DSA4 Die Attentäter

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Shanna
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Ungelesener Beitrag von Shanna » 10.05.2020 19:15

Uslenried

Es war einmal.... das Dorf 'Uslenried' im schönen Reichsforst im Jahre 1010 BF im ruhigen Monat Peraine.
Uslenried.JPG
Uslenried.JPG (67.46 KiB) 695 mal betrachtet
Am späten Nachmittag treffen aus allen Himmelrichtungen und aus Gründen, die nur der einzelne der sechs Reisenden selbst kennt, in der kleinen Siedlung Uslenried im Reichsforst ein. Zwar ist das Wetter noch schön, doch dem Kundigen zeigt sich am Himmel, dass sich eines der Frühlingsgewitter ankündigt und man für den Abend und die Nacht einen Schlafplatz suchen sollte.

Viel zu bieten hat die Siedlung nicht, doch immerhin ein Gasthaus, was zumindest einladend ausschaut und aus dem Musik herausschallt.
Seien wir realistisch. Versuchen wir das Unmögliche. (Ernesto Guevara)

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Nepolemo ya Dolvaran
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Ungelesener Beitrag von Nepolemo ya Dolvaran » 10.05.2020 19:45

Geron geht am Boronanger vorbei auf das Gasthaus zu. Hoffentlich gibt es da einen Zuber mit heißem Wasser! denkt er sich, als er in das Gasthaus eintritt. Gekleidet ist er in ein schlichtes aber hochwertiges, dunkelblaues Gewand und trägt darüber einen dunkelgrünen Reiseumhang. Dieser wird durch eine Fiebel zusammengehalten, die das Wappen der Brachenhags ziert. Das gleiche Wappen ist auch auf seiner Brust eingestickt. Bepackt ist er mit einer Umhängetasche und einem kleinen Rucksack. An einem Wehrgehänge hängt eine Streitaxt.
Er schaut sich kurz den Gastraum an, bevor er auf den Tresen zuhält.
Aves zum Gruße! Habt Ihr für einen Reisenden ein Zimmer für die Nacht sowie ein Bad?
Beton ist das Metall unter den Hölzern.

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Nicolo Bosvani
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Ungelesener Beitrag von Nicolo Bosvani » 10.05.2020 21:15

In einer Ecke des Gastraums kann man bereits einen ziemlich düster ausschauenden Zwerg erblicken. Zumindest sind dessen Haare und Bart rabenschwarz und die Kleidung ist dunkel. Vor ihm auf dem Tisch stehen zwei Humpen Bier. Der eine halbvoll, der andere leer. Anscheinend hat sich der Angroschim hier mit jemandem getroffen, der das Gasthaus allerdings bereits wieder verlassen hat.

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Aryador
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Ungelesener Beitrag von Aryador » 10.05.2020 22:50

Redelbrecht schaut kritisch zum Himmel, seufzt, und sieht sich in dem Dorf um. Sein Wissen über Wildnis und Wetter ist begrenzt, aber vermutlich könnte ein Idiot erkennen, dass ein Gewitter aufzieht. Eigentlich wollte er noch weiter, aber es ist spät, und vermutlich ist es besser, den Abend hier zu verbringen.

Der blonde jüngere Mann ist relativ eindeutig als Magier zu erkennen. Er trägt eine graue Kutte, die von einer zweifach verdrehten Kordel zusammengehalten wird. Darüber einen Leinenmantel, auf dessen Futter arkanen Symbole zu sehen sind, sowie einen spitzen Hut. Kurz gesagt, er scheint sich recht getreu an den Paragraphen zu "Reisekleidung" im Codex Albyricus zu halten. Rückschlüsse auf die Art seiner Ausbildung sind allerdings nicht zu sehen. In der Hand hält er einen Stab, sein Blick ist bohrend, unruhig, ein wenig unnahbar.

Auch er fragt im Gasthaus nach einem Zimmer, verzieht angesichts der Musik jedoch eher das Gesicht.

"Na großartig, Lärm, Lärm, Lärm...", könnte man ihn murmeln hören, wenn man sehr gute Ohren hat.

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Shalyriel
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Ungelesener Beitrag von Shalyriel » 11.05.2020 10:21

Ein fröhliches Liedchen pfeifend marschiert Ojola die Straße entlang. Neben ihr trottet ein großer, schwarzer Hund, der zumindest einen Teil des Gepäcks trägt. Als das Dorf in Sicht kommt, verharrt sie einen Moment, blickt zum Himmel hinauf und zurück zum Dorf, bevor sie sich an den Hund wendet: ~tul~ "Wir bleiben den Rest des Tages besser hier, Großer. ... Hm? ... Sonst werden wir nachher ganz schön nass." Sie schmunzelt kurz, krault den Hund zwischen den Ohren und setzt schließlich ihren Weg fort.

Bei den Feldern am Dorfrand fragt sie nach einem Gasthaus, oder ob sie im Zweifel für die Nacht auf einem der Höfe unterkommen könnte. Am Weiher im Zentrum bleibt sie kurz stehen, lässt den Hund etwas trinken, bevor sie der Musik zum Gasthaus folgt. Im Inneren lässt sie interessiert den Blick schweifen; nickt Anwesenden, so ihr Blick erwidert wird, freundlich grüßend zu und begibt sich ebenfalls zum Tresen, wo sie abwartet bis die Gäste vor ihr bedient wurden.
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Nicolo Bosvani
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Ungelesener Beitrag von Nicolo Bosvani » 11.05.2020 11:46

"Ihr habt vollkommen Recht", kommt es aus der Ecke mit dem Zwerg in Richtung des Magiers. "Es geht nichts über den Klang von Hörnern begleitet von regelmäßigen Trommelschlägen zu großen Festtagen. Das hier ist doch alles nur frivoles Tralala."

Dann geht sein Blick zu dem nächsten Neuankömmling und zu deren großen schwarzen Hund. Langsam streicht er über seinen ebenso schwarzen Bart.

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Nepolemo ya Dolvaran
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Ungelesener Beitrag von Nepolemo ya Dolvaran » 11.05.2020 11:53

Bei den lauten Worten des Zwerges dreht sich Geron zu diesem und bemerkt die beiden weiteren Reisenden, die nach ihm eingetreten sind und schenkt ihnen ein Lächeln, bevor er sich wieder zum Tresen dreht und beginnt mit dem rechten Fuß im Takt zur Musik zu wippen.
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Ungelesener Beitrag von Assaltaro » 11.05.2020 18:51

Auch wenn Siona gerne durch die weite der Natur zieht, freut sie sich auch über jedes Dorf auf ihrem Weg. Denn das bedeutet Gesellschaft.
So betritt sie gut gelaunt das Gasthaus und grüßt direkt alle mit einem "Ifirn zum Gruße" Auf ihrem weißen Mantel ist auch das Symbol der Göttin eingestickt und sie geht auch mit erhobenem Kopf wie es einer Geweihte geziemt zum Tresen. Sobald alle an der Reihe waren, wendet sie sich an den Wirt. "Habt Ihr im Stall Platz für sechs Hunde und noch ein Zimmer für mich?"
75% Method Actor, 71% Storyteller, ..., 17% Power Gamer

Ja ich betreibe "Blümchen"-Rollenspiel und ich steh dazu.

Bin ich froh DSA5 zu spielen. Nicht mehr alle Kämpfer waren in der Fasarer Arena!

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Aus Liebe zu Aventurien ertrage ich die Regeln.
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Aryador
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Ungelesener Beitrag von Aryador » 11.05.2020 19:57

Redelbrecht schaut etwas irritiert zum Zwerg hinüber, erst hat er gar nicht richtig verstanden, dass er gemeint war, aber da der Blick sowohl in seine Richtung ging, als auch die Kombination mit den Worten lassen wohl keinen Zweifel. Er errötet leicht, schließlich war das ja eher ein Selbstgespräch, murmelt dann ein "Äh. Ja", holt sich dann hastig den Zimmerschlüssel ab und geht erst einmal auf sein Zimmer.

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Nicolo Bosvani
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Ungelesener Beitrag von Nicolo Bosvani » 11.05.2020 21:54

"Magier. Alle verrückt", brummt der Zwerg, nachdem er dem Mann nachgeschaut hat, und widmet sich wieder seinem Bierkrug.

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Ungelesener Beitrag von Marty mcFly » 11.05.2020 23:27

Fünf reisende von fern und ferner sind bereits in dem kleinen Dorf Uslenried eingetroffen an diesem Tage. Doch noch soll der Ort nicht zur Ruhe kommen, kündigt sich doch ein weiterer Reisender an, während er von drei Pferden in seiner Kaleschka gezogen den holprigen Weg in das abgelegene, verschlafene Nest entlangfährt. Er macht Halt an einer der Bauernkaten und lässt eine fünfköpfige, in bürgerlich-edlen Stoffen gekleidete Familie aussteigen, deren Ankunft von den Bauersleuten mit Winken und Begrüßungsrufen begleitet wird.
Sodann steuert die Kaleschka das Gasthaus an, das dem Fuhrmann vertraut vorkommt. Hatte er nicht vor drei oder vier Jahren schon einmal jemanden in diesem Kaff abgesetzt? Dabei liegt Uslenried so weit ab von der Reichsstraße 3, der Trampelpfad hierher war selbst für seinen robusten Wagen eine Herausforderung. Und neue Fahrgäste wird er wohl kaum hier finden, wollte die Familie des Kontoristen aus Angbar doch den ganzen Mond hier verweilen.
Aber einen guten Schnaps hatte der Wirt damals ausgeschenkt. Brombeere. Nein, schwarze Rahjanisbeere muss es gewesen sein. Oder war es von beidem etwas? Warum hatte er den Wirt damals nicht nach ein paar Flaschen gefragt? Vielleicht könnte Sewerin dieses Versäumnis nun korrigieren. Und eine Schmiede scheint es hier auch zu geben, den Klängen nach. Jascha braucht dringend neue Beschläge.

Der Norbarde betritt das Gasthaus, aus dem Musik erklingt. Oh, wie schön. Wo Musik erklingt, können keine schlechten Menschen sein.

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Shanna
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Ungelesener Beitrag von Shanna » 12.05.2020 19:05

Im Gasthaus ‚Zum tänzelnden Pony‘, wuselt die Schankmagd geschäftig mit einem vollen Tablett an den gerade Angekommenen vorbei. Aus der Küche heraus ist die Wirtin, so um die 35 Götterläufe alt, zu euch an die Theke gekommen und versorgt beflissen eure Wünsche. „Die Zwölfe zum Gruße! Zimmer? Ja gerne, doch Einzelzimmer kann ich nicht bieten. (wäre in diesem Dorf auch wahrlich seltsam). Doch habe ich Platz in einem Schlafsaal oder auch auf dem Heuboden. Und halt, eines der beiden Doppelzimmer ist auch noch nicht belegt.“ Gut, das hier ist wirklich ein Dorf. „Ja, die Hunde können gerne in den Stall und etwaige Pferde natürlich auch. Wenn ihr wollt, kümmert sich der Stallbursche dann um die Tiere.“ Die zu zwei Zöpfen geflochtenen braunen Haare der Wirtin wippen ein wenig, als sie zur Bekräftigung mit dem Kopf nickt. „Und ja, wir haben auch einen Badezuber. Allerdings muss ich das Wasser dafür erst warm machen lassen, wenn es gewünscht wird. Wollt ihr derweil etwas essen oder trinken?“
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Ungelesener Beitrag von Nepolemo ya Dolvaran » 12.05.2020 20:06

Na wenn es nicht anders geht, dann werde ich mir wohl das Zimmer teilen. Geron lächelt die Wirtin an. Dann nehme ich gerne ein Bett im Doppelzimmer gute Frau. Und auch das Angebot mit dem Wasser klingt hervorragend. In der Zwischenzeit hätte ich dann gerne etwas zu essen und ein Bier, wenn es mit Hopfen gebraut ist, ansonsten Euren Wein.
Mit dem Schlüssel in der Hand geht Geron seine Sachen wegbringen, um dann wieder in den Gastraum zu kommen und nach einem freien Sitzplatz ausschau hält.
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Aryador
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Ungelesener Beitrag von Aryador » 12.05.2020 20:20

Auch Redelbrecht hat, falls er noch schnell genug reagieren konnte, sich für das Doppelzimmer entschieden. Es ist lange her, dass ich einem Schlafsaal schlafen musste, denkt er missmutig, aber im Gegensatz zu Geron verlässt er das Zimmer eine Weile nicht, sondern setzt sich in die Nähe des Fensters auf das Bett, schlägt eines seiner mitgebrachten Bücher auf, beginnt zu lesen, und macht sich dabei Notizen. Dabei schnipst er immer wieder mit der linken Hand. Manchmal steigen dabei kleine Funken auf.

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Nicolo Bosvani
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Ungelesener Beitrag von Nicolo Bosvani » 12.05.2020 22:41

Der Zwerg hat inzwischen dafür gesorgt, dass der zweite, leere Humpen vom Tisch genommen wurde. Nun ist dieser für jeden ersichtlich völlig frei. Abgesehen von einem Angroscho und dessen Bier.

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Ungelesener Beitrag von Nepolemo ya Dolvaran » 12.05.2020 23:17

Geron kommt auf den Tisch des Zwerges zu. Die Götter zum Gruß Meister Zwerg. Ist dieser Platz noch frei? Und viel wichtiger, schmeckt das Bier? Er lacht.
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Ungelesener Beitrag von Nicolo Bosvani » 12.05.2020 23:54

"Sowohl als auch", gibt der Zwerg lächelnd zurück. "Gerade erst eingetroffen und zum ersten Mal hier? Nehmt ruhig Platz."

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Ungelesener Beitrag von Shalyriel » 13.05.2020 07:38

Ojola nimmt einen Platz im Schlafsaal. Die Melodie der gerade gespielten Musik leise mitsummend geht sie mit dem Hund zum Schlafsaal, wo sie sich, so noch möglich, ein freies Bett an einem der Fenster sucht und ihr Gepäck ablegt. Auch den Hund befreit sie von seiner Last und kurz darauf kommen beide wieder zurück in die Schankstube.

Mit einem freundlichen Lächeln wendet sie sich an die Schankmagd, die gerade dabei ist die nächsten Becher zu füllen: "Ich lasse Bjarni noch kurz laufen und bringe ihn dann in den Stall. So das dritttel einer Stunde etwa. Könnt Ihr für danach schon etwas zu essen und trinken fertig haben? Nur wenn es geht. Eine Schale Eintopf und einen Becher Tee?" Nachdem alles geklärt ist, bedankt sich die Halbelfe und geht mit dem Hund nach draußen, wo Bjarni, jetzt befreit von Gepäck, freudig durch die Gegend tollt. Ojola schlendert derweil durch das kleine Dorf, wirft Bjarni immer wieder einen Stock und schaut sich neugierig ein wenig um.
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Ungelesener Beitrag von Nepolemo ya Dolvaran » 13.05.2020 07:47

"Sowohl als auch", sagt Geron lächelnd und setzt sich. "Ich war in Hirschfurt und habe meinen Bruder besucht und dachte mir, dass ich auf dem Rückweg ein wenig bummele, bevor ich wieder mit dem Alltag anfange. Was ist mit Euch? Was verschlägt Euch hierher? Als die Schankmagd das Bier bringt nimmt er einen tiefen Zug und seufzt. "Ahhh, Ihr habt nicht zu viel versprochen!"
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Ungelesener Beitrag von Nicolo Bosvani » 13.05.2020 12:36

"Familie ist wichtig", nickt der Zwerg. "Aber bummeln kann ich mir nicht erlauben. Ich habe ein Geschäft in Gareth und das muss am Laufen gehalten werden. Habe mich hier gerade mit einem Rohstofflieferanten getroffen. Einer Kräutersammlerin. Murtosch, Sohn des Martosch, bei mir bekommt Ihr beinahe alles, was sich aus Pflanzen herstellen lässt. Salben, Tees, Sude, getrocknete und eingelegte Kräuter", stellt er sich vor und führt er aus.

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Ungelesener Beitrag von Nepolemo ya Dolvaran » 13.05.2020 15:14

"Sehr erfreut Murtosch, Sohn des Martosch. Mein Name ist Geron von Brachenhag." Er streckt seine Hand aus und würde die des Zwerges schütteln wollen.
Wo ist denn Euer Geschäft in Gareth? Ich komme ebenfalls von dort, vielleicht habt Ihr ja schon einmal unser Gut gesehen, die Brachenburg? Ein massiver Turm umgeben von einer hohen Mauer, direkt gegenüber des Borontempels in Eschenrod. Unser Wappen, er klopft sich auf die Brust, "weht auf einigen Fahnen darüber."
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Ungelesener Beitrag von Nicolo Bosvani » 13.05.2020 15:59

Murtosch nimmt die Hand gerne entgegen und schüttelt sie kräftig und ausgiebig. "Na schau mal einer an!", strahlt er dabei. "Das gibt es doch nicht! Die Brachenburg in Eschenrod. Ich bin doch auch aus dem Quartier!" Er lässt die Hand wieder los. "Allerdings Sonnengrund. Auch nicht das beste Viertel und weiß Angrosch nicht das beste Haus. Aber immerhin war es nicht so teuer und es liegt nahe der Reichsstraße. Und ich habe es mal ausgerechnet: Wenn meine Geschäfte weiter so laufen wie bisher, kann ich mir schon in knapp fünfzig Jahren einen Laden in Alt-Gareth leisten. Und wenn der ebenso gewinnbringend läuft in gut achtzig Jahren eine Villa in Neu-Gareth. Aber sowas... trifft man doch ausgerechnet in so einem kleinen Weiler auf einen Nachbarn." Kopfschüttelnd greift der Zwerg zu seinem Bierkrug. "Auf Euer Wohl, Herr von Brachenhag."

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Ungelesener Beitrag von Nepolemo ya Dolvaran » 13.05.2020 16:30

Wie der Zwerg so seinen jahrzehntelangen Plan ausbreitet schaut Geron kurz ungläubig, lächelt dann aber und stößt mit dem Zwerg an. "Und auf Euer Wohl. Na dann viel Erfolg bei diesem Plan! Meine Familie hat auch ein Stadthaus in Alt-Gareth, aber meine Mutter mochte es nicht, sie ist sehr eigen gewesen, was den Umgang mit der Bürgerschaft anging - und meine ältere Schwester ist da nicht viel besser. Ich hingegen mag Alt-Gareth, vor allem kann man da nachts auch mal alleine auf der Straße unterwegs sein, wenn man denn wollte. Aber der Herr Aves wird sich schon etwas dabei gedacht haben zwei Nachbarn ausgerechnet hier zusammentreffen zu lassen. Sagt, seid Ihr denn demnächst schon auf dem Weg zurück nach Gareth? Zu zweit reist es sich angenehmer."
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Ungelesener Beitrag von Nicolo Bosvani » 13.05.2020 18:28

"Wir sind eine langlebige Rasse, wir denken in anderen Dimensionen", erklärt Murtosch, als er die Irritation bei seinem Gegenüber bemerkt und nickt dann. "Ich reise gerne mit Euch mit. Mit meinen Geschäften bin ich hier durch. Und Frauen sind doch meistens eigen. Wieso soll es bei Menschen da anders sein als bei Zwergen?", schmunzelt er. "Aber romantische Spaziergänge im Mondschein sollte man wirklich lieber in Alt-Gareth machen. Da habt Ihr Recht. Ich kann es zwar nicht so gut einschätzen, aber Ihr seid doch in einem Alter, in dem man sich mit Brautschau beschäftigt, oder?"

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Ungelesener Beitrag von Nepolemo ya Dolvaran » 13.05.2020 22:44

Ganz perplex schaut Geron den Zwerg an. Wie um alles in der Welt hat er denn das so schnell erkannt? Er lächelt den Zwerg dann aber etwas schüchtern an. "Also tatsächlich bin ich das, so äh, irgendwie...
Aber wenn ich mit einer Bürgerin aus Alt-Gareth ankäme würde meine Mutter wohl persönlich aus dem Grab steigen und mir den Kopf waschen."
Geron schüttelt sich.
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Ungelesener Beitrag von Nicolo Bosvani » 13.05.2020 22:55

"So? Na zum Glück passiert so etwas nur äußerst selten", gibt der Zwerg zurück. "Wen würde Eure Mutter denn als statthaft für Euch erachten?"

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Ungelesener Beitrag von Nepolemo ya Dolvaran » 13.05.2020 23:22

"Zum Glück! Aber ich bin mir sicher, wenn es jemand schaffen würde dann sie!" Er lächelt ein wenig gequält. "Aber um Eure Frage zu beantworten, vermutlich eine Frau aus einem der anderen Rittergeschlechter Gareths, wie den Eschenrods oder Herzgrunds. Meine Schwester hat zum Beispiel einen Garnelsand geehlicht. Aber ich bin auch nur das Vierte Kind, sodass es wohl jedes Geschlecht Garetiens täte."
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Ungelesener Beitrag von Nicolo Bosvani » 13.05.2020 23:53

Murtosch winkt ab. "Solche Frauen kenne ich auch." Dann hört er dem anderen weiter zu und runzelt die Stirn. "Jetzt wo Ihr die Rittergeschlechter erwähnt, wie muss ich Euch eigentlich anreden? Euer Wohlgeboren? Oder Euer Hochgeboren? Ihr stammt ebenfalls aus einem Rittergeschlecht, nicht wahr? Dann ist es Wohlgeboren, nicht wahr? Hohe Herren und Damen habe ich selten unter meiner Kundschaft. Aber in 50 Jahren wird das ja anders werden. Bis dahin lerne ich es."

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Ungelesener Beitrag von Marty mcFly » 14.05.2020 01:51

Sewerin entscheidet sich ebenfalls für einen Platz im Schlafsaal und setzt sich mit seinem Abendessen in die Nähe der (des) Musiker(s). Es kann sicher nicht schaden zu hören, welche Art der Musik in diesem Teil Garetiens gefragt ist. Gewiss, rustikaler und für schlichtere Gemüter wird hier aufgespielt. Aber wenn es dem Zweck dient, den Hut mit Hellern zu füllen, soll es ihm Recht sein. Und wenn er ehrlich ist, sind seine Finger nach den Jahren auf der Straße ohnehin nicht mehr so filigrane Bewegungen gewohnt, wie damals, als er noch am notmärkischen Hofe für die Bronnjaren aufspielte. "Uriel, du Warzensau", flüstert Sewerin abfällig vor sich hin, als er einen Schluck aus seinem Humpen nimmt.
Als er sich, der Musik lauschend, im Raum umsieht, bleibt sein Blick beim Tisch des Zwergen hängen, zu dem sich gerade der Garetier setzt, der seiner Kleidung nach von Stand ist. Ein edler Herr, so ganz alleine unterwegs?, spottet Sewerin in Gedanken. Vielleicht aber schmerzen ihn seine adeligen Füße und er möchte auf vier Räder umsteigen. Und derzeit wählerisch zu sein, kann ich mir nun wirklich nicht leisten, grübelt er weiter.
"Schankmaid, auf ein Wort! Schenkt die Frau Wirtin noch diesen kräftigen Schwarzen aus? Brombeere oder Rahjanisbeere war es. Dick wie Honig."

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Ungelesener Beitrag von Nepolemo ya Dolvaran » 14.05.2020 08:28

Geron winkt freundlich ab "Junger Herr reicht völlig für mich, da ich keinen eigenen Titel führe. Aber nennt mich doch bitte Geron, so Abseits aller Straßen habe ich damit überhaupt keine Probleme." Er nimmt noch einen Schluck Bier. "Aber etwas zu lernen schadet ja nie, also gebe ich Euch ganz hesindegefällig einen kleinen Exkurs." meint Geron lächelnd und fährt fort "Meine Schwester als Junkerin müsstest Ihr mit" Wohlgeboren" ansprechen, einen Baronin und ihr Sohn allerdings schon als" Hochgeboren". Ein Graf wäre bereits "Hochwohlgeboren", seine Kinder sind aber noch "Hochgeboren".
Wenn Ihr Euch aber einmal nicht sicher seit wer Euer adeliges Gegenüber ist, ist Hoher Herr oder Hohe Dame nie verkehrt.
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