DSA4 5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion

Hier finden allgemeine DSA-Themen ihren Platz, zu denen es kein explizites Unterforum gibt.

Wie bewertet ihr die Weiterentwicklung von DSA seit 2011?

überwiegend Positiv
72
26%
Unverändert
31
11%
überwiegend Negativ
171
62%
 
Insgesamt abgegebene Stimmen: 274

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Nepolemo ya Dolvaran
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5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion

Ungelesener Beitrag von Nepolemo ya Dolvaran » 28.04.2020 11:51

Herr der Welt hat geschrieben:
27.04.2020 10:23
Die Frage der Abbidlung irdischer Kulturen und auch Pop-Kultur wurde ausgelagert: (irdische) Kultur(en) in DSA/Rollenspielen
Ich füge mal den Anfang meines Posts hier wieder ein, denn die Kritik mit der Infantilisierung gehört schon in diesen Thread, wie ich finde, ansonsten gerne wieder löschen.

Ich muss noch eine Sache loswerden. Mir geht die, gefühlte, zunehmende Infantilisierung von DSA gehörig auf den Zeiger.
In der aktuellsten Regionalspielhilfe bin ich direkt im Vorwort über folgendes gestolpert.
Das Dornenreich S. 8 hat geschrieben: Das Setting von Aranien und Oron bot aber dank der phantastischen Autoren weit mehr und wurde beständig weiterentwickelt. Über den Kampagnen-Hintergrund Hinter dem Schleier wurde Oron vor allem zu einer geheimen Organisation, ungesehen von der Öffentlichkeit, die eine ähnliche Funktion wie Marvels Hydra erfüllte. Man konnte sich nicht sicher sein, wer dazu gehört und wenn man einen oronischen Zirkel ausgeschaltet hatte, wuchsen, wie beim antik-griechischen Marvel-Namensgeber, gleich zwei Köpfe nach.
Wieso ist es nicht möglich selbst zu beschreiben, inwiefern sich die Oronier verhalten? Warum diese Anspielung auf die Filme/Comics? Hat man keine Lust, das selbst zu machen? Denkt man dieser Verweis zeugt wie "cool und hip"™ man ist?
Das gleiche mit den comichaften Bildern (der Sultan aus Aladin im Dornenreich) in den neuesten Publikationen. Zusammen mit dem Duzen hinterlässt das bei mir einen absolut kindischen Geschmack, der mir null zusagt.

@Jasper Stoßenheimer Im Orkenspalterforum hört man, dass ein Ulisses-Mitarbeiter bei Discord erzählt hätte, dass vor den Gestade des Gottwals erst dieser Cthulhu-Mythos für DSA erscheinen wird und da es dazu auch noch kein konkretes Veröffentlichungsdatum gibt müssen wir wohl warten.
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ledaeth
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Ungelesener Beitrag von ledaeth » 28.04.2020 12:45

Tja, hmm, nun ja. Ich denke halt immer, ich werde einfach alt und bin nicht mehr die Zielgruppe. Insofern bin ich zwar sehr, sehr enttäuscht, dass die Zeitlinie meines Aventuriens nicht weitergeht (weil es für mich unspielbar wird), aber mich darüber aufzuregen ... dazu fehlt mir der Elan. (Ich sag ja: alt.) XD

Anrede per "Du" ist im Online-RPG-Bereich üblich, das sind die potentiellen Kunden also gewöhnt.
Auch das vermehrte Setzen auf Optik statt auf Inhalt ist dem Zeitgeist angemessen. Wobei da jetzt ne fiese Wertung mitschwingt, die ich so eigentlich gar nicht abgeben kann, weil ich mich inhaltlich nicht mit DSA5 auseinandersetzen möchte, eben weil mich die Aufmachung hart abschreckt. Bin selbst erstaunt über meine Reaktion, aber wenn ich da reinsehe, windet sich mir alles innerlich.
Ich habe großen Respekt vor Nadine Schäkels handwerklichen Fähigkeiten, ihre Kunst ist ja quasi das Gesicht und Aushängeschild von DSA5, nur kann ich persönlich damit einfach nichts anfangen. Es stimmt für mich nicht. Es ist nicht meine Welt.
Mein DSA ist schwarz-weiß und irgendwie ernster.
Dieses Knallbunte mit den weichen Konturen und der hübschen, effektvollen Beleuchtung ist, ja, eben kindlich, bzw. auf ein jüngeres Publikum zugeschnitten.
Macht ja auch Sinn, wenn man sein Produkt neu erfinden und unter frische Leute bringen will.
Denn wie ein sehr weiser Mann einmal sagte: „Da, wo du hingehst, da bist du dann.“

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Carus
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Ungelesener Beitrag von Carus » 28.04.2020 14:40

ledaeth hat geschrieben:
28.04.2020 12:45
Anrede per "Du" ist im Online-RPG-Bereich üblich, das sind die potentiellen Kunden also gewöhnt.
Diese Form der Anrede wurde ja von der "alten" Community in Form von Umfragen so gewünscht, da sind also nicht die "potentiellen Neukunden" dafür verantwortlich. Und übrigens duzt z.B. auch ETA Hoffmann den Leser durchwegs, soo neu ist diese Entwicklung also auch nicht..
ledaeth hat geschrieben:
28.04.2020 12:45
Ich habe großen Respekt vor Nadine Schäkels handwerklichen Fähigkeiten, ihre Kunst ist ja quasi das Gesicht und Aushängeschild von DSA5, nur kann ich persönlich damit einfach nichts anfangen. Es stimmt für mich nicht. Es ist nicht meine Welt.
Mein DSA ist schwarz-weiß und irgendwie ernster.
Dieses Knallbunte mit den weichen Konturen und der hübschen, effektvollen Beleuchtung ist, ja, eben kindlich, bzw. auf ein jüngeres Publikum zugeschnitten.
Macht ja auch Sinn, wenn man sein Produkt neu erfinden und unter frische Leute bringen will.
Bunte Bilder mit weichen Konturen und hübscher, effektvoller Beleuchtung haben wir mindestens seit Tizian im 16. Jahrhundert, finde nicht dass sowas unzugänglich für ältere Generationen ist. Gerade die Cover der alten Editionen sind es doch, die stark in Erinnerung bleiben und die sind genauso bunt. Und ehrlich gesagt, teilweise auch fürchterlich was das inhaltliche betrifft. Finde eher dass sich die Qualität hier gebessert hat, auch wenn mir nicht alle Bilder gefallen.
ledaeth hat geschrieben:
28.04.2020 12:45
Auch das vermehrte Setzen auf Optik statt auf Inhalt ist dem Zeitgeist angemessen. Wobei da jetzt ne fiese Wertung mitschwingt, die ich so eigentlich gar nicht abgeben kann, weil ich mich inhaltlich nicht mit DSA5 auseinandersetzen möchte, eben weil mich die Aufmachung hart abschreckt. Bin selbst erstaunt über meine Reaktion, aber wenn ich da reinsehe, windet sich mir alles innerlich.
Das ist deine Entscheidung aber ich finde es seltsam sich mit einem Spiel nicht mehr auseinander zu setzen weil die Bilder auf der Innenseite farbig sind und im Text "Du" verwendet wird.

Vasall
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Ungelesener Beitrag von Vasall » 28.04.2020 14:49

Ich kann @ledaeth sehr verstehen. Mir geht's ganz genau so.

Früher gabs auch sehr hässliche Abbildungen, aber es war auch immer sehr, sehr bunt, weil vielfältig. Die verschiedensten Stile und Ideen wurden eingekauft und abgebildet, Die Vielfalt von DSA und der DSA fans äußerte sich irgendwie in den diversen Abbildungen und Zeichenstilen, so dass auch für mich immer was dabei war.

Heute ist alles hübsch einheitlich und auf mainstream-WoW-Fantasie ausgerichtet...und leider halt viel, viel weniger inklusiv.

Zudem werden oft die Vorgaben aus den Regionalbeschreibungen nicht bei der Abbildung der regionalen Besonderheiten und Sachkultur berücksichtigt.

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Aryador
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Ungelesener Beitrag von Aryador » 28.04.2020 14:58

Ich verstehe nicht so ganz das Problem, muss ich sagen. In größeren Publikationen ist es für mich gang und gebe, dass Illustrationen unterschiedliche Qualitätsstufen haben. Einige sind treffend, andere nicht. Oft sind auch unterschiedliche Illustratoren am Werk, was ebenfalls verständlich ist ab einem gewissen Arbeitsaufwand. Als Kind ist mir schon unterbewusst aufgefallen, dass in den "Lustigen Taschenbüchern" Mickey Maus immer wieder anders aussieht, je nachdem, aus welchem Pinsel die Geschichte stammte (das wusste ich natürlich damals nicht, aber dass die Figur anders aussah, war sofort ersichtlich). Genauso wie übrigens die Figuren aus Der Sendung mit der Maus. Als Rezipient lernt man doch da automatisch, dass Illustrationen immer eine Annäherung an die Realität sind und nicht wortwörtlich zu verstehen sind.

Genauso geht es mir bei den aktuellen DSA5-Büchern auch. Manche Porträts sind schön, andere nicht. (Diesen dicklichen Peraine-Geweihten im Götterwirken I finde ich zum Beispiel fürchterlich.) Aber insgesamt sind das aus meiner Auffassung her stilvoll und aufwändig gestaltete Bücher, das Layout folgt durchgängig einer Logik, die man sich erschließen und schnell begreifen kann, da wurde aus stilistischer Sicht ganz, ganz viel richtig gemacht.

Carus
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Ungelesener Beitrag von Carus » 28.04.2020 15:18

Vasall hat geschrieben:
28.04.2020 14:49
Ich kann @ledaeth sehr verstehen. Mir geht's ganz genau so.

Früher gabs auch sehr hässliche Abbildungen, aber es war auch immer sehr, sehr bunt, weil vielfältig. Die verschiedensten Stile und Ideen wurden eingekauft und abgebildet, Die Vielfalt von DSA und der DSA fans äußerte sich irgendwie in den diversen Abbildungen und Zeichenstilen, so dass auch für mich immer was dabei war.
Ich empfinde das immer noch so. Nur schon die Cover sind in einem anderen Stil gehalten, da hier die etwas impressionistische Unschärfe fehlt, die sonst oft zu finden ist. (Hat auch mit digitaler oder physischer Malweise zu tun.) Auch auf den Innenseiten merkt man, dass unterschiedliche Künstler am Werke sind. Was glücklicherweise fehlt sind handwerklich wirklich schlechte Zeichnungen, die es in den älteren Publikationen noch öfters gab. Damit meine ich keine Stilfragen, sondern z.B. völlig falsche Proportionen, Perspektiven etc. Und halt die schwarz-weiss Bilder, fände ich aber auch eher unpassend ausser vielleicht als Holzschnitt wie in den schönen Darstellungen der Vademeci.
Vasall hat geschrieben:
28.04.2020 14:49
Heute ist alles hübsch einheitlich und auf mainstream-WoW-Fantasie ausgerichtet...und leider halt viel, viel weniger inklusiv.
Kann nicht beurteilen was du damit meinst, da ich nie WoW gespielt habe. Wenn ichs mir oberflächlich anschaue, sehe ich nicht viel Ähnlichkeit, wäre aber auch seltsam sich an einem PC-Spiel zu orientieren, dass vor über 10 Jahren mal prägend war.
Vasall hat geschrieben:
28.04.2020 14:49
Zudem werden oft die Vorgaben aus den Regionalbeschreibungen nicht bei der Abbildung der regionalen Besonderheiten und Sachkultur berücksichtigt.
Dass bei einem Cover o.Ä. etwas nicht ganz akkurat wiedergegeben ist, kann schon mal passieren. Irgendwo wurde z.B. angemerkt dass die Ferdoker Lanzerinnen auf einem Titelbild eine falsche Waffe tragen. Sowas war aber auch früher gang und gäbe, das sind halt auch externe KünstlerInnen, die nicht so tief in DSA drin sind.
In DSA 5 gibts aber auch die Rüstkammern, welche Kleidung, Waffen und Handwerk einer Region aufführen. Da findet sich zu jeder Beschreibung daneben ein farbiges Bild, was die Beschreibung akkurat wiedergibt. Das ist schon enorm detailversessen, für diejenigen, die das mögen.

Übrigens bin ich gerade in diesem Forum auf folgende Meinung zu "Angroschs Kinder" gestossen:
MMn sieht das aus, wie ein Comic fuer kleine Kinder. Die Gesichter sind zu weich, zart und glattgebuegelt.
Diese Kritik scheint also eher ein editionsunabhängiges Phänomen zu sein..

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Ungelesener Beitrag von Nepolemo ya Dolvaran » 28.04.2020 15:24

Carus hat geschrieben:
28.04.2020 14:40
Kann nicht beurteilen was du damit meinst, da ich nie WoW gespielt habe. Wenn ichs mir oberflächlich anschaue, sehe ich nicht viel Ähnlichkeit, wäre aber auch seltsam sich an einem PC-Spiel zu orientieren, dass vor über 10 Jahren mal prägend war.
Was gemeint ist, ist die Tatsache, dass sehr viele Bilder, gefühlt, ziemlich generisch sind. Die Elfen sehen mittlerweile aus wie alle anderen Fantasy-Elfen. Hübsche Menschen mit spitzen Ohren. In der Havena-Box ist so ziemlich keines der Bilder "typisch albernisch". Man sieht keine albernische Mode, keine mittelreichischen Schiffe, keine spezielle havenische Architektur usw. Das Bild könnte auch Ferdok, Elenvina oder jede x-beliebige mittelalterlich angehauchte Stadt in jedwedem System zeigen.
Und ich sage ja auch gar nicht, dass früher alles besser war, aber "Das beste DSA aller Zeiten" muss sich eben an diesem Anspruch messen lassen.
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Ungelesener Beitrag von ledaeth » 28.04.2020 15:35

Carus hat geschrieben:
28.04.2020 14:40
Diese Form der Anrede wurde ja von der "alten" Community in Form von Umfragen so gewünscht, da sind also nicht die "potentiellen Neukunden" dafür verantwortlich.
Dafür verantwortlich ist die Redaktion. Die Umfrage kam ihr da nur entgegen.

Ob irgendwer schon mal irgendwann in einem völlig anderen Kontext die "Du"-Anrede oder weiche Konturen verwendet hat, ist hier übrigens nicht die Frage. Natürlich gab es das alles schon mal. Aber eben nicht in Aventurien.
Ich bin in DSA4 sozialisiert (und innerhalb von DSA4 nochmal in einer Splittergruppe, nämlich meiner Spielgruppe, mit ihrem eigenen Ansatz, Aventurien zu interpretieren und auszugestalten) und für mich ist die grafische Umgestaltung keine Veränderung in eine Richtung, die ich mit meinem Konzept des Spiels in Einklang bringen kann.
Aryador hat geschrieben:
28.04.2020 14:58
Manche Porträts sind schön, andere nicht.
Auch darum geht es mir nicht. Die Bildqualität ist gestiegen, keine Frage. Nur eben in einem Stil, der meinem inneren Bild von Aventurien (und meiner Art von Spiel darin) widerspricht.
Aryador hat geschrieben:
28.04.2020 14:58
das Layout folgt durchgängig einer Logik, die man sich erschließen und schnell begreifen kann, da wurde aus stilistischer Sicht ganz, ganz viel richtig gemacht.
Ja, das ist gut, aber Logik ist nicht das einzige Kriterium für ein Design. Ich empfinde z. B. die Lesbarkeit als ziemlich schlecht in den dunkleren Kästen und als absolut grauenhaft bei den Titeln der Coverbilder.
Denn wie ein sehr weiser Mann einmal sagte: „Da, wo du hingehst, da bist du dann.“

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Ungelesener Beitrag von Aryador » 28.04.2020 15:41

Nepolemo ya Dolvaran hat geschrieben:
28.04.2020 15:24
Und ich sage ja auch gar nicht, dass früher alles besser war, aber "Das beste DSA aller Zeiten" muss sich eben an diesem Anspruch messen lassen.
Naja gut, sowas würde ich immer unter Marketing einordnen. :ijw:
ledaeth hat geschrieben:
28.04.2020 15:35
Auch darum geht es mir nicht. Die Bildqualität ist gestiegen, keine Frage. Nur eben in einem Stil, der meinem inneren Bild von Aventurien (und meiner Art von Spiel darin) widerspricht.
Das verstehe ich und Geschmäcker sind ja auch verschieden.

Ich bin DSA1 sozialisiert. Damals liefen die Helden alle herum, als seien sie Conan oder Zipfelmützen-Magier. In "Verschollen in Al'Anfa" trägt eine Heldin berühmterweise Prinzessin-Leia-Schneckenzöpfe.
ledaeth hat geschrieben:
28.04.2020 15:35
Ja, das ist gut, aber Logik ist nicht das einzige Kriterium für ein Design. Ich empfinde z. B. die Lesbarkeit als ziemlich schlecht in den dunkleren Kästen und als absolut grauenhaft bei den Titeln der Coverbilder.
Die Cover sind zum Teil extrem seltsam, da stimme ich ebenfalls zu. Es ergibt keinen rechten Sinn, warum bei Götterwirken das auffälligste Element ein Mantikor ist, bei den Streitenden Königreichen kämpft ein bepanzerter Ritter in einer Astgabel (WTF?) und das Cover des Dornenreichs ist leider einfach hässlich.

Wobei auch Cover-Gestaltung möglicherweise in erster Linie Aufmerksamkeit ziehen will.

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Ungelesener Beitrag von ledaeth » 28.04.2020 15:46

Aryador hat geschrieben:
28.04.2020 15:41
Wobei auch Cover-Gestaltung möglicherweise in erster Linie Aufmerksamkeit ziehen will.
Auf jeden Fall! Das Bild soll wirken. Logik muss sich dabei hinten anstellen.
Der Plattenpanzer im Geäst ist ganz großes Kino. Und ich mag auch den Köcher der Elfe auf "Aventurische Tiergefährten", an den sie nie im Leben rankommt, um den nächsten Pfeil einzulegen! XD
Wirklich schlimm finde ich aber, dass man den Titel des Werkes schlichtweg nicht lesen kann. Nach dem Motto: Okay, Bild, du bist geil und hast meine Aufmerksamkeit, aber ... worum geht's hier überhaupt?!?
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Ungelesener Beitrag von Aryador » 28.04.2020 15:53

ledaeth hat geschrieben:
28.04.2020 15:46
Und ich mag auch den Köcher der Elfe auf "Aventurische Tiergefährten", an den sie nie im Leben rankommt, um den nächsten Pfeil einzulegen! XD
Dabei hat sie ja sogar irgendwas um die Schulter geschlungen. Vielleicht musste sie den Köcher an die Hüfte nehmen, weil die Reisetasche unbedingt um die Schulter musste. Es könnte natürlich auch sein, dass der Riemen um den Oberkörper auch auf dem Rücken einen Köcher hat, und man ihn nur nicht sieht. Keine Ahnung, ob ein Zeichner sich so viele Gedanken macht. :wink:

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Ungelesener Beitrag von Carus » 28.04.2020 16:18

ledaeth hat geschrieben:
28.04.2020 15:35
Carus hat geschrieben:
28.04.2020 14:40
Diese Form der Anrede wurde ja von der "alten" Community in Form von Umfragen so gewünscht, da sind also nicht die "potentiellen Neukunden" dafür verantwortlich.
Dafür verantwortlich ist die Redaktion. Die Umfrage kam ihr da nur entgegen.

Ob irgendwer schon mal irgendwann in einem völlig anderen Kontext die "Du"-Anrede oder weiche Konturen verwendet hat, ist hier übrigens nicht die Frage. Natürlich gab es das alles schon mal. Aber eben nicht in Aventurien.
Also hätte die Redaktion den Wunsch der Community ignorieren sollen?
Innerweltliche Kontinuität in Aventurien finde ich ja auch wichtig. Aber wenns man grammtische OT-Anpassungen mit "Das war schon immer so!" ablehnt, finde ich das etwas argumentfrei. Gesiezt wird nunmal immer weniger, für viele wirkt es heute befremdlich, Aventurien wird dadurch in keinster Weise geändert und es wurde sogar nach Meinung der Community umgesetzt. Was anderes wäre es, Begriffe wie "Meister" oder "Held" abzuändern, die wirkliche DSA-Tradition sind und die ausdrücklich beibehalten wurden auch wenn viele sie für veraltet halten. Das wäre ja als würde man die alte Rechtschreibung beibehalten, weil die Bücher früher so verfasst waren..

Das ist ein DSA 1 Cover. Flächige Malweise, grober Pinselduktus und unscharfe Konturen. Manchmal gar nicht so einfach zu sagen, was jetzt DSA-Tradition ist.

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Herr der Welt
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Ungelesener Beitrag von Herr der Welt » 28.04.2020 16:25

ledaeth hat geschrieben:
28.04.2020 12:45
Anrede per "Du" ist im Online-RPG-Bereich üblich, das sind die potentiellen Kunden also gewöhnt.
Die Verwendung des Du in nicht-privaten Angelegenheiten dient auch dazu, die Geschäftsmäßigkeit der Beziehung zu überspielen, sodass sich der Kunde nicht primär als solcher fühlt, denn "Kunde" hat etwas aseptisches, distanziertes. Stattdessen wird Nähe zum (bis zur Teilhabe am) Produkt suggeriert, das natürlich ebenfalls nicht so bezeichnet wird.
Carus hat geschrieben:
28.04.2020 14:40
Und übrigens duzt z.B. auch ETA Hoffmann den Leser durchwegs, soo neu ist diese Entwicklung also auch nicht.
Hoffmann fingiert (jedenfalls in „Die Elixiere des Teufels“) einen Herausgeber, der den Leser so anspricht. Das ist bereits Teil der Fiktion, was z.B. dadurch deutlich wird, dass der Herausgeber seine fiktiven Quellen ("die Papiere des Kapuziners Medardus") nennt.
DSA-Werke sind größtenteils Sachtexte, genauer: Gebrauchstexte, in denen der Leser als Nutzer unmittelbar angesprochen wird. Der nähere Vergleich liegt im modernen Marketing von Unternehmen, die ein junges Publikum ansprechen wollen. Bei DSA ist es eher die "Wir sind doch eine Rollenspielfamilie"-Schiene, was übrigens nicht so negativ gemeint ist, wie es klingen mag, denn im Forum dutzt sich auch jeder unter einem ganz ähnlichen Vorwand. Allgemeiner: uns verbindet das Hobby, also etwas Privates, nichts Geschäftliches/Öffentliches, weshalb wir "du" statt "Sie" sagen.


Was die neuen Bilder angeht: Einige mag und nutze ich, andere nicht. Das ist eigentlich kein großer Unterschied zu DSA4. Natürlich sind mir tendenziell farbige Bilder lieber, wo schwarz-weiß auf keinen erkennbaren künstlerischen Zweck zielt. Zuletzt hatte ich mich z.B. mit den "Donnermark"-Bänden beschäftigt. Während ich die Bilder von den lowanger Magiern für recht gelungen und zweckmäßig halte, um den Spielern eine genauere Vorstellung von den NSC zu geben, hielt ich ihnen das Bild der auftretenden Harpyie lieber vor, weil es überhaupt nicht meiner Vorstellung von konkret diesem Wesen (das in dem Abenteuer eine Rolle) spielt entspricht.
So richtig begeistert haben mich DSA-Bilder (ich meine keine Karten) aber ehrlich gesagt nie (oder nur in Ausnahmefällen). Sie haben aus meiner Sicht auch in erster Linie den Zweck der Veranschaulichung. Das ist öfter praktisch, aber sehr selten notwendig.
Am sinnvollsten sind meines Erachtens NSC-Bilder, weil das Interaktionspartner sind, die sich als konkrete Bilder effektiver gedanklich als Masken über das Gesicht des Spielleiters legen lassen (besonders, wenn das Bild am Spielleiterschirm hängt o.ä. platziert ist, um buchstäblich im Blickfeld zu bleiben), wohingegen Beschreibungen selbiges vielleicht nur modifizieren, Assoziationen zu bekannten Gesichtern wecken oder kaum den Detailgrad eines Bildes erreichen mögen. DSA5 bringt hier mehr neue Interpretationen bekannter NSC zustande (was ich als Vergrößerung der Auswahl begrüße), während zu DSA4-Zeiten öfter noch Bilder älterer Editionen verwendet wurden.

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Ungelesener Beitrag von Jasper Stoßenheimer » 28.04.2020 16:58

Ich würde gerne mal wissen wie ihr die ganz alten Bilder aus der Basis Reihe DSA 1seht.
Ich fand sie damals und auch heute noch "Erwachsen" und detaliert genug um ein Feeling fürs Spiel zu bekommen. Klar es waren natürlich die 80er (Kettenlegins etc.) aber der Stil gefällt mir immer noch am Besten. Es gab natürlich Quali Schwankungen aber gerade die ersten 3 Bände fand ich überzeugend und um längen besser als der heutige Manga Zeichenstil.

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Ungelesener Beitrag von Eldoryen Gammensliff » 28.04.2020 17:21

@Jasper Stoßenheimer
Mir sind Bilder, welcher Edition auch immer, relativ egal. DSA ist was in deinem Kopf passiert.

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Ungelesener Beitrag von Wolfio » 28.04.2020 17:22

Zum Zeichenstil mal die Gegenüberstellung:

Bild

vs

Bild


Ich finde, es gibt da schon einen klaren Unterschied im Zeichenstil, auch abseits von Farbe/Schwarz-Weiß.
Und ja, zumindest mir gefällt die alte Variante doch besser.

Kann aber natürlich auch primär daran liegen, dass Farbe immer auch etwas Härte aus der Zeichnung nimmt.
Bezüglich der Aussage, dass einige Bilder sehr "generisch" wirken: Das fällt mir vor allem bei Kreaturen auf. Wenn man mal Drachen und Seeschlangen nimmt, sehen die sich beim Kopf doch sehr sehr ähnlich.

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Ungelesener Beitrag von Jasper Stoßenheimer » 28.04.2020 17:26

DSA hat halt ein Gary Gygax gefehlt.

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Ungelesener Beitrag von Aryador » 28.04.2020 17:52

Wolfio hat geschrieben:
28.04.2020 17:22
Ich finde, es gibt da schon einen klaren Unterschied im Zeichenstil, auch abseits von Farbe/Schwarz-Weiß.
Und ja, zumindest mir gefällt die alte Variante doch besser.
Interessant, weil die alte Variante unter anderem mit ziemlich dysproportionalen Größen, zeichnerischer Verspieltheit und schnörkelhaften Details (was soll das überhaupt sein? Eine Zunge?) viel stärker "Comic-Stil" ist, als das im Vergleich dazu viel realere und realistisch gezeichnete Farbbild (insoweit laufende Skelette realistisch zu nennen sind).

Das DSA4er-Bild ist aus dem "Tote und Untote", oder? Tatsächlich fand ich den insgesamt vom Zeichenstil her ziemlich kindisch, comichaft und übertrieben. Da ist alles, was mir bislang in der 5er-Edition untergekommen ist, stilistisch deutlich hochwertiger.

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Ungelesener Beitrag von Wolfio » 28.04.2020 17:57

Ja, ist aus Toten und Untoten.

Deswegen ja der Hinweis, dass es tatsächlich auch an der Farbe liegen könnte. Für mich haben Bilder in Farbe immer etwas weichere Konturen, als welche ohne Farbe.

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Ungelesener Beitrag von Aryador » 28.04.2020 18:06

Jasper Stoßenheimer hat geschrieben:
28.04.2020 16:58
Es gab natürlich Quali Schwankungen aber gerade die ersten 3 Bände fand ich überzeugend und um längen besser als der heutige Manga Zeichenstil.
Ich habe die DSA1er-Bände nicht mehr hier, aber meiner Erinnerung nach waren da ständig Bilder von Wikinger-Barbaren mit Flügelhelmen und in jeder Heldengruppe waren immer ein Zwerg und ein Elf dabei. Abgeholt hat mich das damals schon nicht, ich fand den Stil teilweise recht verkitscht, da hatten damals schon die alten D&D-Bücher oder auch unbekanntere Systeme besseres Artwork zu bieten.

Ich verstehe auch nicht ganz, was genau an DSA5 jetzt "Manga" sein soll? (Mal abgesehen davon, dass manga einfach eh nur der japanische Begriff für Comic ist, aber ich nehme an, du meinst den aktuellen Jugend-Stil des 21. Jahrhunderts).

Ich habe jetzt hier gerade griffbereit nur die Streitenden Königreiche auf dem Schreibtisch. Wenn ich mir die zur Hand nehme und mal wahllos durchblättere, dann sehe ich auf Seite 35 zum Beispiel das Bild aus einer Stadt, das könnte in der Tat aus einem Point&Click-Adventure stammen, es sieht jedenfalls genauso aus, aber die Jagdszene auf Seite 75 ist jetzt das Gegenteil von "Manga", die Köpfe der Personen sind im Vergleich zu ihren Körpern realistisch klein, die Farben sind gedeckt, genauso das Waldbild auf Seite 91, das arbeitet halt mit Licht und Schatten und ist koloriert. Der Typ auf Seite 113 ist halt regelwidrig Powerplay, weil er Halbplatte trägt und offenbar Feuer schnipsen kann, dann kommt auf Seite 117 nochmal ne Szene mit Menschen in einem Hof, und bei den NSC ab Seite 120 sieht man auch eindeutig, dass die von verschiedenen Zeichnern gezeichnet wurden, da ist der Zeichenstil recht unterschiedlich, alles in allem aber durchaus realistisch.

Jasper Stoßenheimer
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Ungelesener Beitrag von Jasper Stoßenheimer » 28.04.2020 18:20

Ich meine die Zeichnungen von Bryan Talbot undja sie waren Klischeehaft aber das sollte ja so sein.
Flügelhelm, Kettenlegins, etc., in jeder Heldengruppe mussten die Archetypen dabei sein, daher auch Elfen und Zwerge.
Das hat aber nix mit dem Zeichenstil zu tun. Die Stimmungsbilder waren fantastisch (damals 80er jahre).

Hier mal ein Bild, das ich mit Stimmung verbinde, aus dem Wald ohne Wiederkehr.
https://ibb.co/TBCRmgc



Für mich als Anime Sammler, ist der Zeichenstil eben Mangahaft, Mnagas haben ja auch kein Uniformes aussehen aber die Zeichnungen würden sich da Einfügen können.

Edit:
Seuftz, irgendwann werde ich es mal schaffen ein Bild ersichtlich zu machen. Also ich habe es in eine Cloud geladen aber was mache ich nun mit dem Link damit man das Bild hier sieht ? Wenn ich den Bild buton drücke und die URL einfüge und Absende kommt nur die Schrift "Bild", haha.

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Ungelesener Beitrag von Aryador » 28.04.2020 18:31

Jasper Stoßenheimer hat geschrieben:
28.04.2020 18:20
Das hat aber nix mit dem Zeichenstil zu tun. Die Stimmungsbilder waren fantastisch (damals 80er jahre).

Hier mal ein Bild, das ich mit Stimmung verbinde, aus dem Wald ohne Wiederkehr.
https://ibb.co/TBCRmgc
Ja, okay, das ist ein stimmungsvolles Stimmungsbild. Aber wie schon gesagt, es gab auch damals krude Zeichnungen, und es gibt auch aktuell teilweise sehr gelungene Zeichnungen. Mal aus wirtschaftlicher Perspektive gesprochen: Häufig sind gute Zeichner eben auch teuer, und du kannst es dir nicht leisten, ein komplettes Buch mit ihnen zu füllen.

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Ungelesener Beitrag von Assaltaro » 28.04.2020 18:31

Jasper Stoßenheimer hat geschrieben:
28.04.2020 16:58
Es gab natürlich Quali Schwankungen aber gerade die ersten 3 Bände fand ich überzeugend und um längen besser als der heutige Manga Zeichenstil.
Manga-Stil?
Was ist an den neuen Bildern bitte Manga-Stil, insbesondere da sämtliche Mangas Schwarz-Weiß sind...
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Ungelesener Beitrag von Jasper Stoßenheimer » 28.04.2020 18:49

Ähem SW, sind lange nicht alle.

Hier ein kleiner Manga Elf namens Link.

https://geekandsundry.com/wp-content/up ... -Cover.png

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Ungelesener Beitrag von Assaltaro » 28.04.2020 19:01

https://www.mangaguide.de/index.php?inc ... ga_id=2411

Ja du hast das Cover gepostet, innnen ist er aber gewohnt s/w.
Noch dazu ist Link kein Elf, sondern Hylianer. Auch wenn die alle spitze Ohren haben.

Es gibt halt auch keinen einheitlichen Manga-Stil, nur Stilelemente des Manga: https://de.wikipedia.org/wiki/Stileleme ... _und_Anime
Die seh ich aber in DSA5 jetzt nicht umgesetzt.
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Ungelesener Beitrag von Jasper Stoßenheimer » 28.04.2020 19:07

Du orientiert dich zu stark am "klassischen" Mangastil.

Schau nur mal auf deinen Avatar ziemlich Chibi, oder ?

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Ungelesener Beitrag von WeZwanzig » 28.04.2020 19:08

Aryador hat geschrieben:
28.04.2020 18:06
dann sehe ich auf Seite 35 zum Beispiel das Bild aus einer Stadt, das könnte in der Tat aus einem Point&Click-Adventure stammen, es sieht jedenfalls genauso aus,
Das stimmt sogar zu 100%, das ist der andergaster Markt aus dem DSA-Point'n'Click "Satinavs Ketten".

@Topic Ich bewerte das Artwork tatsächlich großteils Positiv seit DSA5. Ich mag viele der Bilder, deutlich mehr als zu DSA1-4 Zeiten. Habe mir heute Pandämonium 2 geholt und wow, die Artworks der Erzdämonen sind einfach der Hammer. Bei den früheren Editionen gab es oft deutlich comichaftere Bilder als ich das aktuell wahrnehme. Tiefpunkt war für mich tatsächlich die braune Reihe (beispielsweise die Verlorene Hesindegeweihte ). Klar gibt es auch heute manche Bilder die mir nicht gefallen (Tolkin-Elfen; Japan-MAraskan; Pentagon-Tempel in Kuslik im Almanach, in dem die Stadt aussieht, als wäre sie komplett verwaist...) aber zumindest mir sagt der Stil grundsätzlich zu.
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Ungelesener Beitrag von Assaltaro » 28.04.2020 19:10

Jasper Stoßenheimer hat geschrieben:
28.04.2020 19:07
Schau nur mal auf deinen Avatar ziemlich Chibi, oder ?
Ja, das hat aber nun nichts mit den üblichen DSA5 Bildern zu tun. Die Zeichnerin hat glaub eher mal just for fun alle Götter und Dämonen als Chibi-Variante gezeichnet, aber dieser Stil findet sich nicht in den Büchern.
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Ungelesener Beitrag von Jasper Stoßenheimer » 28.04.2020 19:12

Ist auch egal, über Kunst lässt sich nicht streiten. Mir schreit ein, zumindestens, Manga angehaucht ins Gesicht, dir nicht.
Letzlich ist es mir zu fröhlich - bunt.

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Ungelesener Beitrag von Hina » 28.04.2020 19:27

Fuer mich sieht Aventurien einfach aus wie in den Bildern von Ina Kramer, Horus, Mia Steingraeber und allen voran Caryad. Yuce und Talbot sind schoen, aber waren zu fluegelhelmig bzw. zu sehr vor meiner Zeit, um meinen Eindruck nachhaltig zu praegen. Das haengt sicher einfach damit zusammen, wann man zum Spiel gestossen ist, aber fuer mich sind die farbenfrohen neuen Produkte visuell einfach nicht Aventurien. Intuitiv will ich es auch auf eine Gamisierung/Comicisierung schieben, aber so sicher bin ich mir da gar nicht. Vielleicht ist es einfach nur ungewohnt. Wobei ich Drakensang durchaus wirklich schoen gestaltet und aventurisch fand, also entweder hat sich seitdem noch etwas im Stil geaendert oder es wirkt einfach in einem Videospiel nicht so fehl am Platz wie in einem Buch.

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