[Irgendwo im Finsterkamm] Wehrhof des Meisters

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Drognar
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[Irgendwo im Finsterkamm] Wehrhof des Meisters

Ungelesener Beitrag von Drognar » 12.06.2012 22:46

[Irgendwo im Finsterkamm] Wehrhof des Meisters der etwas andere "Gasthof"

Sanft steigt die Praiosscheibe über die hohen Gipfel des Finsterkammgebirges, vertreibt mit frühlinghafter Wärme die Kälte und die dunkelsten Schatten. Das grün der Wiesen und der von Tau getränkten Bäumen erschafft eine Märchenlandschaft, einer Landschaft die aus den Edelsten Steinen des Herren Ingerim zu bestehen scheint, deren Feuer die Welt in ein illusteres Farbenspiel tauchen. Hier abseits aller Zivilisation wo der Kundige nur Orks oder die übellaunigen Finsterkammzwerge vermutet schält sich zu dieser Stunde ein beachtliches Bauwerk aus der Umarmung der Nacht.
Ein hoher und schlanker Turm aus schwarzem Marmor reckt sich wie ein mahnender Fingerzeig gen das Firmament. Beinahe Fensterlos, abgesehen von einigen schmalen Scharten und zwei oder drei von getönten Scheiben verdunkelten Fenstern im Überdachten Obersten Stockwerkes, wirkt das Gebäude eher abweisend den einladend und der silberne Siebenstern auf seiner Spitze verstärkt diesen Eindruck, macht ihn beklemmend, erzeugt bei schwachem Herzen furcht.
Doch der Turm scheint die Einsamkeit in der er steht nicht zu dulden und so scheint es das er weitere Gebäude zu sich gerufen hat, denn der Turm ist wohl nur ein Teil einer weit größeren Behausung, ein Turm in einer etwa zwei Schritt hohen Mauer, die neben einem großen Tor aus schwarzem Holz noch ein zweistöckiges Wohn- und Wirtschaftsgebäude und einen kleinen Stall beherbergt. Ganz offensichtlich hat man es hier mit einem ganzen Wehrhof zu tun, der Wehrhof eines Zauberkünstlers und seiner Dienerschaft.

Die Mauer und das Tor:

Über drei Schritt hoch, erstrecken sich die Wehrmauer in den Himmel, glatt und ohne Bearbeitungsspuren erkennt der Kundige das hier wohl Zaubermacht am Werke war, die gleiche Macht die auch den Turm erschaffen hat, den sie sind aus dem gleichen Stein und scheinen miteinander verwachsen zu sein. Die Mauer wird von einem schmalen Wehrgang geziert über die wohl die Wachen des Hausherren bequem gehen können und der durch eine anderthalb Schritt hohe Zinne vor der Außenwelt abgeschirmt wird. In der Mitte der Frontmauer wurde ein mächtiges Tor eingelassen, dickes wuchtiges Holz ist es, das dem ungebetenen Gast den Einlass verwehrt und eiserne Verstärkungen machen deutlich das der Hausherr wohl nur bei erheblichem Gewalteinsatz gegen seinen Willen zu öffnen gedenkt. Das aus zwei Flügeln besetzte Tor wird rechts und links von zwei Mannshohen Statuen flankiert. Kreaturen wie sie nur dem kranken Verstand eines Zauberkünstlers entsprungen sein können. Mächtige Löwen sind es, die dort kauern, doch ihr Haupt ist das eines Menschen, wenn auch mit prächtiger Mähne und scharfen reiszähnen, ihr Schwanz der eines giftigen Skorpions, Mantikore. Die smaragdenen Augen erstrahlen von unterdrücktem Feuer als Praios mahnende Strahlen über die schwarzen Körper hinweg streichen, doch verlieren sie kaum etwas von ihrer finsteren Aura. Der Steinmetz der diese Wesen erschaffen hat war ein wahrer Künstler, jedes Haar der Mähne wirkt als würde es gleich von einem Windstoß erfasst werden, jeder Muskel als würde er sich jeden Augenblick anspannen.

Das Wohn- und Wirtschaftsgebäude:

Das Wohngebäude ist ein erfrischend munterer Anblick in all dem dunklen Gestein. Ein großes zweistöckiges Fachwerkhaus, weiß Getüncht und mit vielen Fenstern aus buntem Glas, scheint es als würde der Hausherr seine Dienerschaft wesentlich mehr Lebensfreude zu gestehen, oder er täuscht einfach verdammt gut die Sinne der einfältigen . Betritt man das Wohnhaus durch die breite eigentlich nie verschlossene Türe meint man sich eher in einem Schankraum eines besseren Mittelreichischen Lokales zu befinden als in dem Domizile eines Schwarzkünstlers mitten in den Bergen.
Ein großer Eichentisch auf einem weichen blauen Teppich bietet mit einigen Hockern sicherlich Platz für ein Dutzend Personen zum gemütlichen beisammen sein. Die Nordwand wird von einem großen Kamin geziert indem zu jeder Zeit ein munteres Feuer prasselt. Der Steinerne Kamin selbst wird von zwei Regalen eingerahmt in denen man sicherlich einige Dutzend größerer und kleinere Bücher untergebracht hat. Hier findet der neugierige Leser Abhandlungen zu den Grundlagen der Zauberei, ebenso wie die Grundlagen der Botanik, der Alchemie oder gar etwas versteckt der Anatomie. Vor dem Kamin stehen auf den prächtigen Fellen eines Bären und eines Gebirgslöwen zwei einladende Sessel und ein Hölzerner Tisch mit einem Handwerklichen Meisterwerk des Spieles Rote und Weise Kamele.

Insgesamt führen Drei Türen aus dem großen Raum, eine in den kleinen Abort, eine weitere in Küche und Gesindekammer und die Letzte in die Gästezimmer und die Räume der Schüler des alten Meisters.

Zu beinahe jeder Tageszeit sind hier die Mitglieder der Dienerfamilie anzutreffen. Der schmächtige und immer übermüdet wirkende Alrik, ein Mann um die 50, freundlich aber unterwürfig, optisch eher unauffällig. Seine Gattin Elira, eine stämmige Mittvierzigerin, die mit einem beachtlichen Vorbau und einem noch größeren Mundwerk gesegnet zu sein scheint. Sie trägt ihr langes rotes Haar immer offen und hat für jeden der Anwesenden ein aufmunterndes Wort parat. Wie diese beiden zu ihren wunderschönen Kindern gekommen sind, ist so manchen ein Rätsel, doch man Munkelt abwechselnd Gerüchte vom Segen Rahjas bis dahin das der Meister etwas nachgeholfe hatte, da er die triste Erscheinung seiner Diener nicht mehr ertrug. Der Älteste ihrer Söhne wird passend Rahjadan genannt. Der mit zwanziger würde wohl das Herz jeder Dorfschönheit höher schlagen lassen, würde er den je ein Dorf betreten. Sei rotblondes Haar trägt er meist in einem frechen Pferdeschwanz und sein Blick ist ebenso neugierig wie seine Bewegungen Geschmeidig sind. Rahjadan kümmert sich vor allem um die Tiere und hilft seinem Vater häufig bei den wenigen Handwerklichen Tätigkeiten. Er ist ein Träumer, der gerne ausziehen und Ritter werden würde, die Figur hätte er auf jeden Fall dazu. Seine beiden Zwillingsschwestern, gerade mal 20 Götterläufe, sind der Stolz ihres Vaters. Ihre schmalen Hüften und das dekolleté der Mutter, gepaart mit einem bereits in jüngsten Jahren erlernten Hüftschwung oder einem frechen Augenaufschlag lassen so manche Männerherzen höher schlagen. Selinde gilt als die wilde der beiden und ihr Vater hat immer wieder Schwierigkeiten das junge Mädchen aus träumerischen Liebschaften zu befreien. Marlis hingegen ist wesentlich strebsamer. Sie hat einen Funken Zauberkraft in sich und so teilt die kokette Blondine mit den himmelblauen Augen, gelegentlich den Unterricht mit den übrigen Schülern.

Der Turm des Meisters:

Drei Stockwerke ragt der Schwarze Kolos aus feinstem Marmor in den Himmel, kaum Fenster, lichtlos und unheimlich. Hier lebt der Meister dieses Domiziles, hier unterrichtet er seine Schüler und hier betreibt er seine Forschungen, welcher Art auch immer diese auch sein mögen, doch Gerüchte gibt es viele. Die Schüler haben nur Zugang zur untersten Ebene des Turmes. Dort befindet sich ein einziger großer Raum auf dessen unbequemen Bänken sie den Worten ihres Lehrmeisters lauschen, welcher auf einem kleinen Podest zu stehen pflügt und komplizierte Zusammenhänge an einer Tafel skizziert. Hier befinden sich ein kleines Labor für ihre Studien und einige Regale mit den Wichtigsten Büchern, so sie ihr Wissen zu vertiefen suchen.

Von hier gibt es zwei weitere Wege, eine Treppe nach oben in die Gemächer und Labore des Meisters, doch kaum jemand der diesen Ort je betreten hat, hat diese Räumlichkeiten je zu Gesicht bekommen. Selbst die Dienerschaft darf nur das Essen ihres Herren vor der Türe abstellen, wo andere Diener, dann ihrem Herren gefällig sind, diener die nie Sprechen und die nie jemand zu Gesicht bekommt. Gerüchte gibt es viele, man spricht von Ungeheuern, Untoten, oder Chimären, andere behaupte der Meister hätte sich wunderschöne Geliebte unterworfen die ihm bis zu ihrem Tode dienlich sein müssen.

Der zweite Weg führt in den Keller und auch hier dürfen die Schüler nur seltenst hinunter. Den hier lagert der Meister alles ein was ihm irgendwann einmal dienlich sein könnte. Schaurige Exponate ruhen neben Kisten mit unleserlichen Aufschriften und in einer Zelle werden gelegentlich Forschungssubjekte eingepfercht.

Der Stall:

Hier im Stall wäre sicherlich Platz für ein gutes Dutzend Pferde und anderer Nutztiere, doch der schwarze Hengst des Meisters nimmt den Großteil für sich selbst in Anspruch. Schon oft hat Rahjadan versucht das Tier zu bändigen, aber es scheint die Wut im Körper zu tragen. Seine Augen glühen rot, seine Zähne sind Schärfer als bei den übrigen Pferden und gelegentlich verlangt der Meister den Hengst Boronstreu mit frischem Fleisch zu füttern. Durch den Platzanspruch des Tieres sind hier im Augenblick nur zwei Milchkühe, eine kleine Schweinefamilie und drei einfache Reitpferde untergebracht.

Die Quellen:
Zu einem der Bedeutendsten Bestandteile des Wehrhofes ist sicherlich das Felsenbad zu zählen. Über ein kleines Holgebäude, was äußerlich eher einem Abort ähnelt betritt man eine von magischem Licht erleuchtete schmale Treppe die ins Herz des Berges zu führen scheint. Nach etwa zwanzig Stufen erreicht man dann eine Felsenkammer in der die Wärme der Quellen schon zu spüren ist. Hier gibt es einige Möglichkeiten seine Kleidung abzulegen und Handtücher um sich nach erholsame Bad zu trocknen. Hier befindet sich der Zugang zu zwei Becken und die Türe die zum Privaten Badebereich des Herren dieser Anlage führt. Für alle zugänglich ist aber ein großes in den Fels geschlagenes Becken was sicherlich fünf oder sechs gestanden Männern Platz in dem heißen Wasser der Quellen bietet. Bequem hat der Erbauer Nischen in die Wände Geschlagen, so dass man selbst Becher oder Teller abstellen kann. Den da Selinde meist den Badedienst mit freuden verrichtet, kann man bei ihr auch einige Kleinigkeiten aus der Küche anfordern. Ebenfalls hat der Steinmetzt Stufen in die Becken geschlagen, so dass man Bequem im Wasser sitzen kann, wie auf einer Bank.
Das zweite Becken ist wesentlich kleiner, und kälter. Hier kann der erhitzte Körper wieder abgekühlt werden, doch zu diesem Zweck ist das kleine Felsenloch gerade mal groß genug für eine einzelne Person.

OOC: So bei diesem „Gasthaus“ handelt es sich um keine klassische Variante. Hier will ich euch einfach mal die Gelegenheit geben neugierige Schüler der schwarzen Kunst zu spielen (Spezialgebiet ist ziemlich egal, gehen wir einfach davon aus, das der Meister immer etwas bieten kann was den Schüler interessiert). Ebenfalls könnt ihr verschrobene Diener, Speichellecker oder Wächterkreaturen spielen, obwohl ich bei Turmhohen Golems gerne ein Mitspracherecht hätte :) Möglich ist es auch sich die ein oder andere Menschliche Wache auszudenken, oder einen Reisenden zu spielen der zufällig hier vorbei kommt, oder gar einen Händler der den Meister beglücken will. Selbst wenn jemanden einen Geweihten spielen will, der den Schwarzmagier Prüfen möchte, habe ich nichts dagegen, auch ein verborgener Hexenjäger kann spannend sein. Verirrte oder neugierige Druiden sind ebenso willkommen wie jemand dem einfach langweilig ist.

Wichtig: Der Meister selbst ist eine Meisterfigur, die ich mir vorerst vorbehalten werde, der aber auch nicht zu oft in Erscheinung tritt, es sei den man zwingt mich dazu :)

Will jemand besonders auf dem Anwesen integriert sein, einfach PN an mich
Zuletzt geändert von Drognar am 12.06.2012 23:24, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: [Irgendwo im Finsterkamm] Wehrhof des Meisters

Ungelesener Beitrag von Sumaro » 12.06.2012 23:41

Einer der wenigen, die hier eine Ausnahme bilden ist der Liebling und Meisterschüler des Schwarzkünstlers, ein schlanker hübscher Jüngling mit blassem Gesicht, schwarzem, glattem Haar und ebenso dunklen Augen. Stets gekleidet in eine einfach schwarze Robe aus groben Stoff, meistens nur Sandalen an den Füßen, ist er eine der wenigen Personen, die bereits aus den Privatgemächern des Meisters zurückgekehrt sind und von dort berichten könnte, würde seine Loyalität nicht vollkommen dem Herren von Turm und Wehrhof gelten. Seinen eigenen Namen hat mit Beginn des Studiums abgelegt, sein Meister gab ihm einen neuen: Servius Serpentia. Immer dann, wenn sein Meister selbst den Unterricht an den Schülern nicht vollbringen kann ist es Servius, der seine Arbeit verrichtet und die jüngeren lehrt, was es bedeutet ein Magier zu sein. Seine Leidenschaft gilt jedoch der Alchemie und der Kunst der Magica Controllaria, sagt man ihm doch nach mit einem Blick den Willen jeden Mannes knechten zu können. Sicherlich eine Übertreibung, die sich jedoch hartnäckig in den Köpfen der meisten Bewohner festgesetzt hat. So meidet man ihn selbst hier, denn er gilt als Auge und Ohr des Meisters und als sein verlängerter Arm.
Gerade sortiert er in dem kleinen Labor Zutaten für eine einfache Übung der jüngeren Schüler. Fein säuberlich geht er dabei zu werke, die schlanken, langen Finger ordnen Phiolen und Tiegel in eine Reihe, Pulverkästchen und Mörser werden davor drapiert. Servius scheint ganz in diese Tätigkeit versunken zu sein.
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Re: [Irgendwo im Finsterkamm] Wehrhof des Meisters

Ungelesener Beitrag von Drognar » 13.06.2012 20:26

Der Lehrraum:
Ein leises knarren ist zu hören, das tappen leichter Füße, beinahe vorsichtig ertastet der Geruch nach frischen Braten seinen Weg durch die sonst etwas muffige Luft.
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Re: [Irgendwo im Finsterkamm] Wehrhof des Meisters

Ungelesener Beitrag von Sumaro » 13.06.2012 23:18

Servius lässt sich von den Geräuschen nicht beirren. Er legt die Messer in eine akkurate Linie, stapelt die Schneidebretter und montiert die gläsernen Kolben an der Destille. Erst wenn der Raum vollkommen für das Eintreffen der Schüler hergerichtet ist und jedes Ding an seinem Platz ist, wendet er sich um. Ein Hauch von Melacholie umweht ihn gepaart mit der stillen Erhabenheit einer Person, die weiß, dass sie etwas besseres ist. Zumindest für den Hof selbst trifft dies auch zu.
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Re: [Irgendwo im Finsterkamm] Wehrhof des Meisters

Ungelesener Beitrag von Drognar » 14.06.2012 09:18

Im Lehrraum:

Hinter dem Magier steht die junge Marlis, den Kopf leicht schräg gelegt mustert sie ihr gegenüber. Auf den Armen hällt sie das Frühstück des Meisters. Einige kandierte Früchte, frisches duftendes Brot und seltsamerweise ein gerade kross gebratener Braten und gekochte Eier.

Ihr habt, schon wieder kaum etwas gegessen. stellt sie beinahe vorwurfsvoll fest.
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Re: [Irgendwo im Finsterkamm] Wehrhof des Meisters

Ungelesener Beitrag von Sumaro » 14.06.2012 09:36

Das ist nichts worum du dich sorgen solltest. Bring meinem Meister das Essen. Ich habe noch Vorbereitungen für den heutigen Unterricht zu treffen. Die Stimme des jungen Mannes ist absolut neutral, er scheint keinen Anstoß daran zu nehmen, dass die Dienstmagd ihm einen vorwurfsvollen Blick schenkt, doch wie sie wohl weiß sind die einfachen Sinnesfreuden an Servius vergeudet. Er scheint sein Leben ganz dem Wohlergehen seines Meisters und seinen eigenen Forschungen gewidmet zu haben.
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Re: [Irgendwo im Finsterkamm] Wehrhof des Meisters

Ungelesener Beitrag von Drognar » 14.06.2012 09:46

Im Lehrraum:

Die junge Magt zuckt mit den Schultern, nimmt einen Teller mit Trauben von ihrem Tablet und stellt es demonstratiev neben dem Zauberkünstler ab. Erst dann macht sie sich auf den Weg zu der oberen Türe.
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Re: [Irgendwo im Finsterkamm] Wehrhof des Meisters

Ungelesener Beitrag von Sumaro » 14.06.2012 10:07

Mit einem kleinen Schmunzeln nimmt der Meisterschüer den Teller mit den Weintrauben. Da sie hier eh nichts zu suchen haben und er sie ohnehin entfernen muss, kann er auch welche von ihnen essen. Als er das Laboratorium verlässt hat er den Teller in der Hand und geht in Richtung Gesindehaus, während er immer wieder von den Trauben nascht. Wer ihn in diesen seltenen unbeobachteten Momenten sehen könnte, könnte glatt zur Ansicht gelangen, dass er unter der ganzen Fassade des "Schwarzmagiers" auch nur ein normaler junger Mann ist.
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Re: [Irgendwo im Finsterkamm] Wehrhof des Meisters

Ungelesener Beitrag von Drognar » 14.06.2012 10:11

Der Hof ist augenblicklich ziemlich leer, offenbar scheint der großteil der Anlage sich noch in Borons Armen zu befinden, lediglich das Wiehern des merkwüdigen Rosses ist einmal über die Stille hinweg zu hören.
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Re: [Irgendwo im Finsterkamm] Wehrhof des Meisters

Ungelesener Beitrag von Sumaro » 14.06.2012 10:25

Es sind diese frühen Stunde der Ruhe, bevor das Leben auf dem Wehrhof erwacht, die er am meisten genießt. Nun, zumindest dann, wenn keine Bannstrahler oder Orks vor den Toren auftauchen, die irgendwie versuchen an seinen Meister und diejenigen, die unter seinem Schutz stehen, heranzukommen. Das hat er schon einige Male erlebt und bisher endete es stehts eher unschön sobald man versuchte sich gewaltsam Zutritt zu verschaffen. Besonders unangenehm wurde es allerdings nur dann, wenn der Meister selbst eingreifen musste, was bisher zum Glück nur ein einziges Mal geschehen war, als dieser Schamane bei den Orks gewesen war und seinen Oger gegen die Wehrmauer hetzte sowie krude Gesänge aufführte. Er war noch sehr jung gewesen, als das passierte, aber er erinnerte sich noch gut an das Blut und den Gestank und die Schreie. Umso lieber war ihm die Stille, in der er nun zum Gesindehaus gehen kann um den leeren Teller zurück zu bringen.
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Re: [Irgendwo im Finsterkamm] Wehrhof des Meisters

Ungelesener Beitrag von Drognar » 14.06.2012 10:31

Das Gesindehaus:

Schon vor der Türe kann man sich den herrlichen Düften von Elira Kochkünsten kaum entziehen. Die Gute Seele des Hofes steht eigentlich andauernd in der Küche und bereitet die verschiedensten Köstlichkeiten zu, den an Vorräten scheint es dem Hof nie zu mangeln, obwohl selten Händler mit frischer Ware eintreffen.

Der Aufenthalsraum ist beinahe leer, nur das leise Blättern von Pergament ist zu hören, gelegentlich unterbrochen von dem freudigen Summen der Köchin, welches aus der offenstehenden Türe herüber dringt.

In einem der Sessel, hingegen sitzt eine hagere Gestallt. Ein junger Adliger, der sich schon seit Tagen hier auf hällt und versucht eine Audienz bei dem alten Meister zu erhalten. Hochgewachsen und schlank, war der Mann sicherlich einmal ein Augenschmaus, doch das leben hat ihn gezeichnet, er wirkt abgemagert, seine Haare ungepflegt und die Augenränder groß. Am ersten Tag hat er noch viel gezetert, da man ihn nicht umgehend vorlies, doch mitlerweile scheint er sich an das Warte zu gewöhnen.
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Re: [Irgendwo im Finsterkamm] Wehrhof des Meisters

Ungelesener Beitrag von Sumaro » 14.06.2012 10:39

Servius Blick gleitet zu dem einzigen Gast des Wehrhofs, der seit Tagen vergeblich wartet und es vermutlich auch weitere Tage noch tun muss. Seine schwarzen Augen mustern die schlanke Gestalt, ehe er weitergeht und den Teller in die Küche bringt, schweigsam wie immer. Dann setzt er sich, einem Impuls und seiner Neugierde folgend in den gegenüberliegenden Sessel am Feuer und schaut den fremden Mann an. So ganz kann er seine Neugierde auf dessen Geschichte nicht leugnen, denn hier mitten in der Wildnis sind Geschichten und Neuigkeiten rar und selbst wenn man gerne unnahbar scheinen will einen gewissen Drang mehr über das Leben dort vor den Toren zu erfahren kann er nicht leugnen. Guten Morgen. sagt er also überraschend freundlich.
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Re: [Irgendwo im Finsterkamm] Wehrhof des Meisters

Ungelesener Beitrag von Drognar » 14.06.2012 10:44

Der junge Adlige blickt von einem Lehrbuch der Anatomie auf. Die Augen erscheinen traurig, die Haut bleich und irgendwie kränklich. Sein Nussbraunes Haar hat den Glanz verlohren.

Guten Morgen. entgegnet er mit einer tiefen rauchigen Stimme, nicht abweisend aber Müde. Neben ihm auf der lehne, kann man ein edles Taschentur erblicken, rote Sprenkel verdeutlichen das der Mann wohl gelegntlich Blut hustet.
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Re: [Irgendwo im Finsterkamm] Wehrhof des Meisters

Ungelesener Beitrag von Sumaro » 14.06.2012 11:32

Aus welchem Grund sucht ihr den Meister auf? fragt er gleich offen und direkt, seinen Blick von dem Buch nehmend. Das blutbesprenkelte Taschentuch hat er beiläufig zur Kenntnis genommen. Ein offenkundiger Schluss wäre, dass sein Gegenüber krank ist und Heilung bei seinem Meister sucht. Aber dafür gäbe es andere, bessere und billigere Institutionen. Oder handelt es sich um etwas sehr exotisches? Seine Neugierde wird jedenfalls weiter angestachelt.
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Re: [Irgendwo im Finsterkamm] Wehrhof des Meisters

Ungelesener Beitrag von Drognar » 14.06.2012 11:39

Der Adlige, wohl mitte zwanzig, aber wesentlich älter wirkend seufzt theatralisch und lehnt sich zurück.

Wenn ich euch in meine Geschichte einweihe, wird das mein Warten hier verkürzen? entgegnet er der direkten Frage.
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Re: [Irgendwo im Finsterkamm] Wehrhof des Meisters

Ungelesener Beitrag von Sumaro » 14.06.2012 12:00

Das kann ich euch nicht versprechen. Aber es besteht zumindest die Möglichkeit, ja. sagt Servius nach kurzem Überlegen. Er hat zwar keinen Einfluss auf die Entscheidung seines Meisters, aber sollte sich die Geschichte als interessant herausstellen könnte es durchaus sein, dass sein Meister ihn früher aufruft als jetzt wo er garantiert noch einige Zeit zu warten hat. Vielleicht gar länger als er noch leben wird.
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Re: [Irgendwo im Finsterkamm] Wehrhof des Meisters

Ungelesener Beitrag von Drognar » 14.06.2012 12:37

Nachdenklich mustert der ungesund wirkende Mann sein Gegenüber, wischt sich dann mit dem Taschentuch über den Mund.

Ich bin ein von den Göttern verlassener Mann, insbesondere die gute Rahja wahr mehr als grausam zu mir. er ballt kraftlos die Faust.
Ich werde nicht mehr lange auf Dere wandeln und damit habe ich auch kein problem, doch euer Meister wird dafür sorgen das ich ein einziges mal bekomme was mir zu steht.
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Re: [Irgendwo im Finsterkamm] Wehrhof des Meisters

Ungelesener Beitrag von Sumaro » 14.06.2012 12:50

Was steht euch denn zu? fragt der junge Magier nach und schaut dem anderen schlicht in die Augen. Der Blick aus den schwarzen Iriden wirkt bohrend und zugleich fast wie eine Einladung in die Finsternis dieses Blicks zu stürzen. Er hat die Hände gefaltet und auf seinem Schoß liegen, seine ganze Haltung wirkt gelassen und ruhig, während er auf die Antwort des Edelmannes wartet.
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Re: [Irgendwo im Finsterkamm] Wehrhof des Meisters

Ungelesener Beitrag von Drognar » 14.06.2012 14:16

Der Edle scheint erst etwas unsicher, kann er hier wirklich offen sprechen. Kurz blickt er sich um, weicht dem Blick des anderen aus.

Sie gehört mir! Das hat sie immer schon, doch ihr müssen noch die Augen geöfnet werden und das wird bald geschehen.
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Re: [Irgendwo im Finsterkamm] Wehrhof des Meisters

Ungelesener Beitrag von Sumaro » 14.06.2012 15:12

Eine Frau deren Wille gebrochen werden soll um euch zu gehören? Servius verzieht die Miene kurz abfällig, ehe er sich wieder fasst. Habt ihr nichts besseres mit eurem restlichen leben zu tun als einer Frau nachzujagen, die euch nicht haben will?
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Re: [Irgendwo im Finsterkamm] Wehrhof des Meisters

Ungelesener Beitrag von Drognar » 14.06.2012 15:23

Der Adlige wirkt kurz ertappt, doch dann schiest ihm das Blut in den Kopf.

Ich denke das geht euch überhaupt nichts an. Ihr versteht die Bedeutung des ganze nicht, es ist Bestimmung.
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Re: [Irgendwo im Finsterkamm] Wehrhof des Meisters

Ungelesener Beitrag von Sumaro » 14.06.2012 15:45

Ja, ich verstehe. Nun, was bietet ihr meinem Meister für die Nachhilfe in Sachen Bestimmung? fragt er dann doch nach. Diese Person ist ihm zwar schon jetzt zuwider, aber vielleicht bietet er wenigstens etwas, dass seinem Meister von Nutzen ist und hat so, abgesehen von seiner erbärmlichen Existenz, einen Wert.
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Re: [Irgendwo im Finsterkamm] Wehrhof des Meisters

Ungelesener Beitrag von lady_adala » 14.06.2012 15:54

[Mauer und Tor]

Indes taucht mit dem Aufgang der Praiosscheibe am Himmel eine einzelne Person am Tor auf. Sie scheint zielgerichtet auf die Gebäude zuzugehen, als wäre sie nicht zufällig hier vorbeigekommen.
Sie sucht nach einem Eingang bzw. jemand der sie einlassen kann. Oder simpel nach einem Schild oder ähnliches das Hinweise gibt.
Leite gerade die Drachenchronik (seit ca. 75 Stunden)

Wenn du mich weiter nervst, werf' ich nen Fussel auf dich!

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Re: [Irgendwo im Finsterkamm] Wehrhof des Meisters

Ungelesener Beitrag von Drognar » 14.06.2012 15:59

Im Gesindehaus:

Die Augen des Adligen glitzern fiebrig. Oh ich habe etwas wonach sich euer Meister die Finger lecken wird. Er reibt sich die bleichen Hände.
Euer Herr beschäftigt sich schon viele Jahre mit der Verschmelzung von Lebewesen. Mir ist es gelungen eine Neker in meine Besitz zu bringen, ein kostbarer Pfand.

Tor und Mauer:
Das mächtige Tor ist schnell ausgemacht und bei jemden Schritt den man sich nähert scheinen einen die grünen Augen der Mantikorstatuen zu verfolgen, dringen in Geist und Seele ein, zerren das innerste nach ausen. Am Tor selbst ist ein großer Silbernen Klopfer angebracht.
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lady_adala
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Re: [Irgendwo im Finsterkamm] Wehrhof des Meisters

Ungelesener Beitrag von lady_adala » 14.06.2012 16:03

[Tor und Mauer]

Die Person geht zielstrebig auf das Tor zu, die Kapuze tief ins Gesicht gezogen.

Interessante Geschöpfe diese Mantikore

Dennoch lässt sie sich nicht beirren und betätigt mit ihrer freien Hand den großen, silbernen Klopfer am Tor.
Zuletzt geändert von lady_adala am 14.06.2012 16:04, insgesamt 1-mal geändert.
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Sumaro
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Re: [Irgendwo im Finsterkamm] Wehrhof des Meisters

Ungelesener Beitrag von Sumaro » 14.06.2012 16:20

Im Gesindehaus

Eine Necker? Das ist in der Tat etwas außergewöhnliches. Weiß mein Meister bereits davon? Das scheint auch das Interesse des Schülers geweckt zu haben, den eine Neckerin, das hat man hier so mitten im Gebirge noch nicht gesehen. Wo ist sie?
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Drognar
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Re: [Irgendwo im Finsterkamm] Wehrhof des Meisters

Ungelesener Beitrag von Drognar » 14.06.2012 16:37

Im Gesindehaus:
Der Adlige lächelt selbstverliebt, als er das Interesse bemerkt.
Die Gute ist sicher verwahrt, sie ist mein Pfand, meine Handelsware. Erst wenn euer Meister bereit ist mich zu empfangen und meine Wünsche erfüllen kann, werde ich sie bringen lassen.

In diesem Augenblick ertönt das laute Hämmern an der Pforte und sofort öffnet sich die Türe und Alrik eilt hinaus.

An der Pforte:

Die Wächterstatuen starren weiter geradeaus als der Klopfer laut erklingt und wenige augenblicke Später der Hausdiener die Pforte öffnet, welche ohne ein Geräusch aufschwingt.
Verlegen lächelt der ältere Mann, verneigt sich keuchnd.

Wilkommen, was kann ich für euch tun?
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Sumaro
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Re: [Irgendwo im Finsterkamm] Wehrhof des Meisters

Ungelesener Beitrag von Sumaro » 14.06.2012 17:03

Im Gesindehaus

Was genau wünscht ihr euch von eurer... Liebsten? fragt der Meisterschüler nun nach. Er lehnt sich ein Stück weit vor, ja sein Interesse ist geweckt, vor allem, da er vielleicht gar in der Lage ist diese Sache selbst zu regeln und die Necker für einige eigene Experimente zu bekommen, bevor sein Meister das Wesen bekommt. Nicht, dass er ihm diese Kostbarkeit vorenthalten wollte...
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Re: [Irgendwo im Finsterkamm] Wehrhof des Meisters

Ungelesener Beitrag von lady_adala » 14.06.2012 17:18

Vor dem Diener steht eine junge, mittelgroße, schlanke Frau, eingehüllt in einen Reisemantel mit Kapuze. Als er öffnet, schlägt sie die Kapuze zurück. Zum Vorschein kommt das Gesicht einer jungen Südländerin, zumindest spricht ihr Hautton deutlich dafür. Ihre mittelbraunen Haare sind mit einem Band zurückgebunden, ihre grauen Augen blicken ihn freundlich an.
In der rechten Hand hält sie einen Stab aus Holz, der aus zwei ineinander verdrehten Teilen besteht und zur Spitze hin etwas breiter wird. Es finden sich zahlreiche Zeichen auf dem Stab.

Caya Daske, Adepta Minor vom Collegium der Arcanen Künste und Wissenschaften sowie deren praktischer Anwendung zu Riva. Man erzählte mir, das der beste Ort zum detailierten Erlenen der Alchimie in diesem Hause sei. So denn erwünsche ich mir Eintritt um am Unterricht des Meisters teilnehmen zu können.
Sie spricht in Akzentfreiem Garethi.
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Re: [Irgendwo im Finsterkamm] Wehrhof des Meisters

Ungelesener Beitrag von Drognar » 14.06.2012 17:42

Im Gesindehaus:

Der Adlige räuspert sich.
Ich will ihre vollständige Unterwerfung, ich will das sie mein Spielzeug wird. er leckt sich über die Lippen.
Ich will das sie alles tut was ich von ihr verlange. Ein einziger Tag würde genügen, wenn länger umso zufriedener wäre ich.

An der Pforte:

Der Diener nickt unterwürfig.
Wenn ihr mir bitte folgen würdet, Wohlgelehrte Dame. Der Meister ist gerade nicht zu sprechen, aber sein Meisterschüler dürfte gerade zur verfügung stehen. er tritt an sie herann und deutet auf das einladent wirkende Gesindehaus.
Kann ich euch Gepäck abnehmen?
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