Aranische Zauberschule zu Teriliabad (offenes RP)

Eröffne ein Geschäft oder eine Schenke als Treffpunkt abenteuergeplagter Helden.
Jadoran
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Aranische Zauberschule zu Teriliabad (offenes RP)

Ungelesener Beitrag von Jadoran » 18.03.2020 18:10

Tag 1, Zauberschule, nachmittags, Im Gästeturm → Badehaus der Frauen. (Magistra Ayrina, Safiriya)
„Hör auf eine alte Frau, und als Großmutter bin ich das jetzt – gib ein wenig auf dich Acht, bevor Satinavs Hörner den Lack abgescheuert haben. Wenn Du willst, leihe ich Dir eine gute Zofe. Meine Schwiegertochter Latifa hat ein Weingut in der Nähe, sie würde Dir sicher gerne aushelfen. Sie ist so ein süßes Mädchen, überlässt zwar fast alle Entscheidungen meinem Sohn, aber das scheint zu funktionieren, er trägt sie auf Händen immerhin. Alles, was sie anpacken, gelingt.“ Sie hilft Safirya eigenhändig und sehr resolut mit dem Einräumen, dann schleppt sie sie in Richtung Badehaus ab. Zumindest erklärtermaßen. „Aber wo ich dich schon mal beim Wickel habe – eine Sache wollte ich mit Dir besprechen. Ich weiß, Zarabeth nimmt das nicht so wichtig, aber wir, die wir tatsächlich schon im Kampf gestanden haben, wissen das: Eine Maga muss sich auch selbst zu wehren wissen. Die meisten unserer kleinen Prinzessinnen glauben, das wäre später mit einem 'Wache! Ergreift sie!' erledigt, aber so funktioniert das leider nicht. Unser Abschlussjahrgang ist hoffnungslos, die gute Alara, so bewunderswert ihre sonstigen Anlagen sind, verdirbt sie noch zusätzlich. Im Vierten ist ein kleiner Hoffnungsschimmer – die kleine Nike kommt aus sehr einfachen Verhältnissen aus Llanka, die hat das schon im Blut. Borus Mutter ist die Agahi der Eisernen Tiger, der hat ordentlich Mumm in den Knochen, und Tarbor nimmt es zumindest nicht auf die leichte Schulter. Würdest Du mir glauben, dass im Abschlussjahrgang keine den Gardianum-Cantus auf die Reihe kriegt? Keine! Sie sind alle talentiert und fleißig, zweifelsohne, aber kämpfen... Ich möchte, dass Du Dir mal ein paar Gedanken machst, wie man unseren Abschlussjahrgang doch noch etwas Schliff verpasst. Muss aber 'elegant' daher kommen , sonst fährt mir Zarabeth in die Parade. Stil und Würde...“ Sie zwinkert. Dann haben sie auch schon das kleine Badehaus erreicht.
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Ungelesener Beitrag von Farmelon » 18.03.2020 22:20

Tag 1, Zauberschule, spät nachmittags, Speisesaal. (Eleven, insbes. Nike, Tarbor, Borus und Omar)

Das ist........definitiv eine vollkommen andere Einstellung. Aber da Zabhaiza verhindert, abblockt dass es sich in gewisse Richtungen weiter spinnt schluckt er auch die Abtwort darauf herunter und hört weiter zu, wirkt dabei doch so als wäre das alles für ihn sehr unverständlich. "Natürlich, als Tier leben, oder als pflanze. Sonst lernt man nur, wirkliches Verstehen geht damit einher wenn man sich vollkommen einbringt. Man kann etwas von Außen betrachten, aber wirklich ein Teil davon zu werden bringt einem vollkommen neue Erkenntnisse, eine neue Sichtweise. Das ist doch wie hier. Man kann über diese Schule hier viel erzählt bekommen, aber wirklich hier bei euch zu sein, ein Teil davon, das ist etwas anders. So wie man den ganzen Tag beobachten kann wie jemand Bücher liest, aber erst wenn man selber beginnt zu lesen, erst dann begreift man wirklich. Und kann Fragen stellen, anderen und sich selber."
Versucht er zu erklären, während er sich noch etwas zu trinken nimmt, auch schaut ob noch jemand etwas möchte wo er heran kommt. Ansonsten wird eben weiter gereicht. "Pflanzen stehen auch nicht einfach nur dumm da und auf ihre Art sind sie ebenfalls empfindungsfähige Wesen. Teil der Natur, Teil des Kreislaufs des Lebens, von Werden und Vergehen. Jeder der sich den Elementen verschreibt sollte sie auch erleben, dabei helfen ihre Repräsentanten meistens gerne.
Wenn sich jemand dem Erz nahe fühlt, einmal vollkommen darin einzutauchen, sein bewusstes Selbst aufzugeben, seine Wahrnehmung auf einen ganzen Berg zu verteilen und ihn bis zu den feurigen Wurzeln hinab zu spüren,diese elementaren Naturgewalten, man erleben kann wie ein Berg atmet, wie sich ein Element trotz allem ganz langsam wandeln kann........."
Dabei wendet er sich an seinen neuen Kameraden, von dem gesagt wurde das er eine Verbindung, eine Begabung für eben jenes Element hat. "Das ist zwar nicht vergleichbar mit dem Humus, aber jedes Element ist es wert, das man es aus allen Perspektiven lernt und erlebt. Und deswegen finde ich, dass eine längere Existenz als Tier ebenfalls zu völlig neuen Einsichten führen könnte, tieferen Verständnis." Rechtfertigt er sich dann, denn das hier jemand das Dasein als Pflanze als "dumm rumstehen" bezeichnet, auch noch allgemeiner Konsens darüber zu herrschen scheint, das bringt Omar dann doch dazu etwas aus sich heraus zu gehen.

Selbstverständlich wird er nicht laut, unfreundlich oder ähnliches, aber er kann das auch nicht einfach so stehen lassen. Wobei er die hier offenbar nicht tolerierten, unfeineren Aspekte dabei auslässt.



Tag 1, spät nachmittags, Rosengarten > Speisesaal (Abstecher Gästeturm)

Gordovan macht sich, auf seinem Weg zum Speisesaal, selbstverständlich auch vorher noch kurz auf in sein gewiesen Zimmer, sein Quartier. Zum einem um dort das Klemmbrett und die Pergamente abzulegen, zum anderen um sich falls nötig kurz zum Abendessen zurecht zu machen. Die zeit davor, zwischen Mittag und jetzt, hatte er mit Gesprächen verbracht, Erklärungen und Erläuterung zum Lehrbetrieb und deren Abläufe, jeweils wichtige Literratur mit der gearbeitet wird. Erkundigungen worauf hier und da besonders viel Wert gelegt wird, und eben seinen Rundgängen um alles etwas kennenzulernen.
Eben alles was man braucht um einen guten ersten Überblick zu bekommen, um eben auch wirklich darauf achten zu können das er nichts durcheinander bringt sondern alles selbst wenn er wo bezüglich Omar eingreifen wird alles weiter seinen geregelten Gang gehen kann so weit möglich. Niemand mag es wenn sein Unterricht gestört wird, dementsprechend sind auch die Lehrpläne von Omars Jahrgang mit im Fokus, wann wo bei wem und was, dass man wo nötig außerhalb der regulären Unterrichtszeiten ansetzen kann. Gordovan hat schon nebenbei an der ein oder anderen Akademie etwas gelehrt, das alles ist also nicht neu für ihn. Nur eben eine neue Akademie die ihm bis vor seinem letzten Besuch in Zorgan noch nicht bekannt war.

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Ungelesener Beitrag von Chephren » 18.03.2020 22:59

Tag 1, Zauberschule, nachmittags, Im Gästeturm → Badehaus der Frauen. (Magistra Ayrina, Safirya)
„Mhm, das wird nicht nötig sein, denke ich. Ich schicke nach meiner Haushälterin, aber beschwer dich nicht. Sie hat Haare auf den Zähnen und ist härter als jeder Deckoffizier.“ Und doch spricht eine ziemliche Achtung in der Stimme mit. Sie nimmt sich frische Kleidung mit und auch einen Hygienebeutel.
Bei der Erwähnung der Unfähigkeit der Studiosi runzelt sie die Stirn. „Das ist ja sträflich. Wobei ich der Meinung bin, dass man die Notwendigkeit dazu am besten im echten Leben lernt. Ich überlege mir etwas, aber warum genau lasst ihr das zu? Ist eure Rektorin so unerfahren? Oder einfach naiv?“ Achja direkt war Safirya auch. Niemand der einen Fehler schöngeredet hätte um jemanden zu schonen. „Soll ich dann einfach in den Speiseaal kommen? Den müsste ich finden…“
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Ungelesener Beitrag von Jadoran » 19.03.2020 08:39

Tag 1, Zauberschule, nachmittags, vor den Badehaus der Frauen (Magistra Ayrina, Safiriya)
Die Magistra schaut streng, und da ist wieder die durchsetzungsstarke Lehrmeisterin von der Sulman al Nassori. „Mein liebes Kind, wähle Deine Worte mit etwas mehr Bedacht. Spektabilität Zahrabeth saba Shulinaisala al´Sarjaban Alearif ist eine anerkannte Koryphäe auf dem Gebiet der Elementaristik, sie könnte auch Dir, selbst auf Deinem ureigensten Gebiet, wo Du Dir Lorbeeren verdient hast, noch etwas beibringen. Offenheit ist gut, aber bevor eine Maga eine Meinung äußert, sollte sie sich auch eine gebildet haben, und Aufrichtigkeit ist etwas anderes als Unverschämtheit. Es ist tatsächlich so, dass Magier in Aranien ihr Geld selten als Leibwächter oder gar als Kämpfer verdienen. Der Elementarismus ist in aller Munde, in allen großen Reichen wird eifrig an der Magomechanik geforscht, und das wichtigste Feld da ist der Elementarismus. Das Luftschiff, dass ohne einen Dschinn abhebt, muss erst noch gebaut werden, und die Dampfmaschine, die ohne einen Elementaristen auskommt, ebenfalls. Im Krieg stützt sich das Königreich hauptsächlich auf die Zorganer für die Täuschung und die Schwestern Satuarias für die Aufklärung und verdeckte Operationen. Der persönliche Kampf ist selten geworden, viele Magier heutzutage haben ihren Stab noch niemals zur Selbstverteidigung heben müssen. Zarabeth setzt einfach andere Schwerpunkte, und als in Rashdul von von Sultan Hasrabal persönlich mit ausgebildete Frau ist sie es gewohnt, das der tatsächliche Kampf Männersache ist, eine Haltung die auch hier viele Offizierinnen und nicht zuletzt unsere Königin vertreten. Und in Drakonia bittet man die Elemente um Hilfe, wenn es einem ans Leder geht, aber ein Drakonier, der eine kundig geführte Klinge mit seinem Stab parieren kann, ist auch mir noch nicht begegnet, und ich habe einige getroffen.“ Sie blickt ernst. „Ich will nur einen Akzent setzten. Richtige Kampfmagier lernen in Bethana oder Gareth. Und was Deine Haushälterin angeht – wer passt dann auf Dein Haus auf? Du brauchst eine Zofe oder eine Leibbsklavin, Die Dir persönlich zur Hand geht, damit man dich nicht für einen Kerl mit langen Haaren hält, wenn Du mir diese Übertreibung mal nachsiehst. Der Haushalt auf der Akademie liegt in sehr kundigen Händen.“

Tag 1, Zauberschule, spät nachmittags, Speisesaal. (Eleven, insbes. Prinzessin Zabhaiza und Omar)
Sie verstehen ihn nicht. Aber sie finden ihn süß. Seine Nachbarinnen sind nicht unintelligent, aber sie sind, wie Meister Gordowan ihn gewarnt hat, ganz offensichtlich mit einer völlig anderen Philosphie aufgewachsen, und die Vorstellung, tagelang als Pflanze 'herum zu stehen' um die Natur zu erfühlen ist ihnen völlig fremd. Meister Gordowan hat ihn davor gewarnt, das als dumm oder falsch zu empfinden, weil es nämlich nur eine andere Herangehensweise ist. Borus, den er ins Gespräch einbeziehen möchte, macht den Mund auf, blickt dann zu Prinzessin Zabhaiza, die ihn freundlich anlächelt und murmelt dann. „Habe ich so noch nie drüber nachgedacht.“ Prinzessin Zabhaiza widerspricht Omar nicht direkt, sie betont aber einen anderen Punkt. „Das Mitempfinden ist sicher bis zu einem gewissen Grade interessant, aber dann bist Du ja nicht mehr objektiv. Objektiv kann nur der Betrachter sein. Ich bin sicher, wenn Du Dich in ein Hunhn verwandelst, wird dir der Geschmack an Hühnerfleisch vergehen.“ Ihre Mitschülerinnen lachen. „Aber als Mensch tut Dir bei Erkältung Hühnersuppe gut, und als Mensch willst Du auch weiterhin Fleisch essen. Obwohl...“ Sie schaut von Omars Teller zu Aishlas und Borus, und das sorgt wieder für Gelächter. Sie verspotten Omar nicht, er merkt schon, dass sie ihn mögen, aber seine Herangehensweise ist einfach nicht die ihre, und das zeigen sie.
Zabhaiza macht eine abschliessende Handbewegung. „Genug davon, Du bist ja hier, damit Du was von uns und wir was von Dir lernen. Vielleicht kann es ja nicht schaden, mal einen Blick in die Welt des anderen zu wagen. Apropros wagen – heute Abend tritt im 'Pfau im Blumengarten' eine Sharisad auf. Ich hab gehört, der vierte Jahrgang hat Ausgang bekommen – da begleitetst Du uns doch? Magistra Alara hat uns eingeladen, sie wird dich sicher kennenlernen wollen.“ Sie deutet mit dem Kopf zu einer schönen, sehr weiblich geformten Frau an der hohen Tafel hin. „Eine Frau, die beim magischen Tanz einen Schleier nach dem anderen ablegt, hast Du doch auf Drakonia sicher noch nicht gesehen.“ Sie erntet Gekicher.
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Ungelesener Beitrag von Farmelon » 19.03.2020 13:14

Tag 1, Zauberschule, spät nachmittags, Speisesaal. (Eleven, insbes. Prinzessin Zabhaiza und Omar)

Omar verurteilt hier nicht, aber trotz Vorwarnung treffen hier eben regelrechte Welten aufeinander, so dass er es eben doch ansprechen muss. Als Borus sich nicht beteiligt, Zabhaiza einen anderen der Aspekte anspricht und in den Vordergrund stellt überlegt er wieder. Sie hat recht, zumindest auf ihre Art. Und er nimmt es auch nicht übel auf das sie ihm widerspricht, muss bei der Anspielung auf das Fleisch doch etwas schmunzeln und wiegt den Kopf sachte ein wenig. "Ja, bei dem was du sagst ist auch einiges dran das ich überdenken sollte, wir können sicher viel voneinander lernen. Ich bin wirklich froh hier sein zu dürfen." Und das ist keine diplomatische Lösung, keine Lüge, kein Versuch das hier zu beenden um sein Gesicht zu wahren oder das letzte Wort. Er meint das wirklich ehrlich.
Er schaut dann auch zu der Hohen Tafel, zu besagter Magistra Alara, dann wieder zurück zur Prinzessin und den anderen. Darüber hat er ja auch schon nachgedacht, ob oder ob er nicht soll. "Nein, das habe ich wirklich noch nicht. Ich bin mir nicht sicher, diese Städte sollen ja gefährlich sein, aber wenn eine Magistra uns begleitet dann komme ich mit." Dann ist jemand da, der aufpasst. Und einen Humusgeist kann er ja trotzdem noch darum bitten sie zu begleiten.

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Ungelesener Beitrag von Jadoran » 19.03.2020 14:26

Tag 1, Zauberschule, spät nachmittags, Speisesaal. (Eleven, insbes. Nike, Tarbor, Borus und Omar)
Nach dem Abendessen ist der vierte Jahrgang verdammt fix, selbst die gelassen wirkende Aishila drückt Borus ihr Geschirr mit einem gehauchten „Nimmst Du meins bitte mit?“ in die Hand und verzieht sich. Tarbor wendet sich noch an ihn. „Du bist dann bei der Prinzessin? Halt die Ohren steif! Wir machen uns schon mal auf den Weg.“
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Ungelesener Beitrag von Chephren » 19.03.2020 15:30

Tag 1, Zauberschule, nachmittags, vor den Badehaus der Frauen (Magistra Ayrina, Safirya)
Das Lächeln Safiryas deutet an, dass sie das doch schwer bezweifelt. Und wenn sich Ayrina zurückerinnert, die Jahre hochaddiert, dürfte sie auch zu dem Schluss kommen, dass die Magistra da vermutlich auch einen schweren Stand hätte.
„Die Meinung habe ich mir gebildet. Wer seine Schüler nicht ausreichend auf die Widrigkeiten der Welt vorbereitet schadet ihnen. Und das Beschriebene ist nur sehr unzureichend. Und da ich nicht von Bosheit oder Dummheit ausgehe, muss ich Naivität in diesem Bereich unterstellen,“ verteidigt sie ihre Worte. „Alleine die letzten Jahre haben doch gezeigt, dass man sich wehren muss. Und gerade hier dachte ich, dass die Frauen anders denken. Bei uns in den Tulamidenlanden kann ich es verstehen, aber hier… im Land der Herrscherinnen.“

Bei der Frage nach der Haushälterin will sie gerade etwas erwidern, aber das ist keine Wissenschaft oder Magie, also wieso. „Das klingt vernünftig. Ihr sagtet ihr hättet da eine Schwiegertochter? Latifa Ich denke das könnte funktionieren. Lasst uns das andere doch bei einem Tee diskutieren. Ich mache mich kurz präsentabel und komme dann zu Tisch.“
Und genau das würde sie dann auch machen. Sie braucht nicht lange im Bad, da sie tatsächlich nur badet um sich zu säubern, die Haare kämmt und bändigt. Von Schminke hält sie nichts: verläuft nur. Und von den sonstigen Schönheitsmittelchen auch wenig: kosten nur Zeit.
So kommt sie dann auch weit besser riechend und sogar mit einer zivilisierten Frisur zu Tisch. Den Mantel von vorher trägt sie noch immer, allerdings riecht er trotz Ritt keinen Deut nach Pferd. Und die andere Kleidung ist neu und ungetragen, wenn auch Hose und Hemd einfach sind, keine Spur des Protzes anderer Magier. Trotzdem sucht sie mit großer Selbstverständlichkeit den Weg zum Tisch der Magister.
"Seid gegrüßt im Namen Feqzens Väter und Mütter der Gelerhsamkeit. Ich bin Maga Safirya Nazirsunya ay Khunchom und freue mich die Gastfreundschaft dieses Hortes der Gelehrsamkeit genießen zu dürfen," stellt sie sich den Anwesenden kurz vor.
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Ungelesener Beitrag von Farmelon » 19.03.2020 16:45

Tag 1, Zauberschule, spät nachmittags, Speisesaal. (Eleven, insbes. Nike, Tarbor, Borus und Omar)

"Sieht so aus, danke, bis später." Merkwürdig wie sich das so schnell so direkt entwickelt. Aber gut, er macht mit dem Geschirr was gemacht werden muss und wenn möglich steckt er sich noch einen Apfel oder ähnliches ein, ohne sich groß etwas dabei zu denken un erkundigt sich dann bei der Prinzessin. "Wo treffen wir uns?" Erkundigt er sich.


Tag 1, Zauberschule, spät nachmittags, Speisesaal. Hoher Tisch

Gordovan ist sicherlich erst kurz nach Magistra Alara dazu gekommen, hat sich für das Abendessen noch etwas frisch gemacht um auch angemessen zu erscheinen. Sauber, ordentlich, alles von guter Qualität aber ebenfalls ohne das er groß protzen würde durch sein Äußeres, auch das Iryanleder das sonst meist bunt und kräftig gefärbt wird ist trotz der hohen Qualität in dezenten Farben gehalten. Und auch dene ersten Blick könnte er in der Tat jung wirken, wirkt er auch.
Als Safirya dazu stößt steht erhebt er sich angemessen um sie zu begrüßen, darauf achtend das alle anderen Anwesenden vor ihm dieses Privileg haben. Immerhin ist er ebenfalls nur Gast, keiner des Lehrkörpers. Noch nicht, je nachdem wie sich die Gespräche mit der Spektabilität entwickeln werden. Dabei hat er auch immer mal wieder dezente Blicke über die Schüler, schaut was sich für soziale Konstellationen hier bilden oder gebildet haben, wie sehr oder wenig sein Schützling integriert wirkt und ähnliches. Das sein Blick dabei auch hin und wieder auf den ein oder anderen Lippen liegt, dezent, überspielt er gut.

Vor ihrer Ankunft hat er sich über seinen Eindruck der Akademie unterhalten, durchaus positiv angetan und auch etwas beeindruckt wie viel man hier geschafft hat, aber auch nach den Ersteindrücken zu Omar gefragt um sich so Rückmeldungen zu holen. "Feqz zum Gruß hochgelehrte Dame. Gordovan Lunares, Magus aus Riva." Stellt er sich vor, falls das niemand anderes übernimmt. Da sie nicht noch lange Titel oder Verdienste, Auszeichnungen daran hängt belässt er es auch dabei ohne sein Siegel zu zeigen oder ähnliches. "Es freut mich sehr Eure Bekanntschaft zu machen."

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Ungelesener Beitrag von Jadoran » 19.03.2020 18:16

Tag 1, Zauberschule, abends, Speisesaal. (Eleven, insbes. Nike, Tarbor, Borus und Omar)
Zabhaiza lacht. „Keine Sorge, was soll schon passieren? Wir sind beinahe Magier. Wenn uns wer dumm kommt, verwandeln wir ihn einfach in eine Kröte. Du weißt doch, dass ich das kann.“ Eine andere legt ihre Hand auf seine Brust. „Dein Herz schlägt ja ganz schnell! Du hast doch nicht etwa Angst? Wir beschützen dich!“ Irgendein sechster Sinn lässt sie zur Hohen Tafel schauen, wo die Regens mit hochgezogenen Augenbrauen herüber blickt, und sie zieht die Hand zurück und hüstelt. „Ganz vergessen, Stil und Würde!“ Zabhaiza streicht sich mit den Händen ein paar Strähnen aus der Stirn, was Omars Blick wie automatisch auf sie zieht. „Wir sollten uns frisch machen. In einer halben Stunde am Portal, es wäre unhöflich, die Magistra warten zu lassen!“

Tag 1, Teriliabad, abends, Teehaus Strauss im Blumengarten. (Eleven des vierten Jahrganges, bislang noch außer Omar)

Sie sind zwar nicht zu spät, aber der Raum füllt sich schon. Aishila übernimmt die Platzwahl. „Da neben der Säule. Die Magistra setzt sich sicher da vorne hin, da steht die Säule im Weg.“ So beliebt die Magistra an sich ist, es ist eine Aufsichtsperson, und an so einem Abend will man mal sein Haar ausschütteln.
In der Mitte des großteils aus Holz und verputzen Lehmziegeln gebauten Teehauses ist eine Tanzfläche freigeräumt, wo sonst Kissen und niedrige Tische stehen. Das alles ist nun an den Rand geschoben und auf den kleinen Emporen aufgebaut, so dass man deutlich enger sitzt als sonst. Die Galerie im ersten Stock, an normalen Tagen wegen des Ausblicks nach unten und durch bodentiefe Fenster auf einen schmalen, auf drei Seiten umlaufenden Balkon, eigentlich besonders beliebt, ist jetzt leer, der etwas steile Treppenaufgang sogar mit einer dicken Kordel versperrt. Die Bedienungen sind gut beschäftigt, und das Haus füllt sich schnell. Die geballte Jungmagierschar wird trotzdem bemerkt, und der hagere Teehausbesitzer stellt sogar halb gutmütig, halb ernst die Frage, ob sie denn Ausgang haben, aber als Nike ihm das todernst bestätigt, lacht er nur und weist eine der Bedienungen an, sie bevorzugt zu bedienen. Sich mit zukünftigen Magiern gut zu stellen schadet ja nie. Nike bedankt sich und schiebt nach: „Magistra Alara kommt noch in Begleitung des Abschlussjahrganges. Sechs Personen.“ Der Teehausbesitzer dankt – schließlich ist es einfacher, einen Platz zu reservieren als nachträglich Gäste, die sich freuen, rechtzeitig einen der besten Plätze erwischt zu haben, zum Rücken aufzufordern. Aishal schlägt die Beine übereinander. „Und – was haltet ihr von unserem Neuen? Abgesehen von der Moosbirne.“ Biula wiegt das Haupt. „Ich mag ihn, Der ist süß. Ein wenig ängstlich und altklug vielleicht.“ „Ich glaub, er schwimmt am anderen Ufer. Zabi und die anderen sind an ihm dran und er wird nicht mal rot. Das ist 'nen Elf.“ Aishila macht eine lustige Geste, mit beiden Händen, die bis auf Nike alle zum Lachen bringt, ob sie wollen oder nicht. Borus nimmt seinen Zimmerkameraden in Schutz. „Ist halt alles völlig neu für ihn. Ich denke, er ist in Ordnung.“ Tarbor nickt. Beyalina, nach reiflicher Überlegung zwischen Biula und Aishila sitzend, hält sich aus der Unterhaltung raus, es ist schließlich nicht ihr Jahrgang.
Dann taucht auch schon die Bedienung auf, ein hübsches Mädchen, und zur Feier des Tages fällt ihre Weste etwas waghalsiger aus, besonders wenn sie sich vorbeugt, was sie auch tut, um Tee und Gebäck auf das kleine Tischchen zu stellen. Die Jungs schauen natürlich, und sie lächelt, spielerisch tadelnd. „Benehmt euch, junge Herren!“ Die werden prompt rot und entschuldigen sich. Sie zwinkert nur fröhlich. „Ich hab euch im Auge!“ Weg ist sie. Beyalina muffelt ihr hinterher. „Das hat sie doch extra gemacht. Billiger Trick, Ihr hättet euch gar nicht entschuldigen brauchen!“ Biula kichert. „Jungs!“ Borus und Tarbor sind das freundliche Feuer gewöhnt und ertragen es mit Würde. „Wir waren nur höflich.“ Aishila legt nach. „Ich kann euch ja zuhause meine zeigen.“ Nike schaut auf. „Das ist gegen die Hausordnung!“ „War ja klar.“ Biula hebt den Finger. „Also streng genommen, solange es kein 'unzüchtiges Betragen' ist...“ Nike schaut sie an. Sie zuckt grinsend mit den Schultern. Nike überlegt das. „Maßgeblich ist allerdings, ob die Regens das auch so sieht.“ „Muss sie ja nicht erfahren.“ Erfahrungsgemäß ist das ein frommer Wunsch.
Das Teehaus wird immer voller, obwohl es bis zum Auftritt der Sharisad noch deutlich über eine Stunde hin ist. Daher scheint es auch ein Vorprogramm zu geben, denn der Wirt tritt auf die Tanzfläche und verbeugt sich. „Verehrte Damen und Herrn, hochverehrtes Publikum! Ich freue mich, euch heute nicht nur die unvergleichliche Blume Rashduls, Bunyala saba Osagi, den Blauen Sommerpfau, die schon vor gekrönten Häuptern getanzt hat, ankündigen zu dürfen, sondern auch, um euch die Wartezeit auf dieses einzigartige Schauspiel zu verkürzen, die erstaunlichen Akrobaten Melo, Feli und Beti aus dem fernen Baburin!“ Er verbeugt sich, und klingelnd, rasselnd und Rad schlagend eilen zwei junge Frauen und ein kräftiger Mann auf die Bühne, allesamt sehr ansehnlich, ihrer Profession gemäß und dem Publikum gefällig spärlich bekleidet. Eine ordentliche Runde Applaus begrüßt sie.
DSA_Teriliabad_TeehausStrausImBlumengartenIsoskizze.jpg
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Ungelesener Beitrag von Farmelon » 19.03.2020 21:44

Tag 1, Zauberschule, abends, Speisesaal. (Eleven, insbes. Nike, Tarbor, Borus und Omar)

"Ich mach mir Sorgen, ja." Gesteht Omar ein, ohne dabei irgendwie verlegen oder verschämt zu wirken. Dann ist da plötzlich eine andere Hand, welche sich auf seinen Brustkorb legt, die dann wohl spüren kann was Zahabai schon sehen durfte, das Omar alles andere als verweichlicht ist......Und ja, sein Herz schein gerade jetzt etwas kräftiger zu schlagen auch wenn er ruhig wirkt.
Und dann ist das auch schon vorbei und auch sein Blick geht kurz zur Hohen Tafel, dann nickt er. "In einer halben Stunde am Hauptportal." Und dann geht es auch schon weiter, das es hier auch manchmal so schnell zu gehen scheint......


Tag 1, Zauberschule, abends, Zeit bis zum Hauptportal

Aber gut, eine halbe Stunde ist auch nicht lang, zurück zu ihren Räumen wo er sich etwas frisch macht, aber vor allem auch sich aus den nötigen Tüchern einen ganz passablen Turban bindet um sein Haar zu verbergen. Da dann noch Zeit ist macht er sich auf in den Rosengarten und schaut ob er den Dschinn entdeckt, mit ihm, oder eher ihr, unterhält er sich kurz, erklärt sich und hört im Gegenzug zu.
Der Apfel als Gabe, immerhin sind auch Äpfel Rosengewächse und gerade beim ersten mal will er einen guten Eindruck hinterlassen. Wie er ihn gefunden hat? Wo sollte sie sonst sein wenn die Magistra sagte das sie hier einen Dschinn haben?
Und so sucht er sich auch eine ruhige Ecke und ruft dort einen Repräsentar des Humus herbei, einen Humusgeist. Zwar ohne Herbeirufungsgewand, was zugegeben etwas unhöflich ist, aber er lässt sich Zeit und nutzt mehr Material. Kurz ist er sehr, sehr irritert wie schwer das hier ist, aber der Rug, die Bitte wird aufgenommen und schon bald macht es sich ein Humusgeist in einem Wurzelstück gemütlich das er sich in die Tasche packt. "Danke sehr, es ist eine große Ehre das Ihr mir einen Teil Eurer Zeit gewährt." Flüstert er dabei geradezu andächtig.


Wenn es dann Zeit wird, die Zeit kommt, steht Omar bereit und wartet das andere erscheinen. Mit Turban, seinem Tuchbeutel umgehangen und bereit. Am Rande des Rosengartens wo sich der Humusgeborene offenbar mit einigen Rosensträuchern unterhält? Nein, da war gerade noch Azila, die sich gerade wieder in den Boden hinabgleiten lässt. Aber jetzt ist es Zeit, Omar winkt dem Ort wo die Dschinn gerade noch war zu und dann auf zum Hautpportal ehe er doch noch zu spät ist! Bald muss er sich mal mehr Zeit nehmen, mehr als nur kurze Gespräche hier im Garten wenn sich das einrichten lässt.

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Ungelesener Beitrag von Na'rat » 19.03.2020 21:48

Beim Essen gibt sich Alara zurückhaltend, scheinbar ist der angebliche Hochstabler ja gut gelitten. Nur gut, dass sie dass sie dabei nicht nicht ausfallend geworden ist. Nur wie hat er das angestellt?
Für die schmale Khunchomerin findet sie nur ein paar höfliche Worte. Ist beim Essen merklich im Gedanken und nimmt nur an wenigen Stellen an der Konversation teil.

Tag 1, Teriliabad, abends, Akademie -> Teehaus, Alara und letzter Jahrgang + Omar.

Ihre Schülerinnen sammelt sie am Portal ein, sich nicht ganz sicher, wer hier gerade wen mitnimmt. Auch wenn es eine beschauliche Stadt ist dieses Teriliabad verlangt die ,Würde' ja, dass die Mündel der Akademie nicht allein unterwegs sind. Wobei sie sich in diesem Alter selbstständig von ihren Lehrern abgesetzt hat, aber Rashdul und Khunchom waren auch ungleich größer. Unauffällig besieht sie sich den Aufzug ihrer Schützlinge.
Vielleicht hätte ich doch etwas anderes anziehen sollen... Ach was, deren Problem.
Und ich muss dringend mit Zahrabeth reden, dieser alte Knochen von Ayrina würde ja am liebsten ein Kadettenkorps aus denen machen.

"Die Damen." Nickt sie freundlich in die Runde, mustert Omar gründlich. Wenigstens hat der kein Siegel auf der Stirn. "Omar? Richtig?" Erkundigt sie sich.

"Und sonst bereit? Hat jemand hier schon eine Darbietung einer Tochter des Schmetterlings bewundern dürfen? Ich meine jetzt nicht die Töchter der Fahrenden oder die Söhne des Tanzes, wie man sie im Land der Herrinnen kennt? Sondern jene Frauen welche in einer Tradition stehen die noch älter als die des Rashtul Sheik al'Sheik, so zumindest jene welche diese Kunst ausüben?
Im Land der Herrinnen kennt man ja eher die kraftvollen Tänze der Männer, bei den Söhnen der Khom die gleitenden Figuren der Töchter der Wüste während hingegen die Töchter der Mhanadis beides miteinander vereinen und durch Anmut sowie Kunstfertigkeit ergänzen welche über die Jahrtausende und durch ungezählte Generationen hinweg weiter verfeinert worden sind."
Kommt sie ein wenig ins schwärmen und ist nur schwer zu bremsen, lässt erkennen, dass die Traditionen der Sharisad, einer richtigen Sharisad, wie sie betont, nur unwesentlich weniger komplex ist als die der Gildenmagie und dabei weit älter. Unterstreicht ihre Ausführungen mit einer kleinen Schrittfolge hier, einer unmöglich flüssig wirkenden Handbewegung dort.
"Auch ist es in den anderen Ländern der Tulamiden für eine Frau meist einfacher als Sharisad aufzutreten, denn als Magierin. Die meisten wissen nicht, wie ähnlich sich beide sind. Man muss es nur geschickt formulieren, ein paar Begriffe kennen, mit denen ich euch gerade langweile, und genug Persönlichkeit mitbringen. Und..." Sie schnippt mit den Fingern und der helle Klang einer Zimbel erklingt aus dem nichts.
"Wir sind auch nicht ohne Möglichkeiten." Meint die Rashdulerin grinsend.
"Garderobe ist weniger wichtig. Eine gute, wirklich gute, Sharisad, bedeckt sich in der Öffentlichkeit wie die Frau eines kefters Mawadlis. Nur erwartet wird meist etwas anderes." Führt sie aus, trägt selbst einen offenen Kaftan mit einer tief auf den Hüften sitzenden Pludderhose und einem sehr kurzen Hemd aus durchscheinender Seide, welches scheinbar nur durch polierte Münzen aus Mondsilber am Saum an Ort und Stelle gehalten wird. An Schmuck trägt die Magierin alles was man sich in Aranien vorstellen kann, von Spangen im Haar bis hin zu Reifen an den Knöcheln und allem dazwischen. Die Sharisad würde man ihr wohl spielend abnehmen, zumal sie auch die Figur dazu hat.
"Es kommt auf Stil und Würde an, nur vielleicht einen etwas anderen Stil und etwas anderer Würde."

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Ungelesener Beitrag von Farmelon » 19.03.2020 22:19

Tag 1, Teriliabad, abends, Akademie -> Teehaus, Alara und letzter Jahrgang + Omar.

Omar trägt nichts wirklich anderes als zuvor, allerdings alles sauber und er hat sich frisch gemacht. Und der Turban den er sich gewickelt hat verbirgt das sonst so auffällig ungewöhnliche Haar. Entweder ist er da selber drauf gekommen, oder jemand hat ihm dazu geraten. Er verbeugt sich vor der magistra auch, so wie Nike es ihm erklärt und gezeigt hat. Ganz schön jung für eine Groß....Magistra, aber was weiß ich schon. Vielleicht waren die anderen auch einfach nur älter. Wenn man hier wirklich so früh als ausgelernt gilt.
Geht ihm dabei durch den Kopf.
"Omar Zumuh ibn Schura-Damu Abu´l Al'Ashjar, Magistra." Antwortet er auf ihre Frage, nachdem er sich wieder aufgerichtet hat, hört ihr dann aufmerksam und auch interessiert zu. Bei der Frage ob man schon einmal so eine Shaerizad gesehen hat schüttelt er den Kopf leicht, schaut wie die anderen reagieren. Sie sieht auch sehr schön aus, mit weniger Schmuck und anderem sicher noch schöner. Haben die anderen deswegen so darauf reagiert das ich Zahabai und die anderen begleite?

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Ungelesener Beitrag von Chephren » 19.03.2020 22:33

Tag 1, Zauberschule, spät nachmittags, Speisesaal. Hoher Tisch
Mhadul nickt der jungen Maga knapp zu, scheint aber mehr Interesse an ein paar Skizzen zu haben, die neben seinem Teller liegen und denen seine ganze Aufmerksamkeit gilt. Kurz schaut Safirya irritiert, wird dann rot, irgendwie hatte sie gerade sich in ein paar Jahrzehnten vor sich. Auf der anderen Seite: Was war daran schlecht außer der Frisur?
Gordovan nickt sie freundlich zu, kurz mustert sie ihn, wobei sie nicht so genau weiß, was man an ihm finden soll. Er wirkt wirklich jung.
Amaraya hingegen nickt ihr freundlich zu. „Nehmt doch Platz Collega. Ich hörte ihr habt unter Magistra Ayrina auf der Al’Nassori gelernt. Sicher eine spannende Ausbildung, wahr?“
Safirya nimmt den angebotenen Platz an und es entspinnt erst einmal ein kurzes Gespräch zwischen den beiden, wobei es schon beinahe erschreckend ist, wie die alte Magistra der jungen Maga Informationen entlockt, ohne dass es auch nur im Geringsten aufdringlich wirkt. Wohl wohnt die junge Maga gerade in Elburum und sucht hier wohl ein bisschen Wissen um die Sternkunde. Das Spezialgebiet ist wohl das Erz und die paar kurzen Anekdoten lassen vermuten, dass sie wohl einiges erlebt hat, aber bei Radscha keine gute Erzählerin ist. Die Berichte der Taten klingen wie der Bericht eines Naturkundlers. „… und dann ließ ich den Weiches erstarre fallen und die Steine begruben den Drachen unter sich.“
„Könnt ihr mir noch helfen. Was unternimmt man denn in dieser Stadt abends?“
versucht sie sich sogar daran umgänglich zu wirken.
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Ungelesener Beitrag von Farmelon » 19.03.2020 23:04

Tag 1, Zauberschule, spät nachmittags, Speisesaal. Hoher Tisch

Gordovan verfolgt das alles interessiert, aber nicht unhöflich aufdringlich, lauscht auch ihren Geschichten wenn sie die dem Tisch erzählt und wirkt zum Schluss sogar etwas beeindruckt. "Nicht schlecht, vor allem da man bei größeren Drachen selten genau weiß ob sie nicht doch noch etwas in der Rückkralle haben. Wirklich beeidnruckend"
Bei ihrer Frage nach dem was man unternimmt kommt sicher von jemand der Magister oder Magistra die Sharizad ins Gespräch. "Ja, die Schüler scheinen auch schon ganz aufgeregt zu sein deswegen. Auch wenn ich diese Sharizad nicht kenne, der Auftritt einer Meisterin dieser Kunst ist wirklich immer einzigartig."

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Ungelesener Beitrag von Chephren » 19.03.2020 23:19

Tag 1, Zauberschule, spät nachmittags, Speisesaal. Hoher Tisch
Sie winkt ab. "Danke. Das war schon seine Hinterhand. Ein Ausgang, den wir nur mit viel Glück gefunden und ihm verwehrt haben. Er wollte uns aus der Luft in den Rücken fallen..." erzählt sie weiter und wirkt dabei sehr nüchtern und bescheiden. Als dann die Sprache auf die Sharisad kommt, nickt sie. Ja sie können wirklich großartig sein. Wenn man die Zeit hat, aber heute... Also ich hätte Zeit. Kann man euch dazu überreden mich zu begleiten, fragt sie den noch jüngeren Magus. Wie hatte er das eigentlich in dem Alter geschafft. Aber hatte sie nicht etwas von älter? Temporalmagie?
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Ungelesener Beitrag von Na'rat » 19.03.2020 23:38

Tag 1, Zauberschule, spät nachmittags, Speisesaal. Hoher Tisch

"Du bist heute erst angekommen richtig? Von der Zitadelle der Elemente hierher muss eine ziemliche Umstellung sein. Wenn auch nicht eine so große, wenn man dieses Kleinod des Perlenmeers mit den großen Städte der Tulamidenländer vergleicht oder noch weiter weg." Unterbricht sie ihre Ausführungen dahingehend, woran man welche der grundlegenden Schulen der Töchter des Schmetterlings erkennen kann. "Was versprechen sich deine Lehrer von deinem Aufenthalt hier?"

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Ungelesener Beitrag von Farmelon » 19.03.2020 23:57

Tag 1, Zauberschule, spät nachmittags, Speisesaal. Hoher Tisch

"Glück und gute Vorbereitung, da haben Feqz und Hesinde auf Euch und Eure Gefährten hinab gelächelt. Aber manchmal braucht man das auch. Das letzte mal als ich einen Drachenangriff aus der Luft erlebt habe war es etwas........weniger erfreulich für einige." Das vertieft er aber nicht, hört dafür aber mit ehrlichem Interesse ihren weiteren Ausführungen zu. Das sie eher nüchtern ausfallen stört ihn dabei offenbar nicht.
So kann das Erz sein, und als er noch jünger war wenn das Feuer mit ihm durchgegangen ist......Aber das ist hier jetzt nicht das Thema.
Als sie sich bei ihm erkundigt überlegt er kurz, aber da ihre Spektabilität vorhin schon meinte das sie heute Abend kurzfristig andere Pläne hätte, der Rauchersalon deswegen verschoben ist, nickt er zustimmend. "Sehr gerne, ich war zwar schon länger nicht mehr hier in der Stadt und es wirkt als habe sie sich sehr verändert, aber das wird sicher ein interessanter Abend." Lächelt er.


Tag 1, Teriliabad, abends, Akademie -> Teehaus, Alara und letzter Jahrgang + Omar.

"Genau Magistra, Meis......Magus Gordovan und ich sind heute Morgen hier angekommen." Bestätigt er, überlegt dann doch einen Moment und lässt sich auch Zeit dafür. "Ich war noch nie in einer Stadt, aber die anderen haben schon erzählt wie viele Menschen es hier gibt, wie gefährlich es sein kann. Zum Glück begleitet Ihr uns Magistra. Aber ich werde auch so sicher noch Zeit brauchen mich in der Akademie an alles zu gewöhnen. Aber ich gebe mir Mühe und bin froh hier sein zu dürfen."
Antwortet er ihr pflichtbewusst, denkt dann erneut kurz nach. "Ich weiß es nicht Magistra, aber meine Heimat hat sich die letzten Jahre schon öfters langsam der Außenwelt geöffnet. Vielleicht werde ich es später erfahren, oder wenn ich nach Hause zurück kehre irgendwann." Aber er hat Geduld, er hat Zeit, natürlich ist er dennoch neugierig. Aber so wie ein Baum nicht an einem Tag wächst, ohne Magie, so gibt es Dinge die man nicht einfach so begreifen oder erfahren kann. Und ja, er bezeichnet Drakonia nicht als seine ehemalige Akademie, es ist seine Heimat.

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Ungelesener Beitrag von Chephren » 20.03.2020 00:28

Tag 1, Zauberschule, spät nachmittags, Speisesaal. Hoher Tisch
"Das kann ich mir vorstellen. Diese echsischen Söhne des Feuers sind alles andere als dumm und wir hatten Feqz an unserer Seite..." gibt sie zu, vertieft es aber auch nicht weiter.
"Dann freue ich mich in euch einen Ortskundigen gefunden zu haben. Ihr wart schön öfter hier?"
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Ungelesener Beitrag von Farmelon » 20.03.2020 00:38

Tag 1, Zauberschule, spät nachmittags, Speisesaal. Hoher Tisch

"Wahre Worte." Stimmt er zu, trinkt noch einen Schluck. "Ja, wenn auch zugegeben muss das es diese Akademie das letzte mal noch nicht gab. Wenn die Teestube nicht versetzt wurde, in welcher die Zaubertänzerin diese Stadt beehren will, werde ich den Weg aber sicher finden." Es sind ja auch erst fünf Jahre, diese Schule ist noch jung,
Was aber auch bedeuten muss, dass Oron das letzte mal als er hier war noch nicht gefallen ist. Oder es sogar vor Oron war, vor den unseligen Zeiten.

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Ungelesener Beitrag von Chephren » 20.03.2020 00:48

Tag 1, Zauberschule, spät nachmittags, Speisesaal. Hoher Tisch
"Ich glaube nicht, dass dem Teehaus Beine gewachsen sind. Das passiert vielleicht an anderen Orten. Wart ihr zu den Zeiten der Blutrosen hier?"
Die Frage: Ihr seht gar nicht so alt aus, schwingt dabei im Zwischenton mit.
"Ich bin erst seit kurzem hier ansässig. In Elburum. Aber vielleicht auch schon bald nicht mehr, wer weiß. Ich habe beinahe das Gefühl, dass ich unsteter werde, seit ich das Element der Luft verinnerlicht habe..." meint sie mit einem feinen Lächeln.
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Ungelesener Beitrag von Farmelon » 20.03.2020 01:14

Tag 1, Zauberschule, spät nachmittags, Speisesaal. Hoher Tisch

Dieser Zwischenton entgeht ihm wahrscheinlich nicht, das feine Schmunzeln das sich dabei auf seine Züge legt zeigt dies kurz. Ehe er bei dem Gedanken an diese Zeiten kurz auch ernster wird. "Auch, das waren keine schönen Jahre. Nirgendwo, nicht nur hier." Aber ehe das Thema den Tisch wirklich belasten kann, oder auch ihr Gespräch, nimmt er ihre weitere Bemerkung au und nickt verstehend. "Das kann ich sehr gut verstehen. Mein Element ist das Feuer, aber auch wenn ich eher einen gesamtlementaren Ansatz verfolge merke ich doch das meine stärkere Beschäftigung mit dem Erz ebenfalls seinen Einfluss hinterlässt. Oder ich bin einfach so etwas gesetzter und ruhiger als früher geworden." Dabei blitzen seine Augen kurz etwas amüsiert auf, als er ihren Zwischenton aufnimmt und etwas amüsiert weiter spinnt.

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Ungelesener Beitrag von Na'rat » 20.03.2020 10:09

Tag 1, Teriliabad, abends, Akademie -> Teehaus, Alara und letzter Jahrgang + Omar.

"Noch nie in einer Stadt? Da ist die Perle des Sultanats ein guter Anfangspunkt. Nach dem Verständnis dieser Tochter der Unwissenheit, werden die Bewohner der Drachenfeste jedoch außerhalb dieser geboren und gelangen erst später dort hin." Plaudert die Magierin weiter.
"Und man hat dir nicht gesagt, warum man dich hier her geschickt hat, erstaunlich.
Gibt es denn etwas, was du dir erwartest? Hier am Ufer des Perlenmeers ist schon einiges anders auf dem Leib Rashtuls. Der vielleicht größte Unterschied werden wohl die Rollen der Geschlechter sein. In den Ländern der Ersten Sonne ist das Mhaharanyat eine große Ausnahme. Aber das werden dir die Damen schon noch erläutern und schlimmer noch vorleben."

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Ungelesener Beitrag von Jadoran » 20.03.2020 10:19

Tag 1, Zauberschule, abends, Speisesaal. (Hohe Tafel)
Der Tisch ist noch nicht aufgehoben, als ein Diener einen Uniformierten herein begleitet. Dieser wird zur Spektablität geführt, vor der er sich verneigt, eine Briefschaft vorweist, die er zuerst mit der Stirn berührt und dann mit einer erneuten, tiefen Verbeugung überreicht. Sie verbeugt sich ebenfalls – vor der Briefschaft, nicht dem Mann - dann bricht sie das Siegel und liest. Sie nickt, offenbar kein bisschen erstaunt und wendet sich an Gordowan und Safiriya. „Hochgelehrter Herr, verehrte Collega, ihre Exzellenz, die Beherrscherin und Beschützerin der Gläubigen, Beyrouna Gattanera, weilt in ihrem Palast und würde sich freuen, euch heute Abend zur neunten Stunde in ihrem Palast mit ihrer Gastfreundschaft zu erfreuen.“ Sie reicht das Schreiben an Gordowan als dem in ihren Augen wohl Ranghöheren der beiden weiter.
Natürlich. Einer Herrscherin, die binnen weniger als zwanzig Jahre nach dem Ende Orons ihrer Stadt zu solcher Blüte verhilft, entgeht es nicht, wenn jemand per Dschinn anreist oder eine Heldin, deren geringste Errungenschaft das Erlegen eines Großen Drachens ist, ihre Stadt besucht.
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Ungelesener Beitrag von Chephren » 20.03.2020 11:16

Tag 1, Zauberschule, spät nachmittags, Speisesaal. Hoher Tisch
"Bleibt die Frage, ob wir uns ein anderes Element suchen, weil wir uns verändert haben und es besser zu uns passt, oder ob uns das Element verändert..." Sie zuckt mit den Schultern, wieder dieses feine Lächeln. "Ich glaube darüber könnte man wochenlang disputieren."

Als dann der Brief kommt, hebt sie die Augenbrauen und auch die anderen Magister wirken jetzt interessiert. Wobei es beim Magister eher ein abfälliges Schnauben ist und bei den anderen ein anerkennendes Nicken.
"Ich glaube allerdings dafür müsste ich mich noch einmla umziehen." Ihr Gesichtsausdruck dabei hat etwas von jemandem der zum Zahnreißer muss.
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Ungelesener Beitrag von Farmelon » 20.03.2020 15:25

Tag 1, Zauberschule, spät nachmittags, Speisesaal. Hoher Tisch

Der Rothaarige erwidert ihr feines Lächeln definitiv. "Oder sogar noch länger, das ist wirklich eine überaus interessante Thematik." Aber ehe er mehr dazu sagen kann kommt der militärische Bote mit dem Brief, bedankt sich bei der Spektabilität angemessen als er nach dem Verlesen weiter gereicht wird und überfliegt ihn selber noch einmal kurz, reicht ihn dann an Safyria weiter. "Nicht nur Ihr, das letze mal bin ich ihr eher zufällig begegnet, aber alles andere wäre nicht angemessen." So ganz.....erfreut über das Umkleiden wirkt er zwar nicht, aber nicht annähernd so wie bei der anderen Eingeladenen. "Eine große Ehre, das letzte mal als ich ihr zufällig begegnet bin war es wirklich eine sehr angenehme Überraschung, auch wenn ich sicher bin das sie auf so etwas durchaus wert legt." Katze durch und durch, und selbst wenn sie es danach lockerer halten sollte, alles andere wäre nicht nur angemessen sondern auch unerhört. Ja, da schwingt auch ein wenig Besänftigung oder auch Beruhigung mit. Es könnte schlimmer sein und vielleicht wird es auch so ein interessanter Abend.


Tag 1, Teriliabad, abends, Akademie -> Teehaus, Alara und letzter Jahrgang + Omar.

"Das trifft auf die neuen Schüler zu Magistra, meistens. Aber es gibt bei uns auch viele Familien. Wenn die Menschen die dort leben und arbeiten sich zueinander hingezogen fühlen, dann ist so etwas unausweichlich. Die natürliche Entwicklung. Die Großmeister würden so etwas auch nie verbieten, es ist doch schön wenn Personen zueinander finden die mehr füreinander empfinden. Ich wurde in Drakonia geboren, ich glaube meine Mutter kam ursprünglich von wo anders, aber darüber hat sie nie viel erzählt. Und mein Vater hat eine andere Perspektive auf das Leben." Beantwortet Omar bereitwillig, wobei diese natürlichen Entwicklungen eben auch Nachwuchs beinhalten und was dazu gehört um zu diesem zu kommen. Nicht das Omar dieses Thema verlegen machen würde, zumindest wirkt es nicht so.

Auf ihre weiteren Worte überlegt er, durchaus etwas angestrengter. "Mein Vater sagt, dass man einen Baum am besten verpflanzt so lange er noch jung und flexibel ist. Ich möchte mehr über Form- und Verwandlungsmagie lernen und ich bin neugierig wie das Leben anderswo ist. Auch wenn ich wirklich nicht gedacht hätte das es so anders ist. Und das auch noch so viele Menschen so eng zusammen leben wie hier in diesen Städten. Aber das es hier nicht so viele Schüler gibt kommt mir entgegen, das macht es einfacher denke ich. Das mit den Geschlechterrollen muss ich wirklich noch genauer lernen. Aber das es beim Salanderunterricht etwas unschicklich ist wenn ein ein Mann eine Frau bittet sie zu verwandeln, aber umgekehrt es völlig normal scheint ist schon merkwürdig. Aber Magister al´Tahul hat mir auch schon schon nahe gelegt mich mehr mit der hiesigen Kultur und den Umgangsformen zu beschäftigen."

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Ungelesener Beitrag von Jadoran » 20.03.2020 15:52

Tag 1, Teriliabad, abends, Teehaus Strauss im Blumengarten. (Eleven des vierten Jahrganges, bislang noch außer Omar)
Die Akrobaten begeistern. Sicher sind sie keine Weltklasse, aber das Strauss im Blumengarten ist eine kleine Bühne, mit Abstand nicht das vornehmste Teehaus in Teriliabad, und das großteils eher kleinbürgerliche Publikum ist nicht anspruchsvoll und leicht zu begeistern. Feli und Beti schaffen, von Melo hoch gestemmt, Vorwärts- und Rückwärtssaltos und Flickflacs. Dazu tritt Melo als Jongleur auf, dem die jungen Frauen Bälle, Keulen und dann sogar auch Dolche zuwerfen, die er alle in der Luft hält, am Schluss neun an der Zahl und dann anschießend zurückwirft.. Selbst Nike taut auf und verfolgt fasziniert die scheinbar schwere- und mühelos durch Luft fliegenden jungen Frauen, die doch immer wieder auf ihren Füssen landen, und als sie nach der Vorstellung mit dem Hut herum gehen, geben auch die Eleven freigiebig. Kurz deutet sich eine unangenehme Szene an, als eine schon etwas gesetztere Frau Melo lachend und wie selbstverständlich zwischen die Beine greift, zum Amüsement ihrer Nachbarinnen, aber Melo ist derlei wohl gewohnt und zieht sich routiniert und ohne ein böses Wort aus der Affäre. Als Gaukler streitet man sich nicht mit seinem Publikum. Ein letztes Mal verneigen sie sich, und Feli wirft Borus, der besonders begeistert geklatscht hat, noch eine Kusshand zu, die ihn erröten lässt und ihm prompt ein paar Knüffe von Biula und Aishila einträgt.
Dann werden an den Ecken der Tanzfläche von einer jungen Frau vier Laternen, die einen angenehm riechenden Dunst verbreiten, anschließend nimmt sie ein Tamburin und beginnt den Takt zuschlagen. Es ist Zeit für die Hauptattraktion.
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Ungelesener Beitrag von Na'rat » 20.03.2020 17:26

Tag 1, Teriliabad, abends, Akademie -> Teehaus, Alara und letzter Jahrgang + Omar.

"Das ist in der Tat etwas merkwürdig. Diese Trennung dient wohl dazu, zu verhindern, dass die Schüler zu sehr abgelenkt werden, von... nun ja... von ihren Beobachtungen des anderen Geschlechts. Nur das es später auch nicht besser wird. Im Land der Herrinnen kommt noch hinzu, dass eine Frau auch eine Herrin ist. Meint Alara gut gelaunt, biegt in die Gasse ein, in welcher man schon den Lärm der Zuschauer hört.
"Aber jetzt Mädels, lasst euch mal ansehen. Es ist nicht der Palast zu Zorgan oder auch nur der Federbusch, aber wir sollten ja vorzeigbar sein." Fordert sie ihre Schülerinnen auf, fügt ihren Ausführungen noch hinzu wie man sich gegenüber einer Sharisah vor, während und nach dem Auftritt zu verhalten hat. Schaut sich gespielt verstohlen um, als sie an der ein oder anderen Stelle mit Magie beim Auftritt ihrer Schülerinnen nachhilft, wo es ohne bei diesen oder auch bei ihr nicht weitergeht.
"Können wir so?" Fragt sie die Anwesenden.

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Ungelesener Beitrag von Chephren » 20.03.2020 17:34

Tag 1, Zauberschule, spät nachmittags, Speisesaal. Hoher Tisch
"Ich kenne sie nicht. ABer meine Erfahrung mit Herrschern zeigt, dass sie unangemessene Kleidung meist als persönliche Beleidigung empfinden..."

Sie schüttelt sacht den Kopf. "Zu viel habe ich nicht dabei." Sie blickt zu den anderen. "Wenn ihr uns entschuldigt. Ich glaube wir sollten uns... herrichten." Wieder dieser Gesichtsausdruck.
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Ungelesener Beitrag von Jadoran » 20.03.2020 19:51

Tag 1, Zauberschule, abends, Früher oder später am Hauptportal → Teehaus Strauss im Blumengarten. (Alara, Prinzessin Zabhaiza und die restlichen drei Damen vom Abschlussjahrgang)
Prinzessin Zabhaiza dreht sich hin und her, sich dem kritischen Blick ihrer Mitschülerinnen aussetzend, ebenso diese begutachtend. „Vielleicht des Guten sogar ein wenig zu viel, Magistra? Es ist nur ein Teehaus am Hafen, man soll die Perlen nicht vor die Säue werfen. Und wir wollen doch nicht den Eindruck erwecken, wir wollten der Sharisad die Schau stehlen.“ Sie wirft sich ihren Straßenschleier über, bei den staubigen Gassen für Gesicht und Haar eine Notwendigkeit für eine Dame, die sich präsentabel halten und nicht von jedem Krämergehilfen angaffen lassen will. Zabhaiza wendet sich an Omar. „Soll ich Dir mit dem Turban helfen?“

Sie kommen keinen Augenblick zu früh, gerade brandet ein letzter Applaus auf. Wahrscheinlich irgendwelche Gaukler, um das Publikum anzuheizen. Ein hageres Männchen, das sich als der Teehausbesitzer Murak ben Reto vorstellt, schleust sie unter Höflichkeitsbekundungen durch ein unwillig aber dennoch respektvoll ausweichendes Publikum zu einem noch freien Tischchen mit genau sechs Sitzkissen – offenbar hat der hier im Gedränge unsichtbare aber zweifelsohne anwesende vierte Jahrgang die Umsicht gehabt, sie anzukündigen. Sie haben eine gute Sicht, auch wenn dicht an dicht zwei bis drei Reihen vor ihnen sitzen, geht es doch zur Tanzfläche zwei Stufen hinunter. Prinzessin Zabhaiza ordert Tee und Gebäck, was offenbar ebenfalls antizipiert wurde, und sie hat kaum ausgesprochen, da liefert eine junge Serviertochter in eher freizügigem Aufzug, der tagsüber nicht wirklich angebracht wäre, das Gewünschte, sich behende durch die Menge schlängelnd.
Es sind viel mehr Leute, als Omar jemals auf einem engen Raum erlebt hat. Beängstigend ist vielleicht der falsche Eindruck, aber es summt und brummt wie ein Bienenstock, und er ist mittendrin. Die Leute sind tatsächlich eher einfach gekleidet – zwar sicher in ihrer Ausgehkleidung, aber die meisten dürften Krämer, Händlerinnen, kleine Beamtinnen oder gehobene Handwerker sein. Eher etwas mehr Männer, aber doch nicht überwältigend mehr. Das Licht ist schummerig, dann beginnt eine junge, blau gekleidete Musikerin das Tamurin zu schlagen und es wird still. Die Vorführung beginnt.
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Ungelesener Beitrag von Farmelon » 20.03.2020 21:14

Tag 1, Zauberschule, spät nachmittags, Speisesaal. Hoher Tisch > Gästeturm

Seifyras Feststellung zu den Herrschern entlockt Gordovan doch ein feineres Schmunzeln. "Dem kann ich jetzt nicht wirklich widersprechen." Gesteht er ein, wendet sich dann aber auch an die anderen Anwesenden und entschuldigt sich ebenfalls, immerhin muss auch er sich etwas zurecht machen für diese Einladung.
nachdem ein paar Sätze getauscht, sich verabschiedet und man entlassen wurde wendet sich Gordovan bei ihrem Weg zurück zum Gästeturm an die Maga. "Wenn Ihr möchtet, könnte ich auch mit einem Accuratum aushelfen. Falls Ihr besondere Vorstellungen habt Collega." Biete er ihr an.


Tag 1, Teriliabad, abends, Akademie -> Teehaus, Alara und letzter Jahrgang + Omar.


Omar hört aufmerksam zu, das hilft auch dabei hier jetzt nicht völlig die Orientierung zu verlieren als es durch diese engen Gassen und Straßen geht. Zumindest eng für das was er gewohnt ist. "Ich versuche es mir zu merken Magistra." Verspricht er, und als es für die Frauen dann Tipps und Hinweise gibt, oder auch Magie häält er sich dezent zurück aber hört dennoch zu, schaut sich zur anderen Hälfte um und wirkz dabei eben wie jemand, der noch nie in einer Stadt war.


Tag 1, Zauberschule, abends, Früher oder später am Hauptportal → Teehaus Strauss im Blumengarten. (Alara, Prinzessin Zabhaiza und der restliche drei Damen vom Abschlussjahrgang)


"Danke, das ist nett von dir." Und so lässt Omar die Prinzessin noch einmal seinen Turban kontrollieren, während seiner Aufmerksamkeit durchaus nicht entgeht was die Tipps der Magitra noch zusätzlich bewirken. "Ihr habt euch alle wirklich sehr schön zurecht gemacht." War das ein Kompliment? Eine Feststellung? Nun, jedenfalls hat er es gesagt.

Drinnen allerdings, so voll! So unglaublich voll! Und die kommen doch alle irgendwie miteinander aus! Ja, im ersten Moment, im zweiten Moment, im dritten Moment erschlägt ihn das schon ziemlich. Es ist eine Sache erzählt zu bekommen wie viele Menschen es hier gibt, eine andere so etwas auch noch zu erleben!
Aber da ist wirklich ein Muster und sie werden zu den freien Plätzen geführt, das ist aber nett. Also bedankt er sich bei der Bediensteten dafür und blickt sich um, versucht das alles irgendwie aufzunehmen. Fast wie das eine mal, wo einige Blattläuse die Pflanzen zu seinen Wurzeln zur Vermehrung nutzen und später dann die Ameisen kamen, irgendwann auch die Raubinsekten und die Blattläuse wieder dezimierten als es zu viele geworden sind. Nur ist es hier schwerer, komplizierter, lauter und so viel schneller! Aber alle anderen wirken so, als wäre das normal. Beängstigend ist relativ, aber zum Glück ist er nicht alleine hier und winkt den anderen auch zu sobald er sie entdeckt, falls er sie entdeckt.

Erst als es dunkler wird, die Blaugekleidete auf der Bühne beginnt, als es hier etwas ruhiger und leiser wird schaut er noch einmal wie seine neuen Kameraden das alles vertragen, achtet darauf wie die Stimmung sich ändert und richtet seine Aufmerksamkeit dann auch auf die kleine Bühne. Dabei aber nicht Nikes Warnung vergessend, ungefährlich ist es hier nicht., Und bei so vielen Menschen, da macht es schon mehr Sinn das etwas passieren könnte.

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