DSA4 [SBK2019] Tempus Fugit!

Gefährliche Abenteuer, spannende Kämpfe und fremde Länder warten auf Dich.
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Gilion von Gratenfels
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[SBK2019] Tempus Fugit!

Ungelesener Beitrag von Gilion von Gratenfels » 11.08.2019 20:37

Tempus Fugit! - Heldentum & Heiligtümer, Golems & Göttinnen

In fernen zukünftigen Zeiten wird man das Letzte der 94 Regierungsjahre des Satrapen von Yol'Fassar Sheranbils des V. al'Shars als das 415. Jahr vor dem Falle Bosparans beziffern. Doch bis dahin wird der Gadang seinen Verlauf zahlreiche Male ändern. Viele Legenden ranken sich um den noch immer jung erscheinenden Herrscher der Satrapie von einem Jungbrunnen munkelt man, dem Segen der Götter aber auch von dunkleren Theorien wie dem Wirken alt-echsischer Rituale oder Blute menschlicher Opfer.

Sheranbil herrscht über die Region vom höchsten der Fasarer Türme aus, dem Burj al'Mada dem Mondenturm. Mit seinen 80 Schritt überragt er die restlichen Türme und Paläste der Erhabenen in der Krak al'Fassar. Diese Festungsstadt von zwergischen Mauern umgeben und auf dem höchsten der Fasarer Hügel erbaut überragt das restliche Häusermeer der Stadt. Gewöhnlichen Sterblichen ist das Betreten dieses Viertels der Mächtigsten nur auf besonderen Wunsch eines ihrer Bewohners gestattet. Die 1000 berittenen Kataphrakten wachen streng über die Sicherheit der Satrapie und ihres Herrschers und der Krak Al'Fassar.

Die Stadt leidet dieser Tage mehr als sonst an Platzmangel, alle Gassen, Straßen, Teestuben und Basare quellen über vor Menschen. Pilger, Gesandte, Händler, Gäste, Priester und allerhand zwielichtige Gestalten und Glücksritter haben sich in den Vierteln eingefunden um Sheranbil auf seinem jährlichen Weg der Drei und damit seinem einzigen öffentlichen Erscheinen zu begleiten, zu sehen oder aber einfach nur auf die eine oder andere Art Profit aus diesem Ereignis zu schlagen. Die Wachen und Kataphrakten haben alle Hände voll zu tun um das schlimmste Gelichter zu bändigen. Sie scheuen weniger als sonst davor zurück die Judikative zu übergehen und an Ort und Stelle dafür zu sorgen, dass sich Vergehen nicht wiederholen. Schon seit Wochen werden immer wieder Säuberungen durchgeführt.
Aber nicht nur menschlicher Abschaum wird entfernt auch die Stadt selbst wird zu Ehren des Herrscher herausgeputzt, zumindest die Prachtstraße über die die Prozession führen wird und die abzweigenden Wege. Vom Krak Al'Fassar aus führt diese zu den drei Hauptgöttern der Stadt als erstes die Statue der Umm Ghulshach, danach folgt der Platz des Feqz und letztlich wird die abschließende Zeremonie an der Statue der Maha Bor stattfinden.
Aber nicht nur diesen Dreien wird gehuldigt, Yol'Fassar ist schließlich die Stadt der Hundert Götter. Zahlreiche Schreine und Statuen säumen die Straßen und Wege auch viele "Uralte" befinden sich darunter aus den Zeiten der Magiermogule und ältere, echsischer Abstammung. Viele verehrt man an, wenigen traut man und einige wurden gar in Ketten aus Eisen, Edelmetall oder gar reinem Mindorium geschlagen. Dies geschah vor Unzeiten aus mittlerweile unbekannten Gründen. Trotzdem wagte es keiner der Herscher Hand an diese Ketten zu legen aus Furcht vor dem was er befreien könnte. In den Tagen der Feierlichkeiten hat der Palast die in Ketten geschlagenen Statuen vom Weg des Satrapen entfernen lassen um Sheranbil mit diesem Anblick nicht zu belästigen. Denn auf dem Rückweg zum Krak Al'Fassar bedenkt der Satrap auch jede dieser Gottheiten mit einer Huldigung dies wäre bei einer der Geketteten undenkbar ein Ignorieren aber ebenso.

Das "Weiße Rosenkamel" ist ganz in der Nähe des Palastviertels und spezialisiert auf die Unterbringung von hochgestellten Gästen. Diese beste Karawanserei der Stadt beherbergt euch nun schon seit einigen Tagen auf Kosten des Palastes und ihr könnt die Vorzüge dieses Hauses vollumfänglich genießen. Somit seid ihr auch dem Lärm, Staub und Menschengedränge der Stadt entflohen. Denn dieses Jahr spielt ihr eine nicht unerhebliche Rolle auf dem Weg der Drei, euch wird die Ehre zu Teil den Satrapen auf seinem Weg zu begleiten.
Schon vor Wochen ereilte euch die Nachricht des zweiten Großwesirs Sheynacho ibn Shar, dass ihr euch in Yol'Fassar einzufinden hättet. In einer kurzen Audienz teilte der etwas überheblich wirkende, verfettete Wesir mit, dass euch in diesem Jahr die unermessliche Ehre zu Teil würde ob eurer Taten seine Herrschaft zu begleiten. Seine Aufgabe sei es für euer Wohlergehen während der Feierlichkeiten zu sorgen, dem hätte er mit der Einquartierung im "Rosenkamel" nun wahrlich entsprochen und man möge ihn nun nicht weiter von dringenden Regierungsgeschäften abhalten. Am Morgen der Prozession sähe man sich zum Zeitpunkt der Ersten Audienz im Palast wieder. Dort gäbe es dann weitere Anweisungen. Zum abschließenden Hafla i'Zatna seid ihr ebenfalls geladen.

Somit überlässt die Palasthierarchie euch eurem eigenen Tun. Wonach euch der Sinn steht und nach welchen der vielen Freuden und Schrecken der Mutter aller Städte es euch gelüstet, sei nun eurem Willen und Handeln unterworfen.
DSA 4.1 oder 5? Pfhh, mir doch egal welche Regeln ich ignoriere!

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Nekros
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[SBK2019] Tempus Fugit!

Ungelesener Beitrag von Nekros » 12.08.2019 10:46

Ankathala hatte die Vorbereitungen zu den Festivitäten, wie jedes Jahr sehr aufmerksam verfolgt. Würde es doch mit all den unzähligen Pilgern, Gesandten, Händlern, Priestern und Glücksrittern, welche es zusätzlich nach Fasar schwemmte unweigerlich auch die bedeutendsten Arenakämpfe des Jahres einläuten.
Kalassrid würde zweifellos die fettesten Einnahmen des Jahres haben und dem Entsprechend am großzügigsten und unverzeihlichsten zugleich sein. So dass sie die sehr genau planen musste, wem sie was davon am meisten gönnte.
Doch plötzlich schienen die Launen Kalassrids völlig an Bedeutung zu verlieren, als sie mit einigen anderen vor den Großwesirs Sheynacho ibn Shar geladen wurde. Unbestimmter hätte sich dieser kaum Ausdrücken können und offensichtlich, war das ganze Anliegen, für ihn auch nur von geringer Wichtigkeit, doch umso bedeutender für all jene die ihnen Folge zu leisten hatten. Folglich waren Ankathalas Gedanken, in den folgenden Wochen, so wenig bei der Vorbereitung der Kämpf wie jemals zuvor. So dass bei diesen deutlich häufiger Aveshas Hand über dem Schicksal der Kämpfer schweben würde als in den vergangenen Jahren.
Ankathala hatte nur kurz überlegt ob sie in ihrer eigenen Heimstätte in Fasar bleiben sollte, oder nicht. Doch eine Anweisungen des Wesirs waren wie Anweisungen des Herrschers selber und dieser hatte ihr eine Einquartierung im "Rosenkamel" zuteil werden lassen.

Der Herr des "Rosenkamels" war natürlich so stolz wie selten, wusste er doch das er sich um das leibliche wohl von Gästen des Palastes kümmern dürfte, doch war er sichtlich irritiert als der Muskulöse, einarmige, mit dem Holzbein, dessen gute Kleidung auf jemanden mit Geld und gewisser Wichtigkeit schließen ließen, ihm verkündete "In Kürze wird meine Herrin Ankathala saba Aishulibeth dem Wunsch des Wesirs entsprechen und für die nächste Zeit hier, in dieser ehrenwerten Unterkunft, zu Gast sein. Ich bin hier um zu garantieren das ihre Unterkünfte und eure Ställe ihren Anforderung zu entsprechen vermögen."
Der Herr des "Rosenkamels" brauchte nur einen Moment um die eventuelle Tragweite der Worte des Dieners zu begreifen. Dann rief er laut "Alef!!! Du Undankbarer Sohn der Müßigkeit komm her und beweise ob ich dich endlich enterben darf!" und wand sich dann mit einem Lächeln an den Einarmigen "Ich werde euch sogleich die Unterbringungsmöglichkeiten für die Tiere zeigen. Ich bin sicher wir werden den Anforderungen eurer Herrin gemeinsam bewältigen können."
Ankathala für Personen die an Arena Kämpfen Interessiert sind:Anzeigen
„Ankathala saba Aishulibeth“ ist besser bekannt als „Ankathala die Zhamorrianerin“ und ist als Gladiatorin in der bedeutendsten Arena Yol’Fasars bekannt geworden. Obwohl sie vermutlich so wahrscheinlich ein Sprössling des vor bald 1000 Jahren zerstörten Zhamorra ist wie jede andere Tulamidin, blieb der Name mit dem sie einst angekündigt wurde hängen. Vor allem nach dem sie von einer ganz erfolgreichen Gladiatorin zur Bestien Meisterin der Arena wurde und seit dem beständig dafür sorgt, das die Arena Kämpfe mit immer noch mehr ungewöhnlichen Bestien gewürzte werden. Auch schreitet sie fast immer selbst ein, wenn eine der Bestien außer Kontrolle gerät und vermag diese immer wieder zu Beruhigen.
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Nekros
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Ungelesener Beitrag von Nekros » 06.09.2019 13:58

Während der Herr des "Rosenkamels" noch dem Versehrten Diener beginnt die Karawanserei und deren Vorzüge zu zeigen, nutzt Alef die Gelegenheit einmal mehr sich vorzustellen, was er alles besser machen würde als sein Vater, wenn dieser endlich ihm die Karawanserei überlassen würde. "Rosenkamel" Nein dieser Name würde einem ehrwürdigeren Titel platz machen ...

"Tausend Grüße du Sohn Levschus! Wie ich sehe hat dir Bymazars einen scharfen Verstand geschenkt, wenn du in so jungen Jahren bereits eine so edle Herberge führst!" Die Worte den Fremden, rissen Alef aus seinen Gedanken, und kurz blickte er sich verschmitzt um, ob sein Vater nicht irgendwo rum lungerte, um ihn im Auge zu behalten, bevor er sich dem Fremden zu wand. Dieser musste sicherlich ähnlich alt sein wie der Sultan selbst, so viel falten wie in dessen Gesicht zu finden waren, auch wenn der Sultan natürlich von wie der junge Khabla selbst aussehen solle. Hatte der Alte ihn vielleicht auch gerade auf den Arm genommen? Der Hübscheste war er ja laut den Behauptungen seines Vaters nicht, auch wenn ihm Yatima da immer widersprach. "Oh möge Fequz euch ein Ruhmreiches leben Schenken und all eure Sorgen wie das Licht in der Nacht vergehen werter Gast! Was kann ich Sohn der Bescheidenheit und Demut, einen so von Al'Mahmoud gesegneten Nachkommen Zulhamins gutes tun?"
Der Alte zeigt ein lächeln, mit nur noch wenigen Zähnen, bei den Worten Alefs. "Ah wahrlich was kann man für mich wohl noch tun? Liegen doch dank Ras'ar'Raghs Gnade alle meine Feinde Tod im Staub der Steppe und der Einzige Gegner der mir noch geblieben ist, versucht mich aus der Ferne niederzuringen! Ahhh mach dir keine Sorgen junger Gastgeber, meinen Kampf gegen die Zeit habe ich nicht vor hier zu beenden. Nein, ich wollte mich zu einer erbaulichen Runde Rote und Weiße Bestien hier treffen! Sagt ist eine junge Priesterin Bal Gadangas hier bereits eingetroffen?"
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Fenya
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Ungelesener Beitrag von Fenya » 11.09.2019 16:04

„Das Gesicht des Besitzers als ich hier ankam belustigt mich noch immer. Man muss ihn vorgewarnt haben. Wohl der Grund, dass er nicht schreiend davon gelaufen ist. Trotzdem, nicht schlecht für so einen Happen.
Mir wurde gesagt ich dürfe mich in der Karawanserei frei bewegen, aber ich will mal nicht so sein. Sie bringen mir alles was ich essen oder trinken will aufs Zimmer. Das beste was ich je zwischen den Zähnen hatte. Aber wirklich unglaublich ist das Bett, diese Federkissen würde ich am liebsten immer bei mir tragen.“

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Ungelesener Beitrag von Nekros » 11.09.2019 22:57

"Oh ihr Vater der Reise ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich hier wo der Gadang kaum tief genug ist das man drin schwimmen könnte, noch nie eine Priesterin von Bal Gadanga gesehen habe. Doch schien mir keine unserer derzeitigen Gäste eine Priesterin zu sein ... außer sie hätte ungewöhnlich große Zähne und überraschend viel Haar ..."
Die Worte Alefs scheinen den älteren Mann deutlich zu irritieren und so scheint dieser Alef sehr genau zu betrachten, vielleicht auch um abzuschätzen ob er junge Man vielleicht schon etwas viel an diesem Tag getrunken hat.
"Nein oh Verschleierer der klaren Worte, das letzte mal hatte sie keinen ungewöhnlich großen Zähne. Was aber eure Aussage zu überraschend viel Haar angeht, meint ihr damit vielleicht überraschend lange Haare?"
[...]
Während im Empfangsbereich ein gewisses tanzen um Rohe Eier zu entstehen scheint, sind vom Hof die kräftige Stimme des Einarmigen und die beflissentliche Stimme des Herren der Karawanserei zu hören. "Sehr großzügig angelegte Ställe habt ihr da in der Tat. Das wird die größten Probleme entschärfen welche sonst mach mal entstehen. Auch die hohen Abtrennungen sind definitiv von Vorteil das sich keins der Wesen alleine dadurch in Rage bringt das es etwas sieht was ihm nicht gefällt."
"Ich sagte euch ja oh Gevatter der Skepsis ihr habt hier die besten Unterkünfte Fasars, außerhalb der Paläste, wie ich zu meinem Bedauern gestehen muss. Wie jeder weiß wächst man natürlich mit den Aufgaben welche einen Feqz auferlegt, aber mit wie vielen Wesen gedenkt eure Herrin zu erscheinen?"
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Lokwai
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Ungelesener Beitrag von Lokwai » 17.09.2019 17:35

Mit etwas Skepsis schaut ein Reiter, über die Schulter, zurück in die Box, wo gerade ein Stallbursche sich um sein Pferd kümmert. "Ich möchte, dass du auf meinen Schatz besonders achtest. Es ist ein großartiges Tier. Also kümmere dich gut." Der Junge nimmt Augenkontakt auf und verbeugt sich: "Ja, Herr, ich werde mein bestes geben. In diesem Hause wird es ihm an nichts mangeln, Herr." Er nickt zufrieden, "dann bin ja beruhigt." Der Reiter trägt einen Ringelpanzer dessen Rüstungsteile in rot, mit jeweils einem schwarzen Skorpion darauf, gehalten sind. Auf dem Rücken hat er ein rotes, ledernes Großschild umgebunden. Ein Diener trägt seine Waffen, Wurfspeere und den Palta, nur den Dolch steckt noch in seiner verzierten Scheide im Gürtel des Reiters. Den nebachotischen Helm hat er sich unter den Arm geklemmt.
Der Krieger sieht sich um und lässt einen Moment die Umgebung auf sich wirken. Er scheint zufrieden und zieht einen Mundwinkel hoch, dann weist er seinen Diener an ihm zu folgen.
Er hatte schon viele Paläste von innen gesehen und diese Karawanserei glich fast so einem. Beeindruckend, hier konnte er sich´s gut gehen lassen. Dieses Stätte war wie für ihn gemacht. Hier konnte er einfach dem Drill fernbleiben und das Leben genießen. Die letzten Wochen waren einfach zu anstrengend, die Pause hatte er sich quasi verdient.

Kurz bevor er den Innenhof betritt, kommt ihm ein Angestellter in aufwendiger Kleidung entgegen. "Friede mit euch, Herr. Wen darf ich melden?" Der Angestellte neigt seinen Kopf. "Friede auch mit euch. Ich heiße Mordai ben Russef", erwidert er freundlich. "Ah, willkommen, Mordai al'Fessir ben Russef", antwortet der Angestellte ihm und verbeugt sich noch etwas tiefer, "folgt mir bitte." Der Krieger und sein Diener folgen ihm. Er ist ein Ehrengast und so scheint man ihn auch zu behandeln, dass macht ihn stolz, vor allem da man ihm mit seinem neuen Ehrennamen ansprach. Daran musste er sich auch erst einmal gewöhnen.
"Wir haben früher mit euch gerechnet, Herr. Ich hoffe ihr hattet eine gute Reise." Mordai atmet tief ein: "Das kann ich so nicht behaupten, es gab Schwierigkeiten, aber nun bin ich ja hier." Der Angestellte nickt: "Ich verstehe, Herr. So wie ihr immer etwas benötigt, lasst es mich, Alef, wissen." Alef erzählt und erzählt auf dem Weg in sein Gemach, Mordai hat das Gefühl zu jeder Säule hier gibt es mindestens eine Legende zu berichten. Er seufzt und nickt. Doch als man ihm seine Räumlichkeit zeigt, entschuldigt dies über alles hinweg.
"Ganz nach meinem Geschmack, Alef. Ein zauberhaftes Zimmer." Das Zimmer war der Traum eines jeden Jungen und Mädchen, vollgestopft mit Bildnissen, Figuren, wertvollen Tüchern und Vorhängen, extravagantem Mobiliar und in der Luft hang noch immer der vergangene Duft eines Räucherstäbchens.
Der Diener legt seine Waffen vorsichtig hinter dem noch leeren Rüstungsständer ab. Alef verbleibt noch etwas bei ihm und erklärt, dass Getränke und Essen zur jeder Tages und Nachzeit bestellt werden kann. Es soll Mordai an nichts mangeln. Kurz erklärt er ihm wo er was findet. "Gut, das wär dann alles, Alef. Ihr könnt nun gehen." Dabei will er ihm noch ein paar Münzen zustecken, die aber in diesem Fall abgelehnt werden. Der Blick Alefs sagt soviel als habe dieses Haus sowas nicht nötig. Als Alef und der Diener das Zimmer verlassen, legt Mordai, mit einem breiten Grinsen, seine Rüstung auf den Ständer ab und lehnt das Schild daran an. Na, das hat was. Seine hochwertige Rüstung, Helm und Schild so schön in Szene gesetzt.
Er macht sich frisch, nachdem der Diener ein weiteres mal hereingekommen war und seine Reisetaschen ablegte und wieder davon ist. Aus der Tasche holt er seine Zivilkleidung hervor und legt diese, zusammengfaltet wie sie war, neben sich auf ein Schränkchen. Nachdem er seine fast schulterlangen, braunen Haare durchgekämmt hatte und sich daraufhin den frischen Kaftan anzog, macht er sich auf in den Innenhof.
Nicht ohne seinen Dolch am Gürtel anzulegen.

Sein Magen knurrt und er hoffte auf eine Stärkung, aber er wollte nicht allein auf dem Zimmer essen, also lässt er sich treiben und schaut sich um.

Lokwai @ [SBK2019] Tempus Fugit! OCC: Mordai ben Russef

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Ungelesener Beitrag von Nekros » 17.09.2019 18:39

Auf dem Flur wo die Zimmer für die Ehrengäste sind, ist gerade der stämmige Einarmige mit dem Holzbein dabei die Räumlichkeiten für seine Herrin zu inspizieren. "In der Tat sehr großzügig eingerichtet, ich denke das sie die vollste zufrieden meiner Herrin finden werden." Sagt ehr mit zufrieden Gesichtsausdruck.
"Gepriesen sei Raschas welche Gunsthaft lächelte als ich die Räumlichkeiten für die Werten Geste Vorbereiten ließ! Sag wisst ihr denn schon wann die werte Zhamorrianerin gedenkt einzukehren? Mich dünkte gerade meinen Sohn einen weiteren Gast empfangen zu haben, so dass mehre der Gäste des Palastes hier sind und Heute vielleicht zusammen speisen wollen, oder gibt es vielleicht Unbequemlichkeiten zwischen den, von der Gande des Wesirs gesegneten, um die man wissen sollte?" Fragt er mit zutiefst verständnisvoller Miene.
Der stämmige Einarmige zieht kurz die Stirn in falten bevor er Antwortet. "Nicht derartiges ist mir mitgeteilt worden. Aber so weit ich weiß soll el-Wahsh ebenfalls unter den Gesten sein. Sie und die werte Zhamorrianerin kennen sich seit langem, so dass ihr euch bei diese zwei zumindest keine Sorgen machen müsst."
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Ungelesener Beitrag von Lokwai » 17.09.2019 20:07

Alefs Worten nach, solle sich hier oben weitere Zimmer der Ehrengäste Sheranbils befinden und Mordai kann es sich nehmen lassen in eines der offenen Zimmer hineinzulugen, vor allem hört er in einiger Entfernung Stimmen aus diesem. Das dabei eine hübsche Dienerin die gerade in diesem Moment, mit einer interessanten Gangart, an ihm vorbeigeht und es als dreist auffassen könnte, das er neugierig ist, lächelt er einfach weg. Zumindest lächelt sie zurück und geht routiniert weiter.
Kurz erinnerte er sich an die Szene, als er zum ersten Mal ein Gespräch des Sultans beiwohnte, wo dieser einem Diener nur mit kurzen Gesten antwortete, seine Stimme schien zu wertvoll sie an solche Person zu verschwenden. Mordai verstand was nicht gesagt wurde, aber das war belanglos. Im Hier und jetzt musste er der Dienerin zwar keine Rechenschaft schulden, aber freundlich zu bleiben erweckte immer einen besseren Eindruck und was wäre es für eine Verschwendung seine Stimme nicht bei solcher hübschen Frau zu erheben.
In dem Moment wo er nahende Bewegung vernimmt, ruft er: “Wem gehört denn dieses wunderbare Zimmer die Tage?“ Er stellt sich gerade hin und hofft bekannte Gesichter zu sehen.

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Ungelesener Beitrag von Nekros » 17.09.2019 20:48

Mordai vernimmt weiter den Gang herunter definitiv die Stimmen mehrer Personen als er die Bewegung bei der Tür wahr nimmt. Doch anstatt das ihn einer der Bediensteten oder Gäste anschaut wird er sehr neugierig von einem Wesen gemustert was halb Erdmännchen, halb schwarze Katze zu sein scheint und gerade auf den Hinterpfoten laufend, mit einem seiner Arme die Tür geöffnet zu haben scheint.
Einen Moment verharrt das Wesen, um sich dann behutsam auf alle Viere hinunterzulassen und vorsichtig weiter in den Raum vorzudringen. Während des den Raum genauer betrachtet dreht es den Kopf schnell mal in diese und genau so schnell mal in jene Richtung. Wobei der Blick aber genau so schnell stehts wieder zu Mordai zurückkehrt.
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Ungelesener Beitrag von Lokwai » 18.09.2019 13:26

Es kommt selten vor das Mordai etwas nicht wahrnimmt, aber als die Tür sich weiter öffnet, übersieht er im ersten Moment diese Katze oder Erdmännchen, welches ihm die Tür weiter öffnete und ihn ein weiteres mal musterte.
Hat dieser Koptha solch eine Chimäre als Begleitung? ... nein! Dann kann es nur von dieser Tierliebhaberin, wie hieß sie noch gleich, Ankha... na, werde es ja bald wieder erfahren.
Bei der Audienz mit dem fetten Wesir hatten sich ja alle mal kurz kennengelernt, vielleicht hatten sie hier mehr Zeit sich ausgiebig zu unterhalten.
"Schön habt ihr es hier ...", kündigt er sich an und folgt dem Tier, "euer Diener war so nett mich einzulassen." Er tritt in das Zimmer hinein und ist wenig überrascht, dass auch dieses Zimmer protzig daher kommt. Auf Personen die er antrifft reagiert er freundlich. Ihm ist die Dienerschar der anderen Ehrengäste nicht bekannt, es sei denn diese waren sehr auffällig oder damals zugegen.

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Ungelesener Beitrag von Nekros » 18.09.2019 17:59

Die Zimmer scheinen recht ähnlich aufgebaut zu sein wie die von Mordai, nur die Ausgestaltung scheint ein anderes Thema zu haben viele der Verzierungen zeigen Vogelfiguren teilweise im Kampf mit Schlangen und Echsen dargestellt. Damit wohl viele unterschiedliche Gäste sich angesprochen fühlen scheinen unterschiedlichste heilige Tiere Movie zu bieten.
Das kleine Tier was wenn es sich aufstellt und sich aufmerksam umschaut, Mordai vielleicht bis zum Knie geht, scheint seine Erkundung des Zimmers selbst fortzusetzen. Die Räumlichkeiten selber scheinen noch nicht bezogen zu sein. Zumindest ist nirgends Gepäck zu sehen, oder eine Person. Von Flur sind weiterhin einige Stimmen zu hören die wohl langsam näher kommen.
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Ungelesener Beitrag von Lokwai » 19.09.2019 11:14

Mordai hätte schwören können, dass Stimmen aus dem Zimmer zu hören waren, hat er sich da wirklich getäuscht? Er wollte nun vermeiden wie ein Eindringling zu wirken, vor allem hat er ja sogar in das Zimmer hieneingesprochen und sich somit angekündigt. Da haben ihm wohl seine Sinne einen Spuk gespielt. Er geht schnellstens zurück auf den Flur und wird sich den näherkommenden Stimmen stellen. Peinlich?!
Bevor er das Zimmer verlässt nimmt er eine steife Haltung an und geht mit erhobenen Hauptes auf den Flur hinaus.

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