DSA4 Steinerne Schwingen

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hexe
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Ungelesener Beitrag von hexe » 05.04.2021 21:05

Unterwegs zum Schwert und Panzer

[tul]"Nein, ich hab nichts gegen Echsengezücht..." Damit hebt sie vorsichtig, eine schwarze Schlange aus dem Korb und reibt ihre Wangen an deren Kopf. [tul]"Das ist Sheynuchan, die echte Tulamidin." Sie zwinkert und küsst ihrer Freundin auf den Kopf. [tul]"Ich nehm' sie gerne mit, dann klaut mir sicher niemand was." Ein unschuldiges Lächeln.

[tul]"Verehrst Du den All-Einen? - Ich meine, eigentlich hat mich in Khunchom nie einer nach einem Glauben gefragt, aber Vater Feqz und Mutter Radscha passen ganz gut zu mir, denke ich. Besser als 'Der Gottgefällige tut und macht'. Aber im Hammam sind sie dann eh alle gleich."

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Sarafin
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Ungelesener Beitrag von Sarafin » 05.04.2021 21:35

Unterwegs zum Schwert und Panzer

Keshmal beäugt die Schlange aufmerksam und streckt dann die Hand nach ihr aus.
[tul] "Darf ich?" fragt er und streichelt Sheynucha, falls Mâri es erlaubt.
[tul] "Warum nennst du sie eine echte Tulamidin?" möchte er wissen. [tul] "Bist du denn keine?"

Bei der Rückfrage schaut er dann nachdenklich. Ein Lächeln huscht über seine Lippen, das ein wenig Bitterkeit trägt.
[tul] "Und doch sind manche gleicher als gleich", murmelt er und schüttelt den Gedanken dann ab.
[tul] "Nun, der All-Eine ... vielleicht hat er ein Auge auf mich, weil ich von seinem Volk abstamme, wer weiß. Aber ich verehre ihn nicht, nein", antwortet er schließlich.
[tul] "Du hast den Rastullah-Glauben heute ein paar mal beiläufig erwähnt, da schien es mir sinnvoll das mal anzusprechen ... und dich darauf hinzuweisen, dass der Glauben in Gareth verboten ist", erklärt er dann und in seinem Gesicht zu lesen, dass er das nicht gut findet, dazu braucht man kein guter Menschenkenner zu sein.
[tul] "Wenn die Leute dich hier Novadi nennen, dann ist das keine Beschreibung, sondern eher ein Schimpfwort. Ich dachte mir, dass du das wissen solltest ... bevor du das nächste Mal Vergleiche zu Dingen aus der novadischen Kultur ziehst. Damit könntest du hier halt Leuten ungewollt auf die Zehen treten."
Keshmal verzieht etwas das Gesicht, um seine Worte zu unterstreichen.

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Ungelesener Beitrag von Loirana » 05.04.2021 21:40

Schwert und Panzer

Alvida fährt sich mit einer Hand durch die kurzen Haare um sie etwas trocken zu rubbeln. "Ähm... Danke", entgegnet sie eloquent. "Also... ich... ich hab das nicht selber gemacht. Das hat mein Vater genäht", murmelt sie etwas kleinlaut. "Wenn du schon durch die Ländereien dieser unzivilisierten Kunstbanausen reisen musst, dann sollst du wenigstens was vernünftiges anzuziehen haben, wenn du zum Traviagottesdienst gehst!", sagt Alvida mit verstellter, tieferer Stimme. "Gut, dann warte ich hier. Du... wolltest du mit zum Traviatempel? Oder meinst du wir treffen uns hier für den Musik und Tanzabend?" fragt sie dann etwas verwirrt um den Redefluss der Geweihten zu entwirren.
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Ungelesener Beitrag von Assaltaro » 05.04.2021 21:43

"Genäht? Ah, du meinst die Bluse. Ich dachte ehr an das Bild auf deinem Arm, sowas habe ich noch nie gesehen. Die Bluse ist aber auch hübsch." Die Geweihte strahlt dabie übers ganze Gesicht.
"Du musst nicht hier warten, ich kann auch zum Travia Tempel kommen. Den werde ich schon irgendwie finden. Wenn nciht, bin ich spätestens abends wieder hier."
Sie winkt noch dem Wirt um Essen und Trinken zu bezahlen.
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Ungelesener Beitrag von Loirana » 05.04.2021 21:52

Schwert und Panzer

Alvida läuft hochrot an ob des peinlichen Missverständnisses. "Ich... ääääh", sagt sie noch und hält sich dann eine Hand vors Gesicht. Swafnir, tu mir den Gefallen und verschling die Sonne, aufdass dieser Tag einfach Enden möge... "Das Hautbild ist noch nicht ganz ausgereift. Wird noch erweitert um Bildnisse von künftigen Heldentaten. Meine Schwertkampflehrerin musst du mal sehen, an der ist kaum ein Stück Haut nicht bemalt. Nunja... bei mir ist es bislang nur der Oberkörper. Das dient auch als Zeichen meines Standes als Kriegerin. Das Symbol, welches ich über dem Herzen trage, haben nur die Absolventen meiner Kriegerschule", brabbelt sie, noch immer rot im Gesicht, um die Unsicherheit zu überspielen.
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Ungelesener Beitrag von Assaltaro » 05.04.2021 22:04

Sie wird ja ganz rot, hab ich sie mit irgendwas beschämt.
"Das muss dir nicht peinlich sein, ich finde dsa Bild toll. Darf ich das mal anfassen?" fragt sie rundheraus, ohne zu merken, dass andere Menschen es vielleicht komisch finden in einem Gasthaus die Oberarme einer anderen Frau zu betasten.
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Ungelesener Beitrag von Loirana » 05.04.2021 22:37

Schwert und Panzer

Auf diese direkte Frage der Geweihten muss Alvida wiederum lachen. "Klar, tu dir keinen Zwang an", meint sie und hockt sich vor Rhiannon hin, damit diese auch an den Schultern, wo die Tätowierung zu sehen ist, ankommt. "Aber schneid dich nicht an den stählernen Muskeln", sagt sie noch kichernd.
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Ungelesener Beitrag von Assaltaro » 05.04.2021 22:46

Rhiannon blickt sie verwirrt an. "man kann sich an Muskeln nicht schneiden"
Dann fährt sie ganz sanft mit den Fingern über die Muskeln von Alvidas Oberarm. Fasziniert meint sie. "Es ist ganz glatt, als wäre dir Farbe in der Haut"
Noch etwas ungläubig fährt sie nun die Linien des Bildes nach.
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Ungelesener Beitrag von Loirana » 06.04.2021 07:48

Schwert und Panzer

Alvida wirft Rhiannon einen schrägen Blick zu. "Natürlich nicht, ich meine... egal...", kommentiert sie die Antwort der Halbelfe. "Das mag daran liegen, dass es in der Haut ist. In Thorwal benutzt man dafür eine spezielle Tinte, welche mit einer Nadel in die Haut gestochen wird. Die Farbe bleibt für immer und kann nicht abgewaschen werden", meint Alvida dann.
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Ungelesener Beitrag von Assaltaro » 06.04.2021 08:49

Bei der Erklärung schaudert es Rhiannon. "Mit einer Nadel? Tut das nicht höllisch weh, entzündet sich das nicht? Klingt ungesund."
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Ungelesener Beitrag von Loirana » 06.04.2021 10:06

Schwert und Panzer

Alvida lacht. "Na klar tut das weh. Wir Thorwalerinnen sind aber hart im nehmen", sagt sie und grinst breit. "Die Nadel wird in reinem Alkohol desinfiziert. Da entzündet sich normalerweise nix, brennt nur ein paar Tage lang als wäre man im Schlaf ins Lagerfeuer gerollt. Unangenehm wirds nur an manchen Stellen", sagt sie und zuckt dabei mit den Schultern. "Der Schmerz hält nur kurz, das Bildnis hält für immer", fügt sie noch an.
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Ungelesener Beitrag von hexe » 06.04.2021 10:12

Unterwegs zum Schwert und Panzer

Ob man Sheynucha streicheln darf oder nicht, entscheidet eher die Schlange als Mâri. Sie zischelt bei Keshmals Berührung, aber man merkt auch, dass sie nicht so ein Knuddeltier ist und sich nach einem kurzen umsehen auch wieder in den Korb verzieht.

[tul]"Naja, ich hab hier noch keine ihrer Art gesehen. Und..." Sie legt ihre Hände in die Schoss. [tul]"... 'echte' Tulamiden verkaufen sich hier einfach besser. Was auch immer sich die Garether darunter so vorstellen. Ob ich selbst eine bin... keine Ahnung. Mein Vater war ein herumziehender Gaukler, der uns zum Treffen immer besucht hat - keine Ahnung wo der genau herkam. Meine Mutter eine Sklavin im Hammam." Sie zuckt mit den Schultern, was auch immer das aus ihr macht.

Und ja, sie nickt leicht. Manche sind gleicher als gleich. Sagt aber auch nichts weiter dazu. Lächelt lieber ohne Bitterkeit und freut sich darüber ihn hier in der Ferne kennen gelernt zu haben.

[tul]"Oh, gleich verboten... im Kalifat ist kein Glaube verboten. Zumindest hab ich nie davon gehört, dass es das wäre. Und ein Schimpfwort... ich hab mich schon gefragt, was die Leute hier damit meinen. Einen Wüstenstamm oder Leute mit Turbanen oder Anhänger des All-Einen... ein Schimpfwort.. Hm." Wirklich gefällt ihr das nicht, nicht dass man in Khunchom keine 'Novadis' beschimpft, aber da beschimpft man auch Ferkinas oder Maraskaner oder Mittelreicher oder Idioten, die im Weg stehen... das Angebot ist vielfältig.

[tul]"Aber warum nennst Du Dich dann so? Warum nicht Keshmal al’orhima oder al’bastra oder al'rashid*? Die 'echten' Tulamiden sind da ganz kreativ." Sie zwinkert.
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Ungelesener Beitrag von Sarafin » 06.04.2021 11:08

Unterwegs zum Schwert und Panzer

Keshmal ist erleichtert, dass Mâri diese Nachricht so leichthin aufnahm. Aber das hatte sie bisher mit fast allem getan, wenn er so recht darüber nachdachte.
Dass die kleine Schlange ihn anzischt, lässt ihn dann doch die Hand zurückziehen. Na was hatte er auch erwartet? Aber niedlich ist sie schon und es sieht so elegant aus, wie sie sich windet. Das muss er schon einen Moment beobachten, bevor er auf das Gespräch zurückkommt.

[tul] "Na also für mich klingt das schon nach einer echten Tulamidin", kommentiert er ihre Geschichte.
Tochter einer Sklavin? Hm. Sind die Kinder von Sklaven nicht auch immer welche? Bist du etwa eine entlaufene Sklavin?
Etwas, das sie gesagt hat, scheint ihn nachdenklich zu stimmen.

Genau wie die Frage nach seinem Nachnamen.
[tul] "Das mit den Ehrennamen funktioniert hier im Mittelreich nicht so gut", meint er.
[tul] "Hier hat man Vornamen und Familiennamen und wer das nicht hat, ist für alle offensichtlich ein Ausländer. Aber ich bin hier geboren und aufgewachsen. Trotzdem kann und will ich auch nicht verleugnen, von wem ich abstamme", erklärt er sich.
[tul] "Und in den richtigen Kreisen ist es auch kein Schimpfwort", fügt er noch an und schmunzelt.

[tul] "Was führt dich eigentlich in die Stadt?" fragt er schließlich.

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Ungelesener Beitrag von Assaltaro » 06.04.2021 13:31

Schwert und Panzer

"Ich denke für mich ist es trotzdem nichts. Da male ich mich lieber an. Ah ich wollte mich ja auch noch waschen" fällt ihr jetzt wohl wieder ein.
Nachdem sie gezahlt hat, ruft sie Alvida noch ein Bis später zu.
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Ungelesener Beitrag von Janko » 06.04.2021 14:54

Unterwegs zum Schwert und Panzer
Die Droschke rattert über die Puniner Straße, in die gerade eine Prozession zahlreicher Menschen einbiegen will. Einige tragen grüne Tücher mit einem gemalten Brotlaib auf zwei gekreutzten Brotschiebern, Andere tragen prächtige Torten und Körbe umher. Fröhliche Kinder aus dem Tempel Travias verteilen Dythlindbrote an Bürger und Bettler.
Angeführt wird die Prozession von einer kleinen, runden Frau, die sicherlich schon um die 60-70 Sommer gesehen hat.

Die Droschke biegt links in die stark befahrene Kaiser Reto Straße ab, als hinter ihnen die Puniner Straße gänzlich brach liegt und immer mehr Leute herbei strömen, ein paar Brote abzufassen und diese üppigen Torten zu bewundern, die stets mehr einem Kunstwerk gleichen, als einem einfachen Nahrungsmittel.
Die Fahrerin knurrt zufrieden, als sie die Menschenmasse hinter sich lassen und passiert den Brig-Lo-Platz. Das Viergöttermonument ist gut besucht. Viele Reisende stehen mit offenen Mündern davor. Andere bestaunen die gewaltige rote Kuppel der Sankt-Ardare-Sakrale auf der anderen Seite.
Die Droschke kommt kurz darauf vor dem Schwert und Panzer zum Stehen.
"Schwert und Panzer," kündigt die Kutscherin an, sollten die beiden in ihr Gespräch vertieft sein und lässt Keshmal einige Heller abzählen, bevor die beiden aussteigen.


Schwert und Panzer
Abgesehen von einem neugierigen Blick Dobrans, der es sich nicht nehmen lässt auch neugierig Alvidas Hautbilder zu mustern, ist keine auffälligere Reaktion im Schwert und Panzer zu erkennen. So viele Leute und Dinge hat man hier schon gesehen. Vermtlich auch deutlich mehr Körperkontakt, als zwischen diesen beiden Frauen.
Der Badezuber ist recht groß gehalten und befindet sich in einem kleinen Raum, hinter der Küche. Schon beim Betreten beginnt man bekleidet sogleich zu schwitzen. Im Wasser hat man so eine angenehme Lufttemperatur.

In zwei Ecken spenden Öllampen ein angenehmes Licht.
Einige Holzbänke bieten Platz für Kleidung und Tücher.
In einem Eimer sind verschiedene Bürsten, mit denen man sich auch den Rücken schrubben kann.


Smaragdnatter
Die Magierin schaut überrascht auf und mustert Savina.
Ihr Gesichtsausdruck verrät, dass sie eine Fremde wohl recht forsch abgefertigt hätte, doch Savina ist nicht gänzlich fremd und wirkt auf irgendeine Weise vertraut und wahrlich besorgt.
Sie nickt zustimmend.
"Es überrascht mich, dass es so weit kommen konnte.
Auf der anderen Seite ... ist es auch keine Gegend, in die es mich ziehen würde,"
platziert sie einen gezielten Seitenhieb auf ihren Tischnachbarn. Dieser, so ruhig er auch wirkt, nimmt diesen Hieb durchaus wahr und setzt sein Mahl fort. Einzig ein knappes Nicken in Savinas Richtung ist zu vernehmen.
"Jandra Isenholm," stellt die Frau sich vor, der Savinas Anrede etwas zu vertraut zu sein scheint.
"Wir Akademiker? Ihr seid Heilierin, nicht wahr?" erkundigt sie sich, kurz das Thema wechselnd.

"Ein kopfloser Schwarm Halsabschneider scheint im Südquartier unterwegs zu sein, auf der Suche nach Leuten vom Zirkel und deren Bekannte ... Freunde, "formuliert sie um. Ihrer Stimme kann man deutlich entnehmen, dass sie für solcherlei Leute kein Verständnis hat.
"Ich bin mir nicht sicher, was ich mir wünschen soll.
Ob sie an den Falschen geraten sollen und eine Lektion empfangen oder ob diese Lektion den Magiebegabten auf die Füße fällt,"
spricht sie offen ihre Gedankengänge aus.


Taverne 'Lieblicher Yaquir'
Die Almadanerin nickt bedächtig.
"Ja, das hätte sie." Sie greift nach einer Stuhllehne eines Nachbartisches und zieht ihn heran, sich sich zu setzen. Sie wirkt etwas überrumpelt und so, als würde sie gedanklich die letzten Tage durchgehen.
"Verzeiht, wie sagtet Ihr, ist Euer Name?" bricht sie nach eingen Augenblicken die Stille.
"Ich bin Solvai," stellt sie sich ihersets knapp vor, mustert mit einem Seitenblick kurz Maline und sucht wieder Blickkontakt mit Quenia.

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Ungelesener Beitrag von hexe » 06.04.2021 15:40

Unterwegs zum Schwert und Panzer

[tul]"Na ja, irgendwann ist mein Vater nicht mehr auf das Gauklertreffen gekommen und..." Sie schaut nach draußen auf die vorbeifahrenden Häuser, lauscht dem Rattern der Räder. [tul]"Inzwischen erscheint mir das reichlich dumm und naiv. Aber nach ein paar Jahren dachte ich, ich könnte ihn suchen. Gharbistan wird ja nicht so groß sein wie Khunchom." Sie muss selbst lachen und auch wenn sie noch keine 20 ist, wirkt sie gerade sehr viel reifer. [tul]"Die Ereignisse auf meiner Reise haben sich überschlagen, ich bin in schlechte Gesellschaft geraten, ne rothaarige junge Frau wollen genügend Leute haben. Aber nachdem das vorbei war, versuche ich hier irgendwie hier Fuß zu fassen. Wie Du gesagt hast als Ausländer, als.. kein Bürger. Im Schwert und Panzer hab ich zumindest ein Auskommen gefunden. Kann da in der Dachkammer wohnen und tanz' dafür. - Hoffentlich ist das nicht auch verboten."

Der Anblick draußen der Kinder, die Brote verteilen, lässt sie aber wieder lächeln. Sie scheint sie leicht für andere freuen zu können, wendet sich dann wieder an Keshmal: [tul]"Lustig, Du bist der Erste dem ich das hier erzähle, Keshmal al'Bastra." Sie schaut zu ihm herüber und macht die tulamidische Geste der Begrüßung und Ehrerbietung - führt die linke Hand zu Brust, Mund und Stirn.

Dann hält die Droschke an und Mâri verpackt wieder ihre Schlange ordentlich, nicht dass ihr etwas passiert. [tul]"Wenn sie so zischelt will sie meist nur 'Hallo' sagen, so wie... wie eine Katze oder ein Hund, den man nur Begrüßung an der Hand schnuppern lässt", erklärt sie noch, bevor sie aussteigt.

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Ungelesener Beitrag von Sarafin » 06.04.2021 16:57

Ankunft am Schwert und Panzer

Keshmal beobachtet die Bäckerprozession ebenfalls mit einem erfreuten Lächeln. Und er schmunzelt gutmütig, als Mâri meint, dass Gharbistan nicht so groß wie Khunchom sein könne. Ihm ging es ja im Grunde nicht anders - auch wenn er sich in Gareth gut auskannte, wusste er von der Welt außerhalb der riesigen Stadt doch nicht so viel. Dass sie ihren Vater gesucht hat, das kommentiert er nicht weiter, aber sein Blick ist da auch sehr eindeutig. Das Verständnis darin braucht keine Worte.
[tul] "Falls du mal Ärger mit dem undurchsichtigen Gesetzesdschungel haben solltest, sag ruhig Bescheid. Ich bin darüber zu meinem Leidwesen ganz gut informiert", bietet er schließlich an. Er beobachtet ihre Geste und verneigt sich etwas im Sitzen. Sein erster Impuls war zu fragen "das hat dich hier noch niemand gefragt?" ... doch bevor die Worte seine Lippen verlassen haben, ist ihm aufgefallen, dass sie das auch gar nicht gesagt hatte. Er nickt. Er hat verstanden.
[tul] "Und falls ich dir bei deiner Suche behilflich sein kann ... ich kann mich gerne mal umhören", fügt er noch hinzu.

Dann hält die Droschje, Mâri packt ihre Schlange wieder ein und der Moment ist vorbei. Keshmal klettert aus der Droschke, hilft Mâri auch beim Ausstieg, wenn sie möchte, und bezahlt die Kutscherin.
[tul] "Ich hoffe die Droschkenfahrt hat gehalten, was sie versprochen hat?" erkundigt er sich mit einem fröhlichen Grinsen bei seiner Begleitung, während er Anstalten macht auf das Gasthaus zuzuhalten.

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Ungelesener Beitrag von hexe » 07.04.2021 09:06

Ankunft am Schwert und Panzer

[tul]"Frederidim der Großartige, rote Haare wie ich, unterwegs mit anderen Gauklerinnen und... hat immer viele Geschichten erzählt." Sie stoppt, ja, mehr hat sie nicht. Und ja, sie weiß inzwischen auch, dass das sehr wenig ist.[tul]"Aus dem Norden... also von Khunchom aus gesehen..."

So rein objektiv betrachtet ist Mâri körperlich in der Lage diese Kutsche zu verlassen. Wenn man genauer hinsieht wie sie sich bewegt, merkt man wie gut sie ihren Körper kennt und möglicherweise könnte sie sich ebenso während der Fahrt unbeschadet raus rollen. Aber sie nimmt gerne die angebotene Hand und lässt sich helfen. "Shokran, danke."

Über die letzte Frage muss sie lachen. [tul]"Ich muss gestehen, dass die Droschkenfahrt durch die wunderbare Gesellschaft in meiner Wahrnehmung leicht in den Hintergrund gerutscht ist. " Unschuldig zuckt sie mit den Schultern und folgt dem Inspektor ins Gasthaus, in dem wohl schon aufgespielt wird.

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Ungelesener Beitrag von Loirana » 07.04.2021 09:15

Schwert und Panzer

Während die Halbelfe sich zum Badezuber begibt, geht Alvida noch einmal auf ihr Zimmer. Ihre Waffen, ihr Schild und ihr Helm liegen an die Wand gelehnt. Sie mustert kurz die Axt, beschließt dann jedoch diese dort liegen zu lassen. Du gehst in den Tempel, nicht in die Schlacht, denkt sie sich. Nach einem kurzen Moment legt sie dann aber doch noch den einfachen Schwertgürtel um und nimmt die filigrane Klinge mit. Es wäre aber auch töricht wehrlos durch diese Stadt zu ziehen. Nach einem kurzen Blick zurück krallt sie sich noch ihre Laute. "Ein wenig üben während du auf Keshmal wartest, kann auch nicht schaden", sagt sie zu sich selbst und schließt die Zimmertür wieder.

So kehrt Alvida "leicht bewaffnet" in den Schankraum zurück, und sucht sich dort eine ruhige Ecke, wo sie es sich bequem macht und ihre Laute stimmt. Dann beginnt sie eine einfache, ruhige Melodie. War auch so vieles schief gelaufen am heutigen Tage, das Zupfen gelingt ihr als wäre sie nicht eben noch durch ein Gebäudestockwerk gefallen.

Dass Keshmal und Mari irgendwann das Gasthaus betreten, fällt der Kriegerin gar nicht auf. Mit geschlossenen Augen ist sie vollkommen in ihre Kunst versunken.

"...Als ich Teil der Meere war
Bar der Last und fern den Lügen
All dem Leid entflohen gar
Voll des Lebens, eins im Frieden

Sanfter Kraft und seelenstark
Stets bewegt und stets umtrieben
Kein Geheimnis sich verbarg
Keine Dunkelheit beschrieben..."
, singt sie, während ihre Hände über die Seiten des Instruments huschen.
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Ungelesener Beitrag von Madalena » 07.04.2021 09:51

Smaragdnatter

"Sehr erfreut. Savina Rabenfeld. Ich bin Seelenheilkundige." stellt sie klar. Technisch gesehen eine Heilerin, aber vor allem eine Kundige. Sie rückt sich leicht die Brille zurecht. "Und Ihr, guter Mann? - Er wird sicher seine Gründe gehabt haben, dort zu sein." beschwichtigt sie den mitschwingenden Vorwurf. Und hofft zugleich darauf, seine Gedankengänge auf eben jene Gründe zu lenken.

"Ich hörte auch von Tumulten am Zirkel der Freien Wissenschaften. Aber warum, und wer? Eine ganze Gruppe von Menschen rottet sich doch nicht einfach zu Gewalttaten zusammen, wenn da niemand hintersteckt?" Dann legt sie leicht den Kopf schief, und schaut die Magierin verwundert an. "Wieso solltet Ihr wünschen, dass diese Lektion den Magiebegabten auf die Füße fällt? Ihr gehört doch selbst der magischen Zunft an?"
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Ungelesener Beitrag von Sarafin » 07.04.2021 09:53

Schwert und Panzer

Nickend nimmt der Gardist die Informationen zur Kenntnis und angelt in seinen Taschen auch schon nach dem Notizbüchlein. Mittlerweile sind es ja sogar zwei Namen, die er sich notieren sollte.
Auch Keshmal lacht über Mâris Antwort auf seine Frage. [tul] "Klingt fast so, als müsstest du das öfter wiederholen." Und das wiederum passt einfach so wie die Faust aufs Auge zu dem, was er bisher von ihr gesehen und gehört hat.

Da man schon in der Tür die Musik wahrnehmen kann, spart sich Keshmal den gerufenen Gruß gen Theke. Stattdessen hebt er in Richtung des Wirts die Hand und sieht sich dann um. Verblüfft nimmt er zur Kenntnis, dass das ja Alvida ist, die hier singt und spielt. Und verdammt gut. Also soweit sein unmusikalisches Ohr das beurteilen kann.
Und diese Bluse, die sie trägt, und die ihre körperlichen Vorzüge so vorteilhaft in Szene setzt ... was für Oberarme ...

Keshmal wird für einen Moment von Musik und Anblick eingefangen. Er bleibt stehen und schaut und lauscht. Glücklicherweise erst, nachdem er durch die Tür hindurch ist, so dass Mâri hinter ihm noch eintreten kann, ohne in ihn hinein zu laufen. Und zumindest glotzt er nicht mit offenem Mund. Aber so ganz viel hätte dazu vermutlich auch nicht mehr gefehlt.

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Ungelesener Beitrag von hexe » 07.04.2021 10:03

Schwert und Panzer

Unbedingt. Sagt ihr Gesicht zu einer weiteren Fahrt. Aber auch sie sagt nichts mehr, nachdem die Musik so schön klingt. Sie huscht an Keshmal vorbei in den Gastsaal und die Tänzerin kann sich nicht zurück halten sich beim Laufen leicht im Takt zu bewegen und selbst als sie an der Theke ankommt wippt ihre Hüfte leicht hin und her. Sie schnuppert dem Wirt leise entgegen: "Du Halunke, hast Apfeltee gemacht... Wo?"

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Ungelesener Beitrag von Loirana » 07.04.2021 10:52

Schwert und Panzer

Eine Weile singt Alvida weiter, so entgeht ihr auch das Gespräch von Mâri mit dem Wirt.
"....Und ich wollte ewig sehn, was sonst nicht mein
Was ich einst sah
Und ich wollte wieder ahnen, daß ich alles
Bin und war"
, singt Alvida schließlich die letzte Strophe, noch immer voll in ihre Musik versunken, und spielt noch gedankenverloren ein wenig weiter, ohne zu singen. Dann öffnet sie ihre Augen und schaut zum Wirt. Na, lockt das eher Gäste an oder vergrault es sie? Ein wenig Herausforderung liegt in ihrem Blick, als sie den Wirt betrachtet, falls dieser ihrer unangekündigten Darbietung überhaupt gelauscht hat. Dabei geht ihr Blick auch unweigerlich zu der Neuankömmlingin die dort an der Theke ist. Hm... sieht aus wie Mâri... denkt sie sich schlicht. Moment, das IST Mâri, fällt ihr dann auf, während sie schnell einige Male blinzelt. Aber wenn Mâri hier ist...

Langsam dreht sie den Kopf und schaut sich im Schankraum um, bis sie gen Tür blickt, wo Keshmal zur Salzsäule erstarrt steht und die Kriegerin förmlich angafft. Alvida blickt dem Inspektor in die Augen, während ihr Verstand verarbeitet, dass Keshmal dort vermutlich lange genug steht, um ihren Darbietung gelauscht zu haben. Der entspannte, neutrale Gesichtsausdruck weicht einige Herzschläge später zusammengepressten Lippen, die ein Grinsen nicht ganz verbergen können, und ihr Herz lässt zum wiederholten Male an diesem Tage das Blut in ihre Wangen schießen. Sprachlos kann sie sich jedoch auch nicht dazu überwinden, den Blickkontakt zu brechen.
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Ungelesener Beitrag von Sarafin » 07.04.2021 12:16

Schwert und Panzer

Nachdem die erste Überraschung von ihm abgefallen war, hatte Keshmal leise geseufzt und mit einem leicht abwesenden Lächeln auf den Lippen auf das Ende des Liedes gewartet.
Tja, wem willst du eigentlich noch irgendwas vormachen? Manche Dingen ändern sich halt nicht ...
Nein, er hatte kein Bestreben die Musikantin zu unterbrechen. Stattdessen hat er sein Barett abgenommen und es ein unbewusst bisschen in der Hand geknetet, während er zuhört.

Als Alvida ihn am Ende des Liedes bemerkt, lächelt er immer noch. Erst mit leichter Verspätung setzt sein Denken ein.
Oh! Sie hat aufgehört zu spielen.
...
So! Zeit etwas Eloquentes zu sagen. Rübergehen. Begrüßen.
...
Und hör auf so blöde zu Grinsen. Jetzt. Sofort. Aufhören.
...
Wird sie da gerade rot? Echt jetzt?! Scheiße, sie ist einfach süß. Gewalttätig, aber süß. So ein Mist.


Also ist es Keshmal, der den Blickkontakt bricht, als er den Kopf über sich selbst schüttelt. Immer noch mit diesem Grinsen, das er sich nicht aus dem Gesicht wischen kann, kommt er mit raschen Schritten durch den Schankraum zu Alvidas Tisch hinüber. Als er dabei beinahe einen Hocker aus dem Weg tritt, fällt ihm auch mal auf, dass er vielleicht schauen sollte, wo er entlang geht, statt nur auf sein Ziel.
"Hey", ist schließlich dann offensichtlich das Eloquenteste, das er sich abringen kann, nachdem er doch noch schadlos angekommen ist.

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Ungelesener Beitrag von Shalyriel » 07.04.2021 13:15

Taverne 'Lieblicher Yaquir'

"Ich hatte meinen Namen noch nicht genannt," erwidert die Magierin mit einem Schmunzeln, bevor sie ein kurzes, grüßendes Kopfsenken andeutet und sich ebenfalls vorstellt: "Quenia Hesindiane von Ehrenstein-Sturmfels. Sehr erfreut. ... Irmela besucht einen Kurs, den ich an der Akademie betreue. Wann hätte sie denn zuletzt hier sein sollen?" Vielleicht ließ es sich ja hier bereits etwas enger einkreisen wie lang das Mädchen schon fort war.
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Ungelesener Beitrag von Loirana » 07.04.2021 16:05

Schwert und Panzer

Noch immer blickt Alvida zu Keshmal, der nun auf sie zukommt. Bei Swafnir und Travia, jetzt kommt er auch noch näher... Meine Güte, reiß dich zusammen, Mädchen! Natürlich kommt er her, was soll er auch sonst tun. Da stehen bleiben? Abhauen? Er wollte dich abholen und zum Tempel begleiten...

Ihr Gesichtsausdruck entspannt sich ein wenig, wobei sie auch etwas panischer wirkt, als Keshmal näher kommt. Er lächelt. Warum lächelt er so komisch? Er hat mich nicht mehr angelächelt seit... der Sache... und dann hab ich eine Standpauke bekommen... ob ich gleich wieder eine Standpauke kriege? Moment, ich hab doch garnichts angestellt! Oder doch?

Alvida streicht sich eine Haarsträhne aus dem Gesicht hinters linke Ohr und legt ihre Laute etwas ungeschickt auf den Tisch. Dann erhebt sie sich, um nicht als unhöflich zu erscheinen, setzt sich jedoch rasch wieder, da sie Keshmal doch deutlich überragt. Dieser wiederum kommt vor ihr zum stehen mit seiner eloquenten Begrüßung. Komm, sag irgendwas und starr ihn nicht nur an... "Ich habe niemandem den Arm gebrochen, seit wir uns getrennt haben!" WAS ERZÄHLST DU DA FÜR EINEN SCHEIß??!?!?!?! Sofort blickt sie zur Seite.
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Ungelesener Beitrag von Sarafin » 07.04.2021 16:36

Schwert und Panzer

Diese Ansage kann der Inspektor irgendwie im ersten Moment gar nicht wechseln. Für einen Moment schaut er einfach überrumpelt und blinzelt, dann sickert langsam in seinen Verstand, was sie gerade gesagt hat ... sein Gesicht verzieht sich ... und ... er gluckst amüsiert, während er sie sehr zweifelnd ansieht.
"Das will ich schwer hoffen", gibt er belustigt zurück.

Normalerweise hätte ihn die Situation vermutlich in heiteres Gelächter ausbrechen lassen. Zumal er sehr gut aufgelegt war. Aber die Worte hatten ihn nur zu deutlich daran erinnert, wozu Alvida direkt vor seinen Augen fähig gewesen war.
Hörst du wirklich auf deine Intuition als Ermittler, wenn du sie als harmlos einstufst? Oder ist es das, was du glauben möchtest?
Dinge, über die er gerade nicht nachdenken will. Sein Blick tastet nochmal über ihre - verfluchten! - kräftigen Oberarme. Und verbuddelt dann den Gedanken daran, was sie damit tun kann - im Guten, wie im Schlechten - ganz bewusst sehr, sehr tief.

Mache ich ihr jetzt ein Kompliment?
Keshmal setzt zweimal an etwas zu sagen, bevor er wirklich Worte findet.
"Das ... Also das ... Ihr habt ja angedeutet, dass Ihr Euch auf Musik versteht, aber ... naja, das war echt gut! Also wirklich richtig gut!" stolpert er etwas durch den Satz.
"Also ich meine ... nicht dass ich jetzt besonders Ahnung davon hätte", räumt er auch gleich ein und bemüht sich wieder um ein Lächeln.
"Seid Ihr ... uhm ... bereit?" fragt er dann und beginnt auf den Fußsohlen leicht vor und zurück zu wippen. Hört aber auch gleich wieder damit auf, als er es selbst merkt und legt in einer Übersprungshandlung Barett und Notizbuch auf den Tisch, die er noch in der Hand gehalten hat.

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Ungelesener Beitrag von Janko » 07.04.2021 20:47

Schwert und Panzer
Dobran schenkt gerade fleißig sein Lieblingsgetränk aus. Hier ein Bier und dort ein Bier, dann wischt er den Tisch ab, an dem eben noch Rhiannon und Alvida saßen. Kurz schaut er auf, als Alvida umgekleidet hinab kommt und in der Ecke beginnt ihr Instrument zu stimmen.
Der erste Eindruck wirkt eher skeptisch.
Eine so große, kräftige Frau und dann so ein Instrument?
Ich hätte eine Trommel erwartet.


Der skeptische Blick lichtet sich langsam, als sie beginnt zu spielen. Als sie auch noch anfängt zu singen und das auch noch kann, steht der abgebrühte Dobran, der schon so viel gesehen und erlebt hat, mit halb offenem Mund dort und lauscht gebannt dem Lied.
Man kann förmlich sehen, wie ihn das Fernweh packt.

Um so überraschter schreckt er auf, als plötzlich Mâri neben ihm steht und ihn anfährt.
Er schließt eilig den Mund, fängt sich nur langsam und blickt die Tulamidin einen Moment an.
"Was?"
Er wiederholt ihre Worte stumm für sich.
"Apfeltee, ja... woher weißt du ... ?" Er blickt sich irritiert um.
Hat die Tsadienerin gepetzt?
"Ähm, ja. Sollte ne Überraschung sein," brummt er, doch seine Mundwinkel verraten Freude über Mâris Reaktion.

Er holt ein kleines Beutelchen unter dem Tresen hervor und wedelt damit vor Mâris Nase herum. Der Geruch nach Apfel wird stärker.


Smaragdnatter
"Ah." Sie nickt.
Respekt und Anerkennung liegen in ihrem Blick.
"Hal. Bibliothekar, " bringt sich der ruhige Mann ein und nickt Savina zum Gruß.

Jandra schaut irritiert auf.
"Darum bin ich ja so hin und hergerissen.
Es ist so, als habe man ein paar Bälgern gesagt sie sollen nicht auf den Ruinen herum klettern. Würden sie stolpern oder gar fallen, dann würden sie verstehen warum dem so ist.
Allerdings will man sie natürlich nicht fallen sehen.

Diese Halsabschneider sind mit den Kindern gleichzusetzen."
Sie seufzt resigniert.
"Bekommen sie eine passende Antwort eines Magiebegabten, den sie angehen, dann lernen sie vielleicht respektvoll mit den von Hesinde gesegneten umzugehen.
Auf der anderen Seite kann das eben auch wieder als Argument verwendet werden,"
ringt sie mit sich.

"Viel mehr weiß ich nicht zu berichten. Es waren einige Wortführer, wenn ich mich recht erinnere.

Vielleicht ist es eine Mischung aus Angst und Missverständnissen, die die Runde macht? Hier und da von einer Person genutzt und umgelenkt? Der Sprung von einem Gargyl zum Zirkel verwundert mich nicht.
Doch selbst wenn es jemand vom Zirkel war, so war es nicht der ganze Zirkel. Und selbst wenn es so war, ist nicht geklärt was genau das Ziel war.

Immerhin geht es dem Mann gut.
Abgesehen vom Schrecken, der in einem gewissen Alter fast gefährlicher ist."

Sie versucht den dunklen Humor abzustreifen und blickt mit entschuldigender Miene Savina an, kurz zu Boden und fokussiert sich wieder auf das ernste Thema.
"Wieviele wehrhaft Leute entkommen einem Gargyl, der einen tatsächlich tot sehen will? Man bedenke auch den Überraschungsmoment."
Diese schroffe, direkte Art hat Savina hin und wieder schon kennengelernt. Eine Art, die nicht all zu verbreitet ist. Auf der anderen Seite ist sie schlicht offen und ehrlich.
Savina hat in einigen Gesprächen aufgeschnappt dass Jandra recht wehrhaft sein soll und eine gebürtige Garetherin ist.
Sie ist wissbegierig und ehrgeizig.


Taverne 'Lieblicher Yaquir'
Die Augen der Almadanerin verraten Überraschung.
Adel in meinem Haus?
Ehrenstein kennt man. Sturmfels ist eine riesige Familie,
schießt ihr durch den Kopf.
"Sie kommt meist zu den Abendstunden, wenn es voll wird und wir kaum hinterher kommen mit dem Nachschenken.
Ein Abend ohne sie kommt schon mal vor. Der Zweite war schon seltsam, jedoch noch kein dringender Grund zur Sorge, aber nun ... "

Sie blickt zum Fenster hinaus.
"Ich werde daheim bei ihr anklopfen," verrät sie ihre Pläne und schaut Quenia fragend an.
"Sie soll sich umgehend bei Euch oder der Akademie melden, wenn ich etwas von ihr höre oder sehe?" erkundigt sie sich nachdenklich.

Maline wirkt zunehmend überrascht.
Ihre Anspannung lässt etwas nach, während die Gäste langsam wieder ihren Tätigkeiten nachgehen, denen sie vor Quenias Eintreten nachgingen.

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Ungelesener Beitrag von Madalena » 08.04.2021 09:18

Smaragdnatter

Überrascht schaut Savina die Magierin an. "Ah, so meint ihr das. Sehr weise gedacht. Ich verstehe." Besser als ihr ahnt, vermutlich. "In solchen Zeiten ist jeder besonnene Geist Gold wert."

Diese direkte Art gefällt Savina. Also, nicht dass sie darin eine Vorbildfunktion sieht - aber es ist ihr durchaus sympathisch. Erst recht wenn es mit klugen Gedanken einher geht. "Auch das ist ein sehr kluger Gedanke. Ich habe noch keinem Gargyl gegenüber gestanden - den Göttern sei es gedankt. Aber auch mir scheint, dass da jemand gezielt provozieren will. Da stellt sich die Frage: cui bono [wem nützt es]? Warum genau jetzt? Hat es etwas mit den Festlichkeiten zu tun? Oder mit den schon seit einer Weile aufkommenden Gerüchten um die Gargyle?" Dass sie vor allem Fragen in den Raum stellt ist weniger dem geschuldet, dass sie Janda gezielt aushorchen will - vermutlich weiß diese kaum mehr - sondern tatsächlich der eigenen Ratlosigkeit. Nebenher behält sie aber immer wieder den schweigsamen Hal im Blick, fragt sich was in diesem wohl vorgehen mag. "Ihr seid unverletzt geblieben?" spricht sie ihn dann auch direkt an.
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Ungelesener Beitrag von hexe » 08.04.2021 09:27

Schwert und Panzer

"Eine Überraschung? Oh, danke, wie lieb!" Mâri grinst über beide Ohren und drück den Wirt. Soweit es geht mit den Dingen, die er beim Ausschänken in der Hand hält.

Ihre Augen blitzen erfreut, als der Beutel auftaucht. "Es riecht die ganze Stube danach. - Krieg ich auch heißes Wasser?" Dabei dreht sie sich mal wieder in den Gastsaal um, um zu wissen wohin die Musik verschwunden ist. Da ist ja Keshmal bei Alvida und... [tul]"Was machen die da?" als ob sie sich gegenseitig bei irgendwas erwischt hätten. Die Tänzerin legt den Kopf leicht schief.
Zuletzt geändert von hexe am 08.04.2021 10:25, insgesamt 1-mal geändert.

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