[OOC] [Gesellschaftsclub] Haus der Kapitäne in Grangor

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Jadoran
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Ungelesener Beitrag von Jadoran » 31.08.2017 23:28

Da ich möglichst nah am Techniklevel des Kanons bleiben will und eher an der Verbreitung und Details drehen will, wäre ein zuverlässiges Luftschiff nur mit einem Luftelementaristen zu betreiben - allein schon wegen der Wettermeisterschaft...
Dampfmaschinen gibt es bereits, aber sie sind noch "unwirtschaftlich", da die, die leistungsstark genug sind, um Hammerwerke oder Schiffe anzutreiben, einen Feuerlemenatristen benötigen, der die Mindergeister unter Kontrolle hält. Man sieht die Industrialisierung sozusagen am Horizont, aber sie ist noch nicht da. Eine Zeit des Aufbruchs.

Von daher ist ein wirklich funktionsfähiges Luftschiff immer noch kein Serienprodukt (wie etwa eine Schivone) sondern ein gelungenes Ergebnis von Try&Error auf der Suche nach den Gesetzen der Aerodynamik. Ein Luftelementarist kann mittels Dschinn so ziemich jeder annährend "affinen" Konstruktion vorübergehend zum Flug verhelfen, aber damit Reichweite, Manövrierbarkeit, Stabililtät und Tragfähigkeit ein wirtschaftlich nutzbares Level erreichen, ist halt noch das individuelle Genie gefragt. Die derzeit verfügbaren Dampfmaschinen etwa sind drastisch zu schwer. Daher sehen Zeppeline bei mir sehr individuell und "fantastisch" aus.

Seeleute sind die, die für die Mannschaft am naheliegensten sind, denn Winde sind sie gewohnt, und tatsächlich gibt es ind er Luft auch Strömungen etc... jedenfalls ist ein Seeoffizier viel besser darauf vorberietet als ein Kavaellerist oder Kutschenlenker. Und eine Schule für "Aeronauten" gibt es mangels Nachfrage noch nicht. Vielleicht in zehn Jahren, wenn man herausgefunden hat, wie man mit sowas richtig Geld verdienen oder Kriege führen kann :lol: .

Als Held ist ein Questador besser geeignet als jemand, der eigentlich dauernd auf dem Schiff bleiben und arbeiten muss. Ein Chefingenieur etwa würde den größten Teil des Abenteuers in der nähe des Antriebs verbringen... er würde jedenfalls nur selten zum Landungstrupp gehören :wink:
Zuletzt geändert von Jadoran am 03.09.2017 12:28, insgesamt 1-mal geändert.
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Benutzer 19802 gelöscht

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Ungelesener Beitrag von Benutzer 19802 gelöscht » 01.09.2017 00:35

Jadoran hat geschrieben:
31.08.2017 20:28
In meinem letzten FAB haben wir anfangs 5 von 10 Helden mit gutaussehend am Start gehabt. Das wars irgendwie nicht
Aber wenn unter den fünf gutaussehenden Abenteurern ein Adonis oder ein Püppchen mit herausragendem Aussehen herumläuft relativiert sich das wieder.

Jadoran
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Ungelesener Beitrag von Jadoran » 01.09.2017 08:50

Märzhäsin hat geschrieben:
01.09.2017 00:35
Aber wenn unter den fünf gutaussehenden Abenteurern ein Adonis oder ein Püppchen mit herausragendem Aussehen herumläuft relativiert sich das wieder.
Das könnte man denken - aber aus dieser "Eskalation" ergibt sich nur die Schwierigkeit, Schönheit in nachweisbaren Abstufungen zu behandeln und die lediglich Gutaussehenden als spürbar weniger gutaussehend zu behandeln. Und was macht man mit denen, die einfach nur GE/KO/CHA 16/16/16 haben? Wirken die weniger hübsch als ein GE/KO/CHA 13/12/10er mit "Gutaussehend"?
Ausserdem ist "gutauassehend" etwas, was nur wirkt, wenn genügend Mitspieler und die SL darauf eingehen - und das auch noch in der vom Spieler ersehnten Art und Weise. Das schon häufiger gehörte "Mein/e Held/in ist aber (nachweislich) gutaussehend, weswegen wird das dauernd ignoriert? :dance: macht das Zusammenspiel nicht leichter.
Der Vorteil wird oft als "besser aussehend als ihr" gefühlt und fast ebenso oft mit einem "Mein/e Held/in läßt sich von Äusserlichkeiten nicht so einfach beeindrucken" geblockt oder einfach stillschweigend ignoriert. ("Du siehst gut aus? Wie schön für dich!")
Ich werde ihn gewiss nicht verbieten (dafür habe ich selbst ihn schon für viel zuviele Helden gewählt) aber man sollte als Spieler nicht zu viele Erwartungen an diesen Vorteil knüpfen, das führt nur zu Frust.

Ich muss jetzt einfach mal Fragen: Hat die Moderation meinen letzten IT-Post gelöscht und wenn ja, warum?
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Ungelesener Beitrag von Fenia_Winterkalt » 01.09.2017 14:35

Jadoran hat geschrieben:
01.09.2017 08:50
Ich muss jetzt einfach mal Fragen: Hat die Moderation meinen letzten IT-Post gelöscht und wenn ja, warum?

Nein, hat niemand. Habe nachgesehen.
Wenn wir Beiträge löschen erfährst du in aller Regel auch den Grund und bekommst den Beitrag zur Korrektur nochmal zugesendet

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Ungelesener Beitrag von Jadoran » 01.09.2017 14:52

Danke, das beruhigt mich, dann schiebe ich es auf den mysteriösen Postingfresser. :)
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BlackKnight
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Ungelesener Beitrag von BlackKnight » 01.09.2017 16:23

Ich frag mal direkt nach, wie viele Chars mit gutem Aussehen haben wir denn derzeit?

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Ungelesener Beitrag von Jadoran » 01.09.2017 17:54

Da wir momentan noch 0 abge- bzw. erklärte Expeditionsteilnehmer haben: 0. Ich sagte es nur, weil Consuela gut aussieht und Milena herausragend gut aussah.
Nicodema und Julius als wahrscheinlich teilnehmende NSC sind zwar überdurchschnittlich charismatisch, aber haben keine extra Punkte für gutaussehend über gehabt (ein guter Navigator frisst fast so viele GP wie eine Luftelementaristin), so dass zumindest Julius nicht als Statuenmodell taugt und Nicodema zwar hübsch und sexy ist, aber auch nicht überall das perfekte Ebenmass hat.
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Ungelesener Beitrag von Benutzer 19802 gelöscht » 01.09.2017 18:40

Ich benutze diese Vorteile nur dann wenn sie in Bezug auf das Charakterkonzept passen und helfen den Fluff des Charakters möglichst gut in Crunch zusammenzufassen. Bei Milena ist das beispielsweise der Fall.

Ich frage mich was mit Charakteren ist die ein hohes Charisma und gleichzeitig über den Nachteil widerwärtiges Aussehen verfügen. Sind die so hässlich dass sie schön sind? :???:

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Ungelesener Beitrag von Lanzelind » 01.09.2017 19:01

Sorry für die kurze Einmischung:

CH hat mE nicht zwingend etwas mit gutem Aussehen zu tun. Es gibt auch Menschen, die sind nach landläufiger Meinung keine Schönheiten, können aber trotzdem einen Raum beherrschen, weil sie einfach Ausstrahlung und Präsenz besitzen.

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Ungelesener Beitrag von Jadoran » 01.09.2017 19:05

Stimmt völlig, Lanzelind :) Charisma ist Ausstrahlung, das hat nichts mit Waschbrettbäuchlein oder 90-60-90 zu tun. Im Gegenzug kann man auch den perfekten Body haben und dabei wirken wie eine Schlaftablette. Wobei widerwärtiges Aussehen irdisch normalerweise verhindert, dass man als charismatisch wahrgenommen wird. (Das steckt bezeichnenderweise auch bereits im Namen drin)

Anekdote dazu: ich habe einmal auf einer Con eine durchaus bekannte Illustratorin gebeten, einen übergewichtigen, aber dabei trotzdem gutaussehenden Magus zu zeichnen. Das hat sie nicht einmal annährend hinbekommen. Es wurde einfach nur ein "Fettsack".
Zuletzt geändert von Jadoran am 03.09.2017 12:30, insgesamt 1-mal geändert.
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Ungelesener Beitrag von Chephren » 01.09.2017 23:54

Bei mir hängt das sehr davon ab, wen ich spielen würde. Da geht das Spektrum weit auseinander, von herausragend bis unansehnlich...

Komm bei mir auf die Charakterauswahl an, da bin ich durchaus offen und hätte momentan glaube ich 2-3 in das Szenario passende.

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Ungelesener Beitrag von Jadoran » 02.09.2017 12:01

Planungszwischenstand
Je mehr ich mich mit der Planung der Expedition beschäftige, desto mehr neige ich dazu, die vorranging für den Betrieb des Schiffes notwendigen Offiziere mit NSC'S zu besetzen. Als Kapitänin voraussichtlich Nicodema (obwohl ich mir da auch sehr gut eine weniger verführerische Lösung vorstellen kann, da Nicodema etwas zu "heldenhaft" ist), als Navigator und 1. Julius Salvo sowie Quartiermeister und der leitende Ingenieur. Die wären mit diesen Aufgaben auch "voll ausgelastet", so dass eben Landungs- und Erkundungstrupps, magische Analysen, Altertumsforschung und Verhandlungen mit "Leuten, denen man unterwegs begegnet" etc. eigentlich nicht "in ihr Ressort" fallen würden. Deren Platz wäre normalerweise auf dem Schiff an ihrem jeweiligen Arbeitsplatz, und den leitenden Ingenieur etwa bekäme man normalerweise nur beim Essen zu Gesicht. Die Mannschaft wird effektiv sein, aber die Heldentaten sollen von den Helden begangen werden.
Die Überlegung dahinter ist, dass damit kein Held unersetzlich wird und sein Spieler auch mal zwei Wochen in Urlaub fahren kann. Oder, wenn es zum Schlimmsten kommt, nicht mit dem Ausscheiden eines Spielers das Abenteuer kippt.

Als Helden würde ich dann suchen:
- Gelehrte, die sich auf das tulamidische oder oder noch weiter zurück reichende Altertum spezialisieren. Echte Spezialisten für Hochelfen dürfte es kaum geben, aber im Zuge der Renascentia der Auelfen gibt es sicher Interesse daran. Aber auch Geographie, Gesteinskunde, Baukunst, alte Schriften etc. kann viel Spielanstösse geben.
- (vorzugsweise nur) einen(1) Magier (m/w) für alle nicht direkt mit dem Betrieb des Schiffes zusammenhängende Magie.
- "Gentlemen-Großwildjäger/Entdecker": Helden, die am Offizierstisch mitessen und sich mit der Waffe ihrer Wahl wehren können. (Das können im Kern ruhig Scharfschützen, Schwertgesellinnen oder ähnliches sein)
- Ein Medicus wäre drin.
- Geweihten begegne ich mit einer gewissen Vorsicht, aber wenn sie wirklich passen, bin ich bereit, einen (1) dabei zu haben.

D.h. Die Helden sollten nicht unter SO 8 haben, sofern sie nicht als Battle-Butler/Ninja-Zofe eines anderen Helden unterwegs sein wollen.
Besonders hohe Werte in Steuermann, Seefahrt, Mechanik(Luffahrt) und Feinmechanik(Luftfahrt) sind nicht nötig.
AP wären gedeckelt bei maximal 5k, weitere verdient man sich während des Abenteuers.
Möglichst keine ausgefallene Exoten (die bei Elfen aufgewachsene Goblinschamanin mit Wohlklang, das nivesische Wolfskind mit dem Zauberhaar und dem Studium der Kampfmagie in Belhanka, die Hexe mit dem geflügelten Einhornvertrauten...). Aus naheliegenden Gründen ist Höhenangst in diesem Abenteuer ein ungeeigneter Nachteil. Da es in den Raschtuswal gehen soll, ist Gebirgskundig sicher von Vortiel, aber kein Muss. Eine normale Hexe will ich nicht ausschliessen, aber sie sollte dann das Gesellschaftstaugliche Modell sein, das von einem horasischen Geldgeber als präsentable junge Dame mit geschickt wird: Keine Rächerin Lycosas oder Weidener Kräuterhexeit Vorurteilen gegenüber Horasiern...

Meine derzeitige Vorstellung wäre, dass die Helden die eigentliche, von den Finanziers der Fahrt ausgesuchte "Gesellschaft" sind, die der Kapitänin zur Seite gestellt wird. (und die im Hintergrund durchaus die Interessen der Finanziers wahren sollen).

Den Zeppelin zeichne ich gerade... für den magomechanischen Antrieb brauche ich noch ein paar spinnerte Ideen, damit das Ding einerseits nicht serientauglich und andererseits nicht einfach von einem Dschinn der Luft beseelt ist... mal sehen, ob mir ein entprechender Flux-Kompensator enfällt. Wahrscheinlich ist der Animatio mein Freund.

Ziel der Expedition soll eine "verschollene Stadt" im Raschtulswall sein. Die Geheimhaltung bezüglich des Ziels ist beinahe lächerlich, aber man sucht Gelehrte, die Urtulamidische Dialekte beherrschen und auch solche, die Asdharia können. Ohne ihnen richtig sagen zu wollen, worum es geht. (Daher lehnen dir wirklichen Koryphäen, die 10k AP und mehr haben, auch dankend ab..., vielleicht auch, weil nicht jeder Gelehrte mit einem dieser neumodischen Fliegenden Wunderdinge reisen will, die angeblich dauern abstürzen.)
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Ungelesener Beitrag von Benutzer 19802 gelöscht » 03.09.2017 16:32

Jadoran hat geschrieben:
02.09.2017 12:01
Den Zeppelin zeichne ich gerade
Heißt das dass die anderen Zeichnungen auch alle von dir waren? Beeindruckend, ich wünschte ich könnte so gut zeichnen.

Wie sähe es denn mit Magierinnen oder Hexen aus die auf die Behandlung von Verletzungen, Giften und Krankheiten sowie auf Naturtalente spezialisiert sind und nebenbei auch noch ziemlich kompetent in einigen Gesellschaftstalenten sind?

Du hast mir ja des öfteren erklärt dass man am besten zwei bis drei Fachgebiete haben sollte und jeder eine bestimmte Rolle erfüllen muss damit die Gruppe sich ergänzt. Magierinnen und Hexen sind ziemlich flexibel da könnte man durchaus eine charmante magische Feldärztin basteln, das würde mir Spaß machen.

Wie streng legst du in deinem Aventurien den Codex Albyricus aus?

Auch wenn ich für dich vermutlich nur ein Notnagel bei der Auswahl der Spieler bin wollte ich es dir trotzdem anbieten falls es später daran zu scheitern drohen sollte dass du einen Spieler zu wenig hast.

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Ungelesener Beitrag von Jadoran » 03.09.2017 17:21

Danke für die Blumen :) Wir machen das hier ja alle nur zum Spass. Wenn's nicht klappt, schreibe ich 'nen Roman oder bereite es als Tisch-Abenteuer vor.

Da Magie ausserdentlich flexibel ist und profane Helden schnell "überflüssig" macht, versuche ich aufgrund bitterer Erfahrung immer, die Anzahl der Magiebegabten zu beschränken. Ich habe schon in zu vielen Gruppen gespielt, von 4 von 5 Helden magiebegabt waren... Magie ist eigentlich dann immer am zauberhaftesten, wenn sie knapp ist - ansonsten geht das Besondere des Übernatürlichen verloren.
Der Codex Albyricus wird in diesem FAB wie in RdH sehr liberal ausgelegt: Die strenge Kleiderordnung gilt nur innerhalb der Akademiemauern. Was das wirtschaftliche angeht, verstehen die Gilden allerdings keinen Spass: Wer magisch praktizieren will (Lohnzauberei, Artefaktherstellung, höhere Alchemie) muss sich den Gilden anschliessen oder bekommt geballten Ärger, wie ihn nur größere Mengen von Zauberern bescheren können. Bei reiner Heilung wird das entspannt gesehen, aber wenn jemand "einfach so" Heiltränke herstellt, dann fordern die Gilden ihre hart erkämpften Privilegien ein. Das Waffenrecht wird entspannt gesehen - ein Magier, der dämlich genug ist, seine Energie in das Meistern des Schwertes zu stecken, anstatt seine magischen Kräfte zu perfektionieren wird eher bemitleidet als verfolgt.
Was gesellschaftlich wichtig ist, ist jedoch, das Magier sich kenntlich machen, denn sie bilden quasi einen eigenen Stand, und so wie man von einem Adligen erwartet, dass er nicht wie ein Bauer rumläuft, so sinkt das Ansehen eines Zauberers, der wie ein Soldknecht rumläuft. Wer sich maskiert, macht sich verdächtig. Das ist nicht unbedingt strafbar, aber auch einfache soziale Mißbilligung ist nicht zu unterschätzen.

Eine magische Heilerin wäre akzeptabel, ich würde ihr dann allerdings eher ein Wissens- oder (Kunst-?)Handwerksfachgebiet empfehlen als sie zusätzlich zur Kundschafterin/Jägerin der Gruppe zu machen. Eine kompetente Heilerin hat in Aventurien ja fast zwangläufig auch Antimagie im Repertoire (Beherrschungen brechen, Veränderungen aufheben, Verwandlung beenden...). Nur Klarum Purum und Balsam reichen ja oft nicht. Und dann müssen mindestens 6 profane Talente (HKW, HKK, HKG, Pflanzenkunde, Alchemie, Anatomie) auf min 10 gehoben werden, um sich wirklich Medicus schimpfen zu dürfen. Und als Magier sollte man auch Magiekunde haben, und ein Arzt sollte auch eine gewisse SBH haben, die AP gehen schon schnell genug weg.

Wichtig wäre (das gilt für alle Helden): Das ist ihr erstes großes Abenteuer. Sie haben ihre 4-5k AP im Rahmen ihres normalen, jungen Lebens angesammelt, durch Ausbildung und Professionsausübung. Sie sind nicht berühmt, sie wollen es werden.
Zuletzt geändert von Jadoran am 03.09.2017 18:57, insgesamt 1-mal geändert.
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Ungelesener Beitrag von Benutzer 19802 gelöscht » 03.09.2017 18:14

Ich kann das Konzept wie gesagt zu einer magisch begabten jungen charmanten Landärztin umbauen, soll ich dir morgen einfach mal den Charakterbogen schicken? Heute bin ich zum basteln zu beschäftigt.

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Ungelesener Beitrag von Jadoran » 03.09.2017 18:16

Ja, kein Problem
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Ungelesener Beitrag von Chephren » 03.09.2017 22:13

Ich schick dir mal die Gesellschaftsdame. Ich habe das Gefühl, dass im Zweifel sehr viele Magier unterwegs sein werden, sie hingegen ist komplett unmagisch... :censored:

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Ungelesener Beitrag von Jadoran » 03.09.2017 22:15

Prima. Ich mag profane Helden :6F: Und es werden maximal 2 magisch begabte Helden rumlaufen, sonst müsste die Gegenseite bis zur Langeweile hin aufrüsten.
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Ungelesener Beitrag von Benutzer 19802 gelöscht » 04.09.2017 00:16

Bevor ich mich morgen wieder an das mühevolle Basteln setze, würde ich gerne noch fragen ob du die magisch begabte Landärztin überhaupt für eine gute Idee hältst oder hättest du lieber eine Hexe oder Magierin die auf etwas anderes spezialisiert ist? Ich möchte aber dazu sagen dass mir persönlich Charaktere komplett ohne Naturtalente und ein wenig Naturverbundenheit keinen Spaß machen. Ich weiß das hört sich seltsam an aber ich habe keine Freude daran Charaktere zu spielen die überhaupt nichts mit mir gemeinsam haben und mit denen ich mich nicht identifizieren kann. :(

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Ungelesener Beitrag von BlackKnight » 04.09.2017 06:31

Kann man als Nichtelf Ashdaria überhaupt richtig lernen?

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Ungelesener Beitrag von Benutzer 19802 gelöscht » 04.09.2017 06:47

BlackKnight hat geschrieben:
04.09.2017 06:31
Kann man als Nichtelf Ashdaria überhaupt richtig lernen?
Also Isdira auf jeden Fall aber bei Ashdaria bin ich mir nicht sicher.

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Ungelesener Beitrag von BlackKnight » 04.09.2017 07:37

Isdira kann man als Nichtelf auch nur bis glaube ich 10 lernen, da man für mehr die Zweistimmigkeit braucht, die man als Nichtelf nicht hat.

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Ungelesener Beitrag von Jadoran » 04.09.2017 07:53

Für Asdharia gilt mWn. genau dasselbe wie für Isdira, und 10 ist ja auch schon mal ein Wort, damit kann man sich ja unterhalten. Und ausser Gelehrten können auch nur die allerwenigsten Elfen Asdharia, die Sprache ist schließlich tot, und Firn- wie auch Waldelfen lehnen das hochelfische Erbe ja gemeinhin vehement ab. Am ehesten trifft man vertiefte Asdhariakenntnisse in Aventurieren daher bei menschlichen Gelehrten und auelfischen Legendensängern.
Ich kannte einmal eine mittlerweile verstorbene deutsche Gelehrte für japanische Drucke, die galt in Japan wegen ihrer Kanji-Kenntnisse als absolute Koryphäe und wurde von japanischen Museen regelmässig zur Rate gezogen... Keine Ahnung, wie dialektfrei deren japanisch war. Aber gerade bei einer toten Sprache kann die Schriftkenntnis durchaus höher als die Sprachkenntnis sein.
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Ungelesener Beitrag von BlackKnight » 05.09.2017 12:23

@Chephren: Wird es bei dir jetzt die Gesellschaftsdame?@Chephren

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Ungelesener Beitrag von Jadoran » 05.09.2017 12:33

Von @Chephren habe ich eine herausragend aussehende menschliche Gesellschafterin.
Von daher wäre jetzt eher ein Gelehrter, ein Magier oder ein Gentleman-Großwildjäger gesucht (Geschlecht egal, Rasse vorzugsweise für das Horasreich nicht exotisch)

Am liebsten würde ich mit 4-5 Helden starten, weniger macht keinen Sinn
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Ungelesener Beitrag von BlackKnight » 05.09.2017 12:38

Ja die SG macht nun keinen Sinn mehr. Ich schau al, ob ich was kreatives für den Gentleman-Großwildjäger finde.

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Ungelesener Beitrag von Jadoran » 07.09.2017 16:36

Leider sieht es so aus, als ob nicht ausreichend Interesse besteht - weder am "Kriminalfall" noch an der Expedition, und nur zu dritt anfangen macht einfach keinen Sinn. Von daher bedanke ich mich bei allen Mitwirkenden und wünsche euch noch viel Spass.
Die Kneipe ist erst einmal geschlossen
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Ungelesener Beitrag von Benutzer 18356 gelöscht » 09.09.2017 16:34

@Jadoran: von meiner Seite weiterhin viel interesse an der Kneipe. Die letzte Woche war bei mir beruflich sehr viel los, was sich jetzt wieder gelockert hat. Habe jetzt gerade erst den Post hier gesehen nachdem ich in der Kneipe gepostet hatte.

Wenn Pherian die Expedition finanziert: wie waere es wenn seine Faktorin aus Grangor mit reist? Ich wollte schon immer mal eine inzwischen zivilisierte Moha Stammeskriegerin spielen (also ein Natur und Kaempfercharakter der sich mehr in einen sozial charakter entwickelt hat). ? Das würde im Kolonialen Horasreich doch auch ganz gut passen (also eine weniger violente version des James Keziah Delaney, blos anders herum: erst wild und dann in der Zivilisation angekommen.

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Ungelesener Beitrag von Jadoran » 09.09.2017 17:00

@Eisenhans: Wir können den Kriminalfall gerne weiterspinnen, wir müssen für die Kneipe ja keine Miete zahlen. Vielleicht belebt es sich ja sogar doch noch. Die Grangorer Faktorin würde ich nicht nehmen, lieber eine Stellvertreterin oder sonst jemand von Marix Vertrauen. Die Expedition habe ich jedoch erst einmal auf Eis gelegt, dafür sind einfach zu wenig Spieler, und wenn das Luftschiff erst mal unterwegs ist, wären Neueinstiege schwer zu bewerkstelligen. In der Stadt kann hingegen einfach jemand auftauchen und eine Rolle übernehmen.

@Chephren: Da Eisenhans jetzt noch mal gepostet hat: bist Du noch dabei? Consuela sitzt ja noch am Tisch, oder?

Edit: Ich denke, das hat einfach keinen Sinn.
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