Kleines "Problem" mit einem Mitspieler

Hier finden allgemeine DSA-Themen ihren Platz, zu denen es kein explizites Unterforum gibt.
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Reto Eichenblatt
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Kleines "Problem" mit einem Mitspieler

Ungelesener Beitrag von Reto Eichenblatt » 12.01.2020 20:38

@Rasputin Seid ihr denn bisher bei der Charaktererstellung und -entwicklung den Regeln treu geblieben oder habt ihr auch sonstige Regeln eher locker gesehen? Beispielsweise steigert der Elf alle seine Zauber ohne Salasandrs eine Spalte teurer.

Wenn ihr bisher aber immer den Regeln treu geblieben seid, wäre es unfair für nur einen Spieler die Regeln zu biegen. Denn WdH S. 293 sagt ganz klar „ der Held muss sich zu den Lehren und Prinzipien der Gottheit und ihrer Kirche hingezogen fühlen“. Wenn er das nicht tut, dann wird er gar nicht er zum Akoluth.

Dazu sagt WdH S. 207 auch noch „ Er ist
zum Gehorsam gegenüber den Göttern, den Vorgesetzten und (bei weltlichen Belangen) dem Adel verpflichtet, darf sich in geistlichen Belangen keinen Befehl außer den bzw.. kirchlichen beugen und darf sich und seinen Glauben nicht verkleiden oder verbergen. Er soll auf Einhaltung der Gesetze achten und Schuldige dem Zuständigen Gericht überantworten.“

Wie du den Charakter bisher beschrieben hast, trifft das leider gar nicht zu. Und da dies kein Flufftext oder sonstiges, sondern die Regeln aus dem Buch von DSA 4.1 ist, würde stark Abweichendes in meinem Aventurien auf keinen Fall vorkommen. Dann wird die Spielwelt inkonsequent und weicht viel zu stark vom eigentlichen Aventurien ab.
Im Praiostempel predigt der predigende Praiosprediger eine Praiospredigt am ersten Praiostag im Praios.

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Cherrie
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Ungelesener Beitrag von Cherrie » 12.01.2020 20:40

Bau ihm einfach einen neuen (kleinen) Kult, der genau das hat was er will: Den DSA-D&D-War-Cleric-Kult.
Fertig.
Gib dem Kult keine große Bedeutung in der Welt und das war´s. Menschen müssen auch nicht immer verstehen, nach welchen Prinzipien die Götter ihre Karma-Energie vergeben.
Dann kann er wilde Sau spielen, wenn er das mag, hat allerdings auch keinen hohen offiziellen Status (durch seinen Kult), nur den Ruf, den er sich mit seinen Taten selbst gibt.

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Rasputin
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Ungelesener Beitrag von Rasputin » 12.01.2020 20:59

Reto Eichenblatt hat geschrieben:
12.01.2020 20:38
@Rasputin Seid ihr denn bisher bei der Charaktererstellung und -entwicklung den Regeln treu geblieben oder habt ihr auch sonstige Regeln eher locker gesehen? Beispielsweise steigert der Elf alle seine Zauber ohne Salasandrs eine Spalte teurer.
Das ist so, soweit ich weiß, nicht ganz richtig. Der Elf ist im Moment aber noch nicht in der Gruppe, kommt also erst dazu wenn ich meistere.

Aber ja, wir spielen sehr nahe an den offiziellen Regeln. Wir spielen aber ohne Selbststudium, Ausdauerverlust im Kampf oder Zonensystem.
Anscheinend kapiert ihr es alle nicht. Ich bin hier nicht mit euch eingesperrt, ihr seid hier mit mir eingesperrt!

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Reto Eichenblatt
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Ungelesener Beitrag von Reto Eichenblatt » 12.01.2020 21:24

Stimmt, du hast recht. Leittalente und -zauber werden normal gesteigert. Alles Andere um eine Spalte teurer. Das Salasandra fungiert als Lehrmeister und gleicht somit die Verteuerung aus und Leittalente und -zauber werden um eine Spalte vergünstigt.
Im Praiostempel predigt der predigende Praiosprediger eine Praiospredigt am ersten Praiostag im Praios.

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Rasputin
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Ungelesener Beitrag von Rasputin » 21.03.2020 01:50

Hier bin ich noch mal.
Ich werde ein Abenteuer mit besagtem Spieler meistern. Ich habe zufälliger weise ein Abenteuer gefunden, in dem ein aufsässiger Freibauer gegen einen mäßig tyrannischen König (hohe Steuern, harter Militärdienst) aufbegehrt und die Demokratie einführen möchte. Das Abenteuer ist so entworfen, dass alle Seiten quasi recht haben (sogar die Orks). Der Herrscher ist nur so strikt, weil es eine große Gefahr von Orks in der Gegend gibt (da es ins Hoarsreich verlegt wurde, mache ich mal Globins draus).
Ich habe vor, der Gruppe einen Praios-Priester mit zu geben, der der Gruppe klar macht, dass es für Praiosfürchtige Helden nur eine Lösung gibt. Die sofortige Vernichtung oder Unterwerfung der aufständischen Bauern. Schließlich sei die Demokratie eindeutig ein Praiosfrevel und dem zuständigen Herrscher muss man gehorchen.
Natürlich dürfen sich die Spieler frei entscheiden, sollten sie sich aber auf die Seite der Bauern schlagen, werden sie bei der Kirche auf ewig nicht mehr empfangen (also auch keine Spätweihe).
Haltet ihr das für übertrieben oder für gerechtfertigt? Ich möchte Praios nicht als Oberbösewicht darstellen aber die Herrschaft des Adels ist quasi das zentrale Thema des Götterfürsten und ich denke, dass das die Herangehensweise ist, die jeder praiosgefällige Charakter wählen würde.
Wie seht ihr das so?
Was ist die Strafe die ein Praiospriester gegen eine gefangenen, aufständischen Demokraten fordern würde? Kerker? Hinrichtung? Scheiterhaufen?

Das Abenteuer heißt "Die Letze Schlacht" und findet ihr im Orkenspalter Forum.
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Dragenreyter
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Ungelesener Beitrag von Dragenreyter » 21.03.2020 03:42

Das zentrale Thema Praios' is meines Wissens nach Wahrheit, Recht und vor allem Gerechtigkeit und die Einhaltung der zwölfgöttlichen Ordnung und Gebote.
Und für gefangene Aufständische wären zuerst mal eine Chance auf Abschwören und tätige Buße angemessen, es sei denn, sie hätten sich zu allzu arg versündigt.
Wobei die Adlesrechte des jeweiligen Lehnsherrn natürlich Vorrang haben und dieser wohl die letzte Entscheidung fällt. Allerdings kann sich auch ein Adeliger Herr an seinen Untertanen versündigen. Die Praioskirche hätte in diesem Fall hauptsächlich die Funktion eines Vermittlers und Wahrheitsfinders, sowie Rechtsgelehrte und Prozessführer. Was die Praioskirche NICHT sein sollte, sind Richter und Henker mit absoluter Authorität. Den Fehler haben die in den Zeiten der Priesterkaiser schonmal gemacht, mit ernsten Folgen. Ausnahme: wenn es um verbrecherisch angewandte schwarze Magie oder Dämonenbündelei ginge.

Im Horasreich wäre es noch einmal etwas spezieller, weil das gemeine Volk und die Freibürger da nochmal mehr Rechte gegenüber dem Adel haben, als anderswo und die Praioskirche im Horasreich generell etwas toleranter und moderner ist, als im Rest Aventuriens, auch besonders im Hinblick auf Magie.
Demokratie ist jedoch auch dort eine Sünde an der zwölfgöttlichen Ordnung, was z.B. mit der gewaltsamen Zerschlagung der Nandusrepublik verdeutlicht wurde. Aber dennoch dürfte es besonders im Horasreich vergleichsweise viele Logen und Geheimbünde mit demokratischen Zielen und Idealen geben.

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Gerwulf_Treublatt
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Ungelesener Beitrag von Gerwulf_Treublatt » 21.03.2020 04:04

Im Mittelreich? Rütteln an der zwölfgöttlichen Ordnung, deren Einhaltung die Diener des Götterfürsten einfordern und dementsprechend hart ahnden. Wie mein Vorposter es schon sagte, hängt es aber auch vom Herrscher ab. Der kann nicht einfach asozial gegenüber seinen Untergebenen sein und damit langfristig ungeschoren durchkommen. Geweihte des Praios sind in erster Linie Wahrheitssucher und Urteilssprecher. Das gilt auch für Adlige, die besondere Rechte genießen, als Herrscher aber auch Pflichten gegenüber ihrem Untergebenen haben.
Im Horasreich mag die Sache dagegen schon anders aussehen. Wenn der Freibauer öffentlich protestiert und den Herrscher der Unmenschlichkeit bezichtigt, mag das auch die Praios-Kirche auf den Plan rufen.
Wenn der Tyrann wirklich grob mies regiert, kann er durch den kirchlichen Einspruch auch dazu ermahnt werden, seiner gottgewollten Position im Sinne der Bevölkerung nachzukommen.
Wenn der Freibauer hingegen als Freischärler und Partisan aufbegehrt, sprich Gewalttaten verübt, hat er sein Recht auf eine richtige Wahrheitsfindung wohl verwirkt.
Es hängt also in erster Linie davon ab, wie du den Freibauern als SL darstellst.
Ist er ein gewalttätiger Typ, der gegen die Herrschaft aufbegehrt? Dann kann deine Heldentruppe im Auftrag der Kirche dem Sack ein Ende bereiten.
Ist er der anklagende Leidende, der für eine breite Bevölkerungsschicht spricht? Dann lass die Heldengruppe im Auftrag der Kirche die Wahrheit finden. Letztere wird schlussendlich über ein Urteil entscheiden.
So oder so wird da massig Spielraum für interessante Szenen geboten, in denen die Helden (Spieler) ihre Gesinnungen oder Abneigungen festigen werden.

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Na'rat
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Ungelesener Beitrag von Na'rat » 21.03.2020 10:08

Die Praioskirche hat im Horasreich nichts zu melden, man schaue sich mal die horasische Leitkultur an. Trotzdem werden Bauernaufstände mit aller Gewalt niedergeschlagen, wenn sie denn passieren, siehe Arivor.

Die Frage nach Scheiterhaufen oder nicht, ist auch die nach dem gewünschten Faktor an Grimedark, da es ja schon eine ziemliche Eskalation ist.

Auch sind es nicht nur Praioten, welche die harte Strafen fordern, alle fordern diese. Von daher ist die Linie der Kirche weniger eine religiöse, als eine pragmatische der unbedingte Staatstreue, auch da sie sonst den wenigen verbliebenden Einfluss auch noch verlieren würde. Dieses wischiwaschi Gedöns von Gerechtigkeit lässt sich ja beliebig auslegen, zum Beispiel dass es nicht gerecht ist sich gegen die Herrschaft aufzulehnen.

Die Rädelsführer werden demnach exemplarisch grausam hingerichtet, die zweite oder dritte Reihe wird zur lebenslangen Zwangsarbeit auf die Zyklopeninseln geschickt. Alle anderen bekommen noch mehr Abgaben aufgebrummt und dürfen zudem ihre Wächter haushalten. Womit niemand, außer den Betroffenen, ein Problem hat.
Gerwulf_Treublatt hat geschrieben:
21.03.2020 04:04
Der kann nicht einfach asozial gegenüber seinen Untergebenen sein und damit langfristig ungeschoren durchkommen.
Der Witz ist, es ist NICHT asozial, mit größter Härte gegen seine Feinde vorzugehen. Selbst die Horasier haben sich vor gar nicht so langer Zeit mit größter Wonne gegenseitig abgeschlachtet und leben nun einträchtig zusammen.

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Ungelesener Beitrag von Gerwulf_Treublatt » 21.03.2020 11:04

Mir ist selbst klar, welchen Stellenwert Praios im Horasreich genießt. Hier geht es aber explizit um die Praios-Kirche, darauf bezieht Rasputin seinen gesamten Thread. Auch eine Kirche der Zwölf, die "wenig zu melden hat" wird ihren Einfluss geltend machen, an deren Weisungen wird man sich zwangsläufig halten dürfen.
Weder Tsa noch Peraine, offensichtlich zwei der Kirchen mit dem größten Zuspruch im HR (zmd. im Bezug auf die gesamte Bevölkerung), werden mMn solche Strafen einfordern wie von dir dargestellt.
Weiterhin bezweifle ich, ob unsere aufkommende Diskussion Sinn bringend für den TO enden wird.
In meinem Aventurien sind insbesondere die Kirchen der Zwölf "die Guten". Sie sind soweit politisch agierend, wie sie sich ihren Einfluss auf die Herrscher sichern und ansonsten bei der mehrheitlichen Bevölkerung akzeptiert, weil sie dieses "wischiwaschi Gedöns von Gerechtigkeit" eben nicht beliebig auslegen. Daran wird auch eine irgendwie geartete Auslegung deinerseits nichts ändern.

Die eigenen Untergebenen als Feinde zu bezeichnen, halte ich gelinde gesagt für befremdlich. Ich kenne das Abenteuer nicht, aber laut Rasputin begehrt lediglich ein Freibauer (oder eine Gruppe um ihn?) auf, nicht die gesamte Bauernschaft.

MMn will die Verlegung des Abenteuers ins HR nicht so recht funktionieren weil die Praioten nicht den Einfluss besitzen, den sie im MR inne haben. Da dies aber offensichtlich keine Rolle zu spielen scheint, würde ich sagen, dass dem Demokraten mindestens Kerker droht. Mit steigender Zahl seiner Verbrechen (Raub, Überfall, Angriff auf Adlige usw.) wird das aber schnell in der Todesstrafe enden. Scheiterhaufen eher weniger, aber das übliche Hängen wegen Hochverrats oder Rütteln an der zwölfgöttlichen Ordnung schon eher.
Vorausgesetzt natürlich, der Freibauer hat schon viel Dreck am Stecken, dass es zwangsläufig in einer einseitigen Aktion endet: die Helden gehen hin und schlagen den Aufstand nieder, weil sie den Auftrag der Kirche erhalten.

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Yendurech
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Ungelesener Beitrag von Yendurech » 21.03.2020 11:55

Anstatt der Ex-oder-Hopp-Variante kannst du ihn ja auch Ingame mit seinen Überzeugungen konfrontieren und ihm klarmachen, dass die Praioskirche nicht zu ihm passt. Mach nen gutmütigen Praisogeweihten als NCS, der ihn IT immer wieder in Diskussionen verwickelt und ihm vor Augen führt, dass das was der Charakter macht überhaupt nicht in Praios' Sinne ist. Das wäre viel interessanter als einfach zu sagen: "Die Praioskirche hasst euch jetzt für immer und ewig." So eine Lösung ist ja auch immer sehr unglaubwürdig und der Mitspieler wird auch garantiert den Eindruck bekommen, dass du ihm nur aus Gehässigkeit eine reinwürgen willst, auch wenn das ja eigentlich nicht deine Absicht ist. Von daher würde ich davor warnen wollen.
Zuletzt geändert von Yendurech am 21.03.2020 15:43, insgesamt 1-mal geändert.

Jadoran
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Ungelesener Beitrag von Jadoran » 21.03.2020 12:09

Auch ich sehe ein Problem in der Verlegung ins Horasreich, denn dort gibt es noch eine Zentralmacht, die den Fürsten unterstützen würde, wenn die Helden sich auf Seiten des revoltierenden Bauern stellen. Und die Zentralmacht kann höher eskalieren als die Helden.
Man kann sicher einen schönen Konflikt für die Spieler (finden - angenommenerweise - Demokratie gut) und anständige Helden (finden Dämonokratie völlig bekloppt und aufrührerisch) stricken. Aber wenn sich die Spieler dem nicht stellen und "Markus mit einem Schwert in der Hand" spielen? Dann läuft das ganze ins Leere oder in "Gesucht III Horasreich wegen Aufruhr".
Die Spieler sollten auf jeden Fall wissen, dass der Fürst, da er zwar streng aber nicht drakonisch seine Herrschaft ausübt, das Recht ganz unzweifelhaft auf seiner Seite hat, und dass das Vorhaben des Bauern Aufruhr darstellt. Es dreht sich, so die Welt funktioniert - nur darum, wieviel Kollateralschäden die Helden verhindern können.
Da der Fürst ja offenbar gute Gründe für seine Härte hat (was ja nicht zwangsläufig heißt, dass man ihm keine bessere, ebenfalls funktionierende Lösung vorschlagen kann), iser Bauer im Unrecht. Wenn der Bauer erst einmal gegen seinen Fürsten zu den Waffen greift, ist sein Leben verwirkt. Gefolgen können ggf. noch mit einer Amnestie rechnen. Wenn im Finale alle dank der Helden zusammengearbeitet haben, und Fürstliche und Aufrührer sich gegen die Goblins zusammen getan haben, dann kann dem Bauern vielleicht noch "die Flucht gelingen", aber mehr ist aus Staatsräson nicht drin.
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Rasputin
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Ungelesener Beitrag von Rasputin » 21.03.2020 13:30

Tatsächlich handelt es sich um Freischärler, die zwar niemanden töten aber trotzdem wie Räuber Händler und Lieferungen zum Herrscher überfallen. Der Bauer hat die Unterstützung einiger weiterer Bauern, vor allem da der Herrscher brutal gegen die Goblins vorgeht, das erst dazu geführt hat, dass diese Menschen umbringen. Vorher haben auch diese "nur" reisende überfallen. Trotzdem erheben die aufständischem mehrmals ihre Waffen gegen den Herrscher und seine Stellvertreter und haben ein richtiges Banditenlager.
Jadoran hat geschrieben:
21.03.2020 12:09
Auch ich sehe ein Problem in der Verlegung ins Horasreich, denn dort gibt es noch eine Zentralmacht, die den Fürsten unterstützen würde, wenn die Helden sich auf Seiten des revoltierenden Bauern stellen. Und die Zentralmacht kann höher eskalieren als die Helden.
Das ist im Abenteuer so vorgesehen. Sollten die Helden den Aufständischen helfen, wird das ganze sehr gefährlich. Allerdings gibt es GoT-Style schon Ersatz für den Posten, so dass die Helden einen neuen Herrscher auf den Thron setzen können, der den Bauern gewogen ist.
Jadoran hat geschrieben:
21.03.2020 12:09
Da der Fürst ja offenbar gute Gründe für seine Härte hat (was ja nicht zwangsläufig heißt, dass man ihm keine bessere, ebenfalls funktionierende Lösung vorschlagen kann), iser Bauer im Unrecht. Wenn der Bauer erst einmal gegen seinen Fürsten zu den Waffen greift, ist sein Leben verwirkt.
Genau so war es von mir auch gedacht und fasst die Situation gut zusammen.
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Ungelesener Beitrag von Gerwulf_Treublatt » 21.03.2020 13:44

Dann kannst du sie von den Helden beruhigt totschlagen lassen.
Das sind dann Verfolgte, die gehen bestehendes Recht aufbegehren.
Und danach kannst du sie die Goblins jagen lassen.

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Ungelesener Beitrag von Rasputin » 21.03.2020 13:49

Hier noch einmal der Link für alle die interessiert sind:
https://www.orkenspalter.de/filebase/in ... -schlacht/
“Im andergastschen Steineichenwald geraten die HeldInnen zwischen die Fronten: Eine Räuberbande kämpft für die Freiheit des Volkes und gegen den Baron, dieser wiederum zieht die Jungen und Kräftigen zum Heeresdienst ein, um der Orkgefahr aus dem Norden zu wehren. Die HeldInnen können selbst entscheiden, wie sie sich in diesem Konflikt positionieren: Welcher der beiden Parteien schenken sie mehr Glauben? Welche Motive halten sie für unterstützenswerter?”
Eigentlich für Andergast, allerdings habe ich einige Änderungen vorgenommen. Die Tatsache, dass gerade ein vielgehörnter Dämon im Horasreich rum rennt
( :oops: weil die Helden zu tief und zu gierig gegraben haben :oops: ) der die Tierwelt (inklusive Goblins) auf seine Seite ziehen und verderben kann, hilft mir da sehr.
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Ungelesener Beitrag von Gerwulf_Treublatt » 21.03.2020 13:56

Andergast ist halt nun mal nicht das Horasreich. Zumal die Praios-Kirche da noch weniger Einfluss hat. ^^

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Ungelesener Beitrag von Rasputin » 21.03.2020 23:52

Zusammenfassung des Abenteuers:
3tiz66.jpg
Wir hatten einen schönen Kampf am Ende. 😅
Anscheinend kapiert ihr es alle nicht. Ich bin hier nicht mit euch eingesperrt, ihr seid hier mit mir eingesperrt!

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Ungelesener Beitrag von Gerwulf_Treublatt » 22.03.2020 00:18

Na solange alle ihren Spaß hatten, ist doch alles in Ordnung. :D

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Advocatus Diaboli
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Ungelesener Beitrag von Advocatus Diaboli » 22.03.2020 19:50

So findet er seinen Weg zu Praios. Wie schön.
Regeln sind dazu da, dass man nachdenkt bevor man sie bricht.

( o _
/ / \
V_/_

~ Boronskuttentaucher sind toll <3 ~

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Ungelesener Beitrag von Rasputin » 22.03.2020 20:22

Ich habe mir schon Gedanken gemacht, dass die Spieler eine diplomatische Lösung wollen und vielleicht eine Doppel-1 auf Überreden hinbekommen.

Was passiert ist:
Ich habe den "Bösewicht" mit Akzent gespielt und der "Chefdiplomat" der Gruppe mit Überreden 1 hatte nichts bessere zu tun als den Akzent des Anführers während der Verhandlungen nach zu äffen. Dann waren auch die Verhandlungen auch schon vorbei...
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