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Ilaris - Fragen & Antworten

Verfasst: 30.12.2017 19:24
von Suilujian
Für Seeschlangen würde ich mich am Riesenkraken orientieren von den Grössenordnungen her. Bei Haien eher an Wölfen oder so. Musst du halt anpassen - wir sind momentan dabei, das Kreaturenkapitel zu erweitern, aber auch danach wird die Liste aufgrund der schieren Zahl der Möglichkeiten wohl schlicht unvollständig bleiben müssen.

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Verfasst: 30.12.2017 19:59
von Argilac
@AragornO Falls Du Dir Werte für genannte Wesen baust, darfst Du die gerne auch hier im Forum veröffentlichen.

(Interesse zeigend an allen Kreaturen, die in der Saga des Foggwulfs auftauchen.)

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Verfasst: 30.12.2017 20:31
von Curthan Mercatio
Vielleicht doch eher beim Zubehör und Firlefanz, da sind ja schon inoffizielle Kreaturen.

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Verfasst: 31.12.2017 13:16
von Bloody
Beim Adlerschwinge würde ich mir wünschen (mehr Feedback als Frage), wie genau die Eigenheiten/Talente da geregelt sind. Was übernimmt man in die Tiergestalt, was wird vom Tier übernommen, sozusagen. Attribute, Fertigkeiten, Vorteile etc. :)

E: weitere Frage:

Seite 52, Verteidigung gegen Fernkampangriff "Befindet sich der Schütze in deinem Kontrollbereich, genügt eine freie Aktion, um seine Waffe beiseite zu schlagen". Gilt das auch gegen Zauberer, Beispiel Ignifaxius? Gilt das ganze Kapitel überhaupt auch gegen Zauberer? Okay, auf Seite 79 steht das unter "Ballistisch". Aber da sollte dann unbedingt auf Seite 52 ein Querverweis in die andere Richtung @Curthan Mercatio

Und: Ist irgendwo geregelt, was mit Rüstung / Schild passiert, wenn man einen Ignifaxius damit abgkriegt/abwehrt?

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Verfasst: 01.01.2018 12:09
von Argilac
Der Zauber Traumgestalt dient in Ilaris dazu, einem Träumenden eine Botschaft zukommen zu lassen. Wie würdet Ihr ein Gestalten und Handeln in der Traumwelt wie in DSA 4.1 (WdZ S. 69) regeltechnisch gestalten? Über die Fertigkeiten Beinflussung oder Magiekunde?

Vielleicht wäre es sinnvoll, dazu einige Hilfestellungen dem SL an die Hand zu geben (wobei es dann in hierhin viewtopic.php?f=9&t=47069 gehören würde).

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Verfasst: 01.01.2018 12:27
von Curthan Mercatio
Bei einem Zauber gibt es natürlich keine Waffe, die beiseite geschlagen werden kann. Ballistisch bezieht sich daher nur auf die Abwehr oder das Ausweichen von bereits abgefeuerten Flammenstrahlen. Das mit dem Verweis ist notiert.

Ich halte die Regeln zu Traumwelten von DSA4.1 für viel zu komplex, um das surreale Gefühl einer solchen Szene darzustellen. Ich würde in solchen Situationen möglichst wenige Proben verlangen und nur wenn es unbedingt nötig ist auf Willenskraft Proben (evtl. modifiziert um die Macht des Traumerschaffers, falls sich die Probe gegen ihn richtet). Offizielle Regeln wird es dazu denke ich nicht geben.

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Verfasst: 01.01.2018 13:07
von Argilac
Genau das meinte ich. Dieser eine Satz wäre weniger erfahrenen SL eine Hilfe, so sie in einem offiziellem Abenteuer über Geschehnisse in Traumwelten stolpern! :)

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Verfasst: 01.01.2018 23:14
von CearD
Hallo Leutz,

Ich würde gern ein Dämonologen spielen. Dabei ist mir aufgefallen, dass die Dämonen bei Ilaris, im Vergleich zu den offiziellen Publikationen weniger vielseitig sind.
So besitzt der Gotongi weder seine Einflusszauber, noch die Verbindung zum Beschwörer. Dies macht Gotongi doch sehr eingeschränkt nutzbar, oder?
Dem Zant fehlt die Raserei, welche seine Kampfkraft erheblich erhöhen kann.

Auch folgende Fähigkeiten vermisse ich etwas:
Ausweichen in den Limbus, Existenz, Limbusreisender, Mutation, Präsenz, Raserei, Regeneration im Limbus und Rudel

Waren euch die Dämonen zu mächtig, bzw. wolltet ihr SC weniger vielseitige Werzeuge an die Hand geben?

Die Anzahl Wahrer-Namen setzt sich ja aus den PW(T) Dämonenkunde -4 zusammen.
Sind also maximal PW(T) 22 -4 = 18 Wahre-Namen möglich?

Ilaris - Fragen & Antworten

Verfasst: 02.01.2018 00:34
von Curthan Mercatio
Beschwörer sollen keine eierlegenden Wollmilchschweine sein, also nicht jedes Problem allein lösen können. Deswegen haben wir an zwei Stellschrauben gedreht:

- Erstens ist die Zahl beschwörbarer Wesen beschränkt, wie du richtig bemerkt hast (~18 dürfte für die meisten SC das Ende der Fahnenstange sein, für mächtige NSC geht es natürlich höher).
- Zweitens soll nicht jedes beschwörbare Wesen alles können. Das trifft vor allem Elementare, aber auch Dämonen.

Dadurch muss sich der Beschwörer entscheiden, welche Bereiche er abdecken kann. Wählt er zum Beispiel den Gotongi, ist das Spionage. Deswegen hat der Gotongi keine Einflusszauber, weil er die dafür nicht braucht. Weniger Flexibilität hier ist also gewünscht.

Aber trotzdem lässt sich viel auf deiner Liste umsetzen. Besondere Eigenschaften wie die Verbindung zum Beschwörer, Limbusreisender, Raserei oder Ausweichen in den Limbus fallen unter die auf S. 74 erwähnten Spezialfähigkeiten und können dem Dämon so mitgegeben werden. Sie sind aber zumindest bei den bisherigen Dämonen nicht im Standardpaket enthalten.

Existenz macht im Regelkontext von Ilaris keinen Sinn, weil die Bindung hier ja anders funktioniert; Rudel wird es aber in der Überarbeitung von Ilaris geben: Voraussichtlich wird ein Rudel gleicher Dämonen mit einer Beschwörung -4 gerufen und mit einer Kontrollprobe kontrolliert. Die Kosten müssen für jeden Dämon bezahlt werden.

Re: Ilaris - Fragen & Antworten

Verfasst: 02.01.2018 12:08
von Baal Zephon
Also, theoretisch könnte man mMn in Absprache mit dem Spielleiter ja via übernatürliche Fähigkeit dem Dämon zusätzliche Zauber mitgeben. Ich als SL würde das zumindest zulassen, aber das gehört halt in die jeweilige Runde

Re: Ilaris - Fragen & Antworten

Verfasst: 02.01.2018 12:40
von Bloody
Die Attributswerte der Kreaturen im Bestiarium sind deren Probenwerte und nicht deren echte Eigenschaften, oder? Sonst wären die Werte ja absurd hoch.

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Verfasst: 02.01.2018 13:03
von Curthan Mercatio
Genau.

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Verfasst: 02.01.2018 13:15
von CearD
Baal Zephon hat geschrieben:
02.01.2018 12:08
Also, theoretisch könnte man mMn in Absprache mit dem Spielleiter ja via übernatürliche Fähigkeit dem Dämon zusätzliche Zauber mitgeben. Ich als SL würde das zumindest zulassen, aber das gehört halt in die jeweilige Runde
So würde ich das auch handhaben. So sind die beschworenen Wesen immernoch sehr flexibel einsetzbar.
Wie hoch sollte denn dafür die Erschwernis steigen?

Kann mir jemand ein Beispiel für eine Kreaturen-Konvertierung von DSA4.1 nach Ilaris geben?
Ich würde gern ein paar Dämonen TCD und auch ein paar Eigenkreationen konvertieren. Habe leider nicht genug Erfahrung mit den Werten in Ilaris.

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Verfasst: 02.01.2018 13:18
von Suilujian
SL-Entscheid; vergleich es mit den anderen zusätzlichen Eigenschaften auf S. 74. -2 bis -8 je nach FW und Macht der neuen Zauber.

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Verfasst: 02.01.2018 22:00
von Wolfio
Mal so eine Frage zu den Wunden:

Wäre hier ein aufsummieren des Schadens nicht sinnvoller?

Mal angenommen, ich hab nen ungerüsteten Gegner vor mir (oder wirklich nackt).
Der hat jetzt auf Grund seiner Konsti ne Wundschwelle von sagen wir mal 6.

Wunden gibt es ja erst, wenn man die WS übersteigt, also bei 7, 13, 19....

Im Extremfall heißt das nun, dass ich meinem (nackten) Gegner nun fünf mit 12 SP treffen kann
und er trotzdem nur 5 Wunden hat.. also immer noch stehen könnte...
von etwaigen Stichen/Schnitten, etc mit 6 oder weniger SP sprechen wir hier noch nicht einmal....

Das kommt mir etwas... unglücklich vor.
(mal angenommen: wir haben jemanden mit einen Dolch (1w6+1).... 30 Messerstiche (ohne Ansage) und trotzdem
lebt der einfache Mensch möglicherweise noch... und das ist ein nackter Mensch...)

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Verfasst: 02.01.2018 22:36
von mike-in-the-box
Wenn man den Schaden aufsummiert könnte man dann aber auch direkt wieder sagen jeder hat WSx8 Le, damit wäre man dann wieder beim LE System. Vor allem, da Rüstung dann bei TP gegenüber SP sich da ganz komisch verhalten würde (hat jeder Held dann "zwei" LE Leisten,eine für SP und eine für die Rüstung? Da müsste man auch wieder auf ein anderes Rüstungsmodell umstellen)...der Vorschlag läuft im Endeffekt darauf hinaus die ganz normalen LE zu verwenden.Nur eben mit dem etwas umständlicheren Weg, dass man immer alle TP für alle Gegner nachhalten muss und dann gegen die WS abgleichen muss um zu sehen bei welcher Wunde man gerade ist. Was ja eigentlich vom Designziel her nicht mehr gewünscht war. Kannst du aber so machen. Ist aber meiner Meinung nach deutlich mehr Aufwand.

Ansonsten, was den Realismus angeht: Ein Dolch kann eben auch Schaden machen der keine Wunde ist, wie man es erklärt oder nicht ist dann ind er Hand der Gruppe. Dass kann auch dazu führen, dass tatsächlich 3 Attacken keine Wunden anrichten. Ist das realistisch? Vermutlich nicht.
Auf der anderen Seite...ist es realistisch, dass der Drache vom Bauern mit dem Dolch gekillt werden kann, wenn er nur lange genug an ihm rumpröckelt? Also immer schön seine W6+1 TP aufaddiert bis er endlich alle 5 Wunden geknackt hat? Wohl auch eher weniger.

Die harte Wahrheit ist, es wird immer bestenfalls eine Annäherung sein, es wird nie realistisch. Eigentlich müsste man ein System für jede Waffe gegen jeden Gegner machen usw. Daher würde ich bei dem gewählten Abstraktionsgrad bleiben. Wenn du das aufsummieren System verwenden willst ist das aber durchaus möglich. Nur bringt es in meinen Augen eben alle oben genannten Probleme und man bekommt dafür einen gefühlten Gewinn an Realismus, der an anderer Stelle dann gleich wieder weg bricht....

Es ist einfach nicht leicht.

Wenn due glaubst, dass Dolche etc nicht tödlich genug sind würde ich aber erstmal überlegen den Schaden zu hausregeln. Macht zwar auch jede Menge Balancing Probelme auf, aber man muss nicht soviel umschreiben ;).

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Verfasst: 02.01.2018 23:03
von Curthan Mercatio
edit: Mike war schneller. Egal.

Wenn man den Schaden aufsummiert, hat man Lebenspunkte. Das wollte ich nicht.

Der Dolch (oder ein waffenloser Angriff) ohne Manöver taugt nicht, das ist einfach so. Deswegen ist Wuchtschlag ein Standardmanöver. Und deswegen richten fast alle Waffen 2W6+X Schaden an, damit es immer eine Chance auf eine Wunde gibt.

Insgesamt ist das aber kein ganz einfaches Problem und ich möchte hier keinen Roman verfassen - zumal ich genau zu diesem Thema schon einen langen Beitrag geschrieben habe.

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Verfasst: 03.01.2018 09:33
von Wolfio
Kenne halt ein ähnliches System aus Splittermond, was ich nun doch sehr einfach fand :)

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Verfasst: 03.01.2018 10:55
von mike-in-the-box
Le sind auch für sich genommen nicht kompliziert (und Splimo hat halt ein Le System, nur eben nach Stufen eingeteilt). Die Frage ist, ob das Wundsystem weniger kompliziert ist. Das haben wir für uns bejaht.

Wenn man versucht den Kampf zu beschleunigen sind es gerade die vielen kleinen Sachen die dann in der Summe (hoffentlich) eine Verbesserung ergeben, nicht so sehr die jeweilige Einzeländerung.

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Verfasst: 03.01.2018 18:52
von Shafirio 1
Obwohl ich ein großer Splittermond-Fan bin, gefällt mir das LE und Kampfsystem von ILARIS besser. Im Prinzip ist es der Grund dafür, dass wir mit unserer Gruppe noch einmal nach Aventurien zurückgekehrt sind.

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Verfasst: 05.01.2018 16:53
von Macchiato
Beim Sekundäreffekt Fesseln erleidet das Opfer eine Umklammerung -4. Kann man sich daraus befreien wie beim gleichnamigen Manöver oder wirkt dieser Effekt ohne die Möglichkeit einer Konterprobe für 4 Initiativephasen?

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Verfasst: 05.01.2018 16:58
von mike-in-the-box
Ich würde sagen eine Befreieung sollte an sich möglich sein...müsste man sich nur überlegen auf was die Gegenprobe geht....eventuell auf den Zauberwurf.

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Verfasst: 05.01.2018 17:01
von Macchiato
Vielleicht ähnlich wie beim Zauber Fesselranken? Dort ist eine GE- oder KK-Probe (20) gefordert.

Andere Frage zum Höhlenspinnengift: Bei gelungener KO-Probe werden Erschwernisse beim Gift halbiert. Wie wird das beim Malus von -1 des Spinnengifts geregelt - ist die Erschwernis dann 0 oder doch -1?

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Verfasst: 05.01.2018 17:05
von mike-in-the-box
Da in Ilaris kaufmännisch gerundet wird (wie bei den Probenwerten ohne Talent Beispielsweise) sollte es hier auch aufgerundet werden. Müsste man sich noch mal näher ansehen.

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Verfasst: 05.01.2018 17:27
von Macchiato
Ah danke, der Hinweis zur kaufmännischen Rundung hat mir gefehlt. Ich werde in dem Fall aber trotzdem auf 0 abrunden, sonst ist die gelungene KO-Probe ja umsonst.

So nun geht's zum Spielabend, wir spielen "Begeisterter Neuanfang" mit 4 DSA-Neulingen und Ilaris-Regeln. :)

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Verfasst: 05.01.2018 17:57
von mike-in-the-box
Dann viel Spass...ich werd emal anregen den Malus des Giftes auf 2 anzuheben.

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Verfasst: 06.01.2018 10:55
von Curthan Mercatio
Das Umklammern -4 ist wie ein gewöhnliches Umklammern, man kann sich also mit einer Aktion Konflikt und einer vergleichenden Probe befreien. Für die GE des "Klammernden" würde ich die gleiche Schwierigkeit wie für die ursprüngliche Probe ansetzen, also zB. 20 bei zwei Wunden.

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Verfasst: 06.01.2018 18:04
von WeZwanzig
Habt ihr eine Liste mit Regelelementen die ihr nicht umsetzen wollt? Ich würde gerne ein paar Spielhilfen zu fehlendem erstellen, will mir aber die Mühe nicht machen, wenn das Themenfeld eh in der nächsten Illaris-Version vorhanden seien wird. Aktuell denke ich über Möglichkeiten zur Implementierung des Reversalis nach. Der war von euch nicht vorhergesehen.
Was gibt es da sonst noch? Spontan fallen mir nur noch Zibijas ein, aber da Teile ich eure Bedenken :censored:
Wie steht es um die fehlenden Geweihten (Echsen, Nameloser, Hochschamanen, ...) Gibt es da Pläne?

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Verfasst: 06.01.2018 18:43
von Suilujian
Bei Hochschamanen existiert zumindest die Idee, Geweiht X zuzulassen und über Schamanische Rep. IV das Wirken von karmalen Schamanenritualen im Verhältnis 2KaP=1AsP zu erlauben.

Echsische Geweihte würde ich über Paktierer oder Geweihte der entsprechenden Gottheit zulassen, aber die 12 Segnungen stark einschränken und 1 oder 2 "typisch echsische" Gestaltwandlerliturgien hinzufügen.

Beim Namenlosen gibt es tatsächlich noch ein wenig mehr - lasst euch überraschen. :devil:

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Verfasst: 06.01.2018 18:49
von mike-in-the-box
Geweihte Schamanen wäre meiner Meinung nach eine gute Anwendung der schamanischen Repräsentation. 4. Geweiht kann gewählt werden, KaP wie oben geschrieben, eventuell passende Liturgien können erlernt werden.