Shaya´al´Laila in Zorgan (offenes RP)

Eröffne ein Geschäft oder eine Schenke als Treffpunkt abenteuergeplagter Helden.
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Ungelesener Beitrag von Horasischer Vagant » 01.06.2020 12:35

Der Tanz der Klingen birgt eine Schönheit, die der Göttin wohlgefällig ist. Dieses Opfer sollte der liebreizenden Tänzerin paarweise dargebracht werden! stellt Korwan fest.
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Ungelesener Beitrag von Firuna Tannhaus » 01.06.2020 13:24

Avessandra nickt zustimmend zu den Worten des Säbeltänzers.

Genau das meinte ich mit unausgewogen. Unausgewogen bedeutet nicht gleich ungerecht.

Rahjas Zahl ist die 12. Opfergaben sollten dieser Zahl immer Rechnung tragen. Und wenn sie nicht die 12 erfüllen können, dann sollten sie aus Zahlen bestehen, deren Vielfaches die 12 ergibt. Das wären 1, 2, 3, 4 oder 6 ... wir beide haben explizit um Kontakt mit Säbeltänzern gebeten und offenbar stehen nur zwei zur Verfügung, daher muss die Zahl 2 beziehungsweise 4 sein.
erklärt sie sich.

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Ungelesener Beitrag von Farmelon » 01.06.2020 14:30

Der schwarze Thorwaler hört zu, schaut von Korwan zu Avessandra und den anderen, nickt schließlich leicht. "Verstehe, ist schon etwas her das ich Rahja diese Art von Opfer gebracht habe, war nicht böse gemeint." Versichert er, entschuldigt er sich auf recht direkte Art.

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Ungelesener Beitrag von Sanja » 01.06.2020 15:07

"Ich wollte mich da nicht in den Vordergrund drängen." Macht nun Belima einen Rückzieher.
"Vielleicht ergibt sich ja später die Gelegenheit für mich noch einmal den Säbel im Tanz zu schwingen. Jetzt lasse ich Euch gerne den Vortritt."

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Ungelesener Beitrag von Firuna Tannhaus » 03.06.2020 17:57

Avessandra nickt Belima zu und lächelt leicht.
Ich danke Euch.
Sie tritt wieder vor die Säbeltänzer. Dürfen wir unsere eigenen Waffen benutzen? Und werden wir das Opfer hier oder in einem anderen Raum des Tempels erbringen?

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Ungelesener Beitrag von Horasischer Vagant » 03.06.2020 18:40

Ihr dürft gerne Eure eigenen Säbel benutzen! Ich denke es ist angemessen das Opfer hier zu erbringen! antwortet Ayshira knapp mit einem Lächeln voller Vorfreude.
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Ungelesener Beitrag von Farmelon » 03.06.2020 23:00

Sandro schenkt Belima ein dankbares Lächeln, nickt sachte und wendet sich wieder den Säbeltänzern zu. "Danke sehr." Ja, die eigene Waffe nutzen zu dürfen macht es persönlicher. Sandros Sklavenjägertode, die umgeschmiedeten Sklaventode, diese Waffen sind etwas besonderes für ihn. Schon fast ein Teil von ihm selber. Und dazu auch noch dem Gottwahl geweiht. Sicherlich werden ihre Säbel dann auch von Dienern des Tempels gebracht, wobei sich Sandro für einen der beiden beinahe idententischen seiner Säbel entscheidet.

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Ungelesener Beitrag von Horasischer Vagant » 04.06.2020 08:45

Auch den beiden Säbeltänzern werden ihre Säbel gereicht…sie wiegen sie andächtig hin und her. Ayshira entscheidet sich mit einem Säbel zu kämpfen während Korwan zwei Säbel wählt.
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Ungelesener Beitrag von Firuna Tannhaus » 04.06.2020 11:23

Auch Avessandras schlichter Reitersäbel mit der dunklen Lederwicklung am Heft wird von einem Tempeldiener gebracht. Zusammen mit dem Fächer, den sie am Vorabend schon bei sich hatte und welcher von ebensolchem dunklen rot ist, wie es die Tuchrüstung der Balayan ist, die sie getragen hatte. Ausgeklappt erkennt man, dass der Stoff für einen Fächer ungewöhnlich fest ist, und die metallischen Dornen nicht aufgesetzte Zierde sind, sondern Teil der Stäbe - ein Kriegsfächer.
Sie nimmt den Säbel in die rechte und den Fächer in die linke Hand, und grinst Sandro vorfreudig an, ebenso die Säbeltänzer.

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Ungelesener Beitrag von Sanja » 04.06.2020 13:26

Suleika hatte die ganze Zeit über ausgelassen getanzt, doch als Waffen herein getragen werden wird die Kleine neugierig und huscht erstmal zu Belima, die ja in der Nähe der jetzt bewaffneten steht.
"Kämpft ihr jetzt?" Fragt Suleika schließlich halb besorgt, halb neugierig. So ganz geheuer ist ihr das wohl gerade nicht.

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Ungelesener Beitrag von Firuna Tannhaus » 04.06.2020 15:03

Avessandra sieht zu Suleika.
Ja, denn dem Tanz der Klingen wohnt eine Schönheit inne, die der Göttin gefällt. Ebenso der Rausch, der ihn begleitet.
Aber ich denke, das sollte Dir besser Rayhad erklären als ich. Er ist schließlich ein Geweihter der Rahja.
sagt sie freundlich und wirft dem genannten einen verschmitzten Blick zu.

An die Säbeltänzer und Sandro gewandt sagt sie dann: Wollen wir den Kampf so gestalten, dass wir bei einem möglichen Treffer knapp vorher die Klingen stoppen und den Schwerpunkt auf Rausch und Erschöpfung legen?

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Ungelesener Beitrag von Horasischer Vagant » 04.06.2020 17:20

Rayhad lächelt Avessandra an Du hast es schon gut erklärt!
Der Geweihte der Rahja beugt sich zu Suleika Während des Kampfes kann ich Dir gerne mehr über das Wesen der Gottheit erzählen!
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Ungelesener Beitrag von Sanja » 05.06.2020 08:26

Suleika blickt etwas misstrauisch drein. Nein, am kämpfen kann sie nichts schönes finden. Trotzdem nickt sie langsam.
"Gerne, Herr. ... Sie werden sich doch nicht wirklich weh tun, oder?"

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Ungelesener Beitrag von Horasischer Vagant » 05.06.2020 08:49

Das hoffe ich doch nicht! sagt Rayhad doch etwas mit besorgter Miene.
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Ungelesener Beitrag von Farmelon » 05.06.2020 16:57

Als Korwan zwei Säbel wählt zeichnet sich auf Sandros Zügen ein weiteres Lächeln ab. Er nickt dem Säbeltänzer zu, greift dann ebenfalls nach beiden Klingen und nicht nur einer davon.

Die beiden Sklavenjägertöter sind wirklich eindrucksvolle Waffen, umgeschmiedete Sklaventods welche "verthorwalscht" wurden. Zeichen des Swafnirs, in Hyaldingschen Runen, finden sich ebenfalls in kunstvollen Ornamenten auf diesen Zwillingsschwertern, die irgendwie ein wenig von den Motiven und der leicht geänderten Form an einen Wal erinnern könnten. Eindrucksvolle, kunstvolle Klingen, welche wie für seinen Körper gemacht zu sein scheinen. Regelrecht auf den Körper des muskulösen Hünen geschmiedet und vom Griff, Länge, Abmessungen gezielt auf ihren Träger angepasst.

Bei Avessandras Vorschlag nickt der schwarze Hüne sachte. "Einverstanden, wenn alle dafür sind." Überlässt er die Wahl ihr und den Säbeltänzern, der dunkle Blick wandert zu Korwan. Ehe der schwarze Thorwaler wieder zu Suleika schaut. "Keine Sorge Suleika, das ist so etwas ähnliches wie ein ritualisierter Kampftanz. Es geht nicht darum jemanden wirklich zu verletzen, selbst wenn jemand geschnitten werden sollte ist das nichts ernstes. So wie Avessandra schon erzählt hat." Versichert Sandro der Kleinen

Falls die Kleine damit etwas beruhigt ist wechseln beide Säbel in eine der Hände und er legt ihr kurz seine kräftige, schwielige Pranke auf die Schulter und drückt sie sachte. Falls Suleika das auch zulässt. Erst danach nimmt er wieder Position ein und mit einer fließenden, geschmeidigen Bewegung wechselt der andere Säbel wieder in die gerade noch leere Pranke.
Der Körper Sandros ist nicht nur stark und muskulös wie der eines Thorwalers, gerade zeigt er mit jeder beinahe federnden Bewegung eine ebenso natürlich wirkende Geschmeidigkeit. Das er auch geschickt ist, geschmeidig, hat ihm schon am Abend zuvor im Shaya beim Tanz sehr geholfen. Jetzt kann man es auch so erkennen. Wie die stattlichen, tätowierten Muskeln sich auch ebenso geschmeidig zu bewegen beginnen und sich der Swafnirgeweihte in Position begibt. Der Kampf mit zwei Waffen erfordert so schon einen sehr geschmeidigen, koordinierten Körper, aber das gerade hat fast etwas von dieser legendären Geschicklichkeit welche man den Elfen sonst nachsagt. Oder auch einem Dschungelpanther zugestehen würde. Und es wäre garantiert nicht das erste mal, das man den schwarzen Hünen unterschätzt hätte, einfach weil viele einem solchen Hünen eben gerade das nicht zutrauen. Das er sich nicht nur auf brachiale Kraft verlässt, sondern auch ebenso geschickt vorgehen kann. Das hier ist kein richtiger Kampf, Avessandra und die Säbeltänzer haben erklärt was im Vordergrund steht. Und so zeigt der schwarze Thorwaler dies offen, dass sein Tanzpartner sich darauf einstellen kann. Und auch um so ein ansprechendes Bild zu zeichnen, als Opfergabe für Rahja. Das er dabei weiterhin nur den seidenen, aranischen Männerrock trägt ist definitiv kein Nachteil.

Ein ansehnliches, ansprechendes bild, als auch Korwan beginnt sich langsam etwas aufzuwärmen und sich die beiden dabei mit Blicken gegenseitig einschätzen, abschätzen, Säbeltänzer und Swafnirgeweihter jetzt schon beginnen auf die Bewegungen des anderen zu reagieren, so dass es schon vor dem eigentlichen Schwerttanz so wirkt als würden sich hier zwei ansehnliche, sinnlich, vielleicht auch leicht animalische Raubkatzen umtanzen. Zwei optisch so unterschiedliche Männer, aber jeder auf seine Art eine Quell der Freude fürs Auge und andere Radschasinne.

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Ungelesener Beitrag von Firuna Tannhaus » 05.06.2020 22:40

Ein Schmunzeln huscht über Avessandras Lippen als Sandro seine zweite Waffe aufnimmt. Damit wäre die Wahl wohl getroffen, wer mit wem kämpft.

Für eine Weile schauen Ayshira und sie den beiden Männern zu, wie sie sich aufwärmen. Aufmerksam und interessiert verfolgen sie die Abläufe, die sie durchgehen, und wie ihre Muskeln unter der Haut tanzen. Anerkennend ruhen ihre Augen für eine kleine Weile gleichzeitig auf Sandro - ja, tatsächlich traut man solch einem Berg von einem Mann solche Bewegungen eher seltener zu. Aber auch Korwan ist interessant anzusehen. Er ist ein paar Finger kleiner als Sandro, aber immernoch ein großer Mann. Er muss im Gegensatz zu den beiden Kämpferinnen nicht weit nach oben sehen, um ihm in die Augen sehen zu können. Seine Muskeln sehen weniger voluminös aus als Sandros, aber immernoch beachtlich. Als sie beginnen sich beim Aufwärmen ein wenig zu beobachten, sagt Ayshira tatsächlich leise: Wie zwei sich belauernde Jaguare. und Avessandra nickt bestätigend.

Die beiden gleich großen Frauen wechseln einen Blick, grinsen sich an, und entfernen sich dann etwas voneinander, um sich aufzuwärmen. Beide legen zunächst ihre Waffen neben sich ab und dehnen die Muskeln ihrer Körper mit einer Reihe von fließenend ineinander übergehenden Übungen, welche beide offenbar in einer festen Abfolge gelernt haben. Beide scheinen dabei zu meditieren, in sich gekehrt, mit ruhigem und kontrolliertem Atem. Zwar unterscheiden sich die Übungen der beiden voneinander, aber ihnen ist gemein, dass sie auf das Erreichen von hoher Beweglichkeit ausgerichtet sind. Zumindest in diesem Punkt scheint schonmal kein Unterschied zwischen Säbeltänzerin und Balayan zu bestehen, was diese auch für sich registrieren, da sie sich bei den Übungen hin und wieder ansehen, aber äußerlich keine Miene verziehen, die das verrät.

Fast zeitgleich beenden sie ihre meditative Aufwärmung und nehmen die Waffen wieder auf. Ayshira beobachtet ziemlich genau Avessandras Handhabung des Kriegsfächers - ob aus gewöhnlichem Interesse oder weil sie diesen nicht genau kennt, ist schwer zu sagen. Beide zeigen ihrem Gegenüber auf diese Art, welche Grundformen sie erwarten können, aber das Blitzen in ihren Augen verrät beiden, dass sie noch die eine oder andere Überraschungen füreinander parat haben. Ihre Bewegungen sind anders als die von Sandro und Korwan. Sie sind zwar auch beide muskulös, aber weniger kraftvoll als die Männer, eher athletisch, und doch sehr weiblich. Hat man bei den Männern das Bild von majestätischen und muskulösen Jaguaren beziehungsweise Panthern im Kopf, so denkt man bei den Frauen eher an die schlanken und wendigen Geparde.

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Ungelesener Beitrag von Farmelon » 06.06.2020 03:21

Korwans Augen blitzen auf, als die beiden äußerlich so ungleichen Männer sich aneinander heran tasten. Auch der Säbeltänzer bewegt sich geschmeidig, kraftvoll, der ansehnliche Körper zeigt mehr Haut und Muskel als das wenige an Kleidung verbergen könnte. Und es wäre eine glatte Lüge zu behaupten, das die beiden Männer nicht auch den ein oder anderen Blick füreinander hätten, als sie wie bei lauernden Jaguaren üblich ein wenig mit ihren Tatzen, den krallen spielen, sich größer machen und sich so gegenseitig einzuschüchtern versuchen, wie bei einem Revierkampf üblich.
Nur das es hier eben auch etwas.....zutiefst sinnliches hat als die beiden Männer sich einander annähern. Nur um dann wieder beinahe synchron zurück zu weichen.

Geschmeidige, kraftvolle Bewegungen, ein Abtasten, Herantasten. Noch lange ehe sie ihre Klingen wirklich kreuzen findet ein Tanz zwischen ihnen statt. geschmeidig, elegant und kraftvoll, je nach Regung auch ansatzweise brachial wirkend. Doch immer wieder geht der eine dem anderen letztendlich aus dem Weg oder sie gehen einvernehmlich etwas auf Abstand. Nackte Füße tänzeln, schnellen vor, tippeln über den Tempelboden und dann preschen die beiden Abbilder radschagefälliger Schönheit aufeinander los. Geschmeidig wie eine Raubkatze bewegen sich Korwans Muskeln und er verdreht seinen Körper, weicht Sandros Klinge mit einer eleganten Bewegung geschickt aus und setzt zum Gegenangriff an.
Nur das der schwarze Hüne, mit all seiner Masse, dem Säbelhieb des anderen ebenso geschickt ausweicht. Weniger elegant aber geschmeidig kraftvoll wie ein Jaguar der den schnappenden Fängen des anderen entkommt. So geht es noch mehrmals, denn auch dies hier ist mehr ein herantasten bei dem sich die beiden Männer umtanzen, umkreisen. Ihre bahnen ziehen und den jeweils anderen herausfordern, testen.

Es beginnt langsam, so dass man jede Bewegung der beiden Körper bewundern kann. Und was Korwan dabei entdeckt scheint ihn sehr zufrieden zu stellen, denn auf seine ansprechenden, maskulinen Züge legt sich das ekstatische Lächeln des Rausches. Oder eher die Vorfreude darauf. Und auch auf Sandros Zügen zeigt sich ein breites Lächeln, voller Vorfreude. Die Lippen teilen sich und zeigen die weißen, ebenmäßigen Zähne und man kann regelrecht erahnen, beinahe spüren wie der Atem der beiden Männer sich beschleunigt und ihr Blut dabei in Wallung gerät, die Herzen beginnen kräftiger zu schlagen. Beide dienen ihrer Gottheit auf ihrem eigenen Weg. Aber was auch immer Sandro sonst ist, er ist ein Kämpfer. Und ein Säbeltänzer ist ein Säbeltänzer.

Was sich dann abspielt ist ein Aufeinandertreffen zweier Giganten, die mit Kraft und Geschick zugleich den Tanz der Säbel tanzen. Immer wieder treffen die klingen aufeinander, werden abgeblockt, pariert oder mit harter Kraft geblockt, zwischen drin so schnell und geschmeidig das es die Lichtreflexe selbst zu teilen scheint welche von ihren Klingen reflektiert werden.
Stahl trifft auf Stahl, Luft wird geschnitten. Hörbar, spürbar wenn der eine mal wieder dem anderen geschickt ausweicht und sich die beiden Männer weiter und weiter in die Leidenschaft und den Rausch hinein steigern. In die Ekstase dieses Kampfes. Wäre das hier ein richtiger, harter Kampf auf leben und Tot, dann wäre vieles anders. Aber hier geht es um das Radschaopfer. Der tanz der klingen, der Rausch, die Schönheit des Kampfes. Der schwarze Thorwaler hat es definitiv anders gelernt als Korwan, aber auch die Thorwaler kennen diese Leidenschaft. Und irgendwo muss Sandro auch gelernt haben sich in Szene zu setzen. Denn das hier entwickelt sich zu einem geschmeidig, kraftvollen Rausch in dem beide immer öfters auch mal akrobatische oder athletische Einlagen einfließen lassen um den anderen damit etwas aus der Fassung zu bringen.

Auf Phasen der Schnelligkeit, wo das ungeschulte Auge kaum all den Bewegungen folgen kann, folgen auch wieder langsamere, abschätzende, ritualisierter Bewegungen, Akte dieses Schauspiels. Es ist kein Tanz, nicht nur, jedenfalls kein Tanz wie Suleika ihn tanzen würde. Aber nicht weniger Einsatz, Hitze, Leben, nicht weniger Leidenschaft zeigt sich darin. Bald schon zieht sich eine Schweißschicht über die beiden männlichen Körper, lässt ihre Körper glänzen und Schweißtropfen rinnen die Muskeln hinab. Dann folgen wieder wildere, schnellere Einlagen bei denen die dunklen Haare der beiden umher fliegen, Schweiß durch die Luft gewirbelt wird und auch einige der Tropfen von den scharfen klingen regelrecht zerteilt werden.

Überraschungen gibt es auch bei ihnen, einmal etwa ist Korwan irgendwie tänzelnd hinter den schwarzen Hünen gerutscht, so dass diesen ein Treffer beinahe im Rücken treffen würde. Allerdings im letzten Moment schabend, klirrend, metallisch abgewehrt als sich Sandro beinahe verrenkt um einen seiner Säbel gerade so noch hinter seinen Körper bewegen zu können, dabei seinen Arm dermaßen verdreht das es sicher nicht mehr nur angenehm ist. Aber auch das gehört zum Rausch, der Ekstase dazu, denn noch in der Bewegung wirbelt der Utulu herum und treibt Korwan regelrecht vor sich her, nachdem er sich in einer fließenden Bewegung geschmeidig um sich selber gedreht hat, deckt den Säbeltänzer mit einer ganzen reihe teils völlig unvorhersehbaren Hieben ein welche der Säbeltänzer auch beinahe alle abwehren kann.
Nur um es kurz darauf ebenso zurück zu geben, so dass nun Sandro getrieben wird, jeder den anderen dabei weiter einschätzt, abschätzt, als sie sich nach einem weiteren hartem Aufeinandertreffen der Säbel ruckartig voneinander trennen und zurück springen als hätte sie etwas auseinander gerissen.

Die beiden Raubtiere schenken sich nichts, und auch wenn jeder wann immer ein Treffer durchkommen würde die kraft und Wucht meisterhaft heraus nimmt, oder die Klinge dreht so das nur sachte mit der Breitseite Körperkontakt hergestellt wird, bleiben doch bei diesem Radschrausch der ein oder andere leichte Schnitt nicht aus. Denn die beiden genießen das hier immer mehr, lassen sich in ihrer Leidenschaft immer weiter treiben bis der wahre Radscharausch mit all seinen aufputschenden Gefühlen eintritt und sie beide immer weiter mitreißt.
Hier ist keine Magie im Spiel, hier treffen auch keine Meistertänzer aufeinander, aber die beiden beherrschen ihre Säbel wie wohl kaum ein anderer jemals. Und so kann der Säbeltänzer dabei auch jedwede eventuell vorhandenen Zurückhaltung aufgeben, während auch der Thortulu so wirkt als wäre das hier das erste mal seid langem das er sich in der Art so sehr hat gehen lassen können.

Und so, wie es in einem immer ekstatischeren Rausch sein sollte, steigert sich der Tanz der Säbel immer weiter, als die beiden Männer sich zu immer neuen Höhen antreiben und beflügeln. Schweißspuren säumen irgendwann ihren Weg und mehr als einmal scheint es nur an der jeweils beeindruckenden, raubtierhaften, oder auch elfengleichen Gewandheit zu liegen das keiner der beiden stürzt während sie sich weiter angehen, der tanz immer waghalsiger wird und sie Radscha hier ein Spektakel bieten, eine Opfergabe, wie sie in der Form sicher nicht alltäglich ist. Nicht nur wegen den körperlichen, exotischeren Details von Sandros Körper.

So ist es wohl auch keine große Überraschung, als die Beinarbeit der beiden irgendwann mehr im Zentrum steht. Nicht das sie gegen die rituellen regeln verstoßen würden, aber so sehr wie ihre Körper immer wieder aneinander reiben, das man zeitweise kaum noch auseinanderhalten kann wer hier wen gerade angeht, wäre eine weniger gute Beinarbeit mehr als nur fahrlässig. Aber so wie es sein sollte sind sie beide auch im waffenlosen Kampf geschult, so dass auch dies ohne größere ungewollte Zwischenfälle passiert.
Wie sollte es ein Mensch mit Elfenkriegern aufnehmen, mit bösartigen Elfen die Magie nutzen? Irgendwie wirken die Geschichten welche Sandro den Abend zuvor erzählt hat spätestens jetzt nicht mehr wie gutes Seemannsgarn. Denn das was sich da zeigt kommt dem was man diesen magischen Kämpfern nachsagt zumindest so nahe wie das ohne Magie möglich ist. Gepaart mit Statur und Muskelkraft der Thorwaler. Zwischendurch fliegen auch einige Haare, gespalten oder geschnitten von den blitzenden Klingen, während die beiden ansehnlichen Körper irgendwann regelrecht in Schweiß zu zerfließen scheinen. Das wenige was die beiden Männer tragen, die Seide, schweißnass als würden sie gerade aus dem Becken steigen, so das nichts mehr verborgen bleibt bei der nun durchsichtigen Seide. Das alles bringt die Körper in Wallung, lässt Blut fließen, das Herz rasen während die beiden sich immer weiter hinein steigern. Das hier ist wirklich ein Anblick für die Götter. Für die Göttin. Und für alle die diesem Radschaopfer zusehen wollen.

Bei all dem halten sie, wann immer möglich, genügend Abstand von den Frauen. Gefangen in ihrem eigenen Säbelrausch, dem eigenen Tanz, wahrscheinlich wird auch irgendwann der Kreis für die beiden Paare vergrößert, damit diese Darbietung auch genügend Platz findet. Die ganze Darbietung dauert an, jagt von einem Höhepunkt zum anderen, immer wieder gibt es langsamere, regelrecht sinnlichere Phasen ehe die wilde Ekstase wieder die Oberhand gewinnt, Leidenschaft.
Erst nach einer gefühlten Ewigkeit, für die einen vielleicht endlich und für die anderen leider, endet dieses Spektakel. Noch einmal kreuzen die beiden Männer die Klingen, weichen aus, suchen noch ein letzes mal Blickkontakt der wie so oft davor so intensiv wirkt als würde jeder der dazwischen kommen würde alleine davon schon in Flammen aufgehen. Dann, ohne Vorwarnung nach Außen, trennen die beiden Männer sich wieder und lassen die Säbel sinken, verbeugen sich schwer atmend, sehr schwer atmend und sicherlich am ganzen Körper bebend voreinander.

Angeblich entstand der orden der Säbeltänzer, als wilde Amazonen auf ebenso wilde Ferkina-Krieger trafen. Ekstase im Kampf. Schönheitssinn und gewalttätigkeit wie sie bei den seichteren Strömungen des Nordens für Entsetzen sorgen können. Schöne, athletische Körper gepaart mit vollkommener Gwandheit und Waffenkunst. Wilde, ekstatische, fast hypnotische Kämpfe voller Manöver wie Ausfällen, Finten, Wuchtschläge, kKingenstürme und vieles mehr. man sagt ihnen nach, auch wenn sie ihre Körper zeigen wären sie schwer zu haben, dieser mystische Kämpferorden der roten Schwester, aber dann dafür umso wilder. Das hier, das war wild. Das war alles davon und mehr. Und wer hier am Ende wem nachgeben musste, das bleibt offen. Aber das zählt auch in solch einem Radschaopfer nicht, wenn das Feuer der Amazonen und der wilden Ferkinas hervor bricht und die Ekstase des Kampfrausches alles andere davon spült.


Auch jetzt brauchen die beiden Zeit, wieder zu sich zu finden, sich etwas zu sammeln, Atem zu schöpfen. Ein Tempeldiener bringt Karaffen mit aromatisierten Wasser und verdünnten Wein für alle vier Kämpfer. Korwan greift ganz unzeremoniell nach einem der Wasserkrüge und leert ihn mit großen Zügen komplett, ohne die Becher überhaupt zu würdigen. Ebenso macht es dann auch Sandro, stürzt das Wasser regelrecht gierig herunter in seine ausgedörrte Kehle während der Schweiß noch immer ihre Körper hinab rinnt und zu Boden tropft.

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Ungelesener Beitrag von Horasischer Vagant » 06.06.2020 08:25

Während die beiden Frauen und die beiden Männer den rituellen Säbeltanz vollführen bringt Rayhad den Anwesenden die Tugenden und Ideale der schönen Göttin Rahja näher…als wäre es ein dazugehörender Teil des Kampfes.

Freude: Erfreue dich an der Schöpfung und den Genüssen, welche
die Heitere und ihre göttlichen Geschwister den Sterblichen zugedacht
haben. Koste von der Süße des Lebens, lasse die Gläubigen
daran teilhaben und erfülle ihre Herzen mit Wärme und Zuversicht.

lächelt der Geweihte die kleine Suleika an. Nach einer kurzen Pause fährt er fort…

Gleichmut: Ruhe stets in dir und trage diese Gelassenheit nach
außen. So vermagst du vielleicht nicht allen Fährnissen des Lebens
mit einem Lächeln begegnen, aber es wird dir leichter fallen,
die Kraft zu finden, ihnen zu trotzen.

rezitiert Rayhad in einem zum Kampf der Kontrahenten passenden Takt und Tonfall…
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Ungelesener Beitrag von Sanja » 07.06.2020 08:28

Suleika hatte Rayhjad noch zugenickt, als Sandro ihr seine Hand auf die Schulter legte und ihr nochmal versicherte, dass nichts schlimmes passieren würde.
"Ja... Pass aber bitte auf Sandro..." Bittet sie ihn daraufhin leise. Ganz offensichtlich ist sie nicht überzeugt dass dieser Schwerttanz eine gute Idee ist. Bevor Sandro zurück geht umarmt Suleika ihn nach einmal fest.
Dann gehen die Kämpfer in Position während der Geweihte beginnt über das Wesen der Göttin zu sprechen.

"Ich dachte immer die schöne Herrin Rahja würde frieden und Harmonie mögen.... Und nackelige Menschen..."

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Ungelesener Beitrag von Nicolo Bosvani » 07.06.2020 10:17

"Genau deshalb kämpfen die Säbeltänzer auch nicht richtig miteinander, sondern sie versuchen, ihre Bewegungen harmonisch aufeinander abzustimmen", wirft Firngrin, der dem Schauspiel aufmerksam folgt, zu diesem Thema ein.

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Ungelesener Beitrag von Firuna Tannhaus » 07.06.2020 19:14

Auch die Frauen tasten sich langsam aneinander heran, wobei sie spielerisch ihre Säbel über ihre Hände drehen, diverse Angriffspositionen durchlaufen, um zu sehen, wie schnell das Gegenüber reagiert und eine Verteidigungshaltung einnimmt. Da sie beide ausgebildete Kämpferinnen sind, erfolgt die Reaktion so unmittelbar, dass nur geschulte Augen vielleicht ein, zwei Mal eine Verzögerung von weniger als einem Lidschlag wahrnehmen können, während sie sich umkreisen.

Ihre Bewegungen stehen denen von Korwan und Sandro in Geschmeidigkeit und Eleganz nicht nach, durchaus auch kraftvoll, aber es wirkt völlig anders, da die Frauen ein gutes Stück kleiner sind als die Männer und von schlankerer Statur. Brachiale Ansätze sind hingegen vorerst nicht zu erkennen, jedoch demonstrieren beide jetzt schon ihre Wendigkeit, auf welche ihre Aufwärmübungen abgezielt haben. Der Stil des Kampfes der beiden wird offensichtlich ein anderer sein als bei dem Thorwaler und dem Säbeltänzer

Mit einem Kopfnicken verständigen sich Ayshira und Avessandra auf einen kurzer Seitenblick zu Sandro und Korwan, als diese ihre Begegnung beginnen. Dann ein erneuter Blick zueinander, ein Lächeln gepaart mit einem Funkeln in den Augen. Eine stumme Verständigung über den Kampfablauf.

Dann beugt Ayshria unvermittelt die Beine, duckt sich einer Katze gleich zum Sprung, den Säbel in ihrer Rechten platziert sie parallel zu ihrer Wirbelsäule an ihrer Seite, und fliegt dann geradezu auf Avessandra zu, die Klinge zum Schlag von oben erhoben. Die Balayan weicht mit einer ebenso katzengleichen Bewegung über eine kleinen Sprung und eine halbe Drehung aus, wobei sie mit ihrer Klinge die der Säbeltänzerin blockt und der Stahl laut und vernehmlich klirrt. Das Opfer hat begonnen.
Es folgt eine Reihe schneller Attacken, wobei sich beide keinen Raum zum Ausruhen lassen und ihre langen Haare nur so fliegen. Ihr Kampf besteht zunächst aus vielen schnellen Drehungen, sowohl im Angriff als auch in den Paraden, so dass es tatsächlich deutlich mehr nach einem Tanz aussieht, als nach einem ernsthaften Kampf. Erfahrene Kämpfer täuscht dieser Anschein aber nicht; sie sehen, dass die Schönheit hier Gefährlichkeit verschleiert.

Dann kehrt Ruhe in den Kampf ein, als die beiden am Ende einer Drehung beide kurz vor dem Hals der anderen ihre Klinge abstoppen. Langsam ziehen sie sich voneinander zurück, es folgen mehr abschätzende Blicke, kleine Täuschungsmanöver und Blitzattacken. Die Wangen der beiden Kontrahentinnen sind gerötet, ihr Atem geht nach diesem raschen Start schnell. Sie haben nun nur noch Augen füreinander, lächeln sich sogar immer wieder an, zwinkern sich zu. Sie scheinen gleich zweier Liebender, die ihrer Erwählten verführerische Blicke zuwerfen und mit Gesten Avancen machen, nur darauf wartend, erneut zueinander zu eilen und ihrer Leidenschaft freien Lauf zu lassen. Der rahjagefällige Rausch ergreift Besitz von ihnen. Korwan und Sandro haben sie lediglich aus den Augenwinkeln im Blick, um ihnen nicht in den Weg zu kommen.

Die Frauen wechseln ihre schnellen und langsamen Kampfphasen mit denen der Männer ab, so dass immer genug Raum besteht und sie sich gegenseitig eine Bühne bieten.

Avessandra ist Schülerin der Ishannah al’Kira, ihr Stil ist der des Flammenreihers. In den langsamen Phasen sieht man besonders schön, warum er so genannt wird. Gleichsam dem Reiher, der sich bei seiner Jagd nur langsam bewegt, um die Fische nicht aufzuschrecken, um dann unvermittelt seine Beute zu schnappen, bewegt sich auch die Balayan wie in Trance und attackiert die Säbeltänzerin ohne erkennbare Vorwarnung. Wer die Schule kennt, weiß, dass hier Wert auf Eleganz und Anmut in allen Handlungen gelegt wird, auch im Kampf. Das Kreuzen der Klingen soll sowohl effektiv sein und von hohem Können zeugen, als auch von besonderer Ästhetik und eine Freude für die Augen der Betrachter sein – den Göttinen Rahja und Rondra gleichsam gefällig.
Mit tänzelnden Schrittfolgen und Drehungen irritiert die Balayan die Säbeltänzerin immer wieder, der Kriegsfächer unterstützt sowohl den Anschein einen Tanzes als auch die Verwirrung der Gegnerin. Bis jetzt hat Avessandra ihn auch noch nicht als Waffe oder Schutz eingesetzt, sie hat zunächst nur den Säbel sprechen lassen.

Dies ändert sich nach den ersten zwei Phasen abrupt, in den darauf folgenden wird er seiner Bestimmung gemäß verwendet, um die Klinge Ayshiras abzulenken oder auch zwei Mal, durch ein gezieltes Manöver zwischen den Stäben aufzufangen und sie so einen Moment zu binden und zu sich heranzuziehen. Hierbei sind sich Ayshira und Avessandra sehr nah, blicken sich in die Augen, in denen durch den Kampftanz ein Feuer entflammt zu sein scheint. Ihre Körper schmiegen sich wie bei einem Liebespaar aneinander, überzogen von Schweiß, auch bei ihnen verbirgt der Stoff nichts mehr von ihren gefälligen Formen. Einen Moment berühren sich ihre Nasenspitzen, scheinen sich sogar ein wenig liebkosend zu umkreisen, dass es aussieht, als wollten sie sich küssen – ob Zufall oder bewusst herbeigeführt, lässt sich nicht sagen. Doch schon lösen sie sich wieder voneinander und es bleibt für alle Außenstehenden fraglich, ob ihre Lippen sich berührt haben oder nicht. Die Lust und die Ekstase, die der Kampf miteinander ihnen beschert, ist allerdings offensichtlich.

Pirouetten, Finten, gezielte Stiche, Ausfälle, Bindungen, sogar Niederwerfen, bestimmen den tänzerischen Kampf zwischen Säbeltänzerin und Balayan. Sie führen ihre Begegnung ebenso leidenschaftlich und rauschhaft aus, wie Thorwaler Krieger und Säbeltänzer, auch bei ihnen ist bei aller Mühe die Klingen kurz vor einem Treffer zu bremsen nicht zu vermeiden, dass minimale Schnittverletzungen zustande kommen. Es ist wahrlich faszinierend zu sehen, wie unterschiedlich Kampfstile aussehen können, wenn man zwischen ihnen hin und her blickt. Und doch jeder seine eigene Schönheit besitzt.

Der Kampf der beiden endet nahezu zeitgleich mit dem Korwans und Sandros, nach einer letzten schnellen Kampfphase. Ihre Klingen treffen nach einer Drehung leicht schräg vor den Hälsen der beiden Frauen aufeinander. Zwischen den gekreuzten Klingen hindurch sehen sie sich für einige Augenblicke tief in die Augen. Dann schließen sie sie und lehnen die Stirn an die der Kontrahentin. Sechs Atemzüge verharren sie so, horchen auf die eigene Atmung und den eigenen Herzschlag, aber auch auf die des Gegenübers. Dann tanzen sie auseinander, drehen sich dabei und senken die Waffen. Es folgt eine Verbeugung und das Opfer ist vorbei.

Sie treten wieder aufeinander zu und gesellen sich gemeinsam zu den Männern, welche ebenso außer Atem, schweißnass und erschöpft sind wie sie. Ayshira schenkt Wasser in zwei Kelche und reicht Avessandra einen, welche ihn mit einem dankbaren Nicken entgegennimmt. An Sprechen ist für beide gerade nicht zu denken.

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Shaya´al´Laila in Zorgan (offenes RP)

Ungelesener Beitrag von DriveZ » 07.06.2020 21:45

Als er von Gleichmut erzählt beißt sich Mirhiban leicht auf die Lippen.
Es scheint als wäre sie da anderer Meinung aber sie ist im Haus der Göttin und wird gerade dort bestimmt nicht über ihre Gebote streiten.
Den Anblick der Tänzer wiederrum genießt sie und lässt sich mit Lares zusammen auf den Boden sinken, während sie zu schaut.
Bei Suleikas aussage muss Mirhiban grinsen.
"Suleika, dass mag Rahja auch. Sie mag viele schöne Dinge. Nackelige Menschen, wie auch das was seine Gnaden dort erzählt. Denn wenn man sich nicht wohl fühlt, keine Freude empfindet ist man schließlich auch selten nackelig, oder?"
Man weiß nie, vor welchem größeren Unglück einen das Pech bewahrt hat.

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Ungelesener Beitrag von Horasischer Vagant » 08.06.2020 07:32

Passend zum Tanz und den harmonischen Bewegungen der beiden Frauen erklärt Rayhad die nächsten beiden Tugenden und Ideale

Ekstase: Lass dich vom Rausch nicht dazu verführen, selbstsüchtig
zu handeln, sondern lass andere daran teilhaben, ob du ihnen
nun Lehrerin sein magst oder Weggefährtin. Strebe danach, die
göttliche Ekstase zu erfahren, denn sie ist es, was deinen Glauben
an die Göttin stark hält.

Harmonie: Wahre dein inneres Gleichgewicht und trage es nach
außen an die Gläubigen heran, um ein harmonisches Miteinander
zu erreichen. Das rechte Maß ist der Göttin wie lieblichste
Musik, und wenn sich die Dinge um einen Menschen herum im
Gleichklang befinden, wird auch er erfüllt sein und glücklich.
Besuche mit Deinem Helden das Shaya´al´Laila in Zorgan (offenes RP)

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Ungelesener Beitrag von Sanja » 12.06.2020 18:01

Rayhad mag auffallen, dass Suleika mit ihren Gedanken mehr bei den Kämpfenden ist, als bei den Wortes des Geweihten. Trotzdem hört sie ihm natürlich zu.
"Ich glaube wenn alle Menschen Rahjas Weg folgen würde, wäre Dererund ein besserer Ort." Meint sie irgendwann nachdenklich.
Dann nimmt sie ein Tuch, dass auf einem der Tische liegt und vieleicht für einen Schleiertanz gedacht war. Suleika aber taucht es in eine Schale mit klarem, sauberen Wasser und geht dann zu Sandro hinüber, der gerade einge ganze Karaffe Wasser mit einem kräftigen Zug leert.
"Darf ich?" Fragt sie und beginnt dann ohne auf eine Antwort von ihm zu warten einen etwas tieferen Schnitt an seinem Unterarm mit dem nassen Tuch zu säubern. Dabei ist sie extrem vorsichtig und sanft. Wie es scheint macht sie so etwas nicht zum ersten mal. Aber immerhin hat sie ja auch eine Weile auf der Straße gelebt bevor sie Belima getroffen hat.

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Ungelesener Beitrag von Horasischer Vagant » 12.06.2020 18:10

Während Suleika das Tuch nimmt trägt Rayhad die verbleibenden Tugenden und Ideale vor.

Leidenschaft: Was immer du tust, tue es aus vollem Herzen und
voller Innbrunst. Folge deiner Leidenschaft und hüte den Funken
in deinem Inneren, der die Herzen der Gläubigen ebenso
entflammen mag, wie das deine. Genieße die Freiheiten, welche
die Göttin dir voll von Liebe zugedacht hat und vergelte es ihr,
indem du dir keine Fesseln auferlegen lässt.

Hingabe: Du hast deinen Leib und deine Seele der Himmlischen
zum Geschenk gemacht. Verzichte darauf, dein Herz an etwas Vergängliches
hinzugeben, sondern strebe nach göttlicher Ekstase, um
die Nähe Rahjas zu erfahren. Gib dich ihr völlig hin und lass ab
von weltlichen Dingen, um vollkommene Erfüllung zu erfahren.

Allumfassende Liebe:
Rahja liebt alle denkenden und fühlenden
Wesen und ihre Hingabe an die Schöpfung ist selbstlos und ohne
Grenzen. Widme dich nicht einzig einer Sache oder Person, denn
sonst schlägst du dich selbst in Ketten. Versuche stattdessen dem
Vorbild der Lieblichen nachzueifern und begegne allen Gläubigen
mit Achtung und Herzensgüte und voller Leidenschaft.
Besuche mit Deinem Helden das Shaya´al´Laila in Zorgan (offenes RP)

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Ungelesener Beitrag von Farmelon » 13.06.2020 13:03

Sandro merkt ihn nicht, den etwas tieferen Schnitt. zumindest nicht direkt. Als Suleika dazu kommt und er die Karaffe gerade absetzt, den Blick von Korwan löst, macht Suleika darauf aufmerksam. Und er wirkt im ersten Moment etwas irritiert, noch immer schwer atmend, nickt dann aber und setzt sich auf den Boden, reicht ihr den Unterarm nachdem die Säbel wieder abgenommen wurden. "Danke sehr. Aber das sieht schlimmer aus als es ist." Versichert er ihr, zuckt auch nicht als die Kleine den Schnitt behutsam, vorsichtig säubert sondern bleibt dabei ganz ruhig. "Hat es dir gefallen, oder was du zu schlimm für dich?" Erkundigt er sich dabei bei ihr.
Sein Blick geht auch zu den anderen, bleibt etwas länger an Firngrin hängen.

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Ungelesener Beitrag von Nicolo Bosvani » 13.06.2020 21:36

"Typisch Thorwaler", grinst Firngrin breit mit Blick auf Sandros Verletzung. "Macht aus einem rahjagefälligen Schaukampf gleich ein Duell aufs erste Blut."

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Ungelesener Beitrag von DriveZ » 13.06.2020 21:44

Bei den Idealen ist Mirhiban hin und her gerissen.
Der Aspekt der Leidenschaft scheint ihr zu gefallen, während sie bei der Eklärung zur Hingabe das Gesicht verzieht. Offenbar gefällt ihr das Gesagte nicht sonderlich gut. Die Liebe hingegen scheint ihr zu gefallen wenigstens zum Teil aber ganz Glücklich ist sie wohl auch mit dieser Tugend nicht.
Auch wenn sie gut zuhört, scheint sie eine Diskussion dazu im Tempel der Göttin zu vermeiden.
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Ungelesener Beitrag von Sanja » 14.06.2020 14:24

"Ihr habt toll gekämpft." Antwortet Suleika nachdenklich. "Aber ich mag es einfach nicht, wenn gekämpft wird. Am Ende ist immer jemand verletzt... und bei Herrn Rayhad habe ich auch nichts von Schwertkämpfen gehört."
Sie hatte in der Zeit als sie auf der Straße leben musste mehr als einen Kampf miterleben müssen und ihre einzige Chace war dabei immer die Flucht gewesen.
Hier einem Kampf zu zu sehen ohne weg zu laufen ging gegen alles was sie gelernt hatte und entsprechend unwohl fühlt sie sich dabei.

Unterdessen tritt Belima näher zu Mirhiban. "Du scheinst nicht so recht die Meinung von Rayhad zu teilen." Stellt sei leise flüsternd fest.

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Ungelesener Beitrag von DriveZ » 14.06.2020 15:17

Mirhiban nickt.
"Hingabe, sie erklären wir sollen uns nicht an Vergängliches halten aber sind wir Menschen nicht vergänglich? Ich meine keiner kann mir garantieren, dass ich und mein Partner im gleichen Paradies landen oder auch zusammen in Borons Hallen, also ist letztlich sogar unsere Liebe vergänglich, wenn man eine Ewigkeit voneinander getrennt verbringt wird sie irgendwann vergehen. Wieso hat sie uns dann die Liebe gegeben und wie soll man eine Gottheit lieben. Ich respektiere die Götter, sehr sogar aber ich habe nie einen von ihnen gesehen oder mit ihnen geredet, wie soll ich sie da lieben können, wenn ihnen dann mein Herz geben.", sie macht eine kurze Pause und es ist ihr anzumerken, dass der nächste Punkt ihr noch wichtiger ist, denn ihre Stimme wird eindringlicher und auch ein wenig lauter, also fast schon normale Lautstärke statt flüstern.

"Außerdem kein Gefühl ist überflüssig. Wie kann ich gelassen bleiben, wenn mich Trauer, Wut, Freude oder Liebe und all die anderen Gefühle durchstömen. Gefühle sollen gelebt werden, nicht mit Gleichmut ertragen, denn jedes Gefühl kann uns Energie geben uns helfen. Gleichmut erstickt unsere Gefühle, wenn wir sie ausleben sollten, wenn wir ihnen freien lauf lassen sollten, um uns selbst zu heilen oder einfach nur nicht zerbrechen, um anderen zu zeigen, wie sehr wir sie lieben oder einfach nur um unserer Freude freien lauf zu lassen.", erklärt sie Belima voller Überzeugung.
Man weiß nie, vor welchem größeren Unglück einen das Pech bewahrt hat.

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