DSA Forensterben

Hier finden allgemeine DSA-Themen ihren Platz, zu denen es kein explizites Unterforum gibt.
Gummibaer
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Ungelesener Beitrag von Gummibaer » 30.09.2019 09:10

Krassling hat geschrieben:
29.09.2019 21:05
Warum zur Hölle reden hier so viele Leute über DSA4? Das ist doch nicht das Spiel, welches ich mir vor 1 bis vier Jahren gekauft habe. Ob ich hier wirklich richtig bin?

Also Leute habt Spaß. Macht euch keinen Kopf warum andere Menschen Foren nicht für die Krone der Schöpfung halten und findet euch damit ab. Alles halb so wild.
Ich hab keinen Schimmer was du uns sagen willst. Ok Forengelaber geht dir aufn Zeiger, DSA 4 nervt dich obwohl es sehr viele hier in diesem Forum nicht zu nerven scheint und du gibst uns ungebeten die "Weisheit" mit "Foren sind nicht die Krone der Schöpfung".
Ich glaub das ist den meisten klar, aber der Spruch ergibt null Sinn. Eine Sache kann schon von Haus aus nicht die Krone der Schöpfung sein.
Also danke für den Beitrag thanks but no thanks.

Foren sterben überall. Aber dieses Forum scheint sich ganz gut zu halten.
Interessant wäre zu untersuchen wieweit sich der Missmut über DSA 5 auf das Zurückziehen der Spieler aus DSA äussert.

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Wizkatz
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Ungelesener Beitrag von Wizkatz » 30.09.2019 09:29

Ich bin tatsächlich sehr froh, dass hier noch viel über DSA 4 geschrieben und diskutiert wird - wir haben gruppenintern in Summe ungefähr alles an Regeln und Hintergrund zu DSA4 vorhanden, noch viel Abenteuer und eigene Kampagnenideen ausstehen und es überhaupt nicht eingesehen, auf ein neues und nur fraglich besseres System umzusteigen. :cookie:

Jadoran
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Ungelesener Beitrag von Jadoran » 30.09.2019 10:34

Krassling hat geschrieben:
29.09.2019 21:05
Fast noch schlimmer ist aber, dass man oftmals einfach keine brauchbaren Anregungen findet. Habe gerade einen Faden gelesen zu einem Thema, mit dem ich schon lange hadere. Mein Fazit: die anderen haben auch keine Ideen.
Kommt immer drauf an. Anregungen kriegt man da, wo man sie sich holt, und man kann kaum erwarten, dass man die zündenden Ideen für seine Kampagne mundgerecht von anderen nach einmal Google-Fu geliefert kriegt. Manche Diskussionen werden zerredet, manche kommen gar nicht in Gang, aber auf mich wirkt die Community lebendig und auch kreativ. Also auch Dir viel Spaß bei Deinen Hobbies :)
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Skalde
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Ungelesener Beitrag von Skalde » 30.09.2019 17:37

Gummibaer hat geschrieben:
30.09.2019 09:10
Interessant wäre zu untersuchen wieweit sich der Missmut über DSA 5 auf das Zurückziehen der Spieler aus DSA äussert.
Ich glaub ehrlich gesagt nicht, dass die Ablehnung des neuen Systems durch viele ältere Spieler die jüngeren vergrault. Speziell auf das Forum bezogen: Ja, das neue Regelwerk ist bei vielen spürbar unbeliebt, aber ich hab noch nicht mitbekommen, dass man den 5er-Spielern deswegen keine Antwort auf ihre Frage gibt oder sie sonstwie abkanzelt. Auch das DSA4-System wird hier ja oftmals für seine Unzulänglichkeiten kritisiert. Von daher denke ich nicht, dass die Community hier so abschreckend auf neue Spieler wirkt.
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Ungelesener Beitrag von Niki » 30.09.2019 17:54

Ich würde das vergraulen weniger als absichtlich aktiv ansehen und mehr als unmerklich passiv. Und ja, meine Frage in " Kurze Fragen, kurze Antworten (Religionen & Dämonen DSA5)" wurde auch 6 Wochen später beantwortet, nur hatte ich es da schon längst abgehakt, da ich ein paar Tage später die Frage auch auf Orkenspalter stellte und innerhalb kurzer Zeit eine Antwort hatte.

Ich fühle mich dadurch nicht absichtlich vergrault, aber als DSA5 Spieler ist es für mich ein deutlicher Hinweis Fragen und Themen zu DSA5 Regelwerken, Erstellung und Abenteuern eher im Orkenspalterforum auszutauschen. Also nicht aktiv vergrault, aber das DSA-Forum verliert dadurch einfach an Attraktivität, und erzeugt damit eine Art Schneekugeleffekt.

Weil sehr wenig über DSA5 angeboten wird, suchen DSA5 Spieler eher andere Spielwiesen, entsprechend wächst die DSA5 Community in diesem Forum nicht wirklich und lockt auch keine anderen DSA5 Spieler an. Da ich nicht glaube, dass neue Spieler lieber mit DSA4.1 einsteigen werden, entsprechend nicht viel neue Communitiy dazu kommen wird, sehe ich nicht wie die DSA-Forum Community den natürlichen Schwund von Leuten die aufhören ausgleichen will. Finde ich an und für sich schade, ich habe immer sehr gerne mitgelesen. :(

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Fridolin
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Ungelesener Beitrag von Fridolin » 30.09.2019 19:14

Denke die RSP-Forenlandschaft schrumpft sich gewissermaßen gesund. Lieber ein paar wenige aktive Foren als zig halbtote Foren!
Liegt vermutlich am geänderten Nutzungsverhalten. Die Leute U25 sind wohl nicht mehr mit Foren aufgewachsen :D
Dennoch halte ich Foren für ein bisher nicht ersetzbares Medium zu tiefgehenden und strukturierten Austausch :Maske:

Zum Thema P&P allgemein, denke ich auch, dass wir einen kleinen Boom erleben (auch wegen so Serien wie Stranger Things, wo P&P eine prominente Rolle einnimmt). Oder den zahlreichen P&P Let's Plays, die sicher auch dem einen oder anderen Unbefangenen mal bei Youtube vorgeschlagen werden.
Allgemein ist die Gesellschaft inzwischen viel offener gegenüber Nerdthemen als noch bspw. in den 90ern. Wer das anders sieht, bewegte sich damals vermutlich in einer Nerdbubble :gardianum: Also es ist mE nicht mehr so ein krasses Freakhobby, allerdings trotzdem eine Nische.

Insgesamt denke ich ist die P&P-Szene in Deutschland sehr stabil. Im Gegensatz zu bspw. Briefmarkensammlern haben wir immer noch zahlreiche Neuzugänge, die für eine stabile Größe sorgen (weil sie Ausfälle ausgleichen). Um ein Sterben von P&P mache ich mir inzwischen viel weniger Sorgen als noch vor ~8 Jahren. Auch immer bessere Videospiele scheinen dem P&P vorerst nix anhaben zu können (der spürbare WoW-Einbruch hat vielen Rollenspielern 2005/2006 sehr viel Angst gemacht, ist aber längst überwunden. Wegen WoW sind damals einige Gruppen gestorben, wir haben zum Glück nur 1x Spieler verloren).
Zuletzt geändert von Fridolin am 30.09.2019 22:19, insgesamt 1-mal geändert.
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Ungelesener Beitrag von Assaltaro » 30.09.2019 20:36

Ja Needbubble. Also meine Gruppe hat von Wow nichts mitbekommen. Ja man hat mal ähnliche Mmos getestet, aber wie sollte das bitte PnP ersetzen?

Bzgl. DSA5 ist es auch schade, besonders in der Anfangszeit wollte ich auch kaum etwas dazu schreiben, weil gefühlt gleich die nächsten "Hater" ankamen und dir sagen wollten wie viel schlechter 4 als 5 ist. Ich glaub aber das hat sich gebessert.
Und mittlerweile gibt es hier auch DSA5 Fabs, wenn auch wenige.
75% Method Actor, 71% Storyteller, ..., 17% Power Gamer

Ja ich betreibe "Blümchen"-Rollenspiel und ich steh dazu.

Bin ich froh DSA5 zu spielen. Nicht mehr alle Kämpfer waren in der Fasarer Arena!

Meine Helden

Aus Liebe zu Aventurien ertrage ich die Regeln.
... Sc*** Steigerungsregeln (4.1)
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Fridolin
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Ungelesener Beitrag von Fridolin » 30.09.2019 22:19

Assaltaro hat geschrieben:
30.09.2019 20:36
Ja man hat mal ähnliche Mmos getestet, aber wie sollte das bitte PnP ersetzen?
Kann ich persönlich auch nicht verstehen :ijw:
Aber was man iirc halt gemerkt hat, ist das doch allerhand Spieler damals aus ihren P&P Runden ausgestiegen sind (traf eher so die "Casual-Gamer", die zwar stetig, aber nur mit relativ wenig Herzblut P&P gespielt haben). Irgendwann war halt die WoW-Gilde und die angekündigten Raids halt wichtiger wie die DSA-Runde. Das war damals in der WoW-Hochzeit echt ein harter Spielerdrain in der RSP-Szene unserer Stadt.
Bei uns ist nur ein Spieler deswegen ausgestiegen, aber andere langjährige Gruppen hat es völlig zerrupft.

Naja ist lange her (2005/2006) und längst überwunden.
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affinno
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Ungelesener Beitrag von affinno » 30.09.2019 23:58

Hallihallo, ich mische mich auch mal ein!

Zu mir: ich bin 18, also das, was man einen Neuling nennt. Erstkontakt mit DSA hatte ich durch meine Freundin*. Hatte immer mal Interesse dran, weil ich aber bunte Bilder mochte, haben mich die 4.1 Regelwerke nie genug interessieren können, als dass ich mich mit dem Material auseinander wollte. Hatte mich im Zuge dessen dann auch hier mal schlau machen wollen (das muss vor zwei Jahren gewesen sein?), aber weil alles halt sehr eingespielt wirkte, war ich dann schnell verschüchtert und hab mich nicht weiter gekümmert. Vor allem, weil hier halt alle wesentlich älter waren und online Spiel ja eigentlich kaum in Frage kam.
Zu meiner bisherigen Erfahrung mit Foren: ich war mit ca. 12 bis 15 in einem Sims 3 Forum sehr aktiv und habe dort auch viele meiner langjährigen Freunde im gleichen Alter kennen gelernt. Foren sind vielleicht in meiner Generation nicht die Regel, aber eigentlich benutzen wir sie schon mal gerne.

Fast forward: durch einen lustigen Zufall haben sich einige meiner Freunde zusammen getan und wir werden jetzt von meiner Freundin durch die Theaterritterkampagne gemeistert – also DSA 5. Wir hatten alle mal schonmal von DSA gehört, haben uns eine Abwechselung zu dem, was wir sonst so machen (In meinem Fall Text basierte RPGs, im Fall der anderen Videospiele mit Rollenspielaspekt), gewünscht und haben dann mal fleißig drauf los generiert.
Im Zuge dessen hab ich mich hier mal angemeldet, weil ich mir dachte, dass durch das geteilte Hobby sicher der ein oder andere Gesprächsfaden interessanter werden könnte. Ich lese auch die Diskussionen gerne mal! Aber meistens habe ich das Gefühl, alles was es zu sagen gibt, wurde schon mal gesagt, oder steht sowieso in einer Quelle, die ich nicht besitze und mir schlichtweg auch nicht leisten kann. Ein bisschen so, wie wenn die Erwachsenen reden und man selber zwar so eine Idee hat, aber sich auch nicht traut, sie zu äußern, denn sie könnte eben auch falsch sein und dann ist man das dumme Kind (Oder hier: der dumme Neuling).

Nun will ich in diesem Forum niemanden vorwerfen, dass er aktiv Neulinge vergraulen würde, eher im Gegenteil. Aber ich mag Spieleläden nicht einmal ohne Begleitung betreten, wegen dieser permanenten Angst, nicht ‚geeky genug‘ zu sein – frei nach dem Motto: ist die überhaupt eine ECHTE Rollenspielerin? Deshalb war für mich das interagieren mit den Eingefleischten online sowieso vom Tisch. Vor allem auch, weil es eben einige Diskussionen hier gibt, wo sich ganz schön digital an die Gurgel gegangen wird (z.b. WdV Diskussionen, ‚Kuschelrollenspiel‘, etc.).

Deshalb bin ich also bisher eher abgeschreckt gewesen, hier zu schreiben; Angst vor Ablehnung, Angst davor, nicht ‚anständig DSA zu spielen‘ und der große Altersunterschied zwischen mir und vielen der aktiven Schreiber hier.
Ich hoffe, mein Wortsalat, den ich mit komplett zerkochtem Gehirn nieder geschrieben habe, macht etwas Sinn.

*Meine Freundin ist selber 20 und hat mit 11 das erste Mal in ihrem Jugendzentrum DSA gespielt und das dort auch einige Jahre getan.
Liebe jeder Art für alle Aventurier - für ein gesundes Kuschelaventurien!

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Ungelesener Beitrag von DnD-Flüchtling » 01.10.2019 00:35

Fridolin hat geschrieben:
30.09.2019 19:14
Denke die RSP-Forenlandschaft schrumpft sich gewissermaßen gesund. Lieber ein paar wenige aktive Foren als zig halbtote Foren!
Liegt vermutlich am geänderten Nutzungsverhalten. Die Leute U25 sind wohl nicht mehr mit Foren aufgewachsen :D
Wobei "aufgewachsen" fast der falsche Ausdruck ist, da gerade die U25 Generation ja eigentlich die erste wäre, die im wahrsten Wortsinne überhaupt rein zeitlich dazu in der Lage wäre ;)
Als ich so ca 15 war, waren gerade Chats im Kommen, und als ich anfing zu studieren, waren auch Foren eine große Nummer. Für mich war das damals tatsächlich im eigentlichen Sinne "neu" und nicht etwa etwas, das mit mein ganzes Leben begleitet hätte. In etwa vergleichbar mit dem Internet allgemein und Handys.

Um ein Sterben von P&P mache ich mir inzwischen viel weniger Sorgen als noch vor ~8 Jahren. Auch immer bessere Videospiele scheinen dem P&P vorerst nix anhaben zu können (der spürbare WoW-Einbruch hat vielen Rollenspielern 2005/2006 sehr viel Angst gemacht, ist aber längst überwunden. Wegen WoW sind damals einige Gruppen gestorben, wir haben zum Glück nur 1x Spieler verloren).
Du wirst lachen (oder auch nicht), genau dasselbe habe ich damals ebenfalls Kommen sehen; wenn auch weniger pessimistisch, da ich zur eigentlichen Zielgruppe gehörte, die von PnP auf MMOs umgestiegen ist.

...womit ich jetzt auch wieder weiß, warum ich so um 2004 so rum ziemlich schlagartig DSA vollständig den Rücken gekehrt hatte, nachdem ich in den Jahren davor zumindest passiver Beobachter war :grübeln:

Assaltaro hat geschrieben:
30.09.2019 20:36
Ja Needbubble. Also meine Gruppe hat von Wow nichts mitbekommen. Ja man hat mal ähnliche Mmos getestet, aber wie sollte das bitte PnP ersetzen?
Gar nicht; aber damals war das noch nicht so vollkommen klar.
Wenn ich das ganze mal von meiner eigenen Perspektive aus beleuchte: Ich hatte damals eine Menge Hoffnungen auf MMOs projiziert, weil ich mir in meinem Kopf quasi das ultimative Rollenspiel zusammenbastelte (unbegrenzt viele Mitspieler und eine greifbare Spielwelt klingt ja im ersten Moment auch ganz klasse...).
Dass selbst Online-Rollenspiele ähnlich wie PnP zunächst mal auch an den widerspenstigen Mitspielern kranken, die alle ja ebenfalls die Helden der eigenen Storys sind (und darunter teilweise richtig bescheuerte), und MMOs a la WoW nochmal eine ganz andere Kategorie sind, die mehr mit Diablo gemeinsam hat als mit PnP, daran dachte ich damals überhaupt nicht. Interessanterweise wurde dieser Job (PnP emulieren) von Offlinern deutlich besser erledigt, wenn auch natürlich nicht vollständig.

Denn wenn 15 Jahre später eines sonnenklar ist, dann, dass man das Rollenspiel mit SL in der Gruppe bislang nicht wird befriedigend ersetzen können (und selbst eine Plattform, die das gemeinsame Spielen mit computergenerierter Welt ermöglicht, sehe ich noch nicht), nicht durch Offline-RPGs und erst recht nicht durch MMOs.
Wenn ich da ein Problem sehe, dann eher das, dass das Rollenspiel grundsätzlich nachlässt, was die Reichweite angeht, einfach deswegen, weil die Alternativen als attraktiver wahrgenommen werden und PnP insbesondere für die Nachwuchs-Nerds fast mehr ein Relikt ist als ein potenzielles Hobby.



affinno hat geschrieben:
30.09.2019 23:58
Vor allem auch, weil es eben einige Diskussionen hier gibt, wo sich ganz schön digital an die Gurgel gegangen wird (z.b. WdV Diskussionen, ‚Kuschelrollenspiel‘, etc.).
Da kannst du froh sein, dass du die Diskussionen Anfang der Nuller Jahre nicht mitbekommen hast :ijw:
Als ich vor ein paar Jahren wieder erneut verstärkt PnP-Foren aufgesucht hatte, sind mir vor allem zwei Dinge aufgefallen:

1. Der Alterdurchschnitt war deutlich höher als ich erwartet hätte - ich war damals mit Anfang 20 relativ im Mittelfeld aber über ein Jahrzehnt später in meinen 30ern war ich es überraschenderweise ebenso...
2. Die Forenkultur ist angenehmer als damals; selbst bei den von dir genannten hitzigen Diskussionen. Das liegt teilweise an der Moderation, die bei besonders emotional geführten Debatten gerne mal Posts rausnimmt oder gar die Threads dicht macht (ich bin ja eher kein Fan von Disziplinierungsmaßnahmen, aber ich kann auch nicht abstreiten, dass das eine gewisse entschärfende Wirkung entfaltet....); aber auch daran, dass eine "leben und leben lassen"-Mentalität gegenüber anderen Spielstilen deutlich ausgeprägter ist, wenn man mich fragt. Selbst der "Kuschelrollenspiel"-Thread war da relativ harmlos.
Zuletzt geändert von DnD-Flüchtling am 01.10.2019 13:02, insgesamt 3-mal geändert.

Darilon
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Ungelesener Beitrag von Darilon » 01.10.2019 01:48

Auch wenn die Beitragszahlen in diesem Forum früher schon mal höher waren, sehe ich keine akute Gefahr, dass das Forum demnächst ausstirbt.
Neben den gesunkenen Beitragszahlen, beaobachte ich aber auch thematische Veränderungen. So hat in den Nuller-Jahren gefühlt jeder zweite Thread damit begonnen, dass der Threadersteller sich darüber mokiert hat, dass es zu Spezialgebiet XY noch keine offizielle Ausarbeitung gibt und er sich deswegen mal ein paar Gedanken dazu gemacht hat, die im Anschluss dann oft ausgiebig diskutiert wurden. Im Laufe der Zeit ist allgemeine Stimmung aber immer mehr dahin gekippt, dass sich die Leute von der Menge an offiziellem Material erschlagen gefühlt haben. Die meisten langjährigen Rollenspieler sitzen auf ganzen Bücherregalen mit Büchern, die sie noch lesen wollen. Entsprechend gering ist das Interesse selbst weiteres Material zu erarbeiten oder sich an den Projekten anderer zu beteiligen.

Desweiteren kosten Forenbeiträge viel Zeit. Ein schlüssige Argumentation zu verfassen ist eben deutlich aufwendiger als ein Smiley oder 2-Wort Kommentar in die Kommentarspalte zu schmieren. Dazu hat man idealerweise auch gelesen was andere zu dem Thema vorher geschrieben haben. Bei ein paar Forenteilnehmern frage ich mich ernsthaft, ob sie Vollzeit in dem Forum schreiben. Lebensumstände ändern sich. Manch einer, der vielleicht von einiger Zeit im Forum aktiv war, findet heute vielleicht nicht mehr die Zeit neben Beruf und Familie noch regelmäßig ein paar Stunden in dem Forum zu stöbern oder gar zu schreiben. Dafür gibt es Neuzugänge. Ob die sich ausgleichen weiß ich nicht, aber noch habe ich das Gefühl, dass die Anzahl der aktiven Nutzer groß genug ist.

Die Tatsache, das Forenaktivität zeitaufwendig ist, bedeutet auch, dass hier vor allem Spieler aktiv sind, die bereit sind sich auch abseits des Spieltisches mit dem Thema zu beschäftigen. Ich glaube auch, dass Neu-Spieler sich anfangs oft nicht trauen zu posten, da sie sich angesichts der Menge an Material, dass sie noch nicht kennen, für nicht kompetent genug halten. Insofern denke ich dass die Forenlandschaft nicht die DSA Community oder gar die RPG Community repräsentiert. Insofern wäre ich sehr vorsichtig damit von Foranaktivitäten auf die Community zu schließen. Wenn man den Aussagen von Ulisses glaubten will, verkauft sich DSA gut. Und durch die Drachenzwinge hat man heute eine realistische Chance auch für seltenere Systeme eine Spielrunde zu finden, wodurch sich die Landschaft diversifiziert.

Ich denke schon dass der Altersdurchschnitt ansteigt, aber nicht unbedingt weil es keine Jungen neuen Spieler mehr gibt, sondern, weil die Spielerschaft in Bereiche vordringt, in denen sie bisher nicht vertreten war. Als ich in den 90er als Teenager angefangen habe, wäre es ein gruseliger Gedanke gewesen, dass meine Eltern oder sogar Großeltern da mitspielen. Das bedeutet auch, dass man "unter sich" war. Heute haben wir Altspieler, was meiner Vermutung nach dafür sorgt, dass sich jüngere Spieler im Forum mehr zurückhalten. Wenn ich in den 90er schon im Forum aktiv gewesen wäre, wäre die Nutzung mit Sicherheit zurückhaltender gewesen, wenn ich gewusst hätte, dass meine Eltern auch im Forum lesen. :-)

Für mich ist das Forum auch mehr ein offenes Brainstorming. Insbesondere Beiträge von Nutzern, die andere Sicht vertreten, finde ich oft interessant und haben mir oft geholfen, meinen Horizont zu erweitern. Daher lese ich meist eher solange ich das Gefühl habe, dass neue Argumente eingebracht werden. Natürlich kommt es vor, dass sich Threads im Kreis drehen, weil sich das zwei gefunden haben, die unbedingt die Diskussion "gewinnen" wollen. "Gewonnen" werden die Diskussionen aber meist von denjenigen, die ausdauernder posten. Insofern bestimmen, die Hauptposter eines Forums den Forentenor was oft dazu führt, dass sich Andersgesinnte ein anderes Forum suchen. Das finde ich schade, denn je homogener eine Nutzerbasis ist, desto einseitiger werden die Beiträge und desto weniger wird diskutiert.

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Ungelesener Beitrag von Hina » 01.10.2019 02:17

@affinno : Dann ein herzliches Wilkommen im Forum! Es ist schoen, Deine Meinung hier zu lesen, statt nur ueber "den Neuspieler - das unbekannte Wesen" zu fabulieren. Das "nicht-geeky-genug" impostor syndrome kenne ich sehr gut - sieh es doch mal von der Seite: umgekehrt werden gerade jene stolzen Geeks durch und durch ja oft zu dem, was sie sind, weil sie sich aehnlich fehl am Platz in mainstream sozialen Interaktionen fuehlen. Ablehnung ist da erfahrungsgemaess nur sehr selten die Reaktion.

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Ungelesener Beitrag von Eloquent Erlenfold » 18.10.2019 10:37

Tagchen,
nach reiflicher Überlegung habe ich mich entschieden, mal etwas zu dieser Diskussion bei zu tragen. Ich bin ein neuer DSA Spieler, der als Kind DSA 1 gespielt hat (das war zu Zeiten von DSA 4-4.1) und als DSA 5 rausgekommen ist eben damit wieder eingestiegen ist. Ich hoffe mal einen Einblick geben zu können, wo die junge Generation (am Beispiel von meinen 2-5 Gruppen) so abhängt.

1. Die schreiben nicht über Rollenspiele, sie spielen sie. Ich schreibe mit meinen Bekannten, neben "wann treffen wir uns das nächste Mal" nichts über das Thema DSA. DSA ist nur Thema am Spieltisch und sonst nicht. Für die ist das einfach ein Spiel und nicht ein Hobby mit dem man sich abseits von der Tätigkeit selbst, beschäftigt. Das heißt also nicht, dass sie keine Zeit haben oder andere Kanäle nutzen (was zwar auch ein Grund ist), sondern dass sie primär kein Interesse daran haben. Ich denke auch, dass von den Menschen, mit denen ich spiele, keiner jemals die Ulisses Webseite oder die Wiki Aventurica aufgerufen hat.
2. "den Kanal" gibt es nicht. Ich beobachte das nur von außen, ich bin schließlich ein social-media-Vermeider. Es wird sich ausgetauscht über Instagram und Snapchat, das ist aber maximal ein "ich spiel DSA" in Bildform. Auf WhatsApp wird geplant und Facebook ist mal mega out. :ijw: Richtig diskutiert wird selten und wenn dann im Real Life.
3. Besonders dieses Forum heißt uns neue DSA 5 Spieler nicht wirklich willkommen. Auch wenn ganz bestimmt jedes einzelne Forenmitglied sein Bestes tut, fühlt man sich nicht willkommen. Die Diskussionen laufen oft auf DSA 5 Bashing hinaus. Zumindest die, die mich interessieren. Warum also sollten "wir" einen Kanal nutzen, bei dem einem der Spaß am Spiel genommen wird in dem auf dem Hobby wie man es persönlich schätzt so lange eingeprügelt wird, bis nichts mehr übrigbleibt? Die Community, hier im Forum besteht gefühlt nur aus DSAlern der ersten Stunde, die halt berechtigterweise eine andere Sicht von DSA haben als "wir" neue. Ich sage extra „gefühlt“, es entspricht bestimmt nicht der Realität.
Nochmal möchte ich sagen, dass ich mir sicher bin, dass das alles nicht in böser Absicht geschieht ihr tut ja nur eure Meinung kund. Es ist eher das unterbewusste Gefühlt, das sich beim Leser einstellt.

Ich hoffe einen Einblick in die neue DSA Generation gegeben zu haben. Natürlich sind meine Erfahrungen nicht allgemeingültig, aber ich halte sie zumindest für weit verbreitet.

LG Eloquent
1. Auf Svellttal auf zum Streite
der Feind bedroht das Land
so tretet ihm entgegen
geschlossen Hand in Hand.

(...)

11. Nie werden wir uns beugen
stolz heben wir den Blick
auf Svellttal auf zum Siege
wir weichen nicht zurück.

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Ungelesener Beitrag von ledaeth » 18.10.2019 11:45

Eloquent Erlenfold hat geschrieben:
18.10.2019 10:37
ich bin schließlich ein social-media-Vermeider. [...] Richtig diskutiert wird selten und wenn dann im Real Life.
Offtopic: Du hast gerade einem alten Sack das Vertrauen in die Jugend zurückgegeben. Danke dafür! :ijw: (Und für den durchdachten Beitrag natürlich auch.)
Denn wie ein sehr weiser Mann einmal sagte: „Da, wo du hingehst, da bist du dann.“

Aussprachehilfe zu "ledaeth": [​liːdai:θ]

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Ungelesener Beitrag von DnD-Flüchtling » 18.10.2019 14:56

Eloquent Erlenfold hat geschrieben:
18.10.2019 10:37
3. Besonders dieses Forum heißt uns neue DSA 5 Spieler nicht wirklich willkommen. Auch wenn ganz bestimmt jedes einzelne Forenmitglied sein Bestes tut, fühlt man sich nicht willkommen. Die Diskussionen laufen oft auf DSA 5 Bashing hinaus.
Das liegt daran, dass das Forum hier traditionell ein DSA 4-Forum ist und viele keine hohe Meinung von DSA 5 haben. Ich persönlich sehe es zwar umgekehrt, aber mir ist auch bewusst, dass ich damit in der Minderheit bin.
Die Community, hier im Forum besteht gefühlt nur aus DSAlern der ersten Stunde, die halt berechtigterweise eine andere Sicht von DSA haben als "wir" neue.
"Erste Stunde" ist fast ein Ding der Unmöglichkeit, aber ich denke schon, dass Spieler mit weniger als 10 Jahren Erfahrung eher selten sind.

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Ungelesener Beitrag von Fenia_Winterkalt » 18.10.2019 15:19

Das Märchen vom DSA 5 gebashe wird aber langsam auch Schal.
Natürlich darf hier Kritik geübt werden, solange sie den Forenregeln entspricht, aber gebashe wohl kaum. Das ist ein Wort das man eher von den Leuten hört die unreflektiert den alten Editionskrieg am Leben erhalten wollen.
Und die das auch gerne in die Welt tragen um all die armen DSA5 Spieler*innen fernzuhalten weil sie ja was? Sich hier wohlfühlen könnten?

Das Forum ist genau das Zuhause was man daraus macht.

Mag sein das man nicht innerhalb von 20 Sekunden eine Antwort auf eine DSA5 Frage bekommt, aber das ist ein Forum. Dafür nehmen sich die Leute auch Zeit für eine Antwort und die bleibt hier stehen und kann immer wieder abgerufen werden.

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Eloquent Erlenfold
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Ungelesener Beitrag von Eloquent Erlenfold » 18.10.2019 16:03

ledaeth hat geschrieben:
18.10.2019 11:45
Offtopic: Du hast gerade einem alten Sack das Vertrauen in die Jugend zurückgegeben. Danke dafür! :ijw: (Und für den durchdachten Beitrag natürlich auch.)
Gerne doch. :ijw:
DnD-Flüchtling hat geschrieben:
18.10.2019 14:56
"Erste Stunde" ist fast ein Ding der Unmöglichkeit, aber ich denke schon, dass Spieler mit weniger als 10 Jahren Erfahrung eher selten sind.
Ich meine damit die Spieler, die die Entwicklung der Editionen von DSA miterlebt haben. Obwohl ich schon denke, dass es einige gibt, die DSA 1 als es neu war gespielt haben.
Fenia_Winterkalt hat geschrieben:
18.10.2019 15:19
Das Märchen vom DSA 5 gebashe wird aber langsam auch Schal.
Natürlich darf hier Kritik geübt werden, solange sie den Forenregeln entspricht, aber gebashe wohl kaum.
Naja es gibt schon Threads in denen es eigentlich immer auf ein Thema hinausläuft, nämlich DSA 5 vs. DSA 4.1.
Das sind aber natürlich nicht alle Threads aber zumindest einige die öffentlichkeitswirksam sind. Ich hatte meinen ersten Kontakt mit dem Forum auch aufgrund einer Google Suche. Ich weiß leider nicht mehr was es war, aber ich brauchte nachdem ich mir ihn durchgelesen hatte, einige Zeit um mich zu erholen.
Für mich steht "gebasche" auch für stete, nie enden wollende Kritik. Kann aber sein, dass das nicht deine Definition ist. Es geht also für mich nicht um die Art der Kritik, die ist hier erfrischend gesittet und sachlich.
Fenia_Winterkalt hat geschrieben:
18.10.2019 15:19
Das Forum ist genau das Zuhause was man daraus macht.
...und ich hoffe, dass meine Mitbewohner die gleiche Inneneinrichtung wie ich akzeptieren. :)
1. Auf Svellttal auf zum Streite
der Feind bedroht das Land
so tretet ihm entgegen
geschlossen Hand in Hand.

(...)

11. Nie werden wir uns beugen
stolz heben wir den Blick
auf Svellttal auf zum Siege
wir weichen nicht zurück.

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Tharex
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Ungelesener Beitrag von Tharex » 18.10.2019 17:48

Eloquent Erlenfold hat geschrieben:
18.10.2019 16:03
Obwohl ich schon denke, dass es einige gibt, die DSA 1 als es neu war gespielt haben.
Ja. :Maske:

Benutzer 14375 gelöscht

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Ungelesener Beitrag von Benutzer 14375 gelöscht » 18.10.2019 19:30

Eloquent Erlenfold hat geschrieben:
18.10.2019 16:03
Für mich steht "gebasche" auch für stete, nie enden wollende Kritik. Kann aber sein, dass das nicht deine Definition ist. Es geht also für mich nicht um die Art der Kritik, die ist hier erfrischend gesittet und sachlich.
Das ist aber auch nichts DSA5-spezifisches. Als dieses Forum hier noch dsa4forum hiess, begleitete die stete, nie enden wollende Kritik an DSA4 auch alles wie ein Hintergrundrauschen. Interessanterweise scheint sich seit dem Erscheinen von DSA5 eine Art Nostalgie breit gemacht zu haben, die DSA4 ein wenig verklärt betrachtet und damit natürlich DSA5 Unrecht tut.
Hinzu kommt, dass stete, nie enden wollende Kritik etwas ist, dass DSA ganz allgemein immer begleitet. Das :T: hat einen extra Thread eingerichtet, damit es einen Ort gibt, in dem die Leute über DSA herziehen können, weil sie es sonst einfach immer und überall gemacht haben. :lol:

Ich kann verstehen, dass man als Fan irgendwann genervt davon ist. Aber ich glaube, dass man das wird aushalten müssen. Außerdem geht es hier mittlerweile doch sehr friedlich zu - der größte Teil der Threads besteht aus Fragen zu irgendwelchen Details des Hintergrunds, die die Leute hier mit einem fast schon beängstigenden Hang zur Detailverliebtheit beantworten. :cookie:

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Ungelesener Beitrag von Farmelon » 18.10.2019 20:37

Klar gab es (vor allem) zu Beginn Threads wo es auch mal hieß 5 gegen 4. Aber die gab es in allen Foren zur Umbruchszeit. Und nicht nur in den Foren. Auch in allen anderen sozialen Medien. Der große Nachteil des Forums, das man das alles eben immer wieder nachlesen oder weiter kommentieren kann ist eben auch der große Vorteil des Forums.
Es vergisst üblicherweise nicht. Natürlich kann dann jemand kommen und in nem 5 Jahre altem Thread eine Diskussion neu anfachen. Und? Ist doch schön.

Inzwischen ist es ruhiger geworden, aber solche "Editionskriege" gab es auch schon beim Umbruch von 3 zu 4. Nur ist das weniger präsent da es schon viel länger her ist und vor allem viele Foren in denen das damals tobte leider nicht mehr verfügbar sind. Ich hab selber meine persönlichen Vorlieben, aber nur weil ich Birnen mag gönne ich anderen trotzdem ihre Äpfel. Irgendwie kann man ja koexistieren.

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Ungelesener Beitrag von B.O.B. » 18.10.2019 22:49

Ich hab allerdings vor einiger Zeit... wobei eigentlich ist das über ein Jahr her... festgestellt, daß es offenbar stark von der Perspektive des Lesers abhängt, wie Threads aufgenommen werden und da -aus meiner Perpektive- sehr eigenartige Dinge rüberkommen können.

In dem speziellen Fall bekam ein Kommilitone mit, daß ich schon lange DSA spiele. Er selbst hatte erst vor einigen Monaten zusammen mit Freunden mit DSA5 begonnen und fragte mich, was denn ältere Spieler alle gegen die 5. Edition hätten. Zumindest wäre ihm in mehreren Foren (ja, auch dieses hier war dabei...) aufgefallen, daß ständig Leute zu älteren Editionen raten würden anstatt DSA5 fragen zu beantworten.

Ich weiß, es gibt fast überall den einen Edition pro/contra Thread, in dem oftmals auch wenig nett diskutiert und kaum ein gutes Haar an der Edition, die man nicht mag, gelassen wird, aber als Gesamteindruck über ein ganzes bzw. mehrere Foren kam mir dies doch etwas eigenartig vor, also hab ich ihn mal um Beispiele gebeten.

Was ich darauf hin zu lesen bekam, hat mich ehrlich gesagt mehr als verwirrt. Und das mitnichten auf Grund der Threadinhalte:

Da wurden Regelfragen, wie man denn Konzept XY darstellen kann, beantwortet mit (sinngemäß): "Kannst du aktuell nicht. Wenn du nicht warten willst, ob das in einem späteren Buch nachgereicht wird, mußt du das selber hausregeln. Als Richtlinie: es in DSA4.1 so und so gemacht..."

Oder fragen nach dem aventurischen Hintergrund wurden beantwortet mit Hinweisen auf (und teils Zitaten aus) Büchern der 4. bis runter zur ersten Edition oder Themenlinks aus dem Wiki Aventurica...


Und jeder dieser Threads, bei dem ich mir dachte, es sei doch nett, dem fragenden DSA5 Spieler die komplette Antwort aus teilweise Jahrzehnten Spiel- und Welterfahrung zu geben anstatt ihm einfach zu sagen, was nach seiner Edition alles nicht geht oder schlicht bisher unbeschreiben ist, kam bei besagtem Kommilitonen scheinbar so an, als würden ihm die Leute ständig erzählen, er solle doch gefälligst 'ne andere Edition spielen und sich teils lange vergriffene Bücher besorgen, weil sie ihm keine DSA5-spezifische Antwort geben wollten.

Ich hab da damals lange drüber nachgedacht und bin ehrlich gesagt bis heute zu keinem sinnvollen Ergebnis gekommen. Und ich hab mich daher seit dem auch so gut wie möglich von jeglicher 5. Editions-Thematik ferngehalten, weil ich echt nicht begreifen kann, was da schief gelaufen ist. Ich würd's ja gerne als Einzelfall abtun aber leider deckt sich das viel zu gut mit dem gerade wieder erwähnten breit angelegtem "DSA5 Bashing" älterer Spieler, von dem ich zwar regelmäßig höre (von DSA5 Spielern), es aber selber (mit Ausnahme einzelner sehr spezieller Threads) nie gesehen habe.

Wie gesagt, ich bin da doch ziemlich ratlos... :grübeln:

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Ungelesener Beitrag von Farmelon » 19.10.2019 00:17

B.O.B. hat geschrieben:
18.10.2019 22:49
Ich hab allerdings vor einiger Zeit... wobei eigentlich ist das über ein Jahr her... festgestellt, daß es offenbar stark von der Perspektive des Lesers abhängt, wie Threads aufgenommen werden und da -aus meiner Perpektive- sehr eigenartige Dinge rüberkommen können.
Das ist etwas, dass überall vorkommt wenn Menschen miteinander interagieren. Meiner Erfahrung nach ist es in Textform sogar noch schwerer Missverständnisse zu vermeiden. Einfach weil alle nonverbalen, teils unbewussten, Aspekte der Kommunikation wegfallen. Das lässt viel mehr Interpretationspielraum.

Deswegen bin ich auch ein freund von Smileys, welche bewusst eingesetzt werden um so hoffentlich noch eine gewisse Grundstimmung mit herüberzubringen. :)
Das Vier-Ohren-Prinzip passt eigentlich recht gut finde ich. Im Forum ist man auf mehreren davon eher taub.

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Ungelesener Beitrag von Madalena » 19.10.2019 01:04

Ich könnte eine Menge an DSA 4 kritisieren. Auch Dinge, wo ich mich frage: "Wer hat sich je so einen Unfug ausgedacht?!" z.B. die SKT. Oder der pseudo-faire Mechanismus mit der Berechnung von Paketkosten, den ich von Grund auf, und auf mehr als einer Ebene, für verkorkst halte. Oder die absurden Detailregeln. Oder Entgleisungen der Magie-Regeln. Oder den eingebauten Exotenbonus. Oder...

Beides Dinge, die 5 besser macht. Dafür wüsste ich andere Dinge, die ich an 5 kritisieren kann.

Und die Editionen darunter ziehe ich faktisch eh nicht in Betracht. Obwohl ich sie noch kenne. Also DSA 3 ziemlich gut, DSA 2 ein wenig (der Unterschied war ja eh marginal).

Aber ich spiele dennoch DSA. Scheint also, in allen Editionen, auch was Gutes an sich zu haben. Etwas, das die Kritikpunkte überwiegt. Im Falle von DSA 5 ist das eher Mutmaßung: Ich kenne es kaum, es hat mich nie so gepackt (im Gegensatz zu z.B. 4, was mich gegenüber 3 doch ziemlich geflasht hat). Aber gerade deshalb will ich kein vorschnelles Urteil darüber fällen.

Also ist die Kritik eigentlich ein Kompliment an DSA: Hätte ich 4 nicht rauf und runter gespielt, wüsste ich gar nicht was mich daran alles nervt. Und würde 5 nicht doch "einschlagen" und gespielt werden, und gekauft und gelesen, würde es niemand sachlich oder weniger sachlich kritisieren.

Dass das in der Außenwirkung anders rüber kommt kann ich mir schon vorstellen. Aber das ist auch für mich relativ forentypisch, und man muss es einsortieren wissen. Vielleicht doch ein Generationenproblem? Aber dafür wiederum kenne ich z.B. Rollenspieldiskussionen auf FB zu wenig.
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Ungelesener Beitrag von DnD-Flüchtling » 19.10.2019 21:44

B.O.B. hat geschrieben:
18.10.2019 22:49
Da wurden Regelfragen, wie man denn Konzept XY darstellen kann, beantwortet mit (sinngemäß): "Kannst du aktuell nicht. Wenn du nicht warten willst, ob das in einem späteren Buch nachgereicht wird, mußt du das selber hausregeln. Als Richtlinie: es in DSA4.1 so und so gemacht..."

Oder fragen nach dem aventurischen Hintergrund wurden beantwortet mit Hinweisen auf (und teils Zitaten aus) Büchern der 4. bis runter zur ersten Edition oder Themenlinks aus dem Wiki Aventurica...

Und jeder dieser Threads, bei dem ich mir dachte, es sei doch nett, dem fragenden DSA5 Spieler die komplette Antwort aus teilweise Jahrzehnten Spiel- und Welterfahrung zu geben anstatt ihm einfach zu sagen, was nach seiner Edition alles nicht geht oder schlicht bisher unbeschreiben ist, kam bei besagtem Kommilitonen scheinbar so an, als würden ihm die Leute ständig erzählen, er solle doch gefälligst 'ne andere Edition spielen und sich teils lange vergriffene Bücher besorgen, weil sie ihm keine DSA5-spezifische Antwort geben wollten.

Ich hab da damals lange drüber nachgedacht und bin ehrlich gesagt bis heute zu keinem sinnvollen Ergebnis gekommen. Und ich hab mich daher seit dem auch so gut wie möglich von jeglicher 5. Editions-Thematik ferngehalten, weil ich echt nicht begreifen kann, was da schief gelaufen ist. Ich würd's ja gerne als Einzelfall abtun aber leider deckt sich das viel zu gut mit dem gerade wieder erwähnten breit angelegtem "DSA5 Bashing" älterer Spieler, von dem ich zwar regelmäßig höre (von DSA5 Spielern), es aber selber (mit Ausnahme einzelner sehr spezieller Threads) nie gesehen habe.
Hier gebe ich als jemand, der seit DSA 2 das System kennt, meinen Senf dazu:

DSA 4 hat halt das Glück, dass es die ausführlichste Version war und dementsprechend durch extrem viel Material auftrumpft - und ich bezweifle auch, dass DSA 5 insbesondere was den Fluff angeht so schnell DSA 4 wird ersetzen können, und gerade der ist ja eigentlich weitgehend editionsunabhängig. Insofern würde ich - auch aus der Warte deines Kommilitonen - das jetzt nicht als Misstrauensvotum gegen die 5. Edition ansehen, wenn man auf Quellen aus der vorangegangenen verwiesen wird. Er soll sich im Hinterkopf behalten, dass es die 4. Edition immerhin 15 Jahre Bestand hatte, die 5. bislang dagegen gerade mal vier und in dieser Zeit auch vor allem neue Regelwerke produzieren musste.

Allerdings: Als jemand, der DSA 4 mittlerweile deutlich kritischer sieht als damals, habe ich ebenfalls den Eindruck, dass es hier im Forumeinen gewissen Bias gegen 5 und für 4 gibt. Das mag jetzt persönliche Präferenz jedes einzelnen sein (und dass das hier traditionell ein DSA 4-Forum ist, spielt da wohl mit rein); aber eine gewisse negative Grundeinstellung ist mir schon aufgefallen ist.

Woran ich mich interessanterweise nicht erinnern kann, ist, dass es damals - also so um 2001 - Beschwerden gab, die DSA 4 negativ mit DSA 3 verglichen haben. Mag natürlich auch daran liegen, dass die Foren damals tendenziell wohl deutlich MINT-lastiger waren und DSA 4 mit der ganzen Optimiererei bei den Onlinern offene Türen einrannte.



Madalena hat geschrieben:
19.10.2019 01:04
Und die Editionen darunter ziehe ich faktisch eh nicht in Betracht. Obwohl ich sie noch kenne. Also DSA 3 ziemlich gut, DSA 2 ein wenig (der Unterschied war ja eh marginal)
Seien wir ehrlich: Das Label "DSA 3" ist eigentlich ein Etikettenschwindel; im Grunde ist es mehr ein DSA 2.5, das die arg lückenhafte 2er Version quasi ersetzt. Und das ist dann schon ein Unterschied zu den nachfolgenden Editionen (also 4 und 5), die eben nicht auf vorangegangene Editionen abwärtskompatibel sind.

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Ungelesener Beitrag von Jeordam » 20.10.2019 16:44

DnD-Flüchtling hat geschrieben:
19.10.2019 21:44
[Woran ich mich interessanterweise nicht erinnern kann, ist, dass es damals - also so um 2001 - Beschwerden gab, die DSA 4 negativ mit DSA 3 verglichen haben. Mag natürlich auch daran liegen, dass die Foren damals tendenziell wohl deutlich MINT-lastiger waren und DSA 4 mit der ganzen Optimiererei bei den Onlinern offene Türen einrannte.
Das habe ich damals anders wahrgenommen. Gerade im Orkenspalter wurde mehr als ordentlich gegen die "Powergameredition" geschossen.
Für alle meine Aussagen bezüglich des Kampfsystems von DSA 4 gelten folgende Axiome:
1. Ein professioneller Kämpfer kann die in seiner Ausbildung gelernten Sonderfertigkeiten sinnvoll einsetzen.
2. Die Stochastik von DSA-Würfelergebnissen entspricht der Stochastik gleichverteilter Würfel.

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Ungelesener Beitrag von Rhonda Eilwind » 20.10.2019 17:02

Ich kann mich durchaus noch gut an ausgedehnte Kritik beim Wechsel von 3 zu 4 erinnern - und kenne gar nicht so wenige Leute, die den Umstieg nie geschafft und stattdessen ganz mit DSA aufgehört haben.

Von denen hat man nur danach meistens halt auch nirgendwo mehr etwas gelesen.
... und auf ihrem Grabstein wird stehen: "Ich hab's dir ja gesagt!"

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Ungelesener Beitrag von Assaltaro » 20.10.2019 17:06

Rhonda Eilwind hat geschrieben:
20.10.2019 17:02
Ich kann mich durchaus noch gut an ausgedehnte Kritik beim Wechsrln von 3 zu 4 erinnern - und kenne gar nicht so wenige Leute, die den Umstieg nie geschafft und stattdessen ganz mit DSA aufgehört haben.
Ja ich kenn auch manche die DSA4 fast ausgelassen haben oder eigentlich auslassen wollten.
Auf der DZ hab ich öfter mit einem gespielt, der auch vor Jahren noch über 4 gejammert hat, aber für 3 einfach keine Gruppe mehr fand. Jetzt spielt er 5, weil er es besser findet als 4 (wenn auch immer noch nicht so gut wie 3).
Ich hab mir 3 ja nur mal angeschaut, da konnte es mich jetzt nicht überzeugen, wegen der würfelei beim Generieren und Steigern.

Die Frage ist, ob man das Forum nun wirklich DSA5 freundlicher machen kann. Denn es gibt hier ja schon ein paar die zumindest Beides spielen, aber viele davon halten sich glaub ich aus den Diskussionen raus und sind dann nur im FaB Bereich unterwegs.
75% Method Actor, 71% Storyteller, ..., 17% Power Gamer

Ja ich betreibe "Blümchen"-Rollenspiel und ich steh dazu.

Bin ich froh DSA5 zu spielen. Nicht mehr alle Kämpfer waren in der Fasarer Arena!

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Aus Liebe zu Aventurien ertrage ich die Regeln.
... Sc*** Steigerungsregeln (4.1)
....Sc*** Kampfregeln

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Ungelesener Beitrag von Rhonda Eilwind » 20.10.2019 17:12

Muss man das denn?

Es ist ja ein DSA-Forum. Ich spiele ja nun weder das eine noch das andere noch... aber ich fühle mich hier nicht falsch.

Regeltechnisch sind hier wohl meist 4er-Spieler unterwegs.

Es würde vielleicht helfen, wenn der eine oder andere sich etwas zurückhält, wenn es um seine persönlichen Präferenzen geht, solange niemand danach fragt...

Aber das sind Nutzer - also die Community.

Das Forum als solches empfinde ich nicht als DSA-5-feindlich.
... und auf ihrem Grabstein wird stehen: "Ich hab's dir ja gesagt!"

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Ungelesener Beitrag von Denderan Marajain » 20.10.2019 18:11

Viele spielen doch eh kein reinen Systeme mehr. Ich spiele nach Harteschale HR und viele mir bekannte Gruppen spielen mit derart vielen HR... das ist weder 3, 4 oder 5 ;)

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Ungelesener Beitrag von chizuranjida » 20.10.2019 18:41

Eloquent Erlenfold hat geschrieben:
18.10.2019 10:37
Besonders dieses Forum heißt uns neue DSA 5 Spieler nicht wirklich willkommen.
Erstmal danke für die Info, dass es noch Neuspieler gibt, und was euch wichtig ist. (Auch @affinno ) Und hallo erstmal. :)

Wenn bei DSA5-Threads nicht zeitnah was Hilfreiches rauskommt, kann das vielleicht auch ein bisschen an Unkenntnis liegen. Ich gehöre selber zu denen, die den Umstieg von DSA3 auf 4 nie geschafft haben. (Versucht habe ich es, aber meine komplette Runde ist am Kampfsystem gescheitert.)

Zu DSA5-Regelfragen kann ich also nichts sagen. Beim Hintergrund kenne ich die neuesten Entwicklungen nicht. Ich gehe dann davon aus, dass alles Alte nicht einfach beiseite gewischt wurde, sondern wie zuvor auch die aventurische Geschichte und Entwicklung weitergeschrieben.
Also z.B., dass Thorwaler oder Albernier im großen und ganzen immer noch genauso drauf sind wie vor 20 Jahren, dass sie die gleichen Sprachen sprechen, den gleichen Kleidungsstil bevorzugen, immer noch dieselben Nationalgerichte verspeisen und Fans derselben Imman-Mannschaften sind.

Aber wieviel zu diesem allgemeinen Hintergrund, oder auch zu älteren Entwicklungen (zB albernischer Unabhängigkeitskrieg, Phileasson Foggwulfs Aventurienumsegelung, Austritt der Magierakademie Olport aus den Gilden(?)) in den gängigen DSA5-Spielhilfen vermittelt wird, das weiß ich nicht.

Was müsste denn genau passieren oder unterbleiben, damit dieses Forum sich DSA5-freundlicher anfühlen würde?
"Im Übrigen bin ich der Meinung, dass Al'Anfa wieder eins drauf kriegen wird."
- Alrik der Ältere

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