Theaterritter 1: Der weiße See (+Prolog)

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Farmelon
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Theaterritter 1: Der weiße See (+Prolog)

Ungelesener Beitrag von Farmelon » 24.06.2020 21:02

Gasthaus - Zimmer Irjan und Edwin

"Das klingt beinahe weise." gesteht Edwin ein, genießt diesen hingebungsvollen Kuss der darauf folgt sehr. Ein Kuss, in den er versucht alles zu legen was er gerade empfindet, für Irjan empfindet. Als der Blonde sich schließlich löst, muss auch der Schwarzhaarige etwas auf Abstand gehen. "Wenn du jetzt nicht gehst, kann ich für nichts mehr garantieren." Gesteht er ein.

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Nicolo Bosvani
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Theaterritter 1: Der weiße See (+Prolog)

Ungelesener Beitrag von Nicolo Bosvani » 24.06.2020 21:57

Gasthaus - Zimmer Irjan und Edwin

Irjan zuckt mit den Schultern. "Es ist dein Ruf. Meiner kann nach heute kaum noch schlechter werden."

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Theaterritter 1: Der weiße See (+Prolog)

Ungelesener Beitrag von Farmelon » 24.06.2020 23:06

Gasthaus - Zimmer Irjan und Edwin

Edwin hält den Atem an, verharrt einige Herzschläge in genau der Haltung wie er gerade ist. Regungslos, so wie ein Jäger manchmal stundenlang regungslos auf seine Beute warten muss, oder ganz still warten bis diese in eine bessere Position für den Schuss wechselt wenn sie nahe heran ist. . Und falls Irjan diese Momente nicht nutzt um sich zu entfernen greift der junge Bronnjar wieder nach dem Blonden, sucht dessen Lippen für einen weiteren, alles andere als unschuldigen Kuss, nicht weniger hingebungsvoll als davor doch diesmal lässt der Jäger seine Beute nicht wieder los, grollt dabei hungrig..............

Und so senkt sich die Dämmerung des Abends und der beginnenden Nacht auch über die beiden.

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Assaltaro
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Ungelesener Beitrag von Assaltaro » 25.06.2020 17:18

Nächster Morgen

Die Nacht verläuft soweit ruhig, nur wer hinaus sieht kann erkennen, dass erster Schnell leise zu Boden rieselt.
Am nächsten Morgen dringt der Duft von frisch gebackenem Brot nach oben und unten in der Schankstube knistert ein warmes Feuer im Kamin.
Ein erster Blick nach draußen zeigt eine weiße Schneedecke, die nur von ein paar Fußspuren zum Brunnen und zurück durchbrochen ist.
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Ungelesener Beitrag von Feuer! » 25.06.2020 17:47

Nächster Morgen

Elko streckt sich, wäscht sich mit einer Schüssel kaltem Wasser und geht dann hinunter in die Schankstube, immer dem herrlichen Duft von frischem Brot nach.
Travia zum Gruße, guten Morgen! Das duftet ja herrlich! Ich hätte gerne etwas von diesem frischen Brot mit Butter und einen Krug Milch, ruft er der Wirtin zu.

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Ungelesener Beitrag von Vanni Fucci » 25.06.2020 19:13

Nächster Morgen - Gasthaus Zimmer

Mercutio kann die Angewohnheit des sehr frühen aufstehens für die Arbeit nur bedingt ausstellen. Er steht etwas später als regulär auf, lässt sich dann beim fertig machen etwas mehr Zeit.
Zum Schluss gürtet er seine Gewandung, seine Gürteltaschen und den Dolch und begibt sich dann in neuer Frische nach unten in den Schankraum. Wahrscheinlich sitzen dort zum Zeitpunkt seiner Ankunft schon einige der alten und neuen Reisegefährten, weswegen er sich einfach dazu gesellt und sich ein knappes Frühstück bestellt.
Zuletzt geändert von Vanni Fucci am 25.06.2020 22:11, insgesamt 1-mal geändert.
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Cherrie
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Ungelesener Beitrag von Cherrie » 25.06.2020 20:58

"Das selbe für mich auch", nickt sie der Wirtin zu, als Elko gerade seinen Wunsch nach Frühstück äußert und Rika im richtigen Moment die Treppe nach unten kommt um sich der Bestellung anzuschließen. Sie ist vollständig gerüstet und gegurtet, ihr Reisegepäck befindet sich im Rucksack in der Linken, den sie dann gegen ein Tischbein lehnt als sie bei den anderen Platz nimmt.
"Ich denke, wir werden bald aufbrechen, sind unsere Kutscher schon bei den Tieren?"

Irgendwie hofft sie, es ist nichts weiter in der Nacht passiert. Ein ruhiger Morgen ohne Streit, Befindlichkeiten und seltsamen Vorfällen wäre für sie gerade echt wünschenswert. Vielleicht klappt es ja, wenn sie sich ganz auf das Frühstück konzentriert und an nichts anderes denkt.

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Feuer!
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Ungelesener Beitrag von Feuer! » 25.06.2020 21:13

Eure Kutscherin habe ich noch nicht gesehen, und ich wollte mich nach dem Frühstück um unsere Kutsche kümmern, antwortet Elko ihr, während er ihr einen Stuhl vorzieht. Olko und ich wechseln uns mit dem Fahren ab.

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Farmelon
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Ungelesener Beitrag von Farmelon » 25.06.2020 21:45

Nächster Morgen - Edwin und irjan

Edwin ist schon früh wach. Jahrelanges Training an der Akademie wurde abgelöst von den Pflichten im Orden und wo nötig auch verschiedene Wachschichten. Was geblieben ist, ist das frühe aufstehen um den Tag zügig nutzen zu können. Vorsichtig, um Irjan nicht zu wecken hat er den Rest vom kalten Tee bereit gestellt, dazu etwas haltbarer Proviant falls Irjan Hunger haben sollte. Und ihn dann noch einmal mit seinem Pelzmantel zugedeckt um ihn zu wärmen.
Denn der Geruch, als er wach wird, der von Draußen kommt, den kennt er.

Eines seiner seltenen Lächeln schleicht sich auf sein Gesicht, erst als er Irjan betrachtet, dann als er hinaus blickt und die weiße Pracht entdeckt. Der erste Schnee. Hier, so weit im Süden, kommt er spät. Daheim in Firnskenstein würde er schon länger liegen. Kurz regt sich Heimweh, aber das verdrängt er wieder als er sich zügig seine Stiefel anzieht und sich ein paar Sachen schnappt um Zimmer und Gasthaus zu verlassen, als er sicher ist das Irjan auch ohne ihn gut versorgt ist.

Falls irjan wach wird und selber hinaus blickt könnte er dort Edwin entdecken, wie dieser seine Morgenübungen praktiziert. So dass man es von dem Fenster aus sehen kann. Wie war das in Festum beim Rondratempel? Das Irjan gerne durchtrainierten Kriegern beim Training zuschaut? Entweder ist es Zufall oder der Bronnjar erinnert sich noch genau daran.


Nächster Morgen - Draußen

Noch vor dem Frühstück, denen die schon wach sind und zu sehen grüßt er höflich, auch wenn das Brot schon duftet, sucht der junge Bronnjar sich draußen halb um das Gasthaus herum eine freie Fläche. Auf der Bank welche unter dem erweiterten Vordach vor Schnee geschützt ist liegt dann ein wenig von dem was er bei sich hatte. An der Schneegrenze dann steigt er aus seinen Stiefeln und auch aus den Socken, lässt den sauberen Schnee zwischen seinen Zehen knirschen.
Keine Rüstung, kein Helm, aber auch keine Bronnjarenfellmütze. Auch keine Bein- oder Armschoner. Keine Handschuhe oder Fäustlinge gegen die Kälte. Der Bronnjar trägt nur eine Lederhose, dazu ein einfacheres Leinenhemd als er einige Schritte im Schnee zurück legt. mit dem Langschwert das er in der Rechten hält. Mit dem zeichnet er in der beinahe makellosen Schneedecke einen Kreis um sich, ehe er mit seinen Morgenübungen beginnt.

Schlag Parade, Gegenschlag, Finte, Drehung und dabei immer auf seine Fußarbeit bedacht. Immer wieder knirscht der Schnee, aber Edwin bleibt dabei still, gibt keinen Ton von sich während die jahrelang ein geübten Bewegungen nach und nach schneller und fließender werden. Es mag bessere Schwertkämpfer geben, aber man kann merken dass er das nicht nur nebenbei praktiziert sondern ernsthaft gelernt hat. Da ist kein rondrianisches Feuer, keine große Leidenschaft. Jede Bewegung, jede Regung ist kontrolliert und einstudiert, dass es eher an eine Ganzkörperübung erinnert als an einen wirklichen, hitzigen Kampf. Ja, das ist es wohl, denn Edwin bezieht nach und nach seinen gesamten Körper dabei ein wie es sein sollte aber es ist kein feuriger, leidenschaftlicher Kampf. Auch kein solcher Übungskampf. Kein Rondrafeuer sondern kontrollierter, kühler, als der Schnee um ihm herum fällt ohne das er ihn wirklich zu bemerken scheint. Oder eher, ohne das ihn die Kälte wirklich stören zu scheint barfuß wie er dort gerade trainiert und mit den weißen Flocken welche sich in sein schwarzes Haar setzen und hellere Kontraste bieten.

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Ungelesener Beitrag von Cherrie » 27.06.2020 18:15

"Der Magier fährt die Kutsche?", rutscht ihr erstaunt heraus, aber dann quittiert sie es mit einem Nicken.

Mit dem Frühstück lässt sie sich Zeit. Mehr als zu Essen hat sie heute morgen nicht mehr vor und Rumsitzen ist auch nicht besser. So hofft sie, bald ein Zeichen ihrer Kutscherin zu erhalten, dass es losgeht. Gepackt hat sie schon alles und kann jederzeit den letzten Bissen in den Mund stecken, aufstehen und losgehen. Ihr Pferd zu satteln dauert nicht lange, da hat sie Übung.

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Ungelesener Beitrag von Feuer! » 27.06.2020 20:15

Das tut er, sogar die meiste Zeit gar nicht mal schlecht, gibt Elko mit einem leichten Schmunzeln zurück.

Als er mit seinem Frühstück fertig ist und Olko immer noch nicht sieht, steht er schweren Herzens auf und verlässt den gemeinsamen Tisch, um sich um die Pferde und die Kutsche zu kümmern und alles für die Abreise bereit zu machen.

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Ungelesener Beitrag von Cherrie » 28.06.2020 00:46

Rika folgt dem jungen Schmied nur kurze Zeit später und schaut nach ihrem Pferd, sattelt den Warunker Riesen und streicht ihm einmal mit der Hand sanft über die Nüstern.
"Es hat geschneit, mein Junge", flüstert sie ihm dabei halblaut zu, als könne das Pferd sie verstehen.
"Du hast noch nie Schnee gesehen. Ich weiß. Es wird noch vieles kommen, was Du zum ersten mal erleben wirst."
Dann verstaut sie ihr Gepäck, teil am Pferd, teils auf der Kutsche und schaut sich suchend nach ihrer Kutscherin um. Irgendwie will ihr nicht in den Sinn kommen, dass sie nicht auf eine früher Abfahrt am Morgen drängt. Sollte die Frau noch nicht im Stall sein, geht Rika sie nun auf dem Zimmer suchen.

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Ungelesener Beitrag von Feuer! » 28.06.2020 00:52

Elko scheint der Schnee nichts auszumachen, er hat sich noch nicht einmal eine Jacke übergeworfen, als er rausgegangen ist. Als Rika in den Stall kommt und leise mit ihrem Pferd redet, dreht er sich zu ihr um. Wie steht es mir dir? Ist es auch dein erster Schnee?

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Ungelesener Beitrag von Vanni Fucci » 28.06.2020 12:02

Gasthaus - Schankraum

Mittlerweile ist Mercutio fertig und betritt den Schankraum. Er ist überrascht, das dort aktuell niemand sitzt. Die Schankmaid räumte gerade ab und somit den Tisch frei. So nutzt der junge Horasier die Gelegenheit, für sich Frühstück zu bestellen und nach seiner Reisegruppe zu fragen.
"Verreseite, sinde meine Gefahrrtene, die eh Ritterre vone die eh Orrdene unde derre Magierre nocke nickte aufe?"
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Ungelesener Beitrag von Cherrie » 28.06.2020 12:40

Rika lacht leise auf und schüttelt den Kopf: "Nein, ich kenne Schnee aus meiner Kindheit in Wehrheim.
Aber ich habe viele Jahre keinen mehr gesehen."
Mit geübtem Griff zieht sie den Sattelgurt fest, darin scheint sie deutlich mehr Übung zu haben als ihr Pferd, was etwas unruhiger ist als man es eigentlich erwarten sollte.

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Ungelesener Beitrag von Farmelon » 28.06.2020 12:44

Nächster Morgen - Draußen

Nach einem ausgiebigen Training, bei dem der Blick hin und wieder kurz zum Fenster ging das zu seinem Zimmer führt, beendet Edwin seine Morgenroutine und säubert sich die Füße und steigt wieder in Socken und Stiefel, nimmt sich seiner Sachen wieder an um den Schankraum wieder zu betreten.


Gasthaus - Schankraum

Als Edwin dazu kommt, von Draußen und nicht von Oben aus den zimmern, von seinen Übungen trotz der Kälte etwas außer Atem und mit einem leichten Schweißfilm auf der Stirn, nickt er dem horasischen Handwerker zu, da sonst niemand zu entdecken ist. "Guten Morgen." Wünscht er, setzt sich auf einen der freien Plätze. Sobald jemand sich um ihn kümmert bestellt er auch selber Tee und Frühstück, lässt dem Horasier den Vortritt falls dieser zuerst da war oder schon vor ihm bedient wurde oder gerade wird. Die Kälte an sich scheint ihn dabei nicht gestört zu haben, er wirkt nicht wie jemand der sich unbedingt aufwärmen müsste. Das könnte man auch so interpretieren das er nicht lange draußen war, wenn man nicht mitbekommen hat wann er schon hinaus ist. Früh genug um Training wie Frühstück bewältigen zu können.

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Ungelesener Beitrag von Assaltaro » 28.06.2020 13:25

Die Kutscherin ist bereits im Stall und bereitet die Pferde vor, nickt Rika dann auch grüßend zu. Sobald die Pferde vorgespannt sind, geht sie auch ins Gasthaus. "Gut, wir können weiter."

Olko hastet dann eilig die Treppe herunter. "Verzeiht, ich habe verschlafen" Als er am Tisch vorbei kommt, nimmt er sich eilig ein Brötchen und eilt in den Stall.
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Ungelesener Beitrag von Nicolo Bosvani » 28.06.2020 14:20

Irjan hat tatsächlich oben vom Fenster des Schlafraumes Edwin noch beim Training zugeschaut. Was dann auch der Grund ist, dass er kurz nach diesem den Gastraum betritt, um ebenfalls das Frühstück einzunehmen.

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Ungelesener Beitrag von Farmelon » 28.06.2020 14:43

Gasthaus - Schankraum

"Guten Morgen." Grüßt Edwin auch diesen, als irjan dazu kommt. Während die Schneeflocken im halblangen rabenschwarzen Haar langsam schmelzen und es eine Spur gelockter zurück lassen als es davor gewesen ist. Entweder muss er es bald wieder scheren lassen, oder zurück binden wenn er keinen Haarschneider aufsucht.

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Ungelesener Beitrag von Assaltaro » 29.06.2020 19:28

So bricht die bunte Truppe ernaut auf, diesmal nur wegen dem neu gefallen Schnee etwas langsamer. Es gibt eine kurze Mittagsrast in Blütenfeld, das seinen Namen aufgrund der herrlichen Blumen im Garten des Perainetempels trägt. Am Abend fahren die Kaleschkas schließlich in Hamkeln ein. Eine Fähre setzt hier regelmäig über den Fluss nach Hulga über, wo auch das nächste abendliche Gasthaus "Bärenschänke" bereits wartet.

Am nächsten Tag soll Kirschhausen erreicht werden, wo Olko gerne weiter herumfragen will, weil der "Goblinentführer" wohl von dort stamme.
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Feuer!
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Ungelesener Beitrag von Feuer! » 29.06.2020 20:34

Elko kümmert sich nach der Ankunft wie schon am Vortag mit um die Kutsche. Bei passender Gelegenheit würde er Rika leise fragen: Meinst du, wir können nach dem Essen noch mit dem Training beginnen?

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Ungelesener Beitrag von Cherrie » 29.06.2020 20:43

Rika ist Schnee nicht so gewohnt wie viele andere hier, die aus dem Bornland stammen, aber sie klagt mit keiner Silbe und reitet stoisch neben den Kutschen her, während ihr junger Warunker Riese anfangs irritiert ob der weißen Masse scheint, aber sich auch schnell daran gewöhnt und dann fast normal seinen Weg trottet, nur ab und an bei größeren Schneewehen oder wenn er im weichen Boden etwas tiefer einsinkt kurz unruhig wird. Aber die Kriegerin bekommt ihn schnell wieder auf Spur. Und mit jedem Tag wird es nun ein kleines Stückchen besser gehen.

Wenn sie durch Dörfer reiten, fragt sie leise bei den Gasthöfen nach, ob man sich an Hauptmann Timpski erinnert, ob er den selben Weg gewählt hatte und wie weit er mit seiner Mannschaft vor ihnen ist. Hat sie hier einen Treffer, geht sie auch gerne ins Detail und erkundigt sich nach seinen Leuten, wie sie ausgesehen haben, wie ihre Bewaffnung war und vor allem, was für einen Eindruck sie bei den Dörflern hinterlassen haben. Haben sie ihre Pläne publik gemacht? Was planen sie? Wie war ihre Grundstimmung? Auf Krawall gebürstet oder eher diszipliniert? Jede Information die sie bekommen kann wird mitgenommen, je besser man die anderen kennt, desto leichter würde es ihr fallen, wenn man sich begegnet.

Und am Ende des ersten Abends, als Elko seine Frage nach dem Training stellt, nickt sie.
"Wenn Du bereit bist, starten wir. Jetzt." Kurz und knapp.
Wenn der Schmied nun gedacht hat, er kriegt ein Schwert, einen Hammer oder wenigstens einen Holzstock in die Hand gedrückt, irrt er jedoch.
Rika beginnt mit Körperübungen, die mehr an Dehnübungen und Gymnastik erinnern denn an Kampf.
"Körperbeherrschung und inneres Gleichgewicht sind die Schlüssel", wirft sie dabei nur ein. Und Rika selbst scheint davon eine Menge zu haben. Ihre Bewegungen sind flüssig und kraftvoll, gleichzeitig voller Ruhe und Konzentration. Schnelle Aktionen sind gar nicht vorhanden, aber am Ende der Stunde ahnt Elko, dass er Muskelkater davon kriegen könnte. Vermutlich liegt dies dann auch nicht an mangelnder Kraft, sondern an den seltsamen Bewegungen und ungewohnten Haltepositionen. Beim Schmieden bewegt man sich zwangsläufig anders.

"Ich werde Dir jeden Abend eine Weisheit erzählen, die man mir selbst mit gab, als ich in der Ausbildung war", sagt sie zum Abschluss und nimmt Elko gegenüber im Schneidersitz platz.
"Du kannst darüber nachdenken. Wenn Du anderer Meinung bist oder etwas dazu sagen möchtest, tu es am nächsten Abend. Nicht heute." Sie wartet, bis sie ein kurzes Ja oder ein Nicken sieht, dann hebt sie an:
"Das Recht zu haben, etwas zu tun heißt noch lange nicht, dass es richtig ist, es zu tun."

Ohne weitere Worte erhebt sie sich ein paar Sekunden später.
"Und damit sind wir für heute fertig."

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Feuer!
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Ungelesener Beitrag von Feuer! » 29.06.2020 20:58

Elko ist tatsächlich ein wenig überrumpelt, dass sie sofort beginnen will, drückt aber sein Gepäck einem verdutzten Mercutio in die Hände und nickt.

Als sie dann mit den Körperübungen anfängt, legt er kurz verwundert den Kopf schief, macht dann aber brav alles mit bzw. nach. Sie wird schon wissen, wie man am besten anfängt, da vertraue ich ihr.

Schnell merkt er, wie unbeweglich er eigentlich ist, und viele der Übungen sehen nicht mal im entferntesten aus wie Rikas Vorbild, doch er gibt sich Mühe. Dort, wo es vor allem auf Kraft und Ausdauer ankommt, sieht es schon gar nicht so schlecht aus.

Bereits der Schneidersitz am Ende des Trainings -- oder eher, daraus wieder hochzukommen -- wird für ihn zu einem Problem. Uh-oh, ich fühl mich jetzt schon völlig steif ... morgen wird mit Sicherheit alles andere als angenehm ... Könntest du mir eventuell hochhelfen? Ich fürchte, meine Muskeln sind die ganzen neuen Bewegungen noch so gar nicht gewohnt ... Er schaut ein wenig verlegen zu Rika hoch, die so problemlos aus dem Schneidersitz hochgekommen ist.

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Ungelesener Beitrag von Amirelle » 29.06.2020 21:03

Auch Roxana verfolgt das Training von Elko und Rika. Sie muss dabei immer wieder schmunzeln. Als die beiden fertig sind, nickt sie Rika freundlich zu. Tagsüber hatte sie sich zurückgehalten. Irgendwas scheint sie zu beschäftigen. Aber nun am Abend ist sie etwas aufgetauter.

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Ungelesener Beitrag von Cherrie » 29.06.2020 21:11

Kurz muss sie einmal losprusten und scheint zu überlegen, ob Elko dies ernst meint oder nicht. Wenig später streckt sie ihm aber die Hand hin und greift zu, sich dann mit dem ganzen Körper nach hinten lehnend und das eigene Gewicht nutzend, um dem Schmied Starthilfe zu geben. Mit reiner Kraft könnte sie den Mann kaum hochheben, aber mit der richtigen Technik geht es dann doch recht leicht.

"Wir können morgen gerne zusammen trainieren, wenn Ihr dies mögt. Ich bin mir sicher, Ihr habt im Norden ein paar Techniken erlernt, die im Süden unbekannt sind", nickt sie dann noch Roxana zu, als sie bei ihr vorbei kommt. "Der Dumme lernt nach dem x-ten Fehler. Der Kluge lernt nach dem ersten Fehler. Der Weise lernt nie aus", lächelt sie der Ritterin zu.

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Feuer!
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Ungelesener Beitrag von Feuer! » 29.06.2020 21:18

Elko kann es ihr nicht verübeln, dass sie laut loslacht. So nickt er ihr dann dankbar zu, als sie ihm trotzdem hoch hilft.

Sein Gang in die Taverne wirkt tatsächlich auch sehr steif. Schließlich muss er selber laut loslachen. Ich muss gerade auch ein Bild für die Götter abgeben. Das erinnert mich an die Anfänge meiner Schmiedelehre ... gut, dass ich morgen nur auf dem Kutschbock sitzen muss, statt selber zu reiten oder zu laufen.

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Vanni Fucci
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Ungelesener Beitrag von Vanni Fucci » 29.06.2020 21:31

Mercutio ist auf der Reise recht still. Er scheint die Eindrücke des Landes seiner Wahlheimat Festum aufzusaugen. Alles nördlich der festumer Mauern hatte ihn bis jetzt kalt gelassen, war er doch so in seine Arbeit und dem Aufbau eines Rufes beschäftigt gewesen.
Jetzt wo er aber für einen Auftrag, also Arbeit, unterwegs war, warum die Gelegenheit nicht nutzen, das Land besser kennen zu lernen? So hilft er an den Zwischenhalten mit Kutschen und Gepäck wann immer notwendig. In den Schankräumen lauscht er Erzählungen, den Gesprächen und fragt auch die lokalen Einwohner nach Sitten und Bräuchen aus.
Als er von Elko für die Trainingseinheit das Gepäck förmlich an die Brust gedrückt bekommt, stutzt er zwar einen Moment, kümmert sich dann aber um die Habe seines Freundes. Dem Training selbst schenkt er kaum Beachtung. Stattdessen hält er ein Auge eventuelle Arbeiten, die man an möglicherweise alten Türen anbieten kann.
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Ungelesener Beitrag von Assaltaro » 30.06.2020 09:26

An Timpski erinnern sich die meisten Wirtsleute mit seinem herrschen und lauten Auftreten, seine Leute sind da diszipliniert.
Bewaffnet sind sie wie ein Ritterbanner, schwere Rüstungen, Zweihänder, Schwert und Schild bei den Adligen, die ihn begleiten. Dagegen Leichte Lederrüstungen und Hellebarden bei seinen Wachleuten die er mitgenommen hat.
Immerhin blieben sie meist unter sich und ließen die Taverne ganz, auch wenn teilweise viel getrunken wurde.
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Theaterritter 1: Der weiße See (+Prolog)

Ungelesener Beitrag von Farmelon » 30.06.2020 16:57

Auf der weiteren Reise ist der junge Bronnjar wieder still, nimmt klaglos wieder eine angemessene Position zu Pferd ein um falls nötig eingreifen zu können und behält auch immer ein wenig die Umgebung im Auge. Der Schnee scheint ihn dabei nicht zu stören, aber er ist in diesem Land aufgewachsen. Was ist da schon der erste, leichte Schnee im Vergleich zu dem was noch kommen wird? Vor allem da die Baronie seiner Familie deutlich weiter im Norden liegt, als hier im südlicheren Bornland wo die Winter später beginnen und auch kürzer sind, dafür das Frühjahr länger. Etwas das den Ackerbau durchaus begünstigt.
Und auch Edwins schwarzer Hengst ist Schnee gewöhnt, den nimmt er hin wie jedes andere Wetter auch.

Bei ihren Rasten, wenn sie etwa zu Mittag wo einkehren, hört er Geschichten und Erzählungen der nun größeren Gruppe aufmerksam zu, erzählt selber aber wenig und bleibt meist ruhig. Dafür hat er aber auch klaglos akzeptiert das sie nun gemeinsam reisen und falls wo nötig packt er bei der ehemals anderen Gruppe wortlos mit an und hilft kurz aus wo eine starke Hand benötigt wird, auch was Gepäck oder Pferde angeht. So wie auch bei seiner früheren Gruppe. Sie reisen, zumindest vorläufig, gemeinsam. Also sind sie eine große Reisegruppe, da gibt es nichts zu diskutieren für ihn.

Das einzige was auffallen mag ist, dass er öfters mal Roxana und irjan im Auge behält. Sicher haben am Morgen noch alle erfahren können, wie Edwin Irjan gemaßregelt hat am Brunnen, denn so etwas erzählt sich herum um Edwin hat sich dabei nicht darum geschert wer es alles mitbekommen hat. Auch diejenigen welche von den Gastwirtinkindern den Abend davor nur einen Teil davon erfuhren. Aber die Entschuldigung steht noch aus, das hat Edwin nicht vergessen.

Als es dann zur Abendrast geht kümmert er sich auch wieder selber um sein Pferd, packt hier und da auch kurz an wo nötig, aber kümmert sich ausgiebig um das Tier.
Rikas Erzählungen über Timpski bringen ihr ein stummes, aber durchaus dankbares Nicken ein. Auch wenn das was sie erzählt ihm wohl nicht ganz gefällt. Damit ist die Truppe des Hauptmanns besser ausgerüstet und auch größer als ihre. Aber ihre Aufgabe ist ja auch nicht mit denen zu kämpfen. Falls sie davon erzählt.

Er selber nutzt die Zeit wo Rika und Elko trainieren um draußen seine Waffen ordentlich zu pflegen und zu kontrollieren. Das macht er nicht im Schankraum selber, das wäre unhöflich. Er poliert seine Klingen, schärft nach wo nötig oder pflegt mit etwas Öl, kontrolliert seine pfeile, die Bogensehnen und baut auch den Kompositbogen zusmamen nachdem er ihn ebenfalls in Schuss gebracht hat. Probt das Einspannen und wie sich die Waffe verhält und baut sie dann wieder auseinander, verstaut den Bogen sorgsam und zieht danach sein Rüstzeug aus um Leder oder kette ebenso zu pflegen, zu ölen, fetten oder was auch immer gerade nötig ist. Erster Schnee bedeutet auch, dass man die Pflege dazu anpassen muss.
Das Training der beiden lässt ihn irgendwann sogar etwas schmunzeln und falls Elko oder Rika das bemerken nickt er ihnen höflich zu, macht dann mit seiner Arbeit weiter anstatt sie einfach an irgendeinen Knecht zu delegieren, den er dafür mit etwas Kupfer bezahlen könnte.

Irgendwann macht auch er ein paar Abendübungen, aber sicher nicht so ausführlich wie die anderen und mehr für sich. Mehr für sich ist er dann auch, als er sich zu den abgetrennten Waschbereichen begibt. Allerdings geht es ihm nicht um einen Zuber mit heißem Wasser, so fern es hier im Bereich für die Männer genug sauberen Schnee gibt ist er zufrieden. Wenn nicht schnappt er sich zwei große Eimer und holt erst einmal genügend Schnee.
Denn dann kann er sich ausziehen und von Oben bis Unten gründlich mit dem kalten Weiß abrubbeln, ordentlich reinigen. Dabei zeigt sich auch etwas das bisher nur wenige gesehen haben. Roxana, früher beim Orden, oder eben Irjan. Eine Silberkette mit Anhänger der einen ineinander verschlungenen, stilisierten Firunsbären und einen Theatherritterlöwen zeigt, beides kunstvoll ineinander verwoben zu einer Einheit. Die legt er ebenso wie anderes dafür ab, später auch wieder an wenn er sauber ist. Falls einer der anderen Männer dazu kommt stört ihn das nicht, die Jahre an der Akademie und die Zeit im Orden danach haben wenig Platz für Scham gelassen, was so etwas angeht.

Amirelle
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Theaterritter 1: Der weiße See (+Prolog)

Ungelesener Beitrag von Amirelle » 30.06.2020 21:06

Roxana nickt. "Sehr gerne." Dann wirft sie einen Blick auf Elko und schüttelt den Kopf.

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