das heißt, wenn er seine Ich-machs-dunkel-Liturgie auspackt, 20 Entrückung gewinnt, und damit weniger umsichtig wird, kann er ohne den hohen Wert eben nicht im brorongefälligen Dunkel (und auf zweifach geweihtem Boden) ordentlich kämpfen.

Ich erwarte ja nicht, unter Entrückung auf Höchstleistung funktionieren zu können, aber normal weiter abenteuern muss schon drin sein.
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Varghal
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Ungelesener Beitrag von Varghal » 16.04.2019 08:58

Ich bin zwar relativ neu in DSA, kann aber aus DnD5-Erfahrung sagen, dass ich die Angst vor starker Progression teilweise verstehen kann.
Da können einem schnell levelnde Helden die "realistischeren" Abenteuer doch recht schnell zerkloppen. Da müsste man dann mal mit der SL
quatschen, ob da vllt noch mehr Ängste als der wegfall bestehender Tabellen reinfallen.

Grundsätzlich scheint hier aber meiner Ansicht nach das Problem zu bestehen, dass viele SL (und augenscheinlich z.T. auch Standardabenteuer)
probieren die Vorteile zweier Spielweisen zu verbinden ohne sich über dramaturgische Zusammenhänge im klaren zu sein. Ich persönlich als SL (und auch meine Spieler) finden low-progression Abenteuer echt gut. Das liegt aber auch daran, dass viele meiner Spieler eher realistische Ansätze mögen. Meiner Ansicht nach haben sowohl low- als auch high-progression Ansätze ihre Vorteile aber auch Anforderungen die ich mal kurz anführe:

Low-Prog:
pros
- maximale Kohäsion mit der Welt (ich kann probieren erster unter gleichen werden, aber meine Bettler, Ritter, Barde wird niemals zum
Halbgott)
- spannende Kämpfe unter gleichen (Duelle oder auch Kämpfe gegen niedere Kreaturen werden nicht zur Trivialität)
- gute Charakteridentifikation (mein Char kann das, das und das und ich bin zufrieden; muss nicht 10 Stufen steigen um überhaupt meine Rolle
zu spielen)
- haltbare Chars (Adventures werden nicht aufgrund plötzlicher Omnipotenz langweilig)

Anforderungen an SL
- keine/gering ansteigende Herausforderung (ein Dieb darf sich z.B. nicht GEZWUNGEN fühlen Diebstahl zu leveln; starke Monster sollten
einzeln auftreten und nicht unendlich für Bösewichte zur Verfügung stehen)
- Starke Nutzung von Modifikatoren (manche Sachen sind für Abenteuerer einfach Standard und sollten daher auch ohne hohe Skilllevel gut
gelingen)
- Gute Notfallstrategien bei Probenversagen (da Skillchecks öfter fehlschlagen können, sollten plotkritische Auswirkungen gering
gehalten/umgangen werden)

High-Prog:
pros
- maxiale Spannung (letztes mal wars nen Riese, dieses mal gehts gegen nen Drachen)
- Starke Belohnung (Ich werde nach jedem Adventure besser)
- Probiermöglichkeiten (Ich kann schnell zu dem Mage/Krieger werden der ich sein will)
- hohe Planbarkeit einzelner Aufgaben durch hohe Wahrscheinlichkeiten ( der Dieb knackt das Schloss zu 100%, da muss ich mir nicht noch nen
weg durchs Fenster/Schornstein/Geheimgang audenken)

Anforderungen an SL:
- LASS DIE WELT LOS (die SC's werden überproportional sein, passe Charaktere und schwache Gegner nicht daran an, sonst hat die Progression
keinen Effekt; leg nicht zu viel Wert auf "Realität", ein Barde mit hohem Charisma und perfektem betören wird nun mal jede Frau
klarmachen)
- Sei auf alles Vorbereitet (Kombinationen hoher Skills können unerwartete Auswirkungen haben
- Sorge für Boni auf erfolgreichen Fluff, damit das Spiel nicht zum skillbasierten Powergaming wird (Betören-Würfe auf Festen von nem
vorherigen Tanzwurf abhängig zu machen wirkt ware Wunder im Bezug auf die Beliebtheit des Talents)

Ich hab das Gefühl, dass in vielen der hier beschriebenen Probleme Punkte aus Low- und High-Prog einfach Planfrei gemischt werden, weil es ja "funktioniert". Es is verständlich, dass die SL probiert das Adventure so herrausfordernd wie möglich zu machen, genauso ist es (gerade bei einer relativ detaillierten Welt wie Aventurien) klar, dass man Charaktere will, die sich eingliedern. Und aus Sicht der SL kann es auch durchaus so aussehen, als ob das klappt, was aber für die SC's nunmal nicht der Fall ist. IdR ist es daher besser, die SL auf gezeigte Zusammenhänge/Diskrepanzen anzusprechen, als nach mehr AP zu fragen. Natürlich klingt es nach Powergaming, wenn ich beispielhaft sage: "Ich muss nicht Schleichen, aber trotzdem würde ich gern gut Schleichen, gibt mir AP." und wird mit "Dann Rollenspiele es." beantwortet. Der Hinweis, dass die Schwierigkeit des Adventures einfach aus dem Rahmen läuft, man nur noch Angst um seine Chars hat, und der Spaß und Charakterdarstellung darunter leiden könnte hingegen für SL und SC sinnvoll sein. Und wenn das auch nicht hilft, einfach mal ne Quest ablehnen und den Char Urlaub machen lassen, wenn die Charaktere streng im Sinne des Realismus/Regelsystems gehalten sind, sollte es ja auch genug andere Helden geben, die die Welt retten können ;)

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Wolfio
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Heldenentwicklung im Schneckentempo

Ungelesener Beitrag von Wolfio » 17.04.2019 12:02

Angorax hat geschrieben:
16.04.2019 04:29
Da war zum Beispiel eine Szene, wo jener Held durch einen Tunnel krabbelte und von Goblins mit Schleudern beschossen wurde als er raus kommen wollte. Eines der drei Steinchen hat direkt mal einen Krit in die Schulter geschafft. Also ist er zurückgekrochen, hat den Vertrauten des Felsens herab gerufen und ist wieder rein zum Goblins jagen. Leider ist er dann in ein Wasserloch (sehr tiefer Schacht) gefallen und musste von einem Kameraden gerettet werden.
Angrosch dreht also auch Würfel, gut zu wissen :P
Angorax hat geschrieben:
16.04.2019 04:29
Nun ist es aber so, dass Entrückung massig Mali bringt (vielleicht nicht hoch, aber global), was den Spieler evtl. irgendwann stört, während die Rolle es absolut geil findet, näher bei der Gottheit zu sein. Das mag ich dann ausgleichen, indem ich eben die relevanten Werte hoch genug habe, um mich IT wie OT an der Entrückung zu erfreuen.
Oder indem du diese der Gottheit unliebsamen Talente als treuer Gläubiger dann sein lässt ;) Dann muss eben eine andere Lösung gesucht werden.
Angorax hat geschrieben:
16.04.2019 04:29
Unser Boroni hat auch Sinnenschärfe auf 17 (inzwischen 19) getrieben, weil er 15 für Blindkampf braucht. Das heißt, wenn er seine Ich-machs-dunkel-Liturgie auspackt, 20 Entrückung gewinnt, und damit weniger umsichtig wird, kann er ohne den hohen Wert eben nicht im brorongefälligen Dunkel (und auf zweifach geweihtem Boden) ordentlich kämpfen.
Preisfrage ist da wohl: "Wie Boron gefällig ist es, seine heilige Dunkelheit als Kampfliturgie zu missbrauchen? Als Herr von Ruhe/Stille, Schlaf und Dunkelheit und Tod." Bzw gegen Wesen, die nicht auch in der Dunkelheit sehen können, da es ja quasi eine geweihte Aura darstellt und nicht einfach "Ich mach es Dunkel". Zumindest verstehe ich das Vedemaecum so.

Auch sowas gehört zur Charakterentwicklung, ungeachtet der entsprechenden AP-Zahlen.

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Jasu
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Heldenentwicklung im Schneckentempo

Ungelesener Beitrag von Jasu » 17.04.2019 15:41

Wolfio hat geschrieben:
17.04.2019 12:02
Preisfrage ist da wohl: "Wie Boron gefällig ist es, seine heilige Dunkelheit als Kampfliturgie zu missbrauchen? Als Herr von Ruhe/Stille, Schlaf und Dunkelheit und Tod." Bzw gegen Wesen, die nicht auch in der Dunkelheit sehen können, da es ja quasi eine geweihte Aura darstellt und nicht einfach "Ich mach es Dunkel". Zumindest verstehe ich das Vedemaecum so.
Naja man tötet ja jemanden/etwas damit und Boron ist immerhin der Gott des Todes... :lol:
Ich denke es kommt einfach auf die Gegebenheiten an. Wenn man im Kampf gegen Dämonen, Paktierer, Namenlose-Geweihte oder dergleichen die Liturgie wirkt, dann wird Boron vermutlich nichts dagegen haben.
Bei normalen Banditen wird das dann aber vermutlich wieder anders aussehen ^^
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„Ich bin wie ein Wasserfall der Harmonie.“ - „Schon mal unter einem Wasserfall gestanden?“ - „Deine Schuld, wenn du dich zu nah ran traust!“~ Gespräch eines Firungeweihten und eines Halbelfen
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Angorax
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Heldenentwicklung im Schneckentempo

Ungelesener Beitrag von Angorax » 17.04.2019 21:19

Am Rande: er hat die Liturgie für Situationen, in denen eine solche Liturgie gerechtfertigt ist.
DSA ist wie LARP. Großer Blödsinn. *subjektive Ansicht*

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