5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion

Hier finden allgemeine DSA-Themen ihren Platz, zu denen es kein explizites Unterforum gibt.

Wie bewertet ihr die Weiterentwicklung von DSA seit 2011?

überwiegend Positiv
43
27%
Unverändert
18
11%
überwiegend Negativ
101
62%
 
Abstimmungen insgesamt: 162

Jadoran
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5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion

Ungelesener Beitrag von Jadoran » 10.02.2018 13:34

Sumaro hat geschrieben:
10.02.2018 13:25
Also ca. jede 140te Initation passiert irgendwas seltsames bis gefährliches.
Aber nur, wenn man die Spielregeln als Naturgesetz Aventuriens betrachtet und nicht als eine Näherungsbeschreibung des Naturgesetzes für herausfordernde Situationen. Aventurier haben ja auch keine incrementalen LeP oder AsP.

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Salaza Lautenspieler
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Ungelesener Beitrag von Salaza Lautenspieler » 10.02.2018 13:35

@Amaryllion
Da hat Sumaro vermutlich die Regeln nicht richtig gelesen. Bei Segnungen gibt es gar keine Patzer. Bei sonstigen Liturgien und Zeremonien schon. Bei 1/36 der Patzer geht die Umgebung kurz in Flammen auf (Personen explizit ausgeschlossen). Zusammengenommen also drei Fehler: a) nicht beim Geburtssegen b) Flammenaufgehen betrifft keine Lebewesen direkt c) Chance für in Flammenaufgehen bei einer Liturgie oder Zeremonie ist nicht 1:140 sondern etwa 1 : 4.400.
Wenn man das ganze Simulationistisch sieht. Demnach passieren aber auch bei jeder 8.000 Probe beliebiger Art katastrophale Dinge (wegen Dreifach-20). Aventurien ist wohl ein gefährlicher Ort :wink:
For all things turn to barrenness
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Sumaro
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Ungelesener Beitrag von Sumaro » 10.02.2018 14:12

Da hat @Salaza Lautenspieler wohl nicht aufmerksam gelesen, dass Sumaro all diese Fehler selbstständig und weit vor seinem Posting bereits korrigiert hatte.

Und natürlich passieren nicht alle 8000 Proben katastrophale Dinge. Nur bei jeder 8000ten übernatürlichen Handlung. Und ja, den Göttern zu dienen ist offenbar ebenso gefährlich wie Magie zu nutzen.
Sumaros kleine Schreibstube: Eure Ideen in Worte gefasst. Schaut rein!

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Nagamasa
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5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion

Ungelesener Beitrag von Nagamasa » 10.02.2018 20:36

Wenn man eine eigene Vision für die Zukunft von DSA hat, was ich der Redaktion unterstelle :) , hätte ein Zeitsprung durchaus seinen Reiz gehabt. Der Sternenfall hätte damit langsam beginnen können und meinetwegen 1040 BF bereits seine Schatten werfen können. Die Veränderungen wären somit weniger plötzlich gekommen, sondern wären über die Zeit gewachsen. Mal ein seltsames Phänomen hier, ein zerstörtes Arivor dort....
Dinge die für die Bewohner der Zeit Zufälle, Unglücke oder Wunder waren könnte man meinetwegen auch 100 Jahre verteilt langsam eintreten lassen. NSCs wie Nahema, Padorna, Hasrabal und weitere wären auch nach weit über 100 Jahren nicht am Ende. Im Gegenteil wenn diese sich mal etwas Zeit mit ihren Plänen lassen würden würde es ihre Charaktere glaubwürdiger machen. Rohaja wäre nicht mehr am Leben, aber abgesehen von einem möglichen Konflikt/Aussöhnung mit ihrer Schwester oder das Selbe mit ihrer Nachfolge fühlt sich ihre Geschichte schon recht rund an. Das Selbe gilt für viele andere NSC. Zudem könnte man eigene NSC einbringen die den eigenen Plot innerhalb der Sternenfalls unterstützen. Der Metaplot von DSA ist grob einzuteilen in die Zeit vor der G7, während der G7 und nach der G7. Nachdem Borbarads Erben gefallen sind kann ein neuer Plot wie der Sternenfall, welcher sich weniger an Personen sondern eher an einem Phänomen orientiert, eine ähnliche Identifikation haben, muss dafür aber nicht mit den gleichen Charakteren auskommen.
Kurzum er hat das Potenzial aus alten und neuen Dingen einen neuen großen Plot für Aventurien von den Ausmaßen der G7 zu stricken.
Ich kann aber sehr gut verstehen warum man diesen Weg nicht gewählt hat, die neue Regeledition alleine ist ja bereits kontrovers und dann noch 100 Jahre überspringen? Da hätte sich sicher ein Mob mit Fackeln und Mistgabeln auf den Weg zur Redaktion gemacht.

Was ich bei meinem Post noch vergessen habe zu erwähnen war das ich sehr bedauere das nach der Umstrukturierung der Redaktion die Galotta und Answin Romane nicht fertig geschrieben wurden. Bei Galotta fehlt Band 4 und bei Answin 3&4.
Gerade die letzten Bände wären bestimmt furchtbar interessant geworden.
Ich hätte nicht nur gerne das literarische Ende aufbereitet gesehen sondern auch mehrere Romane aus der Perspektive berühmter Figuren gehabt.
Ich meine bin ich der Einzige der eine Dexter Nemrod, Hal oder Leomar vom Berg Biographie spannend fände?

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Rabbatzmann
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5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion

Ungelesener Beitrag von Rabbatzmann » 10.02.2018 22:21

Nagamasa hat geschrieben:
10.02.2018 20:36
Ich meine bin ich der Einzige der eine Dexter Nemrod, Hal oder Leomar vom Berg Biographie spannend fände?
Keinesfalls, insbesondere der Nicht-Fortsetzung der Answin-Reihe trauere ich immer noch hinterher. Zumal gerade diese Romane die Stärke oder besser die Besonderheit von DSA, nämlich die fortschreitende Geschichte, wunderbar ausspielen. Es ist halt nochmal eine andere Art von Roman ggü. den 08/15 Romanen (soll nicht abwertend gemeint sein, mir fiel nur kein besserer Begriff ein), wenn man derisch-historische Ereignisse aus der einen oder anderen Sicht von beteiligten Akteuren liest.

Pressburger
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5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion

Ungelesener Beitrag von Pressburger » 05.04.2018 20:00

Ich glaube, dass wurde hier schon besprochen (zu viele Post um alle zu lesen...)

DSA hat für mich hauptsächlich den Metaplot, Wichtige und mächtige NSCs und vorgeschriebene Abenteuer/Kampagnen.
Ich muss zugeben, dass ich noch im der vor G7-Zeit aufhalte. Da sind die Aventurischen Boten noch am dicksten.

Die Sternenleere finde ich mit dem wenigen, was ich weiß, ganz spannend. Dahingehend hat sich für mich nicht viel verändert.

Regeltechnische entscheidungen und deren Implikationen ignoriere ich komplett. ich spiele nicht mehr mit dem DSA-Regelwerk, da mir das nicht schmeckt :p

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Adarion
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5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion

Ungelesener Beitrag von Adarion » 13.04.2018 14:22

toedlicherErnst hat geschrieben:
11.10.2016 23:09
ich wollte einmal fragen, wie die geneigten Foristen die letzten fünf DSA-Jahre bewerten würden?
Schwere Frage. Ist jetzt schon 1,5 Jahr später, aber ich denke, das ist immer noch valide.

Ich spiele seit mehr als 20 Jahren DSA, seit ca. 10 Jahren auch (DSA)LARP. Offensichtlich mag ich DSA also. Besonders die Feya, noch offensichtlicher. ;)
Aber was wird aus DSA? Mag ich die jüngsten Entwicklungen noch? Ich weiß es nicht so recht. Weil: Enttäuschungen, "unglückliche" Publikationspolitik, einfach schlechte Publikationen, Ausrutscher (Karfunkelelfen) und dergleichen gehörten bei DSA seit Anbeginn zum Alltag. Ich war selten Fan der Redaktion im Allgemeinen. Klar, es gab eben gute Dinge, Geschmackssachen und Dinge, die ich faktisch für blöd hielt. Damals, früher, heute und das wird wohl auch in Zukunft so sein.

Ich bin kein vehementer Fan vom T-Rex (Th. Römer), was natürlich auch auf einer gewissen Gegenseitigkeit beruht: Elfenhasser vs. Fey-ist-mein-alter-ego. Dazu kam dieses stückweise Redax-Wegbröseln (Uli Kiesow "Bedenket die Spielbarket", Hadmarion "Bewahret das Mysterium") und zurück blieb TRex mit "Magie ist berechenbar". Fluktuation ist normal bei allen großen Projekten, mal waren es einzelne, dann wieder 15 auf einen Schlag (und der Untergang von Alveran (.org) ). Viele alte Fanseiten sind weg, die alten Foren gibt es kaum noch (ich glaube Vinsalt lebt noch), viele Spieler damals haben kaum noch Zeit, der Nachwuchs blieb aus, ... auch Autoren sind aus Dingen "herausgewachsen", interessierten sich 3 Jahre später plötzlich nicht mehr für die gleichen Dinge.

Heute ist kaum noch jemand in der Redaktion, dessen Name mir irgendwie ein Begriff wäre. Letztes Jahr das RatCon-Aufgebot ... von den Künstlern kannte ich welche, sonst glaube ich kaum jemanden. Das muß nicht schlecht sein, auch neue Köpfe können Gutes vollbringen.

Aber so wie ich Jahre auf ein Kaufsystem hoffte (hatte ich zu DSA3-Zeiten schon hausgemacht, war überrascht, daß es das bei DSA 1 auch schon gab), so unzufrieden war ich mit der Gesamtunsetzung bei DSA 4. 4.1 war dann weniger schlimm und mit vielen Hausregeln und nach langen Jahren stieg ich um.

DSA 5 war dann die große Hoffnung. Es wird vereinfacht, haben sie gesagt. Ich "crowdfundete" die engl. Version, kaufte die dt. Beta auf der RPC (nie gelesen, weil keine Zeit), und fand die engl. Ausgabe Mist. Ja, DSA 5 war eine Enttäuschung. Schon wieder alles über den Haufen geworfen, vieles umgebaut und trotzdem nicht einfacher und auch nicht besser. Na toll.
Ach, und jetzt sind Regeln und Hintergrundstexte wohl noch mehr vermischt und ineinander verstreut, und eigentlich soll man sich 1024 Bücher kaufen.
Das Artwork wurde etwas professionalisiert und verbessert; wenngleich es auch früher einige sehr gute Bilder gab (Caryads Elfenbilder z.B.).

Nach so vielen Jahren RPG hat man ohnehin wenig Lust auf Regeln, sondern will lieber spielen, Welten entdecken, eigentlich all das, was mich damals schon dran faszinierte.

Der Hintergrund... es gab und gibt Gutes, aber auch fragwürdige Dinge. TNBT ist meist mit großer Vorsicht zu genießen. Railroading droht überall, oder einfach schlecht ausgearbeitete Kampagnen, wenig durchdachte Motivationen oder inkonsitente Handlungen. Dynamit und Donnerschlag, stürze ein mit Bumm! und Krach! immer wieder. NSCs werden reihenweise entsorgt. Oft ist das alles so "durchscheinend", d.h. man sieht den OT-Willen irgendwas aufzuräumen, aber es widerspricht eigentlich der innerweltlichen Logik. Sowas stößt mir denn halt auf. Dämonen wurden im Übermaß eingesetzt.

Ich glaube von den Regeln her ist es nicht besser geworden, vielleicht sogar etwas schlechter.
Das Artwork ist im Mittel etwas besser geworden, Gerüchten zufolgen haben nun sogar Cover und Inhalt miteinander zu tun. :)
Inhaltlich / vom Hintergrund her vielleicht leicht schlechter. Ich kann das nicht in Worte fassen, aber es wirkt so seltsam modernisiert, manchmal fast glattgebügelt, wenig dreckig? Es muß nicht unbedingt "dreckiges Aventurien" (war das nicht eine Fan-Erweiterung?) sein, und düsterschwarz, aber so ein gewisser Rost dann und wann macht es doch angenehmer. Ich weiß nicht, wieviel Tiefe den NSCs noch innewohnt, das ist natürlich auch so eine Sache, wenn man alle Tage lang Kehraus macht und neue NSCs erst aufbauen muß.
Die Publikationspolitik wurde schlechter. Und viele haben 0 Bock, sich alles nochmal zu kaufen.

Also insg. habe ich daher für "eher verschlechtert" gestimmt, und war nicht mal sooo überrascht, daß ich damit "nicht alleine" war.
Vielleicht werde ich das eine oder andere Abenteuerheft kaufen und es rück-konvertieren, vielleicht sogar mal einen Hintergrundband. Oder weil Bilder von Elfen drinne sind. Aber reizen tut mich an den neuen Publikationen sonst gar nichts mehr. :/

Rhanaya
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5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion

Ungelesener Beitrag von Rhanaya » 13.04.2018 15:36

Adarion hat geschrieben:
13.04.2018 14:22
die alten Foren gibt es kaum noch (ich glaube Vinsalt lebt noch)

Tut es noch, auch wenn viele da zur Zeit eher Panzer und Fußball spielen aber wenn man will kann man die alten Schlachtrösser (Karli & co) noch erreichen.

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Nagamasa
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Ungelesener Beitrag von Nagamasa » 10.05.2018 06:52

Adarion hat geschrieben:
13.04.2018 14:22
[ Dazu kam dieses stückweise Redax-Wegbröseln (Uli Kiesow "Bedenket die Spielbarket", Hadmarion "Bewahret das Mysterium") und zurück blieb TRex mit "Magie ist berechenbar".
Zu Ergänzen beim Wegbröseln wären Mark Wachholz, Michelle und Ragnar Schwefel, Katharina Pietsch, Florian Don-Schauen und zu viele andere um sie aufzulisten.
Schon bevor die Redaktion endgültig umstrukturiert wurde ging DSA sehr viel kreatives Potenzial verloren.
Vielleicht zu viel.
Wie ich ja schonmal ausgeführt habe ist das was mich am meisten von DSA 5 abstößt der Metaplot oder eher seine dilettantische Umsetzung, die ihre Wurzeln vermutlich in dieser Zeit haben. Das Alte wurde irgendwie abgeschlossen mal besser (Seelenernte) mal schlechter (Firuns Flüstern) und mal in einer total-Katastrophe. (Schattenmarschall)
Der neue Plot hat mit den alten nicht mehr viel zu tun und selbst wenn wird darauf auch nicht einmal mehr verwiesen wie hier bereits diskutiert wurde.

Warum nutzt Ulisses keine Verweise auf alte Publikationen?

Das muss er auch nicht, es ist nicht verpflichtend, aber es bleibt das Gefühl zurück das etwas verloren gegangen ist.

Todeshörnchen
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Ungelesener Beitrag von Todeshörnchen » 24.05.2018 00:15

Zu Ergänzen beim Wegbröseln wären Mark Wachholz, Michelle und Ragnar Schwefel, Katharina Pietsch, Florian Don-Schauen und zu viele andere um sie aufzulisten.
Ich bin mir da nicht so sicher. Wachholz hat kaum was geschrieben, hatte dafür aber ganz viele Ideen, die er nicht umgesetzt hat. Schreibt der nicht heute noch an dem Drehbuch zur DSA-Serie? Frau Schwefel hat die Answin-Romane geschrieben, die sehr erfreulich waren, aber an der Welt hat die nicht mehr wirklich mitgearbeitet. Ragnar Schwefel hat doch schon seit ewigen Zeiten nichts mehr geschrieben. Katharina Pietsch war vor allem "Mitautorin", woran ich leider nicht erkennen kann, wieviel sie beigetragen hat. Als Autorin hat sie nur ein Abenteuer geschrieben. Florian Don-Schauen ist ein echter Verlust.
Und nur weil einige gehen, heißt das nicht zwangsläufig, dass kein keratives Potential nachrückt.
"Sehen wir uns nicht in dieser Welt, dann sehen wir uns in Bielefeld!"

toedlicherErnst
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Ungelesener Beitrag von toedlicherErnst » 24.05.2018 13:32

Nur als Beispiel: André Wiesler, Jörg Raddatz und Daniel Simon Richter waren in diesem Jahrzehnt aktiv.

Rhanaya
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Ungelesener Beitrag von Rhanaya » 24.05.2018 14:19

Leute kommen und gehen, das ist ganz normal. Umso wichtiger wäre es wenn Ulisses wenigstens ein internes funktionierendes Verweis und Nachlagewerk hätte. In dem der Neuling per Stichwort abrufen kann oder besser noch per grafischer Oberfläche, was sich den so alles in der Baronie X zugetragen hat und welche Plotstränge da offen sind und benutzt/weitergeführt/beendet werden können.

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Ungelesener Beitrag von Dingens » 24.05.2018 17:33

Ich finde nicht, dass ein solches Nachschlagewerk hilft oder notwendig wäre. Man hätte einfach mutig wahlweise den Kanon komplett neu definieren, oder einen deutliche Zeitsprung mit DSA5 machen müssen. Die Altlasten aus Briefspielzeiten und mehreren Jahrzehnten Publikationen sind schlicht und ergreifend zu viel für eine komplett neu aufgestellte Redaktion.

Wenn man sich vor dem Zeitsprung scheut, hätte man so zumindest alles an Hintergrund, was nicht in den DSA4.1-Bänden niedergeschrieben war oder sich in ausgewählten Abenteuern findet, rauswerfen sollen und Recherche somit auf ein handhabbares Maß zusammen stutzen können. Damit ziele ich nicht auf "G7 hat's nie gegeben, willkommen in der tobrischen Metropole Ysilia" oder "Die Kaiserin heißt jetzt Annelind", sondern auf "Der Baron von Hinterplotzkirchen wurde aber im Aventurischen Boten 26/dem Roman Nachtschattenpups mit dem Familiennamen von Rommelböck eingeführt, jetzt im Heldenwerkabenteuer 20 Jahre später heißt er plötzlich Poppelstein".

Andere zu groß gewachsene Universen haben ähnliche Schnitte mitmachen müssen, um weiterhin kreative Story-Entwicklung zu ermöglichen. Ein Abenteuerautor, der erst einmal tausende Seiten Krempel aus vergangenen Jahrzehnten lesen muss um ja nicht irgendeiner Setzung zu widersprechen, schreibt entweder gar keine, weniger oder schlechtere Abenteuer.

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Ungelesener Beitrag von Gorbalad » 24.05.2018 18:31

Es ist ja nicht ansatzweise so, dass die bisherigen Setzungen widerspruchsfrei wären.

Das Wiki ist voll mit Widersprüchen, Retcons und Errata sowie Klimmzügen, um die Fakten unter einen Hut zu bringen.

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Ungelesener Beitrag von Nagamasa » 24.05.2018 20:21

Todeshörnchen hat geschrieben:
24.05.2018 00:15
Zu Ergänzen beim Wegbröseln wären Mark Wachholz, Michelle und Ragnar Schwefel, Katharina Pietsch, Florian Don-Schauen und zu viele andere um sie aufzulisten.
Ich bin mir da nicht so sicher. Wachholz hat kaum was geschrieben, hatte dafür aber ganz viele Ideen, die er nicht umgesetzt hat. Schreibt der nicht heute noch an dem Drehbuch zur DSA-Serie? Frau Schwefel hat die Answin-Romane geschrieben, die sehr erfreulich waren, aber an der Welt hat die nicht mehr wirklich mitgearbeitet. Ragnar Schwefel hat doch schon seit ewigen Zeiten nichts mehr geschrieben. Katharina Pietsch war vor allem "Mitautorin", woran ich leider nicht erkennen kann, wieviel sie beigetragen hat. Als Autorin hat sie nur ein Abenteuer geschrieben. Florian Don-Schauen ist ein echter Verlust.
Und nur weil einige gehen, heißt das nicht zwangsläufig, dass kein keratives Potential nachrückt.
Von Mark Wachholz war auch die Galotta Biographie die neben Answin ebenfalls sehr lesenswert ist. Dazu ist auf seiner Seite zur Wiki Aventuria ziemlich gut zu sehen das er in vielen Hintergrundbänden seinen Beitrag geleistet hat. Ihm war auch wichtig das es in der Redaktion einen zentralen Ansprechpartner für Planungen im Metaplot gibt. Die Idee dahinter finde ich super und eigentlich für ein System das von lebendiger Geschichte lebt unabdingbar, gerade um unnötige Retcons zu vermeiden und tote Plots so gering wie möglich zu halten. Aber ich kann verstehen warum sich in der Zeit einige Autoren und die Redaktion dagegen gestellt haben, immerhin hätte das bei jeder kreativen Idee ein Veto nach sich ziehen können. Aber das sind alles alte Streitereien die sogar noch vor der Umstrukturierung passiert sind und die ich mir damals mal aus eigenem Interesse an der Geschichte von DSA auf diversen Internet Seiten ausgegraben hab.

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Ungelesener Beitrag von Rhanaya » 25.05.2018 20:04

Mal sehen wie Splittermond das in 10 Jahren handhabt, die haben z.Z. ja einen echt hohen Ausstoß an Material.
Hat einer Einblick ob es bei denen eine Art Weltmanagment gibt, dass die Dinge auf Linie hält?

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Ungelesener Beitrag von Todeshörnchen » 03.06.2018 10:20

Nagamasa hat geschrieben:
24.05.2018 20:21
Ihm war auch wichtig das es in der Redaktion einen zentralen Ansprechpartner für Planungen im Metaplot gibt.
Sowas muss sich ein kleiner Verlag erst mal leisten können. Ich würde da lieber wieder stärker auf die Briefspieler zurück greifen. Die haben in der Regel ein ureigenes Interesse, dass ihr Nerdtum, das meine ich ausschließlich positiv, in Metaplot umgesetzt wird. Die stecken freiwillig jede Menge Herzblut und Freizeit in die Weiterentwicklung des Metaplots. Wenn man den Briefspielern rechtzeitig gesagt hätte, dass Arivor untergeht und sie etwas darüber schreiben sollen, hätte man die nächsten Ausgaben des Boten gesichert gehabt.
"Sehen wir uns nicht in dieser Welt, dann sehen wir uns in Bielefeld!"

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