DSA4 Steinerne Schwingen

Gefährliche Abenteuer, spannende Kämpfe und fremde Länder warten auf Dich.
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pluseins
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Ungelesener Beitrag von pluseins » 14.11.2020 15:11

Savina, Wila & Syronius

Die beiden begleiten den alten Magier nach draußen in das bunte Stadttreiben, da beginnt Savina auch schon vorsichtig zu stochern. Wila nutzt die Gelegenheit schon mal Syronius' Reaktion zu beobachten. Er scheint noch nichts davon mitbekommen zu haben oder das Gesagte mit etwas anderem in Verbindung zu bringen. Hoffentlich fällt ihm etwas mehr ein, wenn wir konkreter werden.
Dass Syronius gleich nach offenen Karten verlangt, überrascht Wila nicht besonders, wahrscheinlich ist das in seinem Alter so, dass man Zeit nicht mit Etikette verschwenden will, wenn es nicht nötig ist. Und ja, immerhin hatten sie ihn genau deshalb entführt, weil sie etwas von ihm wollten. Nur hatte Wila geplant das erst beim Essen anzusprechen.
Jetzt war die Katze allerdings aus dem Sack, also war Plauderei nicht mehr nötig. "Ganz recht, und diese Offenheit werdet Ihr bekommen. Zwar hatte ich gedacht das Ganze bei einem Essen zu besprechen, aber wir wollen Euch nicht länger auf die Folter spannen", erklärt sie und wirft Savina einen Blick zu.
"Wir wollten heute Lana einen Besuch abstatten, da wir sie eine Weile nicht zu Gesicht bekommen haben, aber als wir bei ihrer Wohnung im Haus Eschenroder ankamen, ging dort bereits einiger Trubel vonstatten. Scheinbar verschwand erst jüngst heute Morgen ein junger Praiosdiener im Treppenhaus. Einem magischen Treppenhaus, wohlgemerkt. Ich muss Euch nicht erklären, was das für Probleme mit sich ziehen kann. Von Lana fehlte allerdings ebenfalls jede Spur. Sie hat Eure Gesellschaft geschätzt, daher haben wir gehofft, Ihr könntet uns sagen, was sie in letzter Zeit so umgetrieben hat und ob sie Euch besucht hat."
Die Geschehnisse am Zirkel lässt sie erst einmal aus.

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Loirana
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Ungelesener Beitrag von Loirana » 16.11.2020 09:15

Wiepenstieg

Alvida reicht Rhiannon eine Hand um die letzten Stufen der brüchigen Treppe zu erklimmen und blickt dann zu dem schmalen Brett. Sie beißt sich auf die Unterlippe, wirft einen Blick zur Decke und dann wieder zum Brett. Sehr vertrauenserweckend sieht das ja nicht aus...

"Wie gut seid ihr im balancieren?", fragt sie die Halbelfe und betrachtet das schmale Brett genauer, um einschätzen zu können ob es sie halten würde. Gleichzeitig blickt sie sich um, ob es auf diesem Stockwerk Türen gibt, die man vielleicht als Erweiterung der "Brücke" verwenden kann.
Teilnehmer des "Größten MPAs aller Zeiten"™

"Wer hat das Buch geschrieben?"
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Shalyriel
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Ungelesener Beitrag von Shalyriel » 16.11.2020 11:56

Haus Eschenroder - EG, Wohnung 4

"Na kein Wunder das nichts wirklich hilft," murmelt Quenia mehr zu sich selbst, bevor sie kopfschüttelnd wieder aufschaut: "Vielleicht benötigt er die Droschke auch gleich nicht mehr, Herr Inspektor," meint die Magierin, "Wie es aussieht, wurde der junge Mann nicht 'nur' schlafen geschickt. Der Gestank und diese Hautreizung sind Wirkung eines weiteren Zaubers, der aber in ein paar Minuten abklingt. ... Vielleicht möchtet Ihr das noch abwarten?"
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Sarafin
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Ungelesener Beitrag von Sarafin » 16.11.2020 15:59

Haus Eschenroder - Erdgeschoss, Wohnung Nr. 4

Auch der Inspektor schaut der Magierin einen Moment bei ihrer Zauberei zu. Dann blickt er verdutzt zu Eschenroder, als der meint in der Nähe wäre ein Hof, bei dem man Hilfe erfragen könne. Doch schnell glättet sich seine Miene wieder.
Unfug, er redet nicht von einer Dorschke, die man an dem Hof leihen könnte.
Keshmal nickt und überlegt einen Moment.
Eine Droschke wäre sicherlich insgesamt die bessere Wahl. Aber erstmal eine bekommen! Bis ich wieder hier bin, vergeht mindestens ein Wassermaß ...
"Danke für den Hinweis. Das wird wohl wirklich sehr viel schneller gehen", urteilt er. Zufrieden sieht er nicht aus - so oder so ist es umständlich viel Aufwand.
Und dieser Fummel macht hier im Quartier auch kaum etwas leichter.

Ehrlich erfreut ist das Nicken aber, als Mâri zustimmt ihn zu begleiten.
"Schön. Dann machen wir uns wohl besser rasch auf den Weg", meint er in die Runde.
Er will sich schon an Mâris Seite daran machen die Wohnung zu verlassen, als Quenia ihn noch zurückhält.
"Weitere Zauberei?" meint er und nickt dann.
"Wenn es nur wenige Minuten hält, ist er vermutlich aufgewacht, bevor wir zurück sind", stimmt er zu.
Und das würde auch dagegen sprechen, dass er ausgeschaltet bleiben sollte, bis die Praioten hier sind. Also doch ein Zufall?
"Dann bleiben wir wohl einfach bis dahin", fügt er mit einem Schulterzucken hinzu und schaut sich knapp um, ob genügend Sitzgelegenheiten vorhanden sind, so dass man gemeinsam sitzend auf das Erwachen des Lichtsuchers warten kann.

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Ungelesener Beitrag von hexe » 17.11.2020 19:54

Haus Eschenroder - Erdgeschoss, Wohnung Nr. 4

Dann bleiben wir wohl einfach bis dahin. Mâri nickt zu diesen Worten und kommt wieder etwas in die Wohnung hinein. Sie lächelt Herrn Eschenroder zu, etwas unschuldig und schaut dann ja, ob sie irgendwo einen unauffälligen Platz findet, sie will nicht im Weg stehen oder sitzen und sich eigentlich gar nicht so aufdrängen. "Aber man muss schon ein besonderer Schlag Mensch sein, der einem Diener der Götter so etwas antun. Selbst die Anhänger des All-Einen in Khunchom halten sich da zurück..."

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Ungelesener Beitrag von Shalyriel » 18.11.2020 10:32

Haus Eschenroder - EG, Wohnung 4

Quenia nickt leicht auf den ersten Satz Mâris: "Mit dem Vorfall wird sich wahrscheinlich nicht nur die Stadtwache beschäftigen. Auch wenn längst nicht jeder hier auftauchen wird, oder gezielt nach dem Täter sucht, kann man damit rechnen, dass zumindest eine Warnung an die Tempel der Zwölfe gehen wird, dass ein Verbrecher in der Stadt unterwegs ist, der selbst vor Götterdienern keinen Halt macht," erwidert sie ernst. Sie wendet sich zu Keshmal: "Da ich in Bezug auf die gewirkten Formeln noch ein paar Nachforschungen tätigen werde, wird zumindest mal eine, vielleicht auch beide der Akademien davon erfahren; je nach dem wo ich zuerst auf Antworten stoße."
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Ungelesener Beitrag von Janko » 18.11.2020 23:26

Haus Eschenroder, Wohnung 4
Eschenroders Wohnung beginnt mit einem hellen Raum, der durch zwei Fenster einen guten Blick in die Straße des 12. Praios und durch zwei weitere in den Innenhof erlaubt. Die Fenster sind durch halb durchsichtige, dunkelrote Stoffe verhangen.
Der Raum wird dominiert von einem großen Tisch aus dunklem Holz. Dieser wird offenbar teilweise als Schreibtisch genutzt. Einige Bücher und Schriftrollen sind ordentlich auf einem Drittel des Tisches platziert.

Zum sitzen stehen zwei Stühle am Tisch zur Verfügung, sowie eine gemütliche Sitzbank vor den Fenstern zur Straße.
Einen Stuhl hat bereits Eschenroder selbst eingenommen.
Quenia könnte noch neben dem Lichtsucher Platz auf der Sitzbank finden.

Links hinter der Tür sind halbhohe Schränke, mit stilvoll verzierten Schranktüren. Oben auf sind einige Blumenkästen. Der Inhalt jedoch eher braun, als grün.
Leblose Blätter und Blumen sammeln sich vereinzelt auf der Schrankoberfläche.
Über dem Fenster hängt ein Immanschläger mit einigen von hier aus nicht erkennbaren Wörtern, die eingeschnitzt wurden.

Gegenüber der Wohnungstür sind zwei weitere Türen. Eine ist geschlossen. Die Andere führt in die Küche.

Der Lichtsucher atmet schwer.
Der Geruch haftet an ihm.
In den Haaren, in der Kleidung, in jeder Pore.

Im Hausflur sind unterdessen Schritte zu vernehmen, die sich die Treppe hinab bewegen. Kurz darauf schließt sich eine benachbarte Tür.


Wiepenstieg, auf dem Weg zum Dach
Es wäre möglich eine von drei Türen zu lösen und so den "Steg" zu erweitern. Je nachdem ob man es mit Gewalt oder Geschick und Geduld angeht, könnten etwaige Geräusche Leute anlocken.


Am Turm von Syronius
Der Alte Magier nickt knapp.
Ja, das schien ihn versöhnlicher zu stimmen.
Und er nickt erneut.
"Ja, das war sie.
Sie fragte nach einer Abschrift einer These - vielmehr vermutete sie das Vorhandensein verschiedener Varianten - aus der Academia Arcomagica Scholaque Arcania Puniniensis.
Eine Art Planastrale Anderwelt in der Form von Artefakten mit simplen Auslöser oder gar mit langanhaltender Wirkung."

Er blickt prüfend in die Augen der beiden Frauen, ob der Zauber ihnen etwas sagt.
"Es gibt auch weit weniger gefährliche Zauber die vielleicht in Betracht kommen, leicht abgewandelt natürlich. Aber die Entwicklung wird Jahre, vielleicht gar Jahrzehnte andauern.

Scharlatane Vermögen in die Sphäre der Feen zu blicken und sich gar mit ihnen auszutauschen,"
überlegt er laut im Gehen.

"Ist der Diener Praios durch ein solches Tor hindurch geschritten?

Sie hat einen Zaubertrank und einige Kräuter erstanden,"
fällt ihm dann noch mit erhobenem Zeigefinger ein.

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Ungelesener Beitrag von Sarafin » 19.11.2020 12:44

Haus Eschenroder - Erdgeschoss, Wohnung Nr. 4

Keshmal will zu Mâris Worten ebenfalls bedächtig nicken. Doch als sie Khunchoms Rastullah-Anhänger erwähnt, hebt er eine Braue. Sein Interesse mit ihr ein Gespräch über die Novadi im Süden zu führen, wächst erneut. Aber der Rahmen schien hier nicht ganz angemessen. Also belässt er es bei der gedanklichen Notiz.
"Es ist richtig, dass es nicht so oft vorkommt, dass jemand in den Stadtgrenzen die Diener der Zwölfgötter angreift - auch nicht im Quartier", meint er stattdessen.
"Aber Gareth ist so groß, dass es trotzdem vorkommt. In den letzten zehn Jahren waren das vielleicht eine Hand voll Fälle, eher weniger. Wie da die genauen Informationsflüsse aussehen, das werden aber wohl Leute entscheiden, die mehr zu sagen haben als ich", erklärt er und hebt leicht die Schultern. Wofür hatte man schließlich Vorgesetzte?
"Aber ihr erinnert mich da an etwas. Herr Eschenroder, habt Ihr vielleicht einen Bogen Papier für mich?" bittet er.
"Dann könnten wir die Zeit bis zum Erwachen des Novizen für ein Phantombild nutzen", schlägt er vor.
"Der erleichtert auch einen Vergleich mit den Steckbriefen oder das Anlegen eines Neuen. Und vielleicht könntet Ihr auch seinen Gehstock genauer beschreiben ... Wenn er ein Magier ist, handelt es sich dabei ja vermutlich um seinen Zauberstab. Und soweit ich weiß, sind die auch recht individuell. Vielleicht kann jemand bei den Akademien auch damit etwas anfangen?"
Der Inspektor sieht mit einem leicht fragenden Gesichtsausdruck zu Quenia, ob sie dies bestätigen kann.

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Ungelesener Beitrag von Janko » 19.11.2020 13:25

Haus Eschenroder, Wohnung 4
"Natürlich."
Eschenroder erhebt sich, blättert in den Pergamenten auf dem Tisch und holt ganz von unten drei leere Blatt Pergament hervor. Er legt sie vor Keshmal auf den Tisch und einen angespitzten Kohlestift dazu.
Neugierig schaut er auf Keshmals Finger herab.
"Ihr könnt zeichnen?"
Er wirkt überrascht.

Mit müder Miene setzt er sich wieder.

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Ungelesener Beitrag von Sarafin » 19.11.2020 14:32

Keshmal schaut erfreut, als Eschenroder sogar einen Kohlestift für ihn hat. Mit dem Stummel aus seinem Notizbüchlein wäre das Zeichen umständlicher geworden.
"Naja ... ein Künstler werde ich in diesem Leben vermutlich nicht mehr, aber für ein erstes Bild reicht's meist", antwortet er auf die überraschte Frage und schmunzelt vergnügt.
"Mal schauen, wie gut es heute klappt ..."
Dann kommt er doch mal aus dem Türrahmen und tritt zu dem zweiten, noch freien Stuhl, wo Eschenroder wohl das Papier hingelegt hat. Er nimmt erstmal Mantel und Barett ab und hängt beides hinter sich auf die Lehne, bevor er sich setzt.
"So, würdet Ihr bei der Beschreibung nochmal ins Detail gehen?" bittet er, während er die Ärmel hochkrempelt und den Kohlestift zur Hand nimmt.

Sobald Eschenroder das tut, beginnt Keshmal zu zeichnen. Er stellt hier und da Rückfragen, während er die Kohle auf dem Papier verteilt. Wie er das macht, wirkt auch ganz routiniert. Besagter Künstler könnte das vermutlich besser, aber an sich eine solide Arbeit, was der Gardist da abliefert.

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Ungelesener Beitrag von Madalena » 19.11.2020 21:49

In der Nähe von Syronius' Turm

Savina kann auch gut verstehen, dass Syronius etwas mehr haben will. Und sie mag es auch, dass er so direkt nachhakt. Trotzdem bereut sie ihre indirekte Annäherung an das Thema nicht - manchmal ist es interessant zu sehen, was das Gegenüber mit den Stichworten macht die man ihm gibt. Alte Berufskrankheit! Wilas Blick fällt ihr auch auf - stört sie sich daran?

Sie nickt leicht bei der Erwähnung des PLANASTRALE. Nicht dass sie den Zauber besonders gut kennen würde, aber bei den mutmaßlichen Limbus-Übergängen liegt das ja nahe. "Gefährlicher?" hakt sie nach. "Ich hatte gehört, Magier teleportieren sich eher durch den Limbus, jedenfalls ist das deutlich verbreiteter. Und nun auch nicht gefahrlos. Aber tatsächlich kenne ich mich da nicht gut aus. Prudentia est potentia [Wissen ist Macht].- "Ja, tatsächlich, der Praiosdiener ist durch so ein Tor geschritten. Und ward nimmer gesehen." Sie ist nachdenklich, während sie sich der Gaststätte nähern. Kräuter... zusätzlich zu ihrem eigenen nicht unbescheidenen Garten. Was mag sie gebraut haben? "Was für Kräuter?" Leider noch ein Feld, in dem sie keine Expertin ist. Aber vielleicht würde Wila sich aus den Zutaten mehr zusammenreimen können?
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Ungelesener Beitrag von hexe » 20.11.2020 08:56

Haus Eschenroder - Erdgeschoss, Wohnung Nr. 4

Er hebt eine Braue. Ja, sie will auch mit ihm reden. Über das Tulamiden sein in Gareth, über die Heimat, über Bethäuser und Radscha-Schreie, über Gharbistani und sonstiges. Aber natürlich nicht hier und jetzt. Aber irgendwo nickt Mâri ganz leicht zurück, wie ein geheimes Versprechen für später. Lass uns irgendwann mal reden.

Als der Inspektor weiter redet, schlendert sie etwas in der Wohnung umher. Betrachtet die vertrockneten Pflanzen und dieses Schlägerinstrument, das man für diese Sportart braucht. Es steht was drauf, wahrscheinlich irgendwas nettes oder einer dieser Sprüche, die sie immer grölen. Sie kneift die Augen zusammen und versucht etwas zu erkennen, wird aber recht bald abgelenkt nachdem Keshmal beginnt zu zeichnen. Da muss sie ihm dann doch mal über die Schultern blicken.

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Ungelesener Beitrag von Shalyriel » 20.11.2020 12:02

Haus Eschenroder - EG, Wohnung 4

Quenia nickt leicht: "Ich vermute, dass es sein Magierstab ist. Eine sichere Aussage kann aber auf Grund von Beschreibungen eigentlich nicht getroffen werden. Und Ihr habt Recht; Magierstäbe sind individuell und auch optisch mal mehr, mal weniger auffällig. Ob man in den Akademien etwas damit anfangen kann, hängt davon ab, ob der Mann dort mal aufgefallen ist; auf welche Art auch immer. Es schadet aber sicher nicht, nachzufragen." Sie beobachtet interessiert wie die Zeichnung Gestalt annimmt, schaut aber auch immer wieder nach dem Novizen, um Veränderungen schnell mitzubekommen. "Wenn Ihr noch eine zweite Zeichnung anfertigt, könnte ich eine mitnehmen, wenn ich zu den Akademien gehe," bietet sie Keshmal an.
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Ungelesener Beitrag von pluseins » 20.11.2020 19:47

Savina, Wila & Syronius

Auch Wila spitzt die Ohren bei der Erwähnung der Kräuter. Vielleicht würde das Wissen daraum weiterhelfen.
"Nicht mein Fachgebiet. Erläutert doch bitte etwas mehr zu diesem Zauber", bittet Wila den alten Magister höflich. Immerhin schien die Vermutung vorhin richtig gewesen zu sein, dass es sich um eine Art Teleportation handelt. Syronius Gedankensprung zu Scharlatanen und Feen lässt sie dann jedoch kurz stutzen, hatte nicht jemand etwas von einem Kobold erwähnt?
"Und Ihr verfügt über diese These und kennt ihren Inhalt? Hat Lana Euch danach noch berichtet, was sie herausgefunden hat?", fragt sie dann stattdessen fürs Erste an anderer Stelle nach.

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Ungelesener Beitrag von Janko » 21.11.2020 01:17

Haus Eschenroder, Wohnung 4
Eschenroder gelingt eine recht gute Beschreibung des Gesichtes. Dunkle, geschwollene Augenringe, ein rundes Gesicht, dünnes Haar, ...
"Die Nase ist breiter, zwischen den Augen - direkt über der Nasenwurzel - hat er solche tiefe Furchen," beschreibt er weiter.
Den Stab selbst hat er nicht so viel Aufmerksamkeit gewidmet.
"Dunkles Material, den Knauf habe ich ehrlich gesagt nicht so recht betrachtet," gesteht er.

Während der Inspektor zeichnet, kann Quenia das Flattern der Augen des Lichtsuchers wahrnehmen.
Er beginnt zu husten und versucht sich mit kratziger Stimme mitzuteilen, bevor er sich mit verzerrter Miene den Bauch hält und sich übergibt.
Der Junge Mann ist leichenblass.
Peinlich berührt und orientierungslos blickt er sich um.


Unterwegs mit Syronius
"Nun, ein Tor zwischen den Sphären oder eine Reise durch den Limbus birgt immer Gefahren," stimmt der Magier Savina mit einem knappen Nicken zu.
Auf ihre Frage hin überlegt er kurz, bevor er antwortet:
"Nun, sie fragte nach Hiradwurz und dem Saft des Menchal-Kaktus," Giftkundigen sind diese Heilpflanzen ein Begriff.
Er beeilt sich zu sagen:
"Es schien nicht für sie zu sein.

Ich konnte ihr allerdings nur etwas Bleichmohn, Wirselkraut und ein starkes Antidot überlassen.
Sie war nicht all zu gesprächig, sondern sehr in Eile."

Der Alte Magier wischt sich mit dem Ärmel über die Stirn.
Er ist die starke Hitze und das grelle Licht der Praios Scheibe nicht gewohnt.

"Der Planastrale öffnet ein Tor in den näheren Limbus, den Zwischenraum zwischen der Dritten und Vierten Sphäre.
Der Zauber erlaubt hindurch zu gehen, Wesen und Gegenstände deponieren und das Tor vor oder hinter sich zu schließen,"
erklärt er Wila mit geduldiger Miene, stets bereit Wissen an Interessierte zu vermitteln.

"Ich habe einige theoretische Abhandlungen dazu gelesen, nichts was erlauben würde, den Zauber zu wirken oder zu entwickeln.
Er wurde einmal in Punin und Kuslik gelehrt, beginnt nun aber in Vergessenheit zu geraten."

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Ungelesener Beitrag von Sarafin » 21.11.2020 21:19

Haus Eschenroder - Erdgeschoss, Wohnung Nr. 4

Mâris Nicken hatte Keshmal in einer bestätigenden, leicht nickenden Geste beide Augen schließen lassen.

"Hm ... sagtet Ihr nicht, dass einer der Personen, mit denen Ihr gesprochen habt, der Gehstock auch aufgefallen war? Vielleicht kann die Person ihn noch genauer beschreiben?" überlegt er in Quenias Richtung.
"Und natürlich kann ich Kopien anfertigen. Wollt Ihr gleich sofort zu den Akademien gehen? Ansonsten würde ich Euch heute Abend eine Kopie mitbringen", schlägt der Inspektor vor. Er will Eschenroder wohl nicht mehr Papier als nötig aus den Rippen leiern - günstig ist das in guter Qualität ja auch nicht.

Beim Zeichnen selbst ist Keshmal ziemlich in seinem Element. Er vergisst dabei sogar, dass mal wieder aller Augen auf ihn gerichtet sind. Erst als der Novize erwacht, reißt ihn das aus seiner Konzentration.
"Oh!" macht er überrascht.
"Peraine sei's gedankt", fügt er hinzu.
Sein Blick huscht zur noch offenen Wohnungstür.
"Vielleicht wäre das ein guter Zeitpunkt für ein wenig Diskretion", meint er und erhebt sich, um die Tür zu schließen.

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Ungelesener Beitrag von pluseins » 21.11.2020 22:38

Savina, Wila & Syronius

Hm, Hiradwurz und Bleichmohn sowie ein Antidot, das klingt nicht ungewöhnlich, sie hat bestimmt einige Abnehmer für ihre Gebräue, aber es schien etwas Akutes zu sein. Gegen Vergiftung und Schmerz. "Sie war in Eile, weil sie die Zutaten sofort brauchte oder wirkte sie von etwas anderem abgelenkt?", will Wila es genau wissen. "Ihr sagtet, sie habe auch einen Trank erstanden." Dann hält sie kurz inne. "Wann war das denn überhaupt alles?"
Sie verlangsamt ihre Schritte, als sie merkt, dass der alte Mann mit dem Wetter zu kämpfen hat, sie selbst war inzwischen ja auch nicht mehr so vital wie zu Beginn des Tages. "Hier, nehmt einen Schluck Wasser", bietet sie an und reicht ihm den Schlauch.
Natürlich brennen ihr auch Fragen zum Limbusthema auf der Zunge, aber eins nach dem anderen, denkst sie sich. Mit gefülltem Magen denkt es sich eh besser.

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Ungelesener Beitrag von Madalena » 22.11.2020 12:43

Heldenberg; Wila, Savina, Syronius

Savina überlegt. Das war jetzt natürlich wilde Spekulation, aber vielleicht hatte sie ja sogar was von dem bevorstehenden Giftanschlag beim Zirkel geahnt? Naja, vermutlich zu weit her geholt.

Und der Limbus: Sie sollten wirklich schauen, dass sie sich Zugang zu ihrem Zimmer verschaffen, da mochten sie mehr Forschungsaufzeichnungen oder Notizen finden. Vielleicht auch Hinweise auf ihren Verbleib.

Es gäbe natürlich noch mehr mit Syronius zu besprechen. Aber sie sollten ihn nicht schon auf dem Weg überrollen. Natürlich geht auch sie einen Schritt langsamer.
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Ungelesener Beitrag von hexe » 22.11.2020 13:22

Haus Eschenroder - Erdgeschoss, Wohnung Nr. 4

Ja... dieses Husten kurz davor kennt die Tänzerin aus der Taverne und auch aus dem Hammam. Gharbistanis, Tulamidien, Gossenkinder, Praiosnovizen egal - kotzen müssen sie alle. Ihr erster Schritt ist deshalb ein Stückchen Flucht, um nicht erwischt zu werden. Das erste Kümmern überlässt sie dann doch der Heilerin, man will vor allem nicht Falsches machen oder gar Kompetenz absprechen. "Habt Ihr da in der Küche einen feuchten Lappen?" fragend an Eschenroder, zwar wartet sie irgendwo sowohl sein Einverständnis ab in der Wohnung herumzulaufen als auch die Bestätigung, dass sie im Nebenraum etwas passendes findet, aber eigentlich ist sie schon auf dem Weg. Denn der Junge wird sich waschen wollen so oder so und irgendeinen Lappen wird sie schon finden.

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Ungelesener Beitrag von Shalyriel » 22.11.2020 13:30

Haus Eschenroder - EG, Wohnung 4

Quenia versucht rasch dem Novizen den Eimer unterzustellen. "Alles gut, junger Mann." Sie klopft dem Lichtsucher ein paar mal kurz auf den Rücken: "Keine Sorge, das wird schon wieder." Während sie sich um den Novizen kümmert, blickt sie auf zu Keshmal: "Eine der Hullheimer-Schwestern aus der dritten Etage. Sie hatte von dem Streit zwischen Irmela und dem Mann erzählt." Die Magierin reicht Arrius etwas zu trinken: "Aber nicht zu schnell, ja...", bevor sie weiter mit dem Inspektor spricht: "Ich denke, heute Abend reicht. Falls ich heute noch gehen sollte, kann ich die Zeichnung ja auch morgen noch nachreichen."
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Ungelesener Beitrag von Janko » 24.11.2020 12:18

Haus Eschenroder, Wohnung 4
Keshmal erblickt im Treppenhaus die alte Dame, die mit der Katze auf dem Arm die knarzende Treppe hinunter kommt und in ihre Wohnung verschwindet.
Der Lichtsucher ist sichtlich dankbar für die schnelle Reaktion Quenias. Es gelingt ihm den dargebotenen Eimer rechtzeitig wahrzunehmen und zu nutzen.
Erschöpft lässt er den Oberkörper wieder zurück auf die Bank sinken und wischt sich mit dem Ärmel über die Stirn.
Seine Stimme klingt brüchig und kratzig.
"Wer seid Ihr? Was ...?
Danke.

Sein Blick wandert durch den Raum, von Gesicht zu Gesicht und Fenster zu Fenster. Langsam kehrt scheinbar die Orientierung und die Erinnerung zurück.

Sein Blick bleibt kurz bei Keshmal stehen, bevor er wieder Quenia mustert.
Erneut dankbar nimmt er ihr Angebot an und trinkt.

Eschenroder hat sich ein wenig erschrocken erhoben, als der Lichtsucher sich übergeben hat und steht etwas betreten und sich sichtlich unnütz fühlend schräg hinter seinem Stuhl.
Fast dankbar blickt er der Tulamidin hinterher, als sie ihn anspricht, aber da ist sie auch schon unterwegs.
In der Küche findet sich ohne Probleme ein Lappen und ein Tuch.
"Ja, ich... ja, Ihr habt ihn ja schon."

Unterwegs mit Syronius
Der Alte Mann schaut etwas überfragt aus der Wäsche und schüttelt kaum merklich den Kopf.
"Ich kann Euch nicht sagen warum sie in Eile war. Auf mich machte sie den Eindruck als sorge sie sich um einen Patienten, was mir ohnehin merkwürdig erschien.
Seit wann ging sie unter die Heiler?"

Auf den Trank angesprochen nickt er erneut.
"Sie hat mir im Tausch einige Artefakte überlassen. Taschenspielereien könnte man sagen." Er winkt ab, als würde er sich sonst nicht mit solchen Dingen befassen.

"Oh, wann?"
Er runzelt die Stirn.
"Vor ein paar Tagen.
Da müsste ich in die Bücher schauen.

Für mich reiht sich ein Tag an den Anderen, ein vermengter Brei vergeudeter Zeit, in der ich versuche Wissen in die Köpfe der beiden fließen zu lassen und mit Scherbenhaufen und umgestoßenen Elixieren belohnt werde,"
ist er nicht müde sich zu beklagen und nimmt mit einem dankbare Nicken Wilas Schlauch an.

Syronius hätte eine Gasse am Fluss Gardel parallel zur Gartenstraße, eine Hauptstraße Heldenbergs, gewählt. Wer will schon die Hektik und den Staub der Hauptstadt?
Doch die anderen Annehmlichkeiten ist er nicht abgeneigt.


Wiepenstieg, auf dem Weg zum Dach
Alvida hat sich gerade daran gemacht eine der Türen zu lockern und sie auf dem Brett zu deponieren, als sie ein Geräusch aus der Richtung hört, in die sie wollen.
Es ist zu dunkel um etwas zu sehen.
Staub rieselt zwischen den Brettern herab und nur vereinzelt fällt Praios Schein durch schiefe und hängende Fensterläden, sowie Löchern im Dach.

Auch bei den Fensterläden hatte man sich offenbar die Mühe gemacht sie zu vernageln.
Zumindest irgendwann einmal.

Alvida hat die Tür noch in den Händen, als sie einen undeutlichen Umriss auf sie zukommen sieht.
Etwa 1-2 Spann groß, mit einer Flügelspanne von etwa einem Schritt.

Flatternd bewegt es sich in hohem Tempo auf ihren Kopf zu. Der Leib und die Flügel eines Drachens, die steinerne Fratze eines hungrigen Hundes.

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Ungelesener Beitrag von Shalyriel » 24.11.2020 13:22

Haus Eschenroder - EG, Wohnung 4

Quenia beoabachtet den Novizen, nicht aufdringlich, aber aufmerksam: "Nun ... Ich bin Quenia Hesindiane von Ehrenstein-Sturmfels. Adepta der Halle des Lebens zu Norburg," stellt sie sich freundlich vor. "Ihr befindet Euch in der Wohnung Herrn Eschenroders, der so freundlich war Eure Versorgung in seinem Heim zu ermöglichen. ... Was Euch passiert ist?" Sie schweigt einen Moment, bevor sie fortfährt: "Derzeit deutet alles darauf hin, dass der Nachbar Herrn Eschenroders Euch überwältigt und in seiner Wohnung zurückgelassen hat. Das was Ihr noch spürt sind Nachwirkungen des Zaubers, der gegen Euch eingesetzt wurde." Die kleine Magierin hebt beschwichtigend die Hände: "Keine Sorge... Er ist nicht hier. Ihr seid in Sicherheit und es ist zumindest kein bleibender Schaden entstanden."

Ihr selbst liegen auch Fragen auf der Zunge, aber bevor sie diese stellt, mustert sie den Lichtsucher ruhig und ernst, ob er überhaupt schon in der Verfassung ist zu antworten und ob er verstanden hat, was sie erzählt hat.
Zuletzt geändert von Shalyriel am 24.11.2020 15:14, insgesamt 1-mal geändert.
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Ungelesener Beitrag von Janko » 24.11.2020 13:42

Haus Eschenroder, Wohnung 4
Der Lichtsucher kann den Worten Quenias scheinbar folgen und so langsam beginnen sich die Zahnrädchen in seinem Kopf in Bewegung zu setzen.

Er nickt vorerst nur knapp auf ihre Vorstellung hin, was aber keineswegs respektlos wirkt. Das Sprechen scheint ihm unangenehm zu sein.

Bei der Erwähnung Eschenroders wirft er einen kurzen Blick in dessen Richtung und nickt auch diesem knapp zu.

Als Quenia vom Nachbarn und einem Zauber berichtet, verengen sich die Augen des jungen Mannes. Angestrengt denkt er nach und versucht die losen Enden miteinander zu verbinden.
Er richtet den Oberkörper ein wenig auf und greift erneut nach dem Trinken, versucht den üblen Geschmack los zu werden.

"Danke, ... " murmelt er erneut und sein Gesicht erinnert Keshmal an ihre erste Begegnung an diesem Tag.
Das enttäuschte und zugleich verärgerte Gesicht, darüber dass er das Problem nicht lösen konnte, das er zu Beginn des Tages nur für "Papierkram" hielt.

"Ich hatte etwas gehört, drehte mich zur Tür um ... " überlegt er laut, stellt den Wasserkrug wieder auf den Tisch.
"Mir war übel, ... " sein Blick wandert mit mürrischer Miene zum Eimer.

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Sarafin
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Ungelesener Beitrag von Sarafin » 24.11.2020 15:29

Haus Eschenroder - Erdgeschoss, Wohnung Nr. 4

Keshmal beobachtet die ältere Dame einen Moment und schließt dann die Tür. Die Wohnung des Gesuchten stand auch immer noch offen - aber dort war ja ohnehin nichts mehr zu holen.
Also wendet er sich erstmal zu dem Lichtsucher um. Er nickt dem jungen Mann zu, als dieser zu ihm blickt und versucht sich an einem aufmunternden Lächeln.

Ein schneller Blick in die Runde folgt. Der junge Mann saß auf dem Präsentierteller - und das in einem Moment, wo es ihm nicht gut ging. Er denkt daran, wie unangenehm ihm selbst das wäre. Also wendet er sich an Eschenroder, um von dem Novizen abzulenken. Der sollte ruhig erstmal ein paar Worte mit Quenia wechseln. Und so unnütz, wie sie Eschenroder offensichtlich vorkam, war der bestimmt auch dankbar für eine Beschäftigung.
"Herr Eschenroder, ich hätte da noch eine Frage zu dem Bild", beginnt er und kommt wieder näher zum Tisch, um auf die Zeichnung auf der Tischplatte zu deuten.
"Ihr habt gesagt, der Mann hatte keine Gesichtsbehaarung. Zu keinem Zeitpunkt, während er hier wohnte? War er immer glatt rasiert oder hatte er einfach kein Haar am Kinn?" erkundigt er sich.
"Ich frage nur, weil Ihr ausgesagt habt, dass er Euch wie ein Bettler erschien, der zu Geld gekommen ist ... da wollen tägliche Rasuren nicht so recht ins Bild passen. Insbesondere wenn seine Kleidung weiterhin einen eher heruntergekommenen Eindruck gemacht hat."

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Ungelesener Beitrag von Janko » 24.11.2020 15:52

Haus Eschenroder, Wohnung 4
Der Vermieter stutzt, denkt kurz darüber nach und schüttelt den Kopf.
"Jetzt, wo Ihr es sagt ...
Ich glaube er neigt schlicht nicht zu starkem Bartwuchs. Ich habe ihn nicht mit Bartstoppeln oder gar mehr gesehen."

Eschenroder fährt sich mit der Linken durch die Haare und nimmt zögerlich wieder Platz.

Tatsächlich schien ihm Ablenkung oder Beschäftigung entgegen zu kommen. Selbst wenn es weitere Fragen des Inspektors sind.

Der Lichtsucher hebt den Blick und versucht dem Gespräch zu folgen. Scheint aber keineswegs undankbar zu sein, dass man ihm noch einen Moment gönnt.

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Ungelesener Beitrag von Loirana » 24.11.2020 20:06

Wiepenstieg, auf dem Weg zum Dach

EINE FETTE FLEDERMAUS?!?

Gerade hatte Alvida die Tür abgelegt um das Loch zu überbrücken und somit ihr und der Geweihten einen Sturz in den Tod zu ersparen, da saust dieses Hundefratzendrache auf sie zu. Instinktiv hebt sie ihre Arme zur Abwehr, achtet auf einen stabilen Stand und spannt ihren Körper an. Du willst das Wesen nicht verletzen, es ist bestimmt nur verängstigt, weil du ins ein Heim eindringst. Mach nicht den selben Fehler nochmal, denkt sie sich und fokussiert ihren Blick auf die anfliegende Kreatur.

Sich dem Wesen entgegenstellend versucht sie, es im Flug zu packen, sodass es wieder sie noch Rhiannon verletzten kann.
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Ungelesener Beitrag von Shalyriel » 24.11.2020 20:31

Haus Eschenroder - EG, Wohnung 4

Die wenigen Worte des Lichtsuchers lassen Quenia nachdenklich die Stirn runzeln. 'Ob der Schlafzauber nicht gelungen ist und der Magier deswegen einen anderen benutzte?' fragt sie sich, 'Wie sonst sollte der Junge sich an die Übelkeit erinnern?' "Die Übelkeit wurde durch den Zauber verursacht. Das vergeht wieder," erklärt sie ruhig, "Könnt Ihr Euch erinnern was genau Ihr gehört habt?" fragt sie bedacht.
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Ungelesener Beitrag von hexe » 25.11.2020 08:44

Haus Eschenroder - EG, Wohnung 4

Mâri kommt recht fix mit einem feuchten Tuch aus der Küche wieder und bietet dieses dem Novizen an, um sich erst etwas abwischen zu können und die Sauerei in Grenzen zu halten. Dabei versucht sie freundlich zu lächeln, um ihn etwas auf zumuntern. Zwar hat sie auch ein paar Fragen auf den Lippen, aber sie möchte ihn nicht weiter bedrängen, nachdem die hohe Herrin ihn schon ausfragt. Sie bleibt lieber in der Nähe und bietet der Magierin mit Blicken an, dass sie ihr jeder Zeit zur Hand gehen kann, wenn etwas gebraucht wird.

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Ungelesener Beitrag von Madalena » 25.11.2020 10:39

Heldenberg, unterwegs mit Syronius

Savina hat nichts dagegen, einen Nebenweg zu wählen. "Wann sie unter die Heiler gegangen ist, ist mir auch neu. Sie wirkte eher, als wäre sie unter die Analytiker gegangen, oder eher: einem Geheimnis auf der Spur. Was für sie nicht so ungewöhnlich ist. Ungewöhnlich ist eher, wie sehr sie das aus der Fassung gebracht hat. - Wisst Ihr, ob es mehr als eine Woche her ist?"
Trage deine Maske wie deine Unterhose: Wenn was raus hängt, machst du was falsch.

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Ungelesener Beitrag von Janko » 25.11.2020 17:09

Haus Eschenroder, Wohnung 4
Der Lichtsucher schaut nachdenklich auf.
"Die Tür hat sich geöffnet und da war eine männliche Stimme, ... " antwortet er auf Quenias Frage und nimmt dankbar den Lappen und das Tuch von Mâri entgegen.
Er wäscht sich Gesicht, Hals und Hände ausführlich, doch das Gefühl scheint sich nicht zu bessern.
Der Geruch haftet fest an dem jungen Mann und auf der Straße würde er einen vermutlich dazu veranlassen die Straßenseite zu wechseln.

Danach mustert der Lichtsucher auch Mâri und scheint angestrengt nachzudenken ob er sie auch kennen müsste.

"Wie lange war ich weggetreten?" wechselt er plötzlich zum Fragesteller und setzt sich auf.
Erneut beginnt er sich die Hände zu waschen, als würde ihn das dann endlich von dem Geruch befreien.


Heldenberg, Auf dem Weg zum Vinsalter Garten
"Hm, ich glaube nicht dass es so lange her ist. Fünf Tage vielleicht?"
Auf der rechten Seite eröffnet sich ein kleiner Platz an der Gartenstraße. Dort trifft die Gartenstraße auf eine weitere Hauptstraße in Richtung Angbarer Tor und zur Gardisten-Schänke Morgenstern, sowie eine weitere Straße in Richtung der Villen Bugenhog, Karinor und anderer wichtigen Familien.

Das begrünte, verschlafene Eckhaus an diesem Platz lädt stets zum Verweilen ein.
Auf der Rückseite des Fachwerkhauses, mit Blick zu den Villen und Grünanlagen, bieten sich kleine gemütliche Ecken mit Bänken und Tischen an, dort im Schatten oder direktem Praiosschein zu sitzen, verweilen, zu speisen, musizieren, philosophieren oder schlicht dazu sich mit einem fruchtigen Tee zu erfrischen.
Gut gestellte Familien, Reisende und Gelehrte finden sich hier, die gemütlich beisammen sitzen.
Der Geruch von Gebratenem liegt in der Luft, Tee und Gebäck. Eine ältere Frau löffelt eine Möhrensuppe, daneben sitzen zwei Reisende mit diesem dunklen Getränk aus dem Süden beisammen und genießen etwas Honigkuchen.
Ein junger Mann mit kurzen Haaren und gepflegtem Äußeren läuft emsig zwischen den Tischen umher. Er hat die Kunst gemeistert schnell unterwegs zu sein, ohne Hektik zu verbreiten.

Er mag in Savinas Alter sein, nickt den dreien freundlich zum Gruß und behält im Blick, wo sie sich niederlassen um kurz darauf an ihren Tisch zu kommen.
"Was darf es für die Damen und den Herren sein? Etwas Tee mit Arange?"


Wiepenstieg, auf dem Weg zum Dach
Die große Fledermaus ist nicht zu packen. Alvida gelingt es schlicht nicht das Tempo richtig einzuschätzen, auch das Gewicht und die Kraft hat sie deutlich unterschätzt.
Mit einem schmerzhaften Aufprall, wird Alvida von den Beinen gerissen und fällt wie ein nasser Sack nach hinten.

Die "Fledermaus" war steinhart und hat Alvida frontal am Kopf getroffen. Dumpf pocht etwas hinter Alvidas Stirn.
Das Wesen flattert aufgeregt und fliegt an Rhiannon vorbei nach unten.
LoiranaShow
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