ilaris Kurze Fragen, kurze Antworten (Ilaris)

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Kapaneus
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Ungelesener Beitrag von Kapaneus » 10.01.2021 16:44


Generell wird die Konterprobe erschwert, da mächtige Magie, und somit die Wahrscheinlichkeit erhöht, zurückstoßen zu erleiden. Des weiteren wird nicht definiert, wie sich zurückstoßen anfühlt, daher könnte es auch ein zurückgewirbelt werden sein. In der Tat würde es sich aber besser anfühlen, wenn die Distanz erhöht werden würde (Zurückwerfen ist auf 4 Schritt definiert) oder das Opfer zusätzlich noch liegend erleidet.

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Aeolitus
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Ungelesener Beitrag von Aeolitus » 10.01.2021 18:17

Ich glaube, das ist ein bisschen eine Frage der Vorstellung vs Regeltechnische Umsetzung: Wenn du haufenweise Mächtige Magie reinsteckst, fliegen Menschen zwar Regeltechnisch nicht durch die Luft... werden aber jede Initiativphase zurückgestoßen (Konterprobe stark erschwert, vermutlich fast nie geschafft) und "fliegen" somit also pro Initiativphase 4 Schritt in eine zufällige Richtung. Das hat für mich damals das "mitgerissen werden" gut genug abgebildet, und ist signifikant klarer definiert als ein einfaches "du wirst mitgerissen".

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Ungelesener Beitrag von Kapaneus » 11.01.2021 12:07

#FF0080

Gibt's eigentlich einen Zauber, der ganz plump die TP von Nahkampfangriffen erhöht?

Alrik Normalpaktierer
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Ungelesener Beitrag von Alrik Normalpaktierer » 11.01.2021 12:38


Adamantium und Brazoraghs Hieb erhöhen den Waffenschaden.
Körper des Blutgeists und Hexenkrallen können das für Waffe waffenlos.
Die Boni aus Karnifilo und Sensattaco kannst du per Wuchtschlag 1:1 in TP übersetzen.

Kapaneus
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Ungelesener Beitrag von Kapaneus » 11.01.2021 12:48


Ging mir primär um ein kleines Artefakt, dass eben nur TP erhöht, wenn dämonische Präsenz in der Nähe ist. Danke, die beiden Vorschläge sind gut!

Kapaneus
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Ungelesener Beitrag von Kapaneus » 12.01.2021 10:57

#FF0000

Sind Endurium-Waffen in Ilaris auch automatisch magisch?

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Suilujian
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Ungelesener Beitrag von Suilujian » 12.01.2021 11:03

Ja

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MadW
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Ungelesener Beitrag von MadW » 12.01.2021 23:14

Hallo zusammen!
Ich habe mal wieder 2 kleine Fragen :)


#00BFFF

1. Bei Parierwaffenkampf II steht
Ilaris-Regelwerk, S. 45 hat geschrieben:Wenn ideale Kampfbedingungen herrschen – du also keine Erschwernisse durch Position, Untergrund und Licht erleidest – befindest du dich in vorteilhafter Position (S. 38)

Nun steht auf S. 38 aber, dass ein Modifikator, der auf alle Beteiligten wirkt, ignoriert werden kann. Letztens kam es bei uns zu einem Kampf bei Mondlicht, in der ich als SL behauptete, die vorteilhafte Position gilt nur dann, wenn tatsächlich ideale Bedingungen gelten (in diesem Fall also Tageslicht), nicht, wenn man keine Modifikationen im Kampf erhält. Wir waren uns aber einig, dass die Passage bei PWK missverständlich formuliert ist. Denn man könnte die Passage auch so verstehen, dass sich der PWK-Kämpfer immer dann in vorteilhafter Position befindet, wenn er keine Erschwernisse im Kampf erleidet, was er ja nicht tut, wenn die Erschwernisse aus zB Licht ignoriert werden. Daher meine (inzwischen nicht mehr ganz so kurze) Frage: Habe ich die Regeln richtig interpretiert?




#008040

2. Ich habe hier im Forum schon häufiger gesehen, dass Leute das Regelwerk, dass ich "Ilaris" nenne, "iLaris" nennen, zu häufig um davon auszugehen, dass es sich um einen Typo handelt... Hat das einen tieferen Sinn? :ijw:

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Baradaeg
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Ungelesener Beitrag von Baradaeg » 13.01.2021 00:06

MadW hat geschrieben:
12.01.2021 23:14
1. Bei Parierwaffenkampf II steht
Ilaris-Regelwerk, S. 45 hat geschrieben:Wenn ideale Kampfbedingungen herrschen – du also keine Erschwernisse durch Position, Untergrund und Licht erleidest – befindest du dich in vorteilhafter Position (S. 38)

Nun steht auf S. 38 aber, dass ein Modifikator, der auf alle Beteiligten wirkt, ignoriert werden kann. Letztens kam es bei uns zu einem Kampf bei Mondlicht, in der ich als SL behauptete, die vorteilhafte Position gilt nur dann, wenn tatsächlich ideale Bedingungen gelten (in diesem Fall also Tageslicht), nicht, wenn man keine Modifikationen im Kampf erhält. Wir waren uns aber einig, dass die Passage bei PWK missverständlich formuliert ist. Denn man könnte die Passage auch so verstehen, dass sich der PWK-Kämpfer immer dann in vorteilhafter Position befindet, wenn er keine Erschwernisse im Kampf erleidet, was er ja nicht tut, wenn die Erschwernisse aus zB Licht ignoriert werden. Daher meine (inzwischen nicht mehr ganz so kurze) Frage: Habe ich die Regeln richtig interpretiert?

Ja, PWK II kann man missverstehen, aber nur weil Erschwernisse ignoriert werden, sind sie ja trotzdem da, da man nur etwas ignorieren kann, was auch existiert.
MadW hat geschrieben:
12.01.2021 23:14

#008040

2. Ich habe hier im Forum schon häufiger gesehen, dass Leute das Regelwerk, dass ich "Ilaris" nenne, "iLaris" nennen, zu häufig um davon auszugehen, dass es sich um einen Typo handelt... Hat das einen tieferen Sinn? :ijw:

Ich denke es kommt hauptsächlich davon, dass I und l in vielen Fonts identisch aussehen können und um die Verwirrung zu reduzieren wird halt diese Schreibweise verwendet, was besseres fällt mir auch nicht ein. So viele Leute können ja schlecht ubegabt mit dem Drücken der Shift-Taste sein um den falschen Buchstaben groß zu schreiben.

Argilac
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Ungelesener Beitrag von Argilac » 13.01.2021 14:19

M.W. ist es nur @Vasall, der iLaris schreibt. Ich vermute, das könnte daran liegen, daß das große I auf dem Cover einen Punkt besitzt und das folgende l einem großen L sehr ähnlich sieht. Aber besser, er erklärt es mal selbst!

Vasall
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Ungelesener Beitrag von Vasall » 13.01.2021 22:12

Die Antwort kam schon. Korrekt ist Ilaris.
Gefällt mir aber nicht so und ist so unauffällig auf dem Rechner in der Ordnerstruktur. Die Schreibweisen ilaris wie auf dem Forumsthemenicon und iLaris wie auf dem Buchcover find ich schöner. Nicht mehr und nicht weniger.

:wink: :gardianum:

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MadW
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Ungelesener Beitrag von MadW » 13.01.2021 23:39


Danke @Baradaeg, dann haben wir ja alles richtig gemacht :) Wollte aber sicherheitshalber nochmal nachfragen.



Tatsächlich kann ich die iLaris-Schreibweise nach einem Blick auf das Cover ganz gut nachvollziehen :)
(auf die Idee, da mal einen Blick drauf zu werfen, hätte ich ja auch mal selber kommen können...)
Danke für eure Antworten!

Estarossa
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Ungelesener Beitrag von Estarossa » 19.01.2021 16:49

Hallo Leute,

ich starte demnächst meine erste Runde mit dem Ilaris Regelwerk und habe noch eine Frage zum allgemeinen Probenwurf.

Ich kannte vorher nur DSA 5 als Regelwerk und da ist es ja so, dass ein gelingen der Probe vom Wert der Spieler abhängt, mit der Möglichkeit zum Ausgleichen durch das jeweilige Talent. Damit ist die Schwierigkeit jeder Probe automatisch festgelegt. So weit so gut, bei Ilaris scheint es ja so zu sein, dass der Erfolgswert aus Probenwert und Würfel höher sein muss als die Schwierigkeit.

So jetzt zu meiner Frage, was legt denn die Schwierigkeit einer Probe fest? Ich kann mir nicht vorstellen das der DM für jeden Wurf eine Schwierigkeit festlegen muss, klar die Erschwernisse bzw. Erleichterungen schon, aber woraus ergibt sich denn die Schwierigkeit der Probe?

In dem Beispiel im Regelwerk Seite 7 steht nur das bei der Aktion "eine Schwierigkeit von 20 verlangt wird" aber nicht woher dieser Wert kommt?

Danke schonmal an alle die mir die Frage beantworten, scheine auf dem Schlauch zu stehen.

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Gatsu
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Ungelesener Beitrag von Gatsu » 19.01.2021 17:03

orangered


Hi! In Ilaris muss der Spielleiter tatsächlich fast immer eine Schwierigkeit festlegen. Die Tabelle auf Seite 8 ist hierbei besonders hilfreich, bei Anfängern insbesondere die Spalte "unerfahren". Ich kenne DSA 5 leider nicht, aber in DSA 4 entspricht eine unerschwerte Probe in etwa der Ilaris-Schwierigkeit 12, wobei ich Erschwernisse aus Kauf-Abenteuern dann einfach auf die 12 aufschlage, aus Selbstbeherrschung +6 wird dann eine Ilaris-Schwierigkeit von 18. Dabei muss man beachten, dass die Erschwernisse in Kaufabenteuern oft kein idealer Wert sind, weil Wahrscheinlichkeiten im DSA 4 Probenmodus einfach nicht "aus dem Handgelenk" berechnet werden können und (Unterstellung) viele Autoren diese einfach aus dem Bauch heraus festlegen. Das macht Ilaris deutlich besser und du kannst die Erfolgswahrscheinlichkeit direkt in der gleichen Tabelle ablesen.

Bei manchen Aktionen wie Zaubern, Fernkampf, Handwerk etc. sind die Schwierigkeiten allerdings bereits vom Ilaris Regelwerk festegelegt.



PS: Im KFkA thread bitte immer eine Farbe nehmen für die Übersicht, ich hab jetzt einfach mal orange genommen^^
Zuletzt geändert von Gatsu am 19.01.2021 17:09, insgesamt 1-mal geändert.
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Ungelesener Beitrag von WeZwanzig » 19.01.2021 17:08

Noch als Ergänzung dazu: Beim festlegen der Schwierigkeit nimmst du dir ein Referenz-Niveau. Du überlegst also z.B. wie schwer ist es den Baum hochzuklettern, wenn man ein miserabler Kletterer (PW 2) ist. Du entscheidest, dass das 'schwierig' seien soll und wählst daher eine Schwierigkeit von 14. Diese gilt für alle Spieler, das bedeutet für den unerfahrenen Kletterer (PW 6) ist die Probe damit 'einfach'. Was du nicht machen darfst, ist den Wert für jeden Spieler einzeln festelgen, also Schwierigkeite 14 bei Speiler A, 18 bei Spieler B, 22 bei Spieler C usw., damit es für alle 'schwierig' wird.
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Kapaneus
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Ungelesener Beitrag von Kapaneus » 19.01.2021 17:15


@Estarossa
Um @Gatsus Beitrag mit DSA5 Wissen zu ergänzen:
Nimm Ilaris-Schwierigkeit 12 für alle Standardproben und addiere ~4 drauf pro DSA5 Erschwernis.
Was ich aber persönlich mache und daher empfehlen kann: Schätz einfach intuitiv ab, wenn du dir die Probe vorstellst und die Tabelle auf Seite 8 anschaust. Meistens hat man da direkt ein Gefühl.
Einfach Angeln? Das sollte gewöhnlich für einen unerfahrenen Angler sein. Welche Schwierigkeit.. ah 12 (ungefähr 0 DSA5 Erschwernis)
Den großen Rapfen aus dem Wasser ziehen, der bemerkenswert schlau allen Angelhaken ausweicht? Auch für einen erfahrenen Angler anspruchsvoll! Welche Schwierigkeit.. ah 24 (ungefähr 3 DSA5 Erschwernis)

Estarossa
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Ungelesener Beitrag von Estarossa » 19.01.2021 17:49



Das mit der Farbe hatte ich verpeilt, sorry!

Zuerst einmal danke euch für die Antworten.

Noch als Ergänzung dazu: Beim festlegen der Schwierigkeit nimmst du dir ein Referenz-Niveau. Du überlegst also z.B. wie schwer ist es den Baum hochzuklettern, wenn man ein miserabler Kletterer (PW 2) ist.


Genau da lag meine Sorge, in jeder Situation sich eine Schwierigkeit zu überlegen finde ich unschön für den Spielfluss wenn das mal länger dauern sollte und bietet den Mitspielern auch immer Anreiz sich einzumischen bzw. die Schwierigkeit anzuzweifeln wenn man sich diese selber zurechtlegt.

Aber mit eurem Verweis auf die Tabelle, die ich tatsächlich noch nicht gesehen habe, sowie dem Referenzwert, sollte nach einer kurzen Eingewöhnung die Proben wohl leichter von der Hand gehen.


Damit wäre meine Frage auch eigentlich schon geklärt, vielen Dank. Falls jemand natürlich sonst noch Tipps hat nehme ich die gerne an !

Galjan
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Ungelesener Beitrag von Galjan » 19.01.2021 19:25


Wie ich inzwischen aus Gesprächen mit anderen Spielern gemerkt habe, ist ein wichtiger Hinweis zu der Tabelle auf Seite 8, dass man beim Ablesen mit der Spalte beginnen muss und dann zur passenden Zeile geht. Also z.B. "wie wäre das Klettern hier für einen erfahrenen Kletterer?" - "einfach" --> erst Spalte "erfahren", dann Zeile "einfach", also Probenschwierigkeit 22. Wenn man versucht, mit der Zeile zu beginnen, fragt man sich zunächst "ist das Klettern hier einfach, anspruchsvoll oder schwierig", was ohne die Spalte sinnlos ist und zur Verwirrung führt.
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Ungelesener Beitrag von Alrik Normalpaktierer » 19.01.2021 19:26

Estarossa hat geschrieben:
19.01.2021 17:49

Genau da lag meine Sorge, in jeder Situation sich eine Schwierigkeit zu überlegen finde ich unschön für den Spielfluss wenn das mal länger dauern sollte und bietet den Mitspielern auch immer Anreiz sich einzumischen bzw. die Schwierigkeit anzuzweifeln wenn man sich diese selber zurechtlegt.

Noch wichtiger als die optimale Schwierigkeit ist: nur Proben verlangen, wenn es dramaturgisch sinnvoll ist (auch das ist im Ilaris-Regelwerk gut erklärt) und immer "fail forward". Das Erklettern eines Baumes sollte keine Probe benötigen, wenn das Interessanteste, was passieren kann "du fällst aus 2 Schritt Höhe" runter ist. Das Erklettern eines Baumes, in dem ein Baumdrache schläft dagegen...

ifeelhorst
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Ungelesener Beitrag von ifeelhorst » 19.01.2021 21:41


color=#0080FF
Als Voll-Zauberer (Gildenmagier) habe ich alle Traditionen freigeschaltet. Darf ich damit wirklich alle Zauber lernen oder ist das Attribut „Erlernen“ bei Zaubern doch relevant. Ich frage, weil ich gerne „Fesselranken“ (S. 142) lernen wollte, mir der bei Sephrasto aber nicht vorgeschlagen wird. Habe dann in der Regelbasis entdeckt, dass hier eben das Elernen-Attribut für MAG ausgeklammert ist.

Zitate aus dem Regelwerk, die meine Argumentation stützen würden:
All diese Fertigkeiten sind deinem Cha-rakter zugänglich, sobald er eine beliebige Tradition (S. 74) beherrscht. (S. 126)
Unter Erlernen sind die Lernkosten des Talentes und die Verbreitung bei der entsprechenden Tradition angegeben. (S. 124)
dition der Gildenmagier I Du kannst Zauber in der Tradition der Gildenmagier erlernen und benutzen. Solche Zauber findest du unter den allgemeinen Zaubern, unter Kugelzauber, Schalenzauber und Stabzauber. (S. 76)


Danke für hilfreiche Anmerkungen bzw. Klarstellungen

ifeelhorst
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Ungelesener Beitrag von ifeelhorst » 19.01.2021 22:34


color=#FF0000

Und noch ein Punkt, wo wir uns nicht sicher waren. Nehmt ihr für Zaubern in Konflikte (einfach) 3W20 oder 1W20

Zauber, Liturgien und Magieresistenz würfelst du mit 3W20 – alle anderen Proben in Kämpfen, Rededuellen oder Verfolgungsjagden mit 1W20 (S. 7)

Könnte man so interpretieren, dass man Zaubern außerhalb vom Kampf mit 3W20, aber im Kampf mit 1W20 würfelt.

Danke schön

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Ungelesener Beitrag von Kapaneus » 19.01.2021 22:52

ifeelhorst hat geschrieben:
19.01.2021 22:34

Und noch ein Punkt, wo wir uns nicht sicher waren. Nehmt ihr für Zaubern in Konflikte (einfach) 3W20 oder 1W20

Wir nehmen 3w20, wenn der Zauberer nicht unter mittelbarem Druck steht und 1w20 wenn er unter mittelbarem Druck steht. Kampf fällt daher definitiv unter 1w20 für unsere Gruppe. Dein Zitat würde voll greifen.

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Gatsu
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Ungelesener Beitrag von Gatsu » 19.01.2021 23:00


Tatsächlich finde ich auch keine Regelstelle die besagt, dass das Vorhandensein einer Verbreitung eine Grundvoraussetzung für das Erlernen ist ist. Ist das beabsichtigt @Aeolitus ?

Ich habe bisher so gespielt: Wenn deine Tradition unter erlernen nicht aufgeführt ist steht dir der Zauber nicht zur Verfügung, du müsstest ihn inneraventurisch durch eine langwierige magische Forschung erst in deine Tradition übersetzen (hierzu gibt es in Ilaris keine Regeln), oder eine weitere passende Tradition lernen.

Konkret zum Fesselranken: ich habe in Elementare Gewalten reingeschaut, dort gibt es tatsächlich eine sehr geringe Verbreitung von 1 für Gildenmagier (in DSA4 bedeutet kleine Zahl = kleine Verbreitung), die es scheinbar nicht nach Ilaris rübergeschafft hat, daher würde ich es auch ohne Forschung erlauben, wenn du einen der seltenen Lehrmeister findest. In Elementare Gewalten wird aber auch angemerkt, dass Gildenmagier sich häufiger dem Band und Fessel bedienen.

In Sephrasto müsstest du dann die Regelbasis anpassen, damit er dir zur Verfügung steht.



Wenn du dich an den Vorschlag hältst: Zauber/Liturgien/Magieresistenz würfelst du immer mit 3W20, egal ob im Kampf oder nicht. Die zitierte Stelle bezieht sich mit "alle anderen Proben" auf Profane Fertigkeiten oder Kampffertigkeiten.
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