DSA4 Steinerne Schwingen

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Sarafin
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Ungelesener Beitrag von Sarafin » 14.09.2020 19:58

Treppe - Keshmal und der ältere Herr

Keshmal muss sich seinen 'du willst mich doch verarschen'-Blick sehr hart verkneifen, als der Hausbewohner ihm verkaufen will, das Haus habe nur sechs Etagen. Stattdessen zieht er fragend die Brauen hoch und deutet dann einfach mal die Treppe hinauf.
"Damals innen wie außen ... wann hat sich das denn geändert? Denn nichts für ungut, aber dass das Haus innen ein paar mehr Etagen hat, das ist mir schon aufgefallen."
Er grinst den alten Mann freundlich an.
"Und Eckfels heißt der Wegweiser also?" wiederholt er auch diese Information nochmal.
"Wurde das kontinuierlich weniger oder hat er einfach irgendwann aufgehört zu sprechen? Und kann er sich auch bewegen oder nur sprechen?"
Ich würde zu gerne mal mit dem Besitzer dieses Hauses sprechen ...
"Und was ist mit diesen magischen Effekten, die Dinge und Personen durch die Luft fliegen lassen? Ist das neu? Oder kam das auch irgendwann dazu?"

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Janko
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Ungelesener Beitrag von Janko » 14.09.2020 20:17

Treppe
Der Blick des Alten folgt Keshmals Handbewegung nach oben.
"So genau kann Euch das vermutlich kaum einer sagen. Die, die einst in der sechsten Etage lebten, sind entweder ausgezogen oder verstorben - über mehrere Götterläufe verteilt," fügt er eilig hinzu, bevor der Inspektor auf Ideen kommt.
"Eschenroder ließ die zusätzlichen Wohnungen einige Monde leer stehen, da es ihm doch etwas unheimlich war. Doch mit der Zeit ließ das wohl nach, die Furcht und das Unheimliche.

Eckfels sprach mit der Zeit immer weniger, als würde er Worte vergessen. Bewegen? Nun, er ist einst vor diesem Haus gelandet und hat seine Wache - wie er es nannte - begonnen.

Seither habe ich aber nie gesehen, dass er sich auch nur einen Spann bewegt hätte."

Auf die letzten Fragen des Inspektors hin zögert er. Sein Blick wandert von Tür zu Tür und zurück zu Eckfels.
"Ja, das würde ich als neu bezeichnen."

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Ungelesener Beitrag von Sarafin » 14.09.2020 20:46

Treppe - Keshmal und der ältere Herr

Und da stellten sich ihm wieder die feinen Nackenhaare auf.
Vor dem Haus gelandet? Seine Wache begonnen?!
Den Impuls zu der Steinfigur zu schauen, den kann er dann doch nicht unterdrücken. Er mustert das vermeintliche Kunstwerk - und für einen Augenblick auch, was Savina da macht. Aber für ihn sieht es aus, als gucke sie nur und das ist ja nicht verboten.
Das Ding ist ein Lebewesen.
So richtig will ihm der Gedanke aber nicht in den Kopf. Keshmal schüttelt nachdenklich den Kopf und er blickt zu der Magierin. Er ist sehr froh, dass er sie später nach solchen Dingen fragen kann.
"Und die zusätzlichen Wohnungen und Etagen ... waren alle auf einmal plötzlich da? Oder sind das über die Zeit immer mehr geworden?"

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Ungelesener Beitrag von Janko » 15.09.2020 04:30

Treppe
Der Alte kratzt sich am Kinn.
"Erst waren es neun, etwas später waren es zwölf."
Der Alte wechselt das Standbein und schaut empor.
"Mein Name ist Ugdalf Ruttel. Ihr findet mich in der zweiten Etage, wenn ihr noch Fragen habt. Rechts von Eschenroders Wohnung."
"1 - 2 - 5"
"1 - 1 - 4"

"Und ich wäre euch verbunden, wenn etwas Ruhe einkehren würde." Der Alte wirft einen Blick zu Alvida und sucht dann wieder Keshmals Blick.

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Ungelesener Beitrag von pluseins » 15.09.2020 07:31

Wila auf dem Weg zum Zirkel


Die Wirrungen des seltsamen Hauses hinter sich lassend, tritt Wila auf die Straße, vorbei an den Schaulustigen, die sich wohl dortversammelt haben. Dass draußen die warme Sonnne schien, hatte sie ganz vergessen. Mit der Hand fährt sie sich durch das Haar, als ob sie es hinter die Ohren schieben will, aber dafür ist es zu kurz.
Also dann, auf zum Zirkel. Ich hoffe, Syronius ist anzutreffen und nicht etwa in den Tumult vorort verwickelt, was bei unserem Glück heute allerdings kaum verwunderlich wäre.
Auf dem Weg beachtet sie die Menschen auf der Straße kaum, falls aber steinerne Figuren in den Straßen oder auf den Häusern zu sehen sein sollten, fasst sie diese sehr wohl ins Auge.
Wandelnde Steinfiguren, nicht alle von ihnen können Artefakte sein. Sind sie wohl auch nicht, sonst würde wohl die gesamte Stadt über nichts anderes mehr sprechen.
Im Licht der Sonne will kein unwohles Gefühl aufkommen, trotzdem geht sie zügigen Schrittes, schließlich möchte sie alsbald am Zirkel erscheinen.
Als Wila schon ein gutes Stück des Weges zurück gelegt hat, kommt ihr ein ärgerlicher Gedanke. Sie hätte die Stockwerke vom Innenhof aus zählen sollen! Sagten die Bewohner nicht, im elften Stock gäbe es ein Fenster? Von außen sechs, innen neun und aus dem Hof vielleicht noch mehr Stockwerke.
Und wenn nicht? Dann gäbe es Räume, ja ganze Etagen ohne Fenster. Wohnungen oder geheime Verstecke? Vielleicht auch Laboratorien?
Hoffentlich findet Savina etwas heraus, zu ärgerlich, dass dort so viele Augen und Ohren sind! Nun ist es so, ich konzentriere mich lieber auf das, was jetzt vor mir liegt.
Dem Zirkel immer näher kommend, schaut sie sich nun doch die Menschen an, ob sie eilig in selbige Richtung strömen oder gar davon weg. Und vielleicht lässt sich auch ein Gesprächsfetzen aufschnappen!
Zuletzt geändert von pluseins am 16.09.2020 07:03, insgesamt 1-mal geändert.

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Ungelesener Beitrag von Shalyriel » 15.09.2020 08:50

Die Magierin neigt leicht den Kopf: "Quenia Hesindiane von Ehrenstein-Sturmfels," stellt sie sich vor. "Habt Dank, dass Ihr Euch Zeit nehmt. Ich ... hm ... Wir," sie macht eine vage Geste in Richtung der anderen Anwesenden, "versuchen gerade etwas mehr über dieses Haus hier herauszufinden. Ein junger Lichtsucher wurde vorhin wohl recht übel zugerichtet und jetzt ist er verschwunden. Ihr habt vor einigen Monden schomal etwas ähnliches beobachten können? Jemand der durch die Luft schwebte, von weiteren umher fliegenden Gegenständen getroffen wurde, und so weiter? Könnt Ihr mir mehr darüber berichten?"

Den anderen im Flur gehaltenen Gesprächen kann sie, wenn überhaupt, nur am Rand folgen und bekommt bestenfalls bruchstückhaft mit, worum es geht. Kurz huscht ihr Blick auch zu Savina, als diese beginnt die Hundestatue zu analysieren, aber sie sagt nichts, sondern wendet sich erstmal wieder Gernot zu.
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Ungelesener Beitrag von Loirana » 15.09.2020 10:09

Treppe

"Dritte und Zwölfte Etage, alles klar", sagt sie und lächelt Kedio an. "Danke dir, kleiner Krieger", fügt sie freundlich hinzu und "entlässt" ihn damit. Hm, die dritte Etage, da waren wir doch schon? Eigenartig, da war doch Nichts gefährlich. Und die Zwölfte, grübelt sie und wartet dann ab, dass Keshmal mit seiner Befragung fertig ist. Nebenbei lauscht sie den Unterhaltungungen.

Bis das Wort "Wache" im Bezug auf den Gargyl Eckstein fällt. Ihre Augenbrauen wandern hoch und ihr Blick geht ruckartig zu Keshmal, ihre volle Aufmerksamkeit gilt auf einmal diesem Gespräch. Eckfels hält Wache. Die Stockwerke waren einfach da. Was bewacht er? Nicht das Haus, nein, nicht den Teil der schon da war, das würde keinen Sinn ergeben. Er bewacht etwas, das hier versteckt ist!, denkt sie und ihr Blick sucht den von Keshmal.

Und ihre Mimik schreit förmlich 'Hab ichs nicht gesagt?!', das Grinsen geht übers ganze Gesicht, ihre Augen funkeln.

Dann wirft sie dem Alten kurz einen grimmigen Blick zu, als dieser zu ihr schaut. "Ruhe wird einkehren, wenn der Lichtsucher in Sicherheit ist, junger Mann", sagt sie mit ernstem Tonfall.
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Ungelesener Beitrag von Assaltaro » 15.09.2020 14:02

Beim Hund

Rhiannon ist mit Savina bei der Statue angekommen und mustert sie zuers fasziniert. Savinas Worten auf Bosparano schenkt sie dabei wirklich keine Beachtung. "So, du kannst also reden ja? Zumindest hab ich das gerade gehört. Bist du eine Fee? Ich bin Rhiannon" plappert sie fröhlich auf den Hund ein.
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Ja ich betreibe "Blümchen"-Rollenspiel und ich steh dazu.

Bin ich froh DSA5 zu spielen. Nicht mehr alle Kämpfer waren in der Fasarer Arena!

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Aus Liebe zu Aventurien ertrage ich die Regeln.
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Ungelesener Beitrag von Sarafin » 15.09.2020 14:44

Treppe - Keshmal und der ältere Herr

Keshmal lächelt, als der alte Mann sich vorstellt.
"Keshmal Novad, sehr erfreut", stellt er sich knapp vor und tippt sich an die Stirn, wo normalerweise das Barett sitzt.
Als Alvida den Herrn so belehrend als 'jungen Mann' tituliert, sieht er verkniffen zu ihr und schüttelt den Kopf. Ihren Blick fängt er auf, doch macht eine knappe Geste mit der Hand. Später.
"Was die Dame eigentlich sagen wollte: Vielen Dank für Eure Hilfe", sagt er wieder zu Herrn Ruttel gewandt und klingt sehr ehrlich dabei.
"Es ist gut das alles aus erster Hand zu erfahren - gerade wo der Hausherr nicht zu sprechen ist."
Keshmal seufzt durch die Nase. Herrn Ruttel direkt gehen zu lassen, das hat er nicht vor - der kannte ja noch das wirkliche Problem gar nicht.
"Ich würde unser Gespräch an der Stelle ja beenden, aber wisst Ihr, es verhält sich leider so: Es ist richtig, dass der Junge - der Novize - das Haus verlassen hat, nachdem er hier durch die Luft geflogen ist. Er wollte auf direktem Wege zurück zum Tempel - hat ganz richtig angenommen, dass er hier nichts ausrichten kann. Ich habe ihn unterwegs getroffen - man sieht ja nicht alle Tage einen Praiosnovizen in Eschenrod. Da wird mal ja doch hellhörig. Er ist also mit mir - und der Frau Kriegerin", er nickt gen Alvida, "nochmal wieder hergekommen. Da war dann auch Herr Torbauer dabei. Das ist der Patrizier in dem feinen Zwirn, der Mann von der Stadtverwaltung, der ebenfalls beworfen wurde und der gerade gegangen ist."
Der Gardist seufzt erneut leise.
"Die Frau Kriegerin und ich haben den Novizen hier im Erdgeschoss allein gelassen, während wir uns das Haus angesehen haben. Und nun ist er verschwunden. Der Herr Torbauer hat nach ihm gerufen und daraufhin ging das Spektakel los, was Euch vermutlich das zweite Mal mal dazu gebracht hat nachzusehen."
Keshmal sieht den alten Mann mit einer verdrießlichen Miene an.
"Mal ganz unabhängig davon, dass es zu meiner Arbeit gehört, würde ich den Jungen gerne alsbald wieder in seinem Tempel wissen. Erstmal macht das uns allen nur Scherereien, wenn ein Angehöriger der Praioskirche hier verschwindet. Und zum anderen hat der Jung' ja niemandem was getan."
Nach dieser Vorrede mustert Keshmal den alten Mann eindringlich. Sie hatten bisher eine nette Unterhaltung geführt, er hofft, dass er mittlerweile zumindest ein bisschen Sympathie aufbauen konnte. Also holt er aus zu seiner letzten - und wichtigsten - Frage:
"Habt Ihr vielleicht irgendeine Idee, wo er geblieben sein könnte? Oder wen von Euren Nachbarn man danach mal fragen sollte? Ich will doch eigentlich nur den Jungen wieder nach Hause bringen."
Bestechend ehrlich vorgetragen. Nun bleibt ihm nur zu hoffen, dass der Mann irgendwas weiß und mit ihm an einem Strang ziehen will. Und welcher herzlose Mensch würde nicht ein Kind nach Hause bringen wollen?

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Ungelesener Beitrag von Janko » 15.09.2020 21:35

Wila auf dem Weg zum Zirkel
Wila bleibt auf der Straße "An der Mark" und bewegt sich parallel zur Stadtmauer auf den Meilersgrund zu.
Rechts von Wila taucht nach knapp hundert Schritt der eingeschossige Tempelbau aus Raschtulswaller Basalt auf. Er sticht aus den baufälligen Ziegelbauten und verkommenen Mietskasernen Eschenrods heraus. Der Tempel Borons wirkt unterkühlt und wenig repräsentativ.

Einige hundert Schritt weiter weichen die Häuser auf der rechten Seite einer Reihe an Feldern und Ackerflächen. Links verläuft weiterhin die Stadtmauer, auf der Wila hin und wieder steinerne Figuren sitzen sieht. Doch sind die Mauern noch viel zu weit entfernt um genaueres zu erkennen.
Wila schlängelt sich unter bis zu 30 Schritt hohen Brücken aus zahllosen Steinbögen hindurch, vorbei am Aquädukt, bevor sie stadtauswärts bereits die Umrisse des Zirkels ausmachen kann. Je näher Wila dem Anwesen kommt, je größer und dunkler erscheint es.
Die zweistöckigen Gebäude des monumentalen, in Pervalstil errichteten Anwesens sind eindrucksvoll. Hohe Fenster, steinerne Portale - darüber stets düstere Fratzen, die auf einen herabschauen, als wäre man unbedeutend, wie eine Eintagsfliege.

Tatsächlich sieht Wila zwei Gargyle auf den Dächern.
Einer scheint wachend über den Hof zu schauen. Sein Leib ist der eines Affen, die Flügel die eines Adlers.
Der andere sitzt deutlich weiter hinten, auf der anderen Seite des Hauptgebäudes und ist nur schwer zu sehen.

Vor dem Tor zum Hof stehen zahlreiche Leute. Sicherlich zwei Dutzend. Darunter zwei Männer in reinweißen, kurzärmeligen Tuniken mit goldenen Säumen und einem Kettenhemd darunter. Hinter ihnen sind einige aufgebrachte Bürger, die mit den beiden immer wieder nach vorne, in Richtung Hof drängen.
Auf der anderen Seite stehen einige Gardisten, darunter die Hauptfrau, die Wila eben im Haus Eschenroder gesehen hat. Außerdem ein junger blonder Mann, mit selbstbewußtem Lächeln und maßgescheidertem Seidenhemd, der belehrend und mahnend auf die Meute einwirkt.
"Laut Erlass Kaiser Pervals ... jedwede Form magischer Forschung ... Oswyn Puschinske ... Einhaltung ... Strafe zu erwarten," dringen immer wieder Wortfetzen des charismatischen jungen Mannes an Wilas Ohr.
Der Haltung nach ein wahrer Patritzier.
Sein selbstbewußtes Lächeln verblasst auch nicht, als einer der Bürger nach ihm schlägt.
Er weicht zurück und der Angreifer wird von der Garde ergriffen.

Hinter der Garde sieht man steinerne Brocken auf dem Hof liegen.
Der Klumpen misst etwa 1x1 Schritt und einige vereinzelte Steinklumpen.
Wila bräuchte eine erhöhte Position oder müsste sich hindurch drängen, um mehr zu erkennen.

Der Eingang zum Hauptgebäude, direkt an der Straße, wird nicht belagert. Die Haupttür sieht jedoch verschlossen aus.


Bei Quenia
Gernots Miene verrutscht etwas, als Quenia von einem vermissten Lichtsucher erzählt.
"Nun, Euer Wohlgeboren ... "
Er räuspert sich und schaut kurz zu den Anderen zurück, bevor er sich vollends Quenia zuwendet.
"Zumindest jemanden, dem ebenfalls Gegenstände um die Ohren flogen und der schlussendlich vor nicht vorhandenen Flammen floh. Er schrie und bettelte um Wasser, bevor er sich schließlich draußen im Sand rollte.

Soweit ich das mitbekommen habe, wollte er mit Eschenroder sprechen."

"1 - 1 - 4"
"Ein gut gekleideter Mann mittleren Alters, schwarzgelocktes Haar, polierte Schuhe, ..." versucht Gernot sich zu erinnern.


Treppe & an der Hunde-Statue
Kedios Brust schwillt an, als Alvida ihn einen kleinen Krieger nennt.
Er und sein Freund schauen Alvida noch kurz nach, bevor sie sich dem Ausgang zuwenden.

Der alte Ugdalf schaut kurz zwischen Keshmal und Alvida hin und her.
So richtig mag er deren Arbeitsbeziehung zueinander nicht einzuschätzen.
Schließlich erntet Alvida einen kurzen grimmigen Blick, bevor er sich wieder zu Keshmal umwendet.
Junger Mann? Mit wem redet das Mädel?
"Gern."
Er legt erneut die Stirn in Falten.
"Eschenroder ist nicht da?"
"1 - 1 - 4" tönt es zwei Mal nacheinander von der Statue.
Sonst erfolgt keine Reaktion auf Rhiannons Worte oder Savinas aufmerksamen Blick.
Der alte Ugdalf wirkt etwas ungläubig und wirft sogleich einen Blick in Richtung Eschenroders Tür.

Dann lauscht er Keshmals Worten aufmerksam.
Seine Miene wirkt zunehmend besorgt und nachdenklich.
Schließlich nickt er zustimmend.
"Ja, das macht uns allen nur Scherereien."
Er seufzt und lässt erneut den Blick umher schweifen.
Kurz bleibt er an der Thorwalerin haften, bevor er erneut bei Keshmal hängen bleibt.
"Können wir einen Moment unter uns reden?"
Er schaut den Inspektor aufmerksam an.

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Ungelesener Beitrag von hexe » 16.09.2020 10:58

Treppe

Mâris Mine hellt sich auf, als Keshmal erzählt, was eigentlich vorgefallen ist. Das gibt endlich mal etwas Klarheit. Der Lichtsucher war alleine hier und kam mit den beiden wieder zurück und ist dann erst (unter den Augen des Gardisten) verschwunden. Warum wollten sie auch in den dritten Stock, wenn Eschenroder unten wohnt?

Nachdem die Jungs nun gegangen sind, bleibt die junge Tulamidin also bei ihrem Landsmann naja, Landsmann, zu Hause wäre das etwas anderes und der Thorwalerin, schließlich hat dieser Torbauer sie dafür bezahlt. Auch wenn Keshmal erst mal gesagt hat, warte hier. Gespannt folgt sie dem Gespräch, nur um dann mit zu bekommen, dass der alte Herr unter vier Augen reden will. Na gut. Also weiter abwarten bis man sich irgendwann mal austauscht, was die ganzen Personen hier eigentlich wollen...

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Ungelesener Beitrag von Shalyriel » 16.09.2020 11:15

"Da scheint mir Illusions- oder Einflussmagie am Werk gewesen zu sein," erwidert Quenia nachdenklich und schüttelt leicht den Kopf: "Flammen die nur der Betroffene sieht..." Sie atmet tief durch, lässt den Blick einen Moment durch das Treppenhaus wandern, bevor sie Gernot weiter fragt: "Ist Euch sonst jemand ... oder etwas im Treppenhaus aufgefallen?"
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Ungelesener Beitrag von Sarafin » 16.09.2020 19:15

Treppe - Keshmal und der ältere Herr

Als Herr Ruttel nachfragt, ob Eschenroder wirklich nicht anwesend sei, schüttelt Keshmal zunächst den Kopf, dann zuckt er mit den Schultern.
"Es öffnet zumindest niemand die Tür - auch auf ... nachdrückliches Klopfen hin."
Dass er dabei die Brauen hebt und (nur) mit den Augen in Alvidas Richtung blickt, ist ein Fingerzeig in ihre Richtung. Sicherlich versteht Herr Ruttel, was er damit sagen möchte.

Dass der alte Mann ihn unter vier Augen sprechen will, nimmt Keshmal sehr erfreut zur Kenntnis. Denn es bedeutet schlichtweg, dass er tatsächlich etwas zu sagen hat. Genau auf diese Sorte Information war er aus. Sicherlich ist in seinen Augen ein zufriedenes Blitzen zu erkennen, als er zustimmend nickt.
"Aber natürlich. Ich könnte Euch zu Eurer Wohnung begleiten", schlägt er vor. Das ist nicht weit und je nachdem, wie brisant die Informationen sind, steht es Herrn Ruttel dann sogar offen hinter geschlossenen Türen zu sprechen.

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Ungelesener Beitrag von pluseins » 16.09.2020 19:39

Am Zirkel

Immer wieder beeindruckend, dieses Bauwerk...Da!, denkt sie beim Beschauen der Fassade und dem Anblick des Gargyls. Ein Affe mit Flügeln, wie eine steinerne Chimäre. Es war in der Tat wenig verwunderlich, dass solche Blasphemie gepaart mit Freigeist und deutlich abseits der Mentalität des Weißen Pentagramms in der Stadt bei der einfachen Bevölkerung weitgehend auf Unmut stieß. Sie verstanden einfach nicht, welche Freiheiten und Möglichkeiten diese Einrichtung jenen bot, die in den etablierten Gilden und Geistesschulen keinen Platz fanden. Aber meist hielten sich die Massen glücklicherweise zu gerne fern von diesem Ort - nun, mit Ausnahme des heutigen Tages. Bei Hesinde, es sind so viele und sie sind..wütend? Wila bekommt nur Fetzen der Verkündung des jungen blonden Patriziers mit. Oswyn Puschinske, hatte sie das richtig gehört? Erschrocken nimmt sie in der nächsten Sekunde wahr, wie einer der Bürger handgreiflich wird.
Warum ist die Garde hier, was ist passiert? Wer ist der Mann dort vorne?, fragt sie eine Bürgerin, die weiter hinten in der Menge steht und versucht dabei, die aufgebrachte Stimmung einzufangen. Man will ja keine Skepsis wecken.
Mit ihren 1,78 Schritt Höhe versucht Wila über die Köpfe der Leute einen besseren Blick auf die Steinbrocken zu erhaschen, viel erkennen tut sie aber nicht, zumal die Garde den Weg zum Hof ja abschirmt. Stattdessen sieht sie sich nach den beiden Herren in Weiß um. Ohje, was haben die denn jetzt hier zu suchen? Haben sie etwa schon Wind vom Verschwinden des Lichtsuchers bekommen?

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Ungelesener Beitrag von Janko » 16.09.2020 20:51

Gernot überlegt kurz mit in Falten gelegter Stirn.
"Nein, sonst konnte ich niemanden sehen, Euer Wohlgeboren." Er schaut zu den beiden Frauen, die nachdenklich in Keshmals Richtung blicken.
Dann werden sie sich seines Blickes gewahr und mustern Gernot kurz mit fragendem Blick.
"Es tut mir leid, dass ich Euch kaum eine Hilfe war."

Treppe
Der Alte nickt und wendet sich zum Gehen um.
"Wie Ihr wünscht."
Er geht nicht besonders schnell.
Bereits in der zweiten Etage beginnt er leise mit Keshmal zu reden:
"Wie ich schon erwähnte wohnen einige Magiebegabte hier im Haus. Ich könnte mir vorstellen dass man versucht hat die Praioskirche von hier fernzuhalten, indem man dem Jungen Angst macht und so weitere Untersuchungen vermeidet.

Versucht zu vermeiden,"
verbessert er sich und zieht sich am Handlauf weiter die Treppe hinauf. Die Pfeife ist inzwischen aus und die Handbewegung in ihre Richtung mehr Gewohnheit, als zweckmäßig.
Er bleibt stehen, sucht Keshmals Blick und schaut ihm direkt in die Augen: "Was ich mir allerdings nicht vorstellen kann, ist das ein Scharlatan, ein Elf, eine Hexe oder dieser dumme Kobold einen Geweihten absichtlich verletzt oder gar verschleppt.
Das macht doch keinen Sinn!
Wie Ihr sagt"
... er seufzt ... "das macht uns nur Scherereien, dem ganzen Haus."

Wila am Zirkel
"Nieder mit diesen Meuchlern und Schwarzmagiern! Sie sollen büßen!!" ruft ein kräftiger blonder Mann mit Lederweste und einem weißem Hemd darunter. Er steht schräg vor Wila und bietet mit seinem breiten Kreuz gute Deckung, doch gleichzeitig versperrt der großgewachsene Mann auch die Sicht.
"Elende Giftmischer und Hexenbrut!" ruft eine kleine, rothaarige Frau von weiter vorn.
"Schiebt sie doch beiseite und lasst uns endlich hinein gehen! Holen wir sie uns!" knurrt eine Frau mit kurzen, schwarzen Haaren und reckt ihre Hand empor. Wila meint kurz eine Klinge darin gesehen zu haben.
Zwei junge Männer wenden sich kurz in Wilas Richtung um, als sie ihre Fragen formuliert.
Der Mann zu ihrer Linken hat breite Schultern und seine Hand locker auf einen Streitkolben im Gürtel gelegt.
Der Mann auf der rechten Seite wirkt eher Hager, gar abgemagert. Das macht seine Miene recht finster. Dunkle Augenringe und kurzgeschorenes Haar, seine knochigen Hände zittern.
Der Mann mit den breiten Schultern antwortet schließlich: "Sie haben eine Steinstatue geschickt, einen Diener Praios zu erschlagen! Wir haben die Brut schon viel zu lange geduldet!" Er spuckt aus.
Plötzlich legt sich eine Hand auf Wilas Schulter und von hinten wird ihr zugeraunt: "Die goldene Zunge Gareths. Advokat der Reichen." Eine junge Frau, einen Kopf kleiner als Wila selbst. Sie nimmt die Hand wieder weg und reckt und streckt sich, etwas zu erkennen.
"Was habe ich verpasst? Ist die Magierin tot?" Sie trägt ein einfaches Leinenhemd in einem dunklen Grünton und einen braunen Rock.
Auffällig ist ihre Umhängetasche mit bunten Stickereien.

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Ungelesener Beitrag von pluseins » 16.09.2020 23:12

Am Zirkel

Glut. Und Eiseskälte. Beginnend in ihrem Bauch zieht ein Stich durch ihren Körper, den Nacken hoch und bis in die Fingerspitzen. Bei den aufhetzenden Worten der Meute fühlt sich ihr Körper wie eine kalte Hülle an, in der es heiß brennt. Keine wütende, wallende Hitze, sondern scharfe, durchschneidende Angst. Fast wie gelähmt steht Wila nun zwischen der drängenden und drohenden Menschentraube und sieht vor ihrem inneren Auge das Chaos losbrechen. Die Meute wie sie in ihrer Wut auf die Garde losgehen würde, ein Gefecht mit Verletzten, mehr herbeiströmende Menschen von der Straße, noch mehr Gardisten und mittendrin die Praioskirche. Oh ja, die Kirche würde kommen und in der ganzen Stadt würde man den Zirkel verantwortlich machen, allesamt. Oh, ihr Zwölf, ich bitte euch, lasst das nicht zu. Efferd, spüle ihre Wogen des Zorns fort. Tsa, schenke ihnen die Einsicht, dass blinde Wut nichts Gutes hervorbringt und oh, Praios! Lasse nicht zu, dass sie lynchend Vergeltung üben!
Einen Praioten. Erschlagen., hört Wila die Worte tonlos aus ihrem Mund kommen. Es klingt nicht wie eine Frage. Die Hand der jungen Frau holt sie schließlich aus ihrer Benommenheit. Magierin ja...Welche Magierin? Ich sehe keine. Wo ist der Praiot? Wann ist das passiert? Schließlich konnte sie der Frau auch den Blick zuwenden, in der Hoffnung Antworten zu erhalten, während sie schon ihren nächsten Schritt plant.
Die Praioten dort vorne, ja genau, sie musste versuchen sie zu erreichen, vielleicht konnten sie die Menge ja beruhigen. Sie mussten! Bei Hesinde, werde ich etwa gerade wahnsinnig? Das hier darf nicht eskalieren.

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Ungelesener Beitrag von Loirana » 17.09.2020 08:54

Treppe

Nach dem kurzen Blickaustausch mit Keshmal runzelt Alvida die Stirn. Er ist irritiert, dass Eschenroder nicht da ist? Hat dieser etwa mitbekommen, dass wir hier sind und versteckt sich? Plan 'Tür eintreten' ist definitiv wieder eine Option! In Gedanken versunken kriegt sie nicht ganz mit, dass Keshmal und der Alte sich zurückziehen und sieht noch, wie der kleine Junge von dannen zieht.
Dann wendet sie sich wieder der Treppe zu und steigt hinauf, wie es ursprünglich ihr Plan war, darauf bedacht am Rand zu gehen um nicht in andere "Geheimgänge" zu stolpern.
Sofern sie "ohne Hindernisse" den zweiten Stock erreicht, würde sie sich dort umschauen, und versuchen die Tür zu identifizieren, wo der grobschlächtige Unratwerfer wohl gewohnt haben könnte - dort klopft sie dann an die Tür.
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Ungelesener Beitrag von hexe » 17.09.2020 09:18

Treppe - Alvida hinterher

Nachdem Mâri wieder stehen gelassen wird, zuckt sie mit den Schultern. Natürlich hätte sie mit den Leuten hier reden können und schaut sich nochmal um, aber bis jetzt hat ihr noch keiner erklärt worum es eigentlich geht - außer, dass der Praiot weg ist. Helf dem Herrn Inspektor, aber der will gerade alleine sein. Wahrscheinlich denkt der eh nicht, dass sie irgendeine Hilfe ist. Da sie nichts besseres zu tun hat und laufen dann immer geschäftiger aussieht als sitzen, folgt sie eben der großen Frau vorsichtig die Treppe hinauf. Schaut dabei mal im Treppenhaus nach oben und hält sich sonst in ihrem Fahrwasser.

Falls sie an der Tür ankommen positioniert sie sich neben ihr. "Wer wohnt da?"

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Ungelesener Beitrag von Sarafin » 17.09.2020 13:27

Dass die beiden Frauen nachdenklich zu ihm sehen, registriert Keshmal durchaus, wenn auch am Rande.
Fragen sie sich, was der Ruttel mir erzählen könnte? Womit sie also nicht mehr hinterm Berg halten brauchen?
Er geht aber nicht drauf ein und folgt stattdessen dem alten Mann die Treppe hinauf.

2. Etage - Keshmal und der ältere Herr

Keshmal nickt, während er zuhört. Er schmunzelt auch nachsichtig, als Herr Ruttel sich verbessert und seine Mimik macht deutlich, dass er das durchaus verstehen kann.
"Es gibt Personengruppen, mit denen gestaltet sich die Zusammenarbeit unkomplizierter", formuliert er seine Ansicht zur Praioskirche diplomatisch und lächelt sacht.
Er sieht kurz fragend zu Alvida und Mâri, als die auch im zweiten Stock auftauchen, konzentriert sich jedoch auf sein Gespräch.

Dann entgleitet ihm die Kontrolle über seine Mimik und sein Gesicht erstarrt in dem sachten Lächeln.
Ein Kobold.
"Ein Kobold", wiederholt er und die erstarrte Mimik erschlafft.
"Ein Kobold ..." sagt er nochmal und schließt ergeben die Augen.
Was habe ich Euch getan, ihr Götter?
"Lasst mich raten, der unsichtbare Werfer ist auch der Kobold?"
Kein Poltergeist - ein Kobold.
Der Inspektor öffnet die Augen wieder und sieht den alten Mann müde an.
"Würdet Ihr mir verraten, wie Euer Koboldnachbar heißt und wo er wohnt?"
Keshmal sieht aus, als würde er gerade nach der Adresse fragen, wo er sich eine Tracht Prügel abholen darf.

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Ungelesener Beitrag von Loirana » 17.09.2020 13:31

Zweiter Stock

Alvida dreht sich leicht zu Mâri um und gibt eine flüsternde Antwort. "Mutmaßlich ein Unruhestifter. Wer den Patrizier mit Unrat bewirft, hält sich vielleicht auch bei einem Praioten nicht zurück", sagt sie und wartet dann einige Momente ob jemand die Tür öffnet.
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Ungelesener Beitrag von Shalyriel » 17.09.2020 13:50

EG

Quenia nickt leicht: "Kein Problem." Sie wendet sich an alle drei, als sie weiter spricht: "Ich danke für Eure Unterstützung. Wenn Euch noch etwas einfällt... Ich bin wahrscheinlich noch etwas hier. Und ansonsten hat, so weit ich weiß, Inspektor Novad," sie deutet kurz zu dem nach oben gehenden Stadtgardisten, "derzeit die Verantwortung für die Untersuchung. ... Wo finden wir Euch denn, falls wir noch Fragen haben?"
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Ungelesener Beitrag von Janko » 19.09.2020 22:28

Erdgeschoss, bei Quenia
Den beiden Frauen dämmert dass sie es gänzlich versäumt haben, sich vorzustellen. Die Antwortende errötet:
"Oh, verzeiht ...
Myria und Larona Hullheimer, Euer Wohlgeboren."

Beide wirken sichtlich peinlich berührt.
"Ihr findet uns in der dritten Etage, links."
Gernot nickt zustimmend.

Zweite Etage, Alvida und Mâri
Alvida klopft und kurz darauf sind bereits schwere Schritte zu hören. Ein Mann öffnet die Tür. Bulliger Oberkörper und Nacken, die blonden Haare stehen ungeordnet ab.
Der Mann fährt sich mit der linken Pranke über das stoppelige Kinn. "Ja? Was wollt ihr?" Er blickt mit mürrischem Blick zwischen Alvida und Mâri hin und her.
Kurz streift sein Blick auch Keshmal und den Alten.

Zweite Etage, bei Keshmal
"Fröhling? Er wohnt im Erdgeschoss, gleich die erste Tür links." Der Alte mustert Keshmal mitleidig. "Wenn ich Euch eine Empfehlung geben darf? Redet mit Eschenroder."
Er wendet seinen Blick zu Alvida und der anderen Frau um.
"Habt Ihr oder einer Eurer Begleiter geklopft? Habt Ihr Euch zu erkennen gegeben? Ich öffne auch nicht jedem ...

Man weiß ja nie wer da vor der Tür steht. "
gibt er zu bedenken und schüttelt entschieden den Kopf.
Nicht dass so eine Tür tatsächlich einen erwähnenswerten Widerstand leisten würde, aber es gaukelt die Illusion davon vor.

Wila am Zirkel
Einer der beiden gerüsteten Männer raunt ein paar Worte und erneut geht eine ruckartige Bewegung in Richtung Hinterhof nach vorn, wird allerdings wieder von der Garde gebremst. Jemand geht zu Boden. Schmerzenslaute sind zu vernehmen.
"Meine Herrschaften! Wollen wir uns nun etwas beruhigen?" erklingt wieder die Stimme des Advocaten. "Solltet ihr als Diener Praios' nicht Vertrauen in die Rechtssprechung haben? Der Fall wird untersucht, Euer Verdacht geprüft und jeder Einzelne befragt.
Das Einzige, was ihr bisher getan habt, ist Beweismaterial zu verbringen und Befragungen hinaus zu zögern. Vielleicht verschafft euer Verhalten dem oder den Tätern gar Zeit, dem wachenden Auge Praios zu entgehen."

Unmut und Gemurmel wird unter den Belagernden laut.
"Hätten wir sie doch lieber gleich gestürmt," knurrt die Schwarzhaarige verärgert und blickt sich um.
Einige nicken und gehen nach verärgerten Worten, Andere nicken und bleiben schaulustig stehen.
"Ach, verdammt ..." knurrt auch der mit dem Streitkolben. Sieht für ihn scheinbar nicht mehr so aus, als würden die Bannstrahler weiterhin einen Sturm auf den Zirkel befürworten.
Missgelaunt wendet er sich ab, vielleicht woanders einen Zwist zu nutzen.
"Die Leiterin des Zirkels hat versucht zu schlichten und wurde mit einer Klinge verletzt, habe ich gehört.
Wo ist sie?"
Die klein gewachsene Frau blickt sich suchend um.
"Ich weiß nicht. Beim Tempel? Einem Medicus?
Haben sie die Magierin schon zur Befragung abgeführt?"
fragt sie weiter, nachdem sie keine Angehörigen des Zirkels erblickt.

Wila erkennt im Augenwinkel wie die Hauptfrau einen jungen Gardisten in Richtung Haupteingang schickt.

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Ungelesener Beitrag von hexe » 20.09.2020 00:01

Zweite Etage, Alvida und Mâri

"Ahlan! Mâri ay Khunchom mein Name", antwortet die Tänzerin fröhlich. Auf der Bühne hat sie gelernt wie man glücklich und offen schaut, ohne es wirklich zu sein. "Wir sind auf der Suche nach der Person, die eben noch Unrat geworfen hat. Ist da hier so üblich? In Garethz-i-en?"

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Ungelesener Beitrag von Shalyriel » 20.09.2020 10:38

Erdgeschoss

Quenia neigt den Kopf ein wenig zur Seite, denkt nach, bevor sie leicht die Schultern zuckt: "Ich hatte mich ja auch nicht vorgestellt," erwidert sie und lächelt etwas entschuldigend. "Quenia Hesindiane von Ehrenstein-Sturmfels," holt sie die Vorstellung nach, auch wenn die beiden Frauen das wahrscheinlich schon mitbekommen hatten.
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Ungelesener Beitrag von Sarafin » 20.09.2020 14:31

Zweite Etage, bei Keshmal

Keshmal runzelt die Stirn, als Ruttel meint, dass er die Tür nicht jedem öffnen würde.
"Es würde mich wundern, wenn er da wäre und einfach nur die Tür nicht öffnen würde ... Ich habe selbst noch nicht geklopft, aber der verschwundene Novize sagte, dass niemand geöffnet hatte, als er das erste Mal hier war ... und die Frau Kriegerin" - es kam ihm einfach merkwürdig vor sie vor anderen Alvida zu nennen ... eine Vertrautheit vorgaukelnd, die ja nun nicht da war - "hat vorhin ebenfalls geklopft. Aber da war im Flur auch recht viel los."
Der Gardist zuckt mit den Schultern.
"Glaubt Ihr er wird einem Gardist öffnen, wenn er einen Praiosnovizen vor der Tür stehen lässt?" fragt er zweifelnd.
"Aber ich werde es dennoch versuchen."
Alles ist besser als mit einem Kobold sprechen zu müssen.
"Vielen herzlichen Dank, Ihr habt mir sehr weitergeholfen, Herr Ruttel. Ihr habt mein Wort, dass ich mich nach Kräften bemühe hier wieder Ruhe einkehren zu lassen."
Keshmal schenkt dem hilfsbereiten alten Mann ein ehrliches Lächeln. Er mochte ältere Leute ohnehin einfach sehr gerne. Die meisten waren zwar zunächst etwas schroff oder schüchtern, wenn sie gestört wurden, aber nur selten aggressiv oder gar gewalttätig. Dafür hatten sie oft das Herz am rechten Fleck und waren erschreckend gut über das informiert, was um sie herum geschah.

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Ungelesener Beitrag von Janko » 20.09.2020 15:13

Erdgeschoss, bei Quenia
Die beiden Frauen nicken schlicht.
Natürlich haben sie es inzwischen vernommen. Alle drei warten noch einen Augenblick und verabschieden sich, wenn Quenia keine weiteren Fragen mehr hat.
Ihr Weg würde die Treppe hinauf führen.

Zweite Etage, bei Keshmal
Einen Praiosnovizen vor der Tür stehen lässt?
Der Alte schaut Keshmal nachdenklich an.
"Ich weiß nicht."
Er nickt und verabschiedet sich - zumindest vorerst - von Keshmal.
"Das würde mich freuen."

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Ungelesener Beitrag von Assaltaro » 20.09.2020 16:50

Erdgeschoss

Etwas erbost stemmt sie die Hände in de Hüften, dass der Hund ihr nicht antworten will und nur wieder irgendwelche Zahlen murmelt. Suchend sieht sie sich um, Savina blickt immer noch konzentriert auf die Statue und die Magierin unterhält sich gerade. In den Augenwinkeln sieht sie noch wie alle anderen die Treppe hinauf gehen. "He, wartet mal." und eilt ihnen hinterher, auch wenn sie wohl den "Anschluss" bereits verloren hat.
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Ja ich betreibe "Blümchen"-Rollenspiel und ich steh dazu.

Bin ich froh DSA5 zu spielen. Nicht mehr alle Kämpfer waren in der Fasarer Arena!

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Ungelesener Beitrag von Loirana » 20.09.2020 20:14

Zweite Etage, Mâri und Alvida

Alvida baut sich bedrohlich auf, als jemand die Tür öffnet und verschränkt die Arme. Mit einem Daumen deutet sie auf Mâri. "Und bevor Sie behaupten von nix zu wissen, seien Sie gewahr, dass sie zwei Optionen haben. Die erste Option beinhaltet, dass Sie kooperieren, uns ein paar Fragen beantworten, und Sie uns dann wieder los sind. Die zweite Option ist der ersten Option sehr ähnlich, nur mit deutlich mehr gesplittertem Holz", sagt sie dann mit bedrohlichem Unterton, um die Frage Mâris zu ergänzen. Keshmal hört ja gerade nicht zu sondern ist mit dem Alten beschäftigt, passt also!
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Ungelesener Beitrag von Janko » 20.09.2020 20:28

Zweite Etage, Alvida und Mâri
Der kräftige Fremde wirft einen Seitenblick zu Mâri, mustert dann Alvida, die sich vor ihm aufbaut.
"Ich bin nicht Ahlan und auf eure Fragen habe ich schon garkeine Lust. Setzt eure Suche woanders fort," mault er und hat vor den beiden die Tür vor der Nase zuzuknallen.
Er wirkt durch den Vorwurf, einen Praiosdiener entführt oder verborgen zu haben, bereits gereizt und aufgebracht.

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Ungelesener Beitrag von Loirana » 20.09.2020 20:53

Zweite Etage, Mâri und Alvida

Alvida hält gegen als der ungehobelte Kerl ihr die Tür vor der Nase zuschlagen will. Mit einem kräftigen Arm stemmt sich dagegen und funkelt den Fremden finster an. "Och ich denke unsere Suche ist sehr erfolgreich. Beihilfe zur Entführung eines Geweihten? Da würde ich nicht auf Gnade hoffen", faucht sie ihn an. "Wir können das Gespräch gerne auf der Wache fortführen, die interessieren sich BRENNEND für solche Schwachköpfe", fügt sie grimmig hinzu.
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