Shaya´al´Laila in Zorgan (offenes RP)

Eröffne ein Geschäft oder eine Schenke als Treffpunkt abenteuergeplagter Helden.
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Madalena
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Ungelesener Beitrag von Madalena » 18.01.2020 13:30

Ja, Dwartoscha kannte auch Geschichten von Zwergen, die Menschen in ihr Herz geschlossen hatten. Freundschaften, die nur allzu schnell verblühten. Aber sie war sich nicht sicher, ob das so tröstlich wäre. Zumal es für Gordovan noch komplizierter sein müsste...

"Aber Ihr könntet Eurem Sohn ja auch sein Erbe geben. Und Euer eigenes Leben leben. Euer Sohn steht auf eigenen Beinen, Ihr habt die Linie Eurer Ahnen weitergeführt und seid frei für neue Abenteuer!" grinste sie. Nicht ganz neidlos.
Trage deine Maske wie deine Unterhose: Wenn was raus hängt, machst du was falsch.

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Farmelon
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Ungelesener Beitrag von Farmelon » 18.01.2020 13:57

"Oh, keine Sorge, ist es." Versichert Gordovan Tutut, zuckt dabei aber auch erneut sachte mit den Schultern. "Ich bin auch nicht immer der beste Vater gewesen, es war kompliziert. Und er ist der ältere, er kann sich noch etwas an seine Mutter erinnern und es ist einfach einen zu haben dem man die Schuld geben kann, möge sie Frieden gefunden haben."

Kurz seufzt er ein wenig, spielt gedankenverloren noch etwas mit der Kerzenflamme, welche nun aber wie gewohnt und völlig normal brennt. Dwartoschas Sichtweise dazu lässt ihn leicht nicken. "Wahrscheinlich mache ich das auch, zumindest das was ihm zusteht. Dann kann er damit machen was er will, ebenso meine anderen Söhne. Dann braucht auch keiner mehr auf die Idee kommen zu wollen mich für tot erklären zu lassen. Aber ehrlich gesagt habe ich genug von Abenteuern, egal ob alte oder neue. Ein einfaches Leben, irgendwo, wo ich für mich selber leben und arbeiten kann, die Zeit genießen und mir ein Leben aufbauen. Keine Abenteuer, nur ein Leben. Irgendwo wo man mich noch nicht kennt." Der Gedanke entlockt ihm doch ein Lächeln, ein etwas sehnsüchtiges Lächeln. So wie ich es versucht habe ehe ich noch meine Restschuld begleichen musste, und dann das mit ihm. Ja, sollen sie ihr Erbe haben.

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Lifthrasil
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Ungelesener Beitrag von Lifthrasil » 18.01.2020 15:18

"Das würde euch nach ein paar Jahren zu langweilig." vermutet Lifthrasil. "Und das Erbe über das Leben des Vaters zu stellen ist nicht ehrenhaft. Man kann sich schließlich auch als Sohn aus eigener Kraft etwas aufbauen. Er ist ja kein Kind mehr. ... Aber für Tot erklärt wurde ich auch schon mehrfach und einmal ging es dabei auch um ein Erbe. Allerdings nicht an Nachkommen von mir, sondern an meine zweite Frau. Es war vor vielen Jahren, das erste Abenteuer mit meinem Freund Adrahil, noch ehe wir zu unserer Weltreise aufbrachen. Wir hatten uns in der Arena als Gladiatoren kennengelernt. Er war unfrei, ich mehr oder weniger auch. Na ja, temporär. Ich arbeitete dort eine Strafe ab für ein wenig Dummheit und Jähzorn meinerseits - aber das ist eine andere Geschichte. Kurz und gut, es gelang uns, unsere Freiheit und einen gewissen Wohlstand zu erkämpfen und wurden irreguläre Mitglieder der Garde. Als solche kümmerten wir uns auch um einige Banditen im Umland und erlangten als 'Beschützer der Stadt' einen gewissen Ruf - und ich wurde von einer Frau geheiratet. Sie stammte aus dem rahjagefälligen Gewerbe, sie war eine der besten und edelsten in der Stadt in diesem Beruf, aber sie legte ihn nieder und wurde meine Frau. Wir hatten dort ein schönes Haus zusammen - aber dann traten Probleme auf. Mehrere Schiffe der Handelsflotte der Stadt verschwanden. Also brachen wir mit einem Schiff entlang der betroffenen Route auf. Diese führte an der Charyptik vorbei und tatsächlich fanden wir das Problem. Das Problem war riesig groß und hatte 8 Arme. Einer der berüchtigten Riesenkraken hatte sich in diese eigentlich schiffbaren Gewässer verirrt und machte Jagd. Auch unser Schiff fiel ihm zur Beute und wurde zerschlagen. Zwar gelang es uns das Monster zu besiegen. Aber das Schiff war bereits geborsten. Es war ein epischer Kampf, noch im Wasser kämpften wir weiter. Es war kaum durch seine dicke Haut durchzukommen. Kaum verwundbar. Am Ende versuchte das Monster zu seinem Pech Adrahil und mich gleichzeitig zu verschlingen - und da hatte es, wie man so sagt, mehr abgebissen als es kauen konnte. Adrahil wurde in seinen Schabel gezogen, aber gleichzeitig zog ein zweites Tentakel mich heran, so dass ich in Reichweite war, ehe das Vieh Adrahil zerbeißen konnte. Unter Aufwand all meiner Kräfte gelang es mir, den Schnabel aufzustemmen - und Adrahil, der sein Schwert die ganze Zeit nicht losgelassen hatte, war einen Moment lang frei und rammte es durch den weichen Gaumen im Inneren des Schnabels genau in das Gehirn des Biestes. Es zappelte, wurde dann Schlaff und sank in die unendliche Tiefe hinab - und hätte uns fast mitgenommen. Aber wir konnten uns befreien."

"Tja, da waren wir, mitten im Meer ohne Schiff. Aber wir erreichten mit etlichen anderen Überlebenden der Crew eine karge Insel. Die hatte kaum richtigen Bewuchs. Keine Bäume, nur endlose, trockene und dornige Sträucher. Bewohnt schien sie auch nicht zu sein. Wir brauchten dringend Wasser und teilten uns auf um ebensolches zu finden. Ein schwerer Fehler. Denn wir hörten bald hier, bald da Schreie - zueinander zu kommen war schwer. Die Sträucher erlaubten nur langsames voran kommen und immer wenn ich zu dem Ort kam wo ein Schrei hergekommen war, war niemand mehr da. Ich rief nach allen anderen so laut ich konnte, dass wir uns sammeln sollten. Aber die einzige, der dem Ruf noch folgte, war Adrahil. Wir rüsteten uns für die Nacht und flochten nahe des Ufers einen großen Verteidigungsring aus den Dornen und sammelten weiteres Gestrüpp um ein kleines Feuer am Laufen zu halten. Dann hielten wir abwechselnd Wache. Seltsame Dinge bewegten sich in der Nacht. Es kroch und es raschelte und dann und wann sah man die Sträucher sich bewegen. Aber nichts näherte sich unserem Feuer.

Am nächsten Tag kam etwas aus dem Gestrüpp gekrochen. Es war der Benjamin unseres Schiffes. Er war über und über mit grün-gelblichem Schleim bedeckt und berichtete Schreckliches von riesigen Ameisenspinnen oder Spinnenameisen. Er war von einem zwei Schritt langen Ameisenmonster aufgegriffen und eingesponnen worden und in deren unterirdischen Bau verschleppt worden - dort sah er auch Kokons mit anderen Menschen darin. Vermutlich unsere Schiffsgefährten. Er selbst hatte Glück, er hing in einem Teil des Baus der wohl nicht ganz fest war und in einem unbeobachteten Moment konnte er durch hin und her schaukeln sich von seiner Wand lösen und rollte eine Rampe hinab. Er fiel in irgendetwas feuchtes, ein fetter, weißer Wurm, fast so groß wie ein Mensch, und irgendwas spritzte auf ihn als er darauf fiel. Er sah sich aber nicht weiter um, sondern kroch raus so schnell er konnte. Seltsamerweiße schienen die Ameisen ihn nicht zu bemerken. Dann suchte er den Rest der Nacht nach uns und fand schließlich unser Feuer.

Nun. Da saß also unsere Mannschaft unter der Erde im Bau von irgendwelchen Monstern fest. Da gab es nur eines zu tun: rein in den Bau und unsere Leute da raus holen! Adrahil kam auf die Erleuchtung: der Schmodder, der den Benjamin bedeckte, musste ihn getarnt haben. Vermutlich konnten die Ameisen nicht gut sehen und orientierten sich nach Geruch. Wir verteilten das Zeug so gut es ging auf uns beide und ließen den Benjamin im Lager zurück. Er war ohnehin schon mitgenommen und keine zehn Pferde hätten ihn in den Bau zurückgekriegt. Nach einer Weile fanden wir tatsächlich einen Zugang und machten uns auf den Weg hinein. Seltsam leuchtende Pilze wuchsen hier und da an den Wänden. Das erlaubte uns etwas zu sehen. Zunächst ging es auch gut. Doch dann wurden sie auf uns aufmerksam. Vielleicht war es zu wenig Schleim oder der war getrocknet. Auf jeden Fall fingen die Kämpfe an. Rücken an Rücken käpften wir unter der Erde gegen zwei Schritt große Riesenameisen, die auch noch wie Spinnen Klebfäden verschießen konnten. Aber es gelang uns die erste Welle abzuwehren und da war eine weiche Stelle in der Wand durch die wir uns hindurchzwängten - und tatsächlich lag dahinter eine Kammer, die mit fast Menschengroßen Maden bedeckt waren. Adrahil drückte auf eine davon und ihr Hinterteil sonderte einen Sekret ab. Den selben Schleim, den der Benjamin getragen hatte. Wir bedeckten uns gründlich mit dem ekligen Zeug, nahmen reichlich davon mit und machten uns, nun unsichtbar für die Ameisen, auf die Suche nach den anderen. Wir fanden sie tatsächlich in einer Art Speisekammer aufgehängt. Aber als wir sie losschnitten ging eine Art Schrei durch den Bau. Irgendwer hatte es bemerkt, dass die Beute geklaut wurde und wir hörten tausende von Chitinbeinen näher kommen. Wir brauchten dringen eine Ablenkung! Rasch legten Adrahil und ich unsere besudelten Kleider ab und wiesen unsere Schiffskameraden an, sich einzuschmieren und sagten ihnen, wo sie mehr Maden finden könnten. ... Nun waren wir die einzigen, die für die Ameisen riechbar waren und wir warfen uns auf sie. Spliternackt verwickelten wir sie in einen weiteren Kampf auf den selbst Swafnir stolz wäre, während unsere Kameraden flohen. Irgendwie gerieten wir dabei immer tiefer in den Bau, bis der Boden unter uns nachgab und wir in eine Art Schatzkammer stürzten. Allerlei Zeug lag da, vermutlich Schwemmgut von Schiffen, die hier Schiffbruch erlitten hatten. Aus irgend einem Grund hatten die Ameisen alles gesammelt. Einen Durchgang weiter waberte ein geradezu riesiges Wesen. Die Ameisenkönigin, umringt von ihren Kriegern. ... Aber eines der Objekte dort war ein Fass voller Premer Feuer. Feuerstein und Stahl waren auch rasch gefunden und auch Fackeln. In Windeseile schlugen wir ein Loch in das Fass und rollten es in Richtung Königin. Natürlich hielten ihre Krieger das Fass auf - aber da warf ich die Fackel auf die Premer Feuer Spur, die das Fass hinter sich her gezogen hatte und sofort breiteten sich die Flammen aus und das Fass ging mit einem dumpfen Knall hoch und überschüttete Krieger und Königin mit brennendem Schnaps. ... Das war unsere Gelegenheit zum Rückzug. Alle Ameisen waren jetzt damit beschäftigt, panisch durch einander zu laufen oder zu versuchen brennnendes Material von der Königin wegzukriegen oder vielleicht die Königin selbst zu retten, was weiß ich. Aber auf uns achtete einen Moment lang niemand. Lange genug um ein neues Würmernest zu finden, uns zu tarnen und den brennenden Ameisenbau zu verlassen.

Tja, wir kamen lebend zurück und richteten ein verteidigbares Lager mit unsere geretteten Mannschaft ein. Wir hatten zwar kein Wasser und keine Nahrung. Holz für ein Floß um von der Insel wegzukommen hatten wir erst Recht nicht - aber wir fanden rasch heraus, dass die Riesenameisen, die irgendwie jetzt völlig ziellos und desorientiert auf der Insel herumliefen, essbar waren und auch reichlich Feuchtigkeit enthielten. Außerdem hatten sie stabile Chitinpanzer und wenn man die aushöhlte und mit getrocknetem Schleim abdichtete, gaben sie ganz gute Schwimmkörper ab. So kam es, dass wir ein oder zwei Wochen später auf dem wohl seltsamsten Floß der Menschheit in See stachen. es war ein riesiges Ding auf dem mehr als zwei Dutzend Menschen Platz hatten, denn so viele hatten wir gerettet. Und Swafnir ließ uns Glück haben - es sammelte uns tatsächlich nach einigen Tagen ein Handelsschiff auf, so dass wir alle nach einigen Umwegen, gut einen weiteren Mond später, nach Hause kehren konnten.

Als wir in die Stadt zurückkehrten, war der Jubel groß. Ein anderes Schiff hatte Trümmer unseres Schiffes aus dem Meer gefischt und hatte keine Überlebenden gefunden. Meine liebe Frau hatte daraufhin keine Zeit verloren und hatte uns alle für tot erklären lassen. Einen Monat später heiratete sie einen Patrizier der Stadt, der nur zu gern mein Haus und mein Vermögen, das sie geerbt hatte, seinem Vermögen hinzufügte. Dass ich unverschämterweise noch am Leben war, war rechtlich natürlich sehr unpraktisch. Die Ehe war ja schon geschlossen. Daher zögerte der Stadtrat, so froh man in der Stadt über die Rückkehr der zwei Dutzend Seeleute war, doch sehr, anzuerkennen, dass ich wirklich ich war. Aber das war mir eigentlich auch egal. Ich hatte von der Stadt und insbesondere von meiner nun Ex-Frau die Nase voll und reiste nur all zu gerne ab. Sollten sie sich doch in Zukunft selbst um ihre Probleme kümmern. Adrahil hatte in dem Ameisennest noch, einer Eingebung folgend, eine Seekarte mitgekommen während ich das Feuer legte. Er wollte sie nicht verbrennen lassen, sagte er später - und es war sehr gut, dass er das tat. Denn genau diese Karte war es, die uns wenig später ins Güldenland führte - aber das ist, wie man so sagt, eine andere Geschichte."

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Ungelesener Beitrag von Farmelon » 18.01.2020 23:00

"Möglich, ich bin bereit es darauf ankommen zu lassen." Meint der Magier dazu das es ihn langweilen würde, sagt zu dem anderen ganz bewusst nichts und hört dann interessiert und aufmerksam zu. "Das tut mir leid, also das mit der Ex-Frau. Das war sicher nicht leicht damals." Sagt er schließlich nach der Geschichte dazu.

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Ungelesener Beitrag von Sanja » 18.01.2020 23:17

Ein Riesenkraken, zwei Schritt große Ameisen die man zu einem Flos umbauen kann, Menschengroße Maden... Diese Geschichte klingt in Tutus jungen Ohren dann doch zu fantastisch. Nein. Die hat der Herr sich sicher augedacht, oder?
Wie auch immer, er ist ein guter Erzähler und Tutu hängt gebannt an seinen Lippen während er erzählt.
Als er zum Ende kommt blickt sie dann in die Runde. Jeder sollte noch eine Geschichte erzählen. Aber ihre kleinen Geschichten müssen doch unglaublich langweilig sein im Vergleich zu diesen großartigen, epischen Geschichten der Herrschaften.
Aber vieleicht würde man sie ja übersehen, wenn sie sich nur ruhig genug verhält?

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Ungelesener Beitrag von Horasischer Vagant » 19.01.2020 11:26

Nun, da heute schon mehrmals die Sprache auf das Güldenland kam hätte ich eine Frage dazu:
Lyssandra macht eine kurze Pause.
Welche Häfen lohnt es sich im Güldenland anzulaufen? Und wie groß kann man sich diese Städte vorstellen?
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Ungelesener Beitrag von DriveZ » 19.01.2020 11:31

Phexis hört bei all diesen Geschichten staunend zu, während Sandro sich zurück lehnt und leise wieder Musik zum besten gibt, um die Stimmung der jeweiligen Geschichte zu untermalen.
Man weiß nie, vor welchem größeren Unglück einen das Pech bewahrt hat.

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Ungelesener Beitrag von Farmelon » 19.01.2020 11:49

Oh, Gordovan schaut durchaus zu Tutu. Gerade weil sie sich so ruhig verhält und zwinkert ihr dann leicht zu, macht aber sonst nicht auf sie aufmerksam als sie versucht sich so aus der Affäre zu ziehen. Lyssandras Frage lässt ihn dann doch kurz überlegen. "Das mit den Häfen überlasse ich anderen zu beantworten, aber die wirklich großen Städte fassen durchaus mehrfach die Fläche und auch die Bevölkerung von Gareth oder Al´Anfa. Balan Cantara etwa, die Hauptstadt einer der Grafschaften dort könnte man sagen, müsste bis zu ungefähr Fünfhunderttausend Einwohner zählen, also ungefähr dreieinhalbmal so viele wie Gareth.
Allerdings könnte sie mehr fassen, es gibt dort unterbevölkerte Bereiche, verlassene Viertel da die Stadt ursprünglich für mehr Bewohner gebaut wurde. Andere Hauptstädte zum Beispiel zählen mit ungefähr hunderttausend Einwohner schon nicht mehr zu den größten Städten, sondern eher zum Durchschnitt was Hauptstädte angeht. So ab zweihundert- dreihunderttausend dürfte man so langsam zu den wirklich großen Städten zählen, oder eher mit zu den größten Städten. Ehrlich gesagt wäre eine Stadt wie Zorgan dort nichts Besonderes. Irgendetwas zwischen einer kleinen Stadt und einer mittelgroßen Stadt."

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Ungelesener Beitrag von Horasischer Vagant » 19.01.2020 12:30

Das ist wahrhaft riesig! Und gibt es dort auch außergewöhnliche Produkte, Stoffe, Metalle, Edelsteine, die hier auf dem aventurischen Kontinent unbekannt sind? zeigt sich Lyssandra weiter interessiert ihren Horizont zu erweitern.
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Ungelesener Beitrag von Lifthrasil » 19.01.2020 15:15

"In der Tat, gerade im Bereich Metalle und Metallverarbeitung können wir da noch was lernen. Sie verwenden teilweise Legierungen, die hier unbekannt sind." antwortet Lifthrasil "Ebenso sind sie uns im Bereich Medizin voraus. Doch auch bei uns gibt es Dinge, die drüben eher selten sind und die gerne gekauft werden. Doch was genau, nun, das ist ein Handelsgeheimnis."

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Ungelesener Beitrag von Farmelon » 19.01.2020 22:05

Handelsgeheimnis, Gordovan muss doch etwas grinsen bei der Antwort des Thorwalers. "Ja, das zu weit auszuführen könnte einige Leute ziemlich ungemütlich werden lassen. Ich empfehle dafür eine Reise nach Havena oder Grangor, dort könnt Ihr direkt mit einigen Besuchern von dort sprechen um Euch ein eigenes Bild darüber zu machen." Empfiehlt er der Herrin des Hauses.

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Ungelesener Beitrag von Horasischer Vagant » 20.01.2020 07:22

Lyssandra blickt Lifthrasil interessiert ins Gesicht. (siehe OOC)
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Ungelesener Beitrag von Madalena » 20.01.2020 09:28

"Könnt Ihr mehr sagen über die Legierungen? Habt Ihr da Anschauungsmaterial? Verwenden sie andere Rohstoffe? Oder fällt das auch unter Handelsgeheimnis?"
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Ungelesener Beitrag von Farmelon » 20.01.2020 11:30

"Nein, was von dort importiert werden kann zählt in einigem nicht als Geheimnis, sonst wäre es kaum etwas mit dem offen gehandelt wird...."
Meint zumindest Gordovan dazu, trinkt noch einen Schluck. "Zumindest was die Produkte selber angeht, bei den Rohstoffen ist das schon wieder anders. Aber es gibt zum Beispiel aus sich selber heraus leuchtende Legierungen, leuchtende Bronze oder Messing, Eisen. Oder auch Buntstahl. Das ist Stahl den man theoretisch in allen möglichen Farben herstellen und dann wie normales Metall verarbeiten kann. Durchgehend gefärbt." Dabei tastet er dann aber auch einige Taschen ab, greift danach nach dem Robenüberwurf und greift mit einer Hand in verschiedene Taschen die hinein gearbeitet sind. Ohne direkt aufzufallen, schließlich hat er aber offenbar gefunden was er gesucht hat und legt der Zwergin eine achteckige, leicht leuchtende Münze mit Loch in der Mitte hin. "Das ist ein Zahlungsmittel im Imperium."
Die eine Seite zeigt ein Auge mit Krone, die andere Seite ziert das Wappen der auf Era´Sumu herrschenden Icemna.

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Ungelesener Beitrag von Lifthrasil » 20.01.2020 12:11

"Wie Gordovan sagte, die Handelswaren sind nicht geheim. Verschiedene der Legierungen sind verschiedenen Zwecken angepasst. Nicht rostender Stahl für Gerätschaften ohne dabei auf Magie zurück greifen zu müssen, besonders elastische Metalle oder besonders leichte Metalle. Schaut einfach mal in unserem Kontor vorbei. Da haben wir ein paar Anschauungsstücke." sagt Lifthrasil "Einige Rohstoffe, bei denen das zugelassen ist, importieren wir. In anderen Bereichen nur fertig verarbeitete Produkte. Herr Tinker kann über die Metalle sicherlich auch einiges erzählen. Immerhin ist er Mechanikus."

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Ungelesener Beitrag von Horasischer Vagant » 20.01.2020 12:27

Wo waren Eure Kontore nochmal? erkundig sich die Hausherrin interessiert.
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Ungelesener Beitrag von Sanja » 20.01.2020 13:34

Gespräche über Handelswaren. Das ist etwas, wo Tutu nicht mit reden kann. Aber bei den ganzen Gesprächen über Reisen ins ferne Güldenland kommt ihr etwas anderes in den Sinn.
"Herr Tinker? Wenn Ihr irgendwann wieder zurück über das Meer in Euer Zuhause reisen werdet. Würdet Ihr mich dann mitnehmen oder vorher verkaufen?"

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Ungelesener Beitrag von DriveZ » 20.01.2020 13:54

Phexis schaut Tutu bei der Frage schockiert an. Natürlich ist ihr Sklaverei kein unbekanntes Thema aber dass Tutu als Sklavin so offen darüber redet verkauft zu werden macht es für sie plötzlich viel greifbarer.
Mit traurigem Gesichtsausdruck legt sie dann schon wieder ihren Arm auf den von Tutu, wobei sich schwer sagen lässt, ob sie dass macht um Tutu oder sich selbst zu beruhigen.
"Das würde er bestimmt nicht einfach so tun, oder? Außerdem könnte Papa dich bestimmt frei kaufen.“ meinte sie dann und schaut zu den beiden Erwachsenen.

Sandro hat sich, als das Thema wieder aufkommt unterdessen unwillkürlich versteift und sieht nun ein wenig aus wie versteinert. Als Phexis ihn dann so fragt, scheint er zunächst etwas überfordert. Dann meint er leise. "Ja möglicherweise könnten wir das dann", wobei er sich bemüht Herrn Tinker nicht mit Blicken zu erdolchen.
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Ungelesener Beitrag von Horasischer Vagant » 20.01.2020 15:30

Ein leichtes Lächeln huscht über Lyssandras Gesicht...
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Ungelesener Beitrag von Lifthrasil » 20.01.2020 15:51

"Unser nächster Kontor ist hier in der Stadt. Dort übernachten wir auch." Lifthrasil gibt der Hausherrin eine Adresse. "Ansonsten haben wir Niederlassungen in jeder größeren Hafenstadt. Unser Haupthaus ist aber in Gareth."

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Ungelesener Beitrag von Injo Tinker » 20.01.2020 15:58

"Ob ich dich mit in meine Heimat nehmen kann, hängt ein bisschen davon ab, ob du dann noch lebst." antwortet Injo lächelnd. "Ich habe noch nicht entschieden ob ich ein Jahrzehnt oder ein Jahrhundert hier bleibe oder etwas dazwischen und ihr Menschen seid etwas kurzlebiger als meine Art. Verkaufen werde ich dich aber vorher wohl nicht. Wir reisen doch als nächstes ins Mittelreich. Da bist du sowieso frei. Und wenn ich vor einer Abfahrt zurück von Thorwal aus versuchen würde dort eine Sklavin zu verkaufen, dann würde das vermutlich sehr ungesund für mich enden, nicht wahr, Herr Thoresen?"

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Ungelesener Beitrag von Lifthrasil » 20.01.2020 16:05

"Das wohl!" knurrt Lifthrasil
"Aber sag mal, wenn du sowieso vor hast, Tutu im Mittelreich frei zu lassen, warum tust du das nicht sofort?"

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Ungelesener Beitrag von DriveZ » 20.01.2020 16:21

Bei der Bemerkung liegen dann plötzlich sowohl Phexis als auch Sandros Blick bei dem kleinen Mann aus dem fernen Land.
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Injo Tinker
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Ungelesener Beitrag von Injo Tinker » 20.01.2020 16:49

"Und was dann?" fragt Injo pragmatisch. "Dann ist sie frei, arbeitslos und vogelfrei. Sie trägt immernoch das Mal, das sie in diesem Land als Sklavin kennzeichnet. So lange sie mein Besitz ist, ist sie durch meinen Status geschützt. Ohne mich, kann sie irgendjemand anders einfangen und wer weiß, bei was für einem Herren sie dann landet. Nein, in diesem Land, in dem sie keine eigenen Rechte hat, geht es ihr bei mir besser und ich kriege dafür eine gute Dienerin. So haben alle was davon bis wir ein Land erreichen, in dem sie frei sein kann ohne dadurch Freiwild zu werden."

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Ungelesener Beitrag von DriveZ » 20.01.2020 18:01

"Dies ist nun wirklich eine schlechte Ausrede, Herr Tinker. Egal wo ihr sie freilasst, das Mal muss in jedem Fall entfernt werden, wenn sie wünscht sich frei zu bewegen und auch andere Länder zu bereisen." - "Dazu bist du scheinbar eine wohl gelehrte Persönlichkeit." meinte er zu Tutu. "Wenn ihr also nicht ohne Dienstpersonal dastehen wollt, müsstet ihr sie etwa mit ein bis zwei Silber am Tag entlohnen und aufgrund der Reisetätigkeiten zusätzlich für Kost und Unterbringung aufkommen. Als Bedienstete stünde sie genauso unter eurem Schutz, wie als Sklavin. Und mich hat hier auch noch niemand versucht wieder zu versklaven. Eine sicher verwahrte Freilassungsurkunde hilft in jedem Fall überigens sehr." meint Sandro dann noch. "Ihr seht also das ihr keine nennenswerte Nachteile entstehen außer in eurem Geldbeutel."
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Ungelesener Beitrag von Horasischer Vagant » 20.01.2020 18:45

Da muss ich Sandro beipflichten, Herr Tinker! sagt Lyssandra Es spricht eigentlich nichts gegen eine Freilassung hier in Aranien!
Nach einer kurzen Pause fährt die Beyrouna fort
Auch ich habe schon mehrmals Sklaven gekauft, die ich später frei gelassen habe und vor die Wahl stellte ob sie ihres Weges gehen oder in meinen Dienst bei ordentlicher Bezahlung und Behandlung treten wollen?
Besuche mit Deinem Helden das Shaya´al´Laila in Zorgan (offenes RP)

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Sanja
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Shaya´al´Laila in Zorgan (offenes RP)

Ungelesener Beitrag von Sanja » 20.01.2020 21:33

Etwas hilflos sitzt Tutu da und blickt in die Runde als das Thema auf ihre Freilassung kommt.
"Ich wollte doch nur wissen, ob Herr Tinker mich mit ins Güldenland nehmen möchte." Meint sie irgendwann leise. Sie wollte wirklich nicht, dass ihr Herr jetzt deshalb unter Druck gesetzt wird.
"Ich habe nie nach Freiheit gestrebt. Ich habe immer nur auf einen guten Herrn gehofft. Herr Tinker ist der beste Herr, den ich mir hätte wünschen können."

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Madalena
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Shaya´al´Laila in Zorgan (offenes RP)

Ungelesener Beitrag von Madalena » 20.01.2020 21:49

Dwartoscha hatte eine Weile fasziniert die Münze beäugt, die Gordovan ihr gegeben hatte. Und darüber glatt ihr Bier vergessen. "Ein spannendes Stück. Ich wüsste nur zu gerne mehr darüber, aber Ihr werdet wohl kaum erlauben, dass ich sie mit nach Hause nehme. Hat sie eine persönliche Geschichte für Euch? Außer der allgemeinen Geschichte Eurer Abenteuer?" grinste sie, und gab sie dem Magier zurück. Und wurde sich mal wieder klar, dass die "allgemeinen Abenteuer" Gordovans weit über das hinaus gingen, was sie die allermeiste Zeit so erlebte.

"Ein Besuch in Eurem Kontor wäre aber sicher spannend. Sind sowas Einzelstücke, oder handelt Ihr damit? Gibt es Metallurgen und Schmiede, die in Aventurien damit arbeiten?" fragte sie Lifthrasil.

Sie leerte, wieder einmal, ihr Bier und bestellte ein neues. "Nun, wenn Ihr einen guten Herren gesucht und gefunden habt", richtete sie sich an Tutu, "er braucht doch eine Dienerin. Und als guter Handwerker kann er sich gewiss den rechten Lohn leisten."

Eine klare Meinung über Sklaverei hatte sie nicht. Sie fand es befremdlich, aber es gehörte wohl zur Tradition der Menschen. Zumindest mancher. Darüber wollte sie nicht voreilig urteilen.
Trage deine Maske wie deine Unterhose: Wenn was raus hängt, machst du was falsch.

DriveZ
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Ungelesener Beitrag von DriveZ » 20.01.2020 21:55

Phexis hat immer noch ihre Hand auf Tutus Arm liegen. "Keiner macht dir einen Vorwurf.", flüsterte sie leise.
"Du hast nichts falsches gemacht.
Man weiß nie, vor welchem größeren Unglück einen das Pech bewahrt hat.

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Ungelesener Beitrag von Farmelon » 20.01.2020 22:05

"Ja, es ist nur eine gewöhnliche Münze, aber eine mit der ich etwas für mich sehr persönliches verbinde. Deswegen gebe ich sie auch nicht her." meint er und nimmt die Münze auch wieder entgegen, steckt sie wieder.

Und nachdem er beobachtet und gehört hat wie das eine Thema wieder aufkommt schaut er zu Tutu, seufzt leise, dann zu den anderen. "Wir haben schon Herrn Tinkers Wort. Und wenn er für Liftrasil arbeiten wird, sie gemeinsam reisen werden gibt s genug Gelegenheiten alles zu beobachten. Aber ihr macht es Tutu gerade sehr schwer. Sie kennt es nur so, es ist ihr Leben. Das ändert man nicht eben so, das sollten einige hier eigentlich wissen. Wie es ist wenn plötzlich das gesamte Leben auf den Kopf gestellt wird."

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