DSA4 Weiden - Land der Ritter

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DriveZ
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Weiden - Land der Ritter

Ungelesener Beitrag von DriveZ » 15.01.2020 00:29

Mirhiban mustert den Ritter und den Rest der Gruppe, bevor sie zu einer Antwort ansetzt.
Das einige von ihnen Anwesend sind und ihre wenn auch gedämpfte Stimme wahrscheinlich vernehmen können, scheint sie nicht zu stören.
“Ich weiß es noch nicht. Die Goblins sind Räuber, so viel ist sicher. Außerdem haben sie wie wir wissen bereits Menschen getötet. Alleine dafür verdienen sie nach dem Gesetz den Strick. Ob dies alle Betrifft oder ob nur die tatsächlichen Räuber verurteilt werden, müssen die beiden Ritter entscheiden. Der Herr des Lichts hat die Macht über solche Entscheidungen schließlich in die Hände des Adels oder ihrer Stellvertreter gelegt.„

„Was unsere Gefährten betrifft, habe ich kaum mehr mitbekommen als ihr.
Ich wünschte mir allerdings, dass ihr uns noch weiter begleiten könntet.....
Ihre Hochwohlgeboren scheint auch lieber direkt mit zu den Rotpelzen reisen zu wollen aber ich denke sie hat die richtige Entscheidung getroffen auch wenn ich mir wünschen würde, dass sie und seine Hochwohlgeboren die Gruppe tauschen würden. Wie viel ich von ihm halte weiß ich noch nicht aber er ist von Adel also ist es auch nicht relevant. Herr von Falkenstein scheint ein tapferer junger Mann zu sein aber er ist so stumm, dass ich auch über ihn nicht viel sagen kann. Ähnliches gilt für den Herrn Zwerg und auch ihre Hochwohlgeboren.
Ihre Gnaden scheint recht freundlich aber auch praktisch veranlagt zu sein. Mit einem Blick aufs wesentliche und resolut genug, um sich auch durchzusetzen. Ich glaube sie könnte sich als die wertvollste Person hier erweisen.“


Dann fällt ihr Blick auf Waldomar. “Ich mag ihn und er tut mir leid wegen seiner Familie. Ich kann verstehen dass er Rache sucht und ich hoffe, dass ihn dieser Wunsch nicht umbringt. Wenn wir das hier heile überstehen hoffe ich ein gutes Wort bei diesem Herrn von Kleewald für ihn einlegen zu können.“

„Ich glaube das ist alles was ich zu alledem denke oder wolltest du auf etwas anderes hinaus?„
meint sie und sieht wieder zu Firnhild.
So nüchtern, wie ihre Wortwahl vielleicht im ersten Augenblick klingt, so sehr verraten ihre Stimme, Mimik und Gestik, was sie von der jeweiligen Situation denkt. Dass sie von seine Hochwohlgeboren bisher nicht sonderlich viel hält aber durchaus noch offen ist sich überzeugen zu lassen.
Neugierig ist die anderen besser kennen zu lernen. Ein wenig Bewunderung für ihre Gnaden und auch ehrliche freundliche Zuneigung zu Firnhild und Waldomar, sowie eine ordentliche Portion Trauer und Mitleid wegen seines Schicksals. Sowie Sorge, dass seine Hochwürden von Kleewald die Schollenflucht als Anlass für ein Exempel nehmen könnte.
Außerdem scheint sie wenig Anstrengung zu unternehmen ihre Körpersprache zu unterdrücken oder sich um einen neutraleren Ausdruck zu bemühen.
Man weiß nie, vor welchem größeren Unglück einen das Pech bewahrt hat.

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Ungelesener Beitrag von Assaltaro » 15.01.2020 08:24

Permine und Odilia

Die Halbelfe nickt nachdenklich und lächelt dann auch leicht. "Womöglich habt Ihr Recht und danke für Euer Vertrauen... Ich töte wirklich nicht gerne.. Kein Ritter sollte das... Doch müssen wir dieses Land beschützen. Gehen wir zurück?"
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Ungelesener Beitrag von Fenia_Winterkalt » 15.01.2020 11:27

Permine nickt "Ja, und danke für euer Ohr" bedankt sich die Geweihte bei der Ritterin, sie selbst biegt dann aber ab um nach den Toten zu sehen. Sie wollte sie noch durchsuchen, ob sie vielleicht Kleinode oder Briefe für ihre Angehörigen dabei hatten, für den Fall das sie nochmal in einen Hinterhalt gerieten und die Leichen zurücklassen mussten. Außerdem wollte sie sich ggf. Waffen borgen für die Reise. diese Menschen hatten ihr Leben für den Sicheren Transport des Getreides gegeben, sie hätten gewiss nichts dagegen für diesen Zweck Waffen oder Rüstung auszuborgen.

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Ungelesener Beitrag von Amirelle » 15.01.2020 18:22

Wilfried ist es gewohnt, dass man über ich redet. Das hatten die Soldaten in den Schattenlanden auch stets getan. Solange sie redeten, waren sie noch nicht abgestumpft oder stellten irgendeinen Blödsinn an. Dennoch spürt er auch dieses mal, dass Führung auch stets ein Stück Einsamkeit bedeutet. Das war nun mal der Preis seines Geburtsrechtes. Während die Menschen um ihn herum noch in Diskussionen vertieft sind, macht er sich an dem Packsattel seines Tragetieres zu schaffen. Man kann beobachten, wie er die Taschen abschnallt und die Träger für weiteres Gepäck löst, sodass ein brauchbarer Reitsattel zum Vorschein kommt. Inzwischen sind Rojan, Waldomar, Adalbrecht und Kathelyn mit dem Abbau der Zelte und dem verstauen des Gepäckes auf dem Karren fertig und kehren zum Feuer zurück. Kurz darauf kehr auch der Ritter zurück. In den Händen hält er ein wattierten Rock und ein Kettenhemd. Diese wirft er Waldomar zu. "Hier, das müsste euch passen. Es sollte euch eine Zeit lang schützen. Rojan wird euch zeigen, wie ihr es anlegen müsst." Der Holzfäller weiß gar nicht, was er darauf antworten soll, also beginnt er nach einem zustimmenden Nicken unter Anleitung des Knappen, die Rüstung anzulegen.

Die beiden toten Tempelgardisten haben jeweils ein Schwert. Streng genommen sind sie eh Eigentum der Kirche. Sie könnte den Toten auch die Lederrüstungen ausziehen, wen sie gewillt wäre, dafür die Körper entsprechend zu bewegen. Abgesehen von ihren Verletzungen sehen die Leichen so aus, als würden sie nur schlafen. Schwer zu glauben, was vor ein paar Stunden passiert ist.

"Helfen wir ihre Gnaden die Toten auf den Wagen zu legen." Dabei geht seine Wohlgeboren in Richtung Permine und den Toten.

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Ungelesener Beitrag von Fenia_Winterkalt » 15.01.2020 18:28

Permine war gerade dabei mit den Toten leise zu sprechen, als sich der Ritter nähert, sie lächelt und verabschiedet sich, ganz als würde sie mit Lebenden reden. "Das ist sehr freundlich" antwortet sie dem Ritter und geht ihm entgegen. "Glaubt ihr es wäre sehr unanständig wenn ich zwei von ihnen auf den Kutschbock setzen würde? So sehen wir aus der ferne vielleicht nach mehr Bewaffneten aus als wir sind...." sie schaut etwas zweifelnd, hat sich aber wohl wirklich Gedanken darüber gemacht. "Sollen wir etwas von euch mitnehmen das euch vielleicht nur behindern würde?" fragt sie. Sie selbst hielt sich für absolut vertrauenswürdig.

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Ungelesener Beitrag von Amirelle » 15.01.2020 20:36

Nun hat es Permine wirklich geschafft. Wilfried schaut sie für einen Moment überrascht an. Dann muss er schmunzeln. "Euer Gnaden besitzen wirklich einen listigen Geist." Dann überlegt er kurz. "Ich denke nicht, dass ihr Probleme bekommen werdet. Jedenfalls nicht wegen der Goblins. Eher wegen einem übereifrigen Boroni wegen eurer toten Fuhrknechte." Er muss ein wenig lachen. Das ist wohl Humor aus den Schattenlanden. Nach einem kurzen Moment fährt er dann etwas ernster fort: "Ich habe mir bereits erlaubt, das Gepäck meines Lasttieres eurem Wagen anzuvertrauen, da ich das Tier für meine Fährtenleserin benötige. Ich werde es dann in Braunenklamm wieder holen." Er nimmt die Leiche der Gardistin und legt sie sanft auf dem Wagen ab. "Sie war noch recht jung", sagt er dann bedrückt.

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Ungelesener Beitrag von Fenia_Winterkalt » 15.01.2020 21:03

"Ihr Name ist Thalia, sie ist Tempelgardistin geworden um Leid zu verhindern.. als unser Wagenrad brach ist sie losgelaufen Hilfe zu holen, ich habe sie geschickt... und sie kam zurück um uns vor den Goblins zu warnen" sie streicht sanft über den Arm der Toten "Sie sind immer zu jung.." sagt sie und schaut dann in die Richtung des Knappen, der den Kriegsunerfahrenen Holzfäller einkleidet und zu der Fährtenleserin, dann wieder zurück zu dem Ritter "Ich habe Frau von Ifirnsthal gebeten euch zu begleiten" erklärt sie dann "Nicht nur als starken Arm, ich denke es ist gut für euch, jemanden dabei zu haben der die letzten Jahre nicht soviel Leid erleben musste" sagt sie und schaut Wilfried verständnisvoll an.

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Ungelesener Beitrag von Amirelle » 15.01.2020 22:16

"Tapfere Frau", seufzt Wilfried. "Ihr habt recht, ich musste in den letzten Jahren viel zu viele Freunde begraben und musste Dinge sehen, die man nicht mal seinem ärgsten Feind wünscht." Seine Stimme klingt traurig und ehrlich. "Ich danke euch", lautet die knappe aber ehrliche Antwort auf Permines Bemühungen. Sie kehren zurück und holen nacheinander noch die zwei anderen toten Körper, um sie auf den Wagen zu laden. Der Ritter geht dabei ausgesprochen respektvoll mit den Toten um.

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Ungelesener Beitrag von Fenia_Winterkalt » 16.01.2020 08:46

"Wenn ihr jemandem zum reden braucht, bin ich für euch da" erklärt Permine und lächelt nochmal mitfühlend, aber nicht mitleidig. Dann huscht sie weiter durchs Lager, rührt die gebrannte Getreidesuppe nochmal durch und hilft Adalbrecht die Ochsen anzuspannen.

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Ungelesener Beitrag von Assaltaro » 16.01.2020 10:21

Odilia kehrt auch zu den anderen zurück, da Wilfried gerade mit der Geweihten redet, widmet sie sich aber vorerst auch ihrem Pferd. Sattelt und zäumt es, macht den Hengst aufbruchbereit. Der weiße Tralloper schnaubt und stupst die Halbelfe freundlich an. "Na freust du dich auf die Goblin Jagd?" Natürlich erwartet sie nicht eine Antwort zu bekommen.
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Ungelesener Beitrag von Amirelle » 16.01.2020 20:04

"Eines Tages werde ich darauf zurückkommen, doch jetzt müssen wir erst einmal diese Situation durchstehen." Im Lager trennen sich die Wege von dem Ritter und der Geweihten. Wilfried steht nun wieder neben dem Feuer und begutachtet kurz das Werk von Rojan und Waldomar. Zufrieden nickt er.

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Ungelesener Beitrag von Madalena » 16.01.2020 20:31

Firnhild schaute überrascht, als Mirhiban so offen sprach. Musste dann aber grinsen. Diese Frau war ungewöhnlich, das mochte sie. Ihr Blick auf den Ritter war dann aber wieder nachdenklich. Was sie von ihm halten sollte war ihr so gar nicht klar. "Er ist ein Anführer. Und ein Adliger." Den Rest ließ sie ungesagt.

"Bei den anderen kann ich fast noch weniger sagen. Herr von Falkenstein ist seinem Herrn jedenfalls treu ergeben. Und Waldomar... Er hat ein hartes Schicksal. Ich hoffe, der Herr hat Verständnis." Mehr mochte sie hier und jetzt auch nicht zu den Anwesenden sagen.

"Pass auf dich auf", beschloss sie beim Du zu bleiben, das die Tulamidin verwendet hatte. "Da die Goblins offenbar schon einmal das Getreide angegriffen hatten, bin ich mir nicht sicher, welche Gruppe die sicherere ist. Aber wir haben Ritter dabei." sagte sie. Zuversicht wird uns auf jeden Fall besser zu Gesicht stehen. "Ich sollte dann mal sehen, wie ich mich behilflich machen kann. Ich hoffe, dass wir uns noch mal über den Weg laufen." Sie zögerte kurz, aber deren offene Körpersprache verleitete sie, Mirhiban eine Umarmung zu geben. Sie wartete kurz, ob die Fährtenleserin noch etwas sagen würde, bevor sie zur Geweihten und zur Feenritterin ging.

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Ungelesener Beitrag von DriveZ » 16.01.2020 21:09

Mirhiban lächelt und erwidert die Umarmung.
“Mach dir keine Sorgen, ich bin wirklich gut darin auf mich auf zu passen. Ich hoffe ihr kommt alle gut im Dorf an.“ dann löste sie sich wieder. Als Firnhild sich zu den anderen begab meinte sie dann noch “bleib einfach bei den Anderen und am Besten in der Nähe der Straße oder dem Dorf, dann finde ich euch wieder.“
Sie selbst wartet dann, bis ihre Reisegruppe aufbruchbereit ist. Sie selbst hatte glücklicherweise gar nicht erst ausgepackt und so ist sie bereits fertig zum Aufbruch.
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Ungelesener Beitrag von Fenia_Winterkalt » 16.01.2020 21:12

"Niemand geht hier ohne ein Frühstück! meldet sich Permine als die Aufbruchsstimmung immer greifbarer wird. Sie wirft noch ein bisschen von dem Käse in den Topf, den die in kleine stücke geschnitten hatte und zückt die Kelle zum Verteilen. "Holt euch was und dann beten wir" erklärt sie.

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Ungelesener Beitrag von Amirelle » 16.01.2020 21:17

Wilfried kann sich ein Grinsen bei Permines forschem Auftritt nicht verkneifen. Wo sie recht hat... Wer weiß, wann es das nächste mal etwas zu Essen gibt. Er braucht nicht lange zu suchen, da ist sein Knappe mit zwei Tellern zur Stelle. Er hält seinem Herrn einen Teller hin, doch dieser winkt ab und entgegnet: "Zuerst ihr und Waldomar." Der Holzfäller greift verlegen nach dem Teller und holt sich dann zusammen mit Rojan etwas bei Permine ab.

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Ungelesener Beitrag von DriveZ » 16.01.2020 21:20

Mirhibans Gesicht erhellt sich und sie erhebt sich eilig, um etwas vom Essen abzubekommen.
„Vielen Dank euer Gnaden. Ihr seid eine wahre Wucht.“, meint sie dann dankbar.
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Ungelesener Beitrag von Madalena » 16.01.2020 21:32

Oh ja, Frühstück! denkt Firnhild dankbar. Zwar wäre ihr eine Mütze Schlaf lieber, aber ihre Kräfte würde sie allemal brauchen. Sie holt eine Holzschale aus ihrem Rucksack, und begibt sich zu der Geweihten. "Habt dank. Und sobald wir fertig sind, lasst mich wissen wie ich Euch helfen kann, Euer Gnaden."

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Ungelesener Beitrag von Assaltaro » 16.01.2020 22:14

Odilia lässt zuerst die anderen etwas holen und gesellt sich zu Wilfried. "Ihrer Gnaden bat mich Euch zu begleiten. Sie meint Herr Dwarlosch reicht als Schutz aus.. Was ich sehr hoffe" Aus ihrer Stimme spricht nach wie vor etwas Sorge um Permine.
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Ungelesener Beitrag von Fenia_Winterkalt » 17.01.2020 09:22

Permine hat inzwischen das Essen an alle verteilt, es ist nichts mehr übrig, denn Peraine duldet keine Verschwendung. Die Getreidesuppe mit Wurst, Trockenfleisch und Käseeinlage duftet herrlich und dampft verführerisch aus den Schüsseln.

“Nutzen wir den Augenblick für einen Moment der Besinnung“ leitet sie ein. “Peraine, wir danken dir für unser Essen und für den Zusammenhalt der Weidener, die das Getreide zusammengetragen und gespendet haben, damit andere den Winter überstehen können. Wir danken den Zwölfen das sie uns Dwarlosch groscho Darlosch geschickt haben unser Rad zu reparieren und uns bei der Verteidigung gegen die Goblins zu unterstützen. Wir danken für die Rettung durch die Wohlgeborenen von Ifirnsthal und von Distelstein, die uns ohne zu zögern zu Hilfe eilten.

Wir trauern um Thalia und Friedhelm, die beiden Tempelgardisten die uns von Beginn an begleiteten, und um Jerhan, der sich uns in Dreybirken angeschlossen hat. Wir wissen sie in den liebenden Armen von Boron und das sie nun frei von Leid und Schmerz sind. Dies ist uns ein Trost.

Wir bitten Rondra um Mut und Stärke, für diejenigen die am heutigen Tage noch streiten müssen, damit der Hunger und das Leid der Bewohner dieses Landstrichs bald endet.

Doch möge Boron für heute genug von uns bekommen haben und wir uns alle lebendig wiederbegegnen… und nun essen wir lieber bevor es kalt wird.. amen!“


Schließt sie das sehr getragene Gebet mit einem Lächeln. Die Seele brauchte beides.

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Ungelesener Beitrag von Madalena » 17.01.2020 09:42

"Danke der Herrin der Ähren für dieses Essen. Und möge die Sturmherrin uns gegen die Feinde Weidens Kraft geben." schließt sich Firnhild, etwas leiser, an.

"Und mögen die Seelen der Toten ihren Frieden finden." Womit sie nicht nur die Toten hier vor Ort meint.

Dann merkt sie, wie ganz unzeremoniell ihr Magen knurrt. Ups!

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Ungelesener Beitrag von DriveZ » 17.01.2020 09:52

Mirhiban folgt der Predigt aufmerksam.
Im Gegensatz zu Firnhild schließt sie sich einfach mit einem simplen „Amen“, an.
Dann zeichnet sie mit der Hand das gebrochene Rad des Herrn Boron in die Luft.
Das ihnen ausgerechnet ein gebrochenes Rad zum Verhängnis wurde, kann man wohl nur als Zeichen der Götter werten, das wir zusammen arbeiten sollen.
Denkt sie, als Permine den Meister Zwerg und seine Leistungen erwähnt.
Man weiß nie, vor welchem größeren Unglück einen das Pech bewahrt hat.

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Ungelesener Beitrag von Amirelle » 18.01.2020 16:25

"Das wird er", versucht Wilfried Odilias Zweifel zu zerstreuen. "Ich denke nicht, dass die Rotpelze es heute mitten am Tag nochmals versuchen werden und außerdem sind hier öfters auch andere Reisende unterwegs. Vermutlich sind sie gar nicht lange alleine unterwegs."

Dann kommt die Andacht und ein wohltuendes Frühstück. Permine hat alles aus den paar Dingen für das Frühstück herausgeholt und wird mit einem allgemeinen zufriedenen Schmatzen belohnt. Dann herrscht große Aufbruchsstimmung. Inzwischen ist die Praiosscheibe gänzlich aufgegangen und hat mit ihren güldenen Strahlen den dunklen Schleier Borons durchdrungen.

Auf Goblins Spuren

Mirhiban bekommt das Packtier als Reitpferd, damit die Reiter schnell die Spur aufnehmen können. Obwohl die Tralloperstute immer noch groß und kräftig ist, fühlt es sich doch gleich viel besser an. Sie hat einen weicheren Gang als das Rückepferd und der Sattel ist um einiges angenehmer. Als Fährtenleserin reitet sie voran. Die beiden Ritter Odilia und Wilfried folgen in der Mitte und Waldomar und der Knappe Rojan bilden den Schluss. Zuerst geht es an die Stelle, an der am gestrigen Tage der Überfall stattgefunden hat. Dort angekommen verweilen die Reiter, während Mirhiban versucht die Fährte aufzunehmen. Die Spuren des Kampfes sind noch deutlich zu sehen. Die roten getrockneten Flecken am Boden, das zertrampelte Gras und die Stelle, wo das Rad zerbrochen ist. Von dort muss irgendeine Spur fortführen. Seine Wohlgeboren hatte noch gemeint, dass sie gestern grob in Richtung Firun geflohen sind. Doch ganz so einfach ist das nicht, denn in der Nacht hat sich das Gras zum Teil wieder aufgerichtet. Dennoch müssen die Wildschweine und ihre Reiter Spuren hinterlassen haben.


Auf dem Weg nach Braunenklamm

Adalbrecht ist wieder ganz der Alte. Vergnügt schwingt er sich auf den Kutschbock und treibt die Ochsen an, das Fuhrwerk über die holprige Straße zu ziehen. Es schaukelt und rumpelt auf dem Wagen. Auf den Ladefläche liegt das verbliebene Getreide und die drei Gefallenen. Neben ihm sitzt Kathelyn, die den ganzen Morgen noch kein einziges Wort gesagt oder ein Lächeln gezeigt hatte. Schwermütig legt sie ihren Kopf an Adalbrechts Seit, was dieser wiederum zu genießen scheint. Permine, Dworlosch und Firhnhild laufen neben dem Gefährt. Das Gehen vertreibt schnell noch die letzte Müdigkeit aus den kalten Gliedern. Man ist rund zwei Stunden unterwegs, da scheint Kathelyn etwas zu bemerken und zeigt stumm auf den zurückgelegten Weg, an dem etliche dunkle Punkte auftauchen.

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Ungelesener Beitrag von DriveZ » 18.01.2020 17:47

Auf Goblins Spuren

Bequemer mag es auf diesem Tier sein. denkt Mirhiban schon nach wenigen Augenblicken bei sich.
Aber auf dem Hinweg habe ich wenigsten nicht versuchen müssen diesem störrischen Tier beizubringen wo ich hin will. verflucht sie das Pferd im stillen, als dieses mal wieder ausbricht, um statt dem Weg zu folgen lieber einer Blume frönt.
Wenigstens bin ich bisher nicht heruntergefallen. Muss das im Sattel eigentlich so wackeln? denkt sie weiterhin und sieht wieder die Bilder ihrer ungeschickten Versuche auf das Tier zu kommen vor sich. Um ein Haar wäre sie doch beinahe auf der anderen Seite wieder vom Pferd gefallen, als sie mit dem Bauch auf dem Tier lag und versucht hatte ihre Beine herüber zu schwingen oder genauer gesagt ein Bein.
An eine Unterhaltung war auch nicht groß zu denken. Dafür war sie viel zu beschäftigt das Tier in die gewünschte Richtung zu lenken.

Am Ort des Kampfes angekommen, lässt sie sich vorsichtig vom Tier herab sinken, hält seiner Hochwohlgeboren die Zügel hin und geht vorsichtig zu Fuß weiter. Wäre ja noch schöner, wenn ich mir von diesen Riesentieren sämtliche Spuren zertrampeln lasse.

Dann geht sie in die Hocke, um sich den Boden vor ihr genauer Untersuchen zu können. Die Pflanzen mochten sich zwar wieder aufgerichtet haben aber die Abdrücke von Wildschweinen waren immer gut zu erkennen. Mit so kleinen Hufen müssen diese Tiere ja auch schrecklich tief einsinken. der Boden war so weich, dass sie sogar die für Wildschweine so charakteristischen Afterklauen erkennen konnte. Ja seine Hochwohlgeboren hatte recht die Goblins waren in Richtung Firun davon geritten.
Sie ging dann wieder zum Pferd, um sich mühsam an den Aufstieg zu machen.
„Ihr habt recht sie sind zunächst Richtung Firun geritten.“ berichtet sie ihren Begleitern.
„Kann mir irgendjemand einen Tipp geben, wie man besser auf diese Tiere hinauf kommt?“, fragt sie dann resigniert, als sie schon wieder mit dem Bauch auf dem Rücken des Tieres baumelt und nur umständlich weiter kommt.
Wenigstens hab ich hier draußen nie Kleider oder Röcke an, denkt sie bei sich. Ein Gedanke, der ihr diese Situation wenigstens halbwegs erträglich machte, wenn sie sich so manche Dame an dieser Stelle vorstellte.
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Ungelesener Beitrag von Madalena » 18.01.2020 17:50

Auf dem Weg nach Braunenklamm

"Wie weit ist es noch?" fragte Firnhild Adalbrecht, ohne große Hoffnungen zu haben. Inzwischen hatte sie aufgeschnappt, wie die Goblins das letzte mal angegriffen hatten. "Abschütteln können wir sie vermutlich nicht. Aber vielleicht sind sie nicht alle beritten, und wir kriegen es jedenfalls nicht mit allen gleichzeitig zu tun."

Angestrengt spähte sie nach hinten, vielleicht ließe sich ja mehr erkennen.

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Fenia_Winterkalt
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Ungelesener Beitrag von Fenia_Winterkalt » 19.01.2020 11:03

Auf dem Weg nach Braunenklamm

Permine machte sich Sorgen um Kathi, wusste aber auch, das manche Dinge Zeit brauchten um zu heilen. Sie hoffte sie würde den schmalen Grad zwischen zuviel und zuwenig reden nicht unabsichtlich verlassen. Heute Abend würde sie nochmal mit dem Mädchen reden. Wenigstens hatten die beiden jungen Menschen sich, wirkliche Kinder waren sie wohl nicht mehr. Diese Firnhild schien ihr recht nett, aber auch etwas deplaziert irgendwie in dieser abgelegenen Gegend. Was da wohl für eine Geschichte hinter steckte? Der Herr Zwerg schien auch nicht unbedingt ein Gespräch zu suchen, aber sie waren auch alle noch mitgenommen von gestern und die Traurige Fracht erhöhte vermutlich nicht gerade die Redseligkeit. Als Kathi auf etwas zeigt dreht Permine sich ebenfalls um "Das sind bestimmt andere Reisende" sagt sie fast reflexartig, auch um das Mädchen nicht weiter zu beunruhigen. Aber so ganz sicher ist sie nicht. Sie beschattet ihre Augen mit einer Hand um besser sehen zu können. So ganz sicher war sie nicht. Sie schaut zu der Stelle auf dem Wagen an dem die Schwerter lagen.. vermutlich würden sie sich damit aber eher selbst entleiben als einen Möglichen Gegner. Sie mussten Göttervertrauen haben. Es war einfach viel wahrscheinlicher das es sich um reisende handelt.. und hoffentlich nicht um Räuber oder derlei Gesindel.

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Ungelesener Beitrag von Madalena » 19.01.2020 11:31

Auf dem Weg nach Braunenklamm

Firnhild kniff die Augen zusammen, um auf Nummer sicher zu gehen. "Es sind Menschen, keine Rotpelzen! Menschen auf Pferden."

Sie war erleichtert. Trotzdem prüfte sie sicherheitshalber, dass ihre Wurfmesser griffbereit waren, und tauschte einen kurzen Blick mit der Geweihten. Um ihr mitzuteilen, dass sie nicht restlos überzeugt war, dass keine Gefahr drohte. Permine wollte offenbar die anderen beruhigen (vielleicht auch sich selbst und Firnhild), was nicht das verkehrteste war.

Deshalb sagte die Gauklerin nichts nichts weiter. Schaute aber auch, wie der Zwerg reagierte. Er war hier sicher der wichtigste Kämpfer.

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Ungelesener Beitrag von Fenia_Winterkalt » 19.01.2020 11:33

Auf dem Weg nach Braunenklamm

"Räuber haben sicher keine Pferde" meint Permine laut denkend, allerdings hatten die wenigsten Menschen Pferde "Vielleicht eine Patrouille auf Goblinjagd" vermutet sie.

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Weiden - Land der Ritter

Ungelesener Beitrag von Madalena » 19.01.2020 11:54

Da sie den Blick der Geweihten bemerkt hatte, trat sie etwas näher heran und sagte leise: "Vielleicht sollte Adalbrecht ein Schwert nehmen, damit wir wehrhafter aussehen, Euer Gnaden. Bei den anderen wäre es durchschaubar. Wenn die Neuankömmlinge überhaupt auf Ärger aus sind." Sie schaute noch mal zurück, um vielleicht mehr erkennen zu können. Und ärgerte sich, dass sie nicht mehr dazu gekommen war, sich eine bessere Waffe zu besorgen.

Lauter fügte sie hinzu: "Wenn sie sich Pferde leisten können, sind sie nicht darauf aus, einen Getreidetransport zu überfallen. Vielleicht sind sie wirklich ebenfalls auf Goblinjagd."

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Fenia_Winterkalt
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Weiden - Land der Ritter

Ungelesener Beitrag von Fenia_Winterkalt » 19.01.2020 13:56

"Wenn uns meine Robe nicht schützen kann, kann es ein Schwert in der Hand eines Kindes auch nicht" flüstert Permine zurück. .. aber vielleicht hatte Firnhild ja nicht ganz unrecht "Adalbrecht, du weißt wo die Schwerter liegen, aber nur im Notfall, nicht das ihr euch noch selbst damit verletzt. " erklärt sie dem Jungen

Amirelle
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Weiden - Land der Ritter

Ungelesener Beitrag von Amirelle » 19.01.2020 16:08

Auf Goblins Spuren

Während Mirhiban nach den Spuren sucht, wirft Wilfried einen lächelnden Blick zu Odilia. "Ich bin froh, dass ihr mitgekommen seid." Rojan und Waldomar bleiben einige Schritt hinter ihrem Herrn zurück. Der Holzfäller fühlt sich sichtlich etwas unwohl neben dem schweigsamen Knappen, der zwar gesellschaftlich aufgrund seiner Geburt über ihm steht , aber aufgrund seines Alters konnte er den Jungen noch nicht wirklich als einen Herrn akzeptieren. Natürlich lies er sich das nicht anmerken. Er vertreibt sich die Gedanken mit den Erinnerungen an den gestrigen Ritt und sieht dabei Mirhiban hinterher.

Dann kommt die Meldung, dass die Fährtenleserin die Spur gefunden hatte und es nun endgültig losgehen konnte mit der Jagd nach den Goblinräubern. Bei den Mühen von Mirhiban, das große Pferd zu erklimmen, muss Wilfried schmunzeln, aber er sagt kein Wort. Er hält nur die Zügel, während das Pferd still steht und es seiner Reiterin wenigstens ein Stück leichter macht. "Ein Fuß in den Steigbügel und dann mit viel Schwung auf den Rücken des Pferdes", antwortet er auf die Frage.


Auf dem Weg nach Braunenklamm


Adalbrecht nickt und rutscht unruhig auf dem Kutschbock hin und her. Aus Kathelyns Gesicht verschwindet derweil alle Farbe. Bleich klammert sie sich an Adalbrechts Arm.

Inzwischen müssen auch die Reiter den Fuhrwagen entdeckt haben. Sie beschleunigen ihr Tempo und kommen schnell näher. Inzwischen kann man erkennen, dass sie gut bewaffnet und gerüstet sind. Einer der Fremden setzt sich ein wenig von der Gruppe ab und setzt zum Galopp auf den Wagen an, den er in Kürze auch erreichen wird, da er um ein vielfaches schneller als die langsamen Ochsen ist. Er trägt eine Lederrüstung mit einem grünweißen Wappen darauf und an seinem Gürtel hängt ein Schwert.

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