DSA4 5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion

Hier finden allgemeine DSA-Themen ihren Platz, zu denen es kein explizites Unterforum gibt.

Wie bewertet ihr die Weiterentwicklung von DSA seit 2011?

überwiegend Positiv
87
28%
Unverändert
35
11%
überwiegend Negativ
186
60%
 
Insgesamt abgegebene Stimmen: 308

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Satinavian
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Ungelesener Beitrag von Satinavian » 29.10.2020 12:32

Ja, die Novadis haben eigentlich über die Zeiten eher positive Beschreibungen abbekommen. Angefangen mit irgendwelchen Arabien-Fans, die die Kultur ausgeformt haben. Die Löwe und Rabe Kampagne, wo sie klar die Guten sind und nicht mal gefragt wird, ob die typische Zweölfgöttergläubige Gruppe ihre Seite ergreift. Als so selbstverständlich nahm man an, dass die Spieler sich natürlich lieber für die Pseudo-Araber begeistern. Auch danach sind die Auftritte (von gelegentlichem platten Humor abgesehen, der aber überall in Aventurien vorkommt) eher positiv besetzt.

Die Novadis haben in den Spielrunden erst Probleme gehabt, als das Ansehen der realweltlichen Araber in den Keller gegangen ist und plötzlich das kriegerische eingottgläubige Volk aus der Wüste nicht mehr lustig und sympathisch und eine Sehnsuchtsvorstellung war. Da kann aber DSA nichts für.
Zuletzt geändert von Satinavian am 29.10.2020 18:03, insgesamt 1-mal geändert.

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Lafayette
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Ungelesener Beitrag von Lafayette » 29.10.2020 12:33

Wolfio hat geschrieben:
29.10.2020 11:43
Ich glaube nein. Wenn man Rashi einfach zu einem weiteren Götterfürsten erklärt, werden die Novadis zum einen noch deutlich mehr von Zwölfgöttetgläubigen abgelehnt (Amtsanmaßung!), zum anderen ist sowohl Boron als auch Praios immer noch Primus inter pares" und nicht "Chef mit Hofstaat".
Ein noch stärkerer Henotheismus als in den 12G-Landen (ob mit Boron oder Praios), mit viel mehr Fokus auf dem Hauptgott, wie bei den Zwergen, passt doch wunderbar in die Spielwelt.

Wolfio hat geschrieben:
29.10.2020 11:43
Das liegt aber primär daran, dass man dort nicht noch mehr Götter einbauen wollte.
Beweis für die Behauptung? Auch das Zwölfgötterpantheon hat seit 1000+ Jahren nicht-karmale Entitäten, die angebetet werden.
Wolfio hat geschrieben:
29.10.2020 11:43
Zum Horas: Da ist weniger "Gott" als "Gotterwählt" die richtige Bezeichnung. Der Horas ist ja sehr deutlich als "Von Gottes(Praios) Gnaden" erwählt.
Im Lieblichen Feld wurde und wird er als Gott angebetet.
Seidoss-Anima von Seelenheil hat geschrieben:
29.10.2020 11:08
AUßerdem: Ist der Kalif nicht mir itgendeiner von Gareth verheiratet?
Nein, eine seiner Töchter war mit Selindian Hal von Gareth verheiratet.
Zuletzt geändert von Lafayette am 29.10.2020 21:12, insgesamt 1-mal geändert.
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Firuna Tannhaus
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Ungelesener Beitrag von Firuna Tannhaus » 29.10.2020 13:43

Nachricht der Moderation

Thread temporär geschlossen. Wird nach Beräumung von OT usw. wieder geöffnet.

Und: Nutzt bitte den Melde-Button, wenn ihr Regelverstöße seht.

Gruß

Firuna
Edit:

Nachricht der Moderation

Thread wieder freigegeben.

An alle ein Hinweis auf die Regeln für Beiträge im Forum: app.php/rules
Insbesondere 3.3 - höfliches Miteinander. Eskalieren durch krasse Beispiele, und dabei auch noch auf die persönliche Ebene gehen, ist nicht höflich und auch nicht respektvoll.
Außerdem 5.13 - (real-)politische oder religiöse Themen sind hier im Forum nicht gewünscht, das bedeutet auch keine Vergleiche, die in die Richtung abzielen!

Wenn ihr über Sensitivity Reading bei DSA reden möchtet, geht in den entsprechenden Thread im Unterforum Debattierclub. Hier im Thread ist es weitestgehend OT.

Und nochmal die Bitte: wenn ihr Beiträge in dieser Art seht oder solche, die anderweitig gegen die Regeln verstoßen, meldet sie!

Viele Grüße

Firuna
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Wolfio
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Ungelesener Beitrag von Wolfio » 30.10.2020 01:03

Lafayette hat geschrieben:
29.10.2020 12:33
Das kannst Du natürlich mit absoluten Zahlen untermauen? Ansonsten ist das weder fun noch ein fact.
da fehlt ein "die ich kenne". Das ist irgendwie rausgerutscht.
Lafayette hat geschrieben:
29.10.2020 12:33
Dieses "Kinners" ist sehr störend. Ich bin älter als Du und empfinde es generell als sehr respektlos. Ansonsten ist Deine Aussage natürlich nicht falsch, die Inspiration ist aber mehr als deutlich.
Die Inspiration ist ein sehr positivistisches Arabien-Bild, basierend auf "Seven pillars of wisdom" und etwaigen Karl May-Romanen. Zumindest hatte ich es bisher immer als solches wahrgenommen.
Lafayette hat geschrieben:
29.10.2020 12:33
Dieses "Kinners" ist sehr störend. Ich bin älter als Du und empfinde es generell als sehr respektlos. Ansonsten ist Deine Aussage natürlich nicht falsch, die Inspiration ist aber mehr als deutlich.
Dann benutze ich es in Unterhaltungen mit dir nicht mehr, entschuldige bitte.
Lafayette hat geschrieben:
29.10.2020 12:33
Beweis für die Behauptung? Auch das Zwölfgötterpantheon hat seit 1000+ Jahren nicht-karmale Entitäten, die angebetet werden.
Lafayette hat geschrieben:
29.10.2020 12:33
Ist er, was willst Du damit sagen?
Gab dazu doch mal die Aussage der Redax, dass man in der Regel eher auf "X wird bei Y unter anderem Namen verehrt" zurückgreift, um die Anzahl der Götter insgesamt nicht unbegrenzt auszudehnen. Gravesh war dafür ein Beispiel. Hier hätte man problemlos einen orkischen Feuer- und Handwerksgott einbauen können, der sich mit Ingerimm und Angrosch um den Posten kloppt.
Lafayette hat geschrieben:
29.10.2020 12:33
Im Lieblichen Feld wurde und wird er als Gott angebetet.
Was aber primär dem Nationalismus des Horasreiches und dem Konzept der Vergöttlichung des Kaisers geschuldet sein dürfte.
Auch im Horasreich wird der Horas und auch Horas selbst jedoch nicht als Gott verehrt. Das ist so nicht korrekt.

Wiki: Der Halbgott Horas wird vor allem im Horasreich angebetet und gilt dort als Erz-Alveraniar und Gesandter aller Zwölfgötter.

Andwari
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5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion

Ungelesener Beitrag von Andwari » 30.10.2020 12:48

Reset:
Ich empfinde die Jahre 1020-1040 BF bzgl. des Metaplots als eher schwerfällig. Auch die Welt davor wird viel leichter in der Rückschau spielleiterbar. Als DSA-Held will ich einer der Guten sein - aber das Böse (tm) hockt nur irgendwo im Hintertobrischen lokalisiert und hat massiv weniger Ressourcen als das MR? Da konnte nicht viel bei rauskommen, außer entweder Bombast oder regionalisiertes Kleinklein. In den Albernia-Nordmarken-Konflikt oder die Beziehung zum jungen Selindian kann man leicht Herzblut investieren - nur wird dabei das "ungelöste" Über-Böse immer zum moralischen Genickbrecher: Warum streitet ihr hier um Kleinigkeiten, der große Feind ist da hinten.

Der beste Ansatzpunkt für einen Reset wäre mMn der Orkensturm - wenn der das Reich deutlich härter trifft, können sich alle guten Protagonisten im hochmotivierten Wiederaufbau betätigen, man müsste nicht erst bis zum JdF warten um zu erklären, warum Garetien nicht "durchregiert". Dem HR müsste man entsprechend früh seine Regionalisierung gönnen, damit das zwar technologisch/gesellschaftlich weit entwickelt, aber nach außen nicht Weltreich 2.0 ist.

Ich sehe schlicht bei der Redax keine personellen Kapazitäten zur Gestaltung eines in Gänze lebendigen Aventurien. Das war die Jahrzehnte vorher (seit Anbeginn) auch schon ein schlurfender Untoter, der viel mehr durch die Ausgestaltungen der Fans als durch das Sahnehäubchen offizieller Geschichte vorangetrieben wurde. Dass sich Fans in ihrem Teil-Setting "eingraben" und das irgendwann nicht massiv verändert/gestört sehen wollen, ist unvermeidlich.

Götter:
Abenturien war als quasi rein zwölfgöttlicher Kontinent beschrieben und das Zwölfgötter-Pantheon deckt alles ab was man zum Glauben braucht - die paar tausend Waldmenschen und ebenso wenige Wüstenstämme bestätigen das nur. Ob ich 95% oder 80% Zwölfgöttergläubige habe, macht bei weltreisenden Helden keinen Unterschied - aktiv anti-zwölfgöttergläubig ist Unsinn.
Der Versuch, das wesentlich zu verändern, kann nicht darin erfolgreich sein, dass man den Gott-den-ich-gestern-noch-nicht-brauchte in einem einzelnen Abenteuer oder Spielhilfe hochschreibt. Einmal als auserwählte Helden des Nischengottes agieren, kann ganz nett sein - aber funktionierender Glaube in der Gesellschaft, dezent zu ihren guten Absichten eingreifende Götter usw. sind für gläubige Helden deutlich motivierender.

Jasper Stoßenheimer
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5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion

Ungelesener Beitrag von Jasper Stoßenheimer » 30.10.2020 17:05

Der Orkensturm wäre natürlich auch eine Idee. Das wäre dann ein echter Reset.
Fand der doch ziemlich am Anfang von DSA statt.
Hier ließe sich auch eine Sveltlandkampagne einbauen. Als Startregion für Junghelden die ihre ersten Sporen vedienen.
Nach und nach dann die drohende Gefahr der Orks bis zum großen Sturm in dem es darum geht zu überleben und wichtigste Kulturgüter zu retten (Levthansband) usw.
Nach der Hauptschlacht die ich bei Greifenfurt schlagen würde dann der Gegenstoß gen Weiden und dann in sporadisch erscheinenden AB, nach und nach versuchen die Orks zu vertreiben. Am Anfang also einen relativ schnellen AB Ausstoß und später dann nebenher immer mal wieder was dazu schreiben.
Mit dem Sveltal und Weiden hätte man Regionen die dem Fantasy-Mittelalter Klischee am ehesten entsprechen und noch dazu den klassischsten aller Feinde, der gute alte Ork.

Andwari
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Ungelesener Beitrag von Andwari » 30.10.2020 18:33

Der erste Band vom Jahr des Greifen war irdisch 1993 (derisch 1012 BF), also zu Beginn von DSA3, nicht DSA4.

JdG ist nicht für blutjunge Einsteiger, die Protagonisten dürfen sich ruhig schon 10 Jahre vorher vor Ogerhieben geduckt haben.

Was ich meinte, war die innere Situation des MR. Je mehr Aventurien in den Jahrzehnten ausgearbeitet wurde, um so mehr ist klar, dass das Reich schon vor den ganzen Katastrophen der letzten Dekaden massiv geschwächt sein musste. Der Orkensturm kann deshalb als Rechtfertigung dienen, weil man Orks als Gegner tatsächlich nicht auf dem Schirm haben musste, die können wie die Hunnen oder Mongolen alles umwälzen und es muss auch kein erfolgreicher Gegner übrigbleiben.

Wir haben mal einfach die "entscheidende" Schlacht auf den Silkwiesen verloren. Die Orks holen sich neben der fetten Beute Gareth noch Wehrheim, das zu spät gekommene almadanische Ersatzheer zieht sich erst mal fix zurück, der Haupt-Flüchtlingsstrom geht Richtung Darpatien, ein paar Reste disziplinierter Wehrheimer haben sich vllt. Richtung Norden zurückgezogen.
In der Situation ist ein Unternehmen Richtung Greifenfurt (ohne viel Ressourcen) tatsächlich nachvollziehbar - Dexter Nemrod schickt ein paar Agenten in den fast sicheren Tod, bei 1-2 auf W20 gibt es einen Aufstand, bei 3-5 immer noch etwas Verwirrung. Das Reich braucht jeden Strohhalm, um sich zu reorganisieren.

Wenn das MR die Orks endlich besiegt hat, hat das jede Menge Blut gekostet - es ist klar, warum niemand die Kraft hat, die auch noch aus dem Svelltland zu jagen oder zur Tagesordnung überzugehen. Auf den Silkwiesen war die Heerführung dabei weder strunzdumm noch überheblich - nur um Haaresbreite verloren, mit unschönen Folgen. Auch der für die Schwäche bedeutsame Answin-Mini-Bürgerkrieg wirkt damit deutlich schwerer. Für das Ork-besiegen wird viel mehr Kraft benötigt, als in der bisherigen Darstellung, auch weil es diesmal ein Sieg sein muss und man dafür wirklich vom Windhag bis Perricum alles mobilisieren muss, was irgendwie verfügbar ist.

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Ungelesener Beitrag von Alrik Normalpaktierer » 30.10.2020 19:06

An den Diskussionen hier im Forum kann man immer wieder erkennen, dass es auch am Orkensturm als "Frühzeit" anhaltendes Interesse gibt - und bis auf das sehr spät einsetzende JdG kaum offizielles, spielbares Material.
Will sagen: Eine "Orkensturm-Box" mit vier Gruppenabenteuern plus ein paar Szenario-Vorschlägen, das Ganze eingebettet in ein Strategiespiel, das je nach Erfolg und Misserfolg unterschiedliche historische Ausgänge erlaubt, wäre wahrscheinlich ein auch kommerziell interessantes Projekt.

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Morgan Kell
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Ungelesener Beitrag von Morgan Kell » 30.10.2020 19:39

Grinder hat geschrieben:
28.10.2020 08:37
Das wäre der Schritt, den ich mir für DSA5 gewünscht hätte. Den Kontinent deutlich in Fläche und Einwohnerzahlen vergrößern und einen Zeitsprung von mindestens 100 Jahren machen. So könnte alles neu begonnen werden.
Das wurde bei den BattleTech Romanen gemacht. Die enden im Jahr 3067 und dann geht es im Jahr 3132 mit MechWarrior: Dark Age Romanen weiter. Und zwischendurch wurde dann die ganze Welt komplett umgekrempelt.
Ich war überhaupt kein Fan davon. Die ganzen Personen und Machtfraktionen die man lieb gewonnen hatte waren plötzlich alle weg. Viele andere sehen das ähnlich. Und neue Leute sind entgegen der Hoffnung so auch nicht zu BattleTech/MechWarrior gekommen. Da waren die neuen Computerspiele 100 mal erfolgreicher.

Bei DSA würde ein Zeitsprung vermutlich ähnlich schlecht laufen. Wenn man DSA zugänglicher für neue Spieler machen will sollte man diese besser über neue, gute DSA Computerspiele ködern/eingewöhnen…


Alrik Normalpaktierer hat geschrieben:
30.10.2020 19:06
An den Diskussionen hier im Forum kann man immer wieder erkennen, dass es auch am Orkensturm als "Frühzeit" anhaltendes Interesse gibt - und bis auf das sehr spät einsetzende JdG kaum offizielles, spielbares Material.
Will sagen: Eine "Orkensturm-Box" mit vier Gruppenabenteuern plus ein paar Szenario-Vorschlägen, das Ganze eingebettet in ein Strategiespiel, das je nach Erfolg und Misserfolg unterschiedliche historische Ausgänge erlaubt, wäre wahrscheinlich ein auch kommerziell interessantes Projekt.
Ja Orksturm fände ich gut! :6F: Aber einen Reset brauche ich nicht :wink:

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Fenia_Winterkalt
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Ungelesener Beitrag von Fenia_Winterkalt » 05.11.2020 18:47

Nachricht der Moderation

Der nächste der nach der zweimaligen Auslagerung des Themas Reset der Spielewelt wieder hier damit anfängt und nicht hier:Wäre ein Reset der Spielwelt sinnvoll?, bekommt eine Woche Forenauszeit um darüber nachzudenken ob es ihm dieses Thema wirklich wert war

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Seidoss-Anima von Seelenheil
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Ungelesener Beitrag von Seidoss-Anima von Seelenheil » 05.11.2020 20:48

Also was mir in der 'jüngsten' Entwicklung gut gefallen hat, waren einige Artikel/Entwicklungen der blauen und grünen Reihe.

Mein Favourit ist Orden und Bündnisse S. 100ff. Wo nämlich beschrieben wird, dass der Heiligblutorden nun auch zur PK gehört.

Zitat S. 102: Die Heilig-Blut-Ritter sind nach wie vor ein Horaskaiserlicher Hausorden, auch wenn die Leitung über den Orden nun in den Händen des Wahrers der Ordnung Bosparan liegt.
Die Firdayons üben somit derzeit keinen Einfluss auf den Orden aus – zumindest nicht direkt. Beinahe alle Mitglieder der kaiserlichen Familie gehören dem Hausorden an, auch wenn sie nur
besondere Ehrentitel tragen.
Letztlich ist es eine Frage der Tradition, mit der man dem Hausorden seine Anerkennung zeigt
und diesen an das Kaiserhaus bindet.
Somit sind die einzelnen
Mitglieder aufgrund ihres Ranges innerhalb des Ordens durchaus in der Lage, den Kurs des Ordens ein wenig mitzusteuern.
Auf der anderen Seite kann dies nicht zu off ensichtlich geschehen, will man es sich nicht mit der Praioskirche verderben. Als Ordensangehörige sind die Firdayons nun allerdings auch an
die Praioskirche gebunden, da ihre Loyalität bis zu einem ge-
wissen Maße nun der Kirche des Götterfürsten gilt
.


Hervorhebung durch mich.

Dazu kommt, das mit dem PVademecum, Krieger, Krämer und Kultisten und auch seit Regelwerk/AG1 die PK/PGeweihten endlich (etwas) sympathisch(er) dargestellt werden.

Daher hoffe ich, dass die Praioskirche im HORAS(!)reich, dem "Kernland des 12G-Glaubens" endlich langsam wieder den Einfluss bekommt, die sie(auch gemäß ihren Aspekten) haben sollte, also sprich: Nicht mehr nur laut WdG / AG1 Einfluss "groß" im HR (im Rahem der 'übrigen' 12G Lande) hat, sondern dass dies auch in der künftigen RHS (anders als in FHI, wo die nur hinlänglich oder ansehnlich hat) berücksichtigt wird.
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Ungelesener Beitrag von Wolfio » 05.11.2020 22:04

Seidoss-Anima von Seelenheil hat geschrieben:
05.11.2020 20:48
Hervorhebung durch mich.

Dazu kommt, das mit dem PVademecum, Krieger, Krämer und Kultisten und auch seit Regelwerk/AG1 die PK/PGeweihten endlich (etwas) sympathisch(er) dargestellt werden.

Daher hoffe ich, dass die Praioskirche im HORAS(!)reich, dem "Kernland des 12G-Glaubens" endlich langsam wieder den Einfluss bekommt, die sie(auch gemäß ihren Aspekten) haben sollte, also sprich: Nicht mehr nur laut WdG / AG1 Einfluss "groß" im HR (im Rahem der 'übrigen' 12G Lande) hat, sondern dass dies auch in der künftigen RHS (anders als in FHI, wo die nur hinlänglich oder ansehnlich hat) berücksichtigt wird.
Das hängt halt davon ab, ob man wieder Autoren an Abenteuer über Praiosgeweihte ran lässt, für die alle Obrigkeit und Recht und Ordnung "Rechts" ist und damit lächerlich bis böse dargestellt werden muss. Selbiges gilt auch für die Rondrakirche.

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Ungelesener Beitrag von Seidoss-Anima von Seelenheil » 05.11.2020 22:54

Wolfio hat geschrieben:
05.11.2020 22:04
alle Obrigkeit und Recht und Ordnung "Rechts" ist und damit lächerlich bis böse dargestellt werden muss. Selbiges gilt auch für die Rondrakirche
Aber es gehört doch zum medivalen bis früh neuzeitlichen Setting von DSA, dass das Feudalsystem/Ständesystem 'gut' ist und man bewusst dieses fremdartige - weil Fantasy rpg - genießen kann.

Ich wüsste jedenfalls nicht, dass irgendein Redax Kommentar besagt, dass nur Hesinde-, Nandus- und Tsageweihte (= Demokraten) wirkliche Helden/Gute seien.

Krieger gehören ja auch zu den archetypischen Helden seit DSA 1 und die meisten Krieger stehen den Dingen, die die Praios- und Rondrakirchen lehren ja sehr positiv gegenüber.

Ich denke - - trotz aller Beliebtheit von phex- und korgefälligen 'Helden' - - das gar nicht das Eintreten für Recht und Ordnung die Praioten zu Unsympaten gemacht hat, sondern vielmehr, dass man sie why ever als, bar jedweder historizität, verzerrten Abklatsch der römischen Kirche des 16.Jh. dargestellt hat, sodass die PGeweihten Wasser (Recht&Ordnung, Wahrheit&Gerechtigkeit) predigen, aber Wein (Korruption, Dehnung des Rechts, dfaq können die noch KaP regenerieren?) trinken.

Aber seit der QQ und dem Vademecum (Braniborer) und eben auch in KKK, RW und AG1 wird ja klargestellt, dass die meisten Geweihten ihre KaP auch verdienen.
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Ungelesener Beitrag von Wolfio » 05.11.2020 23:02

Seidoss-Anima von Seelenheil hat geschrieben:
05.11.2020 22:54
Aber es gehört doch zum medivalen bis früh neuzeitlichen Setting von DSA, dass das Feudalsystem/Ständesystem 'gut' ist und man bewusst dieses fremdartige - weil Fantasy rpg - genießen kann.
Ich weiß das, du weißt das.... einige Autoren ignorieren das gerne mal.
Da ist Obrigkeit und "keine Demokratie" sofott negativ.

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Ungelesener Beitrag von Seidoss-Anima von Seelenheil » 05.11.2020 23:12

Wolfio hat geschrieben:
05.11.2020 23:02
Ich weiß das, du weißt das.... einige Autoren ignorieren das gerne mal.
Da ist Obrigkeit und "keine Demokratie" sofott negativ
Oder das sind in Wahrheit alles Sympathisanten mit Al'Anfa 😁

Denn wenn man der grünen Reihe trauen kann (speziell HdR und Dschungel Meridianas), hat man als Sklave bessere Chancen, sowohl frei als auch reich zu werden, als ein Leibeigener im MR (vom Bornland ganz zu schweigen), frei zu werden (so leicht gelingt die Schollenflucht nicht und wer als Heldengruppe die 2-4geteilte Nachtwache kennt, weiß, dass es hart sein kann, die nächste Stadt ganz alleine zu erreichen).

Apropos Al'Anfa und die letzten Jahre: da haben die Herrscher und die Details der Regierungsform so oft gewechselt, die könnten sich mal. Einig werden, ob das jetzt eine Theokratie sein soll, oder nicht.
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Ungelesener Beitrag von Jasper Stoßenheimer » 06.11.2020 09:59

Was hat den die Pestbeule des Südens nun wieder vor?
Eine Invasion gegen die Kemi, ist irgendwo mal komuniziert worden warun oder steht das alles in den Zähnen des Kaiman ?

Sagt das Dschungelbuch was über die Kemi oder werden die in einer kommenden Al'Anfa Beschreibung mit verwurstet?

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Timonidas
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Ungelesener Beitrag von Timonidas » 06.11.2020 12:18

Jasper Stoßenheimer hat geschrieben:
06.11.2020 09:59
Eine Invasion gegen die Kemi, ist irgendwo mal komuniziert worden warun oder steht das alles in den Zähnen des Kaiman ?
Jap Zähne des Kaimans ist der erste Teil der Rabenkrieg Kampagne.
Jasper Stoßenheimer hat geschrieben:
06.11.2020 09:59
Sagt das Dschungelbuch was über die Kemi oder werden die in einer kommenden Al'Anfa Beschreibung mit verwurstet?

Da stehen drei Seiten zum Kemi Reich, weiss nicht was man da verwursten kann, erschien mir nie besonders gut ausgearbeitet zu sein.

Edit: Das Dschungelbuch war bei mir immernoch die Dschungel Meridianas. Mein Fehler.
Zuletzt geändert von Timonidas am 07.11.2020 10:47, insgesamt 1-mal geändert.

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Ungelesener Beitrag von Lafayette » 06.11.2020 14:55

Jasper Stoßenheimer hat geschrieben:
06.11.2020 09:59
Sagt das Dschungelbuch was über die Kemi oder werden die in einer kommenden Al'Anfa Beschreibung mit verwurstet?
Das Dschungelbuch war wirklich nur über den Dschungel, der Rest kommt dann 2030 oder so.
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Ungelesener Beitrag von Morgan Kell » 08.11.2020 19:47

Morgan Kell hat geschrieben:
30.10.2020 19:39
Ja Orksturm fände ich gut! :6F: Aber einen Reset brauche ich nicht :wink:
Vielleicht nochmal gesagt: einen Reset halte ich für eine ganz schlechte Idee. Aber ein Box zum Orksturm würde ich mir wahrscheinlich kaufen. Damit es mit dem aktuellen Zeit in Aventurien (1043 BF) passt könnte man könnte die Abenteuer darin als Multi-Timeline Kampagne ansetzten. So in die Richtung:

-Die einen Abenteuer spielen während des Orksturms 1010-1013 BF und ein paar Anhänger des Namenlosen nutzen die Verwirrung durch den Orksturm um ein paar Artefakte zu klauen…
-Und 30 Jahre später 1043 tauchen dann plötzlich dieselben Anhänger des Namenlosen wieder auf um ihren Plan zu vollenden.
Man hat dann einen Helden für 1010 BF und einen anderen für 1043 BF. Oder man behält den Helden und er ist dann nur 30 Jahre älter. Oder nur ein Teil der Spieler behält seine Helden. Elfen und Zwerge altern ja nicht/kaum und die neuen DSA 5 Regeln wurden ja extra so designt dass man Helden auf verscheiden Erfahrungsstufen in derselben Gruppe haben kann.


In einer Savage Worlds Kampagne hat unser Meister sowas mal gemacht das war ziemlich lustig.
Wenn dann eine bestimmte Meisterperson auftauchte wusste man als Spieler dann zum Teil schon das sie der Bösewicht ist und welche Kräfte sie hat weil man die Meisterperson schon aus der Kampagne die in der Vergangenheit spielt kennt. Der Held selbst wusste es aber nicht, aber als Spieler konnte man sich dann schon drauf gefasst machen das innerhalb der nächsten paar Sekunden die Meisterperson ihren großen bösen auftritt hinlegen wird.

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Ungelesener Beitrag von Seidoss-Anima von Seelenheil » 08.11.2020 23:38

Morgan Kell hat geschrieben:
08.11.2020 19:47
Morgan Kell hat geschrieben:
30.10.2020 19:39
Ja Orksturm fände ich gut! :6F: Aber einen Reset brauche ich nicht :wink:
Vielleicht nochmal gesagt: einen Reset halte ich für eine ganz schlechte Idee. Aber ein Box zum Orksturm würde ich mir wahrscheinlich kaufen. Damit es mit dem aktuellen Zeit in Aventurien (1043 BF) passt könnte man könnte die Abenteuer darin als Multi-Timeline Kampagne ansetzten. So in die Richtung:

-Die einen Abenteuer spielen während des Orksturms 1010-1013 BF und ein paar Anhänger des Namenlosen nutzen die Verwirrung durch den Orksturm um ein paar Artefakte zu klauen…
-Und 30 Jahre später 1043 tauchen dann plötzlich dieselben Anhänger des Namenlosen wieder auf um ihren Plan zu vollenden.
Man hat dann einen Helden für 1010 BF und einen anderen für 1043 BF. Oder man behält den Helden und er ist dann nur 30 Jahre älter. Oder nur ein Teil der Spieler behält seine Helden. Elfen und Zwerge altern ja nicht/kaum und die neuen DSA 5 Regeln wurden ja extra so designt dass man Helden auf verscheiden Erfahrungsstufen in derselben Gruppe haben kann.


In einer Savage Worlds Kampagne hat unser Meister sowas mal gemacht das war ziemlich lustig.
Wenn dann eine bestimmte Meisterperson auftauchte wusste man als Spieler dann zum Teil schon das sie der Bösewicht ist und welche Kräfte sie hat weil man die Meisterperson schon aus der Kampagne die in der Vergangenheit spielt kennt. Der Held selbst wusste es aber nicht, aber als Spieler konnte man sich dann schon drauf gefasst machen das innerhalb der nächsten paar Sekunden die Meisterperson ihren großen bösen auftritt hinlegen wird.
Wieso denn NPCH einen Orkensturm?
Wäre es nicht umgekehrt plausibel, wenn es endlich mal einen großen Schwertzug ins Orkland gäbe um den Schwarzpelzen mal klarzumachen, dass die nicht einfach alle Jubeljahre die Reiche der Menschen überfallen können?
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Wolfio
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Ungelesener Beitrag von Wolfio » 08.11.2020 23:49

Womit willst du denn so einen Schwertzug im Feindesland ernähren? Da gibt es doch kaum was

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Seidoss-Anima von Seelenheil
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Ungelesener Beitrag von Seidoss-Anima von Seelenheil » 09.11.2020 13:15

Wolfio hat geschrieben:
08.11.2020 23:49
Womit willst du denn so einen Schwertzug im Feindesland ernähren? Da gibt es doch kaum was
Dafür nimmt man Traviageweihte mit XD.

Aber jetzt mal im Ernst: Die zahlenmäßig und (bis zum Aikar Brazoragh) organisatorisch unterlegenen Orks ziehen, korrigiere mich, 3x in der Geschichte der Mittelländischen Menschheit durch die Mittellande und vernichten oder unterdrücken ganze Landstriche und können stets nur mit Ach und Krach besiegt werden? Das ist soch so ein 0815 Tolkien Motiv.

Wenn ich Kaiser des MR oder Herzog Weidens wär, hätte ich irgendwann einmal die Schnauze voll, würde alles daransetzen, die Menschen des MR und des Nordens zu einen und mal nen Anti-Orkensturm (Schwertzug/Menschensturm) ins Orkland durchführen, damit die Schwarzpelze mal lernen, dass es eine Mischung aus Faulheit, Gnade und innerlicher Zerstrittenheit der Menschenreiche ist, dass diese megamäßig aggressiven, blutrünstigen und mordenden Ketzer überhaupt noch existieren und weder ausgerottet noch versklavt oder zwangsmissioniert sind.

Meinetwegen kann auch die CHinesische Mauer ums Orkland gebaut werden, wenn es im Orkland zu wenig Nahrung gibt, abgesehen von der Nahrung, von der die Orks sich ja auch ernähren müssen.

Aber NOCH ein Orkensturm wird langsam wirklich lächerlich - es sei denn, dieser veierte Orkensturm bringt das Fass endlich zum Überlaufen und das MR, Donnerbach, Andergast, die besetzten Svelltaler und ggf. einzelne Freiwillige aus dem Bornland, Riva und dem HR (als Söldner ggf. auch Thorwaler) marschieren da ein und veranstalten entweder einen Genozid oder entwickeln ein neues Kolonialreich.

Das gäbe dann auch ein spannendes Setting: Die Orks als Sklaven der Menschen, außer ggf. in der horasischen Besatzungszone, und während die großen Friedensverträge Kriege zwischen den Reichen verhindern (Frieden von Weideleth bspw.) könnten diese Nord-Kolonialmächte um die Vorherrschaft des Orklandes streiten - immerhin ist da doch mal ein Greif langeflogen oder so? Auf jedenfall gilt diese Steppe ja als ein praiosheiliger Platz, sodass zumindest der Horas non Vinsalt und der Heliodan von Gareth Interesse an den Gebiet haben dürften.

Ich stelle mir das so ein bisschen wie die Besatzungszonen in Deutschland vor, nur dass...
a) es einen wirklich 'freundlichen' Umgang mit den Besetzten nur in der HR-Zone gibt und die andere Mächte (vor allem MR, aber kleine Terretorien auch für Andergast und wer weiß wen noch?)... und
b) Dass das Verhältnis der einzelnen Besatzungszonen eher so ist, wie das der Westzonen vs Ostzone, also ein offizielles Bündnis oder NAP vorherrscht, aber man sich eigentlich misstrauisch beäugt und am liebsten den ganzen Kuchen für sich selbst hätte.

DAS wäre mal eine plausibel Entwicklung in Bezug auf die Orks.
Zuletzt geändert von Seidoss-Anima von Seelenheil am 09.11.2020 20:02, insgesamt 1-mal geändert.
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Der löbliche Pilger
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Ungelesener Beitrag von Der löbliche Pilger » 09.11.2020 15:15

Jasper Stoßenheimer hat geschrieben:
06.11.2020 09:59
Was hat den die Pestbeule des Südens nun wieder vor?
Eine Invasion gegen die Kemi, ist irgendwo mal komuniziert worden warun oder steht das alles in den Zähnen des Kaiman ?

Sagt das Dschungelbuch was über die Kemi oder werden die in einer kommenden Al'Anfa Beschreibung mit verwurstet?
Der Kriegszug gegen die Kemi wurde wirklich von langer Hand vorbereitet (Botenartikel, Romanreihe) und der Start des Krieges, bzw. die entsprechenden Veröffentlichungen ließen dann noch 1-2 Jahre auf sich warten.

In "Die Dampfenden Dschungel" findet man zu den Kemi nur Randnotizen, der Band beschränkt sich auf Waldmenschen und Utulus. Die Kemi kommen (dann wahrscheinlich als Al'Anfanische Marionette) im Regionalband zu den (Stadt-)Staaten des Südens.

Alrik Normalpaktierer
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Ungelesener Beitrag von Alrik Normalpaktierer » 09.11.2020 15:27

Weiß gar nicht, woher die Idee eines neuen Orkensturms kommt.
Alles, was ich vermutet hatte war, dass sich mit einer Box Geld verdienen ließe, die den *historischen* (dritten) Orkensturm endlich spielbar macht - als über drei Jahre das Zentrum des Kontinents gestaltendes Geschehen, nicht nur die wenigen Monate in einer (wiewohl wichtigen) Stadt.
Das erste Jahr im Svellttal, die Belagerung Lowangens, der folgende Gebirgskrieg, der Orkenzug bis vor Gareth... alles Settings und Szenarien, für die es nie offizielles, bespielbares Material gegeben hat. Je nach Erfahrungsstufe der Gruppe kann man da viele Erfolge erzielen, ohne dass es den bisher festgelegten Kriegsverlauf groß ändert. Und selbst wenn: Für Timeline-Fetischisten ließen sich ein paar Seiten beilegen, wieso spätestens 1040 die Welt wieder so aussieht wie gewohnt.

Andwari
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Ungelesener Beitrag von Andwari » 10.11.2020 19:29

Das beschränkt sich doch nicht nur auf den Orkensturm: Wie viele Abenteuer gibt es denn überhaupt, die sich nicht auf die bei Erscheinung neueste aventurische Zeit beziehen, sondern früher angesiedelt sind?

Die Zeit rund um den Orkensturm ist mMn sehr interessant, weil vielschichtig ereignisreich:
- der Khomkrieg hat erst zum Jahreswechsel 1009/1010 BF seine Wende, dass der Zusammenbruch der Al'Anfaner in nullkommanix passiert, wäre etwas, das man leicht ändern könnte. Auf jeden Fall dauert es bis Mitte 1010, bis sich im Süden irgendwas wieder zusammensortiert (Triumvirat in Al'Anfa, neuer Kalif und dessen Reorganisation des Kalifats).
- Das MR will eigentlich auf den 15./16. andergastisch/nostrischen Krieg (Aktionen im Herbst/Winter 1010) reagieren, in dem die andergastsche Seite durch thorwalsche Aktionen unterstützt wurde. Das Verschwinden Hals lässt das offiziell unkomentiert einfach unwichtig werden.
- die Answinkrise ING 1010 - ING 1011 überlappt zeitlich vollständig mit dem Orkensturm, man kann hier auch immer die Suche nach dem verschwundenen Hal und den Hintergründen dazu einflechten.
- die Horasproklamation (ING 1010), Übernahme der Zyklopeninseln (PRA 1011) und die eigentlich erwartete Reaktion des MR sind ein eigentlich außenpolitischer Aspekt.
- der Orkensturm selbst ist PER 1010 - 1011 erst mal überwiegend außerhalb und am Rand des MR - erst 1012 geht es fürs MR richtig rund.

Also:
1010 + 1011 wären für Abenteurer-Terminkalender eine wahre Fundgrube.

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Ungelesener Beitrag von Alrik Normalpaktierer » 10.11.2020 19:51

Andwari hat geschrieben:
10.11.2020 19:29
Das beschränkt sich doch nicht nur auf den Orkensturm: Wie viele Abenteuer gibt es denn überhaupt, die sich nicht auf die bei Erscheinung neueste aventurische Zeit beziehen, sondern früher angesiedelt sind?
Ja, genau. Wenn sich das Konzept einmal bewähren würde, könnte man es weiterdenken - welche im Grunde abenteuerträchtigen Settings der "bespielten Geschichte" sind nie mit spielbarem Material angefüttert worden? Der Thorwal-Horasiat-Konflikt würde mich reizen, der Umzug der "Schwert und Stab" usw. usf.

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Seidoss-Anima von Seelenheil
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Ungelesener Beitrag von Seidoss-Anima von Seelenheil » 10.11.2020 21:41

Alrik Normalpaktierer hat geschrieben:
10.11.2020 19:51
Andwari hat geschrieben:
10.11.2020 19:29
Das beschränkt sich doch nicht nur auf den Orkensturm: Wie viele Abenteuer gibt es denn überhaupt, die sich nicht auf die bei Erscheinung neueste aventurische Zeit beziehen, sondern früher angesiedelt sind?
Ja, genau. Wenn sich das Konzept einmal bewähren würde, könnte man es weiterdenken - welche im Grunde abenteuerträchtigen Settings der "bespielten Geschichte" sind nie mit spielbarem Material angefüttert worden? Der Thorwal-Horasiat-Konflikt würde mich reizen, der Umzug der "Schwert und Stab" usw. usf.
Sowas in der Art gibt es ja mit der 'Neu'Auflage der Phileassonsaga (ursprünglich DSA...2?), die als ein Komplettbuch für die DSA4.1 Regeln neu aufgelegt wurde.
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Ungelesener Beitrag von Andwari » 10.11.2020 22:03

Die W6-malige Neuauflage eines bekannten Abenteuers für die W6-1 te Regeledition hatte ich eigentlich nicht gemeint.

Es kann zwar sein, dass sich dabei das überarbeitete Werk an einzelnen Punkten besser in den aventurischen Kontext einfügt oder die eine oder andere Ecke rundgefeilt wird - aber an sich war und bleibt das ein bereits beschriebener und bespielbarer Teil Aventuriens.
Gemeint war, mehr Bespielbarkeit Aventuriens, indem man für den Zeitraum X bis Y mehr mögliche Abenteuer anbietet - die Regeledition ist mir relativ egal - auch weil man bei DSA schon immer abchecken musste, ob die im Abenteuer verwendeten Regeln, NSC-Werte usw. irgendwie fürs eigene Spiel brauchbar waren.

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Seidoss-Anima von Seelenheil
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Ungelesener Beitrag von Seidoss-Anima von Seelenheil » 10.11.2020 22:48

Für mehr Abenteuer in der Vergangenheit Aventuriens wäre ich dankbar, ja.
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Ungelesener Beitrag von DnD-Flüchtling » 11.11.2020 10:26

So nachvollziehbar ich das persönlich finde (bin in dieser Hinsicht ja im selben Boot...) so gehört die Auffüllung weißer Flecken in der bisherigen bespielbaren Zeit allerdings zu den Sachen, die wir mit ziemlicher Sicherheit vergessen können: Einer der Redakteure meinte vor nicht soooo langer Zeit, sie hätten sich gezielt dagegen entschieden, permanente Querverweise zu älteren Publikationen einzubauen, weil sie das Spiel zugänglicher für Neuanfänger machen und diesen nicht am laufenden Band das Gefühl geben wollten, dass sie in den letzten 30+ Jahren irgendwas verpasst hätten und gewissermaßen genötigt wären, sich veraltetes Material zu besorgen, damit sie die Spielwelt in Gänze erfassen könnten (das ist ein Problem, das Settings ohne lebendige Geschichte halt nicht haben).

Faktisch bedeutet das, dass es für die bereits bespielbare Zeit kaum entsprechende Kampagnen-Bände geben wird, da dann das leidige Thema mit den Querverweisen zu einer bereits umfassend beschriebenen Ära wieder relevant wird - und im Grunde betrifft das auch die Phase im unmittelbaren Umfeld der bespielbaren Zeit (Retos Maraskan-Kampagne zum Beispiel), da eine Heldengruppe, die bspw. 980 BF anfängt, ja auch irgendwann die bespielbare Zeit erreicht und dann wieder dieses Problem hätte. Es sieht also so aus, dass das mehr eine Spielwiese für Eigenbau-Liebhaber wäre.

(Wo dieses Thema kein Problem wäre, wären da weiter zurückliegende Settings - mit DDZ haben sie es ja bereits vorgemacht - die nicht davon belastet sind, dass irgendwelche parallel laufenden Ereignisse bereits umfassend ingame beschrieben wurden - allerdings hätte man das häufiger als einmal in 36 Jahren gemacht, wenn man darauf unbedingt Lust gehabt hätte.)

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