DSA4 Steinerne Schwingen

Gefährliche Abenteuer, spannende Kämpfe und fremde Länder warten auf Dich.
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Sarafin
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Steinerne Schwingen

Ungelesener Beitrag von Sarafin » 06.11.2020 17:01

Haus Eschenroder - Erdgeschoss, Wohnung Nr. 5

Keshmal nickt auf Quenias Worte hin.
"Ich verstehe. Könnt Ihr sagen, warum er bewusstlos ist? Ist das noch immer dieser Ohnmachtszauber, von dem ihr gesprochen habt?" erkundigt er sich.
"Und habt Ihr eine Idee, was diesen Geruch verursacht haben könnte? Hier ist nichts mehr, was so riecht - der flüchtige Täter muss das, was auch immer es war, mitgenommen haben. Dementsprechend muss es echt übel gestunken haben, wenn der Gestank in der Zwischenzeit noch nicht abgezogen war - nebenan war ja das Fenster offen", teilt er eine seiner Schlussfolgerungen.

Zunehmend unzufrieden sieht der Inspektor sich um. Nicht einmal Reste von Krümeln, die darauf schließen lassen, was hier gegessen wurde ... nichts. Einfach nichts. Gar nichts. Wer immer hier gehaust hat, war sehr gründlich dabei Spuren zu beseitigen.
Ein Profi, urteilt Keshmal für sich.
Was es zunehmend wahrscheinlicher macht, dass er von den Burkherdalls als Spitzel angeheuert wurde. Die hätten Motiv und Mittel dazu.

Er wirft noch einen Blick auf den bewusstlosen Novizen.
Nun gut, mal überlegen, was wir hier haben.
Es liegt nahe anzunehmen, dass die Person in dieser Wohnung jederzeit darauf vorbereitet war plötzlich zu verschwinden. Das ist ja auch leicht zu realisieren, wenn man von vornherein darauf achtet. Mit einer Tasche einziehen, aus der Tasche leben, mit der Tasche verschwinden. Nehmen wir das mal als gegeben an.


Keshmal lehnt sich an eine der Wände und legt eine Hand ans Kinn.
Weiter hat der Magier den Novizen angegriffen, jedoch ohne bleibende Schäden anzurichten. Er hat ihn mehr oder weniger lautlos entführt und hier zurückgelassen. Wenn er ihn hätte umbringen wollen, wäre er tot. Er wollte also lediglich, dass er für eine Weile von der Bildfläche verschwindet.

Die Stirn des Ermittlers ziehts ich kraus
Aber warum? Hm ... ein ungeplantes, impulsives Handeln ist doch eher unwahrscheinlich. Die Person, die hier gelebt hat, wirkt eher wie jemand, die nichts dem Zufall überlässt. Es würde nicht ins Bild passen, wenn sie etwas Unüberlegtes tut.
Also war die Entführung des Jungen grundsätzlich vorsätzlich und wurde so durchgeführt wie sie gedacht war. Aber was wollte der Täter damit genau erreichen? Der Täter ist Magier hat die Dame von Ehrenstein-Sturmfels gesagt. Ich kann also unterstellen, dass er weiß, wie die grundsätzlichen Vorgänge bei Verwaltung und Wache sind. Also war ihm klar, dass die Praioskirche alarmiert werden würde, wenn eines ihrer Mitglieder verloren geht.
Insgesamt liegt also nahe, dass er die Aufmerksamkeit der Praioskirche auf dieses Haus lenken wollte.


Während er nachdenkt, hat der Inspektor ein lebendiges Mienenspiel.
Soweit so gut. Auch das ist ein Hinweis darauf, dass er sehr wahrscheinlich für die Burkherdalls gearbeitet hat. Denn warum sonst sollte ein zwielichtiger Magier die Aufmerksamkeit der Praioskirche auf dieses Haus lenken wollen, wenn nicht, um krumme Dinge ans Licht zu bringen, die hier vor sich gehen?
Aber irgendwie ergibt das auch keinen Sinn. Die Praioskirche war doch schon durch die Stadtverwaltung alarmiert. Dass der Novize hier war, zeigte das doch schon. Hm ... lass mich überlegen.


Plötzlich fällt ihm etwas ein und er hebt alarmiert den Kopf.
Als der Novize entführt wurde, war die Magierin noch gar nicht da! Sie war also nicht Teil seiner Gleichung. Er hatte nicht eingeplant, dass sie auftauchen und das Auffinden des Novizen so beschleunigen würde! Wie wahrscheinlich wäre das auch schon!
Wenn sie nicht hier gewesen wäre, hätte es deutlich länger gedauert, bis man den Novizen gefunden hätte. Möglicherweise wäre er hier liegen geblieben, bis die Praioskirche angekommen wäre. Was dazu geführt hätte, dass ... sehr viele Menschen, die bekanntermaßen nicht lügen ... Zeuge geworden wären, dass das Haus Eschenroder mehr als sechs Etagen hat ...
Perfekte Zeugen ...


Er schnaubt.
Das wäre ein Erfolg, für den man das Zeckendasein in diesem Haus guten Gewissens aufgeben könnte.
Nur um dann zu seufzen.
Oder du siehst Gespenster, weil du es den Burkherdalls zutraust. Könnte ja genauso sein, dass der Type einfach nur gesehen hat, dass da ein Praiot herumläuft. Dachte dann, dass der wegen ihm hier ist, hat Panik bekommen und ihn für eine Weile ausgeschaltet, um unerkannt zu türmen. Würde auch ins Bild passen. Da müsste man dann aber in eine ganz andere Richtung ermitteln ... Es ist doch zum Haare raufen!

Nachdem er zu keiner eindeutigen Schlussfolgerung gekommen ist, wendet sich Keshmal erneut an die Magierin. Er hatte ja doch einen Moment dagestanden und nachgedacht.
"Könnt Ihr etwas dazu sagen, wie lange er noch bewusstlos sein wird?" möchte er wissen.
"Geht mir vor allem um die Größenordnung, ich kenne mich da leider nicht so aus."
Er lächelt entschuldigend dazu.

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Shalyriel
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Ungelesener Beitrag von Shalyriel » 06.11.2020 19:33

Haus Eschenroder - EG, Wohnung 5

Während Quenia den Novizen weiter untersucht, erwidert sie: "Der Zauber liegt bereits eine Weile zurück. Ich bin mir nicht sicher, ob das noch die Wirkung des Cantus ist." Die Magierin stutzt, unterbricht ihre Erklärung: "Was ist das denn?" murmelt sie mehr zu sich selbst, als zu den anderen Anwesenden. Hat sie auf den ersten Blick im Gesicht des Lichtsuchers eher die Sommersprossen und Pickel wahrgenommen, erkennt sie bei genauerem Hinschauen eine Reizung der Haut. Sie holt ein sauberes Tuch raus, befeuchtet es mit Wasser ihrer Trinkflasche und beginnt dem Jungen vorsichtig das Gesicht zu reinigen. "Ich glaube er hat irgendetwas abbekommen. Vielleicht kommt dieser Gestank daher und vielleicht ist er auch deswegen noch nicht wieder zu sich gekommen," mutmaßt sie.

Die kleine Magierin schaut während ihrer Arbeit nur ein, zwei Mal kurz auf, stört Keshmal aber nicht in seiner Kontemplation. Erst als der Inspektor wieder das Wort an sie richtet blickt sie auf: "Könnt Ihr ihn bitte nach draußen bringen? Vielleicht besser in den Innenhof. Womöglich genügt etwas frische Luft ja bereits."
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Sarafin
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Ungelesener Beitrag von Sarafin » 06.11.2020 19:56

Haus Eschenroder - Erdgeschoss, Wohnung Nr. 5

"Er hat etwas abbekommen? Gibt es Rückstände?" wird Keshmal hellhörig, als Quenia es erwähnt.
Er stößt sich von der Wand ab, kommt die zwei Schritte näher und beugt sich ebenfalls über den Bewusstlosen.
"Natürlich", meint er auf die Bitte den Bewusstlosen fortzubringen.
"Würdet Ihr mir zur Hand gehen?" fragt er Maline. Aus leidiger Erfahrung weiß er, wie schwer es ist einen Bewusstlosen allein zu tragen - so komplett bar jeder Körperspannung neigen die dazu die Trägheit eines nassen Sackes zu entwickeln. Natürlich könnte er ihn problemlos in den Innenhof schleifen, aber das ist ja eigentlich unnötig.
"Im Bett ist ein Strohsack, den könnten wir unterlegen", schlägt er weiter vor.

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Ungelesener Beitrag von pluseins » 07.11.2020 13:07

Im Turm von Syronius

Wila schmunzelt mit den beiden mit, scheinbar lässt sich Syronius gerne von Savina um den Finger wickeln. Aber dann wir ihre Miene ein klein wenig ernster und ihre Worte bekommen ein wenig mehr Nachdruck, gerade so viel, dass die Heiterkeit des Gespräches nicht kippt. "Fäulein Rabenfeld hat ganz recht. Eure Lehrlinge und die Werkstatt laufen nicht fort, aber ich fürchte unser Hunger kann nicht bis heute Abend warten, ebenso wenig wie das, was wir mit euch besprechen müssen. Zudem tun frische Luft, ein Spaziergang mit zwei schönen Damen an der frischen Luft und ein gutes Mahl wohl, obendrauf bekommt Ihr noch abwechslungsreichen Gespächsstoff. Nach welchem Lokal steht euch der Sinn?" Die letzten Worte klangen wieder beschwinglicher und Wila schaut lächelnd zwischen Savina und Syronius her, als wäre damit der gemeinsame Aufbruch besiegelt.

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Ungelesener Beitrag von Janko » 08.11.2020 14:16

Haus Eschenroder, Wohnung 5
"Natürlich." Die Leibwächterin geht Keshmal nach einem kurzen Rundumblick zur Hand.
Ein wenig unheimlich scheint ihr das Ganze schon zu sein. Ein Gegner, den man sieht, den hat sie schon einige Male bekämpft. Das hier war etwas ganz Anderes.
Sie greift nach einem Arm des Lichtsuchers und würde - wenn es mit Keshmals Vorgehensweise vereinbar ist - den Arm über ihre Schulter legen und so hinüber gehen, dass der Lichtsucher einigermaßen aufrecht zwischen den beiden hängt und vielleicht nur mit den Füßen auf dem Boden schleift.

Sie will sich gerade in Richtung Innenhof aufmachen, da mischt sich Eschenroder ein: "Ihr könnt ihn bei mir ablegen, wenn Ihr wünscht."
Der Hausherr würde entsprechend seine Wohnungstür öffnen und auf die Sitzfläche deuten, wenn Keshmal und Quenia auf das Angebot zurück kommen wollen.


Wiepenstieg, auf dem Weg zum Dach
Die junge Frau schüttelt entschieden den Kopf.
Sie mag zwar tatsächlich kurz darüber nachgedacht haben, den beiden Frauen in das Haus zu folgen, doch ihr Bauchgefühl war stärker.
Sie wendet sich zum Gehen um.
"Ihr könnt es mir gerne erzählen, sollte man sich noch einmal sehen." Was habe ich schon Geistern, Untoten oder einer der Banden entgegen zu setzen?

Im Inneren des Hauses hat sich unterdessen nichts geändert. Keine der geschlossenen Türen hat sich geöffnet und keine offene Tür sich geschlossen.


Mâri auf der Straße des 12. Praios
Das Mädchen schaut etwas irritiert drein.
"Was möchtest du denn?" ohne den Blick vom Ball zu nehmen.


Im Turm von Syronius
Der Alte Artefaktmagier lächelt amüsiert bei Savinas Entgegnung.
"Sehr vernünftig," lobt er.
Dann wirkt er allerdings doch kurz etwas überrumpelt.
Jetzt? Einfach so? Ich habe einen Laden zu führen.
Ich kann doch nicht einfach ... !

Geheimnisse?
Hm?
Was für Geheimnisse?

Hin und hergerissen schaut er zwischen den beiden Frauen und dem Lehrling hin und her.
Savinas Frage allerdings bringt ihn jns Stolpern und schließlich zum Stutzen.
Da hat sie eigentlich recht.
Wenn die mir nicht alles abfackeln, dann mache ich einfach nach dem Essen dort weiter, ...

"Hm, ich habe sie noch nicht fortlaufen sehen," gibt er schließlich ergeben zu und nickt unsicher.

Er wendet sich Wila zu und nickt erneut.
"Die Lehrlinge und die Werkstatt laufen nicht davon, nein. Die Lehrlinge aber vielleicht neugierig in die Werkstatt." Er spricht den letzten Satz gut vernehmbar und schaut ermahnend - vielleicht gar strafend? - in Richtung des Lehrlings.
"Nun, es ist Eure Entführung," tadelt er mit amüsiertem Unterton.
"Ihr entscheidet.
Ich wäre dankbar, wenn es nicht all zu weit entfernt wäre.

Die Brauerei Eichstätter wäre gleich um die Ecke, bietet gutes Weizenbier und rustikale Kost.
Der Vinsalter Garten liegt weiter weg, lockt dafür mit unvergesslichem Genuss."

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Ungelesener Beitrag von Sarafin » 08.11.2020 16:49

Haus Eschenroder - Erdgeschoss, Wohnung Nr. 5 und Hausflur

Keshmal schüttelt den Kopf, als Maline nach dem Arm des Lichtsuchers greift. Stattdessen kniet er sich ans Kopfende des Novizen, richtet dessen Oberkörper etwas auf, so dass er hinter ihm kniet. Er legt einen Unterarm des jungen Mannes vor dessen Brust und greift mit beiden Händen unter den Achseln um den Unterarm.
"Nehmt Ihr seine Beine? Greift am besten in die Kniekehlen", rät er. Das sieht alles wirklich sehr danach aus, als mache der Inspektor so etwas nicht das erste Mal.

Sobald Maline zugegriffen hat, erhebt Keshmal sich mit ihr zusammen. Mit dem Blick über die Schulter tapert er mit der gemeinsamen Last auf den Hausflur hinaus.
Auf Eschenroders Angebot schüttelt Keshmal den Kopf. "Ihre Wohlgeboren sprach vom Innenhof", gibt er ob der Belastung etwas gepresst von sich. Er wirft aber mal einen fragenden Blick in Quenias Richtung, ob die ihre Meinung vielleicht geändert hatte.

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Ungelesener Beitrag von Shalyriel » 09.11.2020 07:05

Haus Eschenroder, EG - Wohnung 5 und Treppenhaus-Flur

"Die Rückstände werden jetzt hier in dem Tuch sein. Ich würde vermuten, dass in seinen Haaren noch was zu finden ist und wahrscheinlich auf seiner Kleidung. Vielleicht ist auch an der Stelle, an der die Substanz appliziert wurde, etwas am Boden zu finden," erwidert Quenia, während sie beobachtet, wie die beiden den Novizen hochheben.

Gerade will sie, wie vorgeschlagen, den Strohsack holen, als sie Eschenroders Stimme hört. Sie lässt den Strohsack im Bett liegen und folgt den beiden auf den Flur. "Wenn er an einem offenen Fenster liegen kann, ist die Wohnung in Ordnung. Er braucht Frischluft," erklärt die Magierin und schaut an den Maline und Keshmal vorbei zu der Bank in Eschenroders Wohnung.
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Ungelesener Beitrag von hexe » 09.11.2020 09:32

Mâri auf der Straße des 12. Praios

Dann tut Mâri es ebenso und verfolgt den Ball mit Blicken, wobei ihre Hoffnungen hier Antworten zu erhalten gleichzeitig sinken, wenn die Kinder hier so in ihr Spiel vertieft sind. Aber vielleicht ist Feqz auf ihrer Seite und die flüchtige Person hatte ihr Spiel beim Rausgehen durcheinander gebracht. "Ich möchte wissen, ob Euch vor ein paar Augenblicken vielleicht jemanden aufgefallen ist, der dort..." sie zeigt auf das entsprechende Fenster "...das Haus verlassen hat und dann wahrscheinlich recht zügig die Straße entlang ist."

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Ungelesener Beitrag von Janko » 09.11.2020 10:19

Haus Eschenroder, Erdgeschoss
Maline hält inne, beobachtet Keshmals Vorgehen und passt ihr Verhalten entsprechend an. Den Lichtsucher in die Höhe gehoben, wartet sie angestrengt, bis die Entscheidung fällt, wohin er gebracht wird.

Die Bank ist direkt vor dem Fenster zur Straße des 12. Praios.


Mâri auf der Straße des 12. Praios
Der Blick des Mädchens folgt Mâris Fingerzeig zum Fenster.
Sie hält kurz inne und schüttelt schließlich den Kopf.
"Nein, ich habe niemanden gesehen."
In ihrem Blick liegt etwas Fragendes.

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Ungelesener Beitrag von hexe » 09.11.2020 13:04

Mâri auf der Straße des 12. Praios

War ja zu erwarten... "Oh schade..." für einen Moment schaut Mâri noch dem Ball zu, bleibt aber stehen, lässt die Kleine ein bisschen warten. "Aber vielleicht Deine Manschaft? Ich hätte da ein paar Sachen übrig, wenn ihr mal angestrengt nachdenkt..." Damit klopft sie ein wenig auf ihren Korb an der Seite. Weil jedes Kind auf der Straße weiß ja, dass man seinen Geldbeutel hier nicht am Gürtel trägt, sondern besser versteckt. "Wir wollen ja den Herrn Feqz ehren, nicht wahr?"

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Ungelesener Beitrag von Loirana » 09.11.2020 13:19

Wiepenstieg, auf dem Weg zum Dach

Hätte mich auch gewundert, aber immerhin meldet sie uns nun vielleicht nicht mehr der Stadtwache wegen Hausfriedensbruch, denkt Alvida sich. Zielstrebig geht sie die etwas zerklüftete Treppe des Hauses hinauf, wobei sie darauf achtet wo sie hin tritt, und ob sich nicht doch von irgendwo Schritte nähern. In einen Hinterhalt geraten möchte sie auch nicht.
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Ungelesener Beitrag von Assaltaro » 09.11.2020 17:20

Rhiannon winkt dem Mädchen noch zum Abschied und folgt dann merkwürdig beschwingt hüpfend Alvida. "So das wird jetzt sicher ein Spaß. Hoffentlich ist das steinerne Mädchen auch nohc da"
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Ja ich betreibe "Blümchen"-Rollenspiel und ich steh dazu.

Bin ich froh DSA5 zu spielen. Nicht mehr alle Kämpfer waren in der Fasarer Arena!

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Aus Liebe zu Aventurien ertrage ich die Regeln.
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Ungelesener Beitrag von Sarafin » 09.11.2020 18:05

Haus Eschenroder - Erdgeschoss, Hausflur und Wohnung Nr. 4

Nachdem Quenia zugestimmt hat, dass der Novize in Eschenroders Wohnung gebracht werden soll, nickt Keshmal und schwenkt dorthin um. Der junge Mann wird so sanft als möglich abgelegt. Anschließend seufzt der Gardist erleichtert und lässt einmal die Schultern kreisen. Er öffnet auch das Fenster, falls es nicht schon offen ist und ihm niemand zuvor kommt.
"Hoffen wir, dass er rasch wieder aufwacht", kommentiert er mit Blick auf das Gesicht des jungen Götterdieners.
"Spuren hat Euer merkwürdiger Mieter keine Hinterlassen", meint der Ermittler dann mit Blick auf den Hausherrn.
"Nicht einmal Krümel unter dem Tisch ...
Eine Spurensuche bringt uns also nicht weiter. Also zumindest im Rahmen der Spuren, die ich sehen kann"
, schränkt er mit einem Seitenblick auf die Magierin ein. Sie würde schon wissen, ob ein weiterer magischer Blick sinnvoll war oder nicht.
"Bleibt also die gute alte Zeugenbefragung.", beschließt der Gardist mit einem leisen Seufzen in der Stimme. Befragungen dauerten erheblich länger und waren natürlich nicht so objektiv wie Spuren.
"Und wo wir schon mal hier sind ... Ihr seid ja auch direkter Nachbar gewesen, Herr Eschenroder. Könnt Ihr uns noch mehr über den Mann sagen?" wendet er sich an den Hausbesitzer.
"Hat er auf dem Flur gegrüßt? Ging er öfter aus? Oder hat er sich eher eingeigelt? Und kam es öfter vor, dass er irgendwelche stinkenden Dinge in seiner Wohnung aufbewahrt hat? Habt Ihr da was bemerkt?"
Die Fragen sind weniger ein runtergeratterter Katalog, als eher Denkanreize für den Befragten.

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Ungelesener Beitrag von Janko » 10.11.2020 22:17

Haus Eschenroder, Erdgeschoss
Auf Keshmals Kommentar, Eschenroders Mieter habe keine Spuren hinterlassen, schaut dieser etwas irritiert.
Nickt aber schließlich.
Nachdem Keshmal das Fenster geöffnet hat, stellt der Hausherr einen Eimer frisches Wasser auf den Tisch, sowie drei Becher.
Er selbst schenkt sich etwas Wein nach und setzt sich schwerfällig, in einem Zug das Glas zu leeren.
"Wo wir schon einmal hier sind" - da konnte ja kaum etwas Gutes bei raus kommen.
Eschenroder schaut nachdenklich zur Decke.
"Er ist eher wortkarg und bleibt für sich. Oftmals war er bis spät in der Nacht unterwegs."
Dann verengt sich sein Blick aber doch etwas.
"Es geht mich nichts an, was die Leute in ihrer Wohnung aufbewahren, solange sie die Miete zahlen und sich an die Gesetze halten.
Darauf kann ich Euch keine Antwort geben.
Ich war nie bei ihm zu Besuch."

Die letzten Worte klingen wieder versöhnlicher.

"Und wie gesagt... auf mich wirkte er wie ein Bettler, der zu Geld kam. Er roch schon etwas, aber ... " soll ich ihnen vorschreiben, wie oft sie sich zuh waschen haben? liegt die unausgesprochene Frage in seinem Blick.
Er schiebt die Flasche Wein in die Tischmitte und stellt sein leeres Glas ab.

Der Lichtsucher liegt noch immer schlaff und bewegungslos dort. Sichtbare Rückstände gibt es keine an Quenias Tuch.


Mâri auf der Straße des 12. Praios
Der Blick des Mädchens folgt zwar Mâris Handbewegung, doch sie schaut unwissend und schulterzuckend wieder auf.
Die Befragung der anderen Kinder bringt Mâri auch nicht weiter und gerade als sie weiter spielen wollen, ertönen Namensrufe und ein Teil der Kinder folgt den Rufen mit gesenkten Köpfen.

Das Mädchen mit den Zöpfen und zwei Jungs sind noch über und schauen sich nach einem Platz im Schatten um.


Wiepenstieg, auf dem Weg zum Dach
Schon bei der dritten Stufe geht ein Bersten und Krachen durch das Holz unter Alvidas Füßen und sie läuft Gefahr ins Leere zu treten.
Der Handlauf ächzt und schwankt gefährlich, bei dem Versuch sich festzuhalten und so die innere Balance zu finden.

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Ungelesener Beitrag von hexe » 11.11.2020 08:48

Mâri auf der Straße des 12. Praios

Gharbistani. Mâri zuckt mit den Schultern und will schon wieder unverrichteter Dinge zurück gehen, als ihr noch etwas einfällt: "Wisst ihr vielleicht wer dort wohnt?"

Mit oder ohne Antwort trottet sie dann aber wieder zurück ins Haus, diesmal ganz ordentlich durch die Haustür, um herauszufinden was der Rest inzwischen gemacht hat. Hoffentlich geht es dem Novizen gut. Sie kann zwar mit den Praioten und ihren Lehren wenig anfangen, aber deshalb wünscht man ihnen auch keinen Schaden.

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Ungelesener Beitrag von Madalena » 11.11.2020 13:27

Syronius' Turm

Ha, haben wir dich! freut sich Savina, dass sie den Magier rumgekriegt hatten. "Nun, der Vinsalter Garten klingt doch großartig." lächelt sie. Man könnte seine Worte zwar auch so deuten dass er die Brauerei bevorzugt, aber wo er es vorgeschlagen hatte... Sie überlegt noch kurz, was zu den Schülern zu sagen, lässt es dann aber lieber bevor er es sich anders überlegt.
Trage deine Maske wie deine Unterhose: Wenn was raus hängt, machst du was falsch.

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Ungelesener Beitrag von Shalyriel » 11.11.2020 16:05

Haus Eschenroder - EG, Eschenroders Wohnung

Quenia kümmert sich weiter um den Novizen; überwacht seinen Zustand, um rechtzeitig eingreifen zu können; und beginnt ansonsten schonmal, wo nötig, die ganzen kleineren Blessuren zu versorgen. Dem Gespräch der Inspektors folgt sie zwar am Rande, sieht aber derzeit keinen Grund sich einzumischen oder zu beteiligen.
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Ungelesener Beitrag von Sarafin » 11.11.2020 17:00

Haus Eschenroder - Erdgeschoss, Wohnung Nr. 4

Ein knappes Lächeln huscht über Keshmals Gesicht, als der Hausbesitzer meint, dass er in den Wohnungen seiner Mieter nichts verloren habe.
"Oh, da habt ihr mich missverstanden", wirft er ein.
"Der Novize war eine ganze Weile in der Wohnung und im Nebenzimmer war derweil das Fenster offen. Trotzdem hat es dort, wo er war, immer noch fürchterlich gestunken - Ihr könnt Euch vielleicht ausmalen, wie übel der Gestank zu Beginn gewesen sein muss. So etwas bleibt auf lange Zeit nicht in einer Wohnung allein, gerade wo die Wohnungstür auch nicht dicht schließt.
Das heißt ich spreche von einer Sorte Gestank, die man schon beim Vorbeigehen an der Tür hätte wahrnehmen können."

Er lächelt wieder.
"Ich verstehe Euch aber so, dass das nicht der Fall war", stellt er fest.

Er nickt ansonsten zur Aussage Eschenroders.
Das klingt wenig vielversprechend.
"Könnt Ihr ihn noch genauer Beschreiben? Wie groß war er? Und eher kräftig oder schmal?"
Ich könnte mich noch Stunden damit beschäftigen die Leute hier im Haus nach ihren Beobachtungen zu befragen. Aber der Typ ist ein Profi, der wird nicht gesondert aufgefallen sein. Es kann also lange dauern und ein Erfolg ist ungewiss. Außerdem eilt es auch nicht, weil er ohnehin weg ist. Also falls Mâri nicht einen eindeutigen Hinweis zu seinem Verbleib bekommen haben sollte.
Sein Blick fällt auf die Magierin, die den Novizen versorgt.
Was aber drängt ist den Jungen zum Tempel zu besorgen. Wenn die gar nicht herkommen, geht der Plan ins Leere - wenn es denn der Plan war.

"Euer Wohlgeboren, glaubt ihr der junge Mann kann transportiert werden?" erkundigt er sich.
"Weil dann würde ich es vorziehen ihn so rasch wie möglich zurück in die Obhut seiner Kirche zu geben. Ich bin sicher alle Beteiligten wären darüber am glücklichsten."
Der Inspektor wirft einen raschen Seitenblick auf Eschenroder. Das war keine Spitze in seine Richtung, wie es aussieht, sondern durchaus ernst gemeint. Er hatte ja vorhin schon erwähnt, dass er es den Bewohnern gerne ersparen würde von den Praioten befragt zu werden.
"Ich könnte eine Droschke besorgen. Und wir würden unser Gespräch dann auf später verschieben", schlägt er vor und schaut wieder in Richtung Eschenroder. "Das ist ja alles ziemlich zwischen Tür und Angel gerade und eilt ja dann auch nicht mehr." Keshmal lächelt wieder höflich. Er ist schon mal näher zur Wohnungstür hinüber getreten.
"Wärt ihr später noch daheim?" möchte er entsprechend wissen.

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Ungelesener Beitrag von Janko » 11.11.2020 18:07

Haus Eschenroder, Wohnung 4
"Hm, vielleicht hat er schlicht etwas umgestoßen?" spekuliert Eschenroder wild, doch sein Blick zum Lichtsucher bekundet sogleich, dass er selbst nicht so recht daran glaubt.
Er mustert das Gesicht des jungen Mannes.
Die Haut ist gerötet und es haben sich lauter Pusteln gebildet.

"Wie gesagt, nichts, was man nicht auch mangelndem Wassergebrauch zuschreiben könnte," verleiht er seinen eigenen Worten Nachdruck und schaut wieder zu Keshmal.

Mit nachdenklicher Miene schaut er in Richtung der Nachbarswohnung.
"Hm, einen Kopf größer als die wohlgelehrte Dame, vielleicht doppelt so alt. Er hat verfilztes, schulterlanges Haar.
Ungepflegte Erscheinung, eines seiner Augen schien stets zu tränen, zittrige Hände, Gehstock und leichtes Bein nachziehen, ..."
überlegt er laut.

Eine Droschke in Eschenrod?
Vielleicht kurz vor dem Tor, ...

In den Nebenstraßen wird man all zu schnell keine antreffen, das weiß Keshmal.
Eschenroder nickt auf die Frage hin knapp.
"Ja, das ist sehr wahrscheinlich.
Sollte das Haus kein Feuer fangen, dann schon."

Er setzt ein schiefes Grinsen auf.


Mâri auf der Straße des 12. Praios
Das Mädchen schaut nochmal in die gewiesene Richtung.
"Der Eschenroder?" rät sie und blickt Mâri fragend an.


Im Turm von Syronius
Syronius nickt knapp.
Er schaut an sich herunter und sein Blick bleibt an den Schlappen an seinen Füßen haften.
Stirnrunzelnd schaut er sich suchend um.
"Wo habe ich nur ... " und schlüpft kurz darauf aus den Schlappen in edle Herrenschuhe.
Mit kritischem Blick inspiziert er seinen Tresen, legt noch einiges zurecht und schaut seinen Lehrling streng an.
"Macht ihr die Treppe und die Türklinken, wenn ich zurück bin, dann werden wir uns weiter mit dem Kästchen befassen.

Und dass ihr mir nichts runter werft oder auslöst!"
brabbelt er weiter, folgt Savina und Wila jedoch bereits hinaus.

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Ungelesener Beitrag von hexe » 12.11.2020 11:41

Haus Eschenroder - EG, Flur -> Eschenroders Wohnung

"Ja, vielleicht..." hatte Mâri dem Mädchen noch gesagt und ist dann wieder ins Haus gegangen. Schade, dass die Kinder so gar nichts gesehen haben. Waren wohl zu sehr ins Spiel vertieft. Nachdem die Tür zu Eschenroders Wohnung nach offen steht, nähert sie sich dieser langsam, um einen Blick hinein zu werfen. Nachdem sich die Anderen dort versammelt hatten, lehnt sie sich in den Türrahmen und wartet einen Blickkontakt mit Keshmal ab, zu dem sie leicht den Kopf schüttelt Niemand hat etwas gesehen, um nicht das Gespräch zu unterbrechen.

Neugierig beschaut sie sich von der Ferne auch den Lichtsucher. Sein Gesicht sieht nicht gesund aus.

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Ungelesener Beitrag von Loirana » 12.11.2020 13:14

Wiepenstieg, auf dem Weg zum Dach

"Hoppla", entfleucht es Alvida, als die Stufe unter ihr nachgibt. Gerade noch kann sie ihre Balance halten und versucht den morschen Handlauf nicht all zu belasten, aufdass dieser nicht nachgibt. Auf einem Bein balancierend hält sie inne, bis sie sicher ist, dass nicht noch mehr nachgibt, und macht dann einen vorsichtigen großen Schritt zur fünften Stufe. Als große Frau sollte es ihr möglich sein, die morschen Stufen zu übersteigen. "Vorsichtig bei den Stufen", sagt sie zu Rhiannon, als die Kriegerin sich etwas behutsamer an den Aufstieg macht.
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Ungelesener Beitrag von Shalyriel » 13.11.2020 08:16

Haus Eschenroder - EG, Wohnung 4

Beinahe hätte die kleine Magierin nicht bemerkt, dass sie angesprochen wurde. Die Versorgung des Novizen an sich geht routiniert vonstatten. Aber Quenia wirkt dennoch nachdenklich, als würde sie etwas suchen; Möglichkeiten in Gedanken aufzählen, wieder verwerfen und doch kaum vorwärts kommen. '... eigentlich kann es nur noch... Aber würde jemand wirklich ...' Ein wenig verspätet blickt sie zu Keshmal und er kann fast zusehen, wie sich ihr Blick auf ihn fokussiert und wie sich seine Frage in ihrem Kopf zusammensetzt. "Ich denke schon. ... So lange er genug frische Luft zum atmen hat," erwidert sie, "... Ich möchte aber noch kurz etwas überprüfen. Womöglich kann ich Euch dann eher sagen, was ihm passiert ist. Es kann einige Augenblicke dauern, aber Ihr benötigt sicher auch etwas Zeit, um eine geeignete Trage, oder ähnliches zu organisieren."

Sofern niemand etwas dagegen hat, wendet sich Quenia wieder dem Jungen zu, konzentriert sich einen Moment auf seinen Kopf, als ihr etwas anderes auffällt und sie den Inspektor wieder anschaut: "Die Beschreibung des Mieters könnte übrigens zu dem Mann passen, mit dem Irmela Streit hatte. Eine abgerissene Gestalt mit tränendem Auge... Der Gehstock soll aber recht hübsch gewesen sein," erklärt sie.
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Ungelesener Beitrag von Sarafin » 13.11.2020 13:35

Haus Eschenroder - Erdgeschoss, Wohnung Nr. 4

Keshmal nickt bestätigend, als er die Beschreibung des Mannes zur Kenntnis nimmt. Dass Eschenroder meint er wäre auf jeden Fall hier, falls das Haus nicht abbrennt, lässt seine Mundwinkel zucken. Es würde sich erweisen, ob der Mann später anzutreffen war. Falls nicht, würde er sich eben selbst überlegen, was er in den Bericht schrieb.

Dann steht Mâri in der Tür und schüttelt den Kopf. Seine Überraschung hält sich in Grenzen. Er nickt ihr zu, dass er verstanden hat.

Auch für Quenias Worte hat der Inspektor eine Nicken übrig. Er wird hellhörig, als sie davon spricht, dass der zerlumpte Magier mit ihrer Schülerin gestritten hat.
"Interessant ... wisst Ihr, worum es bei dem Streit ging?" erkundigt er sich.
"Und könnt Ihr das mit dem Gehstock bestätigen?" wendet er sich nochmal an Eschenroder.

Zu dem Rest macht er eine vage Geste.
"Es wird vermutlich schon eine kleine Ewigkeit dauern eine Droschke zu besorgen", bestätigt er der Magierin, dass sie die nötige Zeit wohl haben wird.
"Und eine Trage ... hm ... die Bank einer Droschke wird nicht ausreichen?" fragt er.
"Eine Decke kann man bestimmt bei dem oder der Fahrerin bekommen", stellt er in Aussicht.
Wenn ich in dem Aufzug versuche im Quartier hilfsbereite Leute zu finden, die irgendwas in der Richtung verleihen, zieht sich das hier noch ein paar Stunden ...

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Ungelesener Beitrag von Shalyriel » 13.11.2020 14:10

Haus Eschenroder - EG, Wohnung 4

"Doch, doch... Die Droschke genügt schon. Die Frage ist nur, ob die bis hierher kommt, oder ob der Lichtsucher erst noch hin getragen werden muss," erwidert Quenia. "... Und nein, ich habe nicht in Erfahrung bringen können, worum es bei dem Streit ging. Er könnte aber noch weitere Bewohner des Hauses kennen; zumindest ist er Frau ... Hullheimer auch schon von oben das Treppenhaus hinab kommend begegnet," fügt sie noch an.
Zuletzt geändert von Shalyriel am 13.11.2020 15:41, insgesamt 3-mal geändert.
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Ungelesener Beitrag von Sarafin » 13.11.2020 14:35

Keshmal nickt zufrieden.
"Nun, mein Plan ist jemanden zu suchen, der oder die sich bereit erklärt eine Droschke bis hier vor die Tür zu fahren. Bei der Aussicht von der Praioskirche entlohnt zu werden sollte das nicht so schwer sein."
Er grinst, was ihn etwas jünger wirken lässt.
"Von hier bis zur Tür bekommen Frau Toberen und ich den jungen Mann dann schon getragen, denke ich", erklärt er mit einem Lächeln und nickt Maline freundlich zu, als er sie erwähnt.

Keshmal ist kurz versucht doch zu bleiben und die Leute zu befragen, aber gleichzeitig würde der Spaziergang die willkommene Möglichkeit bieten den Kopf frei zu bekommen. Er sieht in die Runde. Quenia würde vermutlich mit ihrer Leibwächterin hier bleiben und auf den Lichtsucher acht geben, bis der sicher wieder da war, wo er hingehörte. Sein Blick bleibt bei Mâri hängen.
"Was ist mit Euch, Mâri?" fragt er die Tulamidin.
"Wollt Ihr mich begleiten und dann gleich weiter zu- ziehen?"
Er verschluckt sich rechtzeitig. Dass sie zur Stadtverwaltung will, muss Eschenroder ja nicht hören.
"Oder wollt Ihr lieber hier bleiben und Euch weiter umsehen? Vielleicht mit den anderen Damen nach dem steinernen Mädchen suchen?"
Ihn bei dem Botengang zu begleiten war vermutlich mäßig spannend - und da sie die verabredete Aufgabe erledigt hatte, sah Keshmal sich nicht mehr in der Position ihr irgendwas vorzuschreiben.

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Ungelesener Beitrag von Shalyriel » 13.11.2020 15:43

Haus Eschenroder - EG, Wohnung 4

Quenia nickt leicht auf die Erklärung des Inspektors. Für sie scheint erstmal alles soweit geklärt und so wendet sie sich jetzt wieder ihrem Patienten zu. Sie konzentriert sich einige Herzschläge auf den Kopf des Novizen und spricht: "Odem Arcanum."
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Ungelesener Beitrag von Madalena » 13.11.2020 16:34

Alt-Gareth / Heldenberg, Wila und Savina

Wieder ging es durch das schon bekannte Treppenhaus nach draußen, wo die Sonne nach wie vor ihr Unwesen trieb.

In einem harmlosen Plauderton nimmt Savina den Gesprächsfaden wieder auf: "Ich bin froh, dass wir endlich etwas zu essen bekommen. Der Tag war mit einer Menge Herumgerenne verbunden. ich Eschenrod, wo sich allerhand zugetragen hat. Die Gargyle, der Praiot, und all das." Sie achtet auf seine Reaktion. "Scheint ne ziemliche Sache zu sein, der Lana da auf der Spur ist." Erstmal ein paar Köder auswerfen, andeuten ohne wirklich was zu sagen, und die Reaktion abschätzen. Sie hatten ja noch Zeit, das Gespräch in Gang zu bringen.
Trage deine Maske wie deine Unterhose: Wenn was raus hängt, machst du was falsch.

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Ungelesener Beitrag von Assaltaro » 13.11.2020 18:33

Auf dem Wiepensteig

Rhiannon ist dichter hinter Alvida und zuckt auch zusammen, als diese fast einbricht. "Hast du dir etwas getan?" Auf die Ermahnung nickt sie dann und betritt die Stufen sehr vorsichtig, wobei ihr Halbelfenkörper eh deutlich leichter ist.
75% Method Actor, 71% Storyteller, ..., 17% Power Gamer

Ja ich betreibe "Blümchen"-Rollenspiel und ich steh dazu.

Bin ich froh DSA5 zu spielen. Nicht mehr alle Kämpfer waren in der Fasarer Arena!

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Ungelesener Beitrag von Janko » 13.11.2020 18:45

Haus Eschenroder, Wohnung 4
"Hm, das mag wohl Geschmackssache sein? Sagen wir ... der Stock wertet das restliche Bild etwas auf," bestätigt Eschenroder Quenias Beschreibung und schenkt sich noch etwas Wein nach.
Er beobachtet Quenia beiläufig, offenbar irritiert was sie dort tut.

"Ja, eine Ewigkeit. Ein Stück weiter gibt es doch den Hof, zwischen den Feldern.
Dort werdet Ihr vielleicht eher fündig?"

Als Mâri im Türrahmen stehen bleibt und den Lichtsucher mustert, kann sie aus der Ferne nichts weiter zu möglichen Giften sagen.


Wiepenstieg, auf dem Weg zum Dach
Alvida und Rhiannon passieren noch ein Dutzend weiterer, solcher Stellen, wo vielleicht bereits jemand einbrach, bevor sie in der vierten Etage ankommen.
Die Luft ist abgestanden und es riecht nach immer mehr nach menschlichen Hinterlassenschaften und anderen Dingen.
Staub steigt bei jedem ihrer Schritte auf.
Aber sie sind nicht die ersten in dieser Etage. Es gibt weitere menschliche Spuren, neben ihren eigenen.

Über ihnen poltert etwas.
Als wäre ein schwerer Sack Mehl aus dem Regal gefallen.
Das Holz ächzt.
Man kann eine dunkle, fast schwarze Einfärbung des Holzes erkennen, wenn Alvida und Rhiannon zur Decke schauen.

Vor ihnen klafft ein größeres Loch im Boden, über das man ein Brett gelegt hat, um weiter zur Treppe zu kommen.
Rechts und links davon geht es steil hinab.
Fraglich ob der morsche Boden dort sie halten würde, wenn sie fallen sollten.

Neben der Thorwalerin und der Geweihten treiben sich einige Nager und Vögel in dem Haus herum, die hier seit mehreren Götterläufen die Herrschaft über das Haus hatten.


Am Turm von Syronius
Syronius bleibt stehen und blickt Savina prüfend von der Seite an.
"So soll das jetzt laufen? Brotkrumen schmeißt ihr mir hin und den Rest soll ich mir selbst zusammen reimen?

Die Damen wollten meine Hilfe.
Dann möchte ich auch um die entsprechende Offenheit bitten."

Er wirkt nicht wirklich verärgert.
Doch offenbar ist er keineswegs ein Anhänger von zeitraubenden Ratespielchen.

Gargyle im Zusammenhang mit Lana, das scheint ihn nicht zu überraschen. Der Praiot hingegen ließ eine seiner Augenbrauen empor wandern.

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Ungelesener Beitrag von hexe » 13.11.2020 20:21

Haus Eschenroder - EG, Wohnung 4

"Gerne begleite ich Euch, Effendi" stimmt Mâri dem Inspektor zu, nachdem sie hier nichts weiter erkennen kann und der Lichtsucher von der Magierin sowie deren Leibwächterin gut versorgt ist. Tatsächlich hat sie hier nichts mehr zu tun. "Ist vielleicht nicht verkehrt noch dafür zu sorgen, dass der junge Herr wieder wohlbehalten zu Hause ankommt." Nur was erzählen wir ihnen dort? "Um dann weiter... zuziehen. Ich sollte für heute Abend eh noch ein bisschen üben und mich auf den Tanz vorzubereiten."

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