DSA4 Steinerne Schwingen

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Loirana
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Ungelesener Beitrag von Loirana » 19.10.2020 13:42

Haus Eschenroder, 2. Etage

Alvida wischt sich mit dem Taschentuch von Keshmal noch einmal durchs Gesicht und betrachtet die Halbelfe mit ihren geröteten Augen. "Ich... ich denke ihr habt Recht", sagt sie kleinlaut. "Nein natürlich kann ich nicht nur kämpfen... ich meine ich bin gut darin, keine Frage. Aber... ich bin keine Söldnerin und keine Barbarin, auch wenn mich viele dafür halten. Ich wollte Abenteurerin werden...", meint sie etwas schüchtern und wischt sich die letzten Tränen weg. Dafür, dass sie aussieht wie ein Kanarienvogel, ist sie garnicht so doof...

"Vergessen wir den Vorfall einfach, einverstanden? Ihr wollt aufs andere Dach? Kein Problem, da werden wir schon einen Weg finden", sagt sie und bemüht sich schelmisch Rhiannon anzugrinsen. "Das marmorne Mädchen...", murmelt sie und schüttelt den Kopf. Wenn die auf deine musikalischen Fähigkeiten reagiert... na hoffentlich ist sie freundlich

Etwas gefasster atmet Alvida noch einmal tieft durch, fährt sich mit den Händen durch die roten Haare und klopft sich ein paar mal auf die Wangen. "Auf gehts, euer Gnaden!", sagt sie dann voller Tatendrang und geht die Treppe hinab.
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Shalyriel
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Ungelesener Beitrag von Shalyriel » 19.10.2020 14:55

Haus Eschenroder - EG

Quenia zuckt kurz die Schultern: "Ich hätte es jetzt nicht für so unbekannt gehalten," erwidert sie nachdenklich. Jeder Mensch verfügt von Natur aus über einen gewissen Widerstand gegen manche Arten von Zaubern. Wenn ich also beispielsweise Eure Gedanken lesen wollen würde, und Ihr würdet es mir nicht bewusst erlauben, setzt sich Euer Geist automatisch dagegen zur Wehr. Und zur Ausbildung von Magiern und auch Priestern gehört es für gewöhnlich dazu diesen Widerstand zu verstärken. Es ist also hauptsächlich einfach schwieriger solche Leute zu verzaubern. Beherrsche ich eine Formel gut genug, komme ich an dem Widerstand vorbei. Ist das nicht der Fall, oder vermute ich von vorn herein Schwierigkeiten, kann ich mehr Kraft in den Zauber stecken, um ein Gelingen besser zu ermöglichen. Im Grunde genommen ist es ein Kampf zwischen dem gewirkten Zauber und dem Widerstand des Opfers," erklärt sie bereitwillig.

"Irmela wird, wenn Sie in einigen Götterläufen ihre Ausbildung beendet hat, Gildenmagierin sein. Allerdings wird an ihrer Akademie, so weit ich weiß, keine Formel gelehrt, die erklärt, was ich hier gesehen habe. Eher das Gegenteil. Wer auch immer den Lichtsucher hat verschwinden lassen, müsste doch auch recht schnell 'gearbeitet' haben, oder? Wisst Ihr schon wer h- ..." sie bricht ab und blickt auf, als sich Eschenroders Tür öffnet und der Mann heraus tritt. Ein wenig verwundert nimmt sie zur Kenntnis, dass er sich scheinbar mehr oder weniger unauffällig davon machen will: "Die Zwölfe zum Gruße, der Herr," spricht sie ihn an, während sie ihn, zwar nicht aufdringlich, aber doch aufmerksam mustert.
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Sarafin
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Ungelesener Beitrag von Sarafin » 19.10.2020 15:42

Haus Eschenroder, Erdgeschoss

Der Gardist nickt immer wieder zu den Worten der Magierin. Anscheinend kann er ihren Erklärungen soweit folgen. Das Geräusch der sich öffnenden Tür lässt Keshmal jedoch direkt wieder dorthin sehen. Halb erwartet er, Mâri dort zu sehen, wie sie hinauskomplimentiert wird. Der fremde Mann, der dann in den Flur tritt, wird von ihm aufmerksam gemustert. Und während Eschenroder beim Anblick des Gardisten blasser wird, kann er gleichzeitig in dessen Augen sehen, dass dieser ihn erkannt hat.
Natürlich registriert er auch Mâri, wirft im Augenwinkel einen Blick zu ihr, doch konzentriert sich erstmal auf den dicken Fisch vor sich. Ob er ihre Handbewegungen gesehen hat, ist nicht so ganz ersichtlich.

"Oh, Herr Eschenroder, was für ein wunderbarer Zufall Euch hier zu treffen", flötet der Gardist gut hörbar. Durchaus mit einer Spur Ironie behaftet - es sollte ja eigentlich kein Zufall sein jemanden dort zu treffen, wo dieser wohnt - um damit auch gleich unmissverständlich klar zu machen, dass er fest entschlossen war den Besitzer des magischen Hauses nicht so mir nichts dir nichts entkommen zu lassen.
Und falls der ältere Mann das nicht gleich durchschaut und von sich aus stehen bleibt, vertritt der Gardist ihm mit einem charmanten Lächeln den Weg und streckt ihm mit einer zackigen Geste die Hand hin.
"Keshmal Novad der Name, ich hätte da ein paar wirklich dringende Fragen."
Dieses höfliche Lächeln wieder, aber kein Stück herzlich. Eher kalt, als sei es auf seinen Lippen festgefroren.

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Janko
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Ungelesener Beitrag von Janko » 19.10.2020 16:02

Haus Eschenroder, Erdgeschoss
Der kräftige Mann bleibt stehen und zupft die abgegriffene, dunkelrote Seidenweste zurecht. Nicht dass dies notwendig gewesen wäre.
Er nickt der fremden Magierin knapp zu, die ihm offenbar nun deutlich mehr Aufmerksamkeit schenkt, als eben noch.
Dann wendet er sich gänzlich Keshmal zu.
Nachdem er nun erkannt wurde, wirkt er nicht so, als käme es ihm in den Sinn die Flucht zu ergreifen. Warum auch? Sein Eigentum stand hier.

Keshmals Begrüßung lässt ihn die Stirn kraus ziehen.
"Zufall? Wohl kaum," bemerkt er trocken und fährt sich mit dem Handrücken der Linken über die Stirn.
Er schaut auf Keshmals Hand herab und reicht ihm kurz darauf die rechte Hand.
"Worum geht es?" erkundigt er sich geschäftig, bevor sein Blick wieder auf Quenia fällt, deren Aufmerksamkeit er offenbar auch hat.
"Marek Cordovan Eschenroder," stellt er sich mit einer leichten Verbeugung in ihre Richtung vor, schaut dann aber wieder Keshmal an.
"Aber das wußtet Ihr sicherlich schon."

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Assaltaro
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Ungelesener Beitrag von Assaltaro » 19.10.2020 18:46

2. Etage

Auch die Halbelfe springt dann begeistert auf. "Ja, das wird sicher ein Spaß. Hattest du schon mehr Erfahrungen mit Kobolden oder Steinmädchen?"
Damit rennt sie leicht hüpfend neben Alvida die Steintreppe hinab. "Also ich ja noch nicht, dafür habe ich bereits Blütenfeen, ne sprechende Schildkröte und Meerjungfrauen gesehen" plappert sie fröhlich weiter.
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Ungelesener Beitrag von hexe » 19.10.2020 20:35

Haus Eschenroder, Erdgeschoss

Hmpf, doch Novadi. Jetzt ist sich Mâri sicher, dass der Gute mit Vater Feqz wenig am Hut hat. Der Gottgefällige macht halt immer alles möglichst auffällig statt eine Hintertür zu suchen! Aber die kleine Tänzerin versucht sich den Ärger nicht anmerken zu lassen, setzt ihr dümmliches Grinsen auf und stößt unbeirrt der Gruppe hin zu.

"Ah, Sahiba, die wohlgelehrte Dame." Oder wie auch immer diese Anrede war. Lustig sie nennen alle Magier gleich, aber so wirklich merken kann sie es sich nicht, dabei müsste man gar nicht so viele Wort dazu erfinden. "Und Sahib..." Inspektor... nein, das würde zu viel verraten. "...sicher auch kluger Herr. Was für eine liebliche Überraschung Euch beide hier zu treffen seit all der Zeit, die wir uns nicht gesehen haben. Und was ihr da sagt ist ja auch äußerst spannend Sahiba. Hat man so etwas denn schon öfter gesehen oder gar nur davon gehört. Bei uns erzählt man sich ja über alles Geschichten..." zumindest versucht sie so ihrer Abmachung mit Eschenroder nachzukommen, um ihm zu zeigen, dass sie es ernst meint und er ihr voll vertrauen kann. Besonders jetzt...

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pluseins
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Ungelesener Beitrag von pluseins » 19.10.2020 20:38

Hof am Feldweg; Savina und Wila

"Also sind Gargyle keine Artefakte", bemerkt Wila neugierig. Aber was sind sie dann? Die Magierin erweckt nicht den Eindruck genauer darauf eingehen zu wollen, sie hatte ja bereits deutlich gesagt, dass sie die beiden Schwestern an jemanden weitervermitteln wolle, daher bohrt Wila nicht weiter nach.
Was die Spekulationen über das Gift angeht, beschließt sie das Thema ruhen zu lassen. "Verzeiht, es war ein allzu schnell ausgesprochener Gedanke. Wahrscheinlich war es doch eine ruchlose Gestalt aus den Gassen, die sich an der Situation ergötzt und es zu weit getrieben hat, und falls nicht, dann ist es nicht an uns dem nachzugehen. Versteht mich nicht falsch", fährt sie beschwichtigend fort, "natürlich hoffe ich auf beste Gesundheit der Rektorin und dass so etwas nicht wieder vorkommt, aber ich möchte mich auch gar nicht zu sehr in ihre Angelegenheiten einmischen. Die Garde und der Reichsadvokat werden wissen, was zu tun ist."

Ob sie etwas über Lana weiß? Und ob sie es uns sagen will...
Kurz überlegt Wila noch sie nach der verschwundenen Freundin zu fragen, entscheidet sich dann aber dagegen. Es gibt viele Leute am Zirkel, wahrscheinlich wissen andere mehr darüber, zumindest kann ich mir nicht vorstellen, dass Lana mit einer Verwandlungsmagierin zu tun gehabt hat. Jedenfalls nicht was das Forschungsgebiet angeht. Dann schießt ihr ein äußerst unangenehmer Gedanke durch den Kopf: Und Lana verschwinden wollte?
Wila trinkt ihren restlichen Tee aus, stellt die Tasse ab und klopft sich vorsichtig den staubigen Rock aus.
"Dann wollen wir keine weitere Zeit verlieren, ich bin neugierig auf diese Gargyle. Habt vielen Dank für Eure Mühen", lächelt sie die Magierin leicht an.

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Ungelesener Beitrag von Loirana » 19.10.2020 20:54

2. Etage

Alvida hält inne und mustert Rhiannon von Kopf bis Fuß. "Ähm... ihr nehmt mich auf den Arm oder?" fragt sie die Geweihte. "Von Kobolden hab ich gehört, die Mär vom marmornen Mädchen hab ich hier in Gareth aufgeschnappt. Aber eine sprechende Schildkröte? Meerjungfrauen? Das denkt ihr euch gerade aus oder?" fragt Alvida stirnrunzelnd, während sie die Treppe hinab geht.
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Ungelesener Beitrag von Janko » 19.10.2020 22:39

Hof, am Feldweg
"Richtig."
Lynia nickt bestätigend auf Wilas Worte hin.
"Es gibt nichts zu verzeihen," versichert sie außerdem, als Wila sich für ihre laut ausgesprochenen Gedanken und Thesen entschuldigt.
Sie trinkt ebenso aus und dreht die Tasse in der Hand.
Bei dem Wort Reichsadvokat schaut sie kurz fragend, dann nickt sie schlicht und schaut etwas verträumt in ihre leere Tasse.

Nach einigen Momenten der Stille schaut sie nachdenklich auf und nickt eifrig. "Gern, es gibt unangenehmeres dieser Tage, als in guter Gesellschaft Tee zu trinken."
Sie erhebt sich und lächelt schmal.


Auf der Treppe, zwischen Erdgeschoss und 2. Etage
Rhiannon und Alvida kommt die alte Gunelde entgegen, die ehrfurchrsvoll eine Andeutung eines Knicks vor der Geweihten macht und zugleich einen leichten Bogen um Alvida.
Mit besorgter Miene schaut sie sich nach ihrem Tier um.

Im Erdgeschoss steht die Wohnungstür, links neben der Haustür, einen Spalt weit offen.
Im hinteren Bereich sind Keshmal, Quenia, Maline und Mâri im Gespräch mit einem Mann.
Dieser ist für diese Gegend recht gut gekleidet.

Draußen scheint sich die Lage inzwischen beruhigt zu haben. Der Mob aus Schaulustigen hat sich aufgelöst und man hört gar wieder Kinder in den Straßen spielen.

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Ungelesener Beitrag von Assaltaro » 20.10.2020 13:14

Auf dem Weg nach unten und draußen

Rhiannon schüttelt den Kopf. "Nein wirklich. Sie hat uns sogar verwandelt damit wir zum Palast unter Uns Wasser konnten.
Auf dem Weg nach draußen ruft sie im Vorbei gehen noch Keshmal zu. " Wir gehen azlufs andere Dach"
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Ungelesener Beitrag von Shalyriel » 20.10.2020 13:48

Haus Eschenroder - EG

"Quenia Hesindiane von Ehrenstein-Sturmfels," stellt sich die Magierin mit einem freundlichen Nicken dem Hausbesitzer vor. Die Erklärung würde sie erstmal dem Inspektor überlassen und eher, wenn nötig, noch etwas hinzufügen.
Mâri wird mit einem fragenden Ausdruck und leichtem Stirnrunzeln bedacht, da Quenia nicht weiß worauf die Tulamidin sich bezieht und das letzte Aufeinandertreffen nun ja auch erst ein paar Minuten her war: "Was genau spannendes meint Ihr denn?" fragt sie deshalb nach.
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Ungelesener Beitrag von Loirana » 20.10.2020 14:40

Auf dem Weg nach unten und draußen

Alvida legt den Kopf etwas schief. "Ver... euch hat eine sprechende Schildkröte verwandelt? Und ihr wart in einem Unterwasserpalast??" fragt die Kriegerin seeehr skeptisch, wobei auch eine gewaltige Portion Neugier mitschwingt. "Wenn das wahr ist... müsst ihr mir alles darüber erzählen! Da lässt sich bestimmt eine schöne Geschichte draus spinnen, die ich in meine Lieder einbauen kann", meint sie und schmunzelt. "Fehlt nur noch ein Drache und ein Ritter und das Märchen ist perfekt", sagt sie und lächelt.

Die Kriegerin schüttelt den Kopf und geht die Treppe weiter hinab. Im Erdgeschoss wirft sie einen kurzen Blick über die Menschentraube um die Wohnungen Eschenroders. Kurz sucht sie den Blick von Keshmal, wendet sich aber rasch wieder ab. Auch wenn sie den Tiefpunkt überschritten hat, so schämt Alvida sich doch sehr für die Szene, die sich gerade ergeben hatte. Ohne auf eine Genehmigung des Inspektors oder sonst wem zu warten tritt Alvida vor die Tür und macht sich ein Bild der umliegenden Gebäude, überlegt welches der Gebäude jenes ist, auf dessen Dach die Statue stand.
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Ungelesener Beitrag von Sarafin » 20.10.2020 16:45

Haus Eschenroder, Erdgeschoss

Keshmal schüttelt Eschenroder die Hand.
"So ist es", antwortet er höflich, dass schon wusste, wen man vor sich hatte.
Als sich Mâri plötzlich einmischt, zieht er in ihre Richtung nur eine Braue hoch, lässt sich aber nicht weiter vom Gespräch mit Eschenroder ablenken.
"Es geht um Eure bezaubernde Mietskaserne hier", beginnt er wieder Eschenroder zugewandt.

Als Rhiannon und Alvida durchs Erdgeschoss kommen, sieht der Inspektor dann doch kurz zu ihnen. Er macht eine knappe nickende Geste mit dem Kinn in Rhiannons Richtung, dass er verstanden hat, hört aber nicht auf mit Eschenroder zu sprechen.
"Wie es scheint verschwinden hier Menschen spurlos. Was könnt Ihr mir darüber sagen?" geht er gleich in medias res. Die Frage hat einen routinierten Tonfall, ist dabei keinesfalls anklagend. Aber von jemandem, der etwas damit zu tun hatte, konnte sie genau so verstanden werden. Der übliche kleine Test. Keshmal mustert Eschenroders Reaktion mit durchdringendem Blick sehr genau. Würde er defensiv reagieren wie ein getroffener Hund, der bellte? Oder bestürzt - wie es anständige Leute taten, wenn jemand verschwunden war?

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Ungelesener Beitrag von Janko » 20.10.2020 16:59

Haus Eschenroder, Erdgeschoss
Eschenroder schaut kurz der Geweihten und der Thorwalerin nach.
Es scheinen mir eher zuviele, als zu wenige Leute im Haus zu sein.
Dann wendet er seinen Blick wieder Keshmal zu.
"Übertreibt Ihr es nicht ein wenig?
Die Dame sprach von einer Person und ich habe ihr bereits gesagt, dass der junge Mann das Haus verlassen hat.

Sollte er wiedergekehrt sein, dann weiß ich davon nichts."
Er wirkt ungehalten und irgendwie auf dem Sprung.


Wiepenstieg, auf dem Weg zum Dach
Alvida sieht zwei Eingänge, die in Frage kommen. Doch sie erkennt das unebene Dach von hier unten wieder, auf dem die Statue lag.
Ein Haus mit fünf Etagen, direkt gegenüber.

Eine marode, splittrige Dopeltür führt in das Innere. Die Fensterläden sind teils geschlossen, teils hängen sie schief herab und geben den Blick ins Innere frei.

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Ungelesener Beitrag von Madalena » 21.10.2020 08:53

Hof, am Feldweg

"Natürlich freuen wir uns über Informationen zu den Gargylen von kundiger Person." lächelt Savina. Das Gespräch scheint sich dem Ende zu neigen.

"Ich denke Euch sehr für den Tee." erhebt sie sich dann auch. Auch wenn diese Stühle etwas unbequem wurden. Naja, ich will nicht zu viel verlangen, sie scheint aufrichtig freundlich.

"Ich nehme an, Ihr lebt hier nicht?" fragt sie mehr aus Neugier, während sich wohl die Schritte langsam Richtung Feldweg wenden.
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Ungelesener Beitrag von hexe » 21.10.2020 09:32

Haus Eschenroder, Erdgeschoss

Zu Rechtschaffend. Aber was hast Du von einem Gardisten erwartet? Eschenroder hätte ihn direkt dorthin geführt, worüber er ihn ausfragen will. Aber statt mal feqzgefällig die Augen offen zu halten, das arme Tier lieber weiter bedrängen. Mâri bleibt lieber etwas hinter dem Hausherren und denke nach. Hoffentlich war das genug Ablenkung, um ihren Teil der Handlung wahr zu machen. Wobei er nur von der Magierin gesprochen hat, nicht vom Herrn Inspektor. Zumindest kommen die Worte Quenia mit einiger Verspätung bei ihr an und sie kann sie erst so gar nicht zu ordnen. Was hatte sie gelabert? Das ist der Nachteil, wenn man redet ohne darüber nachzudenken. 'Aber woher soll ich wissen, was ich denke, bevor ich gehört habe, was ich sage?' hatte ihr Vater immer gescherzt. Also äh, spannendes.

"Na, sooo... die Geschichten über Unbegreifliches und andere Wunderlichkeiten..." auch die Augen der Tänzerin folgen dem Thorwaler-Tsageweihten-Gespann nach draußen. "Ich bin ja noch nicht so lange in Gareth wie ihr, oder?"

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Ungelesener Beitrag von Loirana » 21.10.2020 11:47

Wiepenstieg, auf dem Weg zum Dach

Alvida schaut sich noch kurz um, nicht dass es zu viele Schaulustige gibt, und geht zu der maroden Tür herüber. Sie lehnt sich daneben an die Wand, mustert ihre Fingernägel, schiebt eine Haarsträhne zurück, die sich in ihrem Nervenzusammenbruch gelöst hat, und schaut zum Haus Eschenroder, während Rhiannon ihr folgt.

Gaaaaaanz unauffällig mustert sie dann die marode Tür näher und versucht sie einfach zu öffnen. Vielleicht ist sie ja garnicht verschlossen oder so verrostet und marode wie sie aussieht, sondern lässt sich ganz leicht öffnen. Klar... und vielleicht gibts dahinter auch ein Buffet zum Kraft tanken und man trägt dich auf einer Sänfte zum Dach hinauf...

Sollte die Tür sich nicht öffnen lassen, probiert Alvida es mit ein wenig mehr Kraft, wobei sie drauf achtet, dass niemand in ihrem direkten Umfeld ist, der sie potenziell skeptisch beäugt.
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Ungelesener Beitrag von Shalyriel » 21.10.2020 12:21

Haus Eschenroder - EG

Wäre sie nicht so gut erzogen, würde Quenia wohl etwas genervt die Augen verdrehen. Stattdessen atmet sie lediglich kurz durch und wendet sich zumindest ein wenig von dem Gespräch des Inspektors und Eschenroders ab: "Ich bin keine Geschichtenerzählerin," erklärt sie ruhig, "...aber wenn Ihr Fragen zu bestimmten magischen Phänomenen habt, kann ich vielleicht heute Abend nach Eurem Tanz versuchen Eure Fragen zu beantworten? Bis dahin habt Ihr sicher auch Zeit, Euch genauer zu überlegen, was Ihr im Detail wissen möchtet." bietet sie an und widmet sich wieder dem eigentlichen Gespräch.
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Ungelesener Beitrag von Sarafin » 21.10.2020 17:17

Haus Eschenroder, Erdgeschoss

Die 'ich habe nichts damit zu tun'-Reaktion. Ein Klassiker.
Keshmal zieht eine Braue hoch, als Eschenroder von einer "Dame" spricht. Vermutlich meinte er Mâri.
"Ich weiß nicht, worüber Ihr mit der Dame hinter verschlossenen Türen gesprochen habt", gibt er etwas trocken zurück. Ein ungesagtes und es ist mir auch egal schwingt dabei deutlich mit.
"Und glaubt Ihr wirklich, ich würde meine Zeit hier verbringen, wenn es nicht notwendig wäre?" fügt er noch hinzu. Eine rhetorische Frage. Zumindest spart er sich einen Kommentar dazu, dass der Mann hier offen sein Einschätzungsvermögen in Frage stellte. Das verbuchte der Inspektor stattdessen mit dessen ohnehin schon ziemlich räudigen Sympathiewerten.
"Offenbar scheint Ihr aber ja bereits zumindest zu wissen, um wen es aktuell geht. Ja, der Lichtsucher Arrius Steinhauer ist zurückgekehrt und hier im Haus verschwunden.
Da Ihr wisst, dass er beim ersten Mal gegangen ist, habt Ihr ja anscheinend mitbekommen, dass er hier war und warum er unverrichteter Dinge wieder gegangen ist. Was könnt Ihr mir dazu sagen?"

Natürlich sieht er ganz genau, dass Eschenroder gehen will. Aber wenn es nach ihm geht, wird das noch einen Moment dauern.

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Ungelesener Beitrag von Assaltaro » 21.10.2020 18:17

Wiepenstieg, auf dem Weg zum Dach

"Oh, ein Ritter war dabei, aber kein Drache" sagt Rhiannon noch auf dem Weg nach draußen. Stirnrunzelnd besieht sie sich dann das andere Haus und wie Alvida vorsichtig die Tür öffnet. "Das sieht irgendwie nicht mehr bewohnt aus. Pass auf, dass die Tür nicht gleich aus dne Angeln fällt"
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Ungelesener Beitrag von Janko » 21.10.2020 19:40

Haus Eschenroder, Erdgeschoss
Eschenroders Augen verengen sich bei Keshmals "Ist mir egal" - Blick.
"Nun, darum teile ich es wohl mit. Bevor die Frage danach kommt, woher ich von dem Verschwinden weiß." Er spricht es, als läge das doch klar auf der Hand.
Die beiden scheinen den ersten Eindruck voneinander zu teilen.
"Keine Ahnung ob es notwendig ist." Wäre es nicht an Euch, das zu wissen?
"Nein, bis eben wusste ich nicht wie er heißt," korrigiert er direkt.
"Und bisher hörte ich nur zwei Behauptungen, er sei zurück gekehrt und hier verschwunden," meint er mit erhobenen Zeigefinger.

"Und da ich nicht weiß welche Dinge er hier verrichten wollte, kann ich auch die Frage nicht beantworten, ob und warum er vielleicht unverrichteter Dinge ging.
Ich trank Tee mit einer Mieterin und sah ihn ramponiert das Haus verlassen, nachdem es laut im Flur wurde."

Er wirkt wie jemand, der bereits sehr viel Zeit mit Schreibkram, geltendem Recht und Aussagen vor Gericht oder dem Schreiben von Berichten hätte.
Lass dir von dem Jungspund keine Worte in den Mund legen.


Wiepenstieg, auf dem Weg zum Dach
Alvida ist keineswegs unbeobachtet. Die Mittellosen haben wieder ihre Plätze im Schatten eingenommen und lehnen an der kühlen Wand des Hauses Eschenroder, sowie gegenüber.
Sie und die spielenden Kinder heben sogleich den Blick und beobachten aufmerksam was die auffällige Thorwalerin dort tut.
Die Tür lässt sich öffnen.
Doch auf den ersten Blick erkennt Alvida dass dem wohl nicht immer so war. Spuren von Nägeln und dunkle Schatten von Brettern, die wohl eine ganze Weile die Türen verschlossen haben. Der Rest der Türen ist deutlich heller.
Doch Bretter und Nägel sind fort.

Zwei Kinder tuscheln miteinander und zeigen scheu auf Alvida. Die Mittellosen weichen etwaigen Blicken der Thorwalerin aus, doch neugierig folgen ihr ihre Blicke.

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Ungelesener Beitrag von hexe » 22.10.2020 12:02

Haus Eschenroder, Erdgeschoss

"Natürlich, Sahiba..." Die Tänzerin nickt, schaut zu Boden. So ein Verhalten kennt sie zu genüge und weiß, wann sie die Klappe zu halten hat. Nach dem Tanz... also am Besten gar nicht. Auch Mâri muss mal durchatmen, aber ganz leise für sich. Da erzählen die Magier immer wie schlau sie sind, aber mal um ein paar mehr Ecken denken, das wird dann schon schwer. Also, abwarten. Den hohen Herrschaften lieber nicht rein reden und selbst die Augen offen halten. Eschenroder sagte, der Lichtsucher sei nicht mehr im Haus... was ja auch stimmen kann, wenn es hier irgendwelche 'magischen Löcher' gibt. Und er wüsste wo er sein könne, aber dafür muss er weg alleine... Sie schaut die Tür an, vor der der Praiot verschwunden sein soll, macht einen Schritt darauf zu und hält den Kopf leicht schief. Wohnt da auch dieser Kobold?

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Ungelesener Beitrag von Loirana » 22.10.2020 13:45

Wiepenstieg, auf dem Weg zum Dach

"Es gibt leider einen Unterschied zwischen 'Sieht nicht bewohnt aus' und 'ist nicht bewohnt'", entgegnet Alvida. Sie mustert den Hauseingang skeptisch. "Die Tür war mal vernagelt. Jetzt ist sie es nicht mehr... wachsam bleiben", sagt sie zu Rhiannon und betritt das Haus.

Alvida legt eine Hand an ihren Schwertknauf und schaut sich vorsichtig im Inneren des Hauses um, beobachtet Wohnungseingänge und sucht den Weg nach oben. Zudem sucht sie nach Spuren potenzieller "Bewohner" dieser Ruine.
Teilnehmer des "Größten MPAs aller Zeiten"™

"Wer hat das Buch geschrieben?"
-Tubarek / @Heldi

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Sarafin
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Ungelesener Beitrag von Sarafin » 23.10.2020 18:14

Haus Eschenroder, Erdgeschoss

Über die Jahre war es wirklich selten geworden, gerade wenn er in voller Montur herumlief, aber dennoch war Keshmal es gewohnt, dass man ihn nicht ernst nahm. Dass man ihm offen unterstellte, Dinge von fragwürdigem Wahrheitsgehalt zu behaupten ... das war wirklich selten geworden. Er macht einen missbilligenden Schnalzlaut mit der Zunge.
"Behauptung. Eine ... interessante Wortwahl."
Er schüttelt abfällig den Kopf.
"Ihr könntet damit aufhören jedes Wort, das ich sage, in Frage zu stellen, dann ginge das hier für alle Beteiligten deutlich schneller", fügt er mit einer gehobenen Braue hinzu.
"Ich habe den jungen Mann persönlich hierher begleitet und er verschwand, kaum dass er einen Moment unbeobachtet war", gibt er an.
"Soviel zu Eurer 'Behauptung'."
Wieder zuckt eine Braue hoch. Noch war das alles ein freundliches Angebot zurückzurudern, einzuräumen, dass man sich vielleicht in der Wortwahl vergriffen hatte, oder es gar einfach gut sein zu lassen. Keshmal würde allerdings nicht zulassen, dass der Mann nochmal andeutete, er würde etwas anderes als die Wahrheit sagen. Dann würde er wirklich ungemütlich werden.
"Aber gut, wenn Ihr nichts mitbekommen habt, ist das halt so."
Er würde jetzt keine Diskussion über die Glaubwürdigkeit seines Gegenüber anfangen, nachdem der so forsch die seine bekrittelt hatte.
"Ich benötige Auskunft über die magiebegabten Bewohner dieses Hauses", wechselt er das Thema und sieht Eschenroder auffordernd an.

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Ungelesener Beitrag von Assaltaro » 23.10.2020 20:04

Wiepenstieg, auf dem Weg zum Dach

Rhiannon nickt bekräftigend, ihr Blick könnte aber auch sagen. Ja, ja, ich bin naaaaatürlich vorsichtig
"Wegen den hellen Stellen? Hm, dann ist jetzt vielleicht wirklich niemand mehr hier."
Trotzdem lugt sie vorsichtig über Alvidas Schulter, wofür sie sich auch etwas auf Zehenspitzen stellt.
75% Method Actor, 71% Storyteller, ..., 17% Power Gamer

Ja ich betreibe "Blümchen"-Rollenspiel und ich steh dazu.

Bin ich froh DSA5 zu spielen. Nicht mehr alle Kämpfer waren in der Fasarer Arena!

Meine Helden

Aus Liebe zu Aventurien ertrage ich die Regeln.
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Ungelesener Beitrag von Janko » 24.10.2020 10:17

Haus Eschenroder, Erdgeschoss
Eschenroder reagiert weder auf Keshmals Schnalzlaut, noch auf die Entgegnung es wäre eine interessante Wortwahl.
"Was ich in Frage stelle, das müsst Ihr schon mir überlassen. Ihr könnt Antworten einfordern, aber nicht festlegen wie ich gefälligst zu denken habe," stellt er klar und verschränkt die Arme vor der Brust.
Würde er nicht diese Kluft missbrauchen um mich mit seiner herablassend Art zu beleidigen, hätte ich ihn schon längst stehen lassen!
"Und ich müsste nicht korrigieren, wenn Ihr nicht versuchen würdet mir Dinge in den Mund zu legen - ob nun bewusst oder unbewusst."
Die letzten Worte klingen schon versöhnlicher, doch es ist Eschenroder offenbar nicht entgangen dass Keshmal sich bereits ein Bild von ihm gemacht hatte, bevor Eschenroder auch nur den Mund aufgemacht hatte.
Was hatte man schon von so einem zu erwarten?

Soviel zu Eurer Behauptung.
Da war es wieder. Eschenroders Blick verfinstert sich.
Freundlich war nichts an diesem Gespräch.

Und wieder entsprach das, was aus Keshmals Mund kam, nicht dem, was Eschenroder gesagt hatte.
Er hatte gesagt was er gesehen und gehört hatte und bei Keshmal war es wieder nichts, was er mitbekommen hatte.
Seine Lippen Formen sich zu einer Erwiderung, schließen sich aber schlicht wieder.
Der Blick des Vermieters wirkt steinern und resigniert. Warum noch diskutieren? Der Kerl würde ihm irgendwas andichten, ein paar Behauptungen aufstellen und ihn mit zur Wache nehmen.
Das stand fest.
Er zuckt mit den Schultern.

Auskunft über Magiebegabte, genauer geht es nicht? Was will er wissen? Gerüchte? Wieviele es gibt? Was sie seines Wissens nach können?
Kurz schaut er noch etwas fragend, doch da der Gardist nichts mehr sagt, zuckt erneut mit den Schultern.
"Einige.
Ein Elf, eine Schülerin der Akademie, es gibt Gerüchte über Hexen und Scharlatane."



Wiepenstieg, auf dem Weg zum Dach
Die meisten Türen im Inneren sind geschlossen, einige sind allerdings stark beschädigt. Sie hängen teilweise schief in den Angeln, wirken aufgebrochen und marode.

Es gibt drei Türen links und drei Türen rechts. Geradezu führen hinter einer Treppe zwei Türen zum Abort.
Die Treppe wirkt instabil. Viele Stufen sind beschädigt und löchrig.
Teile davon finden sich verstreut auf einige Feuerstellen im Hausflur wieder. Keines der Feuer brennt im Moment.
Es ist still im Haus.
Schritte nähern sich von hinten dem Hauseingang.


Hof, am Feldweg
Lynia Wilmhold schaut überrascht zu Savina auf.
"Nein, wir nutzen diesen Punkt nur hin und wieder für Gespräche und zahlen für die Möglichkeit und Diskretion." Sie sammelt die Tassen zusammen und würde vor Ort verweilen, die Stühle und Tassen weg zu räumen.
Wenn sich Savina und Wila davon machen wollen, wird sie sich vorher höflich verabschieden.
"Ich würde mich freuen, euch am Zirkel wiederzusehen."

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Ungelesener Beitrag von pluseins » 24.10.2020 11:58

Hof am Feldweg; Savina und Wila

"Zwölfe mit Euch", verabschiedet sich auch Wila von der Magierin, um mit Savina -sofern diese sich nicht noch umschauen will oder eine weitere Frage hat- zurück auf den Feldweg zu treten. Hier draußen war die Hitze wieder sengender, jetzt wo Erfrischungsgetränke und ein schattiger Sitzplatz hinter ihnen liegen. Ein diskreter Treffpunkt in der Stadt, sicherlich gibt es noch einige mehr davon. Wie glücklich, das sie uns diesen angeboten haben. "Und, as denkst du?", wendet Wila sich an Savina, wenn sie sich einige Schritte entfernt haben. "Ich hatte gehofft, sie könnte uns direkt mehr über Gargyle erzählen, aber das war wohl ein naiver Gedanke", belächelt sie sich selbst. "Immerhin wissen wir schon, dass sie keine Artefakte sind. Ich weiß allerdings nicht, ob das gute oder schlechte Nachrichten sind. Hmm, wir sollten Syronius trotzdem einen Besuch abstatten, meinst du nicht?"

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Ungelesener Beitrag von Madalena » 24.10.2020 12:21

Hof / Feldweg

"Gewiss, das wäre erfreulich. Gehabt Euch wohl." lächelt Savina zum Abschied, ehe sie sich mit Wila zum Gehen wendet.

"Hmm... Ich glaube, Gargyle sind Wesen mit einem eigenen Bewusstsein. Deren Hintergrund sicher irgendwie dämonischer Natur ist, aber es ist mehr als das. Der geflügelte Hund vorher, ich hatte das Gefühl er ist gekommen um den Menschen zu helfen. Aber ich vermute deutlich mehr als dass ich weiß. Es stimmt, ich hätte mir mehr Informationen erhofft. Und bei aller Freundlichkeit, mehr Kooperation. Wir finden mehr Fragen als Antworten, und kommen der Suche nach Lana nicht näher."

Auf den Vorschlag, Syronius aufzusuchen seufzte sie unwillig. Bei dieser Hitze quer durch Gareth zu hetzen, Treppen rauf und Treppen runter, hocken auf ungepolsterten Stühlen, und die Aussicht den heutigen Abend in einer eher mäßigen Absteige zu verbringen - eigentlich hat sie nur wenig Lust diesen Unannehmlichkeiten nun auch noch den Gang zum Alchimisten hinzuzufügen. Ach verdammt, wo wir eh in Eschenrod sind, bietet es sich nun mal an. "Jaaa... Lass uns zu Syronius gehen, das macht Sinn." Begeisterung klingt anders.
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Ungelesener Beitrag von pluseins » 24.10.2020 14:07

Feldweg

"Dämonischer Natur, mit eigenem Bewusstsein. Ja, jetzt bin ich mir sicher, dass das keine guten Nachrichten sind", entgegnet Wila. Ernst scheint sie es aber nicht zu meinen. Die fehlende Motivation ihrer Schwester kommt unerwartet, Wila hatte gedacht, Savina sei erpichter darauf mit Syronius über Lana zu sprechen und auch über die rätselhaften magischen Wesen. Aber sie kann auch gut den eben verpassten Dämpfer verstehen, sie hatten bisher quasi noch gar nichts Brauchbares herausgefunden und tappten bei gleißender Sonne in Dunkelheit. Ihren Magen spürt sie auch leicht knurren. "Vielleicht gelingt es und ja Syronius zu einem Essen zu entführen, ich für meinen Teil kann eine Mahlzeit vertragen."

Wenn sie sich am Feldweg entlang zur Stadt zurück bewegen, hält Wila am Rand an. "Geh ruhig schon weiter, ich komme sofort", sagt sie und geht ein paar Schritte auf den Ackerrain. Dort nimmt sie den Beutel von ihrer Schulter, geht in die Hocke und schiebt Mausezahn vorsichtig aber bestimmt heraus. "Na los, deine Mahlzeit musst du dir selbst holen." Das kleine Exemplar einer Pechnatter macht zunächst keine Anstalten sich aufzurollen und loszukriechen. "Gut, dann genießer erst ein bisschen die Sonne, aber pass auf dich auf." Ein kleines Züngeln und ein aufgeregter Blick aus seinen runden schwarzen Knopfaugen. "Keine Bange, ich komme dich nachher holen, jetzt habe ich zu tun." Damit streichelt sie ihn noch einmal kurz und steht auf, um zu Savina zurückzukehren. Ein paar winzige Kröten und Frösche würde er mit Sicherheit finden. Hoffentlich nicht gerade die einer anderen Hexe...Aber die Wahrscheinlichkeit hier einer Tochter der Erde, oder besser gesagt ihrem Vertrauten zu begegnen war doch eher gering, denn soweit Wila weiß, leben sie lieber ländlich im Grünen.
"Kennst du eigentlich eine der ländlichen Schwestern?", führt sie ihre Gedanken in ein Gespräch mit Savina ein.

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Ungelesener Beitrag von Madalena » 24.10.2020 19:52

"Oh, die Idee klingt verlockend." kommentiert Savina den Vorschlag mit dem Essen. "Andererseits soll es nicht leicht sein, ihn aus seiner Höhle zu locken... Aber wir werden es sehen." Ja, hungrig ist sie auch ein bisschen.

Geduldig wartet sie, wie Wila ihre Schlange absetzt, trinkt wieder einen Schluck Wasser. Ein bisschen wehmütig. Schlangen lieben Hitze, mir geht sie gerade furchtbar auf den Zeiger. Vielleicht passt sie auch einfach nicht zu den Tieren?

Dann macht sie sich wieder mit ihrer Schwester auf die Socken. "Naja, immer mal wieder welche kennengelernt. Gerade mit den Schwestern der Erde fühle ich mich ein bisschen verbunden, immerhin sind wir Heiler." grinst sie leicht. "Aber näheren Kontakt habe ich eigentlich nicht. Ich bevorzuge dann doch das Stadtleben! Warum fragst du?"
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