Liturgiegegenstände in Ilaris (Hausregel-Brainstorming)

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WeZwanzig
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Liturgiegegenstände in Ilaris (Hausregel-Brainstorming)

Ungelesener Beitrag von WeZwanzig » 03.04.2021 17:13

Ich grüße euch, verehrte Mit-Ilaristen!

Wie einige von euch sicher wissen, versuche ich in meinen Hausregeln möglichst viele offiziell erschienen Fähigkeiten zu konvertieren, um mit Ilaris möglichst vollständig den offiziellen Hintergrund abdecken zu können.
Jetzt bin ich gerade bei den Liturgiegegenständen von DSA5 angekommen und bin mir sehr unsicher wie ich sie in Ilaris verregeln soll.

Was sind Liturgiegegenstände:
In DSA5 haben die typischen Gegenstände von Geweihten (etwa Sonnenzepter, Rondrakamm oder Buch der Schlange) einge kleine Bonusfähikeiten bekommen. Dies ist wie folgt verregelt:
Der Gegenstand muss erstmal mit einer besonderen Variante der Objektweihe belegt werden. (Zeremonialgegenstand). Ist dies gesehen kann der Geweihte bis zu zwei Sonderfertigkeiten erlernen, die er mit dem Zeremonialgegenstand wirken kann. Dabei hat er die Auswahl zwischen zwei Basis- und je zwei darauf aufbauenden Zeremonialgegenstandssonderfertigkeiten. Mehr als zwei SFs, eine Basis- und einen aufbauende sind nicht wählbar. Manche Zeremonialgegenstandssonderfertigkeiten haben eine passive Wirkung, während andere aktiv eingesetzt werden müssen. Diejenigen, die nicht daueraktiv sind, führen oft dazu, dass der Geweihte Stufen des Zustands Trance erhält, eine Art Entrückung-light (Trance). KaP kostet der Einsatz nicht.

Beim konvertieren ist mir dann aufgefallen, wie viele Sonderregeln ich für eine 1:1-Konvertierung bräuchte. Ilaris hat nahezu keine Beschränkungen, Ritualgegenstände wie der Zauberstab haben keine Volumenpunkte mehr. Entrückung existiert in Ilaris auch nicht, daher wäre eine Einführung von "Trance" ein deutlicher Bruch mit dem Bestehendem.

Die erste Überlegung war, die Zeremonialgegenstände einfach identisch zu den magischen Traditionsartefakten zu verregeln, aber für die maximal sechs Talente lohnt sich eine eigene Fertigkeit eigentlich nicht wirklich. Außerdem gefällt mir die grundlegende Idee, das Geweihte ein paar Kleinsteffekte ohne KaP-Kosten einsetzten können.
Die zweite Überlegung war dann, jedem Geweihten eine Zeremonialgegenstandssonderfertigkeiten kostenlos pro Stufe seines Vorteils Tradition zu geben. Statt Trance hätte ich SchiPs als Zahlungsmittel angedacht. Ich habe mal angeangen ein paar der Zeremonialgegenstände so auszubauen (hier am Beispiel des Sonnenzepters (Sonnenzepter):
Einblick in meine Hausregeln im Entstehungsprozess hat geschrieben:Zeremonialgegenstände

Mit der Liturgie „Zeremonialgegenstand weihen“ können Geweihte den für ihre Kirche typischen Zeremonialgegenstand weihen. Zusätzlich kann jeder Geweihte pro Stufe seines Vorteils „Tradition der [Geweihten]“ eine der folgenden, traditions-abhängigen Zeremonialfertigkeiten wählen. Dafür muss er zusätzliche gKaP in den Zeremonialgegenstand fahren lassen.
Es gibt aktive und passive Fertigkeiten. Passive Fertigkeiten sind immer wirksam, aktive müssen erst eingesetzt werden. Der Einsatz einer aktiven Fähigkeit kostet eine Aktion und einen SchiP. Es können mehrere Zeremonialfertigkeiten gleichzeitig genutzt werden, aber nicht eine Fertigkeit mehrmals.

Es gibt Stufe-I- und Stufe-II-Zeremonialfertigkeiten. Bevor eine Stufe-II-Fertigkeit gewählt werden kann muss die vorherige Stufe-I-Fertigkeit bereits auf dem Zeremonialgegenstand liegen. Stufe-I-Fertigkeiten brauchen 2 gKaP, Stufe II-Fertigkeiten 4 gKaP. Die Zeremonial-fertigkeiten werden zusammen mit der Tradition erlernt und müssen nicht separat mit AP gekauft werden. Für Zeremonialgegestände gelten die gleichen Regeln wie für Objektrituale: Man kann immer nur einen der gleichen Art haben und nur der Geweihte selbst kann die Fertigkeiten einsetzen.
Im Folgenden werden die Zeremonialgegenstände der einzelnen Traditionen sowie deren Zeremonialfertigkeiten, ihre Wirkung und ihre Wirkungsdauer aufgeführt. Auf jede Stufe I-Fertigkeit folgen ihre beiden Stufe II-Fertigkeiten. Bei aktiven Fertigkeiten ist die Wirkungsdauer in Klammern angegeben:

Sonnenzepter der Praiosgeweihte
StufeNameBeschriebung
IZepter der FurchtDu erscheinst einem ausgewählten, unheiligem Wesen wie ein Wesen mit Schreckgestallt I. (1 Stunde)
IISchutz wider SchadensmagieDeine WS gegen jeglichen magischen Schaden erhöht sich um 1. (passiv)
IIBollwerk wider ZaubereiDu erhältst den Vorteil „Magieabweisend“. Besitzt du ihn bereits addieren sich die Effekte. (passiv)
ILicht des GötterfürstenDas Sonnenzepter fängt an zu leuchten. Es hat die Leuchtkraft einer Fackel. Das Licht ist reines Sonnenlicht und kann daher auch entsprechenden Wesen, etwa Untoten, schaden. (1 Stunde)
IIWille zur WahrheitDu bekommst eine Erleichterung von +2 auf alle Proben, die dem Durchschauen von Lügen dienen. (passiv)
IIBewahrung des EidsBeim Eidsegen kannst du die Modifikation Wirkungsdauer verlängern einmal kostenlos wählen. (1 Stunde)
Ich bin aber auch mit dieser Lösung nicht wirklich zufrieden, es sind immer noch zu viele Extraregeln für relativ wenig Effekt.

Daher hier einfach mal die Frage: Wie würdet ihr das ganze verregeln? Was gefällt euch an der aktuellen Umsetzung, was nicht? Habt ihr Änderungsvorschläge? Wäre es sinnvoll Entrückung in einer Form einzuführen und dann für Zeremonialgegenstände zu nutzen? Wo seht ihr Balancing-Probleme? Haut einfach mal eure Überlegungen und Gedanken raus^^
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Liturgiegegenstände in Ilaris (Hausregel-Brainstorming)

Ungelesener Beitrag von Alrik Normalpaktierer » 03.04.2021 18:55

Ich habe nur wenig Erfahrung mit den Karmaregeln in DSA4.1 und von 5 gar keine Ahnung. Entsprechend offen ist mein Brainstorming an dieser Stelle :ijw:

Aus meiner Sicht ist ein Denkfehler, die ganzen kleinteiligen Restriktionen aus DSA5 einzuführen. Sie passen nicht nach Ilaris. Schaff die Option und lege es dann in die Hände von Spielenden, ob sie alle EP für die Fähigkeiten ihres Zeremonialgegenstands raushauen wollen - und in die Hände der Gruppe, ob sie es dürfen.

Ebensowenig leuchtet mir ein, warum sechs Liturgien zu wenig für eine Fertigkeit sein sollte. Viele magische Ritualobjekte mit sechs oder weniger Zaubern dürften unterwegs sein - und die profanen Fertigkeiten haben auch weniger Talente.

BTW: Nirgendwo steht, dass Objektrituale (S.125) nur magisch und nicht karmal sein können. Es sind bloß bisher keine karmalen Ritualobjekte verregelt.

Also, hier mein Lösungsvorschlag - nicht sehr innovativ, aber dafür deutlich weniger invasiv:

Wenn die Effekte so mickrig sind, das sie Balancing-technisch keine Rolle spielen, würde ich es das über "Zwölfgöttlicher Ritus" mit abhandeln, aber von deiner Tabelle aus zu urteilen müsstest du dafür eine karmale Fertigkeit "Zeremonialgegenstand" schaffen. Diese wird mit (fast?) allen karmalen Traditionen zugänglich.
Die erste Liturgie ist "Weihe des Zeremonialgegenstands" analog zu "Bindung des Dolches".

Die einzelnen Buffs gibt es dann als Liturgien, die natürlich in der Regel nur in einigen wenigen Kirchen verbreitet sind. Hat den Vorteil einer gewissen Abstraktion - wenn die Liturgie Lügen-Proben durchschaubar macht, ist egal, ob sie in einem Sonnenszepter oder einem Buch der Schlange drin steckt. Wie sich passive und aktive Wirkungen gestalten lassen, kannst du bei den magischen Objektritualen abgucken.

Wenn du auf KaP-Kosten verzichten willst: Könntest du Trance/Entrückung nicht über Erschöpfung simulieren? Erschöpfung kommt ja auch bei vielen erzählerisch ähnlich gelagerten Vorteilen zum Einsatz. Ich finde, es spricht auch nichts dagegen, Erschöpfung auszulösen, wenn ein passiv wirksames Gerät (Lügendetektor) erfolgreich zum Einsatz kommt. Bei den Vorteilen wie Gefahreninstinkt, Zwergennase und Prophezeien kannst du auch schauen, wie du die EP-Kosten mit der Stärke des Effekts balancen kannst.

Kapaneus
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Liturgiegegenstände in Ilaris (Hausregel-Brainstorming)

Ungelesener Beitrag von Kapaneus » 03.04.2021 21:30

Da hab ich auch schon drüber nachgedacht...

Generell bin ich da bei @Alrik Normalpaktierer aber ich werde selbst mal drüber nachdenken. Find's schön, dass du darüber nachdenkst.

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Ungelesener Beitrag von WeZwanzig » 03.04.2021 22:00

Alrik Normalpaktierer hat geschrieben:
03.04.2021 18:55
Ich habe nur wenig Erfahrung mit den Karmaregeln in DSA4.1 und von 5 gar keine Ahnung. Entsprechend offen ist mein Brainstorming an dieser Stelle
Kein Problem, auch so ist der Input gerne willkommen. Ich habe die DSA5-Regeln aus der Regelwiki oben verlinkt, falls größeres Interesse daran besteht.
Alrik Normalpaktierer hat geschrieben:
03.04.2021 18:55
Ebensowenig leuchtet mir ein, warum sechs Liturgien zu wenig für eine Fertigkeit sein sollte. Viele magische Ritualobjekte mit sechs oder weniger Zaubern dürften unterwegs sein - und die profanen Fertigkeiten haben auch weniger Talente.
Gerade bei den Übernatürlichen Fertigkeiten habe ich das Gefühl, dass man bei Ilaris versucht hat die Fertigkeiten nicht zu klein zu machen. Ich vermute mal das war unter anderem der Grund, warum z.B Dolch- und Herrschaftsrituale der Druiden zusammen gelegt wurden.
Alrik Normalpaktierer hat geschrieben:
03.04.2021 18:55
Wenn die Effekte so mickrig sind, das sie Balancing-technisch keine Rolle spielen, würde ich es das über "Zwölfgöttlicher Ritus" mit abhandeln, aber von deiner Tabelle aus zu urteilen müsstest du dafür eine karmale Fertigkeit "Zeremonialgegenstand" schaffen. Diese wird mit (fast?) allen karmalen Traditionen zugänglich.
Die erste Liturgie ist "Weihe des Zeremonialgegenstands" analog zu "Bindung des Dolches".
Ich glaube ich würde, ähnlich wie bei den Traditionsgegenständen der Zauberer, für jede Kirche eine eigene Fertigkeit bauen. Also etwa "Sonnenszepterliturgien".
Wo ich aber das größte Probleme sehe, ist darin, dass die Fertigkeit wahrscheinlich nie gesteigert werden wird. Anders als Spruchzauberer haben Geweihte nur eine sehr kleine Auswahl an Fertigkeiten. Um beim Sonnenszepter zu bleiben, da würden alle Liturgien dann entweder über Licht, Ordnung oder Magiebann wirkbar sein. Ich bräuchte also eine PW-abhängige Wirkung ähnlich dem Astralspeicher oder der Matrixstabilisierung. Vielleicht kann ich ja dadurch irgendwie die KaP-Kosten umgehen... Pro 4 vollen Punkten PW Sonnnenszepterliturigen kann man eine Liturgie wählen, bei der man statt KaP-Kosten einen SchiP zahlt/ Erschöpfung erhält/ Trance bekommt (je nachdem für was ich mich letztendlich entscheide... :grübeln:
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Ungelesener Beitrag von Kapaneus » 03.04.2021 22:54

Ich spiele selbst ja auch DSA5, daher halte ich für die wichtigsten Elemente der Liturgiegegenstände:
1. Keine Probe
2. Stimmige Effekte passend zur Gottheit
3. Stärkere Fähigkeiten kommen mit einem Drawback

Ich würde auch die Einschränkungen aufheben, die in DSA5 hart durchgesetzt werden, weil sie sich meistens blöd anfühlen. Ich würde auch primär über die Erschöpfung regeln oder tatsächlich über gebundene KaP bei den länger andauernden Effekten.

Ich glaube aber, dass so eine Überlegung nur sehr wenig neue Regelungen einführen sollten, da die Relevanz im alltäglichen Spiel in DSA5 auch nicht besonders groß ist. Da würde vielleicht auch einfach der Zusatz helfen: Eine Geweihte Waffe erhält direkt auch einen entsprechenden Bonus oder vergleichbares. Vielleicht auch als Modifikation der Weihe einfach und dann manchmal mit gebundenen oder Erschöpfungskosten.

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Ungelesener Beitrag von Alrik Normalpaktierer » 04.04.2021 07:36

WeZwanzig hat geschrieben:
03.04.2021 22:00
Gerade bei den Übernatürlichen Fertigkeiten habe ich das Gefühl, dass man bei Ilaris versucht hat die Fertigkeiten nicht zu klein zu machen.
[...]
Ich glaube ich würde, ähnlich wie bei den Traditionsgegenständen der Zauberer, für jede Kirche eine eigene Fertigkeit bauen. Also etwa "Sonnenszepterliturgien".
Aber du siehst die Spannung in diesen Aussagen? Diese Liturgien zusammenzulegen und über die Verbreitung nach Stimmigkeit und gesundem Menschenverstand möglichst mehr als einer Tradition zugänglich zu machen, wäre doch der erste Schritt, sie "nicht zu klein zu machen".
Abgesehen davon sehe ich das Problem nicht so scharf wie du. Klar hat jede andere übernatürliche Fertigkeit deutlich mehr Talente. Aber das sind doch Optionen. Wer wählt denn alle davon? Als Beschränkung greifen doch die EP. Zumindest die Vollzauberer mit mehr als sechs Ritualzaubern dürften doch eher die Ausnahme sein.
Wo ich aber das größte Probleme sehe, ist darin, dass die Fertigkeit wahrscheinlich nie gesteigert werden wird. Anders als Spruchzauberer haben Geweihte nur eine sehr kleine Auswahl an Fertigkeiten.
Auch diese Aussagen sind für mich widersprüchlich und ich verstehe nicht, was du meinst. Wenn ich als Praiot nur zwei oder drei Traditions-Fertigkeiten habe, bin ich doch wahrscheinlich dankbar, noch eine vierte Option zu bekommen, mit der ich auch gewaltig Charakterfluff gestalten kann - insbesondere, wenn sie ein bisschen billiger ist.
Vielleicht kann ich ja dadurch irgendwie die KaP-Kosten umgehen...
Noch eine Idee, keine Ahnung, ob sie gut ist: der Gegenstand spart für je 2 gebundene KaP einmal pro Tag bei einer mit seiner Hilfe gewirkten Liturgie 1 KaP.

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Ungelesener Beitrag von mike-in-the-box » 04.04.2021 13:07

Das jede Tradition die Zaubern/Karmalen kann einen Ritualgegenstand braucht ist ja irgendwie so ein DSA 5 Ding, was wir bei Ilaris bewusst nicht übenommen haben (Derwiwxhtrommlen, Tänzerkleid, Bardeninstrumente....). Dieses "jede Tradition muss sowas haben!" macht mMn nach auch mehr Probleme als das es sie löst, aber davon ab:

1. Die erste Frage die ich mir stellen würde ist: Brauche ich dafür zusätzliche Regeln oder kann ich ruhig schlafen, wenn ich es mit einer Eigenheit abbilde (wenn man eh überlegt Ships als Ressource zu machen, später mehr)? Gerade wenn die Effekte eher subtil sein sein sollen. Es ist auch nirgendwo verboten besonderer Bseitz (den man nachkaufen kann) mit einer Eigenheit zu kombinieren (so als kleiner Tip am Rande ;).
Was man überlegen könnte, als Gruppe, den Eigenheiten etwas mehr Gewicht im Sinne des Vorbildes Fate einzuräumen. Ich gestatte es, dass eine EIgenheit in einem gewissen Rahmen Fakten in eine Szene einführen kann. Wenn der Spieler eines Borbarafianers mit dem Aspaekt "Propheten des verbotenen Glaubens" im Kerker sitzt und mich fragt ob nicht ein Glaubensbruder von seiner misere gehört hat und jetzt versucht ihm zu helfen würde ich das durchhaus erlauben...ShiP kosten je nach Situation. Dafür bekommt er dann einenDietrich einegschmuggelt, eine bestochene Wache lässt (nur) die Zellentür auf usw. Wie es halt in die Geschichte passt. Das würde solche Gegenstände natürlich auch aufwerten.

2. Wenn ich damit nicht leben kann und Regeln möchte (nebenbei, ich glaube 50% von Ilaris war das jemand zusätzliche Regeln vorgeschlagen hat die dann nach und nach runtergetrimmt wurden...der Drang zum weiteren verregeln ist immer da, man sollte nur gucken dass man dann nicht bei DSA 5 landet), der sollte sich fragen (was WeZwanzig ja tut), wie invasiv und wie ausufernd es sein sollte. Also möchte ich ALLE karmalen Gegenstände mit ihren Boni udn Dingen aus DSA 5 übernehmen oder reicht es auch etwas entschlackter? Ich hab das letzte mal vor Jahren auf die Sachen draufgeguckt um zu sehen ob da was für Ilaris bei ist, aber wie ich DSA 5 kenne sind die Boni vermutlich nicht weltbewegend.
Mein Vorschlag wäre eine karmale Tradition für Geweihte für Ritualgegenstände, mit einigen Grundliturgien die allen zur Verfügung stehen und ein bis 3 Liturgien für einzelne Gottheiten (oder 2 bis 3 Gottheiten wenn es thematisch passt). Dabei würde ich mich nicht sklavisch an die DSA 5 Vorlage halten. Am Ende geht es um das Spielgefühl, nicht die Frage wie ich möglichst genau den +1 Bonus auf die Teilprobe bei Charisma beim Tragen meines durchsichtigen Rahjagewandes auf Ilaris übertrage. Meine Meinung. Das hab ich bei der Konverierung der Zauberbarden gelernt.
Ja, das kostet dann durchaus (g)KaP, aber genau dafür ist diese Ressource da, ich würde Geweihten nicht die Möglichkeit eröffnen eine Zweite Quelle anzuzapfen. Auch alle Zauberer müssen ja irgendwo AsP ausgeben, keiner kann Zauber mit Erschöpfung wirken (maximal mit Wunden, was aber auch dem Hintergrund geschuldet ist). Über die genaue Ausgestaltung müsste man nachdenken, aber Karma ist die Ressoruce der Geweihten, ich würde davon nicht abrücken. Für kleinere Effekte gibt es Eigenheiten.

3. Wenn du Entrückung unbedingt willst, kannst du es als (temporäre) Eigenheit abbilden. So würde ich es zumindestens machen. Dann kann der Geweihte zu seiner Gottheit passende Aktionen mit SchiPs unterstützen, sit aber sonst eher abwesend. Ist zwar auch mehr Fate, aber bestimmte Liturgien können ja temproräre Eigenheiten geben, sit also in Ilaris nicht völlig unbekannt. Auch wenn ich zu viele EIgenheiten kritisch sehe, bei so temprären, die man auf einen Zettel schreibt und gut sichtbar neben den Charakter legt erinnern sich meist alle daran, daher kann ich damit leben. Ich würde aber abraten einneues Entrückungssystem einzuführen.

4. Bei SchiPs als Ressource für erweiterte Aspekte wäre ich vorsichtig. Das klingt zwar stimmig, bringt aber viele Probleme: Zum einen sind mehr Optionen zwar nett, aber wenn man zwei verschiedene Dinge damit antreibt, stehen sie in Konkurrenz. Das hebt dann alle Geweihtenspieler ab, die sich ab jetzt entscheiden müssen, ihre Gegenstände zu nutzen oder lieber doch die normalen Effekte zu nehmen. Das führt dann zum Balancing. Die Zusatzeffekte müssten ja ungefähr dem Einsatz unter normalen Bedingugnen entsprechen. Also mit so Effekten wie "ich kriege nur die halbe Anzahl an Wunden" konkurrieren ... willst du das wirklich?^^
Zum anderen würde es auch wenig Sinn machen, weil exakt diese Mechanik auch gut über Eigenheiten abzubilden ist (siehe Punkt 1).

Das waren meine unstruktierten Überlegungen...Eine Liturgiefähigkeit, passende Liturgien je nach Gottheit, Ressorce ist Karma, vergiss Entrückung (zu viel Arbeit ;) ).

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Liturgiegegenstände in Ilaris (Hausregel-Brainstorming)

Ungelesener Beitrag von WeZwanzig » 04.04.2021 14:07

Danke für den ganzen Input, ich versuche mal auf das meiste einzugehen.
Kapaneus hat geschrieben:
03.04.2021 22:54
Ich spiele selbst ja auch DSA5, daher halte ich für die wichtigsten Elemente der Liturgiegegenstände:
1. Keine Probe
Keine Probe wird schwierig mit Ilaris umzusetzen, abgesehen von den passiven Effekten. Wobei man natürlich einfach die Regeln für passives Würfeln nutzen kann, dann gelingen die Proben schon ab einem PW von 2, wenn man keine Mächtige Liturgie oder ähnliches ansagt. Die beiden anderen Elemente sollten aber umsetzbar sein.
Alrik Normalpaktierer hat geschrieben:
04.04.2021 07:36
Aber du siehst die Spannung in diesen Aussagen? Diese Liturgien zusammenzulegen und über die Verbreitung nach Stimmigkeit und gesundem Menschenverstand möglichst mehr als einer Tradition zugänglich zu machen, wäre doch der erste Schritt, sie "nicht zu klein zu machen".
Abgesehen davon sehe ich das Problem nicht so scharf wie du. Klar hat jede andere übernatürliche Fertigkeit deutlich mehr Talente. Aber das sind doch Optionen. Wer wählt denn alle davon? Als Beschränkung greifen doch die EP. Zumindest die Vollzauberer mit mehr als sechs Ritualzaubern dürften doch eher die Ausnahme sein.
Da hast du selbstverständlich Recht, ich denke ich muss mich da einfach von der Vorstellung von Fertigkeiten mit vielen Talenten lösen. Das Zusammenlegen sehe ich aber dennoch kritisch. Bei den Waffen (Rondrakamm, Efferdabard, Korspieß, ...) kann man vielleicht noch auf ähnliche Effekte kommen, aber Buch der Schlange, Rondrakamm und Travia-Brotbeutel sind doch sehr unterschiedlich und ich weiß nicht ob eine gemeinsame Fertigkeit Sinn macht, wenn man nur die "Weihe des Zeremonialgegenstandes" teilt.
Alrik Normalpaktierer hat geschrieben:
04.04.2021 07:36
Auch diese Aussagen sind für mich widersprüchlich und ich verstehe nicht, was du meinst. Wenn ich als Praiot nur zwei oder drei Traditions-Fertigkeiten habe, bin ich doch wahrscheinlich dankbar, noch eine vierte Option zu bekommen, mit der ich auch gewaltig Charakterfluff gestalten kann - insbesondere, wenn sie ein bisschen billiger ist.
War vielleicht etwas unklar formuliert, daher hier konkrett:
Es macht für einen Druiden Sinn "Dolchzauber" zu steigern, da er den Dolch dann unabhängig von seinem restlichen Fertigkeiten-Portofolio nutzen kann. Steigert er Dolchzauber nicht, muss er z.B. Umwelt (Apport), Antimagie (Dämonenbann, Geisterbann), Verwandlung (Ernte), Hellsicht (Gespühr) und Humus (Lebenskraft) lernen. Für den drakonischen Feuer-Druiden nicht gerade das gewünschte Fähigkeiten-Profil.
Beim Praios-Geweihten wäre es dann anders. Der hat eh nur vier Fertigkeiten. Warum sollte er Sonnenzepter steigert obwohl er alle Liturgien über Zwölfgöttlicher Ritus (Weihe des Szepters), Licht (Licht des Götterfürsten, Wille zur Wahrheit), Ordnung (Willer zur Wahrheit, Bewahrung des Eids) oder Magiebann (Zepter der Furcht, Schutz wider Schadensmagie, Bollwerk wider Zauberei) wirken kann. Daher wäre ein zusätzlicher Anreiz ganz gut, um die Fertigkeit nicht gleich zur Bedeutungslosigkeit zu verdammen.
Natürlich könnte man auch einfach die ganzen Zeremonialgegenstandstalente den bereits existierenden Fertigkeiten zuordnen, aber ich glaube es wäre nicht schön, wenn sie nicht wie die magischen Objektriruale auch gebündelt an einer Stelle zu finden sind.
mike-in-the-box hat geschrieben:
04.04.2021 13:07
Das jede Tradition die Zaubern/Karmalen kann einen Ritualgegenstand braucht ist ja irgendwie so ein DSA 5 Ding, was wir bei Ilaris bewusst nicht übenommen haben (Derwiwxhtrommlen, Tänzerkleid, Bardeninstrumente....). Dieses "jede Tradition muss sowas haben!" macht mMn nach auch mehr Probleme als das es sie löst, aber davon ab:
Da gebe ich dir natürlich vollkommen recht. Wenn ich jetzt ein hypothetisches neues Spielsystem entwickeln würde, würde ich das auch nicht machen. Aber mein Anspruch ist aktuell ein anderer: Ich möchte den offiziellen DSA-Hintergrund in Ilaris abbilden, damit eine Konvertierung von Helden aber auch Geschichten und Abenteurern möglichst verlustfrei nach Ilaris möglich ist. Das bedeutet, dass ich auch die Zeremonialgegenstände brauche, unabhängig davon wie ich sie finden, weil sie nunmal ein Teil des offiziellen Aventuriens sind. Ob sie dann letztendlich auch in der Form genutzt werden ist dann den Gruppen selbst überlassen, ich möchte nur die Möglichkeit geben ;)
mike-in-the-box hat geschrieben:
04.04.2021 13:07
1. Die erste Frage die ich mir stellen würde ist: Brauche ich dafür zusätzliche Regeln oder kann ich ruhig schlafen, wenn ich es mit einer Eigenheit abbilde (wenn man eh überlegt Ships als Ressource zu machen, später mehr)? Gerade wenn die Effekte eher subtil sein sein sollen. Es ist auch nirgendwo verboten besonderer Bseitz (den man nachkaufen kann) mit einer Eigenheit zu kombinieren (so als kleiner Tip am Rande .
Was man überlegen könnte, als Gruppe, den Eigenheiten etwas mehr Gewicht im Sinne des Vorbildes Fate einzuräumen. Ich gestatte es, dass eine EIgenheit in einem gewissen Rahmen Fakten in eine Szene einführen kann. [...]
Ich glaube bei mir werden es Regeln statt Eigneheiten. Ich finde die Idee zwar gut, aber für die Effekte, die ich konvertieren will, machen Regeln denke ich mehr Sinn, etwa wenn der Rondrakamm mehr TP macht oder ne geringer Patzerchance erhält. Eigenheiten sind für mich mehr ein narratives Instrument, die Zeremonialgegenstände werden eher gamistisch designt.
mike-in-the-box hat geschrieben:
04.04.2021 13:07
2. Wenn ich damit nicht leben kann und Regeln möchte (nebenbei, ich glaube 50% von Ilaris war das jemand zusätzliche Regeln vorgeschlagen hat die dann nach und nach runtergetrimmt wurden...der Drang zum weiteren verregeln ist immer da, man sollte nur gucken dass man dann nicht bei DSA 5 landet), der sollte sich fragen (was WeZwanzig ja tut), wie invasiv und wie ausufernd es sein sollte. Also möchte ich ALLE karmalen Gegenstände mit ihren Boni udn Dingen aus DSA 5 übernehmen oder reicht es auch etwas entschlackter? Ich hab das letzte mal vor Jahren auf die Sachen draufgeguckt um zu sehen ob da was für Ilaris bei ist, aber wie ich DSA 5 kenne sind die Boni vermutlich nicht weltbewegend.
Mein Vorschlag wäre eine karmale Tradition für Geweihte für Ritualgegenstände, mit einigen Grundliturgien die allen zur Verfügung stehen und ein bis 3 Liturgien für einzelne Gottheiten (oder 2 bis 3 Gottheiten wenn es thematisch passt). Dabei würde ich mich nicht sklavisch an die DSA 5 Vorlage halten. Am Ende geht es um das Spielgefühl, nicht die Frage wie ich möglichst genau den +1 Bonus auf die Teilprobe bei Charisma beim Tragen meines durchsichtigen Rahjagewandes auf Ilaris übertrage. Meine Meinung. Das hab ich bei der Konverierung der Zauberbarden gelernt.
Ja, das kostet dann durchaus (g)KaP, aber genau dafür ist diese Ressource da, ich würde Geweihten nicht die Möglichkeit eröffnen eine Zweite Quelle anzuzapfen. Auch alle Zauberer müssen ja irgendwo AsP ausgeben, keiner kann Zauber mit Erschöpfung wirken (maximal mit Wunden, was aber auch dem Hintergrund geschuldet ist). Über die genaue Ausgestaltung müsste man nachdenken, aber Karma ist die Ressoruce der Geweihten, ich würde davon nicht abrücken. Für kleinere Effekte gibt es Eigenheiten.
mike-in-the-box hat geschrieben:
04.04.2021 13:07
4. Bei SchiPs als Ressource für erweiterte Aspekte wäre ich vorsichtig. Das klingt zwar stimmig, bringt aber viele Probleme: Zum einen sind mehr Optionen zwar nett, aber wenn man zwei verschiedene Dinge damit antreibt, stehen sie in Konkurrenz. Das hebt dann alle Geweihtenspieler ab, die sich ab jetzt entscheiden müssen, ihre Gegenstände zu nutzen oder lieber doch die normalen Effekte zu nehmen. Das führt dann zum Balancing. Die Zusatzeffekte müssten ja ungefähr dem Einsatz unter normalen Bedingugnen entsprechen. Also mit so Effekten wie "ich kriege nur die halbe Anzahl an Wunden" konkurrieren ... willst du das wirklich?^^
Zum anderen würde es auch wenig Sinn machen, weil exakt diese Mechanik auch gut über Eigenheiten abzubilden ist (siehe Punkt 1).
Das klingt einleuchtend. Ich versuche sowohl Minimaleffekte und wörtliche Übertragungen zu vermeiden und mehr auf das Spielgefühl zu achten, so bin ich bereits beim ersten Konvertierungsversuch vorgegangen. (g)KaP als Ressource scheint auch von den meisten gewünscht, daher werde ich das auch so übernehmen. Auch wenn mir die Vorstellung, das Geweihte, anders als Zauberer, noch ein paar Effekte erzielen können, obwohl sie "leer" sind, eigentlich ganz gut gefallen hat, so als Abgrenzung. Aber an sich kann man das ja auch einfach mit einer Eigenheit "In großer Not vertraue ich auf [Gottheit]" darstellen, mit der man SchiPs in KaP umwandeln kann. So als spontane Idee gerade XD.
mike-in-the-box hat geschrieben:
04.04.2021 13:07
3. Wenn du Entrückung unbedingt willst, kannst du es als (temporäre) Eigenheit abbilden. [...].
Das ist natürlich auch eine Möglichkeit, da werde ich mal darüber nachdenken.
DSA, trotz der Regeln, nicht wegen der Regeln

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Ungelesener Beitrag von Alrik Normalpaktierer » 04.04.2021 14:46

Ich glaube, du hast mich falsch verstanden. Ich würde es gerade nicht in Zwölfgöttlicher Ritus integrieren, wenn es gameistische Effekte haben soll, da dieser dann zu stark würde.
Mein Vorschlag sähe so aus:

Fertigkeit Zeremonialgegenstand (steht wie zwölfgöttlicher Ritus (nahezu) allen Geweihten offen, ist aber dennoch eine eigene Fertigkeit)
Talente (alle Objektrituale): Zuerst Weihe des Zeremonialgegenstands (Verbreitung wie die Fertigkeit in fast allen Kulten, wenn auch nicht überall mit demselben Wert), und dann entlang deinen Beispielen beispielsweise: Schutz wider Schadensmagie (Verbreitung Pra, Ron, Hes), Wille zur Wahrheit (Verbreitung Pra, Nan), Göttliche Fackel (Pra, Ing), ...

Also jeweils nach Möglichkeit Überschneidungen - um nicht 70 neue Fertigkeiten zu produzieren, aber auch weil dir kaum für jede Kirche Effekte einfallen werden, die noch nicht durch eine andere Liturgie bereitgestellt werden. Designziel kann dabei bleiben, dass jede Tradition zu sechs Effekten Zugang hat - warum auch nicht?
Für deinen konkreten Zweifel
WeZwanzig hat geschrieben:
04.04.2021 14:07
Bei den Waffen (Rondrakamm, Efferdabard, Korspieß, ...) kann man vielleicht noch auf ähnliche Effekte kommen, aber Buch der Schlange, Rondrakamm und Travia-Brotbeutel sind doch sehr unterschiedlich
würde ich beispielsweise sagen: Eine Liturgie, die einen Bonus für eine Aktion gibt, mit der man Wehrlose schützt, macht sowohl für den Rondra- als auch den Travia-Kult Sinn.

Damit der Praiot etwas davon hat, müssen die Effekte stimmungsvoll und möglicherweise die Steigerkosten relativ günstig sein, so dass man gerade zu Spielbeginn damit etwas Fluff aufbauen kann (ich kenne kaum Geweihte mit 2000 EP, die schon mehr als eine Traditionsfertigkeit hochziehen). Geh' auf Steigerungsfaktor 2 und versuch, die Effekte so schwach zu machen, dass sie 20 EP pro Talent rechtfertigen.

Sich genug Wirkungen auszudenken bzw. die besseren Ideen aus DSA5 zu konvertieren und das Ganze so zu balancen, dass es mit einheitlichen (niedrigen) Steigerkosten für alle Traditionen passt, sehe ich als die eigentliche Herausforderung.

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Ungelesener Beitrag von Gatsu » 04.04.2021 14:56

Habe hier nicht alles verfolgt, paar Anmerkungen:
- Talente sollten imho keine anderen Talente als Voraussetzung haben, das gibt es bisher nicht im Regelwerk
- 6 Talente unter einer eigenen Fertigkeit fände ich von der Anzahl her gerade so noch ok
- Für so kleinere Bonusse könntest du die Mechanik von der Fertigkeit Vertrautenmagie aufgreifen (4 Vertrautenpunkte pro Stufe der Geodischen
oder Hexischen Tradition).
- Ich fände es noch ganz interessant, wenn geklärt würde, wer die gKaP für Rondrakamm etc bezahlt, insbesondere bei einem (Start-)Charakter der die Waffen/Objektweihe noch nicht beherrscht (imho immer vom Spieler).
Ilaris Advanced, die inoffizielle Regelerweiterung für das grandiose Aventurien-Alternativregelwerk Ilaris
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Kapaneus
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Errungenschaften

Liturgiegegenstände in Ilaris (Hausregel-Brainstorming)

Ungelesener Beitrag von Kapaneus » 04.04.2021 17:42

Hmm. Ich hab jetzt nochmal ein bisschen länger darüber nachgedacht. Ich würde die Waffenweihe mit der Modifikation "Traditionsbonus -4" erweitern, mit der man jeweils einen der DSA5 Boni auf die Waffe legen kann. Der Träger erhält dann sozusagen Eigenheiten, wenn er die Waffe führt und kann darüber die Traditionsboni nutzen.
Das würde ein bisschen stärker in Richtung Fate gehen, scheint mir aber die rundeste Lösung zu sein.
Dabei müsste dann zusätzlich die "negative" Eigenheit Trance definiert werden, welche auch triggern kann.

Entrückung erhält man bei Traditionsboni-Einsetzen eher nicht.

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