Das Tagebuch des Panfilo Karinor

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Jackob
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Das Tagebuch des Panfilo Karinor

Ungelesener Beitrag von Jackob » 06.05.2020 20:29

Nun bin ich nach dem Fußmarsch bald endlich im Königreich Andergast angekommen. Dem ersten Punkt meiner Reise. Es war eine angenehme Reise, es ist überraschend schön, nicht überall gleich als Grande erkannt zu werden... Ich überlege auf der Reise vorerst nur unter meinem Adeptennamen Panfilioranjin zu reisen und mich nur, wenn es notwendig ist, erkennen zu geben.
10. Rondra 1030 BF bzw. 344 EG
Das war ein schönes Erlebnis. Zuerst war ich noch am Wegesrand alleine.... Königreich Andergast nennt es sich hier, scheint mir aber eher ein großer Wald mit kleinen Dörfern zwischendurch. Quod suus 'similis. Am Abend des 7. Rondras sa ich also in der Dämmerung an einem Lagerfeuer und habe gerade ein Abendessen aus den reichen Gaben von Bruderschwester Efferd und Peraine bereitet, als sich ein Bruder von der Insel zu mir gesellte. Ein seltenes Vergnügen, ein gewisser Saidoran der Vielfache... ich denke, dass er wohl Illusionist ist... eine Gilde hat er nicht genannt, womöglich einer der Zauberer, die es auch auf Jahrmärkten und Festen gibt... Jedenfalls rauchten wir dann gemeinsam eine Pfeife, tratschten und tauschten Klatj aus... und dann wurde es plötzlich dunkel... einzigartig Dunkel. Ich fragte Saidoran noch, ob er etwas damit zu tun habe und schon war ich eingeschlafen... Es war als hätte eine fremde Macht mich in die Fänge Bruder Borons geschickt... Aufgewacht bin ich tum in einer heruntergekommenen Bauernscheune, in einem einfachen Strohbett, neben mir lagt Saidoran und in einem anderen Bett zwei mir zu diesem Zeitpunkt Unbekannte Männer... Sie stellten sich als der Firungeweihte Garnan und der Entdecker Mikall vor... ungewöhnliche Gestalten... Dieser Mikall ist mir ein wenig suspekt... Möge Schwester Hesinde und Bruder Praios mir eingeben, ob diesem Mittelreicher zu trauen ist... Bei Garnan scheint es sich um einen Anhänger von Bruder Firun dem Grimmigen zu handeln... doch dafür wirkt er durchaus ausgeglichen... ein kompetenter Waldkundiger, soweit ich da einschätzen kann...
Wie dem auch sei... Die Dorfbewohner vertellten uns, dass wir drei Tage genächtigt hätten und sie uns auf einem Haufen im Walde gefindet hätten.... Dieses erforderte natürlcih eine umgehende Examinatio durch mich, welcher sich auch meine drei Leidensgenossen, die auch nicht wussten, wie sie hingekommen waren, anschlossen.
Im Verlaufe des Tages erreichten wir einen wahrlich einzigartigen Baum...Beim Corpus delicti handelte es sich um eine Esche von majestätischem Ausmaß, aber von bruderloser Hässlichkeit und Gräußlichkeit... Ich fürchte gar, dass es ein ungeschaffenes Wesen war... Einige der verschwundenen Holzfäller tauchten dort auf... Achja... Der Dorfvorsteher erzählte uns, dass sie 7 Zehntel ihres Gewinnes am Holzverkauf ihrem Herrn abtreten müssen... die Andergaster scheinen nicht viel weiter zu sein, als die Garethjas... Pfa... Allerdings waren dort besagte, vermisste Dorfbewohner, die eigenartig auf mich wirkten... dennoch schien das junge Mädchen Schwester Tsa zugetan zu sein und spielen zu wollen.... dann wird meine Erinnerung etwas neblig... ich erinnere mich, dass ich als Maraske vor 16 Wölfen stand und mich langsam mit den anderen Drei zurückgezogen habe.... mh... ungewöhnlich.... Anschließend sind wir zurück zum Dorf gegangen und die Kinder kamen uns entgegen..... Das nächste woran ich mich dann wieder erinnere ist, dass wir im Wald standen, an der Stelle wo vorher der Legendenumrankte Erlkönig gestanden hatte.... und ich hatte rasende Kopfschmerzen, bei Schwester Hesinde.. Jedenfalls gingen wir dann mit den Kindern des Dorfsprechers und den verschwundenen Siedlern zurück zum Dorf... Eines der Kinder des Dorfsprechers war tot... ich weiß nicht wann das geschehen ist... Allerdings schien es, dass der Vater die kleine Vierergruppe, der ich nun anzugehören scheine, dafür verantwortlich zu machen und hat uns gebeten, baldmöglichst weiter zu reisen... So werde ich wohl eine Zeit lang in der Gruppe von zwei mal zweien umherziehen... Preise die Schönheit, die Welt ist schön.... ich muss unbedingt etwas an meiner Widerstandskraft gegen Schläfrigkeit tun....

Nach dem, was ich in den letzten Tagen erlebt und gehört habe, scheint mir Andergast tatsächlich eher ungemütliches Pflaster zu sein... Immerhin war es mir möglich in einem größeren Dorf eine neu Magierrobe nähen zu lassen, sodass ich nicht mehr im schon etwas zerfransten Reisegewand an der Akademie vorstellig werden muss... Ein großes Gewand in Blauer Farbe mit Silberschwarzen Bestickungen, scheint mir durchaus angemessen zu sein... Eine Beachtliche Kunstfertigkeit, für so einen ärmlichen Ort jedoch. Jedoch hat sich dieser Gefolgsmann von Bruder Firun am eingang des Dorfes verabschiedet... eigentlich schade, er schien ein durchaus fähiger Wildniskundiger in dieser Umgebung zu sein. Aber, jedem das seine.
Markttag, 11. Rondra 345 GE
Ich war heute mit den verbleibenden beiden aus der Runde in einem Gasthaus eingekehrt, um einmal wieder anständig zu essen. Selbstverständlich habe ich die beiden eingeladen mit mir zu speisen und ihnen von meinem Plan berichtet, dass ich nach Nostria ziehen will... Dabei habe ich allerdings immer noch nicht meinen Namen und meine Stellung offenbart... schwester Hesinde mahnte mich hier zur Weisheit... dieser Mikall, scheint mir doch auch den dunkleren Pfaden von Bruder Mungo nicht gänzlich abgeneigt... Nun werde ich aber zu Bett gehen und morgen deren Antwort entgegennehmen. Die Welt ist schön.
Windstag, 23. Rondra 345GE
Nach nun fast zwei Wochen sind wir an Nostria Stadt angekommen, bei dieser handelt es sich sogar noch um eine Hafenstadt, was bei mir durchaus vertraute Erinnerungen wachrief . Bemerkenswert war der Umstand, dass fast jeder der Nostrianer nur über eine „Eisenkriese“ oder „ferrum discrimine“ zu sprechen trachtete. Durchaus im Bestreben mehr davon zu erfahren, machte ich mich itzo auf zur Königsburg von Nostria, um mich dort über diese Situo kundig zu machen. Auf dem Weg dorthin begegnete mir die Grafsedle und Marschällin Nostrias und lud mich auch gleich in die Burg ein, mir wurde dort auf überaus freundliche Weise Obdach und Kost gewährt, wonach ich mich dann über die Probleme der ferrum discrimne unterrichten lies.
Dieses Phänomen betrifft offenbar das in Nostria geförderte Erz, welches nun entweder nicht mehr nutzbar ist, weil es zu „spröde“, magisch verflucht oder gar dämonisch pervertiert ist; sinnvollere Erkenntnisse haben auch die Weißmagischen Collegae der hiesigen Magierakademie nicht zutage bringen können. Die Edle trat schließlich mit der Bitte an mich, dass ich eine Gruppe von Ausländern anheuere, um diesem Problem auf dem Grund zu gehen. Eine Gesandschaft inclusive eines Wandler auf Bruder Ingerimms pfaden und einer der hiesigen Adepten, kam bisher noch nicht zurück… Neben den eher lächerlichen 50 Dukaten, die das Königshaus für die Lösung dieses Problems anbietet, winken aber auch praktisch nützliche Dinge, wie Immobilien, Fortbewegungsmittel, Kleidung oder ähnliches. Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass sich in Nostria eine adäquate Residenz, ein Kontor oder einfach ein kleines Gasthaus einrichten lassen würde. Doch nun ist mein Auftrag diese Gruppe zu collectieren, die Edle hat eine Untergrundgruppe angesprochen, die sogenannten Grünkappen, mit denen sie in Verhandlung getreten sind. Ein Zwerch hat am Tor unseren Weg gekreuzt, Collega Saidoran war von ihm fasziniert, als ich ihn jedoch, entsprechend dem Ausspruche „Barba decet nanum“, auf seinen schön gepflegten Bart ansprach, reagierte er sehr abweisend. Ein unangenehmer Zeitgenosse. Dieser Mikhall-Charakter scheint mir immer noch suspekt… er schaut mit einer überaus arroganten Art auf die einfache Bevölkerung herab und ein Blinken in seinen Augen, legt mir das Gefühl nahe, ihm nicht uneingeschränkt zu trauen, da er wohl wahrlich Bruder Phex nahesteht und, wie ich bei Mittelreichern fürchten muss, nicht nur im Guten. Zumindest hat er mich absichtlich in einen Hinterhalt gelockt. Ein wenig ungewöhnlich war jedoch, dass die Wurfmesser gerade ihn trafen und nicht zuerst mich… Doch das kann natürlich auch eine geschickte Täuschung sein… Aber wie lautet noch das Sprichwort? Halte deine Feinde nahe bei dir… Die Angreifer konnte ich problemlos abwehren, wobei jedoch auch besagter Angroschim dazu stieß… vermutlich um dem eher etwas tölpelhaften Mikhall zur Hilfe zu eilen, der uns ja gerade erst in diese Situation gebracht hat. Den Abend verbrachte ich mit einem interessant schmeckenden Bier und einem hervorragenden Aprikosenschnaps, der wohl auch in der Perle Absatz finden könnte, mit Snorry, dem Zwergen und den anderen beiden Gefährten meiner bisherigen Reise.
Erdtag 24. Rondra - Aufbruch aus Nostria
Ich habe in der Burg genächtigt, nachdem ich mit der Grafedlen noch ein gemeinsames Mahl und ein Glas Wein zu mir genommen hatte. Sie versicherte mir, dass sie unserer Gruppe von Quästores einen Wagen mit den nötigen Utensilien zur Verfügung stellen werde und erklärte mir den Weg zu besagten Mienen. Zur Mittagsstunde werde ich nun gleich mit dem Wagen, das Schlafdomizil meiner Commilitones aufsuchen.
25. Rondra, Markttag
Wir waren mit dem Wagen unterwegs und konnten in einem Gasthaus unterkommen. Keine besondere Vorkommnisse
26. Rondra, Praiostag
Keine besonderen vorkommnisse und das gleiche wie gestern. Saidoran hat mir etwas über das Fahrzeuglenken beigebracht.
27. Rondra, Rohalstag:
Heute sind wir recht früh aufgebrochen, nach einem ausgiebigen Frühstück versteht sich… Heute sollen wir Salza durchfahren, dort werden wir nur einen kleinen Aufenthalt machen, da der „Collega“ Saidoran, der mir die Grundzüge des Fahrzeug fahren beibringt, es doch eilig hat, dieses Fest in Nostria mit zu begehen. Dennoch will dieser Mikhall unbedingt zu den Horasiern, um anzufragen, ob er dort weiteres Geld abfassen kann… Geld scheint bei ihm schon das Wichtigste zu sein. Das Wetter ist so gut, dass ich nicht einmal einen Mantel brauche.
Bevor wir angekommen sind, wurden wir von einem alten Mann namens Retaftla aufgehalten worden. Scheinbar ein fähiger Kräuterkundiger der Umgebung… Dankenswerterweise hat er uns jenes stinkende Kraut gegeben, welches gegen fast jegliches Ungeziefer und gegen menschliche Nähe hilft. Er hat uns noch von weiteren Kräutern erzählt, die wir hier finden können (Donf, Mibelrohr, Tarnele, Karlokpflanze, Alraune!!!, Satuarienbusch, Ulmenwürger, Traschbart, Zwölblatt). Weiterhin warnte er uns vor den Untoten, die im Sumpf vergraben wurden. Hört sich nach einem Aberglauben an, aber sollte man im Auge behalten… das könnte eine wahrhafte Bedrohung der Schönheit sein.
Salza… eine wunderschöne Stadt, zumindest für nostrische Verhältnisse. Gefällt mir. Ich habe Briefe an Nana und meine Eltern geschickt. Habe dann noch Mikhall beschattet und festgestellt, dass er erst das horasische Kontor besucht hat und anschließend das Störrebrandkontor. Eine Kombination, die durchaus zum Nachdenken bringt. Anschließend behauptete er, dass das letztere Kontor besser zahlen würde. Während Snorry und Mikhall dann noch Bier gekauft haben, konnte ich mit Saidoran ein wenig über Pflanzen, Alchimie und Philosophie debattieren.
Am Nachmittag sind wir dann in die Sümpfe gekommen und sind nach einiger Zeit dann tatsächlich in einem Schlammloch stecken geblieben... Obwohl... oder gerade weil dieser Mikhall vor uns den Weg geprüft hat. Saidoran gelang es dann aber mit einer Illusion die Ochsen davon zu überzeugen, voranzugehen und den Wagen herauszuziehen. Leider wollten sie dann, aufgrund des illusionären Bären, nicht mehr stehen bleiben und sind in ihrer, Schwester Hesinde seis geklagt, Sturrheit einfach zwischen die nächsten Bäume gerannt... Ich habe noch unter Einsatz meines Lebens versucht, einen der Ochsen als Bremse einzusetzen, indem ich ihn mit einem Paralys belegte.. und wer weiß, was passiert wäre, wenn ich dies nicht getan hätte... Bei dem folgenden Sturz brach ich mir wohl eine Rippe, welche ich dank meiner Kenntnise des Balsam Cantus schnell wieder reparieren konnte... Anschließend tauchten einige Affen auf, zu denen Mikhall weiteren Aberglaube verbreitete, um die gesamte Gruppe zu demoralisieren.
Am Abend hielten wir dann auf einer Sandbank nahe einem Fluss, unweit davon befand sich ein Wald mit genügend Feuerholz, sodass wir dort einen guten Lagerplatz finden konnten. Die Ochsen wurden festgemacht und anschließend Feuerholz gesucht. Wobei ich einen überraschend großen Anteil dazu beitrug. Anschließend wusch ich meine Kleidung und widmete mich zwei Stunden lang dem Fischfang. Immerhin schaffte ich es 5 Bachforellen zu fangen, welche ich anschließend zu einem angemessenen Mahl verarbeiten konnte...
Das Essen verlief ungewohnt harmonisch, alle schienen zufrieden zu sein und keiner beschwerte sich über die Beifügung des Pfeffers, Saidoran, gewohnheitsgemäß, über den Mangel an Gewürzen... Doch ich erklärte ihm, dass ich lieber sparsam mit diesen exquisiten Zutaten umgehe, was er auch verstand... Später, als wir das Essen beinahe beendet hatten, überfiel uns beinahe ein Freund von Mikhall... zumindest spricht er die gleiche Sprache, wie dieser Wilde. Mittels meiner Maraskenform war ich allerdings in der Lage, diese Gefahr von vorneherein zu bannen und dem Angreifer zu zeigen, dass ich gut in der Lage bin mich zu wehren. Leider verschreckte ich damit auch eine kleine Schwester, die dem Wilden zugetan war... Eine Anmerkung am Rande sei gemacht, der Angroschim, war nicht gerade verständig, trotz mehrfacher Erklärung durch Saidoran, dass es sich bei jenem Wesen, um mich in meiner verwandelten Form handelte... Weiter jedoch scharte Mikhall seine Freunde um mich, um mich dann wohl im Schlaf oder aus dem Hinterhalt angreifen zu können. Denn er rief einen Lagerfrieden aus, den auch meine Gefährten zu akzeptieren schienen... Bruder Saidoran scheint ihm zu trauen, sodass ich es, wenn auch ungerne akzeptiere.... Anschließend ist Mikhall fast ertrunken... leider nur fast... aber, da man ihm eine so schnelle Wiedergeburt nun doch nicht gönnt, halfen wir ihm natürlich aus dem Wasser... Das Mädchen war wirklich verängstigt von meiner Form von Schwester Maraske... doch ich weiß, dass es eine hohe Kunst ist, die Maraske als Schönheit erkennen zu können.
Branchan, der Hühne Wilde, behauptet steif und fest, dass er Mikhall nicht kennt, gutes Schauspiel erwarte ich von ihm nicht, auch nicht gerade einen herausragenden Intriganten... Doch man sollte vorsichtig bleiben... Warum würde Mikhall im dann so vertrauen.
Die Erste Nachtwache übernahm ich und verbrachte sie mit dem Tanz der Mada und im Gebet. Sie verlief dann doch ereignislos. Und so machte ich es mir im Wagen gemütlich. 28. Rondra, Feuertag.
Unsanft von Saidoran geweckt worden... Scheinbar doch ein Hinterhalt von Mikkal... zumindest scheint es Ärger zu geben

Mikkals "Freunde" scheinen ihn auch nicht besonders leiden zu können... Zumindest wurden wir dort in einen Hinterhalt gelockt.
Angeblich Hilfesuchend Männer haben uns angegriffen, Snorry wurde gleich von 3en in die Mangel genommen. Mit dem Blitz dich Find Cantus, war es mir möglich dem guten Snorry etwas auszuhelfen und seine 3 Gegner zu blenden. Mittels eines anschließenden Axxeleratus war es mir möglich in den Rücken seiner Gegner zu gelangen und dem Anführer einen Stoß mit meinem Kurzschwert zu verpassen. Leider war es mir dann nicht mehr möglich, aus dessen Kontrollbereich zu kommen und habe mehrere Schläge von ihm, in den Bauch und die Brust zu bekommen... Als ich mich dann zurückziehen wollte, traf mich der letzte Schlag und ich sank zu Boden... Aber immerhin habe ich die Gegner lange genug abgelenkt, damit meine Gefährten in der von mir gestifteten Verwirrung die restlichen Feinde überwältigen können, was ja dann auch keine größere Leistung mehr ist.

Leider ist meine schöne Robe zerschnitten und angegriffen... nun haben meine Gefährten den Kampf entschieden... Mikhall scheint unverletzt und hat sich geweigtert mit der Fackel zu mir zu kommen. Gegenüber ihm, kann ich natürlich keine Schwäche zugeben, sodass ich auch vor den anderen Stärke demonstrieren muss, auch wenn ich wohl meine gesamte Astralkraft aufbringen werde müssen, um mich wieder ganz Schwester Tsas Geschenk des Lebens zu widmen. Jedenfalls fürchte ich, dass Mikkall weiter versucht unsere Gruppe zu hintergehen... ich muss aufpassen und mich ausruhen.

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Ungelesener Beitrag von Jackob » 13.05.2020 08:36

Mikall hat meine Wunden überraschend anständig versorgt. Ein Versuch mein Vertrauen zu gewinnen? Jedenfalls konnte ich in der Tat an sich keine Tücke erkennen. Kamen auf der Fahrt an Mirdin und der Abzweigung zur Miene vorbei, fahren aber erst die Kleine abliefern.
Haben nun endlich Hallerdong erreicht. Das Dorf des Mädchens das der Kumpane von Mikall mit sich führt. Der Freiherr ist ein angenehmer Charakter, kleinwüchsig, kann aber über sich lachen. Nach einiger Diskussion und einigem Gespräch hat er versprochen uns, wenn wir die Eisenkriese gelöst haben, auf ein Bier einzuladen. Anschließend haben wir uns entschieden, die Nacht vor Ort zu verbringen, gerade um alle Kräfte zu reaktivieren und uns ein wenig mehr erholen zu können. Im Wirtshaus zu einem Wucherpreis ein Andergaster Schinkenbrot bestellt, dazu ein Einzelzimmer und einen Schweinebraten. Alles in allem gute 5 Silbertaler. Habe auch Saidoran das Schlafzimmer, Bier und Essen bezahlt. Die Kräuterfrau Iringrad hat uns aufgetragen nach grünem Schleimpilz zu suchen und dafür die Waren umsonst zu bekommen, wenn wir ihr welchen davon bringen. Erst wollte sie Haare oder Blut als Pfand... entweder ist sie tatsächlich selbst Magiekundig oder erweckt nur den Anschein.
Habe mit Saidoran einige Alchemika hergestellt, wobei mir auffiel, dass der Collega äußerst potente Fähigkeiten auf dem Bereich der niederen Alchmie zu haben scheint. Anschließend haben wir uns zu Bett begeben.
26. Rondra Boronstag
Am nächsten Morgen, am Tag des Götterfürsten, an dem man eigentlich ruhen müsste, erwachte ich nach einem langen erholsamen Schlaf. Ich dankte dem Herrn für seine Güte mit der Erholung die mir der Schlaf gewährt hatte. Mit meinem Schinkenbrot in der Hand fuhren wir der Miene von Mirdin entgegen und erreichten sie auch schnell. Ein Subjektus namens Kasper fragte uns aus, wollte uns erst nicht durchlassen, aber als er dann erkannte, mit wem er es zu tun hatte, waren sämtliche Zweifel von seiner Seite ausgeschlossen..

Wir Gefährten wollten eigentlich gleich in die Miene. Doch der Verräter Mikkal hat vorgeschlagen, dass wir vorher noch mit den Leuten sprechen "um Informationen zu sammeln". Vielleicht hat er hier auch Kontakte um Fehlinformationen zu streuen, die uns alsbald teuer zu stehen kommen sollen. Ich traue diesen Informatioinen also nicht besonders. Dennoch consiliere ich, dass ich mich dem Subjektus Mikallius besonders freundlich gegenüber sein werde, damit er sich in Sicherheit wiegen kann. Diese List wird er ob seiner Mittelreichischen Arroganz wohl auch nicht bemerkten. Dennoch bleibe und bin ich circumspectus.

Unsere Vorgängergruppe sei scheinbar vor einer Woche eingeganen und seitdem nicht zurückgekehrt. Keiner komme herein und keiner komme heraus, was wohl eher dem Aberglauben der hiesigen Leute liegen mag. Offenbar sind seit einer Woche Leute ohne Verpflegung eingesperrt und mittlerweile schon längst verhungert. Doch wie durch ein Wunder konnten wir schon nach kurzer Zeit den Ingerimmgeweihten Angroschim (eine ungewöhnliche Mischung, sollen diese doch eher ihrem Schöpfergott Angrosch verbunden sein).
Der Schläger des Proditiores schritt schnell voran, ohne auf uns zu warten und als wir ihm folgten, kamen uns Fledermäuse entgegen. Anschließend fanden wir auch genannten Priester, in einer offensichtlichen Fallgrube, mit mehren anderen Leichen, in Begleitung von einem suspekten Subjektus, das durchaus gut genährt wirkte, für eine einwöchige Diät. Ich sprach den Grabsegen, dem Götterfürsten zum Wohlgefallen, über den Verstorbenen in der Grube. Anschließend brachten wir den schwer verletzen Geweihten nach draußen und Mikhall behandelt ihn dann, zumindest dieses Handwerk scheint er tückenfrei zu verstehen. Der Retter des Geweihten war offensichtlich eine Gestalt (Mirek) arkanen Ursprungs, er verschwand einfach, sobald wir die Höhle verlassen hatten... Löste sich in Nichts auf...
Die Verwundung scheint ernst zu sein, sprach er doch in seinem Delirium von dämonischen Perversionen.

Meine Feigen Gefährten wollten angesichts der Gefahr von Dämonen und Fallen den Schwanz einziehen, doch das wollte ich nicht zulassen und habe sie überzeugt, die Höhle wieder zu betreten. Nun wollen Sie die Leichen in der Grube plündern, was ich natürlich nicht zulassen kann. Diese dummen Nostrianer haben keine Karte für uns von der Miene, sondern zwei Karten in der Miene und eine im Ingerimmtempel in Nostria. In ihrem Leichtsinn wollen die Narren lieber ohne Karte vordringen. Doch Kasper kann uns ein wenig davon erzählen. Viele anstrengende und unwichtige Details.

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Das Tagebuch des Panfilo Karinor

Ungelesener Beitrag von Jackob » 19.05.2020 08:36

Nach unserem kurzen Ausflug in die Miene und der Bestattung der unglücklichen Questores habe ich den Vorschlag gemacht, dass wir doch morgen mit der Erkundigung der Miene beginnen werden und heute Abend mit einem guten Essen und einer Mütze Schlaf ausklingen lassen, was von meinen Gefährten begeistert aufgenommen wurde, da sie doch erneut versuchten, meinen Entschluss ins Wanken zu bringen. Doch mit einem guten Essen und etwas von dem Apfelbrand konnte ich sie dann doch davon überzeugen, nicht Hals über Kopf davon zu jagen, sondern erstmal eine Mütze voll Schlaf zu bekommen.
So legten wir uns zur Ruhe.
29. Rondra 1030
In der Nacht bin ich von dem Geruch von Rauch aufgewacht und habe die anderen geweckt. Es stellte sich heraus, dass unser Wagen angezündet wurde und unter größter Anstrengung gelang es mir, während meine Gefährten bibbernd daneben standen, die Wertgegenstände aus dem Wagen zu retten, was mich beinahe meine Haare gekostet hätte. Schlussendlich war der Wagen unbrauchbar. Es würde also schon eine ganze Zeit brauchen ihn zu reparieren und mit diesem Druckmittel, dass wir so nicht zurück können und ansonsten als Diebe angesehen werden, überzeugte ich die Gefährten beim Frühstück davon, mit mir in die Miene zu gehen.
Vorher examinierten wir noch den Wagen und haben eine Fackel gefunden, die wohl der Grund für den Brand war. Ich habe vor meinen Gefährten anklingen lassen, dass es sich bei den Dämonen dann ja wohl auch um Menschen handeln würde, um sie zu beruhigen. Auf dem Rückweg zur Miene dann wurde ich aus einem Hinterhalt beschlossen. Ich hatte mir gleich gedacht, dass etwas faul daran ist, dass Mikall nicht mit uns kommen möchte... Das war es also. Schnell wie der Wind rannte ich die halbe Meile zur Miene, um mich dort in eine Eule zu verwandeln, was leider am causa der dämonischen Perversion scheiterte.
Meine Gefährten haben den Weg über ein Felskliff gesucht, um dort den Schützen ausfindig zu machen, der mir so feige nach dem Leben getrachtet hatte. Saidoran gab mir mittels des Cantus Menetekel zu verstehen, dass sie oben einen Eingang gefunden hätten. Ich tippe allerdings darauf, dass sie in ihrer Feigheit mich die Arbeit alleine machen lassen wollen. Doch wir werden sehen.

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