Shaya´al´Laila in Zorgan (offenes RP)

Eröffne ein Geschäft oder eine Schenke als Treffpunkt abenteuergeplagter Helden.
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die Galante
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Shaya´al´Laila in Zorgan (offenes RP)

Ungelesener Beitrag von die Galante » 14.01.2020 13:43

Rahsandra öffnet ihre hervorragend gearbeitete rote Ledertasche, die mit rahjanischen Symbolen verziert war und holt einen versiegelten Brief hervor, den sie der Beyrouna ehrfürchtig übergibt Mit besten Grüßen der Rhayadaque Tarfilasunya!

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Horasischer Vagant
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Ungelesener Beitrag von Horasischer Vagant » 14.01.2020 14:29

Lyssandra übernimmt den nach feinstem Rosenwasser duftenden Brief und bricht das Siegel. Die Schöne der Nacht liest ihn aufmerksam und sagt zu Rahsandra Danke, dass Du mir diese Botschaft überbracht hast – es sind sehr gute Nachrichten! Ich werde morgen Früh Rhayadaque Tarfilasunya eine Antwort schreiben!
Die Hausherrin winkt einen Diener herbei und übergibt ihm den Brief Seid so nett und bringt diesen Brief in mein Arbeitszimmer!
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die Galante
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Ungelesener Beitrag von die Galante » 14.01.2020 16:05

Ich werde noch zwei Tage im Rosentempel verweilen und werde dann die Botschaft abholen werte Lyssandra! teilt die Geweihte der Rahja der Hausherrin mit.

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Farmelon
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Ungelesener Beitrag von Farmelon » 14.01.2020 20:28

Der Rothaarige lächelt, als Turu diese Gefühlsmischung zeigt. Als ihr dann das mit der Karte einfällt schmunzelt er etwas, auch wenn das nicht das Ziel seiner Bemerkung war. Hat er doch bei der Geschichte über Jasmina gut zugehört und kann ahnen was das Tutu bedeutet. "Bitte sehr. Dort findet Ihr zu beinahe allen Themen etwas über das es Bücher gibt. Außer verbotene Dinge oder Bücher über Magie." Antwortet er zu dem Tmema der Bibliothek. "Die Suiten dort kann ich ebenfalls sehr empfehlen, einige von denen sind nach regionalen Themen aufgebaut. Etwa die bornländische oder die thorwalsche Suite. Eventuell gefällt euch die Myranische. Außerdem gibt es dort Kaffee und ebenso den hochprozentigen„Aureal“, neben ein paar anderen Dingen die Ihr eventuell kennen könntet." Führt er gen Herrn Tinker weiter aus.

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Ungelesener Beitrag von Horasischer Vagant » 15.01.2020 13:52

Wann haben die Herrschaften vor in Richtung Gareth aufzubrechen? fragt Lyssandra in die Runde.
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Ungelesener Beitrag von die Galante » 15.01.2020 15:15

Rahsandra sagt Ich danke Euch allen für die Gesellschaft ich werde mich nun zurückziehen!
Die Geweihte der Rahja steht auf…verbeugt sich leicht und verlässt nachdem sie bezahlt hat den Tisch und das Shaya.

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Ungelesener Beitrag von Horasischer Vagant » 15.01.2020 15:31

Hab Dank liebe Rahsandra! Ich werde Dich morgen Nachmittag im Tempel der heiteren Göttin besuchen und Dir die Antwort für Rhayadaque Tarfilasunya übergeben! Zu bezahlen hast Du nichts – das ist eine Einladung meinerseits! verabschiedet Lyssandra die Geweihte.
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Ungelesener Beitrag von Lifthrasil » 15.01.2020 16:47

"Ich denke, ich werde morgen oder übermorgen den Weg nach Hause antreten." antwortet Lifthrasil "Meine Geschäfte hier sind abgeschlossen und den Basar leer gekauft haben wir auch. Also ist es Zeit für die Heimkehr."
Er sieht sich um "Das Würfeln scheint eingeschlafen zu sein. Wie wäre es für den Abschluss, wenn jeder reihum noch eine Geschichte zum besten gibt, ehe wir uns trennen?"

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Ungelesener Beitrag von Horasischer Vagant » 15.01.2020 17:23

Eine Karawane aus Teriliabad wird übermorgen von Zorgan nach Gareth aufbrechen, wenn Ihr möchtet könnt Ihr Euch gerne anschließen! bietet Lyssandra an. Das ist eine gute Idee! Wer möchte beginnen?
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Ungelesener Beitrag von Farmelon » 15.01.2020 21:12

Gordovan nickt leicht, nimmt sich noch einmal Tee nach. "Klingt nach einem guten Plan. da wäre ich bereit mitzugehen." Stimmt der rothaarige dem Vorschlag zu das jeder noch eine Geschichte erzählt.

Natürlich erst nachdem er sich bei der Radschageweihten angemessen verabschiedet hat. Wobei er da doch kurz überlegen musste, der verdammte Alkohol lässt eben niemanden aus.

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Ungelesener Beitrag von DriveZ » 15.01.2020 22:10

Phexis lächelte “Wir können auch jederzeit wieder weiter.“ - „Wir sind ohnehin immer unterwegs und es ist bestimmt schön einige Zeit mit einer Freundin zu reisen.“
Sandro nickte nur und lächelte, hörte aber nicht auf zu musizieren.
“Also gut dann will ich euch eine Geschichte erzählen.
Wie die meines Vaters beginnt meine Geschichte mit einem jungen Kind.
Geboren in den besseren Zeiten, wie man mir versicherte. Eine der ersten Sachen, an die ich mich erinnere ist der Herschaftsantritt des Knochenwurms und seiner Leute. Seine Leute versprachen, dass alles besser werden würde, so man nur aufrecht an seine, durch die einzigen wahren Götter gesegnete, Herrschaft glaubte und jedes Dorf den Totenzehnt darbrachte und auch die anderen Abgaben zahlte.
Manche haben es glaube ich auch wirklich versucht und sei es nur, um den Priestern und den Häschern des Rates nicht zu stark aufzufallen.
Wie ihr es wahrscheinlich bereits ahnen könnt, wurde es nicht besser. Im Gegenteil. Der Rat benötigte zunehmend mehr Essen für seine Truppen. Zeitgleich forderte der Herr auf der Burg immer mehr Geld und andere Dienste, wie besondere Pflanzen. Irgendwann wurden meine Eltern krank und als der Winter kam, konnten sie weder die Abgaben leisten noch hatte das Dorf den Totenzehnt beisammen bekommen.“
Sie stockt kurz und ihr kommen ein paar Tränen. Sandro hatte mittlerweile mit der Musik innegehalten und streicht sanft über ihre Hand.

Warum erzählt sie ausgerechnet dies Geschichte

“Der Sammler entschied sich dazu meine Eltern mit zu nehmen. Ich habe sie seitdem nicht wieder gesehen. Für das Dorf wurde alles noch schlimmer und da meine Eltern mich nicht mehr schützen konnten, wurde auch für mich alles schlimmer. Irgendwie hatten sich die erwachsenen in den Kopf gesetzt, dass meine Eltern an dem Unglück des Dorfes schuld waren, schließlich hatten sie nicht genug zu den Abgaben beitragen können und da Ich ihre Tochter war, war ich es ihnen scheinbar schuldig abbitte zu leisten.
Irgendwann haben sie sogar das Haus meiner Eltern angezündet, während ich dort noch geschlafen habe. Mein Vater oder vielmehr sein Geist war es, der mich weckte und in ein sicheres Versteck führte. Danach wurde das Leben schrecklich. Die Kinder in dem Dorf durften nicht mehr mit mir spielen. Essen musste ich klauen, geschlafen habe ich in der Ruine. Nachts wachte mein Vater über mich aber in den Wäldern streiften mittlerweile die Monster herum, die der Kontrolle der hohen Magie entkommen waren. Irgendwann zog sich der Alchimist zurück. Er war plötzlich weg und kurze Zeit später kam Sandro, ein Firungeweihter und weitere Gefährten. Zusammen vertrieben sie die Monster aus dem Dorf und von der Burg. Außerdem waren sie von Anfang an nett zu mir und nachdem das Land sicher war, fragte er mich, ob ich nicht Lust hätte mit ihm umher zu ziehen.

Später sind wir dann zu den Tempel der Tempeln von Tsa, Travia und Ingerimm gegangen und die haben gesagt, dass Sandro nun mein Papa ist. Er musste allerdings versprechen, dass er mir beibringt Musikinstrumente zu bauen, damit ich später alleine Leben kann. Papa war nämlich lange Instrumentenbauer.“
, schließt sie und schaut in die Runde, immer noch einige Tränen in den Augen.
Zuletzt geändert von DriveZ am 16.01.2020 12:51, insgesamt 1-mal geändert.
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Sanja
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Ungelesener Beitrag von Sanja » 16.01.2020 06:55

Stumm hört Tutu der Erzählung des Mädchens zu. Wiedermal fragt sie sich dabei warum so viele Menschen ihr Schicksal so schlimm finden, während andere Kinder solche wirklich schrecklichen Dinge erleben müssen.
Doch diese Frage gehört hier nicht her. Es ist Phexis Geschichte und es ist eine traurige und emotionale Geschichte. Ohne groß darüber nach zu denken ob das nun angemessen ist oder nicht rückt die junge Sklavin nun etwas näher an das gleichaltrige Mädchen heran und umarmt sie einfach stumm. Manchmal sagt eine Geste einfach mehr als alle Worte Deres das könnten.

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Ungelesener Beitrag von DriveZ » 16.01.2020 08:10

Phexis bemerkt die Umarmung erst einige Momente später, so gefangen ist sie in ihrer Erzählung. Dann lässt sie sich in diese Hineinfallen, ohne ihre Geschichte dabei zu unterbrechen. Immer noch kommen ihr die Tränen aber sie wirft Tutu ein dankbares Lächeln zu.
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Madalena
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Ungelesener Beitrag von Madalena » 16.01.2020 08:37

Dwartoscha hatte, bevor mit den Geschichten begonnen wurde, erstmal ein Bier geordert. Die Erzählung Phexis' hörte sie sich schweigend an.

"Für viele wurde es sehr schlimm, als Borbarad und seine Diener ihren Schatten über das Land warfen. Aber besonders schlimm ist es, einem Kind das Gefühl zu geben es sei schuld. Das warst du nicht, es war der hilflose und ungerechte Weg der anderen, mit der Belastung klar zu kommen. Und, habt Ihr es gelernt? Instrumente zu bauen?"

Bei den letzten Worten war der Blick der Zwergin wieder strahlend geworden.
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Ungelesener Beitrag von DriveZ » 16.01.2020 09:43

„Ich weiß das haben Papa und die Geweihten des Raben in Kuslik auch gesagt.“ erwidert sie.
Dann nickt sie. „Zumindestens eine Holzflöte kann ich schon bauen aber Papa will irgendwann mit mir zusammen ein Spinett bauen. Aber dafür muss ich noch ganz viel lernen.“, meint sie und lässt sich ein wenig von dem Strahlen der Zwergin anstecken.
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Ungelesener Beitrag von Lifthrasil » 16.01.2020 12:07

"Eine schlimme Geschichte." sagt Lifthrasil "Gut, dass Sandro Dich retten konnte. ... Instrumente bauen ist eine gute Kunst. Auch wenn ich selbst nur die Trommel spielen kann. Oder alles andere, was Lärm macht, wenn man drauf haut."

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Ungelesener Beitrag von DriveZ » 16.01.2020 19:12

Sie nickt. "Trommeln sind auch toll. Aber es ist gar nicht so leicht eine Gute zu bauen. Vor allen Dingen wenn man mehrere nebeneinander hat, die auch noch zusammen gut klingen sollen."
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Ungelesener Beitrag von Madalena » 16.01.2020 21:36

"Es ist gut, ein Handwerk zu lernen. Das wichtigste. Und Instrumente sind auch etwas Gutes. Da hat Euer Ziehvater eine gute Wahl für Euch getroffen. Findet Ihr darin auch Erfüllung?" Nach der bedrückenden Geschichte täte es dem Mädchen sicher ganz gut, ihre Gedanken auf was Gutes zu richten.

"Wie läuft das hier mit den Geschichten?" erkundigte sie sich. Und bestellte noch ein Bier. Das von vorher war ja schon fast leer. "Kann ich noch jemandem was kommen lassen? Das viele Reden macht die Kehlen trocken."
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Ungelesener Beitrag von Injo Tinker » 16.01.2020 22:41

"Ich würde noch einen Wein nehmen, danke." sagt Injo zu dem höflichen Angebot. "Um das Geschichtenerzählen haben wir bisher gewürfelt, aber jetzt gerade hat Herr Thoresen vorgeschlagen, dass jeder von uns reihum noch eine Geschichte erzählt bevor wir es für heute gut sein lassen. Es ist ja schon spät. Und genau das will ich jetzt auch gleich tun.

Meine Geschichte spielt weit, weit weg von hier in einem Jungel, der von aufrecht gehenden Katzenmenschen bevölkert ist. Der Herrscher dieser Katzenmenschen wird von seinen untergebenen als Gott verehrt und ich hatte das Glück ihm auf meinen Reisen eine Weile dienen zu dürfen. Ich hatte nämlich entdeckt, dass sein uralter Palast auf den Resten einer noch viel, viel älteren Stadt erbaut worden war und ich durfte in seinem Keller graben. Die Dinge die wir dort fanden waren unglaublich! Eine riesige, unterirdische Stadtanlage, nach Jahrtausenden noch gut erhalten. Zeugnisse einer untergegangenen Hochkultur. Höher entwickelt, als alles was man auf diesem Kontinent kennt. So hoch entwickelt, dass ihre Maschinen nach diesen Jahrtausenden noch funktionierten! Es ist schon sehr faszinierend, wenn einen eine Falle umzubringen versucht, die nach all unseren technischen Kenntnissen schon lange korrodiert sein sollte. Es war eine gar seltsame Mischung aus Magie und Technologie, die all das möglich machte. Das spannenste aber ist, dass ich Schriften gefunden habe in einer uralten Schrift, die ich zum Glück entziffern konnte, die darauf hinwiesen, dass diese Zivilisation von einer noch älteren, noch höher entwickelten Kultur beeinflusst wurde. Das kann aber natürlich auch einfach nur eine Art Schöpfungsmythos sein. So wie die meisten Kulturen ihren Ursprung ja den Göttern zur Last legen. Tatsache ist aber, dass sie sich mit Dingen beschäftigten, die sie trotz all ihrer Wissenschaft nicht ganz verstanden und nicht ganz unter Kontrolle hatten. ... Und genau das war es, was sie umgebracht hat. Warum man nie etwas von dieser Stadt in den Büchern gelesen hat. Sie haben mit Kräften gespielt, die ihren Verstand überstiegen und die ganze Stadt wurde ein lebensfeindlicher Ort. Nichts, was einen sofort umbringt. Eher eine Art unheilvolle Aura, die einen nach und nach auf seltsame Weise krank macht. Als sie merkten, was los ist, war es schon zu spät. Sie waren schon zu schwach um die Stadt zu verlassen und wurden von ihren eigenen Maschinen zu Tode gepflegt. Es war schwierig, den Wächtermaschinen zu entkommen, die sich auch um uns 'kümmern' wollten. Ich muss auch gestehen, dass die Kräfte mit denen diese antiken Baumeister gespielt haben, meinen Verstand ebenso überstiegen. Ich habe keine Ahnung, ob man sie überhaupt kontrollieren kann - aber es gibt Grenzen dessen, was ein verantwortungsbewusster Wissenschaftler ausprobieren sollte. Über der vergrabenen Stadt war das Jungelreich der Katzenmenschen - und wenn die ungute Atmosphäre, die so viel Verderben und Krankheit über ihre eigenen Schöpfer gebracht hatte, an die Oberfläche gelangte, dann würden zehntausende sterben. Schweren Herzens blieb mir nichts anderes übrig, als diese ganzen Wunder der antiken Welt für immer zu verschließen und alle Zugänge zu sprengen. Wir hatten Glück, wir waren nicht lange genug unten um selbst krank zu werden. Ich weiß nicht, wie viele Stunden oder Tage wir uns noch dort hätten aufhalten können bevor es uns auch erwischt. Aber manchmal ist es besser so etwas nicht herauszufinden."


schließt er wehmütig. Offenbar betrauert er das verlorene Wissen immernoch. Dennoch ist er sich sicher, die richtige Entscheidung getroffen zu haben.

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Ungelesener Beitrag von Farmelon » 16.01.2020 23:28

"Ihr habt viel Glück gehabt, das macht die Schrecken nicht weniger aber es ist viel wert." Meint Gordovan zu Phexis Geschichte, wirkte bei der Erzählung auch deutlich betrübter. Nicht entsetzt oder erschrocken, eher wie jemand der weiß wovon sie da geredet hat.

Bei Injos Geschichte betrachtet er diesen länger, nickt schließlich bedächtig. behutsam, langsam. "Es war sicher nicht leicht, aber wahrscheinlich die richtige Entscheidung."

Auch er wirkt nicht völlig glücklich über diesen Verlust, aber doch, es war wohl richtig so. Ein wenig hängt er dann doch seionen Gedanken nach, seufzt schließlich leise. "Also gut, bei solch gewichtigen Geschichten. Wollt ihr erfahren wieso ich so jung bin wie ich wirke, auch wenn das keine Heldengeschichte ist sondern nur die Erzählung einer großen Dummheit. Oder wie ich das erste mal einem der Herrn der Elemente begegnet bin?"

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Ungelesener Beitrag von Horasischer Vagant » 17.01.2020 07:26

Es ist zwar schon spät, aber das Shaya schließt noch lange nicht – Ihr könnt also gerne noch bleiben! sagt Lyssandra in Richtung von Dwartoscha.
Auf diese Erzählung bin ich sehr gespannt lieber Gordovan!
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Ungelesener Beitrag von Sanja » 17.01.2020 07:46

"Herrin Jasmina hatte eine kleine Silberflöte. Aber sie hat nie gelernt damit zu spielen." Meint Tutu noch zu Phexis Geschichte, bevor ihr Herr seine Geschichte erzählt.
Maschinen, die Menschen Pflegen. Wächtermaschinen, die einen eigenen Willen haben. Das erscheint dem blonden Mädchen doch sehr abstrakt. Sie hat mal eine mechanische Spieluhr gesehen, auf der eine Tänzerin zu der Melodie der Spieluhr getanzt hat. Nicht nur ein schlichtes drehen sondern wirkliche Tanzbewegungen. Ein Meisterwerk zwergischer Mechanik. Aber noch immer Welten entfernt von den Mechaniken von denen Herr Tinker da berichtet.
Die aufrecht gehenden Katzenmenschen hingegen verwundern Tutu weniger. Verehren die Waldmenschen aus den Dschungeln nicht auch einen Pantergott?

Während Tutu diesen Gedanken nachhängt nimmt Herr Gordovan das Zepter an sich und kündigt auch schon seine Geschichte an. Warum er Jung ist? Das versteht Tutu erst mal nicht. Aber es verspricht eine interessante Geschichte zu werden.

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Ungelesener Beitrag von Lifthrasil » 17.01.2020 08:42

"Eine große Dummheit, das klingt nach einer amüsanten Geschichte. Ich bin also für das Geheimnis eurer Jugend!" sagt Lifthrasil.

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Ungelesener Beitrag von Madalena » 17.01.2020 09:54

"Ich weiß nicht, ob 'Herr der Elemente' die korrekte Anrede ist. Aber einem mächtigen Elementarwesen bin ich auch schon einmal begegnet. In dunkler Stunde." Oh weh, Väterchen Angrosch. Aber dein Volk ist standhaft.

"Darum würde mich das Geheimnis Eures Alters mehr interessieren." Sie hatte ja schon gestern gemerkt, dass da was ungewöhnlich ist.

Sie lächelt die Gastgeberin an. "Ein Bier für mich. Und den Wein, den der Herr Tinker möchte. Und bitte, sorgt doch dafür dass Herr Gordovan beim Erzählen auch was zu trinken hat, guter Herr." meint sie zur Bedienung.
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Ungelesener Beitrag von DriveZ » 17.01.2020 09:59

“Auch ich bin für das Alter. Ich hoffe doch sehr, dass es eine Tsa gefällige Queste war, die euch das einbrachte.“ meint er grinsend.
Phexis nickt nur und ist scheinbar ob des vielen Zuspruchs für ihre Geschichte noch ein wenig verlegen.
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Ungelesener Beitrag von Horasischer Vagant » 17.01.2020 10:11

Oder Ihr erzählt einfach beide Geschichten werter Gordovan? schlägt Lyssandra vor.
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Ungelesener Beitrag von Farmelon » 17.01.2020 12:04

Lyssandras Vorschlag entlockt dem Rothaarigen ein Auflachen. "So haben wir nicht gewettet. Eine Geschichte, nicht zwei." Erwidert er ihr und überlegt dann auch kurz wie er das erzählen soll. "Es war nicht wirklich eine Queste und vieles drumherum dürfte deutlich zu trocken für die Runde sein........Aber...."
Als dann ein weiterer Tee gebracht wird bedankt er sich, auch bei Dwartoscha und beginnt dann zu erzählen.

"Ähnlich wie die Geschichte des Herrn Tinkers ist es ebenfalls weit weg von hier passiert. Im Güldenland, mit dem einige hier ja schon mehr oder weniger Kontakt hatten, gibt es ein großes Imperium. Dort gibt es Magier, ganz ähnlich wie hier, auch wenn sie anders genannt werden und anders zaubern............Vereinfacht ausgedrückt sind die wirklich erfahrenen unter ihnen deutlich freier im Umgang mit Madas Gabe, was durchaus an das grenzen kann was msan als freizauberei bezeichnet. Beinahe jeden beliebigen Effekt erschaffen, wo wir Zauberkundige auf diesem Kontinent meist in festeren Formen unsere Kunst ausüben. beides hat Vor- und Nachteile........"

"......Jedenfalls, das ist schließlich kein Geheimnis, nimmt der Handel zwischen den Kontinenten zu. Ebenso der Austausch von Wissen in stark reglementierten Bahnen....." Und er beginnt mit wohl Gesetzen Worten, welche die herrlichsten prächtigen Bilder heraufbeschwören könnten zu erzählen welche Wunder man davon in Havena, Kuslik oder anderswo entdecken könnte. Kuriositäten aus dem fernen Land, Mechaniken, aber auch Pflanzen, Tiere, Humanoide welche beeindruckend fremdartig sind.
darunter auch Katzenmenschen wie von Injo schon ins Gespräch gebracht. Aber er achtet dabei auch genau darauf das er nur erzählt was offen zugänglich ist. Also nichts was einigen hier nicht schon bekannt wäre, aber anderen eben unbekannt so dass er seine eigentlich trockene Geschichte mit diesen Erzählungen erst einmal auflockern kann. Und um den Rahmen zu stecken.

"Wunder auf beiden Seiten, denn so wie für uns vieles völlig fremdartig ist, geht es umgekehrt den anderen ebenso. Und natürlich weckt so etwas auch immer Neugierde, gute wie schlechte Neugierde. In Kuslik gibt es ein Institut an dem Magier aller drei Gilden gemeinsam arbeiten. Und noch sehr viel merkwürdigere und kompliziertere, aber auch trockenere Dinge als sogar in Punin erforscht und entwickelt werden.
Einigen der Magiern dort habe ich noch einen Gefallen geschuldet den ich ableisten musste. Phexschulden sollte man immer begleichen.
Dieses Institut ist einer der wenigen Orte wo auch am Wesen der Zeit selber geforscht wird, wo man sich daran wagt einige Geheimnisse der Domäne Satinavs zu ergründen. So kam es auch das es einige der Magier von dort ins Güldenland zog. Denn natürlich war ihnen nicht entgangen wie es um die Magiekundigen dort bestellt ist. Und so suchte man dort Meister der Magie um sich an ein großes Experiment zu setzen. Der einzige Grund warum ich davon erzählen darf ist, dass es kein geheimes Projekt war und einige der Ergebnisse auch öffentlich zugänglich. Nur ist der ganze Hintergrund dazu so kompliziert, das selbst die meisten Magier es nicht wirklich verstehen würden."


Hier muss er jetzt doch etwas grinsen, trinkt einen Schluck Tee ehe er eine der Kerzen des Tisches zu sich zieht. "Also entschuldigt falls es für einige hier jetzt zu simpel wird, aber ich versuche es so einfach wie möglich zu erklären..." Wobei er dann aber auch wieder ernster wird. "Es gibt einen Spruch, eine Magie mit der man begrenzt Einfluss auf den Lauf der zeit nehmen kann. Sie für sehr kurze Zeit anhalten, Lebewesen und Objekte in der Fläche wo der Spruch wirt sind dabei eben erstarrt. zeitlos. Während außerhalb dieser Fläche alles wie gewohnt weiter geht."
Dabei zieht er ähnlich wie am Vortag einige der Flammen aus der Kerze und bildet damit einen erstarrten, sich nicht bewegenden Kreis um den herum es weiter wabert. "Das Ziel war es im Güldenland einige Meister der Magie zu finden, welche sich auf den Umgang mit der Zeit spezialisiert haben. Oder zumindest damit befassten. Das Ziel war eine Verbindung der Magie um dabei das Wesen der Zeit selber und auch die Möglichkeiten der güldenländischen Zauberer untersuchen zu können.

Für die Güldenländer war es umgekehrt eine Möglichkeit unsere Art der Magie näher zu erkunden und auch einige Kraftquellen zu erschließen. Denn je größer die Magie, desto mehr Kraft benötigt man. Und mehr Magiekundige bedeutet mehr Kraft an einem Ort."
Erzählt er weiter, erklärt er. "So wie eine Flamme die größer und heißer brennt auch mehr Material benötigt." Bringt er dazu auch ein passendes Gleichnis, bei dem an seinen Fingern mehrere kleine Flämmchen tanzen welche sich zu einer größeren Flamme vereinen.

"Das mag jetzt ziemlich profan klingen, aber im Großen und ganzen ging es bei dem Experiment auf der anderen Seite offiziell darum neue landwirtschaftliche Möglichkeiten zu erschließen. Aber so wie es bei uns Felder voller Getreide gibt, gibt es dort Orte wo Felder voller Heilpflanzen und anderem angebaut werden, stellt euch ein Tal vor in dem einzig und alleine statt Getreidefelder nur kultivierte Felder voller Einbeeren stehen, oder auch Wirselkraut. Dinge die wir kaum kultivieren können sind dort öfters völlig gewöhnlich. Aber auch dort gibt es sehr selten Pflanzen die man nicht wirklich züchten kann. Nicht einmal mit Magie in dem Maße das es sich lohnen würde größere Produktionen zu starten......
Dabei bewegen die Flammen sich, bilden zwischen Gordovans Händen erst einzelne Getreidehalme, dann Felder mit Wegen und Grenzen welche sich nach und nach in ein Feld voller kleiner, flammender Einbeerensträucher wandelt.

"Das eigentliche Experiment ist langweilig zu erklären. Es ging darum mehrere Zonen zu schaffen, mehrere Flächen. In einer mit Zeiststillstand, eine wo die Zeit rückwärts läuft, eine wo sie schneller vergeht........." Und dabei zieht er die Hände etwas weiter auseinander, während sich drei Wirbel bilden. Der eine erstarrt und bewegungslos, der eine sich rückwärts drehend, ein anderer normal schnell vorwärts und ein anderer deutlich zügiger.

"Stabile Zonen, die natürlich dabei durchgehend mit Kraft gespeist werden mussten. Eine Zone des Stillstandes wo man alles konservieren könnte, eine in welcher man die Pflanzen schneller wachsen lassen könnte und umso öfters abernten. Eine Zone in welcher Pflanzen die zu alt werden rückwärts altern und sich verjüngen, so immer wieder erneut abgeerntet werden können.
Ein weiterer Schritt der Manufaktusierung.......Ein weiterer Schritt darin die Vorgänge so weit es geht wiederholbar zu machen, zu vergrößern und wenn möglich später eigenständig ablaufen zu lassen."
Korrigiert er sich als er doch einmal beginnen will es mit höheren Begriffen zu erklären.

"Eine dumme Idee, aber da ich Schulden abzuzahlen hatte habe ich das nur zu Protokoll gegeben und das ganze Phex sei Dank eher von Außen mit überwacht, magisch beobachtet, Notizen und Aufzeichnungen erledigt und kraft gespendet wenn nötig.......Bis dann....." Er schlägt seine Hände zusammen, alles bricht zusammen und all die Zonen vereinen sich zu einem völlig chaotischen Minaturfeuersturm um seine Hände herum welcher dann auch in sich zusammen fällt.
"Eine der Zonen brach zusammen, das hatte Einfluss auf die anderen und das Gefüge der Zeit selber bekam Risse. Einige von uns wurden stark verjüngt, andere alterten erheblich, wieder andere wurden in der Zeit eingefroren und sind seitdem wie Statuen. Eine Collega brauchte danach eine Amme die sie säugte und wickelte, einer wurde so alt das er zu Staub zerfiel, und ich wurde auf den körperlichen Stand vor meiner Pubertät zurück geworfen und bin inzwischen im großen und ganzen wieder in meine Sachen hinein gewachsen. Und wenn ich eins dazu sagen kann, dann das es nicht schön ist noch einmal all die schrecklichen Änderungen durchmachen zu müssen wenn man vom Jungen körperlich zum Mann reift. Anders herum habe ich so eine zweite Chance erhalten, kann vieles nachholen das ich früher verpasst habe." Das Experiment wurde dann so weit ich weiß als Fehlschlag abgeschlossen, das Ziel auf beiden Seiten des Erkenntnisgewinns kann man sicherlich als erfolgreich bezeichnen."

Dann wendet er sich auch gezielt an Lifthrasil. "Und ja, es wurden alle nur erdenklichen Vorkehrungen zur Sicherheit und Eindämmung getroffen, trotzdem war es eine dämliche Idee, auch wenn außer den daran beteiligten keiner Anteil an den Folgen daraus nehmen musste."

So schließt er seine Erzählung, die Kerze hat dabei das verbraucht was sonst noch Stunden gereicht hätte und er trinkt noch einen Schluck Tee.

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Ungelesener Beitrag von Madalena » 18.01.2020 00:56

Dwartoscha hatte der Erzählung des nicht ganz so jungen Magiers aufmerksam gelauscht. Magie, ein Spiel mit gefährlichen Kräften. Das zeigte nur, dass zu oft damit hantiert wird. Aber er bezeichnet es selbst ja ebenfalls als Dummheit, nicht nötig, weiter darauf herumzureiten. Ihre Körpersprache - sofern für Nicht-Angroschim gut zu lesen - zeigt durchaus ihre Skepsis, jedenfalls was den Teil des Experimentes betrifft. Aber auch durchaus ihre Faszination.

"Was Ihr nicht erzählt habt ist, wie alt Ihr tatsächlich seid. Und, ob Ihr das Ergebnis bereut. Oder ob Ihr vielleicht sogar dankbar seid für Jahre, die Euch dadurch gegeben wurden." sagt sie, wobei ihre angenehme Stimme einen durchaus interessierten Ton anschlägt.
Trage deine Maske wie deine Unterhose: Wenn was raus hängt, machst du was falsch.

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Ungelesener Beitrag von Farmelon » 18.01.2020 13:15

"Nun, das war ja auch nicht teil der Geschichte." Meint besagter Magier darauf, zuckt dann jedoch mit den Schultern. "Ich schätze mal die Vorteile überwiegen. Auch wenn einer meiner Söhne ziemlich unleidlich ist das ihm so sein Erbe vorenthalten wird, wie er es ausgedrückt hat. Aber auch unabhängig davon ist es nicht schön zu sehen das alte Freunde um einen herum nach und nach sterben. Aber so ein zweite Chance, wo man die fehler von früher vermeiden kann ist trotzdem nicht zu verachten." Kurz wirkt er doch wieder etwas bedrückter, aber nur kurz und grinst dann sogar wieder ein wenig. "Alt bin ich irgendetwas zwischen 15 und 17, vielleicht doch noch was weniger oder mehr. Gelebt habe ich schon über 60 Götterläufe. Also ziemlich lange für einen Menschen, obgleich es ältere gibt, aber auch ein Angroschim hätte seine Feuertaufe schon einige wenige Jahrzehnte hinter sich."

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Ungelesener Beitrag von Sanja » 18.01.2020 13:26

Tutu hatte der Geschichte gelauscht obwohl sie vieles nicht verstanden hatte. Magie, Güldenland, beeinflussen von Zeit. Alles Dinge von denen sie keine Ahnung hat. Aber sie begreift worum es im großen und ganzen bei diesem Experiment ging und sie versteht was mit Herrn Gordovan passiert ist.
Vor allem aber fasziniert sein Spiel mit den Flammen die junge Sklavin. Was für ein unglaubliches Können. Natürlich hat Tutu schon den einen oder anderen Zauberer gesehen. Selbst auf dem Jahrmarkt gab es hin und wieder einen Zauberkundigen, der die Menschen mit seinem können erfreut hat.
Aber das hier war etwas anderes. So nah dass sie die Wärme der Flammen auf dem Gesicht spüren kann.
Tutus Mund steht offen, während sie gebannt dem Spiel der Flammen folgt, bis Gordovan schließlich ans Ende seiner Geschichte kommt und die Flammen wieder auf die normale Größe zurück fallen lässt.
Ganz kurz ist sie versucht zu applaudieren, aber da niemand sonst so reagiert lässt sie ihre Hände vor dem ersten klatschen wieder sinken.

"Ich finde es traurig, dass Euer Sohn nur an sein Erbe denkt, Herr." Meint sie schließlich leise. "Er sollte sich freuen seinen Vater nicht so früh an Satinav zu verlieren... Wenn es mir erlaubt ist so etwas zu sagen, Herr."

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