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Suche Visualisierung: Ortschaften

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Ungelesener Beitrag von Paladose » 16.03.2019 16:24

Hallo zusammen!

Wieder einmal wende ich mich an euch, werte Spielerschaft und Spielleiter.

In meiner Kampagne um den Fall Gloranas (Von eigenen Gnaden/ Erben des schwarzen Eises Meshup) werden die Helden unter anderem eine Ortschaft erobern und gegebenenfalls mit vorhandenen oder auch zu erringen Miteln ausbauen um sich im hohen Norden Geldana II von Paavi entgegen zu stellen. Die dunklen Machenschaften ihrer ehemaligen Herrin sind dabei noch immer im Hintergrund tätig.

Meine Gruppen spielen am Onlinetisch und da geht es unter anderem für mich darum irgendwie Progress dar zu stellen. Der Spieltisch selber ist schon recht "ruhig", was bedeutet ich würde gerne Wandel einbauen.

Was bedeutet das für mich? Ich würde gerne eine Möglichkeit haben die Stadt dar zu stellen und auch dessen Verbesserungen/ Aufwertungen irgendwie dar zu stellen. Die Frage ist: Wie?
Habt ihr da eine Idee?

Hier die bisherigen Gedankengänge:
Topdown Karte: Immer ansehnlich aber Verbesserungen kann man nur "bedingt" darstellen.
Isometrische Karte: Schon besser, verbesserungen und Details sind machbar, es gibt aber kaum vernünftige oder einheitliche Assets um das dar zu stellen. Man müsste ansonsten wohl selber zeichnen und ich hab zwei linke Hände.
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Ungelesener Beitrag von Jadoran » 16.03.2019 17:04

Wie groß ist der Ort denn? Und wieviel Änderungen soll es da geben? (Palisaden/Gebäudebau)

Ein Dorf isometrisch zu zeichnen ist kein grosses Ding, aber eine kleine Stadt ist einfach sehr viel Arbeit. Da sitzt man an einer Skizze leicht zwei Stunden (unabhängig davon, wie gut sie dann hinterher wird)
Am Anfang steht immer eine 2D-Karte und eine vernünftige Legende. (Was, wo, wie hoch etc.)
Was die linken Hände angeht: "architektonisches" Zeichnen ist vorangig Übungssache. Etwas "erkennbares" zusammen zu bekommen entwickelt sich recht schnell. Aber wenn's nicht gerade eine echte Stadt mit Dutzenden von erkennbaren Häusern ist, dann geht das normalerweise recht fix.
Beschreib doch einfach mal näher, wie der Ort aussehen soll.

(Manche Spiele - z.B. Conan Exiles - bieten extensive Baumöglichkeiten. Aber das ist genau so viel Arbeit wie zeichnen, nur dass es dann halt voll begehbares und jederzeit änderbares 3D ist...)
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Ungelesener Beitrag von Paladose » 16.03.2019 17:42

Es gibt zwei Optionen für die Spieler:

Entweder sie nehmen Eestiva ein, eine Stadt an der an der grenze zwischen Schnee und Tuundra oder bauen eine völlig zerstörte Ortschaft (hier bietet sich in dem Setting Bjaldorn oder Lettjaskaja an) wieder auf. Beides wären keine großen Ortschaften.

Eestiva ist um ein Ifirnheiligtum auf einer kleinen Insel in der letta gebaut, hat eine Holzpalisade einen zerstörten steinernen Wehrturm aus theaterritterlicher Zeit (und danach), die Häuser drängen sich dicht und die Strassen sind breit. Leute die aus dem haus müssen laufen auf hölzernen Stegen die sozusagen über dem im Sommer schlammig werdenden Untergrund stehen. Der Baustil hier ist geprägt von verwinkelten Holzhäuser (Vergleiche Esgaroth im Hobbit in etwas heruntergekommener/ schäbiger). Die Stadt selber hat eine eher hoffnungslose Stimmung, im Griff der Sammler für Geldana II von Paavi. Das heisst in der Stadt gibt es vitale Punkte die von den Sammlern eingenommen und befestigt/ gehalten werden. Also dem heutigen Pendant zur Sandsackbefestigung/ Stacheldraht. Die Bevölkerung ist nicht bewaffnet und die Sammler sind die "Bosse" in der Stadt und nutzen sie als Sammelpunkt und Umschlagpunkt für Waren und Rohstoffe

In Eestiva müsste es nun Teile geben die ich tausche... Beispiel Schmiede: Auf Stufe 1 eine Offene Stele mit gebäude die dem Schmied gehört. Der Amboß steht draussen, es ist Zugig. Die Schmiede erfüllt ihren zweck und kann alle Anforderungen "im grunde" erfüllen. Auf Stufe 2 bekommt die Schmiede einen großen anbau. Rohstoffe können eingelagert werden, Werkstücke die auch werte darstellen können gelagert werden. Der Schmied hat Platz für zwei Gesellen und kann damit den Arbeitsaufwand schneller erledigen. Auf Stufe 3 dann (Finale Ausbaumöglichkeit) ist die Schmiede in der Lage auch größere Werkstücke zu bearbeiten. es hat genügend Platz für Meister und seine gesellen und man könnte sogar einen spezialisten hinzu holen der sich auf waffen oder Rüstungsschmiede spezialisiert hat bzw ein held könnte dran werkeln und auch aussergewöhnliches erstellen. die Kapazitäten sind eben größer. zusammen mit dem Hauptwohnhaus ist die Schmiede zu einem großen "Schmiedeanwesen" geworden.
Baulich gibt es da also Unterschiede...
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Ungelesener Beitrag von Jadoran » 16.03.2019 19:22

Dann würde ich erst einmal mit einem 2D Plan arbeiten. Breite Starssen machen eigentlich wenig Sinn - das ist eine Verschwendung von Platz und nur ein Angriffspunkt für Wind und Regen ... und in die stadt stürmende Feinde.
Holzstege und Schlammstrassen leige aber nahe.
Da es garantiert schlimme Frühjahreshochwasser gab und wieder gibt, muss die Siedlung höher liegen.
Den Turm haben sich wahrscheinlich die Sammler gekrallt und befestigt: Da können sie sich verteidigen und Vorräte Lagern.

Wieviele unterschiedlichen Sammler-Gruppen gibt es denn, und sollen die teilweise echt verfeindet sein? HAben die die Stadt unter sich aufgeteilt in Reviere, oder sind die vorrangig Sammler, die sich im Saloon/Puff besaufen und den Ort nur als Basis nutzen?
Welche markanten Punkte gibt es ausser Schmiede, Turmburg, Ifrin-Tempel auf der Flussinsel und mindestens einerm "Wasserloch/Puff" noch?
War der Turm zur Beherrschung des Ortes oder zu seinem Schutz errichtet?

Ich würde empfehlen, mit einer ganz groben 2D-Skizze anzufangen. Wie laufen die Hauptverkehrswege, wo kmmt das Essen her (Gemüsegärtenudn Felder ganz nah am Ort oder umliegende Bauernhöfe (bei schlechter Sicherheitslage wohl ersteres). Fischerei dürfte es geben, und die sind normalerweise auch eher unter den "Armen" einzuordnen.
Bei oft miesem Wetter gibt es wahrscheinlich einen sehr kleinen Marktplatz, und wahrscheinlich nur ein oder zwei Krämer, ansonsten nur Nebenerwerbs-Handwerker.
Gibt es einen nominellen oder faktischen Stadtherrscher, und wie steht der sich mit den Sammlern?

Die prospektiven "Ausbaugebäude" (Schmiede, Turmburg) würde ich dann gesondert isometrisch zeichnen, da kann man nachher was dran ändern als wenn man in einer Stadtansicht radieren muss.
Eine ISO-Startansicht des Ortes würde ich erst zeichnen, wenn wirklich alle Punkte geklärt sind.

Ideal ist sowas natürlich mit Layer digital auf einem Tablet...
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Ungelesener Beitrag von Paladose » 16.03.2019 21:05

Die Sammler sind insgesamt drei große Gruppen mit je einem Spezialgebiet die alle einem lokalen "Hauptmann" Unterstehen. Dieser wiederum ist natürlich Gefolgsmann Geldanas II. Aber ja ich dachte das Gasthaus ist deren Aufenthaltsort und weil ich es schon etwas gritty mag eben auch schwer gesichert und hat was sie brauchen: Vorräte, Prostituierte, einen Kampfring (gut der ist draussen).

Breite Strassen dachte ich vor allem wenn im Sommer die Karen in die Stadt getrieben werden damit dann dort Zuchttiere oder Fleischlieferanten verkauft werden. ist zwar etwas Verschwendung, zwingt aber die Hausbauer enger aneinander und verwinkelter zu bauen. War zumindest mein Gedanke.^^ Statt eines Marktplatzes gibt es die große Halle... im Grunde ein großes Dach das von Säulen getragen wird. Hier kann man dann einen Stand innehaben. Ideal für fahrende Händler.

Nomineller Herrscher Eestivas ist Aarbold von Eestiva... ein Mann der mehr aus Zufall der Herrscher hier wurde und der sich auf Bitten der Bevölkerung zum Freiherrn ernannte und Geldana duldetet dies, sandte aber die Sammler um ihn und die Bevölkerung unter Kontrolle zu haben. Aarbold verfügt über ein gewisses Kalkül, welches er immer dann zeigt wenn es dazu dient die Bewohner Eestivas zu schützen.
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Ungelesener Beitrag von Jadoran » 16.03.2019 21:54

Eine Markthalle macht Sinn, wobei ich die teilen würde: Eine kleine geschlossene, "beheizbare" für den Winter, wenn praktisch kein Schwein in den Ort kommt, und daran angrezend die große, die im Sommer zu großen terminen wichtig ist.

Die Karenherden dürften vor der Stadt bleiben, die brauchen einfach viel zu viel Platz, Futter und Wasser. Für die paar Tage einen riesigen Palisadenring zu ziehen kann sich nie gelohnt haben. Aber es könnte ein Schneise zwischen Fluss und Ort geben, der sozusagen "Karenweg" ist, gleichzeitg auch Schwemmland/Überflutungszoe des Flusses beim Frühjahreshochwasser.

Wie ist das Zahlenverhältnis der Sammlergruppen untereinander und zu den Stadtbewohnern? Machen die Sammler draussen "ihr Ding" und wollen nur nicht belästigt werden, oder versuchen sie zu regieren? Sind die Sammlergruppen ein homogener Machtblock, drei Parteien oder ein nur durch Geld und Gewalt zusammengehalter Haufen Glüclsritter/Schlagetots?
Wer sitzt in der Turmburg, und ist die innerhalb des Palisadenringes?
Führen Brücken zur Flussinsel, nur ein Steg oder nur eien Furt?
Gibt es noch oder wieder andere Tempel in der Stadt?

Gibt es Handelverkehr in/durch den Ort? ebt er von was anderem als dem Karentrieb?
In Unkenntnis der Kanonlage im Ort: Was machen die Sammler? Tragen sie trotz allem zum Erhalt des Ortes bei. (i.e. was sammlen sie und bleibt davon Geld/Güter im Ort?)

Wer bedroht die Stadt von aussen, also genauer: Wozu bzw. gegen wen brauchen sie den Palisadenring?
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Ungelesener Beitrag von Paladose » 17.03.2019 11:12

Kernstück der Stadt, um die sich sozusagen alles andere entwickelt hat ist der Wehrturm (der hat auch ein zwei ehemals befestigte aber jetzt ruinöse Nebengebäude, ich weigere mich einfach das Ding Burg zu nennen^^) Der sozusagen auf einem Felsen steht, an dem die Letta vorbeifliesst. Die Letta ist dabei recht breit und umfliesst etwas unterhalb, südlich des Felsens eine Art Insel (kann auch eine Art abgesplitterter Rest des Felsens sein) auf dem das erstaunlicherweise noch immer intakte Ifirnheiligtum steht. Der Fluss teilt damit die Stadt in einen natürlich höher liegenden Teil (um die Festung) und einen eher ärmeren Teil, wo es durchaus zu Hochwasser kommen kann. In den letzten Jahren Glornas Herrschaft eher weniger, weil es einfach so hoch im Norden nicht so recht tauen wollte bzw sich das Hochwasser aus den Nordwalser Höhen im Süden schon vorher signifikant verlaufen könnte. Um dennoch gerüstet zu sein sind die Häuser am seichteren Ufer auf Stützen gebaut (weil Deichbauen ist in der Tuundra noch nicht so drin).
Die Sammler beherrschen de facto alle wichtigen Infrastrukturellen gebäude der Stadt: Markthalle, Gasthaus, Burg, Schmiede, Jeweils mit einem oder zwei gebäude drumherum, deren Bewohner sie als Diener nutzen oder eben vor die Tür gesetzt haben. Sie herrschen nicht, sind aber eine besatzungsmacht die letztlich tun und lassen kann was sie will. Solange die Bewohner den Sammlern nicht in die Quere kommt. Die Stadtbüttel (5 Mann) bemühen sich als kleine Truppe des Freiherrn aufkommende Streitereien zu schlichten.
Jeder hat noch vor Augen als man versuchte als wütender Mob die Sammler rauszuwerfen. Sie wurden freundlich an das Schicksal lettjaskajas erinnert. dort kam es zu ebenjener Art Aufstand und Geldana schickte einen Trupp ihrer verbündeten Fjarninger die den ganzen Ort vernichtet haben, nur eine leere Stadt zurückliessen, die Toten wurden dann Prominent an die Eingänge Eestivas und auf dem kleinen Platz vor der Markthalle ausgestellt. Der meiste teil jedoch wurde gepfählt und um das ausgelöschte Lettjaskaja aufgestellt.
Insgesamt gibt es in Eestiva um die 1000 Einwohner (keine Norbarden oder Nivesen, die meiden den Norden bzw diese Gegend seit Gloranas Herrschaft). Dem Gegenüber gibt es drei Sammlerguppen, jede mit eigenem Anführer unter einem "Kommando" vereint. Die drei Sammlergruppen haben eine Drittelteilung: ein drittel ruht sich in Eestiva aus, zwei Drittel "sammeln" bzw "Hüten" und transportieren die Waren an einen kleinen Eisseglerhafen, 40 meilen nördlich von Eestiva, wo auch das Hauptlager liegt und nochmal extra bewacht wird. Das liegt vor allem daran dass dort ewiges (dämonisches) Eis ist und dort zu jeder Jahreszeit Eissegler unterwegs sein können. Das bedeutet es sind Immer um die 45 bis 50 Mann an Sammlern in der Stadt. Schwer bewaffnet, haben schon ne Menge gesehen, sind keine Dämonenpaktierer (das ist sogar ein Eintritts kriterium) und fallen neben der professionellen Arbeitsweise eher in den Bereich Schlagetot, ja. Wenn sie in die Stadt kommen tendieren sie auch zu eskalieren und jeder meidet die besetzten Gebäude dann. Daneben existiert ein 15 köpfiger Kommandostab um den Anführer der Sammler "Komtur" Runitz ter Sappen, verwandt mit dem verstorbenen Ugo ter Sappen.
Dass dieses unmögliche verhalten geduldet wird liegt unter anderem daran dass man den Sammlern durchaus Waren abkaufen kann und darf. Paavi benötigt eine Menge Holz, Fleisch und Felle der Karen, wobei diese sehr umsichtig gejagt werden. Man will diese Ressource nicht erschöpfen. Im Sommer kann man in der Tundra allerlei Beeren und Büsche mit Röhr oder wildem Dinkel und anderes Getier finden. Auch die nahen Nordwalser Höhen dienen der Beschaffung der Versorgungsgüter.
Händler hat Eestiva schon lange nicht mehr gesehen, denn seit der errichtung Gloranias als Heptarchie hat das Bornland den handel in den Norden verboten (wobei es immer Schmuggler gibt die dennoch was hinbringen. Das Gold ist einfach zu verlockend. Diese reisen jedoch meistens nicht über den Lettastieg sondern kommen aus der Brydia und vorwiegend im Winter wenn sich streckenweise mit schlitten und Eisseglern bewegt werden kann.
Eestiva selber hat neben dem ifirnheiligtum (vakant ohne Priester derzeit) einen Rondra und Korschrein, die jedoch geschändet wurden. Der Wehrschrein dient derzeit als Unterstand für Pferde der Sammler. Für die Gegend wichtig ist unter anderem das Gestüt "Schwanentreu" welches Paaviponies züchtet. die Anlagen liegen aber vor der Stadt, südlich davon.
Der Palisadenring ist wichtig um vor Firunsbären aber auch anderen Wesen zu schützen die die Gegend durchstreifen (Daimonide oder chimären, die bevölkerung ist sich nicht sicher wie sie die weissen Hundegestalten mit blau glühenden Augen einschätzen soll). In früheren Zeiten diente die Palisade vor allem der Abwehr von marodierenden Plünderern die Hunger und Habgier zusammengetrieben hat. gerade der (vermeintliche) Goldrausch am Lettamund hat dazu beigetragen dass man sich lieber mit sicheren Mauern und wällen umgibt.
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Ungelesener Beitrag von Jadoran » 17.03.2019 11:35

Dann lebt die Ortschaft sozusagen auf "Subsistenz". Also Gemüsegärten und Kleintierställe in und möglichst nahe an der Stadt.
Die Bevölkerung dürfte stark geschwunden sein, so dass es wahrscheinlich leerstehende Häuser gibt, wobei die teilweise auf Baumaterial hin ausgeschlachtet wurden? (Vorrangig in den ärmeren Vierteln?
Die kaum genutzte Markthale wird als Stall / Lagerhaus der Sammler benutzt?
Ich nehme an, auch die Sammler haben kein Interesse, von weissen Hetzern überrascht zu werden, und einen Blick auf ankommende Freme wollen sie sicher auch haben, also sollten sie sich eigentlich mühen, die Tore besetzt zu halten und die Palisade zumindest geschlossen zu halten.
Ist die Sterblichkeit der Sammler draussen sehr hoch? Es klingt nach eine langen Besatzungszeit (10+ Jahre) , und ich vermute einfach mal ein etwabliertes Ausmass von Kollaborateuren und Fraternisierung.
Wird 12G-Verehrung gleichgültig geduldet oder gar teilweise heimlich unterstützt? (Not lehrt beten, und das Dasein als Sammler ist sicher kein Zuckerschlecken, auch wenn es seine Vorteile hat...)

Wieviele Häuser / Einwohner hat Eestiva derzeit bei Dir so ganz grob und ungefähr?

Überlegung: Wenn die Helden da VeG spielen wollen, werden sie für eine Miliz wahrscheinlich stark auf "umgedrehte/reuige" Sammler zurückgreifen. Wo sonst sollen genug Wehrfähige kommen, die eine Strafexpedition von Fjarnigerbarbaren aufhalten können? Wenn das so ist, müsste man die Sammler sehr heterogen darstellen.
DSA_Eestiva_Grobvorskizze.jpg
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Ungelesener Beitrag von Paladose » 17.03.2019 14:26

Was der karge Boden hergibt wird warscheinlich nahe am eigenene heim gezogen, ja. ich hatte die Vorstellung dass trotz der widrigen Umstände die bevölkerung versucht zusammenhalt zu leisten. so umschliessen mehrere Gebäude meistens einen Flecken der als Garten herhalten kann und jeder Anwohner sozusagen seine Parzelle hat. Beim Palisadenzug war das ganze noch streng kontrolliert (weil ja wenig Platz da war). Durch die Jahre unter Gloranas Herrschaft aber und die ausgesprochen harten Winter die damit einher gingen sowie "Jagdunfälle" im Land ( z.B. durch weiße Hetzer) aber auch Thesia von Ilmensteins "Zug der Edlen" gen Paavi sind spürbare Lücken in der Bevölkerung entstanden. Ursprünglich umfasste Eestiva etwa 1500 Seelen und nun nur noch 1000, davon überwiegend Alte und Kinder. Für die Kinder ist es ein Aufwachsen mit der Gefahr "rekrutiert" zu werden. Die Sammler nehmen gerne Kinder mit zur Arbeit... es gibt wenigstens etwas Geld, eine Sache von der die Sammler offensichtlich genug haben (Theriakhandel bzw Schmuggel spült eine Menge Gold in das Land, wird aber um Paavi herum nicht betrieben. Die Sammler sind nur das Empfangsende)
Die leerstehenden Häuser werden normalerweise ausgeschlachtet und die freigewordene Fläche entweder neu vergebene aber viel öfter wird daraus zusätzliche Gartenfläche geschaffen. Soweit möglich.
Du hast recht mit der Torwache. Die wird in diesem Falle nicht von Sammlern gestellt sondern von Eestivern die nur notdürftig bewaffnet sind und mindestens einen dabei haben der mit den Sammlern kollaboriert. Aber selbst dann wird die Wachmannschaft überschaubar bleiben. 5 Büttel plus 15 Wachen, so dass diese sich abwechseln können. Davon sind 5 der Wachen Alte die nur noch eine Gute Figur in Rüstung machen und zumeist Fürsprecher der Gemeinschaft von Bewohnern sind die somit auf einen Schleudersitz gesetzt wurden.
Die Sterblichkeit der Sammler war früher viel höher als noch Borbaradianer und Paktierer mit den Sammlern unterwegs waren. das führte neben den harschen Bedingungen zu starken Schwankungen. Der Komtur versucht nun effektiv zu arbeiten. er sieht sich als legitimen teil des Herzogtums Paavi. Er duldet das seine Leute Dampf ablassen müssen ist aber daran interessiert die Stadt nicht all zu sehr gegen sich aufzubringen (der Katalysator der Events warum die Helden die Stadt einnehmen wird in anderer Gestalt auftauchen).
Fraternisierung wird es sicherlich geben. Schon alleine weil inzwischen die zweite Generation Sammler herangezogen wird. Die erste besteht aus hartnäckigen Veteranen der Borbaradianischen Kriege oder Flüchtlinge von den vallusianischen Weiden beispielsweise.
12G Glaube... schwieriges Thema. Die Sammler unterhalten teilweise obskure Riten. Diese sind meistens eine seltsame Mischung aus Firuns und Nagrachglauben... ein Firun oder Ifirngeweihter würde sich sicherlich die Haare raufen. In der stadt ist der 12G Glaube geduldet von den "alten Sammlerne" Und die neue Garde unterstützt den Glauben eher heimlich. Den Stadtleuten ist das ifirnheiligtum wichtig. Dieses anzupacken würde die bevölkerung "über die Kante" treiben.

Wenn es um die Bewaffnung des Volkes geht und Bildung einer Miliz: Ja da wird man wohl auf ehemalige Sammler zurückgreifen, wobei viele auch Paavi treu sind denn das leben als Sammler ist zwar hart aber man bekommt schon einiges als Vorzug. Ein teil der von den Sammlern kontrollierten festen Markthalle ist unter anderem eine Waffenkammer in der sich das Volk im Verteidigungsfall bewaffnen kann. Oh und: Die bevölkerung macht Not zur Kunst und braut ihren Alkohol selber. Dieses als "Nordbrannt" bezeichnete Gesöff hat viele verschedene Auswüchse und in der Stadt gibt es bestimmt 5 Brennereien. Auch das wird milde geduldet (gegen eine Abgabe zum "Wegschauen"). Das Ifirnheiligtum wird über zwei Bogenbrücken betreten die kunstvoll mit Holzschnitzereien versehen und bunt bemalt wurde.
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Ungelesener Beitrag von Jadoran » 17.03.2019 14:56

Dann nehme ich mal an, die "auszubauenden" Gebäudekomplexe werden sein:

Verteidigung:
- Tore der Palisade
- Turm/Burg als Fluchtpunkt für die Bevölkerung
- Baracke für den stehenden Teil einer Miliz mit Übungsplatz
- Palisade, Türme und Graben

Wirtschaft & Kultur:
Schmiede
Gerber/Kürschnerwerkstätten
Brauereien
Schreine/Tempel anderer Zwölfe
Eigene Wohnhäuser der Helden

Am Ifrintempel und der Markthalle wird sicher nciht groß herumgebaut, und an den Brauereien/Schenken werden die Helden wahrscheinlich weniger planen, oder?
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Ungelesener Beitrag von Paladose » 17.03.2019 18:25

Weniger, ja... v.a. werden sie bei diesen dafür sorgen wollen dass die brennereien sicher sind und nicht allem und jedem um die Ohren fliegen.^^
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